Tag Archives: Elektronikindustrie

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CircuitByte unterstützt Industrie 4.0-Initiative des „SEF Smart Electronic Factory e.V.“

Lösungen zur Automatisierung von Fertigungsprozessen und Wirtschaftlichkeit von Industrie 4.0-Anwendungen im Fokus

Limburg a.d. Lahn, 12. Oktober 2018 – CircuitByte, ehemals Router Solutions, kooperiert mit dem „SEF Smart Electronic Factory e.V.“ ( www.smartelectronicfactory.de). Als neues Mitglied des Vereins bringt CircuitByte Technologien und Expertise zur Automatisierung und Optimierung von Fertigungsprozessen – mit Fokus auf die Elektronikindustrie – ein. Gemeinsam werden Lösungen erarbeitet, um die Fertigungseffizienz in Fabriken zu verbessern und gleichzeitig Kosten zu reduzieren, indem Zeit- und Materialverschwendung eliminiert werden.

CircuitByte, ehemals Router Solutions, unterstützt seit mehr als 25 Jahren Unternehmen in der Elektroindustrie bei der Optimierung von Fertigungsprozessen. CircuitByte liefert Lösungen für die Bereiche Angebotserstellung, Datenaufbereitung, Maschinenprogrammierung, Produktionsplanung, Materialwirtschaft und Shop Floor Management. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Beratung, Systemintegration, Schulungen, technischen Support sowie Unterstützung bei kundenspezifischen Entwicklungen.

CircuitByte entwickelt im Zuge dessen auch Lösungen für die Industrie 4.0 und legt dabei den Fokus auf die Verständlichkeit und Anwendbarkeit in der Praxis. „Häufig ergeben sich seitens unserer Kunden Fragestellungen zum Thema Smart Factory. Wir möchten Industrie 4.0 greifbar machen. Hierfür sehen wir den SEF Smart Electronic Factory e.V. als optimalen Partner. Da Besichtigungen bereits existierender Implementierungen oft aus Sicherheits- und Wettbewerbsgründen schwierig sind, ist es von großem Vorteil, dass die Industrie 4.0-Initiative des SEF Smart Electronic Factory e.V. eine Plattform bietet, um die Smart Factory live zu erleben“, erklärt Kevin Decker-Weiss, Geschäftsführer bei CircuitByte.

Der SEF Smart Electronic Factory e.V. entwickelt Lösungen, die unter anderem den Mittelstand auf dem Weg zur Digitalisierung und Vernetzung unterstützen. Der Verein betreibt eine Industrie 4.0-Forschungs- und Entwicklungsplattform in der realen Elektronikfabrik der Limtronik GmbH in Limburg a. d. Lahn – und seit Beginn 2017 auch im Hause Lenze in Aerzen. Diese Plattformen dienen dazu, die Anforderungen der Industrie 4.0 umzusetzen und die entwickelten Lösungen sowie Standards dem Mittelstand zugänglich zu machen.

Im Mittelpunkt der ersten Proof of Concepts, die CircuitByte und der Verein gemeinsam erarbeiten, stehen Konzepte zur Kostensenkung in der Produktion, ohne Qualität einzubüßen. Dabei werden Bereiche im elektronischen Fertigungsprozess identifiziert, die verbessert werden können, um maximale Wirkung und schnellstmöglichen Return on Investment zu erzielen.

Der SEF Smart Electronic Factory e.V. ist ein im Jahr 2015 gegründeter Verein, der Industrie 4.0-fähige Lösungen – mit Fokus auf die Anforderungen des Mittelstandes – entwickelt. In der Smart Electronic Factory, eine Elektronikfabrik in Limburg a. d. Lahn, werden Industrie 4.0-Szenarien und -Anwendungen unter realen Produktionsbedingungen entwickelt und erprobt. Der Verein setzt sich aus verschiedenen Unternehmen sowie universitären Einrichtungen und Instituten zusammen. Zentrale Zielsetzung ist es, Unternehmen den Weg in die vierte industrielle Revolution zu ebnen. www.SmartElectronicFactory.de

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EMS-Dienstleister Limtronik begegnet volatilem Markt für elektronische Bauteile

Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS) mit Lösungsansätzen für zunehmende Knappheit der Bauteile in der Elektronikindustrie

EMS-Dienstleister Limtronik begegnet volatilem Markt für elektronische Bauteile

Limtronik beleuchtet den Bauteilemarkt: Wo geht die Reise hin?

Limburg, 13. Juli 2018 – Der Markt für elektronische Komponenten wird seit einigen Monaten volatiler und der Trend zeigt keine Verbesserung vor dem Jahr 2020. Der Grund: Die Elektronikindustrie boomt – unter anderem durch die zunehmende „Elektronifizierung“ und Digitalisierung von Prozessen. Die damit verbundene erhöhte Nachfrage nach Bauteilen führt zu Preisanstiegen und Lieferengpässen seitens der Zulieferer. Die Limtronik GmbH ( www.limtronik.de), Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS), begegnet dieser Entwicklung mit Sensibilisierung auf Kundenseite sowie organisatorischen Veränderungen. Das Unternehmen veranstaltet dazu am 16. August, ab 12:00 Uhr, in seinem Firmensitz in Limburg an der Lahn ein Informationsevent.

Die Limtronik GmbH ist Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS) und Joint Development Manufacturing (JDM)-Partner – das Portfolio streckt sich von der Fertigung von elektronischen Baugruppen und maßgeschneiderten Systemen bis zur Produktentwicklung.

Aktuelle Lage im Bauteilebeschaffungsmarkt
Seit einigen Monaten ist im Beschaffungsmarkt für elektronische Bauteile eine zunehmende Knappheit zu verzeichnen – Tendenz weiter steigend. Erfahrungsgemäß kommen damit einhergehend auch immer mehr „Counterfeit Parts“, also gefälschte Bauteile, auf den Markt.

Dr. Anjou Appelt, Managing Director der Limtronik GmbH, erklärt, welche Produkte bzw. Komponenten aktuell am meisten von der Entwicklung betroffen sind: „Neben Auslastungs- und Kapazitätsengpässen bei aktiven Komponenten (Halbleiter), die zu erhöhten Lieferzeiten als auch teilweise Allokationen führten, fallen derzeit insbesondere die bisher geringpreisigen passiven Komponenten (Widerstände, Kondensatoren) in die Kategorie der Engpassbeschaffung. Insbesondere die auf Keramikbasis hergestellten R-Chips (Widerstände) sowie noch massiver die MLCCs (Multi-Layer-Ceramicchip-Capacitor) scheinen am härtesten betroffen zu sein.“

Der MLCC ist eine der am häufigsten verwendeten Komponenten in der Elektronik. Jede Platine beinhaltet mehrere MLCCs. In einem Laptop sind z.B. bis zu 1.000 MLCCs verbaut. Steigende „Elektronifizierung“ von Prozessen (IoT), mehr Sensoren in Fahrzeugen, Wireless Chargers etc. führen zu einem erhöhten Bedarf an passiven Komponenten.

„Betrachtet man den Liefermarkt, so ist festzuhalten, dass sich aufgrund der Geringpreisigkeit seit eigenen Jahren eine Konsolidierung auf Herstellerseite vollzogen hat. Die MLCCs werden derzeit von nur zehn bis zwölf Herstellern weltweit abgedeckt. Sowohl die Konsolidierung als auch die Preise der vergangenen Jahre führten in Erhaltungsinvestitionen der Hersteller, nicht aber in Erweiterungen. Die Kapazitäten bei den Produzenten sind schlichtweg ausgelastet. Die Wiederbeschaffungszeiten steigen teilweise größer 1 Jahr. Nach Besuchen einiger Hersteller in Asien wurde uns versichert, dass Investitionen in Kapazitäten angestoßen worden sind, jedoch mit Anlagenlieferzeiten von bis zu 18 Monaten wird dies erst im 2. Halbjahr 2019 zur Realität“, erklärt Anjou Appelt.

Parallel ist eine Konzentration einiger (vornehmlich japanischer) Hersteller auf kleinere Baugrößen zu bemerken, was wiederum Einfluss auf Entwicklungsprojekte hat. Als Fazit stehen enorm lange Wiederbeschaffungszeiten und Preiserhöhungen (teilweise um +300% zum Jahresende), die eine Planbarkeit im logistischen Sinne extrem erschweren.

Wie geht Limtronik mit dieser Marktlage um?
Limtronik stellt sich bereits seit mehreren Monaten auf die veränderten Bedingungen ein, so dass langfristige Planungen mit den Kunden forciert werden können. Des Weiteren trifft Limtronik eine Auswahl an Alternativherstellern – in enger Absprache mit den Kunden. Auch die Sicherstellung von guten Partnerschaften zu Distributoren und Herstellern weltweit ist eine wichtige Stellschraube. Zukäufe der am meisten benötigen Komponenten tätigt Limtronik zum Teil direkt in Asien. Eine WE-Prüfung von Komponenten und die enge Zusammenarbeit mit Laboren in Asien trägt außerdem dazu bei, Fälschungen zu vermeiden.

Eine der wichtigsten Maßnahmen ist auch die Förderung des Bewusstseins auf Kundenseite hinsichtlich der Marktlage. Für Kunden und Interessenten veranstaltet Limtronik daher am 16. August, ab 12:00 Uhr, am Firmensitz in der Industriestraße 11-13 in 65549 Limburg ein Informations-Event mit hochkarätigen Speakern aus dem Bereich der Hersteller, Zulieferer, Kunden etc. Die Veranstaltung trägt den Titel „Quo Vadis Elektronikproduktion: Bauteile-Abkündigungen/Obsoleszenz, Allokation, lange Wiederbeschaffungszeiten, neue Anforderungen der Automobilindustrie … auf was müssen wir uns in Zukunft einstellen?“.

Limtronik mit Sitz in Limburg an der Lahn ist Joint Development Manufacturing (JDM)-Partner und Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS). Das Unternehmen begleitet seine Kunden von der Produktentwicklung bis zum fertigen, auslieferbereiten Endprodukt. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Entwicklung und Fertigung von elektronischen Baugruppen sowie maßgeschneiderten Systemen für die Kunden. Der Spezialist ist bereits seit dem Jahr 1970 in der Herstellung von elektronischen Baugruppen und Geräten tätig und nach der TS16949 sowie der ISO 14001 zertifiziert. Im Jahr 2010 wurde die Limtronik GmbH gegründet. Die gelebte Philosophie des Unternehmens ist es, flexibel, zuverlässig und individuell sämtliche Kundenanforderungen zu erfüllen. Weitere Informationen unter www.limtronik.de

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Elektronikindustrie setzt auf kollaborative Robotik für mehr Produktivität

Rethink Robotics Cobot Sawyer testet Leiterplatten und entlastet Mitarbeiter

Elektronikindustrie setzt auf kollaborative Robotik für mehr Produktivität

München, 01. März 2018 – Rethink Robotics, Technologieführer bei der Entwicklung kollaborativer Roboter für die Fertigungsindustrie, verzeichnet signifikanten Zuwachs beim Einsatz kollaborativer Robotiklösungen in der Elektronikindustrie. Immer mehr Unternehmen setzen den kollaborativen Roboter, Sawyer, von Rethink Robotics ein, um die Produktivität ihrer Fertigung zu steigern und Mitarbeiter von repetitiven Aufgaben zu entlasten.

Die kollaborativen Roboter von Rethink Robotics zeichnen sich dadurch aus, dass sie über eine intelligente Kraftsteuerung verfügen. Diese ermöglicht einen präzisen und bedarfsgerechten Krafteinsatz im Umgang mit elektronischen Baugruppen, zerbrechlichen Komponenten und hochwertigem Zubehör. So kann Sawyer beispielsweise bei der Bestückung hochsensibler Platinen oder im Bereich der Qualitätskontrolle für das Testen von Leiterplatten eingesetzt werden.

Leiterplattentests sind ein einfacher, aber zeitintensiver Vorgang. Schnell kann es hier zu Engpässen kommen, wenn Mitarbeiter für komplexere Produktionsschritte benötigt werden. Auch das Unternehmen ASM Assembly Systems, Technologieführer bei der Herstellung von SMT-Lösungen für die Elektronikindustrie und Fabrik des Jahres 2016, hat es sich zum Ziel gesetzt, Fachkräfte von eintönigen Aufgaben zu entlasten, um ihre Arbeitskraft möglichst wertschöpfend einzusetzen. In seiner Fertigung in München setzt das Unternehmen den kollaborativen Roboter, Sawyer, von Rethink Robotics ein, um Leiterplatten in einen Testadapter einzulegen, auf Fehler zu überprüfen und entsprechend dem Testergebnis zu sortieren. Somit können sich die Mitarbeiter komplexeren Aufgaben widmen, während der Roboter den monotonen Testvorgang durchführt.

Zahlreiche Elektronikunternehmen setzen kollaborative Robotiklösungen im direkten Umfeld von Mitarbeitern ein. Von besonderer Bedeutung sind deshalb entsprechende Sicherheitsstandards. Die TÜV-Zertifizierung von Sawyer sowie die integrierte responsive Kraftsteuerung ermöglichen eine gefahrlose Zusammenarbeit von Mensch und Maschine.

„Mit Sawyer bietet Rethink Robotics Unternehmen eine smarte, sichere und schnell zu implementierende Lösung, mit der sie die Automatisierung ihrer Fertigungsprozesse ergebnisorientiert und mit der nötigen Flexibilität vorantreiben können“, so Darius Wilke, Director European Business bei Rethink Robotics. „Unternehmen wie ASM, bei denen die Digital Factory bereits Realität ist, können mit Sawyer zudem Produktion- und Leistungsdaten erfassen, visualisieren und direkt in ihre Produktions-IT und Data-Analytics-Systeme einspeisen.“

Wie genau Sawyers Arbeit bei ASM aussieht, sehen Sie in diesem Video.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.rethinkrobotics.com/de/.

Rethink Robotics transformiert die Fertigungsbranche mit smarten, kollaborativen Robotern. Sein Roboter Sawyer automatisiert Tätigkeiten, die traditionelle Automatisierung bisher nicht abdecken konnte. Sawyer wird durch die Softwareplattform Intera gesteuert und passt sich alltäglichen Handlungsszenarien an, was schnelle Anwendungswechsel ermöglicht. Produzenten aller Art, Größen und Branchen der Fertigungsindustrie erhalten so eine vielseitige Automatisierungslösung, die schnell zu implementieren und leicht zu nutzen ist, mehr Flexibilität gewährt, Kosten reduziert und Innovationen beschleunigt.

Das US-Unternehmen mit Hauptsitz in Boston, Massachusetts, bietet die Rethink-Produkte in Asien, Europa und Nordamerika an. Die Investoren sind Bezos Expeditions, CRV, Highland Capital Partners, Sigma Partners, DFJ, Two Sigma Ventures, GE Ventures und Goldman Sachs. Mehr Informationen über Rethink Robotics sind unter http://www.rethinkrobotics.com/de/, auf dem Twitter-Kanal @RethinkRobotsDE und bei LinkedIn zu finden.

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Concentro berät Schiederwerk GmbH & Co. KG beim Verkauf an die Groupe Legris Industries

Die Gesellschafter der Schiederwerk GmbH & Co. KG haben im Zuge einer Nachfolgeregelung 100% ihrer Anteile an den Hersteller kundenindividueller Stromversorgungslösungen an die belgische Familienholding Groupe Legris Industries veräußert.

Nürnberg/Brüssel, 25.05.2016

Die Gesellschafter der Schiederwerk GmbH & Co. KG („Schiederwerk“), einem Hersteller von kundenindividuellen Stromversorgungslösungen für High-End-Anwendungen, haben mit Wirkung zum 02. Mai 2016 ihre Anteile am Unternehmen an eine Tochtergesellschaft der Groupe Legris Industries („Legris“) verkauft.
Die technischen Kernkompetenzen von Schiederwerk liegen in der kundenindividuellen Entwicklung und Fertigung von Hochleistungsstromversorgungslösungen. Schiederwerk bedient mit seinen Produkten (elektronischen Zünd- und Vorschaltgeräten, LED-Treibern und allgemeinen Stromversorgungen) ein breites Kundenportfolio aus unterschiedlichen Branchen. Dazu zählen insbesondere die Beleuchtungs- und Medizintechnikindustrie aber auch Unternehmen aus der Druckindustrie und dem Maschinen- und Anlagenbau.
Schiederwerk wurde von den drei bisherigen Gesellschaftern in den vergangenen 20 Jahren konsequent von einem Hersteller von Telekommunikationslösungen zu einem der weltweit führenden Stromversorgungsherstellern mit sehr hoher technischer Entwicklungs- und Fertigungskompetenz umgebaut. Mit der konsequenten Anpassung des Leistungsangebots und dem damit angestoßenen, nachhaltigen und wirtschaftlich erfolgreichen Wachstum ist es den Gesellschaftern gelungen, ein Unternehmen zu kreieren, das mit rund 170 Mitarbeitern vom Firmensitz in Nürnberg aus weltweit Blue-Chip-Kunden mit hochanspruchsvollen Produkten versorgt. Aufgrund der hohen Entwicklungskompetenz ist es den bisherigen Gesellschaftern gelungen, seit 2009 ein durchschnittliches Wachstum von rund 16% p.a. zu erreichen.
Groupe Legris Industries ist eine Familienholding mit Sitz in Belgien. Legris versteht sich selbst als Managementholding, die sich auf die Weiterentwicklung von mittelständischen Unternehmen in Nischenmärkten fokussiert hat. Bis zum Erwerb von Schiederwerk bestand die Familienholding aus drei Sparten, mit Schiederwerk wird Legris eine weitere Sparte innerhalb der Unternehmensgruppe eröffnen, die sich auf die Elektronikindustrie fokussiert.
Mit dem Eintritt von Schiederwerk in die Groupe Legris hat Schiederwerk Zugriff auf zusätzliche Managementkapazitäten und Spezialisten aus unterschiedlichen Funktionalbereichen. Ziel von Schiederwerk ist es, gemeinsam mit Groupe Legris, insbesondere den Ausbau der Kapazitäten sowie die weitere Internationalisierung des Geschäftes nachhaltig und konsequent weiter zu verfolgen.
Neben der Beratung durch Concentro wurden die Verkäufer in rechtlichen und steuerlichen Belangen durch ein Team von Rödl & Partner begleitet. Die (Gesellschafts-)rechtliche Beratung erfolgte unter der Federführung eines Teams um Partner Michael Wiehl. Die steuerrechtliche Beratung wurde von Associate Partner Florian Kaiser geleitet.
Concentro hat die Gesellschafter der Schiederwerk GmbH & Co. KG umfassend bei der Planung und Strukturierung der Transaktion sowie während der gesamten Durchführung des Veräußerungsprozesses begleitet. In Summe hat ein Team von fünf Mitarbeitern unter Führung von Partner Michael Raab das Unternehmen und die Gesellschafter über 9 Monate bei dieser Transaktion beraten.
„In intensiven Gesprächen mit vielen internationalen Interessenten hat sich gezeigt, dass der kulturelle Fit zwischen der Familienholding Groupe Legris und dem mittelständischen, inhabergeführten Unternehmen Schiederwerk am größten war. Das Interesse an Schiederwerk im Rahmen des initiierten Bieterprozesses war weltweit sehr groß und die Auswahl des passenden Investors nicht einfach. Wir sind stolz darauf, dass wir die Gesellschafter und das Unternehmen bei einem so wichtigen Schritt begleiten und beraten durften und freuen uns sehr über das erreichte Ergebnis“ erläutern Andreas Weigert und Sebastian Mink, die seitens Concentro die Transaktion geleitet haben. Michael Raab, der verantwortliche Partner des Projektes, sieht nach allen geführten Gesprächen in Groupe Legris aus seiner eigenen Unternehmersicht heraus einen idealen Partner, der es geschafft hat, den Gesellschaftern glaubhaft zu vermitteln, dass er ein sehr ähnliches Ziel- und Wertesystem verfolgt, wie es die bisherigen Gesellschafter in ihrem Unternehmen immer gelebt haben.

Die Concentro Management AG ist eine mittelstandsorientierte Beratungsgesellschaft mit den Schwerpunkten M&A-Beratung, vorwiegend in Umbruchsituationen, Restrukturierungsberatung und Unternehmenssteuerung. Mit 30 Mitarbeitern an vier Standorten in Deutschland arbeitet Concentro umsetzungs- und erfolgsorientiert. Ziel ist es, durch eine individuelle Beratungsleistung Mehrwert für den Kunden zu generieren.

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FBDi: Trends für den B2B-Commerce der Zukunft

Neue Technologien für Vertrieb und Kundendienst ausschöpfen

FBDi: Trends für den B2B-Commerce der Zukunft

Das Konsumverhalten der Zukunft schilderte Dr. David Bosshart (GDI) auf den FBDi-Trendtagen.

Bad Birnbach, 28. Juli 2014 – Ob Berlin, New York oder Kuala Lumpur – der Mensch fühlt sich dort wohl, wo er Zugang zum Internet, eine Tasse Kaffee und eine private Ecke zum Arbeiten erhält. Diese Starbucks-Mentalität beschreibt laut Dr. David Bosshart (GDI-Institute, Zürich) am besten das Konsumdenken der Zukunft. „Wir erleben derzeit eine sehr schnelle und faszinierende Consumerization von Technologie“, erklärte der Trendforscher auf den IDEA / FBDi Trendtagen 2013 ( www.fbdi.de/trendtage ). Beruf und Freizeit fließen ineinander, Smartphone und PC-Tablet entwickeln sich zu ständigen mobilen Begleitern. Diese Entwicklung wirkt sich auch auf die Kommunikation zwischen Distributoren und ihren Kunden aus: Die B2B-Welt wird technischer. Eine neue internetaffine Generation an Mitarbeitern und Handelspartnern wächst heran, die traditionelle Geschäftsprozesse im Procurement und Marketing aufsprengt. Die Herausforderung für die Distribution lautet daher, neue Technologien für Vertrieb und Kundendienst sinnvoll und kreativ einzusetzen.

„Das Dreamteam der Zukunft besteht aus mir und meinem Gerät“, so Bosshart. „Um Aufmerksamkeit zu erregen, müssen sich Unternehmen zwischen den Kunden und sein Gerät schalten. Und sie müssen wissen, wie sich Informations- und Kommunikationstechnologien auf das Einkaufsverhalten auswirken.“ Immer schnellere und mobilere Anwendungen – wie die Bestellung über Apps und Online-Plattformen – fordern von den Kunden immer kurzfristigere Entscheidungen. Gleichzeitig neigt sich das Zeitalter der Massenmärkte dem Ende zu. Neuen Profit versprechen hingegen Nischenmärkte und Hybridlösungen, insbesondere im Online- und mobilen Bereich. Auf diese Fragmentierung der Märkte und die zunehmende Beschleunigung heißt es zu reagieren: Gefragt sind Kreativität in der Unternehmensstrategie sowie vielfältige und dynamisch Service- und Leistungsangebote.

Um das zu erreichen müssen Kundenorientierung und Technologien im B2B-Geschäft nahtlos ineinander übergehen. Wem es gelingt, sanft und spielerisch seine Kunden an neue technische Features heranzuführen, und den digitalen Kundendienst individuell, freundlich, einfach und schnell zu gestalten, hat Aussicht auf Erfolg. Oder anders formuliert: Service ist das neue Produkt. Technologie-Trends wie Industrie 4.0 und Big Data bereiten dazu lediglich den Weg. „Alle Dinge, die Unternehmen automatisieren können, sollten sie auch automatisieren“, rät Bosshart. „Das eröffnet die Möglichkeit, die wirklich wichtigen Gespräche mit mehr emotionaler Hingabe und persönlicher Nähe zu führen.“ Convenience, Geschwindigkeit und Verlässlichkeit sind hierbei die neuen Kernelemente einer emotionalen Kundenbindung.

Bosshart macht aber auch klar: Jeder starke Trend hat immer einen Gegentrend. „Eine Nische zu finden – zum Beispiel für hochwertige und spezifische Produkte und Dienstleistungen – kann sehr profitabel sein.“ Distributoren müssen sich daher fragen, welche Strategien sie bezüglich der Konsum- und Technologietrends verfolgen. Wagen sie als technologische Vorreiter das Experiment? Investieren sie in innovative Geschäftsmodelle oder Technologie-Partnerschaften? Oder warten sie die Entwicklungen ab, um den Markt anschließend von hinten aufzuräumen? Nur wer sich schon heute mit diesen Fragen kritisch auseinandersetzt, wird in Zukunft einen Teil vom großen Kuchen abbekommen.

Bildrechte: GDI-Institute Bildquelle:GDI-Institute

Über den FBDi e. V. (www.fbdi.de ):
Der Fachverband der Bauelemente Distribution e.V. (FBDi e.V.) mit Sitz in Neufahrn bei Freising ist seit 2004 eine etablierte Größe in der deutschen Verbandsgemeinschaft und repräsentiert einen Großteil der in Deutschland vertretenen Distributionsunternehmen elektronischer Komponenten.
Neben der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum deutschen Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente bildet das Engagement in Arbeitskreisen und die Stellungnahme zu wichtigen Industriethemen (u.a. Ausbildung, Haftung & Recht, Umweltthemen) eine essenzielle Säule der FBDi Verbandsarbeit. Zu den aktuellen Schlüsselthemen zählen u.a. die marktgerechte Umsetzung von RoHS, WEEE und REACH.

Die Mitgliedsunternehmen (Stand Juli 2014):
Acal BFi Germany, Arrow Central Europe, Avnet EM EMEA (EBV, Avnet Abacus, Silica, Avnet Memec), Beck Elektronische Bauelemente, CODICO, Conrad Electronic SE, Ecomal Deutschland, Endrich Bauelemente, Farnell, Future Electronics Deutschland, Hy-Line Holding, JIT electronic, Kruse Electronic Components, MB Electronic, Memphis Electronic, MEV Elektronik Service, Mouser Electronics, MSC Technologies, RS Components, Rutronik Elektronische Bauelemente, Schukat electronic, Distrelec Schuricht, setron, SHC, TTI Europe.
Fördermitglieder: Bourns, EPCOS, FCI Electronics.

FBDI e. V.
Wolfram Ziehfuss
Mayrweg 5
84364 Bad Birnbach
+49 (0) 8563 / 9788 908
w.ziehfuss@fbdi.de
http://www.fbdi.de

Agentur Lorenzoni GmbH, Public Relations
Beate Lorenzoni-Felber
Landshuter Straße 29
85435 Erding
+49 8122 55917-0
beate@lorenzoni.de
http://www.lorenzoni.de

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FBDi: IBM-Supercomputer „Watson“ für die Distribution

Digitaler Assistent für Service und Forecast-Management

FBDi: IBM-Supercomputer "Watson" für die Distribution

Auf den FBDi-Trendtagen veranschaulichte Dr. Karin Vey (IBM) die Einsatzmöglichkeiten von „Watson“.

Bad Birnbach, 9. April 2014 – Die Zeit des Spielens ist vorbei: Gewann der Supercomputer „Watson“ vor drei Jahren die Quiz-Show „Jeopardy“, bietet IBM heute Softwareentwicklern die „Watson“-Technik als Entwicklungsplattform für intelligente Anwendungen an. Zudem lässt sich der Superrechner in Kundensysteme implementieren und steht in der Cloud zur Verfügung. Ziel ist es, die Fähigkeiten des kognitiven Systems in verschiedenen Branchen wirtschaftlich nutzbar zu machen. Welche Chancen eröffnen sich dadurch in Zukunft für die Distribution? Sie profitiert von neuen Service-Ebenen für die Kunden und eine optimierte Bedarfsplanung für das Management.

„Seine extremen Stärken zeigt „Watson“ genau da, wo so viele Informationen zur Verfügung stehen, dass eine Analyse durch den Menschen nicht mehr möglich ist“, erklärte Dr. Karin Vey (IBM Research) auf den IDEA / FBDi Trendtagen 2013 (www.fbdi.de/trendtage) . Das selbstständig lernende Computersystem verarbeitet immens große, unstrukturierte Daten innerhalb kürzester Zeit und ist fähig, Hypothesen zu generieren und zu bewerten – kurzum er macht Big Data verwertbar. So beispielsweise im Gesundheitswesen, wo sich das medizinische Wissen alle fünf Jahre verdoppelt. Hier wird der Rechner zum Assistent der Ärzte, hilft bei der Auswertung medizinischer Daten, stellt Diagnosen und schlägt Behandlungen vor.

Einen ähnlichen Mehrwert schafft „Watson“ auch im Bereich Kundendienst und Services. „Kunden möchten heute individualisiert angesprochen werden, sie wollen schnelle Reaktionen und einfache Lösungen“, beschreibt Vey die Ansprüche. Was sich in Callcenter tatsächlich abspielt, ist von diesem perfekten Service allerdings sehr weit entfernt. „Einer von zwei Anrufen erfordert eine Eskalation oder wird sogar überhaupt nicht zufriedenstellend gelöst. Und 61% dieser Anrufe hätten sich durch einen besseren Zugang zu Informationen klären lassen.“

An dieser Stelle kann ein kognitives System die Erfolgsrate deutlich steigern. Kunden richten per Web-Chat, E-Mail, Smartphone-App, SMS oder Spracherkennung ihre Fragen direkt an „Watson“. Dieser prozessiert menschliche Sprache und berücksichtigt den Kontext der Anfrage, so dass ein authentischer Dialog zwischen Computer und User entsteht. Als Assistent unterstützt er Servicemitarbeiter, den Kern einer Kundenanfrage zu erfassen und bestmögliche Angebote und Lösungen zu finden. Dabei greift er nicht nur blitzschnell auf Kunden- und Produktinformationen des Serviceunternehmens zurück, sondern auch auf öffentlich zugängliche Datensammlungen im Web. Die Investition in den computergestützten Service lohnt sich laut Vey: „Ein Prozent mehr Kundenzufriedenheit ist gleichbeutend mit 4,6% mehr Marktwert.“ Dadurch wandelt sich der After-Sales-Service im Vertrieb von einem Kostenfaktor zu einem strategischen Asset.

Spannend sind auch die Anwendungsmöglichkeiten in großen Logistikunternehmen, sowohl auf Hersteller- als auch auf Distributionsseite. Da „Watson“ selbst einschätzen kann, was er weiß und welche Bedeutung die Information hat, ist er in der Lage strategisch vorzugehen. Damit ist beispielsweise ein intelligentes Forecast-System denkbar, das Konjunkturzyklen und Volatilitäten im Markt vorhersieht und globale Lieferketten transparenter macht. Distributoren können damit ihr Beschaffungsmanagement weiter optimieren und ihre Angebote bedarfsgerechter ausrichten. Ein Zukunftsszenario beschreibt Vey so: „Sie kommen morgens ins Büro. Und über Nacht hat ihr digitaler Assistent verschiedene Vorschläge ausgearbeitet, wie Sie ihr Business in einem bestimmten Land neu aufstellen und Wachstum erzeugen können.“

Welche Vorteile und Nutzen die „Watson“-Technologie den Distributoren tatsächlich bringt, muss sich im Praxiseinsatz erst noch zeigen. Ganz ersetzen werden Cognitive Computersysteme wie „Watson“ die menschlichen Mitarbeiter aber nie. Dazu fehlen dem Rechner Neugier, Kreativität, Motivation und das psychologische Gespür in der Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern. Das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine ist daher kein Wettrennen. Vielmehr sind sie zusammen in der Lage als „Dreamteam“ Vertrieb, Kundenservice und Management auf ein neues Niveau anzuheben.

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Über den FBDi e. V. (www.fbdi.de ):
Der Fachverband der Bauelemente Distribution e.V. (FBDi e.V.) mit Sitz in Neufahrn bei Freising ist seit 2004 eine etablierte Größe in der deutschen Verbandsgemeinschaft und repräsentiert einen Großteil der in Deutschland vertretenen Distributionsunternehmen elektronischer Komponenten.
Neben der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum deutschen Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente bildet das Engagement in Arbeitskreisen und die Stellungnahme zu wichtigen Industriethemen (u.a. Ausbildung, Haftung & Recht, Umweltthemen) eine essenzielle Säule der FBDi Verbandsarbeit. Zu den aktuellen Schlüsselthemen zählen u.a. die marktgerechte Umsetzung von RoHS, WEEE und REACH.

Die Mitgliedsunternehmen (Stand November 2013):
Acal BFi Germany, Arrow Central Europe, Avnet EM EMEA (EBV, Avnet Abacus, Silica, Avnet Memec), Beck Elektronische Bauelemente, CODICO, Conrad Electronic SE, Ecomal Deutschland, Endrich Bauelemente, Farnell, Future Electronics Deutschland, Hy-Line Holding, JIT electronic, Kruse Electronic Components, MB Electronic, Memphis Electronic, MEV Elektronik Service, Mouser Electronics, MSC Gleichmann, RS Components, Rutronik Elektronische Bauelemente, Schukat electronic, Distrelec Schuricht, setron, SHC, TTI Europe.
Fördermitglieder: Bourns, EPCOS, FCI Electronics.

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FBDi: Herausforderung Multichannel Business

Conversion Rates eröffnen Distributoren neue Vertriebsstrategien

FBDi: Herausforderung Multichannel Business

Jonathan Möller auf den FBDi Trendtagen: „Kontrolle über Daten heißt Kontrolle über Kanäle.“

Bad Birnbach, 12. März 2014 – Für die Distribution sind alternative Vertriebswege längst eine Selbstverständlichkeit. Der Kunde stößt im Katalog auf interessante Produkte, informiert sich weiter auf der Website, klärt Detailfragen mit seinem persönlichen Ansprechpartner und bestellt schließlich per Fax, Email oder im Webshop. Vor allem durch Internet und E-Commerce sind die Möglichkeiten des Multichannel Business explodiert. Die Folge für den Handel: Die Vertriebskanäle gehen mehr und mehr ineinander über, die Anforderungen an Logistik und Management steigen.

„Was ich spannend am Multichannel finde ist: Alte Kanäle sterben nicht“, so Jonathan Möller von foryouandyourcustomers auf den IDEA / FBDi Trendtagen 2013 ( www.fbdi.de/trendtage ). Zwar können Kunden durch die allgemeine Verbreitung von mobilen Endgeräten jederzeit und an jedem Ort in einen Kaufprozess einsteigen. Ihre vertrauten Einkaufsgewohnheiten geben sie aber nicht einfach auf. „Es gibt immer noch Kunden die per Fax bestellen, und auch der Point of Sales wird nicht verschwinden.“ Der Konsument von heute ist multioptional und nutzt parallel neue und etablierte Kanäle. Von der Pre-Sales-Info über Beratung, Kaufabschluss bis hin zur Auslieferung und dem After-Sales-Service entscheidet er sich bei jedem Interaktionsschritt neu, welcher Channel für ihn am besten geeignet ist.

„Es gibt etwa 162 Kommunikations-, Impuls-, Verkaufs- und Servicekanäle. Beim Kauf von nur einem Produkt bewegt sich ein Kunde im Normalfall über sieben Kanäle und 50 Touchpoints, von denen jeder gerade einmal 30 Sekunden andauert“, schildert Möller eine übliche Customer Journey. An jeder dieser Stellen können Händler ihre potentiellen Kunden verlieren. Die Herausforderung ist daher, den Kunden beim Sprung von Kanal zu Kanal im eigenen Unternehmen zu halten und ihn bewusst zum Verkaufsabschluss hinzuführen. Ziel ist es, diese unterschiedlichen Vertriebskanäle zu einem nahtlosen Einkaufserlebnis zu verknüpfen.

Die Verbindung der Kanäle gelingt dann, wenn Distributoren die Wege ihrer Kunden über die Kanalgrenzen hinaus verfolgen. Conversion Rate ist hier das Schlüsselwort. Damit wird das Verhältnis zwischen dem Interesse an einem Angebot und den tatsächlich erfolgten Abschlüssen gemessen. Richtig eingesetzt, erlaubt es festzustellen, wo und wann Besucher den Kanal wechseln, welche Vertriebswege für welche Zielgruppen am besten funktionieren, und warum Kunden Transkationen abbrechen. Meist ist die Suche nach Preisinformationen verantwortlich für einen Kanalwechsel, aber auch Convenience-Ansprüche wie Schnelligkeit und Einfachheit spielen eine Rolle.

Um die Conversion Rate zwischen den Kanälen zu messen, sind grundlegende Daten über Produkte, Kunden und Transaktionen nötig. Auf der Produktseite ist eine Übersicht über die eigenen Preise und die der Wettbewerber entscheidend. Bei 500.000 Produkten eines Unternehmens sind das laut Möller ca. 6.5 Mrd. Preiszeilen im Jahr. Nur mit dieser Masse an Informationen funktioniert eine optimale Preispolitik – wie bei Amazon, das seine Angebote bis zu achtmal täglich ändert. Auf der Kundenseite muss eine genaue Identifizierung und Individualsierung erfolgen: Welchen Kanal präferiert der Käufer? Zu welcher Zielgruppe und welchem Kundensegment gehört er? Was sind seine Anforderung an Produkt und Service? Kombinieren Händler Daten aus diesen beiden Pools, erhalten sie konkrete Einsichten in Kundenbedürfnisse und können zielgerichtete, personalisierte Marketingstrategien entwickeln. Die Auswertung von Kunden- und Transaktionsdaten (z. B. Verfügbarkeit, Echtzeitlieferung, Reklamationen) erhöht die Serviceleistungen und optimiert das Beschaffungsmanagement.

Die wichtigste Erkenntnis formuliert Möller schließlich so: „Wer seine Daten nicht im Griff hat, kann auch seine Kanäle nicht in den Griff bekommen.“ Zur Kontrolle ist deshalb eine Metaebene erforderlich, die alle Kanäle orchestriert und aufeinander abstimmt. Nur ein so ausgerichtetes Multichannel Management schafft dann einen klaren Mehrwert für den Kunden und einen zentralen Wettbewerbsvorteil für die Distributoren.
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Über den FBDi e. V. (www.fbdi.de ):
Der Fachverband der Bauelemente Distribution e.V. (FBDi e.V.) mit Sitz in Neufahrn bei Freising ist seit 2004 eine etablierte Größe in der deutschen Verbandsgemeinschaft und repräsentiert einen Großteil der in Deutschland vertretenen Distributionsunternehmen elektronischer Komponenten.
Neben der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum deutschen Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente bildet das Engagement in Arbeitskreisen und die Stellungnahme zu wichtigen Industriethemen (u.a. Ausbildung, Haftung & Recht, Umweltthemen) eine essenzielle Säule der FBDi Verbandsarbeit. Zu den aktuellen Schlüsselthemen zählen u.a. die marktgerechte Umsetzung von RoHS, WEEE und REACH.

Die Mitgliedsunternehmen (Stand August 2013):
Acal BFi Germany, Arrow Central Europe, Avnet EM EMEA (EBV, Avnet Abacus, Silica, Avnet Memec), Beck Elektronische Bauelemente, CODICO, Conrad Electronic SE, Ecomal Deutschland, Endrich Bauelemente, Farnell, Future Electronics Deutschland, Hy-Line Holding, JIT electronic, Kruse Electronic Components, MB Electronic, Memphis Electronic, MEV Elektronik Service, Mouser Electronics, MSC Gleichmann, RS Components, Rutronik Elektronische Bauelemente, Schukat electronic, Distrelec Schuricht, setron, SHC, TTI Europe.
Fördermitglieder: Bourns, EPCOS, FCI Electronics.

FBDI e. V.
Wolfram Ziehfuss
Mayrweg 5
84364 Bad Birnbach
+49 (0) 8563 / 9788 908
w.ziehfuss@fbdi.de
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Allgemein

FBDi: Was nutzt Big Data der Distribution?

Am Ende der Informationsverarbeitung entscheiden die Gefühle

FBDi: Was nutzt Big Data der Distribution?

Das Zusammenspiel von Big Data und Deep Emotion schilderte Prof. Dr. Bolz auf den FBDi Trendtagen.

Bad Birnbach, 23. Januar 2014 – Jeden Tag entstehen in Distributions-Unternehmen eine Unmenge an Daten: Aufträge, Reklamationen, Lagerbestände, ausgehende Lieferungen. Hinzu kommen viele Informationen via Marketing, Webseiten oder Google-Kampagnen. Wer es schafft diese Daten effizient zu verknüpfen, kann seine Angebote bedarfsgerecht steuern und seinen Kundennutzen optimieren – das verspricht zumindest Big Data. In der Praxis hilft die Datenanalyse heute schon dem Vertrieb, die Lagerbestände besser zu planen und Überhänge im Bestandsmanagement zu minimieren. Künftig lassen sich auch Kunden- und Branchendaten, Marktanalysen und spezifische Artikeleigenschaften in Echtzeit untersuchen. Wahrscheinliche Marktentwicklungen sind damit präziser vorhersehbar. Kunden profitieren von einer höheren Lieferverfügbarkeit und besseren Service-Leistungen. Unternehmen erhoffen sich darüber hinaus Vorteile bei der strategischen Entscheidungsfindung.

Ob das schon „Big Data“ ist, obliegt sicher der individuellen Beurteilung. Jedoch explodieren die Daten-Management-Anforderungen auf Produktebene derzeit durch vielerlei gesetzliche oder kundenspezifische Notwendigkeiten in einer Art (Materialdaten, Traceability, Compliance), dass die Komplexität der Datenanalyse deutlich steigt. Hier geht es weniger um Vorteile als vielmehr um die Vermeidung von Problemen.

Allein auf Big Data zu vertrauen reicht jedoch nicht aus, wie Prof. Dr. Norbert Bolz (TU Berlin) auf den IDEA / FBDi Trendtage 2013 in München ( www.fbdi.de/trendtage ) klar machte. „Die revolutionäre Idee hinter Big Data ist, dass wir nicht mehr verstehen müssen, was geschieht“, skizziert Bolz das Phänomen. „Es genügt, wenn Algorithmen die vorhandenden Informationen sinnvoll abarbeiten und Muster erkennen, die sich für Geschäftsmodelle nutzen lassen.“ Nach diesem Prinzip funktionieren auch das Marketing von Google oder Amazon. Psychologie spielt keine Rolle mehr, potentielle Kunden lassen sich allein über den Page-Rank-Algorithmus identifizieren. „Das Motto von Google: Wir wissen nicht, wie Werbung funktioniert, wir brauchen nur genug Daten“, erzählt Bolz.

Doch welche Daten sind wichtig und welche unwichtig? Wann liegen genügend Informationen vor, um eine Entscheidung zu treffen? Antworten finden sich in den „Deep Emotions“, denn letztendlich bestimmen nicht Informationen, sondern Emotionen unser Handeln. Gefühle übernehmen eine wichtige Filterfunktion: Indem sie unsere Aufmerksamkeit steuern, reduzieren sie die tagtägliche Informationsflut, die Verarbeitung der Daten geschieht „quick and dirty“. Zum Beispiel beim Fußball: Hier treffen Spieler sekundenschnell Entscheidungen und zeigen perfekte Körperkoordination, ohne zuvor auf einen Datenpool zurück zugreifen. „Einen Roboter zu entwickeln, der nur halb so gut spielt wie ein Amateurfußballer – daran werden Wissenschaftler noch jahrzehntelang arbeiten“, erklärt Bolz. Gefühle stoppen die Informationsverarbeitung und sind unverzichtbar, wenn aus der Analyse und Auswertung von Big Data auch Taten folgen sollen. Denn das Sammeln von Informationen hat theoretisch nie ein Ende, erst ein intuitiver, spontaner Entschluss kann diese Suche abschließen.

Distributoren, die täglich sowohl mit Kunden als auch mit Zulieferern in Kontakt stehen, müssen beim Umgang mit Daten zudem vorsichtig sein. Denn Big Data funktioniert nur unter der Prämisse der vertrauensvollen Zusammenarbeit und der Datensicherheit. Nicht jeder Besucher einer Unternehmens-Website möchte, dass seine Online-Aktivitäten ausgewertet werden. Daher sind Sensibilität und Einfühlungsvermögen gefragt, um enge Kundenbeziehungen aufzubauen und langfristig zu erhalten. Vor allem bei anwenderspezifischen Lösungen ist der persönliche Draht zum Einkäufer entscheidend.

Eröffnet Big Data der Distribution nun neue Strategien für Vertrieb und Marketing? Mit Sicherheit. Lassen sich Intuition und Bauchgefühl durch Big Data völlig weg rationalisieren? Mit Sicherheit nicht. Es gilt nach wie vor: Für die richtige Geschäftsidee und eine erfolgreiche Vertriebsstrategie braucht es neben reinen Fakten auch ein gewisses unternehmerisches Gespür und den Mut, wichtige Entscheidungen zu fällen und umzusetzen

Über den FBDi e. V. (www.fbdi.de ):
Der Fachverband der Bauelemente Distribution e.V. (FBDi e.V.) mit Sitz in Neufahrn bei Freising ist seit 2004 eine etablierte Größe in der deutschen Verbandsgemeinschaft und repräsentiert einen Großteil der in Deutschland vertretenen Distributionsunternehmen elektronischer Komponenten.
Neben der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum deutschen Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente bildet das Engagement in Arbeitskreisen und die Stellungnahme zu wichtigen Industriethemen (u.a. Ausbildung, Haftung & Recht, Umweltthemen) eine essenzielle Säule der FBDi Verbandsarbeit. Zu den aktuellen Schlüsselthemen zählen u.a. die marktgerechte Umsetzung von RoHS, WEEE und REACH.

Die Mitgliedsunternehmen (Stand August 2013):
Acal BFi Germany, Arrow Central Europe, Avnet EM EMEA (EBV, Avnet Abacus, Silica, Avnet Memec), Beck Elektronische Bauelemente, CODICO, Conrad Electronic SE, Ecomal Deutschland, Endrich Bauelemente, Farnell, Future Electronics Deutschland, Hy-Line Holding, JIT electronic, Kruse Electronic Components, MB Electronic, Memphis Electronic, MEV Elektronik Service, Mouser Electronics, MSC Gleichmann, RS Components, Rutronik Elektronische Bauelemente, Schukat electronic, Distrelec Schuricht, setron, SHC, TTI Europe.
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FBDi zeigt Zukunftsperspektiven für die Distribution

„Hohe Serviceleistungen machen den Mehrwert unserer Branche aus“

FBDi zeigt Zukunftsperspektiven für die Distribution

FBDi-Vorstand Georg Steinberger: „Die Distribution ist und bleibt eine treibende Kraft.“

Bad Birnbach, 17. Dezember 2013 – Besitzt die Bauelemente Distribution in Zukunft noch eine Existenzberechtigung? Diese Frage diskutierten unlängst die Teilnehmer der IDEA / FBDi Trendtage 2013 in München ( www.fbdi.de/trendtage ). Wirft man einen Blick auf die steigende Nachfrage nach Serviceleistungen auf Seiten der Kunden, lautet die Antwort ganz klar: Ja!

„In den letzten 30 Jahren haben sich unsere Margen nahezu halbiert, aber die Quantität und Qualität unserer Dienstleistungen hat sich fast vervierfacht“, erläutert FBDi-Vorstand Georg Steinberger provokant die aktuelle Lage. Kunden verlangen von ihren Distributoren mehr als nur eine große Auswahl an Komponenten zu günstigen Preisen. Service ist das neue Kernprodukt, und die Ansprüche der Kunden steigen. Gerade jüngere Kundenschichten legen ein völlig neues Konsumverhalten an den Tag. Sie wollen Produkte mit entwickeln und bestehen stärker auf einen Dialog mit dem Anbieter – und das zu jeder Zeit und an jedem Ort. „Die Kunden der Zukunft gehören zu einer Generation von Selbstvermarktern und Smartphone-Begeisterten“, so Steinberger. Die Aufgabe besteht deshalb darin, neue Verkaufsstrategien zu entwickeln, die auch den mobilen und digitalen Gewohnheiten dieser heranwachsenden Entwickler und Einkäufer entsprechen. Anbietern muss es gelingen, sich zwischen den Kunden und sein Gerät zu schalten, und ihn mit hoher Serviceleistung für sich zu gewinnen.

„Als Distributoren müssen und können wir Services anbieten, die Kunden bei den Herstellern von elektronischen Bauelementen nicht finden“, erklärt Steinberger. „Das macht den Mehrwert unserer Branche aus.“

Dennoch stehen der Distribution große Herausforderungen bevor: Ob sie diese meistert, hängt davon ab, wie mutig und radikal sie neue Technologien und Trends umsetzt. Beispielsweise erlauben neue Multi-Channel Strategien Anbietern auf der einen Seite eine hohe Flexibilität gegenüber Marktschwankungen und Kundenbedürfnissen, verlangen jedoch auf der anderen Seite eine aufwändige Datenpflege und ein breites Wissen darüber, wer diese Kunden sind und welche Kanäle sie nutzen. Die Vision von „Industrie 4.0“ ist bislang meistens Theorie. Und auch das Phänomen Big Data, das präzise Prognosen über Kaufverhalten und zielgerichtete Werbekampagnen verspricht, wirft zunächst Fragen auf: Wie können Unternehmen aus dem gewaltigen Datenmeer die für sie relevanten Informationen heraus fischen? Sind intelligente, kognitive Systeme, wie der auf den Trendtagen vorgestellte Supercomputer „Watson“ von IBM, eine Lösung? Oder sind es letztendlich doch unsere Emotionen, die wichtige Entscheidungen fällen und nichts mit Big Data zu tun haben?

Für die Bauelemente Distribution steht eines zumindest fest: Den persönlichen Kontakt zum Kunden, die umfassende technische Beratung und die individuellen Services können weder Computersysteme noch die Hersteller von Produkten gänzlich ersetzen. „Die Distributoren sind und bleiben eine treibende Kraft, wenn es um gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen geht“, ist Steinberger überzeugt. „Umso wichtiger ist es für uns, den Tunnelblick der Branche von Zeit zu Zeit abzulegen und über neue Ideen und Konzepte aktiv nachzudenken.“

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Neben der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum deutschen Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente bildet das Engagement in Arbeitskreisen und die Stellungnahme zu wichtigen Industriethemen (u.a. Ausbildung, Haftung & Recht, Umweltthemen) eine essenzielle Säule der FBDi Verbandsarbeit. Zu den aktuellen Schlüsselthemen zählen u.a. die marktgerechte Umsetzung von RoHS, WEEE und REACH.

Die Mitgliedsunternehmen (Stand August 2013):
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FBDI Fachverband: Attraktives Know-how zu Umwelt und Strategie

FBDi bietet Bauelementeherstellern und Distributoren Plattform für konstruktiven Austausch

FBDI Fachverband: Attraktives Know-how zu Umwelt und Strategie

Der FBDi Verband feiert im September 2013 sein 10-jähriges Bestehen

Neufahrn, 17. September 2013 – Immer komplexere Umweltthemen stellen die Bauelementehersteller und Distributoren vor immense Herausforderungen, um ständig auf dem Laufenden zu bleiben. Wo guter Rat teuer ist, bietet der FBDi eine professionelle Plattform zum konstruktiven Austausch. Toppaktuelle Themen stehen in verschiedenen Arbeitskreisen (u.a. Umwelt&Compliance) auf der Agenda, so dass die Mitglieder keine Investitionen in externe Spezialisten tätigen müssen, und dennoch auf dem neuesten Stand sind. Wertvolle Unterstützung im Tagesgeschäft bieten auch die gemeinsam erarbeiteten, praxisnahen Handlungshilfen und Stellungnahmen zu wichtigen Industriethemen – u.a. Rückverfolgbarkeit, Umwelt, Haftung&Recht. Zugleich bedeutet eine Mitgliedschaft im Verband immer eine stärkere Stimme im Markt, dies insbesondere für mittelständische und kleine Unternehmen, die in Nischenmärkten tätig sind. Gerade diese Firmen sehen sich oft als Einzelkämpfer ohne genug Gewicht, wenn es um wesentliche Entscheidungen geht. Sie finden im FBDi eine professionelle Plattform, um sich über Strategien und aktuelle Themen zu beratschlagen und Kontakte aufzubauen.
Kürzere Informationswege stehen für Return-on-Investment, den verstärken die Mitgliedsbeiträge nach Unternehmensgröße weiterhin. So können auch Kleinunternehmen im Zuge einer kostenreduzierten Mitgliedschaft am wertvollen Austausch in den Arbeitsgruppen partizipieren. Dazu profitieren alle Mitglieder gleichermaßen von der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum deutschen Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente.
Willkommen im FBDi Verband sind auch Komponentenhersteller – als Geschäftspartner der Mitglieder sind sie von vielen Themen betroffen, die im FBDi diskutiert werden, beispielsweise Umweltregularien oder Haftung. Ihnen bietet der Verband über eine Fördermitgliedschaft die richtige Plattform, um die Zusammenarbeit bei Themen, die über den Geschäftsalltag hinaus gehen, themen- und firmenübergreifend zu intensivieren.

Auf der FBDi – Webseite ( www.fbdi.de ) haben Mitglieder über den Log-In Bereich Zugang zu weiterführenden Inhalten aus der Verbandsarbeit, Distributions-spezifischen Leitfäden, Statistiken und Analysen und vielem mehr. Im FBDi sind nicht nur alle Größen der Elektronik-Distribution mit Tochterfirmen vertreten, sondern auch viele Mittelständler. Sie repräsentieren rund zwei Drittel des Umsatzvolumens der in Deutschland vertretenen Distributionsunternehmen elektronischer Komponenten.

Kontakt: Wolfram Ziehfuss, GF FBDi e.V. ( www.fbdi.de ).

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Neben der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum deutschen Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente bildet das Engagement in Arbeitskreisen und die Stellungnahme zu wichtigen Industriethemen (u.a. Ausbildung, Haftung & Recht, Umweltthemen) eine essenzielle Säule der FBDi Verbandsarbeit. Zu den aktuellen Schlüsselthemen zählen u.a. die marktgerechte Umsetzung von RoHS, WEEE und REACH.

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