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Europäische Bananen-Produzenten vereint im Kampf für eine nachhaltigere Bananenproduktion

Europäische Bananen-Produzenten vereint im Kampf für eine nachhaltigere Bananenproduktion

6,5 Millionen Tonnen Bananen verzehren die Europäer jedes Jahr. Rund 700.000 Tonnen davon kommen aus der Europäischen Union. Doch sie haben eine starke Konkurrenz: Immerhin 1,1 Millionen Tonnen kommen aus Afrika. Lateinamerika ist mit 4,7 Millionen Tonnen der größte Lieferant.

Angebaut werden die europäischen Bananen überwiegend auf Guadeloupe und Martinique (Frankreich), Madeira (Portugal) und den Kanarischen Inseln (Spanien) – und das unter Einhaltung aller EU-Normen hinsichtlich sozialer Verantwortung und Umweltschutz. Damit erfüllen die Bananen aus Europa die höchsten Standards weltweit und sind die erste Wahl für Verbraucher, die Wert auf nachhaltig angebaute Qualitätsprodukte legen. Zugleich ist der Bananensektor von hoher wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung für die Regionen in äußerster Randlage Europas: Häufig ist der Sektor einer der wichtigsten privaten Arbeitgeber in diesen Gebieten und trägt damit zur Stabilisierung der ländlichen Gebiete bei. Dabei stehen die europäischen Bananen in wirtschaftlicher Konkurrenz zu Bananen aus Nicht-EU-Ländern. Für die so genannten Drittländer gelten die EU-Richtlinien nicht, so dass sie ihre Bananen in der Regel weniger kostenaufwändig produzieren und zu einem günstigeren Preis auf den Markt bringen können. Eine große Herausforderung für die europäischen Produzenten!

Die Position der europäischen Banane stärken

Um über die nachhaltigen Anbaumethoden in den europäischen Herkunftsgebieten zu informieren und die Position der europäischen Bananen gegenüber Bananen aus Lateinamerika oder Afrika zu stärken, engagieren sich die Organisationen der Bananenproduzenten aus Guadeloupe und Martinique, Madeira und den Kanarischen Inseln seit Jahren gemeinsam im Rahmen der APEB (Association des Producteurs Europeens de Bananes – dt.: Zusammenschluss der europäischen Bananenproduzenten), aber auch im Rahmen von anderen Kooperationen wie beispielsweise der Kampagne für das Siegel der Regionen in äußerster Randlage Europas (RUP), die 2019 in ihr drittes Jahr geht.

Das RUP-Siegel wurde von der EU ins Leben gerufen, um die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Erzeugnisse auf dem europäischen Markt zu erhöhen – insbesondere im Vergleich zu nicht europäischen Produkten. Das Siegel kennzeichnet Erzeugnisse aus den RUP als Qualitätsprodukte europäischer Herkunft. Bananen mit RUP-Siegel erfüllen die von der EU vorgegebenen Normen hinsichtlich gesellschaftlicher Verantwortung, Umweltschutz und nachhaltiger Produktion. Sie werden nach traditionellen Anbaumethoden unter Rücksicht auf die örtliche Biodiversität kultiviert und sind zu 100 Prozent rückverfolgbar. Damit stehen sie im Einklang mit den modernen Ansprüchen der Verbraucher an gesundes Essen, nachhaltigen Konsum und dem damit verbundenen guten Gewissen.

Den Auftakt des dritten Kampagnenjahres bildet die Fruit Logistica in Berlin (6.-8. Februar 2019). Weitere Messeauftritte sind geplant in Frankreich (Salon de l“Agriculture), Spanien (Gourmet Fair), Portugal (Feira Nacional de Agricultura) Belgien (Salon de l“Alimentation) und Polen (Polagra Food).

Auf der Fruit Logistica werden die drei Produzenten-Organisationen nicht nur mit einem gemeinsamen Informationsstand vertreten sein (Halle 21, Stand B-01a), sondern auch die Termine und Gespräche auf der Messe nutzen, um Fachbesuchern die Unterschiede zwischen den Anbaubedingungen in der EU und in den Drittländern zu erläutern und von den Vorteilen nachhaltig produzierter Bananen zu überzeugen.

Bananen aus Guadeloupe und Martinique

Die Organisation der Bananenproduzenten aus Guadeloupe und Martinique, UGPBAN, repräsentiert rund 600 Erzeuger und 6.000 Angestellte, die in normalen Jahren 270.000 Tonnen Bananen pro Jahr produzieren. Infolge des Hurricanes Maria im Herbst 2017, der große Teile der Bananenplantagen auf beiden Inseln zerstörte, ging die Erntemenge in den Folgemonaten auf ein Minimum zurück. Doch dank guter Organisation konnte die landwirtschaftliche Kooperative die Plantagen schrittweise wieder aufforsten, so dass sich die Erntemenge im Jahr 2018 insgesamt auf immerhin 165.000 Tonnen belief. Eine vollständige Rückkehr zum gewohnten Niveau wird für 2020 erwartet. Die Produzenten von Guadeloupe und Martinique haben schon immer besonderen Wert darauf gelegt, mithilfe der Expertise ihres technischen Instituts IT2 (Institut Technique Tropical) überdurchschnittliche Garantien zu bieten und dadurch Mehrwert zu kreieren.

Philippe Ruelle, CEO of UGPBAN „Unsere Familienbetriebe lassen sich nicht mechanisch bewirtschaften. Wir arbeiten hart daran, unsere Produktionsmethoden zu optimieren, die Artenvielfalt zu schützen und feste Arbeitsplätze in den Regionen zu schaffen – mit allen Kosten, die das mit sich bringt. Darum sind wir auch weiterhin auf Unterstützung durch die EU-Institutionen angewiesen.“

Trotz der Unwägbarkeiten des Klimas setzen sich die Produzenten aus Guadeloupe und Martinique für einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Mensch ein. So haben die Erzeugerorganisationen von Guadeloupe und Martinique 2008 den Plan „Nachhaltige Banane“ ins Leben gerufen. Seitdem konnten sie den Einsatz von Pflanzenschutzmittel um 65 Prozent reduzieren, innerhalb der nächsten 5 Jahre wollen sie ihn um weitere 50 Prozent senken. Ein Engagement, das sich auszahlt: Viele Tierarten bevölkern heute die Plantagen und leisten einen wertvollen Beitrag zum Erhalt des ökologischen Gleichgewichts. In Zusammenarbeit mit ihrem Technischen Institut machen die Produzenten regelmäßig Bestandsaufnahmen der Tier- und Pflanzenvielfalt in den Plantagen.

Bananen von den Kanarischen Inseln

Mit 8.900 Produzenten und einer jährlichen Erntemenge von 400.000 Tonnen sind die Kanarischen Inseln, vertreten durch die Produzentenorganisation ASPROCAN, der größte Lieferant für europäische Bananen. Doch auch sie müssen sich gegen Erzeuger aus Drittländern behaupten.

Domingo Martín, Präsident ASPROCAN: „Unsere Präsenz auf der Fruit Logistica ist ein wichtiger Beitrag zu den Bemühungen der europäischen Produzenten, die Vermarktung in anderen Ländern auszubauen und die Nachfrage für ihre Produkte zu fördern. Die Senkung der Einfuhrzölle auf Bananen aus Drittländern hat gravierende Auswirkungen auf die Marktanteile und die Preise der europäischen Banane. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Präsenz auf dieser Messe nutzen, um das Qualitätsimage der RUP-Bananen zu stärken und sie klar von den Wettbewerbsprodukten abzuheben.“

Die Beschaffenheit der Anbaugebiete auf den kanarischen Inseln macht den Einsatz von Maschinen unmöglich. Anbau und Ernte erfolgen daher auch heute noch ausschließlich in traditioneller Handarbeit. In Verbindung mit einer Optimierung der Anbaumethoden und vergleichsweise kurzen Transportwegen gelingt es den Erzeugern, den CO2-Fußabdruck unter 200g CO2 pro Kilogramm Banane zu halten – vom Anbau bis zum Verzehr.

Bananen aus Madeira

Auf Madeira bauen 2.900 Produzenten jährlich 20.000 Tonnen Bananen an. Vertreten werden sie von der Erzeuger-Organisation GESBA, ein Unternehmen, das die Bananenbranche in Madeira managt. Zu seinen wichtigsten Aufgaben zählt die Abholung der Bananen bei den Produzenten, ihre Klassifizierung, Zertifizierung, Verpackung und Vorbereitung für den Versand. Dabei geht es der GESBA darum, ein werthaltiges Produkt zu schaffen. Qualität und Geschmack stehen an erster Stelle.

Jorge Dias, Geschäftsführer GESBA: „Die Präsenz auf der Fruit Logistica ist eine gute Gelegenheit, den besonderen Wert der Produkte aus den Regionen in äußerster Randlage zu vermitteln, insbesondere der Banane. Die Messe ist auch eine Möglichkeit, neue Märkte und Vertriebskanäle zu erschließen, aber auch Logistiklösungen zu finden um die Märkte zu erreichen, in denen die Qualität und Nachhaltigkeit der Lebensmittel eine wichtige Rolle spielen.

Auch auf Madeira erfolgt der Anbau der Bananen ausschließlich nach traditionellen Methoden. Dies schützt die Böden, die Artenvielfalt und die Ökosysteme. Auch bei Produktion, Verarbeitung und Transport ist Nachhaltigkeit oberstes Gebot. Im Zentrum der Bemühungen stehen die Modernisierung der Weiterverarbeitungszentren sowie eine Optimierung der Effizienz in den Bereichen Energie und Logistik.

Initiatoren der EU-geförderten Kampagne für die Siegel der Regionen in äußerster Randlage Europas sind drei Organisationen von Bananenproduzenten: UGPBAN (Guadeloupe & Martinique – Frankreich), ASPROCAN (Kanarische Inseln – Spanien) und GESBA (Madeira – Portugal).

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Mönchengladbach: Treffpunkt der Nobelpreisträger

Initiativkreis Mönchengladbach holt herausragende Persönlichkeiten in die Stadt

Mönchengladbach: Treffpunkt der Nobelpreisträger

Beatrice Fihn spricht am Mittwoch, 20. März 2019, um 20 Uhr, im Audimax der Hochschule Niederrhein. (Bildquelle: Jo Straube/Abdruck honorarfrei)

Mönchengladbach – Der Dalai Lama, Michail Gorbatschow, Kofi Annan und Lech Walesa, sie und viele andere waren bereits Gäste der Veranstaltungsreihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“. Seit 2003 holt der Initiativkreis Mönchengladbach regelmäßig herausragende Persönlichkeiten, die für ihre Leistungen mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden, in die Stadt. Neben Friedensnobelpreisträgern sind das auch Wissenschaftler aus aller Welt. 2017 erhielt die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN – International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) den Friedensnobelpreis. Die Organisation weist seit Jahren auf die Gefahren von Atomwaffen hin und setzt sich vehement für deren Abrüstung ein. Beatrice Fihn, Juristin und Direktorin der ICAN, kommt auf Einladung des Initiativkreises jetzt nach Mönchengladbach.

Fihn spricht am Mittwoch, 20. März 2019, um 20 Uhr, im Audimax der Hochschule Niederrhein. Sie wird ihre Vision eines atomwaffenfreien Europas darlegen. Der Titel ihres Vortrages lautet „Moving forward to a nuclear-free Europe“ (Vorwärts für ein Europa ohne Atomwaffen). Das wird ein spannender Vortrag unter dem Eindruck, dass die Supermächte USA und Russland den INF-Vertrag über Mittelstrecken-Nuklearwaffen aufgekündigt haben. Es droht ein neues atomares Wettrüsten – wie in Zeiten des Kalten Krieges.

Moderator des Abends ist Stefan Schulze-Hausmann. Der Journalist und Rechtsanwalt ist vor allem durch seine Moderationen im ZDF- und 3sat-Programm zu den Themenbereichen Wissenschaft, Umwelt und Politik bekannt. Der Vortrag von Beatrice Fihn in englischer Sprache wird simultan übersetzt.

Der Initiativkreis Mönchengladbach wurde 2003 gegründet und ist ein Zusammenschluss von derzeit 32 Unternehmern der Stadt. Ziel war und ist es, durch besondere Veranstaltungen den Bekanntheitsgrad der Stadt und Region zu steigern. Der Erfolg lässt sich sehen: Mehr als 6.000 Zuschauer im Jahr – und damit 100.000 insgesamt – zieht es zu den Top-Veranstaltungen. Inzwischen ist Mönchengladbach als Eventstadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt.

Karten zur Abendveranstaltung gibt es bei www.adticket.de.

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Fruit Logistica: Europäische Bananen-Produzenten ziehen erste positive Bilanz ihrer EU-Kampagne für das RUP-Siegel

Fruit Logistica: Europäische Bananen-Produzenten ziehen erste positive Bilanz ihrer EU-Kampagne für das RUP-Siegel

Auf Europa-Tour: Der historische Dreimaster „Le Marité“ mit RUP-Siegel (Bildquelle: GESBA)

6,5 Millionen Tonnen Bananen verzehren die Europäer jedes Jahr. Rund 700.000 Tonnen davon kommen aus der Europäischen Union. Angebaut werden sie auf Guadeloupe und Martinique (Frankreich), Madeira (Portugal) und den Kanarischen Inseln (Spanien) – und das unter Einhaltung aller sozialen und ökologischen EU-Standards. Um europäische Verbraucher über die Vorzüge der EU-Bananen sowie anderer landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus den Regionen in äußerster Randlage Europas (RUP) aufzuklären, haben die Bananen-Produzenten aus diesen Regionen 2017 eine von der EU geförderte, dreijährige Informationskampagne ins Leben gerufen. Zwei Jahre später, pünktlich zur Fruit Logistica, ziehen die Initiatoren eine erste positive Bilanz.

137 Millionen Kontakte in den ersten 2 Kampagnenjahren

Die Kampagne „Siegel der Regionen in äußerster Randlage – unter glücklichen Sternen geboren“ umfasst Aktionen in Deutschland, Frankreich, Polen, Portugal und Spanien. Rund 137 Millionen Kontakte erzielte sie in den ersten zwei Kampagnenjahren durch Events, Pressearbeit und digitale Kommunikation über Facebook und die Kampagnenwebsite. Zentrale Kampagnenidee ist die Ausstellung „Exotic Taste of Europe“ an Bord des historischen Dreimasters „Le Marite“, der bislang rund 33.000 Besucher an Bord empfing. Zudem sah mehr als 1 Millionen Personen die Ausstellung letztes Jahr in den Hauptstädten der 6 Kampagnenländer.

Auftritt auf der Fruit Logistica 2019

Über die besonderen Anbaumethoden und die Agrarprodukte aus den Regionen in äußerster Randlage Europas informieren die Initiatoren der Kampagne jetzt vom 6. bis 8. Februar auch auf der Fruit Logistica in Berlin (Halle 21, Stand B-01a). Angebaut werden in diesen Gebieten nicht nur Bananen, sondern zum Beispiel auch Trauben, Avocados oder Tomaten. Über die Qualitätsversprechen des EU-Siegels, das diese Erzeugnisse in kennzeichnet, können sich Messebesucher ebenfalls am Stand der Kampagne informieren.

Über die Kampagne

Die von der Europäischen Union geförderte Kampagne mit dem Slogan „Siegel der Regionen in äußerster Randlage – unter glücklichen Sternen geboren“ wurde von drei Organisationen ins Leben gerufen, die die europäische Banane repräsentieren: UGPBAN (Guadeloupe und Martinique – Frankreich), GESBA (Madeira – Portugal) und ASPROCAN (Kanarische Inseln – Spanien). Doch auch weitere Agrarprodukte wie Melonen, Rohrzucker, Weintrauben und Rosinen stehen im Fokus der Kampagne.

Mit der Kampagne möchten die Initiatoren europäische Verbraucher über die Vorzüge landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus den Regionen in äußerster Randlage Europas (ultraperiphere Regionen, Abk.: RUP) aufklären und die Bekanntheit des RUP-Siegels erhöhen, mit dem die EU Produkte aus diesen Regionen auszeichnet. Die Produkte werden nach traditionellen und nachhaltigen Anbaumethoden erzeugt, unter Berücksichtigung aller EU-Normen hinsichtlich sozialer Verantwortung und Umweltschutz. Damit stehen sie im Einklang mit den modernen Ansprüchen der Verbraucher an gesundes Essen, nachhaltigen Konsum und dem damit verbundenen guten Gewissen. Sie zeichnen sich aus durch Geschmack und Qualität. Erreicht wird dies durch nachhaltigen Anbau sowie durch strenge Kontrollen über alle Stufen des Produktionsprozesses hinweg.

Das RUP-Siegel wurde von der EU ins Leben gerufen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen in äußerster Randlage Europas zu erhöhen – insbesondere gegenüber Produkten aus sogenannten Drittländern, also Länder, die nicht zur Europäischen Union zählen.

Die Kampagne, die 2017 an den Start ging, läuft noch bis 2019 mit Aktionen in Belgien, Deutschland, Frankreich, Polen, Portugal und Spanien. Flaggschiff der Kampagne – im wahrsten Sinne des Wortes – ist auch in diesem Jahr der historische Dreimaster „Le Merite“, dessen Segel das RUP-Logo ziert. An Bord befindet sich die Fotoausstellung „Exotic Taste of Europe“, die Eindrücke vom Obst- und Gemüseanbau in den Regionen in äußerster Randlage Europas vermittelt. 11 europäische Hafenstädte ist die Marite in den letzten beiden Jahren bereits angelaufen. Bis Ende 2019 wird sie in insgesamt 18 Städten gewesen sein.

Neben den Ausstellungen auf dem Schiff und in den Hauptstädten stehen erneut Schulprojekte auf dem Programm. Sie sollen Kindern auf dem europäischen Festland mehr Wissen über die Regionen in äußerster Randlage Europas und deren Agrarprodukte vermitteln. Gleichzeitig soll der Austausch zwischen Kindern aus Kontinental-Europa und Kindern aus den Regionen in äußerster Randlage durch eine Bild-Tausch-Aktion gefördert werden. Darüber hinaus ist die Präsenzauf verschiedenen Publikums- und Fachmessen geplant. Abgerundet wird die Kampagne durch begleitende Pressearbeit und regelmäßige Kommunikation auf der eigens kreierten Website www.exotictasteofeurope.eu sowie auf Facebook („Exotic Taste of Europe“).

Initiatoren der EU-geförderten Kampagne für die Siegel der Regionen in äußerster Randlage Europas sind drei Organisationen von Bananenproduzenten: UGPBAN (Guadeloupe & Martinique – Frankreich), ASPROCAN (Kanarische Inseln – Spanien) und GESBA (Madeira – Portugal).

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BITMi tritt der European AI Alliance bei

BITMi tritt der European AI Alliance bei

Aachen/Brüssel, 30. Januar 2019 – Künstliche Intelligenz (KI) verändert nicht nur unsere Branche und Gesellschaft, sondern schafft auch neue Märkte und Geschäftsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im digitalen Sektor. Um eine zentrale Rolle in der europäischen Debatte über künstliche Intelligenz einzunehmen, tritt der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) der European AI Alliance bei.

„Im Vergleich zu anderen Regionen wie den USA oder China muss Europa bei der Entwicklung der künstlichen Intelligenz noch aufholen, um Schritt halten zu können, insbesondere in der praktischen Umsetzung. Dennoch stellen europäische digitale KMU bereits KI-Lösungen, auf die ihre Verbraucher vertrauen: sie bieten mehr Sicherheit, Datenschutz und eine höhere Qualität. Wir möchten diese Erfolge fördern, weiter mit relevanten Stakeholdern zusammenarbeiten und die öffentliche Diskussion über KI mit anführen. Der European AI Alliance beizutreten wird zu dieser Mission beitragen „, kommentiert Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Führungskräfte Chemie: Brexit bedroht Arbeitsplätze in der chemisch-pharmazeutischen Industrie

(Mynewsdesk) Mit dem Scheitern des Brexit-Deals droht ein hartes Ausscheiden des Vereinigten Königreiches aus der EU. Der Führungskräfteverband Chemie VAA sieht Tausende Arbeitsplätze in der Branche in Gefahr und fordert Übergangslösungen.

Nach der Ablehnung des mit Brüssel vereinbarten Austrittsabkommen durch das britische Unterhaus hat der Hauptgeschäftsführer des VAA Gerhard Kronisch auf die Gefahr für Tausende von Arbeitsplätzen verwiesen, die durch das Votum entstanden ist: „Die Konsequenzen dieser Entscheidung für Unternehmen und Arbeitsplätzen sind schwerwiegend“, so Kronisch. „Gerade die chemisch-pharmazeutische Industrie ist auf einen funktionierenden Binnenmarkt angewiesen. Die europäischen Regelungen für unsere Industrie gelten länderübergreifend.“ Ein ungeordneter Brexit würde Rechtsunsicherheit für Produktion und Vertrieb chemischer Produkte schaffen. Das hätte nach Meinung der Chemie- und Pharma-Führungskräfte gravierende Auswirkungen auf die Arbeitsplätze sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland.

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland ist als Absatzmarkt wichtig für die deutschen Hersteller. „Es ist der achtgrößte Handelspartner der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie“, stellt Gerhard Kronisch fest. Ohne einen klaren und geordneten Fahrplan für den Austritt wäre der Wirtschaftsverkehr schwer gestört. Kronisch fordert die Politik auf, alles zu tun, um einen harten Brexit zu vermeiden und Übergangslösungen zu schaffen.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im VAA – Führungskräfte Chemie

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Die Führungskräfte Chemie sind organisiert im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie e. V. (VAA: https://www.vaa.de/). Als Berufsverband und Akademikergewerkschaft vertritt der VAA die Interessen von rund 30.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Zur firmenübergreifenden Branchenvertretung schließt der VAA Tarifverträge und führt einen intensiven Dialog mit den Sozialpartnern und weiteren Chemieverbänden.

Ansprechpartner für Rückfragen: Klaus Bernhard Hofmann, Leiter Public Affairs & Pressesprecher,
Tel: +49 221 160010, E-Mail: klaus.hofmann@vaa.de: mailto:klaus.hofmann@vaa.de.

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EURALIS Sorghum Zuchtprogramm

Hohe Masseerträge auf trockenen Standorten machen Sorghum für die Praxis attraktiv

EURALIS Sorghum Zuchtprogramm

EURALIS Sorghum Zuchtprogramm

NEWS Aktuell: EURALIS Saaten GmbH

EURALIS Sorghum Zuchtprogramm
Hohe Masseerträge auf trockenen Standorten machen Sorghum für die Praxis attraktiv

Im Jahr 2009 wurde das Projekt EUROSORGHO von EURALIS und SUD Cereales gegründet. Es ist das größte Sorghum-Zuchtprogramm auf europäischer Ebene mit dem Ziel, Fachwissen und genetische Ressourcen zu vereinen und auf diesem Weg dem Landwirt einen Vorsprung zu ermöglichen. So wurden zukunftsweisende Sorghum-Hybriden, die in Deutschland anbauwürdig und perfekt an die Klimabedingungen angepasst sind. Mit Arsky und Biomass 133 bieten wir Sorten für alle Nutzungsrichtungen an.

Die Zuchtziele bei Körnersorghum
Ertrag, Frühreife, Standfestigkeit, StayGreen, Krankheitstoleranz (Fusarium), weiße Kornfärbung für die Vogelfutterindustrie

Die Zuchtziele bei Futter- / Zuckertypen
Ertrag, Brown-Midrip-Charakter, Standfestigkeit, Tannin-Gehalt minimieren, Verdaulichkeit, Zuckergehalt, Trockenheitstoleranz, Stärkegehalt, StayGreen

Die Zuchtziele bei Sudangras
Ertrag, Tannin-Gehalt minimieren, Brown-Midrip-Charakter, Verdaulichkeit, Photoperiodische Sensitivität, schneller Wiederaustrieb

Die Standortansprüche von Sorghum

Hohe Masseerträge auf trockenen Standorten machen Sorghum für die Praxis attraktiv. Sorghum ist eine wärmeliebende Kultur und im Vergleich zum Mais deutlich kälteempfindlicher. Diese Eigenschaften bedingen die verfügbare Vegetationszeit. Aus diesem Grund sollte Sorghum auf Standorten angebaut werden, die über ausreichende Temperatursummen verfügen. Bereits ab Temperaturen von unter 4 °C im Herbst können Kälteschäden auftreten. An den Boden stellt Sorghum vergleichsweise geringe Ansprüche. Lediglich kalte und staunasse Böden sind zu vermeiden. Der pH-Wert sollte bei mindestens 5,0 liegen. Sorghum hat aufgrund des fein verzweigten und tief reichenden Wurzelsystems ein hervorragendes Wasseraneignungsvermögen und benötigt dank seiner Adaption an trockene Gebiete zwischen 400 mm und 600 mm Jahresniederschlag für gute Erträge. Nicht die Wassernutzungseffizienz, sondern das bessere Bodenwasseraneignungsvermögen ist ausschlaggebend für die Ertragsüberlegenheit von Sorghum in Trockenjahren. Vor allem die Fähigkeit, nach einer Dürreperiode das Wachstum wieder aufzunehmen, führt zu einer hohen Ertragssicherheit. Eine optimale Wasserversorgung wirkt sich, anders als beim Mais, positiv auf die Abreife von Sorghum aus.

Körnersorghum in der Fütterung
Noch vor einigen Jahren waren sich Fütterungsexperten einig, dass Sorghum im Vergleich zum Mais in der Fütterung unterlegen ist. Die Züchtungsarbeit der letzten Jahre und zunehmende Wetterextreme wie Trockenheit haben dazu geführt, dass Sorghum aufholt und zunehmend interessanter wird.
Vor allem der Tanningehalt der Sorghumkörner hat in der Vergangenheit zu Problemen bei der Fütterung geführt, da Tannine einen negativen Effekt auf die Proteinverdaulichkeit haben.
Seit mehr als 20 Jahren ist die Züchtung von EURALIS bemüht, Sorten zu finden, die geringe Tanningehalte aufweisen – mit Erfolg. Heute verfügen wir über Sorten mit einem geringen Tanningehalt, die sich optimal in der Fütterung einsetzen lassen.

Ein weiterer entscheidender Schritt, um Körnersorghum für die Fütterung verwenden zu können, ist das Mahlen der Körner. Durch dieses Verfahren wird die Verdaulichkeit von Sorghum gewährleistet. Dabei ist die Aufbereitung mit der von Körnermais vergleichbar.

Der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=AVMRml8PAU0

EURALIS Saaten GmbH
EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa. Es werden jährlich 13 % des Umsatzes in die Züchtung investiert. In Europa hat EURALIS zehn Zuchtstationen, davon drei in Deutschland, mit insgesamt 500.000 Versuchsparzellen.
Weitere Informationen unter www.euralis.de

Kontakt
EURALIS Saaten GmbH
Gesa Sophia Christiansen, Presse-/Öffentlichkeitsarbeit Zentraleuropa
Oststraße 122, 22844 Norderstedt
Tel.: +49 40 60 88 77-54, Fax: +49 40 60 88 77-34
Mobil: +49 151 27 65 17 84
E-Mail: gesa.christiansen@euralis.de
Bitte beachten: Sämtliches zur Verfügung gestellte Bildmaterial darf nur mit der ausdrücklichen Quellenangabe „EURALIS Saaten GmbH“ abgedruckt werden.

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EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa.

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DACHSER setzt auf Lithium-Ionen-Technologie

DACHSER setzt auf Lithium-Ionen-Technologie

(Mynewsdesk) Bis 2022 plant der Logistikdienstleister DACHSER alle rund 6.000 Flurförderzeuge in Europa durch Fahrzeuge mit energiesparender Lithium-Ionen-Batterietechnologie zu ersetzen.

Im Vergleich zu herkömmlichen Blei-Säure-Batterien zeichnen sich Lithium-Ionen-Batterien durch eine dreimal längere Lebensdauer und deutlich verringerte Ladezeiten aus. Das erhöht die Einsatzflexibilität und macht spezielle Batterie-Laderäume obsolet. Es entsteht Platz in der Umschlaghalle, der für den Warenumschlag gebraucht wird. „Nimmt man dazu den entfallenden Aufwand für Wartung und Beschädigungen, da die Batterien nicht mehr jeden Tag zum Laden aus dem Fahrzeug entfernt werden müssen, dann rechnet sich schon heute der Einsatz einer Lithium-Ionen-Flotte“, erklärt André Bilz, Team Leader Fleet Management Terminal Equipment bei DACHSER.

Darüber hinaus trägt die Umstellung auch zur ökologischen Nachhaltigkeit bei. Zum einen enthalten die herkömmlichen Batterien, die bereits nach rund 1.200 Ladezyklen ausgetauscht werden müssen, das giftige Schwermetall Blei. Zum anderen sparen die Lithium-Ionen-Batterien Energie und damit rund 1.600 Kilogramm CO2 pro Flurförderzeug und Jahr. Das sind bei 6.000 Flurförderzeugen 9,6 Millionen Kilogramm CO2 im Jahr.

„DACHSER investiert fortlaufend in moderne Logistikanlagen und Equipment, und damit letztendlich in die Qualität der Dienstleistung“, erläutert Michael Schilling, COO Road Logistics bei DACHSER. „Dieses Modernisierungsprojekt zeigt exemplarisch, wie Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen und dabei Kundennutzen schaffen können.“

DACHSER will bis 2022 alle Road Logistics-Standorte in Europa auf die neue Technologie umstellen. Dies erfolgt Schritt für Schritt, einen Mischbetrieb in den Standorten wird es nicht geben. Nach der erfolgreichen Lithium-Ionen-Einführung in den Niederlassungen Radeburg und Erlensee (Food Logistics) folgen Neu- und Erweiterungsbauten wie zum Beispiel in Freiburg und München, die von vornherein mit der notwendigen elektrischen Infrastruktur geplant werden. 

Mit den verschiedenen Lieferanten von Flurförderzeugen wird DACHSER wie bisher zusammenarbeiten. Bei Batterietechnik, Ladeinfrastruktur und Energiemanagement-Software setzt der Logistikdienstleister auf den Anbieter Triathlon als „Preferred Supplier“.

Mit der Umstellung auf Lithium-Ionen-Technologie ist das Projekt allerdings noch nicht abgeschlossen: „Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir die Entwicklung der Flurfördertechnik weiter vorantreiben. Ziel ist es, mit kleineren und wendigeren Fahrzeugen und geringeren Gewichten die Usability der Fahrzeuge zu steigern“, so Bilz.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im DACHSER

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Über DACHSER:

Das Familienunternehmen DACHSER mit Hauptsitz in Kempten, Deutschland, bietet Transportlogistik, Warehousing und kundenindividuelle Services innerhalb von zwei Business Fields: DACHSER Air & Sea Logistics und DACHSER Road Logistics. Letzteres teilt sich in die beiden Business Lines DACHSER European Logistics und DACHSER Food Logistics auf. Übergreifende Kontraktlogistik-Services sowie branchenspezifische Lösungen ergänzen das Angebot. Ein flächendeckendes europäisches sowie interkontinentales Transportnetzwerk und komplett integrierte Informationssysteme sorgen weltweit für intelligente Logistiklösungen.

Mit rund 29.100 Mitarbeitern an weltweit 396 Standorten erwirtschaftete DACHSER im Jahr 2017 einen Umsatz von 6,12 Milliarden Euro. Der Logistikdienstleister bewegte insgesamt 81,7 Millionen Sendungen mit einem Gewicht von 39,8 Millionen Tonnen. DACHSER ist mit eigenen Landesgesellschaften in 44 Ländern vertreten.

Weitere Informationen zu DACHSER finden Sie unter http://www.dachser.de

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EURALIS Erfolgsgeschichte Tropical Dent®

Gut kombiniert ist halb gewonnen!

EURALIS Erfolgsgeschichte Tropical Dent®

EURALIS Saaten GmbH Erfolgsgeschichte Tropical Dent®

Nach mehr als zehn Jahren Züchtungsarbeit ist Tropical Dent® heute eine echte Erfolgsgeschichte auf dem Maismarkt in ganz Europa. Denn anders als der Wettbewerb hat EURALIS bei der Züchtung von Körrnermais auf gleich mehrere Genpools gesetzt. Dank dieser genetischen Vielfalt überzeugen Tropical Dent®-Sorten durch einen hohen Heterosis-Effekt und sind so besonders ertragsstark und Ertragsstabil.

Zurzeit werden bereits 24 Tropical Dent®-Maishybriden in ganz Europa vertrieben. 14 neue Hybriden stehen zur Zulassung an. Dieser neue genetische Fluss stellt 30 % des gesamten EURALIS Portfolios dar. So wurden einige Tropical Dent®-Maishybriden, wie z. B. ES Gallery, ES Asteroid oder ES Inventive bereits erfolgreich in den deutschen Markt eingeführt.

Körnermaiszüchtung bei EURALIS – in drei Schritten zum Erfolg:

1.Suche nach dem maximal möglichen Heterosiseffekt, um das Niveau des gesamten verfügbaren genetischen Potenzials zu verbessern.

2.Erhöhung der genetischen Variabilität durch Verwendung und Kombination der drei bereits vorhandenen Genpools mit dem exklusiven Genpool Tropical Dent® von EURALIS. Das Resultat ist eine Vielzahl leistungsfähiger und genetisch verschiedener Sorten.

3.Testen der Genetik unter allen klimatischen Bedingungen, um die ertrags- und umweltstabilsten Sorten zu selektieren.

Dafür werden Standorte mit hohem Ertragspotenzial und ausreichender Wasserversorgung und Standorte mit niedrigem Ertragspotenzial und Wasser- und Temperaturstress zugrunde gelegt. Ein großes europaweites Versuchsnetzwerk ermöglicht durch Testen aller Hybriden von Anfang an unter unterschiedlichsten klimatischen und agronomischen Bedingungen die Auswahl der stabilsten und leistungsfähigsten Hybriden.

Das Ergebnis sind die Tropical Dent®-Körnermaishybriden, die es exklusiv nur bei EURALIS gibt.
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EURALIS Saaten GmbH
EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa.

Kontakt
EURALIS Saaten GmbH
Gesa Christiansen
Oststrasse 122
22844 Norderstedt
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Europäische Geflügelmärkte: Brasilien engagiert sich in Europa auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette

Brasilien, größter Geflügel- und Hähnchenexporteur

Im Laufe der Jahre hat sich Brasilien weltweit an die Spitze der Geflügelexportländer gesetzt. Bei der Produktion belegt das Land den zweiten Platz. Fast 160 Länder auf fünf Kontinenten importieren brasilianisches Geflügel, vor allem Hähnchenfleisch, um ihren Bedarf sicherzustellen.

Der brasilianische Geflügelsektor hat sich stetig entwickelt. Dabei hat er seine Fähigkeit bewiesen, die strengsten internationalen Lastenhefte zu erfüllen und somit eine sichere Versorgung zu gewährleisten. Ein Beweis für die Sicherheit des Systems ist die Tatsache, dass Brasilien noch nie einen Fall von Vogelgrippe auf seinem Territorium registriert hat.

In Europa macht brasilianisches Hähnchenfleisch vier Prozent des gesamten Verbrauchs aus. Ein bescheidener, aber wesentlicher Beitrag, um die kontinuierliche Versorgung Europas sicherzustellen.

Eine integrierte und anerkannte Produktionsbranche
Der Geflügelsektor ist ein integraler Bestandteil des brasilianischen land-wirtschaftlichen Erbes. Rund 4,1 Millionen Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt von ihm ab. Der weitaus größte Teil der 13.058 Millionen Tonnen Geflügel wird in Familienbetrieben aufgezogen. Diese Züchter sind in 45 Kooperativen und Unternehmen organisiert, die die Vermarktung und Veredelung der Produktion übernehmen.
„Brasilien ist ein Land der Geflügelproduktion, das weltweit für sein Know-how und seine Leistungsfähigkeit anerkannt ist“, erklärt Francisco Turra, Präsident der brasilianischen Vereinigung für Tierisches Protein ABPA. „Alle Akteure der Branche haben sich nun zu einem innovativen Fortschrittsansatz verpflichtet, um den aktuellen Erwartungen der Verbraucher voll zu entsprechen.“

Ein ambitionierter Plan zur Antizipation gesellschaftlicher Anforderungen
Als einer der Hauptakteure in der weltweiten Geflügelfleisch-Versorgung entwickelt Brasilien derzeit einen neuen Aktionsplan. Dieser geht weit über die aktuellen Anforderungen an Lebensmittelsicherheit hinaus und soll die zukünftigen gesellschaftlichen Erwartungen antizipieren.

Die Branche möchte sich durch Qualitätskriterien und nachhaltige Entwicklung von ihren Mitbewerbern abheben. Denn gerade diese beiden Bereiche gehören zur DNA des brasilianischen Geflügelsektors und sollen in den kommenden Monaten weiter gestärkt werden.

Dieser Fortschrittplan ist auf drei Stufen aufgebaut:
Im November 2018 werden zunächst unabhängige Experten der französischen Beratungsgesellschaft Phyllum eine Studie über die europäischen Anforderungen durchführen. Besonders in Europa sind die Erwartungen der Verbraucher an die Lebensmittelsicherheit stark gestiegen. Die Studie soll all die Hauptanliegen der europäischen Verbraucher und Behörden ermitteln, die über die bisherigen Sicherheitsstandard hinausgehen.
Im Anschluss werden vor Ort alle Anlagen sowie Zucht- und Weiterverarbeitungspraktiken des brasilianischen Produktionssektors identifiziert, die in direktem Zusammenhang mit den bei der Analyse ermittelten Problemen stehen.

Schließlich wird ein unabhängiger wissenschaftlicher Ausschuss in Leben gerufen. Er soll die Akteure bei der Weiterentwicklung ihrer Praktiken unterstützen, um den gesellschaftlichen Erwartungen der Verbraucher gerecht zu werden.

Die brasilianische Geflügelbranche hat entschieden, diese Fortschrittsinitiative prioritär für den europäischen Markt zu ergreifen. Damit stellt sie erneut unter Beweis, dass sie die Anforderungen der Europäischen Union, einem der anspruchsvollsten Märkte der Welt, zu antizipieren vermag.

Hintergründe zum Betrugsfall 2017
Nachdem im März 2017 ein isolierter Betrugsfall aufgedeckt worden war, hat die gesamte Branche zusammen mit den Gesundheitsbehörden zahlreiche Korrektur- und Präventivmaßnahmen ergriffen. Unmittelbar nach Feststellung des Betrugs wurden 33 Mitarbeiter des Landwirtschaftsministeriums, die in der Untersuchung identifiziert worden waren, aus dem Gesundheitskontrollsystem entfernt. Darüber hinaus wurden den drei verdächtigen Betrieben ihre Ausfuhrlizenzen entzogen.
Seitdem haben alle Branchenakteure und Behörden eine Reihe sehr strenger neuer Prozeduren eingeführt. Diese sollen fortan Korruptionsfälle beseitigen und verhindern. Das vom brasilianischen Ministerium initiierte und von der Branche unterstützte Programm „Agro + Integridade“ soll die Transparenz maximieren und so einen Vertrauensbeweis liefern.
Ein Beweis für das Vertrauen der Europäischen Union in das brasilianische Produktions- und Kontrollsystem ist die Tatsache, dass die Geflügelexporte in die EU nie ausgesetzt wurden und kontinuierlich weiter durchgeführt werden.

Geflügel, Schlüsselsektor der brasilianischen Landwirtschaftsexporte
-Exportwert 2017: 7,1 Milliarden USD (Fleischexporte insgesamt 15 Milliarden USD)
-Exportvolumen 2017: 4,32 Millionen Tonnen
-Geflügelexporte in fast 160 Länder (EU, Japan, China, Saudi-Arabien, Mexiko…)

Die brasilianische Vereinigung für Tierisches Protein ABPA ist der institutionelle Vertreter der brasilianischen Geflügel- und Schweinebauern mit über 130 Mitgliedsunternehmen und Organisationen.

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Devoteam startet innovativen Studentenwettbewerb „Devogame“

Devoteam startet innovativen Studentenwettbewerb "Devogame"

Devogame geht in die dritte Runde (Bildquelle: Devoteam GmbH)

– Teams aus Europas führenden Universitäten und Hochschulen konkurrieren miteinander
– Wachsender Einstellungsbedarf von Nachwuchskräften in der Informatik (IT) und der Artificial Intelligence (AI)

Weiterstadt, 12. Oktober 2018: Devoteam, ein „Pure Player“ der digitalen Transformation großer Unternehmen in der EMEA-Region, hat heute den Start der dritten Ausgabe von „Devogame“ angekündigt. Neben deutschen Studententeams wird eine breite Palette von Teams aus Europas führenden Universitäten und Hochschulen miteinander konkurrieren. Der Wettbewerb ist für Devoteam eine gute Gelegenheit, innovative Nachwuchskräfte zu entdecken, zu fördern und in das Unternehmen einzugliedern.

Die Studenten haben die Möglichkeit sich bis Ende nächster Woche auf der offiziellen Website devogame.devoteam.com anzumelden und sich das Startvideo von „Devogame“ anzuschauen. Mit der Anmeldung erhalten die Studenten einen Zugang zum virtuellen Spiel „Phantom Mission“. Bei „Phantom Mission“ werden von Studenten Lösungen für eine Reihe von Problemen und Rätseln erarbeitet.

Zwei Finalistenteams werden pro Land ausgewählt. Diese Teams präsentieren im Dezember ihre Projekte am Devoteam-Hauptsitz in Paris im TEDx-Format. Das Gewinnerteam von „Devogame“ gewinnt eine Reise mit einem Blick hinter die Kulissen der CES-Fachmesse für Unterhaltungselektronik in Las Vegas im Januar 2019. Mitglieder der Devoteam Jury sind u.a. Stanislas de Bentzmann, Präsident und Mitbegründer von Devoteam, und Anthony Priestman, EMEA Business Development Manager Cloud bei Red Hat.

„Devogame ist eine gute Gelegenheit für Studenten, um sich innovative technische Lösungen selbst zu erarbeiten und sich dabei gleichzeitig über eine Karriere in der IT-Branche zu informieren“, sagte Natalija Kolar, Geschäftsführerin von Devoteam Deutschland. „Devoteam wächst kontinuierlich und somit haben wir einen starken Bedarf an talentierten Nachwuchskräften. Wir suchen nicht nur Studenten aus den Ingenieurwissenschaften sondern auch Studenten aus anderen Wissenschaften, die Interesse haben, ihre eigene IT-Kompetenz weiterzuentwickeln und von den Entwicklungen in der Informatik, wie beispielsweise der künstlichen Intelligenz, fasziniert sind.“

Devoteam plant in Europa bis Ende 2018 insgesamt 2.000 neue Mitarbeiter einzustellen. Heute beschäftigt Devoteam Deutschland 300 Professionals und hat eine Bedarf bis Ende 2018 von weiteren 60 Neueinstellungen.

Bei Devoteam bieten wir innovative Technologieberatung für Unternehmen und sehen uns als „Pure Player“ der digitalen Transformation großer Unternehmen.
Mit unserer multinationalen Ausrichtung und aufgrund des professionellen SMACS (Social, Mobile, Analytics, Cloud, Security) Portfolios ist Devoteam bevorzugter Partner von Geschäftskunden für das Management der Digitalen Revolution. „… we are #DigitalTransformakers“.
Devoteam ist im Markt etabliert. Europaweit vertrauen branchenübergreifend namhafte Unternehmen auf die innovativen Beratungspakete sowie die agilen und kosteneffizienten IT Lösungen. Devoteam differenziert sich über ein umfassendes Consulting Know-how, langjährige Lösungsexpertise und State-of-the-Art Produktpartnerschaften in Geschäftsfeldern, wie Agile IT, Digital Workplace, Business Process Excellence, Digital Experience, Cyper Security und Data as a Service.
Mit mehr als 5.425 Experten weltweit und mehr als 30 Jahren Erfahrungen als IT-Dienstleistungshaus ist Devoteam ein verlässlicher und zukunftssicherer Partner.
In Deutschland ist Devoteam mit ca. 300 Professionals in Weiterstadt, Köln, Hamburg, Stuttgart, Erfurt und München vertreten.
Im Jahr 2017 erzielte Devoteam in 17 Ländern in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten (EMEA) einen Umsatz von mehr als 540 Millionen Euro.

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+49 6151 868-7487
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