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Vorladung beim MDK: Wie verhält man sich richtig?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Vorladung beim MDK: Wie verhält man sich richtig?

Fachanwalt Bredereck

Arbeitgeber, die an der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zweifeln, schalten mitunter den Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK) ein, um den krank geschriebenen Arbeitnehmer zu einer ärztlichen Zweituntersuchung vorladen zu lassen. Was Arbeitnehmer bei einer MDK-Vorladung tun sollten, erklärt Arbeitsrechtler und Kündigungsschutzexperte Alexander Bredereck.

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) ist ein Indiz dafür, dass der Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen die arbeitsvertraglich geschuldete Leistung nicht erbringen kann. Mit anderen Worten: Der Arbeitgeber muss erst einmal davon ausgehen, dass die Feststellung des Arztes richtig ist und der Arbeitnehmer tatsächlich arbeitsunfähig krank ist. Erschüttern kann er dieses Indiz allerdings durch die Untersuchung eines anderen Arztes, und dafür stellt der MDK Ärzte zur Verfügung, die eine solche „Zweitmeinung“ auf Antrag des Arbeitgebers ausstellen.

Was ist Arbeitnehmern zu raten, die der MDK vorlädt? Zunächst: Grundsätzlich sollte man dieser Vorladung folgen und zum Untersuchungstermin erscheinen. Warum? Weil die AU nicht mehr glaubhaft ist, wenn der Arbeitnehmer sich der Zweituntersuchung verweigert.

Besser ist es regelmäßig, zum MDK-Termin hinzugehen und sich von den dortigen Ärzten nochmal untersuchen zu lassen. Zwei Dinge können passieren: Entweder der MDK bestätigt die AU, dann kann man beruhigt nach Hause gehen. Oder der MDK stellt fest, dass man in Wahrheit arbeitsfähig ist, man also eigentlich ein Simulant sei.

Was also, wenn der MDK einen wieder gesundschreibt? In dem Fall rate ich regelmäßig dazu, wieder zu einem selbst gewählten Arzt – diesmal am besten zu einem Facharzt – zu gehen und sich erneut arbeitsunfähig krank schreiben zu lassen. Dann gilt wieder das Indiz der neuen AU, dass nämlich richtig ist, was der Arzt oder Facharzt (zuletzt) feststellt.

Allerdings kann der Arbeitgeber eine AU immer mit dem Verhalten des Arbeitnehmers erschüttern, beispielsweise wenn er während der Arbeitsunfähigkeit feiert oder verreist und sich das herumspricht, durch Zufall oder durch einen verräterischen Post in den Sozialen Medien.

Fazit: Nur wer arbeitsunfähig ist, sollte sich eine AU ausstellen lassen und dann von der Arbeit nur solange fern bleiben, bis man wieder gesund und arbeitsfähig ist. Wer simuliert, riskiert seinen Arbeitsplatz! Wem der Arbeitgeber vorwirft, seine Arbeitsunfähigkeit nur vorzutäuschen, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen – gegen die man sich wehren kann, mit einer Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 oder unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

15.06.2018

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Mehr Qualität, Genuss und Individualität: Bieten Krankenhaus und Pflegeheim bald Sternegastronomie?

Fachtagung Care Catering next 2018 in München beleuchtet Care-Verpflegung im Wandel – Zukunftskonzepte für die Verpflegung im deutschen Care-Markt

Mehr Qualität, Genuss und Individualität: Bieten Krankenhaus und Pflegeheim bald Sternegastronomie?

(NL/8707998625) Mehr Qualität, Genuss und Individualität: Hochwertiges, gesundes Essen und Restaurant-Flair trotz Kostendruck versprechen die smarten Verpflegungskonzepte der Zukunft von Sodexo für Krankenhäuser und Senioreneinrichtungen.

Wer gut isst, lebt gut. Essen ist ein absolutes Grundbedürfnis und damit ein hochemotionales Thema, das uns alle beschäftigt und ständig umgibt. Befinden wir uns in einer Situation, in der wir auf Hilfe angewiesen sind oder Angst und Schmerzen haben, kann eine gesunde, schmackhafte, mit Liebe zubereitete Mahlzeit, die uns mit einem Lächeln serviert wird, genauso wichtig sein, wie die richtige Medikation. Die Verpflegungsbranche im Krankenhaus- und Seniorenbereich, gewinnt insbesondere aufgrund des demografischen Wandels immer mehr an Bedeutung und ist mehr als je zuvor gefordert: Es gilt, den hohen Kostendruck einerseits und die wachsenden Ansprüche andererseits miteinander in Einklang zu bringen. Vor diesem Hintergrund tauschen sich auf der Fachtagung Care Catering next am 19. Juni 2018 Experten zum Schwerpunkt Care-Konzepte unter der Lupe über innovative Lösungen für Versorgungskonzepte der Zukunft in Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeeinrichtungen aus.

Auf der Care Catering next-Fachtagung analysiert Sven Müller-Winter, Direktor Beteiligungsmanagement des Segments Gesundheit & Senioren bei Sodexo, den Markt und zeigt, wie mit bestehendem Know-How in Kombination mit innovativen Ansätzen und der Berücksichtigung von Trends, der Balanceakt gelingen kann – Genuss, Qualität und individuelle Angebote zu bieten und dennoch Kosteneffizienz und Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten.

Gutes Essen trägt bei Patienten im Krankenhaus zu einer schnelleren Genesung bei, das ist durch Studien belegt. Es steigert aber generell auch das Wohlbefinden und hilft dabei, gesund und fit zu bleiben. Gerade im Gesundheits- und Seniorenmarkt kommt es dabei längst nicht mehr allein auf das Essen an, sondern auf das komplette Setting: Wie wird das Essen präsentiert? Ist es attraktiv angerichtet? Macht es Lust auf Genuss? Kann ich mir etwas nach meinen Vorlieben aus einem vielfältigen Angebot auswählen? Und serviert mir vielleicht sogar jemand das Essen wie im Restaurant oder Hotel?, so Sven Müller-Winter, Direktor Beteiligungsmanagement des Segments Gesundheit & Senioren bei Sodexo.

Gesunder Genuss als oberstes Essprinzip
Wandeln sich die Verpflegungsangebote im Krankenhaus und Pflegeheim also bald in Richtung erstklassiger Sternegastronomie? Die etablierten Verpflegungskonzepte sind erprobt und effizient, werden aber durch neue innovative Verpflegungslösungen herausgefordert. Gibt es daher im Pflegeheim oder Krankenhaus bald à la carte Essen wie im Restaurant? Solch ein Konzept kann bei den Patienten und Bewohnern nicht nur das Gefühl von Selbstbestimmung und Freiheit in der Wahl steigern, sondern sorgt für besondere Geschmackserlebnisse durch den gesamten Rahmen – geschmackvoll angerichtete Speisen, serviert von freundlichen Servicekräften zur individuell vereinbarten und gewünschten Zeit. Durch eine derart auf persönliche Bedürfnisse und Wünsche zugeschnittene Lösung fühlen sich Patienten verstärkt wahrgenommen und wertgeschätzt. Zusätzlich spart diese Lösung Geld und Ressourcen, denn eine fokussierte Zubereitung vermeidet Lebensmittelabfälle und das bedeutet weniger Lebensmittelverschwendung. Der Sodexo-Experte Sven Müller-Winter wird in seinem Vortrag verschiedene Ansätze vorstellen. Sodexo hat mit à la carte Essenskonzepten bereits gute Erfahrungen gemacht, wie Pilotprojekte in den Niederlanden und im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein zeigen [NM150618SX].

Wer sind die Menschen, die unsere Services in Anspruch nehmen? Was brauchen Sie und was wünschen Sie sich? In der Rolle als führender Anbieter von Services für mehr Lebensqualität betrachten wir bei Sodexo das Wohlergehen von Menschen als essenzielles Erfolgskriterium für unsere Dienstleistungen. Daher stellen wir den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt bei der Entwicklung von Lösungen, um unsere Kunden in Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen mit ganzheitlichen Servicekonzepten zu unterstützen und damit zum Erfolg der gesamten Einrichtung beizutragen, erklärt Sven Müller-Winter.

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Kündigung: Abfindung und andere Vorteile sichern

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Kündigung: Abfindung und andere Vorteile sichern

Fachanwalt Bredereck

Eine Kündigung beendet das Arbeitsverhältnis. Meistens enden damit auch monatelange Streitigkeiten, psychische Belastungen und Mobbing. Erleichtert sieht manch einer in die Zukunft. Da ist es verständlich, wenn man neuem Streit mit dem alten Arbeitgeber aus dem Weg gehen will und nichts gegen die Kündigung unternimmt. Es gibt mindestens vier Gründe, warum das nicht der richtige Weg ist und warum Sie sich gegen Ihre Kündigung wehren sollten.

1.) Hohe Abfindung: Gekündigte Arbeitnehmer sichern sich in fast allen Fällen nur mit einer Kündigungsschutzklage ein attraktives Abfindungspaket. Selbst wenn der Arbeitgeber von sich aus eine Abfindung anbietet (im Gegenzug zum Verzicht des Arbeitnehmers auf die Kündigungsschutzklage): Im Kündigungsschutzprozess erreicht man bei den dortigen Abfindungsverhandlungen in fast allen Fällen eine höhere Abfindung.

Jeder Arbeitnehmer, der eine hohe Abfindung erstreiten will, sollte eine Kündigungsschutzklage in Betracht ziehen. Hat der Arbeitnehmer einen starken Kündigungsschutz, gibt ihm das im Prozess eine starke Verhandlungsposition.

2.) Sperrzeit auf den Bezug des Arbeitslosengeldes: Wer sich nicht gegen eine fristlose oder verhaltensbedingte Kündigung wehrt, muss mit einer Sperrzeit auf den Bezug des Arbeitslosengeldes rechnen. Diese Sperrzeit vermeidet, wer gegen die Kündigung klagt mit einer Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht und sich mit seinem Arbeitgeber einigt in einem gerichtlich protokollierten Abfindungsvergleich, dass das Arbeitsverhältnis im Austausch gegen eine Abfindung endet. Die Bundesagentur für Arbeit überweist in diesen Fällen regelmäßig das volle Arbeitslosengeld.

3.) Gutes oder sehr gutes Arbeitszeugnis: Wann haben Sie zuletzt davon gehört, dass ein fristlos oder verhaltensbedingt gekündigter Mitarbeiter ein gutes oder sehr gutes Arbeitszeugnis erhält? Oder ein Mitarbeiter, den man nach langer Krankheit vor die Tür setzt? Diese Zeugnisse sind oft kaum vorzeigbar. Als Arbeitsrechtler habe ich die Erfahrung gemacht, dass dieselben Arbeitgeber im Verfahren vor dem Arbeitsgericht durchaus oft ein gutes oder sehr gutes Arbeitszeugnis als Verhandlungsmasse zugestehen.

4.) Selbstvertrauen: Auch, wenn Arbeitnehmer nach einer Kündigung voran blicken und sich neue Ziele setzen: Eine Kündigung verletzt und demütigt. Und der Schmerz kann Jahre später noch anhalten. Wer seinem Ärger in einem Kündigungsschutzprozess Luft macht, blickt später oft gelassener auf die Kündigung zurück.

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Egal, aus welchen Gründen Ihr Arbeitgeber die Kündigung ausgesprochen hat: Sie sollten immer einen Arbeitsrechtler, Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht nach den Chancen einer Kündigungsschutzklage fragen. Wenn Ihr Kündigungsschutz stark ist, wird sich eine anwaltlich geführte Klage meistens lohnen.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

13.06.2018

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Mehr Qualität, Genuss und Individualität: Krankenhäuser und Pflegeheime bieten bald Sternegastronomie

Fachtagung Care Catering next 2018 in München beleuchtet „Care-Verpflegung im Wandel – Zukunftskonzepte für die Verpflegung im deutschen Care-Markt“

Mehr Qualität, Genuss und Individualität: Krankenhäuser und Pflegeheime bieten bald Sternegastronomie

Sodexo bietet erstklassige Verpflegung für Krankhäuser und Senioreneinrichtungen

Rüsselsheim, 15.06.2018 – Wer gut isst, lebt gut. Essen ist ein absolutes Grundbedürfnis und damit ein hochemotionales Thema, das uns alle beschäftigt und ständig umgibt. Befinden wir uns in einer Situation, in der wir auf Hilfe angewiesen sind oder Angst und Schmerzen haben, kann eine gesunde, schmackhafte, mit Liebe zubereitete Mahlzeit, die uns mit einem Lächeln serviert wird, genauso wichtig sein, wie die richtige Medikation. Die Verpflegungsbranche im Krankenhaus- und Seniorenbereich, gewinnt insbesondere aufgrund des demografischen Wandels immer mehr an Bedeutung und ist mehr als je zuvor gefordert: Es gilt, den hohen Kostendruck einerseits und die wachsenden Ansprüche andererseits miteinander in Einklang zu bringen. Vor diesem Hintergrund tauschen sich auf der Fachtagung „Care Catering next“ am 19. Juni 2018 Experten zum Schwerpunkt „Care-Konzepte unter der Lupe“ über innovative Lösungen für Versorgungskonzepte der Zukunft in Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeeinrichtungen aus.

Auf der „Care Catering next“-Fachtagung analysiert Sven Müller-Winter, Direktor Beteiligungsmanagement des Segments Gesundheit & Senioren bei Sodexo, den Markt und zeigt, wie mit bestehendem Know-How in Kombination mit innovativen Ansätzen und der Berücksichtigung von Trends, der Balanceakt gelingen kann – Genuss, Qualität und individuelle Angebote zu bieten und dennoch Kosteneffizienz und Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten.

„Gutes Essen trägt bei Patienten im Krankenhaus zu einer schnelleren Genesung bei, das ist durch Studien belegt. Es steigert aber generell auch das Wohlbefinden und hilft dabei, gesund und fit zu bleiben. Gerade im Gesundheits- und Seniorenmarkt kommt es dabei längst nicht mehr allein auf das Essen an, sondern auf das komplette Setting: Wie wird das Essen präsentiert? Ist es attraktiv angerichtet? Macht es Lust auf Genuss? Kann ich mir etwas nach meinen Vorlieben aus einem vielfältigen Angebot auswählen? Und serviert mir vielleicht sogar jemand das Essen wie im Restaurant oder Hotel?“, so Sven Müller-Winter, Direktor Beteiligungsmanagement des Segments Gesundheit & Senioren bei Sodexo.

Gesunder Genuss als oberstes Essprinzip
Wandeln sich die Verpflegungsangebote im Krankenhaus und Pflegeheim also bald in Richtung erstklassiger Sternegastronomie? Die etablierten Verpflegungskonzepte sind erprobt und effizient, werden aber durch neue innovative Verpflegungslösungen herausgefordert. Gibt es daher im Pflegeheim oder Krankenhaus bald à la carte Essen wie im Restaurant? Solch ein Konzept kann bei den Patienten und Bewohnern nicht nur das Gefühl von Selbstbestimmung und Freiheit in der Wahl steigern, sondern sorgt für besondere Geschmackserlebnisse durch den gesamten Rahmen – geschmackvoll angerichtete Speisen, serviert von freundlichen Servicekräften zur individuell vereinbarten und gewünschten Zeit. Durch eine derart auf persönliche Bedürfnisse und Wünsche zugeschnittene Lösung fühlen sich Patienten verstärkt wahrgenommen und wertgeschätzt. Zusätzlich spart diese Lösung Geld und Ressourcen, denn eine fokussierte Zubereitung vermeidet Lebensmittelabfälle und das bedeutet weniger Lebensmittelverschwendung. Der Sodexo-Experte Sven Müller-Winter wird in seinem Vortrag verschiedene Ansätze vorstellen. Sodexo hat mit à la carte Essenskonzepten bereits gute Erfahrungen gemacht, wie Pilotprojekte in den Niederlanden und im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein zeigen [GT150618SX].

„Wer sind die Menschen, die unsere Services in Anspruch nehmen? Was brauchen Sie und was wünschen Sie sich? In der Rolle als führender Anbieter von Services für mehr Lebensqualität betrachten wir bei Sodexo das Wohlergehen von Menschen als essenzielles Erfolgskriterium für unsere Dienstleistungen. Daher stellen wir den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt bei der Entwicklung von Lösungen, um unsere Kunden in Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen mit ganzheitlichen Servicekonzepten zu unterstützen und damit zum Erfolg der gesamten Einrichtung beizutragen“, erklärt Sven Müller-Winter.

Über Sodexo:
Sodexo beschäftigt heute in der D|A|CH-Region rund 15.000 Mitarbeiter, die mit ihrer Servicementalität täglich knapp 500.000 Nutzer in über 2.000 Betrieben begeistern, darunter Wirtschaftsunternehmen, Behörden, Schulen, Kindergärten, Kliniken und Senioreneinrichtungen.

Von Pierre Bellon 1966 gegründet, ist Sodexo weltweit führend bei Services für mehr Lebensqualität, die eine wichtige Rolle für den Erfolg des Einzelnen und von Organisationen spielt. Dank einer einzigartigen Kombination aus On-site Services, Benefits and Rewards Services und Personal and Home Services stellt Sodexo täglich für 100 Mio. Menschen in 80 Ländern seine Dienste bereit. Aus dem Leistungsspektrum mit über 100 verschiedenen Angeboten stellt Sodexo auf Grundlage von mehr als 50 Jahren Erfahrung integrierte Kundenlösungen zusammen. Dieses Angebot umfasst etwa Empfangs-, Sicherheits-, Wartungs- und Reinigungsdienste, Catering, Facility Management, Restaurant- und Geschenkgutscheine sowie Gesundheitsangebote für Mitarbeiter, Unterstützungsleistungen in den eigenen vier Wänden und Concierge-Services. Der Erfolg und die Leistungsfähigkeit von Sodexo beruhen auf der Unabhängigkeit, dem nachhaltigen Geschäftsmodell und der Fähigkeit des Unternehmens, seine weltweit 427.000 Mitarbeiter kontinuierlich weiterzuentwickeln und an sich zu binden. Sodexo ist in den Indizes CAC 40 und DJSI enthalten.

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Mitmachen statt nichts machen! am Tag der offenen Gesellschaft 2018

Das geht uns alle an! Deutschlands größtes Demokratie-Dinner

Mitmachen statt nichts machen!   am Tag der offenen Gesellschaft 2018

Tafeln auf dem Tempelhofer Feld.

Deutschland, 16.06.2018 – Ein ganzes Land tischt auf und feiert am 16. Juni den Tag der offenen Gesellschaft. Auch in diesem Jahr folgen wieder Tausende Menschen bundesweit dem Aufruf der Initiative Offene Gesellschaft und zeigen gemeinsam wofür sie stehen: Eine offene und menschenfreundliche Gesellschaft.

„Demokratien gehen nicht an zu vielen Feinden, sondern an zu wenigen Freunden und Verteidigerinnen zugrunde“, so Harald Welzer, Mitbegründer der Initiative Offene Gesellschaft. Hass und Hetze, Angriffe auf die Demokratie und Menschenfreundlichkeit werden immer stärker artikuliert. „Wenn man sich als Demokrat versteht, sollte man deshalb die Sache persönlich nehmen.“ Deshalb wird es am Samstag den 16. Juni bundesweit ein freundliches und einladendes zivilgesellschaftliches Zeichen geben.

Denn die große Mehrheit in diesem Land ist dafür! Für Offenheit, für Vielfalt und Freiheit – eben für eine offene Gesellschaft. Am Samstag findet daher wieder überall im Land zeitgleich etwas Ungewöhnliches statt: Privatpersonen, Organisationen, Schulen, Vereine, Theater und Unternehmen tafeln für die offene Gesellschaft. Von Kempten bis Kiel, von Düsseldorf bis Dresden. Bürgerinnen und Bürger stellen Tische und Stühle raus und laden Freundinnen, Freunde, Nachbarn und Fremde ein. Gemeinsam wird gegessen, debattiert, sich ausgetauscht und kennengelernt und somit ein überregionales Zeichen gesetzt.
„Am 16. Juni geht es darum, Flagge für die Demokratie zu zeigen“, sagt Sawsan Chebli, Berliner Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement. „Mehr denn je brauchen wir eine starke Zivilgesellschaft, die sich für Menschenrechte und Zusammenhalt starkmacht. Das ist das Anliegen der Offenen Gesellschaft, das ich sehr gerne unterstütze.“

Die Tafeln sind ganz unterschiedlich: Bühnenshows, Redebeiträge, gesellige Runden bis hin zur analogen und lokalen Auseinandersetzung mit den Fragen einer offenen Gesellschaft. Jeder kann mitmachen. Egal ob als Tafel-Ausrichter oder als Gast bei einer öffentlichen Tafel. Denn der Erhalt unserer offenen Gesellschaft geht uns alle an. „Unser Land wird älter, bunter, ungleicher und digitaler. Die mit diesen Entwicklungen verbundenen Herausforderungen und Chancen wollen wir in einer offenen und demokratischen Gesellschaft menschengerecht gestalten“, erklärt Ulrich Lilie, Präsident Diakonie Deutschland.

Das Engagement, die Ideen und die Werte der Mehrheit dieses Landes müssen wieder in den Vordergrund der politischen und medialen Debatte gespielt werden. „Mitmachen statt nichts machen! Jetzt. Damit die Feinde der offenen Gesellschaft nicht nur deswegen gewinnen, weil die „Guten“ in ihren Couchgarnituren sitzengeblieben sind“, so Andre Wilkens, Mitbegründer der Initiative. „Das Agenda-setting einschließlich die Kritik an Problemen darf man nicht den Dauererregten von Rechtsaußen überlassen.“

„Sonst fliegt uns die ganze … um die Ohren!“, verkünden Katja Riemann und Oliver Masucci in einem neuen Video zum Tag der offenen Gesellschaft.

Am 16. Juni zeigt Deutschland welches Land es sein kann und will. Ob mit Kartoffelsalat oder Baklava, ob mit einer kleinen Runde im Park oder einer großen auf dem Rathausplatz – jede Tafel setzt ein Zeichen, setzt Gespräche, Bekanntschaften, Ideen und neue Kräfte frei.

So beispielsweise die Tafel der Bürgergemeinschaft in Kandel, Rheinland-Pfalz, bekannt durch wochenlange Demonstrationen von Rechtsradikalen. Sie wollen das Feld nicht den ewig Gestrigen überlassen. In Rostock lädt Thomas Wiencke ein, der mit seinem Integrationsfußball Rostock e.V. einmal pro Woche unterschiedliche Menschen zusammentrommelt – Heimische und Geflüchtete, Ältere, Jüngere, Menschen mit und ohne Behinderung. Und auch das Schauspiel Stuttgart ist wieder dabei und lädt zum großen Picknick vor dem Theater.

Schon beim ersten Tag der offenen Gesellschaft 2017 waren mehr als 20.000 Menschen dabei. Daraus soll eine neue Tradition werden, ein neuer Feiertag. Nicht nur hierzulande, sondern auch darüber hinaus.

Zusammen mit Diakonie Deutschland, der Allianz Kulturstiftung, Pulse of Europe und vielen weiteren Initiativen lädt Die Offene Gesellschaft zur großen Festtafel, zum Kennenlernen, sowie Reden, Musik und Tanz auf dem Tempelhofer Feld in Berlin ein (nähe Haupteingang Columbiadamm). Treffen Sie ab 16 Uhr Freundinnen und Freunde der offenen Gesellschaft aus Zivilgesellschaft, Politik, Kultur und TV und lernen Sie die Macher der Initiative Offene Gesellschaft kennen.

Weiter Informationen zur Initiative Offene Gesellschaft und dem großen Freundeskreis finden Sie unter www.die-offene-gesellschaft.de und einen Überblick über die bereits angemeldeten Tafeln bekommen Sie unter https://www.die-offene-gesellschaft.de/16juni Zum Video mit Katja Riemann und Oliver Masucci gelangen Sie hier: https://www.die-offene-gesellschaft.de/16juni

Die Initiative Offene Gesellschaft ist eine bürgerschaftliche Initiative ohne Parteibindung, die für das politische Gemeinwesen so eintritt, wie es im Grundgesetz formuliert ist. Förderer und Partner der Initiative sind die Diakonie Deutschland, die Robert Bosch Stiftung, die GLS Treuhand, der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter und die Postcode Lotterie Deutschland.

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Ein Pott-Plädoyer: Warum die Agentur KOCH ESSEN die „Rü“ der „Kö“ vorzieht und sich dabei sogar noch beliebt macht

Malocher-Mentalität, Herz auf der Zunge und jede Menge Spontanität: Die Werbeagentur KOCH ESSEN war, ist und bleibt gerne dort, wo ihre Wurzeln sind. Geschäftsführer und Mitarbeiter wissen den Standort im Herzen des Ruhrgebiets zu schätzen – ebenso wie die Kunden, die von den reviertypischen Eigenschaften (und Eigenheiten) des erfolgreichen Teams seit mehr als 45 Jahren profitieren.

Essen – eine Quelle kreativer Energie? Und ob! Das wissen Hjalmar Bremann, Ralph Müller und Markus Wache am besten. Die drei Geschäftsführer von KOCH ESSEN sind alle Eigengewächse der Agentur und halten das kreative Team zusammen. Dabei pflegen sie den reviertypisch offenen Umgang mit Kunden und Mitarbeitern. „Wir reden gerne Klartext“, fasst Hjalmar Bremann zusammen. „Denn nur so entsteht Werbung, die am Ende wirklich funktioniert.“ Dass diese Einstellung gut ankommt, beweist der aktuelle Wachstumskurs der Agentur.

KOCH ESSEN teilt sich aber auch eine wesentliche Herausforderung mit dem Revier:
den Strukturwandel. „Das Ruhrgebiet musste sich vom rußbedeckten „Kohlenpott“ zum attraktiven Innovationsstandort wandeln“, erklärt Markus Wache. „Auch für uns war Stillstand nie eine Option. So konnten wir uns von einer ehemals reinen Print-Agentur zum crossmedialen Kommunikations-Allrounder entwickeln.“

Dass es an kreativem Klartext nicht mangelt, beweist man hier auch in der Akquise neuer Mitarbeiter. „“Wer will denn schon nach Düsseldorf?“ ist zu unserem Slogan geworden, um die kreativen Köpfe aus der Region für KOCH ESSEN zu gewinnen“, verrät Ralph Müller. „Denn sind wir mal ehrlich: Gute Ideen sind doch überall zu Hause. Man muss nur auf sie kommen.“ Die besondere Atmosphäre des Essener Stadtteils Rüttenscheid ist dazu bestens geeignet: Statt an Kö oder Altstadt liegt KOCH ESSEN in der Nähe der Rü – der Rüttenscheider Straße. Mit ihren zahlreichen Geschäften und einem vielfältigen gastronomischen Angebot ist sie für Essener das eigentliche Zentrum der Stadt.

Gerade die Abgrenzung zur Werbe-Großstadt Düsseldorf mit ihren global operierenden Netzwerk-Agenturen sehen die Chefs von KOCH ESSEN als Stärke. „Ich glaube, dass es bei uns einfacher ist, sich seinen Stärken entsprechend in die Projekte einzubringen“, sagt Hjalmar Bremann. „Bei KOCH ESSEN zählt vor allem die gute Idee – ganz gleich, ob sie von einem Neueinsteiger oder einem alten Hasen kommt.“ Vielleicht ist gerade das der Grund dafür, dass viele Mitarbeiter dem Lokalmatadoren überdurchschnittlich lange treu sind.

Teamwork leben Geschäftsführer und Mitarbeiter bei KOCH ESSEN tagtäglich – ob bei den gemeinsamen Mittagspausen in der Team-Küche oder bei den regelmäßigen „Montags-Meetings“, in denen die aktuellen News geteilt werden. „Mit über 40 Profis sind wir das stärkste KOCH-Team, das es je gab“, stellt Ralph Müller fest. Und die Agentur ist weiterhin auf Wachstumskurs. „Derzeit sind wir wieder auf der Suche nach motivierten Teamplayern in verschiedensten Bereichen für den Aufbau neuer Teams.“ Von Text und Konzept über Design bis hin zum Projektmanagement für die hauseigene Online-Unit. „Wir freuen uns auf engagierte Verstärkung. Bewerbungen gerne in Klartext!“

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Alle Informationen zu aktuellen Stellenausschreibungen:
https://koch-essen.de/karriere/

Pressemeldung auf der Agenturseite:
https://koch-essen.de/presse/pott-plaedoyer/

Als erfahrene Full-Service-Agentur entwickelt KOCH ESSEN passgenaue Werbe- und Marketingkonzepte
für regionale, nationale sowie internationale Kunden aus verschiedensten Branchen. Mit einer 40-köpfigen Crew von ausgewiesenen Spezialisten und einem Netzwerk renommierter Partner verfügt die Agentur über das erforderliche gestalterische, technische und logistische Know-how für jedes noch so anspruchsvolle Projekt – und das seit 1972.

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Warum Arbeitsrechtler vor Aufhebungsverträgen warnen

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Warum Arbeitsrechtler vor Aufhebungsverträgen warnen

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Immer wieder bieten Arbeitgeber Aufhebungsverträge an; immer wieder setzen Arbeitnehmer ihre Unterschrift darunter, ohne sich vorher von einem Arbeitsrechtler Rat geholt zu haben. Warum das so ist, und warum man vor Aufhebungsverträgen nur warnen kann, erklärt Arbeitsrechtler und Kündigungsschutzexperte Alexander Bredereck.

Warum unterschreiben Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag? Häufig werden sie unter Druck gesetzt von ihren Arbeitgebern. Ihnen wird gesagt, sie müssten den Aufhebungsvertrag unterschrieben, da sie sonst die Kündigung riskieren würden. Manch ein Arbeitgeber droht offen mit einer fristlosen Kündigung. Andere gehen subtiler vor, legen nahe, dass der Arbeitsplatz nicht sicher sei. Regelmäßig preisen Arbeitgeber die Abfindung und suggerieren, dass der Arbeitnehmer nie mehr eine so gute Chance auf eine Abfindung haben werde. Viele Arbeitnehmer fühlen sich eingeschüchtert, fürchten um ihren Ruf, haben Angst vor der fristlosen oder verhaltensbedingten Kündigung. Manch einer glaubt dem Arbeitgeber, dass dies die einzige Chance auf eine Abfindung sei.

Auf einen Nenner gebracht ist das alles meistens: falsch! Richtig ist: Regelmäßig bieten Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag an, grade weil sie befürchten, dass sie mit einer fristlosen, verhaltensbedingten oder betriebsbedingten Kündigung vor dem Arbeitsgericht baden gehen. Und dass sie den Arbeitnehmer nach verlorener Kündigungsschutzklage wieder einstellen müssen und eine Menge Geld verlieren, weil sie dann viele Monatsgehälter und Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen müssen. Lieber bieten sie einen Aufhebungsvertrag an und hoffen, dass der Arbeitnehmer das Angebot annimmt und freiwillig auf seinen Arbeitsplatz verzichtet.

Der Arbeitnehmer verzichtet mit dem Aufhebungsvertrag nicht nur auf seinen Arbeitsplatz. Er verzichtet, sich gegen den Arbeitsplatzverlust vor dem Arbeitsgericht zu wehren! Er verzichtet auf eine Kündigungsschutzklage und auf die Chance, vor dem Arbeitsgericht einen Abfindungsvergleich zu schließen, der regelmäßig eine deutlich höhere Abfindung mit sich bringt, als ein Aufhebungsvertrag.

Weiterer Nachteil eines Aufhebungsvertrages: Die Sperrzeit auf den Bezug des Arbeitslosengeldes. Mit einem Aufhebungsvertrag handelt sich der Arbeitnehmer regelmäßig eine Sperrzeit auf das Arbeitslosengeld ein. Das muss der Arbeitnehmer immer berücksichtigen, wenn er überlegt, ob sich die Abfindungssumme lohnt. Will der Arbeitnehmer sicher gehen, sein volles Arbeitslosengeld zu bekommen, muss er regelmäßig Kündigungsschutzklage einreichen gegen die vom Arbeitgeber ausgesprochene Kündigung und vor dem Arbeitsgericht einen gerichtlich protokollierten Abfindungsvergleich erwirken.

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Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

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DSGVO: Welches Kündigungsrisiko für Arbeitnehmer?

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DSGVO: Welches Kündigungsrisiko für Arbeitnehmer?

Fachanwalt Bredereck

Bei der Arbeit ist das Handy fast immer griffbereit, mitsamt Kamerafunktion. Für manche Arbeitnehmer ist es selbstverständlich, am Arbeitsplatz etwas abzufotografieren und per Email-Anhang oder in einer Whatsapp-Gruppe weiterzuleiten. Schon vor Anwendung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hatten Arbeitnehmer damit die Kündigung ihres Arbeitsverhältnisses riskiert, wenn sie damit gegen die Datenschutzbestimmungen ihres Arbeitsvertrages verstoßen hatten. Durch die DSGVO könnte es für Arbeitnehmer noch riskanter werden, die Handykamera als „Hilfsmittel“ am Arbeitsplatz zu verwenden.

Wer als Arbeitnehmer gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt, begeht damit regelmäßig eine Pflichtverletzung aus dem Arbeitsverhältnis. Dafür kann ihn der Arbeitgeber regelmäßig abmahnen. Wenn er diesen Pflichtverstoß wiederholt, kann er dafür regelmäßig eine verhaltensbedingte Kündigung bekommen.

Die DSGVO erweitert möglicherweise die Pflichten, die ein Arbeitnehmer in Bezug auf personenbezogene Daten hat. In Artikel 29 bestimmt die europarechtliche Verordnung, dass jemand, der Zugang zu personenbezogenen Daten hat, diese Daten ausschließlich auf Weisung des Verantwortlichen verarbeiten darf. Wenn man sich dann anschaut, wie die DSGVO in Artikel 4 Ziffer 1 die Begriffe „personenbezogene Daten“ und „Verarbeitung“ definiert, könnte das für manch einen Arbeitnehmer Probleme bedeuten. Schießt ein Lehrer beispielsweise ein Gruppenfoto oder ein Foto von einem Protokoll mit personenbezogenen Daten ohne ausdrückliche Weisung des Vorgesetzten, kann bereits die Speicherung der Bilddatei auf der Speicherkarte eine arbeitsvertragliche Pflichtverletzung darstellen, mit den bekannten Konsequenzen Abmahnung und/oder Kündigung.

Man wird abwarten müssen, wie die Arbeitgeber mit den Bestimmungen der DSGVO umgehen, ob es Abmahnungen oder Kündigungen geben wird, die einen Pflichtverstoß aus dieser Verordnung ableiten. Soviel ist aber sicher: Auch für Arbeitnehmer gilt, dass man ab Anwendung der DSGVO nun noch umsichtiger mit personenbezogenen Daten umgehen muss.

Wer eine Kündigung erhalten hat, sollte sich umgehend Rat holen bei einem erfahrenen Arbeitsrechtler und die Chancen einer Kündigungsschutzklage besprechen. Häufig kann man mit einer Klage vor dem Arbeitsgericht seinen Arbeitsplatz retten oder eine satte Abfindung erreichen. Aber Achtung: Für eine Kündigungsschutzklage haben Sie nur eine kurze Frist von drei Wochen, gerechnet ab Zugang des Kündigungsschreibens.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

04.06.2018

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Kündigung wegen Wiederheirat: Änderung der Rechtsprechung in Sicht

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Kündigung wegen Wiederheirat: Änderung der Rechtsprechung in Sicht

Fachanwalt Bredereck

Ein vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Auftrag gegebenes Gutachten ist zum Ergebnis gekommen, dass Einrichtungen der Katholischen Kirche leitenden Angestellten wegen einer Wiederheirat nicht fristlos kündigen dürfen. Das berichtet die Ärztezeitung online am 01.06.2018. Nach dem EuGH-Gutachten verstoße diese Vorgehensweise gegen das europarechtliche Diskriminierungsverbot. Arbeitsrechtler und Kündigungsschutzexperte Alexander Bredereck setzt die Meldung in Perspektive und gibt Tipps für gekündigte Arbeitnehmer.

Auch diesmal ist es dem Medienbericht zufolge ein Chefarzt, von dem sich eine Einrichtung der Katholischen Kirche trennt, weil er sich entgegen kirchlicher Lehre wiederverheiratet hat. Bereits 2011 hatte der Chefarzt einer Klinik unter katholischer Trägerschaft bis vor das Bundesarbeitsgericht gegen seine aus demselben Grund ergangene fristlose Kündigung geklagt (Aktenzeichen: 2 AZR 543/10). Das Bundesarbeitsgericht hat damals in seiner Urteilsbegründung die entsprechende Kündigungspraxis einer katholischen Kircheneinrichtung bestätigt. Der EuGH könnte diese Rechtsprechung durch eine dem Gutachten folgende Entscheidung kippen.

Eine ähnliche kirchenfreundliche Entscheidung eines deutschen Arbeitsgerichts hatte bereits Jahre zuvor das Europäische Gericht für Menschenrechte (EGMR) in Konflikt gesehen mit überstaatlichen Rechtsgrundsätzen. Das EGMR hatte entschieden (Aktenzeichen: 1620/03), dass die Kündigung eines Chorleiters einer kirchlichen Einrichtung wegen einer außerehelichen Beziehung einen Verstoß darstellt gegen den Schutz der Privatsphäre.

Bereits am 17.04.2018 hat der EuGH in einem Antidiskriminierungs-Fall zur Auflockerung der Kündigungsregeln konfessioneller Einrichtungen beigetragen. Dort ging es um eine Kirchenmitgliedschaft, die dem EuGH zufolge nicht mehr uneingeschränkt eine Einstellungsvoraussetzung sein darf.

Nach wie vor gilt: Mitarbeiter von konfessionellen Einrichtungen haben eine Sonderstellung im deutschen Arbeitsrecht. Kirchliche Arbeitgeber dürfen unter bestimmten Umständen immer noch eine Kirchenmitgliedschaft verlangen, wenn sie jemanden einstellen. Und sie dürfen wegen Kirchenaustritts immer noch unter bestimmten Voraussetzungen fristlos kündigen. Ob kirchliche Arbeitgeber in Zukunft auch wegen einer Wiederheirat fristlos kündigen dürfen, wird der Europäische Gerichtshof laut Ärztezeitung in den nächsten Wochen entscheiden.

Arbeitnehmer kirchlicher Einrichtungen, die eine Kündigung erhalten haben, sollten einen Anwalt für Arbeitsrecht fragen, welche Chancen ihre Kündigungsschutzklage hat. Möglicherweise verlieren die kirchlichen Arbeitgeber in Zukunft ein Stück ihrer arbeitsrechtlichen Sonderstellung. Werden Sie nach einer Kündigung sofort aktiv! Das Arbeitsrecht erlaubt die Klage gegen eine Kündigung nur innerhalb einer Frist von drei Wochen, gerechnet ab Zugang des Kündigungsschreibens. Wer am Tag der Kündigung oder am darauf folgenden Tag einen Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht anruft, geht sicher, dass keine Fristen versäumt werden.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag? Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

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05.06.2018

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Erhebliche Verlängerung der Kündigungsfristen für Arbeitnehmer

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Daniela Willer, wissenschaftliche Mitarbeiterin, zum Urteil des Bundesarbeitsgerichtes vom 26.10.2017.

Erhebliche Verlängerung der Kündigungsfristen für Arbeitnehmer

Fachanwalt Arbeitsrecht

Die gesetzlichen Kündigungsfristen für Arbeitnehmer sind in § 622 BGB geregelt. Von diesen gesetzlichen Fristen kann einzelvertraglich abgewichen werden. Eine kürzere Frist kann jedoch nicht vereinbart werden. Zwar können Kündigungsfristen verlängert werden, doch kann eine solche Verlängerung ggf. auch eine Benachteiligung für Arbeitnehmer bedeuten.

Gesetzliche Fristen. Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt für Arbeitnehmer grundsätzlich vier Wochen. Arbeitnehmer können nach § 622 BGB zum 15. oder zum Ende eines Monats kündigen. Von den gesetzlichen Fristen abweichend können im Arbeitsvertrag andere Vereinbarungen zu den Kündigungsfristen getroffen werden. Meistens werden längere Kündigungsfristen vereinbart. Im Zweifel gilt es diese zu beachten. Sollte eine solche Vereinbarung im Arbeitsvertrag unwirksam sein, sind die gesetzlichen Fristen maßgeblich. Sollte man sich als Arbeitnehmer/in nicht sicher sein, ob die Vereinbarungen im Arbeitsvertrag wirksam sind, könnte es ratsam sein, diese vorsichtshalber zu beachten, da man sich bei Nichteinhaltung der vertraglich vereinbarten Fristen schadenersatzpflichtig machen könnte.

Benachteiligung durch eine erhebliche Verlängerung der Kündigungsfristen. Im Arbeitsvertrag oder durch eine Zusatzvereinbarung können, wie schon erwähnt auch längere als die gesetzlichen Kündigungsfristen vereinbart werden. Eine erhebliche Verlängerung der Kündigungsfristen für Arbeitnehmer ohne eine entsprechende Gegenleistung kann unwirksam sein. Mit Urteil vom 26.10.2017 entschied das Bundesarbeitsgericht folgendermaßen:

„Wird die gesetzliche Kündigungsfrist für den Arbeitnehmer in Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder sog. Einmalbedingungen erheblich verlängert, kann darin auch dann eine unangemessene Benachteiligung entgegen den Geboten von Treu und Glauben iSv. § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB liegen, wenn die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber in gleicher Weise verlängert wird.“ ( http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&Art=pm&Datum=2017&anz=48&pos=0&nr=19726&linked=urt)

In dem gegenständlichen Fall wurde in dem Arbeitsvertrag zwischen einem Arbeitnehmer und einem Arbeitgeber eine Kündigungsfrist von vier Wochen vereinbart. Diese Kündigungsfrist wurde mit einer Zusatzvereinbarung auf drei Jahre verlängert. Das Bundesarbeitsgericht entschied, dass diese Verlängerung der Kündigungsfrist in der Zusatzvereinbarung den Arbeitnehmer unangemessen nach Abwägung aller Umstände des Einzelfalls entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteilige. Die Klausel in der Zusatzvereinbarung ist somit nach § 307 Abs. 1 S. 1 BGB unwirksam.

Unangemessene Benachteiligung i.S.v. § 307 Abs. 1 S. 1 BGB. Das Bundesarbeitsgericht entschied, dass eine Kündigungsfrist von drei Jahren eine Benachteiligung nach § 307 Abs. 1 S. 1 BGB ist und damit unwirksam sei. Am 24.02.2016 entschied das Bundesarbeitsgericht bereits, dass eine Benachteiligung im Sinne des § 307 Abs. 1 S. 1 BGB vorliegt, wenn Arbeitgeber die Situation von Arbeitnehmern entgegen den Geboten von Treu und Glauben zur Durchsetzung eigener Interessen ausnutzen. Dies ist in dem Fall hier auch geschehen. Mit einer Kündigungsfrist von drei Jahren ist es Arbeitnehmern nur sehr schwer bis vollkommen unmöglich das berufliche Leben frei zu gestalten. In der Regel kündigen Arbeitnehmer ein Arbeitsverhältnis nur, wenn sie schon eine neue Arbeitsstelle haben. Wenn eine Arbeitsstelle aber erst in drei Jahre nach dem Ausspruch der Kündigung angetreten werden kann, benachteiligt dies Arbeitnehmer auf unangemessene Art und Weise, da auch bei dem hier gegenständlichen Fall keine Gegenleistung vom Arbeitgeber ersichtlich war.

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