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Learnship Receives €10 million to Fuel Global Expansion

Learnship Receives €10 million to Fuel Global Expansion

Learnship, a global leader in the field of digital foreign language training for corporations, today announced that THI Investments, a German firm with €1.5 billion in assets, has invested €10 million in the company.

The investment will help accelerate Learnship’s expansion plans to grow its full-service language training solutions around the globe. Learnship empowers international companies to offer continuous education through its proprietary learning platform and high-quality online and on-site training services offered at a competitive cost. As early as next year, Learnship intends to expand its product portfolio further to include intercultural training and language coaching.

The company’s growth will be led in part by newly appointed Senior Vice President, Dean Cooper, an industry leader in global distribution of learning solutions. The newest member of the Learnship management team, Cooper will be based in the United States and lead global sales activities.

Founded in Germany in 2008, Learnship has since expanded across Europe and, since 2015, has also operated in the United States. With an average growth of 40% over the last five years, Learnship teaches employees of over 2,000 clients, including leading brands such as Amazon, Bertelsmann, Nestlé, Puma, Roche and Volvo, in 75 countries.

Learnship founders Sushel Bijganath and Thomas Sonntag stated: „We are pleased to have found an entrepreneurial experienced partner in THI, who shares our fascination with digital training, and wants to work together with us to establish Learnship as the undisputed innovation and market leader – not only in Europe, but also globally.“

Mihir Kotecha, CEO at THI Investments, adds: „B2B education is a strong global growth market within the service sector. Because of the rapid development of digital technology and the growing and diversified training demands of global companies, the market has been in a state of constant transformation for years and presents many opportunities. Learnship has seriously impressed us with its development strategy, having created both a unique infrastructure and innovative products for effective, global business training.“

More information: www.learnship.com

Learnship helps organizations to boost their productivity by unleashing the full potential of their employees. Learnship’s mission is to support people and businesses all over the world in their pursuit of improving their international business communication by providing excellent products and services. Learnship’s goal is to become the global leader in digital learning by transforming the way the world acquires knowledge and skills.

Founded: 2008 in Cologne, Germany

Locations: Headquartered in Cologne (Germany) with offices in Berlin, Munich, Paris (France), Basel (Switzerland) and Chicago (USA)

Employees Approximately: 200

Language trainers: 900+, teaching in more than 75 countries

Clients: Approximately 2,000 corporations worldwide

Core products: Face-to-face online language training for corporations available in 14 languages, intercultural training, and related training administration services

Web: www.learnship.com

About THI Investments:
THI Investments is a Single Family Office founded in January 2016. THI’s vision is to be a Multi-Asset investor which aims to create wealth and diversify risk over the long term. THI’s goal is to be prepared for, but also thrive with, the changes and challenges of the future through an entrepreneurial portfolio of investments into progressive, innovative and growing companies. THI is headquartered in Stuttgart. Web: www.thi-investments.com

Kontakt
Learnship Networks GmbH
Presse / Marketing
Weinsbergstraße 190
50825 Köln
+49 221 13062820
info@learnship.com
http://www.learnship.com

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Persönlichkeit wird für beruflichen Erfolg immer wichtiger

karriere tutor® erschließt neues Geschäftsfeld „Persönlichkeitsentwicklung“

Persönlichkeit wird für beruflichen Erfolg immer wichtiger

Persönlichkeitsentwicklung wird für den Erfolg und die Zufriedenheit im Job immer wichtiger.

Königstein im Taunus. Mit einer signifikanten Neuausrichtung setzt das Startup karriere tutor® neue Maßstäbe auf dem Markt der beruflichen Weiterbildung. Zur etablierten Säule der Fachkompetenz tritt die Säule der Persönlichkeitsentwicklung hinzu. Ein wichtiger Schritt, denn Studien und Experten bestätigen, wie wichtig gerade die Persönlichkeitsentwicklung für Erfolg und Zufriedenheit im Job und für die Erfüllung der künftigen Anforderungen des Arbeitsmarktes ist.

Eine Arbeit, die den eigenen Interessen entspricht, beruflicher Erfolg und eine hohe Methoden- und Sozialkompetenz als Ergänzung der eigenen Fachkompetenz: Ob Arbeitnehmer all diese Wünsche und Anforderungen in Einklang bringen können, wird künftig vor allem von der Persönlichkeitsentwicklung abhängen. Untersuchungen wie z.B. die 2016 an der Universität Maastricht publizierte Schrift von Heckman et al. belegen, dass der IQ alleine nicht darüber entscheidet, wie finanziell erfolgreich Menschen sind.* Die Persönlichkeit ist es, die ergänzend hinzutreten muss. Ein Ergebnis, das der Geschäftsführer der karriere tutor GmbH, Oliver Herbig, auch aus der Praxis bestätigen kann: „Wir werden oft von unseren Absolventen angesprochen, weil Ihnen vor allem das persönliche Coaching enorm geholfen hat, sich beruflich weiterzuentwickeln.“ Grund dafür sei, dass den Teilnehmern hierbei endlich klarer wurde, wo die eigene Motivation und die persönlichen Bedürfnisse konkret liegen. „Dadurch können sie die Weichen für ihre berufliche Zukunft besser nach ihren wirklichen Wünschen und Bedürfnissen stellen“, so Herbig. Experten bestätigen diese Beobachtung. Zukunftsforscher und Digitalexperte Prof. Dr. D. Georg Adlmaier-Herbst erklärt das Phänomen damit, dass die meisten Ressourcen sich in einem „unbewusst arbeitenden System verbergen“, aber gerade an dieses System heranzukommen „eine entscheidende Herausforderung sei.“ Er sieht in der Persönlichkeitsentwicklung eine tragende Säule, die das Konstrukt aus Fach- und Methodenkompetenz ergänzen muss. „Fachkompetenz ist nach wie vor wichtig, alleine tragen wird sie künftig aber nicht mehr können“, so Adlmaier-Herbst.

Gemeinsam mit ihm erschließt die karriere tutor® deshalb das neue Geschäftsfeld der Persönlichkeitsentwicklung. Zukunftsfähige Lernmodule auf wissenschaftlich fundierter Basis werden dabei den bisherigen Fachfokus auf dem Weiterbildungsmarkt entscheidend erweitern. Nicht nur für Absolventen selbst bringt dies Vorteile, sondern insbesondere auch für Unternehmen. Adlmaier-Herbst betont: „In der digitalisierten Arbeitswelt ist es entscheidend, wie gut Menschen interdisziplinär zusammenarbeiten und moderne Arbeitstechniken anwenden können und wollen.“ Genau hier schlägt die Persönlichkeitsentwicklung den notwendigen Bogen und vereint persönliche Leidenschaften und Ressourcen mit der Fähigkeit, die eigene Methoden- und Sozialkompetenz zu verbessern. Zwei Module des neuen Geschäftsbereiches starten bereits Anfang 2018. Der digitale Lehrgang „Selbstmanagement und Motivation“ und ein Lernmodul zur Bekämpfung vorhandener Prüfungsängste bilden den Grundstein einer unerlässlichen Entwicklung des Weiterbildungsmarktes. „Wir wollen Menschen dabei unterstützen, beruflich erfolgreich und zufrieden zu sein“, so Oliver Herbig, „die Persönlichkeitsentwicklung ist dabei ein entscheidender Faktor, der unsere Teilnehmer maßgeblich voranbringen wird.“

Über Prof. Dr. D. Georg Adlmaier-Herbst:
Prof. Dr. D. Georg Adlmaier-Herbst ist Honorarprofessor und Scientific Director der Forschungsstelle „Berliner Management Modell für die Digitalisierung (BMM®)“ am Berlin Career College der Universität der Künste Berlin. Er ist Gastprofessor an der Jiao-Tong-Universität in Shanghai (China), Dozent an der Universität St. Gallen (Schweiz), und Gastprofessor an der Lettischen Kulturakademie in Riga (Lettland). Herbst ist weltweit als Berater für Unternehmen, Organisationen und Personen tätig. 2011 wurde er von der Zeitschrift „Unikum Beruf“ zum „Professor des Jahres“ gewählt. Herbst hat 20 Bücher geschrieben.

Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.karrieretutor.de

*Quelle Studie: http://www.pnas.org/content/113/47/13354.full (abgerufen am 26.10.2017)

Die 2015 gegründete karriere tutor GmbH mit Sitz in Königstein im Taunus ist Experte für Online Weiterbildungen. Ziel des erfolgreichen Startups ist es, Menschen erfolgreicher und glücklicher in ihrem Job zu machen. Das Angebot des Unternehmens beschränkt sich deshalb nicht nur auf Weiterbildungen, sondern ist ganzheitlich angelegt. So bietet karriere tutor® Teilnehmern Unterstützung bei der Suche nach dem Traumjob an oder bereitet sie mit kostenlosen Bewerbercoachings auf die optimale Präsentation beim Wunscharbeitgeber vor. Zwei Jahre nach der Gründung engagieren sich heute bereits über 40 fest angestellte Mitarbeiter täglich für die Erreichung dieses Ziels. Eine der zentralen Säulen des Unternehmens ist die Entwicklung von innovativen Weiterbildungsmodellen und die fortlaufende Gestaltung von zukunftsfähigen Formen des beruflichen Lernens.

Kontakt
karriere tutor GmbH
Uta Lambach
Hauptstr. 33
61462 Königstein
06174-9137772
uta.lambach@karrieretutor.de
http://www.karrieretutor.de

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Evangelisches Bildungszentrum Potshausen – Bildungsprogramm 2017 ist da

Evangelisches Bildungszentrum Potshausen - Bildungsprogramm 2017 ist da

Evangelisches Bildungszentrum Posthausen-Ostfriesland

Mit frischem Wind startet das evangelische Bildungszentrum Potshausen in das noch junge Jahr. Der neue Leiter, Dr. Sören Petershans, begleitet und gestaltet gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Wandel, den die Veränderungen in der Welt und in der Bildungslandschaft mit sich bringen. Nachdem Dr. Sören Petershans in den letzten Jahren als Bundesgeschäftsführer der Evangelischen Jugend Österreichs tätig war, bringt er nun seine Erfahrungen und sein Engagement voll und ganz in das Evangelische Bildungszentrum Potshausen ein. Im Gegensatz zu Kreisvolkshochschulen (KVHS), in denen die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer das Bildungsangebot lediglich in den Abendstunden oder oft sogar nur tagsüber nutzen können, bieten Heimvolkshochschulen (HVHS) wie das evangelische Bildungszentrum Potshausen den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern die Möglichkeit, während mehrtägiger Kurse, ganz an und in einem Thema zu bleiben. Und so ganz nebenbei, lässt sich bei einem Bildungsurlaub in Niedersachsen auch noch die Weite und die Schönheit Ostfrieslands entdecken.

Auch ein Blick in das neue Bildungsprogramm 2017 zeigt, dass Erwachsenenbildung ganz im Trend der Zeit liegt. Die Anforderungen in der Berufs- und Lebenswelt sind, gerade in den letzten Jahren, stetig gewachsen. Das neue Seminar “ Onlinemarketing“ greift diese Entwicklung auf und bietet unter anderem Hilfestellung im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Ein weiterer Schwerpunkt des Bildungszentrums Potshausen liegt im Jahr 2017 auch auf dem Themenbereich „Familie und Lebensführung“. Individuelle Angebote für Senioren sind im neuen Bildungsprogramm dabei ebenso vertreten, wie ein Seminar speziell für Frauen, die der Doppelbelastung von Familien- und Erwerbsarbeit gerecht werden müssen.

Ein weiterer Vorteil bei einem Bildungsurlaub in Niedersachen ist natürlich auch die unmittelbare Nähe zur Natur. Spiritualität und Kreativität werden in der landschaftlichen und ökologischen Schönheit Ostfrieslands auf eine ganz besondere Weise angesprochen. Die Ruhe und Weite der Landschaft laden ein zu einer Begegnung mit Gott und der eigenen Spiritualität. In verschiedenen Seminaren wird zudem nicht nur die Geschichte Ostfrieslands auf ausgedehnten Entdeckungstouren lebendig. Auch die Natur- und Pflanzenwelt lässt sich vor Ort bestens bestaunen und unter der Anleitung von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten gelingt ein umfassender Einblick in die Ökologie und Ökonomie der Region. Und was wäre ein Bildungsurlaub in Niedersachsen ohne eine Wattwanderung? Während des Seminars „Weltkulturerbe Wattenmeer“ erhalten die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer einen Einblick in die Fauna und Flora eines der größten deutschen Schutzgebiete und können diese selbstverständlich auch bei einer Wattwanderung ausgiebig bestaunen.

Wenn auch Sie auf einen Bildungsurlaub in Niedersachsen neugierig geworden sind, dann werfen Sie doch einen Blick auf die Homepage des Evangelischen Bildungszentrums Potshausen und buchen Sie eines der spannenden Seminare. Genießen Sie die frische Seeluft und tanken Sie neues Wissen und Kraft inmitten der malerischen Schönheit Ostfrieslands.

Das Evangelische Bildungszentrum Ostfriesland-Potshausen blickt auf fast 60 Jahre Bildungsarbeit als Landvolkshochschule zurück.

Wir bieten berufliche Fortbildung, Bildungsurlaub in Niedersachsen und weitere Bildungsangebote, z. B. die Qualifizierung Ehrenamtlicher oder das Online Marketing.

Als Bildungseinrichtung in Ostfriesland haben wir einen unserer Schwerpunkte auf Seminare zum Thema Geschichte, Kultur und Ökologie Ostfrieslands gelegt.
Als Tagungshaus steht das Bildungszentrum auch Gastgruppen offen. Lassen Sie sich von der schönen Lage, der guten Küche und der freundlichen Atmosphäre inspirieren und besuchen Sie uns!

Das EBZ Potshausen liegt im Ortsteil Potshausen der Gemeinde Ostrhauderfehn im Landkreis Leer/Ostfriesland.

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Evangelisches Bildungszentrum Ostfriesland-Potshausen
Sören Petershans
Potshauser Straße 20
26842 Ostrhauderfehn
+49 (0) 49 57 / 92 88-0
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Ausbildungsprojekt EGA: Für Arbeitslose ohne Berufsabschluss

Ausbildungsprojekt EGA: Für Arbeitslose ohne Berufsabschluss

EGA-Teilnehmer Raul de Val Nunez (Bildquelle: Stefanie Heiserowski)

Wie das Berliner Bildungsprojekt „Erwachsenengerechte Ausbildung“ (EGA) Arbeitslosen mit und ohne Migrationshintergrund eine neue Perspektive gibt

Raúl de Val Núñez ist 33 Jahre alt und auf dem besten Weg, eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker abzuschließen. Sein Ziel: Sich ein besseres Leben in Deutschland ermöglichen. Der gebürtige Spanier sah in seiner Heimat keine berufliche Perspektive mehr und beschloss, nach Deutschland zu kommen. Er ist einer von über 17 Millionen Menschen in Deutschland mit Migrationshintergrund. Im Jahr 2015 erreichte diese Zahl mit einem Anteil von 21 Prozent an der Gesamtbevölkerung Rekordniveau. Gerade diese Bevölkerungsgruppe hat laut Statistischem Bundesamt dreimal häufiger keinen Berufsabschluss, ist seltener erwerbstätig und fast doppelt so häufig nur geringfügig beschäftigt*. Mit einer Zusage für eine betriebliche Aus- oder Weiterbildung, der die Bundesagentur für Arbeit zugestimmt hat, ist die Aufenthaltserlaubnis sicher für die Länge der Ausbildung**. Im Ausbildungsprojekt EGA liegt der Anteil an Teilnehmern mit Migrationshintergrund bei 25 Prozent und ist damit etwas höher im Vergleich zur Gesamtbevölkerung.

EGA ist 2013 erstmalig gestartet und wurde von vier Berliner Jobcentern in enger Kooperation mit der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen sowie Kammern, Innungen und weiteren Partnern entwickelt. Es richtet sich an junge Menschen zwischen 25 und 40 Jahren ohne Berufsabschluss. Sie erhalten die Chance, aus einer Vielfalt an Berufen ihren Traum von einer abgeschlossenen Ausbildung zu erfüllen. Jedem Teilnehmer wird ein Coach zur Seite gestellt, der sie begleitet, unterstützt und mit Rat und Tat hilft. Das Unterstützungsmanagement gilt als einer der Erfolgsfaktoren des Projekts und wird im Projekt EGA 2 (Start 2014) über Berliner Landesmittel finanziert.

Der angehende Zerspanungsmechaniker Raúl de Val Núñez wird von seinem Coach als „äußerst engagiert“, „hochmotiviert“, „ausdauernd, belastbar und ehrgeizig, ohne verbissen zu sein“ beschrieben. Heike Grosch ist bei der Qualifizierungsgesellschaft für Energie- und Umwelttechnik gGmbH angedockt, welche die Rolle der Berufsschule einnimmt. Der Spanier wiederum schätzt den besseren Arbeitskodex in Deutschland und den Arbeitsmarkt mit all seinen Maßnahmen seitens der Bundesagentur für Arbeit und der Jobcenter: „Wenn jemand keine Arbeit mehr hat, hat er hier viel mehr Chancen und Unterstützung, etwas Neues zu machen oder einen neuen Beruf zu lernen.“ Das Besondere an dem Projekt EGA sei es, dass die anderen 14 Kollegen im gleichen Alter sind und ähnliche Voraussetzungen mitbringen. Für ein Studium fühlt sich Raúl de Val Núñez schon zu alt. Außerdem hebt er die dreimonatige Vorbereitungsphase hervor, in der ausbildungsrelevante Themen gelernt und Grundlagen wie Mathematik oder Physik aufgefrischt werden. Nur einmal dachte der angehende Zerspanungsmechaniker, der den praktischen Teil seiner Ausbildung beim mechanischen Werkzeug- und Formenhersteller FMW-Diehl GmbH absolviert, er könne die Ausbildung nicht schaffen: „Das habe ich mit meinem Coach besprochen. Sie hat mir geraten, ruhig zu bleiben und dann schaffe ich das auch. Bis jetzt hatte sie Recht.“

Insgesamt haben bisher 325 Teilnehmer eine Ausbildung im Rahmen von EGA begonnen. Voraussetzung ist die Empfehlung des persönlichen Arbeitsvermittlers der örtlichen Jobcenter sowie das Bestehen eines mehrtägigen Auswahlverfahrens. Das Projekt ist seit 2013 jedes Jahr mit neuen Auszubildenden in anderen Berufen gestartet. Die Top-3-Ausbildungsberufe im ersten Durchlauf waren Kaufleute (37), Steuerfachangestellte (14) und Metallbauer (10). In EGA 2, welches 2014 gestartet ist, gibt es 34 Fachinformatiker/innen, 28 Rechts- und Notarfachangestellte und 21 Erzieher/innen. Im Jahr 2015 hat EGA 3 begonnen: Mit 21 Tischler/innen, 18 Fachinformatiker/innen sowie 15 Rechts- und Notarfachangestellten.

Als einer von 15 Zerspanungsmechanikern in EGA 2 wird Raúl de Val Núñez im Dezember seine IHK-Prüfung ablegen. Er resümiert: „Ich war mit meiner beruflichen Situation als Kellner nicht zufrieden. Die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker bei EGA war dann das Licht am Ende des Tunnels. Danach habe ich einen sicheren Job und kann insgesamt besser leben. Das ist ein tolles Ziel.“

Weitere Informationen unter www.comhard.de und www.ega-berlin.de

* Quelle: Mikrozensus 2015 des Statistischen Bundesamtes destatis (16.09.2016), www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/09/PD16_327_122pdf.pdf?__blob=publicationFile

** Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Broschüre „Bildung und Beruf in Deutschland“ (01.01.2015), www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/bildung-und-beruf-in-deutschland.html

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— /via Jetzt-PR.de/ —

Kurzbeschreibung

Das Bildungsprojekt „Erwachsenengerechte Ausbildung“ (kurz: EGA) richtet sich an junge Menschen zwischen 25 und 40 Jahren ohne Berufsabschluss. Sie erhalten die Chance und erfolgsversprechende Perspektive, aus einer Vielfalt an spannenden Berufen ihren Traum von einer abgeschlossenen Ausbildung zu erfüllen.

Erfolgsfaktoren

Das Besondere: In einem mehrtägigen Auswahlverfahren werden die Bewerber/-innen auf Herz und Nieren geprüft – und können auch selbst einen umfassenden Einblick in potentielle Berufe und das Projekt gewinnen. So können sie sich bei Eignung für den Beruf entscheiden, der am besten zu ihnen, ihren Interessen und Fähigkeiten passt. In der nachfolgenden dreimonatigen Vorbereitungsphase werden die Auszubildenden umfangreich fachlich, methodisch und persönlich auf die Ausbildung vorbereitet. Während der gesamten Ausbildungszeit werden die Teilnehmer/-innen von speziell ausgebildeten Coaches umfassend unterstützt, motiviert und gefördert. Fehlende fachliche Hintergründe (wie Deutsch oder Mathematik) können die Auszubildenden mit gezielter Nachhilfe aufholen. Dieses Konzept führt dazu, dass sie wahrscheinlicher am Ball bleiben und mit Freude und Motivation ihre zweite Chance wahrnehmen – und Unternehmen auf ihre wertvollen Mitarbeiter zählen können. Nach der Ausbildung werden die Auszubildenden bei der Suche nach einem Arbeitsplatz weiter unterstützt und gecoacht. Natürlich ist das nur notwendig, wenn der Praxisbetrieb den Vertrag nach der Ausbildung nicht weiterführt.

Beteiligte Partner

Unter dem Dach der Initiative „AusBILDUNG wird was – Spätstarter gesucht“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Bundesagentur für Arbeit ist das Projekt erstmalig im Jahr 2013 mit 120 Auszubildenden gestartet. Entwickelt wurde es unter Federführung des Jobcenters Berlin Friedrichshain-Kreuzberg und weiteren Jobcentern des Agenturbezirkes Berlin Mitte – in enger Kooperation mit der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, ausgewählten Kammern, Innungen und Berufsfachverbänden sowie freien Bildungsdienstleistern.

Profitieren auch Sie!

Aufgrund des großen Erfolgs des verkürzten Ausbildungsmodells startet seit Beginn 2013 jedes Jahr eine neue Gruppe an Teilnehmern, die in wechselnden Ausbildungsberufen eine Chance auf Veränderung erhält. Das Feedback von Teilnehmerinnen und Teilnehmern und von Unternehmen ist positiv. Berliner Unternehmen, die als Kooperationspartner zukünftig am Erfolg mitwirken wollen, können sich jederzeit beim zuständigen Koordinatorenteam melden und über das Projekt informieren.

Finanzierung:
Das Projekt EGA 2 wird gefördert von der Bundesagentur für Arbeit und dem Land Berlin.

Kontakt
Comhard GmbH
Kristin Korsch
Möllendorffstraße 52
10367 Berlin
030 55096-150
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Posterpreis 2016 der DGfE-Sektion Erwachsenenbildung geht nach Paderborn

Posterpreis 2016 der DGfE-Sektion Erwachsenenbildung geht nach Paderborn

v.l.n.r.: Christina Buschle, Regina Egetenmeyer, Lisa Breitschwerdt, Joachim Höper, Christiane Hof

Auf der Jahrestagung der Sektion Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE) wurde erstmals ein Poster-Preis verliehen. Der erste Preis ging an eine Forschergruppe aus Paderborn für ihre Präsentation „Zum Einfluss instruktionaler Präferenzen auf den Wissenserwerb sowie den anschließenden Lerntransfer im Rahmen beruflicher Fort- und Weiterbildungen: Eine quantitative Längsschnittstudie“. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Projekte des DJI München und der Universität Würzburg. Alle Auszeichnungen wurden vom Bielefelder W. Bertelsmann Verlag (wbv) gesponsort.

Im Rahmen der Poster-Session wurden Forschungsprojekte aus der Erwachsenenbildung vorgestellt und diskutiert. Die Jury, bestehend aus Prof. Christiane Hof (Sektion Erwachsenenbildung), Prof. Josef Schrader (Universität Tübingen) und Joachim Höper (W. Bertelsmann Verlag), prämierte die eingereichten Beiträge. Kriterien waren der Bezug auf den Forschungsaspekt, gute Gestaltung und Verständlichkeit.

1. Preis: Michael Goller, Christoph Fischer, Christian Harteis (Universität Paderborn):
Zum Einfluss instruktionaler Präferenzen auf den Wissenserwerb sowie den anschließenden Lerntransfer im Rahmen beruflicher Fort- und Weiterbildungen: Eine quantitative Längsschnittstudie

2. Preis: Christina Buschle (DJI München):
Berufsbiografien der Weiterbildnerinnen und Weiterbildner für frühpädagogische Fachkräfte

3. Preis: Regina Egetenmeyer, Lisa Breitschwerdt (Universität Würzburg):
Mehrperspektivisches, hermeneutisches Analysemodell von Einflüssen auf die Professionsentwicklung in der beruflichen Weiterbildung – Erste Befunde der Literaturanalyse im Rahmen des Projekts „KoProf“

Die Jury dankte für die zahlreichen Einreichungen und gratulierte den Preisträgern herzlich.
Übersicht der eingereichten Poster: http://www.eb2016.de/Poster_Sektionstagung_2016.pdf
Tagungsprogramm: https://www.wbv.de/sektionstagung-erwachsenenbildung.html

Foto (v.l.n.r.): Dr. Christina Buschle (DJI, München), Prof. Regina Egetenmeyer, Lisa Breitschwerdt (beide Universität Würzburg), Joachim Höper (wbv), Prof. Christiane Hof (für die Sektion Erwachsenenbildung). Bereits abgereist waren Michael Goller, Christoph Fischer, Prof. Christian Harteis (Universität Paderborn)

Der W. Bertelsmann Verlag (wbv) ist ein Fach- und Wissenschaftsverlag für Bildung, Beruf und Sozialforschung. Mit Büchern, Fachzeitschriften, digitalen Medien, Fachinformationssystemen und den Portalen wbv-Journals.de und wbv OpenAccess.de bietet der wbv schnellen Zugriff auf aktuelle Bildungsliteratur. 2014 feierte das Familienunternehmen mit Sitz in Bielefeld sein 150jähriges Bestehen.

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Ich habe einen Fehler gemacht – danke!

Ich habe einen Fehler gemacht - danke!

Fehlermanagement (Bildquelle: @Fotolia)

Die erfahrene Crew der Boeing 737 einer großen US-Airline startet zum 2. Mal an diesem Tag ihren Shuttle Flug zwischen Miami und Atlanta. Sie war spät dran und stand unter Zeitdruck.
Da die Hilfsturbine und damit der Generator zum Starten der Triebwerke defekt war, ließ der Kapitän das Triebwerk Nummer 1 mit Strom am Gate an um sich dann zurückschieben zu lassen (Push back).
Er rollte mit einem Triebwerk zu einer Wartebucht um mit Hilfe des Triebwerks 1 das 2. Triebwerk zu starten.
Dieses Verfahren (crossfeed bleeding) ist gängig und ok, wenn das Hilfsaggregat ausgefallen ist.
Als er die Maschine in der angesteuerten Wartebucht stoppte, griff seine rechte Hand zum Stoppschalter des Triebwerks 1 und legte es wieder still.
Im Moment der Schalterbetätigung war ihm klar, dass er das ja gar nicht wollte und legte den Schalter sofort wieder auf „on“.
Doch es war zu spät, die Turbine stoppte, das elektrische Netz ging auf Batterie-Notversorgung und in der Kabine wurde es dunkel.
Auch beide Navigationssysteme fielen aus und mussten zeitraubend neu gestartet werden.
Jetzt forderte die Cockpitcrew erneut einen Schleppwagen an um zurück zum Gate gezogen zu werden. Dort bekamen sie wieder Strom zum starten des Triebwerks 1.
Der Kapitän informierte die Passagiere und die Crew, dass aufgrund eines technischen Problems das Flugzeug für eine kurze Zeit zurück ans Gate müsse und es zu einer weiteren Verspätung kommt.
Peinlich, nicht wahr?

Ende des ersten Teils der Geschichte.

Übertragen Sie diese Situation jetzt auf einen beliebigen deutschen Fertigungsbetrieb.
Der erfahrene Maschinenmeister hat beim Anfahren einer Fertigungslinie einen Schludrigkeits-Bedienungsfehler gemacht. Die sowieso schon unter Zeitdruck arbeitende Fertigung verliert noch mehr Zeit und es entsteht ein Auslieferungsverzug für den Kunden.

Was passiert jetzt in der Regel in Unternehmen?

Variante 1 des zu erwartenden Szenarios:

Der Maschinenmeister erfindet eine Geschichte, warum er die Fertigungslinie nochmal stoppen musste und bittet die Mitwisser um Stillschweigen, damit der Chef nicht wieder auf die ganze Fertigungsabteilung schimpft.
Da die Kollegen Mitleid mit dem Meister haben und morgen schon ein anderer auf die Unterstützung des Meisters zur Vertuschung eines Fehlers angewiesen sein könnte, spielen die anderen das Spiel mit.
Nach „oben“ wird ein technisches Problem gemeldet, dass die Fertigung selbstverständlich sofort mit Nachdruck beheben wird.

Variante 2 des Szenarios:

Der Chef erfährt durch Zufall oder „Verpetzen“ den Fehler des Meisters und schimpft kräftig, da der Stammkunde jetzt richtig sauer über den Lieferverzug wird. Die nächste Gehaltserhöhung kann der Meister sich jetzt erstmal von der Backe wischen und die Abteilung muss Überstunden machen!Ähnliches könnte sich auch im Betrieb einer Klinik oder einer beliebigen anderen Branche abspielen.

Kleine Pause …

Wir wechseln zum 2. Teil der Geschichte im Cockpit der Boeing 737 unseres Shuttle Fluges.

Der Kapitän und der erste Offizier informieren am Gate die Kabinenchefin über ihr Missgeschick und dass die Maschine an sich völlig in Ordnung sei.
Der Kapitän bittet den 1. Offizier um einen Rollentausch für den nächsten Flug, da er das zum durchbrechen seiner erlebten Fehlerroutine für besser hält. Der 1. Offizier übernimmt gerne das Starten der Triebwerke und das Rollen zur Startbahn und der Kapitän den Flug selbst. Eigentlich war es ja anders herum gedacht.
Beide gehen offen, vertrauensvoll und ohne Scham mit der Situation um.
Der Rest des Tages mit zwei weiteren Flügen verläuft ohne besondere Vorkommnisse.

Am Ende des Arbeitstages bitte der Kapitän seinen 1. Offizier zusammen mit ihm den Report über sein Missgeschick zu schreiben. Der Kapitän erklärt sein Verhalten mit einem unüberlegten Routinehandgriff nach Stoppen der Maschine mit nur einem laufenden Triebwerk. Die Hand greift dann routinemäßig zum Stilllegen des zweiten Triebwerks, wie bei der Ankunft am Gate x-mal am Tag üblich.Da er das Flugzeug in der Wartebucht stoppte und die Turbine 2 ja noch nicht angelassen war, wurde er Opfer dieses „Memory Effektes“ seines Gehirns und seiner Muskeln, wie er es ausdrückte.Zwei Ursachen machte er dafür aus:
Zum einen der Zeitdruck und aufkommender Stress, zum anderen das nicht alltägliche Startmanöver aufgrund des defekten Hilfsaggregates.In Zukunft werde er vorher bewusster nachdenken, bevor er in vergleichbaren Situationen einen Handgriff erledigt.

Den Bericht schickte er seiner Airline und er ging entspannt mit der Crew das übliche Feierabendbier trinken.

Kurze Zeit später berichtete der Kapitän seinem Prüfer vor einem Routine-Simulator-Check von seinem Missgeschick und bat ihn um einige zusätzliche Beobachtungen seiner Routineabläufe und anschließende Tipps zur Verbesserung seines Handlings. „Gerne und Danke für ihre Information“ antwortete der Prüfer. Er bestand das alle drei Monate anstehende Simulator-Training sicher und souverän.

Nach zwei weiteren Wochen – der Kapitän war schon wieder viele Stunden geflogen – meldete sich sein Chef und bat um ein kurzes Gespräch.
Ganz ohne Argwohn trafen sich der Kapitän und sein für den Flugbetrieb zuständiger Vorgesetzter zum Lunch und der Chef bedankte sich nochmal für den genauen und ausführlichen Report über sein Missgeschick.
Er bat den Kapitän auf der nächsten NASA-Flugsicherheitskonferenz darüber einen Vortrag zu halten.
Die NASA ist zuständig für das Erfassen aller Unfälle und Zwischenfälle im Flugbetrieb der Airlines in den USA. Sie hätte seiner Airline mitgeteilt, dass es häufiger zu dieser Art „Fehler aus Handlungsroutinen unter Druck“ komme. Die NASA möchte daher dieses Thema gerne auf der nächsten Konferenz behandeln um eine Verbesserung der Verfahren für den Umgang mit Handlungsroutinen zu erarbeiten. Daher der Wunsch nach dem Vortrag von betroffenen Piloten.
„Das mache ich gerne“ antwortete der Kapitän. Beide erzählten sich während des gemeinsamen Essens noch ein wenig über ihre Kinder und Familien und gingen gut gelaunt wieder ihrer Arbeit nach.

Nach kurzer Zeit wurde dem Kapitän der Wechsel auf einen Langstrecken Airbus340 angeboten. Das Beförderungsangebot nahm er gerne an.

Woher ich diese Geschichte kenne?

Die NASA veröffentlicht seit mehr als 40 Jahren für die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA als neutrale Instanz diese Reports. Damit hat sie durch mehr als 30.000 Meldungen aus Piloten, Crew, Technik oder Kreisen der Flugsicherung im Rahmen des Aviation Safety Reporting Systems (ASRS) die Verbesserung der Sicherheit in der Verkehrsluftfahrt erheblich mitgestaltet.

Das ASRS genießt bei Piloten, Crews, Fluglotsen und bei den Flugzeugtechnikern einen ausgezeichneten und vertrauenswürdigen Ruf.
Fast weltweit wird dieses System mittlerweile kopiert, sogar in Ländern wie China und Russland.

Die Basis dafür ist das bestrafungsfreie Fehlermelde- und Managementsystem im Rahmen des Crew-Resource-Managements (CRM).
Es hat nicht nur zu einem Rückgang von fatalen Flugzeugunfällen um 90 % seit 1990 geführt, sondern auch zu deutlich mehr Zufriedenheit und Effizienz bei den Teams im Flugzeug, der Technik und in der Flugsicherung.

Sie haben Interesse, mehr über das Crew-Resource-Management (CRM) zu erfahren?

Unter imcockpit.de finden Sie unsere offenen und firmeninternen Seminare im Cockpit unseres Airbus A320-Simulators in Hamburg.

Führen – Kommunizieren – Entscheiden.
Seminare im Cockpit eines original Airbus-A320-Simulators in Hamburg, Bremen und Frankfurt

Die Entscheidungs-Findungs-Modelle und
Crew-Resource-Management-Systeme
im Flugzeug-Cockpit sind die erfolgreichsten Führungsmodelle

Aktuelles lesen Sie auch in unserem Blog
http://besserkommunizieren.blogspot.de/

Kontakt
Im Cockpit.Fengler KG
Thomas Fengler
Querlberg 28
21409 Embsen
04134/9076532
thomas@fengler.net
http://imcockpit.de

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Vera F. Birkenbihl zum 70. Geburtstag

Begründerin des gehirn-gerechten Lernens und Lehrens prägte die Weiterbildungswelt der letzten vierzig Jahre entscheidend

Vera F. Birkenbihl zum 70. Geburtstag

Eine der bekanntesten Management-Trainerinnern und Sachbuch-Autorinnen der deutschsprachigen Weiterbildungsbranche wäre heute auf den Tag genau 70 Jahre alt geworden: Vera F. Birkenbihl, die mit ihren Verdiensten um die Entwicklung neuer Formen des Unterrichtens und Vortragens einen festen Platz in der ersten Reihe der Trainingswelt einnimmt.

Vera F. Birkenbihl war ihrer Zeit deutlich voraus: Bereits Anfang der Sechzigerjahre entwickelte sie das „gehirn-gerechte Lehren und Lernen“, eine neue Form des Unterrichtens und Lernens, die aus heutiger Sicht als eine „Urform“ des Infotainments bezeichnet werden kann. Die Methode orientiert sich dabei an der Arbeitsweise des Gehirns und erweckt Lust und Neugierde an Neuem. Zu Beginn wurde sie wegen ihrer neuen Vorgehensweise in der Luft zerrissen, doch der Langzeiterfolg spricht für sich: Ihr im GABAL Verlag erschienener Erfolgstitel „Stroh im Kopf?“ ist inzwischen in der 49. Auflage erschienen, das Whitebook „Intelligente Wissens-Spiele“ erfreut sich ebenfalls seit 13 Jahren großer Beliebtheit. Vera F. Birkenbihl hat faszinierende Methoden und Techniken entwickelt und zeigt in ihren Büchern, dass wir alles gehirn-gerecht tun können, getreu ihrem Motto: „Es gibt keine trockene Theorie – nur trockene Theoretiker!“

Ursula Rosengart, Geschäftsführerin des GABAL Verlags, äußerte sich zu Birkenbihls Werk: „Vera F. Birkenbihl war eine herausragende Frau. Sie hat die „Regeln“ der Pädagogik und Erwachsenenbildung auf den Kopf gestellt und revolutioniert und den Weg für eine völlig neue Art der Wissensvermittlung geebnet. Wir sind stolz darauf, als Verlag dazu beitragen zu können, dass ihr Lebenswerk erfolgreich weiterlebt.“

Weitere Informationen zu den Titeln von Vera F. Birkenbihl sowie dem Informationsangebot des GABAL Verlags finden Interessenten unter www.gabal-verlag.de .

Der GABAL Verlag gehört als zukunftsorientierter Wirtschaftsverlag zu den wichtigsten Anbietern von Büchern und Medien rund um die berufliche und private Aus- und Weiterbildung. Sein entschiedenes Ziel ist die leicht verständliche Vermittlung von Bildungsinhalten auf hohem Niveau. Mit renommierten Autoren und einem vielseitigen Programm setzt der Verlag Trends, reagiert auf aktuelle Veränderungen und Anforderungen in Wirtschaft, Beruf und Gesellschaft und stellt immer wieder unter Beweis, dass Wirtschaft alles ist, nur nicht langweilig. Von Büchern über Hörbücher und CD-ROMs bis hin zu Computer Based Trainings und Internet-Workshops – der GABAL Verlag bietet eine einzigartige Medienvielfalt, zugeschnitten auf die verschiedenen Bedürfnisse und Ansprüche seiner Kunden.

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Allgemein

Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB) baut mit „Systemische/r Berater/in“ Ausbildungsangebote im Bereich Psychologie und Pädagogik aus

BTB bildet ab sofort zum/zur „Systemischen Berater/in“ aus / BTB-Ausbildung zum/zur „Systemischen Berater/in“ von der staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen

Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB) baut mit "Systemische/r Berater/in" Ausbildungsangebote im Bereich Psychologie und Pädagogik aus

Unternehmenslogo BTB

– BTB bildet ab sofort zum/zur „Systemischen Berater/in“ aus

– Fernlehrgang „Systemische/r Berater/in“ wendet sich vorrangig an pädagogische, beratende, psychologische oder therapeutische Fachkräfte

– BTB-Ausbildung zum/zur „Systemischen Berater/in“ von der staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen

Remscheid, 22.09.2015: Das BTB bietet ab sofort die Ausbildung zum/zur Systemischen Berater/in an. Der achtmonatige Lehrgang vermittelt wesentliche Grundlagen des systemischen Ansatzes sowie zentrale Methoden und Techniken der systemischen Beratung.

Die systemische Beratung ist weit verbreitet in der Arbeit mit Einzelpersonen, Paaren, Familien, aber auch mit Teams und anderen Gruppen. Sie betrachtet den Einzelnen im Gefüge seiner sozialen Beziehungen: dem System, in dem er lebt. Die systemische Beratung orientiert sich an den Ressourcen der Klienten und aktiviert deren Handlungskompetenzen, um festgefahrene Interaktionsmuster im System positiv zu verändern. Der/die Berater/in fungiert als Beobachter/in und als wichtiger Impulsgeber/in für Problembewältigungen und Lösungen.

BTB-Lehrgang für systemische Beratungskompetenz
Der Lehrgang des BTB gibt einen fundierten Einblick in den systemischen Beratungsprozess. Dabei steht natürlich auch der/ die Berater/in im Blickpunkt: Durch die eingehende Reflexion von deren Haltung und Rolle werden die Teilnehmenden zu professioneller lösungsorientierter Beratung und Begleitung qualifiziert.

Jürgen Obst, Geschäftsführer und Schulleiter des BTB: „Die systemische Beratung spielt in psychologischen und pädagogischen Ansätzen eine immer größere Rolle. Mit unserem BTB-Lehrgang möchten wir die systemischen Handlungskompetenzen unserer Studierenden fördern und vertiefen. Unsere Beispiele und Übungen erweitern ihr beraterisches Können und ihre professionelle Identifikation. Der hohe Praxisbezug ist unser wesentliches Anliegen und das Merkmal sämtlicher Studiengänge des BTB.“

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.btb.info/systemischer_berater.html

Über das Bildungswerk für therapeutische Berufe:

Das Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB) ist seit 30 Jahren auf Aus- und Weiterbildungen im Gesundheitswesen spezialisiert. Alle Lehrgänge in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung, Human- und Veterinärmedizin, Pflege und Betreuung, Fitness und Sport sowie Psychologie und Pädagogik zeichnen sich durch Praxisnähe und hohe fachliche Qualität aus. Das BTB ist Kooperationspartner wichtiger Berufsverbände. Damit gehört das BTB zu den führenden Anbietern im Weiterbildungssektor.

Die Ausbildungen des BTB sind nach dem Leitsatz \\\’Aus der Praxis – für die Praxis\\\‘ konzipiert. Durch die Möglichkeit, bestimmte Studiengänge von Anfang an mit unterschiedlichen Fachrichtungen zu kombinieren, erhalten Absolventinnen und Absolventen einen fachlich umfassenden Einstieg in die Praxis. Das pädagogische Konzept des BTB verknüpft Fernlehrgänge mit Präsenzseminaren, so dass die Studierenden von den Vorteilen beider Unterrichtsmethoden profitieren.

Alle Fernlehrgänge sind durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen. Über 40 erfahrende Dozenten und Tutoren leiten die Ausbildungen sowie Seminare. Dazu betreut das BTB die Studierenden noch zwei Jahre nach Ende der Studienzeit. Diejenigen, die sich für eine berufliche Selbstständigkeit entscheiden, haben Anspruch auf eine kostenlose Beratung zu sämtlichen Fragen der Existenzgründung und des Marketings. Absolventinnen und Absolventen einer berufsbegleitenden Ausbildung erhalten eine kostenfreie Mitgliedschaft in einem Berufsverband.

Kontakt
BTB – Bildungswerk für therapeutische Berufe
Stefan Waloschek
Lobirke 1
42857 Remscheid
02191/4 64 31 – 15
02191/4 64 31 – 50
waloschek@btb.info
http://www.btb.info

Allgemein

Metakognitiv fundiertes Lernen für die Grundbildung

KEB stellt Daten und Ergebnisse aus dem Projekt mekoFUN vor

Metakognitiv fundiertes Lernen für die Grundbildung

Metakognition ist ein Lehr-/Lernarrangement zur Steigerung von Lerneffekten, dessen Wirksamkeit bereits im Projekt KLASSIK für die Generation 50+ nachgewiesen wurde. Jetzt hat das wissenschaftliche Team um Prof. Dr. Arnim Kaiser auf der Basis von Metakognition eine Neue Didaktik für die Grundbildung entwickelt. Im Qualifizierungsprojekt mekoFUN wurde die Wirksamkeit dieses neuen Lehr-/Lernkonzeptes unter wissenschaftlicher Begleitung geprüft.

Der Band ‚Lernerfolg steigern‘ beschreibt die Neue Didaktik, mit der sich Geringqualifizierte grundlegende Kompetenzen für den selbstständigen Umgang mit komplexen Informationen und Problemen aneignen können.

Die metakognitiv fundierten Lehr-/Lernarrangements wurden in der Grundbildung Erwachsener eingesetzt. Stichproben von über 1.000 Personen weisen nach, dass das Konzept umfassende Selbstlernkompetenzen fördert und Lernblockaden der Teilnehmenden auflösen kann.

Besonders berücksichtigt die metakognitiv fundierte Bildungsarbeit die Situation heterogener Lerngruppen in der Grundbildung. Die vorgestellten Auswertungen der quantitativen und qualitativen Daten aus dem Projekt mekoFUN zeigen deutlich, dass die Neue Didaktik Lernerfolg und Leistungszuwachs der Teilnehmer aus der Zielgruppe Geringqualifizierte steigern konnte.

Der Band informiert umfassend über das Forschungsdesign, die Elemente des Konzepts „Metakognition“ sowie die Testergebnisse und präsentiert Überlegungen zur didaktischen Strukturplanung sowie zur Qualifizierung der Kursleitenden.

Arnim Kaiser ist Leiter des Projekts mekoFUN, Herausgeber der Zeitschrift Weiterbildung und emeritierter Professor für allgemeine Pädagogik an der Universität der Bundeswehr, München.
Ruth Kaiser ist freie Wissenschaftsautorin.
Kerstin Hohenstein ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen Forschungsprojekten an der Universität der Bundeswehr, München.
Astrid Lambert ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität der Bundeswehr München und Leiterin der Fachstelle für Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Trier.

Arnim Kaiser, Ruth Kaiser, Astrid Lambert, Kerstin Hohensteiner (Hg.)
– Lernerfolg steigern –
Metakognitiv fundiertes Lernen in der Grundbildung
Reihe: EB Buch, Band 36
Reihenhg.: Katholische Erwachsenenbildung Deutschland Bundesarbeitsgemeinschaft e.V. (KEB)
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2015, 195 Seiten
29,90 Euro

Artikel-Nr. 6004465
ISBN 978-3-7639-5528-2
Als E-Book bei wbv.de

Der W. Bertelsmann Verlag (wbv) ist ein Verlag für Bildung, Beruf und Sozialforschung und einer der führenden Bildungsverlage in Deutschland. Mit Büchern, Fachzeitschriften, digitalen Medien, Fachinformationssystemen und den Portalen \\\\\\\’wbv Journals\\\\\\\‘ und \\\\\\\’wbv Open Access\\\\\\\‘ bietet der wbv vielfältige Zugänge zu aktueller Bildungsliteratur. 2014 feierte das Familienunternehmen mit Sitz in Bielefeld sein 150jähriges Bestehen.

Kontakt
W. Bertelsmann Verlag
Klaudia Künnemann
Auf dem Esch 4
33619 Bielefeld
0521 / 91101-21
0521 / 91101-79
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Seminar interkulturelle Kompetenz im Oktober 2014

Seminar interkulturelle Kompetenz im Oktober 2014

Interkulturelle Kompetenz gehört zu den Schlüsselqualifikationen im globalisierten Alltag – und das betrifft schon lange nicht mehr nur Auslandsaufenthalte! Die gute Nachricht: Diese Kompetenz ist erlernbar. Einen Einstieg in die Grundlagen des Interkulturellen Lernens vermittelt das Seminar „Interkulturelle Trainings – Einführung in Methoden“ , das das Göttinger Bildungsinstitut IKUD® Seminare vom 09.-10. Oktober 2014 anbietet.

Interkulturelle Handlungskompetenzen können mit Hilfe von Kommunikationsübungen, Rollenspielen und Simulationen sowie in Gruppenarbeit trainiert werden. In dem Einführungsseminar, das IKUD® Seminare mittlerweile über 25 Mal durchgeführt hat, erleben die Teilnehmenden diese praktischen Übungen selbst und reflektieren das Erfahrene unter Anleitung des Dozenten. Flankiert werden die Praxisblöcke von kurzen Überblicksvorträgen, die den theoretischen Hintergrund interkultureller Kommunikation beleuchten. So lernen die Teilnehmenden eine Auswahl von Methoden und Materialien zur Entwicklung interkultureller Kompetenz kennen, die sie bei einer späteren Gestaltung eigener interkultureller Trainings einsetzen können.

Das zweitägige offene Seminar ist geeignet für Personen, die einen soliden und umfassenden Einstieg ins Thema suchen bzw. sich im interkulturellen Trainingsbereich orientieren möchten. Angesprochen sind Menschen mit Erfahrungen in der Erwachsenenbildung sowie alle, die in ihrem Berufsleben oder im privaten Umfeld mit interkulturellen Inhalten zu tun haben. Ob für eigene Schulungen oder für den Alltag: Das eigene Handlungsrepertoire in interkulturellen Kontexten wird erweitert und die vermittelten Methoden interkulturellen Trainings können flexibel auf die unterschiedlichsten Kontexte übertragen werden.

Umfassende Informationen zum Seminar „Interkulturelle Trainings – Einführung in Methoden“ finden Sie auf der Webseite von IKUD® Seminare: http://www.ikud-seminare.de

Zum Weiterlesen: Fachartikel „Interkulturelle Kompetenz“ auf der Webseite von IKUD® Seminare: http://www.ikud-seminare.de/veroeffentlichungen/interkulturelle-kompetenz.html

Diese Pressemitteilung auf der Webseite von IKUD® Seminare lesen

IKUD® Seminare steht für Inter-Kultur und Didaktik und ist die professionelle Antwort auf den steigenden Trainings-, Coaching- sowie Beratungsbedarf auf dem Gebiet internationaler Zusammenarbeit. Wir beraten und schulen Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen, die international agieren und im Zuge der Globalisierung den Ausbau inter- bzw. transkultureller Kompetenzen vorsehen.
Einen besonderen Schwerpunkt unserer Arbeit stellt die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Personen dar, die selbst im interkulturellen Trainingsbereich arbeiten bzw. dies planen.
Den zweiten Fokus bilden Trainings zur Lösung von Aufgaben im internationalen Management und zum erfolgreichen Umgang mit Diversity.

Kontakt
IKUD Seminare
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37073 Göttingen
0551/3811278
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http://www.ikud-seminare.de