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Treibhausgase mit nachhaltigen Biokraftstoffen effizient mindern

Verband fordert verpflichtende THG-Minderungsregelung für alle EU-Mitgliedsländer

Treibhausgase mit nachhaltigen Biokraftstoffen effizient mindern

THG-Potenzial nicht voll genutzt: Stagnierende Biodieselmenge trotz steigendem Dieselabsatz

Mit etwa 38 Millionen Tonnen erreichte der Dieselverbrauch im Jahr 2016 in Deutschland, vor allem konjunkturbedingt durch den steigenden Güterverkehr auf der Straße, einen neuen Rekordwert. Verbrauchsreduzierungen im Pkw-Sektor wurden hierdurch kompensiert. Eine sofort wirksame Reduzierung der Treibhausgasemissionen (THG) ist daher vorrangig nur über den Kraftstoff möglich. Nachhaltige Biokraftstoffe bieten hier mit einer durchschnittlichen THG-Einsparung von mehr als 70 Prozent im Vergleich zu fossilem Diesel einen idealen Ansatz. Dennoch stagniert die Biokraftstoffmenge im Diesel bei etwa 2,15 Millionen Tonnen.

Ursache dafür ist die nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gestiegene Effizienz der eingesetzten Rohstoffe bei der THG-Minderung. Die 2015 nur in Deutschland eingeführte „THG-Minderungspflicht“ hat dazu geführt, dass Unternehmen der Mineralölwirtschaft diese Verpflichtung mit immer weniger Biokraftstoffen erfüllen können. Es hat ein Wettbewerb eingesetzt, die THG-Emissionen in der gesamten Biokraftstoff-Warenkette zu optimieren und zudem kosteneffizient zu produzieren. Dieser Ansatz einer verpflichtenden THG-Minderungsregelung müsste jetzt bei der Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie auf EU-Ebene für alle Mitgliedsländer eingeführt werden, fordert die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP).

Gleichzeitig mahnt der Verband, dass bei der Auswahl der Rohstoffe für die Biodieselherstellung heimisches Rapsöl mit seiner nachvollziehbar nachhaltigen Erzeugung und der großen Bedeutung für die Bereitstellung von gentechnikfreiem Proteinfuttermittel, das bei der Ölproduktion anfällt, wieder stärker berücksichtigt werden sollte. Die zunehmende Verwendung von Palmöl bei der Produktion von Biokraftstoffen trägt aus Sicht der UFOP zu einer kritischen Beurteilung von Biokraftstoffen durch Verbraucher und Politik bei. Die differenzierte Betrachtung der Rohstoffarten und ihrer Herkünfte sei daher von großer Bedeutung für die weitere Entwicklung des Biokraftstoffmarktes.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Besitzer beanstandeter VW-Dieselfahrzeuge sollten schnell ihre Rechtsschutzversicherung kontaktieren

Frist läuft ab

Wiesbaden, 1. Dezember 2017. Egal, ob sie ihr Auto zurückgeben wollen oder technische Probleme nach dem Softwareupdate haben: Besitzer beanstandeter Dieselfahrzeuge der Volkswagen AG sollten auf jeden Fall bis Ende 2017 ihren Rechtsschutzversicherer kontaktieren, da sonst die Verjährung der Ansprüche droht, empfiehlt das Infocenter der R+V Versicherung. Wer jetzt nicht reagiert, muss im neuen Jahr möglicherweise sogar mit einer Stilllegung seines Fahrzeugs rechnen.

„Am 31. Dezember verjähren die kaufrechtlichen Gewährleistungsansprüche beim betroffenen Motorentyp EA 189. Wer bereits zum Zeitpunkt der Zulassung des Fahrzeugs auf seinen Namen über eine Verkehrsrechtsschutzversicherung verfügt hat und jetzt juristische Schritte erwägt, sollte sich so schnell wie möglich bei seinem Versicherer melden“, betont Petra Schmitt-Weitzmann. Die Rechtsschutzexpertin beim R+V-Infocenter erzählt, dass die Besitzer der beanstandeten Autos ganz unterschiedliche Probleme beschäftigen: „Viele befürchten, dass sich das Softwareupdate und der zusätzliche Einbau eines Strömungsgleichrichters negativ auf die Motorleistung, den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen auswirken. Andere melden sich bei uns, weil sie seit der Nachrüstung Schwierigkeiten mit der DSG-Schaltung haben, der Motor ruckelt oder gar mitunter aussetzt.“

Welche Rechtsschutzversicherer die anfallenden Kosten für welchen Rechtsstreit übernehmen, sei branchenweit sehr unterschiedlich, sagt Schmitt-Weitzmann: „Die R+V Versicherung beispielsweise unterstützt ihre Kunden ohne Einschränkung. Dafür steht den Versicherten eigens ein Team von Spezialisten für alle Fragen zur Verfügung.“

Wenn der Rechtsschutzversicherer dem Betroffenen eine Leistung zugesagt hat, sollte dieser anschließend zügig Kontakt mit einer spezialisierten Anwaltskanzlei aufnehmen. „Die bei R+V versicherten Kunden unterstützen die Rechtsschutz-Experten auch gerne bei der Suche nach einem Anwalt“, hebt Schmitt-Weitzmann hervor. Sie erhalten unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 533-1111 weitere Informationen.“ Der Anwalt kann dann auch helfen, die Stilllegung des Dieselfahrzeugs durch die Zulassungsstelle zu verhindern.

www.infocenter.ruv.de

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Diesel: Schadenersatz für Fuhrparkbetreiber?!

Dieseldiskussion drückt auf Restwerte / BVF zeigt Konsequenzen für Fuhrparks / Hersteller und Politik sollten über Schadenersatz nachdenken

Diesel: Schadenersatz für Fuhrparkbetreiber?!

Marc-Oliver Prinzing: „Ein Schadenersatz an betroffene Fuhrparkbetreiber wäre angemessen“

Nun musste auch der Verband der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften VMF in seinem aktuellen Restwertindex konzedieren, dass die Restwerte von Leasingrückläufern sich deutlich nach unten entwickeln. Auslöser sind – wenig überraschend – vor allem von der Dieselaffäre betroffene Fahrzeuge. „Jetzt heißt es nicht mehr entspannt abwarten, die Zahlen liegen auf dem Tisch“, sagt Marc-Oliver Prinzing, Vorsitzender des Vorstandes des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement. Es sei gut, dass die Realität nun wahrgenommen werde.

Für Fuhrparks heißt das in Konsequenz, dass in Zusammenarbeit mit Finanzierungs- und Leasinggesellschaften notgedrungen darauf geachtet und gefordert werden sollte, kalkulatorisch zu reagieren. „Dies kann durch eine vorsichtigere Herangehensweise bei der Restwertkalkulation auch bei neuen Verträgen geschehen und durch Berücksichtigung auszugleichender Defizite, die z.B. bei Euro-5 entstehen“, so Prinzing. Leasinggesellschaften seien genauso betroffen und sollten auch in ihrer Verhandlungsposition als Großkunden der Hersteller dafür eintreten, dass Fuhrparkbetreiber nicht auf Nachteilen aus dem Dieselskandal sitzen bleiben.

Heute ist es eindeutig so, dass unter dem Strich Fuhrparks zumindest in Deutschland die Rechnung für „Manipulationen“ der Hersteller zahlen. „Die starke Position der Autoindustrie in Deutschland führte auch leider dazu, dass die Hersteller durch die freundliche politische Behandlung bisher geschont und nicht wirklich zur Verantwortung gezogen wurden“, unterstreicht Prinzing. In der großen Koalition war das so und der Fuhrparkverband befürchtet, dass das auch in jeder anderen neuen Regierungskonstellation so sein würde, die sich in den nächsten Monaten sowieso mit sich selbst beschäftigen werden.

Der Verband wiederholt trotzdem seine Vorschläge, dass die Hersteller die manipulierten Fahrzeuge auf eigene Kosten samt einem finanziellen Ausgleich für eingeschränkte Mobilität oder Arbeitsausfällen, von E5 auf E6 nachrüsten sollten. Das könne schon technisch die Probleme beseitigen. Darüber hinaus wäre eine pauschale Ausgleichszahlung als Schadenersatz angemessen.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind u. a. Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, CANCOM IT, DB Fuhrparkservice GmbH, Efaflex, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., KPMG AG, SAP AG, SEG Sparkassen Einkaufs-Gesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Bernd Kullmann (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Ideal Versicherung). Geschäftsführer ist Axel Schäfer. Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

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Durchschnittliche Gebrauchtwagenpreise sinken durch Dieselfahrzeuge

VMF-Restwertindex 2017: VW und Audi-Dieselmodelle beeinflussen Marktpreise negativ / Preise für gebrauchte Leasingfahrzeuge gehen im Schnitt auf 35,2 % der UPE zurück /

Durchschnittliche Gebrauchtwagenpreise sinken durch Dieselfahrzeuge

Restwerte: Rückgang durch Dieselfahrzeuge

Im letzten Quartal 2016 waren die Marktpreise für rund drei Jahre alte typische Leasingrückläufer leicht zurückgegangen. Diese Tendenz hat sich im Laufe des Kalenderjahres 2017 fortgesetzt, insbesondere auch, weil die von der Abgasaffäre betroffenen Fahrzeuge von Volkswagen und Audi wieder in die Auswertung des VMF-Restwertindikators mit einbezogen wurden. „Daneben hat die verstärkte Dieseldiskussion in den letzten Monaten die Abwärtsentwicklung beschleunigt“, sagt Michael Velte, Vorstandsvorsitzender des VMF – Verband der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften. So sei der VMF-Restwertindikator alleine aktuell um einen Prozentpunkt auf 35,25 % der unverbindlichen Preisempfehlung (UPE) der Hersteller gefallen.

Dieselfahrzeuge beeinflussen die Wertentwicklung gebrauchter Fahrzeuge zunehmend stärker und die o. g. Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns führen zu einer zusätzlichen Beschleunigung. Das zeigte der VMF-Restwert-Indikator im November 2017. Noch schwieriger sei die Vermarktung von älteren Dieselfahrzeugen der Euro-4-Norm oder niedriger. Da helfe auch die Subvention nicht. Dies betrifft aber eher private Autobesitzer, denn in den deutschen Fuhrparks der Unternehmen dominieren nach wie vor Dieselfahrzeuge, die überwiegend der Abgasnorm Euro 5 (Neufahrzeuge ab 2011) oder Euro-6 (ab 2015) entsprechen. „Das ist einer der Vorteile von Leasing, dass schneller auf neue Technologien umgestellt wird“, sagt Velte. Die Mitgliedsgesellschaften des VMF können weiterhin eine stabile Situation bei Bestellungen von neuen Dieselfahrzeugen verzeichnen, die allesamt über EU6 verfügen.

Die gute Nachricht: Leasingnehmer, die Kunden von VMF-Gesellschaften sind, haben keinen Nachteil bei der Leasingrückgabe ihrer Fahrzeuge zu befürchten. „Auch wenn die Restwerte einzelner Rückläufer gesunken sind, wurde das Risiko von unseren Mitgliedern bereits im Vorfeld berücksichtigt und eingepreist. Die betriebswirtschaftlich angemessene und vorsichtige Kalkulation unserer Leasing-Angebote hilft uns und den Kunden, die Kosten im Griff zu behalten“, unterstreicht Velte. „Da zeigt sich besonders deutlich der Vorteil des Fullservice-Leasings,“ so der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der markenunabhängigen Leasinggesellschaften weiter.

Ausblick
„Bereits bis Mitte 2019 werden die meisten Leasingverträge für Dieselfahrzeuge mit Euro-5-Norm auslaufen, so dass sie dann bei der Vermarktung von Leasing-Rückläufern faktisch keine Rolle mehr spielen werden“, beschreibt Velte die Situation bei den Mitgliedsunternehmen des VMF. 2019 stehen dann bereits wesentlich die Dieselfahrzeuge mit Euro-6-Norm zur Vermarktung an, für die die heute diskutierten Risiken – wie zum Beispiel das Einfuhrverbot in Innenstädte – keine Rolle spielen wird. „Gepaart mit der Situation, dass für viele Fuhrparkbetreiber Dieselfahrzeuge die Mobilitätsanforderungen unter TCO-Gesichtspunkten noch am besten erfüllen, gehen wir von einem weiterhin sehr hohen Dieselniveau in deutschen Flotten aus“, erklärt der VMF-Vorsitzende. Anders als beim Privatkundengeschäft der Automobilhersteller seien bei den gewerblichen Großkunden daher mittelfristig zwar Verschiebungen zu erwarten. „Allerdings sehen wir noch keine signifikante Verschiebung zu Ottomotoren oder alternativen Antrieben“.

Privatkunden hingegen haben in der Regel andere Ansprüche an ihr Fahrzeug und haben in der Vergangenheit oft Dieselfahrzeuge bei den Händlern gekauft, um Kraftstoffkosten zu sparen. Heute befürchtet so mancher Privatkunde, dass diese Einsparungen zu Nichte gemacht werden. Im Privatkundenmarkt ist daher ein deutlicher Rückgang der Dieselbestellungen und eine Verschiebung zu Benzinern festzustellen. Außerdem verzögern laut DAT-Dieselbarometer 27 Prozent der befragten Privatkunden ihren Autokauf, um das Ergebnis der Diskussion abzuwarten. Im Ergebnis haben auch weniger Gebrauchtwagen den Besitzer gewechselt: So wurden 16 Tsd. weniger Benziner und 68 Tsd. weniger Diesel-Pkw laut DAT von Januar bis September 2017 gebraucht gekauft. Wären die Fahrverbote vom Tisch, würden 33 Prozent der Privatleute (derzeit 14 %) wieder einen Diesel wählen. In den Flotten ist dagegen die Bestellung bei Dieselfahrzeugen gemäß der VMF-Beobachtung ungebrochen stabil.

Keinesfalls sollten sich die Hersteller darauf ausruhen und nach der zuletzt operativen Hektik wieder „einen Gang herunterschalten“. Denn langfristig wird es deutliche Verschiebungen in der Antriebsart von Fahrzeugen geben und das wird vor dem Flottengeschäft auch nicht Halt machen. Von ganz besonderer Bedeutung wird allerdings die Nagelprobe werden, wenn es in Stuttgart tatsächlich zu ersten Einfuhrverboten kommen wird. Kommt es dazu jedoch nicht, wird das insgesamt zu einer Entlastung in dieser Diskussion führen, die bis heute mit vielen Ängsten und viel Unsicherheit verbunden ist.

Der VMF, der Verband der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften, fokussiert sich auf Qualitäts- und Zukunftssicherung. Er versteht sich als Kompetenzzentrum für Fuhrparkmanagement. Ihm gehören die bedeutendsten herstellerunabhängigen Flottenleasinggesellschaften mit langjähriger Erfahrung an. Mit ihrer gemeinsamen Arbeit setzen sie Branchenstandards, um dem anspruchsvollen Flottenbetreiber, Sicherheit und Transparenz beim Management seines Fuhrparks zu bieten. Sie sind objektive Berater zu Wirtschaftlichkeit und Effizienz im Fuhrpark durch eine alleine auf die Bedürfnisse des Fuhrparks abgestimmte Fahrzeugleasing-Service Kombination. Gerade für Fuhrparkneulinge sind sie erste Anlaufstelle.

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FLOTTENMANAGER SCHAUEN WEITERHIN AUF DIE GESAMTKOSTEN

Das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 beleuchtet Gegenwart und Zukunft von Fahrzeugen mit Dieselantrieb und alternativen Technologien

Die öffentliche Diskussion um Fahrzeuge mit Dieselmotoren hat auch unter Flottenmanagern eine rege Debatte angestoßen. Die Kernfrage ist dabei, ob der Dieselantrieb noch eine Zukunft hat und welche alternativen Technologien an Bedeutung hinzugewinnen werden. Das CVO Fuhrpark-Barometer 2017, die jährlich erscheinende Studie von Arval zu Status Quo und Zukunftsperspektiven der Mobilität, bestätigt in diesem Zusammenhang eines deutlich: Nach wie vor achten Flottenmanager vor allem auf die Kosteneffizienz und geben zu einem großen Teil auch weiterhin dem Diesel den Vorzug bei der Fahrzeugauswahl. So geben insgesamt 94 Prozent der befragten Fuhrparkverantwortlichen an, dass die öffentliche Debatte um diese Antriebsform keine oder nur geringe Auswirkungen auf ihre Dienstwagenpolitik hatte. Nichtsdestotrotz spielen alternative Antriebe zunehmend eine Rolle im Fuhrpark: 26 Prozent aller deutschen Unternehmen haben bereits mindestens eine alternative Technologie im Fuhrpark implementiert oder planen dies für die nächsten drei Jahre. Die gesamte Studie kann kostenlos unter www.arval.de angefordert werden.

Der richtige Antrieb für Flottenfahrzeuge will durchdacht sein – schließlich ist der Fuhrpark einer der maßgeblichen Faktoren für die laufenden Unterhaltskosten eines Unternehmens. Der Diesel ist seit langem die vorherrschende Antriebsform. Dies liegt an den Gesamtkosten (TCO, Total Cost of Ownership), die bis jetzt bei keiner alternativen Technologie ähnlich niedrig sind. Die aktuelle und zukünftige Rolle des Diesels in Unternehmensflotten wird allerdings im Zuge der öffentlichen Diskussion um die Abgaswerte des Diesels immer wieder thematisiert. Das aktuelle CVO Fuhrpark-Barometer 2017 zeichnet im Blick auf die derzeitige Stimmungslage deutscher und europäischer Flottenmanager bei diesem Thema ein klares Bild: Die Fuhrparkbranche ist von der bisweilen hitzig geführten Diskussion wenig beeindruckt und beurteilt den Einsatz von Dieselfahrzeugen weiterhin rational und pragmatisch.

Diesel weiterhin bevorzugte Antriebsform
Für das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 wurden im Januar und Februar 2017 insgesamt 3.847 Unternehmen aus allen Branchen mit mindestens einem Firmenfahrzeug befragt, 300 davon aus Deutschland. 83 Prozent der Befragten in Deutschland gaben an, dass die öffentliche Diskussion um den Diesel keine Folgen für ihre Dienstwagenpolitik hinsichtlich Modellen und CO2-Grenzwerten hatte, für 11 Prozent hatte sie „wenige Folgen“. Für 6 Prozent hatten die Ereignisse der Vergangenheit „viele Folgen“. Aus gesamteuropäischer Sicht reagieren Flottenverantwortliche sogar noch gelassener: Hier rechnen lediglich 3 Prozent mit „vielen Folgen“ und für 89 Prozent hat dieses Thema keinerlei Nachwirkungen.

„Der Diesel spielt nach wie vor eine zentrale Rolle in Firmenfuhrparks“, sagt Katharina Schmidt, Head of Consulting & Corporate Vehicle Observatory bei Arval. „Die Schlagzeilen der letzten Monate haben sich auf die Fahrzeugbestellungen eines Großteils der deutschen Unternehmen nicht ausgewirkt. Hier wird weiter nachvollziehbar nach wirtschaftlichen Kriterien entschieden, und der Diesel ist immer noch deutlich im Preisvorteil gegenüber Benzinern oder alternativen Antrieben. Er profitiert vor allem von den niedrigeren Treibstoffkosten.“

Flotten fit für die Zukunft machen
Unabhängig von der Diesel-Thematik richten viele deutsche Fuhrparkverantwortliche jedoch naturgemäß ihren Blick in die Zukunft: Über ein Viertel der Befragten (26 Prozent) hat bereits alternative Antriebe im Einsatz oder plant dies für die nächsten drei Jahre. Vor allem sehr große Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern nehmen hier eine Vorreiterrolle ein: Von ihnen hat bereits fast die Hälfte (47 Prozent) alternative Technologien im Fuhrpark vorgesehen oder bereits implementiert. „Die Ergebnisse der Studie belegen: Je differenzierter eine Flotte hinsichtlich ihrer Anforderungsprofile angelegt ist, desto offener sind die Fuhrparkverantwortlichen für alternative Technologien. Dies ist vor allem bei großen Unternehmen mit vielen Firmenfahrzeugen der Fall“, sagt Katharina Schmidt.

Im Vergleich hinkt Deutschland dennoch etwas hinterher. Alternative Antriebe sind auf gesamteuropäischer Ebene bereits deutlich stärker in Fuhrparks vertreten. 40 Prozent der Befragten denken hier über die Einführung neuer Technologien nach, über die Hälfte von ihnen (21 Prozent) hat bereits mindestens eine implementiert. Während sich die Überlegungen in Deutschland vor allem auf Elektrofahrzeuge und Hybridantriebe konzentrieren, zieht aus gesamteuropäischer Sicht zudem jeder fünfte Fuhrparkverantwortliche auch den Plugin-Hybrid mit ins Kalkül. CNG-, LPG- sowie Brennstoffzellen-Antriebe spielen sowohl in Deutschland als auch im Rest Europas bislang untergeordnete Rollen.

Energiemix als Weg der Zukunft
Doch von welcher Technologie wird die Flotte der Zukunft nun angetrieben? Diese Frage stellt sich vor dem Hintergrund der aktuellen Studienergebnisse. „Der Weg der Zukunft ist ein Energiemix“, sagt Katharina Schmidt. „Fuhrparkmanager haben zwar zunehmend den Anspruch, eine umweltfreundliche Flotte zu betreiben. Doch vor allem auf Langstrecken ist der Diesel derzeit noch unverzichtbar – nicht nur aus Kostengründen. Elektrofahrzeuge erfüllen noch nicht alle Ansprüche der beruflichen und auch privaten Flexibilität. So wird es darauf hinauslaufen, dass Unternehmen die Antriebswahl zunehmend bedarfsgerecht und abhängig vom jeweiligen Zweck gestalten: Diesel für Langstrecken, neue Energien vor allem die elektrifizierten Antriebe in der Stadt – das ist ein typisches Zukunftsszenario, aus dem wir zudem einen klaren Trend ableiten: Flotten werden durch die aktuelle Thematik und Diskussion genauer analysiert und bewertet werden. In vielen Fällen wird es notwendig werden, ein sogenanntes „Firmenwagen Profiling“ durchzuführen, um das passgenaue Dienstfahrzeug zum jeweiligen Nutzungsprofil zu finden.“

Über Arval
Arval wurde 1989 als 100-prozentige Tochter der BNP Paribas Gruppe gegründet und hat sich auf Full-Service-Leasing spezialisiert. Arval bietet seinen Kunden – Firmenkunden, KMUs sowie großen internationalen Gesellschaften – maßgeschneiderte Lösungen, die die Mobilität der Fahrer optimieren und den Unternehmen die mit dem Flottenmanagement verbundenen Risiken abnehmen. Arval hat sich im Dienste seiner Kunden der fachkundigen Beratung und Service-Qualität verschrieben. Das Unternehmen ist derzeit in 28 Ländern mit mehr als 6.400 Mitarbeitern vertreten. Arvals gesamte Leasingflotte umfasst 1.028.124 Leasing-Fahrzeuge weltweit (Dezember 2016). Arval ein Gründungsmitglied der Element-Arval Global Alliance, der am längsten bestehenden Allianz im Flottenmanagement für Unternehmen und weltweit führend mit drei Millionen Fahrzeugen in 50 Ländern. Innerhalb der BNP Paribas Gruppe gehört Arval zum Kerngeschäftsfeld des Retail Banking.
www.arval.com

Über BNP Paribas
BNP Paribas ist eine führende europäische Bank mit internationaler Reichweite. Sie ist mit mehr als 192.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon über 146.000 in Europa. Die Gruppe belegt Schlüsselpositionen in den drei Geschäftsfeldern Domestic Markets, International Financial Services (Privatkundengeschäft und Financial Services werden im Bereich Retail Banking & Services zusammengefasst) und Corporate & Institutional Banking, das sich auf Unternehmens- und institutionelle Kunden konzentriert. Die Gruppe begleitet ihre Kunden (Privatpersonen, Verbände, Unternehmer, KMU, Großunternehmen und institutionelle Anleger), um sie bei der Verwirklichung ihrer Vorhaben mit Finanz , Anlage , Spar und Absicherungsdienstleistungen zu unterstützen. In Europa hat die Gruppe vier Heimatmärkte (Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg) und BNP Paribas Personal Finance ist Marktführer bei Finanzierungsmöglichkeiten für Privatpersonen BNP Paribas baut derzeit ihr Geschäftsmodell einer integrierten Privatkundenbank in den Mittelmeerländern, in der Türkei und in Osteuropa aus und verfügt zudem über ein umfangreiches Netzwerk im Westen der USA. Im Corporate & Institutional Banking sowie der Sparte International Financial Services ist BNP Paribas führend in Europa, hat eine starke Präsenz in Nord- und Südamerika und verzeichnet starkes und nachhaltiges Wachstum im Asien-Pazifik-Raum.
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Die „Grüne Box“ senkt die Feinstaubbelastung, reine Luft durch Filtertechnik

Erfinder Anton Kluge, Patent dass Feinstaub aus der belasteten Luft filtert und entsorgt. Derzeit wird die stationäre Greenbox getestet, die in der Folge viele Arbeitsplätze schaffen kann.

Die "Grüne Box" senkt die Feinstaubbelastung, reine Luft durch Filtertechnik

Better-Air „Greenbox“ (Bildquelle: © Camilla Kleinsasser)

Hier könnten für Spittal viele Arbeitsplätze entstehen“, ist Stadtrat Bernd Sengseis sicher. Denn mit Feinstaubbelastung haben viele Städte in Österreich und ganz Europa zu kämpfen und der Spittaler Unternehmer Toni Kluge hat mit seiner Firma „Better Air“ das „weltweit erste Patent, das Feinstaub aus der belasteten Luft entsorgt“, angemeldet. „Die stationäre „Greenbox“ ist eine Weiterentwicklung unserer mobilen Geräte“, sagt Kluge. Drei Stück dieser Feinstaubfilter sind derzeit in Spittal aufgestellt: einer im Innenhof von Kluges Firma, einer im Westen der Stadt und einer bei der Volksschule Ost. „Feinstaub ist gefährlich. Kleinste Partikel können in die Blutbahn geraten und gesundheitliche Schäden hervorrufen. Die Greenbox kann 99 Prozent des PM10 und 85 bis 95 Prozent PM1 aus der Umgebungsluft filtern. Den Beweis treten wir mit unserem Projekt bei der Volksschule Ost in Zusammenarbeit mit der Stadt Spittal und der Umweltabteilung des Landes Kärnten noch einmal an“, sagt Kluge.

Feinstaub reduzieren

Die dortige Anlage ist nämlich mit einer Messstation des Landes gekoppelt, „um zu untersuchen, inwieweit die Greenbox die Feinstaubbelastung reduziert“, erklärt Kluge. Die Ergebnisse werden vom Land nach dem Sommer ausgewertet. Positive Erfahrungen gibt es schon mit mobilen Filtern: „Mit den an Fahrzeugen angebrachten Greenboxen werden 20 bis 25 Prozent des durch ein Fahrzeug erzeugten Feinstaubs verringert. Das Projekt wurde von der Technischen Universität Graz begleitet“, sagt Kluge.

Die stationären Greenboxen bestehen aus beliebig vielen Modulen, von denen jedes 2500 Kubikmeter Luft pro Stunde filtern kann. Kluge: „Die Anlage bei der Volksschule hat eine Luftleistung von 10.000 Kubikmetern. Die Filter, durch die die Luft gesaugt wird, werden ein Mal pro Jahr getauscht, der Feinstaub über normalen Gewerbemüll entsorgt.“ Sengseis will nun Europaparlamentarier Eugen Freund und das Verbindungsbüro des Landes Kärnten in Brüssel von den Möglichkeiten der Greenbox informieren: „Schließlich gibt die EU die Grenzwerte für Feinstaub vor, da sollen sie auch wissen, was man dagegen tun kann.“

Bild: Thomas Santer, Toni Kluge und Bernd Sengseis mit Greenbox und Messanlage im Hintergrund

Autor: Camilla Kleinsasser

Mit derGreenBox, einer auf intensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten basierenden mobil eingesetzten Umwelttechnologie, bieten wir eine innovative und einzigartige Technologie, mit welcher die gesundheitsschädlichen Feinstaubpartikel aus der aufgewirbelten Umgebungsluft im Straßenverkehr herausgefiltert werden können.

Kontakt
Better AirGmbH
Anton Kluge
Am Bahndamm 8
9800 Spittal a.d. Drau
+43 4762-36200
office@green-box.at
http://www.green-box.at

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Sparen beim Fahren

Deutsche Produkte bieten Abhilfe im Abgasskandal

Sparen beim Fahren

XeenTEC Produkte

Rottenacker, 28.09.2017
Im Rahmen des Dieselskandals suchen Verbraucher nach Möglichkeiten, die Abgaswerte ihres Fahrzeuges zu senken und somit der Umwelt, aber auch dem Geldbeutel etwas Gutes zu tun. Während die großen Autounternehmen nicht genügend zur Verantwortung gezogen werden, bieten Anbieter aus Europa ganz eigene Lösungen an.
Einer dieser Anbieter ist XeenTEC. Die Produkte der Firma mit Sitz in den Niederlanden versprechen eine Aufwertung des Motors, wodurch ein verminderter Verbrauch bei gesteigerter Leistung garantiert werden soll.
Die Produktpalette, die zu hundert Prozent in Deutschland hergestellt wird, führt vor allem Zusätze zum Schutz des Motors. Ein sogenannter „Motor-Verschleißschutz“ reduziert den Verschleiß in Motor, Getriebe und Differential und verlängert so die Lebensdauer des Kernstücks der Fahrzeuge, während gleichzeitig die Kompression erhöht werden kann. Eine „Kraftstoff-Reduzierung“ entlastet den Konsumenten durch eine effizientere Nutzung des Kraftstoffs und sorgt so für einen geringeren Verbrauch bei reduziertem Ausstoß von CO2 und anderen Schadstoffen.
Die im Fachjargon „Oil Optimizer (XOO/XAE)“ und „Fuel Optimizer (XFO)“ genannten Produkte auf innovativer Nanotechnologie konnten sich bereits im realen Fahrbetrieb beweisen. Daten aus insgesamt über 4 Millionen Kilometern, zusammengetragen von privaten Testern und Unternehmenskunden, unterstreichen die Effektivität der Produkte.
Die Fabrikate können für alle Diesel- oder Benzinmotoren verwendet werden, wobei XeenTEC im Besonderen mit einer Haftpflichtversicherung in Höhe von drei Millionen Euro wirbt, die potentielle Schäden abdecken.
Diese vielfältigen Gründe machen XeenTEC zur ersten Wahl, um beim Fahren zu sparen. Je nach Größe des Fahrzeuges können verschiedene Pakete erworben werden, die von Motorrädern und Oldtimern, über PKWs und Transporter, bis hin zum XeenTEC Power-Paket für Lasten- und Spezialfahrzeuge reichen.

Kontakt
XeenTEC Holding B.V.
89616 Rottenacker
Grundlerstr. 14
Telefon: 07393 – 40 50 849
Email: info@xeentec.de
www.xeentec.de

Unsere Produkte waren Gegenstand langjähriger Forschung und Entwicklung (R & D). Universitäre Forschungen in den Niederlanden haben gezeigt, dass unsere Produkte den Verschleiß im Motor drastisch reduzieren, gleichzeitig mehr Leistung (kW) bringen, Kraftstoff einsparen und die Schadstoffemissionen reduzieren.

Darüber hinaus haben wir auf den Philippinen Tests durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie von Manila. Während und nach dem Test nahmen wir eine Reihe von Ölproben und schickten diese Proben zur Öl-Analyse zu einem großen Öl-Unternehmen und einem unabhängigen Labor.

Diese Analysen zeigten, dass zwischen 60 und 80% weniger Metall-Verschleiß im Motor entsteht bei der Verwendung unserer Produkte. Das bedeutet automatisch: Eine längere Lebensdauer des Motors, weniger Ausfallzeiten und weniger Wartungskosten.

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XeenTEC Holding B.V.
Dietmar Nehring
Grundlerstr. 14
89616 Rottenacker
07393-4050849
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http://www.xeentec.de

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Thema: Feinstaub – die Greenbox Filteranlagen von Better Air schützen die Umwelt

„Feinstaubwaffe“ erhält Platz in Spittal, Anton Kluge arbeitet gegen die Feinstaubbelastung: Zwölf Fahrzeuge in Spittal a.d. Drau mit seinem Greenbox-Filtersystem ausgestattet.

Thema: Feinstaub - die Greenbox Filteranlagen von Better Air schützen die Umwelt

Greenbox von Better Air

Mein Blick in die Zukunft ist voller Nachhaltigkeit. Ich will mit der Greenbox zur Feinstaubreduktion ebenso beitragen wie zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region.“ Das sagt Anton Kluge zu seiner Filterbox ( http://www.green-box.at/), die am Dach von Fahrzeugen angebracht wird und Feinstaub aus der Luft filtert. Sein Projekt wurde in einigen Testversionen erfolgreich erprobt. Auch auf einem Linienbus der Grazer Stadtwerke, wissenschaftlich begleitet von der TU Graz.

„Der Schlussbericht dieses Praxislaufes ergab, dass wir viel mehr Feinstaub als ursprünglich errechnet aus der Luft holen“, freut sich Kluge. Möglich wurde dies durch akribische Arbeit und Verbesserungen der Greenbox. So wurde die Einlassöffnung bei der Box, die vor allem auf Lkw, Bussen und Straßenbahnen montiert werden soll, verändert. Damit veränderten sich die Luftströme, auch die Filter in der Box werden mit einer deutschen Spezialfirma ständig weiterentwickelt. Mit dem neusten Filter konnten in Graz je Betriebsstunde 11.300 Kubikmeter Luft gefiltert und daraus 98 Prozent PM10-Partikel gesammelt werden.

Der bekannte österreichische Skistar, Weltmeister und Olympiasieger Franz Klammer, unterstützt das Projekt und öffnet als Umweltbotschafter viele Türen in Östereich, Europa und der Welt in Sachen saubere Luft.

Umdenken in Spittal

Weniger erfolgreich lief es bisher, was das Echo der Stadt Spittal an Kluges Ambitionen in Sachen Feinstaub-Verringerung betraf. Jetzt scheint sich ein Umdenken breitzumachen: Vor Kurzem wurde im Stadtrat eine erste Wirtschaftsförderung für Kluges Firma „betterair“ beschlossen. Diese Firma führt die Entwicklungsarbeit mit zumindest vier Beschäftigten durch und soll später die Produktion aufbauen.

Erstmals kann Kluge seine mobile Feinstaub-Filterbox auf Fahrzeugen in Spittal montieren und praktische Werte sammeln. „Diese neue Chance freut mich riesig. Das Projekt wird wieder von der TU Graz wissenschaftlich begleitet“, erklärt Kluge. Zehn Kommunalfahrzeuge der Stadt Spittal werden mit seiner Greenbox bestückt. Ebenso wurde dieser Tage ein Postbus mit dieser Box ausgestattet. ÖBB-Pressesprecher Christoph Posch sagt dazu: „Unser Interesse daran ist groß, geht es doch um Nachhaltigkeit – wie bei einigen unserer internen Projekte: So sind alle Buslenker beim Projekt Spritsparmeister integriert. Dieses ergab bereits weniger Spritverbrauch und geringere Emissionswerte.“ Die Greenbox bleibt für 25.000 Kilometer in der Region auf dem Postbus.

Erstmals Pkw

Erstmals wird auch ein Pkw, ein Fahrzeug von Taxi-Ebner in Spittal mit Kluges Filterbox bestückt. „Wir sind ein innovatives Unternehmen – Mobilität und Umweltschutz sind gleichermaßen wichtig. Mazda-Austria begleitet unser Projekt“, sagt Firmenchef Arno Ebner.

Das Video zum System:

https://www.dropbox.com/s/hbd6ixv5dgr4ol9/Greenbox_Indoor_Particular_Filter_ENG_V1.mp4?dl=0

Autor: HELMUT STÖFLIN | © Stöflin

Mit derGreenBox, einer auf intensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten basierenden mobil eingesetzten Umwelttechnologie, bieten wir eine innovative und einzigartige Technologie, mit welcher die gesundheitsschädlichen Feinstaubpartikel aus der aufgewirbelten Umgebungsluft im Straßenverkehr herausgefiltert werden können.

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Better AirGmbH
Anton Kluge
Am Bahndamm 8
9800 Spittal a.d. Drau
+43 4762-36200
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Gunter Glück verstärkt Fuhrparkverband

Erfahrener Experte kümmert sich um Zukunftsthemen

Gunter Glück verstärkt Fuhrparkverband

Gunter Glück bringt sich in die Verbandsarbeit ein.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement e. V. (BVF) baut sein Kompetenzteam weiter aus. Gunter Glück wird sich als Fachreferent in die Verbandsarbeit einbringen und sich um „Mobilitätsmanagement und Zukunftsstrategien“ kümmern. „Wir freuen uns, mit Gunter Glück einen erfahrenen Mitstreiter gewonnen zu haben, der sich seit mehr als 20 Jahren im Fuhrparkmarkt einen Namen gemacht hat“, sagt Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Fuhrparkverbands. Weitere Fachreferenten des Verbandes sind Michael Schulz (Berufsgenossenschaftliche Vorschriften/UVV), Sebastian Johanning (Nutzfahrzeuge und Grundsatzfragen) und Dr. Andreas Frenzke (Qualifizierungsfragen).

Gunter Glück ist gelernter Speditionskaufmann und Betriebswirt. An der Universität St. Gallen hat er General Management studiert. Seine beruflichen Stationen hatten immer mit Fahrzeugen zu tun, unter anderem war er über 22 Jahre bei LeasePlan Deutschland und dort zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung. Aktuell ist Glück freiberuflich tätig und begleitet für den Fuhrparkverband auch die Szenarien-Entwicklung für den Einsatz der Dieseltechnologie in deutschen Fuhrparks. Gemeinsam mit erfahrenen Fuhrparkmanagern aus dem Kreis der Verbandsmitglieder wird eine dezidierte Stellungnahme für politische Entscheidungsträger und eine erste Empfehlung für Fuhrparkbetreiber erarbeitet werden, die differenziert auf die verschiedenen Problematiken und Fragestellungen der unterschiedlichen Fuhrpark-Arten eingeht.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind unter anderem Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, KPMG AG, CANCOM IT, KAEFER Isoliertechnik, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., Sparkassen-Einkaufsgesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Bernd Kullmann (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Ideal Versicherung). Geschäftsführer ist Axel Schäfer. Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

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68165 Mannheim
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Umfrage: Raus mit dem Diesel?

Deutliche Mehrheit gegen Diesel in Innenstädten / Skandal-Serie reißt nicht ab / Vorausschauend und innovativ denken – auch im Sinne der nächsten Generationen

Umfrage: Raus mit dem Diesel?

Das Umfrage-Ergebnis. Die Mehrheit ist gegen Diesel in Innenstädten.

Soll es für Dieselfahrzeuge ein Einfahrverbot in Innenstädte und besonders belastete Gebiete geben? „Ja, das ist überfällig“, sagen 60 Prozent der Teilnehmer einer aktuellen Umfrage der Sparkassen DirektVersicherung AG (S-Direkt). Sechs Prozent sind ebenfalls dafür, gestehen aber noch eine Übergangszeit zu.

Jetzt ist es passiert: Ein erstes Fahrverbot für den Diesel wurde ausgesprochen. Das Verwaltungsgericht Stuttgart sprach sich klar für die Luftreinhaltung in der Schwaben-Metropole aus. Der massiven Luftverschmutzung müsse man im Zweifel mit einer Verbannung von Diesel-Fahrzeugen entgegentreten, befanden die Richter. Auslöser dieses Urteils war eine beispiellose Klage-Serie der Deutschen Umwelthilfe gegen gleich sechs Städte in NRW, Frankfurt am Main – und eben Stuttgart. Doch auch in München wird man nun nachdenklich. OB Reiter ließ in diesen Tagen verlauten, dass Zufahrtsbeschränkungen für dieselbetriebene Fahrzeuge nicht ausgeschlossen sind.

Was denken die Deutschen?

Dieselfahrzeuge haben schon lange den Ruf, einerseits „Dreckschleudern“, aber andererseits günstig im Verbrauch und damit CO2-sparsam zu sein. Neueste Praxistests sollen ergeben haben, dass auch Autos nach Euro-6-Norm die Grenzwerte von 80 Milligramm Stickoxid mit mehr als 500 Milligramm deutlich überschritten haben. „Ein Test mit nur 15 Fahrzeugen und einer Gesamtstrecke von 6.400 km ist jedoch bei weitem nicht ausreichend“, sagt Dr. Jürgen Cramer, Vorstandsmitglied der Sparkassen DirektVersicherung, die einer der führenden Direktanbieter für Autoversicherungen in Deutschland ist.

„Außerdem wirft ein Diesel speziell beim Beschleunigen oder bei hohem Tempo wesentlich mehr Stickoxide aus als unter künstlichen Laborbedingungen. Und dies ist in der Regel ja kein Problem in den Innenstädten“, so Cramer weiter. Bevor also tatsächlich Fahrverbote ausgesprochen würden, müsse eine angemessene wissenschaftliche Klarheit sichergestellt werden.

Umfrage-Ergebnis eindeutig

Die deutliche Mehrheit der Umfrage – insgesamt 66 Prozent – spricht sich für Zufahrtsverbote in Innenstädte aus, 30 Prozent der Befragten halten es allerdings für unzumutbar im Hinblick auf private Fahrer und vor allem Gewerbebetriebe, also z. B. Lieferanten, die ja zum Großteil mit Dieselfahrzeugen und in Innenstädten unterwegs sind.

„Wir können die Probleme von Dieselnutzern nachvollziehen, doch auch im Sinne der Umwelt muss etwas passieren“, sagt Cramer. Es müsse mit aller Kraft auf innovative und nachhaltige Verkehrskonzepte gesetzt werden – mit einer zumutbaren Übergangszeit. „Eines schönen Tages werden künftige Generationen kopfschüttelnd auf unsere Zeit zurückblicken und nicht verstehen, warum die deutsche Autoindustrie nicht früher und intensiver in moderne Antriebstechnologie investiert hat“, gibt Cramer zu bedenken. Allen voran sollten sich politische Entscheider und die Automobilindustrie auf neue technische Lösungen fokussieren. Es bleibt also abzuwarten, was der bevorstehende Diesel-Gipfel bringt.

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Das Umfrage-Ergebnis. Die Sparkassen DirektVersicherung hat ihre Kunden und Website-Besucher gefragt: „Feinstaub in den Städten ist ein zunehmendes Problem. Finden Sie, dass Diesel-Fahrzeugen die Zufahrt in Innenstädte und besonders belastete Gebiete komplett untersagt werden sollte?“ (siehe Grafik)

Die Sparkassen DirektVersicherung AG ist als Pionier der Direktversicherer seit über 20 Jahren am Markt. Ihr Motto ist das 3-S-Konzept: 1) Sparpreise, 2) Service und 3) Sicherheit. Was bedeutet das für Kundinnen und Kunden? 1) Die günstigen Preise werden regelmäßig von unabhängigen Instituten wie der Stiftung Warentest / Finanztest bestätigt. 2) Freundliche, kompetente Mitarbeiter/innen beantworten alle Kundenanfragen persönlich. Das Service Center ist vom TÜV Rheinland zertifiziert. Die Quote der Kundenzufriedenheit liegt Jahr für Jahr bei nahezu 100 %. 3) Die Sparkassen DirektVersicherung AG gehört zur Sparkassen-Organisation, der größten deutschen Finanzdienstleistungsgruppe – und steht somit auf einer sicheren, vertrauenswürdigen Basis.

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