Tag Archives: E-Fahrzeuge

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Vernetzte Barrieren zum Schutz von E-Ladeparkplätzen

Pilotprojekt im Parkhaus Karstadt in Bad Homburg gestartet

Vernetzte Barrieren zum Schutz von E-Ladeparkplätzen

Smarte Barriere zum Schutz von E-Ladeparkplätzen

In einem Pilotprojekt der Kur- und Kongreß GmbH und des Bad Homburger Start-up Unternehmens Makaio werden seit Anfang Juni Parkplätze mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge durch Barrieren geschützt. Die Barrieren sind vernetzt und können mit der kostenlosen, über das Internet herunterladbaren Parketeer Bad Homburg App bequem aus dem Auto gesteuert werden.

Parkplätze mit Ladesäulen sind nach wie vor rar. Ziel ist, E-Parkplätze vor unberechtigt Parkenden zu schützen. „Zudem wollen wir bei E-Fahrern Bewusstsein dafür schaffen, Parkplätze über die Ladeweile hinaus nicht länger zu belegen“, so Christoph Schramm, Geschäftsführer der Makaio GmbH. In der Folge könnte jede einzelne Ladesäule von deutlich mehr E-Fahrern genutzt werden. Investitionen in Ladesäulen wären effizienter.

Aktuell ist das Laden für E-Fahrzeuge in den Parkhäusern der Kur- und Kongreß GmbH in Bad Homburg kostenlos. Angedacht ist als nächster Schritt, Parkplätze (mit Ladesäule) im Vorfeld reservieren zu können; dies dann gegen eine Servicegebühr.

Die Makaio GmbH entwickelt digitale Lösungen basierend auf einer patentierten Technologie zur direkten Datenübertragung im Nahbereich. Beispielhaft können damit Kontaktdaten, digitale Berechtigungen, Bilder oder auch Zahlungsinformationen zwischen zwei oder mehreren Geräten ausgetauscht werden.

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eMobility-Scout-Konsortium lädt zum Infotag: „Mein Fuhrpark und die Integration von Elektromobilität“

Offenes Anwendertreffen am 15. September bei der BVG in Berlin

Konstanz, 2. September 2016 – Wie lässt sich Elektromobilität smart und simpel in meinem Fuhrpark umsetzen und welcher Nutzen kann daraus generiert werden? Diese und weitere Fragen beantwortet das Konsortium des Forschungsprojektes eMobility-Scout am 15. September in den Räumen der BVG Berliner Verkehrsbetriebe. Die Veranstaltung steht unter dem Titel „Die E-Flotte? Neue Wege für Ihren Fuhrpark“. Die in-integrierte informationssysteme GmbH ( www.in-gmbh.de ) ist als Experte für IoT-Plattformen gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern des Forschungsprogramms beratend vor Ort.

eMobility-Scout beschäftigt sich mit der Konzeption, Umsetzung und Erprobung einer Cloud-basierten IT-Lösung für den Betrieb von E-Fahrzeugen sowie mit dem Teilen der unternehmenseigenen Ladeinfrastruktur mit anderen Unternehmen. Die Partner des Forschungsprojektes, das vom BMWi gefördert wird, laden am 15. September zum offenen Anwendertreffen ein. Hier haben Interessierte die Möglichkeit, sich mit Infrastrukturbetreibern und den Forschungspartnern zu den Potenzialen von Elektromobilität auszutauschen. Neben dem Know-how-Transfer und praktischen Erkenntnissen aus dem Forschungsprojekt wird es einen Rundgang durch den Fuhrpark der BVG – ebenfalls Mitglied im Konsortium – geben.

Die Keynote übernimmt Heinrich Coenen, Projektleiter der Geschäftsentwicklung der BVG, die einen der größten gewerblichen E-Fuhrparks in Deutschland betreibt. Heinrich Coenen berichtet über die Erfahrungen bei der Integration. Mit allen Teilnehmern werden im Anschluss grundsätzliche Fragestellungen diskutiert, u.a.:

– Wie integriere ich Elektromobilität effizient in meinen Fuhrpark?
– Welche Umsetzungsstrategie gewährleistet eine gleichbleibende Leistungsfähigkeit, schafft aber dennoch Raum für wirtschaftliche Optimierung?
– Wie reduziere ich den Aufwand bei Implementierung und Vernetzung von Ladeinfrastruktur?

Das Konsortium von eMobility-Scout besteht aus BVG Berliner Verkehrsbetriebe, Carano Software Solutions (Konsortialführer), Fraunhofer IAO, in-integrierte informationssysteme (in-GmbH) und TU Dresden. Die in-GmbH erstellt im Zuge des Projektes die technologische Plattform zur Integration von Ladeinfrastrukturen und Elektrofahrzeugen in Verbindung mit der Einsatzplanung der Fahrzeugflotten und dem Energiemanagementsystem.

Anmeldung unter www.emobilityscout.de

Die 1989 gegründete in-integrierte informationssysteme GmbH mit Sitz in Konstanz ist auf die Geschäftsfelder „Managementleitsysteme und Mobile Solutions“ sowie „Collaborative Solutions und Business Apps“ spezialisiert.

Die in-GmbH entwickelt und vertreibt Software zum Einsatz in Managementsystemen und mobilen Apps. Mit der Produktlinie sphinx open stehen Softwarekomponenten und eine Cloud-fähige Plattform bereit, die das Internet der Dinge einfach und schnell sichtbar macht: mit Visualisierung in 2D/3D, Anbindung beliebiger Datenquellen und weiteren digitalen Services. Neben dem erfolgreichen Einsatz in zahlreichen Softwareprodukten von OEM-Kunden entstehen innovative IT-Lösungen für Industrie 4.0, zur Energieoptimierung und Elektromobilität.

Für international tätige Industrieunternehmen konzipiert und realisiert die in-GmbH zudem Kollaborations- und Kommunikationsplattformen (Collaborative Intranets) sowie Fachanwendungen zur Optimierung der standortübergreifenden Zusammenarbeit.

Namhafte Hersteller von Leitstands-Software, Anlagen- und Maschinenbauer, Anlagenbetreiber, IT-Abteilungen sowie Anbieter von mobilen Diensten zählen zum Kundenstamm. Weitere Informationen unter www.in-gmbh.de

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„eMobility-Scout“ und in-GmbH ebnen den Weg zur smarten Nutzung von Elektromobilität in Fahrzeugflotten

Forschungsprojekt fördert Wirtschaftlichkeit der Elektromobilität

"eMobility-Scout" und in-GmbH ebnen den Weg zur smarten Nutzung von Elektromobilität in Fahrzeugflotten

in-GmbH engagiert sich für Elektromobiltät

Konstanz, 28. April 2016 – Elektromobilität im betrieblichen Alltag kann nur wirtschaftlich sein, wenn sie planbar und effizient ist: Dies ist die Intention des Forschungsprojektes „eMobility-Scout“. Das Konsortium entwickelt eine Cloud-basierte IT-Lösung für den Betrieb von E-Fahrzeugen und das Teilen der unternehmenseigenen Ladeinfrastruktur mit anderen Unternehmen. Die in-integrierte informationssysteme GmbH ( www.in-gmbh.de ) erstellt als Mitglied des Projektes die technologische Plattform zur Integration von Ladeinfrastrukturen und Elektrofahrzeugen in Verbindung mit der Einsatzplanung der Fahrzeugflotten und dem Energiemanagementsystem.

E-Mobilität bietet für Unternehmen hohe Effizienz- und Einsparpotenziale sowie die Möglichkeit, neue Geschäftsmodelle umzusetzen. In der Praxis gestaltet sich die Integration von Elektrofahrzeugen in den unternehmenseigenen Fuhrpark jedoch als große Herausforderung. Das Konsortium des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Projekts „eMobility-Scout“ entwickelt und erprobt seit Jahresbeginn Lösungen für die smarte und simple Umsetzung von Elektromobilität. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Integration von E-Fahrzeugen in bereits bestehende Flotten mittels einer ganzheitlichen Cloud-basierten Mobilitätsplattform.

Die geplante Lösung hat eine gezielte und gesteuerte Ladeinfrastruktur sowie eine ausgeklügelte Logistik zum Ziel. Sie stellt unter anderem Buchungsfunktionen bereit und dient der Einsatzoptimierung sowie dem intelligenten Energiemanagement. Das so genannte „eFleet Cockpit“ soll Unternehmen einen möglichst hohen Komfort bei der Handhabung von E-Fahrzeugen bieten. Zudem soll die offene Architektur die Möglichkeit zur Einbindung vorhandener IKT-Komponenten sicherstellen. Auch das Teilen der firmeneigenen Ladeinfrastruktur mit anderen Unternehmen wird dabei erforscht.

E-Fahrzeuge flott visualisiert, integriert, optimiert
Die Aufgabe der in-GmbH im Zuge des Projektes ist es, die Plattform zur Integration der Ladeinfrastrukturen und Elektrofahrzeuge in Verbindung mit der Einsatzplanung der Fahrzeugflotten und dem Energiemanagementsystem zu schaffen. Die komplexen Überwachungs-, Steuerungs- und Optimierungsvorgänge sollen unter anderem in einem Leitstand überwacht werden. Ein weiteres Ziel ist es, neue Betreiber- und Businessmodelle zu unterstützen.

Die in-GmbH bietet mit ihrem Produkt „sphinx open online“ Software-Komponenten und eine Cloud-fähige Plattform zur Visualisierung von Echtzeitdaten in 2D/3D sowie zur Anbindung beliebiger Datenquellen und weiteren digitalen Services. Durch die Integration verschiedener IT-Systeme entlang der Prozesskette, durchgängige Bedienoberflächen und Visualisierung von Echtzeitdaten werden komplexe Zusammenhänge transparent, Entscheidungen erleichtert sowie Abläufe optimiert und automatisiert.

Weitere Mitglieder des Projektes sind der Konsortialführer Carano Software Solutions, die TU Dresden und das Fraunhofer IAO. Anwendungspartner sind die BVG Berliner Verkehrsbetriebe. eMobility-Scout ist Teil des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsprogramms „IKT EM III: Einbindung von gewerblichen Elektrofahrzeugen in Logistik-, Energie- und Mobilitätsinfrastrukturen“. Mit diesem Programm fördert das BMWi bis Ende 2018 ausgewählte Projekte zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für die Elektromobilität.

Weitere Informationen unter http://www.emobilityscout.de/

Die 1989 gegründete in-integrierte informationssysteme GmbH mit Sitz in Konstanz ist auf die Geschäftsfelder „Managementleitsysteme und Mobile Solutions“ sowie „Collaborative Solutions und Business Apps“ spezialisiert.

Die in-GmbH entwickelt und vertreibt Software zum Einsatz in Managementsystemen und mobilen Apps. Mit der Produktlinie sphinx open stehen Softwarekomponenten und eine Cloud-fähige Plattform bereit, die das Internet der Dinge einfach und schnell sichtbar macht: mit Visualisierung in 2D/3D, Anbindung beliebiger Datenquellen und weiteren digitalen Services. Neben dem erfolgreichen Einsatz in zahlreichen Softwareprodukten von OEM-Kunden entstehen innovative IT-Lösungen für Industrie 4.0, zur Energieoptimierung und Elektromobilität.

Für international tätige Industrieunternehmen konzipiert und realisiert die in-GmbH zudem Kollaborations- und Kommunikationsplattformen (Collaborative Intranets) sowie Fachanwendungen zur Optimierung der standortübergreifenden Zusammenarbeit.

Namhafte Hersteller von Leitstands-Software, Anlagen- und Maschinenbauer, Anlagenbetreiber, IT-Abteilungen sowie Anbieter von mobilen Diensten zählen zum Kundenstamm. Weitere Informationen unter www.in-gmbh.de

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1,2 Millionen-Förderprojekt abgeschlossen

E-Mobilitätscluster entwickelt Baukasten für Ladesäulen-Hersteller

1,2 Millionen-Förderprojekt abgeschlossen

(NL/4561852574) Im E-Mobilitätscluster Regensburg wurde ein marktfähiges Konzept entwickelt, das den Betrieb und die Nutzung von Ladesystemen für E-Fahrzeuge optimiert. Das Ziel des Förderprojekts FraLa (Framework für Ladestationen) unter Projektleitung des E-Mobilitätsclusters war es, eine Art Baukasten für Ladesäulenhersteller zu schaffen, der alle weiteren Produktentwicklungen sowie die Bedienbarkeit für den Nutzer einfacher, schneller und günstiger machen soll.

Neben der derzeit noch zu geringen Reichweite sind auch die fehlenden Ladestationen ein Grund dafür, warum die Entwicklung der Elektromobilität hinter den Erwartungen und Zielen zurückbleibt. Die am Förderprojekt beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen brachten ein prototypisches System auf den Weg, das den Markthochlauf der Antriebstechnologie beschleunigen kann. Gegenstand der Förderung waren hauptsächlich die Themenbereiche Softwareengineering, Mensch-Maschine-Kommunikation, Datennetze für intelligente Infrastruktur und technische IT-Dienstleistungen. Die beteiligten Partner entwickelten eine Softwarelösung für eine moderne, intuitive und benutzerfreundliche Mensch-Maschine-Kommunikation.

Die Motivation für das Projekt bestand zum einen darin, die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ladesäulen sicherzustellen sowie die Bedienung der Säulen für den Nutzer zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Indem das System den Nutzer beispielsweise durch den Ladevorgang begleitet und ihm auch auf mobilen Endgeräten zur Verfügung steht. Zu den Vorteilen für Betreiber zählen unter anderem der vereinfachte Zugang zu Diensten wie Service & Repair oder Abrechnungswesen sowie die Erreichbarkeit einer größeren Nutzerbasis. Die Machbarkeit des Konzepts wurde in der Projektphase bereits nachgewiesen und könnte als Grundlage für eine Industrialisierung dienen. Das Ladesystem selbst kann überarbeitet und zur Marktreife gebracht werden. Die Projektpartner sind hierzu bezüglich Folgeprojekten bereits in Gesprächen.

Das Projektkonsortium bestand aus den Firmen evopro systems engineering AG, i-NOATiON GmbH, iNTENCE automotive electrocincs GmbH, initPRO GmbH sowie den Hochschulen Regensburg und Deggendorf. FraLa startete 2013 und wurde mit 1,2 Millionen Euro vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert.

Das E-Mobilitätscluster Regensburg wurde 2011 vom Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt gegründet. 2014 übertrug der Wirtschaftsausschuss das Management des Clusters an die R-Tech GmbH, ein Tochterunternehmen der Stadt Regensburg. Ziel des E-Mobilitätsclusters ist es, die regionale Kompetenz im Bereich der Elektromobilität branchenübergreifend zu bündeln und den Standort Regensburg in diesem Zukunftsthema zu positionieren.

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Erfolgreicher Feldtest und Abschluss des europäischen E-Mobilitätsprojekts Smart Vehicle to Grid Interface (SMARTV2G)

Das gleichzeitige Laden vieler E-Autos führt zu Netzüberlast bis hin zum Blackout. Aus diesem Grund besteht dringender Bedarf an einer intelligenten Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt SMARTV2G wurde zur Lösung dieser komplexen Herausforderung entwickelt und nun erfolgreich mit der Systemintegration und einem Feldtest abgeschlossen.

Erfolgreicher Feldtest und Abschluss des europäischen E-Mobilitätsprojekts Smart Vehicle to Grid Interface (SMARTV2G)

München, 28. Mai 2014 PRESSEMITTEILUNG

Erfolgreicher Feldtest und Abschluss des europäischen E-Mobilitätsprojekts Smart Vehicle to Grid Interface (SMARTV2G)

Bis 2020 wird innerhalb der EU ein Bestand von über einer Million Elektrofahrzeugen (EV) prognostiziert. Einerseits erwarten die Fahrer länderübergreifend einen uneingeschränkten Zugang zu allen öffentlichen Ladestationen, andererseits führt das ungesteuerte und gleichzeitige Laden vieler E-Autos zu Netzüberlast bis hin zum Blackout. Aus diesem Grund besteht dringender Bedarf an einer EU-weiten intelligenten Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Das im Rahmen des FP7 Programms der Europäischen Kommission geförderte Projekt Smart Vehicle to Grid Interface (SMARTV2G) wurde zur Lösung dieser komplexen Herausforderung entwickelt. Nun nach drei Jahren der Entwicklung wurde das Projekt erfolgreich mit der Systemintegration und einem Feldtest abgeschlossen.

Um die anspruchsvolle Zielsetzung der Europäischen Kommission zu erreichen, umfasst das SMARTV2G-Projekt eine Reihe hochkomplexer Elemente, die nahtlos und sicher miteinander interagieren müssen.

Das SMARTV2G-Kontrollzentrum (SMARTV2G Control Centre) dient als zentrale Steuerungseinheit der intelligenten Ladeinfrastruktur. Das Kontrollzentrum verteilt Steuerkommandos und Ladezeitpläne sowohl an die einzelnen Ladestationen als auch an die Elektrofahrzeuge. Somit haben diese innerhalb des Netzes und des Lademanagements eine rein ausführende Rolle, indem sie die Ladeanweisungen seitens des Kontrollzentrums befolgen. Das SMARTV2G-Kontrollzentrum muss basierend auf den Reservierungen an den Ladestationen ständig die damit verbundenen Energieanfragen intelligent koordinieren. Dabei ist es in der Lage, mit allen beteiligten Akteuren zu kommunizieren um Spannungslevel und Stromqualität zu überwachen und die benötigte Ladeenergie am Strommarkt einzukaufen.

SMARTV2G bietet zusätzliche Funktionen, wie eine Prognose des zu erwartenden Ladestrombedarfs, die Abschätzung der Netzverfügbarkeit bei Ladeanfragen sowie ein optimales Management der Ladestationen abhängig von der Nachfragesteuerung aufgrund von Nutzerpräferenzen (Demand Side Management – DSM). Darüber hinaus bietet das System den Fahrzeugbesitzern verschiedene Dienste, wie die Möglichkeit Ladestationen zu buchen, eine Reichweitenabschätzung für E-Autos sowie einen Ladestationsfinder verbunden mit einem Routenplaner.

SMARTV2G umfasst sowohl intelligente Wechselstromladestationen (AC Smart Charging Stations) als auch Gleichstromschnellladestationen (Fast DC Charging Stations). Beide Ladestationstypen nutzen den neuen IEC 15118 Kommunikationsstandard, in dem die Kommunikation zwischen Elektrofahrzeug und Ladestation definiert ist. Erst durch die Einführung dieses Standards konnten die geforderten Funktionen und Dienste im vollen Umfang realisiert werden. Eines der wichtigsten Ziele von SMARTV2G ist die Möglichkeit des bidirektionalen Ladens, was in der SMARTV2G-Gleichstromschnellladestation realisiert ist. Darüber hinaus ermöglicht sie die Interoperabilität zwischen den unterschiedlichen EU-Standards IEC 62196-3 Type 2 Combo und IEC 62196-3 Yazaki DC (Compatible CHAdeMO).

Da für die Labortests noch kein Elektrofahrzeug verfügbar war das bereits den IEC 15118 Standard unterstützt, wurde die fahrzeugseitige Kommunikation durch einen E-Fahrzeugemulator simuliert. Netzseitig sind in den SMARTV2G-Ladestationen die Sicherheitsfunktionen für Energiemanagement durch den IEC 61851 Standard erweitert worden, was auch die Verwendung unterschiedlicher Steckertypen und Lademodi ermöglicht.

„Aufgrund seiner hohen Komplexität war es für uns wichtig, das gesamte SMARTV2G-System umfassend zu testen,“ erklärt der Projektkoordinator, Sixto Santonja Hernández von ITE Energy Technology Institute in Valencia. „Dafür haben wir ein Testkonzept für alle denkbaren Anwenderszenarien im Laborumfeld als auch für den Feldtest unter realen Bedingungen entwickelt. Darüber hinaus haben wir diese Tests sowohl in Valencia in Spanien, als auch in Ljubljana in Slowenien durchgeführt.“

Bei den Tests wurden drei unterschiedliche Aspekte des SMARTV2G-Systems analysiert:

1. Ein Test des Kommunikationsnetzes zwischen allen Subsystemen von SMARTV2G. Jedes Subsystem war bereits davor im Rahmen des jeweiligen Arbeitspakets validiert worden, nun ging es darum, die Interoperabilität und Systemintegration zu überprüfen.

2. Algorithmen spielen eine wichtige Rolle innerhalb des SMARTV2G-Systems. Sie sind verantwortlich für das Management eines kompletten Netzwerks aus Ladestationen. Hierzu umfasste der Test Algorithmen wie sie bei der Prognose des zu erwartenden Ladestrombedarfs verwendet werden, als auch Algorithmen für die Abschätzung der Netzverfügbarkeit, für ein optimales Management der Ladestationen abhängig von der Nachfragesteuerung sowie für die Reichweitenabschätzung von E-Autos.

3. Security und Safety Funktionen sind von wesentliche Bedeutung für das SMARTV2G-System, da hier mit hohen Ladeströmen und sensiblen Nutzerdaten gearbeitet wird. Daher wurden die wichtigen Security und Safety Richtlinien daraufhin getestet, ob die entsprechenden Securityprotokolle auch bei verschiedenen Ladeszenarien noch funktionsfähig sind. Alle relevanten Bereiche von SMARTV2G wurden getestet: Anwender an der Ladestation, Anwender mit dem E-Auto unterwegs, Anwenderzugriff über das Internet, Sicherheitsrichtlinien beim Umgang mit den Wechselstrom- und Gleichstromschnellladestationen sowie Analyse des intelligenten Netzes.

Alle vom SMARTV2G-Projekt erwarteten Funktionalitäten haben erfolgreich den Feldtest bestanden. Die meisten davon mit hervorragenden Ergebnissen. Nur in einigen wenigen Fällen waren die Testergebnisse lediglich akzeptabel, was jedoch wertvolle Anstöße für Verbesserungen geliefert hat. Die kompletten Testberichte können auf der Projekthomepage unter folgender Adresse eingesehen werden: www.smartv2g.eu/deliverables.html.
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Das Smart Vehicle-to-Grid Interface Project (SmartV2G) wird durch das siebte Rahmenprogramm (ICT for fully electric vehicles) der Europäischen Kommission gefördert. Gesamtkosten: 3,27 Millionen Euro, EU Anteil: 2,52 Millionen Euro, Projektlaufzeit: Juni 2011 bis Mai 2014. Das Projektkonsortium besteht aus Partnern aus mehreren Europäischen Ländern: Spanien (ITE Instituto Tecnologico de la Energía und CIT Development S.L), Slowenien (Etrel und Elektro Ljubljana d.d), Italien (Sapienza Universita di Roma) und Deutschland (Fraunhofer ESK und Technomar GmbH).

Kontakt: Andreas Varesi, Technomar GmbH, Telefon +49 89 4198 418 23, a.varesi@technomar.de,
Widenmayerstr. 46 a, 80538 München, www.smartv2g.eu
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