Tag Archives: Energieeffizienz

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Erster MVeffizient-Stammtisch zum Thema Wärmerückgewinnung auf der GastRo

Erster MVeffizient-Stammtisch zum Thema Wärmerückgewinnung auf der GastRo

Stefan Goletzke mit dem DUSCHKRAFT Duschentfeuchter (Bildquelle: DUSCHKRAFT/Jessica Brach, pixflut)

SCHWERIN/ROSTOCK_ Seit April 2018 informiert die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) mit ihrer Kampagne MVeffizient Firmen aus den Branchen Ernährung, Gesundheit und Tourismus über das Thema Energieeinsparung. Hierzu führt die LEKA MV Stammtische in ganz Mecklenburg-Vorpommern durch. Am 19. November 2018, um 11:00 Uhr, findet der erste MVeffizient-Stammtisch während der GastRo in Rostock statt und zeigt Energieeinsparpotenziale in Gastronomie und Hotellerie auf.

„Wir wissen, wie wenig Zeit Unternehmerinnen und Unternehmer haben. Damit die Anreise für jeden kurz ist, führen wir unsere Stammtische in ganz Mecklenburg-Vorpommern durch. Zusätzlich sind wir auf Großveranstaltungen wie der GastRo in Rostock präsent, um Firmen aktiv anzusprechen“, erläutert Gunnar Wobig, Geschäftsführer der LEKA MV.

Während des Stammtisches am 19. November dreht sich alles um das Thema Wärmerückgewinnung in Gastronomie und Hotellerie. Dabei stellen zwei Ingenieure im Rahmen der Kampagne MVeffizient mögliche Energieeinsparmaßnahmen und Fördermöglichkeiten vor. Außerdem erläutert Stefan Goletzke, Geschäftsführer des Rostocker Start-ups DUSCHKRAFT, wie Hotels, Schwimmbäder und Ferienanlagen Energie und CO2 einsparen und zugleich das häufig auftretende Problem übermäßiger Feuchtigkeit – nämlich Schimmel – in den Griff bekommen.
Das Prinzip des DUSCHKRAFT Duschentfeuchters ist denkbar einfach: Während des Duschens wird die Luft entfeuchtet indem ein Ventilator den entstehenden Wasserdampf anzieht. Dieser warme Dampf kondensiert im Wärmetauscher und tropft ab, wodurch sich wiederum die Wassertemperatur um etwa fünf Grad erhöht. Anschließend fließt das erwärmte Wasser zurück über die Mischbatterie in die Duschbrause. So wird nicht nur die Luft um ca. 65 Prozent entfeuchtet, sondern auch die Wärme des Wasserdampfes zurückgewonnen. So kann der Lüftungsaufwand im Badezimmer deutlich verringert werden und es wird keine Heizenergie verschwendet.

„Produkte wie diese zeigen, dass es zur Steigerung der Energieeffizienz nicht immer die große Investitionsmaßnahme sein muss. Auch kleine Lösungen helfen, Energie und Kosten einzusparen und die Umwelt zu schonen“, erklärt Wobig.

Weitere Termine sind auf der Website unter www.mv-effizient.de/Termine/ abrufbar. Anmeldungen zu Stammtischen sind dort online möglich. Hier können sich Unternehmen auch über Themen wie Energiemanagement, Nutzung erneuerbarer Energien, Eigenversorgungskonzepte sowie die passenden Förderprogramme informieren und eine kostenfreie Erstberatung vereinbaren.

Auftraggeber der mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) geförderten dreijährigen Kampagne ist das Energieministerium des Landes.

Weitere Informationen unter www.mv-effizient.de

Die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) mit Standorten in Stralsund, Schwerin und Neustrelitz wurde 2016 gegründet, um die Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern voranzutreiben. Damit Strom künftig größtenteils aus erneuerbaren Energien bezogen und der Ausstoß von Treibhausgasen auf ein Minimum reduziert wird, zeigt LEKA MV, wie öffentliche Einrichtungen, Unternehmen sowie Privatpersonen achtsam mit Ressourcen umgehen können. Dabei stehen für die insgesamt acht Mitarbeiter Themen wie Klimaschutz in Kommunen, Energieeffizienz in Unternehmen und das Umweltbewusstsein jedes Einzelnen im Fokus.

MVeffizient ist die Kampagne für mehr Energieeffizienz in Mecklenburg-Vorpommern und wird von der Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) im Auftrag des Energieministeriums durchgeführt. Insgesamt informieren vier Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Firmen aus den Schlüsselbranchen Tourismus, Ernährung und Gesundheit rund um die Themen Energieeffizienz und mögliche Energieeinsparmaßnahmen. Die Kampagne wird über einen Zeitraum von drei Jahren durchgeführt und mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Weitere Infos unter: www.mv-effizient.de

Kontakt
Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH
Gunnar Wobig
Zur Schwedenschanze 15
18435 Stralsund
+49 3831 457037
gunnar.wobig@leka-mv.de
http://www.mv-effizient.de/presse/pressemitteilungen/

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smood (smart neighborhood) – Thüringer Bündnis startet mit energetischen Quartiersumbau

17 Unternehmen, 4 Forschungseinrichtungen und 1 Verein punkten mit Innovationskonzept beim BMBF / Fünf verbundene Forschungsprojekte erhalten Förderung in zweistelliger Millionenhöhe

smood (smart neighborhood) - Thüringer Bündnis startet mit energetischen Quartiersumbau

Das Projektkonsortium

Im Rahmen des 3. ThEEN-Innovationsdialoges wurde am 24. Oktober in Weimar der innovative regionale Wachstumskern „smood – smart neighborhood“ vorgestellt. Ziel des Millionenprojektes ist es, mit etablierten und neu zu entwickelnden Produkten und Dienstleistungen Wertschöpfung beim energetischen Quartiersumbau zu generieren.

Zu dem innovativen regionalen Wachstumskern „smood-smart neighborhood“ gehören 17 Unternehmen, 4 Forschungseinrichtungen und ein Verein in der Region Zentral-Thüringen. Das smood-Bündnis kann nun starten, nachdem die Initiative im Juli 2018 das Assessment-Center im Bundesforschungsministerium erfolgreich bestanden hat.

Bestandsquartiere werden von smood mit hohem lokalen Selbstversorgungs-grad erneuerbarer Energien energetisch und warmmietenneutral umgebaut. smood führt neu entwickelte Technologien zur Energiegewinnung und -speicherung mit etablierten Techniken wie Photovoltaik, Solarthermie oder Geothermie zu einem optimierten System zusammen. „Ab Frühjahr 2019 werden in den Forschungsprojekten neue Produkte wie Quartiers-Energiespeicher und digitale Dienstleistungen für die Planungs- und spätere Betriebsphase entwickelt“, informiert Prof. Dr. Peter Bretschneider, wissenschaftlicher Bündnissprecher, Fraunhofer IOSB-AST und ThEEN-Vorstand. Für die Forschung werden rund zehn Millionen Euro vom BMBF bereitgestellt.

„Kunden sind vor allem Energieversorger sowie die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. smood bedient die technologische Weiterentwicklung und das Geschäftsfeld dezentraler Energie im Quartier“, so Bretschneider weiter. Die angebotenen Leistungen zielen auf die Erhöhung der Energieeffizienz, des (Nutz-)Werts und der Attraktivität der zu sanierenden Gebäude und Quartiere.
„Mit smood erhebt das Thüringer Bündnis Anspruch auf die Innovationsführerschaft für gesamtheitliche Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz bestehender und neuer Gebäude, Quartiere einschließlich Industrie und deren Infrastrukturen“, betont Dr. Kersten Roselt, unter-nehmerischer Bündnissprecher des Projektes und Geschäftsführer der JENA-GEOS.

Thüringens Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst freut sich: „Die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien ist eine der Schlüsselfragen unserer Gesellschaft. Sie setzt neue Technologien voraus und eröffnet damit wirtschaftliche Chancen für diejenigen, die sie bereitstellen können. Nachhaltige Energien sind daher fester Bestandteil der Forschungs- und Innovationsstrategie des Landes. Mit smood bekommt Thüringen einen neuen Wachstumskern, der unsere starke Forschung im Bereich erneuerbarer Energien gekonnt mit dem Know-how spezialisierter Thüringer Firmen verbindet.“

Weitere Informationen finden Sie unter:
Innovativer regionaler Wachstumskern smood: https://www.theen-ev.de/de/smood-smart-neighborhood.html
smood-Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=A837y_bWwoo&feature=youtu.be
smood-Flyer https://www.theen-ev.de/files/content/downloads/180207_Flyer_smood.pdf
Innovative regionale Wachstumskerne (BMBF): https://www.unternehmen-region.de/de/innovative-regionale-wachstumskerne—das-programm-1774.html
3. ThEEN-Innovationsdialog: https://www.theen-ev.de/de/theen-innovationsdialog-2018.html

Als Kompetenznetzwerk der Erneuerbaren Energien, Energiespeicherung, Energieeffizienz und Sektorenkopplung vertritt das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) e.V. über seine Mitgliedsverbände Arbeitsgemeinschaft Thüringer Wasserkraftwerke, Bundesverband WindEnergie-Landesverband Thüringen, Erdwärme Thüringen, Fachverband Biogas-Regionalbüro Ost, SolarInput) sowie zahlreiche Einzelmitglieder, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Institutionen mehr als 300 Unternehmen und vereint die Thüringer Leistungsträger aller regenerativen Energieformen.

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Ausgezeichnet für Innovation, High Quality, Design, Bedienkomfort und Ökologie

Die neue ROTEX Wärmepumpe HPSU compact Ultra erhält den Plus X Award

Ausgezeichnet für Innovation, High Quality, Design, Bedienkomfort und Ökologie

Die neue ROTEX HPSU compact Ultra gehört zu den innovativsten Produkten des Jahres 2018. (Bildquelle: ROTEX Heating Systems GmbH)

Die neue ROTEX HPSU compact Ultra gehört zu den innovativsten Produkten des Jahres 2018. Dies bestätigt die Jury des Plus X Awards und zeichnet die Luft-Wasser-Wärmepumpe von ROTEX in den Kategorien Innovation, High Quality, Design, Bedienkomfort und Ökologie aus. Der Plus X Award ist der weltweit größte Innovationspreis für Technologie, Sport und Lifestyle. Er zeichnet Marken für den Qualitäts- und Innovationsvorsprung ihrer Produkte aus. Mit der HPSU compact Ultra hat ROTEX erstmalig eine Wärmepumpengeneration mit dem umweltfreundlichen Kältemittel R-32 auf den Markt gebracht. In Verbindung mit dem neuen Hocheffizienz-Kompressor der Außengeräte erreicht die neue Wärmepumpe beste Effizienzwerte.
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist besonders leise im Betrieb, weshalb sie sich auch für dicht besiedelte Wohngebiete eignet.

Die HPSU compact Ultra vereint modernste Wärmepumpentechnik mit einem integrierten Wärmespeicher für die Funktionen Heizen, Kühlen und hygienische Warmwasserbereitung in nur einem Gerät. Durch das Kältemittel R-32 erreicht die neue Wärmepumpe eine herausragende Effizienz und eine bis zu 40 % höhere Leistung bei der Warmwasserbereitung. Mit Vorlauftemperaturen von bis zu 65 °C ist sie sowohl für Neubau wie auch für die Modernisierung geeignet. Wird zusätzlich eine Fußbodenheizung eingebaut, kann mit der Wärmepumpe geheizt und gekühlt werden – für ein ganzjährig optimales Wohnklima. Die HPSU compact Ultra ist mit der neuen, intuitiv bedienbaren Regelung mit dem ROTEX eye ausgestattet, das immer den aktuellen Betriebsmodus anzeigt. Optional kann das System per App mit dem Smartphone gesteuert werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rotex.de/bluevolution

Die ROTEX Heating Systems GmbH in Güglingen ist ein Hersteller von kompletten Heizungssystemen. Zum Portfolio gehören Wärmepumpen, Brennwertheizkessel für Öl und Gas, Solaranlagen, Wärmespeicher, Fußbodenheizungs-Systeme, Heizöllagertanks sowie Regenwasserspeicher.
Seit 01.10.2008 ist ROTEX eine Tochter der DAIKIN Europe N.V. (Ostende/Belgien). DAIKIN Industries Ltd. ist Marktführer im Bereich Kälte-, Klima- und Wärmepumpentechnik und beschäftigt weltweit mehr als 70.263 Mitarbeiter.

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Vertrieb von Energiedienstleistungen – Welche Erfahrungen machen die EVU?

Vertrieb von Energiedienstleistungen - Welche Erfahrungen machen die EVU?

Eigenversorgung | Datenschutz & Analytics | Blockchains | Energiedienstleistungen

Dem Trend sich als Energiedienstleister mit neuen Produkten und innovativen Lösungen bei seinen Kunden zu positionieren, sind bereits viele EVU gefolgt. Sich in diesem freien Markt zu behaupten und erfolgreich neue Margen zu generieren hat allerdings nicht bei allen geklappt. Es stellt sich die Frage was die kritischen Erfolgsfaktoren für neue Geschäftsfelder sind und wie der Vertrieb von neuen Produkten gelingt.

Und da es hier naturgemäss keine einfachen Antworten gibt, bietet die Vertriebsleitertagung Energie am 4. und 5. September 2018 die richtige Plattform, um diese Frage anhand von Praxisbeispielen zu beantworten. Es warten Vertreter von Repower, AEW, CKW, EWF, OLI, IWB, ADEV und Heizungsmacher als Referenten auf die Teilnehmer.

Diese werden an der Vertriebsleitertagung Energie in Zürich einen Ein- und Ausblick zu den laufenden Entwicklungen und Projekten in der Schweiz geben. Darüber hinaus wird natürlich auch der aktuelle Stand der Beratungen zum Stromabkommen, der Liberalisierung, der Anwendung der Durchschnittspreismethode sowie Neuigkeiten zur Energiestrategie und dem CO-Gesetz betrachtet. Nationalrat Martin Bäumle wird mit den Teilnehmenden diese Themen diskutieren.

Weitere Informationen sind hier einsehbar.

Die Vereon AG veranstaltet hochkarätige Tagungen, Konferenzen und Workshops zu aktuellen Themen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Ausgewiesene Experten aus Forschung, Wissenschaft, Praxis und Politik präsentieren regelmäßig pragmatische Lösungsansätze und wegweisende Trends. Führungs- und Fachkräfte aller Branchen schätzen diese Informationsplattformen zum Wissensausbau, Erfahrungsaustausch und zur Gewinnung wertvoller neuer Kontakte.

Kontakt
Vereon AG
Johannes von Mulert
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8280 Kreuzlingen
0041 71 677 8700
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http://www.e-rechnungsgipfel.de/presse

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Die Sonne scheint auf jedes Dach!

Solarthermische Anlagen sind flexibel einsetzbar und vielseitig kombinierbar

Die Sonne scheint auf jedes Dach!

Unterschiedliche bauliche Gegebenheiten spielen bei solarthermischen Anlagen quasi keine Rolle.

Köln, Juli 2018. Die private Nutzung der Sonnenwärme zur Heizungsunterstützung und Trinkwassererwärmung ist so lukrativ wie unkompliziert. Eine solarthermische Anlage auf dem Dach sammelt kostenlose Sonnenwärme und unterstützt damit die Heizungsanlage im Keller. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich bei letzterer um Öl- oder Gaskessel, Biomasseanlage oder Wärmepumpe handelt – die Solarthermie ist kombinierbar mit jedem erdenklichen Wärmeerzeuger. So sparen Verbraucher bares Geld und entlasten zudem noch die Umwelt. Zu guter Letzt ermöglichen flexible Installations- und Montagemöglichkeiten der Solarthermie eine individuelle Anpassung an alle denkbaren baulichen Rahmenbedingungen.

Für Verbraucher, die ihre alte Heizungsanlage in Sachen Effizienz und Nachhaltigkeit aufrüsten oder aber im Neubau verstärkt auf grüne und energieeffiziente Wärmeerzeugung setzen wollen, stellt die Solarthermie eine schlaue Lösung dar. Denn durch flexible Montagemöglichkeiten kann eine solarthermische Anlage nahezu an alle denkbaren baulichen Gegebenheiten angepasst werden. So können solarthermische Anlagen auf verschiedenste Art und Weise am Haus angebracht werden. Ausrichtung, Neigungswinkel und Fläche der Solarkollektoren sind dabei die zentralen Faktoren, welche über die Effektivität einer Anlage entscheiden. Bei der Montage ist es nebensächlich, ob es sich um ein Schrägdach, Flachdach, eine Hausfassade oder gar eine Freifläche handelt. Auch benötigen solarthermische Anlagen relativ wenig Platz. Gerade kleine oder zergliederte Hausdächer sind daher besonders geeignet für Solarthermie. Grundsätzlich ist eine Ausrichtung der Anlage gen Süden optimal, da hier die meiste Sonnenstrahlung herrscht. Jedoch bedeutet eine ungünstigere Justierung nicht automatisch weniger Wärmeertrag. Zum einen kann eine solarthermische Anlage auch mit diffuser, indirekter Sonneneinstrahlung arbeiten, zum anderen lässt sich eine Abweichung von der idealen Ausrichtung durch eine größere Kollektorfläche leicht kompensieren.

Der optimale Neigungswinkel einer Solarthermie-Anlage hängt wiederum vom individuellen Einsparungswunsch des Verbrauchers ab und kann per Aufständerung angepasst werden. Wer die Solarthermie lediglich zur Warmwassererzeugung nutzen möchte, sollte einen Winkel zwischen 20 und 50 Grad wählen. Da die Trinkwassererwärmung größtenteils im Sommer bei hohem Sonnenstand genutzt wird, ist solch eine flache Neigung die beste Wahl. Soll die Solarthermie in der Übergangszeit auch zur Heizungsunterstützung genutzt werden, sind steilere Neigungswinkel ab 45 Grad ratsam, da die Sonne im Frühjahr und Herbst deutlich tiefer am Himmel steht.

Im Prinzip gibt es also für die Solarthermie bei fast jeder baulichen Ausgangssituation die passende Montagemöglichkeit. Zudem ist die Solarthermie mit jedem Wärmeerzeuger kombinierbar und unterstützt diesen flexibel durch Nutzung der Sonnenwärme. Somit kann jeder Hausbesitzer die Vorteile der Solarthermie nutzen – ob in Kombination mit einem Öl-, Gas oder Biomassekessel respektive einer Wärmepumpe. Der Staat fördert zudem den Einbau einer solarthermischen Anlage im Rahmen des sogenannten Marktanreizprogramms (MAP). Seit Januar 2018 gilt hier der Leitsatz „Erst beantragen, dann beauftragen!“, der Bauherr muss also vor Umsetzung der Baumaßnamen den Antrag auf Förderung beim Staat stellen.

Mehr Infos rund um das Thema Solarthermie gibt es auch auf dem Verbraucherportal „Sonnige Heizung“ – einem Zusammenschluss führender Solaranlagen-Hersteller sowie dem BDH und dem BSW-Solar – unter www.sonnigeheizung.de Tipps rund um die Solarthermie gibt auch der SHK-Fachhandwerker.

Die Kampagne „Sonnige Heizung – immer im Plus“ wird getragen von 20 Herstellern von solarthermischen Anlagen und Speichern sowie dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH).
Auf der Informationsplattform www.sonnigeheizung.de finden interessierte Bauherren und Sanierer alles Wissenswerte rund um die Solarthermie sowie die aktuellen Förderbedingungen zu dieser Technologie.

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GfG informiert: KfW-Häuser sind effizient und schonen die Umwelt

http://www.gfg24.de

Beim Hausbau gehören Themen wie Umweltschutz und Energieeffizienz zusammen. Nur wer energieeffizient baut, kann die Umwelt und nebenbei auch den Geldbeutel schonen.

Als modernes Bauunternehmen beschäftigt sich die GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG deshalb seit vielen Jahren mit dem Bau von energieeffizienten Häusern. Unter Einhaltung der strengen Vorgaben der KfW & WK Hamburg entstehen unter der Projektierung der GfG hochwertige KfW-70, KfW-55, KfW-40 sowie KfW-Passivhäuser. Um die Vorgaben der Energie-Einsparverordnung (EnEV) einzuhalten und diese korrekt umzusetzen, arbeitet die GfG mit ausgewählten Industriepartnern zusammen. Gemeinsam entwickeln und bauen sie Häuser, in denen ausschließlich ausgereifte und hochwertige Technik zum Einsatz kommt. Die Kombination aus dieser optimierten Haustechnik, einer Dreifachverglasung sowie einer effizienten Wärmedämmung macht es möglich, dass Energie eingespart und der Stromverbrauch gesenkt werden kann. Durch das Einsparen der Energie wird somit automatisch die Umwelt geschont.

In diesem Zusammenhang sind auch Themen wie Be- und Entlüftungsanlagen, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen von großer Bedeutung. Mit optimaler Planung und detailgenauer Umsetzung kommt diesen Techniken eine tragende Rolle zu. Damit energetisch sehr gute Werte erzielt werden können, wird bei der GfG von Beginn an ein zum Haus und seinen Bewohnern passendes Energie- bzw. Haustechnikkonzept entwickelt. Interessierten Kunden bietet die GfG eine kostenfreie haustechnische Beratung an.

Weitere Informationen erhalten Interessenten bei der GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt-Ulzburg, Telefon 040-524781400, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

Unsere Firmenbeschreibung:

Von der Grundstücksplanung über die Finanzierung, die Planung und die Bauphase bis zur Schlüsselübergabe werden alle Bereiche des Hausbaus von der GfG abgedeckt.

Unsere Architekten und Ingenieure erarbeiten mit Ihnen zusammen Ihre individuellen Vorstellungen im Bereich der Grundstücksplanung, der Gebäudearchitektur und des Platz-, Straßen- und Wegebaus Ihres Bauvorhabens. Ob postmodern oder der klassisch gediegene Landhausstil, die GfG erschließt Ihnen alle Wege.

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GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG
Norbert Lüneburg
Lohekamp 4
24558 Henstedt-Ulzburg
0419388900
04193889025
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ENGIE Deutschland zeigt Energiewendepotenzial auf

Innovative Fassadentechnik fuer effiziente Gebäude

ENGIE Deutschland zeigt Energiewendepotenzial auf

Beim Panel von ENGIE Deutschland diskutierten die Experten über intelligente Fassadenkonzepte. (Bildquelle: Rolf Schulten)

Berlin, 14. Mai 2018 – Welchen Beitrag können Fassaden fuer die Energieeffizienz von Gebäuden und fuer ein besseres Stadtklima leisten? Welche innovativen Konzepte gibt es derzeit auf dem deutschen Markt und wie bewähren sich diese in der Praxis? Antworten auf diese und weitere Fragen lieferte das Expertenpanel, das die ENGIE Deutschland GmbH, einer der deutschlandweit fuehrenden Spezialisten fur gebäudetechnischen Anlagenbau, Facility- und Energiemanagement, bei den Berliner Energietagen am 9. Mai 2018 veranstaltete. „Intelligente Fassadentechnik ist ein Teil der energetischen Gebäudesanierung und als solche wesentlich, um die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen“, sagte Dr. Frank Höpner, Leiter Strategie von ENGIE Deutschland. „Deshalb treiben wir bei ENGIE entsprechende Fassadenkonzepte voran und arbeiten fur unsere Kunden an innovativen Lösungen, die die Effizienz steigern und fuer eine nachhaltige Energiezukunft relevant sind.“

Geballtes Expertenwissen beim Panel
Rund 200 Fachleute aus den Bereichen Architektur, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft nahmen an dem Panel teil, das von Christian Noll, geschäftsfuehrender Vorstand der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF), moderiert wurde. Fuenf Expertenvorträge bildeten dabei den Rahmen: Hans Erhorn vom Fraunhofer-Institut fuer Bauphysik wies in seinem Impulsvortrag auf das enorme ungenutzte energetische Potenzial von Fenster- und Fassadenflächen hin, das derzeit in Deutschland bestehe. Wuerden allein die bestehenden Außenwandflächen der Wohngebäude in Deutschland moderat mit Photovoltaik- Elementen oder anderen innovativen Technologien bestueckt, ließe sich darueber etwa ein Drittel des Strombedarfs unserer Haushalte verbrauchernah erzeugen; der gruene Strom musste nicht aufwendig vom Norden in den Sueden transportiert werden. Allerdings sei bei komplexeren Bauprojekten ein technisch-funktionaler Mock-up-Test der Fassaden bereits vor der Ausfuehrung unerlässlich: „Innovative Fassaden sind ein Spezialgebiet: Sie stellen eine Mischung von Maschinen-, Leicht- und Metallbau, Glaswesen sowie Haustechnik dar und zeichnen sich durch hohe bauphysikalische Anforderungen aus. Deshalb muss eine kontinuierliche Qualitätssicherung gewährleistet sein, um mögliche Schwachstellen der Fassade rechtzeitig zu identifizieren“, so der Leiter der Abteilung Energieeffizienz und Raumklima vom Fraunhofer-Institut. Anschließend referierte Steffen Haller, Niederlassungsleiter Energiemanagement von ENGIE, zum Thema „Wie lassen sich Nachhaltigkeit, Innovation und Lebenszykluskosten miteinander verbinden?“. Dabei betonte der Energieexperte: „Intelligente Fassaden muessen immer im Gesamtzusammenhang des Gebäudes bewertet werden. Damit die Potenziale von Fassaden fuer Energieeinsparungen tatsächlich realisiert werden können, muss man die gesamte Gebäudeautomation und Anlagentechnik einbeziehen. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten ist damit auch die Fassadensanierung im Rahmen eines Energiespar-Contractings wirtschaftlich darstellbar.“

Vielversprechende Ansätze fuer innovative Fassaden
Mit ökologischen Gesamtkonzepten und Gebäudebegruenung befassten sich Brigitte Reichmann von der Senatsverwaltung fuer Stadtentwicklung und Wohnen in Berlin und Marco Schmidt von der Technischen Universität Berlin. „Begruente Gebäude haben positive Auswirkungen auf die Lebensqualität, die Verdunstungskuehlung und die biologische Vielfalt. Bei entsprechender Eignung ist auch eine Nutzung der Gebäude fur die urbane Landwirtschaft möglich. Wichtig ist bei allen Maßnahmen der Gebäudebegruenung, die Qualität klar zu definieren und die Wartung und Pflege zu sichern“, resuemierte Brigitte Reichmann und stellte Berliner Projekte rund um Wand- und Fassadenbegruenung vor. Nachfolgend standen beim Vortrag von Heliatek neue Möglichkeiten der dezentralen Energieerzeugung im Fokus: „Heliatek arbeitet an Lösungen fuer die Dezentralisierung und Dekarbonisierung der Energieerzeugung. Bei Fassaden lässt sich das ueber die organische Solarfolie HeliaFilm® erreichen, die in Fassaden und Fenster integriert werden kann“, berichtete Jean-Philippe Nauwelaers aus dem Bereich Business Development von Heliatek. Zum Abschluss der Veranstaltung zeigte Rudi Scheuermann von Arup Deutschland einen alternativen Ansatz zum Umgang mit Gebäudehüllen auf: „Unsere Forschungen haben ergeben, dass die Lebensqualität durch den Einsatz von sowohl extensiven – also natuerlichen, ungenutzten – als auch intensiven – also angelegten, genutzten – Gruenflächen in der Stadt erheblich gesteigert werden kann. Dabei sind auch kreative und interdisziplinäre Ansätze im Bereich der Fassaden gefragt. In ihrer Gesamtheit können sie dazu beitragen, die Luftqualität zu verbessern, Energie einzusparen und das Wohlbefinden der Stadtbewohner zu steigern“, fasste der Direktor des Architekturbueros zusammen.

ENGIE forciert Fachdiskussion
Die Resonanz der Teilnehmer auf das Expertenpanel war durchweg positiv. Besonders gut kam die abschließende Podiumsdiskussion aller Referenten unter dem Titel „Intelligente Fassaden – Wie praxistauglich sind die unterschiedlichen Konzepte fuer Gebäudebestand und Stadtentwicklung?“ an, an der neben den Referenten auch Annette von Hagel von der PKS Kommunikations- und Strategieberatung GmbH teilnahm. Weitere Informationen zu den Berliner Energietagen sind online erhältlich unter www.energietage.de

ENGIE Deutschland ist einer der deutschlandweit fuehrenden Spezialisten fur gebäudetechnischen Anlagenbau, Anlagen- und Prozesstechnik, Facility Management, Energiemanagement, Energiebeschaffung, Energiehandel
und industrielle Kältetechnik. ENGIE Deutschland bundelt seit Juni 2016 die Kompetenzen u.a. der ENGIE Deutschland GmbH (ehemals Cofely Deutschland GmbH), der ENGIE Refrigeration GmbH (ehemals Cofely
Refrigeration GmbH), der ENGIE Deutschland AG (vormals GDF SUEZ Energie Deutschland AG), der ENGIE Energielösungen GmbH (vormals GDF SUEZ Energy Sales GmbH) und der H.G.S. GmbH. ENGIE Deutschland ist bundesweit an 30 Niederlassungen vertreten und erwirtschaftete im Jahr 2017 mit 3.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,9 Mrd. Euro. Der französische Mutterkonzern ENGIE SA ist als börsennotiertes Unternehmen weltweit fuehrend uber die gesamte Wertschöpfungskette der Energie und erzielte im Jahr 2017 mit 150.000 Mitarbeitern rund 65 Mrd. Euro Umsatz.

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Immer wieder sonntags ökologisch duschen

Immer wieder sonntags ökologisch duschen

(Mynewsdesk) Zum Tag der Sonne (3. Mai): Bayernwerk nutzt Solarenergie, um Warmwasserspeicher im Netzgebiet aufzuheizenEs ist ein effizienter Weg, um regenerativen Strom möglichst vor Ort einzusetzen: Das Bayernwerk nutzt erzeugten Solarstrom, um Warmwasserspeicher im Netzgebiet ökologisch aufzuheizen. Auf diese Weise können Netzkunden beispielsweise immer wieder sonntags mit grünem Gewissen duschen.

Insbesondere an sonnenreichen Wochenenden wird durch die an das Bayernwerk-Stromnetz angebundenen rund 260.000 Photovoltaik?Anlagen mehr Strom erzeugt, als im selben Moment verbraucht wird. Überschüssiger Sonnenstrom wird dann in der Regel von Bayerns größtem Netzbetreiber weitergegeben und überregional verteilt.

Regelmäßig kann somit die in einer Region erzeugte regenerative Energie nicht vollständig von den Verbrauchern vor Ort genutzt werden. Deshalb nutzt das Bayernwerk erzeugten Solarstrom, um Warmwasserspeicher im Netzgebiet ökologisch aufzuheizen.

Zusätzliche Aufladungen an Sonntagen

Die tägliche Warmwasseraufladung findet von 1.00 bis 5.00 Uhr statt. Um das Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch an sonnigen lastschwachen Sonntagen entgegenzuwirken, lädt das Bayernwerk die Warmwasserspeicher nun zusätzlich sonntags von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr auf.

Die Aktion läuft bereits seit Mitte April und soll bis Ende August fortgeführt werden. Bereits im Juni 2017 hatte das Bayernwerk eine entsprechende Warmwasseraufladung erfolgreich getestet.

Durch die zusätzlichen Aufladungen des Netzbetreibers an Sonntagen wird zum einen Solarstrom ökologisch und regional verbraucht. Zum anderen nutzt das Bayernwerk auch noch die günstigeren Preise an der Strombörse, was ebenfalls den Netzkunden zu Gute kommt.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Bayernwerk AG

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/a66u9g

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/energie/immer-wieder-sonntags-oekologisch-duschen-87804

Über Bayernwerk Netz GmbH:

Die Bayernwerk Netz GmbH bietet rund sieben Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Mit seinem Stromnetz von über 154.000 Kilometern Länge und seinem rund 5.900 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt die Bayernwerk Netz GmbH ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.600 Kilometern.

Rund 2.700 Mitarbeiter an mehr als 20 Standorten arbeiten an einer sicheren Versorgung und am Energiesystem von morgen. In seinem Netz transportiert das Unternehmen zu 60 Prozent regenerative Energie. Dafür sorgen rund 265.000 regenerative Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks einspeisen.

Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk Netz GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

Firmenkontakt
Bayernwerk AG
Andrea Schweigler
Lilienthalstraße 7
93049 Regensburg
+49 941-201-7022
andrea.schweigler@bayernwerk.de
http://www.themenportal.de/energie/immer-wieder-sonntags-oekologisch-duschen-87804

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Energieeffizienz in Betriebsgebäuden

Informationsdefizite steigern Kosten

Energieeffizienz in Betriebsgebäuden

Grafik: Gütegemeinschaft Energiehandel (No. 6021)

sup.- Der Energieverbrauch kann maßgeblichen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit von Gewerbebetrieben haben. Vor allem Firmen in Branchen mit traditionell eher geringen Margen wie z. B. dem Handel werden durch Steigerungen beim Verbrauch oder bei den Beschaffungskosten vor große Herausforderungen gestellt. Allerdings verhindern gerade bei diesen Betrieben häufig knappe Ressourcen oder mangelndes Fachwissen die Umsetzung systematischer Sanierungsmaßnahmen. Darauf weist die Deutsche Energieagentur (dena) hin, die derzeit in mehreren Pilotprojekten die Einsparpotenziale im Sektor Gewerbe, Handel und Dienstleistungen untersucht (www.dena.de). Danach können Unternehmen ihren Energieverbrauch oftmals um bis zu 30 Prozent durch typische Effizienzmaßnahmen reduzieren. In der Summe wäre dies ein enormer Beitrag zum Klimaschutz.

Immerhin fallen laut dena rund 36 Prozent des Energieverbrauchs aller Gebäude in Deutschland in den Nichtwohngebäuden an. Und der Anteil von Industrie, Handel, Gewerbe und Dienstleistungen am deutschen Gesamtenergieverbrauch liegt bei 44 Prozent. „Diese Zahl verdeutlicht“, so die dena, „dass die Energiewendeziele der Bundesregierung ohne Beiträge der Wirtschaft nicht zu erreichen sind.“ Handlungsbedarf besteht besonders bei der Aufklärung kleiner und mittelständischer Betriebe, die bestehende Förderangebote bisher viel zu selten in Anspruch nehmen. Hier liegt eine große Chance, mit staatlicher Unterstützung auch die Einsparpotenziale im Rahmen der Wärmeversorgung zu erschließen. Während sich große Unternehmen und Filialisten in vielen Fällen auf eine Minderung des Stromverbrauchs konzentrieren, profitieren z. B. Einzelhändler mit eigenem Betriebsgebäude auch langfristig von Investitionen in eine Heizungssanierung oder die Gebäudedämmung. Als Besitzer der Immobilie können sie auch unabhängig über die Modalitäten des Energiebezugs entscheiden, was insbesondere bei einer Nutzung leitungsunabhängiger Brennstoffe wie Heizöl zusätzlichen Schutz vor Kostenfallen ermöglicht: Wird das RAL-Gütezeichen Energiehandel als Auswahlkriterium für den Lieferanten genutzt, dann werden die Betriebskosten zumindest nicht durch Fehlabrechnungen oder unzutreffende Mengenmessungen belastet. Das Gütezeichen belegt eine kontinuierliche externe Überwachung der Händler, die sowohl die Produktgüte als auch die Abgabetechnik und die Zähleranlagen der Lieferfahrzeuge umfasst (www.guetezeichen-energiehandel.de). Die von den Prüfbestimmungen verlangte Preistransparenz der Anbieter beseitigt darüber hinaus weitere kostenträchtige Informationsdefizite.

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Maschinenbau

Die „Stellschrauben“ beim Energiesparen

Drucklufterzeugung in der Erdölchemie

Die "Stellschrauben" beim Energiesparen

Die vollelektronische Steuerung DELCOS 3100 sorgt für die Überwachung der Betriebsparameter.

Die meisten Chemieunternehmen arbeiten sehr energiebewusst und setzen sich klare Ziele im Hinblick auf die nachhaltige Energieeinsparung. Die Drucklufterzeugung ist hier eine wichtige „Stellschraube“. Unter dieser Voraussetzung projektierte die Unimatic GmbH, Hamburg, für ein norddeutsches Unternehmen der Erdölchemie eine neue Druckluft-Containerstation mit drei drehzahlgeregelten Schraubenverdichtern und einer besonders energiesparenden Trocknerkombination.
Die Aufgabenstellung für die Erzeugung des diskontinuierlichen Arbeitsluftbedarfs des Chemiewerkes war eindeutig: Jede Bedarfsmenge muss wirtschaftlich mit geringem Serviceaufwand erzeugt und aufbereitet werden. Die Unimatic-Ingenieure entschieden sich für den Einsatz von drei drehzahlgeregelten Schraubenkompressoren vom Typ L 75 RS, die jeweils maximal 12 m3/min Druckluft erzeugen. Thorsten Bockelmann, Technischer Direktor der Unimatic GmbH: „Diese Verdichter arbeiten über einen breiten Drehzahlbereich mit hohem Wirkungsgrad. Deshalb können gut jeweils zwei Verdichter mit Halblast laufen und bedarfsgerecht Druckluft erzeugen. Eine sonst übliche Kaskadierung ist nicht notwendig.“
Ein Grund für den energiesparenden Betrieb der L-Serie ist der hoch effiziente Elektromotor der Verdichterstufe, die im modernen CompAir-Werk Simmern/ Hunsrück gefertigt wird. Die vollelektronische Steuerung DELCOS 3100 sorgt für die Überwachung der Betriebsparameter und für den kontinuierlichen Abgleich von Bedarf und Liefermenge. Die Forderung auch die Druckluftaufbereitung unter diesen Bedingungen so effektiv wie möglich zu gestalten führte dazu, dass der Chemiebetrieb zu den ersten Anwendern der innovativen CDT-Drucklufttrockner von CompAir gehört.
Kälte- und Adsorptionstrockner sind in einem kompakten Gehäuse kombiniert und können wahlweise als reine Kältetrockner oder in Kombination mit der Adsorptionsstufe betrieben werden. Durch diese Wechselfunktion und die optimale regelungstechnische Abstimmung von Kälte- und Adsorptionstrocknung über die Regelgrößen Temperatur und Feuchtegehalt spart der Anwender so viel Energie, dass sich die Anschaffungskosten schnell amortisieren. Das zeigt auch eine Modelrechnung von Unimatic im Vergleich mit einem Schraubenkompressor mit Kältetrockner und nachgeschalteter Adsorptionstrocknung: „Die Qualität der Druckluft ist bei beiden identisch, die Liefermenge ebenfalls. Bei 8.000 Betriebsstunden und Stromkosten von zwölf Cent pro Kilowattstunde ergeben sich für den CDT- Hybridtrockner aufbereitungsspezifische Energiekosten von rund 6.100 Euro. Bei der Anlage mit separatem Kälte- und Adsorptionstrockner sind es 12.200 Euro. Der Anwender spart also 50 Prozent Energie. Hinzu kommen die Energiekosten, die sich aus dem erhöhten Differenzdruck ergeben. Dieser ist mit 0,6 bar doppelt so hoch wie beim Hybridtrockner. Das bedeutet eine weitere Energiekosteneinsparung von rund 2.500 Euro – und der finanzielle Mehraufwand bei der Anschaffung amortisiert sich innerhalb kurzer Zeit.“ ** Ende Pressetext **, Text und Fotos download: www.pr-download.com/compair19.zip

Mit mehr als 200 Jahren Erfahrung bietet CompAir ein umfassendes Portfolio an zuverlässigen, energieeffizienten Kompressorentechnologien und Aufbereitungsprodukten, die sich für nahezu jede Anwendung eignen. Ein weltumspannendes Netzwerk von spezialisierten CompAir-Vertriebsunternehmen und Händlern kombiniert globales Know-How mit lokaler Verfügbarkeit, um eine optimale Unterstützung für unsere innovativen Technologien zu gewährleisten. CompAir, ein Unternehmen der weltweit tätigen Gardner Denver-Gruppe, nimmt eine führende Rolle in der Entwicklung hochmoderner Druckluftsysteme ein. So bietet CompAir dem Kunden hochmoderne Druckluftlösungen, die in Sachen Wirtschaftlichkeit, Umweltfreundlichkeit und Innovation wegweisend sind.

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