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Hahn Fertigungstechnik: Tradition verpflichtet

Emsländischer Fleiß und was sich in Jahrhunderten daraus entwickelt hat – ein Zwischenruf von Norbert Hahn, Papenburg/Emsland in Niedersachsen

Hahn Fertigungstechnik: Tradition verpflichtet

Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg

Der Mensch prägt die Landschaft Niedersachsens: Im Emsland die Moore und deren Erschließung. Spuren, wohin der Blick schaut. Wer versucht, die Besonderheiten der Landschaft in Vergangenheit und Gegenwart nachzuspüren begegnet Menschen, deren Vorfahren, seit Jahrhunderten gestalterisch in der emsländischen Landschaft tätig waren. Wie die Natur den Menschen formt, der in ihr lebt und ihn zum Emsländer macht, hat der Emsländer das Bild der Heimat geformt und geprägt.

Erschließung durch Fleiß und Tatendurst

„Emsland – unberührte Natur, das ist eher ein Trugbild, auch wenn die Idylle, die Urwüchsigkeit der Landschaft gelobt werden. Das moorige, nasse Emsland musste erschlossen werden. Das war Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung“, erläutert Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg. Die Landwirtschaftsgeschichte des Emslandes bildet die Urbarmachung ab. Irgendwann vor Jahrhunderten trat aus der bäuerlichen Familie, die sich selbst genügte, eine industrielle Revolution hervor. Einzelne Handwerker und Kaufleute sind aus diesen Familien ausgeschieden und haben ihr Gewerbe als Dienstleistungsbetrieb verselbstständigt. Das war ein langer Prozess – mit vielen Übergängen von Lohn-, Nebenerwerbs- oder Saisonbetrieb zu den selbstständigen Zünften, Gilden und in Ämtern eingebundenen Handwerkern oder Kaufleuten bis hin zum modernen Betrieb.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen und steht für die emsländische Tradition. Stetiger Tatendurst nach Weiterentwicklung und Innovation etabliert die Hahn Fertigungstechnik GmbH als Problemlöser im Maschinenbau.

Geschichte des Emslandes

Die industriell-gewerbliche Wirtschaft des Emslandes entwickelte sich seit Beginn des 19. Jahrhunderts stürmisch. Das Emsland hatte im Jahre 1800 ca. 50.000 Einwohner. Darauf entfielen auf Papenburg im Jahr 1803 circa 2.200 und im Jahre 1807 circa 2.900 Einwohner. Aus den Siedlungen wie Lingen, Meppen, Haselünne entwickelten sich gewerbliche Schwerpunkte. Die Papenburger nutzten die wesentlichen Lebensadern des Emslandes, die schiffbare Ems, die Hase, für eine gewerbliche Entwicklung. Zielstrebig hatten die Kolonisten unter dem Landesherrn Dietrich von Velen im 17. und 18. Jahrhundert den Torfabbau betrieben und gleichzeitig Kanäle ins Moor hinein- und zur Ems hinausgebaut. Auf den Kanälen wurde der Torf über die Ems hinweg transportiert und verkauft, während auf der Rückfracht vor allem Ziegel für den Hausbau und Stalldünger für die Landwirtschaft und Kaufmannsgüter zurückkamen. Auf dem Höhepunkt der Konjunktur gab es in Papenburg 17 Schiffszimmerwerften, auf denen jährlich bis zu 60 Schiffe gebaut wurden. Papenburg war eine Fehnkolonie und entwickelte sich stetig weiter. Während Teile der Bevölkerung z.B. nach den USA auswanderten, versuchten andere ihr Glück im unwirtlichen Emsland, um das Land urbar zu machen. Der Erfolg machte stolz. So schreibt das Universallexikon Oekonomische Encyklopädie von Krünitz 1856: „Jede Pflanze, jeder Strauch, jeder Baum von ihm oder seinem Vorfahr gepflanzt, ist ihm wichtig. Nie hört man einen Vehn=Bewohner anders, als mit Enthusiasmus von seinem Wohnorte reden.“

Das 19. Jahrhundert brachte im weiteren Verlauf einen gewerblichen Aufschwung für das Emsland durch die politische Entwicklung und den Anschluss an das großräumige Verkehrsnetz. Durch die politische Zusammenfassung des ganzen Emslandes einschließlich der Grafschaft Bentheim im Königreich Hannover 1850 fielen die inneren Zollgrenzen weg. Als sich Hannover 1854 endlich dem Deutschen Zollverein anschloss, wuchs der Handel im gesamten Reichsgebiet. Weitere Beschränkungen fielen weg.

Tatendurst nach der Urbarmachung ist typisch für das Emsland

Dieser Geist ist heute noch spürbar: Zukunftsoptimismus, Verwurzelung in der Heimat, Familiensinn und Bautätigkeit. „Hinter dem Erfolg unseres Unternehmens stehen qualifizierte und gut ausgebildete Mitarbeiter. Das Mitarbeiterteam macht aus Ideen erfolgreiche Produkte und aus Problemstellungen unserer Kunden spezifische Problemlösungen. Zerspanungs-, Konstruktionsmechaniker und Teammitstreiter für die Abteilung Instandsetzung und Fertigung sind willkommen, um weiterhin zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens zu zählen. Das Ziel ist täglich und in Zukunft kontinuierlich an der Stärkung des Unternehmens und deren Konzepte zu arbeiten“, erläutert Norbert Hahn seine Motivation. Als Familienbetrieb 1979 gestartet, wurde im Jahr 2000 die Abteilung „Zerspanungstechnik“ als Hahn Fertigungstechnik ausgegliedert und beschäftigt heute rund 50 Mitarbeiter.

Papenburg ist bekannt für die Meyer Werft, für riesige weltweit bekannte Schiffe, für seine Industrie- und Gewerbefirmen und für die Möglichkeit, dass sich jeder ein Einfamilienhaus leisten kann. Die Besonderheit der Lebens- und Familienfreundlichkeit im Emsland verdanken die heutigen Generationen dem Fleiß und der Tatkraft der Kolonisten. Papenburg lässt Visionen zur Wirklichkeit werden.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

Kontakt
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EL-News. Von Euch für Euch!

EL-News. Von Euch für Euch!

EL NEWS im neuen Design (Screenshot el-news.de)

In China fällt ein Sack Reis um. Im Emsland sind es dafür 10 Säcke. Und diese sind nicht mit Reis, sondern mit aktuellen Infos und Neuigkeiten aus und um das Emsland herum gefüllt. Ob Entertainment, Wirtschaft sowie Bücher- & Game-Trends: EL-News versorgt euch mit Content, der vor der Haustür stattfindet. Von Euch für Euch!

Einfach Emsig. Aktuelles aus dem Emsland.

Du möchtest wissen, ob am Wochenende in der Samtgemeinde Spelle der Bär steppt? Du fragst dich, wann der nächste Flohmarkt in Dörpen zum stöbern einlädt? Oder gehörst du zu denen, die in Papenburg das nächste Schiff vom Stapel laufen sehen wollen? Das Team von EL-News liefert dir genau diese Infos – ehrlich und direkt.
Für alle, die sich eher für wirtschaftliche sowie politische Themen interessieren, haben wir ebenfalls einiges an Lesestoff zu bieten. Denn in beiden Bereichen – also der Wirtschaft wie auch der Politik – ist das Emsland sehr lukrativ aufgestellt. Langweilig wird dir auf unserem Portal garantiert nicht!

Da geht noch mehr. News aus den verschiedensten Kategorien.

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Wer regelmäßig auf unserem Portal vorbeischaut, dem werden unsere Gewinnspiele auffallen, die wir regelmäßig veranstalten. Ob CD“s, Bücher oder Konzert-Tickets – wir bereiten auch dir gerne eine Freude!

Kurz, kompakt und immer auf den Punkt: EL NEWS informiert über aktuelle Nachrichten und Informationen aus dem Emsland für das Emsland.

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Handwerk: Motor für Innovation – Visionen verwirklichen

Das Handwerk im Mittelalter, als Dreh- und Angelpunkt der mittelalterlichen Technik. Seminar – Diskussionsbeitrag mit Norbert Hahn von der Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg in Niedersachsen

Handwerk: Motor für Innovation - Visionen verwirklichen

Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg / Niedersachsen

Das Handwerk als Kern und Motor des Mittelstandes in Deutschland. Handwerkliche Leistungen werden millionenfach täglich in Anspruch genommen. Aus der Vergangenheit lernen und im Heute weiterentwickeln – Visionen verwirklichen, Innovationen entdecken, entwickeln, umsetzen. „Das Handwerk im 20. Jahrhundert erfuhr durch die handwerkliche Selbstverwaltung einen enormen Schub. Die maßgebliche Entscheidung war die Errichtung der Handwerkskammern, um die Interessen zu vertreten. Dank klarer Aufgabenstellung ist eine Identität mit den Kammer-Normen bis heute zu beobachten. Bis zur klaren Aufgabenstellung, die die Vertretung der Gesamtinteressen des Handwerkes, der Förderung der gewerblichen, technischen und sittlichen Ausbildung der Meister, Gesellen und Lehrlinge, die Errichtung von Fachschulen betrifft, war es ein langer Weg“, begrüßt Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH die Teilnehmer. Die Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg an der Ems bietet als verantwortungsbewusstes Unternehmen jungen Menschen durch Ausbildung berufliche Perspektiven. Die Ausbildungsberufe bei der Hahn Fertigungstechnik wie Feinwerkmechaniker, Technischer Produktdesigner, Fachkraft für Lagerlogistik und Kauffrau/-mann für Büromanagement sind anerkannte Ausbildungsberufe nach der Handwerksordnung (HwO).

Die technische Vielfalt als Prinzip: das Handwerk

Im Mittelalter waren keine 10 % der Bevölkerung – in den Städten bis zu 25 % – im Handwerk beschäftigt, blieb dies Dreh- und Angelpunkt der mittelalterlichen Technik. Konkurrenz zum handwerklichen Meisterbetrieb entstand in Form von Manufakturen und Fabriken. „Bis zur Industrialisierung waren großgewerbliche Strukturen auf wenige Ausnahmen, wie den Bergbau, die Salzproduktion, große Bauprojekte oder Werften beschränkt. Zünfte formierten sich als städtische Interessenvertretungen des Handwerks zunehmend seit dem 12. Jahrhundert. Im Handwerk auf dem Land gab es keine vergleichbaren Institutionen“, gibt Norbert Hahn zu bedenken. Handwerk und Innovation gehören zusammen, die technische Vielfalt gilt als Prinzip des Handwerks.

Zünfte standen ein für Tradition und sahen sich der Tradition verpflichtet. Dadurch haftete den Zünften der Ruf Innovationsfeindlichkeit in Bezug auf den Technikgebrauch an. Das Urteil, das in der staatlichen Gewerbeförderung des 18. Jahrhunderts geprägt wurde, ist zu pauschal, um den Technikgebrauch des mittelalterlichen Handwerks angemessen zu beschreiben, erläutert Norbert Hahn. Den Zünften lag zuerst das Wohl der in ihnen zusammengeschlossenen Meisterbetriebe am Herzen. Mit diesem Ziel waren sie offen für Innovation, solange diese der Gesamtheit der Meister zugutekamen.

Die Zukunft im Blick – Berufe des Handwerks

„Die Weiterentwicklung und Entstehung neuer Fertigkeiten ist in der Metallbearbeitung gut zu beschreiben. Der Übergang vom Schmied als „Alleskönner“ zu einer überschaubaren Palette von Metallhandwerken verdeutlicht die Wandelbarkeit. Innovationsdruck entstand sowohl bei Teilen des Textilhandwerks, wie im Kunsthandwerk. Als monumentaler Glanzpunkt gilt bspw. der Bronzeguss der Karolingerzeit und des Hochmittelalters. Sichtbare Zeichen damaliger Zeit ist dies in Form großer Kirchentüren oder den berühmten Emporengittern der Aachener Pfalzkapelle“, erläutert Norbert Hahn.

Mit Produktinnovationen, gerade im Textilgewerbe, waren die Zünfte stetig konfrontiert – und nutzten neue Marktchancen. Die zunehmende Produktionsvielfalt des mittelalterlichen Handwerks ging mit erheblichen Ausweitungen des Inventars an Werkzeugen einher. Am Ausgang des Mittelalters ermöglichten Erfindungen, wie die Weiterentwicklung von Drehbank, Hobelbank und Schraubstock, neue Bearbeitungsmethoden und Herstellungsprozesse. Innovationen, die eine präzisere oder kraftsparende Bearbeitung von Werkstoffen erlaubten, stießen unter den Handwerksmeistern nicht auf Kritik oder Ablehnung, so Norbert Hahn.

Das Handwerk baut auf die klare Aufgabenstellung von 1897

Über 130 Berufe zählen heute zum Handwerk in Deutschland. Innovationskraft baut auf qualifizierte Fachkräfte, um neue technische und wirtschaftliche Entwicklungen zu generieren. Die Handwerksorganisationen bieten durch klare Aufgabenstellung eine breite Infrastruktur für Aus- und Weiterbildung, qualitative Angebote an Waren und Dienstleistungen, Problemlösungen. Die Väter der Gewerbeordnungsnovelle von 1897 legten den Grundstein der gültigen Handwerksordnung und formulierten:

1.Die nähere Regelung des Lehrling Wesen
2.Die Durchführung der für das Lehrlingswesen geltenden Vorschriften zu überwachen
3.Die Staats- und Gemeindebehörden in der Förderung des Handwerks durch tatsächliche Mitteilungen und Erstattung von Gutachten über Fragen zu unterstützen, welche die Verhältnisse des Handwerks berühren
4.Die Bildung von Prüfausschüssen zur Abnahme der Gesellenprüfung

Fazit: Wahrnehmung technischer Fortschritt und Innovationsprozess – Beschleunigung – Kommunikation

Technische Neuerungen in der Kommunikation oder dem Verkehrswesen wurden im Mittelalter höchstens punktuell wahrgenommen, nicht wie in der Moderne als kontinuierlicher Innovationsprozess. Norbert Hahn erläutert, dass im Mittelalter einfache Werkzeuge und Waffen zum Alltag gehörten. Technik diente vornehmlich der Produktion oder der Zerstörung. Beispiele für zweckfreie Unterhaltungstechnik im Mittelalter finden sich in Form der astronomischen Schauuhren, die im Spätmittelalter in Kirchen und an öffentlichen Plätzen angebracht waren – wie z.B. in Straßburg, Rostock, Prag oder im schwedischen Lund. Ihr Funktionsablauf lässt sich noch heute bewundern, freut sich Norbert Hahn. Stetiger Wandel ermöglicht die Entstehung von zahlreichen Handwerksberufen aus den unterschiedlichsten Bereichen wie dem Bau- und Ausbau, Metall und Elektro, Holz und Kunststoff, Bekleidungs-, Textil- und Lederhandwerk, Lebensmittelhandwerk, Gesundheits- und Körperpflegehandwerk und Grafisch-Gestaltendes Handwerk – die Weiterentwicklung durch Innovation, Vision, Kommunikation und starker Ausbildungsbetriebe.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

Kontakt
Hahn Fertigungstechnik GmbH
Norbert Hahn
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Hahn Fertigungstechnik GmbH: Ausbildung steht im Vordergrund

Technisierung der Tätigkeit: Der Automat als maßgebliches Modul der Industrie

Hahn Fertigungstechnik GmbH: Ausbildung steht im Vordergrund

Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg Niedrsachsen

Geschichte der Ausbildung im Bereich des Maschinenbaus und der Fertigungstechnik – Revolution, Automation, Entwickler und Visionen – von Norbert Hahn, Papenburg in Niedersachsen

Der Beitrag schildert die Auswirkung der Revolution der industriellen Fertigungsmethoden. Die Arbeitsbedingungen änderten sich, Wissenschaft und Technik übernahmen die Führung. Ein riesiges neues Themenfeld entstand: die Ausbildung.

Ein Seminarbeitrag von Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg, Niedersachsen.

Die Revolution der Industrie

Die Industrielle Revolution in England, die in den 60er-Jahren des 18. Jahrhunderts ihren Anfang nahm, ist ein prägendes Beispiel für die Notwendigkeit von Ausbildung. Im Verlauf der industriellen Revolution musste die manuelle, vorwiegend in Werkstätten betriebene Fertigung der maschinellen, der industriellen Produktion weichen. War der Produzent als Handwerker noch unmittelbarer Schöpfer des Produktes, so übernahm jetzt der Industriearbeiter in zunehmendem Maße die Bedienfunktion an Maschinen und Maschinensystemen. Zugleich wurde die körperliche Energie der Arbeiter als Antriebskraft durch die maschinelle Kraft ersetzt. Die Einführung von Werkzeugmaschinen war die wesentliche Voraussetzung für die Durchsetzung der industriellen Revolution. Voraussetzung war die Dampfmaschine. Das war ein Anfang.

Technisierung der Tätigkeit: Der Automat als maßgebliches Modul der Industrie

So steht am Beginn der wirtschaftlich-wissenschaftlich-technischen Revolution ein ähnlich bahnbrechendes Gerät: der Automat. Die Automatisierung, d.h. die Technisierung der Tätigkeit, führt zu neuen Berufen und neuen beruflichen Herausforderungen, z.B. für Mess- und Regeltechniken.

Jetzt sind andere Fertigkeiten gefragt – vom Handwerker zum komplexen Planer

Die Einführung von teil- oder vollautomatischen Verfahren zieht immer die Vergrößerung des wissenschaftlich-technischen Sektors in der Planung nach sich. Das heißt, immer mehr Menschen werden in diesem Bereich produktiv tätig. Einher ist in den letzten Jahrzehnten die rapide Verkürzung der Innovationszeit gegangen, d.h. der Zeitspanne zwischen der Erfindung und ihrer industriellen Auswertung. Betrug die Innovationszeit bei der Fotografie noch 112 Jahre, beim Telefon 56 Jahre und beim Radio 53 Jahre, lagen zwischen der Erfindung der Dampfmaschine und ihrem Einsatz in der Industrie ganze 20 Jahre, so fanden Transistoren Mitte der 50er-Jahre des letzten Jahrhunderts nach fünf Jahren und integrierte Schaltkreise bereits nach drei Jahren nach Abschluss der ersten grundlegenden Arbeiten industrielle Verwendung. Die Erfindung und die industrielle Verwertung des Lasers zeigt eine deutliche Tendenz: Verzahnung von Forschung, Entwicklung und Produktion.

Was für eine fantastische Entwicklung der letzten 200 Jahre

Maschineneinsatz bedeutet nicht nur eine spezielle Ausbildung der Mitarbeiter, sondern auch erheblichen Kapitaleinsatz und ein vermehrtes Maß an Planung. Heute ist das Ausbildungswesen prägend für die gesamte Branche des Maschinenbaus und der Fertigungstechnik. Hier sind spezielle Ausbildungsberufe geschaffen worden bzw. die Verzahnung von Studien und gleichzeitiger Arbeit im Rahmen eins dualen Studiums. Die Einführung und die Durchsetzung der Technik, ihre schnelle Umsetzung im betrieblichen Alltag, erhöhen nicht nur die Produktivität, sondern auch die Lebensqualität aller Mitarbeiter. Eintönige, ermüdende Arbeiten sind heute ersetzt durch interessante Tätigkeiten mit Maschinen, die abwechslungsreich sind und dem Mitarbeiter die Möglichkeit geben, sich selbst einzubringen. Planung und Kompetenz sind das A und O, um qualifiziert die Tätigkeiten umsetzen zu können. Norbert Hahn verdeutlicht, dass die Hahn Fertigungstechnik GmbH sich als ein verantwortungsbewusstes Unternehmen sieht. „Die Verantwortung wahrnehmen bedeutet auch, sozial-gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und als Ausbildungsbetrieb jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten. Hahn Fertigungstechnik als Produktionsstätte profitiert ebenso wie die Auszubildenden selbst. Denn seien wir mal ehrlich: Mit der qualitativen Ausbildung unseres Nachwuchses stärken wir auch unsere eigene Zukunft. Deshalb liegt uns neben der persönlichen Zukunft unserer Auszubildenden auch die Weitergabe unseres fachlichen Know-Hows sehr am Herzen“, meint Norbert Hahn.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Die verbündeten Rivalen Wirtschaft und Technik

Handwerk hat goldenen Boden Industrialisierung und Handwerk 4.0

Die verbündeten Rivalen  Wirtschaft und Technik

(NL/9006846276) Handwerk 4.0: Zukunft und Entwicklung durch Wirtschaft und Technik, Digitalisierung muss das sein? Die industrielle Revolution schuf den Maschinenarbeiter und heute übernehmen Roboter und Maschinen alle Prozesse. Was wird unter Handwerk 4.0 verstanden? Diskussionsbeitrag von Norbert Hahn, Hahn Fertigungstechnik GmbH.

Wandel der Berufsstruktur ändert die Arbeitsbedingungen – Diskussionsbeitrag von Norbert Hahn, Hahn Fertigungstechnik GmbH, aus Papenburg in Niedersachsen

Im Verlauf der Industriellen Revolution musste die manuelle vorwiegend in Werkstätten betriebene Fertigung der maschinellen und industriellen Produktion weichen. War der Produzent als Handwerker noch unmittelbarer Schöpfer des Produkts, so übernahm dieser als Industriearbeiter schlussendlich die Bedienungsfunktion an Maschinen und Maschinensystemen. Gleichzeitig wurde die körperliche Energie der Arbeiter als Antriebskraft der Maschinen weitgehend durch die Anwendung der Dampfkraft im Produktionsprozess ersetzt. Was passiert heute? Das Familienunternehmen Hahn Fertigungstechnik GmbH mit Sitz in Papenburg an der Ems investiert in die Zukunft. Norbert Hahn, Geschäftsführer: „Was als kleiner Reparaturbetrieb begann, hat sich zu einem namhaften Lösungsanbieter in der Zerspanungstechnik mit über 40 Mitarbeitern entwickelt. Wirtschaft und Technik erfordern stetigen Wandel zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung im Handwerk. In der Zerspanungstechnik müssen verschiedene Prozesse nahtlos ineinandergreifen. Die Herstellung bzw. Wandlung des Werkstücks vom Rohzustand zum funktionsfähigen Fertigungszustand ist das Ziel. Das bedeutet: Qualität und Hochwertigkeit bereits vor dem eigentlichen Handwerk und bis hin zur pünktlichen Auslieferung.“

Welche Sorgen, Ziele und Träume haben Handwerker?

Handwerker wie Dachdecker, Maurer, Fensterbauer, Fertigungstechniker, Steinmetz, Zimmermann, u.v.m. blicken sowohl mit Sorgen, aber auch Träumen und klaren Zielen in die Zukunft. Die Anforderungen steigen, Technik bereichert das Handwerk: 3D-Scan statt Maßband, Computermodelle statt Bauzeichnungen und Roboterprogrammierung statt Kreissäge. Traum und Ziel für eine bessere Bezahlung für mehr Qualität und Know-How? Empfindet der Handwerker die Technik als Bedrohung oder Bereicherung?

Werkzeugmaschinen läuten die Industrielle Revolution ein

Der Beginn des Wandels im Handwerk liegt Jahrhunderte zurück. Norbert Hahn erläutert, dass die Einführung der Werkzeugmaschinen die wesentliche technische Voraussetzung für die Durchsetzung der Industriellen Revolution darstellte. Am Beginn der wissenschaftlich-technischen Revolution machte ein Gerät den Weg frei der Automat. Der Automat gilt als Zwischenstufe zwischen Produzent und Maschine. Im Laufe der Industriellen Revolution wurde die Werkzeugmaschine zwischen Arbeiter und Produkt geschaltet. Ein Umdenken war nötig. Die Industrielle Revolution schuf den Maschinenarbeiter, dessen Funktion durch die von Automaten gesteuerten Werkzeugmaschinen übernommen wurde. Die Automation verdrängte teilweise den Beruf des Maschinenführers, führte auf der anderen Seite neue Berufe ein, z.B. den Mess- und Regeltechniker, gibt Norbert Hahn zu bedenken.

Handwerk 4.0 gibt es das?

Industrie 4.0 hat sich etabliert, aber Handwerk 4.0 was ist das? Norbert Hahn: „Industrie 4.0, eine Branche, in der Maschinen die Arbeit übernehmen. Die Digitalisierung der Arbeitsprozesse bereits Standard ist. Und im Handwerk? Ohne dass ein Mensch einen Finger rührt, schälen mit kleinen Fräsköpfen Roboter ganze Skulpturen aus großen Steinblöcken heraus. Der Steinmetz sieht zu wie erkennbare Adler, Engel und Löwenköpfe, die einmal an der Fassade des Berliner Stadtschlosses hängen sollen, entstehen. Wird das unter Handwerk 4.0 verstanden?“

Zunkunft und Ziel ist die Digitalisierung der Arbeitsprozesse im Handwerk. Für die kleinen Betriebe mit wenig Personal stehen große Herausforderungen an. Das Handwerk darf den Sprung in die digitale Welt nicht verschlafen, sonst ist die Unternehmenszukunft gefährdet. Initiativen, die Handwerk und Wissenschaft vereinen sollen, Technik und Tradition verschmelzen lassen, helfen den Unternehmen und Betrieben zur digitalen Umsetzung, weiß Norbert Hahn.

Fazit: Angst Heute? Die Industrialisierung verbreitete Angst und Sorgen, setzte sich trotzdem erfolgreich durch.

Durch die Industrialisierung wurden mehr Menschen produktiv tätig. Verallgemeinernd lässt sich sagen, dass von Wissenschaft, Forschung und Technik Rentabilität und Weiterentwicklung der Produktion unmittelbar abhängen, meint Norbert Hahn.

Geschichtlich belegt trat infolge des industriellen Prozesses eine rapide Verkürzung der Innovationszeit, der Zeitspanne zwischen Erfindung und ihrer industriellen Auswertung, ein. Norbert Hahn nennt Beispiele: „Betrug die Innovationszeit bei der Fotografie noch 112 Jahre, beim Telefon 56 Jahre und beim Radio 35 Jahre, lagen zwischen der Erfindung der Dampfmaschine und ihrem Einsatz in der Industrie nur noch 20 Jahre. Die Innovationszeit von Transistoren betrug gerade mal fünf Jahre und integrierte Schaltkreise waren bereits nach drei Jahren in der ersten grundlegenden Arbeit einer industriellen Verwendung. Wirtschaft und Technik hängt zusammen Rivalen die sich gegenseitig befruchten.“

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Maschinenbau Hahn: Life, Liberty und Pursuit of Happiness

Demokratie muss wehrhaft sein. Demokratie: anstrengend, schwierig, unangenehm – Diskussionsbeitrag von Jens Hahn, Ingenieur und Autor, Papenburg / Niedersachsen

Maschinenbau Hahn: Life, Liberty und Pursuit of Happiness

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Ein Zwischenruf von Jens Hahn, Ingenieur und technischer Leiter Schweißtechnik bei Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG. Maschinenbau Hahn fertigt komplette Stahlkonstruktionen sowie einzelne Komponenten nach Vorgaben und eigener Planung. In über 30 Jahren hat sich das Familienunternehmen zu einer der leistungsfähigsten Fertigungsstätten im Nordwesten Niedersachsens entwickelt. Hochwertigen Produkte und umfassende Dienstleistungen aus dem Anlagenbau und der Fördertechnik für Schüttgüter der Maschinenbau Hahn unterstützen zahlreiche Branchen.

Demokratie: Leben – Freiheit – Glück

Gesamteuropäisch gilt heute 2018 /2019, dass eine starke Demokratie sich nicht nur wehrhaft verteidigen muss, sie muss auch offensiv sein, in manchem präventiv. Nur so gibt es wirtschaftliche Stabilität und Wachstum.

Auf jeden Fall muss sie den Feinden der Demokratie geistig und ,,körperlich“ sprich: machtpolitisch überlegen sein. Das ist Grundlage des wirtschaftlichen Aufschwungs seit dem Ende des Mittelalters. Die Demokratie war nicht zu besiegen, weil sie nach innen wie auch nach außen geistig-geistlich und machtpolitisch gerüstet, also wehrhaft war. Diese Wehrhaftigkeit war, wie so oft in der Geschichte des Christentums, gewiss nicht jesuanisch im Sinne der Bergpredigt. Auch deshalb hat jeder Atheist oder jeder Gläubige, der sich auf diesen jesuanischen Geist beruft, verständlicherweise Probleme, Gewalt als Mittel der Politik zu akzeptieren. Das ist so, Demokratie muss wehrhaft sein.

Life, Liberty and the Pursuit of Happiness

Auf diese Frage gab die Unabhängigkeitserklärung der USA I776 die überzeugendste Antwort: Life, Liberty and the Pursuit of Happiness – drei unveränderliche Rechte, bei denen das Leben nicht zufällig an erster Stelle steht. Denn Toten hilft die Freiheit nicht.

Menschheitsgeschichtlich ist dies unbestreitbar mit der Entstehung des Staates verbunden: Am Anfang war das Sicherheitsbedürfnis der Bürger nach innen und außen. Erst später kam der Ruf nach Freiheit. Das mag vielen missfallen. Das war so, ist so und wird so bleiben. Dass wir auf die Errungenschaft der Freiheit nicht verzichten wollen, ist ein Wunsch. Kein Lutherzitat oder-gedenken, nur wir selbst können uns diesen Wunsch erfüllen, indem wir unsere Freiheit täglich neu zu verteidigen bereit sind.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Urlaub mit Angel, Köder und viel Muße

Im Emsland auf Fischjagd gehen

Urlaub mit Angel, Köder und viel Muße

Das Emsland gilt als Angelparadies für Sport- und Hobbyangler (Bildquelle: ASV Rhede (Ems) e.V.)

Das Emsland im deutsch-niederländischen Grenzgebiet gilt als Angelparadies. In den Flüssen Hase und Ems mit ihren Altarmen sowie dem Dortmund-Ems-Kanal und den Baggerseen in der Region holen Sport- und Hobbyangler Hecht, Zander, Forellen, Karpfen, Brassen, Schleie, Rapfen, Rotaugen und Aale sowie Welse aus dem Wasser. Da die meisten Fischarten im Emsland in ausreichender Anzahl vorkommen, gelten nur wenige Fangbeschränkungen. Auch Nachtangeln ist an den meisten Angelgewässern erlaubt.

An der Ems können bei Lathen Zander, Barsche und Weißfische jeder Art aus dem zirka sechs Meter tiefen Gewässer geholt werden. Auch bei Dörpen bietet der Fluss aufgrund einiger naturbelassener Gewässerabschnitte besonders gute Lebensbedingungen für Fische. Zudem gibt es viele Altarme wie zum Beispiel den „gelben Fluss“ bei Oberlangen mit teilweise überhängenden Bäumen, die ein gutes Revier für Hechte sind und an denen das Angeln in einer landschaftlich besonders reizvollen Umgebung möglich ist. An der Hase gehen Fische gut an die Angel beziehungsweise in die Reuse. Außer an Hase und Ems kann an diversen Kanälen geangelt werden, wie dem Süd-Nord-Kanal oder dem Dortmund-Ems-Kanal. Hier gibt es unter anderem einen hervorragenden Bestand an Graskarpfen und Schleien.

Die Preise für Gastkarten variieren je nach Angelrevier. Tageskarten kosten zwischen 2,50 und fünf Euro, Wochenkarten zwischen acht und 30 Euro. Monatskarten sind bereits ab 13 Euro erhältlich. Ausgabestellen für Angelscheine, die überall an den Gewässern benötigt werden, gibt es in vielen Gaststätten, Bürgerbüros, Baumärkten mit Angelabteilungen und direkt bei den Angelsportvereinen.

Wer lieber Fisch isst statt angelt, sollte den Forellenhof Burke in Bawinkel mit Restaurant, Räucherei und Fischverkauf besuchen ( www.forellenhof-duisenburg.de). Hier werden seit 30 Jahren Forellen- und Fischgerichte mit Pfiff serviert. Aber auch in vielen anderen Gastronomiebetrieben im Emsland wird eine abwechslungsreiche Auswahl an Fischgerichten geboten.

Angelsport- (ASV) und Fischereivereine (SFV) wie beispielsweise der ASV Rhede, der SFV Papenburg, der SFV Aschendorf und der ASV Dörpen tragen mit Pflege- und Besatzmaßnahmen sowie Renaturierungsmaßnahmen dazu bei, dass nach wie vor nahezu alle einheimischen Fische in den Gewässern des Emslandes vorkommen. Neben den natürlich fischereilichen Aspekten legen die Vereine viel Wert auf die Jugendarbeit mit der Heranführung des Nachwuchses an den Umgang mit Tier und Umwelt. Weiter steht bei der Vereinsarbeit auch die Erhaltung der Natur und der Artenvielfalt in und um die Gewässer im Vordergrund.

Über das Emsland
Das Emsland erstreckt sich über 2.880 Quadratkilometer von der nordrhein-westfälischen Landesgrenze bei Rheine bis zur Grenze Ostfrieslands bei Papenburg und ist damit flächenmäßig größer als das Bundesland Saarland. Rund 1.000.000 Urlauber verzeichnet die Emsland Touristik jährlich, die meisten von ihnen sind Radwandertouristen und Familien. Der Landkreis bietet mit über 3.500 Kilometern ein ausgeprägtes Radwegenetz entlang der Flussläufe von Ems und Hase, Moore und Wälder, aber auch zahlreiche Bauern- und Ferienhöfe, die als besonders familienfreundlich zertifiziert sind.

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Martina Alfers
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Radurlaub „auf Rezept“ startet erfolgreich im ersten Jahr

So gesund und günstig waren Fahrradreisen noch nie

Radurlaub "auf Rezept" startet erfolgreich im ersten Jahr

Gesund und günstig Fahrrad fahren: Der Radurlaub „auf Rezept“ ist ein einmaliges Angebot. (Bildquelle: Schoening Fotodesign)

Radurlaub „auf Rezept“ verbindet Radreisen im Hasetal, Emsland und Osnabrücker Land mit Präventionskursen – bezuschusst von der Krankenkasse.

Fast 1.000 Urlauber und rund 200.000 gefahrene Kilometer – das ist die Bilanz der ersten Saison von Radurlaub „auf Rezept“. Das Angebot führt Radfahrer in das im westlichen Niedersachsen gelegene und auch als „Fahrradies“ bekannte Hasetal. Das Besondere: Neben der sportlichen Erkundung der Landschaft stehen zwei Präventionskurse zu gesunder Ernährung und progressiver Muskelentspannung auf dem Programm.

Zuschuss von der Krankenkasse

Die Präventionskurse sind nach dem Sozialgesetzbuch (§20 SGB V) zertifiziert. Die Teilnahme wird von den Krankenkassen mit durchschnittlich 150 Euro bezuschusst. So fördert Radurlaub „auf Rezept“ die Gesundheit und schont darüber hinaus den Geldbeutel. Vor der Buchung sollten Fahrradfahrer Kontakt zu ihrer Krankenkasse aufnehmen und sie auf den geplanten Urlaub hinweisen – für den Fall, dass vorab noch Dokumente eingereicht werden müssen.

Vier Standorte

Bei der Buchung haben Urlauber die Wahl zwischen vier Standorten: der emsländischen Kreisstadt Meppen, dem Alfsee im Osnabrücker Land, Lastrup im südlichen Oldenburger Münsterland und der Kornbrennerstadt Haselünne. Erfahrene Reiseleiter führen die Gruppen auf den mehrtägigen Reisen zu den schönsten Ecken des Hasetals. Die ausgebildeten Kursleiter vermitteln sachkundig ihr Wissen und geben den Teilnehmern viele Übungen und Rezepte für Zuhause mit.

Positive Resonanz

Bei den Radurlaubern kommt das neue Konzept hervorragend an: 97 Prozent von ihnen bewerten das Angebot positiv. Insbesondere die gute und herzliche Rund-um-Betreuung durch die Reiseleiter und das ganzheitliche Konzept begeistern die Teilnehmer. Daneben würdigen sie vor allem die gepflegte Region und die hervorragend ausgebauten Radwege. Viele Urlauber haben sich schon jetzt entschieden, im nächsten Jahr wieder „auf Rezept“ zu radeln.

Kapazitäten verdoppelt

Die Hasetal Touristik GmbH, die den Radurlaub „auf Rezept“ erfunden hat und ihn komplett abwickelt, ist von der Resonanz überwältigt: „Die erste Saison 2017 war überragend. Mit einem derartigen Ansturm haben wir nicht gerechnet“, berichtet Geschäftsführer Wilhelm Koormann. Für 2018 reagiert die Hasetal Touristik bereits: Die Kapazitäten an Hotelbetten und Kursleitern werden verdoppelt.

Die Hasetal Touristik ist für ihre Ideen rund um den Radtourismus mit dem Deutschen Tourismuspreis ausgezeichnet worden. Egal ob Radrundreise oder Radsternfahrten – hier sitzen Experten für geführte und individuelle Radreisen im Hasetal zwischen Meppen und Osnabrück. Buchen Sie bei uns Ihren perfekten Aktivurlaub und erleben Sie unseren ausgezeichneten Service, die optimalen Radwege und die traumhaft schöne Landschaft!

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Heute schon gekuschelt? Familienferien gegen Winterblues

Familotel Gut Landegge im Emsland macht alle glücklich

Heute schon gekuschelt? Familienferien gegen Winterblues

Kuschelferien auf dem Familotel Gut Landegge im Emsland (Bildquelle: Gut Landegge)

Haren, November 2017 – Brrr – es wird kalt und ungemütlich. Die Bäume sind kahl und es regnet und stürmt. Jetzt sehnt man sich nach Gemütlichkeit und Kuscheln unter einer warmen Decke. Der Winterblues muss rechtzeitig vertrieben werden. Am besten mit ein paar Tagen Urlaub im November, um die Seele zu streicheln und das Gemüt zu erheitern.
Die Familotels haben sich auf Urlaub mit der ganzen Familie spezialisiert und zu dieser Kooperation gehört auch das Familotel Gut Landegge im Emsland. Das traumhaft schöne und idyllisch gelegene Gutshaus liegt umgeben von einem Wassergraben, mit vielen alten Bäumen und Obstgärten drum herum. Hier kann sich die ganze Familie austoben, denn überall ist frische, gesunde Natur mit herrlicher Luft. Und egal wie das Wetter ist, hier gibt es draußen und drinnen immer etwas zu tun – für große und auch für kleine Gäste. Hier kann man wunderbar in den gemütlichen Ferienwohnungen mit Mama und Papa kuscheln, aber auch aktiv sein und sich viel bewegen. Und man lernt schnell neue Spielkameraden kennen!
Die 50.000 qm umfassende Ferienanlage bietet 26 gemütliche und gut ausgestattete Familien-Appartements mit modernen Komfort für kleine und große Familien an.
Reiten wird hier ganz groß geschrieben und macht die Hotelanlage zu einer echten Perle für den perfekten Familienurlaub, denn für die Kids sind die Pferde und der Streichelzoo die Highlights. Hier können Hasen, Hunde und Ziegen gestreichelt und verwöhnt werden. Auch eine Traktor-Fahrt oder toben im 600 qm großen Kinderspielland stehen auf dem Programm.
Mit professioneller Kinderbetreuung – Die Eltern wissen es zu schätzen
Ein professionelles Betreuungsteam kümmert sich sehr liebevoll um die Kleinen und auch um Babys. Es werden 43 Stunden liebevolle Baby- & Kleinkinderbetreuung (von 0 bis 2,9 Jahre, Montag bis Samstag von 9.00 bis 12.30 Uhr und Montag bis Freitag 13:00 bis 17:30 Uhr) und 80 Stunden Kinderbetreuung (ab 3 Jahren) im Happy Club, sowie tägliche gemeinsames Kinderessen während der Mittagszeit mit den Betreuerinnen. Die Eltern können sich also auch mal wirklich entspannen und durchatmen.
Eine Baby- & Kleinkinderausstattung, z.B. Gitterbett, Wickelauflage, Wasserkocher, Vaporisator und Babyfon bis hin zum Kinderwagen oder Buggy ist auch vorhanden, so dass man getrost alles zu Hause lassen kann. Täglich können die Kids von einem separatem Kinderbuffet essen, alles ist inklusive. Das „Babybuffet“ bietet Bioprodukte. Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag werden die Kinder beim Abendessen von 18:00 – 19:30 Uhr betreut. Der Donnerstag wird von den Kindern immer herbei gesehnt, denn dann wird Stockbrot gebacken.
Der Wellnessbereich von Gut Landegge ist bei den Eltern sehr beliebt. Im Indoor-Schwimmbad ein paar Bahnen ziehen und dann heiße Saunagänge in der Finnischen- oder Biosauna genießen. Wann hatte man das zum letzten Mal? Wohltuende Wärme in der Infrarotkabine und anschließend Entspannen im Panoramaruheraum – Winterblues ade. Massagen, eine osteopathische oder chiropraktische Behandlung machen die müden Knochen wieder munter und der Alltag ist weit weg.
Nach kurzer Zeit sehnt man sich ja doch wieder nach den Kleinen. Darum ist es toll, dass auch viele gemeinsame Aktivitäten unternommen werden können: Ob Fußballspielen, eine Planwagenfahrt, Bogenschießen, Stockbrotbacken am Lagerfeuer, einen Schwimmkurs machen (Kinder ab drei Jahren) oder an einem Rittergolfturnier teilnehmen, alles garantiert einen abwechslungsreichen und unvergesslichen Urlaub für Eltern und Kinder.
Die Umgebung hat einiges an Ausflugszielen und Freizeitmöglichkeiten zu bieten. Der Tierpark Nordhorn ist nicht weit und auch der Zoo Emmen ist ideal für einen gemeinsamen Ausflug.
Das Arrangement vom Gut Landegge „Kuschelwochen im November“ ist ab drei Nächten buchbar (vom 04.11. bis zum 19.11. 2017) und ohne Probleme verlängerbar bis auf 10 Nächte. Neben vielen Extras beinhaltet das Angebot Vollpension für die Erwachsenen und All-Inclusive für die Kinder. Das Zimmer „Gingko“ kostet z. B. ab 434,-EUR. Detaillierte Infos auch unter: www.gutlandegge.de
Das Arrangement detailliert:
-3 Übernachtungen
-Bademäntel auf dem Zimmer (leihweise)
-Täglich Kids All-Inklusive mit separatem Kinderbuffet
-Babybuffet mit Bioprodukten von Holle
-Vollpension für Mama & Papa bzw. Oma & Opa (Frühstück, Mittagssnack, Abendbuffet mit 4-Gängen)
-1x Kaffe & Kuchen für die gesamte Familie inklusive
-43 Stunden liebevolle Baby- & Kleinkinderbetreuung (von 0 bis 2,9 Jahre)
-80 Stunden Kinderbetreuung (ab 3 Jahren) im Happy Club Montag
-Betreuter Mittags- und Abendtisch
-Montag, Mittwoch und Freitag um 09:00 Uhr: Tiere Füttern mit Bauer Gerd
-Montag: Kosmetische Behandlungen in der Beauty-Lounge (gegen Gebühr, andere Termine auf Anfrage möglich!)
-Dienstags-Highlights! Spannendes Rittergolfturnier mit anschließendem Rittermahl
-Mittwoch ist Wellnesstag! Unser Heilpraktiker und Physiotherapeut verwöhnt Mamas & Papas sowie Omas & Opas bei einer entspannenden Massage (gegen Gebühr, andere Termine auf Anfrage möglich!)
-Donnerstagsevent! Planwagenfahrt am Nachmittag mit Bauer Gerd und Barbecue am Abend in traumhaft-schöner Atmosphäre mit Lagerfeuer und Stockbrotbacken
-Nutzung unseres neuen Schwimmbad mit Babybecken, Fitnessraum sowie Saunalandschaft mit Bio-Dampf-Sauna, Trocken-Sauna, Infrarotkabine und Ruheraum
-Schwimmkurse möglich ab 3 Jahre (gegen Gebühr)
-Gratiseintritt in unser Indoorspielland
-Komplette Baby- & Kleinkinderausstattung z.B. Gitterbett, Wickelauflage, Wasserkocher, Vaporisator, Babyfon, Kinderwagen oder Buggy uvm.

Weitere Informationen :
Familotel Gut Landegge
Tel. +49 / (0)5932 12 21
urlaub@GutLandegge.de
www.gutlandegge.de

Pressekontakt:
PR Office, Kommunikation für Hotellerie und Touristik,
Bettina Häger-Teichmann, Strangweg 40, 32805 Horn-Bad Meinberg,
Tel. +49 (0)5234 / 2990, bettina.teichmann@pr-office.info, www.pr-office.info

Kinderparadies Familotel Gut Landegge
Seit sieben Jahren gehört das Gut Landegge zur Kooperation der Familotels, die Familien-Urlaub in den schönsten Ecken Deutschlands anbieten. Die Inhaber vom Gut Landegge, Familie Hiebing und ihr Team wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig ein vielfältiges Freizeit-Angebot, ein komfortables Hotel, intakte Natur, eine liebevolle Kinderbetreuung und gutes Essen für einen gelungenen Urlaub sind.
Im Alter von Null bis 15 Jahren werden die Kids hier rundum herzlich versorgt. Die ganz Kleinen spielen in der BabyLounge und im kuscheligen Snoozlezimmer mit altersgerechtem Spielzeug, Laufstall, Kinderholzbettchen und gemütlichen Sitzecken für die Eltern. Die etwas Größeren freuen sich über die vielen Tiere, wie z. B. Kaninchen, Hühner, Ziegen und Co. In der Ferienanlage ist das Betreuungsteam mit den Kleinen viel unterwegs. Es wird draußen gespielt, z. B. auch im Wald. Vor Autoverkehr braucht man sich hier nicht zu sorgen, denn die fahren auf dem Gutsgelände nicht. Kinderwagen, Buggys und Zwillingswagen sind übrigens vorhanden und müssen nicht mitgebracht werden. Teens können untereinander Kräfte messen und Sport treiben. Geschicklichkeitsrennen auf der Kettcarbahn sind mindestens so spannend wie das Rudern auf dem Burggraben. Beim Beachvolleyball, Streetball oder Fußball haben die Kids Spaß mit Gleichaltrigen und finden schnell Anschluss.

Kontakt
Familotel Gut Landegge
Tim Hiebing
Landegge 1
49733 Haren
05932 1221
urlaub@gutlandegge.de
http://www.gutlandegge.de

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Männer sind einfach nur große Kinder

Im Urlaub mal Feuerwehrmann und Baggerfahrer spielen – im Emsland ist das möglich

Männer sind einfach nur große Kinder

Der Funpark in Meppen bietet neben der Fahrt durch den Matsch auch Paintball an. (Bildquelle: Funpark Meppen BV Helga Woolderink)

Als Kind wollte Horst Feuerwehrmann werden, Peter Baggerfahrer und Benny Fußballprofi. 30 Jahre später sind sie IT-Techniker, Vertriebsmitarbeiter und Steuerberater. Doch den Kinderträumen von „echten“ Männerberufen hängen sie noch nach. Zumindest im Urlaub können sie ihre Träume im deutsch-niederländischen Grenzgebiet einmal ausleben. Hier, im Emsland, heißt es „Wasser marsch!“, „nimm dafür mal den 21 Tonnen-Bagger“, „spiel lieber mal eine Runde Fußball-Golf“. Eine Übersicht über die männertauglichen Urlaubsangebote gibt es unter www.emsland.com

„Betreten der Baustelle ausdrücklich erlaubt!“ heißt es im Bagger-Park Emsland in Haren-Wesuwe. Hier dürfen Männer – und im Zuge der Gleichberechtigung auch Frauen – Bagger, Quad und Offroad-Jeep fahren. Wer das „Bagger-Diplom“ erwerben will, löst unterschiedliche Aufgaben mit kleinen und wirklich großen Baggern mit bis zu 21-Tonnen. Das Diplom kostet pro Person 49,50 EUR; da diese schwere Arbeit hungrig macht, wird danach gegrillt (12,50 EUR). Infos unter www.bagger-park.de

Wenn es lange geregnet hat, dann macht die Fahrt durch den Matsch mit dem Hummer besonders viel Spaß. Im ganzjährig geöffneten Funpark Meppen geht das. Wer es etwas kleiner mag, kann mit dem Go-Kart versuchen, einen neuen Rundenrekord aufzustellen. Ferrari, Lamborghini und Porsche zählen auch zum Fuhrpark. Das „PS-Duell“ kostet 29,50 EUR und beinhaltet 15 Minuten Jeep fahren und zwei Kartrennen. Infos unter www.funpark-meppen.de

Auf der Fußballgolf-Anlage in Lünne wird der Ball über verschiedene Hindernisse hinweg mit Gefühl und möglichst wenig Ballberührungen in 18 Löcher eingelocht. Geöffnet ist die Anlage von April bis Ende Oktober von freitags bis sonntags, nach Absprache auch in der Woche. Eine Runde kostet 7,00 EUR. Infos unter www.fussballgolf-emsland.de

Hoch hinaus geht es im Hochseilgarten Dankern in Haren auf zwei Parcours unterschiedlicher Höhe mit 18 Elementen bis zehn Meter Höhe. Neben den Kletterpalmen sorgt auch die zwölf Meter hohe Kletterwand für noch mehr Nervenkitzel. Der Hochseilgarten kostet 9,00 EUR pro Durchgang, im Niedrigseilgarten kann für 8,00 EUR geklettert werden. Kletterpalmen und -wand kosten 3,00 EUR je 20 Minuten. Infos unter
www.schloss-dankern.de/de/aktivitaeten/hochseilgarten.html

„Wasser marsch“ ertönt es laut auf dem Gelände des Feuerwehrmuseums in Salzbergen. Wer gut zielt, erhält ein „Feuerwehrdiplom“ und kann besichtigen, wie sich die Ausrüstung der Feuerwehrleute im Lauf von 300 Jahren verändert hat. Das Museum, eines von rund 40 Feuerwehrmuseen in Deutschland, öffnet sonntags (10-17 Uhr, Februar bis November) und mittwochs (19-21 Uhr, ganzjährig). Der Eintritt kostet 3,00 EUR, das Diplom zusätzlich 1,50 EUR. Infos unter www.feuerwehrmuseum-salzbergen.de

Im Museum für Landtechnik in Spelle sind Landmaschinen aus der 110-jährigen Geschichte der Maschinenfabrik Krone zu sehen. Im Vergleich zu den heutigen Maschinen wirken Pflug und Mähdrescher von damals fast winzig. Der Eintritt in das Museum, das immer donnerstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet ist, ist kostenlos. Infos unter http://landmaschinen.krone.de/deutsch/faszination-krone/krone-museum/

Die Kutschenausstellung von Helmut Oldeweme in Salzbergen zeigt anschaulich, wie die Bauern ihre Felder bestellten, als es noch keine Traktoren gab, die die Arbeit erleichterten. Aktuell sind etwa 30 Kutschen auf dem Hof ausgestellt, mit denen auch Ausfahrten angeboten werden. Geöffnet auf Anfrage, Eintritt kostenlos. Infos unter www.salzbergen.de/staticsite/staticsite.php?menuid=519

In der Emsländer Landhaus-Brauerei in Lünne – hier wird leckeres Emsländer Frischbier inklusive diverser Saisonbiere gebraut – gibt es neben Bier- und Brau-Seminaren auch den „Bierathlon“: Die Teilnehmer messen sich in den drei Disziplinen Armbrust- und Torwandschießen sowie „Koogle“-Werfen. Dabei muss eine Kugel gefühlvoll in einen Zielbereich geworfen werden. Der Spaß kostet zehn Euro pro Person; das Angebot gilt nur in Kombination mit einem Brauhausaufenthalt. Infos unter www.landhaus-brauerei.de

Auf der Bierkarte der Posthalterei in Lingen befinden sich über 100 verschiedene, wechselnde Biersorten aus der ganzen Welt. Zudem werden Biermenüs und Bierverkauf außer Haus angeboten. Regelmäßig finden auch Braukurse mit Biersommelier Markus Quadt statt. Die „Große Bierprobe“ beinhaltet elf Biere zum Verkosten und kostet 33,90 EUR. Dazu gibt es kleinere Speisen, welche auf die Biere abgestimmt sind. Infos unter www.posthalterei-lingen.de

Über das Emsland
Das Emsland erstreckt sich über 2.880 Quadratkilometer von der nordrhein-westfälischen Landesgrenze bei Rheine bis zur Grenze Ostfrieslands bei Papenburg und ist damit flächenmäßig größer als das Bundesland Saarland. Rund 1.000.000 Urlauber verzeichnet die Emsland Touristik jährlich, die meisten von ihnen sind Radwandertouristen und Familien. Der Landkreis bietet mit über 3.500 Kilometern ein ausgeprägtes Radwegenetz entlang der Flussläufe von Ems und Hase, Moore und Wälder, aber auch zahlreiche Bauern- und Ferienhöfe, die als besonders familienfreundlich zertifiziert sind.

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