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Führungskräfte in Chemie und Pharma: Einkommen steigen moderat, Boni schwächeln

2017 sind die Gesamteinkommen bei außertariflichen und leitenden Angestellten in der chemisch-pharmazeutischen Industrie um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

(Mynewsdesk) Dies ist das Ergebnis der Einkommensumfrage des Führungskräfteverbandes Chemie VAA. Damit fiel der Anstieg etwas geringer aus als im Vorjahr, was vor allem am deutlich schwächeren Wachstum der Boni liegt: Während die Steigerung der Fixeinkommen mit 2,8 Prozent sogar leicht zulegen konnte, betrug sie bei den variablen Vergütungsbestandteilen nur noch 3,2 Prozent, was einem Verlust von über fünf Prozentpunkten gegenüber 2016 entspricht.

„Aus Sicht der hochqualifizierten Fach- und Führungskräfte in einer der Schlüsselbranchen in Deutschland kann der Gehaltsanstieg als durchaus maßvoll bezeichnet werden“, stellt der 1. VAA-Vorsitzende Rainer Nachtrab fest. Hier zeige sich im Vergleich zu manch anderen Branchen ein verantwortungsvoller Umgang der Chemie- und Pharmaunternehmen mit ihren Gehaltsstrukturen.

Auch die aktuelle VAA-Einkommensumfrage bestätigt den Zusammenhang zwischen dem Gehalt und der Unternehmensgröße. „Die Gesamteinkommen in Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern liegen um 36 Prozent über denen mit weniger als 1.000 Mitarbeitern“, bestätigt der Vorsitzende der VAA-Kommission Einkommen Dr. Hans-Dieter Gerriets. Betrachte man ausschließlich die Bonusentwicklung, sei es umgekehrt. „Hier sind die Boni in den kleineren und mittleren Firmen um 5,3 Prozent gestiegen, während die Großunternehmen im Schnitt nur 2,6 Prozent Bonuswachstum geboten haben.“ Mit 3,6 Prozent mehr Bonus lagen Unternehmen mit 1.000 bis zu 10.000 Mitarbeitern in der Mitte.

Insgesamt haben sich über 5.000 VAA-Mitglieder aus zahlreichen Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie an der Umfrage beteiligt. „Damit gibt die Gehaltsstudie des VAA einen deutschlandweit einzigartigen Überblick über die Chemie- und Pharmabranche“, hebt der VAA-Vorsitzende Nachtrab hervor. Wissenschaftlich begleitet wird die jährlich gemeinsam mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) durchgeführte Umfrage von der RWTH Aachen University.

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Die Führungskräfte Chemie sind zusammengeschlossen im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA). Als Berufsverband und Berufsgewerkschaft vertritt der VAA die Interessen von rund 30.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen. Zur firmenübergreifenden Branchenvertretung schließt der VAA Tarifverträge und führt einen intensiven Dialog mit den Sozialpartnern und weiteren Organisationen der Chemie.

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Familienrecht

Unterhalt: Wer Einkünfte verschweigt, bekommt kein Geld

Nach einer Trennung kann der finanziell schwächere Ehepartner vom besser gestellten einen Trennungsunterhalt verlangen. Macht er dabei allerdings falsche Angaben und verschweigt zum Beispiel einen Nebenjob, kann ihm das Gericht jegliche Unterhaltsansprüche absprechen. So entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Oldenburg.
OLG Oldenburg, Az. 3 UF 92/17

Hintergrundinformation:
Trennen sich zwei Ehepartner und ist einer finanziell schlechter gestellt, hat dieser gegen den anderen Anspruch auf Trennungsunterhalt. Mit Rechtskraft der Scheidung besteht unter Umständen Anspruch auf nachehelichen Unterhalt. Zwischen den beiden Unterhaltsarten gibt es Unterschiede. So gilt beim nachehelichen Unterhalt der Grundsatz der Eigenverantwortung: Beide müssen sich erst einmal selbst um ihr Einkommen kümmern, Anspruch auf Unterhalt besteht nur, wenn dies aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist. Beim Trennungsunterhalt gilt diese Einschränkung nicht, hier zählt nur das unterschiedliche Einkommen. Allerdings: Wer Geld will, muss die Wahrheit sagen. Der Fall: Ein Ehepaar hatte sich getrennt. Die Frau forderte vom Mann Trennungsunterhalt und gab an, keine eigenen Einkünfte zu haben. Das Gericht fragte sie, wovon sie denn gerade lebe. Daraufhin erklärte sie, dass sie von Verwandten Geld geliehen bekomme, dieses aber zurückzahlen müsse. Der Mann erklärte dem Familiengericht allerdings, dass sie nach seinem Wissen einer Arbeit nachginge. Er konnte dies auch durch eine Zeugin beweisen. Seine Frau hatte nämlich einen Minijob angenommen. Die Frau korrigierte nun ihre Angaben und gab zu, Einkünfte zu haben. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Oldenburg sprach der Ehefrau nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice jeden Unterhaltsanspruch ab – auch den Teil, auf den sie wegen ihres geringen Einkommens ein Recht gehabt hätte. Das Gericht wies darauf hin, dass jeder vor Gericht dazu verpflichtet sei, die Wahrheit zu sagen. Außerdem sei gerade beim Thema Unterhalt zwischen Eheleuten das Prinzip von Treu und Glauben besonders wichtig. Es wäre grob unbillig – also ungerecht -, den Mann zur Zahlung von Unterhalt zu verurteilen, wenn die Frau lüge und falsche Angaben zu ihrem Einkommen mache. Die Entscheidung sei für die Frau auch nicht unangemessen hart. Denn sie könne ihre Teilzeitarbeit ausdehnen und so für ihren eigenen Lebensunterhalt aufkommen.
Oberlandesgericht Oldenburg, Beschluss vom 22. August 2017, Az. 3 UF 92/17

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Einkommen von Führungskräften in Chemie und Pharma um vier Prozent gestiegen

2016 sind die Gesamteinkommen der Führungskräfte in der chemisch-pharmazeutischen Industrie im Vergleich zum Vorjahr um 4,0 Prozent gestiegen.

(Mynewsdesk) Dies ist das Ergebnis der Einkommensumfrage des Führungskräfteverbandes Chemie VAA. Insgesamt betrug das mittlere Gesamteinkommen der außertariflichen und leitenden Angestellten in den Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche in Deutschland knapp 129.000 Euro pro Jahr, was einem Anstieg von vier Prozent gegenüber 2015 entspricht. „Diese Entwicklung ist aus Sicht der Führungskräfte absolut angemessen“, so der 1. Vorsitzende des VAA Rainer Nachtrab. „VAA-Mitglieder zeigen als Verantwortungsträger in ihren Unternehmen großen Einsatz und leisten eine hervorragende Arbeit, von der sowohl die Unternehmen als auch die gesamte Belegschaft profitieren.“

Während die Fixgehälter 2016 um 2,6 Prozent gestiegen sind, ist der Zuwachs bei den Boni mit 8,4 Prozent nochmals um 3,1 Prozentpunkte stärker ausgefallen als 2015. „Damit setzt sich die Tendenz aus dem Vorjahr fort: Der konjunkturell bedingte Bonusrückgang aus den Vorjahren wird kompensiert“, erläutert der VAA-Vorsitzende Nachtrab. Vor allem für Führungskräfte sei die variable Vergütung ein sehr wichtiger Einkommensbaustein. „Die Boni bewegen sich nach wie vor auf einem maßvollen Niveau, auch im Vergleich zu anderen Branchen der deutschen Wirtschaft.“ Es gebe aber gerade bei den variablen Einkommensbestandteilen zum Teil große Unterschiede zwischen den Unternehmen.

Eine entscheidende Rolle für die Höhe des Einkommens spielt die Größe eines Unternehmens: In Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern sind die Gesamteinkommen um circa 31 Prozent höher als in Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitern. „Ähnliches gilt für die Bonushöhe: Je größer die Unternehmen, desto höher ist auch der Bonusanteil“, betont Nachtrab.

Wissenschaftlich begleitet wird die VAA-Einkommensumfrage, an der Anfang 2017 rund 5.100 VAA-Mitglieder verschiedener Unternehmen der Branche teilgenommen haben, von der RWTH Aachen University. Durch die Längsschnittbetrachtung liefert die auf Medianwerten basierende Studie einen deutschlandweit einzigartigen Überblick über die Gehaltsentwicklungen von Führungskräften in der Branche.

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„Neuerungen in der Düsseldorfer Tabelle“ – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Lena H. aus Landshut:
Ich habe gehört, dass es ab Januar Neuerungen in der Düsseldorfer Tabelle geben soll. Was ist unter dieser Tabelle zu verstehen und was bringen die Neuerungen mit sich?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Die Düsseldorfer Tabelle ermöglicht die Berechnung des Kindesunterhalts, zum Beispiel nach einer Scheidung. Richter des Oberlandesgerichts Düsseldorf erstellen diese in Zusammenarbeit mit anderen Gerichten und dem Deutschen Familiengerichtstag. Sie hat zwar keine Gesetzeskraft, ihre Zahlen werden aber allgemein akzeptiert und bei Unterhaltsverfahren herangezogen. Die Düsseldorfer Tabelle ermöglicht die Berechnung des Unterhaltsbedarfs, abhängig vom Einkommen des Unterhaltspflichtigen und dem Kindesalter. Der Zahlbetrag hängt noch von weiteren Faktoren ab, wie der Anzahl der Kinder und der Anrechnung von Kindergeld. Im Anhang der eigentlichen Tabelle findet sich eine Übersicht der Zahlbeträge. Die Tabelle wird grundsätzlich alle zwei Jahre angepasst. Zum 1. Januar 2017 wird sie aber schon nach nur einem Jahr geändert. Grund ist der Anstieg des gesetzlichen Mindestunterhalts für Kinder. Dieser beträgt künftig zum Beispiel für Kinder bis fünf Jahre 342 Euro (bisher: 335), für Kinder von sechs bis elf Jahren 393 Euro (bisher: 384) und für Kinder von 12 bis 17 Jahren 460 Euro (bisher: 450). Nicht ändern soll sich dagegen der Selbstbehalt, der dem Unterhaltszahler bleiben muss – derzeit 1.080 Euro für Erwerbstätige.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.229

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Akademiker in der Chemie: Mindestjahresbezüge steigen insgesamt um 5,3 Prozent

Chemie-Arbeitgeber (BAVC) und Chemie-Führungskräfte (VAA) haben die Mindestjahresbezüge für akademisch gebildete naturwissenschaftliche und technische Angestellte neu ausgehandelt.

(Mynewsdesk) Der entsprechende Tarifvertrag zwischen dem Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und dem Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA) wurde am 5. August 2016 in Köln abgeschlossen. Für das Jahr 2016 betragen die tariflichen Mindestjahresbezüge im zweiten Beschäftigungsjahr demnach

• 62.600 Euro für diplomierte Angestellte und Angestellte mit Masterabschluss,
• 73.000 Euro für Angestellte mit Promotion.

Im Jahr 2017 erhöhen sich diese Beträge auf

• 64.200 Euro für diplomierte Angestellte und Angestellte mit Masterabschluss,
• 74.825 Euro für Angestellte mit Promotion.

Die Erhöhung entspricht dem im allgemeinen Tarifbereich vorgenommenen Tarifabschluss unter Berücksichtigung des Charakters kalenderjährlich gezahlter Mindestjahresbezüge.

Für das erste Jahr der Beschäftigung können die Bezüge wie bisher zwischen Arbeitgeber und Angestellten frei vereinbart werden. Es wurde zudem vereinbart, Gespräche über eine künftige Entwicklung des Tarifvertrages über Mindestjahresbezüge für akademisch gebildete Angestellte in der chemischen Industrie aufzunehmen.

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Noch immer Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Einkommenslücke

Noch immer Unterschiede zwischen Männern und Frauen

txn-a. (Bildquelle: @kantver/Fotolia)

txn-a. Der Einkommensabstand ist auch im Jahr 2016 noch groß: So beträgt die durchschnittliche Differenz zwischen dem Verdienst von Mann und Frau laut Angaben des Statistischen Bundesamtes aktuell 21 Prozent. Übertragen auf ein Berufsjahr bedeutet das, dass Frauen bei gleicher Arbeit jährlich 77 Tage unbezahlt arbeiten, während ihre männlichen Kollegen für diese Tage volle Einkünfte beziehen.

„Es besteht ein Gerechtigkeitsproblem zwischen den Geschlechtern“, fasst auch Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad Deutschland zusammen. „Untersuchungen der Lebenswirklichkeit von Frauen zwischen 30 und 50 haben gezeigt, dass diese Frauen weniger als 1.500 Euro im Monat verdienen. Und 14 Prozent der Frauen in dieser Lebensphase verfügen über gar kein Einkommen, sind somit auf einen Versorger angewiesen. Die Zahlen zeigen weiterhin, dass nur 39 Prozent der Frauen in Vollzeit arbeiten, während die übrigen in Teilzeit beschäftigt sind.“

Die Gründe sind vielfältig. Da die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland mitunter noch immer problematisch ist, arbeiten viele Frauen in Teilzeit. Das Institut für Wirtschaft (IW) in Köln sieht das im Schnitt geringere Gehalt auch darin begründet, dass viele Frauen in sozialen Branchen oder kleineren Betrieben arbeiten – also dort, wo ohnehin schlechter bezahlt wird. Das negative Resultat zeigt sich spätestens zum Renteneintritt, wenn Mütter mit einer wesentlich geringeren Rente auskommen müssen.

„Beim Thema Lohngerechtigkeitsgesetz ist die Politik gefragt“, findet Petra Timm von Randstad . „Es ist an der Zeit, dass sich etwas verändert. Hart arbeitende Frauen in Deutschland, die tagtäglich Familie und Beruf unter einen Hut bekommen, stellen das Rückgrat unserer Gesellschaft dar – und das sollte angemessen gewürdigt werden. Schließlich bringen Männer und Frauen die gleichen fachlichen Kompetenzen mit, um im Beruf zu bestehen. Da ist es nur fair, wenn beide gleich bezahlt werden.“

[Bildunterschrift]
txn-a. Gleiche Arbeitszeit, aber 21 Prozent weniger Einkünfte: Die Einkommenslücke zwischen Männern und Frauen klafft auch im Jahr 2016 noch weit auseinander.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 57.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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Variable Bezüge bei Führungskräften in Chemie und Pharma deutlich gestiegen

2015 sind die Gesamteinkommen der Führungskräfte in der chemisch-pharmazeutischen Industrie gegenüber 2014 um 4,2 Prozent gestiegen, so das Ergebnis der VAA-Einkommensumfrage.

(Mynewsdesk) Bei den variablen Bezügen verzeichnet die jährliche Gehaltsstudie des Führungskräfteverbandes Chemie VAA eine deutliche Erhöhung von 5,3 Prozent. „Insgesamt bewegt sich der Gehaltsanstieg bei den Chemie-Führungskräfte nach wie vor auf einem moderaten Niveau, auch im Vergleich zu anderen Industriezweigen“, betont der 2. Vorsitzende des VAA Rainer Nachtrab. Während sich die Fixeinkommen der außertariflichen und leitenden Angestellten in der Chemie- und Pharmabranche im Schnitt nur um 2,9 Prozent erhöhten, haben sich sonstige Einkommensbestandteile wie Aktienoptionen oder geldwerte Vorteile überhaupt nicht verändert.

Der VAA-Einkommensumfrage zufolge werden über 90 Prozent der befragten Führungskräfte mit Bonuszahlungen am Unternehmenserfolg beteiligt. Mit einem Medianwert von rund 900 Euro sind die variablen Bezüge insgesamt deutlich um 5,3 Prozent gestiegen. Rainer Nachtrab erklärt: „Für Führungskräfte in der Chemie ist die variable Vergütung ein essenzieller Einkommensbaustein.“ Sie sei an die wirtschaftliche Gesamtperformance der Unternehmen gekoppelt. „2014 hatte die sehr zurückhaltende konjunkturelle Entwicklung in der Branche zur Folge, dass die Boni nahezu unverändert geblieben sind“, so Nachtrab weiter. Im letzten Jahr jedoch habe sich die Konjunktur wieder stabilisiert. „Deshalb sind auch die Bonuszahlungen wieder auf angemessene Weise gestiegen.“

Die VAA-Studie zur Einkommenssituation von Führungskräften wurde im Frühjahr 2016 auf Basis von Werten für das vergangene Jahr durchgeführt und von der RWTH Aachen University wissenschaftlich begleitet. „Damit liefert der VAA einen branchenweit einzigartigen Überblick über die Gehaltsentwicklung in der Chemie“, erläutert der 2. VAA-Vorsitzende Nachtrab. Vor allem die empirisch gesicherte Längsschnittbetrachtung zur Entwicklung der einzelnen Entgeltbestandteile sei ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

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Die Führungskräfte Chemie sind zusammengeschlossen im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA). Als Berufsverband und Berufsgewerkschaft vertritt der VAA die Interessen von rund 30.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen. Zur firmenübergreifenden Branchenvertretung schließt der VAA Tarifverträge und führt einen intensiven Dialog mit den Sozialpartnern und weiteren Organisationen der Chemie.

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Elterngeld nicht verschenken

Richtige Steuerklasse für junge Mütter

Elterngeld nicht verschenken

txn-a. (Bildquelle: @stokkete/Fotolia)

txn-a. Eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion an die Regierung hat gezeigt: Die Wahl der Steuerklasse V hat negative Auswirkungen auf das Elterngeld. Wegen des Ehegattensplittings bekommen viele junge Mütter, die aus dem Berufsleben in Elternzeit gehen, ein deutlich niedrigeres Elterngeld.
Eine Lösung stellt das sogenannte Faktorverfahren dar, das seit dem Jahr 2010 existiert. Denn seitdem können Ehepaare zwischen den Steuerklassen III/V oder IV/IV (mit oder ohne Faktor) wählen. Mit dem Faktor wird die steuermindernde Wirkung des Splittingverfahrens beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt.
Für in etwa gleich verdienende Paare lohnt sich jeweils die Steuerklasse IV. Das Faktorverfahren berücksichtigt für jeden Ehepartner den Grundfreibetrag, der ihm aufgrund seines Bruttoeinkommens zusteht. Verdient der eine Partner deutlich mehr, empfiehlt sich für ihn die Klasse III, während der geringer verdienende die Steuerklasse V wählt: So profitieren beide von den Grundfreibeträgen – dem Mindesteinkommen, das nicht versteuert werden muss. Das Faktorverfahren berücksichtigt für jeden Ehepartner den Grundfreibetrag, der ihm aufgrund seines Bruttoeinkommens zusteht. Diese Kombination wählen hierzulande die meisten verheirateten Paare, was sich in Bezug auf das Elterngeld negativ auswirkt.
„Durch die Steuerklassen III und V hat der besser verdienende Partner einen höheren und der geringer verdienende einen niedrigeren Nettolohn. Und je größer die Differenz zwischen beiden Einkommen, umso höher eine mögliche Nachzahlung am Ende des Jahres – weil mit Steuerklasse V übers Jahr zu wenig Lohnsteuer einbehalten wird“, erklärt Petra Timm, Arbeitsmarktexpertin vom Personaldienstleister Randstad . „Da der geringer verdienende Partner in der Regel die Frau ist, sinkt der Elterngeldanspruch – denn dieser errechnet sich aus ihrem Nettoeinkommen.“
Entscheidet sich das Paar gemeinschaftlich für die Steuerklasse IV, wird jeder Partner anhand seines individuellen Arbeitslohns besteuert. Kommt dann das Faktorverfahren zum Einsatz, sinkt die Steuerbelastung für denjenigen Partner, der das geringere Einkommen hat. Dadurch wiederum steigt der Elterngeldanspruch.
„Nur etwa 76.000 von den rund 20 Millionen in Deutschland lebenden lohnsteuerpflichtigen Ehepaaren nutzen dieses für das Elterngeld günstige Faktorverfahren“, weiß Petra Timm. „Das liegt vor allem daran, dass es viele nicht kennen oder es ihnen zu kompliziert ist. Dabei würden Paare nicht nur beim Elterngeld vom Faktorverfahren profitieren: Ein höherer Nettolohn der Frau in Steuerklasse IV wirkt sich auch positiv auf Krankengeld und Arbeitslosengeld aus.“
Wenn Paare sich nicht sicher sind, ob ein Steuerklassenwechsel lohnt, sollten sie eine Beratung in Anspruch nehmen. Denn beim Faktorverfahren kommt hinzu, dass eine Steuererklärung verpflichtend wird.

[Bildunterschrift]
txn-a. Mehr Elterngeld dank richtiger Steuerklasse: Verheiratete Frauen, die ein Kind planen, sollten über das Faktorverfahren Bescheid wissen, denn es lohnt sich.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und 550 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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Immobilien

Wie viel Wohnung bekommt man in den beliebten Großstädten für 900 Euro?

plusForta GmbH analysiert die Wohnungsangebote in Hamburg, München, Berlin, Frankfurt am Main und Köln
Nur in München gibt es für 900 Euro warm keine Wohnung für zwei Personen

Wie viel Wohnung bekommt man in den beliebten Großstädten für 900 Euro?

Oranienburger Straße in Berlin (Bildquelle: @kautionsfrei.de)

Berlin, 10.02.2016 – In Hamburg, München, Berlin, Frankfurt am Main und Köln hat es der Ottonormalverbraucher besonders schwer, eine erschwingliche Bleibe zu finden. Das Nettodurchschnittseinkommen privater Haushalte liegt hierzulande bei 2.700 Euro (Quelle: cecu.de ). Dieses Geld wird meist von mehreren Erwerbstätigen erwirtschaftet, die davon sämtliche Lebenshaltungskosten inklusive der Miete bestreiten müssen. Dabei sagt der Finanzberater, dass die Miete nicht mehr als ein Drittel des Nettoeinkommens, also im Schnitt 900 Euro, ausmachen sollte. Die Immobilienexperten der plusForta GmbH ( kautionsfrei.de ) haben auf Basis dieser Informationen die Frage gestellt, wie viel Wohnung man in den beliebten Großstädten für dieses Geld bekommt und dafür eine Analyse der Wohnungsangebote auf Immobilienscout24 durchgeführt.

In die Suchmaske wurden die jeweilige Stadt und als Maximalpreis 700 Euro eingegeben. Das Portal nimmt die Kaltmiete als Richtwert, sodass zuzüglich der Nebenkosten die Wohnungsangebote bei einer monatlichen Warmmiete von rund 900 Euro liegen. Weitere Einschränkungen wurden nicht vorgenommen. An dem Stichtag (21. Januar 2016) wurden jeweils die fünf teuersten Angebote berücksichtigt.

Hamburg:
Unter den genannten Suchkriterien liefert das Portal Wohnungssuchenden insgesamt 502 Treffer. Dabei sollte man jedoch nicht allzu wählerisch sein, was die Lage betrifft. Zwei Treffer befinden sich in dem wenig markanten Ballungsraum Bramfeld, der aufgrund günstiger Mieten zwar für Singles und junge Familien interessant ist, aber mit einer schlechten Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr Minuspunkte sammelt. Immerhin ist es hier aber kein Problem, eine Zweizimmerwohnung zu finden, die luxuriöse Extras wie eine Fußbodenheizung oder ein Gäste-WC auf 79 Quadratmetern bietet. Wenig attraktiv ist auch der Stadtteil Rahlstedt. Dort kann man sich zwar auf knapp 76 Quadratmetern einrichten, allerdings fällt der Blick vom Balkon womöglich auf uncharmante Plattenbauten.
Im schönen Stadtteil Winterhude gibt es zwar auch einen Treffer, allerdings dürfte es auf 34 Quadratmetern für zwei Personen sehr eng werden, sodass der Durchschnittshaushalt wohl leider nicht in den Genuss der barrierefreien Wohnung in Alsternähe kommt.

München:
Es fällt sofort auf, dass mit insgesamt 97 Treffern das Wohnungsangebot in der bayerischen Metropole deutlich geringer ist. Hinzu kommt, dass keine der angebotenen Wohnungen mehr als 50 Quadratmeter zu bieten hat, was dazu führt, dass es für den Durchschnittshaushalt, der in der Regel aus zwei erwerbstätigen Personen besteht, extrem eng wird. Bei allen Wohnungen handelt es sich um klassische Single-Wohnungen, die mit Einbauküchen ausgestattet sind und sich sogar in attraktiven Stadtvierteln befinden, aber für mindestens zwei Personen einfach zu klein sind.

Berlin:
Von allen Städten bietet die deutsche Hauptstadt mit 2.242 Treffern das größte Wohnungsangebot bei den genannten Suchkriterien. In dem Szenekiez Neukölln kann man für eine Kaltmiete von 700 Euro sogar eine 113 Quadratmeter große Wohnung mit fünf Räumen anmieten. Da die Wohnung jedoch nur teilsaniert ist und nicht alle Elektroinstallationen auf dem neuesten Stand sind, muss man davon ausgehen, dass in den neuen vier Wänden Hobbyhandwerker ein großes Potenzial haben, sich auszutoben. Insbesondere der Stadtteil Friedrichshain scheint mit zwei Wohnungsangeboten gute Bedingungen für einen kinderlosen Zweipersonenhaushalt zu bieten. Die Wohnungen sind 62 und 73 Quadratmeter groß; während die eine mit einem Balkon und Erstbezug lockt, versprüht die andere den klassischen Berliner Altbau-Charme. Gediegen geht es in Niederschönhausen zu: Wohnungssuchende kommen dort in den Genuss von drei Zimmern auf knapp 69 Quadratmetern im Dachgeschoss.

Frankfurt am Main:
Mit 234 Treffern im Stadtgebiet ist Frankfurt die Stadt, die nach München mit den wenigsten Angeboten aufwartet. Immerhin gibt es hier Wohnungen zwischen 31 und 70 Quadratmetern, die sich überwiegend jedoch in weniger zentralen Lagen befinden, sodass man immer entweder auf das Auto oder den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen ist. Wer sich damit arrangieren kann, profitiert davon, dass die Frankfurter Wohnungen fast alle mit einem gehobenen Standard punkten. So kann ein angenehmes Wohnflair vielleicht über die größere Entfernung zur Innenstadt hinwegtrösten. Negativ anzumerken ist, dass ein Vermieter eine Mietkaution in Höhe von 2.500 Euro von den neuen Mietern fordert. Dies ist ungesetzlich. Die Mietkaution darf deutschlandweit drei Nettokaltmieten, also 2.100 Euro, nicht überschreiten. Auch wenn die Wohnung oder Lage noch so verlockend ist, sollte man sich darauf keinesfalls einlassen.

Köln:
In Köln stehen Privataushalten mehr als doppelt so viele Wohnungen wie in Frankfurt zur Verfügung. Es gibt sowohl Angebote in attraktiver, urbaner Umgebung wie auch im ländlichen Umfeld. So kann ein Haushalt auswählen, wo er wohnen möchte. Damit einher geht selbstverständlich auch die Quadratmeterzahl der Bleibe: Je nachgefragter das Viertel ist, desto geringer wird die zur Verfügung stehende Quadratmeterzahl. Allerdings ist die kleinste Wohnung 54 Quadratmeter groß, sodass es sich auch ein Zweipersonenhaushalt hier durchaus gemütlich machen kann. Mit 81 Quadratmetern gibt es in Köln Weidenpesch ein deutlich größeres Raumangebot sowie ein beschauliches, ruhiges Umfeld. Auffällig ist, dass vier der fünf Wohnungen sogar einen Balkon haben, die dazu einladen, das milde rheinische Klima im Sommer in vollen Zügen zu genießen.

Fazit:
Außer in München würden Zweipersonenhaushalte in allen Städten für 900 Euro eine Wohnung finden. Schwierig wird es jedoch, wenn zu dem Haushalt Kinder gehören, da zu dem Budget kaum Dreizimmerwohnungen in den teuren Städten zu finden sind. Deutschen Privathaushalten, in denen ein bis zwei Kinder leben und die monatlich 2.700 Euro netto zur Verfügung haben, bleiben kaum andere Möglichkeiten, als an den jeweiligen Stadtrand zu ziehen. Dies bedeutet jedoch in der Regel, dass die Anfahrtswege zur Arbeit sehr lang sind und der große Organisationsaufwand, den Familien ohnehinin zu bewältigen haben, noch größer wird.

Robert Litwak, Geschäftsführer der plusForta GmbH (kautionsfrei.de), fasst die Ergebnisse folgendermaßen zusammen: „Es lässt sich sagen, dass mit dem Durchschnittseinkommen in den deutschen Großstädten kaum große Sprünge möglich sind. Den Ergebnissen dieser Analyse kommt zugute, dass die Suchkriterien sehr offen gehalten wurden. Wer weitere Spezifika wie eine bestimmte Lage oder besondere Ausstattungsmerkmale angibt, dürfte in allen Städten bei der Wohnungssuche schnell an seine Grenzen stoßen.“

Über kautionsfrei.de:
kautionsfrei.de (plusForta GmbH) gehört zu den marktführenden Anbietern von Mietkautionsbürgschaften in Deutschland. Durch die Mietkautionsbürgschaft entfällt die Hinterlegung der Barkaution. Dadurch wird der Mieter finanziell entlastet und die Entscheidung für eine neue Mietwohnung erleichtert. Außerdem erhält der Vermieter eine höhere Sicherheit, als mit der herkömmlichen Mietkaution, bei gleichzeitiger Reduzierung des Verwaltungsaufwandes. Die teure und umständliche Bonitätsprüfung übernimmt die plusForta GmbH (kautionsfrei.de).
2008 wurde die plusForta GmbH von der SchneiderGolling & Cie. Beteiligungsgesellschaft mbH und der Capitol Immobilien GmbH in Düsseldorf gegründet. Mit über 2.000 namhaften Kooperationspartnern der Immobilien-, Finanz- und Versicherungsbranche ist das Unternehmen bundesweit vernetzt.

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Allgemein

Chemieindustrie: Einkommen bei Führungskräften 2014 moderat gestiegen

Im Jahr 2014 sind die Gesamteinkommen der Chemie-Führungskräfte um 3,7 Prozent gestiegen. Dies ist das Ergebnis der Einkommensumfrage des Führungskräfteverbandes Chemie VAA.

(Mynewsdesk) Im Jahr 2014 sind die Gesamteinkommen der Führungskräfte in der chemischen Industrie um durchschnittlich 3,7 Prozent gestiegen. Dies ist das Ergebnis der Einkommensumfrage des Führungskräfteverbandes Chemie VAA. Keine Steigerung gegenüber dem Vorjahr gab es dagegen bei den Bonuszahlungen.

Für die meisten Führungskräfte in der chemisch-pharmazeutischen Industrie ist die Steigerung des Gesamteinkommens um 3,7 Prozent im vergangenen Jahr auf Zuwächse im Fixeinkommen zurückzuführen. Während die Fixeinkommen 2014 im Schnitt um drei Prozent stiegen, ist das Niveau der variablen Bezüge im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben. Einfluss auf die Einkommensentwicklung hatten neben den Fixgehältern auch sonstige Einkommensbestandteile wie Aktienoptionen.

Laut den Umfrageergebnissen setzt sich das Gesamteinkommen der außertariflichen und leitenden Angestellten zu 82 Prozent aus dem Fixgehalt, zu 14 Prozent aus Bonuszahlungen und zu vier Prozent aus sonstigen Gehaltsbestandteilen zusammen. „Gegenüber 2013 hat sich diese Einkommensstruktur kaum verändert“, erklärt der Vorsitzende der VAA-Kommission Einkommen Dieter Jorra. Nach Ansicht des 2. VAA-Vorsitzenden Rainer Nachtrab fielen die Einkommenssteigerungen wie in den Vorjahren moderat aus: „Die variable Vergütung ist für die Chemie-Führungskräfte ein ganz wesentlicher Einkommensbestandteil. Sie ist an der wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen ausgerichtet.“ Für die nahezu unveränderten Bonuszahlungen sei die gedämpfte Konjunkturentwicklung der Chemieindustrie 2014 ursächlich, betont Nachtrab.

In seiner von der RWTH Aachen University wissenschaftlich begleiteten Studie zur Einkommenssituation von Führungskräften in der chemisch-pharmazeutischen Industrie und den angrenzenden Branchen hat der VAA insgesamt 18.000 Mitglieder befragt. Mit der Einkommensumfrage liefert der Verband einen einzigartigen Überblick über die Gehaltsentwicklung in der Chemiebranche. „Das Alleinstellungsmerkmal der VAA-Einkommensumfrage ist die empirisch gesicherte Längsschnittbetrachtung zur Entwicklung der einzelnen Entgeltbestandteile“, erläutert Nachtrab. Außerdem ermögliche die Studie den Vergleich einer homogenen Teilnehmergruppe.

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Die Führungskräfte Chemie sind zusammengeschlossen im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA). Als Berufsverband und Berufsgewerkschaft vertritt der VAA die Interessen von rund 30.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen. Zur firmenübergreifenden Branchenvertretung schließt der VAA Tarifverträge und führt einen intensiven Dialog mit den Sozialpartnern und weiteren Organisationen der Chemie.

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