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Zuckerwirtschaft: Indiens Subventionspolitik destabilisiert den Weltmarkt

Ein Jahr nach Abschaffung der Zuckerquoten nehmen die Wettbewerbsverzerrungen auch innerhalb der EU zu

Ein Jahr nach Abschaffung der Zuckerquote in Europa markiert der Weltmarktpreis für Zucker ein Zehnjahrestief. Der Vorsitzende der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker (WVZ), Dr. Hans-Jörg Gebhard, erinnert in diesem Zusammenhang: „Der Preisverfall am Weltmarkt für Zucker ist ganz wesentlich auf die unfairen Subventionspraktiken der großen Erzeugerländer zurückzuführen. Zusammen mit den innerhalb der EU gezahlten gekoppelten Prämien gefährden sie nicht nur die weiteren Entwicklungschancen, sondern auf Dauer auch den Fortbestand der Zuckererzeugung in Deutschland.“ Für Rübenanbauer, Zuckerhersteller und alle Beschäftigten in diesem Sektor ist das eine gleichermaßen bedrohliche Entwicklung.

Nach Angaben der WVZ ist der aktuelle Preisverfall am Weltmarkt auch auf die von der indischen Regierung jüngst geschaffenen Produktions- und Exportanreize zurückzuführen. Bisher seien die indischen Zuckerrohrmühlen verpflichtet, mindestens zwei Millionen Tonnen ihrer in diesem Jahr anfallenden Überproduktion von insgesamt sechs Millionen Tonnen zu exportieren. Der indische Staat subventioniere diese Ausfuhren über die hohen internen Garantiepreise für Zuckerrohr und Rohrzucker. Der Überschuss am Weltmarkt werde damit vergrößert. Das führe zu einem weiteren Verfall des Weltmarktpreises. Seit dem Quotenende schlagen diese Preisentwicklungen fast ungehindert auf den EU-Markt durch. „Die Europäische Union muss mit aller Schärfe gegen diese Wettbewerbsverzerrungen vorgehen,“ so Dr. Gebhard.

Weitere Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der deutschen Erzeuger stellen unterschiedliche Bestimmungen im Bereich des Pflanzenschutzes sowie die mittlerweile in elf EU-Staaten gezahlten gekoppelten Prämien für den Anbau von Zuckerrüben dar. Italien hatte die Flächenzahlungen für den Rübenanbau jüngst sogar noch einmal angehoben. „Durch gekoppelte Prämien werden nicht wettbewerbsfähige Strukturen konserviert. Genau dies sollte durch die Reform der Zuckermarktordnung vermieden werden“, so Dr. Gebhard. Die WVZ fordere deshalb die Abschaffung der gekoppelten Prämien für Zuckerrüben im Rahmen der bevorstehenden Reform der Europäischen Agrarpolitik.

Angesichts des aktuellen Preisverfalls am Weltmarkt sowie der innergemeinschaftlichen Wettbewerbsverzerrungen fordert die WVZ von der Bundesregierung ein energischeres Eintreten für faire Rahmenbedingungen. Ansonsten werde sich die kritische Lage der deutschen Zuckerwirtschaft weiter verschärfen.

Die WVZ ist die zentrale Organisation der deutschen Zuckerwirtschaft. Ihr gehören die Verbände der 28.000 Rübenanbauer, die vier Zucker erzeugenden Unternehmen und Firmen des Zuckerhandels an. Sie vertritt die gemeinsamen Interessen insbesondere auf den Gebieten Anbau und Verarbeitung von Zuckerrüben, Zucker und Nebenerzeugnissen, Zuckermarkt- und Agrarpolitik sowie Außenhandelsrecht und Handelspolitik.

Kontakt
Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e.V.
Günter Tissen
Friedrichstraße 69
10117 Berlin
+49 30 206 18 95 -11
wvz-vdz@zuckerverbaende.de
http://www.zuckerverbaende.de

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Die Ozonschicht stets unter dem Auge des Copernicus Programm der Europäischen Union

Internationaler Tag zum Schutz der Ozonschicht am 16. September 2018

Reading, 17.09.2018 – Noch vor einigen Jahren las man ständig über das Ozonloch, doch heutzutage ist es nur noch wenig präsent in den Nachrichten. Nichtdestotrotz bildet es sich weiterhin jedes Jahr aufs Neue über der Antarktis. Im Zuge des Internationalen Tag zum Schutz der Ozonschicht am 16. September veröffentlicht der Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS) der Europäischen Kommission, implementiert vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage, ein Video zum Thema.

Das Video zeigt die Hintergründe über die Entstehung des Ozonlochs, warum es sich im Winter und Frühling ausdehnt und welche Technologien und Werkzeuge CAMS nutzt, um es Tag für Tag zu überwachen und erforschen. Zusätzlich informiert eine neue Website über alle Neuigkeiten rund ums Ozonloch und über den Fortschritt seiner Entstehung in diesem Jahr. Zum ersten Mal ist dabei das Ozonloch als 3D-Animation zu sehen, die jede Woche mit den täglich ermittelten CAMS-Daten auf den aktuellen Stand gebracht wird.

Bis zu ersten Beobachtungen des Ozonlochs in den 80er Jahren stieg in der Atmosphäre die Konzentration von bestimmten Halogenkohlenwasserstoffen (FCKWs, HFCKWs und Halone) ungebremst. Durch den großflächigen Einsatz von ozonabbauenden Stoffen (engl. Ozone Depleting Substances, ODS), die vor allem in Produkten wie Kühlschränken, Spraydosen und Lösungsmittel vorkamen, entstanden seit Mitte der 1950er Jahre Emissionen, die die Ozonschicht angriffen. Erst das Montreal Protokoll, das im September 1987 unterzeichnet wurde und 1989 in Kraft trat, schaffte Abhilfe. Mit einem Verbot der Haupt-Halogenkohlenwasserstoffgruppen auf internationaler Ebene konnte die Konzentration von ODSs in der Atmosphäre verringert und die Regenerierung der Ozonschicht eingeleitet werden. Insgesamt 196 Länder und die EU unterzeichneten das Protokoll: Bis heute das Paradebeispiel für eine erfolgreiche, internationale Kooperation.

Trotz dieses Erfolges ist eine stetige Überwachung der Ozonschicht notwendig, um den Status des fortlaufenden Regenerationsprozesses zu überprüfen. Insbesondere, da es noch schätzungsweise vier Jahrzehnte dauern wird, bis sich die Ozonschicht erholt und ihren vorindustriellen Zustand erreicht haben wird.

Dafür sammelt CAMS gezielt Informationen von Satelliten und in-situ Forschungsstationen und speist diese in hochentwickelte Computermodelle der Atmosphäre. Mit den erhobenen Daten kann CAMS qualitativ hochwertige Daten über die atmosphärische Zusammensetzung errechnen und so den Status der Ozonschicht überprüfen.

Aufgrund der natürlichen Witterungsbedingungen auf der Südhalbkugel vergrößert sich das Ozonloch jeden Winter über der Antarktis. Hintergründe dieses Phänomens und weshalb es den Eintritt von potentiell schädlicher ultravioletter Strahlung in die Erdatmosphäre verstärken kann, erklärt das CAMS Video. Die Produktion des Videos unterstreicht die Bedeutung des diesjährigen Internationalen Tag zum Schutz der Ozonschicht am 16. September, den 31ten Jahrestag der Unterzeichnung des Montreal Protokolls.

Das CAMS Ozon Video ist hier zu sehen: https://atmosphere.copernicus.eu/international-day-preservation-ozone-layer

Weitere Informationen und die 3D-Animation des Ozonlochs finden Sie hier:
https://atmosphere.copernicus.eu/monitoring-ozone-layer

Copernicus is the European Commission“s flagship Earth observation programme. It delivers freely accessible operational data and information services which provide users with reliable and up-to-date information related to environmental issues.

C3S is implemented by ECMWF on behalf of the European Commission. ECMWF also implements the Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS). ECMWF is an independent intergovernmental organisation, producing and disseminating numerical weather predictions to its 34 Member and Co-operating States.

The Copernicus Climate Change Service website can be found at https://climate.copernicus.eu/

The Copernicus Atmosphere Monitoring Service website can be found at
http://atmosphere.copernicus.eu/

The ECMWF website can be found at https://www.ecmwf.int/

Kontakt
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Harter Brexit: Noch Eu-Domains für Briten?

Harter Brexit: Noch Eu-Domains für Briten?

Großbritannien sagt „Goodbye“: Kommt es zu Chaos auf der Insel? (Bildquelle: InspiredImages)

Am 28. März 2018 veröffentlichte die Europäische Kommission eine Mitteilung an die Nutzer der Eu-Domains, die aus Großbritannien stammen. In diesem Dokument heißt es:

„Vorbehaltlich etwaiger Übergangsvereinbarungen, die in einer möglichen Austrittssvereinbarung enthalten sein könnten, wird der EU-Rechtsrahmen für die Top Level Domain .eu ab dem Austrittsdatum für das Vereinigte Königreich nicht mehr gelten. […]

„Zum Zeitpunkt des Widerrufs sind Unternehmen und Organisationen, die im Vereinigten Königreich, aber nicht in der EU niedergelassen sind, und natürliche Personen, die im Vereinigten Königreich ansässig sind, nicht länger berechtigt, EU-Domain zu registrieren oder, sofern sie EU-Domaininhaber sind, EU-Domains zu erneuern, die vor dem Austrittsdatum registriert wurden.“

Diese Erklärung bedeutet, daß bei einem harten Brexit, Briten keine Eu-Domains mehr bekommen dürfen. Falls es Vereinbarungen gibt, wird man vermutlich den Briten ähnlich wie den Norwegern und Schweizer gestatten, eu-Domains zu registrieren.

Sicherlich wird es aber selbst bei einem harten Brexit Registrare geben, die Treuhandlösungen für Briten anbieten.

Hans-Peter Oswald

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2018 zählte die Secura GmbH bei dem Industriepreis zu den Besten. Secura gewann 2016 den Ai Intellectual Property Award „als Best International Domain Registration Firm – Germany“. Beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ wurde Secura als Innovator qualifiziert und wurde beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ im Bereich e-commerce auch als einer der Besten ausgezeichnet. Beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2012 und beim Industriepreis 2012 landete Secura GmbH unter den Besten. Beim HOSTING & SERVICE PROVIDER AWARD 2012 verfehlte Secura nur knapp die Gewinner-Nominierung.

Seit 2013 ist Secura auch bei den Neuen Top Level Domains sehr aktiv. Secura meldet Marken für die Sunrise Period als Official Agent des Trade Mark Clearinghouse an.

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CREATE REFRESH geht in die nächste Runde im Kampf für ein freies Internet

Kreative und Unterstützer sind aufgerufen bei der „Copyright Action Week“ mitzumachen

CREATE REFRESH geht in die nächste Runde im Kampf für ein freies Internet

(Bildquelle: @ Create Refresh)

Am 5. Juli 2018 haben die Abgeordneten des Europäischen Parlaments gegen eine umstrittene EU-Urheberrechtsrichtlinie gestimmt. Nun kommt es in dieser Angelegenheit am 12. September erneut zur Abstimmung. CREATE REFRESH protestiert von Beginn an gegen Artikel 13 der geplanten Richtlinie, der die Einrichtung von Upload-Filtern vorsieht und damit aus ihrer Sicht eine Bedrohung des freien Internets bedeutet. Um die Abgeordneten vor der nächsten Abstimmung zu überzeugen, hat das Netzwerk unter der Leitung von Copyright for Creativity die „Copyright Action Week“ ins Leben gerufen.

Mit dieser Aktion möchten die Initiatoren den Dialog zwischen Kreativen und den EU-Abgeordneten verstärken, damit diese besser verstehen, welche Beschränkungen die Umsetzung der neuen Urheberrichtlinie für die kreative Arbeit mit sich bringen würden.

Auf der Kampagnenseite saveyourinternet.eu haben alle Unterstützer die Möglichkeit, vom 4. bis 12. September eine Nachricht an die deutschen EU-Parlamentarier zu senden oder sie über eine Call-Funktion direkt anzurufen. Ziel ist, sie davon zu überzeugen, bei der nächsten Plenarsitzung gegen Artikel 13 und damit für ein freies Internet zu stimmen.

Zudem sind alle Künstler und Kreativen aufgerufen, sich dem Netzwerk anzuschließen und sich mit einem eigenen Beitrag in Form von Videos, Performances, Podcasts oder anderem während der Woche zu beteiligen. So kann zum Beispiel in einem kurzen Video vorstellt werden, welche Auswirkungen die Zustimmung zu Upload-Filtern für die eigene Arbeit bedeuten würde. Künstler wie Anne Bengard, eine Berliner Malerin, oder der deutsche YouTuber Nerdfactory haben dies bereits sehr eindrucksvoll gemacht. Die Aktion kann in den sozialen Medien über den Hashtag #SaveYourInternet verfolgt werden.

Aufmerksamkeitsstarke Installationen einer Street Artists Gruppe und Clean Tagging Botschaften verstärken die Kampage vor Ort in Strasbourg rund um das Europäische Parlament und den Bahnhof. Diese werden am sogenannten „Creators Day“, dem 8. September, sowie am letzten Tag der „Copyright Action Week“, dem 11. September, von Fotografen begleitet und auch online zu sehen sein.

„Helft mit bei unserem Kampf für ein freies Internet. Jede Stimme zählt – auch in den sozialen Netzwerken. Bitte postet eure Gedanken unter dem Hashtag #SaveYourInternet, schreibt Blogbeiträge, Tweets, macht Videos und fordert eure Freunde und Follower zum Mitmachen auf! Nur so können wir erreichen, dass am 12. September gegen Artikel 13 gestimmt wird und wir einen Urheberrechtsschutz bekommen, der fair für ALLE ist, der die Meinungsfreiheit achtet und sich an unserer digitalen Lebenswirklichkeit orientiert“, so Batz und Manniac von FLIPPS. Alle weiteren Infos gibt es unter saveyourinternet.eu.

Über CREATE REFRESH:
CREATE REFRESH ist ein Netzwerk aus 100+ Künstlern und Kreativen, das sich in Form einer Kampagne dafür einsetzt, das offene Internet in der EU zu verteidigen und den Artikel 13 zu stoppen. Es wird von einem breiten Bündnis aus über 35 Non-Profit-Organisationen und Verbänden wie Open Media, Creative Commons und Open Knowledge unterstützt, die alle auf der Website https://createrefresh.eu/de/ aufgeführt sind. Zu den Gründern zählen CCIA, Communia, Copyright for Creativity und Kennisland.

Kontakt
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Tirol-Kramsach, Aktenvernichtung nach der DSGVO, Remingthon & FTI GmbH informiert

Mit der DSGVO versucht die Europäische Union, die Daten von Konsumenten, Kunden und Usern besser zu schützen, die Richtlinien aus Brüssel sorgen für Verunsicherung.

Tirol-Kramsach, Aktenvernichtung nach der DSGVO, Remingthon & FTI GmbH informiert

(Bildquelle: © Remingthon & FTI Ges.m.b.H.)

Europa – Gibt den Ton an und die Richtlinien für die zukünftige datenschutzkonforme Aktenvernichtung, werden dabei zu einem Thema, welches Unternehmen nicht mehr auf die leichte Schulter nehmen sollten. Wenn es um den unternehmerischen Datenschutz geht, denken die meisten Bürger oftmals erst an Festplatten, USB-Speichersticks, Smartphones, Server und andere Datenträger. Die Tatsache, dass vor allem auch Papierdokumente schützenswerte Daten enthalten, scheint im digitalen Online-Zeitalter immer mehr vernachlässigt zu werden.

Während geheime Passwörter und kostspielige Verschlüsselungstechnik vertrauliche Informationen auf dem Server der Unternehmen schützen, stehen die gedruckten Papierformate oft leicht und einfach zugänglich im Büroregal. Die Unternehmer machen sich vielfältige Gedanken über die sichere Datenlöschung auf mobilen Endgeräten und Computern, aber die Print-Papierdokumente landen oftmals, bei vergleichbarem Schutzbedarf einfach im Müllcontainer. Im besten Fall wurde der brisante Schriftverkehr durch einen Aktenvernichter in Streifen geschnitten.

Die neuen gesetzlichen Pflichten aus Brüssel, bezüglich des umfassenden Datenschutzes gelten selbstverständlich auch für Papierdokumente. Das gilt im Rahmen der Aufbewahrung ebenso, wie bei der Aktenvernichtung als das „Löschen“ von personenbezogenen Daten in Papierform.

Die Firma Remingthon & FTI GmbH informiert und berät Kunden zu den Richtlinien der EU:

„Die Pflicht zur Löschung oder Vernichtung von Daten nach DSGVO ist ein klare Sache und muss ernst genommen werden“, erklärt uns Andreas Sadzuga im Gespräch, zu welchem er die Presse nach Kramsach in Tirol eingeladen hat um in Sache EU-Konforme Datenvernichtung aufzuklären.
„Die europäische Datenschutz-Grundverordnung, die mit dem 25. Mai 2018 wirksam wurde, wird bisher bestehende Datenschutzgesetze der Mitglieder ablösen. Die neuen Regelungen verbieten dadurch grundsätzlich die Verarbeitung von personenbezogenen Daten (Art. 6 DSGVO). In einfachen Worten: Personenbezogene Daten dürfen nur mehr erhoben, gespeichert und verarbeitet werden, wenn eine ausdrückliche und erlaubte Ausnahme von diesem grundsätzlichen Verbot vorliegt. Es muss also in jedem Fall einen per Gesetz geregelten Grund geben, der die Verarbeitung der Daten ermöglich und damit zulässig macht. Das bedeutet für jeden Unternehmer, dass diese Daten zu löschen oder eben zu vernichten sind, sobald eine Erforderlichkeit nicht mehr gegeben ist und kein anderes lautendes Gesetz eine Aufbewahrung als nötig definiert“, so Andreas Sadzuga.

Dokumente müssen erst einmal gedruckt werden

Der Druck von Dokumenten ist unsere Domäne, Vertragsentwürfe, Adressdatenblätter, juristische Texte, medizinische Berichte, sind ausgedruckte Datenblätter. Diese Drucksachen sind hoch brisant und wir verstehen uns auf erstklassige Druckergebnisse, aber jetzt kommt genau die rechtlich einwandfreie Vernichtung dieser Papiere ins Spiel.

Es ist ein gefährlicher Trugschluss zu glauben, man handle gesetzeskonform, wenn man Unterlagen mit personenbezogenen Daten einfach über den Müll entsorgt. Wer solche Daten verarbeitet, ist auch dafür verantwortlich, dass es keinerlei unbefugten Zugriff darauf geben kann. Deshalb sind Datenträger und betroffene Papierakten mit schützenswerten Dateninhalt so zu löschen bzw. zu vernichten, dass ihr Inhalt nicht rekonstruiert werden kann.

Der Aktenvernichter, Streifenschneider vom Discounter

Andreas Sadzuga: „Streifen sind out, es muss richtig geschreddert und zerkleinert werden, die Daten müssen so vernichtet werden dass man sie nicht mehr zusammenfügen kann. Die Vorgaben müssen erfüllt werden und Unternehmer die sich nicht sicher sind, sollten ganz unverbindlich die nötigen Informationen einholen. Das kann über die Wirtschaftsverbänder geschehen oder eben bei dem Unternehmen welches auch die Drucker liefert und professionell mit dem Thema umgeht“. Wissen sollte man, dass Fehler bei der Aktenvernichtung vom Gesetzgeber zukünftig deutlich schwerer geahndet werden als das bisher der Fall war, es kann teuer werden ….

Unser Anwaltstipp:

Die Datenschutzgrundverordnung schreibt in Verbindung mit der Datenträgervernichter-Norm DIN 66399 detailliert vor, welche Sicherheitsstufe für die Vernichtung bestimmter Datenträger erforderlich ist. Da am 25. Mai 2018 die einheitliche EU-DSGVO in Kraft trat und sich jedes Unternehmen auf diese Änderung einstellen sollte, empfiehlt es sich, die entsprechenden Vorgaben schon beim Kauf eines Aktenvernichters zu beachten. Auf diese Weise sind die Unternehmen rechtzeitig ausreichend gerüstet und können ihre Akten ohne Bedenken vernichten. Die jeweilige Sicherheitseinstufung der Aktenvernichter kann man vor dem Kauf einsehen. Bei Unklarheiten sollten Sie sich mit dem Verkäufer in Verbindung setzen.

Über Remigthon & FTI GmbH

Professionelles Office mit Multifunktionssystemen, Druckern und ,im Zusammenhang mit den Geräten, Softwarelösungen bei Remingthon & FTI in Kramsach in Tirol. Die Experten für effiziente Arbeitsabläufe im Bereich Drucken bieten mehr als nur Produkte und Service, sie sind auch Ansprechpartner für Planung Ihrer Drucklösungen und kümmern sich auch um Recht & Ordnung in Sachen Daten-Nutzung und Verarbeitung.

Mit Druckern von KYOCERA Document Solutions können dabei alle Ansprüche erfüllt werden. Installation, Vernetzungen, Testdurchlauf, damit alles einwandfrei auf Knopfdruck funktioniert sind eine Selbstverständlichkeit. Durch einen Wartungsvertrag kann sichergestellt werden, dass alle Maschinen einsatzbereit sind. Sollte ein Gerät ausfallen, sind wir innerhalb kürzester Zeit bei Ihnen und reparieren (soweit möglich) direkt vor Ort. Unsere Mitarbeiter werden ständig geschult, kennen sich daher mit der Technik bestens aus und haben meist gleich die notwendigen Ersatzteile dabei. Remingthon ist seit 2005 der Partner für Unternehmen im Printbereich und sorgt mit hoher Fachkompetenz für ein funktionelles Office durch unternehmessbezogene Beratung.

Seit 2018 sind wir auch offizieller Canon Large-Format Partner – Ausweitung unseres Programmes und damit interessant für die Gruppe der Planer und Professionisten.

Professionelles Office mit Multifunktionssystemen, Druckern und ,im Zusammenhang mit den Geräten, Softwarelösungen bei Remingthon & FTI in Kramsach in Tirol. Die Experten für effiziente Arbeitsabläufe im Bereich Drucken bieten mehr als nur Produkte und Service, sie sind auch Ansprechpartner für Planung Ihrer Drucklösungen und kümmern sich auch um Recht & Ordnung in Sachen Daten-Nutzung und Verarbeitung.

Mobil: +43 664 36 36 363

Kontakt
Remingthon & FTI Ges.m.b.H.
Andreas Sadzuga
Amerling 132
6233 Kramsach
+43 50 63 63-0
fti@remingthon.com
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Eu-Domains: Sich jetzt für den .eu Web Award bewerben

Eu-Domains: Sich jetzt für den .eu Web Award bewerben

Glückliche Gewinner des .eu Web Award… (Bildquelle: EURID)

Die . eu Web Awards sind ein Online-Wettbewerb, der 2014 ins Leben gerufen wurde, um die besten Websites unter eu-Domains oder in fünf dynamischen Kategorien zu bewerten.

15 Finalisten und Vertreter ihrer Registrare werden zu einer renommierten .eu Web Awards Gala am 21. November 2018 in Brüssel eingeladen.

Das diesjährige Preispaket besteht aus:

-Plakatwerbung

– Eine zweimonatige Plakatwerbekampagne im Brüsseler Flughafen.

– Benutzerdefinierte Trophäe und Zertifikat
Die Gewinner erhalten eine Trophäe sowie ein individuelles .eu Web Award Zertifikat.

– Benutzerdefiniertes Video
Ein individuelles 1-minütiges Video von EURid wird den Gewinnern zu Werbezwecken zur Verfügung gestellt.

– Digital .eu Web Awards-Symbol
Den Gewinnern werden 3 verschiedene Icon-Formate für ihre Webseiten und Social-Media-Accounts zur Verfügung gestellt.

Der Nominierungs- und Voting-Prozess:

o Der Nominierungs- und Abstimmungszeitraum läuft vom 18. April bis 1. August 2018.

o Jede nominierte Website wird kurz evaluiert und kontaktiert, bevor sie als Nominee veröffentlicht wird.

o Sobald die Öffentlichkeit als Kandidat verfügbar ist, kann die Öffentlichkeit dafür stimmen. Die Kandidaten werden ermutigt, über ihre Social-Media-Plattformen zu verbreiten, um so viele Stimmen wie möglich zu sammeln.

o Die 3 Websites unter jeder Kategorie mit den meisten Stimmen werden 2018 .eu Web Awards Finalisten.

o Die Finalisten werden am 5. September 2018 bekannt gegeben.

Wer noch keine Eu-Domain besitzt, kann eine eu-Domain registrieren und sich dann bewerben.

Hans-Peter Oswald
https://webawards.eurid.eu
http://www.domainregistry.de/eu-domains.html (Deutsch)
http://www.domainregistry.de/eu.html (English)

Abdruck und Veroeffentlichung honorarfrei! Der Text
kann veraendert werden. Weitere gemeinfreie Fotos können angefordert werden.

Secura GmbH ist ein von ICANN akkreditierter Registrar für Top Level Domains. Secura kann generische Domains registrieren, also z.B..com, .net etc. und darüber hinaus fast alle aktiven Länder-Domains registrieren.

2018 zählte die Secura GmbH bei dem Industriepreis zu den Besten. Secura gewann 2016 den Ai Intellectual Property Award „als Best International Domain Registration Firm – Germany“. Beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ wurde Secura als Innovator qualifiziert und wurde beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ im Bereich e-commerce auch als einer der Besten ausgezeichnet. Beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2012 und beim Industriepreis 2012 landete Secura GmbH unter den Besten. Beim HOSTING & SERVICE PROVIDER AWARD 2012 verfehlte Secura nur knapp die Gewinner-Nominierung.

Seit 2013 ist Secura auch bei den Neuen Top Level Domains sehr aktiv. Secura meldet Marken für die Sunrise Period als Official Agent des Trade Mark Clearinghouse an.

Kontakt: Secura@domainregistry.de
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Fax: +49 221 9252272
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BITMi begrüßt EU-Strafe im Google Android Fall

BITMi begrüßt EU-Strafe im Google Android Fall

– EU verhängt Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro gegen Google
– Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und European DIGITAL SME Alliance begrüßen das Urteil
– Verbände hoffen auf offenes und wettbewerbsfähiges Android-Ökosystem

Aachen/Brüssel 18. Juli 2018 – Heute hat die Europäische Kommission das lang erwartete Urteil im Google Android Kartellverfahren verkündet, das zu einer Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro geführt hat. Laut dem Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) wird die Google Entscheidung den Wettbewerb für Apps und Onlinedienste fördern.

„Wir erhoffen uns von der Entscheidung der Europäischen Kommission im Google Android Fall einen Aufbruch der Monopolstellung Googles zugunsten unabhängiger App-Entwickler“, so Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverbands IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und der European DIGTAL SME Alliance (DIGITAL SME).

„Google kann ohne konkurrierende App Stores von den Entwicklern einen immer höheren Anteil des Verkaufspreises verlangen. Ein weiterer Vorteil für Google – und ein Nachteil für alle anderen – ist, dass Google exklusiven Zugang zu Daten hat, die bei Nutzung der Apps anfallen, darunter auch Daten und Standort des Nutzers. Das schafft alleine für Google enorme Möglichkeiten, Daten zu sammeln und neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. Schließlich kann Google neu entwickelte Apps einfach in das zur Installation erzwungene App-Bundle aufnehmen und somit eine kostenfreie Distribution auf Milliarden Smartphones erreichen“, so Grün weiter.

Die European DIGITAL SME Alliance ist von der Europäischen Kommission anerkannte interessierte dritte Partei im EU-Verfahren gegen Google. DIGITAL SME ist eine unabhängige Organisation, die ausschließlich die Interessen der KMU vertritt und nicht an kommerzielle Parteien gebunden ist, die gegen Google agieren. Die Intervention zielt darauf ab, sicherzustellen, dass kleine und mittelständische App-Entwickler von einem offenen und wettbewerbsfähigen Android-Ökosystem profitieren können.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der European DIGITAL SME Alliance:

https://www.digitalsme.eu/eu-antitrust-fine-on-google-android-a-historic-decision-towards-defending-eus-digital-economy/

Über die European DIGITAL SME Alliance:
Die European DIGITAL SME Alliance a.i.s.b.l. (www.digitalsme.eu) vertritt über 20.000 kleine und mittlere IT-Unternehmen (KMU) europaweit und ist damit das größte Netzwerk von KMU in Europa. Der BITMi ist Mitglied der European DIGITAL SME Alliance.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Kontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Bianca Bockhoff
Pascalstraße 6
52076 Aachen
0241 1890558
kontakt@bitmi.de
http://www.bitmi.de

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IT-Mittelstand appelliert für Ablehnung der EU-Urheberrechtsreform

IT-Mittelstand appelliert für Ablehnung der EU-Urheberrechtsreform

– Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) lehnt gegenwärtige Form des Gesetzesentwurfs zum Urheberrecht ab
– Aufruf an EU-Parlament zur Ablehnung am 05. Juli 2018
– Verband fürchtet Wettbewerbsnachteile für KMU sowie Einschränkungen bei KI-Nutzung und Meinungsfreiheit

Aachen/Brüssel 03. Juli 2018 – Am 20. Juni hat der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments (JURI) der europäischen Urheberrechtsreform zugestimmt, die große Auswirkungen auf alle Akteure der digitalen Welt, einschließlich der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), haben kann. Jetzt kann der Entwurf am 05. Juli vom Europäischen Parlament gestoppt werden. Hierfür plädieren der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und die European DIGITAL SME Alliance (DIGITAL SME). Das neue Gesetz zwingt die Plattformen zur kontinuierlichen Überwachung von Nutzeraktivitäten, um urheberrechtlich geschützte Inhalte entfernen zu können. Eine solche Verpflichtung würde für alle Plattformen gelten, unabhängig von ihrer Größe. Die beiden Mittelstandsverbände fürchten, dass die Reform kleinere Plattformen oder Startups in die Knie zwingt, die diese Auflagen nicht erfüllen können. Die Dominanz von Facebook und ähnlichen großen Plattformen würde dadurch erneut verstärkt.

„Das alte Urheberrecht stammt aus dem Jahr 2001 und muss definitiv überarbeitet werden. Daher unterstützen wir die Idee, die Urheberrechtsgesetzgebung zu reformieren und sie an unser digitales Zeitalter anzupassen. Wir halten jedoch den von JURI angenommenen Entwurf nicht für den richtigen Weg. Er wird sich negativ auf das KI-Ökosystem auswirken, indem er die Beteiligung digitaler Mittelstandsunternehmen einschränkt. Er wird zudem neue Belastungen wie obligatorische Upload-Filter mit sich bringen und den Wettbewerb gegen die Technologiekonzerne weiter erschweren. Schließlich schränkt er die Meinungsfreiheit im Internet ein“, kommentierte Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi und von DIGITAL SME.

Neben einigen anderen Mängeln des Gesetzentwurfs sind vor allem drei Aspekte besorgniserregend:

1. Plattformen müssen „Upload-Filter“ erstellen, die alle von Nutzern hochgeladenen Inhalte überwachen. Die Urheberrechtsreform wirkt sich auf Plattformen aus, die sich auf nutzergenerierte Inhalte stützen. Ein Beispiel dafür ist eine Online-Plattform, auf der junge Künstler ihre Bilder verkaufen. Die Plattform ist nun dazu verpflichtet, alle hochgeladenen Bilder kontinuierlich zu überwachen, um illegale Reproduktionen herauszufiltern. Dies stellt eine starke Belastung für die kleineren Plattformen dar, die nicht über genügend Ressourcen verfügen, um komplizierte Algorithmen zu entwickeln, die den hochgeladenen Inhalt automatisch analysieren. Auch schreckt es von der Bildung neuer Plattformen ab, die auf von Benutzern hochgeladenen Inhalten beruhen, so dass die Alternativen zu US-basierten Plattformen schwinden.

Hinzu kommt außerdem ein hohes Risiko, dass auch legale Inhalte durch die automatischen Filter entfernt werden, weil die entsprechenden Technologien noch nicht zuverlässig genug sind. So haben die Algorithmen beispielsweise Schwierigkeiten, Karikaturen, Parodien oder Memes auf Grundlage urheberrechtlich geschützter Kunstwerke zu erkennen, weil sie ähnliche Merkmale enthalten. Dies kann zu einer automatisierten Zensur führen und die Meinungsfreiheit im Internet erheblich einschränken.

2. Die europäische Entwicklung der künstlichen Intelligenz steht auf dem Spiel. Die vorgeschlagene Gesetzgebung beschränkt die Verwendung von Text und Data Mining (TDM), einer Methode zur Analyse von Big Data aus Online-Textquellen. TDM wird zum Beispiel eingesetzt, um intelligente Software für die Kundenbetreuung zu trainieren, indem Daten analysiert werden, die durch Umfragen, Tickets für Kundenbetreuung, Aktivitäten in sozialen Medien und sogar Aufzeichnungen von Kundenanrufen gesammelt wurden. Dem Gesetzesentwurf zufolge kann Text und Data Mining nur für nichtkommerzielle Forschungszwecke durchgeführt werden. So werden gewinnorientierte KMU entweder gar nicht zum Data Mining berechtigt sein oder müssen dafür Lizenzen kaufen.

Text und Data Mining ist eine der wichtigsten Techniken, um die Systeme künstlicher Intelligenz zu trainieren. Einschränkungen bei der Verwendung von TDM führen daher zu Barrieren für KMU bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz. Somit wird die Urheberrechtsreform in ihrer jetzigen Form die KI-Innovation verlangsamen und europäische Unternehmen benachteiligen, die mit Entwicklern künstlicher Intelligenz aus Nicht-EU-Ländern konkurrieren.

Ein weiterer Grund zur Besorgnis ist, dass die EU-Mitgliedstaaten berechtigt sind, Ausnahmen nach ihrem nationalen Recht zu schaffen. Ungleiche und konkurrierende Rechtsvorschriften der einzelnen Länder schaffen einen ungleichen Wettbewerb für KMU, da multinationale Konzerne den Vorteil haben, sich das Land mit den günstigsten Rechtsvorschriften für ihre Geschäftstätigkeit aussuchen zu können.

3. „Link-Steuer“. Das vorgeschlagene Gesetz will ein Urheberrecht für Textausschnitte von Nachrichten schaffen und Links zu Nachrichten verbieten, sofern keine Lizenzen dafür bezahlt werden, die sogenannte Link-Steuer. Die positive Absicht einer solchen Bereitstellung besteht darin, Einnahmen für europäische Verlage zu generieren, indem Internetplattformen wie Google gezwungen werden, angezeigte Textausschnitte zu bezahlen. Ähnliche Gesetze sind jedoch bereits als Leistungsschutzrecht in Deutschland und Spanien gescheitert, wo Google und anderen letztlich von den meisten großen Verlagen kostenlose Lizenzen angeboten wurden. Der BITMi hatte sich bereits 2012 deutlich gegen das Leistungsschutzrecht ausgesprochen.

Große Technologiekonzerne mögen wieder ein Schlupfloch finden, um nicht bezahlen zu müssen, aber kleine News-Apps oder Facebook-Konkurrenten werden das sicher nicht können. Sie werden auch nicht genügend Personal einstellen können, um jeden Link, den ihre Benutzer teilen, auf die Bedingungen ihrer Lizenzen zu kontrollieren. Darüber hinaus besteht die Befürchtung, dass Anbieter von Fake News kostenlose Lizenzen anbieten könnten, was ihre Inhalte noch schneller verbreiten würde.

Der vom JURI-Ausschuss verabschiedete Urheberrechts-Gesetzesentwurf soll nun mit dem Europäischen Parlament verhandelt werden. Der diesbezügliche Beschluss wird am 5. Juli in der Plenarsitzung des Parlaments bekannt gegeben. Mitglieder des Europäischen Parlaments haben das Recht, JURIs Entscheidung zu widersprechen und neu zu entscheiden. Einige Europaabgeordnete haben in den sozialen Medien bereits angekündigt, zu widersprechen. Die Abgeordneten, die ablehnen, werden die Möglichkeit haben, eine neue Abstimmung mit dem Ziel der Wiederaufnahme der Diskussionen zu fordern. Aufgrund der geäußerten Kritik ermutigen der Bundesverband IT-Mittelstand und die European DIGITAL SME Alliance das Europäische Parlament, den Entwurf im Plenum abzulehnen, den vorgeschlagenen Text sorgfältig zu überprüfen und neue Mittel zu finden, um die angestrebten Ziele zu erreichen und die Urheberrechte zu schützen.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der European DIGITAL SME Alliance:
https://www.digitalsme.eu/eu-copyright-reform-charging-tech-giants-or-putting-breaks-on-digital-smes/

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Rund 43 % aller Websites von KMUs in Deutschland noch nicht DSGVO konform

Gut einen Monat nach Inkrafttreten der DSGVO hat dies eine Recherche von auskunft.de ergeben. Die Bonner Suchmaschine hat am 28.6.2018 über 500.000 Datenschutzseiten von KMU Websites auf das Vorhandensein von verschiedenen DSGVO Begriffen analysiert.

Rund 43 % aller Websites von KMUs in Deutschland noch nicht DSGVO konform

Übersicht verschiedener Regionen über DSGVO konforme Websites der KMUs (Bildquelle: @Alpha9 Marketing GmbH & Co. KG)

Bonn, 03.7.2018 „Ganz klar, aktuell haben immer noch sehr viele KMUs ihre Hausaufgaben in Sachen Datenschutz nicht gemacht“, bringt es Fabian Brüssel, Geschäftsführer von Alpha9 Marketing auf den Punkt. Nur auf Bonn bezogen, sieht das Ergebnis zwar ein wenig besser aus, haben hier immerhin 63 % der analysierten KMUs die Anforderungen der DSGVO umgesetzt. Was im Gegenzug jedoch bedeutet, dass noch rd. 37 % der Bonner Unternehmen eine Angriffsfläche für Abmahner bieten.
Für Deutschland hat das Team um Fabian Brüssel 522.838 verschiedene Datenschutzseiten von KMUs auf das Vorkommen eines der folgenden Strings analysiert: Datenschutz-Grundverordnung, DS-GVO, Datenschutzgrundverordnung, Datenschutz Grundverordnung, DSGVO, EU-Datenschutzgrundverordnung und Europäische Datenschutzverordnung. Sobald einer dieser Strings auf der Seite vorhanden ist, gibt es ein positives Ergebnis im Sinne von, Anforderungen der DSGVO umgesetzt. „Da in einer jeden Datenschutzerklärung auch die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten genannt werden muss, müsste einer dieser Begriffe auf konformen Seiten vorhanden sein“, erläutert Rechtsanwalt Florian Wagenknecht, Partner der Bonner Kanzlei Tölle Wagenknecht Wulff. In Bonn wurden von auskunft.de entsprechend 2.688 Unternehmensseiten analysiert.
Um der Diskussionen zur aktuellen Abmahnwelle weitere Qualität zu liefern, ging der Analysespeziallist einen Schritt weiter. Der Bonner Anbieter prüfte zusätzlich in derselben Stichprobe, welche Unternehmenswebseiten mit einer SSL Verschlüsselung arbeiten. Das Ergebnis lässt erneut aufhorchen. So sind nur rd. 66 % der Websites der untersuchten KMUs SSL verschlüsselt. Mithin nutzen noch gut 33 % der Unternehmen Websites ohne SSL Verschlüsselung. Auch wenn die Zahlen in Bonn erneut etwas positiver ausfallen, sind es hier immerhin noch gut 31 % aller untersuchten KMU-Websites, die nicht mit dem gesetzlichen Standard einer SSL Verschlüsselung arbeiten.
Solche Analysen sind eine Stärke von auskunft.de. „Der Umgang mit den vorhandenen Daten macht aus unserer Sicht den Unterschied aus. Daten können im Zeitalter von Big Data viele liefern. auskunft.de macht aus Daten qualifizierte Informationen mit Mehrwert, wie in diesem Fall“, erläutert Brüssel abschließend.

auskunft.de nutzt eine eigene Crawling Technologie sowie verschiedene Machine Learning und heuristische Verfahren, für die umfassende Webanalyse, die im Hinblick auf unterschiedliche Kriterien erfolgen kann. Und so können wie in diesem Fall vorhandene Defizite aufgezeigt werden, um Handlungsbedarfe herauszuarbeiten.
Detaillierte Analysen dieser Art lassen sich für nahezu jede Stadt Deutschlands anfertigen, wie die beigefügte Übersicht mit ausgesuchten Metropolen zeigt.

auskunft.de ist eine der führenden regionalen Suchmaschinen, die mit tagesaktuellen Daten arbeitet. Mit monatlich knapp 10 Mio. Seitenabrufen und 5.7 Mio. Besuchern (IVW geprüft) spielt die 2016 gelaunchte Plattform ganz oben mit.
auskunft.de setzt dabei auf eine eigene Crawling Technologie sowie verschiedene Machine Learning und heuristische Verfahren, um seinen Usern mit unterschiedlichen Verfahren rein auf Webanalyse basiertes Scoring zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grund crawlt auskunft.de wöchentlich über 100 Mio. Webseiten, um Änderungen auf den Unternehmensseiten unmittelbar umsetzen zu können. Die Suchmaschine ist somit nicht auf Angaben der Unternehmen selber angewiesen. Durch die Nutzung der zugrundgelegten innovativen Technologien lassen sich beispielsweise auch die Online Marketing sowie die Social Media Aktivitäten der eingetragenen Firmen analysieren und anzeigen.
Betrieben wird auskunft.de von Alpha9 Marketing GmbH & Co. KG mit Sitz in Bonn, einem 2006 von Fabian Brüssel als Start-up gegründetem Technologiepartner für die Vermarktung klein- und mittelständischer Unternehmen im Internet. Brüssel brachte umfangreiche Erfahrungen aus den Bereichen Handel sowie Online Marketing ein und entwickelte Alpha9 Marketing zusammen mit langjährigen Mitarbeitern gezielt weiter. Mit dem strategischen Ausbau der Basistechnologie und der Verwendung einfacher Suchalgorithmen gelang es dem Bonner Team um Brüssel, auskunft.de zu einer der führenden deutschen Suchmaschine mit regionalem Fokus zu machen.
Durch den Einstieg eines regionalen Investors 2010 Investor konnte Alpha9 Marketing seine Geschäftstätigkeit deutlich ausbauen und seine Stammmannschaft verdoppeln. 2016 kamen weitere namhafte Investoren mit an Bord.

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Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO ): Mit SWISS SECURIUM auf der sicheren Seite

Sicheres Business für alle, die sensible eigene oder kundenbezogene Daten verwalten.

Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO ): Mit SWISS SECURIUM auf der sicheren Seite

Mit SWISS SECURIUM die EU-DSGVO optimieren

Durch das Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018 sind der Schutz und die Verwaltung gerade von Kundendaten EU-weit stärker reglementiert. Für viele Unternehmen keine leichte Aufgabe. Erfolgt die Verarbeitung insbesondere von Kundendaten nicht DSGVO-konform, können leicht komplexe Probleme entstehen. Kostspielige Abmahnungen und empfindliche Bußgelder können die Folge sein!
Die ALPEIN Software SWISS AG arbeitet DSGVO-konform. Noch vor der Einführung der DSGVO widmete sich die ALPEIN Software SWISS AG dem Thema Sicherheit und ist ISO 27001 zertifiziert. Unser Produkt SWISS SECURIUM wurde von Anfang an nach dem Konzept der bestmöglichen Sicherheit & Privatsphäre für den Kunden entwickelt und ist vollständig DSGVO konform.

Während bei den meisten Unternehmen nach außen hin bereits alle Vorkehrungen getroffen wurden, treten oft Defizite der internen IT bei der Umsetzung der Anforderungen zu Tage, insbesondere bei den Themen Verschlüsselung und dem sicheren Handling der Kundendaten.

Zur Ergänzung der Erfüllung der EU-DSGVO-Erfordernisse, bietet die ALPEIN Software SWISS AG mit dem Produkt SWISS SECURIUM eine hochsichere Plattform.
Die tägliche Kommunikation im Unternehmen und mit Kunden wird abhörsicher. Alle sensiblen Daten und Datenspeicher werden ausschließlich berechtigten Personen zugänglich.
Mit SWISS SECURIUM bietet die ALPEIN Software SWISS AG eine exzellente Plattform für sichere Geschäftsabwicklung und Kommunikation für Unternehmen aller Branchen, für Behörden und Verwaltungen sowie Privatpersonen.

Was kann SWISS SECURIUM alles?
SWISS SECURIUM bietet höchstmögliche Sicherheitsstandards bei der Bewältigung des täglichen Business mit folgenden Komponenten:

E-Mail-Kommunikation
Instant Messaging, d.h. Sprach-, Video-Anrufe und Konferenzgespräche
Dateiaustausch und -Speicherung
Virtueller Desktop
Passwortmanagement

SWISS SECURIUM ist allen zu empfehlen die sich an den Erfordernissen der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung ausrichten, für die Sicherheit und Datenschutz an erster Stelle steht, die gleichzeitig aber alle funktionalen und kommunikativen Standards des täglichen Business nutzen und dies alles bei minimalstem Aufwand bezüglich IT-Administration und -Equipment realisieren wollen.

Eine Investition, die sich lohnt! Schließlich sind Geschäftsdaten heute wertvoller denn je. Ein Verlust der Daten, gehackte Daten oder die Nichteinhaltung von gesetzlichen Bestimmungen, wie die der neuen EU-DSGVO, bedeuten oft das Ende für ein Unternehmen. Für die ALPEIN Software SWISS AG ist es ein großes Anliegen, die Produkte zu kostengünstigen Konditionen anzubieten, so dass auch kleine Unternehmen davon profitieren können.

Die Empfehlung der ALPEIN Software SWISS AG:
Mit Inkrafttreten der neuen EU-DSGVO gleichzeitig die höchste Sicherheitsstufe realisieren.

Weitere Informationen sowie die Kontaktdaten finden Sie unter www.swiss-securium.ch

ALPEIN Software SWISS AG- Softwarehaus & Medienagentur in der Schweiz:
Ihr kompetenter Partner für individuelle Software-Entwicklung, Beratung und Dienstleistungen zu den Themen SAP BI, HANA, ME, MII, SAP UI5/Fiori, ABAP-Entwicklung, Webtechnologien auf HTML5, Javascript, PHP, SQL und JAVA-Basis. ALPEIN Software: Alles aus einer Hand!
Aktuelle Produkte: SWISS SECURIUM, Cloud Securium, Pass Securium, Mail Securium, Desk Securium, Access Securium. JIRA2SAP.

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