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Allgemein

Karneval der Tiere: Tierhaltung und Tierzucht in Brünn, CZ

Nutz- und Wildtiere im Messefokus

Karneval der Tiere: Tierhaltung und Tierzucht in Brünn, CZ

Von Tieren und Menschen. (Bildquelle: Veletrhy Brno, a.s.)

Die Messen ANIMAL TECH, LIVESTOCK und die Nationale Jagdausstellung finden vom 12.-15.05.2019 in Brünn, Tschechien statt.

Die Internationale Messe für Tierhaltung ANIMAL TECH wird 2019 zum zweiten Mal in ihrem aktuellen Format abgehalten. Zentrale Themen werden Tierzucht, Genetik, Tiermedizin sowie Technologien für die Tierhaltung sein. Damit richtet sich die Messe primär an Fachbesucher wie Tierzüchter, Landwirte und Veterinäre.

Ein breiteres Publikum spricht die parallel stattfindende Nationale Ausstellung für Tierzucht und Landtechnik LIVESTOCK an. Sie findet in zweijährigem Turnus statt und ist die größte Messe für Tierhaltung, Viehzucht und zugehöriges Management in Tschechien. Im Rahmen der Messe werden über 800 Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine und Pferde nationalen und internationalen Juroren präsentiert. Auch dieses Jahr werden wieder 45.000 Besucher erwartet.

Als dritte Veranstaltung im Bunde wird die Nationale Jagdausstellung abgehalten. Auf dieser Messe wird dem Fach- und Laienpublikum ein breites Sortiment an Jägerbedarf präsentiert. Dazu gehören u. a. Jagdwaffen, Munition und optische Systeme. Ebenso werden nationale und internationale Jagdtrophäen sowie Jägeruniformen präsentiert.

Doch ist die Jagd auch untrennbar mit der Wildhege verbunden. Daher wird die Entwicklung von Jagd sowie von Tierschutz und -pflege ebenfalls auf der Messe vorgestellt.

Die Messen finden vom 12. bis 15. Mai 2019 auf dem Brünner Messegelände statt.

Weitere Informationen:
www.animaltech.cz

Repräsentanz der Messe Brünn BVV für Deutschland

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Maschinenbau

Maschinenbau – Export Osteuropa: Pflichttermin Messe MSV

60. Internationale Maschinenbaumesse MSV Brünn

Maschinenbau - Export Osteuropa: Pflichttermin Messe MSV

Deutsch-tschechischer Außenhandel mit Maschinen, Kraftwagen und Kfz-Teilen (Quelle: Destatis)

MSV Brünn ist für deutsche Maschinenbauer ein Pflichttermin

Maschinen und Autos dominieren mit Abstand den bilateralen Handel. Die Brünner MSV ist für deutsche Maschinenbau- und Automobilunternehmen somit seit Jahren das Hauptereignis des mitteleuropäischen Messekalenders. Zum 60. Jahrgang kommen aus Deutschland 241 Aussteller. Unter ihnen finden sich Neulinge, aber auch Unternehmen, die seit einigen Jahrzehnten in Brünn ausstellen. Eines der diesjährigen Highlights – ein deutscher Roboter wird eine Statue des ersten Präsidenten Masaryk schnitzen.

„Mit rund 250 Ausstellern ist Deutschland das größte Ausstellungsland der MSV. Dies spiegelt die enge Verbindung zwischen der deutschen und tschechischen Industrie und dem bilateralen Handel wider“, sagt Jirí Kulis, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der Messe Brünn. Jeder siebte Aussteller in Brünn reist somit aus der Bundesrepublik an. Insgesamt werden auf der Messe bis zu 600 deutsche Marken vertreten sein. Der Großteil von ihnen kommt aus den Bereichen Elektronik, Automatisierungs- und Messtechnik, Bearbeitungsmaschinen, Umformmaschinen und Präzisionswerkzeuge. Viele deutsche Marken sind zudem schon seit Jahren Dauergäste bei der MSV: Wafios, Trumpf oder etwa Rösler Oberflächentechnik nahmen bereits vor 25 Jahren teil, und der Technologiekonzern Siemens fehlte bislang kein einziges Mal. „Die Maschinenbaumesse ist eine hervorragende Möglichkeit zur Anbahnung aber auch zur Pflege von Kundenkontakten“, betont Hartmut Ortlepp, Geschäftsführer des Bohrmaschinenherstellers Maxion Jänsch & Ortlep. Seine Firma stellt in Brünn bereits zum zehnten Mal aus. Die Traditionsmesse zieht aber auch neue Aussteller an: Etwa ein Viertel aller deutschen Unternehmen werden zum ersten Mal an der Messe teilnehmen. Mit Gemeinschaftsständen sind auf dem Messegelände des Weiteren Bayern und Mitteldeutschland mit den drei Bundesländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt vertreten.

Runde Jubiläen

Das aktuelle Jubiläumsjahr lädt zum Bilanzieren ein. „Die Republik feiert ihr Jubiläum, die Messe wird 60, und auch die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer feiert 25 Jahre. Die Messe Brünn war 1993 unser Gründungsmitglied, 2009 hat die Kammer die Vertretung der Messegesellschaft in Deutschland übernommen. Seitdem konnten wir gemeinsam hunderten deutscher und tschechischer Unternehmen den Weg ins erfolgreiche Geschäft ebnen und Themen wie Industrie 4.0 voranbringen“, sagt Bernard Bauer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK). Als Hauptpartner der Messe 2015 hat die DTIHK in Tschechien den ersten Impuls gegeben, sich strategisch mit dem Konzept der vierten industriellen Revolution auseinanderzusetzen. Industrie 4.0 gilt auch in diesem Jahr als Hauptthema der MSV, und deutsche technologische Top-Unternehmen sind wieder dabei und präsentieren ihr Innovationspotenzial. So wird etwa ein drei Meter großer Roboter von KUKA, dem Weltführer in der Industrierobotik, direkt auf dem Messegelände eine Replik der Skulptur des ersten tschechoslowakischen Präsidenten T. G. Masaryk schnitzen, die 1928 bei der Eröffnung des Pavillons stand.

Maschinen und Autos ganz vorne

Ein Drittel des deutsch-tschechischen Außenhandels entfällt auf Maschinen, Kraftwagen und Kfz-Teile. Mit einem Volumen von 28,9 Milliarden Euro verzeichnete der Handel mit diesen Schlüsselprodukten 2017 wieder einen Rekord und stieg zwischenjährlich um 6,8 Prozent. Auch die Zahlen aus der ersten Jahreshälfte 2018 deuten auf einen weiteren positiven Trend. Die ähnliche Industriestruktur der beiden Länder bietet noch viele Geschäftschancen, insbesondere in den Bereichen
Umwelt-, Elektro- und Automatisierungstechnik.

Über die DTIHK: Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer feiert 2018 ihr 25-jähriges Jubiläum. Sie gehört zum Netz der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) und ist mit ihren rund 680 Mitgliedern die größte bilaterale Auslandshandelskammer in Tschechien. Ihre Aufgabe ist es, das deutsch-tschechische Business und die wirtschaftspolitische Zusammenarbeit beider Länder zu fördern. Die DTIHK verfolgt aktuelle Trends und beschäftigt sich intensiv mit denen, die das größte Potenzial für die deutsch-tschechischen Wirtschaftsbeziehungen haben.

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Maschinenbau

China vor der Haustür: Tschechiens Maschinenbaumesse MSV 2016 im Zeichen des Roten Drachen

China vor der Haustür: Tschechiens Maschinenbaumesse MSV 2016 im Zeichen des Roten Drachen

Ansicht Messegelände Brünn

Die größte MSV seit 5 Jahren. China ist offizielles Gastland: Für deutsche Fachbesucher eine gute Gelegenheit, Chinas Maschinenbau – quasi vor der Haustür – unter die Lupe zu nehmen. Leitthema der Messe ist Industrie 4.0.

Voll ausgebucht, die größte MSV seit 5 Jahren: 1650 Aussteller, davon über 270 aus Deutschland, und 80.000 Besucher werden erwartet. China ist offizielles Gastland: mehr als 150 Firmen, zahlreiche Provinzen und Wirtschaftsstandorte aus dem Reich der Mitte präsentieren sich in Brünn. Für deutsche Fachbesucher eine gute Gelegenheit, Chinas Maschinenbau – quasi vor der Haustür – unter die Lupe zu nehmen. Auf das Leitthema der Messe, Industrie 4.0, fokussiert der sächsisch-tschechische Workshop „Maschinenbau 4.0“, ausgerichtet von der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK) und der Commerzbank.

Maschinen aus Tschechien sind weltweit ein Renner, Automotive ist die stärkste Kraft. Die Verzahnung zwischen Deutschland und seinem Nachbarn ist groß und bietet noch viele Geschäftschancen.

Auch Tschechiens eigener Bedarf an Maschinenbauprodukten ist hoch: Die Automobilindustrie ist mit 12-prozentigem Produktionszuwachs im ersten Halbjahr 2016 der wichtigste Impulsgeber für die Branche und sorgt für konstante Nachfrage. Tschechien erwartet in diesem Jahr einen Rekord-Ausstoß in der Automobilproduktion. Immer erfolgreicher sind tschechische Ausrüster auch auf Auslandsmärkten. Das Marktvolumen im Bereich Maschinen und Anlagen stieg nach Berechnungen von Germany Trade & Invest (GTAI) 2015 um 15 Prozent. Ausrüstungsgüter im Wert von 6,6 Mrd. Euro wurden in Tschechien abgesetzt. „Fast alle weltweit maßgebenden Hersteller von Werkzeugmaschinen, Werkzeugen und Komponenten sind in Tschechien tätig“, erklärt der Chef des tschechischen Maschinenbauverbandes Oldich Paclík.

„Ein hohes Niveau der Universitäten und F&E-Zentren, ein moderates Lohnniveau sowie eine günstige geographische Lage zählen zu den größten Vorteilen des Standortes Tschechien“, erläutert Bernard Bauer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DTIHK. Der tschechische Maschinenbau setzt auf neueste Technologien. Industrie 4.0 ist für die Unternehmen und die Regierung das Top-Thema. Ende August vereinbarte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrem tschechischen Amtskollegen Bohuslav Sobotka eine Vertiefung der Zusammenarbeit beider Länder im Bereich der digitalen Vernetzung. Die MSV bietet dafür ein interessantes Forum. Digitalisierung und Automatisierung im Maschinenbau sind auch das Thema des sächsisch-tschechischen Workshops „Maschinenbau 4.0“, den die DTIHK gemeinsam mit der Commerzbank veranstaltet.

Über die MSV 2016 führt auch der Weg zu Chinas Maschinenbau. China präsentiert sich als offizielles Gastland in einem Pavillon mit über 150 Ausstellern. Zu ihnen gehören bedeutende Firmen wie China Railway, Aviation Industry Corporation of China oder China Machinery Engineering Corporation. Auch die größten Metropolen und mehrere Provinzen sind dabei.

Die Internationale Maschinenbaumesse MSV findet vom 3. bis 7. Oktober in Brünn statt, gemeinsam mit den Fachmessen für Metallbearbeitung (IMT), Schweißtechnik (WELDING), Gießereitechnik (FOND-EX), Kunststoffindustrie (PLASTEX) und Oberflächenbehandlung (PROFINTECH).

Die DTIHK ist offizieller Vertreter der Messegesellschaft Brünn in Deutschland.

Ausführliche Informationen zur Maschinenbau- und der Kraftfahrzeug-Branche in Tschechien:
www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Maerkte/suche,t=tschechiens-firmen-modernisieren-ihren-maschinenpark,did=1507172.html

Weitere Informationen zu den Messen: www.bvv.cz/de/msv

Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) ist mit mehr als 650 Mitgliedern die größte bilaterale Auslandshandelskammer in Tschechien. Sie unterstützt den Auf- und Ausbau der Geschäftsbeziehungen zwischen deutschen und tschechischen Firmen und setzt sich bei Politik und Verwaltung für unternehmensfreundliche Rahmenbedingungen in Tschechien ein. Die DTIHK gehört zum Netz der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) und der Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Deutschland; Dachorganisation ist der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Berlin. Ihre 100%ige Tochtergesellschaft AHK Services s.r.o. berät und unterstützt in allen Fragen rund um die Markterschließung. Die globale Servicemarke DEinternational steht dabei als Garant für Qualität und professionelle Leistung im AHK-Verbund.

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