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Nachhaltige Erzeugung ist besser als Palmöl-Verzicht

Wie wir beim Einkauf den Tropenwald schützen können

Nachhaltige Erzeugung ist besser als Palmöl-Verzicht

Foto: stock.adobe.com / olezzo (No. 6100)

sup.- Palmöl spielt eine wichtige Rolle bei der Herstellung zahlreicher Waren für den täglichen Gebrauch. Ob Waschmittel oder Lippenstift, ob Süß- oder Wurstwaren – die Verarbeitungsprozesse der unterschiedlichsten Produkte basieren auf den speziellen Eigenschaften dieses Rohstoffs. Schätzungen zufolge enthält rund die Hälfte eines typischen Supermarkt-Sortiments in Deutschland Palmöl. Damit rücken natürlich auch bei den hiesigen Verbrauchern und Umweltverbänden die Umstände seiner Erzeugung in Südost-Asien oder Afrika in den Fokus. Um die Rodung von Tropenwäldern für unkontrollierte Anbauplantagen zu verhindern, gibt es mittlerweile anerkannte Zertifizierungssysteme für verantwortungsvoll gewonnenes Palmöl. „Wir setzen uns hierzulande, aber auch auf EU-Ebene dafür ein, dass agrarische Rohstoffe wie Palmöl nachhaltig erzeugt werden“, erläutert der Parlamentarische Staatssekretär Michael Stübgen vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL): „Unser Bedarf an dem wertvollen Pflanzenöl darf nicht dazu führen, dass kostbare Naturwaldflächen abgeholzt werden, Brandrodungen verheerende Waldbrände auslösen oder Landrechte indigener und anderer Bevölkerungsgruppen verletzt werden.“

Das BMEL unterstützt deshalb die Aktivitäten der Gemeinschaftsinitiative „Forum Nachhaltiges Palmöl“, die sich in enger Zusammenarbeit mit den Erzeugerländern für nachhaltige Anbauverfahren und faire Arbeitsbedingungen in der gesamten Herstellungs- und Lieferkette einsetzt. Den Erfolg dieser Initiative können auch die deutschen Verbraucher Tag für Tag durch ihr Einkaufsverhalten beeinflussen: Jeder Kauf eines zertifizierten Produktes ist ein kleiner Schritt zu dem erklärten Ziel des Forums, dass bis zum Jahr 2020 in Deutschland ausschließlich nachhaltig erzeugtes Palmöl verwendet wird. In der Lebensmittelbranche ist man dieser Vorgabe mit einem aktuellen Anteil von 85 Prozent bereits nahegekommen. Und der weitere Ausbau dieser zertifizierten Produkte hilft dem Tropenwald nach Auskunft des Ernährungs- und Landwirtschaftsministeriums auch wesentlich mehr als beispielsweise ein bewusster Verzicht auf Palmöl: „Aus Sicht des BMEL ist die Substitution von Palmöl durch andere pflanzliche Öle und Fette wie Kokos oder Soja grundsätzlich keine geeignete Antwort auf die Herausforderungen, da damit die Probleme lediglich verlagert oder abhängig von den jeweiligen Erzeugungsstandards sogar verschlimmert werden könnten.“ Der Grund für diese Befürchtung: Alle Alternativen benötigen wesentlich größere Anbauflächen, da im direkten Vergleich die Ölpalme die ertragreichste und damit flächeneffizienteste Ölfrucht ist.

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Eltern geben mehr aus, als sie sollten

Repräsentative Studie: Jedes dritte Elternteil in Deutschland fühlt sich unter Druck gesetzt, mehr für die Kinder auszugeben, als sie sich leisten können / Akzeptanz für den Konsum auf Kredit wächst deutlich

Eltern geben mehr aus, als sie sollten

Eltern unterliegen einem sozialen Druck, der sie dazu bringt, mehr Geld für ihre Kinder auszugeben, als sie sich leisten können. Das ist ein Ergebnis des aktuellen European Consumer Payment Report von Intrum, an dem 24.401 europäische Konsumenten – davon 1.044 aus Deutschland – teilgenommen haben. In diesem Jahr untersuchte der Report unter anderem die Hintergründe, weshalb Konsumenten über ihren Verhältnissen leben.

In Zahlen ausgedrückt hat fast jedes dritte befragte Elternteil (30 Prozent) in Deutschland im vergangenen Jahr sozialen Druck erfahren, etwas für ihre Kinder zu kaufen, das sie sich eigentlich nicht leisten konnten. Bei jungen Eltern zwischen 18 und 34 Jahren deckte der Report auf, dass sie besonders gefährdet sind, mehr auszugeben, als das Haushaltsbudget hergibt. So lag der Anteil in dieser Altersgruppe mit 52 Prozent deutlich höher. 87 Prozent der insgesamt betroffenen Eltern haben dem Druck auch nachgegeben und vor allem Markenkleidung, gefolgt von Spielkonsolen, Schuhen, Reisen, Computern und Smartphones für ihre Kinder gekauft. Dies sind 26 Prozent aller Eltern.

„Unsere Analyse zeigt, dass eine gefährdete Gruppe unserer Gesellschaft sozialem Druck ausgesetzt ist, der zu einer ungesunden langfristigen Verschuldung führen kann. Bei den vielfältigen in der heutigen Zeit möglichen Zahlungsoptionen , müssen wir mehr tun, um Vertrauen zu schaffen und jede neue Generation zu schulen, wie man nachhaltig konsumiert,“ sagt Mikael Ericson, CEO von Intrum.

Soziale Medien verleiten ebenfalls
Auch die sozialen Medien üben Druck auf den modernen Verbraucher aus, mehr zu konsumieren, als man sollte oder überhaupt notwendig ist. Und das betrifft nicht nur Eltern oder junge Menschen. Fast ein Viertel (24 Prozent) der Deutschen stimmen der Aussage zu.

Außerdem zeigen die Ergebnisse, dass es deutliche Anzeichen dafür gibt, dass der Konsum auf Kredit immer mehr steigt. „Es scheint mehr und mehr Normalität zu werden, auf Kredit zu kaufen. Wir sehen eine hohe Akzeptanz“, sagt Jürgen Sonder, Geschäftsführer und Chief Commercial Officer von Intrum Justitia in Deutschland. Vier von zehn (41 Prozent) der Deutschen geben an, dass es in Ordnung sei, Konsumgüter wie Fernseher oder Computer auf Kredit zu kaufen. Dieser Wert ist stark angestiegen im Vergleich zu 2016 (35%) und 2015 (20%).

„Die Aufnahme und Gewährung von Krediten ist eine Voraussetzung für eine wachsende Wirtschaft. Gleichzeitig zeigt unsere Analyse, wie wichtig es ist, dass das System auch für alle involvierten Parteien vorteilhaft ist,“ unterstreicht Mikael Ericson.

Über den European Consumer Payment Report 2017
Der European Consumer Payment Report wurde als Monitoring-Instrument erstmals 2013 publiziert. 2017 beteiligten sich 24.401 Verbraucher im Alter zwischen 18 und 65 Jahren in 24 europäischen Ländern. Die Daten im European Consumer Payment Report wurden im September 2017 erhoben und beleuchten den Umgang mit Finanzen in den befragten Haushalten.

Zu den Ergebnissen der Studie:
Den kompletten European Consumer Payment Report können Sie hier abrufen: https://www.intrum.com/de/de/ueber-uns/unsere-studien/european-consumer-payment-report/

Über Intrum Justitia und Lindorff
Am 27. Juni 2017 entstand durch den Zusammenschluss von Intrum Justitia und Lindorff der branchenführende Anbieter von Credit Management Lösungen. Lindorff wurde 1898 gegründet und bietet Dienstleistungen rund um das Forderungsmanagement, den Forderungskauf sowie Zahlungs- und Abrechnungsdienste an. Intrum Justitia wurde 1923 gegründet und bietet Lösungen für das Credit- und Forderungsmanagement mit dem Ziel, den Cashflow und die Rentabilität der Kunden nachhaltig zu verbessern. Der Zusammenschluss von Intrum Justitia und Lindorff bedeutet eine lokale Präsenz in 23 europäischen Märkten und ein Team von rund 8.000 Mitarbeitern, die sich für eine gesunde Wirtschaft einsetzen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Stockholm, Schweden. Intrum Justitia AB ist im Nasdaq Stockholm gelistet. Weitere Informationen finden Sie unter unter www.intrum.com oder www.lindorff.com

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50 Tipps und Empfehlungen zur WEBSEITEN-OPTIMIERUNG

Mit umfangreichem Kostenlosen Download

So werden Sie gefunden – die Homepage spielt eine Hauptrolle bei dieser Aufgabe, die Website ist im modernen Marketing einer der zentralen Faktoren im On- wie Offline-Handel
Ich kam, sah und kaufte: Auf eine solche Quintessenz lässt sich häufig das Einkaufsverhalten von Online-Shoppern komprimieren.

Wer als Anbieter nicht gesehen wird – und das heißt in Zukunft vor allen Dingen: wer nicht online gesehen wird – kann auch keine Käufer auf seiner Homepage, seinem Online-Shop oder in seinem stationären Outlet erwarten.

Immer mehr Kunden recherchieren auch vor einem lokalen Geschäftsbeuch online, ob die Ware, die gesucht wird, in diesem entsprechenden Unternehmen bzw. Ladenlokal auch vorhanden ist. Deshalb ist eine vernünftige Präsenz im Web schon einmal die halbe Miete. Wer sich nicht zeigt, wird auch nicht gesehen, bei dem wird auch nicht gekauft.

Zudem erleben wir einen totalen Wandel der Marketingkommunikation – vom Monolog zum Dialog. Oder anders ausgedrückt: Der Kunde möchte selbst aktiv werden können und nicht unbedingt eine permanente Dauerberieselung durch Werbung von allen möglichen Anbietern erfahren. Er geht selbstständig zu seiner gewünschten Zeit in´s Netz und sucht sich passende Informationen – das ist dann für ihn weniger Werbung als viel mehr Unterhaltung, Unterrichtung, Information, Erlebnis, …

Galt früher im Marketing allgemein die Formel A.I.D.A. (= Attention – Interest – Desire – Action), so gilt heute immer mehr O.P.E.N. (= On demand – Personal – Engaging – Networks), anders ausgedrückt bedeutet das nichts anderes, als dass im früheren Marketing einseitig von den Unternehmen auf die Werbetrommel gehauen wurde, heute ist es jedoch so, dass die potenziellen Kunden zwar offen für Werbung sind, aber diese nur dann empfangen wollen, wenn es ihnen gerade passt und das auch möglichst on demand. Außerdem muss das Ganze auch noch sehr persönlich und engagiert sein.

Das alles geht prinzipiell nur über das Netz, denn dort kann die entsprechende Werbung auf den Webseiten, in den Sozialen Medien usw. für den suchenden Kunden vorgehalten bzw. ihm beim Besuch auf entsprechenden Seiten eingespielt werden. Massenmarketing wird durch Dialogmarketing ersetzt.

Deshalb steht die Webseite immer mehr im Mittelpunkt der werblichen Aktivitäten: sie sollte modern, schnell und responsive, also für alle Geräte-Typen automatisch angepasst sein. Da wird es denn schon mal nötig, einen Relaunch oder doch zumindest eine Optimierung vorzunehmen. Dabei sind folgende Überlegungen von besonderer Wichtigkeit:
1. Die richtige Technik ist wertvoller als eine „besondere“ Gestaltung
2. Design-Trends werden allgemein überbewertet, neuesten gestalterischen Trends muss man nicht unbedingt folgen.
3. Nur wenn Probleme durch Designänderungen gelöst werden können, sollte man sie auch ansetzen.
4. Die Praktikabilität steht im Vordergrund: der potentielle Kunde will es leicht und schnell.
5. Eine neue Technik, die entscheidende Verbesserungen bringt, kann aber einen kompletten Relaunch erzwingen.
6. Altmodisch ist nicht unbedingt schlechter, eine in modernem Design gestaltete Webseite ist nicht zwangsläufig besser als eine alte.
7. Es ist sinnvoll, ja erforderlich, kontinuierlich an der Webseite zu arbeiten, permanent kleine Optimierungen vorzunehmen.
8. Content, also Inhalte, müssen vorgehalten, also vor-entwickelt werden, um dann bei passender Gelegenheit sofort zum Einsatz zu kommen.

Wichtig ist vor allen Dingen, das die Inhalte der Webseite, des Shops ständig auf dem neuesten Stand sind, dass Überholtes entfernt wird und aktuelle Daten, Informationen und Offerten auch eingesetzt werden. Dazu gehört auch dringend ein responsives Design.

In einer kostenlosen Studie bietet die UEC|Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, über 50 Hinweise und Tipps, wie die Webseiten des Off- wie Online-Handels optimiert werden können. Dazu mehr auf
www.ulricheggert.de/kostenlosestudien

Die Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:

— Trend und Zukunftsforschung
— Markt- und Handelsforschung
— Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
— Duedilligence
— moderierte Workshop-Beratungen
— Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die

— Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
— Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
— Versand-/Distanzhandel, E-Commerce und Multi-Channel-Retailing
— Innovationen und Innovationsmanagement
— Neue Geschäftmodelle und Formate
— Neu Vertriebsstrategien
— Kooperation, Systembildung und Franchising
— Vertikalisierung und Direktvertrieb
— Marke und Markenpolitik
— Virtualisierung von Unternehmen.

Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 40 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008- heute erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE
+ KOOPERATION IM VERTRIEB
+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB
+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS
+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM
+ NEUE HANDELSFORMATE – NEUE VERTRIEBSKONZEPTE
+ FOKUS HANDEL
+ B2B-VERTRIEBSTRENDS
+ MÖEBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB
+ LUXUS: MÄRKTE & VERTRIEB
+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel
+ MEGATRENDS HANDEL II – TRENDUPDATE 2025/30
+ 4.0 – DIE DIGITALE REVOLUTION
+ HANDEL & INTERNET
+ VERBUNDGRUPPEN & INTERNET
+ INDUSTRIE, LIEFERANTEN & INTERNET
+ GESCHÄFTSMODELLE & FORMATE IM B2C ONLINE-HANDEL
+ (QUALITATIVE) HANDELS- UND VERTRIEBSTRENDS – ALL ABOUT
DIGITALISIERUNG, INTERNET, E-COMMERCE & CO.
+ ZUKUNFT E-COMMERCE B2C – QUANTITATIVE ENTWICKLUNGEN 2020/25/30
+ 3-D-DRUCK – CHANCEN & ENTWICKLUNGEN
+ LANGFRISTIGER WANDEL IM HANDEL
+ MÖBEL & WOHNEN 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND I)
+ DIY 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND II)
+ ZUKUNFT STATIONÄRER HANDEL 2030 Band I
+ ZUKUNFT STATIONÄRER HANDEL 2030 Band II
sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das „KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG“, ISBN 978-3-8029-3422-3; „ZUKUNFT HANDEL“, ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie „KOSTEN SENKEN!“, ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem auf www.ulricheggert.de Hier finden Interessenten direkt unter www.ulricheggert.de/kostenlosestudien auch über 50 aktuelle Kurz-Studien zum kostenlosen Download.

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Verantwortungsvoller Konsum

Bei Schokolade stehen die Chancen gut

Verantwortungsvoller Konsum

Foto: Fotolia / hansgeel (No. 5868)

sup.- 90 Prozent der Deutschen sagen laut Informationen des Bundesministeriums für Verbraucherschutz Ja zum verantwortungsvollen Konsum. Richtschnur ihres Einkaufsverhaltens sind diesem Lippenbekenntnis zufolge nicht nur die Kriterien gut und günstig, sondern auch moralische Aspekte wie der Einsatz von nachhaltig hergestellten Rohstoffen zu sozial fairen Bedingungen. Soweit zur Theorie, in der Praxis, also beim tatsächlichen Einkauf, dominiert bei der Mehrheit jedoch bekanntlich vor allem der Preis bei der Entscheidung.

Stellvertretend für die Diskrepanz von Verbraucheranspruch und Kaufverhalten sei an dieser Stelle ein Beispiel aus der Lebensmittelbranche genannt, auf deren Produkte kaum jemand gerne verzichtet. Beim Kauf von schokoladenhaltiger Ware achten nach Auskunft des „Forum Nachhaltiger Kakao“ lediglich acht Prozent der Konsumenten darauf, ob für die Herstellung nachhaltig zertifizierter Kakao verwendet wurde. Dem eher geringen Interesse auf Verbraucherseite steht dagegen in dieser Branche ein hohes Engagement seitens der Süßwarenhersteller gegenüber. Das bestätigt die Bundesregierung, die das „Forum Nachhaltiger Kakao“ im Jahr 2016 als Leuchtturmprojekt der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie ausgezeichnet hat. Der Gemeinschaftsinitiative, die 2012 gegründet wurde, gehören mittlerweile über 70 Mitglieder aus der Schokoladen- und Süßwarenindustrie, dem Lebensmittelhandel, Nichtregierungsorganisationen sowie standardsetzende Vereinigungen (z. B. Fairtrade, Rainforest Alliance, UTZ Certified) an.

Ziel des Forums ist es, die Lebensumstände der Kakaobauern, insbesondere durch Förderung von Kakaobäuerinnen und jungen Bauern, zu verbessern, die natürlichen Ressourcen und die Biodiversität in den Anbauländern (vor allem in West- und Zentralafrika) zu schonen bzw. zu erhalten sowie den Anteil an nachhaltig erwirtschaftetem Kakao zu erhöhen. Auf dem Weg zur Erreichung dieser ehrgeizigen Ambitionen ist das Forum schon gut vorangekommen. Mittlerweile stammen 57 Prozent des von den Forumsmitgliedern verwendeten Kakaos aus nachhaltigem Anbau. Dieser Anteil soll bis 2020 auf 70 Prozent erhöht werden. Mitglieder mit Vorreiterfunktion wie Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestle streben bis spätestens 2020 sogar den ausschließlichen Einsatz von entsprechend zertifiziertem Kakao an.

Fazit: Verantwortungsvoller Konsum ist z. B. bei Schokoladenprodukten schon heute möglich. Am mangelnden Angebot liegt es jedenfalls nicht, wenn die Verbraucher ihre theoretischen Ansprüche in der Praxis nicht umsetzen. Welche Unternehmen aus der Süßwarenbranche dem engagierten Forum angehören, können Konsumenten unter www.kakaoforum.de erfahren.

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Einkaufsverhalten von Frauen und Männern

1-Click-Bestellung oder Shopping mit Stilberatung

Einkaufsverhalten von Frauen und Männern

Foto: Fotolia / Halfpoint (No. 5674)

sup.- Die Bandbreite der Einkaufsmöglichkeiten vom kleinen Ladenlokal bis zur großen Internet-Plattform ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Ebenso vielfältig sind die Wege, auf denen Hersteller und Händler ihre Kunden ansprechen. Multi-Channel-Marketing lautet der Terminus für diese Werbung, die flexibel die ganze Klaviatur von klassischen Anzeigen bis zur Social-Media-Präsenz bespielt. Da wundert es nicht, dass auch das Einkaufsverhalten der Verbraucher mittlerweile so facettenreich wie nie zuvor ausfällt. Ob die Getränke vom Discounter und die Garderobe vom Online-Shop bezogen werden oder umgekehrt, ob das Einkaufserlebnis bei vorkonfigurierter 1-Click-Bestellung wenige Sekunden oder beim ausgiebigen Stadtbummel mehrere Stunden dauert: Shoppen ist heute eine höchst individuelle Angelegenheit, bei der persönliche Vorlieben ausschlaggebend sein dürfen.

Was sich durch die Wahlfreiheit nicht geändert hat, ist das grundsätzlich verschiedene Einkaufsverhalten von Frauen und Männern. Während viele Frauen beispielsweise das Shoppen als Freizeitvergnügen betrachten und sich gerne vom Angebot zu Spontankäufen inspirieren lassen, betreten die meisten Männer Geschäfte mit einem klaren „Jagdziel“ und gehen anschließend mit der Beute möglichst schnell wieder nach Hause. Aber beide Geschlechter haben gelernt, die neuen Optionen jeweils für ihre bevorzugte Vorgehensweise zu nutzen. So zeigt eine aktuelle GfK-Studie, dass sich die Frauen auch fürs Online-Shopping mehr Zeit nehmen und dass Männer gerade beim Kauf von Kleidung der digitalen Warenflut skeptisch gegenüberstehen. Interessanterweise sind es aber in der Mehrzahl Männer, die die relativ neue Option des „Curated Shopping“ mit persönlicher Beratung durch Stil-Experten in Anspruch nehmen. Offensichtlich deshalb, weil viele Herren bei der Wahl des richtigen Outfits alleine eher überfordert sind.

Dieser wandlungsfähige Umgang der Kunden mit den Einkaufsoptionen setzt natürlich voraus, dass die Hersteller und Händler ebenso kreativ entsprechende Alternativen entwickeln und anbieten dürfen. In dieser Hinsicht ist Deutschland allerdings oft nur Nachzügler, weil das Bundeskartellamt den Vertrieb von Produkten genau dort reglementieren und normieren möchte, wo eigentlich innovative und individuelle Lösungen gefragt sind. Die Behörde mischt sich ein, wenn ein Hersteller seine Produkte z. B. nur über Fachgeschäfte oder nur über ausgewählte Online-Shops vertreiben möchte. Sie droht mit Sanktionen, wenn der Mehraufwand des stationären Einzelhandels für Personal und Geschäftsräume mit Rabatten belohnt werden soll. Und gegen gemeinsame Vertriebsmodelle verschiedener Produkte, die einen niedrigeren Endverbraucherpreis ermöglichen, gehen die Wettbewerbshüter ohnehin vor. Verbraucherfreundliche Service-Ideen können in solch einem Klima nur schwer entstehen, eher ein gleichförmiges „Discountry“ mit behördlichen Preisvorgaben, meint der Wirtschaftspublizist Detlef Brendel, Autor des Fachbuchs „Wirtschaft im Würgegriff / Wie das Kartellamt Unternehmen blockiert“ (Campus Verlag, ISBN 978-3-593-50150-5). Er sieht die erreichte Vielfalt der Einkaufsmöglichkeiten durch die Amts-Aktivitäten bedroht: „Wir haben heute die fatale Situation, dass der Wettbewerb gegen das Kartellamt verteidigt werden muss.“

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Nachhaltiger Kakao wird marktbeherrschend

Beispielhafte Initiative zur Förderung öko-sozialer Kriterien

Nachhaltiger Kakao wird marktbeherrschend

Foto: A. Brendel / Rainforest Alliance (No. 5616)

sup.- Fast alle Menschen lieben Schokolade. Immer wichtiger wird ihnen beim Genuss der süßen Verführung jedoch, dass deren wichtigste Zutat, der Kakao, unter fairen öko-sozialen Kriterien erwirtschaftet wird. Diese Voraussetzung erfüllen immer mehr zumindest der in Deutschland verkauften Süßwaren. Zu dieser Entwicklung hat entscheidend das im Jahr 2012 gegründete „Forum Nachhaltiger Kakao“ beigetragen. Zu den Mitgliedern gehören Unternehmen der Süßwarenindustrie, des Lebensmittelhandels, Nichtregierungsorganisationen sowie standardsetzende Vereinigungen (z. B. Fairtrade, Rainforest Alliance, UTZ Certified).

Das Engagement dieser Initiative hat dazu geführt, dass der Anteil an nachhaltig zertifiziertem Kakao in den auf dem deutschen Markt erhältlichen Süßwaren von mageren drei Prozent im Jahr 2011 auf heute knapp 50 Prozent bei den Mitgliedern sowie ca. 40 Prozent bei den sonstigen Unternehmen gestiegen ist. Namhafte Mitglieder mit Vorreiterfunktion wie Ferrero, Lindt, Mars und Nestle werden laut den erklärten Zielen ihrer Einkaufspolitik spätestens ab dem Jahr 2020 ausschließlich nachhaltig gewonnenen Kakao für ihre Produkte nutzen.

Das „Forum Nachhaltiger Kakao“ ( www.kakaoforum.de ), das als Leuchtturmprojekt der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ausgezeichnet worden ist, setzt sich für nachhaltiges Wirtschaften über die gesamte Wertschöpfungskette ein. Zu den zentralen Aufgaben zählt dabei, die Lebenssituation der Kakaobauern und ihrer Familien zu verbessern. Hierbei steht insbesondere die Unterstützung von Kakaobäuerinnen im Mittelpunkt, die einen großen Teil ihres Verdienstes für Ausgaben in Ernährung sowie Bildung ihrer Kinder verwenden und deshalb einen hohen Stellenwert im Kampf gegen missbräuchliche Kinderarbeit haben. Im Rahmen eines Pilotprojektes (PRO-PLANTEURS) fördert das Forum gemeinsam mit der ivorischen Regierung 12.000 Kakaobauern durch effektive Trainingsmaßnahmen im nachhaltigen, ressourcenschonenden Kakaoanbau, in wirtschaftlicher Betriebsführung und Verbesserung ihrer Ernährung. Damit leistet das Forum einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung, die 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet worden sind: die Forcierung von nachhaltigem Konsum sowie nachhaltigem Wirtschaften und der weltweiten Bekämpfung von Armut. Jeder Verbraucher kann im Kleinen durch sein Einkaufsverhalten dazu beitragen, diese Zielsetzungen zu unterstützen, indem er Wert darauf legt, dass bei Produkten Rohstoffe verwendet werden, die unter öko-sozialen Kriterien erwirtschaftet werden.

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Cintellic-Studie: Digital Consumer 2016

Wissen, was der digitale Konsument von Unternehmen erwartet

Cintellic-Studie: Digital Consumer 2016

http://www.cintellic.com/Studie-Digital-Consumer-2016/

Um langfristig erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen ein besseres Verständnis für ihre Kunden gewinnen. Nur so können sie dem richtigen Konsumenten das richtige Angebot zur richtigen Zeit über den richtigen Kanal zukommen lassen. Diese voranschreitende Kundenzentrierung ermöglicht es Unternehmen, ihren Kunden echte Mehrwerte zu bieten und sich so von ihren Wettbewerbern abzuheben.

Durch die fortschreitende Digitalisierung, technische Innovation und die generelle Weiterentwicklung im datengetriebenen Marketing ist genau diese stärkere Fokussierung auf die Interessen und Bedürfnisse des Kunden möglich. Doch wie wird dieses Engagement von den Verbrauchern wahrgenommen und genutzt? Wie hoch ist die Bereitschaft, persönliche Daten weiterzugeben? Und wie schätzen Konsumenten die tatsächlichen Mehrwerte ein? Mit diesen Fragen hat sich das Beratungshaus Cintellic gemeinsam mit dem Partner defacto research & consulting GmbH in einer umfassenden Online-Umfrage beschäftigt. In der Studie wurden 1.100 Kunden in Deutschland befragt, wie sie zu den Kernthemen Online-Werbung, Mobile-Advertising und Omnichannel stehen.

Wissen, was der digitale Konsument von Unternehmen erwartet

Wie tickt der digitale Konsument in puncto Online-Werbung und Personalisierung? Wie groß ist die Akzeptanz der Konsumenten für neue On-/ Off-Servicekonzepte im Handel? Wie attraktiv ist „mobile“? Erfahren Sie in dieser Studie mehr darüber wie und in welcher Form die Konsumenten den mobilen Dialog und Mobile-Werbung annehmen.

Zu den Ergebnissen der Studie: http://www.cintellic.com/Studie-Digital-Consumer-2016/

Die Cintellic Consulting Group ist als Beratungshaus spezialisiert auf die Bereiche Customer Experience Management, Customer Relationship Management, Marketing Operations Management, Kampagnenmanagement und Business Intelligence. Ihre Mitarbeiter besitzen langjährige Erfahrung in der Strategie-Entwicklung sowie in den Bereichen Prozessoptimierung und Customer Insights. Cintellic verbindet strategisches Know How mit Kompetenz im Bereich der Datenanalyse und Business Intelligence und bietet Konzeptentwicklung und Umsetzung aus einer Hand.

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Einkaufsverhalten in Ost und West

Wer wird zur Beratung mitgenommen?

Einkaufsverhalten in Ost und West

Grafik: Supress

sup.- Zu Zeiten der deutschen Teilung gab es bekanntlich zwischen Ost und West erhebliche Unterschiede bei der Ausstattung und der Angebotsvielfalt von Einkaufsgeschäften. Heute spielt es längst keine Rolle mehr, ob eine Shopping-Tour in Köln oder Dresden stattfindet. In allen Innenstädten finden sich Filialen der gleichen Handelsketten und jüngere Verbraucher kennen Versorgungsengpässe oder Hamsterkäufe allenfalls aus dem Geschichtsunterricht. Bundesweit identisch ist z. B. auch die Tatsache, dass beim Einkauf von Kleidung und Schuhen 73 Prozent der Deutschen ihre Auswahl alleine treffen, während 21 Prozent gerne jemanden zur Beratung mitnehmen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung GmbH (IMK). Der kleine Rest von sechs Prozent der Befragten gibt zu, bequemerweise eine andere Person für sich einkaufen zu lassen oder hat, noch simpler, die entsprechende Frage gar nicht beantwortet.

Die „West-Ost-Markenstudie 2015“ hat auch ermittelt, wer denn als Begleitperson bevorzugt wird, wenn das Shoppen in Gesellschaft erfolgt. Und hier zeigen die Umfrageergebnisse tatsächlich noch einige Abweichungen zwischen ost- und westdeutschen Kunden. Als Berater für Modeeinkäufe schätzen 72 Prozent in den neuen Bundesländern den Ehe- bzw. Lebenspartner. In Westdeutschland trifft das nur auf 64 Prozent der Käufer zu. Dafür stehen im Westen beste Freunde oder Freundinnen als Shopping-Begleitung mit 22 Prozent der Nennungen höher im Kurs als im Osten (17 Prozent). Auf Platz drei der beliebtesten Ratgeber kommt in den alten Bundesländern mit 15 Prozent die eigene Mutter, obwohl die Umfrage-Zielgruppe ausschließlich Erwachsene ab 18 Jahre umfasste. In ostdeutschen Modegeschäften ist die Meinung der Mutter für 11 Prozent der Kunden relevant. Dem Vater trauen unabhängig von der Region allerdings nur zwei Prozent eine kompetente Beratung in Stilfragen zu.

Weitere Resultate der IMK-Befragung: Grundsätzlich legen heute auch die Allein-Entscheider beim Einkaufen Wert auf Warenvergleiche sowie eine anspruchsvolle Auswahl. Für 75 Prozent der Westdeutschen und 76 Prozent der Ostdeutschen ist eine hohe Produktqualität wichtig bzw. sehr wichtig und damit das bedeutsamste Kaufkriterium. Ebenfalls entscheidend sind positive Vorerfahrungen mit dem Produkt (66 bzw. 70 Prozent), während ein günstiger Preis nur von 51 Prozent der Westdeutschen und 57 Prozent der Ostdeutschen genannt wird. Dieser Trend zum qualitätsbewussten Einkaufen ist jedoch nach Ansicht von Handelsexperten durch das Bundeskartellamt bedroht, dem eine Mitverantwortung für das Verschwinden stationärer Ladengeschäfte vorgeworfen wird. Der Einzelhandel in den Innenstädten ist nämlich nicht allein durch das Wachstum der Online-Shops gefährdet, sondern zunehmend auch durch Kartellamtsvorgaben, die ausschließlich eine am Discount-Niveau orientierte Preisgestaltung akzeptieren. Aufwendungen für Verkaufs- und Präsentationsflächen, qualifiziertes Personal und umfangreiche Serviceleistungen dürfen in den an Online-Preisen zu orientierenden Kalkulationen keine Rolle spielen und sind deshalb für viele Geschäftsinhaber nicht mehr finanzierbar. „Es ist das Bestreben der Behörde, aus Deutschland ein „Discountry“ zu machen“, kritisiert der Wirtschaftspublizist Detlef Brendel in dem Fachbuch „Wirtschaft im Würgegriff / Wie das Kartellamt Unternehmen blockiert“ (Campus Verlag, ISBN 978-3-593-50150-5). Längst überwunden geglaubte Erfahrungen der Ostdeutschen mit mangelnder Produktvielfalt könnten langfristig in ganz Deutschland die Folge dieser Behördenpolitik sein.

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Einkaufsverhalten von vielen Faktoren abhängig

Studie belegt Unterschiede beim Konsumieren

Einkaufsverhalten von vielen Faktoren abhängig

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sup.- Verbraucherwünsche lassen sich nicht in allgemeingültige Normen zwängen. Oder wie es im rheinischen Karneval heißt: Jeder Jeck ist anders. Das ist jetzt durch eine neue Konsumstudie der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen (Hamburg) eindrucksvoll bestätigt worden. In einer repräsentativen Befragung von Bundesbürgern ab 14 Jahren wurde ermittelt, welche Preise für Konsumgüter und Dienstleistungen die Deutschen zu zahlen bereit sind. Außerdem wollten die Forscher unter anderem wissen, was nach Meinung der Verbraucher sein Geld wirklich wert ist und in welchen Bereichen man am ehesten sparen würde. Bei allen Themenfeldern gibt es natürlich Gesamtergebnisse mit statistischen Durchschnittswerten. Interessant wird die Auswertung der Antworten aber vor allem bei Betrachtung der Details. Da zeigen sich teilweise maßgebliche Abweichungen im Konsumverhalten, abhängig von Alter, Geschlecht und regionaler Herkunft, vom verfügbaren Einkommen oder dem Bildungsgrad der Befragten. So halten beispielsweise Frauen Ausgaben von 36,20 Euro beim Friseur für angemessen, während Männer mit 15,50 Euro nicht einmal die Hälfte bezahlen möchten. Und unabhängig vom Geschlecht ist der Friseurbesuch den Ostdeutschen 21,50 Euro, den Westdeutschen aber 27,20 Euro wert.

Das Alter spielt bei der Zahlungsbereitschaft übrigens keine nennenswerte Rolle, wohl aber bei der Frage nach den Spar-Optionen. Wenn das Geld knapp wird, würden 20 Prozent der 14- bis 29-Jährigen in den Bereichen Wohnen, Haus und Garten sparen, aber nur neun Prozent der Senioren ab 65. Dagegen ist die Einspar-Bereitschaft der Jüngeren bei Medien wie Computer, Video und Zeitschriften mit 31 Prozent geringer als die der älteren Bundesbürger (44 Prozent). Besonders deutlich sind die altersabhängigen Unterschiede bei den Gründen für ungeplante Spontan-Einkäufe. „Weil ich gerade zusätzliches Geld hatte“, bekennen 42 Prozent der jüngeren, aber nur elf Prozent der älteren Konsumenten. Auch gute Laune bzw. Frust sind bei den Käufern unter 30 viel häufiger ein Kaufanreiz. „Was zählt, ist die Befriedigung individueller Bedürfnisse“, so ein Fazit der Konsumstudie. Diese Entscheidungsfreiheit beim Einkaufen, die sich an den ganz persönlichen Interessen und Möglichkeiten orientiert, setzt natürlich ein entsprechend breit gefächertes Angebot über alle Preisbereiche und Qualitätsstufen voraus. Diese Vielfalt ist gefährdet, seitdem ausgerechnet das Bundeskartellamt für eine Verknappung der Angebotspalette sorgt. Unternehmen, die auch für das obere Preissegment produzieren, werden immer wieder verbotener Absprachen verdächtigt und unter Androhung drastischer Bußgelder zur Orientierung am untersten Discount-Niveau genötigt. „Es ist das Bestreben der Behörde, aus Deutschland ein „Discountry“ zu machen“, schreibt der Wirtschaftspublizist Detlef Brendel in dem Fachbuch „Wirtschaft im Würgegriff / Wie das Kartellamt Unternehmen blockiert“ (Campus Verlag, ISBN 978-3-593-50150-5). „Dieser Weg birgt erhebliche Risiken für die Unternehmen, für den zumeist funktionierenden Wettbewerb, für die Arbeitsplätze und letztlich für die gesamte Gesellschaft, weil er Faktoren wie hochpreisige Markenpolitik, qualitativen Anspruch oder Serviceorientierung infrage stellt, die maßgeblich zur Stärke der deutschen Wirtschaft geführt haben.“

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Allgemein

Verändertes Einkaufsverhalten hat Konsequenzen für Händler

Verändertes Einkaufsverhalten hat Konsequenzen für Händler

Geschäftsführender Gesellschafter Timo Weigert

Rückersdorf. Die Verzahnung des Online- und Offline-Handels nimmt immer stärker zu. Die Ansprüche der Kunden wachsen von Tag zu Tag. Händler verzeichnen gestiegene Online-Käufe. Gleichzeitig wird zusätzlicher Service in den stationären Filialen gefordert: Bestellung von Waren in der Filiale mit gleichzeitiger Lieferung nach Hause. Auch umgekehrt der Umtausch gelieferter Ware in der Filiale. Die Reklamations-Abwicklung online bestellter Ware in der Filiale. Die technische Abbildung all dieser Prozesse stellt viele Händler vor eine Herausforderung.

Für den Handel ist es unabdingbar, auf das veränderte Kundenverhalten zu reagieren. Welche technischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um beide Welten miteinander zu verknüpfen, verrät Timo Weigert, geschäftsführender Gesellschafter der ascara Software GmbH, im Interview.

Kunden setzen eine Verknüpfung der online und offline Welt voraus. Welchen Herausforderungen müssen sich Händler stellen?
Händler müssen Kunden und Interessenten auf allen Kanälen einheitlich begegnen. Die Auskunft über Preise, Lagerbestände und Lieferzeiten sowie alternative oder Zusatz Artikel muss online wie offline gleich sein. Live-Daten sind hier ein wichtiges Stichwort.
Als weiterer kritischer Punkt muss der Multichannel-Ansatz auch in den Köpfen der Angestellten verankert werden. Wenn ein Kunde im Laden eine Bestellung aufgibt, die direkt nach Hause geliefert werden soll dann muss der Mitarbeiter an der Kasse in der Lage sein, diese Informationen an die richtige Stelle weiterzuleiten. Eine Nicht-mein-Aufgabengebiet-Denke ist hier ein absolutes No-Go.

Inwiefern wird die Verknüpfung der beiden Welten online und offline Auswirkungen auf die Software-Systeme haben?
Eingesetzte Insellösungen für Shop-, ERP- und Kassensoftware werden bei den gestiegenen Anforderungen kaum mithalten können. Zwar werden in der Praxis meist Schnittstellen entwickelt, die die einzelnen Systeme verschiedener Hersteller miteinander verbinden, aber bei der Übertragung der Daten kommt es oft zu Fehlern. Eine exakte Spezifikation fehlt meist bei der Entwicklung von Übergabe-Schnittstellen. Die Verknüpfung von Insellösungen führt daher in der Regel nicht zum gewünschten Ziel. Um beide Einkaufswelten zu verknüpfen ist eine integrierte Lösung erforderlich, die alle Daten zentral bereitstellt. Die große Herausforderung ist demnach, die Shoplösung und die verwendete Kassensoftware in einer zentralen Datenbank mit übergreifender Lagerwirtschaft abzubilden.

Welche Maßnahmen müssen dafür ergriffen werden?
Damit Live-Daten immer und überall verfügbar sind, werden sogenannte Multichannel-Lösungen eingesetzt. Multichannel-Lösungen sind integrierte Lösungen, die die Bereiche ERP, POS und Shop in Einklang bringen. Da diese Lösungsansätze von einem Software-Hersteller stammen, sind Übertragungsfehler zwischen den Systemen auszuschließen. Darüber hinaus werden alle Daten in einer zentralen Datenbasis gehalten. Der Pflege-Aufwand der Daten reduziert sich deutlich. Eine Umstellung des Software-Konzepts mag viele Händler abschrecken, da ein solches Vorgehen mit einem hohen Kosten- und Zeitaufwand verbunden ist. Aber es lohnt sich. Denn in Zukunft wird von Kunden diese Vernetzung noch viel stärker vorausgesetzt werden. Besonders auch in Dimensionen, an die jetzt noch keiner denkt. Der Markt ist im Wandel. Wer auf diese Anzeichen nicht reagiert wird auf kurz oder lang nicht mehr konkurrenzfähig sein.

Ascara ist Hersteller moderner kaufmännischer Softwarelösungen im CRM/ERP/eBusiness/eCommerce/Mobile Umfeld. Seit 1993 entwickelt ascara Standardsoftware und individuelle Kundenlösungen für den Mittelstand. Die Produktfamilie wird stetig durch eigene Neuentwicklungen erweitert und gepflegt. Die Philosophie der ascara BUSINESS SOLUTIONS ist die Integration aller Geschäftsprozesse in einer einheitlichen und intuitiven Benutzeroberfäche ganz ohne Insellösungen. Das Produktportfolio bietet eine umfassende fachliche Funktionalität für unterschiedliche Branchen und Betriebstypen in hoher Entwicklungsqualität.

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