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Infografik – Emotionen: die unsichtbare, immaterielle Realität jeder Organisation

Infografik - Emotionen: die unsichtbare, immaterielle Realität jeder Organisation

Gefühle sind unsere ständigen Begleiter und helfen uns, uns im Leben zurecht zu finden. So alarmiert uns beispielsweise das Gefühl der Angst, wenn eine unangenehme oder gefährliche Situation bevorsteht. Das Gefühl der Wut signalisiert uns, dass uns Unrecht getan wurde oder wir nicht wertschätzend behandelt worden sind. Das Gefühl der Zuversicht bestätigt uns, dass die Dinge sich gut für uns entwickeln werden.

Verstehen wir unsere Gefühle, können wir sie managen und als Motivator oder Lotse nutzen. Sind wir auch in der Lage uns in die Gefühlswelt anderer hineinzuversetzen und können wir klar kommunizieren sowie soziale Kontakte pflegen, dann weisen wir einen hohen Grad von emotionaler Intelligenz auf.

Unternehmerischen Denken ist lange Zeit der Illusion verfallen, Wertschöpfung sei am besten auf der Basis von Rationalität zu erzielen. Man war der Überzeugung, dass Gefühle am Arbeitsplatz etwas Störendes sind und daher dort nicht hingehören. Organisationen wurden als Abfolge von möglichst effizienten, durchstrukturierten Prozessen und nicht als menschliche, lebendige Systeme verstanden.

Heute gilt es allerdings als erwiesen, dass man Gefühle zwar unterdrücken, aber eben nicht auslöschen kann. Verdrängt man vor allem negative Gefühle längere Zeit, wirken sie im Unterbewusstsein weiter und übernehmen nach und nach die Macht über unser Verhalten. Unsere emotionale Intelligenz schwindet. Überträgt man diese Erkenntnis auf Organisationen, kann man schlussfolgern, dass es in jeder Organisation eine immaterielle Realität gibt, die den Gefühlszustand der Mitarbeiter und gleichzeitig den Grad der kollektiven emotionalen Intelligenz wiederspiegelt. Ist die kollektive emotionale Intelligenz niedrig, kann es zum Emotionsstau kommen, der äusserst destruktiv wirken und damit den Erfolg eines Unternehmens direkt negativ beeinflussen kann. Emotionale Intelligenz spielt also nicht nur auf der Individualebene im Zusammenspiel einzelner Mitarbeiter und Führungskräften eine Rolle, sondern setzt auch auf der Systemebene Organisation Kräfte frei.

Unsere neuste Infografik „Emotionen: die unsichtbare, immaterielle Realität jeder Organisation“ erklärt und visualisiert die Zusammenhänge.
Link zur Infografik

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Häusliche Gewalt – Empathie in der Zahnarztpraxis

CP GABA Symposium 2018

Häusliche Gewalt -  Empathie in der Zahnarztpraxis

Houma Kustermann (Dentropia) beim CP GABA Symposium 2018 (Bildquelle: CP GABA / A. Böhle)

Mit dem übergreifenden Thema der Pädagogik in Zahnarztpraxen und im Speziellen worauf Zahnärzte und Mitarbeiter beim Thema der häuslichen Gewalt achten können, wurden beim sechsten CP GABA Symposium zwei ungewöhnliche aber hoch aktuelle Themenkomplexe bearbeitet.

Das Symposium unter dem Motto „Zukunft der Zahnmedizin -Mundgesundheit im Fokus“, fand diesmal in Leipzig statt. Den mehr als 90 Teilnehmern wurde ein praxisnahes Vortrags-Konzept mit renommierten Referenten geboten, welches den aktuellen Wissensstand in der modernen Zahnmedizin widerspiegelte. Durch das Programm führte Dr. Marianne Gräfin von Schmettow, Leiterin Scientific Affairs D-A-CH bei CP GABA. „Meet & Talk“ – der Austausch zwischen Referenten und Teilnehmern – wurde auch in diesem Jahr sehr positiv aufgenommen.

Sensibilisierung in den Zahnarztpraxen ist wichtig

PD Dr. Dragana Seifert, Leitung Klinische Rechtsmedizin und Koordination Kinderkompetenzzentrum, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), widmete sich der sensiblen Thematik der häuslichen Gewalt gegen Kinder und Erwachsene. Anhand von Fallbeispielen zeigte sie Möglichkeiten in der Diagnostik bei Verdacht auf Misshandlung auf.

Es sei wünschenswert, wenn auch Zahnärzte und ihre Praxisteams sensibilisiert würden und bei Verdacht auf Misshandlung umgehend das Jugendamt informierten, sagte Seifert. Etwa 2.000 Fälle würden pro Jahr allein in Hamburg untersucht, darunter 1.000 Kinder. Diese alarmierende Zahl verdeutlicht, dass entsprechende Anzeichen besser erkannt werden müssen. Etwa die Hälfte der misshandlungsbedingten Verletzungen bei Kindern liegt laut der Expertin im Kopf-Hals-Bereich, wobei ein Viertel der Verletzungen die Zähne und Mundregion betreffen. Gemäß dem 2012 in Kraft getretenen Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) sollen Ärzte und Zahnärzte, denen Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung bekannt werden, zunächst im Gespräch mit den Betroffenen darauf hinwirken, dass diese Hilfsangebote in Anspruch nehmen. Zudem besteht die Möglichkeit, sich anonym direkt an das Jugendamt zu wenden.

Mundgesundheit trifft Pädagogik – das Plus für den Patienten

Beim Umgang mit misshandelten Patienten ist vom Praxispersonal ein hohes Maß an Sensibilität und Empathie erforderlich. Empathie und Pädagogik – diese Themen wurden auch im „Meet & Talk“-Kurzvortrag von Zahnärztin Houma Kustermann und Gesundheitspädagogin Sybille van Os-Fingberg aufgenommen.

Die beiden Gründerinnen des Zahnzentrums für Kinder und Jugendliche, Dentropia, in Rottweil stellten den Teilnehmern ihr innovatives Praxiskonzept „Zahnmedizin plus Pädagogik“ vor. „Das besondere an unserer Zahnpraxis ist, dass unser gesamtes zahnmedizinisches Fachpersonal pädagogisch ausgebildet ist, um Patienten kompetenter beraten und begleiten zu können“, so Kustermann. Das pädagogische Wissen des Praxisteams fördert die Patientenzufriedenheit basierend auf den Grundlagen der Lernpsychologie: Eine positive und optimistische Einstellung von Patienten zur eigenen Mundgesundheit ist Ziel dieses Konzepts.

Soziales Engagement sieht auch CP GABA als wichtige Aufgabe. So wurde u.a. im Jahr 2008 gemeinsam mit der Hamburger Caritas das Projekt elmex® Zahnmobil, die erste rollende Zahnarztpraxis, ins Leben gerufen. Es bietet hilfsbedürftigen Menschen eine kostenlose Zahnversorgung und fördert die Präventionsarbeit bei Kindern. In diesem Projekt engagieren sich 30 ehrenamtliche Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie zahnmedizinische Fachangestellte.

Alle Vorträge als Videoaufzeichnungen sowie die Präsentationsfolien stehen Ihnen im Dental Online College unter https://bit.ly/2MGpIqM zur Verfügung.

CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und Colgate® MaxWhite Expert White, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession und den Apotheken, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.

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Leadership Kommunikation 4.0

– engagierend, inspirierend, auf Augenhöhe –

Leadership Kommunikation 4.0

Die Chancen für Führungskräfte ihre Wirkung zu steigern sind gross. Heute wollen immer mehr MitarbeiterInnen verstanden und wertgeschätzt werden sowie Sinn in ihrer Arbeit finden. Wird die Arbeit dagegen als Last und nicht als Freude empfunden, hat das negative Auswirkungen auf Motivation und Engagement und damit auch auf den langfristigen Erfolg einer Organisation. Das ist allgemein bekannt.

In der Vergangenheit hat sich Leadership Kommunikation weitgehend auf Weisung und Kontrolle sowie der Weitergabe von Expertenwissen beschränkt. Heute und in Zukunft muss sie in vielerlei Hinsicht höheren Ansprüchen genügen, wenn Führungskräfte Frustration, Demotivation und geringem Engagement entgegenwirken wollen.

Studien bestätigen, dass Führungskräfte derzeit schlechte Noten für ihr Kommunikations- und Kooperationsverhalten bekommen und dass Eigen- und Fremdwahrnehmung weit auseinanderklaffen. In dem Blog-Beitrag auf unserer Webseite wird beleuchtet, warum das so ist, was sich hinsichtlich der Ansprüche verändert hat, in Zukunft verändern wird und wie zukunftsgerechte Leadership Kommunikation 4.0 gestaltet werden kann. Link zum vollständigem Blogbeitrag.

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HorseDream Buch-Tipp

Horsepower for you. Starke Impulse für Ihre Persönlichkeit.

HorseDream Buch-Tipp

Erschienen bei swiboo.ch im September 2017 (Bildquelle: swiboo.ch)

Barbara Gorsler hat ein Buch geschrieben, das auf rund 100 Seiten pferdeunterstütztes Coaching thematisiert. In zwei Stunden Lesezeit erfährt man fast alles über diese außergewöhnliche Methode im Management-Training. Dabei basiert Barbara Gorslers Arbeit auf dem HorseDream Konzept, das inzwischen von mehr als 300 Trainerinnen und Trainern auf vier Kontinenten eingesetzt wird.

Die Autorin beschreibt in sieben Fallstudien ihre Arbeit mit pferdeunterstützten Workshops. Am Ende werden jeweils die Ergebnisse in „Lessons learned“ zusammengefasst. Es geht um Empathie, aufmerksame Beobachtung und Körpersprache, um Zielvorstellungen, Strategien, konstruktives Kommunikationsklima, Stressbewältigung und verbessertes Selbstbewusstsein.

Alle Fallstudien sind ganz nahe an der Realität und dem Leser erschließt sich jedesmal das enorme Lernpotential, das im pferdeunterstützten Coaching steckt.

Der Verlag swiboo.ch schreibt auf der Buchrückseite: „Pferdeunterstützte Coachings bieten ein ‚unverdächtiges‘, spielerisches Umfeld, in dem Teilnehmer durch die Feedbacks der Pferde und die qualifizierten Hinweise der menschlichen Trainer starke Impulse für ihre Führungs- und Persönlichkeitsentwicklung erhalten. Während in der herkömmlichen Weiterbildung meist die Ratio im Vordergrund steht, machen die Teilnehmer in den Übungen mit den Pferden sehr emotionale Lernerfahrungen mit allen Sinnen. Aus den erlebten Situationen bleiben Bilder im Kopf verankert, die für die nachhaltige Umsetzung der neuen Einsichten eine bedeutende Rolle spielen.

Dr. oec. publ. Barbara Gorsler ist seit 20 Jahren als Management-Trainerin und Coach selbstständig im Bereich Kommunikations- und Führungsausbildung. Seit 10 Jahren bietet sie als Ergänzung zur herkömmlichen Ausbildung zur Führungspersönlichkeitsentwicklung auch Workshops mit Pferden an. Als passionierte Reiterin seit Kindesbeinen hat sie Erfolge in Dressur- und Springreiten und ist heute als Dressur-Richterin bis zur höchsten Klasse gefragt.“

HorseDream ist der Pionier der pferdegestützten Aus- und Weiterbildung. Seit mehr als 20 Jahren ist das Unternehmen auf Führungstrainings und Teamentwicklung mit Pferden als Medium spezialisiert. Auf der Basis dieses Konzepts arbeiten inzwischen weltweit über 150 lizenzierte HorseDream Partner. Gut 400 TrainerInnen sind durch die HorseDream Train the Trainer Seminare gegangen und bieten pferdegestützte Seminare haupt- oder nebenberuflich an. Mehr als 300 Mitglieder hat die von HorseDream 2004 gegründete EAHAE International (früher European) Association for Horse Assisted Education.

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Sind gebildete Psychopathen die besseren Chefs?

Bonner Studie: Mit psychopathischen Wesenszügen erklimmt sich die Karriereleiter leichter

Keiner möchte als Psychopath bezeichnet werden. Der Begriff ist negativ besetzt. Eine Studie von Psychologen der Universität Bonn erschüttert nun dieses Bild. Eine bestimmte Form von Psychopathie kann demnach zu beruflicher Spitzenleistung führen, ohne dabei andere oder das Unternehmen zu schädigen, so die Uni Bonn https://www.uni-bonn.de/neues/061-2017

Der Personalexperte Michael Zondler zeigt sich von der Studie nicht überrascht. „Auf den ersten Blick mutet der Befund skurril an: Bestimmte Formen von seelischer Erkrankung sollen berufliche Spitzenleistungen ermöglichen. Doch schon die amerikanischen Psychiater Paul Babiak und Robert D. Hare kamen in ihren Studien zu dem Schluss, dass Schwerverbrecher und Manager über vergleichbare Persönlichkeitsmerkmale verfügen. Doch auch hier gilt: Wer nur über die negativen Eigenschaften des Narzissmus wie Überempfindlichkeit gegenüber Kritik, mangelnde Empathiefähigkeit, Neigung zum Größenwahn etc. verfügt, wird ein Unternehmen langfristig an die Wand fahren.“

Zondler, Geschäftsführer des Stuttgarter Beratungsunternehmens CENTOMO http://www.centomo.de, ist davon überzeugt, dass viele Führungskräfte über eine gehörige Portion positive Eigenliebe verfügen. Sie wollen etwas aufbauen und entwickeln Visionen für ihre Unternehmen, von denen auch ihre Mitarbeiter profitieren.

Die helle Seite der Psychopathie

Menschen mit psychopathischen Wesenszügen kommen laut der Bonner Studie auf der Karriereleiter häufig besonders weit, da sie risikobereit, rücksichtslos und charmant zugleich sind. „Sie stehen aber im Ruf, schädlich für Unternehmen zu sein: Das reicht von riskanten Entscheidungen über ignorierte Anweisungen und die Schädigung von Mitarbeitern bis hin zum Drogen- und Alkoholkonsum. Nach den Ergebnissen der aktuellen Studie muss aber genauer differenziert werden. Neben der dunklen Seite der Psychopathie wird in der Untersuchung auch eine helle sichtbar“, so die Forscher.

„Die toxische Form von Psychopathie kennzeichnet sich durch antisoziale Impulsivität“, sagt Professor Dr. Gerhard Blickle vom Institut für Psychologie. Solche Personen können sich nicht kontrollieren, nehmen was ihnen gefällt, agieren ohne vorher nachzudenken und schieben die Schuld auf andere. „Die potenziell gutartige Form von Psychopathie wird furchtlose Dominanz genannt“, ergänzt Mitautorin Nora Schütte. „Sie kann sich zum Schlechten, aber auch zum sehr Guten entwickeln.“ Menschen mit dieser Eigenschaft kennen keine Angst, haben ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, gute soziale Fertigkeiten und sind extrem stressresistent.

Ob aus einer Person mit furchtloser Dominanz potenziell ein Top-Mitarbeiter wird, hängt nach der aktuellen Studie von einem wichtigen Faktor ab: Bildung. Während Personen mit furchtloser Dominanz und niedriger Bildung Verhaltensweisen an den Tag legen, die Unternehmen schädigen können, werden solche „Psychopathen“ mit hoher Bildung von ihren Kollegen am Arbeitsplatz als hervorragend tüchtig und in keiner Weise antisozial auffällig beurteilt. „Etwas flapsig könnte man zusammenfassen: Gebildete Psychopathen sind die besseren Chefs“, so Zondler.

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

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Andreas Schultheis, Text & Redaktion
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Gebildete Psychopathen sind die besseren Chefs

Studie der Uni Bonn: Bestimmte Psychopathie-Form befördert berufliche Top-Leistungen

Von Ansgar Lange +++ Keiner möchte als Psychopath bezeichnet werden. Der Begriff ist negativ besetzt. Eine Studie von Psychologen der Universität Bonn erschüttert nun dieses Bild. Eine bestimmte Form von Psychopathie kann demnach zu beruflicher Spitzenleistung führen, ohne dabei andere oder das Unternehmen zu schädigen, so die Uni Bonn https://www.uni-bonn.de/neues/061-2017

Der Personalexperte Michael Zondler zeigt sich von der Studie nicht überrascht. „Auf den ersten Blick mutet der Befund skurril an: Bestimmte Formen von seelischer Erkrankung sollen berufliche Spitzenleistungen ermöglichen. Doch schon die amerikanischen Psychiater Paul Babiak und Robert D. Hare kamen in ihren Studien zu dem Schluss, dass Schwerverbrecher und Manager über vergleichbare Persönlichkeitsmerkmale verfügen. Doch auch hier gilt: Wer nur über die negativen Eigenschaften des Narzissmus wie Überempfindlichkeit gegenüber Kritik, mangelnde Empathiefähigkeit, Neigung zum Größenwahn etc. verfügt, wird ein Unternehmen langfristig an die Wand fahren.“

Zondler, Geschäftsführer des Stuttgarter Beratungsunternehmens CENTOMO http://www.centomode, ist davon überzeugt, dass viele Führungskräfte über eine gehörige Portion positive Eigenliebe verfügen. Sie wollen etwas aufbauen und entwickeln Visionen für ihre Unternehmen, von denen auch ihre Mitarbeiter profitieren.

Die helle Seite der Psychopathie

Menschen mit psychopathischen Wesenszügen kommen laut der Bonner Studie auf der Karriereleiter häufig besonders weit, da sie risikobereit, rücksichtslos und charmant zugleich sind. „Sie stehen aber im Ruf, schädlich für Unternehmen zu sein: Das reicht von riskanten Entscheidungen über ignorierte Anweisungen und die Schädigung von Mitarbeitern bis hin zum Drogen- und Alkoholkonsum. Nach den Ergebnissen der aktuellen Studie muss aber genauer differenziert werden. Neben der dunklen Seite der Psychopathie wird in der Untersuchung auch eine helle sichtbar“, so die Forscher.

„Die toxische Form von Psychopathie kennzeichnet sich durch antisoziale Impulsivität“, sagt Professor Dr. Gerhard Blickle vom Institut für Psychologie. Solche Personen können sich nicht kontrollieren, nehmen was ihnen gefällt, agieren ohne vorher nachzudenken und schieben die Schuld auf andere. „Die potenziell gutartige Form von Psychopathie wird furchtlose Dominanz genannt“, ergänzt Mitautorin Nora Schütte. „Sie kann sich zum Schlechten, aber auch zum sehr Guten entwickeln.“ Menschen mit dieser Eigenschaft kennen keine Angst, haben ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, gute soziale Fertigkeiten und sind extrem stressresistent.

Ob aus einer Person mit furchtloser Dominanz potenziell ein Top-Mitarbeiter wird, hängt nach der aktuellen Studie von einem wichtigen Faktor ab: Bildung. Während Personen mit furchtloser Dominanz und niedriger Bildung Verhaltensweisen an den Tag legen, die Unternehmen schädigen können, werden solche „Psychopathen“ mit hoher Bildung von ihren Kollegen am Arbeitsplatz als hervorragend tüchtig und in keiner Weise antisozial auffällig beurteilt. „Etwas flapsig könnte man zusammenfassen: Gebildete Psychopathen sind die besseren Chefs“, so Zondler.

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Wie Sie Einfluss gewinnen – oder verlieren

»Das Macht-Paradox« von Dacher Keltner

Wie Sie Einfluss gewinnen - oder verlieren

Macht haben – Mensch bleiben: Dacher Keltner, Psychologieprofessor an der University of California in Berkeley, zeigt, wie Macht unser Leben bestimmt, und wie wir besser damit umgehen.

Das Machtverständnis unserer Kultur wurde tief und nachhaltig von einer einzigen Person bestimmt: dem Florentiner Niccolo Machiavelli. Doch seit Machiavelli und der Renaissance hat sich das Zusammenleben in modernen Gesellschaften stark verändert, und die machiavellistische Definition von Macht hat ausgedient, sagt der namhafte amerikanische Psychologe Dacher Keltner. Seit über 20 Jahren betreibt Keltner Forschungen zu menschlichen Emotionen und deren Bedeutung innerhalb sozialer Gruppen und kommt zu dem Ergebnis: Es sind nicht die Ellenbogen, es ist unser Gemeinsinn, der uns Macht verleiht!

Doch sobald wir Macht haben und ihren Verführungen erliegen, geht uns die soziale Kompetenz schnell wieder verloren. Wir alle sind Opfer dieses Macht-Paradoxes, sagt Keltner, und zeigt in seinem Buch, wie Machtverhältnisse jeden Winkel unseres sozialen Lebens bestimmen. Ob in der Arbeitswelt, in der Familie, in persönlichen Freundschaften oder in gesellschaftlichen Gruppen: Macht bestimmt das Leben aller Menschen, und Machtlosigkeit führt zu einer ganzen Reihe negativer Konsequenzen. Erst wenn wir uns vor Augen führen, dass Macht in jeder Beziehung und jeder Interaktion eine Rolle spielt, lässt sich das Macht-Paradox auflösen. Damit die Guten nicht nur an die Macht kommen, sondern empathisch bleiben und sie behalten. Keltners Buch ist eine revolutionäre neue positive Psychologie der Macht. Es inspiriert dazu, auf eine neue Weise über Macht nachzudenken und verborgene Muster des Zusammenlebens in der Gesellschaft und in persönlichen Beziehungen zu erkennen und besser zu verstehen.

Der Autor
Dacher Keltner ist Professor für Psychologie an der University of California in Berkeley und Fakultätsdirektor des UC Berkeley Greater Good Science Center. Er ist renommierter Experte für die biologischen und entwicklungsgeschichtlichen Aspekte menschlicher Emotionen – mit den Themenschwerpunkten Mitgefühl, Liebe und Wertschätzung. In seinen Arbeiten untersucht er die Bedeutung von Emotionen für die Moral des Einzelnen
und für den sozialen Zusammenhalt.

Dacher Keltner
Das Macht-Paradox
Wie wir Einfluss gewinnen – oder verlieren
Aus dem Englischen von Carl Freytag
204 Seiten, 17 Abbildungen, gebunden, EUR 22,95/EUA 23,60/sFr 29,10
ISBN 978-3-593-39907-2
Erscheinungstermin: 08. September 2016

Campus Frankfurt / New York ist einer der erfolgreichsten konzernunabhängigen Verlage für Wirtschaft und Gesellschaft. Campus-Bücher leisten Beiträge zu politischen, wirtschaftlichen, historischen und gesellschaftlichen Debatten, stellen neueste Ergebnisse der Forschung dar und liefern kritische Analysen.

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Hello Life!

Wenn ich das kann, kannst du das auch!

Hello Life!

Cover

– Einer der erfolgreichsten YouTuber – auch in Deutschland sehr beliebt und bekannt
– Der Superstar-Vlogger behandelt Themen und Probleme der heutigen Jugend mit großer Empathie
– Spannende Mischung aus Ratgeber und Biografie
– Gemeinsam nachhaltige Wege gehen
– Nicht nur für junge Leserschaft, sondern auch für ihre Eltern

Übergewicht, Mobbing, Liebeskummer, Familienkrisen – für junge Leute gehören diese Themen heute zu ihrem Alltag ebenso wie all die Schwierigkeiten und Aufgaben, die damit verbunden sind. Auch Marcus Butler erlebte schon viele problematische Situationen wie die Scheidung seiner Eltern, etliche Krankheiten im Umfeld und eigene Gewichtsprobleme. Dadurch hat er gelernt, mit Krisen umzugehen und neue Kraft aus ihnen zu schöpfen. Mit viel Humor, aber eben auch mit der nötigen Ernsthaftigkeit veröffentlicht der gebürtige Südengländer aus Brighton, der heute in London lebt, seine besten Ratschläge, Lebenstipps und lustigen Geschichten für Millionen von Anhängern, mit denen er sich regelmäßig austauscht. Butlers Buch „Hello Life!“ erstmals im Juli 2015 in Großbritannien erschienen, spricht genau die Sprache der Jugend und dabei ihre Probleme an. Butler spricht seinen AltersgenossInnen aus dem Herzen, denn er weiß, wovon er berichtet. Das Buch – jetzt endlich erstmals auch in deutscher Sprache – ist ein Must Have für alle jungen Leser, denn Marcus Butler ist eine authentische Stimme der Generation Y. Ebenso ist das Buch spannend für alle Eltern mit jugendlichem Nachwuchs, denn hier werden die wichtigen sozialen Probleme der modernen Welt – besonders der Onlinewelt – thematisiert, denen sich viele Heranwachsende heute stellen müssen.
Was den Autor von anderen YouTubern unterscheidet, ist seine Fähigkeit, seine Verrücktheit mit ehrlichen Einblicken und wohl überlegten Ratschlägen zu vereinen. Sein Einfühlungsvermögen nimmt nicht allein in der Onlinewelt gefangen, sondern fesselt auch die Leser seines Buches – es ist eben mehr als ein Ratgeber für Fast-Erwachsene.

Über den Autor
Marcus Butler, in Brighton geboren und derzeit in London zuhause, ist mit seinen 24 Jahren einer der erfolgreichsten YouTuber Englands. Seit 2010 betreibt er seinen Kanal „Marcus Butler“ und hat inzwischen über 6,5 Millionen Fans auf Facebook, Twitter und Instagram. „The Telegraph erwähnte Butler schon im Jahr 2013 als „Großbritanniens einflussreichsten Tweeter“. Neben seiner Haupttätigkeit als YouTuber unterstützt er wohltätige Organisationen wie Comic Relief oder The Diana Award, eine Organisation, die junge Menschen dabei unterstützt, ihr volles Potential auszuschöpfen.

www.youtube.com/marcusbutler

Marcus Butler
Hello life!
Wenn ich das kann, kannst du das auch
256 Seiten
16,95 EUR
ISBN 978-3-95883-084-4

Auch als E-Book erhältlich

Führt dieses Werk zur „Meisterschaft im Leben“? Hilft es, Lebenskunst zu entwickeln?
Das sind die Fragen, die J.Kamphausen bei der Auswahl seiner Titel leiten. „Meisterschaft“ gilt dabei nicht als ein fernes Ziel, sondern beschreibt den Grad der Offenheit gegenüber dem Leben in seiner Vielfalt. Jeder Mensch nähert sich auf seinem Entwicklungsweg seinen Stärken, Talenten, seiner Kraft und Bewusstheit, seinem Glück und seiner Essenz. Mit seinen Veröffentlichungen möchte der Verlag diese Bewegung inspirierend und unterstützend begleiten.
In der Mediengruppe* steht J. Kamphausen für profundes Wissen und KnowHow bei der Entwicklung von Selbstkompetenz, innerer Freiheit und sozialer Verantwortung.
* Die J. Kamphausen Mediengruppe mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Theseus, Lüchow und LebensBaum sowie der Tao Cinemathek wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1000 Titel aus den Themenbereichen Spiritualität, ganzheitliche Gesundheit und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen von bis zu 450.000 Exemplaren.

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Indische Ordensfrauen bringen Freude und Humor ins Haus

Indische Ordensfrauen bringen Freude und Humor ins Haus

(Mynewsdesk) Seit 1996 betreuen Ordensfrauen aus Indien Menschen, die im Pflegeheim der Caritas in Hausen leben. „Die Schwestern haben einen geschärften Blick für das, was jemand gerade braucht“, präzisierte Gemeindepfarrer Daniel. Er arbeitet mit den Schwestern auch in der Gemeinde des Stadtteils zusammen. Man könne mit ihnen viel Freude erleben, auch weil sieHumor hätten. Der mitmenschliche Einsatz der Schwestern von Nazareth wurde am 8. April 2016 mit einem festlichen Gottesdienst gewürdigt, der von Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz zelebriert wurde. Rund 90 Personen nahmen daran teil:Ordensfrauen, Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und Gemeindemitglieder.

Die Feier mit anschließendem Imbiss fand im Innenraum des Hauses statt, der – zentral gelegen – auch als Speiseraum dient und den Blick bis ins letzte Stockwerk des lichten Gebäudes freigibt.Auch dort hatten sich im Hause lebende Menschen eingefunden, um dieses freudige Ereignis mitzuerleben. Viele von ihnen waren versunken in das Geschehen, andere lauschten konzentriert und einige sangen leise mit. Mitten unter ihnen saßen auch Mitarbeiterinnen, die parat waren, wenn es erforderlich war.Die Ordensfrauen, die am Ehrentag vertreten wurden, sangen während der Messe im Chor und sprachen Fürbitten. Fünf Nazarethschwestern sind im Caritas-Haus in Hausen tätig und weitere im Caritas-Zentrum in Frankfurt/Niederrad. Alle waren an diesem Tag zugegen.

In Indien ist der Arbeitstag länger, dafür gelassener

Nach dem Gottesdienst ergriff Caritasdirektorin Gaby Hakmans das Wort und wandte sich an die Festgemeinde mit einem Rückblick darauf, warum die Schwestern ins Haus berufen wurden.1996 war auch das Jahr, in dem die Pflegeversicherung mit strengen Zeitbudgets für körperbezogene Pflegeleistungen in Heimen eingeführt wurde. Das enge Korsett des Gesetzes, das Pflegeverrichtungen nach Minuten vergütet, hindere Pflegende meist daran, das zu tun, was eigentlich für die Menschen wichtig sei. In Limburg, so die Vortragende,habe man sich damals gefragt, welcher Orden für den Einsatz in Frankfurt geeignet sei, um zu unterstützen und man habe sich für die indischen Ordensfrauen entschieden. Der Anfang sei für die Schwestern nicht leicht gewesen, da sie Deutsch zu lernen und sich das hiesige Pflegesystem anzueignen hatten. Anders als hierzulande sei der indische Arbeitstag länger, weil man sich mehr Zeit lasse, um achtsam, freundlich und zugewandt seine Arbeit zu verrichten, sagte die Rednerin. Die Schwestern, die aus einem armen Land kommen, seien hier her gekommen, um uns mit ihrem Reichtum an Gelassenheit und Freude zu beschenken. Für ihren Einsatz in der Haltung von Bescheidenheit und Mildtätigkeit im Caritaszentrum Santa Teresa danke Hakmans herzlich den Ordensfrauen und übergab ihnen ein Präsent.

Ein Geschenk, das nicht weiterverschenkt werden kann

Gesche Oppermann, langjährige Leiterin des Hauses, arbeitet sehr gerne mit den Schwestern zusammen. Sie hatte Mühe, ein Geschenk seitens des Hauses für die Jubilarinnen zu finden, weil diese Geschenke stets weiterreichten. Doch sie hatte einen klugen Einfall. Zum Fest bestellte sie einen Fotografen, der für jede Schwester Fotos vom festlichen Ereignis aufnahm, um daraus einen individuellen Erinnerungsbildband zu erstellen.

Dank im Namen des Ordens der Schwestern von Nazareth

Nach der Begrüßung hielt Schwester Prasad eine Rede und hob die langjährige Arbeit mit Bernd Kaus hervor. Er ist Abteilungsleiter für Alten- und Krankenhilfe der Caritas Frankfurt und habe den Einsatz des Ordens in Hausen von Beginn an bis heute begleitet.

Dieser Einsatz, erinnerte Prasad, war im Bistum Limburg 1996 entschieden worden. Dafür habe sich u. a. auch der damalige Caritasdirektor Dr. Hejo Manderscheidt stark gemacht, sodass die Schwestern in der Mainmetropole ihr Amt antreten konnten. Im Jahr 1998 habe Hartmut Fritz das Amt des Caritasdirektors in Frankfurt übernommen und gemeinsam mit Bernd Kraus dafür gesorgt, dass die Schwestern bis heute in guter Obhut leben. Beide hätten stets Lösungen gefunden, wenn Probleme auf die Ordensgemeinschaft zugekommen waren, was die Arbeit der Schwestern sichert. Die Rednerin sprach sich für die Fortführung dieser Kooperation auch mit Caritasdirektorin Gaby Hakmans aus.Abschließend dankte Schwester Prasad allen unterstützenden Menschen, die diese Arbeit ermöglichen. Einen besonderen Dank sprach sie Leiterin Gesche Oppermann und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses aus, wo man sich gegenseitig hilft und stützt.

Text Beate Glinski-Krause

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Online-Spiel Handy Crash ab sofort online

Globales Lernen mit digitalen Medien

Der Solidaritätsdienst International e.V. (SODI) veröffentlicht gemeinsam mit Germanwatch e.V. das Online-Spiel Handy Crash. Das Spiel sensibilisiert Jugendliche für einen verantwortungsvollen Umgang mit IT-Geräten. Eine begleitende Plattform liefert Hintergrundinformationen und Anregungen für die Bildungsarbeit zum Thema.

Im Jahr 2014 wurden rund 1,8 Milliarden Handys verkauft, 52% in Asien, 18% in Europa, 15% in Nordamerika, neun Prozent in Südamerika und sechs Prozent in Afrika. Ständig kommen neue Modelle auf den Markt und Handys werden nicht mehr lange genutzt: In Deutschland durchschnittlich 18 Monate. Schätzungen zufolge entstehen jährlich durch den gestiegenen Verbrauch von Elektronikgeräten rund 50 Millionen Tonnen Elektroschrott.

Auch besitzen fast alle Kinder und Jugendlichen bundesweit im Alter von 12 bis 19 Jahren (97%) ein eigenes Handy. Mobiler Internetzugang, Musikhören, Nutzung von Communities, Videos und Spielen, Fotografieren, Filmen sind gängige Nutzungsgewohnheiten jugendlicher HandynutzerInnen. Sieben von zehn Jugendlichen spielen regelmäßig digitale Spiele: am Computer, auf der Konsole, am Handy.

Das Browser-Spiel Handy Crash greift die Handy- und Spielebegeisterung junger Menschen auf und thematisiert darüber globale Gerechtigkeit. Handy Crash zeigt, was Handys mit globalen politischen und ökonomischen Zusammenhängen zu tun haben und welche gravierenden Probleme mit dem Arbeits- und Umweltschutz es bei der Rohstoffgewinnung, Produktion und Entsorgung gibt. Auch thematisiert Handy Crash, was gegen die Probleme weltweit getan werden kann.

Handy Crash ist ein kostenfreies, kurzweiliges Match-Three-Game, das entwicklungspolitische Inhalte vermittelt. Handy Crash besteht aus drei Levels: Es geht um Handynutzung und Recycling, um Rohstoffgewinnung und die Produktion. Jedes Level besteht aus zehn Aufgaben. Die Informationen finden die Spielerinnen und Spieler in der Aufgabenstellung, darüber hinaus startet jedes Level mit einer kurzen Animation.

Die begleitende Online-Plattform unterstützt den Einsatz des Spiels im Globalen Lernen. Sie beinhaltet Hintergrundinformationen zu Handynutzung und -recycling, Rohstoffabbau, Handyproduktion und globalen Handlungsmöglichkeiten. Sie bietet didaktische Begleitmaterialien, die eine sinnvolle und nachhaltige Einbindung von Handy Crash in Schule, Workshops, Projekttage ermöglichen.

Globales Lernen will globales Denken fördern. Es macht globale Themen aus unterschiedlichen Perspektiven erfahrbar, stärkt Weltoffenheit und Empathie. Es unterstützt die Persönlichkeitsbildung im Kontext der Weltgesellschaft und stärkt interkulturelle, ökonomische und ökologische Gestaltungskompetenzen. Besonders Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, als Mitglieder der Demokratie von heute und morgen, stehen hierbei im Mittelpunkt.

Handy Crash finden Sie ab sofort unter handycrash.org, die begleitende Plattform unter handycrash.org/lernen.

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Ettina Zach
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