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48. Druckschriften-Award BERLINER TYPE ausgeschrieben

Am 15. August 2016 ist die Last-Call-Anmeldung möglich.

48. Druckschriften-Award BERLINER TYPE ausgeschrieben

Die Augenhand.

Druckschriften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden seit nunmehr 48 Jahren gesichtet und ggf. mit Gold, Silber oder Bronze prämiert. Die Anmeldefrist für diesen renommierten Wettbewerb endet in diesem Jahr am 15. August.

Der internationale Druckschriften-Award BERLINER TYPE sichtet und dokumentiert den aktuellen Leistungsstand der Druckwerke und Drucksachen in den deutschsprachigen Ländern. Die Einzeldisziplinen, die bei der Realisation einer Drucksache (Magazin, Buch, Zeitschrift, Geschäftsbericht, Plakat…) zusammenwirken werden von der Expertenjury bewertet. Die Prüfung erfolgt in diesen sieben Bereichen: Planung/Konzeption, Text, Grafik/Design/Illustration, Typografie, Fotografie, Reproduktion/Druck und Verarbeitung. Dabei kann das Gremium in jeder der 16 Kategorien Awards in Gold, Silber oder Bronze für die Gesamtleistung als Auszeichnung vergeben. Herausragende Einzelleistungen werden mit Diplomen ausgezeichnet.

Zum Nachwuchspreis "JUNGE TYPE" werden Arbeiten von Studenten, Diplomanden und Berufsanfängern im 1. Jahr zugelassen. Alle nominierten Arbeiten werden in einer repräsentativen Buch-Dokumentation veröffentlicht.

Die Gold-Gewinner erhalten eine von dem chinesischen Künstler Ren Rong gestaltete und signierte Metall-Skulptur als Award-Trophäe. Sie wurde speziell für die BERLINER TYPE entworfen und in limitierter Auflage hergestellt.

Zur Online-Anmeldung: www.berliner-type.de

AwardsUnlimited O.E. Bingel organisiert und veranstaltet Wettbewerbe für Verbände, Branchen, Unternehmen, Institutionen und Stiftungen. Mit der eigens für Kreativ- und Konzeptwettbewerbe entwickelten Award-Plattform AVENTESSE werden Einreichungs- und Jurierungsprozesse kostengünstig begleitet. Referenzwettbewerbe: Deutscher Studienpreis, Deutscher PR-Preis, Deutscher Digital Award, Berliner Type, Corporate Design Award, Junior CDP u.a.

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Druckschriften-Award BERLINER TYPE verlängert Anmeldefrist bis zum 12. Mai 2015

Jetzt noch beim diesjährigen Kreativwettbewerb einreichen.

Druckschriften-Award BERLINER TYPE verlängert Anmeldefrist bis zum 12. Mai 2015

Die Gewinner erhalten die Stahlskulptur

Der internationale Druckschriften-Award BERLINER TYPE ( www.berlinertype.eu ) dokumentiert den aktuellen Leistungsstand der Drucksachen in den deutschsprachigen Ländern. Alle Kerndisziplinen, die bei der Realisation einer Drucksache (Prospekt, Magazin, Buch, Zeitschrift, Geschäftsbericht, Plakat, Display…) zusammenwirken werden von der Jury bewertet. Dabei kann das Expertengremium in jeder der 16 Kategorien Awards in Gold, Silber oder Bronze für die Gesamtleistung als Auszeichnung vergeben. Zusätzlich werden herausragende Einzelleistungen mit Diplomen prämiert.

Die Gold-Gewinner erhalten eine von dem chinesischen Künstler Ren Rong gestaltete und signierte Metall-Skulptur als Award-Trophäe. Sie wurde speziell für die BERLINER TYPE entworfen und in limitierter Auflage hergestellt. Für alle nominierten Arbeiten ist eine repräsentative Buch-Dokumentation geplant.

Seit nunmehr 47 Jahren werden brillante Druckschriften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet und dokumentiert. Der Link zur Online-Registrierung: http://www.berliner-type.de/102.html

AwardsUnlimited O.E. Bingel organisiert und veranstaltet Wettbewerbe für Verbände, Branchen, Unternehmen, Institutionen und Stiftungen. Mit der eigens für Kreativ- und Konzeptwettbewerbe entwickelten Award-Plattform werden Einreichungs- und Jurierungsprozesse kostengünstig begleitet. Referenzwettbewerbe: Deutscher Studienpreis, Deutscher PR-Preis, Deutscher Digital Award, Berliner Type, Corporate Design Award, Junior CDP u.a www.awardsunlimited.eu; www.onlinecontestmanager.de

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Der USB Magnet-Clip Eine Weltneuheit entwickelt in Deutschland

Ein hochglanzbedruckter Papier-Clip mit Magnetverschluss bietet Speicherplatz für bis zu 64GB Daten und haftet an allen Geschäftsunterlagen vom Versandbrief bis zum Produktkatalog

(Mynewsdesk) München/Dornach, den 29.01.2014 – Mailingfähiger Werbe-USB Stick, Internetpromotion-Tool und Archivierungslösung in einem. Eine große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten realisiert der neue Magnet-Clip USB Stick der neowelt media group GmbH aus München/Dornach. Man nehme einen hochglänzend bedruckten, beidseitig laminierten, mit starker 350 Gramm Papierqualität ausgestatteten Papiersteifen und versehe diesen mittig mit einem Doppelfalz. Das auf diese Weise knickbare Werbebanner ergänze man mit zwei zueinander parallelen Magnetstreifen und integriere – last but not least – an einem Ende einen USB-Chip-Anschluss.

Der so entstandene Werbe- und Datenträger zielt mit seinem Magnetmechanismus direkt auf das haptisch spielerische Interesse des Users. Durch die entsprechend austarierte Magnetwirkung hält der USB Papier-Clip nicht nur an dünnen Printmaterialien wie Briefen und Visitenkarten sondern auch an etwas stärkeren Materialien wie Katalogen, Werbeflyern und Pressemappen. Hierbei kann der Magnet USB-Clip von außen am Rand der Printunterlage oder sogar noch stabiler innerhalb der Drucksache durch eine einfache Schlitzung und Durchschieben des Magnet-Clips integriert werden. Da zudem bei der Herstellung der Papier-USB Sticks wasser- und kratzfeste Qualitätschips verwendet werden, sind neben Werbe- und Promotioneinsätzen auch Archivierungslösungen möglich. Das geringe Gewicht von nur ca. 8 Gramm spricht wiederum für den portooptimierten Mailingeinsatz (< 20 Gramm), also den günstigen Postversand digitaler Information.

Budgetschonend ist der alternative Einsatz der Magnet-Papier-Hefter als rocketkey- webkeys. Diese rocketkey-Clips linken direkt auf die gewünschte Internetadresse und können so gezielt zur Bewerbung von Online-Angeboten eingesetzt werden. Da hierbei auf teuren Speicherplatz verzichtet werden kann, sind die webkey-Clips je nach Menge auch schon für unter einem Euro das Stück erhältlich. Die bei USB-Sticks fälligen GEMA/ZPÜ-Gebühren werden bei der rocketkey- Variante komplett eingespart.

Schon ab 300 Stück werden die USB- Clips aus Papiermit einer individuellen Werbegestaltung bedruckt und nach etwa drei Wochen geliefert. Exklusiver Anbieter ist die Neowelt Media Group GmbH aus Dornach/München Land. Die neuen Paper-Clip-USB Sticks genießen Designschutz durch Registrierung beim Deutschen Patent- und Markenamt und sind zudem als Utility Model angemeldet. Weitere Infos zum magnetischen USB-Papier-CLIP unter www.usb-clips.de ( www.usb-clips.de&quot ; target="_blank) und zur rocketkey-Clip webkey-Lösung auf www.papier-webkey.de ( www.papier-webkey.de&quot ; target="_blank)

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=== Weltneuheit aus Deutschland – Der USB-Magnet-Clip für Werbung und Archiv (Bild) ===

Der hochglanzbedruckte USB Papier-Clip mit Magnetverschluss bietet Speicherplatz für bis zu 64GB Daten und haftet an allen Geschäftsunterlagen vom Versandbrief bis zum Produktkatalog. Auch als sparsamer rocketkey-webkey verfügbar.

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Die Neowelt Media Group GmbH wurde 1996 in Dornach/München gegründet. Inhaber und Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Michael Holz hat sich in der Informations- und Kommunikationsforschung qualifiziert. Schwerpunkt des Unternehmens ist die Entwicklung und der Vertrieb von Datenträgern für Werbung und Marketing. Bereits 1997 entwickelte das Unternehmen mit der card.21 eine digitale Visitenkarte im Format einer CD, die einen neuen Trend bei Werbedatenträgern begründete. Zum großen Kundenkreis der Neowelt zählen neben karitativen Projektträgern nahezu alle Dax-Konzerne, zahlreiche öffentliche Einrichtungen sowie große mittelständische Unternehmen und KMUs.

Kontakt:
neowelt media group gmbh
Michael Holz
Bahnhofstr. 30
85609 Aschheim/München
0049-89-9449778-12
michael.holz@neowelt.de
http://www.papier-webkey.de

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Wasserwirtschaft – 2. Schwarzbuch

Seit Jahren überhöhte Wasser-Entgelte, fehlende Transparenz und adäquate Kontrollen. Wasser-Lobby versucht via Vermittlungsausschuss, eine verbraucherfreundliche Weiterentwicklung der BGH-Rechtssprechung zu torpedieren. Von „right2water“ befürchtete Preisauswüchse ab 2020 bei ordnungspolitisch gebotener Kartellaufsicht vermeidbar bzw. korrigierbar

Überwiegend Unkenntnis bei Politik und Bevölkerung über Abzocke-Erscheinungen
Obwohl seriöse Organisationen und auch die Medien die (durchschnittlich) weltweit höchsten Wasser-Entgelte in Deutschland seit vielen Jahren anprangern, hat sich bisher nur wenig bewegt. Die Spritpreis-Bewegungen nimmt der Bürger alle ein/zwei Wochen beim Tanken wahr, dagegen erhält der Hauseigentümer seinen Wasser-Bescheid nur einmal im Jahr, dem Mieter werden die anteiligen Wasserkosten meist Monate später als Umlage berechnet. >Der Anteil der Kunden, der die Höhe der jährlichen Ausgaben für Trinkwasser nicht zu kennen glaubt, ist mit 66 % nach wie vor sehr hoch…< heißt es im „Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2011“. Wer seine Wasserkosten überhaupt nicht kennt, weiß demnach auch nicht, ob sie überhöht sind. Größere Aufmerksamkeit bei der Masse der Verbraucher entsteht meist erst, wenn wie in Berlin eine Bewegung von mehr als 660.000 Bürgern gegen die dortigen Geheimverträge vorgeht und das eingeschaltete Bundeskartellamt eine Absenkung der Trinkwasserpreise von brutto € 2,17 pro m³ um 15 % fordert. So wie dem Verfasser des Schwarzbuches selbst bis vor etwa Jahren, dürfte der überwiegenden Mehrheit der Bundesbürger nicht bekannt sein, dass es eine ineffiziente Kleinteiligkeit von ca. 6.200 Wasserversorger gibt (durch ein Regierungseffizienzprogramm versorgen in den Niederlanden nur 10 Unternehmen 16,7 Millionen Verbraucher); dass etwa 5.000 hiervon öffentlich-rechtlich organsiert sind, Wasser-„Gebühren“ berechnen und nur einer „laissez-faire“ Kommunalaufsicht unterstellt sind; dass selbst bei den privat-rechtlichen (AGs, GmbHs) die zuständigen Länderkartellbehörden unterschiedlich aktiv tätig sind (ordnungspolitisch sehr aktiv in Hessen; NRW beschränkt sich seit vielen Jahren trotz gegenteiliger Ankündigung auf „benchmarking“ und hat einen einzigen Fall an das Bundeskartellamt übertragen); dass laut der Hessischen Kartellbehörde 1,5 Millionen Hessen (= 25 % der hessischen Bevölkerung von 6 Millionen) überhöhte Wasser-Preise zahlten; dass Millionen Euro zu viel durch überdimensionierte Wasserzähler kassiert wurden (besonders in den Neuen Bundesländer, wo allein in Leipzig € 80 Millionen zu viel gezahlt wurden; in Düsseldorf wurden bis zu 40.000, in Mönchengladbach bis zu 15.000 überdimensionierte Zähler installiert); dass in Rheinland-Pfalz durch „Wiederkehrende Beiträge auf Wasser“ (auch auf versickerndes Regenwasser, das die Kanalisation nicht belastet) jährlich ca. € 100 Millionen abkassiert werden und Eigentümer mit großen (selbst unbebauten) Grundstücken im ländlichen Raum besonders betroffen sind (bis zu € 6.000 p.a. Gesamt-Wasserkosten); dass sich Kunden von öffentlich-rechtlichen Wasserversorgern bei überhöhten Gebühren einem jahrelangen Rechtsstreit aussetzen müssen, wobei vom Fachanwalt durchweg € 3.000 bis 10.000 Privat-Honorar verlangt werden; dass Mieter (die Mehrzahl der Bevölkerung) mangels eines Gebührenbescheides nicht einmal gegen den Versorger klagen können. Das alles kann der interessierte Leser bereits dem einseitigen Vorwort des zweiten Schwarzbuches entnehmen: Er kann bei Interesse sowohl das erste (am 16.9.2012 von dpa vorgestellte) als auch das zweite Schwarzbuch kostenlos als PDF-Datei per E-Mail vom Verfasser abrufen. Aufgrund einer 30 %igen Erhöhung der Trinkwassergebühr auf € 3,08 brutto pro m³ in seiner Heimatgemeinde hat der Schwarzbuch-Verfasser Betroffene (Bürger, Interessensgemeinschaften und Bürgerinitiativen) in Hessen und anderen Bundesländern ausfindig gemacht, die sich im „Arbeitskreis Faires Wasser im Deutschen Konsumentenbund“ vernetzt haben, zu dessen Sprecher er bestimmt wurde. PPP-„Pleiten“ durch Kommunen-Gier und fehlende Kartellaufsicht
Im zweiten Schwarzbuch werden exemplarisch an den Beispielen Potsdam und Berlin gravierende Negativentwicklungen durch Privat Public Partnerships beschrieben. Auslöser war, dass klamme Kommunen Geld von Privatinvestoren in ihren Kassen klimpern sehen wollten und sich dafür z.T. äußerst dilettantisch auf unvorteilhafte Verträge zum Schaden der Verbraucher einließen. Ein Wirtschaftsmonopol bedarf jedoch in ordnungspolitischer Hinsicht einer Kartellaufsicht, die jedoch selbst in Hessen (wo sich eine sehr effiziente Behörde etabliert hat) erst seit etwa 15 Jahren ihre Aufgaben bei der Überwachung der Wasserpreise wahrnimmt.

In Hessen flüchten Versorger vor der Kartellaufsicht, die in anderen Bundesländern zunimmt
Die sehr aktive und effiziente hessische Kartellaufsicht konnte mit einer Reihe von Wasserversorgern freiwillige Preisabsenkungsvereinbarungen herbei führen, gegenüber einigen weiteren wurden Absenkungsverfügungen ausgesprochen. Bei einer Klage der Enwag Wetzlar hiergegen bestätigte der Bundesgerichtshof im Februar 2010 die Vorgehensweise der Kartellbehörde, worauf (laut Handelsblatt vom 13.10.2010) der Hessische Städtetag den Ministerpräsidenten Bouffier aufforderte, keine weiteren Kartellverfügungen zu erlassen und gleichzeitig mit einer landesweiten Umwandlung von Preisen in Gebühren drohte, womit sich die Unternehmen der Kartellaufsicht entzögen. Mit der erfolgten „Rekommunalisierung“ (der eine völlig andere Motivation zugrunde lag als z.B. in Frankreich oder Berlin) in Wetzlar, Gießen, Kassel, Oberursel, Eschwege und Wiesbaden wurde ein „Etikettenschwindel“ vorgenommen, indem der Wasserpreis in Wassergebühr umbenannt wurde. Der rechtswidrig überhöhte Wasserpreis von € 2,51 brutto pro m³ in Wiesbaden (vergleichsweise: in Berlin € 2,17), der laut Kartellbehörde um 44 % abgesenkt werden muss (nachdem laut Presseberichten in 5 Jahren € 75 Millionen zu viel vereinnahmt wurden), soll jetzt als gleichhohe Gebühr rechtskonform sein. – Im Zweiten Schwarzbuch wird – u.a. auch unter Zuhilfenahme der Feststellungen der Monopolkommission (19. Hauptgutachten, Drucksache 17/10365, Seiten 262, 263) – die unterschiedliche Intensität der Aktivitäten der Länderkartellbehörden und deren beträchtliche Zunahme dokumentiert.

Der Coup der Wasser-Lobby im Vermittlungsausschuss gegen eine verbraucherfreundliche Weiterentwicklung der BGH-Rechtssprechung
Wie eingangs erwähnt, hat ein zufälliger Konsument „privat-rechtlichen Wassers“ bei einer aktiven Kartellaufsicht einen Schutz gegen Preisauswüchse; der Kunde eines „öffentlich-rechtlichen“ Versorgers muss (mangels entsprechender Unterstützung durch die Kommunalaufsicht) jahrelang klagen und der Mieter hat nicht einmal diese Möglichkeit. Doch in seinem Urteil vom 18.10.2011
KVR 9/11 (Niederbarnimer Wasserverband) schloss der BGH nicht aus, dass sich auf der jetzt geltenden Rechtslage die kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht auch auf Gebühren der öffentlich-rechtlichen Versorger erstreckt (u.a. nachlesbar im Gesetzentwurf zur 8. GWB-Novelle – Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen – Drucksache 17/9852, Seite 53, rechte Kolumne). Da hierdurch auch die Wassergebühren einer Kartellaufsicht unterworfen würden (und eine Flucht in die „Rekommunalisierung“ zwecklos wäre), hat die Wasser-Lobby bei der 8. GWB-Novelle (die überhaupt nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf) via Bundesrat den Vermittlungsausschuss anrufen lassen, um mit einer Einfügung („In Bezug auf öffentlich-rechtliche Gebühren und Beiträge findet eine kartellrechtliche Missbrauchskontrolle nicht statt.“) die verbraucherfreundliche Weiterentwicklung der BGH-Rechtssprechung zu torpedieren (siehe Drucksache 641/1/12, Seite 6).

Befürchtungen der „right2water“-Bewegung bei adäquater Kartellaufsicht überflüssig
Wie vorgeschildert, kommen die Länderkartellbehörden zwar noch mit sehr unterschiedlicher Intensität ihrer ordnungspolitischen Aufgabe nach, doch es ist eine quasi „schwungrad-mäßige“ Zunahme der Kontrollen festzustellen und sofern auch die Politik dafür sorgt, dass eine adäquate Kartellaufsicht bis 2020 gewährleistet ist, sollten Wasserpreis-Auswüchse durch Ausschreibungen verhindert bzw. korrigiert werden können. Doch während „right2water“ derzeit existierende gravierende Abzocke-Erscheinungen (auch von kommunalen Versorgern!) überhaupt nicht thematisiert (was die Wasser-Monopole erfreut), werden z.T. völlig absurde Befürchtungen verbreitet (Wasser-Verknappung, Qualitäts-Verlust – Deutschland hat die strengsten Qualitätskontrollen durch die Gesundheitsämter – usw. usw.)

Kontakt:
Rudolf Bachfeld
Rudolf Bachfeld
Fasanenweg 14
65527 Niedernhausen
06127-7230
r.bachfeld@gmail.com