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Vorbereiten auf die Schneeschmelze – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Auf den Schnee folgt das Hochwasser

Vorbereiten auf die Schneeschmelze - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Bei Schneeschmelze droht Hochwasser.
Quelle: ERGO Group.

Schnee gab es in den letzten Wochen reichlich. Wenn die Temperaturen wieder steigen, schmilzt die weiße Pracht – und setzt enorme Mengen Wasser frei. Damit steigt vielerorts die Gefahr von Überschwemmungen durch ausufernde Gewässer. Tipps für Hausbesitzer zum Schutz vor witterungsbedingten Hochwasserschäden gibt ERGO Versicherungsexperte Peter Schnitzler.

Ist im Wetterbericht von „Schneeschmelze“ die Rede, sollten nicht nur die Anwohner besonders gefährdeter Hochwassergebiete, wie beispielsweise an Rhein, Elbe oder Donau, aufhorchen: Auch der kleine, beschaulich plätschernde Bach hinterm Haus kann sich bei entsprechender Wetterlage rasch in einen reißenden Strom verwandeln. „Dann gehen im schlimmsten Fall das Eigenheim samt Hab und Gut sprichwörtlich den Bach runter“, bestätigt Peter Schnitzler. „Deshalb sollten alle Hausbesitzer frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um ihre Immobilie gegen Hochwasser und mögliche Schäden abzusichern.“

Regelmäßiger Versicherungscheck
Und mit frühzeitig ist gemeint: Bereits bei Abschluss der Wohngebäude- und Hausratversicherung sollten die Versicherungsnehmer darauf achten, dass „Weitere Naturgefahren“ enthalten sind. „Nur dann sind Schäden durch Überschwemmungen abgesichert“, so der Versicherungsexperte und ergänzt: „Diese sogenannte Naturgefahrenversicherung greift neben Überschwemmungen auch bei Starkregen und Rückstau, außerdem bei Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch und Schneedruck.“ Hausbesitzer sollten außerdem auf eine ausreichende Versicherungssumme achten. Sonst bleiben sie womöglich auf anteiligen Kosten sitzen. Daher der Tipp von Peter Schnitzler: „In regelmäßigen Abständen den Versicherungsschutz überprüfen und gegebenenfalls anpassen.“

Immer informiert sein
Steht dann beispielsweise eine Schneeschmelze an, ist die Frage: Treten Gewässer über die Ufer oder nicht? Wer ist betroffen? Um die mögliche Gefahr von Überschwemmungen besser einschätzen zu können, ist es wichtig, immer über die aktuelle Lage informiert zu sein. Allerdings ist es oft schwierig, lokale Überschwemmungen genau vorherzusagen. Daher sollten Hausbesitzer die amtlichen Wetterwarnungen verfolgen. Gute Informationsquellen sind der lokale Rundfunk sowie beispielsweise das Internetportal www.hochwasserzentralen.de. Zudem bietet die amtliche Wasserstands- und Hochwasser-Informations-App “ Mein Pegel“ für zahlreiche Bundesländer wie Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen Angaben zu aktuellen Pegelständen.

Maßnahmen zum Schutz vor der Flut
Besteht Überschwemmungsgefahr, empfiehlt es sich, Vorbereitungen für den Ernstfall zu treffen: Überfluten Wassermassen die Kanalisation, schützen mit Folie umwickelte Sandsäcke, wasserfeste Schalbretter und Sperrholzplatten das eigene Haus. Schutz bieten auch technische Maßnahmen wie mobile Barrieresysteme für Türen oder Fensterklappen. Dies hilft vor allem in hochwassergefährdeten Gebieten. Ebenfalls ratsam: Regelmäßig die Rückstausicherungen der Abwasserrohre des Gebäudes von einem Fachmann überprüfen lassen. „Sind diese Sicherungen undicht oder funktionieren nicht richtig, kann Abwasser ins Gebäude eindringen“, so Schnitzler. Kündigt sich Hochwasser an, sollten Bewohner bewegliche und wertvolle Gegenstände wie Möbel, Fernseher oder andere elektronische Geräte aus den gefährdeten Räumen auslagern. „Wichtig ist auch, alle elektronischen Geräte inklusive der Heizung vom Stromnetz zu nehmen. Ansonsten kann es im Wasser zu einem Kurzschluss kommen, was beim späteren Betreten und Ausräumen des Raums lebensgefährlich werden kann“, erklärt der ERGO Experte. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, legt den Sicherungsschalter für das ganze Haus um. Ein weiterer Tipp: Giftige Stoffe wie Putzmittel oder Pflanzengifte in sichere Räume bringen. Gefahrgut wie Heizöltanks sind zwar schwer, große Wassermassen können sie aber problemlos zum Schwimmen bringen. Die Tanks sollten deshalb mit festen Gurten oder Stahlbändern gesichert sein.

Nach dem Hochwasser
Wichtig: Wer von Hochwasser betroffen ist, sollte seine Versicherungen möglichst schnell informieren – auch dann, wenn der komplette Schaden noch gar nicht absehbar ist. Das weitere Vorgehen, zum Beispiel die Dokumentation und die Schadenbegutachtung, können die Betroffenen dann mit ihrem Ansprechpartner bei der Versicherung abklären. Das tatsächliche Ausmaß der Schäden ist für Laien oft auch gar nicht erkennbar. „Ist Wasser in die Wohnräume eingedrungen, kann es zu Schäden an der Bausubstanz kommen. Feuchtigkeit staut sich dann oft im Fußbodenaufbau. Dann genügt es nicht, feuchte Teppiche zu entfernen und nasse Fliesen trocken zu wischen“, weiß Peter Schnitzler. Im Zweifel sollten Betroffene daher einen Bausachverständigen zu Rate ziehen. Zudem sollten Bewohner, die nach einer Evakuierung in ihre Häuser zurückkehren, vorsichtig mit den elektrischen Anlagen und Geräten umgehen. „Elektrogeräte, die sich während des Hochwassers im Haus befanden und intakt aussehen, dürfen keinesfalls einfach wieder eingeschaltet werden – es besteht die Gefahr eines Stromschlags! Sicherer ist es, sie vor Inbetriebnahme von einem Elektronikfachmann untersuchen zu lassen“, rät der Versicherungsexperte. Um eine Schimmelbildung abzuwenden, müssen die betroffenen Zimmer zudem fachgerecht getrocknet werden.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 5.250

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Über die ERGO Versicherung
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Rund 42.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2017 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 18 Milliarden Euro.
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Zeugenpflicht vor Gericht – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Zeugenpflicht vor Gericht - Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Wer als Zeuge geladen wird, ist verpflichtet zu erscheinen
Quelle: ERGO Group.

Daniela P. aus Günzburg:
Ich habe vor Kurzem einen Unfall beobachtet und muss nun als Zeuge vor Gericht aussagen. Allerdings steht der Termin an, wenn ich im Urlaub bin. Kann ich einfach absagen?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Zeugenaussagen sind in vielen Gerichtsprozessen entscheidend. Dabei ist es wichtig, dass das Gericht den Zeugen selbst befragt und erlebt, um sich eine Meinung zu bilden. Wer als Zeuge geladen wird, ist verpflichtet zu erscheinen – auch wenn der Termin während der Arbeitszeit stattfindet. Hier gilt: Die staatsbürgerliche Pflicht, als Zeuge auszusagen, geht der privatrechtlichen Pflicht aus dem Arbeitsvertrag vor. Der Arbeitgeber muss den Zeugen daher für den Gerichtstermin freistellen. Es gibt allerdings auch wichtige Verhinderungsgründe, die das Gericht im Normalfall anerkennt. Dazu gehören eine ernsthafte Erkrankung oder eine bereits vor Erhalt der Ladung gebuchte private Auslandsreise. Wenn Zeugen in einem solchen Fall rechtzeitig vor dem Termin einen Antrag stellen, wird das Gericht sie in der Regel von ihrer Erscheinungspflicht entbinden und eine entsprechende Befreiung ausstellen. Die Zeugen müssen den Verhinderungsgrund jedoch nachweisen. Bei einer Auslandsreise sollten sie daher die Buchungsunterlagen in Kopie mit einreichen. Bei einer Erkrankung ist eine ärztliche Bescheinigung über die Verhandlungsunfähigkeit notwendig. Erkennt das Gericht den Verhinderungsgrund an, wird es prüfen, ob die Aussagen anderer Zeugen ausreichen, oder den Termin verschieben. Wer ohne Befreiung der Verhandlung fernbleibt, dem kann das Gericht die entstandenen Verfahrenskosten und zusätzlich ein Ordnungsgeld in Rechnung stellen. Zahlt der Zeuge nicht, kann das Gericht eine Ordnungshaft erlassen und beim nächsten Termin die Vorführung durch die Polizei anordnen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.572

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Was tun, wenn der Handy-Akku bei Kälte versagt? – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Direkt Versicherungen

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Was tun, wenn der Handy-Akku bei Kälte versagt? - Verbraucherfrage der Woche der ERGO Direkt Versicherungen

Bei kalten Temperaturen versagt oft der Handy-Akku.
Quelle: ERGO Group

Petra H. aus Koblenz:
Wenn es draußen sehr kalt ist, schaltet sich mein Handy ab, obwohl der Akku noch geladen ist. Woran liegt das und was kann ich dagegen tun?

Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen:
In den meisten Smartphones werden heute Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus verbaut. Ihr Inneres besteht aus einer gelartigen Flüssigkeit, in der sich elektrisch geladene Teilchen, die Ionen, bewegen. Kälte sorgt dafür, dass das Gel zähflüssiger wird und verlangsamt damit die Beweglichkeit der Ionen. Folglich sinkt die elektrische Spannung und der Akku entlädt sich schneller. Fällt die Spannung unter drei Volt, schädigt das den Akku. Daher schaltet sich das Smartphone vorher ab. Gäbe es diesen Schutzmechanismus nicht, würde sich der Akku bei zu niedrigen Temperaturen chemisch zersetzen. Um Probleme zu verhindern, sollten Handybesitzer ihr Gerät bei Minusgraden möglichst warm halten. Dazu das Smartphone am besten nah am Körper tragen. Und auch wenn es schwer fällt: Bei kalter Witterung besser immer nur kurz telefonieren, chatten oder surfen und das Gerät ansonsten lieber wegstecken. Zusätzlich kann eine Gummihülle Schutz bieten. Wieder zurück im Warmen, das Handy nicht sofort ans Ladekabel stecken. Es ist schonender für den Akku zu warten, bis das Gerät wieder Zimmertemperatur erreicht hat.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.112

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Bahnfahrt erster Klasse mit Ticket zweiter Klasse? – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

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Achim P. aus Hannover:
Gerade vor Weihnachten sind die Züge wieder überall hoffnungslos überfüllt. Darf ich mich mit meinem Zweite-Klasse-Ticket auch in ein Abteil der ersten Klasse setzen, wenn sonst nichts mehr frei ist?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Selbst bei extremem Platzmangel haben Zugpassagiere mit einem Fahrschein für die zweite Klasse kein Anrecht auf einen Platz in der ersten Klasse. Das ist in § 13 der Eisenbahn-Verkehrsordnung sogar gesetzlich geregelt. Allerdings kann der jeweilige Zugchef eigenständig entscheiden, ob er aus Sicherheitsgründen in einem überfüllten Zug die erste Klasse allgemein freigibt. Er informiert die Reisenden darüber in der Regel mit einer Lautsprecherdurchsage. Wer ohne Erlaubnis mit einem Ticket für die zweite Klasse in der ersten Klasse fährt, ist ein Falschfahrer. Wird er von einem Zugbegleiter erwischt, gilt dann beispielsweise bei der Deutschen Bahn: Entweder er verlässt die erste Klasse oder er bezahlt die Preisdifferenz zum Fahrschein erster Klasse. Ein erhöhtes Beförderungsentgelt, also ein Bußgeld von mindestens 60 Euro, ist nur fällig, wenn der Fahrgast beides verweigert und einfach sitzen bleibt. Diese Regelung gilt für den Fern- und Nahverkehr. Insbesondere für Vielfahrer gibt es oft auch günstige Upgrades zur ersten Klasse. Gerade in der Weihnachtszeit daher der Tipp: Reisende sollten sich rechtzeitig über aktuelle Möglichkeiten für die jeweilige Strecke und den gewünschten Zug und Tarif informieren.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.222

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Sicher Einkaufen im Internet – Tipp der Woche der ERGO Direkt Versicherungen

Experten der ERGO Group informieren

Gerade zur Vorweihnachtszeit, wenn alle Welt auf der Suche ist nach passenden Geschenken, haben sogenannte Fake-Shops Hochsaison. Dabei handelt es sich um gefälschte Internet-Verkaufsplattformen, betrieben von Betrügern. Sie verwenden oft Website-Adressen (URLs) von bereits vorhandenen Onlineshops und ändern den Namen minimal ab. Käufer sollten sich also die URL immer genau ansehen, bevor sie anfangen, im Sortiment zu stöbern: Vertrauenswürdige Onlineshops nutzen eine sogenannte SSL-Verschlüsselung. Nutzer können diese am grünen Vorhängeschloss vor der URL erkennen. Zudem beginnt eine solche URL mit einem „https“. Auffällig sind außerdem die meist äußerst günstigen Preise, mit denen diese Shops Kunden anlocken. Preise deutlich unter der Norm sollten misstrauisch machen. Ein weiteres typisches Merkmal sind die eingeschränkten Zahlungsmethoden: Meist ist nur Vorkasse möglich. Gelegentlich wird zwar auch PayPal aufgeführt, das ist aber nur Kosmetik. Käufer können diese Zahlungsmethode nicht anklicken. Leistet ein Kunde eine Vorauszahlung, täuschen Fake-Shops daraufhin oft Lieferschwierigkeiten vor. Hier sollten Käufer nachhaken und ihr Geld zurückverlangen. Erfolgt keine Reaktion, hilft ein Gang zur Bank: Sie kann die Zahlung rückgängig machen, solange das Geld dem anderen Konto noch nicht gutgeschrieben ist. Andernfalls müssen Betroffene bei ihrer Bank eine Rücküberweisung beauftragen. Bei einer Zahlung per Lastschrift ist innerhalb von acht Wochen vom Moment der Abbuchung an eine Rückbuchung möglich. Außerdem ist es empfehlenswert, die Belege wie den Kaufvertrag, die Bestellbestätigung und einen Screenshot von dem Angebot aufzuheben. Mit diesen Unterlagen sollten die Betroffenen dann bei der Polizei Strafanzeige erstatten. Zwar ist die Verfolgung der oft im Ausland sitzenden Täter schwierig. Andererseits hilft eine Anzeige der Polizei im Kampf gegen Fake-Shops und kann unter Umständen zur Löschung eines solchen Shops führen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.957

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Wildunfall – was nun? – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

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Enrico G. aus Bremen:
Auf dem Weg zur Arbeit komme ich morgens und abends an Waldgebieten mit Wildwechsel vorbei. Wie verhalte ich mich, wenn mir mal ein Reh vor das Auto läuft?

Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO:
In Waldgebieten, insbesondere in der Morgen- und Abenddämmerung, müssen Autofahrer vermehrt mit Wildwechsel rechnen. Daher empfiehlt es sich, hier besonders vorsichtig und vorausschauend zu fahren. Kommt es dennoch zu einer Kollision mit einem Wildtier, sollten Fahrer sofort die Polizei rufen, die Warnweste anziehen und die Unglücksstelle absichern. Die Polizei nimmt den Unfall auf und kontaktiert den zuständigen Jagdpächter. Dieser oder die Polizei stellen eine sogenannte Wildschadenbescheinigung aus. Autofahrer benötigen das Dokument für ihre Versicherung. Sie sollten den Unfall auch dann melden, wenn das Tier im Schockzustand aus eigener Kraft aufsteht und flüchtet. Besser nicht selbst versuchen, dem Tier zu helfen. Es könnte panisch reagieren und ausschlagen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass das Wild bei Kontakt Krankheiten, wie etwa Tollwut, auf den Menschen überträgt.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 889

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Arbeitsequipment auf Reisen – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

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Ramona P. aus Detmold:
Wenn ich auf Reisen bin, nehme ich gerne das Firmenhandy mit, damit ich im Notfall erreichbar bin. Wer haftet, wenn es beschädigt wird oder verloren geht? Bin ich dafür verantwortlich?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Die Arbeitnehmerhaftung für Schäden an Arbeitsmitteln richtet sich nach dem Grad des Verschuldens. Bei leichter Fahrlässigkeit, also einer kleinen Unachtsamkeit, die jedem passieren kann, haften Mitarbeiter in der Regel nicht. Lassen sie hingegen die sonst üblichen Sorgfaltsregeln außer Acht – mittlere Fahrlässigkeit – teilen sie sich die Haftung mit dem Arbeitgeber. Die Quote kann dabei von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Erst bei grober Fahrlässigkeit oder gar Vorsatz haften Mitarbeiter in vollem Umfang. Ist der entstandene Schaden groß – wenn etwa wichtige Unternehmensdaten verloren gegangen sind – berücksichtigen die Gerichte aber auch das Einkommen. Grob fahrlässig handelt beispielsweise, wer ein Diensthandy ohne PIN-Sperre auf dem Tisch eines Cafes liegen lässt. Fällt das Gerät aus der Tasche auf den Boden und geht kaputt, ist dies in der Regel als leichte Fahrlässigkeit anzusehen. Die Grenzen sind jedoch fließend, sodass die Haftung sehr vom Einzelfall abhängt. Prinzipiell gilt: Wer das Diensthandy aus betrieblichen Gründen mit sich führt, also auf Anweisung des Arbeitgebers handelt, für den gelten milde Haftungsregeln. Viele Betriebe haben solche Haftungsfragen auch in speziellen Vereinbarungen zur Nutzung von Diensthandys geregelt.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.263

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Mietrecht

Wohnungsausstattung: Was da ist, muss bleiben

Sind bei der Besichtigung einer Mietwohnung noch Gegenstände oder Einbauten des bereits ausgezogenen Vormieters vorhanden, kann der neue Mieter verlangen, dass diese auch bleiben. Macht der Vermieter den Mieter nicht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass ein Gegenstand nicht zur Wohnungsausstattung gehört, schließt ihn der Mietvertrag automatisch mit ein. So entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Amtsgericht Nürnberg hinsichtlich einer vom Vormieter zurückgelassenen Markise.
AG Nürnberg, Az. 29 C 4898/15

Hintergrundinformation:
Viele Mieter hinterlassen beim Auszug Dinge wie Einbauschränke, Küchenzeilen, Bodenbeläge oder auch Markisen. Vieles davon ist sinnvoll und auch nur mit Aufwand wieder zu entfernen. Nicht immer erfährt der neue Mieter, welche Dinge vom Vormieter stammen und welche zur Wohnungsausstattung gehören. Mieter gehen meist davon aus, dass die Ausstattung, die sie bei der Besichtigung einer Wohnung vorfinden, unverändert bleibt. Vermieter sind dagegen oft der Meinung, dass sie fremde Einbauten ohne Weiteres entfernen können. Der Fall: Ein Mieter hatte eine Wohnung besichtigt, über deren Balkon eine Markise angebracht war. Er unterschrieb den Mietvertrag. Bis zu seinem Einzug fand eine Fassadenrenovierung statt. Die Markise war dabei im Weg, weshalb der Vermieter sie entfernen ließ. Der Mieter forderte nun vom Vermieter, die Markise wieder anzubringen. Sie gehöre zur vertraglich vereinbarten Ausstattung der Wohnung. Der Vermieter berief sich auf einen Satz im Mietvertrag, nachdem er für Reparaturen der Markise nicht zuständig sei. Das Urteil: Das Amtsgericht Nürnberg gab dem Mieter recht. Der Vermieter sei verpflichtet, die Markise wieder anzubringen. Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice begründete das Gericht seine Entscheidung damit, dass der Zustand der Wohnung bei der Besichtigung entscheidend und die Grundlage für den Mietvertrag sei. Wolle der Vermieter bestimmte Gegenstände nicht mitvermieten, müsse er dies ausdrücklich dem Mieter mitteilen – und zwar vor der Unterzeichnung des Mietvertrages. Ansonsten dürfe der Mieter davon ausgehen, dass der Mietvertrag die vorhandene Ausstattung komplett umfasst. Die Mietvertragsklausel über die Reparatur der Markise erlaube dem Vermieter nicht, diese ersatzlos zu entfernen. Auch einen unverhältnismäßigen Aufwand konnte das Gericht im Wiederanbringen der Markise nicht erkennen.
Amtsgericht Nürnberg, Urteil vom 25. August 2017, Az. 29 C 4898/15

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Reiserecht

Die Europäische Fluggastrechte-Verordnung gewährt Fluggästen, die die Airline wegen Überbuchung in eine niedrigere Ticketklasse eingestuft hat, eine anteilige Herabsetzung des Flugpreises. Allerdings können Reisende diesen Anspruch nicht zusätzlich geltend machen, wenn ihnen die Fluggesellschaft aus anderen Gründen den gesamten Ticketpreis ersetzen muss. Dies hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Landgericht Landshut entschieden.
LG Landshut, Az. 41 O 2511/16

Hintergrundinformation:
Die Europäische Verordnung über Fluggastrechte gewährt Flugreisenden bei großen Verspätungen, Flugannullierungen und Nichtbeförderung einen Ausgleichsanspruch gegen die Fluggesellschaft. Aber auch bei einer wegen Überbuchung erfolgten Herabstufung der Ticketklasse haben Reisende Ansprüche auf Vergünstigung des Ticketpreises: Bei Flügen bis 1.500 Kilometer um 30 Prozent, bis 3.500 Kilometer um 50 Prozent, bei allen weiteren Flügen um 75 Prozent. Der Fall: Ein Familienvater hatte für sich, seine Frau und seine Tochter Flüge in die Dominikanische Republik und wieder zurück gebucht. Das Hotel buchte er gesondert. Die Fluggesellschaft teilte ihm vor dem Abflug mit, dass eine andere Airline den Flug durchführe. Wie sich herausstellte, war die gebuchte Klasse „Premium Economy“ in der entsprechenden Maschine überbucht. Die Airline wollte die Familie in die einfache Economy-Klasse umbuchen. Als der Urlauber dies erfuhr, trat er am Abflugtag vom Flugbeförderungsvertrag zurück und stornierte auch das Hotel. Aufgrund der Last-Minute-Stornierung musste er die gebuchten Leistungen jedoch voll bezahlen: Für die Flüge fielen Kosten über 3.300 Euro an, für das Hotel rund 7.600 Euro. Er verlangte nun den Gesamtbetrag als Schadenersatz von der Fluggesellschaft. Zusätzlich forderte er eine Entschädigung wegen Nichtbeförderung nach der EU-Fluggastrechte-Verordnung. Das Urteil: Das Landgericht Landshut gestand dem Urlauber zwar den Schadenersatz für die Ticket- und Hotelkosten zu, nicht aber die Entschädigung nach der EU-Verordnung. Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice erklärte das Gericht, dass die Fluggesellschaft vertraglich verpflichtet gewesen sei, die Familie in der „Premium-Economy-Class“ zu befördern. Alles andere sei keine vertragsgemäße Leistung. Daher habe die Familie nach dem Zivilrecht Anspruch auf Ersatz der entstandenen Schäden. Ein Downgrading stelle jedoch keinen Fall der Nichtbeförderung im Sinne der EU-Fluggastrechte-Verordnung dar. § 10 Abs. 2 der Verordnung enthalte eine besondere Regelung zum Downgrading, nach der Fluggäste zwar einen anteiligen Anspruch auf Reduzierung des Ticketpreises hätten. Bei einem Flug in die Dominikanische Republik wären an sich 75 Prozent des Flugpreises zu erstatten gewesen. Ein solcher Anspruch scheide allerdings hier aus, weil die Fluggesellschaft sowieso den gesamten Flugpreis ersetzen müsse.
Landgericht Landshut, Urteil vom 4. Mai 2017, Az. 41 O 2511/16

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