Tag Archives: Flüchtlinge

Allgemein

„Özil ist ein Vorbild, aber es läuft in die falsche Richtung.“

Jugendbuchautor Manfred Theisen im Interview zur aktuellen Rassismus-Debatte

"Özil ist ein Vorbild, aber es läuft in die falsche Richtung."

© Loewe Verlag GmbH

Der Fall Mesut Özil löste eine deutschlandweite Debatte über Integration und Fremdenhass aus. Gerade für Kinder und Jugendliche ist es nun wichtig, Gespräche über Migration und Integration zu führen sowie die Möglichkeiten und Vorteile eines friedlichen Zusammenlebens aufzuzeigen.

In diesem Zusammenhang meldet sich der Jugendbuchautor Manfred Theisen zu Wort, der in seinem Buch „Einer von 11“ die Themen Integration und Fußball miteinander verknüpft. Der ehemalige Journalist zeigt in seiner Erzählung vor allem auf, dass es auf dem Spielfeld keine Rolle spielt, woher jemand kommt, welche Hautfarbe oder Religion er hat – eben genau das, was derzeit stark diskutiert wird.

Wir haben zur aktuellen Debatte ein Interview mit dem Kölner Autor geführt:

„Einer von 11“ handelt von Integration und Fußball. Was hat Sie dazu bewogen, ein Buch über das Thema Integration zu schreiben?
Meine Arbeit und mein Lebenslauf. Ich hatte das Glück viel herum zu kommen. Einige Jahre durfte ich im heutigen Russland und Kirgisien arbeiten und habe auch in Äthiopien und den arabischen Ländern recherchiert. Früher musste ich in diese Länder reisen, um die Menschen dort zu treffen, heute sind viele von ihnen hier. Wir wohnen in Köln-Ehrenfeld, einem Viertel mit Leuten aus aller Welt. Unsere Kinder gehen in eine Schule, in der viele Kinder eine zweite Sprache Zuhause sprechen. Auch In den Schulen, in denen ich überall im Land lese ist es oft nicht anders. Was liegt also näher als sich Gedanken über das Zusammenleben zu machen. Und Integration ist nichts Anderes als Zusammenleben. Kein Ihr, sondern ein Wir. Verschieden und trotzdem alle in einem Boot unterwegs.

Integration und Fußball – was verbindet die beiden Themen Ihrer Ansicht nach miteinander?
Wenn ich zu unserem Fußballklub hier ums Eck gehe, dann tummeln sich in den Mannschaften Kinder und Erwachsene mit Namen von jedem Kontinent. Sie spielen für ihre Mannschaft. Und es spielt keine Rolle, ob sie groß oder klein sind, Mädchen oder Jungen, helle oder dunkle Haut haben, Marc, Achmed, Frederike, Erik, Jonas, Samira, Olga oder Fritz heißen. Worauf es ankommt ist ihr Teamgeist, ihr Spaß gemeinsam zu arbeiten und die Zeit miteinander zu verbringen. Fußball ist Integration. Er hilft in unserem Land vielen Menschen, damit sie sich respektvoll näherkommen können.

Aus „Nationalmannschaft“ wurde „Die Mannschaft“ – welche Botschaft steckt Ihrer Meinung nach hinter dieser Namensänderung?
„Die Mannschaft“ ist eine Marke geworden, so wie die „Les Bleus“ für Frankreich steht, bei den „Azzuri“ jeder an Italien denkt oder vom Team der Selecao gesprochen wird, wenn es um Brasilien geht. „Die Mannschaft“ aber ist noch etwas Anderes. Denn es die Verkürzung des Wortes Nationalmannschaft. Dadurch wird klar: Hier geht es nicht um deine Herkunft, nicht um dein Äußeres, sondern um deinen Teamgeist. Die Mannschaft bist du und sind wir. So wie das Land in den vergangenen Jahren bunter wurde, wurde die Mannschaft bunter. Natürlich kann nicht jeder darin mitspielen, aber jeder kann mitfühlen.

Glauben sie, dass der Fall Özil einen Einschnitt für die Idee Die Mannschaft bedeutet?
Ganz sicher. Und es ist gut so. Denn ich hoffe, dass Die Mannschaft am Ende gestärkt aus dieser Phase hervorgehen wird. Damit meine ich nicht den sportlichen Erfolg. Das Bild der integrativen Truppe hat Risse bekommen, aber der Gedanke von Die Mannschaft ist wichtiger als je zuvor. Wenn sich ein Spieler über Rassismus beschwert, so stärkt es uns nur weiter gegen Rassismus anzuarbeiten. Ich hatte vor der WM ein Gespräch mit einem hochrangigen Mitglied der DFB-Kulturstiftung, der beseelt war von der Idee Die Mannschaft. Ihm ging es nicht um eine verwertbare Marke sondern nur um das Vorbild für unsere Gesellschaft, für den Schüler, der in einer Klasse sitzt und auch in einem Team arbeitet.
Nach einer Niederlage verhalten sich Menschen oft emotional. Sie zeigen auf vermeintlich Schuldige um sich von der Niederlage zu distanzieren. Künftig sollte das Team helfen und auch jeder im Team um Hilfe bitten – ehe es zu spät ist. Es ist schade, das Özil wegläuft. Oder weglaufen muss? Denn was ist mit den hunderttausenden Schülern, wenn sie sich ausgegrenzt fühlen? Sollen die auch alle weglaufen? Özil ist ihr Vorbild, aber es läuft in die falsche Richtung. Es kann nur einen Weg geben: Hier und jetzt gegen Rassismus, Nationalismen, Engstirnigkeit und für Die Mannschaft arbeiten. Denn am Ende sind wir alle „Einer von 11“.

Gibt es zur Hauptfigur in „Einer von 11“ ein reales Vorbild?
Schwer zu sagen. Ich hatte ein wenig Jerome Agyenim Boateng, Leroy Sane oder Antonio Rüdiger im Kopf. Aber es könnte genauso gut Emre Can oder Sami Khedira sein. Sie alle sind ein bisschen wie der Held von Einer von 11 und trotzdem ganz anders. Jeder der Spieler, egal welche Hautfarbe er hat, ob er Draxler, Neuer oder Gnabry mit Nachnamen heißt, sie alle leben in einem Land, dass sich ständig ändert und daraus seine Kraft zieht. Genau wie Einer von 11.

Wie haben Sie für diese Geschichte recherchiert?
Nun beschäftige ich mich schon seit Jahren mit dem Thema Integration und Diversität, dass ich nicht mehr viel recherchieren musste. Natürlich habe ich mich mit den Fußballern auseinandergesetzt. Und ich habe viele Leute kennen gelernt, die Erfahrungen gemacht haben, wenn sie beispielsweise zum ersten Mal das Ursprungsland ihrer Eltern besucht haben. Das kommt ja im Buch auch kurz vor. Ein paar ganz handfeste Dinge waren noch eine richtige Überraschung für mich. Warum beispielsweise das deutsche Trikot schwarz und weiß ist. Hätte ich so nicht gedacht. Schließlich laufen die anderen ja alle in ihren Nationalfarben herum.

Haben Sie selbst Erfahrungen mit Flüchtlingen, dem Thema Integration oder Rassismus gemacht?
Ja, eine Menge. Ich habe als Student mit Asylbewerbern zusammen schlechte Jobs gehabt. Und später bin ich mit einem Asylbewerber zurück in seine ehemalige Heimat gereist, wo wir zusammen ein Projekt aufbauen konnten. Später habe ich über meine Arbeit als Journalist und heute als Autor Flüchtlinge und Eingewanderte kennen gelernt. Rassismus habe ich am eigenen Leib nur einmal in Israel erfahren als man mich für einen Juden hielt. Das war keine gute Erfahrung.

Die Zielgruppe Ihrer Romane sind überwiegend Kinder und Jugendliche. Was ist für Sie das Besondere daran, für diese Altersgruppen zu schreiben?
Du lernst nie wieder so schnell wie der Jugend. Und genau in diese Phase des Menschen kann ich als Autor mit den Menschen kommunizieren. Demokratie ist immer Empathie und als jemand, der Geschichten schreibt, kann ich den Leser oder Zuhörer dazu bringen, dass er mit einer Person mitempfindet und sich für das Mitempfinden öffnet. Das ist doch ein guter Job.

Mehr zum Autor und zu „Einer von 11“ unter https://www.loewe-verlag.de/titel-0-0/einer_von_11-8564/

Der Loewe Verlag gehört zu den führenden Verlagen für Kinder- und Jugendbücher im deutschsprachigen Raum. Seit 40 Jahren begleitet die Traditionsmarke „Leselöwen“ durch den Leselernprozess und macht Kinder Schritt für Schritt zu Leseprofis. Bekannte Reihen wie „Tafiti“, „Das magische Baumhaus“, „Die Vampirschwestern“, „Winston“ oder „Skulduggery Pleasant“ sind in den inhabergeführten, unabhängigen Verlag zu Hause.

Kontakt
Loewe Verlag GmbH
Jenny Schwerin
Bühlstraße 4
95463 Bindlach
09208 51 0
presse@loewe-verlag.de
http://www.loewe-verlag.de

Allgemein

Ein junger Flüchtling erzählt von seiner Flucht – Rostams Reise – Von Afghanistan nach Deutschland

soeben erschien druckfrisch der autobiografische Roman

Ein junger Flüchtling erzählt von seiner Flucht - Rostams Reise - Von Afghanistan nach Deutschland

Cover

Grad 15 Jahre jung war Rostam Nazari. Er erlebte die Gräuel der Flucht, Ungewissheit, war Schleppern ausgeliefert, verlor seine Familie – auf dem Weg nach Deutschland

DRUCKFRISCH erschienen im Verlag DeBehr

… Meine Eltern sagten: „Wir gehen in zwei Wochen nach Deutschland. Wir verkaufen alle unsere Sachen.“ Wir haben gefragt, wie sie auf diese Idee gekommen sind. Mein Vater antwortete: „Ich habe die Idee seit ungefähr acht Jahren in meinem Kopf. Ich will, dass meine Kinder etwas lernen. Und im Iran haben wir keine Hoffnung mehr.“ … Im Februar 2000 wurde Rostam Nazari in Sorabi, einem Ort in Afghanistan, geboren und lebte bis zum siebten Lebensjahr dort. Das Leben in Afghanistan war nicht einfach. Die Familie flüchtet gemeinsam in den Iran. Als er 15 Jahre alt ist, macht sich seine Familie, bestehend aus 13 Personen, auf den Weg nach Europa, doch sie werden es nicht gemeinsam schaffen. Der junge Autor berichtet in seinem Erstlingswerk über sein Geburtsland Afghanistan, die Flucht in den Iran und seinen langen, gefahrvollen Weg nach Deutschland sowie sein Leben hier, stets auf der Suche nach Bildung, Frieden und Freiheit. Erst in Deutschland lernte Rostam Nazari Lesen und Schreiben. Mit einem Vorwort von Lukas Erler. Taschenbuch, 274 Seiten.
Preis: 12.95
ISBN: 9783957535269

Der Verlag DeBehr ist ein Verlag für die ganze Familie.

Kontakt
Verlag DeBehr
Norbert Behr
Kleinwolmsdorfer Straße 49
01454 Radeberg
03528455955
debehr-verlag@freenet.de
http://www.debehr.de

Allgemein

EU darf nicht am Streit um Flüchtlingszahlen zerbrechen

Weltflüchtlingstag: Caritas im Land setzt darauf, Fluchtursachen gemeinsam anzugehen statt notleidende Menschen ihrem Schicksal zu überlassen

Stuttgart/Freiburg – Die Caritas Baden-Württemberg sieht den Streit um Flüchtlingszahlen mit Sorge und warnt davor, keine europäische Lösung zu finden. Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni mahnt der katholische Wohlfahrtsverband, an den zentralen Werten der EU festzuhalten. „Ohne Zweifel hat die hohe Zahl von Geflüchteten ab 2015 viele Länder der EU, darunter besonders auch Deutschland, vor enorme Herausforderungen gestellt“, so die beiden Diözesan-Caritasdirektorinnen Mathea Schneider (Freiburg) und Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock (Stuttgart). „Die Diskussionen darüber, wie diese Herausforderungen bewältigt werden können, dürfen aber nicht dazu führen, dass zentrale Werte der EU wie Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Demokratie deshalb auf der Strecke bleiben“, heißt es in einer Erklärung zum Weltflüchtlingstag.

Die EU dürfe nicht an der Auseinandersetzung um Flüchtlingszahlen zerbrechen. Ihre Mitgliedsstaaten müssten vielmehr ihre politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit intensivieren, um im Hinblick auf die weltweiten Fluchtbewegungen gemeinsam der Verantwortung für Frieden, Gerechtigkeit und Stabilität in Europa und der Welt gerecht zu werden.

Im Zuge der großen Zahl von geflüchteten Menschen von 2015 haben die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten unterschiedlich auf die Aufnahme von Asylsuchenden reagiert. „Das Thema Flucht ist zu einem brisanten politischen Thema geworden, die Rufe nach Abschottung und Abschiebung mehren sich“, betonen Holuscha-Uhlenbrock und Schneider. Die Caritas im Land beobachtet mit Sorge gesellschaftliche Entwicklungen wie ein Erstarken von nationalistischen Tendenzen und Extremismus, die sich von einem gemeinsamen Europa abwenden und damit die EU als Solidargemeinschaft und friedensstiftende Institution in Frage stellen. „Es ist keine Lösung, Grenzen zu schließen. Und es ist zu befürchten, dass das Recht, in Europa Asyl zu beantragen, ausgehöhlt wird“, betonen die beiden Diözesan-Caritasdirektorinnen mit Blick auf die aktuellen Verhandlungen um das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) in Europa.

Wenn die Reform des GEAS dazu führt, dass die Aufnahme von Flüchtlingen in bereits überlastete Krisen- und Transitstaaten ausgelagert wird, werden die geltenden völkerrechtlichen, menschenrechtlichen und europarechtlichen Standards eingeschränkt. In der Konsequenz heißt das, dass Geflüchtete keinen Asylantrag mehr in Deutschland stellen können. Die Caritas Baden-Württemberg ist davon überzeugt, dass die EU mit dieser Politik und diesem Handeln ihre eigenen Werte und Prinzipien untergräbt. „Es ist nicht der richtige Weg, notleidende Menschen ihrem Schicksal zu überlassen. Wir müssen gemeinsam die Ursachen der Not angehen“, so Schneider und Holuscha-Uhlenbrock. „Dazu braucht es die Kraft einer europäischen Gemeinschaft, die ihren zentralen Werten verpflichtet bleibt“.

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in Baden-Württemberg rund 3.800 Einrichtungen mit mehr als 175.000 Plätzen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen 65.000 Mitarbeiter/innen tätig sind.

Kontakt
Caritas in Baden-Württemberg
Eva-Maria Bolay
Strombergstr. 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

Allgemein

Der sogenannte Bremer BAMF-Skandal

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen – Die Asylentscheiderin

Der sogenannte Bremer BAMF-Skandal

Eine Bremer Asylentscheiderin hat zu viele positive Entscheidungen gefällt. Aller Wahrscheinlichkeit nach nicht weil sie bestechlich war, sondern weil sie die Menschen und ihr Unglück über das Gesetz stellte. Und es soll noch mehr solche Fälle geben.

Ein Skandal rufen die Politiker, die Entscheiderin wird erst einmal vom Dienst frei gestellt, ihre Chefin wird zur Verantwortung gezogen und alle Entscheidungen der Bremer Außenstelle des BAMF der letzten Jahre sollen neu überprüft werden. Menschen, die sich in Sicherheit glaubten, weil ihr Asylantrag positiv entschieden wurde, finden sich nun plötzlich wieder in einer Situation, in der sie erneut Angst haben müssen vor der Zukunft, vor der Abschiebung, vor der Katastrophe ihres Lebens.

Aber ist es wirklich ein Skandal, wenn „zu viele“ positive Entscheidungen getroffen werden? Ist der wahre Skandal denn nicht, dass überhaupt über Menschen entschieden wird, die bei uns Schutz suchen? Ist der wahre Skandal denn nicht, dass das Gesetz über dem Unglück der Menschen steht? Dass nach Paragrafen entschieden wird, wer Asyl bekommen darf, ganz egal welche Lebenskatastrophen diese Menschen zu uns geführt haben? Kann das Gesetz, darf das Gesetz die Menschlichkeit ersetzen? Und ist es einem anderen Menschen zumutbar, diese Entscheidungen zu treffen? Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen?

Schon lange bevor das Geschehen in der Bremer Außenstelle des BAMF ans Tageslicht kam, habe ich in dem Roman „Die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen – Die Asylentscheiderin“ versucht den Zwiespalt zu untersuchen, in den ein Mensch gebracht wird, der über Asyl oder Abschiebung, wenn es hart auf hart kommt über Leben und Tod von Geflüchteten entscheiden muss.
(Roman, erschienen 2016, erhältlich im Buchhandel)

Leseprobe:

Seit Tagen hatte ich nicht mehr geschlafen. Sobald ich mich ins Bett legte und die Augen schloss, kamen sie zu mir. Weiße, braune, schwarze Gesichter. Frauen, Männer, Kinder. Alte und Junge. Ein Mann trug sein ertrunkenes Kind auf dem Arm, von dem das Wasser in mein Bett tropfte, eine Frau hielt mir ihr steifes, erfrorenes Baby hin, als ob sie es mir geben wollte. All diese Gestalten, all diese Menschen hatte ich ins Elend, wenn nicht sogar in den Tod geschickt, so schien es mir. Auch wenn sie nur schweigend um mich herumstanden, so glaubte ich doch zu hören:

„Du hast uns weggeschickt, du hast entschieden, dass wir gehen müssen. Zurück in ein Land, in dem wir nicht leben können. In dem sie uns nicht in Ruhe leben lassen.

In ein Land in dem wir nicht leben können, weil wir keine Arbeit haben, kein Haus, kein Essen für unsere Kinder. Weil die meisten so arm sind, dass es gerade mal zum Überleben reicht, aber nicht zum Leben. Und für manche noch nicht einmal dazu.

In ein Land, in dem sie uns nicht in Ruhe leben lassen. Weil wir Roma sind, weil wir lesbisch sind oder schwul oder transsexuell. Weil wir Frauen sind und deshalb ständig in Gefahr und ohne Möglichkeit, jemals unser eigenes, unabhängiges Leben zu leben.

Du hast entschieden, dass wir gehen müssen, weil es kein besonderes Gesetz in unserem Land gibt, das bestimmt, dass wir verfolgt werden für das, was wir sind. In ein Land, in dem es aber auch niemanden gibt, der unsere Unterdrückung verhindert.“

Ich drehte mich weg, aber auf der anderen Seite des Bettes standen sie auch. Obwohl da die Wand war, starrten mich auch von dieser Seite die Gesichter an und ich hörte ihre stummen Vorwürfe. Ich zog die Decke über den Kopf, wollte nichts mehr sehen und nichts mehr hören, wollte nur meine Ruhe haben und schlafen. Schlafen …

Aber auch in den Schlaf hinein verfolgten sie mich. Ob ich die Augen geöffnet oder geschlossen hatte, immer sah ich sie da stehen, sah ihre Blicke und hörte ihre Klagen gegen mich. Dann dämmerte ich weg und der Traum führte mich vor ein Tribunal. Ich war die Angeklagte, vor mir saßen mehrere Richter in ihren schwarzen Roben und blätterten in meinen Akten. Ich konnte genau sehen, dass dies von mir angelegte Akten waren. Schicksale, über die ich entschieden hatte oder über die ich noch entscheiden musste. Ich drehte mich um, weil ich es hinter mir raunen hörte und sah wieder ihre Gesichter. Weiße, braune, schwarze Gesichter. Alte Gesichter und junge, die schon fast genauso verbraucht und gezeichnet wirkten wie die der Älteren. Ich wollte aufstehen, versuchte verzweifelt von meinem Stuhl hochzukommen und erwachte, als es nicht gelang. Aber im Erwachen war keine Rettung, denn nun standen sie wieder um mein Bett herum und sahen mich an. Sahen mich an mit diesem verlorenen, diesem verzweifelten Blick, den ich in den letzten Monaten immer und immer wieder bei all den Menschen gesehen hatte, die vor mir in meinem Büro saßen, mit schwitzenden Händen, unruhigen Füßen und einem Geruch nach Angst, der mich nach jedem Interview das Fenster aufreißen ließ.

Rezensionsexemplar anfordern: text-und-wort@freenet.de

Autorin

Kontakt
www.maria-braig.de
Maria Braig
Laischaftsstr. 33
49080 Osnabrück
01754338013
s_pirou@yahoo.de
http://www.maria-braig.de

Allgemein

Hear the World Foundation unterstützt bedürftige Kinder mit Hörverlust im Libanon

Die Unternehmensstiftung hilft dort, wo das Engagement der internationalen Gemeinschaft und der öffentlichen Hilfsorganisationen allein nicht reicht

(Mynewsdesk) Stäfa, Schweiz – Etwa 1,5 Millionen Syrer sind vor dem Krieg in den benachbarten Libanon geflohen. Fast die Hälfte sind Kinder, die besonders unter den Folgen des Kriegs leiden – darunter auch Jungen und Mädchen, die ihr Gehör eingebüßt haben. Die gemeinnützige Hear the World Foundation hilft mit ihrem Projekt HearLebanon diesen sowie auch bedürftigen libanesischen Kindern, wieder zu hören. Sie erhalten damit die Möglichkeit sprechen zu lernen und die Chance, später ein eigenständiges Leben führen zu können.

Als Chahama fünf Jahre alt war, bemerkte ihre Lehrerin, dass das Mädchen unter einem schweren Hörverlust leidet. Als Flüchtlinge aus Syrien hatte Chahamas Familie im Libanon keinen Zugang zu professioneller medizinischer Versorgung. Chahama erhielt nur ein minderwertiges Hörgerät, das ihr nichts nutzte. Die Folge: Sie konnte in der Schule dem Unterricht nicht folgen und isolierte sich immer mehr. Ihre Chancen, einmal einen Beruf zu erlernen und ein eigenständiges Leben zu führen, waren gering.

Wie Chahama geht es vielen syrischen Kindern: Viele haben ihr Gehör durch die Folgen des Kriegs verloren, manche erleiden Traumata und Hörschäden durch Explosionen. Aber auch nicht behandelte Entzündungen oder mangelnde Hygiene aufgrund schlechter medizinischer Versorgung können einen Hörverlust verursachen, der bei Kindern besonders folgenreich ist: Denn wer nicht hören kann, kann auch nicht sprechen lernen – und hat so keine Chance auf Bildung.

Hilfe für 100 Kinder im Libanon
Chahama ist eines von 100 Kindern im Libanon, denen die Hear the World Foundation seit November 2017 modernste Hörgeräte anpasst – zusammen mit ihrem lokalen Projektpartner Houri Hearing. Chahamas Familie floh aus der syrischen Region Hama in den Libanon und besucht mittlerweile eine Schule für gehörlose Kinder in Beirut. Ende letzten Jahres erhielt Chahama endlich ein geeignetes Hörgerät: Denn Experten des Hörlösungsanbieters Sonova reisten Anfang November als freiwillige Helfer für das Programm HearLebanon der Hear the World Foundation nach Beirut, um Kindern wie Chahama zu helfen, wieder oder erstmals zu hören. Sie führten zunächst Hörtests durch und nahmen Ohrabdrücke, aus denen der lokale Projektpartner Houri Hearing für jedes einzelne Kind die Ohrpassstücke fertigte. Drei Wochen später dann der große Moment: Jedes der 80 syrischen und 20 libanesischen Kinder erhielt ein modernes, individuell angepasstes Hörgerät. Chahama kann damit sehr viel besser hören, freut sich mittlerweile an der bunten Welt der Klänge und lernt auch eifrig zu sprechen. Mit dem Hörvermögen kam auch die Lust am Lernen, berichtet ihre Lehrerin.

Flüchtlinge sind auf private Unterstützung angewiesen
Im Libanon wird die Hilfe von Hear the World sehr geschätzt. „Die Lage ist für viele Flüchtlinge und arme Menschen im Libanon sehr schwierig. Die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft und der öffentlichen Hilfsorganisationen allein reicht nicht“, sagt Elisabeth Gilgen, erste Mitarbeiterin der Schweizer Botschaft in Beirut. „Umso wichtiger ist es für diese Menschen, dass private Unterstützer wie die Hear the World Foundation sich für sie einsetzen.“

Nachhaltige Versorgung gewährleistet
Mit dem Hörgerät haben die Kinder nun die technischen Voraussetzungen, um sprechen zu lernen und eine Schule zu besuchen. Doch was, wenn ein Hörgerät ausfällt oder die Batterien leer sind? Die Hear the World Foundation und Houri Hearing gewährleisten eine professionelle Nachversorgung. So können die Familien jederzeit eine der fünf Filialen von Houri Hearing besuchen, um die Hörgeräte zu prüfen, wenn nötig anzupassen und Ersatzbatterien abzuholen. Nur so ist den Kindern langfristig geholfen.

Bildmaterial finden Sie hier zum Download: www.hear-the-world.com/de/media/media-releases/-hear-lebanon-100-children

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/24opc3

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/gesundheit/hear-the-world-foundation-unterstuetzt-beduerftige-kinder-mit-hoerverlust-im-libanon-26893

Im Jahr 2006 vom führenden Anbieter von Hörlösungen Sonova gegründet, engagiert sich die Hear the World Foundation weltweit für bedürftige Menschen mit Hörverlust und ist in der Prävention tätig. Sie fördert insbesondere Projekte zugunsten von Kindern, um ihnen eine altersgerechte Entwicklung zu ermöglichen. Seit ihrer Gründung unterstützte die gemeinnützige Schweizer Stiftung über 90 Hilfsprojekte in 39 Ländern mit finanziellen Mitteln, Hörtechnologie und Expertise aus dem eigenen Haus. Für HearLebanon spendete Hear the World Hörgeräte, entsandte Volunteers, die Hörscreenings und die Hörgeräteanpassung vor Ort durchführten und gewährleistet eine professionelle Nachversorgung.
www.hear-the-world.com/de

Firmenkontakt
Hear the World Foundation
Louise Kaben
Laubisrütistrasse 28
8712 Stäfa
+41 58 928 01 01
louise.kaben@hear-the-world.com
http://www.themenportal.de/gesundheit/hear-the-world-foundation-unterstuetzt-beduerftige-kinder-mit-hoerverlust-im-libanon-26893

Pressekontakt
Hear the World Foundation
Louise Kaben
Laubisrütistrasse 28
8712 Stäfa
+41 58 928 01 01
louise.kaben@hear-the-world.com
http://shortpr.com/24opc3

Allgemein

Kinderlieder zum Mitsingen helfen Erziehern und arabische-stämmigen Kindern bei der Eingliederung in Kindertagesstätten

Das Projekt „Kardamom“ bietet ein liebevoll gestaltetes Notenheft mit Liedtexten in deutscher und arabischer Sprache sowie Spielvorschlägen

Kinderlieder zum Mitsingen helfen Erziehern und arabische-stämmigen Kindern bei der Eingliederung in Kindertagesstätten

Kinderlieder in deutscher und arabischer Sprache zum Mitsingen

Das Notenheft „Kardamom“ von Eva Kramer und Lamis Sires beinhaltet sechzehn traditionelle Kinderlieder zum Singen und Bewegen und ist besonders gut geeignet für Willkommensklassen und Kindertagesstätten mit syrischen Kindern.
An Musik und Bewegung haben Kinder einfach Spaß, und mit Freude lernt es sich wie von selbst. Auf diesen simplen Satz ließe sich der Inhalt dieses Notenheftes verkürzen, wäre da nicht noch der Aspekt der Zweisprachigkeit im Heft. Ein deutsch-arabisches Notenheft mit Kinderliedern zur Sprachförderung hat auf der Welt ein gewisses Alleinstellungsmerkmal!

Mit dem Einsatz von Musik lassen sich Kinder am besten motivieren. Nur sind traditionelle Kinderlieder im arabischen Kulturraum wenig verbreitet und in Syrien (wo die Mehrzahl der geflüchteten Kinder herkommt) nahezu unbekannt. Daher entwickelte die praxiserfahrene Autorin Eva Maria Kramer schon früh die Idee deutsche und europäische Kinderlieder ins Arabische zu übersetzen. In Lamis Sires fand sie eine fähige Mitstreiterin, die mit Übersetzungen und bunten Illustrationen zu einer kompetenten Umsetzung der Lieder in die Zweisprachigkeit beitrug. So entstand das Notenheft „Kardamom“, das auf einer CD die Kinderlieder in ansprechenden Arrangements gleich mitliefert. Gemeinsam sangen die beiden Autorinnen die Lieder zur Heft-CD auf Deutsch und Arabisch auch ein.

Auf den Alltag in Kinderbetreuungseinrichtungen verdichtete, pädagogisch wertvolle Spielvorschläge und poetische Übersetzungen ins Arabische, damit insbesondere Flüchtlingskinder aus Nahost die Texte auch verstehen, sorgen gleichermaßen für jede Menge Spielspaß bei Kindern und die für deren Eingliederung so wichtige Sprachförderung. Ein hochwertiges Konzept das aufzeigt, dass das Lernen einer neuen Sprache nicht nur bedeutsam ist, sondern auch jede Menge Freude bei der Ausgestaltung bereiten kann!
Die CD zum Heft weist alle sechzehn Lieder auf und wurde ebenfalls abwechselnd auf deutsch und arabisch eingesungen. Das lädt Kinder wie Erwachsene geradezu zum Mitsingen ein. Bekannte Melodien wie „Wenn du fröhlich bist“, „Bruder Jakob“ oder „Happy Birthday“ (Zum Geburtstag viel Glück) sind hier ebenso zu hören wie schöne, verträumte und etwas weniger bekannte Titel wie „Es regnet“. Die bei den Kindern sehr beliebten „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ wurden hier zu „Drei dicke Bären“ gekonnt verwandelt und geschickt in einen tanzbaren Reggae-Groove verpackt. Darüber hinaus erwarten zudem balladeske Piano-Arrangements den Hörer und etliche Titel wurden in orientalisch verspielte musikalische Gewänder gekleidet, zu der die Profi-Musiker Hein Schneider (Piano), Marwan Alkarjousli (Oud) und Jörg Sieghart (Gitarre, Bass, Percussion etc.) in kindgerechten Bearbeitungen beitrugen.

Das Heft (mit CD) „Kardamom“ – Kinderlieder zur Sprachförderung in deutscher und arabischer Sprache – vereint gekonnt den Ansatz Kinder zu motivieren und ihnen Freude zu bereiten mit pädagogischen Spielvorschlägen und Aspekten zur Sprachförderung. Liebevoll aufgemacht und zweisprachig präsentiert, runden Akkordsymbole und Griffbilder für Gitarre das Werk und die Liedersammlung ab. Es sollte nicht nur Anklang bei betroffenen Familien mit Kindern finden, sondern gerade auch den Alltag von Erzieherinnen und Erziehern in Deutschland erleichtern.

Kardamom: Notenheft mit Texten und Spielvorschlägen – gefördert vom Berliner Senat

Tunesday Bestellnummer: TUN 33

ISBN: 978-3-95534-018-6 (ISBN 9783955340186)

Weitere Informationen:

https://www.sprachfoerderung-fuer-kinder.de/kardamom/

http://www.tunesdayrecords.de/Shop/catalog/product_info.php?cPath=21_55&products_id=267

Der Tunesday Records Musikverlag hat sich der Förderung des musikalischen Nachwuchses verschrieben und produziert und vertreibt musikalische Lehrbücher (Schwerpunkt: Pop, Rock, Blues, Jazz), Noten, Noten/Tabulatur/Diagramm-Blöcke für aktive Musiker, Lehr-DVDs, Mousepads für Musiker, Künstler-CDs sowie Naturgeräusche zur Entspannung.

Kontakt
Tunesday Records
Jörg Sieghart
Attilastr. 177
12105 Berlin
030-62609717
promotion@tunesdayrecords.de
http://www.tunesdayrecords.eu

Allgemein

Deutschland: Medien, Wahrheit, Lüge und kriminelle Flüchtlinge

Deutschland: Medien, Wahrheit, Lüge und kriminelle Flüchtlinge

Deutschland: Medien, Wahrheit, Lüge und kriminelle Flüchtlinge

Eine neue Studie von Kriminologen um den Experten Pfeiffer legt nahe, dass der Anstieg von Gewaltstraftaten in Deutschland vor allem auf die zunehmende Zahl von Flüchtlingen zurückzuführen ist. Pfeiffers Team untersuchte Zahlen für Niedersachsen, die seinen Angaben zufolge aber bundesweit repräsentativ sind.

Zentrale Aussagen der Studie belegen folgendes:

Aufenthaltsperspektive – Vor allem Flüchtlinge aus Algerien, Tunesien und Marokko begehen häufig Straftaten. Sie haben selten Chance, in Deutschland zu bleiben. Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak werden seltener straffällig. Sie sind bemüht, ihre Chancen für einen Aufenthalt in Deutschland nicht zu gefährden.

Altersstruktur – Die Gruppe der 14- bis 30-Jährigen ist bei Gewalt- und Sexualdelikten weltweit überrepräsentiert. Viele Flüchtlinge sind junge Männer. Allein in Niedersachsen gehörten 2016 knapp 27 Prozent der registrierten Flüchtlinge dazu. Fast zwei Drittel der aufgeklärten Gewalttaten von Flüchtlingen gingen auf ihr Konto.

Verzerrungsfaktor – Die Anzeigebereitschaft ist den Forschern zufolge etwa doppelt so hoch, wenn Opfer und Täter sich vorher nicht kannten oder unterschiedlichen ethnischen Gruppen angehören. Sie gehen deshalb davon aus, dass Gewaltdelikte von Flüchtlingen entsprechend häufiger angezeigt werden.

Nun fragt sich der brave Bürger auf Deutschlands Straßen, ist das wirklich neu? In vielen Qualitätsmedien wurde doch dem Bürger doch vehement das Gegenteil erzählt. Die Wahrnehmung der Bundesbürger nur als „gefühlt“, „herbeigeredet“ und „rechtspopulistisch“ dargestellt, als plumpes Argument für Fremdenhass bezeichnet. Frei nach dem Motto, wer nicht das Geschwurbel der Mainstream-Medien glaubt, nun ganz klar, der muss ein Rechtspopulist sein und wurde fix – drei, vier – in die rechte Ecke gestellt und rücksichtslos angeprangert.

Ohne jede Polemik und völlig sachlich, steht nunmehr zumindest eines fest, die „Leitmedien“ und ihre gekauft-willigen Schreiberlinge, stehen mit Pfeiffers Studie als Individuen dar, welche die selbstgefällige Deutungshoheit ihrer „Gazetten- und Verlagsfürsten“ – als Wahrheit ausgeben. Damit versuchen sie tagtäglich ihre Sichtweise, als „Moral“ der „westlichen Wertegemeinschaft“ – dem eigenen Volk aufzuoktroyieren und mit den Mitteln einer allgegenwärtigen Mediendiktatur aufzwingen. Leider finden sich dafür viele willfährige unterbezahlte „Journalisten“, nicht nur genötigt durch eine Rezession der Printmedien, sondern vor allem einer geamten Branche…

Es bleibt zu hoffen, dass bald der Tag kommen mag, an dem damit Schluss ist und wieder die Wahrheit Einzug in die bundesdeutsche Medienlandschaft hält.

Webseite: BERLINER TAGESZEITUNG

Die BERLINER TAGESZEITUNG (BTZ) ist eine täglich erscheinend liberalkonservative deutsche Zeitung.

Firmenkontakt
BERLINER TAGESZEITUNG (c/o: BTZ OOO – Obschtschestwo s ogranitschennoi otwetstwennostju)
Konstantyn Suvorov
Ulitsa Karla Libknekhta (Quartier 22) 407
33006 Tiraspol (Transnistria / PMR)
+14022590658
+14022590658
Info@BerlinerTageszeitung.de
http://www.BerlinerTageszeitung.de

Pressekontakt
BERLINER TAGESZEITUNG (c/o: BTZ OOO – Obschtschestwo s ogranitschennoi otwetstwennostju)
Malik Akhmadov
Ulitsa Karla Libknekhta (Quartier 22) 407
33006 Tiraspol (Transnistria / PMR)
+14022590658
+14022590658
Presse@BerlinerTageszeitung.de
http://www.BerlinerTageszeitung.de

Allgemein

Impulse für benachteiligte Menschen. wirWerk startet.

Prankl Consulting unterstützt die Arbeit des wirWerk mit einer Spende über 2.000 Euro

Impulse für benachteiligte Menschen. wirWerk startet.

v.l. Martin, Anna Laura, Laura, Ramona, Daniel, Michi (Prankl Consulting) und Nadja Maki (wirWek)

Aying – Perspektiven schaffen, benachteiligten Menschen Impulse für die Zukunft geben und Völkerverständigung fördern – das sind die Hauptaufgaben der wirWerk gemeinnützigen GmbH. Entstanden aus der Herzensangelegenheit, in Lennon Maki’s Namen einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten, gründete Nadja Maki gemeinsam mit ihrem Vater Reinhold Stammeier die wirWerk gGmbH im April 2017 im Gedenken an ihren ersten Sohn. „Uns war es wichtig, etwas für die Verständigung zwischen verschiedenen Völkern und Kulturen zu tun. Wir möchten uns für die internationale Gesinnung und interkulturelle Toleranz einsetzen. Mit dem wirWerk haben wir die Plattform geschaffen für vielfältige Projekte, wie z.B. das Land der Kulturen“, so Nadja Maki. „Das operative Projekt Land der Kulturen ist kein Projekt für Flüchtlinge, sondern eine Initiative von Geflüchteten für SchülerInnen, Ehrenamtliche und die breite Öffentlichkeit. Durch diesen Rollentausch wollen wir Integration auf die nächste Stufe bringen und gesellschaftliche Teilhabe erreichen. Nur durch ihre aktive Rolle in der Gestaltung des Projektes wird es möglich sein, Verständnis für die Situation von Neuzugewanderten in Deutschland zu schaffen.“ Interessierte können sich per E-Mail beim wirWerk melden unter: wir@wir-werk.org

Den Start dieser großen Aufgabe unterstützt Prankl Consulting aus Aying mit einem Scheck über 2.000 Euro. „Wir fördern gute Ideen. Das wirWerk ist für uns mehr als nur eine gute Idee. Mit der vielfältigen Hilfe und dem breiten Spektrum der Organisation wird nicht nur Völkerverständigung gelebt, sondern auch Einzelfallhilfe geleistet. Dieses Engagement fördern wir gerne großzügig.“ so Martin Prankl, Inhaber der Agentur Prankl Consulting.

Neben dem Aspekt der Völkerverständigung setzt sich das wirWerk auch für individuelle Hilfe ein, wie z.B. Reittherapie für Kinder, Nachhilfe oder Freizeitbetreuung. „Zwei Wochen lang haben wir das Projekt Bunte Münchner Kindl mit einer Schulranzen-Sammelaktion an der Grundschule Aying unterstützt. Über 30 gut erhaltene Schulranzen haben so ihren Weg zu bedürftigen Kindern im In- und Ausland gefunden. Auch vor Ort in Aying haben Kinderaugen geleuchtet. Dort haben wir uns darum gekümmert, dass durch die Bunten Münchner Kindl gefördertes Schulmaterial direkt die benachteiligten Familien erreicht“, so Nadja Maki. Neben der sozialen und kulturellen Integration von Menschen aus Deutschland und weltweit ist das dritte Kernthema der globale Umweltschutz, den die wirWerk gGmbH durch Wissenstransfer im Bereich erneuerbarer
Energien unterstützt.

Prankl Consulting berät in Kommunikation, Werbung und Marketing. Sie wollen Ihre Pressearbeit neu aufstellen? Sie denken über einen Imagefilm nach? Sie suchen eine Agentur, die Ihnen eine Anzeige oder ein neues Corporate Design aufsetzt? Sie wollen einen Kundendialog führen oder ein Treueprogramm aufsetzen? Sie möchten endlich mit einer Social Media oder Newsletter starten oder Ihre Website besser positionieren oder erneuern? Dann sind Sie bei Prankl Consulting richtig.

Firmenkontakt
Prankl Consulting GmbH
Martin Prankl
Wallbergstraße 22
85653 Aying
089 41 41 453 0
hello@prankl-consulting.com
http://www.prankl-consulting.com

Pressekontakt
Prankl Consulting GmbH
Martin Prankl
Wallbergstraße 22
85653 Aying
089 41 41 453 0
martin@prankl-consulting.com
http://www.prankl-consulting.com

Allgemein

Der deutsche Michel – bluten für Steuern – zugunsten Asylbewerber

Der deutsche Michel - bluten für Steuern - zugunsten Asylbewerber

Der deutsche Michel – bluten für Steuern zugunsten Asylbewerber

Prof. Hans-Werner Sinn rechnet in einem Interview mit The European mit der Merkel-Politik ab und warnt vor hohen Kosten der Massenmigration. Die kommende Jamaika-Koalition sieht er kritisch. Vor allem die Migrationspolitik, deren Kosten von Experten mit 450 Milliarden Euro bei einer Million Flüchtlingen geschätzt werden, wird nur von den deutschen Steuerzahlern geschultert werden müssen, die für Asylbewerber täglich mit ihren Steuern „bitter bluten“ müssen!
Die nächste Bundesregierung kann für die Jahre 2018 bis 2021 mit einem zusätzlichen finanziellen Spielraum von 15,2 Milliarden Euro rechnen. Das geht aus der Herbstprognose des Arbeitskreises Steuerschätzung hervor, die am Donnerstag in Berlin veröffentlicht wurde. Der geschäftsführende Bundesfinanzminister Peter Altmaier (CDU) warnte allerdings davor, die vorhandenen Mittel zu überschätzen.

Für 2017 errechneten die Experten zudem ein Plus für den Bund von 4,3 Milliarden Euro, für den gesamten Zeitraum von 2017 bis 2021 also von zusammen 19,5 Milliarden Euro. Dabei geht es jeweils um die sogenannte Schätzabweichung im Vergleich zur Steuerschätzung vom Mai. Nicht berücksichtigt sind die Wirkungen von seither erfolgten Änderungen des Steuerrechts sowie Sondereffekte aufgrund der Neuregelung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen für die Jahre 2020 und 2021.

„Wir haben Spielräume, aber wir müssen in den Grenzen dieser Spielräume bleiben“, mahnte Altmaier bei der Vorstellung der Prognose in Berlin. Die Lage in Deutschland sei gut, „aber die Bäume wachsen nicht in den Himmel“. Die künftigen Partner eines möglichen Jamaika-Bündnisses müssten daher bereit sein, „Prioritäten zu setzen“. Dass es einen Handlungsspielraum gebe, bedeute nicht, dass alle Wünsche erfüllt werden könnten.

Neben dem Effekt der Steuerschätzung gibt es weitere knapp 15 Milliarden Euro, die bereits als finanzieller Spielraum in der mittelfristigen Finanzplanung des Bundes enthalten sind. Eine Summe rund von 30 Milliarden Euro wollte Altmaier allerdings auf Nachfragen nicht bestätigen. Dies könne man „nicht eins zu eins einfach so sagen“. Von „begrenzten Spielräumen“ sprach auch der Grünen-Haushaltsexperte Sven-Christian Kindler. Er forderte, nun „Investitionen in die Zukunft nach vorne zu stellen“. Auf Steuerentlastungen drängte dagegen der CSU-Finanzexperte Hans Michelbach. Dies müssten „Vorrang vor allem anderen haben“. Linken-Chef Bernd Riexinger hob in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitagsausgabe) hervor, trotz der Mehreinnahmen bleibe eine Vermögensteuer für Millionäre zur Finanzierung des Gemeinwohls unverzichtbar.

Der SPD-Haushaltspolitiker Johannes Kahrs erklärte, auch mit den „nach wie vor kräftig sprudelnden Steuereinnahmen“ würden sich nicht alle Versprechen der Jamaika-Parteien finanzieren lassen. Wie BERLINER TAGESZEITUNG unter Berufung auf Sondierungskreise erfuhr, gibt es allein in den Gesprächen zwischen Union, FDP und Grünen bereits vereinbarte Maßnahmen von Zusatzkosten mit mehr als 40 Milliarden Euro.

Für den Gesamtstaat, also Bund, Länder und Kommunen zusammengenommen, fällt die Einnahmeprognose der Steuerschätzer für die Jahre 2017 bis 2021 um 40,4 Milliarden Euro höher aus als nach den Zahlen vom Mai erwartet. Davon entfallen allein 9,5 Milliarden Euro auf das laufende Jahr. Unter Berücksichtigung neuer Steuergesetze liegen die Steuereinnahmen 2017 der Prognose zufolge allerdings nur um 1,8 Milliarden Euro über dem Wert vom Mai.

Dem Arbeitskreis Steuerschätzung gehören neben Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen noch weitere Experten aus Wirtschaftsinstituten und Behörden an. Der Arbeitskreis schätzt jeweils im Mai und November jeden Jahres die künftigen Steuereinnahmen. Die Prognosen sind Grundlage der Haushaltsplanung von Bund, Ländern und Kommunen.

Da klingt es fast schon als Hohn und Spott für den dummen deutschen Michel, wenn der bundesdeutsche Steuerzahler täglich eine Steuer zu zahlen hat, welche der deutsche Kaiser zur Finanzierung der Reichskriegsflotte erfand, die jedoch bekanntlicher am 21. Juni 1919 im britischen Flottenstützpunkt Scapa Flow – „abgesoffen“ ist.
Es handelt sich hierbei um die Schaumweinsteuer (auch Sektsteuer genannt) ist eine Bundessteuer in Deutschland. Sie zählt nach § 1 Abs. 1 SchaumwZwStG zu den Verbrauchsteuern. Sie gilt allgemein für Schaumwein, aber auch für andere Spirituosen mit einem bestimmten Alkoholgehalt und ist abhängig von der Füllmenge.Die Schaumweinsteuer wurde 1902 vom Reichstag zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführt, weil „bei einer so starken Steigerung der Ausgaben für die Wehrkraft des Landes auch der Schaumwein herangezogen werden muss“. Der Beschluss des Schaumweinsteuergesetzes durch den Reichstag erfolgte nach drei Beratungen in der Sitzung am 26. April 1902.

Deutsche Tageszeitung berichtet politisch unabhängig aus den Bereichen: Politik, Wirtschaft, Sport- und Kultur. Im Bereich Online-News – wird ein Streaming-Video Podcast eingesetzt.

Firmenkontakt
DEUTSCHE TAGESZEITUNG (a Division of Europe Seller Service Ltd.)
Gordian Yovkov
Trayko Kitanchev 26
8000 Burgas
+35956820090
+35956820090
Info@DeutscheTageszeitung.de
http://www.DeutscheTageszeitung.de

Pressekontakt
DEUTSCHE TAGESZEITUNG (a Division of Europe Seller Service Ltd.)
Ivetka Stoichkov
Trayko Kitanchev 26
8000 Burgas
+35956820090
+35956820090
Info@DeutscheTageszeitung.de
http://www.DeutscheTageszeitung.de

Allgemein

Segen und Fluch der Globalisierung

Wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung, relative Verarmung, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftskrisen, Links- und Rechtsradikalismus, Religionskriege, Flüchtlingsströme und die Verantwortung Europas

Segen und Fluch der Globalisierung

Segen und Fluch der Globalisierung
Wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung, relative Verarmung, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftskrisen, Links- und Rechtsradikalismus, Religionskriege, Flüchtlingsströme und die Verantwortung Europas

Hardcover 20,99 EUR
Paperback 12,99 EUR
e-Book 2,99 EUR
inkl. MwSt.
Seitenanzahl: 256
ISBN: 978-3-7439-5344-4
Erscheinungsdatum: 18.09.2017
Verlag tredition
https://tredition.de/publish-books/?books/ID95422/Segen-und-Fluch-der-Globalisierung

Uwe Petersen
Politik & Geschichte, Fachbücher

Dass wir uns heute mit den Problemen der ganzen Welt beschäftigen müssen, ist eine Folge der Globalisierung. Dabei müssen wir uns bewusst sein, dass die Globalisierung eine Globalisierung unseres europäischen Geistes, unserer Lebensform, unserer Technik – bis hin zur Atombombe -, unserer Wirtschaft und Gesellschaft ist und wir somit insoweit selbst mitverantwortlich sind, was weltweit geschieht. Der Europäismus hat sich zudem noch in eine west- und osteuropäische Variante gespalten, die sich als Ost-West-Gegensatzes gegenüberstehen und sich beide globalisierten und ihren Antagonismus auch in die außereuropäischen Länder trugen.
Ziel dieses Buches ist, das Wesen des Europäismus als Ursache und Motiv des wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritts und seine Fehlentwicklungen verständlich zu machen und seine Globalisierung durch Kolonisierung und Ausdehnung Russlands bis nach Wladiwostok und ans Schwarze Meer und die dadurch ausgelösten ethnischen, nationalistischen und religiösen Reaktionen nachzuzeichnen. Daraus wird deutlich, dass die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und Umweltprobleme nur durch eine Weiterentwicklung des Europäismus lösbar sind, dazu jedoch Europa gestärkt werden muss und seine Spaltung in Ost- und West-Europäismus, aber auch die Pervertierung des Europäismus in Trumpismus und Casinokapitalismus überwunden werden müssen.

Schriftsteller und Berater

Kontakt
Dr. Uwe Petersen
Uwe Petersen
Dubrowstraße 49
14129 Berlin
+49308014369
philosope@arcor.de
http://www.philosope.de