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Tirol-Kramsach, Aktenvernichtung nach der DSGVO, Remingthon & FTI GmbH informiert

Mit der DSGVO versucht die Europäische Union, die Daten von Konsumenten, Kunden und Usern besser zu schützen, die Richtlinien aus Brüssel sorgen für Verunsicherung.

Tirol-Kramsach, Aktenvernichtung nach der DSGVO, Remingthon & FTI GmbH informiert

(Bildquelle: © Remingthon & FTI Ges.m.b.H.)

Europa – Gibt den Ton an und die Richtlinien für die zukünftige datenschutzkonforme Aktenvernichtung, werden dabei zu einem Thema, welches Unternehmen nicht mehr auf die leichte Schulter nehmen sollten. Wenn es um den unternehmerischen Datenschutz geht, denken die meisten Bürger oftmals erst an Festplatten, USB-Speichersticks, Smartphones, Server und andere Datenträger. Die Tatsache, dass vor allem auch Papierdokumente schützenswerte Daten enthalten, scheint im digitalen Online-Zeitalter immer mehr vernachlässigt zu werden.

Während geheime Passwörter und kostspielige Verschlüsselungstechnik vertrauliche Informationen auf dem Server der Unternehmen schützen, stehen die gedruckten Papierformate oft leicht und einfach zugänglich im Büroregal. Die Unternehmer machen sich vielfältige Gedanken über die sichere Datenlöschung auf mobilen Endgeräten und Computern, aber die Print-Papierdokumente landen oftmals, bei vergleichbarem Schutzbedarf einfach im Müllcontainer. Im besten Fall wurde der brisante Schriftverkehr durch einen Aktenvernichter in Streifen geschnitten.

Die neuen gesetzlichen Pflichten aus Brüssel, bezüglich des umfassenden Datenschutzes gelten selbstverständlich auch für Papierdokumente. Das gilt im Rahmen der Aufbewahrung ebenso, wie bei der Aktenvernichtung als das „Löschen“ von personenbezogenen Daten in Papierform.

Die Firma Remingthon & FTI GmbH informiert und berät Kunden zu den Richtlinien der EU:

„Die Pflicht zur Löschung oder Vernichtung von Daten nach DSGVO ist ein klare Sache und muss ernst genommen werden“, erklärt uns Andreas Sadzuga im Gespräch, zu welchem er die Presse nach Kramsach in Tirol eingeladen hat um in Sache EU-Konforme Datenvernichtung aufzuklären.
„Die europäische Datenschutz-Grundverordnung, die mit dem 25. Mai 2018 wirksam wurde, wird bisher bestehende Datenschutzgesetze der Mitglieder ablösen. Die neuen Regelungen verbieten dadurch grundsätzlich die Verarbeitung von personenbezogenen Daten (Art. 6 DSGVO). In einfachen Worten: Personenbezogene Daten dürfen nur mehr erhoben, gespeichert und verarbeitet werden, wenn eine ausdrückliche und erlaubte Ausnahme von diesem grundsätzlichen Verbot vorliegt. Es muss also in jedem Fall einen per Gesetz geregelten Grund geben, der die Verarbeitung der Daten ermöglich und damit zulässig macht. Das bedeutet für jeden Unternehmer, dass diese Daten zu löschen oder eben zu vernichten sind, sobald eine Erforderlichkeit nicht mehr gegeben ist und kein anderes lautendes Gesetz eine Aufbewahrung als nötig definiert“, so Andreas Sadzuga.

Dokumente müssen erst einmal gedruckt werden

Der Druck von Dokumenten ist unsere Domäne, Vertragsentwürfe, Adressdatenblätter, juristische Texte, medizinische Berichte, sind ausgedruckte Datenblätter. Diese Drucksachen sind hoch brisant und wir verstehen uns auf erstklassige Druckergebnisse, aber jetzt kommt genau die rechtlich einwandfreie Vernichtung dieser Papiere ins Spiel.

Es ist ein gefährlicher Trugschluss zu glauben, man handle gesetzeskonform, wenn man Unterlagen mit personenbezogenen Daten einfach über den Müll entsorgt. Wer solche Daten verarbeitet, ist auch dafür verantwortlich, dass es keinerlei unbefugten Zugriff darauf geben kann. Deshalb sind Datenträger und betroffene Papierakten mit schützenswerten Dateninhalt so zu löschen bzw. zu vernichten, dass ihr Inhalt nicht rekonstruiert werden kann.

Der Aktenvernichter, Streifenschneider vom Discounter

Andreas Sadzuga: „Streifen sind out, es muss richtig geschreddert und zerkleinert werden, die Daten müssen so vernichtet werden dass man sie nicht mehr zusammenfügen kann. Die Vorgaben müssen erfüllt werden und Unternehmer die sich nicht sicher sind, sollten ganz unverbindlich die nötigen Informationen einholen. Das kann über die Wirtschaftsverbänder geschehen oder eben bei dem Unternehmen welches auch die Drucker liefert und professionell mit dem Thema umgeht“. Wissen sollte man, dass Fehler bei der Aktenvernichtung vom Gesetzgeber zukünftig deutlich schwerer geahndet werden als das bisher der Fall war, es kann teuer werden ….

Unser Anwaltstipp:

Die Datenschutzgrundverordnung schreibt in Verbindung mit der Datenträgervernichter-Norm DIN 66399 detailliert vor, welche Sicherheitsstufe für die Vernichtung bestimmter Datenträger erforderlich ist. Da am 25. Mai 2018 die einheitliche EU-DSGVO in Kraft trat und sich jedes Unternehmen auf diese Änderung einstellen sollte, empfiehlt es sich, die entsprechenden Vorgaben schon beim Kauf eines Aktenvernichters zu beachten. Auf diese Weise sind die Unternehmen rechtzeitig ausreichend gerüstet und können ihre Akten ohne Bedenken vernichten. Die jeweilige Sicherheitseinstufung der Aktenvernichter kann man vor dem Kauf einsehen. Bei Unklarheiten sollten Sie sich mit dem Verkäufer in Verbindung setzen.

Über Remigthon & FTI GmbH

Professionelles Office mit Multifunktionssystemen, Druckern und ,im Zusammenhang mit den Geräten, Softwarelösungen bei Remingthon & FTI in Kramsach in Tirol. Die Experten für effiziente Arbeitsabläufe im Bereich Drucken bieten mehr als nur Produkte und Service, sie sind auch Ansprechpartner für Planung Ihrer Drucklösungen und kümmern sich auch um Recht & Ordnung in Sachen Daten-Nutzung und Verarbeitung.

Mit Druckern von KYOCERA Document Solutions können dabei alle Ansprüche erfüllt werden. Installation, Vernetzungen, Testdurchlauf, damit alles einwandfrei auf Knopfdruck funktioniert sind eine Selbstverständlichkeit. Durch einen Wartungsvertrag kann sichergestellt werden, dass alle Maschinen einsatzbereit sind. Sollte ein Gerät ausfallen, sind wir innerhalb kürzester Zeit bei Ihnen und reparieren (soweit möglich) direkt vor Ort. Unsere Mitarbeiter werden ständig geschult, kennen sich daher mit der Technik bestens aus und haben meist gleich die notwendigen Ersatzteile dabei. Remingthon ist seit 2005 der Partner für Unternehmen im Printbereich und sorgt mit hoher Fachkompetenz für ein funktionelles Office durch unternehmessbezogene Beratung.

Seit 2018 sind wir auch offizieller Canon Large-Format Partner – Ausweitung unseres Programmes und damit interessant für die Gruppe der Planer und Professionisten.

Professionelles Office mit Multifunktionssystemen, Druckern und ,im Zusammenhang mit den Geräten, Softwarelösungen bei Remingthon & FTI in Kramsach in Tirol. Die Experten für effiziente Arbeitsabläufe im Bereich Drucken bieten mehr als nur Produkte und Service, sie sind auch Ansprechpartner für Planung Ihrer Drucklösungen und kümmern sich auch um Recht & Ordnung in Sachen Daten-Nutzung und Verarbeitung.

Mobil: +43 664 36 36 363

Kontakt
Remingthon & FTI Ges.m.b.H.
Andreas Sadzuga
Amerling 132
6233 Kramsach
+43 50 63 63-0
fti@remingthon.com
https://remingthon.at/

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Eu-Domains: Sich jetzt für den .eu Web Award bewerben

Eu-Domains: Sich jetzt für den .eu Web Award bewerben

Glückliche Gewinner des .eu Web Award… (Bildquelle: EURID)

Die . eu Web Awards sind ein Online-Wettbewerb, der 2014 ins Leben gerufen wurde, um die besten Websites unter eu-Domains oder in fünf dynamischen Kategorien zu bewerten.

15 Finalisten und Vertreter ihrer Registrare werden zu einer renommierten .eu Web Awards Gala am 21. November 2018 in Brüssel eingeladen.

Das diesjährige Preispaket besteht aus:

-Plakatwerbung

– Eine zweimonatige Plakatwerbekampagne im Brüsseler Flughafen.

– Benutzerdefinierte Trophäe und Zertifikat
Die Gewinner erhalten eine Trophäe sowie ein individuelles .eu Web Award Zertifikat.

– Benutzerdefiniertes Video
Ein individuelles 1-minütiges Video von EURid wird den Gewinnern zu Werbezwecken zur Verfügung gestellt.

– Digital .eu Web Awards-Symbol
Den Gewinnern werden 3 verschiedene Icon-Formate für ihre Webseiten und Social-Media-Accounts zur Verfügung gestellt.

Der Nominierungs- und Voting-Prozess:

o Der Nominierungs- und Abstimmungszeitraum läuft vom 18. April bis 1. August 2018.

o Jede nominierte Website wird kurz evaluiert und kontaktiert, bevor sie als Nominee veröffentlicht wird.

o Sobald die Öffentlichkeit als Kandidat verfügbar ist, kann die Öffentlichkeit dafür stimmen. Die Kandidaten werden ermutigt, über ihre Social-Media-Plattformen zu verbreiten, um so viele Stimmen wie möglich zu sammeln.

o Die 3 Websites unter jeder Kategorie mit den meisten Stimmen werden 2018 .eu Web Awards Finalisten.

o Die Finalisten werden am 5. September 2018 bekannt gegeben.

Wer noch keine Eu-Domain besitzt, kann eine eu-Domain registrieren und sich dann bewerben.

Hans-Peter Oswald
https://webawards.eurid.eu
http://www.domainregistry.de/eu-domains.html (Deutsch)
http://www.domainregistry.de/eu.html (English)

Abdruck und Veroeffentlichung honorarfrei! Der Text
kann veraendert werden. Weitere gemeinfreie Fotos können angefordert werden.

Secura GmbH ist ein von ICANN akkreditierter Registrar für Top Level Domains. Secura kann generische Domains registrieren, also z.B..com, .net etc. und darüber hinaus fast alle aktiven Länder-Domains registrieren.

2018 zählte die Secura GmbH bei dem Industriepreis zu den Besten. Secura gewann 2016 den Ai Intellectual Property Award „als Best International Domain Registration Firm – Germany“. Beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ wurde Secura als Innovator qualifiziert und wurde beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ im Bereich e-commerce auch als einer der Besten ausgezeichnet. Beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2012 und beim Industriepreis 2012 landete Secura GmbH unter den Besten. Beim HOSTING & SERVICE PROVIDER AWARD 2012 verfehlte Secura nur knapp die Gewinner-Nominierung.

Seit 2013 ist Secura auch bei den Neuen Top Level Domains sehr aktiv. Secura meldet Marken für die Sunrise Period als Official Agent des Trade Mark Clearinghouse an.

Kontakt: Secura@domainregistry.de
http://www.domainregistry.de

ICANN-Registrar Secura GmbH
Hans Peter Oswald
Frohnhofweg 18
50858 Köln
Germany
Phone: +49 221 2571213
Fax: +49 221 9252272
secura@web.de
http://www.domainregistry.de
http://www.com-domains.com

Kontakt
Secura GmbH
Hans-Peter Oswald
Frohnhofweg 18
50858 Köln
+49 221 2571213
secura@domainregistry.de
http://www.domainregistry.de

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BITMi begrüßt EU-Strafe im Google Android Fall

BITMi begrüßt EU-Strafe im Google Android Fall

– EU verhängt Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro gegen Google
– Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und European DIGITAL SME Alliance begrüßen das Urteil
– Verbände hoffen auf offenes und wettbewerbsfähiges Android-Ökosystem

Aachen/Brüssel 18. Juli 2018 – Heute hat die Europäische Kommission das lang erwartete Urteil im Google Android Kartellverfahren verkündet, das zu einer Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro geführt hat. Laut dem Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) wird die Google Entscheidung den Wettbewerb für Apps und Onlinedienste fördern.

„Wir erhoffen uns von der Entscheidung der Europäischen Kommission im Google Android Fall einen Aufbruch der Monopolstellung Googles zugunsten unabhängiger App-Entwickler“, so Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverbands IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und der European DIGTAL SME Alliance (DIGITAL SME).

„Google kann ohne konkurrierende App Stores von den Entwicklern einen immer höheren Anteil des Verkaufspreises verlangen. Ein weiterer Vorteil für Google – und ein Nachteil für alle anderen – ist, dass Google exklusiven Zugang zu Daten hat, die bei Nutzung der Apps anfallen, darunter auch Daten und Standort des Nutzers. Das schafft alleine für Google enorme Möglichkeiten, Daten zu sammeln und neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. Schließlich kann Google neu entwickelte Apps einfach in das zur Installation erzwungene App-Bundle aufnehmen und somit eine kostenfreie Distribution auf Milliarden Smartphones erreichen“, so Grün weiter.

Die European DIGITAL SME Alliance ist von der Europäischen Kommission anerkannte interessierte dritte Partei im EU-Verfahren gegen Google. DIGITAL SME ist eine unabhängige Organisation, die ausschließlich die Interessen der KMU vertritt und nicht an kommerzielle Parteien gebunden ist, die gegen Google agieren. Die Intervention zielt darauf ab, sicherzustellen, dass kleine und mittelständische App-Entwickler von einem offenen und wettbewerbsfähigen Android-Ökosystem profitieren können.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der European DIGITAL SME Alliance:

https://www.digitalsme.eu/eu-antitrust-fine-on-google-android-a-historic-decision-towards-defending-eus-digital-economy/

Über die European DIGITAL SME Alliance:
Die European DIGITAL SME Alliance a.i.s.b.l. (www.digitalsme.eu) vertritt über 20.000 kleine und mittlere IT-Unternehmen (KMU) europaweit und ist damit das größte Netzwerk von KMU in Europa. Der BITMi ist Mitglied der European DIGITAL SME Alliance.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Kontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Bianca Bockhoff
Pascalstraße 6
52076 Aachen
0241 1890558
kontakt@bitmi.de
http://www.bitmi.de

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IT-Mittelstand appelliert für Ablehnung der EU-Urheberrechtsreform

IT-Mittelstand appelliert für Ablehnung der EU-Urheberrechtsreform

– Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) lehnt gegenwärtige Form des Gesetzesentwurfs zum Urheberrecht ab
– Aufruf an EU-Parlament zur Ablehnung am 05. Juli 2018
– Verband fürchtet Wettbewerbsnachteile für KMU sowie Einschränkungen bei KI-Nutzung und Meinungsfreiheit

Aachen/Brüssel 03. Juli 2018 – Am 20. Juni hat der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments (JURI) der europäischen Urheberrechtsreform zugestimmt, die große Auswirkungen auf alle Akteure der digitalen Welt, einschließlich der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), haben kann. Jetzt kann der Entwurf am 05. Juli vom Europäischen Parlament gestoppt werden. Hierfür plädieren der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und die European DIGITAL SME Alliance (DIGITAL SME). Das neue Gesetz zwingt die Plattformen zur kontinuierlichen Überwachung von Nutzeraktivitäten, um urheberrechtlich geschützte Inhalte entfernen zu können. Eine solche Verpflichtung würde für alle Plattformen gelten, unabhängig von ihrer Größe. Die beiden Mittelstandsverbände fürchten, dass die Reform kleinere Plattformen oder Startups in die Knie zwingt, die diese Auflagen nicht erfüllen können. Die Dominanz von Facebook und ähnlichen großen Plattformen würde dadurch erneut verstärkt.

„Das alte Urheberrecht stammt aus dem Jahr 2001 und muss definitiv überarbeitet werden. Daher unterstützen wir die Idee, die Urheberrechtsgesetzgebung zu reformieren und sie an unser digitales Zeitalter anzupassen. Wir halten jedoch den von JURI angenommenen Entwurf nicht für den richtigen Weg. Er wird sich negativ auf das KI-Ökosystem auswirken, indem er die Beteiligung digitaler Mittelstandsunternehmen einschränkt. Er wird zudem neue Belastungen wie obligatorische Upload-Filter mit sich bringen und den Wettbewerb gegen die Technologiekonzerne weiter erschweren. Schließlich schränkt er die Meinungsfreiheit im Internet ein“, kommentierte Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi und von DIGITAL SME.

Neben einigen anderen Mängeln des Gesetzentwurfs sind vor allem drei Aspekte besorgniserregend:

1. Plattformen müssen „Upload-Filter“ erstellen, die alle von Nutzern hochgeladenen Inhalte überwachen. Die Urheberrechtsreform wirkt sich auf Plattformen aus, die sich auf nutzergenerierte Inhalte stützen. Ein Beispiel dafür ist eine Online-Plattform, auf der junge Künstler ihre Bilder verkaufen. Die Plattform ist nun dazu verpflichtet, alle hochgeladenen Bilder kontinuierlich zu überwachen, um illegale Reproduktionen herauszufiltern. Dies stellt eine starke Belastung für die kleineren Plattformen dar, die nicht über genügend Ressourcen verfügen, um komplizierte Algorithmen zu entwickeln, die den hochgeladenen Inhalt automatisch analysieren. Auch schreckt es von der Bildung neuer Plattformen ab, die auf von Benutzern hochgeladenen Inhalten beruhen, so dass die Alternativen zu US-basierten Plattformen schwinden.

Hinzu kommt außerdem ein hohes Risiko, dass auch legale Inhalte durch die automatischen Filter entfernt werden, weil die entsprechenden Technologien noch nicht zuverlässig genug sind. So haben die Algorithmen beispielsweise Schwierigkeiten, Karikaturen, Parodien oder Memes auf Grundlage urheberrechtlich geschützter Kunstwerke zu erkennen, weil sie ähnliche Merkmale enthalten. Dies kann zu einer automatisierten Zensur führen und die Meinungsfreiheit im Internet erheblich einschränken.

2. Die europäische Entwicklung der künstlichen Intelligenz steht auf dem Spiel. Die vorgeschlagene Gesetzgebung beschränkt die Verwendung von Text und Data Mining (TDM), einer Methode zur Analyse von Big Data aus Online-Textquellen. TDM wird zum Beispiel eingesetzt, um intelligente Software für die Kundenbetreuung zu trainieren, indem Daten analysiert werden, die durch Umfragen, Tickets für Kundenbetreuung, Aktivitäten in sozialen Medien und sogar Aufzeichnungen von Kundenanrufen gesammelt wurden. Dem Gesetzesentwurf zufolge kann Text und Data Mining nur für nichtkommerzielle Forschungszwecke durchgeführt werden. So werden gewinnorientierte KMU entweder gar nicht zum Data Mining berechtigt sein oder müssen dafür Lizenzen kaufen.

Text und Data Mining ist eine der wichtigsten Techniken, um die Systeme künstlicher Intelligenz zu trainieren. Einschränkungen bei der Verwendung von TDM führen daher zu Barrieren für KMU bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz. Somit wird die Urheberrechtsreform in ihrer jetzigen Form die KI-Innovation verlangsamen und europäische Unternehmen benachteiligen, die mit Entwicklern künstlicher Intelligenz aus Nicht-EU-Ländern konkurrieren.

Ein weiterer Grund zur Besorgnis ist, dass die EU-Mitgliedstaaten berechtigt sind, Ausnahmen nach ihrem nationalen Recht zu schaffen. Ungleiche und konkurrierende Rechtsvorschriften der einzelnen Länder schaffen einen ungleichen Wettbewerb für KMU, da multinationale Konzerne den Vorteil haben, sich das Land mit den günstigsten Rechtsvorschriften für ihre Geschäftstätigkeit aussuchen zu können.

3. „Link-Steuer“. Das vorgeschlagene Gesetz will ein Urheberrecht für Textausschnitte von Nachrichten schaffen und Links zu Nachrichten verbieten, sofern keine Lizenzen dafür bezahlt werden, die sogenannte Link-Steuer. Die positive Absicht einer solchen Bereitstellung besteht darin, Einnahmen für europäische Verlage zu generieren, indem Internetplattformen wie Google gezwungen werden, angezeigte Textausschnitte zu bezahlen. Ähnliche Gesetze sind jedoch bereits als Leistungsschutzrecht in Deutschland und Spanien gescheitert, wo Google und anderen letztlich von den meisten großen Verlagen kostenlose Lizenzen angeboten wurden. Der BITMi hatte sich bereits 2012 deutlich gegen das Leistungsschutzrecht ausgesprochen.

Große Technologiekonzerne mögen wieder ein Schlupfloch finden, um nicht bezahlen zu müssen, aber kleine News-Apps oder Facebook-Konkurrenten werden das sicher nicht können. Sie werden auch nicht genügend Personal einstellen können, um jeden Link, den ihre Benutzer teilen, auf die Bedingungen ihrer Lizenzen zu kontrollieren. Darüber hinaus besteht die Befürchtung, dass Anbieter von Fake News kostenlose Lizenzen anbieten könnten, was ihre Inhalte noch schneller verbreiten würde.

Der vom JURI-Ausschuss verabschiedete Urheberrechts-Gesetzesentwurf soll nun mit dem Europäischen Parlament verhandelt werden. Der diesbezügliche Beschluss wird am 5. Juli in der Plenarsitzung des Parlaments bekannt gegeben. Mitglieder des Europäischen Parlaments haben das Recht, JURIs Entscheidung zu widersprechen und neu zu entscheiden. Einige Europaabgeordnete haben in den sozialen Medien bereits angekündigt, zu widersprechen. Die Abgeordneten, die ablehnen, werden die Möglichkeit haben, eine neue Abstimmung mit dem Ziel der Wiederaufnahme der Diskussionen zu fordern. Aufgrund der geäußerten Kritik ermutigen der Bundesverband IT-Mittelstand und die European DIGITAL SME Alliance das Europäische Parlament, den Entwurf im Plenum abzulehnen, den vorgeschlagenen Text sorgfältig zu überprüfen und neue Mittel zu finden, um die angestrebten Ziele zu erreichen und die Urheberrechte zu schützen.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der European DIGITAL SME Alliance:
https://www.digitalsme.eu/eu-copyright-reform-charging-tech-giants-or-putting-breaks-on-digital-smes/

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Rund 43 % aller Websites von KMUs in Deutschland noch nicht DSGVO konform

Gut einen Monat nach Inkrafttreten der DSGVO hat dies eine Recherche von auskunft.de ergeben. Die Bonner Suchmaschine hat am 28.6.2018 über 500.000 Datenschutzseiten von KMU Websites auf das Vorhandensein von verschiedenen DSGVO Begriffen analysiert.

Rund 43 % aller Websites von KMUs in Deutschland noch nicht DSGVO konform

Übersicht verschiedener Regionen über DSGVO konforme Websites der KMUs (Bildquelle: @Alpha9 Marketing GmbH & Co. KG)

Bonn, 03.7.2018 „Ganz klar, aktuell haben immer noch sehr viele KMUs ihre Hausaufgaben in Sachen Datenschutz nicht gemacht“, bringt es Fabian Brüssel, Geschäftsführer von Alpha9 Marketing auf den Punkt. Nur auf Bonn bezogen, sieht das Ergebnis zwar ein wenig besser aus, haben hier immerhin 63 % der analysierten KMUs die Anforderungen der DSGVO umgesetzt. Was im Gegenzug jedoch bedeutet, dass noch rd. 37 % der Bonner Unternehmen eine Angriffsfläche für Abmahner bieten.
Für Deutschland hat das Team um Fabian Brüssel 522.838 verschiedene Datenschutzseiten von KMUs auf das Vorkommen eines der folgenden Strings analysiert: Datenschutz-Grundverordnung, DS-GVO, Datenschutzgrundverordnung, Datenschutz Grundverordnung, DSGVO, EU-Datenschutzgrundverordnung und Europäische Datenschutzverordnung. Sobald einer dieser Strings auf der Seite vorhanden ist, gibt es ein positives Ergebnis im Sinne von, Anforderungen der DSGVO umgesetzt. „Da in einer jeden Datenschutzerklärung auch die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten genannt werden muss, müsste einer dieser Begriffe auf konformen Seiten vorhanden sein“, erläutert Rechtsanwalt Florian Wagenknecht, Partner der Bonner Kanzlei Tölle Wagenknecht Wulff. In Bonn wurden von auskunft.de entsprechend 2.688 Unternehmensseiten analysiert.
Um der Diskussionen zur aktuellen Abmahnwelle weitere Qualität zu liefern, ging der Analysespeziallist einen Schritt weiter. Der Bonner Anbieter prüfte zusätzlich in derselben Stichprobe, welche Unternehmenswebseiten mit einer SSL Verschlüsselung arbeiten. Das Ergebnis lässt erneut aufhorchen. So sind nur rd. 66 % der Websites der untersuchten KMUs SSL verschlüsselt. Mithin nutzen noch gut 33 % der Unternehmen Websites ohne SSL Verschlüsselung. Auch wenn die Zahlen in Bonn erneut etwas positiver ausfallen, sind es hier immerhin noch gut 31 % aller untersuchten KMU-Websites, die nicht mit dem gesetzlichen Standard einer SSL Verschlüsselung arbeiten.
Solche Analysen sind eine Stärke von auskunft.de. „Der Umgang mit den vorhandenen Daten macht aus unserer Sicht den Unterschied aus. Daten können im Zeitalter von Big Data viele liefern. auskunft.de macht aus Daten qualifizierte Informationen mit Mehrwert, wie in diesem Fall“, erläutert Brüssel abschließend.

auskunft.de nutzt eine eigene Crawling Technologie sowie verschiedene Machine Learning und heuristische Verfahren, für die umfassende Webanalyse, die im Hinblick auf unterschiedliche Kriterien erfolgen kann. Und so können wie in diesem Fall vorhandene Defizite aufgezeigt werden, um Handlungsbedarfe herauszuarbeiten.
Detaillierte Analysen dieser Art lassen sich für nahezu jede Stadt Deutschlands anfertigen, wie die beigefügte Übersicht mit ausgesuchten Metropolen zeigt.

auskunft.de ist eine der führenden regionalen Suchmaschinen, die mit tagesaktuellen Daten arbeitet. Mit monatlich knapp 10 Mio. Seitenabrufen und 5.7 Mio. Besuchern (IVW geprüft) spielt die 2016 gelaunchte Plattform ganz oben mit.
auskunft.de setzt dabei auf eine eigene Crawling Technologie sowie verschiedene Machine Learning und heuristische Verfahren, um seinen Usern mit unterschiedlichen Verfahren rein auf Webanalyse basiertes Scoring zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grund crawlt auskunft.de wöchentlich über 100 Mio. Webseiten, um Änderungen auf den Unternehmensseiten unmittelbar umsetzen zu können. Die Suchmaschine ist somit nicht auf Angaben der Unternehmen selber angewiesen. Durch die Nutzung der zugrundgelegten innovativen Technologien lassen sich beispielsweise auch die Online Marketing sowie die Social Media Aktivitäten der eingetragenen Firmen analysieren und anzeigen.
Betrieben wird auskunft.de von Alpha9 Marketing GmbH & Co. KG mit Sitz in Bonn, einem 2006 von Fabian Brüssel als Start-up gegründetem Technologiepartner für die Vermarktung klein- und mittelständischer Unternehmen im Internet. Brüssel brachte umfangreiche Erfahrungen aus den Bereichen Handel sowie Online Marketing ein und entwickelte Alpha9 Marketing zusammen mit langjährigen Mitarbeitern gezielt weiter. Mit dem strategischen Ausbau der Basistechnologie und der Verwendung einfacher Suchalgorithmen gelang es dem Bonner Team um Brüssel, auskunft.de zu einer der führenden deutschen Suchmaschine mit regionalem Fokus zu machen.
Durch den Einstieg eines regionalen Investors 2010 Investor konnte Alpha9 Marketing seine Geschäftstätigkeit deutlich ausbauen und seine Stammmannschaft verdoppeln. 2016 kamen weitere namhafte Investoren mit an Bord.

Firmenkontakt
Alpha9 Marketing GmbH & Co. KG
Fabian Brüssel
Bornheimer Str. 129
53119 Bonn
022828629010
022828629069
presse@alpha9marketing.com
http://www.alpha9marketing.com

Pressekontakt
SCL – Strategy Communication Lötters
Christine Lötters
Zur Marterkapelle 30
53127 Bonn
0171 48 11 803
post@sc-loetters.de
http://www.sc-loetters.de

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Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO ): Mit SWISS SECURIUM auf der sicheren Seite

Sicheres Business für alle, die sensible eigene oder kundenbezogene Daten verwalten.

Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO ): Mit SWISS SECURIUM auf der sicheren Seite

Mit SWISS SECURIUM die EU-DSGVO optimieren

Durch das Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018 sind der Schutz und die Verwaltung gerade von Kundendaten EU-weit stärker reglementiert. Für viele Unternehmen keine leichte Aufgabe. Erfolgt die Verarbeitung insbesondere von Kundendaten nicht DSGVO-konform, können leicht komplexe Probleme entstehen. Kostspielige Abmahnungen und empfindliche Bußgelder können die Folge sein!
Die ALPEIN Software SWISS AG arbeitet DSGVO-konform. Noch vor der Einführung der DSGVO widmete sich die ALPEIN Software SWISS AG dem Thema Sicherheit und ist ISO 27001 zertifiziert. Unser Produkt SWISS SECURIUM wurde von Anfang an nach dem Konzept der bestmöglichen Sicherheit & Privatsphäre für den Kunden entwickelt und ist vollständig DSGVO konform.

Während bei den meisten Unternehmen nach außen hin bereits alle Vorkehrungen getroffen wurden, treten oft Defizite der internen IT bei der Umsetzung der Anforderungen zu Tage, insbesondere bei den Themen Verschlüsselung und dem sicheren Handling der Kundendaten.

Zur Ergänzung der Erfüllung der EU-DSGVO-Erfordernisse, bietet die ALPEIN Software SWISS AG mit dem Produkt SWISS SECURIUM eine hochsichere Plattform.
Die tägliche Kommunikation im Unternehmen und mit Kunden wird abhörsicher. Alle sensiblen Daten und Datenspeicher werden ausschließlich berechtigten Personen zugänglich.
Mit SWISS SECURIUM bietet die ALPEIN Software SWISS AG eine exzellente Plattform für sichere Geschäftsabwicklung und Kommunikation für Unternehmen aller Branchen, für Behörden und Verwaltungen sowie Privatpersonen.

Was kann SWISS SECURIUM alles?
SWISS SECURIUM bietet höchstmögliche Sicherheitsstandards bei der Bewältigung des täglichen Business mit folgenden Komponenten:

E-Mail-Kommunikation
Instant Messaging, d.h. Sprach-, Video-Anrufe und Konferenzgespräche
Dateiaustausch und -Speicherung
Virtueller Desktop
Passwortmanagement

SWISS SECURIUM ist allen zu empfehlen die sich an den Erfordernissen der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung ausrichten, für die Sicherheit und Datenschutz an erster Stelle steht, die gleichzeitig aber alle funktionalen und kommunikativen Standards des täglichen Business nutzen und dies alles bei minimalstem Aufwand bezüglich IT-Administration und -Equipment realisieren wollen.

Eine Investition, die sich lohnt! Schließlich sind Geschäftsdaten heute wertvoller denn je. Ein Verlust der Daten, gehackte Daten oder die Nichteinhaltung von gesetzlichen Bestimmungen, wie die der neuen EU-DSGVO, bedeuten oft das Ende für ein Unternehmen. Für die ALPEIN Software SWISS AG ist es ein großes Anliegen, die Produkte zu kostengünstigen Konditionen anzubieten, so dass auch kleine Unternehmen davon profitieren können.

Die Empfehlung der ALPEIN Software SWISS AG:
Mit Inkrafttreten der neuen EU-DSGVO gleichzeitig die höchste Sicherheitsstufe realisieren.

Weitere Informationen sowie die Kontaktdaten finden Sie unter www.swiss-securium.ch

ALPEIN Software SWISS AG- Softwarehaus & Medienagentur in der Schweiz:
Ihr kompetenter Partner für individuelle Software-Entwicklung, Beratung und Dienstleistungen zu den Themen SAP BI, HANA, ME, MII, SAP UI5/Fiori, ABAP-Entwicklung, Webtechnologien auf HTML5, Javascript, PHP, SQL und JAVA-Basis. ALPEIN Software: Alles aus einer Hand!
Aktuelle Produkte: SWISS SECURIUM, Cloud Securium, Pass Securium, Mail Securium, Desk Securium, Access Securium. JIRA2SAP.

Kontakt
Alpein Software Swiss AG
Volker Strecker
Hofwisenstr. 12
8260 Stein am Rhein
+41 (0) 41 552 44 07
volker.strecker@alpeinsoft.ch
http://www.alpeinsoft.ch

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Günter Althaus zur DSGVO: „Die EU-Datenschutzverordnung benachteiligt den Mittelstand“

Günter Althaus zur DSGVO: "Die EU-Datenschutzverordnung benachteiligt den Mittelstand"

ANWR-Vorstandsvorsitzender und ZGV-Präsident Günter Althaus (Bildquelle: ANWR GROUP)

– Neues Gesetz benötigt grundlegende Überarbeitung, um praxistauglich zu sein
– Gesetzgeber muss Mittelstand Chance zur Umsetzung geben
– Auf unmittelbare Sanktionen sollte verzichtet werden

Mainhausen, im Mai 2018 – Die neue Datenschutzverordnung, die zum 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist, ist derzeit in aller Munde – das Thema Datenschutz ist in das öffentliche Bewusstsein geruckt. Privatpersonen sorgen sich um die Sicherheit ihrer personenbezogenen Daten, Unternehmen befurchten hohe Strafen, die bereits bei kleinsten Verstößen drohen. „Angesichts der jungsten Datenskandale sozialer Netzwerke und in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung ist das Bestreben, Unternehmen beim Thema Datenschutz in die Pflicht zu nehmen, nur zeitgemäß und notwendig“, sagt Gunter Althaus, Präsident des Mittelstandsverbunds (ZGV) und Vorstandsvorsitzender der Handelskooperation ANWR GROUP. „In seiner jetzigen Form ist das Gesetz jedoch nicht praxistauglich. Die Verordnung muss grundlegend angepasst werden, um den Anforderungen des Mittelstands gerecht zu werden und diesen nicht zu benachteiligen. Statt drakonische Strafen fur kleinste Verstöße zu verhängen, sollte der Gesetzgeber den Unternehmen vielmehr die Chance zur Umsetzung geben.“

Datenschutzverordnung trifft Mittelstand besonders:
Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ist ein einheitliches Datenschutzrecht, das fur alle EU-Mitgliedsstaaten gilt und die Daten naturlicher Personen, sogenannte personenbezogene Daten, schutzen soll. Verstöße gegen die Verordnung, die fur alle Unternehmen – vom kleinen Familienbetrieb bis zum internationalen Konzern – gilt, sollen fortan mit hohen Strafen von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes durchgesetzt werden. Die Herausforderungen, vor die Unternehmen mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes gestellt werden, sind mit zwei Faktoren verbunden – mit einem erhöhten Kosten- und ggf. Personalkostenaufwand. Sie treffen daher besonders kleine und mittlere Unternehmen, die in ihrer Betriebsgröße kaum in der Lage sind, entsprechende Stellen fur Datenschutzbeauftragte zu schaffen. „Kleinen und mittleren Unternehmen bleibt daher nur die Möglichkeit, diese Auflagen durch Auslagerung an geeignete Dienstleister zu erfullen. Allerdings ist das Angebot am Markt an entsprechenden Dienstleistern bisher nicht verfugbar“, so Althaus.

Grundlegende Anpassung an die Praxis notwendig:
Die speziellen Bedurfnisse der kleinen und mittelständischen Unternehmen werden sogar in der europäischen Datenschutzverordnung explizit angesprochen. Es findet sich im Gesetz ein separater Hinweis, dass die EUKommission spezielle Maßnahmen fur kleine und mittlere Unternehmen erwägen soll, um deren besonderer Situation Rechnung zu tragen. Dieser verankerte Praxisbezug findet sich jedoch in der jetzigen Auslegung der Verordnung nicht wieder. Althaus fordert: „Zum einen sollte sich das Angebot an Sensibilisierungsmaßnahmen der Aufsichtsbehörden spezifisch mit den Anforderungen des Mittelstandes auseinandersetzen. Gleichzeitig sollten den Betrieben praxistaugliche Spielräume bei der Umsetzung eingeräumt werden. Auf eine unmittelbare Sanktionierung von Verstößen muss vor dem Hintergrund der Verhältnismäßigkeit und der wirtschaftlichen Bedeutung des Mittelstands verzichtet werden. Die jetzige Datenschutz-Grundverordnung benötigt eine Anpassung, die die Belange der mittelständischen Unternehmer angemessen berucksichtigt“, sagt Althaus.

Über die ANWR GROUP:
Die ANWR GROUP eG mit Zentrale in Mainhausen (Hessen) gehört zu den erfolgreichsten und umsatzstärksten Handelskooperationen in Europa. Die genossenschaftlich organisierte Unternehmensgruppe optimiert Prozesse und stellt Handels- und Kommunikationsplattformen fur den selbstständigen Einzelhandel zur Verfugung. Der ANWR GROUP sind mehr als 5.500 Handelsunternehmen angeschlossen. Die Gruppe beschäftigt selbst rund 1.400 Mitarbeiter. www.anwr-group.com

Über DER MITTELSTANDSVERBUND – ZGV e.V.:
DER MITTELSTANDSVERBUND – ZGV e.V. vertritt als Spitzenverband der deutschen Wirtschaft in Berlin und Brussel die Interessen von ca. 230.000 mittelständischen Unternehmen, die in rund 310 Verbundgruppen organisiert sind. Die kooperierenden Mittelständler erwirtschaften mit 2,5 Mio. Vollzeitbeschäftigten einen Umsatz von 240 Mrd. Euro und bilden jährlich rund 440.000 junge Menschen aus. www.mittelstandsverbund.de

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Wissenswertes rund um den Reisepass – Verbraucherinformation der ERV

Mit gültigen Dokumenten ins Ferienglück

Wissenswertes rund um den Reisepass - Verbraucherinformation der ERV

Vor allem für Fernreisen benötigen Urlauber einen Reisepass.
Quelle: ERGO Group

Bald starten die Sommerferien und damit die Hauptreisezeit. Ob Karibik, Malediven, Thailand oder USA – der Reisepass muss mit. Aber ist er auch für Schweden nötig oder die Türkei? Wo können ihn Urlauber beantragen und was brauchen sie dazu? Was gilt für Kinder? Und was tun, wenn der Pass verloren geht – schlimmstenfalls im Reiseland? Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV Europäische Reiseversicherung, kennt die Antworten.

Wann ist ein Reisepass nötig?

Mit der Urlaubsplanung und der Buchung startet die Vorfreude auf die sommerliche Auszeit. Vor lauter Euphorie vergessen viele die Frage nach den Einreisebestimmungen. Während in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU) und des Schengen-Raums der Personalausweis ausreicht, ist für Reisen in andere Staaten grundsätzlich ein Reisepass erforderlich. Einige wenige Ausnahmen gibt es allerdings: Für Reisen in die Türkei, nach Mazedonien oder Serbien beispielsweise ist kein Reisepass notwendig. „Allerdings ist bei einer Einreise mit Personalausweis die Aufenthaltsdauer zum Teil beschränkt. In der Türkei etwa sind mit Personalausweis nur maximal 90 Tage erlaubt“, weiß Birgit Dreyer.

Reisepass beantragen – wo und wie?

Um einen Reisepass auszustellen, benötigen die Behörden ungefähr drei bis vier Wochen. Daher ist es ratsam, frühzeitig beim Einwohnermeldeamt oder beim Bürgeramt den entsprechenden Antrag zu stellen. Dafür sind dann der Personalausweis oder der alte Reisepass sowie ein biometrisches Passbild notwendig. „Wer seinen Urlaub kurzfristig bucht oder sich nicht rechtzeitig um den Reisepass gekümmert hat, kann sein Dokument auch per Expressversand innerhalb von drei bis vier Werktagen bekommen – allerdings ist dies etwas teurer“, so die Reiseexpertin.

Besonderheiten bei Kindern

Nicht nur die Erwachsenen freuen sich auf Erholung, auch Kinder können die geplante Reise meist kaum erwarten. Um mit ihren Sprösslingen die Welt zu erkunden, müssen Eltern seit 2012 für ihre Kinder – auch bereits für Babys – einen Kinderreisepass beantragen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Reise innerhalb der EU stattfindet oder ob es sich um eine Fernreise handelt. Ab dem 12. Lebensjahr ist dann für Reisen außerhalb der EU beziehungsweise des Schengen-Raums ein richtiger Reisepass nötig, ansonsten reicht ein Personalausweis aus. Um den Kinderreisepass zu beantragen, müssen Eltern gemeinsam mit ihrem Nachwuchs sowie einer Geburtsurkunde oder altem Ausweisdokument, Passfoto und den Ausweisen der beiden Eltern zum Einwohnermeldeamt gehen. Kann nur ein Elternteil bei der Antragstellung dabei sein, ist eine schriftliche Einverständniserklärung des fehlenden Teils notwendig. Der Kinderreisepass ist dann für sechs Jahre gültig. Läuft er vor dem 12. Geburtstag ab, können die Eltern den Kinderreisepass noch verlängern beziehungsweise aktualisieren. Eine Aktualisierung ist dann notwendig, wenn das Kind auf dem Passfoto nicht mehr eindeutig identifizierbar ist. Zudem gelten zum Beispiel bei Reisen in die USA Sonderregelungen. „Kinder benötigen dann entweder ein zusätzliches Visum zum Kinderreisepass oder einen ePass“, erklärt die Expertin der ERV. Der elektronische Reisepass (ePass) enthält in seinem Deckel einen Chip, auf dem die persönlichen Daten, das Bild sowie zwei Fingerabdrücke des Passinhabers gespeichert sind. Darüber hinaus gilt bei Reisen: Benötigen Erwachsene ein Visum, etwa für Sri Lanka, benötigen Kinder ebenfalls eines. Auch für den Fall, dass das Kind mit nur einem Elternteil oder alleine mit einer Organisation verreist, hat die Reiseexpertin einen Tipp: „Um keine Probleme bei der Einreise zu bekommen, sollten Weltentdecker unter 18 eine Einverständniserklärung der Eltern dabei haben – oder des fehlenden Elternteils.“ Generell ist es empfehlenswert, sich vor der Reise über die Vorschriften im Zielland zu informieren, um Komplikationen zu vermeiden.

Reisepass abgelaufen

Der Schock ist groß, wenn Reisende am Flughafen feststellen, dass sie ihren Reisepass vergessen haben oder er abgelaufen ist. „Wer seinen Pass vergessen hat, kann sich an das Flughafenbüro der Bundespolizei wenden. Diese stellt für die geplante Reise einen Reiseausweis aus, den jedoch nur EU-Länder und einige wenige andere Länder, zum Beispiel die Schweiz, anerkennen“, weiß Dreyer. Ob der Reiseausweis im Zielland gültig ist, prüft die Bundespolizei vorab. Voraussetzung für die Ausstellung ist, dass Betroffene ihre Identität nachweisen können – ein Führerschein reicht dafür nicht aus. Bei exotischeren Reisezielen, wie den Malediven oder der Dominikanischen Republik, ist mindestens ein vorläufiger Reisepass nötig. Den können Reisende nur während der Öffnungszeiten der nächstgelegenen Pass- oder Ausweisbehörde beantragen. Wo diese liegt und wie sie dahin kommen, erfahren sie bei der Bundespolizei. Die Erstellung eines vorläufigen Reisepasses setzt voraus, dass die Beantragung eines regulären Passes nicht mehr möglich war. Um dies zu prüfen, kann die Passbehörde die Reiseunterlagen verlangen. Zudem benötigen die Antragsteller ein biometrisches Passfoto, das sie meist direkt vor Ort bei der Behörde in einem Passbildautomaten bekommen können. Ob das Zielland einen vorläufigen Reisepass akzeptiert, können Urlauber noch am Flughafen zum Beispiel über ihr Handy auf der Internetseite des Auswärtigen Amts erfahren.

Der Reisepass ist weg

Geht das Dokument im Urlaub verloren oder wird gestohlen, ist die gute Laune schnell dahin. „Egal ob gestohlen oder verloren – den Verlust des Passes müssen Betroffene umgehend bei der nächsten Polizeistation melden“, weiß die Reiseexpertin. Es ist ratsam, sich eine Kopie der Verlustmeldung geben zu lassen, um leichter einen Ersatz beantragen zu können. In einer deutschen Botschaft oder einem Konsulat erhalten Reisende dann einen Reiseausweis zur Rückkehr nach Deutschland. Allerdings gibt es Länder, die für die Ausreise einen entsprechenden Einreisestempel fordern, der als Nachweis für eine legale Einreise dient. In diesem Fall ist ein Ausreisevisum des Reiselandes nötig, welches Betroffene ebenfalls bei der Auslandsvertretung erhalten. Dreyer rät zudem, auf jede Reise eine Kopie des Reisepasses mitzunehmen. Das spart im Fall der Fälle viel Zeit. In solchen oder anderen Notfällen hilft die ERV travel & care App, die für Jahresversicherungs-Kunden kostenlos ist. Sie zeigt beispielsweise, wo sich die nächste Botschaft befindet – inklusive Kontaktdaten und Anfahrtswege und enthält einen Dokumentensafe, um digitale Kopien der Reisedokumente zu speichern.
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BITMi zur DSGVO: Zukunft gestalten und Maß halten

BITMi zur DSGVO: Zukunft gestalten und Maß halten

DSGVO tritt in Kraft.
Langfristig überwiegen laut IT-Mittelstandsverband die Vorteile.
Einmalaufwände zur Umsetzung betreffen den Mittelstand überproportional.
Negative Berichterstattung erscheint dem Verband unverhältnismäßig.

Aachen 24. Mai 2018 – Morgen endet die Übergangsfrist für die Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Ab dem 25. Mai müssen demnach alle Unternehmen die Vorgaben der Verordnung umgesetzt haben. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) fokussiert langfristige Vorteile der Verordnung für Privatsphäre, digitale Datenmodelle und vor allem Harmonisierung der EU im Zeitalter der Globalisierung.

„Auf Dauer werden die Vorteile überwiegen. Einheitliche Regelungen lösen EU-weit einen Flickenteppich an Datenschutzgesetzen ab. Setzt sich allerdings eine einseitige Auslegung zu Ungunsten der Wirtschaft durch, kann dies die Wettbewerbsfähigkeit innereuropäischer Digitalunternehmen und schließlich auch den Wohlstand empfindlich beeinträchtigen. Dennoch sind BigData- und KI-Geschäftsmodelle mit anonymisierten Daten nach unserer Rechtsauffassung einwilligungsfrei möglich“, fasst Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi und auch des Europa IT-Mittelstandsverbandes European DIGITAL SME Alliance a.i.s.b.l., die Auswirkungen zusammen.

Der Mittelstandsverband kritisiert allerdings die erheblichen Einmalaufwände zur Umsetzung der DSGVO-Prozesse im Mittelstand. Durch die zahlreichen neuen Melde-, Einwilligungs- und Dokumentationspflichten in der Verordnung entsteht ein enormer Bürokratieaufwand, der vom Mittelstand kaum zu bewältigen ist: „Die Kosten für den Mittelstand zur Umsetzung der DSGVO sind erheblich und marktverzerrend. Gemessen je Kundendatensatz oder je Umsatzeuro dürfte ein kleines Mittelstandsunternehmen tausendfach mehr belastet sein als die im Fokus stehenden Digitalkonzerne“, beschwert sich Grün.

Diese Situation werde durch eine unverhältnismäßige Berichterstattung mit Verweis auf Bußgelder von bis zu 20 Mio. Euro bei Verstößen oder überzogenen Beispielen angeheizt: „Jetzt soll beispielsweise schon die Annahme einer Visitenkarte DSGVO relevant sein, man müsse dem Inhaber mitteilen, dass man Datenerfassung für bestimmte Zwecke beabsichtige und dafür am besten einen Prozess einrichten. Derlei Beispiele halte ich für überzogen und Panikmache“, ergänzt Grün mit Hinweis auf die in der DSGVO in Art. 6 verankerten Erwägungsgründe, die eine Rechtmäßigkeit der Verarbeitung von personenbezogenen Daten schlicht auch dann erlaubt, wenn die Person „vernünftigerweise“ absehen kann, dass eine Datenverarbeitung erfolgt.

Der BITMi appelliert an Politik, Datenschutzbeauftragte, Aufsichtsbehörden und Gerichte, bei der Auslegung der DSGVO Maß zu halten und die Abwägungen im Sinne beider Seiten auszulegen. Deutschland sollte die nationalen Spielräume zur Auslegung der Verordnung nutzen und diese nicht zum Nachteil deutscher Unternehmen überregulieren.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Kontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Bianca Bockhoff
Pascalstraße 6
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kontakt@bitmi.de
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WORTH-Partnerschaftsprojekt der EU fördert internationale Kooperationen:

Sechs deutsche Projekte unter den Gewinnern des ersten Aufrufs

WORTH-Partnerschaftsprojekt der EU fördert internationale Kooperationen:

(Bildquelle: @ WORTH Partnership Project)

Das EU-Programm COSME wurde initiiert, um die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) zu stärken. Mit einem geplanten Budget von 2,3 Milliarden Euro läuft dieses Programm von 2014 bis 2020. Eine der erfolgreichen Maßnahmen ist das WORTH-Partnerschaftsprojekt. Es hat zum Ziel, internationale Kooperationen zwischen Designern und Unternehmen ins Leben zu rufen und zu unterstützen, um durch disziplinübergreifende Teamarbeit innovative Designs, Verfahren und Geschäftsmodelle zu fördern.

Gewinner des ersten Aufrufs

Nach dem ersten Aufruf im vergangenen Jahr gingen 111 Bewerbungen von Designern, KMUs, Start-ups, Herstellern und Technologieunternehmen aus der Mode- und Lifestyle-Branche ein. 41 kamen in die engere Wahl, und 25 hochinnovative Designprojekte wurden schließlich durch das Gremium ausgezeichnet.

Darunter waren auch sechs Projekte mit deutscher Beteiligung:

Die Firma Vulpes Electronics GmbH aus Kiel ( https://www.vulpes-electronics.net) ist gleich mit zwei Neuheiten vertreten:
– Zum einen entwickelte sie gemeinsam mit einer spanischen Firma eine Jacke mit thermoregulierenden Eigenschaften.
– Darüber hinaus wirkte sie bei der Kreation einer intelligenten Schwimmweste eines griechischen Unternehmens mit.

Aus dem Bereich Mode ist das Projekt „Esther liebt PVC“, bei dem die Berliner Designerin Esther Perbandt ( http://estherperbandt.com) Luxus-Mode aus entsorgten Produkten auf PVC-Basis kreiert hat.

Ebenfalls mit Mode beschäftigt sich Heelena aus Aachen ( http://versuch2.heelena.de). Die Idee des Unternehmens ermöglicht es, einen High Heel-Pumps in einen flachen Ballerina zu verwandeln.

Kobakant aus Berlin ( http://www.kobakant.at/KOBA) wurde gemeinsam mit einer Pariser Designeragentur für die Verbindung elektronischer Textilien mit faseroptischer Beleuchtung ausgezeichnet.

An der ebenfalls prämierten Entwicklung eines vielseitigen Bürostuhls auf Korkbasis war die Berliner Firma Process And Intent ( http://processandintent.com) beteiligt.

Wie werden ausgewählte Partnerschaften unterstützt?

Ausgezeichnete Projekte erhalten eine finanzielle Förderung in Höhe von 10.000 Euro, ein maßgeschneidertes Coaching und Mentoring durch Experten, professionelle Kontakte sowie Unterstützung bei Netzwerk-Aktivitäten. Außerdem können sie ihre innovativen Produkte auf zwei internationalen Veranstaltungen präsentieren.

Dauer des Projekts

Insgesamt vier Jahre dauert der Bewerbungszeitraum des WORTH-Partnerschaftsprojekts. Der im April 2018 gestartete zweite Aufruf endet am 24. Oktober 2018. Weitere Bewerbungsaufrufe finden in den Jahren 2019 und 2020 statt. Insgesamt sollen 150 innovative Partnerschaftsprojekte unterstützt werden. Auf der Homepage des WORTH-Partnerschaftsprojekts unter http://www.worthproject.eu können Interessierte ihre kreativen Design-Ideen und Projektvorschläge mit innovativen Technologien einreichen

Partnerschaftsprojekt WORTH:
Das WORTH-Partnerschaftsprojekt ist eine Initiative der Europäischen Kommission zur Unterstützung von Kooperationen zwischen KMUs/Start-ups und Designern, Herstellern sowie Technologieunternehmen, um innovative und designorientierte Produkte und Ideen zu schaffen. Die Initiative wird durch ein europäisches Konsortium implementiert mit dem Ansatz, dass kreative Industrien (KMUs und Start-ups) der Schlüssel des wirtschaftlichen Wachstums in Europa sind.

Das Partnerschaftsprojekt WORTH wurde von COSME, Programm der Europäischen Union für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) gegründet.

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