Tag Archives: Endokrinologie Mainz

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Endokrinologe (Mainz): Schilddrüsenhormone und Frakturrisiko

Prof. Dr. Dr. hc. Wüster aus Mainz zum Zusammenhang zwischen Knochenauf- bzw. -abbau

Endokrinologe (Mainz): Schilddrüsenhormone und Frakturrisiko

Einfluss auf den Knochenauf- und abbaus haben Schilddrüsenhormone. (Bildquelle: © Kateryna_Kon / Fotolia)

MAINZ. Schilddrüsenhormone haben Einfluss auf den Prozess des Knochenauf- und -abbaus. Sie beeinflussen damit das Risiko, eine Fraktur zu entwickeln. Auf diesen Zusammenhang weist Prof. Dr. Dr. hc. Christian Wüster hin. Er bezieht sich damit auf Untersuchungen der Forscher um Dr. Elena Tsourdi vom Universitätsklinikum Dresden (1). Wüster ist Endokrinologe und leitet eine langjährig etablierte Praxis in Mainz. Der Zusammenhang zwischen der Konzentration der Schilddrüsenhormone und dem Knochenaufbau und -abbau besteht während des ganzen Lebens, betont der Facharzt.

Endokrinologe aus Mainz stellt heraus: Auf eine frühzeitige Diagnose kommt es an

Die Forscher der Uni Dresden beschreiben, dass eine unerkannte Hypothyreose, also eine krankhafte Unterfunktion der Schilddrüse, im Kindesalter die Knochen deutlich langsamer reifen lässt und zu ausgeprägten Wachstumsverzögerungen bzw. zu -stillstand führen kann. „In diesem Zusammenhang kommt es vor allem auf die rechtzeitige Behandlung an, um das Knochenwachstum zu unterstützen“, erklärt Prof. Wüster. Dazu wird in der Therapie das synthetische Hormon Levothyroxin (T4) medikamentös ersetzt. Liegt eine Hypothyreose bei Erwachsenen vor, beeinflusst dies die Knochenbildung und -resorption negativ. Welche Folgen dies hat, ist bisher nicht ausreichend untersucht. So ist unklar, ob dadurch zum Beispiel ein erhöhtes Frakturrisiko vorliegt.

Überproduktion von Schilddrüsenhormonen – Infos vom Endokrinologen aus Mainz

Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung von Problemen mit Schilddrüsenhormonen ist noch in einem anderen Kontext wichtig: Denn Einfluss auf das Wachstum im Kindesalter hat auch eine sogenannte Hyperthyreose. Dabei kommt es zu einer Überproduktion von Schilddrüsenhormonen. In der Folge wachsen die betroffenen Kinder überdurchschnittlich schnell. Doch nach der verfrühten Fusion der Wachstumsplatten kommt es zu einem Wachstumstopp. Mit einer frühzeitigen Behandlung kann dieser Prozess beeinflusst werden, schildert Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Wüster.
Ein relativ gut erforschter Zusammenhang zwischen der Überproduktion von Schilddrüsenhormonen (Hyperthyreose) und Osteoporose ist wissenschaftlich untersucht. Häufig entwickeln Frauen nach der Menopause mit einer zu hohen Konzentration von Schilddrüsenhormonen im Blut eine Osteoporose. Diese Erkrankung führt zu einem Verlust an Knochenmineralsalzgehalt und erhöht das Frakturrisiko.

(1) Tsourdi E et al., Internist 2018; 59: 661-667.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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Endokrinologe aus Mainz / Wiesbaden: Baby-Blues oder Hashimoto?

Baby-Blues kann auch eine Hormonstörung sein, erklärt Mainzer Endokrinologe

Endokrinologe aus Mainz / Wiesbaden: Baby-Blues oder Hashimoto?

Hormonstörungen können viele unterschiedliche Ursachen haben. (Bildquelle: © bnorbert3 / Fotolia)

MAINZ / WIESBADEN. Reizbarkeit, depressive Verstimmung bei Frauen nach einer Geburt – wenn diese Symptome auftreten, kann die Ursache auch in einer Hormonstörung liegen, betont Endokrinologe Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Wüster. Diese Störung kann auf eine Funktionsstörung der Schilddrüse zurückzuführen sein. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Hashimoto – Thyreoiditis. Die dritte Hormonwoche der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) hat auf diesen Zusammenhang hingewiesen. Oftmals dauert es lange, bis diese Diagnose gestellt wird. Statistisch gesehen erkranken etwa sieben Prozent aller Frauen nach einer Geburt an Hashimoto – Thyreoiditis. Es handelt sich dabei um eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse.

Hashimoto – Thyreoiditis oder Wochenbettdepression? Endokrinologe aus Mainz klärt auf

Häufig werden die Symptome dabei mit dem sogenannten „Baby-Blues“ erklärt. Doch

– Erschöpfung,
– ausgeprägte Reizbarkeit und
– Schlafstörungen

können auch durch eine Hashimoto – Thyreoiditis entstehen. Die Ursache, warum es im Zeitraum von etwa sechs bis 52 Wochen nach der Entbindung zu dieser Funktionsstörung der Schilddrüse kommt, ist ungeklärt. Weil sie keine Schmerzen verursacht, bleibt sie häufig unentdeckt. Es zeigt sich, dass vor allem Frauen, die im Schwangerschaftsverlauf erhöht Antikörper der Schilddrüse entwickeln, ein höheres Risiko für die Entwicklung einer Hashimoto – Thyreoiditis haben. Dabei handelt es sich um Frauen, die zu Hashimoto, Morbus Basedow oder Diabetes neigen. Gefährdet sind auch Frauen mit familiären Vorbelastungen durch Schilddrüsenerkrankungen.

Endokrinologe aus Mainz informiert zu Diagnose und Verlauf von Hashimoto – Thyreoiditis

Hashimoto – Thyreoiditis verläuft in Phasen. Mit einer Schilddrüsenüberfunktion entsteht zunächst Nervosität, beschleunigter Herzschlag und übermäßiges Schwitzen. Daran schließt eine Phase der Schilddrüsenunterfunktion an, die mit Antriebslosigkeit einhergeht. Depressive Verstimmungen und Ängste können auftreten. Diagnostiziert wird Hashimoto – Thyreoiditis über einen Bluttest, der eine Entzündung der Schilddrüse zeigen kann sowie der Ultraschlluntersuchung der Schilddrüse. Hashimoto – Thyreoiditis gilt grundsätzlich als gut behandelbar, weil für jede der Erkrankungsphasen entsprechende Medikamente verordnet werden können. Die Erkrankung bildet sich bei einem Teil der Frauen nach etwa einem Jahr zurück. Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie fordern, dass Frauen mit Wochenbettdepression grundsätzlich mit Blick auf eine Störung der Schilddrüsenfunktion untersucht werden sollten. Gerade bei Risikopatienten werde die Störanfälligkeit der Schilddrüse während der Schwangerschaft oftmals unterschätzt.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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MAINZ / WIESBADEN. Endokrinologe zu Sport und Osteoporose

Sport dient der Vorbeugung von Osteoporose, weiß Prof. Dr. Dr. h.c. Wüster, Endokrinologe aus Mainz

MAINZ / WIESBADEN. Endokrinologe zu Sport und Osteoporose

Sport hilft den Knochen stabil zu bleiben. (Bildquelle: © skumer / Fotolia)

MAINZ / WIESBADEN. Ernährung und Bewegung sind die beiden wesentlichen Eckpfeiler der Prävention von Osteoporose. Auf diesen Zusammenhang weist Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Wüster, Endokrinologe für Mainz und Wiesbaden, hin. Beide Aspekte sollten dabei in gleicher Weise beachtet werden. Körperliche Aktivität trägt zur Knochengesundheit bei. Schon Galileo Galilei erkannte im Jahre 1683 den Zusammenhang zwischen Köpergewicht und Knochengröße. Ohne Stimulation durch mechanische Belastung kommt es am Skelett zu schnellem und ausgeprägtem Knochenmassenverlust. Neben den rein mechanischen Reizen wirken weitere Faktoren auf das Skelettsystem, die den Knochenaufbau und den -abbau fördern. Dazu gehören hormonelle Faktoren.

Die Hormone verändern sich nach körperlicher Belastung. So lässt sich nachweisen, dass die Konzentration der Knochenanabolen, also knochenaufbauenden Hormone

– Testosteron und
– Östradiol, aber auch des abbaufördernden Hormons
– Kortisol,

nach körperlichen Belastungen ansteigen. „Wichtig ist, dass individuell passende Trainingsgleichgewicht zu finden, um mit Bewegung gezielt die Knochenstabilität zu fördern“, hebt Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Wüster hervor.

Tipps für die Vorbeugung von Osteoporose vom Endokrinologen aus Mainz

Damit über Bewegung Knochenmasse aufgebaut werden kann, sollten Prof. Dr. Dr. h.c. Wüster zufolge Trainingsanreize an den Skelettstellen gesetzt werden, an denen sich am häufigsten im Zusammenhang mit Osteoporose Frakturen entwickeln. Das ist vor allem im Bereich der Wirbelsäule und dem Unterarm der Fall. Trainingsanreize sollten im Zeitverlauf gesteigert werden, um die Alltagsbelastungen zu übersteigen. „Wenn Patienten das Bewegungsprogramm unterbrechen, zeigt sich, dass sich die positiven Effekte wieder zurückbilden“, plädiert Prof. Wüster für Kontinuität. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass die Knochenmassen-Zunahme prozentual dann besonders hoch ist, wenn die Ausgangswerte der Knochenmasse sehr niedrig sind. Ein entsprechendes Trainingsprogramm sollte folgendermaßen aussehen:

– Das Training sollte einen dynamischen Charakter aufweisen.
– Es sollte intensiv und mit hoher Frequenz stattfinden.
– Die Übungen sollten vielseitig und regelmäßig sein.

Endokrinologe aus Mainz: Immobilität ist eine Gefahr für die Knochenstabilität

Dabei scheint sich nicht die Dauer, sondern die Häufigkeit der Übungen in Verbindung mit der Intensität auf den Knochenaufbau auszuwirken, zeigen trainingswissenschaftliche Untersuchungen. Das heißt, Wirkung zeigen vor allem kurze, intensive Belastungen, im Vergleich zu andauernden, weniger intensiven. Es zeigt sich zudem, dass ein hohes Aktivitätsniveau in Kindheit und Jugend einen überdauernden Effekt im späteren Lebensalter erzeugt. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen konnten zudem nachweisen, dass sich eine längere Phase der Immobilität negativ nicht nur auf die Muskelmasse, sondern auch auf den Knochenkalksalzgehalt auswirkt. Das gilt sowohl für die Ruhigstellung einzelner Skelettteile, als auch für längere Bettlägerigkeit. So konnte nachgewiesen werden, dass ein Aufenthalt in Schwerelosigkeit einen Knochenschwund nach sich zieht, der dem längerer Bettlägerigkeit ähnelt. Sind Patienten immobil, kann ein Knochenmassenverlust in Höhe von vier bis fünf Prozent pro Monat entstehen.

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MAINZ / WIESBADEN. Osteoporose muss nicht sein!

Ab dem 40. Lebensjahr schwinden Muskeln und Knochen – wer gegensteuert kann die Begleiterscheinungen verhindern

MAINZ / WIESBADEN. Osteoporose muss nicht sein!

Osteoporose kann schnell und unkompliziert diagnostiziert werden. (Bildquelle: © Markus Mainka – Fotolia.com)

MAINZ / WIESBADEN. Schon der Begriff „Osteoporose“ beschreibt das Krankheitsbild. Die Knochen – griechisch „osteo“ – werden nach und nach porös – griechisch „poros“. Die Krankheit Osteoporose verläuft heimtückisch. Es gibt keine eindeutigen Wahrzeichen, die auf eine Osteoporose schließen lassen. Wer sich nicht aktiv um seine Knochengesundheit kümmert, der läuft Gefahr, dass es irgendwann zu einem Knochenbruch kommt. „Gerade weil sich die Osteoporose langsam und schmerzfrei entwickelt, sollten Vorsorgeuntersuchungen etwa ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig wahrgenommen werden. Diffuse Symptome wie Rückenschmerzen können ein Hinweis sein. Die Diagnose ist unkompliziert, verläuft ohne Schmerzen und dauert nur wenige Minuten“, so Prof. Dr. Christian Wüster, niedergelassener Endokrinologe in Mainz.

Patienten aus der Großregion Mainz / Wiesbaden / Frankfurt setzen auf Osteoporose Vorsorgeuntersuchungen

Es sind vor allem Patienten aus Rhein-Main (Großregion Mainz / Wiesbaden / Frankfurt), die Vorsorgeuntersuchungen bei Prof. Dr. Christian Wüster wahrnehmen. Je früher die Krankheit erkannt wird, umso effektiver kann gegengesteuert werden. Osteoporose zählt zu den häufigsten Erkrankungen im Alter. Schätzungsweise 200 Millionen Menschen leiden weltweit unter Knochenschwund. Überwiegens sind Frauen von Osteoporose betroffen.

Schätzungsweise 200 Millionen Menschen leiden weltweit unter Knochenschwund

In der Medizin werden drei Arten von Osteoporose beschrieben:

– Die juvenile Osteoporose
– Der postmenopausale Osteoporose
– Die senile Osteoporose

Während die postmenopausale Osteoporose auf einen Östrogenmangel zurückzuführen ist und oftmals im Zusammenhang mit den Wechseljahren der Frau steht, sind die Ursachen der juvenilen Osteoporose unbekannt, vieles ist auf falsche Ernährung, einen ungesunden Lebensstil oder mangelnde Ernährung zurückzuführen. Drogenkonsum kann beispielsweise die Knochengesundheit erheblich beeinträchtigen. Die sekundäre Osteoporose wurde von einer anderen Erkrankung verursacht. Auch können bestimmte Medikamente wie Cortison zu einem Abbau der Knochensubstanz führen.

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MAINZ / WIESBADEN. Osteoporose ist kein Schicksal!

Mainzer Endokrinologe Prof. Wüster: frühe Erkennung durch regelmäßige Knochendichtemessung

MAINZ / WIESBADEN. Osteoporose ist kein Schicksal!

Osteoporose kann problemlos behandelt werden. (Bildquelle: © Jenny Sturm – Fotolia.com)

MAINZ / WIESBADEN. Die Weltgesundheitsorganisation WHO führt die Osteoporose unter den zehn häufigsten Krankheiten weltweit. Experten gehen aktuell davon aus, dass allein in Deutschland rund acht Millionen Menschen an Osteoporose leiden. „Die Zahlen könnten genauer sein, wenn vor allem Frauen, aber auch Männer ab dem 50. Lebensjahr von einem spezialisierten Facharzt regelmäßig mittels Knochendichtemessung die Knochengesundheit überprüfen lassen würden. Heimtückisch ist der Krankheitsverlauf der Osteoporose“, so der in Mainz niedergelassene Endokrinologe Prof. Dr. Christian Wüster. Patienten, die vorwiegend aus der Großregion Mainz / Wiesbaden den Endokrinologen in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt aufsuchen, reagieren oft überrascht, wenn im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung Osteoporose festgestellt wird.

Die Krankheit Osteoporose verläuft schleichend und völlig schmerzfrei

„Die Krankheit Osteoporose verläuft schleichend und völlig schmerzfrei. Viel zu oft wird der Knochenschwund erst dann diagnostiziert, wenn es tatsächlich zu Knochenbrüchen kommt. Lebenslange Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit können die Folge sein“, so Prof. Dr. Christian Wüster. Für Prof. Wüster ist es entscheidend, Osteoporose möglichst frühzeitig zu erkennen und auch zu behandeln. „Osteoporose ist kein Schicksal. Man kann heute sehr viel tun“, meint der Mainzer Endokrinologe. Tatsächlich gibt es neben Kalzium- und Vitamin D – Präparaten Medikamente, die direkt in den Stoffwechsel der Knochen eingreifen. Auch sollten ungesunde Lebensweisen wie übermäßiger Alkohol- oder Tabakgenuss eingestellt werden. Auch spielt die Ernährung und der Bewegungsmangel sowie Untergewicht eine ganz wesentliche Rolle.

Osteoporose ist kein Schicksal. Man kann heute sehr viel tun

Wer sich ausgewogen und gesund ernährt, der führt seinem Körper automatisch Kalzium und wichtige Vitamine zu. „Bewegung ist gleich aus zwei zentralen Gründen heraus wichtig. Erstens kann so der Knochenaufbau stimuliert werden und zweitens dient ein Muskelaufbau der Belastung der Knochen. Am besten sollte man die Sonnentage für sportliche Betätigung nutzen, da durch das Einwirken der Sonnenstrahlen auf die Haut Vitamin D gebildet wird“, meint Prof. Dr. Christian Wüster.

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Macht die Schilddrüse dick? Mainzer Endokrinologe informiert

Krankenhausreport liefert dramatische Ergebnisse – Zahl der Fettleibigen extrem gestiegen

Macht die Schilddrüse dick? Mainzer Endokrinologe informiert

Die krankhafte Fettleibigkeit (Adipositas) nimmt zu. (Bildquelle: © ruslanshug – Fotolia.com)

MAINZ. Immer mehr Deutsche leiden ausweislich des neuen Krankenhausreports der Barmer GEK unter krankhaftem Übergewicht ( Adipositas). Fettleibigkeit scheint ein Massenphänomen zu werden. Allein in Rheinland-Pfalz sind 17 Prozent der Bevölkerung krankhaft fettleibig – ein Spitzenwert im Reigen der Bundesländer. Allein im Jahr 2014 haben sich in Deutschland sieben Millionen Menschen aufgrund von Fettleibigkeit behandeln lassen. Statistisch gesehen 14 Prozent mehr als 2006.

Immer häufiger wird operiert. Eingriffe zur Gewichtsreduktion haben sich nach dem Krankenhausreport seit dem Jahr 2006 auf insgesamt fast 10.000 Fälle verfünffacht. Für den in Mainz niedergelassenen Endokrinologen Prof. Dr. Wüster eine besorgniserregende Entwicklung. „Adipositas ist auf dem Vormarsch und längst eine Volkskrankheit geworden. Stress, falsche Ernährung, wenig Bewegung – die Hauptursachen von Fettleibigkeit.“

Endokrinologische Ausschlussdiagnostik bei Fettleibigkeit

In der operativen Verkleinerung des Magen-Darm-Traktes sieht der Endokrinologe keine zufriedenstellende Lösung, zumal die Eingriffe weitere oft lebenslange Behandlungen nach sich zögen. Wie Fettleibigkeit bekämpft werden kann, weiß jeder. Doch wie das Ziel tatsächlich erreicht werden kann, ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Jeder Adipositas Patient hat seine eigene Krankheitsgeschichte. Um die Ursache von Fettleibigkeit im Einzelfall festzustellen, müssen oft auch endokrine Erkrankungen in Betracht gezogen werden. Hormone regeln die Stoffwechselvorgänge in unserem Körper, auch den Appetit und die Nahrungszufuhr. Erkrankungen oder Störungen der Schilddrüse können Übergewicht verursachen. Immer wieder werden Erkrankungen wie Hypothyreose, polyzystisches Ovar-Syndrom oder Cushing-Syndrom bei fettleibigen Menschen festgestellt. Eine endokrinologische Laboruntersuchung schafft schnell Klarheit über den Zustand der Schilddrüse und liefert gegebenenfalls wichtige Informationen für eine zielgerichtete Therapie.

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