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Datenschutz „leicht gemacht“ – Verbraucherinformation der ERGO Direkt Versicherungen

Einfache Tipps zum Schutz persönlicher Daten im Internet

Datenschutz "leicht gemacht" - Verbraucherinformation der ERGO Direkt Versicherungen

Vorsicht bei öffentlichem WLAN im Cafe!
Quelle: ERGO Group

Datenschutz im Internet ist und bleibt ein topaktuelles Thema. Das zeigen auch die Ergebnisse des ERGO Risiko-Reports: Über die Hälfte der Befragten fürchten sich vor dem Missbrauch persönlicher Daten. Dennoch nutzen beispielsweise zwei von zehn Deutschen öffentliches WLAN für Bankgeschäfte. Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen, erklärt, wie einfache Maßnahmen helfen, die eigenen Daten im Netz besser zu schützen.

Das A und O des Datenschutzes: das Passwort

Laut ARD/ZDF-Onlinestudie lag im Jahr 2017 die durchschnittliche tägliche Dauer der Internetnutzung bei 149 Minuten. Wer so viel surft, hat in der Regel auch eine Vielzahl von Accounts – für das Online-Banking, bei Shopping-Portalen oder bei Streaming-Diensten. Alle müssen mit einem Passwort geschützt werden. Warum also nicht einfach „123456“ – alle Jahre wieder das am häufigsten gewählte Passwort – für sämtliche Konten verwenden? „Ein einziges Passwort und noch dazu ein sehr einfaches macht es Hackern äußert leicht, den Zugang zu knacken“, gibt Dieter Sprott zu bedenken. Da das Passwort meistens der einzige Schutz für private Daten ist, empfiehlt sich etwas mehr Aufwand. Der Rat des ERGO Direkt Experten: „Wer online unterwegs ist, sollte sich die Zeit nehmen, für jeden Account ein individuelles, sicheres Passwort festzulegen. Passwörter sollten 12 Zeichen lang sein und Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Wichtig ist zudem: Die Passwörter regelmäßig ändern! Das tut laut ERGO Risiko-Report nur etwa jeder Dritte. Zugegeben: Den Überblick über die zahlreichen Varianten zu behalten, ist schwer. Daher der Tipp von Sprott: Einen sogenannten Passwort Manager verwenden. Dieses Tool speichert sensible Daten wie Nutzernamen und Passwörter verschlüsselt in einer Datenbank auf der Festplatte des Anwenders. Um darauf zugreifen zu können, benötigt der Nutzer dann nur ein einziges Passwort, das Master-Passwort. Kostenlose Passwort Manager finden Anwender in großer Zahl im Internet.

Vorsicht vor Daten-„Phishern“

Dem Identitätsmissbrauch geht meist der Identitätsdiebstahl voraus. Dafür verschicken Internetbetrüger sogenannte „Phishing“-Mails, die als offizielle Mitteilung einer Bank, einer vertrauten Person oder eines Online-Shops getarnt sind. Meist fragen die Betrüger darin vertrauliche Informationen wie Passwörter oder Transaktionsnummern ab. „Damit kaufen sie dann im Namen der Betroffenen online ein oder heben Geld von ihrem Konto ab“, erklärt Sprott. Die „Phishing“-Mails sind mittlerweile sehr professionell gestaltet und sehen denen des echten Absenders oft täuschend ähnlich. Dennoch können Verbraucher sich schützen. Wichtig ist, grundsätzlich skeptisch gegenüber einer Abfrage persönlicher Daten per Mail zu sein. Im Zweifelsfall dann die einfachste Möglichkeit: Die Mail löschen. „Sollte dabei eine echte Anfrage untergehen, wird sich der Absender sicher wieder melden“, so der ERGO Direkt Experte. Keinesfalls sollten sich die Empfänger verleiten lassen, mitgeschickte Anhänge oder Links zu öffnen. „Oft reicht bereits ein Klick, damit sich auf dem Computer eine Spyware oder ein Virus installiert“, warnt Sprott. Wer es genauer wissen will, kann beim Kundenservice des betreffenden Unternehmens anrufen. Ob die Mail echt ist oder nicht, werden die Mitarbeiter dort klären können. Was viele User nicht wissen: In der Regel senden seriöse Unternehmen weder Mahnungen per E-Mail, noch würden sie Kunden in einer E-Mail zur Angabe von Passwörtern, PINs oder TANs auffordern. Erscheint die Mail einer vertrauten Person seltsam, am besten den Betreffenden kurz kontaktieren, ob er wirklich der Absender ist. Übrigens: Im öffentlichen WLAN ist besondere Vorsicht geboten! „Für Cyberkriminelle ist es ein Kinderspiel, mit einer entsprechenden Software in das Netz einzudringen und Nachrichten oder Zugangsdaten beispielsweise mitzulesen“, erklärt Sprott. Hier also besser keine Bankgeschäfte tätigen. Gibt es in der Auswahlliste für WLAN mehrere ähnlich lautende Einträge, sollten Nutzer laut dem Experten von ERGO Direkt beim Anbieter nach dem richtigen Zugang fragen. Denn Betrüger stellen oft Hotspots zur Verfügung, die dem Original ähneln, um so an die Daten zu kommen.

Unterwegs in den sozialen Medien: Nicht jeder muss alles wissen!

Wer Facebook & Co. nutzt, gibt – oft ungewollt oder unbewusst – viel von sich preis. Denn die sozialen Netzwerke sammeln große Mengen an Daten über die Gewohnheiten ihrer Nutzer. Daraus erstellen sie Profile, verkaufen die Daten an ihre Werbekunden oder schneiden Werbung auf den jeweiligen Anwender zu. Nicht jeder Nutzer ist damit einverstanden. Grundsätzlich hilft es, sich jeweils für die strengsten Privatsphäre-Einstellungen zu entscheiden. Zudem rät der ERGO Direkt Experte, Felder des eigenen Profils frei zu lassen – zum Beispiel Postanschrift und private Handynummer. Diese Angaben benötigt normalerweise keiner der Freunde im Netzwerk. Wichtig zu wissen: Wer sich mit seinem Facebook-Profil bei einer App oder einer Webseite anmeldet, ermöglicht diesen Diensten damit den Zugriff auf seine persönlichen Daten. In den Facebook-Einstellungen ist unter dem Punkt „Apps und Webseiten“ erkennbar, welche Apps und Webseiten mit dem Facebook-Konto verbunden sind. Der Anwender kann diese Verbindungen löschen und sich direkt bei den jeweiligen Seiten und Apps anmelden. Allerdings gilt: „Ein vollständiger Schutz der Privatsphäre im Internet ist heute nicht mehr möglich“, so Sprott. „Dafür ist die virtuelle Welt zu vernetzt. Wer hier unterwegs ist, sollte daher vorsichtig sein und mit privaten Daten sehr restriktiv umgehen.“
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„(Keine) Angst vorm Zahnarzt“ – Verbraucherinformation der ERGO Direkt Versicherungen

Ursachen von Dentalphobie und was dagegen helfen kann

"(Keine) Angst vorm Zahnarzt" - Verbraucherinformation der ERGO Direkt Versicherungen

Für Menschen mit Zahnarztangst ist ein Eingriff besonders schlimm.
Quelle: ERGO Group

80 Prozent der Menschen in Industrieländern gehen ungern zum Zahnarzt oder haben sogar regelrecht Angst davor. Welche Ursachen dahinter stecken und was Betroffenen hilft, weiß Anke Hartosch, Zahnexpertin der ERGO Direkt Versicherungen.

Symptome einer Dentalphobie

Zittern, Schweißausbrüche, Atemnot, Herzrasen: Wer unter einer starken Zahnarztangst leidet, kennt solche Symptome. Die sogenannte Dentalphobie zählt zu den Angststörungen, als Phobie bezeichnen Experten eine unangemessen starke Angst. Auslöser dafür kann im Extremfall bereits der Gedanke an den bevorstehenden Zahnarztbesuch sein. Umso näher der Termin rückt, desto schlimmer werden die Symptome. Doch nicht nur körperliche Beschwerden können auftreten. Bei starken Angstzuständen leiden manche auch unter Schlafstörungen oder Panikattacken. Typisch für Menschen mit Angst vorm Zahnarzt ist, dass sie immer wieder kurzfristig Termine verschieben oder nötige Kontrolluntersuchungen weit hinauszögern. Meist setzen sie erst dann einen Fuß in eine Zahnarztpraxis, wenn die Beschwerden unerträglich sind. „Hier beginnt der Teufelskreis: Da sie Kontrolltermine nur selten wahrnehmen, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich eine – manchmal schmerzhafte – Behandlung notwendig ist. In der Folge nimmt die Angst zu und die Patienten zögern den nächsten Termin erneut hinaus“, erklärt Hartosch.

Wie kommt es dazu?

Genauso verschieden wie Menschen sind auch die Ursachen für eine Zahnarztangst. Ein traumatisches Erlebnis beim Zahnarzt ist oft ein Auslöser. Erleben beispielsweise Kinder eine schmerzhafte Behandlung, verbinden sie daraufhin den Zahnarztbesuch mit unschönen Erinnerungen. Ein guter Nährboden für eine Dentalphobie. Möglich ist auch eine – oft unbewusste – Übertragung der Angst der Eltern auf ihre Kinder. Dies ist etwa der Fall, wenn sich Mutter oder Vater vor Zahnarztterminen ängstlich verhalten. Das Kind erfährt so, dass ein Termin beim Zahnarzt möglicherweise schmerzhaft ist. Außerdem können sogenannte übernommene unangenehme Erlebnisse eine solche Angst begünstigen. Das ist der Fall, wenn zum Beispiel Eltern in Gegenwart ihrer Kinder von negativen Erlebnissen beim Zahnarzt berichten. „Aber nicht nur Kinder, auch Erwachsene können durch abschreckende Erzählungen Anderer eine Dentalphobie entwickeln“ so die Expertin von ERGO Direkt. Darüber hinaus kann Ungewissheit ein Auslöser für eine Dentalphobie sein: Patienten wissen oft nicht, ob die bevorstehende Behandlung schmerzhaft sein wird und was auf sie zukommt. Sie entwickeln dann womöglich allerlei Befürchtungen, die sich zu Angst steigern können.

Was dagegen hilft

Wer seine Angst erkannt hat, kann sich an einen Zahnarzt wenden, der speziell auf Angstpatienten geschult ist. In der Regel führt er dann beim ersten Termin keine Behandlung durch. „Der Gedanke daran, dass sie zunächst nicht auf den Behandlungsstuhl müssen, beruhigt die Patienten schon enorm. In der ersten Sprechstunde geht es meist nur darum, über die Angst zu sprechen und sich an die Situation zu gewöhnen“, weiß die Zahnexpertin. Steht die erste richtige Behandlung an, können verschiedene Entspannungsmethoden helfen, die Angst zu lindern. Das kann beispielsweise entspannende Musik über Kopfhörer sein, damit Patienten die typischen Zahnarztgeräusche nicht hören. Auch besondere Atemtechniken können Anspannungen lösen und die Angst mildern. „Als sehr wirksam gegen Angstzustände erweist sich immer wieder die Hypnose. Der Zahnarzt versetzt dabei seine Angstpatienten in einen schlafähnlichen Zustand. Negative äußere Reize haben dann keine Wirkung und die Angst löst sich“, erklärt Hartosch. Eine Vollnarkose oder Medikamente, die das Schmerzempfinden herabsetzen, sind auf lange Sicht nicht empfehlenswert. „Sie helfen zwar im Moment, bekämpfen aber die Ursache nicht“, so die ERGO Direkt Expertin. Bei innerer Anspannung oder Ängsten können längerfristig auch Yoga oder autogenes Training sinnvoll sein.
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„Digital aufs Amt“ – Verbraucherinformation der ERGO Direkt Versicherungen

Was bietet die Online-Funktion des Personalausweises und wie sind die Daten geschützt

"Digital aufs Amt" - Verbraucherinformation der ERGO Direkt Versicherungen

Die Online-Ausweisfunktion bietet viele nützliche Vorteile.
Quelle: ERGO Group

Keine langen Wartezeiten mehr in Behörden und Ämtern: Die Online-Funktion des Personalausweises im Scheckkartenformat macht“s möglich. Doch die wenigsten wissen darüber Bescheid. Andere sind skeptisch, was mit den persönlichen Daten geschieht. Wie der elektronische Identitätsnachweis funktioniert und wie dabei die Daten geschützt sind, weiß Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen.

Was ist die eID und wie funktioniert sie?

Seit Mitte 2017 ist die Online-Funktion bei allen neuen Personalausweisen automatisch aktiviert und die elektronische ID (eID) nutzbar. Bürger können sich so gegenüber Behörden im Internet ausweisen. „Um die Funktionen nutzen zu können, ist zusätzlich zum Ausweis eine selbstgewählte sechsstellige PIN, das passende Kartenlesegerät sowie eine Software, meist in Form einer App, notwendig“, informiert Dieter Sprott. „Als Alternative zum Kartenlesegerät eignen sich Smartphones mit NFC-Technik, der sogenannten Near Field Communication.“ Die Software steht im Internet zum Herunterladen bereit. Kartenlesegeräte sind ebenfalls im Internet oder auch im Elektrofachhandel erhältlich. Wer die technischen Vorbereitungen getroffen hat, den führen die entsprechenden Behörden-Websites auf einen eID-Server, der die Echtheit und Gültigkeit des Ausweises überprüft. Die Software leitet den Nutzer durch die weiteren Schritte, von der Eingabe der PIN bis zur Datenübermittlung. Der Nutzer kann dabei entscheiden, welche Daten er übermitteln möchte und welche nicht.

Welche Dienste stehen online zur Verfügung?

Ein Behördengang ist meist mit langen Wartezeiten verbunden. Die eID kann helfen, Zeit und Nerven zu sparen. Überall, wo das offizielle Logo der Online-Funktion – zwei halbe Ringe in grün und blau – zu sehen ist, können Bürger online „aufs Amt“. „Dies ist zum Beispiel beim Kraftfahrtbundesamt der Fall: Hier können Autofahrer unter anderem ihren aktuellen Punktestand in Flensburg abrufen“, weiß der Experte. Beantragen Eltern Kindergeld, können sie den Antragsstatus oder die Berechnungsgrundlage einsehen. Auch das Abrufen der Rentenauskunft oder der Schufa-Daten ist mit der eID möglich. Darüber hinaus können Bürger ein Führungszeugnis online beantragen oder Versicherungen verwalten. Hinzu kommen weitere, regional unterschiedliche Angebote. In Bayern können Studenten beispielsweise BAföG online beantragen, während Berliner die Möglichkeit haben, ihre Feinstaubplakette mittels Online-Funktion zu erwerben. In Mecklenburg-Vorpommern ist es möglich, Geburts- oder Eheurkunden online zu beantragen. Die Websites der jeweiligen Landkreise informieren darüber, welche Funktionen verfügbar sind. Das Bundesministerium des Innern gibt auf seiner Website einen guten Überblick.

Datenschutz?

Eine zentrale Speicherung der Daten aus der Online-Nutzung von Personalausweisen findet nicht statt. Selbst die Ausweisbehörde speichert lediglich die Daten, die sie auch bereits vor Einführung des digitalen Personalausweises gesichert hat, beispielsweise Name und Geburtsdatum sowie das Bild. Zusätzlich sorgen digitale Sicherheitsmechanismen wie eine verschlüsselte Datenübertragung dafür, dass nur berechtigte Dienstanbieter die Daten auslesen können. Ämter oder Unternehmen benötigen für die Anwendung der Online-Identifizierung zusätzlich ein staatliches eID-Berechtigungszertifikat. So ist gesichert, dass nur seriöse Anbieter die sensiblen Daten der Verbraucher erhalten. Außerdem können die Nutzer vor jeder Übertragung festlegen, welche Daten sie übermitteln und wer diese erhält. Der ERGO Direkt Experte empfiehlt zudem, nur ein zertifiziertes Kartenlesegerät zu verwenden: Günstige Alternativen können Schwachstellen enthalten, über die Angreifer beispielsweise die PIN ausspähen können. Informationen dazu bietet die Internetseite des Bundesverwaltungsamtes.
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„Banking-Apps für Bankgeschäfte unterwegs“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Direkt Versicherungen

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Paula M. aus Meppen:
Da ich viel unterwegs bin, erledige ich Überweisungen oft mit der Banking-App auf meinem Smartphone. Wie sicher sind diese Apps und wie kann ich mich gegen Hacker-Angriffe schützen?

Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen:
Sogenannte Banking-Apps werden bei Smartphone-Nutzern immer beliebter. Mit ihnen lassen sich schnell und bequem Überweisungen erledigen oder der Kontostand überprüfen. Neben Apps der jeweiligen Banken gibt es auch neutrale Anbieter, die den Nutzern die Verwaltung mehrerer Konten in einer App ermöglichen. Grundsätzlich ist Mobile-Banking via Smartphone genauso sicher wie Online-Banking am Computer, dennoch sind auch hier Hacker-Angriffe nicht ausgeschlossen. Daher haben die meisten Apps mehrere Sicherheitsvorkehrungen: Die App selbst sollte mit einem komplexen Passwort geschützt sein. Für eine Überweisung benötigen Nutzer zudem eine sogenannte Transaktionsnummer (TAN). Um die TAN zu erhalten, gibt es verschiedene Verfahren. Zu den sichersten Methoden gehört die chipTAN: Hier fordert der Kunde mit einem zweiten Gerät, einem sogenannten TAN-Generator, und seiner EC-Karte die TAN an. Dazu startet er die Überweisung auf seinem Smartphone. Nachdem der Nutzer die entsprechenden Daten eingegeben hat, erscheint in der App ein blinkender Code. Um die notwendige TAN zu erhalten, steckt der Nutzer jetzt die EC-Karte in den Generator und hält diesen über den Code auf dem Handy-Display. Anschließend zeigt der TAN-Generator die TAN an, die der Nutzer dann in der Banking-App auf seinem Handy eingeben muss.
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„Standort auf dem Handy“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Direkt Versicherungen

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Laura K. aus Eberswalde:
Mein Handy fragt häufig nach meinem Standort. Wofür ist das gut? Entsteht ein Sicherheitsrisiko für mich, wenn ich die Standortbestimmung erlaube?

Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen:
Viele Apps benötigen die Standortbestimmung des Smartphones, um voll funktionstüchtig zu sein. Beispiele sind Apps für die Wettervorhersage, Stau- und Blitzermeldungen oder Apps von Lieferdiensten. Zudem kann die Standortbestimmung helfen, ein verlorenes Handy wiederzufinden. Mit der regelmäßigen Übertragung der Standortdaten können App- und Mobilfunkanbieter allerdings auch detaillierte Bewegungsprofile erstellen und so beispielsweise gezielter Werbeanzeigen einblenden. Wer das nicht möchte, kann die Funktion in den Einstellungen des Smartphones deaktivieren. Android-Besitzer schalten dafür im Standortmenü die Standortbestimmung aus. Besitzer eines iPhones finden die Ortungsdienste unter dem Menüpunkt Datenschutz. Die vollständige Deaktivierung kann allerdings dazu führen, dass einige Anwendungen nicht mehr richtig funktionieren. Alternativ können Nutzer auch nur ausgewählte Apps von der Ortung ausschließen.
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„Welche Folgen hat Parodontitis?“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Direkt Versicherungen

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Amelie S. aus Dresden:
Ich leide schon länger unter entzündetem Zahnfleisch. Jetzt habe ich gehört, dass dadurch auch Folgekrankheiten entstehen können. Stimmt das? Was kann ich gegen die Entzündung unternehmen?

Anke Hartosch, Expertin der ERGO Direkt Versicherungen:
Auslöser für eine Entzündung des Zahnfleischs, auch Gingivitis genannt, sind Bakterien am Zahnfleischsaum. Bei mangelnder Mundhygiene können sie in die Zahnfleischtaschen vordringen und zu Entzündungen führen. Diese Zahnbettentzündung, die sogenannte Parodontitis, kann lockere Zähne zur Folge haben, wenn sie unbehandelt bleibt. Im schlimmsten Fall fallen die Zähne sogar aus. Darüber hinaus können Bakterien über die entzündeten Stellen in die Blutbahn gelangen. Hier können sie eine Entzündung der Blutgefäße verursachen und Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schwangerschaftskomplikationen verstärken oder mit auslösen. Daher ist es wichtig, bei Zahnfleischbluten, das über mehrere Tage anhält, den Zahnarzt aufzusuchen. Er klärt ab, ob es sich um eine Zahnfleisch- oder eine Zahnbettentzündung handelt und beginnt bei Bedarf eine Parodontitis-Behandlung. Ganz wichtig: eine sorgfältige Zahnpflege. Dazu gehören neben dem Zähneputzen auch die Pflege der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten sowie eine regelmäßige professionelle Prophylaxe. Übrigens: selbst bei blutendem Zahnfleisch weiter mit der Bürste putzen! Denn nur so kann der Betroffene die Entzündung bekämpfen.
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Über die ERGO Versicherung
Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
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„Hilfe für schwere Stunden“ – Expertengespräch der ERGO Direkt Versicherungen

Was Hinterbliebene zur Planung einer Beerdigung wissen müssen

Der Tod eines Angehörigen stellt die Hinterbliebenen sowohl emotional als auch organisatorisch vor eine große Aufgabe. Oft noch am Todestag müssen sie sich mit der Planung der Beerdigung befassen. Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sie dabei beachten müssen, weiß Reinhard Hacker, Experte für Sterbegeldversicherungen der ERGO Direkt Versicherungen. Er gibt nützliche Tipps für die Organisation und informiert über Kosten.

Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten für eine Beerdigung?

Neben der klassischen Sarg- und Urnenbeisetzung gibt es zahlreiche alternative Bestattungsmöglichkeiten. Die deutschen Gesetze schließen jedoch viele eher ausgefallene Varianten wie beispielsweise eine Diamantbestattung aus. Zu den wichtigsten rechtlichen Grundlagen zählt der Friedhofszwang: Verstorbene dürfen nur auf dafür zugelassenen Flächen ihre letzte Ruhe finden. Die Bundesländer legen diese Regelung allerdings unterschiedlich streng aus. In Bremen beispielsweise ist es seit 2015 erlaubt, die Asche des Verstorbenen auf einem privaten Grundstück zu verstreuen. Die Urne zu Hause aufzubewahren, geht dagegen nicht. Außerdem müssen die Hinterbliebenen ein Bestattungsunternehmen beauftragen, welches den Transport des Toten beziehungsweise der Urne übernimmt. Auch die Bestattungsfrist ist in den Bundesländern unterschiedlich. Sie beginnt bei 48 Stunden und endet beispielsweise in Baden-Württemberg nach 4, in Brandenburg nach 10 Werktagen, während Hamburg keine Fristen setzt. Über die genauen Fristen können sich Trauernde zum Beispiel beim Bestatter oder dem zuständigen Friedhofsamt informieren.

Was ist wichtig für die Organisation?

Um mit der Planung der Beerdigung zu beginnen, sollten Angehörige zunächst ein Bestattungsunternehmen auswählen. Das kann einfach das nächstgelegene sein. Wer die Kraft und die Zeit hat, kann sich aber auch verschiedene Angebote einholen, um sich einen Überblick über Möglichkeiten und Kosten zu verschaffen. Auf jeden Fall müssen die Trauernden für sich einige Fragen klären. Zum Beispiel: Soll es eine Erd- oder Feuerbestattung werden? Soll ein Geistlicher anwesend sein? Findet die Beerdigung auf einem klassischen Friedhof oder in einem sogenannten Friedwald statt? Hier ruht die Asche in einer biologisch abbaubaren Urne an der Wurzel eines Baumes. Neben der Beerdigung sollten sich die Hinterbliebenen auch Gedanken darüber machen, ob sie eine Trauerfeier abhalten wollen und in welchem Rahmen.

Welche Kosten kommen auf die Angehörigen zu?

Leider werden Angehörige recht schnell mit den Kosten für Bestattung und Trauerfeier konfrontiert. Die komfortabelste Lösung ist es, ein Komplettpaket bei einem Bestatter zu buchen. Hier haben Hinterbliebene allerdings weniger Kontrolle über die entstehenden Kosten. Denn grundsätzlich setzen sie sich aus festen und variablen Ausgaben zusammen. Zu den festen Ausgaben zählen alle notwendigen Dokumente wie beispielsweise die Sterbeurkunde. Die Kosten hierfür legen die Gemeinden fest. Auch die Gebühren für die Grabstätte auf dem Friedhof sind festgelegt. Sie unterscheiden sich je nach Art des Grabes. Grundsätzlich sind die Preise in ländlichen Gemeinden meist deutlich niedriger als in der Stadt. Auch eine Urne schlägt weniger zu Buche als ein Sarg, dazu kommen dann jedoch die Kosten des Krematoriums. Die variablen Kosten betreffen zum größten Teil die Beerdigung selbst: Vom Blumenschmuck bis zur Musik sind dem Budget hier nach oben keine Grenzen gesetzt. Falls Angehörige nicht ausreichend Geld für die Organisation der Beerdigung zur Verfügung haben, können sie sich an das Sozialamt wenden und hier einen entsprechenden Antrag stellen. Die Hinterbliebenen sollten auch klären, ob der Verstorbene eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen hat. Die Auszahlung kann je nach Volumen die Beerdigungskosten komplett oder zumindest zum Teil decken. Hinterbliebene sollten die Versicherung wenn möglich innerhalb von 30 Tagen nach dem Todesfall informieren. Welche Dokumente sie benötigen, regelt das entsprechende Versicherungsunternehmen. In den meisten Fällen benötigen sie den Versicherungsschein und die Sterbeurkunde.
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„Wie Sprachassistenten funktionieren“ – Expertengespräch der ERGO Direkt Versicherungen

Smarte Helfer: Alexa, Siri, Cortana und Co.

„Computer, starte das Raumschiff!“: Diesen Satz kennen viele aus Science-Fiction-Serien. Was vor ein paar Jahren noch Gedankenspielerei war, ist heute bereits in zahlreichen Haushalten Realität: Ein Sprachassistent, der neben einem schnellen Zugriff auf das Internet die Bedienung vieler technischer Geräte ermöglicht. Laut einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom können sich 39 Prozent der Deutschen vorstellen, einen Sprachassistenten zu nutzen. Wie sie genau funktionieren, welche Vorteile sie für Verbraucher haben und welche Risiken sie bergen, weiß Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen.

Was ist ein Sprachassistent?

Sprachassistenten sind kleine Computer mit eingebauten Lautsprechern und Mikrofonen. Das bekannteste Produkt auf dem Markt ist zurzeit der „Echo“, mit der Software, also dem eigentlichen Sprachassistenten, „Alexa“. Weitere Beispiele sind Siri, Google Assistant oder Cortana. Erhalten die Sprachassistenten ein Kommando, reagieren sie und führen die gewünschte Aktion aus. Dafür müssen sie mit dem Internet verbunden sein. Außerdem lassen sie sich mit dem Smartphone oder Smart-Home-Geräten koppeln. Zukünftig möchten die Hersteller die smarten Lautsprecher zusätzlich mit Kameras ausstatten, die zum Beispiel beim Finden des passenden Outfits helfen sollen.

Wofür können Verbraucher einen Sprachassistenten genau nutzen?

Im Alltag sind die Computer vielfältig einsetzbar: Sie unterstützen bei einfachen Aktionen, stellen beim Backen beispielsweise einen Timer ein. Außerdem ist es Nutzern per Sprachbefehl möglich, den Wetterbericht abzurufen oder, auch in Verbindung mit Streaming-Diensten, Musik abzuspielen. In Kombination mit dem Smartphone können die Assistenten Termine in den mobilen Kalender eintragen und an diese erinnern. Wer beim Kochen feststellt, dass gerade der letzte Tropfen Öl in den Salat gewandert ist, kann per Sprachbefehl sofort die Einkaufsliste des Smartphones aktivieren. Auch Online-Shopper können von Sprachassistenten profitieren: Per Sprachbefehl lassen sich Waren auswählen und direkt bestellen. Das volle Funktionsspektrum entfalten die Computer aber erst, wenn Anwender sie mit Smart-Home-Geräten vernetzen. Durch Sprachbefehle können Hausbesitzer dann beispielsweise das Thermostat einstellen, Lichter dimmen, Rollläden schließen oder das Alarmsystem steuern.

Sprachassistenten hören mit. Wie sicher sind die Informationen, die sie dabei aufnehmen?

Neben den vielen Nutzungsmöglichkeiten, die die intelligenten Lautsprecher bieten, bergen sie jedoch auch Risiken. Denn sobald sie Befehle erhalten, nehmen sie alle Geräusche in ihrer unmittelbaren Umgebung auf. Sie sammeln also in diesem Zeitraum alle möglichen Informationen über die Personen, die in ihrer Gegenwart sprechen. Bei den meisten Herstellern ist nicht ganz klar, ob, wo und wie lange sie die gesammelten Daten speichern. Eine weitere Frage, die sich vielen Verbrauchern stellt: Nimmt der Assistent nur dann auf, wenn sie ihn aktiviert haben? Denn der Sprachassistent hört nicht ausschließlich auf seinen „Namen“, sondern auch auf Wörter, die ähnlich klingen. Dadurch besteht die Gefahr, dass Nutzer die Lautsprecher unbeabsichtigt aktivieren und der Sprachassistent so Gespräche mithört. Im schlimmsten Fall führt er dann einen Befehl aus, der vom Nutzer nie als solcher gedacht war. So geschehen bei einem Fall in den USA: Ein Kind hatte sich mit einem Sprachassistenten „unterhalten“. Dabei hatte es unwissentlich den Befehl erteilt, ein Puppenhaus sowie zwei Kilogramm Kekse zu bestellen. Um solche unfreiwilligen Online-Käufe zu vermeiden, können Nutzer diese Funktion mit einem Passwort schützen oder komplett sperren. Wer wirklich sicher sein möchte, dass das Gerät keine Gespräche mithört oder gar aufzeichnet, kann die Mikrofone komplett ausschalten. Alternativ können Nutzer den Sprachassistenten auch gänzlich vom Netzwerk trennen und nur für die explizite Nutzung aktivieren.
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„In-App-Käufe – Was ist das?“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Direkt Versicherungen

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Hanna W. aus Zwickau:
Wenn ich meine kostenlose Fitness-App auf meinem Smartphone nutze, werde ich häufig gefragt, ob ich zusätzliche Extras kostenpflichtig erwerben möchte. Was steckt dahinter? Und kann ich diese Funktion deaktivieren?

Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen:
Viele Apps stehen Smartphone-Nutzern kostenlos zur Verfügung. Häufig bieten sie Anwendern dann während der Nutzung zusätzliche Funktionen oder Inhalte gegen Geld an. Hierbei handelt es sich um sogenannte In-App-Käufe. Nutzer müssen zwar jeden Kauf extra bestätigen, der Überblick über das bereits investierte Geld kann dabei aber leicht verloren gehen. Daher kann es – vor allem bei Kindern – sinnvoll sein, In-App-Käufe auf dem Smartphone zu deaktivieren. Bei iOS-Geräten ist das in den Einstellungen möglich: Unter „Allgemein“ wählen Nutzer den Menüpunkt „Einschränkungen“. Zum Aktivieren der Einschränkungen müssen sie dann einen vierstelligen Code festlegen. Nach einem Klick auf „Erlauben“ können sie die In-App-Käufe mit einem Schieberegler deaktivieren. Bei Smartphones mit Android lässt sich die Funktion nicht komplett blockieren. Allerdings können Nutzer ein Passwort einstellen, welches sie vor jedem Kauf eingeben müssen. In den Einstellungen des Google Play Stores, unter dem Menüpunkt „PIN festlegen oder ändern“, können sie den Code bestimmen. Mit einem Haken bei „PIN für Käufe“ aktiviert sich dann die Funktion.
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