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BITMi unterstützt Petition zur Ernennung eines Digitalministers

BITMi unterstützt Petition zur Ernennung eines Digitalministers

Berlin 14. Februar 2018 – Bereits in seinem Positionspapier Digitaler Mittelstand 2020 fordert der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) ein eigenständiges Digitalministerium. Das Ende der Koalitionsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD zeigt jedoch, dass die Entscheidungskompetenz zur Digitalkompetenz auch weiterhin auf diverse Ministerien verteilt bleiben soll, da offensichtlich weder ein Digitalministerium noch ein Digital-Staatsminister im Kanzleramt geplant sind.

„Sofern die Ressortverteilung weiterhin eine wirksame zentrale Koordination der Digitalpolitik ignoriert, werden wir im internationalen Vergleich bei der Digitalisierung weiter zurückfallen. Deutschland verschläft so seine Zukunft“, befürchtet BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün. Daher unterstützt der BITMi die heute vom Bundesverband Deutsche Startups e.V. gestartete Petition, die die Ernennung eines Digitalministers fordert.

Hier finden Sie die Online-Petition: digitalministerium.org

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Kontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Bianca Bockhoff
Pascalstraße 6
52076 Aachen
0241 1890558
kontakt@bitmi.de
http://www.bitmi.de

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Koalitionsverhandlungen abgeschlossen: Stellenwert der Digitalisierung wird nicht erkannt

Koalitionsverhandlungen abgeschlossen: Stellenwert der Digitalisierung wird nicht erkannt

Berlin, 08. Februar 2018 – Nach dem gestrigen Ende der Koalitionsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD zieht der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) eine allenfalls ausgeglichene Bilanz für die Beachtung digitaler Themen im vorgelegten Koalitionsvertrag: „Es gibt einige erste sinnvolle Maßnahmen in Richtung Digitalisierung, aber der Stellenwert der Digitalisierung wird nicht ausreichend berücksichtigt. Wir können keine Vision oder Strategie erkennen, welche mit Mut den notwendigen Aufbruch in das digitale Zeitalter für Deutschland einläutet“, so BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün.

Der BITMi begrüßt alle Bemühungen, die zur Verbesserung des Ausbaus der digitalen Infrastrukturen in Deutschland dienen, wenngleich die Finanzierung des Glasfasernetz-Ausbaus unsicher erscheint. Der Koalitionsvertrag enthält ferner gute Ansätze zur Verbesserung in den Bereichen digitaler Bildung und Forschung, Arbeitswelt, Wettbewerb- und Wettbewerbsfähigkeit, IT-Sicherheit sowie digitaler Verwaltung. Wichtig für den Mittelstand sind aber insbesondere Rahmenbedingungen und neue Maßnahmen zur Beschleunigung der Digitalisierung des Mittelstands. „Es ist erfreulich, dass Investitionen von Unternehmen in die Digitalisierung unterstützt werden sollen. Hier wird eine unserer zentralen Forderungen aufgegriffen, Investitionen in digitale Innovationsgüter einer optimierten Abschreibung zuzuführen. Inwieweit die geplante Überarbeitung von Abschreibungstabellen unserer Forderung nachkommt, Digital-Investitionen einer Sofortabschreibung zuzuführen, bleibt abzuwarten“, so Grün.

Dennoch bleibt das Papier bei zahlreichen wichtigen Punkten weit zurück hinter den notwendigen Maßnahmen. So soll das Netzwerkdurchsetzungsgesetz trotz eines breiten Bündnisses gegen das Gesetz im Grundsatz bestehen bleiben. Die aktuelle Fassung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes ist kein geeignetes Mittel, um die Debattenkultur im Internet zu verbessern. Es erzwingt viel mehr Entscheidungen, die im Zweifel gegen die Meinungsfreiheit ausfallen. Auch im Bereich der Datenpolitik fehlen Ansätze zu einem für die Digitalwirtschaft chancenorientierten Datenrecht.

Beim politischen Stellenwert der Digitalpolitik bleibt die bisher erkennbare Strukturierung deutlich hinter den Erwartungen des BITMi zurück. So ist offensichtlich weder ein Digitalministerium noch ein Digital-Staatsminister im Kanzleramt geplant, wodurch weiterhin die Entscheidungskompetenz zur Digitalkompetenz auf diverse Ministerien verteilt bleibt: „Sofern die Ressortverteilung weiterhin eine wirksame zentrale Koordination der Digitalpolitik ignoriert, werden wir im internationalen Vergleich bei der Digitalisierung weiter zurückfallen. Deutschland verschläft so seine Zukunft“, befürchtet BITMi-Präsident Grün.

Das Positionspapier Digitaler Mittelstand 2020 mit allen Forderungen des BITMi ist online verfügbar.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Die Digitale Transformation ist menschlich – ein Henne-Ei-Problem der 4. industriellen Revolution?

Kaarst, 14. Juli 2016 – 60% der deutschen Unternehmen bilden ihre eigenen Mitarbeiter in puncto Digitalkompetenzen nicht weiter. Dies ergab eine kürzlich durchgeführte Bitkom-Studie. Dabei verändert die Digitalisierung die Arbeitsprofile grundlegend. Die Qualifizierung von Mitarbeitern hinsichtlich „Arbeit 4.0“ ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Unternehmen unterschiedlicher Branchen und eine klare Führungsaufgabe, um in den nächsten zwei bis fünf Jahren wettbewerbsfähig zu sein. Doch insbesondere die deutsche Industrie droht nicht nur die Digitale Transformation zu verschlafen, sondern sogar die Evaluierung der Möglichkeiten und die Sensibilisierung der Mitarbeiter.

Die kürzlich durchgeführte Bitkom-Befragung von 504 Geschäftsführern und Personalverantwortlichen deutscher Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern über alle Branchen hinweg zeigte: Nur 31% haben für die Bildung der Digitalkompetenzen eine zentrale Strategie, dabei halten 97% der Befragten Weiterbildung im Unternehmen für wichtig.

Betrachtet man zudem die Bewertung der Befragten hinsichtlich Fachkräften, so werden die Kompetenzen von Bewerbern und Mitarbeitern derweil auch nur mit den Noten „befriedigend“ und „ausreichend“ eingestuft. Eine entsprechende Weiterbildung findet dennoch nicht statt. Erschwerend hinzu kommt der Fakt, dass jedes dritte Unternehmen gemäß der Studie der Meinung ist, dass Mitarbeiter über 50 Jahren hinsichtlich Digitalisierung überhaupt nicht mehr weitergebildet werden müssen. Dies ist ein folgenschwerer Trugschluss, denn die Mitarbeiter – quer durch alle Altersklassen – sind entscheidend dafür, ob Deutschland im Zuge der Industrie 4.0 weltweit eine Rolle spielen wird oder nicht.

Sebastian Grodzietzki, CGO der PARIS GmbH, die sich mit digitaler Weiterbildung und Prozessunterstützung beschäftigt, bringt es auf den Punkt: „Unternehmen beschäftigen heute drei bis vier verschiedene Generationen von Mitarbeitern – von den Babyboomern bis zur Generation Z. Sie alle haben individuelle Arbeitsmethoden und -gewohnheiten, aber auch Zeit und Raum verändern sich. Dies beginnt bei der Nutzung der Endgeräte, geht weiter über den Arbeitsort und endet längst nicht mit der Art und Weise, wie sie neue Dinge oder Tätigkeiten erlernen. Der Trend entwickelt sich beispielsweise klar hin zu flexiblem, bedarfsgerechtem Arbeiten von zuhause, unterwegs oder mit stets wechselnden Kollegen in Shared-Desk-Offices. Die Wissensvermittlung über geänderte Unternehmensprozesse, neue Software, neue Hardware oder sonstige relevante Themen wird dadurch keinesfalls einfacher. Möchte man als Unternehmen heute also nachhaltig erfolgreich sein und seine Mitarbeiter binden, sind neue Weiterbildungskonzepte, die auf das Individuum abzielen, der einzige Weg.“

Jan Korhammer, Director Customer Success der PARIS GmbH, ergänzt: „Die Vielfalt und Erfahrungen der verschiedenen Mitarbeiter- und Unternehmenskulturen aus mehr als 1000 Kundenprojekten in den letzten Jahren haben uns klar gezeigt, was wichtig ist, um effiziente und nachhaltige Mitarbeiterqualifizierung zu betreiben. Mittels effizienter Konzepte und Technologien, wie sie beispielsweise durch die datango performance suite bereitgestellt werden können und die das Individuum im Blick haben, aber dennoch kosteneffizient skalieren, fahren unsere Kunden am besten. Zum Beispiel sind Echtzeithilfen und kontextabhängige Anleitungen, die auf Knopfdruck im Bedarfsfall zur Verfügung stehen, ein idealer Ansatz für jede Branche.“

Projiziert man maximal Mögliches auf hinreichend Notwendiges und vergleicht Aufwand und Wirkung, dann stellt man schnell fest, dass insbesondere bei der Mitarbeiterweiterbildung keine Kompromisse gemacht werden dürfen, wenn man als Unternehmen stetig wachsen möchte.

Korhammer fügt hinzu: „Wir als digitaler Weiterbildungsexperte haben gemeinsam mit unseren Kunden ‚Service á la Carte‘-Optionen entwickelt, die überdurchschnittlich gute Ergebnisse in der Qualifizierung von Mitarbeitern erzielt haben. Beispielsweise bieten wir Implementierungs- und Schulungs-Services für jegliches Autorenwerkzeug, die Erstellung von Applikationsprofilen und kompletten Schulungsinhalten, inklusive einer Trainingsbedarfsanalyse zur Identifikation des größten Schulungsbedarfs. Vom gezielten individuellen Tool-Coaching oder Autoren-Crashkurs bis hin zu Strategie- bzw. Konzeptionstagen und dem gesamten end-to-end-Schulungsprojektmanagement sind wir für unsere Kunden da. Die Digitale Transformation und Arbeit 4.0 bedeuten schließlich auch für jeden Kunden etwas anderes: Zeige ich in der Lagerverwaltung etwa Arbeitsanweisungen mittels Augmented Reality auf Smart Glasses an oder unterstütze ich den Mitarbeiter am Computer bei der Prozessausführung mittels intelligenter Hilfen auf seinem Monitor. Reagiert das Hilfesystem dann noch adaptiv auf den jeweiligen Benutzer, gibt es die perfekte Unterstützung für jede Generation von Mitarbeitern – ganz gleich, ob Millenial oder Babyboomer.“

Die PARIS GmbH und der Unternehmensbereich datango bieten Unternehmen die professionelle Beratung inklusive sämtlicher Services zur betrieblichen Weiterbildung und Steigerung der Mitarbeiter-Performance. Dabei spielen die zu verwendenden Schulungswerkzeuge keine Rolle – sei es die datango performance suite oder seien es andere Produkte. Auch spezielle Bedarfe wie 24/7 Support bei internationalen Rollout-Projekten oder Geschäftsprozessanalysen zur Identifikation und Optimierung von Performance-Schwachstellen deckt das Portfolio des innovativen Anbieters für digitale Weiterbildungslösungen, Prozessautomatisierung und -optimierung ab.

datango ist ein Unternehmensbereich der PARIS GmbH – Process Automation Robotics Information Systems – und bietet führende Technologien für die Bereiche Prozessnavigation, Automatisierung, Dokumentation und E-Learning. Die datango-Lösungen unterstützen Unternehmen unter anderem durch die gezielte Qualifizierung von Mitarbeitern beim schnellen Rollout und reibungslosen Betrieb von Enterprise-Applikationen. Die Software-Lösungen zeichnen sich durch die Navigationshilfe im Live-System sowie die automatische Erstellung von Dokumentations- und Schulungsunterlagen, Software-Simulationen und E-Learning-Welten im Praxiseinsatz aus. So ermöglicht datango die Reduktion von Fehleingaben und Support-Kosten bei erhöhter Nutzerakzeptanz. Die von der „datango performance suite“ unterstützten Funktionen sind integraler Bestandteil von Business-Applikationen in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größenordnung. www.datango.com

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datango | Ein Unternehmensbereich der PARIS GmbH
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Bruchweg 96
41564 Kaarst
+49 (0)1522-2661930
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Digitales Management im Masterstudium

Projektschwerpunkt Digitalisierung für den Management-Master geplant – gegen digitalen Analphabetismus und Fachkräftemangel

Die School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) der Steinbeis-Hochschule Berlin wird ihr Studienangebot gemeinsam mit der Strategieberatung kehren+partner , einem Spezialisten für Beratung und Ausbildung im digitalen Bereich, um den Projektschwerpunkt Digitales Management erweitern. Geplant ist die Einführung in den bereits erfolgreichen SIBE-Management-Master (Abschluss M.Sc. in International Management).

Damit ergänzt sie ihr Angebot für Unternehmen und Nachwuchskräfte um ein weiteres wichtiges Trendthema:

Auch heute noch belegt Deutschland im weltweiten Online-Wettlauf keinen Spitzenplatz. Dies ist umso dramatischer, da digitale Unternehmen zunehmend die reale Wirtschaft erobern. Beispielsweise drängt Uber in die Logistikbranche und Google greift nach der Automobil- und Medizinindustrie. Wenn die deutsche Wirtschaft – vom Mittelstand bis zum Konzern – den digitalen Wandel nicht verpassen möchte, sollte der Ausbau des digitalen Know-hows ganz oben auf der Agenda stehen.

Mit der geplanten Erweiterung des Masterstudiengangs M.Sc. um den Projektschwerpunkt Digitales Management wird die SIBE ein berufsintegriertes Studium für Jungakademiker anbieten, das unabhängig vom Fach des Erststudiums studiert werden kann. Der Studierende erarbeitet dabei ein Projekt zur digitalen Transformation und setzt es in seinem Unternehmen um. Kernstück des Projekts ist beispielsweise die Einführung oder Optimierung elektronischer Prozesse und Geschäftsmodelle. Das Studium zielt darauf ab, Management-Kompetenzen aufzubauen und auf die Herausforderungen und Chancen des digitalen Wandels sowie die Entwicklung digitaler Strategien vorzubereiten. Im Gegenzug bauen die beteiligten Unternehmen sich ihre Digitalkompetenz durch den Einsatz junger, motivierter Akademiker schrittweise auf.

Wenn Digitalisierung mehr als nur ein Schlagwort bleiben soll!

Die SCHOOL OF INTERNATIONAL BUSINESS AND ENTREPRENEURSHIP (SIBE) ist die internationale Business & Law School der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) und wird geleitet von Prof. Dr. Werner G. Faix und Stefanie Kisgen. Die SIBE steht für erfolgreichen Wissens-Transfer und systematischen Kompetenz-Aufbau zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sie ist fokussiert auf Unternehmen, Organisationen und öffentliche Verwaltungen und auf kompetente, unternehmerisch global denkende und handelnde High Potentials.

Wir sorgen mit unseren Innovations-Projekten und unseren High Potentials bei unseren Partner-Unternehmen für Wachstum und Globalisierung – und für kompetente Führungs- und Nachwuchsführungskräfte. Wir verpflichten uns dem Erfolg unserer Partner-Unternehmen und damit dem Erfolg unserer Teilnehmer. Ihr Erfolg ist unser Erfolg!

Mit Master-Programmen seit 1994, mit derzeit ca. 600 Studierenden, über 3.000 erfolgreichen Absolventen und mit über 350 Partner-Unternehmen ist die SIBE Ihr kompetenter Partner für Wachstum und Globalisierung im Steinbeis-Netzwerk.

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