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„GEMA-Gebühren für Silvesterparty?“ – Expertengespräch des D.A.S. Leistungsservice

Wann Gastgeber GEMA-Gebühren zahlen müssen

Silvester steht vor der Tür und damit auch viele Partys für den gemeinsamen Rutsch ins neue Jahr. Und was wäre ein Fest ohne gute Musik? Gastgeber großer Partys sind sich oft unsicher, ob sie für das Spielen von Oldies oder aktuellen Hits sogenannte GEMA-Gebühren zahlen müssen. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), beantwortet Fragen zur GEMA und erklärt, wann eine Feier als GEMA-pflichtig gilt.

Die GEMA verlangt Gebühren für das Abspielen von Musik. Warum darf sie das und wofür genau verlangt sie das Geld?

Die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) ist eine sogenannte Verwertungsgesellschaft. Sie nimmt die Rechte von über 70.000 Mitgliedern wie Komponisten, Songschreibern und Musikverlegern wahr. Das heißt: Wer öffentlich, beispielsweise im Radio, in einer Diskothek oder einer Gaststätte, ein Musikstück abspielt, muss für diese Nutzung eine Gebühr an die GEMA zahlen. Die Gesellschaft verteilt diese Einnahmen dann an die Urheber. Ob es sich bei der Musik um Live-Musik handelt oder ob die Lieder von einer CD oder einer Online-Plattform wie beispielsweise Amazon, iTunes oder Spotify kommen, spielt dabei keine Rolle. Übrigens: Es gibt auch sogenannte GEMA-freie Musik. Dahinter verbergen sich einerseits Musikstücke, deren Verwertungsrechte zwar bei der GEMA liegen, deren Komponisten aber vor mehr als 70 Jahren verstorben sind. Für diese Werke ist die gesetzliche Schutzfrist laut § 64 des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) abgelaufen. Andererseits fallen darunter auch die Werke von lebenden Musikern, die bewusst nicht Mitglied der GEMA sind. Aber Achtung: An dieser Musik hat der Komponist oder Texter das Urheberrecht, Veranstalter dürfen sie also auch nicht ohne weiteres öffentlich abspielen.

Müssen Gastgeber einer privaten Party auch GEMA-Gebühren zahlen?

Für private Feiern fallen keine GEMA- oder sonstigen Lizenz-Gebühren an. Aber: Je größer die Veranstaltung, desto eher stuft die GEMA das Fest als öffentlich ein. Die Definition, wann Musikabspielen auf einer Feier als öffentlich gilt, ist allerdings kompliziert. Laut Urheberrechtsgesetz § 15 Absatz 3 UrhG ist die Wiedergabe eines Musikstückes öffentlich, wenn sie für mehrere Personen bestimmt ist, die zur „Öffentlichkeit“ gehören – die also nicht miteinander verwandt oder persönlich befreundet sind. Wenn alle Gäste in einer persönlichen Beziehung zum Gastgeber stehen, dann gilt die Veranstaltung als privat. Die Anzahl der Personen ist dabei nicht unbedingt ausschlaggebend: So können bei einer Hochzeitsfeier schnell mehr als hundert Angehörige und Freunde das Brautpaar feiern. Feiern jedoch auch einzelne Personen mit, die in keiner engen Beziehung zum Gastgeber stehen, können diese Auslöser für die GEMA-Pflicht sein. Allerdings: Die Musik muss dann auch für diese Personen „bestimmt“ sein. Dies ist nur der Fall, wenn der Veranstalter ihnen die Teilnahme erlaubt oder ermöglicht – aber nicht, wenn sie uneingeladen kommen. Auf einer großen privaten Party kann es für den Gastgeber daher empfehlenswert sein, alle Gäste persönlich einzuladen und den Einlass zu kontrollieren. So kann er sicherstellen, dass wirklich nur Personen kommen, mit denen er eine engere Beziehung hat.

Wenn ein Sportverein eine Silvesterparty veranstaltet: Ist das eine öffentliche Feier? Was sollte der Verein beachten?

Eine Vereinsfeier mit Musik gilt für die GEMA als öffentliche Veranstaltung, denn hier kommen mindestens zwei Personen, die nicht miteinander verwandt oder befreundet sind. Die Feier muss der Veranstalter vor dem Fest bei der GEMA anmelden, auch die Gebühren muss er im Vorfeld bezahlen. Viele Sportverbände haben einen Gesamtvertrag mit der GEMA abgeschlossen. Die Gesellschaft gewährt dann Nachlässe auf die üblichen Tantiemensätze. Wer trotz GEMA-Pflicht nicht zahlt, muss damit rechnen, eine Forderung nach einem hundertprozentigen Aufschlag auf den eigentlichen Tarif zu erhalten. Vereinsmitglieder, die eine Silvesterfeier für den Verein planen, sollten sich am besten bei der Vereinsführung oder dem Landesverband nach einem Gesamtvertrag erkundigen.
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„Hilfe für schwere Stunden“ – Expertengespräch der ERGO Direkt Versicherungen

Was Hinterbliebene zur Planung einer Beerdigung wissen müssen

Der Tod eines Angehörigen stellt die Hinterbliebenen sowohl emotional als auch organisatorisch vor eine große Aufgabe. Oft noch am Todestag müssen sie sich mit der Planung der Beerdigung befassen. Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sie dabei beachten müssen, weiß Reinhard Hacker, Experte für Sterbegeldversicherungen der ERGO Direkt Versicherungen. Er gibt nützliche Tipps für die Organisation und informiert über Kosten.

Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten für eine Beerdigung?

Neben der klassischen Sarg- und Urnenbeisetzung gibt es zahlreiche alternative Bestattungsmöglichkeiten. Die deutschen Gesetze schließen jedoch viele eher ausgefallene Varianten wie beispielsweise eine Diamantbestattung aus. Zu den wichtigsten rechtlichen Grundlagen zählt der Friedhofszwang: Verstorbene dürfen nur auf dafür zugelassenen Flächen ihre letzte Ruhe finden. Die Bundesländer legen diese Regelung allerdings unterschiedlich streng aus. In Bremen beispielsweise ist es seit 2015 erlaubt, die Asche des Verstorbenen auf einem privaten Grundstück zu verstreuen. Die Urne zu Hause aufzubewahren, geht dagegen nicht. Außerdem müssen die Hinterbliebenen ein Bestattungsunternehmen beauftragen, welches den Transport des Toten beziehungsweise der Urne übernimmt. Auch die Bestattungsfrist ist in den Bundesländern unterschiedlich. Sie beginnt bei 48 Stunden und endet beispielsweise in Baden-Württemberg nach 4, in Brandenburg nach 10 Werktagen, während Hamburg keine Fristen setzt. Über die genauen Fristen können sich Trauernde zum Beispiel beim Bestatter oder dem zuständigen Friedhofsamt informieren.

Was ist wichtig für die Organisation?

Um mit der Planung der Beerdigung zu beginnen, sollten Angehörige zunächst ein Bestattungsunternehmen auswählen. Das kann einfach das nächstgelegene sein. Wer die Kraft und die Zeit hat, kann sich aber auch verschiedene Angebote einholen, um sich einen Überblick über Möglichkeiten und Kosten zu verschaffen. Auf jeden Fall müssen die Trauernden für sich einige Fragen klären. Zum Beispiel: Soll es eine Erd- oder Feuerbestattung werden? Soll ein Geistlicher anwesend sein? Findet die Beerdigung auf einem klassischen Friedhof oder in einem sogenannten Friedwald statt? Hier ruht die Asche in einer biologisch abbaubaren Urne an der Wurzel eines Baumes. Neben der Beerdigung sollten sich die Hinterbliebenen auch Gedanken darüber machen, ob sie eine Trauerfeier abhalten wollen und in welchem Rahmen.

Welche Kosten kommen auf die Angehörigen zu?

Leider werden Angehörige recht schnell mit den Kosten für Bestattung und Trauerfeier konfrontiert. Die komfortabelste Lösung ist es, ein Komplettpaket bei einem Bestatter zu buchen. Hier haben Hinterbliebene allerdings weniger Kontrolle über die entstehenden Kosten. Denn grundsätzlich setzen sie sich aus festen und variablen Ausgaben zusammen. Zu den festen Ausgaben zählen alle notwendigen Dokumente wie beispielsweise die Sterbeurkunde. Die Kosten hierfür legen die Gemeinden fest. Auch die Gebühren für die Grabstätte auf dem Friedhof sind festgelegt. Sie unterscheiden sich je nach Art des Grabes. Grundsätzlich sind die Preise in ländlichen Gemeinden meist deutlich niedriger als in der Stadt. Auch eine Urne schlägt weniger zu Buche als ein Sarg, dazu kommen dann jedoch die Kosten des Krematoriums. Die variablen Kosten betreffen zum größten Teil die Beerdigung selbst: Vom Blumenschmuck bis zur Musik sind dem Budget hier nach oben keine Grenzen gesetzt. Falls Angehörige nicht ausreichend Geld für die Organisation der Beerdigung zur Verfügung haben, können sie sich an das Sozialamt wenden und hier einen entsprechenden Antrag stellen. Die Hinterbliebenen sollten auch klären, ob der Verstorbene eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen hat. Die Auszahlung kann je nach Volumen die Beerdigungskosten komplett oder zumindest zum Teil decken. Hinterbliebene sollten die Versicherung wenn möglich innerhalb von 30 Tagen nach dem Todesfall informieren. Welche Dokumente sie benötigen, regelt das entsprechende Versicherungsunternehmen. In den meisten Fällen benötigen sie den Versicherungsschein und die Sterbeurkunde.
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„20 Jahre Transplantationsgesetz“ – Expertengespräch der DKV

Wissenswertes rund um den Organspendeausweis

Am 1. Dezember 2017 feiert das Transplantationsgesetz seinen 20. Geburtstag. Es regelt die Spende, Entnahme, Vermittlung und Übertragung von Organen. Der Bedarf ist groß: Zum 1. Januar 2017 haben laut Eurotransplant über 10.000 Menschen in Deutschland auf ein Spenderorgan gewartet. Wer nach dem Tod seine Organe spenden möchte, kann diese Entscheidung in einem Organspendeausweis dokumentieren. Von dieser Möglichkeit macht nach einer repräsentativen Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aus dem Jahr 2016 aber nur ein Drittel der Deutschen Gebrauch. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, erklärt die Vorteile eines Organspendeausweises und die medizinischen Voraussetzungen für eine Organspende.

Welchen Zweck hat der Organspendeausweis und wo ist er erhältlich?

Den Organspendeausweis gibt es bereits seit 1971. Er informiert Hinterbliebene und Ärzte, ob der Besitzer nach dem Tod seine Organe spenden möchte. Was viele nicht wissen: Mit dem Ausweis können die Betroffenen auch „Nein“ zur Organspende sagen. Damit entlastet das Dokument vor allem die Angehörigen, die ansonsten im Todesfall diese Entscheidung fällen müssen. Alternativ ist es auch möglich, im Ausweis eine Person anzugeben, die nach dem Tod entscheidet, was mit den Organen passieren soll. Ausweis-Besitzer können auch nur bestimmte Organe für eine Spende freigeben und andere wiederum für eine Entnahme ausschließen. Außerdem können sie ihre Entscheidung jederzeit rückgängig machen oder ändern. Den Organspendeausweis gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.organspende-info.de Aber auch Arztpraxen und Apotheken, Krankenkassen und -versicherungsunternehmen sowie Pass- und Meldeämter legen die Ausweise häufig aus.

Wie stellen Ärzte fest, dass ein potentieller Spender auch wirklich tot ist?

Ein Spender kommt nur dann in Betracht, wenn ein vollständiges und irreversibles Hirnversagen vorliegt. Zwei voneinander unabhängige Neurologen müssen den Hirntod feststellen. Hirntod bedeutet eine unwiederbringlich erloschene Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms. Mediziner stellen den Hirntod in drei Schritten fest: Neben der Art und Ursache der Hirnschädigung untersuchen sie anhand verschiedener Reflexe des Patienten die Gehirnfunktionen. Um die Irreversibilität der Symptome zu bestätigen, muss der Arzt die Untersuchungen nach einer bestimmten Wartezeit wiederholen. Oder er führt eine zusätzliche Messung der elektrischen Aktivität und Durchblutung des Gehirns durch.

Wer entnimmt die Organe nach dem Tod und wer entscheidet, wer sie bekommt?

Ist der Tod zweifelsfrei festgestellt und eine Entscheidung für eine Organspende gefallen, melden die Mediziner die Organspende an die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO). Anschließend ermitteln sie anhand von Blut- und Gewebeproben alle wichtigen Laborwerte, wie zum Beispiel die Blutgruppe, und übermitteln die Daten an Eurotransplant. Diese Organisation ist für die Vermittlung von Organspenden in Belgien, Deutschland, Kroatien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich und Slowenien zuständig. Nur wer auf deren Warteliste steht, kann ein Spenderorgan empfangen. Eurotransplant wertet dann die Daten des möglichen Spenders aus und ermittelt daraus den am besten geeigneten Empfänger. Die eigentliche Organentnahme nehmen die Ärzte der DSO vor. Erst während der Operation entscheiden die Mediziner, welche der vom Spender freigegebenen Organe für eine Transplantation geeignet sind.
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„Diabetes auf dem Vormarsch“ – Expertengespräch der DKV

Ursachen der Stoffwechselkrankheit und Therapien

Am 14. November ist Weltdiabetestag. Er ist so aktuell wie nie zuvor, denn in Deutschland hat sich Diabetes zu einer wahren Volkskrankheit entwickelt. Über sechs Millionen Menschen sind betroffen, so der „Deutsche Gesundheitsbericht Diabetes 2017“. Die meisten davon haben Diabetes Typ 2. Was genau hinter der Stoffwechselkrankheit steckt, welche verschiedenen Ausprägungen es gibt und welche Therapien helfen, erklärt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Was ist Diabetes und wie unterscheiden sich die unterschiedlichen Typen?

„Diabetes mellitus“ ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, die zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Die wichtigsten Unterformen der Krankheit sind Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Über 90 Prozent der Erkrankten sind Typ-2-Diabetiker. Früher trat diese Diabetes-Form verstärkt im höheren Lebensalter auf. Daher wurde sie auch als „Altersdiabetes“ bezeichnet. Doch inzwischen erkranken immer mehr junge Menschen daran. Typ-1-Diabetes betrifft nur etwa fünf Prozent aller Diabetes-Patienten und entwickelt sich in der Regel schon im Kindes- oder Jugendalter: Den Betroffenen mangelt es am körpereigenen Hormon Insulin. Darüber hinaus gibt es noch die seltene Sonderform LADA-Diabetes („Latent Autoimmune Diabetes of Adults“) sowie den Schwangerschaftsdiabetes, den etwa vier von 100 werdenden Müttern entwickeln. Er verschwindet meist nach der Geburt wieder.

Was sind die Ursachen für Diabetes?

Insulin ist ein für den Stoffwechsel des Körpers wichtiges Hormon. Seine Aufgabe ist es, Glukose aus dem Blut in die Zellen zu transportieren. Bei der Stoffwechselkrankheit Diabetes ist die Insulinproduktion gestört. Wenn der Körper den Botenstoff zu wenig oder gar nicht mehr produziert, handelt es sich um einen Typ-1-Diabetes. Bisher ist unklar, wie es zu dieser Fehlfunktion kommt. Neben genetischen Faktoren können auch Viren oder Bakterien sowie Ernährungsgewohnheiten eine Rolle spielen. Bei der Form Typ-2 stellt die Bauchspeicheldrüse Insulin zwar her, die Körperzellen erkennen das Hormon aber nicht mehr – Mediziner sprechen von einer Insulinresistenz. In der Folge nehmen die Zellen keine oder wenig Glukose auf, der Zucker staut sich stattdessen im Blut. Mögliche Ursachen sind genetische Veranlagung, aber auch ungesunde, zu reichhaltige Ernährung, mangelnde Bewegung und daraus resultierendes Übergewicht. Da die Zahl der übergewichtigen Menschen zunimmt, schätzen Experten, dass auch die Zahl der Diabetiker in den nächsten Jahren weiter deutlich ansteigen wird.

Was sind Symptome von Diabetes und welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Dauerhaft hohe Blutzuckerwerte können zu Schäden an Herz, Augen und Nieren führen. Je früher Diabetes diagnostiziert wird, desto besser lassen sich solche möglichen Folgen vermeiden. Daher ist es wichtig, bei Symptomen wie beispielsweise großem Durstgefühl, starkem Harndrang, Appetitmangel, häufigen Infekten oder Sehstörungen den Hausarzt aufzusuchen. Abhängig von der Diagnose empfiehlt er dann, oft gemeinsam mit weiteren Spezialisten, geeignete Therapien. Neben Tabletten oder Insulininjektionen spielt hier auch die Umstellung der Ernährung eine wichtige Rolle. Da gerade bei der Typ-2-Variante Übergewicht ein Auslöser oder Verstärker der Krankheit sein kann, ist es wichtig, sowohl auf einen gesunden, ausgewogenen Speiseplan als auch auf regelmäßige körperliche Aktivität zu achten. Unter Umständen sind dann weniger Medikamente nötig. Es ist sogar möglich, den Diabetes ganz zurück zu drängen. Wie oft und wie viel Sport hilfreich ist, sollten Erkrankte mit dem Hausarzt absprechen. Auch zur Vorbeugung ist regelmäßige Bewegung wichtig: Sind die Muskeln aktiv, verbrauchen sie Energie, also Glukose. Deshalb sinkt der Blutzuckerspiegel und damit das Risiko, wegen eines dauerhaften Überangebots an Glukose eine Insulinresistenz zu entwickeln. In Kombination mit einem ausgewogenen Speiseplan sind bereits 30 Minuten Bewegung täglich ausreichend. Und es muss auch nicht gleich Kraftsport sein. Wer darauf achtet, sich im Alltag möglichst viel zu bewegen, hat schon viel gewonnen. Das fängt damit an, Treppen zu steigen statt den Aufzug zu nehmen oder mit dem Rad statt mit dem Bus zur Arbeit zu fahren.
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„Gepflegt durch den Winter“ – Expertengespräch der DKV

Wie die Haut auch in der kalten Jahreszeit gesund bleibt

Die Haut ist ein Multitalent: Sie schützt vor schädlichen Umwelteinflüssen und Krankheitserregern, speichert Nährstoffe und Wasser und scheidet Abbauprodukte des Stoffwechsels aus. Doch die kommenden Wintermonate mit dem ständigen Wechsel von kalter Luft draußen und warmer, trockener Heizungsluft drinnen bedeuten für unsere Schutzhülle Stress pur. Warum das so ist, was der Haut in dieser strapaziösen Zeit gut tut und welche Besonderheiten es bei der Pflege von Gesicht, Lippen, Händen und Füßen gibt, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Warum ist der Winter für die Haut so stressig? Wie kann ich sie in der kalten Jahreszeit pflegen und schützen?

Bei Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, um die Wärme im Inneren des Körpers zu halten. Dadurch erhält die Haut weniger Nährstoffe und Sauerstoff. Die Folge: Ihr Stoffwechsel läuft nur noch eingeschränkt. Hinzu kommt, dass die kalte Luft die Talgproduktion herabsetzt. Wenn dieser natürliche Fettfilm fehlt, kann die Haut schneller austrocknen. In Kombination mit trockener Heizungsluft können Rötungen und Juckreiz oder gar Entzündungen und Ekzeme die unangenehme Folge sein. In den Wintermonaten ist es daher gut, nicht zu häufig, zu lang und zu heiß zu duschen oder zu baden. Duschöle – am besten ph-neutrale – pflegen die Haut besser als Seife oder Duschlotion. Nach dem Duschen oder Baden tut der Haut eine rückfettende Bodylotion gut. Sie hilft, die Schutzfunktion wiederherzustellen und den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Lotionen mit hohem Fettanteil sind im Winter besonders geeignet, etwa Produkte mit pflanzlichen Ölen wie Argan, Linolsäure oder Sheabutter oder dem hauteigenen Feuchtigkeitsbinder Urea (Harnstoff). Mehr als zehn Prozent Urea sollten aber nicht enthalten sein, denn zu viel Harnstoff kann in der Haut Mikrokristalle bilden, die Hautirritationen hervorrufen können. Körperbereiche wie die Knie, Schienbeine, Füße oder Ellbogen, die besonders zur Trockenheit neigen, dürfen extra dick eingecremt werden. Außerdem kann der Haut ein gutes Raumklima helfen. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent. Als natürliche Luftbefeuchter können etwa Pflanzen dienen, da sie Feuchtigkeit an die Umwelt abgeben. Grünlilien, Zimmerlinden, Zyperngras und Papyrus eignen sich besonders. Auch spezielle Luftbefeuchter leisten gute Dienste. Jeder sollte außerdem für ausreichend Flüssigkeitszufuhr von Innen sorgen – mit mindestens zwei Liter Wasser oder Tee täglich.

Gesicht und Lippen sind der Kälte besonders ausgesetzt. Brauchen sie besondere Pflege?

Es empfiehlt sich, im Winter für das Gesicht nur milde Reinigungslotion zu verwenden und auf alkoholhaltiges Gesichtswasser ganz zu verzichten. Cremes können im Winter ruhig etwas reichhaltiger sein. Gut sind zum Beispiel Produkte mit essentiellen Fettsäuren wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Die Lippen, die durch Kälte und Heizungsluft schnell spröde werden, am besten regelmäßig mit einem Fettstift mit Honigessenz oder Panthenol eincremen. Das schützt vor Austrocknung. Sind die Lippen einmal trocken, spüren viele den Impuls, sie mit Speichel zu befeuchten. Das ist aber kontraproduktiv, denn wenn der Speichel verdunstet, trocknen sie noch mehr aus. Hier helfen Vaseline oder eine weiche Zinkpaste.

Auch die Hände und Füße sind im Winter oft sehr trocken. Was hilft?

Die Hände sind im Winter tatsächlich sehr strapaziert, da sie wenig Talgdrüsen und kaum Fettgewebe besitzen. Jedes Händewaschen trocknet sie zusätzlich aus. Daher öfter mal ein Hautdesinfektionsmittel oder Handwaschöle statt Seife benutzen. Nach dem Waschen am besten eine fetthaltige Creme, mit entzündungshemmenden Inhaltsstoffen wie Kamille oder Ringelblumen auftragen. Beim Abwasch schützen luftdurchlässige Gummihandschuhe die sensible Hautpartie. Sind die Hände sehr trocken oder sogar rissig, kann ein stark fettendes Produkt Linderung verschaffen. Am besten über Nacht unter Baumwollhandschuhen einwirken lassen. Auch die Füße leiden im Winter: Oft bilden sich Risse und Hornhaut. Hier helfen pflegende Fußcremes, die Urea enthalten. Am besten nach dem Auftragen gleich die Socken anziehen, denn so können die pflegenden Substanzen am besten einziehen.
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„Wie Sprachassistenten funktionieren“ – Expertengespräch der ERGO Direkt Versicherungen

Smarte Helfer: Alexa, Siri, Cortana und Co.

„Computer, starte das Raumschiff!“: Diesen Satz kennen viele aus Science-Fiction-Serien. Was vor ein paar Jahren noch Gedankenspielerei war, ist heute bereits in zahlreichen Haushalten Realität: Ein Sprachassistent, der neben einem schnellen Zugriff auf das Internet die Bedienung vieler technischer Geräte ermöglicht. Laut einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom können sich 39 Prozent der Deutschen vorstellen, einen Sprachassistenten zu nutzen. Wie sie genau funktionieren, welche Vorteile sie für Verbraucher haben und welche Risiken sie bergen, weiß Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen.

Was ist ein Sprachassistent?

Sprachassistenten sind kleine Computer mit eingebauten Lautsprechern und Mikrofonen. Das bekannteste Produkt auf dem Markt ist zurzeit der „Echo“, mit der Software, also dem eigentlichen Sprachassistenten, „Alexa“. Weitere Beispiele sind Siri, Google Assistant oder Cortana. Erhalten die Sprachassistenten ein Kommando, reagieren sie und führen die gewünschte Aktion aus. Dafür müssen sie mit dem Internet verbunden sein. Außerdem lassen sie sich mit dem Smartphone oder Smart-Home-Geräten koppeln. Zukünftig möchten die Hersteller die smarten Lautsprecher zusätzlich mit Kameras ausstatten, die zum Beispiel beim Finden des passenden Outfits helfen sollen.

Wofür können Verbraucher einen Sprachassistenten genau nutzen?

Im Alltag sind die Computer vielfältig einsetzbar: Sie unterstützen bei einfachen Aktionen, stellen beim Backen beispielsweise einen Timer ein. Außerdem ist es Nutzern per Sprachbefehl möglich, den Wetterbericht abzurufen oder, auch in Verbindung mit Streaming-Diensten, Musik abzuspielen. In Kombination mit dem Smartphone können die Assistenten Termine in den mobilen Kalender eintragen und an diese erinnern. Wer beim Kochen feststellt, dass gerade der letzte Tropfen Öl in den Salat gewandert ist, kann per Sprachbefehl sofort die Einkaufsliste des Smartphones aktivieren. Auch Online-Shopper können von Sprachassistenten profitieren: Per Sprachbefehl lassen sich Waren auswählen und direkt bestellen. Das volle Funktionsspektrum entfalten die Computer aber erst, wenn Anwender sie mit Smart-Home-Geräten vernetzen. Durch Sprachbefehle können Hausbesitzer dann beispielsweise das Thermostat einstellen, Lichter dimmen, Rollläden schließen oder das Alarmsystem steuern.

Sprachassistenten hören mit. Wie sicher sind die Informationen, die sie dabei aufnehmen?

Neben den vielen Nutzungsmöglichkeiten, die die intelligenten Lautsprecher bieten, bergen sie jedoch auch Risiken. Denn sobald sie Befehle erhalten, nehmen sie alle Geräusche in ihrer unmittelbaren Umgebung auf. Sie sammeln also in diesem Zeitraum alle möglichen Informationen über die Personen, die in ihrer Gegenwart sprechen. Bei den meisten Herstellern ist nicht ganz klar, ob, wo und wie lange sie die gesammelten Daten speichern. Eine weitere Frage, die sich vielen Verbrauchern stellt: Nimmt der Assistent nur dann auf, wenn sie ihn aktiviert haben? Denn der Sprachassistent hört nicht ausschließlich auf seinen „Namen“, sondern auch auf Wörter, die ähnlich klingen. Dadurch besteht die Gefahr, dass Nutzer die Lautsprecher unbeabsichtigt aktivieren und der Sprachassistent so Gespräche mithört. Im schlimmsten Fall führt er dann einen Befehl aus, der vom Nutzer nie als solcher gedacht war. So geschehen bei einem Fall in den USA: Ein Kind hatte sich mit einem Sprachassistenten „unterhalten“. Dabei hatte es unwissentlich den Befehl erteilt, ein Puppenhaus sowie zwei Kilogramm Kekse zu bestellen. Um solche unfreiwilligen Online-Käufe zu vermeiden, können Nutzer diese Funktion mit einem Passwort schützen oder komplett sperren. Wer wirklich sicher sein möchte, dass das Gerät keine Gespräche mithört oder gar aufzeichnet, kann die Mikrofone komplett ausschalten. Alternativ können Nutzer den Sprachassistenten auch gänzlich vom Netzwerk trennen und nur für die explizite Nutzung aktivieren.
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„Nach dem Sturm: Tipps für Hausbesitzer“ – Expertengespräch der ERGO Versicherung

Erste wichtige Schritte bei Unwetterschäden

Tief „Xavier“ fegte gestern über Deutschland hinweg und brachte orkanartige Böen und starken Regen mit sich. Für Hausbesitzer waren die Folgen in Teilen Deutschlands gewaltig: vollgelaufene Keller, abgedeckte Dächer, Schäden an der Fassade. Betroffene wissen im ersten Moment oft nicht, was sie tun sollen. Rolf Mertens, Versicherungsexperte der ERGO, fasst die wichtigsten Schritte zusammen und erklärt, was bei der Schadensmeldung an die Versicherung zu beachten ist.

Ein Sturm hinterlässt manchmal ein ganz schönes Chaos. Was sind die ersten wichtigen Schritte für Hausbesitzer?

Zunächst einmal: Abwarten, bis der Sturm vollständig abgeklungen ist. Wer vorher das Haus verlässt, um Schäden zu begutachten, läuft Gefahr, beispielsweise von herumfliegenden Ästen getroffen zu werden. Anschließend zuerst das Haus und die unmittelbare Umgebung auf Gefahrenquellen überprüfen. Bei unmittelbarer Gefahr – zum Beispiel durch einen umgestürzten Baum – sollte der Betroffene die Feuerwehr informieren und ihr die Aufräumarbeiten überlassen. Das gilt auch im Falle eines mit Wasser vollgelaufenen Kellers. Ist Wasser in das Gebäude eingedrungen, empfiehlt es sich zudem, alle elektrischen Geräte vom Netz zu nehmen. Auch eine „Sichtprüfung“ des Hausdachs gehört zu den ersten wichtigen Maßnahmen. Das heißt, das Dach von der Straße, vom Dachfenster oder dem Balkon aus begutachten, ohne es zu betreten. Die Hausbewohner sollten alle festgestellten Schäden fotografieren. Bis die Versicherung oder ihr zuständiger Schadensermittler den Schaden begutachtet hat, empfiehlt es sich, mit umfangreichen Aufräum- und Reparaturarbeiten zu warten. Kleinere Schäden wie zerstörte Fensterscheiben sollten Betroffene aber provisorisch beheben, um so mögliche unliebsame Folgen, zum Beispiel eindringendes Regenwasser, zu verhindern. Ist umgehend eine Reparatur notwendig – etwa bei größeren Schäden am Dach – sollten die Betroffenen zunächst die Versicherung kontaktieren, bevor sie einen Handwerker beauftragen.

Was ist bei der Meldung der Schäden an die Versicherungen zu beachten? Müssen Betroffene Quittungen über den Wert der beschädigten Gegenstände beilegen?

Betroffene sollten ihre Versicherung direkt nach der ersten Sichtung der Schäden kontaktieren. Für eine schnelle Bearbeitung sind die Versicherungsnummer sowie folgende Angaben notwendig: Eine möglichst genaue Beschreibung der Schäden, der Umfang – beispielsweise vier Fenster im Erdgeschoß, eines im ersten Stock – und die ungefähre Schadenshöhe. Fotos der Sturmschäden dienen als eindeutiger Nachweis. Zudem veranschaulichen sie die Schäden und unterstützen bei der Einschätzung der Schadenshöhe. Auch Quittungen können helfen, die Schadenshöhe zu ermitteln. Wer keine Rechnungen mehr hat, sollte versuchen, den Zeitpunkt der Anschaffung und den Neupreis anzugeben.

Welche Versicherung haftet für welche Schäden? Sind Schäden durch Sturm immer abgesichert?

Wichtig ist, dass die Gefahr „Sturm“ explizit in der Wohngebäudeversicherung mitversichert ist. Als Sturm gilt bei den meisten Versicherern oder Versicherungsgesellschaften Wind mit einer Geschwindigkeit ab 63 Kilometern in der Stunde, das entspricht Windstärke acht. Schließt der Versicherungsschutz dies ein, sind Schäden am Haus wie kaputte Fenster oder ein Leck im Dach abgedeckt. Ist Regen durch das lecke Dach eingedrungen und hat das Mobiliar beschädigt, ist die Hausratversicherung der richtige Ansprechpartner. Sie übernimmt die Kosten für die Wiederbeschaffung – und zwar zum Neuwert. Schäden am Auto durch Sturm deckt die Teilkaskoversicherung ab.
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„Wenn die Blätter fallen“ – Expertengespräch des D.A.S. Leistungsservice

Tipps für Gartenbesitzer rund um das Entsorgen von Herbstlaub

Wenn sich im Herbst die Blätter bunt färben, freut sich nicht jeder über die farbenfrohe Pracht. Vor allem Haus- und Gartenbesitzer fragen sich: Wohin mit dem vielen Laub? Wer ist für das Laubfegen zuständig? Und wann besteht Anspruch auf eine Laubrente? Antworten darauf hat Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Gartenbesitzer müssen sich im Herbst jedes Jahr aufs Neue um das herabgefallene Laub ihrer Bäume und Sträucher kümmern. Wie können sie es fachgerecht entsorgen? Ist zum Beispiel das Verbrennen von Laub im Garten erlaubt?

Gartenabfall ist Bioabfall. Die Entsorgung des Bioabfalls regelt das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) auf Bundesebene. In den einzelnen Bundesländern kommen jeweils eigene Abfallgesetze und zum Teil besondere Verordnungen über den Umgang mit Bioabfall hinzu. Das Verbrennen von Laub im Garten ist darin nicht als zulässige Art der Entsorgung vorgesehen. Zudem sind Gartenfeuer oft auch durch andere Gesetze und Regelungen von Gemeinden verboten. In einigen Bundesländern ist das Laubverbrennen mit Einschränkungen erlaubt, näheres regeln wieder die Gemeinden. In Sachsen-Anhalt beispielsweise müssen Gärtner sich dabei an bestimmte Termine, festgelegte Uhrzeiten und einige Auflagen wie beispielsweise die Rauchvermeidung halten. In Bayern ist das Verfeuern von Laub innerorts dagegen komplett verboten. Mit den strengen Regelungen wollen Bund, Länder und Gemeinden verhindern, dass unkontrolliertes Verbrennen zu Rauch-, Geruchs- und Feinstaubbelastung oder bei Trockenzeit gar zu einem Brand führt. Alternative Entsorgungsmöglichkeiten sind, abhängig von der Menge, die Biotonne, der Kompost oder die Sammelstellen im Wertstoffhof. Manche Städte wie etwa Hamburg bieten im Herbst auch besondere Laubsäcke an, die die Müllabfuhr zu festen Terminen gegen eine geringe Gebühr abholt. Kleine Mengen an Laub können auch die Blumenbeete im Winter vor Kälte schützen. Im Restmüll haben Gartenabfälle grundsätzlich nichts zu suchen. Nur, wenn es gar keine andere Möglichkeit gibt, kann es zulässig sein, den Gartenabfall in die Restmülltonne zu kippen. Wer dagegen sein Laub im Wald ablädt, muss mit einem Bußgeld von mehreren hundert Euro rechnen. Denn über die Gartenabfälle werden die dortigen Böden überdüngt, ortsfremde Pflanzen und Schädlinge verbreitet und ansässige Pflanzen erstickt.

Wenn der Wind kräftig durch die Bäume pfeift, liegt das Laub anschließend überall. Wer ist dann für das Laubfegen auf Straßen und Gehwegen verantwortlich?

Zuständig ist derjenige, der die sogenannte Verkehrssicherungspflicht hat. In Deutschland sind das die Gemeinden. Sie müssen dafür sorgen, dass die Straßen und Gehwege frei von Laub sind. Meist geben sie diese Pflicht zumindest teilweise an die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke weiter. Das steht dann in der Gemeindesatzung. Haben die Grundstückseigentümer ihre Immobilien vermietet, können sie die Pflicht zum Laubkehren auch via Mietvertrag auf die Mieter übertragen. Der Vermieter behält jedoch trotzdem eine Kontrollpflicht. Wer schludert, muss im Fall eines Unfalls – wenn beispielsweise ein Fußgänger auf nassem Laub ausrutscht – mit Schadensersatzansprüchen rechnen. Die Uhrzeiten für die Räumpflicht und die Häufigkeit sind oft Gegenstand von Streitfällen vor Gericht. Meist gelten für das Laubkehren dieselben Zeiten wie für den Winterdienst, also werktags zwischen 7 und 20 Uhr, am Wochenende ab 9 Uhr. Wie oft der Eigentümer oder Mieter fegen muss, hängt von der Laubmenge ab. Ob er neben dem Gehweg auch die Fahrbahn reinigen muss, steht in der Satzung der jeweiligen Gemeinde. Wichtig ist, dass es zu keiner Gefahr für Fußgänger, Auto- und Radfahrer durch einen rutschigen Bodenbelag kommt.

Leider hält sich Herbstlaub nicht an Grundstücksgrenzen. Daher kommt es oft vor, dass ein Grundstückseigentümer das Laub des Nachbarn in seinem Garten vorfindet. Wer muss die Blätter dann entfernen? Gibt es dafür nicht eine sogenannte Laubrente?

Die im Herbst üblichen Blättermengen muss ein Nachbar meist akzeptieren und auch das fremde Laub von seinem Grundstück oder – im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflicht – zum Beispiel vom Gehweg beseitigen. Einen Anspruch auf eine Entschädigung, die sogenannte Laubrente (§ 906 Abs. 2 Bürgerliches Gesetzbuch), hat er nur bei einer – aus objektiver Sicht – ungewöhnlich großen und unzumutbaren Beeinträchtigung des Grundstücks. Die Mehrzahl der Gerichtsentscheidungen zur Laubrente betonen, Laubfall sei, besonders in Wohngebieten mit vielen Bäumen, eine ortsübliche und hinzunehmende Natureinwirkung (zum Beispiel AG München, Az. 114 C 31118/12, und OLG Hamm, Az. 5 U 161/08) und lehnen eine Laubrente ab.
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„Mailand in drei Tagen: Städtereisen im Trend“ – Expertengespräch der ERV

Tipps für einen gelungenen Städte-Kurztrip

Der Herbst ist eine ideale Zeit für Städtetrips: Nach der Sommerhitze lädt das angenehme Klima zum Sightseeing ein. Meist nutzen Reisende dafür ein verlängertes Wochenende. Um die kurze Zeit optimal zu gestalten, gibt Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), Tipps für die Planung.

Lohnt es sich, für einen Städtetrip einen Mietwagen zu buchen oder ist es besser, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen? Was sollten Städtereisende dabei beachten?

Nicht immer bedeutet ein Auto Flexibilität und Unabhängigkeit. Die Erkundungstour mit dem Mietwagen kann in einer fremden Stadt schnell anstrengend werden. Die fehlende Ortskenntnis oder andere Verkehrsregeln und -gepflogenheiten sind oft eine Herausforderung für den Urlauber. Ist das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel in der Stadt gut ausgebaut, kann es daher stressfreier sein, mit Bus oder Bahn die Sehenswürdigkeiten zu entdecken. In einigen Städten bieten Verkehrsverbunde spezielle Touristentickets an, mit denen Reisende neben der unbegrenzten Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel auch beim Eintrittsgeld etwa in Museen sparen können. Allerdings gibt es nicht bei jeder Sehenswürdigkeit Rabatt und oft sind beliebte Ziele ausgeschlossen. Deshalb sollten sich Urlauber vorab Gedanken machen, was sie sich ansehen möchten und ob ein Touristenticket dafür geeignet ist. Andernfalls kann eine Tages- beziehungsweise Mehrtageskarte günstiger sein. Die meisten Verkehrsverbunde sind im Internet vertreten, wo sich die Städteurlauber noch vor der Abreise informieren und ihre Touren oft schon im Voraus planen können.

Hotels gibt es in allen großen Städten reichlich. Doch welche Lage empfiehlt sich: Mitten in der Stadt oder lieber am Stadtrand?

Ob mitten in der Stadt oder etwas außerhalb – das muss jeder Reisende für sich entscheiden. Meist sind die Hotels am Stadtrand günstiger als Unterkünfte im Zentrum und sie liegen oft auch in einer eher ruhigeren Umgebung. Der Nachteil: Die längere Anfahrtszeit ins Zentrum verkürzt die sowieso knappe Zeit eines Kurztrips. Mit einem Hotel in Zentrumsnähe können Städtereisende meist viele Sehenswürdigkeiten, aber auch Restaurants und Geschäfte zu Fuß erreichen. Allerdings müssen sie dann mit mehr Lärm rund um ihre Unterkunft rechnen. Nachtschwärmer kommen möglicherweise in einem Hotel im Ausgehviertel auf ihre Kosten. Es fällt vielleicht eine längere Anfahrtszeit zu Sehenswürdigkeiten an. Allerdings sind sie nach einer langen Nacht schnell in ihrer Unterkunft. Wem die Lage des Hotels nicht so wichtig ist, der kann eventuell mit einem Last-Minute-Pauschalangebot ein Schnäppchen ergattern: Im Preis sind dann An- und Abreise, Übernachtung meist mit Frühstück sowie teilweise bestimmte Aktivitäten und Eintrittsgelder inbegriffen. Gelegentlich ist sogar die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel inklusive.

Wie können sich Städtereisende am besten vor Diebstahl schützen?

An Orten, wo sich viele Menschen aufhalten und Touristen durch die Umgebung abgelenkt sind, haben Langfinger leichtes Spiel. Dennoch können Urlauber einiges tun, um Dieben das Leben schwer zu machen: Es empfiehlt sich, Geldbeutel inklusive Kreditkarte und andere Wertgegenstände, wie das Handy, nah am Körper zu tragen. Dafür eignen sich zum Beispiel Brustbeutel, Bauch- oder Umhängetaschen quer über den Körper. Auf Rucksäcke, Handtaschen oder Hosentaschen dagegen können Diebe gut zugreifen. Bei großem Gedränge ist es ratsam, immer eine Hand schützend auf den Taschenverschluss zu legen. Wichtige Dokumente, etwa der Reisepass oder die Flugtickets, sind im Hotelsafe am sichersten. Wer dennoch nicht ohne Ausweis unterwegs sein will, kann eine Kopie seines Passes einstecken. Zudem ist es sinnvoll, nur das Nötigste an Bargeld mitzunehmen und bei Shopping- oder Sightseeing-Touren auf das Tragen von Schmuck zu verzichten. Wichtig zu wissen: Auch bei kleinen Kindern, die sich durch die Beine der Touristen hindurchschlängeln, ist Vorsicht geboten. Denn hier kann es sich um dafür trainierte Diebe handeln. Schlagen Taschendiebe dennoch zu, sollten sich Reisende an die örtliche Polizeistelle wenden und Anzeige gegen Unbekannt stellen. Kommt etwa der Reisepass abhanden, helfen das nächste Konsulat oder die Botschaft. Auch bei einem Kurztrip sollten Reisende an die passende Reiseversicherung denken, um für den Fall der Fälle abgesichert zu sein.
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„Reiseziel: Zahnarzt“ – Expertengespräch der ERGO Direkt Versicherungen

Wissenswertes über Zahnbehandlungen im Ausland

Wurzelkanalbehandlung, Prothese oder Implantat: Für immer mehr Zahnbehandlungen fallen Zuzahlungen an, mitunter im vierstelligen Bereich. In Ungarn oder Polen beispielsweise zahlen Patienten oft deutlich weniger. Warum also nicht dort die Zähne machen lassen? Wie Verbraucher eine Zahnbehandlung im Ausland planen und umsetzen können, weiß Anke Hartosch, Expertin der ERGO Direkt Versicherungen.

Eine teure Zahnbehandlung kann ein tiefes Loch in die Haushaltskasse reißen. Wo und wie können sich Verbraucher erkundigen, wenn sie deshalb über eine Behandlung im EU-Ausland nachdenken?

Die erste Anlaufstelle für Informationen zu einer Zahnbehandlung im europäischen Ausland ist die Krankenkasse. Dort können sich Interessierte erkundigen, ob ihre gesetzliche beziehungsweise private Krankenkasse bereits mit einer Zahnklinik oder einem Zahnarzt im EU-Ausland zusammenarbeitet. Einige Versicherer bieten ihren Kunden auch eine Liste mit geprüften Kliniken oder Ärzten an. Darüber hinaus helfen Vermittlungsportale im Internet wie www.zahnarzt-im-ausland.de den Patienten, sich zu informieren. Wichtige Qualitätsmerkmale für Zahnarztpraxen oder -kliniken im Ausland sind die Zertifizierung nach ISO 9001, das Qualitätssiegel Temos oder die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Implantologie. Bei einem ersten Telefonat mit der Praxis oder der Klinik sollten sich die Mitarbeiter genügend Zeit nehmen, um Fragen des Patienten zu beantworten. Zudem ist es sinnvoll, wenn das Personal deutsch spricht, denn so lassen sich Kommunikationsprobleme vermeiden.

Was sollten Patienten bei der Auswahl eines Arztes im europäischen Ausland beachten? Und was können sie tun, wenn es nach der Behandlung zu Problemen kommt?

Patienten sollten zunächst prüfen, ob der Zahnarzt einen Kooperationsvertrag mit Kollegen in Deutschland hat. Denn kommt es nach der Behandlung zu Problemen, etwa weil der Zahnersatz nicht richtig sitzt und dadurch Schmerzen verursacht, müssen sie dafür nicht erneut ins Ausland reisen. Sie können sich in Deutschland behandeln lassen, während der Arzt im Ausland für die Kosten aufkommt. Andernfalls fallen für die Anreise und eventuell auch für Übernachtungen erneute Kosten an. Ein deutscher Zahnarzt ohne Kooperationsvertrag mit dem Kollegen im Ausland ist nur im Notfall zu einer Behandlung verpflichtet. Ist eine umfangreiche Nachbesserung nötig, kann die Krankenkasse des Patienten ein Gutachterverfahren veranlassen. Danach entscheidet sich, wie die Behandlung weitergeht und wer die Kosten dafür übernimmt. Unter Umständen bleiben Versicherte auf den zusätzlichen Kosten sitzen. In diesem Fall ist es möglich, den ursprünglichen Arzt auf Schadenersatz und Schmerzensgeld zu verklagen. Die Betroffenen reichen die Klage beim Gericht im jeweiligen Land ein. Sollten sie im Vorfeld eventuelle Garantie- und Ersatzansprüche mit dem behandelnden Arzt nicht nach deutschem Recht geregelt haben, gilt das dortige Recht. Da das Arzthaftungsrecht in anderen EU-Ländern meist weniger streng ist als in Deutschland, hat eine Klage in diesen Fällen nur geringe Chancen auf Erfolg. Daher ist es ratsam, mit dem Arzt einen schriftlichen Vertrag abzuschließen, der den Leistungsumfang, eventuelle Nachbesserung bei Problemen und eine Gewährleistung nach deutschem Recht beinhaltet. In Deutschland gilt eine Gewährleistung von zwei Jahren.

Können Patienten die Kosten bei ihrer Versicherung einreichen? Wenn ja, wie gehen sie dabei am besten vor?

Generell gilt: Deutsche Patienten sind beim Zahnarzt im EU-Ausland Selbstzahler. Sie erhalten eine Rechnung vom dortigen Arzt und begleichen sie direkt vor Ort. Die Rechnung reichen sie bei ihrem Versicherer ein, der ihnen den erstattungsfähigen Betrag überweist – in der gleichen Höhe, wie für eine entsprechende Behandlung in Deutschland. Die Rechnung sollte allerdings in Deutsch verfasst sein. Unter Umständen ist hierfür eine beglaubigte Übersetzung notwendig. Daher empfiehlt es sich, die Behandlung im Vorfeld von der Krankenkasse genehmigen zu lassen. Das hat den Vorteil, dass die Abwicklung direkt zwischen Arzt und Krankenkasse erfolgt und sich Patienten dadurch Übersetzungskosten für die Rechnung sparen. Bei stationären Aufenthalten oder einem Zahnersatz muss die Krankenkasse in jedem Fall die Behandlung vorab genehmigen. Dafür benötigen Interessierte einen Heil- und Kostenplan von ihrem Zahnarzt in Deutschland und vom ausländischen Zahnarzt, wenn möglich in deutscher Sprache. Sonst können auch hier Kosten für eine Übersetzung anfallen. Beide Pläne müssen den deutschen Richtlinien entsprechen.
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