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Zu viele persönliche Informationen im Netz: Studie verdeutlicht Besorgnis vieler Deutscher

Internationale Studie zeigt die Notwendigkeit für mehr Transparenz und Aufklärung im Bereich digitaler Identität

Zu viele persönliche Informationen im Netz: Studie verdeutlicht Besorgnis vieler Deutscher

Studie von ForgeRock

München, 06. März 2018 – ForgeRock®, führender Plattformanbieter für digitales Identitätsmanagement, veröffentlicht eine internationale Studie zu den Einstellungen der Verbraucher zu ihrer eigenen digitalen Identität: Über 53 Prozent der Verbraucher in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA sind sehr besorgt, wie viele persönliche Daten sie bereits online geteilt haben und 57 Prozent wissen nur sehr wenig über ihre Rechte im Hinblick auf ihre eigenen Daten. Die umfassende internationale Studie kann hier heruntergeladen werden und die dazugehörige Infografik erhalten Sie hier.

Deutsche sind über ihre persönlichen Daten in sozialen Netzwerken besorgt

In Deutschland wurden 2.000 Verbraucher in der Studie befragt, die ComRes Global durchführte. 43 Prozent der deutschen Bürger sind besorgt darüber, dass sie persönliche Informationen online weitergegeben haben und ganze 56 Prozent fühlen deutliches Unbehagen darüber, dass sie diese über Social Media-Kanäle geteilt haben. Dabei ist nur jeder fünfte besorgt, dass er persönliche Informationen über seine Kinder online geteilt hat.

Die Studie zeigt aber auch, dass viele Verbraucher kein Bewusstsein dafür haben, welche Informationen über sie online verfügbar sind. Jeder Zweite (50 Prozent) gibt an, nicht zu wissen, wie viele Daten online von ihm verfügbar sind. Weitere Ergebnisse sind:

– 78 Prozent der Verbraucher nutzen das Internet, um Produkte zu kaufen und Dienste zu nutzen. Aber nur 15 Prozent übermitteln auch ihre Kreditkartendaten online.
– Weniger als die Hälfte der Verbraucher (41 Prozent) ist der Meinung, dass Facebook Informationen darüber hat, ob Nutzer Kinder haben.
– Nur 16 Prozent der Verbraucher nehmen an, dass Twitter Zugang zu Daten über die politische Zugehörigkeit der Nutzer hat.
– Nur jeder vierte Befragte (25 Prozent) glaubt, dass Instagram die Standortdaten seiner Nutzer speichert.
– Ganze 26 Prozent der deutschen Befragten denken nicht, dass Facebook Zugang zu persönlichen Daten seiner Nutzer hat.

Starker Widerstand gegen Marken, die Kundendaten weitergeben

Nichtsdestotrotz sind Verbraucher darüber besorgt, dass ihre Daten mit Dritten geteilt werden könnten. Über die Hälfte der Befragten (55 Prozent) würde sich nicht wohl fühlen, wenn ihre persönlichen Daten an Dritte weitergeben werden. Nur 29 Prozent der deutschen Befragten geben an, dass sie personenbezogene Daten teilen würden, um einen persönlicheren Service zu erhalten. Nur 11 Prozent würden persönliche Daten an ein Unternehmen verkaufen.

Eve Maler, Vice President Innovation & Emerging Technology kommentiert die Studie: „Diese Umfrage zeigt, dass viele Verbraucher besorgt sind, dass ihre digitalen Identitäten online ausgetauscht werden und wie die Informationen von Unternehmen genutzt werden. Wenn Verbraucher wählen könnten, würden sie lieber weniger teilen. Das sollte Unternehmen beunruhigen, da sie auf Verbraucherdaten angewiesen sind, um zum Beispiel Geschäftsentscheidungen zu treffen. Unternehmen müssen diese Bedenken berücksichtigen und sich darauf konzentrieren, Vertrauen und Markentreue aufzubauen, indem sie den Verbrauchern mehr Transparenz und Kontrolle darüber geben, wie sie ihre Daten sammeln, verwalten und weitergeben.“

Unternehmen profitieren von der Nutzung der Daten – sie müssen Verantwortung übernehmen

Viele deutsche Verbraucher glauben (38 Prozent), dass ihre persönlichen Daten hauptsächlich zum Vorteil für Unternehmen genutzt werden. Daher ist die Mehrzahl der Meinung (54 Prozent), dass Unternehmen für die Sicherung von Kundendaten verantwortlich gemacht werden müssten. Dagegen glauben nur 13 Prozent der Verbraucher, dass sie selbst für den Schutz ihrer eigenen Daten verantwortlich sind.

Deutsche Verbraucher sind sehr deutlich, wenn es um die Konsequenzen für Unternehmen geht, die ihre persönlichen Daten ohne ihre Zustimmung weitergeben:

– 57 Prozent der deutschen Verbraucher würden die Services des Unternehmens sofort einstellen, wenn sie mitbekommen würden, dass das Unternehmen ihre Daten ohne ihre Zustimmung geteilt hat.
– 52 Prozent der Befragten würden alle vom Unternehmen gespeicherten Daten entfernen oder löschen lassen.
– 48 Prozent würden ihre Familie und Freunde davon abraten, die Dienste des Unternehmens zu nutzen.

Banken und Versicherungen gelten als vertrauensvoller als soziale Netzwerke

Nicht überraschend sehen deutsche Verbraucher Banken (76 Prozent) und Versicherungsunternehmen (79 Prozent) als vertrauensvolle Partner, die verantwortungsbewusst personenbezogene Daten speichern und weiterverwenden. Dagegen gaben nur 63 Prozent an, dass sie sozialen Netzwerken vertrauen. Bei Banken und Versicherungsunternehmen haben Verbraucher eine klare Geschäftsbeziehung, haben einen Ansprechpartner und erhalten zum Beispiel bestimmte Services und wissen dadurch, dass sie als Kunde geschätzt und wahrgenommen werden. Im Gegensatz dazu bieten soziale Netzwerke ihren Nutzern Erfahrungen und Erlebnisse ohne finanzielle Gegenleistung – stattdessen zahlen die Verbraucher Daten ein. „Wenn diese Unternehmen transparenter agieren würden, wie sich ihre Geschäftsmodelle auf gespeicherte Daten stützen, hätten Verbraucher ein viel besseres Verständnis für ihre Datenschutzrisiken und könnten ihr Verhalten entsprechend anpassen“, so Eve Maler.

Kaum ein Deutscher kennt seine Rechte und die DSGVO

Obwohl viele deutsche Verbraucher besorgt darüber sind, wie ihre Daten verwaltet und weitergegeben werden, wissen nur wenige, wie sie ihre persönlichen Daten in Zukunft schützen und verwalten können:

– Nur ein Drittel (34 Prozent) der deutschen Verbraucher weiß, wie sie persönliche Daten, die sie online geteilt haben, wieder entfernen kann.
– Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Verbraucher geben an, wenig oder gar nichts über ihre eigenen Rechte in Bezug auf personenbezogenen Daten im Internet zu wissen.
– Nur 22 Prozent der Verbraucher wissen, wer haftet, wenn ihre persönlichen Daten gehackt oder gestohlen werden.
– 40 Prozent der Befragten würde rechtliche Schritte einleiten, wenn persönliche Daten gestohlen wurden, und über ein Drittel (36 Prozent) würde gar gleich die Polizei konsultieren.

Ab dem 25. Mai 2018 tritt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft, die den Verbrauchern neue Rechte bezüglich der Speicherung und Weitergabe von Daten einräumt. Fast zwei Drittel (63 Prozent) der deutschen Verbraucher geben jedoch an, noch nie etwas von der Grundverordnung gehört zu haben und nur 5 Prozent der Befragten kennen Inhalte der DSGVO.

„Unsere Recherchen zeigen eindeutig, dass es dringend notwendig ist, mehr darüber zu erfahren, wie persönliche Daten online verwaltet und weitergegeben werden“, so Eve Maler. „Neue Regelungen wie die Datenschutz-Grundverordnung sollen die Öffentlichkeit wieder in den Mittelpunkt ihrer Daten rücken. Aber es ist klar, dass Verbraucher sich ihrer Rechte nicht bewusst sind und sie nicht wissen, dass sie Kontrolle über ihre digitale Identität haben. Industrie und Regierungen müssen zusammenarbeiten, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie Verbraucherdaten verwendet werden und welche Rechte und Schutzmechanismen vorhanden sind. Wenn dies nicht geschieht, verlieren Verbraucher das Vertrauen in die Marken, und das beeinträchtigt den Umsatz und die Reputation der Unternehmen.“

Über die Studie:
In der Studie, die von ComRes Global im Auftrag von ForgeRock zwischen dem 3. und 12. Januar 2018 durchgeführt wurde, sind 8.434 Verbraucher in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und in den USA über ihre digitalen Identitäten und die online geteilten persönlichen Daten befragt worden. Die Daten wurden so gewichtet, dass sie repräsentativ für alle Erwachsenen nach Alter, Geschlecht und Land gelten. ComRes Global ist Mitglied des britischen Polling Council. Die vollständigen Tabellen erhalten Sie unter www.comresglobal.com. Der vollständige Report kann hier heruntergeladen werden.

Über ForgeRock
ForgeRock, führender Anbieter im digitalen Identitätsmanagement, definiert den Aufbau vertrauensvoller Beziehungen mit Kunden, Diensten und Dingen völlig neu: Unternehmen nutzen die ForgeRock Identity Platform als digitales, zentrales Identitätssystem, um ihre Kundenbeziehungen zu monetisieren und den strikten Datenschutz-Anforderungen (DSGVO, HIPAA, FCC Privacy usw.) und unterstützt die Umsetzung des Internet of Things. Zahlreiche Unternehmen vertrauen auf die Lösungen von ForgeRock wie Morningstar, Vodafone, GEICO, Toyota, TomTom und Pearson sowie Regierungsbehörden in Norwegen, Neuseeland und Belgien. ForgeRock wurde in Oslo gegründet und verfügt mit Hauptsitz in San Francisco über Niederlassungen in Austin, London, Bristol, Grenoble, München, Paris, Singapur, Sydney und Vancouver, Washington. Das Unternehmen ist nicht börsennotiert wird von zahlreichen renommierten Investoren finanziert, darunter Accel Partners, Foundation Capital, Meritech Capital und KKR. Weitere Informationen und kostenlose Downloads unter www.forgerock.com

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So schützen User ihre digitale Identität

Fünf Tipps vom Sicherheitsexperten

Schnell die E-Mails checken, über Facebook mit der Freundin verabreden, die fertige Präsentation an den Kunden schicken und dann noch die längst überfällige Überweisung machen – dank Smartphones, Tablets und Notebooks geht das jederzeit und überall. Mobilgeräte bündeln so inzwischen die gesamte digitale Identität eines Menschen: Name und Geburtsdatum, Adresse, Bankverbindungen, E-Mail-Konten, Social Media Profile. Digitalisierung und mobile Kommunikation bergen jedoch auch ernste Gefahren: Cyberkriminalität ist auf dem Vormarsch und Identitätsdiebstahl allgegenwärtig. Aktuellen Studien zufolge wurden 2015 weltweit 35 Millionen Online-Identitäten gestohlen, wie das Hasso-Plattner-Institut (HPI) festgestellt hat. „Viele User sind sich der Risiken jedoch kaum bewusst und sichern ihre Daten nur unzureichend oder gar nicht“, weiß Marcus Lentz, Geschäftsführer der bundesweit agierenden Detektei Lentz. Der Sicherheitsexperte erklärt, worauf User achten sollten, um nicht zum Opfer von Hackern und Datendieben zu werden.

Das Thema Cyberkriminalität wird in Deutschland nach wie vor stark unterschätzt: Viele Menschen surfen – insbesondere mit mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets – völlig ungeschützt im Netz und geben so ihre gesamte digitale Identität preis. Neben zumeist öffentlich zugänglichen Informationen wie Name, Adresse, Geburtsdatum oder Beruf, können Cyberkriminelle so leicht sensible Daten stehlen und Zugriff auf E-Mail-Accounts, Social Media-Profile, Konten bei Online-Shops, Kreditkarten oder Bankkonten erlangen. Daher ist es kaum verwunderlich, dass einem Forschungsprojekt des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) aus dem Jahr 2014 zufolge, bereits jeder fünfte Deutsche Opfer von Internetkriminalität und Identitätsdiebstahl geworden ist – das macht schätzungsweise eine Gesamtzahl von 14,7 Millionen Straftaten jährlich. Der Schaden wird auf rund 3,4 Milliarden Euro jährlich beziffert. Weltweit wurden 2015 insgesamt sogar 35 Millionen Online-Identitäten gestohlen, wie eine Untersuchung des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) belegt. Den Opfern drohen jedoch nicht nur finanzielle Verluste sondern auch diverse Folgeschäden wie Mahnverfahren wegen – vermeintlich – nicht bezahlter Bestellungen, Verschlechterung der Kreditwürdigkeit und sogar Strafprozesse wegen Betrugs. Damit letztlich auch eine nachhaltige Rufschädigung. Die folgenden fünf Tipps vom Sicherheitsexperten Lentz helfen Usern, sich wirksam vor Identitätsdiebstahl und -missbrauch zu schützen.

5 Tipps zum Schutz der digitalen Identität

1. Sichere Logins und Passwörter
Passwörter sind die am häufigsten geraubten Identitätsdaten. Ein sicheres Passwort ist also das A und O, um sich vor Diebstahl und Datenmissbrauch zu schützen: Begriffe aus dem Wörterbuch, Zahlenreihen und persönliche Daten wie Namen oder Geburtsdaten sollten grundsätzlich vermieden werden. Sichere Passwörter bestehen aus mindestens acht Zeichen und sollten Groß- und Kleinschreibung, Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Selbstverständlich sollten für verschiedene Online-Dienste auch unterschiedliche Passwörter verwendet werden. „Wer immer nur ein Standard-Passwort benutzt, öffnet Cyberkriminellen Tür und Tor“, mahnt der Privatermittler.

2. Aktuelle Software und Apps
Hacker nutzen sogenannte Schadsoftware wie Trojaner, Spyware und Keylogger, um sensible Daten zu sammeln und zu stehlen. Um die Angriffsmöglichkeiten zu verringern, sollten Betriebssystem und Anwendungen immer auf dem neuesten Stand sein. Regelmäßige Updates der Software und Apps sowie die schnelle Installation von Sicherheitspatches beheben Fehler und schließen Sicherheitslücken. Außerdem sollten nur geprüfte Apps aus den offiziellen Stores heruntergeladen werden. „Es empfiehlt sich außerdem die Zugriffsrechte zu kontrollieren, manche Anwendungen wie kostenlose Online-Spiele erweisen sich als wahre Datenkraken!“, so Lentz.

3. Sicherheitsapps und Virenschutzprogramme
Insbesondere Smartphones sind ein beliebtes Ziel für Hackerangriffe, da hier viele sensible Daten gebündelt werden – aber meist kaum gesichert. Dabei nimmt die Menge spezieller Mobile Malware stetig zu. Für Mobilgeräte gilt also wie für Rechner: Um Infektionen mit Schadsoftware zu vermeiden, sollten unbedingt aktuelle Virenschutzprogramme sowie Firewalls installiert und regelmäßige Scans durchgeführt werden.

4. Verschlüsselte Kommunikation
Ob PC oder Mobilgeräte: Wenn Online-Dienste wie E-Mail oder Onlinebanking genutzt werden, bei denen persönliche Daten eingegeben werden, sollten verschlüsselte Verbindungen genutzt werden. Auch Smartphones unterstützen in der Regel die Benutzung von TSL/SSL, Public-Key-Infrastrukturen (PKIs) oder Virtuellen Privaten Netzwerken (VPN). Spezielle Sicherheits-Apps verschlüsseln die WLAN-Verbindung für sicheres Surfen oder die Kommunikation per SMS, Chats oder VoIP-Telefonie.

5. Geräte vor direktem Zugriff sichern
„Natürlich müssen nicht nur Daten sondern auch die Geräte selbst geschützt werden“, betont Marcus Lentz. „Um unbefugten Zugriff oder Diebstahl zu vermeiden, sollte man Smartphones und Co. nie verleihen oder unbeaufsichtigt lassen.“ Wichtig: Zugriffssperren wie Passwörter, PINs oder Mustererkennung einrichten. Um Angriffe aus der unmittelbaren Umgebung zu verhindern: Drahtlose Schnittstellen wie WLAN, Bluetooth oder Infrarot nur bei Bedarf aktivieren und nach Gebrauch sofort wieder schließen. Blickschutzfolien schützen außerdem vor unerwünschten Mitlesern.

Und wenn das alles nicht hilft?
Wenn die digitale Identität trotz aller Sicherheitsmaßnahmen geklaut und ein Missbrauch entdeckt wird, rät Marcus Lentz den Betroffenen, sofort bei der Polizei Strafanzeige gegen Unbekannt zu stellen. „Außerdem sollten Opfer umgehend „nachbessern“ und alle Passwörter ändern, Mobilgeräte und PCs mit aktuellen Antivirenprogrammen scannen und – bestenfalls – gefundene Schadsoftware löschen“, meint Lentz abschließend.

Weitere Informationen finden Sie unter www.lentz-detektei.de

Über die Detektei Lentz & Co. GmbH
Die Detektei Lentz® ist seit 1995 ein auf die professionelle, hochwertige und gerichtsverwertbare Durchführung von Ermittlungen und Beobachtungen (Observationen) spezialisiertes Unternehmen der Lentz Gruppe® mit eurozentralem Hauptsitz in Frankfurt am Main. Eine weitere Kernkompetenz liegt im Bereich des Abhörschutzes und der Mediation nach dem MediationsG. Als eine von wenigen Detekteien in Deutschland erfüllt die Detektei Lentz® nachweislich die hohen Qualitätsstandards der weltweit anerkannten Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2008 und wird seit rund zehn Jahren regelmäßig durch den TÜV zertifiziert. Als Privat- und Wirtschaftsdetektei mit mehreren Niederlassungen in ganz Deutschland verfügt die Detektei Lentz® bundesweit über qualifizierte Teams von fachlich ausgebildeten, ZAD-geprüften Detektiven sowie über langjährige Expertise im Bereich Ermittlungen und Beweisbeschaffung im Zivil- und Strafrecht.

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Facebook ist kein Ort für vertrauliche Daten

Aufklären statt tabuisieren: Pohl Consulting Team GmbH rät in der Debatte um Facebook-Freundschaften zwischen Schülern und Lehrern zu mehr Gelassenheit und schließt mit Bad Arolser Heinrich-Lüttecke-Schule einen Pakt für mehr Sicherheit im Umgang mit sozialen Medien.

Facebook ist kein Ort für vertrauliche Daten

Ralf Schulte, IT-Compliance Manager und zertifizierter Datenschutzbeauftragter

Die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern über soziale Netzwerke ist ein Reizthema. Rheinland-Pfalz hat Facebook-Kontakte für schulische Belange zwischen seinen Lehrern und ihren Schülern zum Tabu-Thema erklärt und die Kontaktpflege offiziell untersagt. Ralf Schulte, IT-Compliance Manager und zertifizierter Datenschutzbeauftragter (DEKRA Certifikation) bei der Pohl Consulting Team GmbH, rät in der aktuellen Diskussion zu mehr Gelassenheit. „Ich halte sehr viel mehr davon, Schüler im Umgang mit sozialen Medien zu sensibilisieren als den gesamten Vorgang zu tabuisieren.“

Insgesamt sei die Debatte sehr stark geprägt von der Unsicherheit der handelnden Personen und ihrer Unerfahrenheit mit digitalen Medien. „Das ist eine Generationenfrage“, sagt Ralf Schulte. Kinder und Jugendliche wachsen heute mit digitalen Medien auf und nutzen ihre Möglichkeiten spielerisch und selbstverständlich. Dass die Möglichkeiten der modernen Kommunikation unterrichtsbegleitend eingesetzt werden, ist für Ralf Schulte folgerichtig und sinnvoll. Entscheidend sei einzig und allein die Wahl des Mediums.

„Grundsätzlich ist Facebook kein Ort, um vertrauliche Daten auszutauschen“, sagt der Datenschutzbeauftragte. Das gelte eben auch für schulische Belange wie die Bewertung eines Schülers oder Terminabsprachen.

Ralf Schulte verweist auf e-Learning-Plattformen wie lo-net², die bereits in zahlreichen Schulen und Bildungseinrichtungen eingesetzt und vom Landesministerium empfohlen werden. „Diese Plattformen erlauben das nachhaltige Lernen entlang des Lehrplans“, sagt Ralf Schulte. Anwendungen wie diese vereinen die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation, die Schülern den engen Austausch mit ihren Lehrern gestatten und die Vertraulichkeit des sicheren Datenaustauschs gewährleisten.
In der aktuellen Debatte um die Facebook-Freundschaften von Lehrern und Schülern spricht sich Schulte dafür aus, über den Tellerrand hinauszuschauen.

Der Datenschutzbeauftragte plädiert dafür, diese vielmehr als Chance zu begreifen, die Nutzung sozialer Netzwerke in die Unterrichtsarbeit einfließen zu lassen. Allein schon deshalb, weil 4 der insgesamt 24 Millionen Facebook-Nutzer in Deutschland zwischen 13 und 17 Jahre alt sind und in der Regel noch zur Schule gehen. „Gerade bei dieser jugendlichen Gruppe haben wir die Gelegenheit, sie bei ihren ersten Gehversuchen in sozialen Netzwerken abzuholen und sie im frühen Alter auch über die Risiken aufzuklären“, sagt Ralf Schulte.

Die Gefahren lauern insbesondere im Schutz der eigenen, digitalen Identität und im Geschäftsmodell des Unternehmens, das persönliche Daten und Vorlieben seiner Nutzer für Marketingzwecke nutzt und damit sein Geld verdient. Über Facebook haben Werbetreibende und Unternehmen die Möglichkeit, ihre Zielgruppen nach Alter, Interessen und Lebenssituation geordnet einzukreisen und gezielt anzusprechen. Den Schlüssel dafür stellt jeder Nutzer dem Facebook-Konzern höchstselbst zur Verfügung, indem er seine Interessen im eigenen Profil hinterlegt. „Wir sollten dafür sensibilisieren, dass Facebook alle Daten für Werbezwecke nutzen kann und wird“, sagt Ralf Schulte.

Zusammenhänge wie diese zu verdeutlichen sei eine große Chance, den verantwortlichen Umgang mit der digitalen Welt zu lehren und auf diese Weise das Bewusstsein für das eigene Handeln auszubilden.

Die Pohl Consulting Team GmbH hat unlängst mit der Heinrich-Lüttecke-Schule, Bad Arolsen, einen Pakt für mehr Sicherheit im Umgang mit sozialen Medien geschlossen, der Kinder und Jugendliche frühzeitig für die Chancen und die Risiken sensibilisiert. Das Unternehmen unterstützt das Kollegium ehrenamtlich im Rahmen des Unterrichts.

Nachhaltig entscheiden – Pohl Consulting Team arbeitet Seite an Seite mit der Geschäftsführung. Es ist unsere Aufgabe, die Gesetzeskonformität und die Produktivität der IT gestützten Prozesse in Unternehmen zu analysieren, zu implementieren und ihre Nachhaltigkeit zu überwachen.

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Umfrage von F-Secure: Jeder Zweite in Deutschland sorgt sich um Zugriff von Unbefugten auf in der Cloud gespeicherte Inhalte

München – 27. Juni 2013: Das Thema Datenschutz steht aktuell auf der Tagesordnung – aber auch vor dem Fall PRISM waren die Ver-braucher besorgt über die Sicherheit und Vertraulichkeit ihrer Daten in der Cloud. Eine weltweit in 15 Ländern durchgeführte Umfrage von F-Secure zeigt, dass schon vor den Nachrichten über PRISM sechs von zehn Verbrauchern über die Sicherheit der Speicherung ihrer In-halte in Social-Networking- und Cloud-Storage-Diensten besorgt wa-ren. 59 Prozent der Verbraucher – in Deutschland 52 Prozent – äußer-ten sich besorgt darüber, dass jemand anderes auf ihre bei diesen Anbietern gespeicherten Inhalte zugreifen könnte. Dabei sind vor al-lem jüngere Menschen im Alter von 20 bis 30 Jahren sowie Anwender, die mit verschiedenen Geräten ins Internet gehen und daher in der Regel auch am meisten Cloud-Lösungen beanspruchen, besonders sensibilisiert. Im Rahmen seiner „Digital Lifestyle Survey 2013“ hat F-Secure im April 2013 6.000 Menschen in 15 Ländern befragt.*

60 Prozent – in Deutschland 59 Prozent – fürchten, dass die Anbieter mög-licherweise ihre persönlichen Inhalte an Dritte verkaufen. 62 Prozent (D: 60 Prozent) sorgten sich, dass die Anbieter Daten über ihr digitales Verhalten verkaufen könnten. 63 Prozent (D: 55 Prozent) zeigen sich auch wegen der Verwundbarkeit der Technologie von Storage-Anbietern gegenüber Zugrif-fen durch Dritte skeptisch. Die Befragten in europäischen Ländern, mit Ausnahme von Frankreich, sind dabei im Allgemeinen weniger besorgt als die Befragten in anderen Ländern. So bejahen die Frage nach der Sorge um den unbefugten Zugriff auf ihre Inhalte zum Beispiel in Deutschland 52 Prozent und in Italien 61 Prozent, in den USA allerdings 69 Prozent und in Brasilien gar 78 Prozent.

Sensibilität bei der Jugend

Menschen im Alter von 20 bis 34 haben in der Regel größere Sicherheits-bedenken als etwa diejenigen Befragten im Alter von 50 bis 60 Jahren. So haben 58 Prozent der deutschen Anwender von 20 bis 34 Bedenken, dass Fremde auf ihre Inhalte zugreifen können, dagegen aber nur 51 Prozent in der Altersgruppe von 35 bis 49 oder 49 Prozent in der Altersgruppe von 50 bis 60 Jahren. Auch bezüglich der anderen Fragen zeigte sich ein ähnlicher Unterschied des Unsicherheitsbewusstseins.

Sensibilität der Technik-Affinen

Gerade Anwender, die mit mehreren verschiedenen Geräten digital ins Netz gehen (sogenannte Multi-Screener), waren dabei skeptischer als diejenigen, die meist nur einen Bildschirm nutzten. Gerade diese Gruppe ist auch diejenige, die Cloud-Services am stärksten nutzen. 33 Prozent der Verbraucher haben etwa das Gefühl, dass sie die Kontrolle über ihre Inhalte verlieren, und bei Multi-Screenern waren es noch mehr. Diese Zahl ist am höchsten in Belgien, wo 51 Prozent empfanden, sie verlieren die Kontrolle, und mit 20 Prozent in Großbritannien am niedrigsten. In Deutschland liegt der Wert bei 45 Prozent.

„Die Ergebnisse zeigen, dass die Verbraucher sich in der Regel über die Problematik rund um die Speicherung ihrer Inhalte in der Cloud bewusst sind“, erklärt Timo Laaksonen, Vice President, Content Cloud bei F-Secure. „Dies unterstreicht die Notwendigkeit, private Cloud-Services durch Anbie-ter wie F-Secure, die mit dem Thema Sicherheit bestens vertraut sind, ab-zusichern und die Daten jedes Einzelnen zu schützen.“

Die beliebtesten Cloud-Speicherplatz-Anbieter

Laut der Umfrage, sind die fünf großen Anbieter, bei denen Anwender unter anderem ihre Inhalte einmal in der Woche oder täglich hochladen, Face-book (24 Prozent der Befragten), YouTube (14 Prozent), Dropbox (12 Pro-zent) sowie Apple iCloud und Google Drive mit jeweils 10 Prozent. Ebenfalls 10 Prozent nutzen die Dienste ihres Internet Service Providers.

Die Personal Content Cloud-Lösung von F-Secure, die über Mobilnetz- und Breitband-Betreiber verfügbar ist, ermöglicht es Benutzern, ihre persönli-chen Inhalte überall zu speichern und zu synchronisieren, darauf zuzugrei-fen sowie ihre Fotos, Videos, Dokumente und andere Dateien überall, von jedem Gerät aus sicher auszutauschen.

Weitere Informationen hierzu finden sich unter:
www.f-secure.com/content-anywhere

* Der F-Secure Digital Lifestyle Survey 2013 basiert auf Web-Interviews von 6.000 Breit-banddienst-Abonnenten im Alter von 20 bis 60 Jahren aus 15 Ländern: Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Schweden, Finnland, Polen, den USA, Brasilien, Chile, Kolumbien, Australien und Malaysia. Die Umfrage wurde von der GfK im April 2013 durchgeführt.

Über F-Secure

Innovation, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit – diese drei Qualitäten haben F-Secure seit der Gründung 1988 zu einem der führenden IT-Sicherheitsanbieter weltweit gemacht.

Heute vertrauen sowohl Millionen Privatanwender als auch Unternehmen auf die mehrfach ausgezeichneten Lösungen von F-Secure. Der effektive Echtzeitschutz arbeitet zuverlässig und unbemerkt im Hintergrund und macht das vernetzte Leben von Computer- und Smartphone-Nutzern sicher und einfach.

Die Lösungen von F-Secure sind als Service-Abonnement über mehr als 200 Internet Service Provider und Mobilfunkbetreiber weltweit zu beziehen.

Die umfangreichen Partnerschaften machen F-Secure zum Marktführer in diesem Bereich. Seit 1999 ist das Unternehmen an der Börse in Helsinki notiert. Seitdem wächst F-Secure schneller als viele andere börsennotierte Mitbewerber.

Ständig aktuelle Informationen über die neuesten Viren finden sich im Weblog des
„F-Secure Antivirus Research Teams“ unter der Internetadresse www.f-secure.com/weblog.

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