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Feucht ist nicht immer fröhlich

Auswirkungen und Risiken mangelnder Lüftung von vielen Deutschen unterschätzt

Hamburg, Dezember 2016. Bei der Frage nach den Folgen mangelnden Lüftens im Winter, sind die Deutschen geteilter Meinung: 62 Prozent sehen das Hauptproblem in zu trockener Luft, 28 Prozent in zu feuchter Luft. Dies ergab eine im Dezember 2016 im Auftrag des Dachfensterherstellers Velux durch das Marktforschungsinstitut Kantar Emnid realisierte Studie. Während trockene Luft zu Beeinträchtigungen von Wohlbefinden und Gesundheit führen kann, kann die Feuchtigkeit in der Luft zusätzlich zu Schäden an der Gebäudesubstanz führen. Sie entsteht beispielsweise durch Schwitzen, Kochen, Duschen oder Wäschetrocknen. Jeder Mensch produziert so durchschnittlich bis zu vier Liter Wasser pro Tag, die an die Luft abgegeben werden. Wird diese Feuchtigkeit durch Lüften nicht abtransportiert, schlägt sie sich an kalten Stellen wie etwa Außenwänden nieder. Hier steigt in der Folge das Risiko von Schimmelbildung. Dass diese Problematik nicht zu unterschätzen ist, zeigt ein weiteres Ergebnis der Studie: Fast jeder sechste Deutsche (16 %) hatte in den letzten zwei Jahren schon mal ein Problem mit Schimmelbildung in seinem Zuhause. Über ein Viertel (27%) der Befragten hat gelegentlich Probleme mit Tau- oder Kondenswasser an seinem Fenster. Dies kann ein erstes Zeichen für eine zu hohe Luftfeuchtigkeit sein. Ein regelmäßiger Austausch der verbrauchten, feuchten Raumluft gegen frische Außenluft beugt dem vor.

Doch nicht nur die Feuchtigkeit ist ein Problem: Bei mangelnder Lüftung kann es durch Atmung und Ausdünstungen von Möbeln, Reinigungsmitteln und Zigaretten zu einer zu hohen Konzentration von CO und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) im Haus kommen. Dann drohen Kopfschmerzen, Müdigkeit, Infektanfälligkeit oder Allergien und Augenreizungen – ein Grund mehr, regelmäßiges Lüften nicht zu vernachlässigen.

Früher erfolgte durch undichte Fugen oder Ritzen auch bei geschlossenen Fenstern ein sozusagen unfreiwilliger Luftaustausch. Bei Neubauten und umfangreichen Modernisierungen ist dies heute meist nicht mehr der Fall, da Bauherren zur Vermeidung von Wärmeverlusten die Dämmung und damit auch die Dichtheit des Gebäudes optimieren. Experten empfehlen deshalb, je nach Wohnverhalten und Raum über den Tag verteilt drei bis fünf Mal zu lüften. Es liegt auf der Hand, dass dies beispielweise für Berufstätige kaum realisierbar ist.

Mögliche Lösungen
Diese Herausforderung lässt sich mit automatisierten Fenstern lösen. So gibt es etwa von Velux elektrische oder stromkostenneutral solarbetriebene Dachfenster, die sich zu vorher festgelegten Zeitpunkten von alleine öffnen und wieder schließen. Eine technisch noch ausgereiftere Lösung öffnet und schließt Fenster selbstständig bei Überschreiten von durch Sensoren ermittelten Luftfeuchtigkeits-Messwerten. Manuell bedienbare Fassaden- und Dachfenster lassen sich meist zu automatisierten nachrüsten, wobei es in der Regel nicht notwendig ist, alle Fenster in Haus oder Wohnung umzurüsten. Für einen ausreichenden Luftwechsel reicht es in der Regel aus, wenn einige automatische Fenster über die Räume im Gebäude verteilt sind.

Für Bauherren, die den Luftwechsel besonders energieeffizient sicherstellen wollen, gibt es auch Fensterlüfter mit Wärmerückgewinnung, wie etwa „Smart Ventilation“ für Velux Dachfenster: Das nachrüstbare Zubehör wird außen oben am Dachfenster montiert und sorgt dafür, dass ein konstanter Luftaustausch stattfindet – auch bei geschlossenem Fenster. Die Wärme geht dabei nicht mit der abziehenden Raumluft verloren, sondern wird zu 81 Prozent zurückgewonnen.

Die Akzeptanz für Lösungen, die automatisch für einen optimalen Luftaustausch sorgen, ist jedoch noch nicht sehr ausgeprägt. Etwa 50 Prozent der Deutschen lehnen solch eine Technik eher ab. „Es ist wichtig, das Problembewusstsein zu erhöhen. Viele Menschen unterschätzen den Aufwand, Fenster so oft zu öffnen, wie notwendig und damit auch das Risiko für ihre Gesundheit“, erklärt Sebastian Kording, Produktmanager für nachhaltige Gebäudetechnologien bei Velux Deutschland. „Wir entwickeln unsere Produkte deshalb auch so, dass wir die Ängste von Bauherren berücksichtigen und dadurch hoffentlich Vorbehalte gegen automatische Lösungen abbauen.“ So sind bei den automatischen Dachfenstern Sorgen vor wetterbedingten Feuchteschäden unbegründet, da sie sich dank eines Sensors bei Regen sofort schließen. Beim Fensterlüfter mit Wärmerückgewinnung kann das Fenster sogar geschlossen bleiben.

Über die Velux Deutschland GmbH
Die Velux Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein Unternehmen der internationalen Velux Gruppe. Der weltweit größte Hersteller von Dachfenstern ist mit mehr als 10.000 Mitarbeitern in rund 40 Ländern vertreten. In Deutschland beschäftigt die Velux Gruppe in Produktion und Vertrieb nahezu 1.000 Mitarbeiter. Neben Dachfenstern und anspruchsvollen Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutzprodukte, Rollläden und Zubehörprodukte für den Fenstereinbau. Automatisierte Lösungen und intelligente Sensorsysteme tragen zu einem gesunden Raumklima bei und steigern den Wohnkomfort. Solarbetriebene Produkte von Velux reduzieren den Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen und Wohnen. Mit dem Modularen Oberlicht-System bietet das Unternehmen zudem eine Lösung speziell für öffentliche und gewerbliche Gebäude an

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Nach der Flut: Jetzt muss alles schnell wieder trocken werden

Nach der Flut: Jetzt muss alles schnell wieder trocken werden

Nach dem Hochwasser zieht sich das Wasser allmählich zurück, das Schlimmste scheint überstanden

Nach dem zweiten Jahrhundert-Hochwasser in diesem Jahrtausend zieht sich allmählich das Wasser zurück und das Schlimmste scheint überstanden zu sein.

Doch für betroffene Hausbesitzer zeigen sich erst jetzt die tatsächlichen Auswirkungen der Katastrophe:

-Stehendes Wasser wird mit Pumpen, Nass-Trocken-Saugern oder auch nur mit Lappen und Eimern beseitigt.
-Damit viel Luft an die durchfeuchteten Wände und Böden gelangen kann, sollten betroffen Räume möglichst ausgeräumt werden.
-Auslegware, Linoleum- und PVC-Beläge, Laminat, aber auch feuchte Tapeten und Paneele müssen entfernen werden, damit die darunter liegenden Bauteile gut austrocknen können.

Bei Feuchteschäden im Haus spielt das Lüften zwar eine wichtige Rolle, es reicht aber in Fällen von Überflutungen meist nicht aus. Und selbst wenn Fußböden und Wände wieder trocken erscheinen, sollten Langzeitschäden nicht unterschätzt werden. So kann sich in Hohlräume oder unter Bodenbelägen noch lange Feuchtigkeit halten, die erst sehr viel später zum Beispiel durch Schimmelpilzbefall zutage treten.
Deshalb ist schnelles Handeln gefragt, etwa mit dem Einsatz eines Luftentfeuchters , wie dem MEACO 40 Liter. Das leicht zu bedienende Gerät ist für Räume bis 170 Quadratmeter ausgelegt und hat ein Leistungsvermögen von 40 Litern am Tag. Die feuchte Raumluft wird hinten angesaugt und systembedingt so weit abgekühlt, dass der Taupunkt unterschritten wird. Die Feuchtigkeit kondensiert und wird in einem 4,0 Liter- überlaufsicheren Wasserbehälter aufgefangen.
Ist der Tank voll, schaltet sich das Gerät automatisch ab, so dass der Behälter rechtzeitig entleert werden kann oder die Ableitung des Wassers erfolgt permanent über einen Schlauch. Das robuste Gerät ist für den Dauereinsatz konzipiert und zeichnet sich durch eine angenehme Laufruhe sowie einen geringen Energiebedarf aus. Weitere Informationen gibt es auf www.greentronic.de

Bildrechte: © nikkytok – Fotolia.com

greentronic GmbH mit Sitz in 24211 Preetz/Kiel hat sich auf den Internet-Vertrieb von hauptsächlich elektronischen Produkten des Luftreinigungs- und Hygiene-Sektors sowie Insektenschutz-Produkten spezialndisiert. Leitmotiv des Unternehmens: Saubere und gesunde Luft zum Schutz des Menschen u zum Schutz der Umwelt. So fordert greentronic optimale Funktionalität, ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit und höchstmögliche Energieeffizienz zum Wohle und der Gesundheit des Menschen und zum Schutz der Umwelt.

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