Tag Archives: Elektromobilität

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Renault ZOE ist das beliebteste Elektroauto der Deutschen

NewMotion-Umfrage zeigt die Top 10 E-Autos in Deutschland und Europa

Renault ZOE ist das beliebteste Elektroauto der Deutschen

Berlin, 11. April 2018 – In seiner jährlichen EV-Driver-Studie hat NewMotion, Europas größter Anbieter von intelligenten Ladelösungen für Elektroautos, E-Autofahrer weltweit gefragt, welche Fahrzeuge sie besitzen. Die Auswertung gibt nun Aufschluss über die zehn beliebtesten Elektroautos in Deutschland und Europa.

Von den 2.847 befragten E-Autofahrern aus Deutschland besitzen 85 Prozent ein reines Elektroauto und nur 15 Prozent einen Plug-in-Hybriden. Das beliebteste Elektroauto, das mit 26 Prozent über ein Viertel der Befragten fahren, ist der Renault ZOE. Das aktuelle Modell des französischen Elektroflitzers bietet 41 kWh Batteriekapazität und ca. 400 Kilometer Reichweite – und damit eine Menge Fahrspaß, was laut NewMotion-Umfrage neben Umweltbewusstsein der Top-Grund für die Nutzung von E-Autos ist.

Auf Platz 2 der beliebtesten E-Autos folgt mit 11 Prozent der Tesla Model S. Je nach Modell liegt die elektrische Reichweite bei 408 bis 613 Kilometern. Auf Platz 3 folgt der BMW i3 mit 9 Prozent. Das erste elektrische Fahrzeug des bayerischen Autobauers schafft mit 33 kWh Batteriekapazität ca. 300 Kilometer. Der einzige Plug-in-Hybrid auf der Liste ist der Mitsubishi Outlander PHEV auf Platz 7 mit 4 Prozent – ein Zeichen, dass die Deutschen vor allem auf vollelektrifizierte Fahrzeuge setzen.

Die Top 10 Elektroautos in Deutschland
Die Top 10 der laut NewMotion-Umfrage beliebtesten E-Autos in Deutschland sind:
1. Renault ZOE (26 %)
2. Tesla Model S (11 %)
3. BMW i3 (9 %)
4. Nissan Leaf (6 %)
5. Hyundai IONIQ Electric (5 %)
6. Smart Fortwo Electric Drive (4 %)
7. Mitsubishi Outlander PHEV (4 %)
8. Volkswagen e-Golf 2017 (4 %)
9. Kia Soul EV (2 %)
10. Volkswagen e-Golf (2 %)

Auch in Europa liegt der ZOE vorn
Die Top 10 der laut Umfrage europaweit beliebtesten E-Autos sind:
1. Renault ZOE (15 %)
2. Tesla Model S (14 %)
3. Mitsubishi Outlander PHEV (10 %)
4. Nissan Leaf (8 %)
5. BMW i3 (7 %)
6. Hyundai IONIQ Electric (4 %)
7. Volvo V60 Plug-in Hybrid (4 %)
8. Opel Ampera (3 %)
9. Tesla Model X (3 %)
10. Volkswagen e-Golf 2017 (3 %)

„Wir freuen uns, dass die Liste der elektrischen Autos schneller wächst als jemals zuvor. Im Moment gibt es zahlreiche batteriebetriebene E-Autos und Plug-in-Hybride von verschiedenen Automarken – und die Zahl nimmt weiter zu. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, den wir mit dem stetigen Ausbau unserer Ladeinfrastruktur unterstützen. So ermöglicht NewMotion Autofahrern, so viele Kilometer wie möglich elektrisch und somit umweltfreundlich zurückzulegen“, erklärt Andrew Han, Manager NewMotion Deutschland.

Aktuelle Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) belegen die zunehmende Popularität der Elektromobilität. So wurden in Deutschland allein im März 2018 insgesamt 3.792 Elektroautos zugelassen – das sind mehr als in jedem anderen Monat zuvor und 73 Prozent mehr als im Februar. Auch der Markt für Fahrzeuge mit Hybridantrieb weist ein ähnliches Wachstum auf: Im März wurden 10.784 Fahrzeuge verkauft, davon 3.018 Plug-in-Hybride. Die E-Mobilität nimmt also Fahrt auf!

Bildmaterial finden Sie unter: ftp://presse.hbi.de/pub/NewMotion/General/

NewMotion ist ein führender Anbieter von intelligenten Ladelösungen für Elektroautos in Europa. Das Unternehmen betreibt derzeit mehr als 30.000 private Ladestationen in den Niederlanden sowie in Deutschland, Frankreich und im Vereinigten Königreich. Außerdem bietet NewMotion den Inhabern von mehr als 116.500 registrierten Ladekarten Zugang zu einem Netzwerk aus über 64.000 öffentlichen Ladepunkten in 25 Ländern in ganz Europa. NewMotion und Shell nutzen ihre Synergien, um die branchenführenden Services und Produkte von NewMotion für alle Elektroautofahrer weiterzuentwickeln. NewMotion ist seit 2009 als Vorreiter in der Branche aktiv.
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Chancen nutzen in einer sich wandelnden Energiewelt

Chancen nutzen in einer sich wandelnden Energiewelt

Kreuzlingen, Schweiz, 04. April 2018 – Innovationen sind in vielen EVU angekommen. Das bedeutet, dass nicht mehr nur auf hoher Flugebene und abstrakt über Innovationen und mögliche Geschäftsmodelle nachgedacht wird, sondern auch ganz konkret. Zum einen haben sich Versorgungsunternehmen selbst Kompetenzen und Ressourcen geschaffen, um Innovationen voran zu treiben. Zum anderen sind sich Versorgungsunternehmen der Tatsache bewusst, dass für die Zukunft neue Lösungen hervorgebracht werden müssen, wenn die Unternehmen erfolgreich sein wollen. Die Frage ist aber, wie viele der mehreren hundert EVUs in der Schweiz bereits in Richtung Zukunft gehen, und wie viele in der alten Welt verharren.

Das 8. Innovationsforum Energie stand ganz im Zeichen der Chancen und Herausforderungen, die auf die Energiebranche in den kommenden Jahren zukommen werden. Im Kontext der vier „D“s“ (Digitalisierung, Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Demokratisierung) wurden u.a. die Suche und Entwicklung künftiger profitabler Geschäftsfelder, die zunehmende Digitalisierung der Geschäftsfelder, der Einfluss der Elektromobilität, die zunehmend erforderliche kundenzentrische Geschäftsausrichtung und der künftige Wettbewerb um Geschäftsfelder und Kunden diskutiert.

Branchenteilnehmer diskutierten zusammen mit Vertretern von nationalen und internationalen Energieunternehmen, IT-Dienstleistern, Forschungseinrichtungen sowie politischen Vertretern und konnten dabei zahlreiche Einblicke in erfolgreiche Praxisanwendungen einzelner Lösungen gewinnen.

Neue Technologien und Anwendungen bieten die Möglichkeit, die unternehmensinterne Effizienz zu steigern, die Kommunikation mit dem Kunden neu zu gestalten, neue Produkte zu entwickeln und neue Geschäftsfelder zu erschliessen. Ein Trend scheint dabei die Konzentration der EVU auf ihre Kernprozesse zu sein, während Management- und Support-Prozesse vermehrt automatisiert und bzgl. der Administration und Weiterentwicklung an externe IT-Anbieter ausgelagert werden.

Bei der Ausweitung bisheriger Geschäftsaktivitäten der grossteils in öffentlicher Hand befindlichen EVU auf Geschäftsbereiche, die vermehrt in privatwirtschaftlicher Hand sind, wurde der Bedarf nach klaren Rahmenbedingungen einmal mehr deutlich, da der Schweizerischer Gewerbeverband vor allem die KMU in der aktuellen Marktentwicklung als benachteiligt ansieht. Als möglicher Lösungsansatz wurde eine öffentliche Diskussion im Rahmen der Einführung von Eignerstrategien für alle öffentlichen Marktteilnehmer gesehen, in dessen Prozess die beabsichtigte Einführung von „gleichlangen Spiessen“ festgelegt werden soll. Ob dies letztlich jedoch ein geeignetes Instrument hierfür ist, bleibt abzuwarten.

Der ökologische Fussabdruck der bereitgestellten Energie ist nicht mehr nur eine Anforderung von Endkunden an ihren Energielieferanten, sondern auch von Unternehmen an ihre eigenen Zulieferer, welche im Rahmen ihrer künftigen Ausschreibungen ökologische Merkmale als vergaberechtliche Entscheidungsmerkmale berücksichtigen werden.

Erste konkrete Praxisbeispiele wurden ebenfalls im Bereich der Blockchain vorgestellt. In einem regionalen Projekt in Deutschland wird durch eine eindeutige Zuordnung von dezentraler Erzeugung zu Verbrauch sichergestellt, dass die Zuordnung von ökologischer Energie zu einzelnen Verbrauchern auch der tatsächlichen Lieferbarkeit mit physischer Energie entspricht. Hierdurch wird das Problem angegangen, dass die über Herkunftsnachweise „vergrünte“ Energie in der Realität bei zu grosser geographischer Entfernung nicht der physischen Energielieferung entspricht und somit zu einer Diskrepanz zwischen tatsächlichem und gefühltem Energiebezug führt.

Zu welchen Ergebnissen eine staatlich koordinierte Digitalisierungsstrategie führen kann, wurde am Beispiel Dänemark verdeutlicht. Hier findet ein Grossteil der Kommunikation mit staatlichen Organen über digitale Technologien statt, wobei jeder Einwohner eine digitale ID besitzt. Gleichwohl zeigt dieses Beispiel, dass eine flächendeckende Einführung neuer Technologien oftmals nur durch regulatorische und technische Vorgaben erzielt werden kann, da gerade in den ersten Jahren der Investitionsbedarf entsprechend hoch ist, eine wirtschaftliche Rechtfertigung erst längerfristig erzielt werden kann und die Schaffung gewisser Infrastrukturen auch im öffentlichen Interesse liegt.

Es wird abzuwarten sein, welche Änderungen auf die Schweizer Marktteilnehmer in den kommenden Jahren zukommen werden. Im Rahmen der Veranstaltung war jedoch deutlich zu sehen, dass die kommenden Änderungen zahlreiche Chancen bieten, die es entsprechend zu nutzen gilt.

Dieser Rückblick wurde von den Tagungsmoderatoren Benjamin Teufel, Sector Leader Energy Switzerland von Ernst & Young Ltd und Dr. Andre Vossebein, Geschäftsführer von B E T Suisse AG verfasst. Herr Teufel und Herr Vossebein haben den hochkarätigen Beiträgen und Diskussionsrunden einen optimalen Rahmen gegeben. Nicht zuletzt die produktiven Diskussionen und das ausgezeichnete Networking sowie die sehr gute Stimmung aller Teilnehmenden und Referenten rundeten den Erfolg der Tagung ab.

Das nächste Innovationsforum Energie findet am 4. und 5. April 2019 in Zürich statt.

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Die Vereon AG mit Sitz in Kreuzlingen (Schweiz) recherchiert und organisiert seit 2003 erfolgreich Kongresse, Fachtagungen und Seminare für Führungskräfte aus ganz Europa. Ein grosses persönliches Netzwerk und der tägliche Kontakt mit anerkannten Experten, Spezialisten und Entscheidern aus Wirtschaft und Wissenschaft bildet die solide Basis.

Jährlich bestätigen mehrere Tausend zufriedene Teilnehmende die grosse Bedeutung dieser professionell recherchierten und strukturierten Veranstaltungen in den Themenbereichen Banken, Finanzen, Chemie und Pharma, Energie, IT, Marketing und Vertrieb sowie Recht und Steuern für ihren nachhaltigen beruflichen Erfolg.

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Deutsche laden ihre Elektroautos immer häufiger

Deutschland zweitplatziert im europäischen Ländervergleich

Deutsche laden ihre Elektroautos immer häufiger

Berlin, 21. März 2018 – NewMotion, Europas größter Anbieter von smarten und sicheren Ladelösungen für Elektrofahrzeuge, veröffentlicht heute neue Daten, die eine Zunahme der Ladevorgänge, die mit NewMotion-Ladekarten durchgeführt wurden, zeigen. Die Zahlen belegen einen kontinuierlichen Anstieg der Ladevorgänge seit 2016, was beweist, dass die Verbreitung von E-Autos Fahrt aufnimmt. Zudem liegt Deutschland im Ländervergleich mit Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden auf dem zweiten Platz hinter seinen holländischen Nachbarn.

Kritiker bemängeln immer wieder, dass die Elektromobilität in Deutschland nur schleppend vorankommt. Allerdings belegen Daten von NewMotion eine kontinuierliche Zunahme von Ladevorgängen, die mit der NewMotion-Ladekarte durchgeführt werden – ein Beleg für das Wachstum der öffentlichen Ladeinfrastruktur. NewMotion bietet den Inhabern von mehr als 116.500 registrierten Ladekarten Zugang zu einem wachsenden Netzwerk aus über 64.000 öffentlichen Ladepunkten in 25 Ländern in ganz Europa.

Deutschland holt auf – Platz zwei im Europa-Ländervergleich
Seit Anfang 2016 nimmt die Anzahl der Ladevorgänge, die mit der NewMotion-Ladekarte im Roaming-Netz des Anbieters durchgeführt werden, in Deutschland stetig zu. Während NewMotion im Januar 2016 erst 828 Ladevorgänge im gesamten Bundesgebiet verzeichnete, waren es ein Jahr später im Januar 2017 schon 3.578. Bis Ende 2017 stieg die Zahl auf 11.120 Ladevorgänge im Monat Dezember an. Pro Ladevorgang werden ca. 12,1 Kilowattstunden Strom umgesetzt. Insgesamt summierte sich der Energieverbrauch im Dezember 2017 auf 134.740 Kilowattstunden.

Im Ländervergleich mit Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden nimmt Deutschland somit den zweiten Platz ein. Spitzenreiter sind die Niederlande mit 273.984 Ladevorgängen allein im Dezember 2017. Der Höchststand wurde im November 2017 mit 305.629 Ladevorgängen gemessen. Die Niederländer zählen seit Jahren zu den Pionieren der Elektromobilität, denn sie treiben die Mobilitätswende mit einem konsequenten Infrastrukturausbau, staatlicher Förderung und hohen Steuervorteilen für E-Autofahrer voran. Die Zahlen zeigen aber auch, dass Deutschland ein Wachstumsmarkt mit großem Potential für die Elektromobilität ist.

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Diesel-Urteil: VW & Co. zocken ihre Kunden ab

Städte dürfen Fahrverbote für Dieselautos verhängen

Diesel-Urteil: VW & Co. zocken ihre Kunden ab

(Bildquelle: Kilian Rüfer / SUSTAINMENT®)

Es ist entschieden: Städte dürfen Fahrverbote für Dieselautos verhängen, um die Gesundheit ihrer Bewohner zu schützen und EU-Stickstoffdioxid-Grenzwerte einzuhalten. Jetzt ist wichtig, dass nicht nur kurzfristige Lösungen für betroffene Fahrzeugeigentümer, sondern weiter gedachte Lösungen des gesamten Problems gesucht werden. Auf keinen Fall dürfe man nun die Kosten auf die Fahrzeugeigentümer abwälzen. Das ist zumindest die Meinung des Bloggers Kilian Rüfer, der mit der Initiative für Nachhaltiges Investieren über Investitionen in erneuerbare Mobilität informiert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte: „Es geht um einzelne Städte, in denen muss noch mehr gehandelt werden. Aber es geht wirklich nicht um die gesamte Fläche und die ganzen Autobesitzer in Deutschland.“ Dies greife jedoch zu kurz, so Rüfer: „Überrascht sein kann Merkel nicht. Immerhin macht die EU wegen der Stickstoffdioxid-Belastung seit 10 Jahren Druck auf die Bundesregierung. Das Problem wurde eine Dekade lang ausgesessen. Offenbar hat die deutsche Automobilindustrie zu großen politischen Einfluss.“ Geschont wurde diese beim letztjährigen „Dieselgipfel“. Statt sie zu einer Hardware-Nachrüstung zu verpflichten wurde der Einsatz eines Softwareupdates beschlossen, dessen Wirksamkeit bei Messungen im Realbetrieb jedoch widerlegt wurde. Zusätzlich wurde der Kauf weiterer Euro-6-Diesel-Fahrzeuge mit einer Prämie subventioniert.

Der VW-Konzern hat im Jahr 2017 mit 17 Milliarden Euro sein operatives Ergebnis deutlich verbessert. Die durch manipulierte Abgaswerte betrogenen Kunden müssen nun darum bangen, ob sie ihre Fahrzeuge künftig in allen deutschen Städten überhaupt noch fahren dürfen. Eine angemessene Lösung für die Luftreinheit wäre eine umfassende Verkehrswende. Kurzfristige Schritte wie eine „Blaue Plakette“ oder Nachrüstungen für ältere Diesel-Fahrzeuge können lediglich ein Anfang sein. Ebenso sei ein Stopp von Diesel-Subventionen wichtig. Luftreinheit kann über attraktivere öffentliche Verkehrsmittel, den Bau von mehr Rad- und Fußwegen und einen beschleunigten Ausbau der Elektromobilität erzielt werden.

Nicht nur politische, sondern auch finanzielle Entscheidungen können eine Verkehrswende begünstigen. „Wer in saubere Luft investieren will, der sollte in reine Elektrofahrzeug-Hersteller wie Tesla oder Sono Motors investieren, die nicht auf Erträge aus dem Verkauf von Verbrennungsmotoren angewiesen sind.“, erklärt Rüfer. Weitere wichtige Investitionsgüter seien Elektroladesäulen wie bei der Inselwerke eG und öffentliche Verkehrsmittel, günstigstenfalls auch diese mit reinem Elektroantrieb.

Weitere Informationen zu diesem Thema bietet die Initiative für Nachhaltiges Investieren online auf www.nachhaltig-investieren.com

Die Initiative für Nachhaltiges Investieren richtet sich an Privatanleger. Sie setzt sich für Transparenz in der Finanzwelt ein, zeigt Alternativen auf, wie und wo nachhaltig investiert und die Wirkung nachhaltiger Investionen bewusst gesteuert werden kann. In Zusammenarbeit mit Presseredaktionen, über soziale Medien, eigene Videobeiträge und auf dem Webportal www.nachhaltig-investieren.com will die Initiative mehr Menschen für das Thema gewinnen. Herausgeber ist Kilian Rüfer. Der gelernte Mediengestalter und Ingenieur für erneuerbare Energien bloggt seit 2012 für die Energiewende, Nachhaltigkeit und deren Kommunikation und betreibt seit 2005 die auf Nachhaltigkeit spezialisierte Kommunikationsagentur SUSTAINMENT®.

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E-Garage als ZAPF-Produkt des Jahres

Garagenhersteller macht sich für Elektromobilität stark

E-Garage als ZAPF-Produkt des Jahres

Blick in das Produkt des Jahres von ZAPF – die E-Garage mit integrierter Stromtankstelle.

Elektroautos stoßen weder CO2 noch Feinstaub aus, sie sind im Vergleich zu Pkws mit Verbrennungsmotoren deutlich leiser unterwegs und können mit regenerativer Energie „betankt“ werden. Mit der E-Garage mit integrierter Stromtankstelle möchte auch die ZAPF GmbH einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass sich die klimaschonende Mobilität stärker durchsetzt. Nun hat der Garagenhersteller die E-Garage zum Produkt des Jahres gekürt. Kunden dürfen sich im Zuge dessen auf verschiedene Verkaufsaktionen freuen.

Bei der E-Garage von ZAPF haben die Kunden wie bei anderen ZAPF-Garagen auch die Wahl zwischen verschiedenen Größen, Farben, Zubehör- und Ausstattungsoptionen. Eines ist bei dem Modell aber immer gleich: Im Inneren befindet sich eine Ladestation für Elektrofahrzeuge, an der E-Autos sowie E-Bikes bequem zu Hause und über Nacht geladen werden können. „Damit bringen wir die Stromtankstelle sozusagen nach Hause“, erklärt Geschäftsführer Emmanuel Thomas. „Denn gerade die aktuelle Ladeinfrastruktur ist einer der wesentlichen Aspekte, der so manch einen Verbraucher derzeit noch vom Kauf eines Pkws mit Elektroantrieb abhält.“ Die Ladestation in der E-Garage ist für einen gängigen Hausstromanschluss mit 3.7 kW oder 11 kW Leistung ausgelegt und kompatibel mit Ladesteckern des Typs 2. Mit 3.7 kW lässt sich ein Kleinwagen in sechs bis acht Stunden aufladen. Bei 11 kW Ladeleistung lässt sich die Ladezeit deutlich verkürzen und es können auch größere E-Fahrzeugtypen innerhalb weniger Stunden „aufgetankt“ werden. Hier sollten Kunden den Strommehrbedarf jedoch vorab mit ihrem Netzbetreiber klären. Bereits seit September letzten Jahres ist die E-Garage erhältlich. „Wir freuen uns über die bisher sehr positive Resonanz“, sagt Thomas. „Als Dankeschön, aber auch, weil uns eine klimaschonende Mobilität am Herzen liegt, haben wir die E-Garage zu unserem Produkt 2018 gemacht.“ Deshalb sind in diesem Jahr mehrere Aktionen mit deutlichen Preisvorteilen für die Kunden geplant. Die erste Aktion läuft bereits im März: vom 1. bis zum 09. März erhalten Kunden beim Kauf einer Garage die Wallbox zum Aktionspreis von 999,- Euro statt 1299,- Euro.

Garagenmusterpark Bayreuth

Einen Eindruck, wie die E-Garage live und in Farbe aussieht, können sich Interessierte im Garagenmusterpark am Bayreuther Hauptsitz machen. Den Mitarbeitern steht die darin verbaute ZAPF-Säule übrigens zum Aufladen von E-Autos oder E-Bikes kostenfrei zur Verfügung und einen strombetriebenen BMW i3 hat der Garagenhersteller seit Kurzem auch in seinem Fuhrpark.

Die Zapf GmbH mit Hauptsitz im oberfränkischen Bayreuth ist Marktführer im Bereich Betonfertiggaragen in Deutschland und Europa. 1904 als Baugeschäft gegründet, weist das Unternehmen bei der Fertigung von Garagen aus Beton bereits über 50 Jahre Erfahrung auf und hat sich mittlerweile ganz auf diesen Bereich spezialisiert. Bundesweit wird aktuell jede dritte Betonfertiggarage von Zapf geliefert – Tendenz steigend. Zapf produziert an vier Standorten in Deutschland: in Weidenberg und Baar-Ebenhausen in Bayern, in Neuenburg in Baden-Württemberg sowie in Dülmen in Nordrhein-Westfalen.

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NewMotion ist Teil des niederländischen Vehicle-to-Grid-Pilotprojekts

NewMotion ist Teil des niederländischen Vehicle-to-Grid-Pilotprojekts

Berlin, 26. Februar 2018 – NewMotion, Europas größter Anbieter von smarten und sicheren Ladelösungen für Elektrofahrzeuge, hat die weltweit ersten Ladestationen installiert, die durch die Vehicle-to-Grid-Technologie (V2G) Elektroautos laden und zugleich Elektrizität in das Stromnetz zurückspeisen. NewMotion ist Teil eines V2G-Pilotprojekts in Amsterdam und kooperiert mit der Netzgesellschaft Alliander, dem Technologieunternehmen Enervalis und der Innovationsplattform Amsterdam Smart City.

Mit der V2G-Technologie kann der in den Batterien von Elektroautos gespeicherte Strom in Zeiten hohen Strombedarfs in das Stromnetz zurückgespeist werden. Ist der Strombedarf niedrig, werden die Elektroautos geladen. Künftig können Elektroautofahrer, die die V2G-Technologie nutzen, eine Rückzahlung für den Strom, den sie in das Netz zurückgespeist haben, erhalten. Zusätzlich können Netzbetreiber die Speicherkapazität von Elektroautos nutzen, um Spitzen und Täler bei Energieangebot und -nachfrage auszugleichen. Das Pilotprojekt in Amsterdam ist Teil des City-Zen-Programms, das darauf abzielt, energieeffizientere Städte zu schaffen. Erste Ergebnisse des V2G-Projekts werden Ende Februar 2018 erwartet.

Breiter Einsatz von V2G
Die meisten V2G-Ladestationen, die bei dem Pilotprojekt genutzt werden, befinden sich an öffentlichen Plätzen in ganz Amsterdam. Außerdem gibt es Ladestationen am Standort der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC und bei einer großen Sportanlage, wo Elektrofahrzeuge entweder aufgeladen werden können oder direkt Strom in das interne Stromnetz dieser Organisationen einspeisen. Diese Technologie nennt man Vehicle-to-Office.

„Allein in den Niederlanden rechnen wir bis 2025 mit rund einer Million Elektrofahrzeugen. Gleichzeitig wird ein immer größerer Anteil des Stroms durch Sonnenkollektoren und Windkraftanlagen erzeugt. Aufgrund der unregelmäßigen Verfügbarkeit von Sonne und Wind ist es unerlässlich, dass Speicherkapazitäten zur Verfügung stehen, damit nachhaltig erzeugter Strom für Spitzenzeiten mit hohem Energiebedarf gespeichert werden kann. Diese Entwicklungen ebnen den Weg für den breiten Einsatz der V2G-Technologie,“ sagt Sytse Zuidema, CEO von NewMotion.

An dem V2G-Projekt in Amsterdam ist auch die Innovationsplattform Amsterdam Smart City (ASC) beteiligt. Annelies van der Stoep von ASC erklärt dazu: „V2G ist definitiv eine der Technologien, die einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigen und energieeffizienten Städten leisten kann. Wir freuen uns, Teil dieses weltweit einzigartigen Projekts zu sein.“

Potentielles Backup bei Stromausfällen
Das primäre Ziel des Pilotprojekts in Amsterdam ist es, die V2G-Technologie zu testen. „In enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern testen wir die Auswirkungen von V2G auf das Niederspannungsnetz. Darüber hinaus wollen wir prüfen, ob V2G als Backup bei Stromausfällen genutzt werden kann. Zudem soll getestet werden, ob durch V2G ein größerer Teil der Solarenergie, die Unternehmen selbst erzeugen, für die Stromversorgung dieser Standorte genutzt werden kann. Ist dies der Fall, wird das Netz weniger belastet und es müssen weniger teure Stromkabel verlegt werden,“ kommentiert Marisca Zweistra von Alliander das Projekt.

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Endlich auch in Deutschland:

VEHECO schließt die Lücke zwischen Lastenrad und E-Lieferwagen

Endlich auch in Deutschland:

E-Cargo-Trike von Veheco

VEHECO E-Cargo-Trike: 275 kg Nutzlast – 95 cm x 95 cm oder 95 cm x 120 cm Ladefläche – bis 30 km/h – 100 km Reichweite – einfaches Aufladen an jeder 230 V Steckdose

SCHENEFELD, 12. Februar 2018. In Schweden und Norwegen haben sie sich bereits bewährt: Die Norsjö Carrier sind dort nicht nur bei Post-, Paket- und Lieferdiensten erfolgreich im Einsatz. VEHECO, Start-Up aus Schenefeld bei Hamburg, bringt die E-Cargo-Trikes nun nach Deutschland – und schließt damit eine Marktlücke.

Herkömmliche Lastenräder sind wendig, verfügen aber über begrenzte Ladeflächen und sind in der Regel nicht für schwere Lasten ausgelegt. E-Lieferwagen können zwar schwere Lasten transportieren, sind aber teuer in der Anschaffung und häufig zu groß für innerstädtische Bereiche. „Das VEHECO E-Cargo-Trike schließt diese Lücke zwischen elektrogetriebenem Lastenrad und E-Lieferwagen.“, stellt Lutz Koester, einer der beiden Gründer, fest. Denn VEHECO kommt mit einer idealen Lösung für die sogenannte letzte Meile auf den Markt.

Torben Berger, Gründer, erläutert: „Die robuste Bauweise des VEHECO E-Cargo-Trikes ermöglicht den Transport schwererer Lasten auch bei schwierigen Straßenverhältnissen und auf Steigungen. Dabei ist es trotzdem wendig und kann auch dort bis vor die Tür fahren, wo Lieferwagen nicht mehr hinkommen.“ Bis zu 275 kg Nutzlast können auf einer Ladefläche von 95 cm x 95 cm oder 95 cm x 120 cm transportiert werden.

Das rein elektrisch betriebene Fahrzeug ist ein großes Dreirad mit Ladefläche. Durch das modulare System sind unterschiedlichste Anwendungen möglich. Es stehen Gitterboxen, offene oder geschlossene Transportkisten und ein Anhänger zur Verfügung. Für Post-, Paket- und Lieferdienste gibt es eine Postversion, die bereits in Schweden und Norwegen zum Einsatz kommt. Das Lastenrad von VEHECO überzeugt darüber hinaus mit langer Lebensdauer und sehr geringen Betriebskosten. Auch das Aufladen der Akkus ist an jeder üblichen 230V-Steckdose denkbar einfach.

Weitere Informationen und Bildmaterial:
VEHECO
Lutz Koester
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Bogenstr. 87
22869 Schenefeld
Deutschland
Telefon: 0176 3743 87 90
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Veheco.de ist ein 2018 gegründetes Start-up aus Schenefeld bei Hamburg. Die beiden Gründer haben die Vision, die in Schweden bekannten Norsjö Carrier in Deutschland als intelligente Last-Mile-Lösung anzubieten. Beide Gründer bringen exzellente Erfahrungen im Vertrieb- und Logistikbereich mit. Torben Berger beschäftigt sich seit 2016 intensiv mit dem Thema Elektromobilität. Der Wunsch, umweltfreundliche Mobilitätslösungen an den Markt zu bringen, motivierte ihn, gemeinsam mit seinem Geschäftspartner die Firma VEHECO zu gründen. Lutz Koester nahm zahlreiche Produktentwicklungen unter die Lupe und ist Impulsgeber für den Vertrieb von alternativen Transportmitteln.

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Optimierung der Fertigungsprozesse mit Hilfe operationeller Daten

Wie die RWTH Aachen mit dem PI System die Batterieproduktion für Elektrofahrzeuge kosteneffizienter macht

Optimierung der Fertigungsprozesse mit Hilfe operationeller Daten

Senkung der Batterieproduktionskosten um 20 Prozent durch Optimierung der Fertigungsprozesse. (Bildquelle: Getty)

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) ist eine der größten Technischen Hochschulen Europas. Das 2014 an der Hochschule gegründete PEM-Institut (Production Engineering of E-Mobility Components) konzentriert sich auf die Entwicklung von Lösungen für die Elektromobilität. Um Elektrofahrzeuge für den Massenmarkt erschwinglicher zu machen, müssen die Batterien für den Antrieb kosteneffizienter produziert werden.

Das PEM in Aachen setzt auf das PI System von OSIsoft, um die Fertigungsprozesse mit Hilfe operationeller Daten zu optimieren:

– Prognosen zur Batteriequalität während der Fertigung sparen Kosten und Zeit bei End-of-Line-Tests
– Reduktion der Gesamtproduktionskosten um bis zu 20 Prozent
– Senkung der Ausschussraten bei Batterien von 10 auf zwei Prozent

Die wesentlichen Kosten von EV-Batterien
Bei Autos mit Verbrennungsmotoren fließen 25 Prozent der Produktionskosten in den Antrieb. Bei Elektrofahrzeugen beträgt diese Zahl nur 15 Prozent, aber dafür schlägt die Batterie mit sagenhaften 36 Prozent der Herstellungskosten zu Buche. „Die Batterien sind teurer und der Antrieb über Elektromotoren fällt günstiger aus,“ erklärt Christoph Lienemann, Gruppenleiter Batterieherstellung am PEM. „Der Preis von Elektrofahrzeugen definiert sich über die Batterie und auch über die Produktion der Batteriezellen. Deshalb gilt es, sich auf die Produktion zu konzentrieren – diese effizienter zu machen, die Qualität zu steigern und gleichzeitig die Kosten zu senken.“

Die Batterieherstellung: ein Geduldsspiel
Die Batterieherstellung ist ein komplexer und schwieriger Prozess mit umfangreichen Tests nach jedem Schritt. Im letzten Schritt erfolgt die Aufladung und damit die Aktivierung der Batteriezellen. Die Batterien werden geladen und entladen, dann müssen sie zwei bis drei Wochen ruhen, damit chemische Prozesse in Gang kommen. Die Qualität der Batterie kann erst nach der Ruhephase bestimmt werden, das heißt ein Großteil des Betriebskapitals liegt zwei bis drei Wochen im Lager brach. Da man Batterien erst während der Endkontrolle als defekt erkennen kann, landet das eingesetzte Kapital möglicherweise auf der Schrotthalde.

„Eines der größten Probleme in der Batterieherstellung besteht darin, dass man es mit sehr umfangreichen, sehr unterschiedlichen und vielfältigen Prozessen zu tun hat. Und viele Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung sind noch gar nicht klar,“ stellt Lienemann fest. Mit dem Ziel, diese Ursachen/Wirkungs-Zusammenhänge in der Produktion zu verstehen, hat das PEM ein Technologiekonsortium ins Leben gerufen, welches mit Hilfe des PI Systems die unterschiedlichsten Datenquellen mit Test- und Messergebnissen zusammenführt, um die Qualität der Batterie zu prognostizieren und den großen Test am Ende der Produktion zu eliminieren.

Ein PI System-Konsortium rund um Fertigungsdaten
Nach Bildung des Konsortiums mit den passenden Technologiepartnern entwickelte das PEM seinen I40 Maturity Index, ein replizierbares vierstufiges Modell, welches das Grundgerüst für Anwendungsfälle in der Fertigung bildet. Basierend auf maschinellem Lernen für maximale Visibilität, Transparenz, Berechenbarkeit und Anpassungsfähigkeit hat das PEM einen Mix aus Sensoren und integrierten Kameras genutzt, um Daten seiner Misch-, Beschichtungs- und Trockenanlagen zu sammeln. Innerhalb von nur sechs Wochen konnte das PEM mit Hilfe des PI Systems tiefe Einblicke in die Fertigung gewinnen.

Dank dieses ständigen, aus den wichtigen Abschnitten der Batteriefertigungslinie stammenden Datenstroms kann das PEM heute mit den richtigen Informationen erkennen, welche Fertigungsprozesse und -anlagen korrekt funktionieren. Mit Hilfe von Augmented Reality gewinnen die PEM-Mitarbeiter darüber hinaus auch mit mobilen Geräten Einblicke in die Fertigungsanlagen, analysieren deren Parameter und verfolgen deren Funktion. Mit PI Vision kann das PEM tief in die Detaildaten eintauchen, um Rückschlüsse auf die Qualität der Batterien zu ziehen und Probleme zu identifizieren, die potenziell dazu führen, dass Batterien im Schrott landen – und das alles bevor die Batterien fertiggestellt sind.

Kostensenkung in der Batterieherstellung mit dem PI System
Das PEM in Aachen implementiert das PI System-Konsortium über seine gesamte Fertigungslinie hinweg. Anhand von aktuellen Anwendungsfällen geht das PEM davon aus, dass sich die Produktionskosten um 20 Prozent reduzieren lassen. Die Ausschussraten der Batterieindustrie liegen derzeit bei 10 Prozent. In Aachen schätzt man, dass sich diese auf weniger als zwei Prozent reduzieren lassen. Für weitere Infomationen über das PEM und das PI System sehen Sie sich bitte die komplette Präsentation hier an:

Lienemann, Christoph. Digital Transformation to Reduce Testing Efforts in Battery Cell Production. OSIsoft.com, 18. Oktober 2017. https://www.osisoft.com/Presentations/Digital-Transformation-to-Reduce-Testing-Efforts-in-Battery-Cell-Production/

OSIsoft ist von einem 1980 gegründeten Startup für Datenarchiv-Software zu einem Weltmarktführer in „operational intelligence“ gewachsen. Mit Hauptsitz in San Leandro, Kalifornien, USA, betreibt das Unternehmen Niederlassungen weltweit. An über 19.000 Stand-orten werden insgesamt mehr als 1,5 Milliarden sensorbasierte Daten erfasst und ausgewertet.

Das PI™ System
OSIsoft konzentriert sich ausschließlich auf die Bereitstellung eines einzelnen transformativen Produkts: das PI System. Dieses erfasst Sensordaten von Herstellungsanlagen und sonstigen Geräten und verwandelt sie in umfassende Echtzeit-Einblicke, um Kosten zu reduzieren, die allgemeine Produktivität zu verbessern und/oder neue Dienstleistungen zu schaffen.

OSIsoft bietet zudem ein weitreichendes Partner-Ökosystem, das über 450 Schnitt- und Verbindungsstellen umfasst und Daten des PI-Systems in beliebte Unternehmensapplikationen und Cloud-Plattformen übersetzt und überträgt. Mehr als 300 Hardwarehersteller, Softwareentwickler und Systemintegratoren produzieren Produkte und Dienstleistungen, die auf dem PI-System basieren.

Beispiele für Kundennutzen des PI Systems in verschiedenen Branchen:

-Die Windenergiebranche nutzt das PI-System, um die Stromproduktion zu erhöhen und Wartungskosten zu reduzieren
-Wasserversorgungsunternehmen sparen täglich Millionen Liter Wasser, indem sie Lecks mit Hilfe des PI-Systems genau lokalisieren können.
-Ernährungsbranche: Kellog spart durch sensorbasierte Optimierung der Klimageräte
über 3 Mio $ im Jahr
-Pharma: 14 der 15 größten Pharma- und Biotechnologieunternehmen weltweit nutzen das PI System™, um Verbesserungen in der Chargenfertigung, der Einhaltung von Auflagen, dem Risikomanagement, dem Produktionsanlauf und der Neuformulierung von Wirkstoffen umzusetzen
-Energieversorgung/Stadtwerke: Entega nutzt das PI-System als zentrales System zur Datenkonsolidierung für sämtliche Fabriken in den Bereichen „Alarm Handling“, Online-Auswertung, KPI Monitoring und Produktionsvorhersage
-Das PI-System wird ebenfalls in Solarfarmen, Brauereien, Datenzentren, Kreuzfahrtschiffen, führenden Forschungslaboratorien, Elektrizitätsnetzen, Stadien und in Smart-Geräten aller Art eingesetzt.
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Ein Blick in die Zukunft des E-Autos

Studie von NewMotion zeigt, was sich die Deutschen von der E-Mobilität wünschen

Ein Blick in die Zukunft des E-Autos

Berlin, 7. Februar 2018 – Die jährliche EV-Driver-Studie von NewMotion, Europas größtem Anbieter von intelligenten Ladelösungen für Elektroautos, gibt einen Einblick in die Nutzung von E-Autos und lässt Rückschlüsse auf den aktuellen Stand sowie die Zukunft der Elektromobilität zu. Im Rahmen der Umfrage wurden insgesamt knapp 7.000 Elektroautofahrer weltweit zu ihrer Nutzung von Elektroautos befragt, davon 2.847 aus Deutschland.

85 Prozent der Befragten aus Deutschland fahren ein reines Elektroauto (EV) und nur 15 Prozent einen Plug-in-Hybriden (PHEV). Über die Hälfte der E-Autofahrer besitzen zudem ein weiteres Fahrzeug mit herkömmlichen Verbrennungsmotor. Top-Gründe für die Nutzung von E-Autos sind laut Studie der Spaß am elektrischen Fahren sowie der Wunsch zu einer saubereren Umwelt beizutragen. Die Kostenersparnis durch ein E-Auto folgt nur auf Platz fünf.

Die Zukunft der Elektromobilität in Deutschland
Das spiegelt sich auch in den Wünschen der E-Autofahrer wider. Denn am häufigsten wünschen sich die deutschen E-Autofahrer laut Studie billigere Batterien und damit günstigere E-Autos. Tatsächlich werden Batterien für E-Autos mittlerweile immer günstiger produziert. Auch die Möglichkeit, einzusehen ob eine Ladestation im Moment besetzt ist, wie es mit der NewMotion-App bereits möglich ist, wurden häufiger gewünscht. In diesem Zusammenhang wurden auch ein Parkverbot für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor an Ladesäulen sowie mehr kostenfreie Parkplätze für E-Autos gefordert.

Die Studie wagt auch einen Ausblick auf die Zukunft der Elektromobilität: 75 Prozent der deutschen Befragten sind der Ansicht, dass das Laden von E-Autos in Zukunft weniger Zeit in Anspruch nehmen wird. Zudem glauben 81 Prozent, dass die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut und die Interoperabilität zwischen Anbietern zunehmen wird – international waren nur 63 Prozent dieser Ansicht. Das hat mehrere Gründe: Zum einen ist die Ladeinfrastruktur in anderen Ländern besser ausgebaut als in Deutschland, wo es vor allem in ländlichen Gebieten noch Nachholbedarf gibt. Zum anderen wird oft der „Ladedschungel“ in Deutschland kritisiert, da es viele unterschiedliche Anbieter, Tarife und Abrechnungsarten gibt. Eine Lösung verspricht die NewMotion-Ladekarte, mit der Kunden ihr Fahrzeug im gesamten NewMotion-Netzwerk, das über 64.000 Ladepunkte in 25 Ländern umfasst, laden können.

Des Weiteren erwarten die Befragten die Weiterentwicklung des kabellosen Ladens und der Vehicle-to-Grid-Technologie (V2G), bei der das E-Auto als Zwischenspeicher fungiert. 55 Prozent der Befragten würden V2G-Technologie nutzen, selbst wenn sie dadurch keine Kosten sparen, um die Nutzung von erneuerbarer Energie zu fördern und das Stromnetz zu stabilisieren.

NewMotion ist ein führender Anbieter von intelligenten Ladelösungen für Elektroautos in Europa. Das Unternehmen betreibt derzeit mehr als 30.000 private Ladestationen in den Niederlanden sowie in Deutschland, Frankreich und im Vereinigten Königreich. Außerdem bietet NewMotion den Inhabern von mehr als 116.500 registrierten Ladekarten Zugang zu einem Netzwerk aus über 64.000 öffentlichen Ladepunkten in 25 Ländern in ganz Europa. NewMotion und Shell nutzen ihre Synergien, um die branchenführenden Services und Produkte von NewMotion für alle Elektroautofahrer weiterzuentwickeln. NewMotion ist seit 2009 als Vorreiter in der Branche aktiv.
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10. 000 Plus – EBG compleo knackt magische Marke

Hersteller für Ladeinfrastruktur liefert weit über 10. 000 Ladepunkte an Kunden aus

10. 000 Plus - EBG compleo knackt magische Marke

Über 10 000 Ladepunkte hat EBG compleo europaweit ausgeliefert! (Bildquelle: @ EBG compleo)

Sie sind die Spezialisten für Ladeinfrastruktur: EBG compleo hat inzwischen in Europa über 10. 000 Ladepunkte ausgeliefert. „Mit mehr als 7. 000 wurden die meisten in Deutschland errichtet – unter anderem in Berlin, München, Frankfurt, Oldenburg und Bremen. Aber auch das europäische Ausland ist von unseren Produkten überzeugt. Wir haben Kunden in Irland, Norwegen, den Niederlanden, Dänemark sowie Belgien beliefert,“ sagt Marketingchef Kai Schönenberg.

Damit kann EBG compleo auf ein rasantes Wachstum mit einer kontinuierlichen Produktionssteigerung zurückschauen. Und da Elektromobilität immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist der Hersteller aus Westfalen optimistisch: „Die Elektromobilität erlebt gerade einen zweiten Hype. Wir liefern innovative Produkte für einen zukunftsweisenden Markt, um gemeinsam mit dem Kunden Überdurchschnittliches zu leisten. Das wird auch in Zukunft der entscheidende Faktor unseres Wachstums und Erfolgs sein,“ ist sich Geschäftsführer Checrallah Kachouh sicher.

Bereits 2009 hat EBG compleo die Mobilitätswende erkannt – und als Tochter der EBG electro den Einstieg in die innovative Branche gewagt. Inzwischen ist das Unternehmen als Hersteller für Ladeinfrastruktur ein Marktführer in diesem Sektor. „Wir haben die besonderen Anforderungen rechtzeitig erfasst und die Entwicklung unserer Produkte darauf abgestimmt. Wir bieten heute anwenderfreundliche, zuverlässige und marktfähige Ladelösungen an,“ bestätigt Dag Hagby, geschäftsführender Inhaber der EBG group.

Inzwischen ist ein Team von mehr als 100 Mitarbeitern in der Zentrale in Lünen damit beschäftigt, die steigende Nachfrage zeitnah zu produzieren sowie individuelle Kundenanforderungen zu realisieren. „Ein intelligentes, flächendeckendes Netz von Ladestationen ist unabdingbar, damit Elektromobilität weiter vorangetrieben werden kann,“ so Kai Schönenberg. Eine Aufgabe, der sich EBG compleo sehr gern stellt.

EBG compleo ist auf den Bereich Elektrotechnik spezialisiert – hat 2009 seine erste Ladesäule präsentiert. Ihr klares Design hat Kunden ebenso überzeugt wie die technischen Besonderheiten des Produkts. Schnell
wurde die AC-Ladestation in unterschiedliche Pilotprojekte deutscher sowie internationaler Elektromobilitätsanbieter eingebunden.

Seitdem arbeitet EGB compleo kontinuierlich an kundenspezifischen Optionen und Lösungen. Inzwischen sind europaweit über 8.000 Ladepunkte von EBG compleo im Einsatz. Sie stehen für Langlebigkeit, Qualität, werden nach neuesten Standards und Normen entwickelt. Innovative Softwarelösungen und attraktive Service & Wartungsdienstleistungen runden
das Portfolio ab.

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