Tag Archives: forschung

Allgemein

Fraunhofer-Labor zur Unterwasser-Forschung in der Ostsee

Rostock weltweit führend in Unterwassertechnik-Forschung

Fraunhofer-Labor zur Unterwasser-Forschung in der Ostsee

Digital Ocean Lab – 1 Forschungsfeld: Umweltüberwachung für Offshore-Öl/Gas-Plattformen & -Windparks (Bildquelle: @Fraunhofer IGD)

Rostock wird zum Zentrum der digitalen Unterwassertechnologie. Ein weltweit einzigartiges Unterwasser-Testfeld führt die Hansestadt in den nächsten Jahren an die Spitze der führenden Technologie-Standorte.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat den Weg für eine millionenschwere Förderung der Wissenschaft freigemacht. In Mecklenburg-Vorpommern soll unter der Federführung des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD ein Unterwasser-Labor in der Ostsee für Forschung und Entwicklung von Unterwassertechnik in unterschiedlichsten Unterwasser-Szenarien entstehen. Dieses ‚Digital Ocean Lab‘ mit Sitz in Rostock ist ein wichtiges Kernstück und Ausgangspunkt für ein weltweit einmaliges ‚Ocean Technology Center‘ – ein Innovationscampus zur Unterwassertechnik, der eine enge Kooperation von Unternehmen und Forschungseinrichtungen ermöglicht und auf die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen abzielt. Damit wird Rostock in den kommenden Jahren zum führenden Standort der technologischen Unterwasserforschung mit internationaler Bedeutung ausgebaut. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat seine finanzielle Unterstützung bereits fest zugesagt, durch die Bewilligung der Bundesgelder kommt ein entscheidender Baustein bei der Realisierung des Infrastruktur-Projekts hinzu.

Bedeutung eines Unterwasser-Testfeldes
Gerade die erschwerten Bedingungen im Meerwasser machen intensive Praxistests für zuverlässige Lösungen zwingend erforderlich. Bisher gibt es allerdings kaum Möglichkeiten, komplexe Systeme der Unterwassertechnik und deren Zusammenspiel in realen Szenarien zu testen. Die neue küstennahe Infrastruktur des ‚Digital Ocean Lab‘ in Anbindung an das künstliche Riff vor Nienhagen ermöglicht die Entwicklung und Erprobung von Unterwassertechnik unter realen Bedingungen im Meer. Vorgesehen sind verschiedene Unterwassertestfelder, mit denen die komplette Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten unter Wasser abgedeckt werden sollen. Testfelder zur Altmunitions-Detektion, Gelände mit Kabelsträngen und Pipelines, nachgebaute Offshore-Anlagen und simulierte Hindernisse gliedern sich in separaten Zonen. Forschungsschwerpunkte des Fraunhofer IGD liegen dabei auf der optimierten Bildverarbeitung unter Wasser sowie der Entwicklung sowohl ferngesteuerter als auch autonomer Unterwasserfahrzeuge. Diese kommen überall dort zum Einsatz, wo der Mensch nur unter sehr erschwerten Bedingungen Zugang erhalten könnte (Offshore-Anlagen, Pipelines) oder gar persönliche Gefahren in Kauf nehmen müsste (Altmunition).

Rostock weltweit führend in Unterwassertechnik-Forschung
Unterwassertechnik und deren Entwicklung und Erforschung ist ein interdisziplinäres High-Tech-Segment mit großen Wachstumschancen. Als international führende Einrichtung für Angewandte Forschung im Visual Computing verfügt das Fraunhofer IGD an seinem Zweit-Standort Rostock über jahrelange Expertise im Bereich der bildbasierten Unterwasserforschung und wertvolle Kontakte in der maritimen wie wissenschaftlichen Landschaft in Deutschlands Norden. In enger Kooperation mit anderen Fraunhofer-Instituten und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen aus Mecklenburg-Vorpommern entsteht im ‚Digital Ocean Lab‘ eine interdisziplinäre Projektgruppe mit einmaligem Know-how. ‚Mit dem geplanten Labor schaffen wir optimale Bedingungen für aktuelle sowie zukünftige Forschungsthemen und stärken so das maritime Profil unserer Hansestadt‘, so Prof. Uwe Freiherr von Lukas, Standortleiter des Rostocker Fraunhofer IGD.

Unterwasserforschung und ihre Herausforderungen
Auf den Meeren und unter Wasser herrschen raue Bedingungen, die Mensch und Technik vor besondere Herausforderungen stellen. Unterwassersysteme jeglicher Art müssen losgelöst von WiFi und GPS sehr autonom agieren. Neue Lösungen in Sachen Kommunikation und Sensorik sind gefragt. Die Unterwasserbedingungen an sich – hohe Wasserdrücke, Salzwasser, Biofouling sowie starke und unberechenbare Meeresströmungen – erfordern spezifische und robuste Lösungen und innovative Materialien. Die Detektion von Munitions-Altlasten ist ein wichtiges Anwendungsgebiet der Unterwassertechnik und stellt bei den erschwerten Sichtbedingungen unter Wasser eine große Herausforderung dar. Das Fraunhofer IGD entwickelt dazu am Standort Rostock gemeinsam mit regionalen Partnern anspruchsvolle Algorithmen zur Bildverbesserung von Unterwasser-Aufnahmen, so dass eine Detektion, Segmentierung und Klassifizierung von Objekten wie nicht detonierter Munition gelingen kann. Der nächste Technologieschritt ist bereits in Arbeit: Eine smarte Kamera, bei der echtzeitfähige Bildverbesserung und Objekterkennung mittels Künstlicher Intelligenz direkt in miniaturisierter Digitaltechnik umgesetzt werden.

Weiterführende Informationen: www.igd.fraunhofer.de/projekte/ocean-technology-center-rostock

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
http://www.igd.fraunhofer.de

Allgemein

Am Puls der Paro-Forschung

DG PARO/CP GABA Kooperations-Symposium 2018

Am Puls der Paro-Forschung

Die Preisträger der DG PARO meridol® Forschungsförderung und des DG PARO meridol® Preises 2018 (Bildquelle: Thomas Stratnik / CP GABA)

Fachlicher Dialog auf höchstem wissenschaftlichen Niveau und die feierliche Prämierung hervorragender Forschungsarbeiten: Mit ihrem Kooperations-Symposium auf dem Deutschen Zahnärztetag 2018 in Frankfurt am Main boten DG PARO und CP GABA einmal mehr ein viel beachtetes Forum für die Parodontologie. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Fachgesellschaft der Parodontologen und dem führenden Unternehmen für Mund- und Zahnpflege besteht bereits seit mehr als einem Jahrzehnt.

Das Kooperations-Symposium von DG PARO und CP GABA am 10. November 2018 stand unter dem Motto „Wurzeloberflächen nach Parodontitistherapie – Zusammenspiel der Disziplinen?“. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Dr. Holger Jentsch (Leipzig) widmeten sich die hochkarätigen Referenten der chirurgischen und nicht-chirurgischen Parodontitis-Therapie (Prof. Dr. Moritz Kebschull, Birmingham), dem Wurzelkariesrisiko nach Parodontitis-Therapie (PD Dr. Falk Schwendicke, Berlin), der gezielten parodontalen Regeneration (Prof. Dr. Dr. Holger Jentsch) sowie dem Zusammenhang einer Überempfindlichkeit der Wurzeloberflächen mit der Lebensqualität (Dr. Sonja Sälzer, Kiel).

Forschungsförderung und meridol®-Preis

Im Rahmen des Kooperations-Symposiums von DG PARO und CP GABA auf dem Deutschen Zahnärztetag fand auch die Verleihung der DG PARO meridol® Forschungsförderung sowie des DG PARO meridol®-Preises statt. Der erste Platz der Forschungsförderung geht dieses Jahr an Prof. Dr. Arne Schäfer, PhD, aus Berlin für sein Projekt zu „Whole Exome Sequencing of Families Severely-Affected with Early-Onset Aggressive Periodontitis“. Ebenfalls ausgezeichnet wurde PD Dr. Susanne Schulz aus Halle/Saale. Ihr Forschungsvorhaben trägt den Titel „Differentiell exprimierte noncoding sRNAs des subgingivalen Mikrobioms als kardiovaskuläre Prädikatoren“. Beide Projekte werden mit jeweils 10.000 EUR gefördert.
Die besten wissenschaftlichen Publikationen auf dem Gebiet der Parodontologie werden alljährlich mit dem DG PARO meridol®-Preis ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung 2018 in Frankfurt wurden insgesamt fünf Publikationen prämiert. Die Preise werden in den Kategorien „Grundlagenforschung“ und „Klinische Studien“ vergeben. Die vollständige Übersicht aller Gewinner und ihrer Arbeiten finden Sie hier.

Tipp: Der neue Patienten-Ratgeber „Parodontitis – Verstehen, vermeiden und behandeln“, herausgegeben von den Fachgesellschaften für Parodontologie in Deutschland (DG PARO), Österreich (ÖGP) und der Schweiz (SSP), unterstützt vom Kooperationspartner CP GABA, ist ab sofort verfügbar. Kostenfreie Exemplare für die eigene Praxis können per E-Mail oder Fax im Servicecenter von CP GABA bestellt werden:
E-Mail: CSDentalDE@CPGaba.com, Fax: 0180 – 510 129 025

CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und Colgate® MaxWhite Expert White, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession und den Apotheken, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.

Firmenkontakt
CP GABA GmbH
Dr. Marianne von Schmettow
Beim Strohhause 17
20097 Hamburg
0611 / 40 80 6-13
erika.hettich@accente.de
http://www.cpgabaprofessional.de

Pressekontakt
Accente BizzComm GmbH
Erika Hettich
Lortzingstraße 1
65189 Wiesbaden
0611 / 40 80 6-13
0611 / 40 80 6-99
erika.hettich@accente.de
http://www.accente.de

Allgemein

Alexander Reiprich wechselt von Berlin Heart zu BELANO medical

Alexander Reiprich wechselt von Berlin Heart zu BELANO medical

Neu bei der BELANO medical AG: Dr. Alexander Reiprich (Bildquelle: foto-tham.de)

Berlin, 13. November 2018 – Alexander Reiprich ist neuer Director Clinical Development bei der BELANO medical AG. Der promovierte Biologe kommt von der Berlin Heart GmbH, wo er für die weltweite Koordination und Planung präklinischer und klinischer Entwicklungsprojekte sowie für die Marktüberwachung eingeführter Produkte verantwortlich war.

Reiprich studierte Biologie an der Universität Bielefeld und promovierte unter anderem an der Charite in Berlin. Er hat darüber hinaus epidemiologische und gesundheitsökonomische Zusatzqualifikationen absolviert und arbeitet seit 1998 auf dem Gebiet der klinischen Entwicklung, Zulassung und Nutzenbewertung von Biologika, Arzneimitteln und Medizinprodukten. In den vergangenen 20 Jahren war er für Arbeitgeber wie ICON Clinical Research, Janssen-Cilag GmbH und Depuy Orthopaedics tätig. Bei Biomet Europe Ltd. verantwortete er den Aufbau und die operative Leitung der klinischen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der EMEA-Region. Von 2013 bis 2016 war er als selbständiger Berater bei der der Entwicklung und Konformitätsbewertung von Medizinprodukten und Diagnostika in Europa aktiv.

Bei BELANO ist Alexander Reiprich vor allem für die Entwicklung neuer mikrobiotischer Medizinprodukte, Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetika zuständig. Dazu zählen strategische Arbeiten zur Portfolio-Entwicklung, die Planung und Durchführung präklinischer und klinischer Studien sowie die regulatorische Begleitung von Produktzulassungen.

Über die BELANO medical AG:
Die BELANO medical AG ist aus dem Biotechnologie-Unternehmen Organobalance hervorgegangen. Sie nutzt die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte. Dabei werden neuartige Therapieansätze für Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern wie zum Beispiel der Evonik Nutrition & Care GmbH.

Die BELANO medical AG ist aus dem Biotechnologie-Unternehmen Organobalance hervorgegangen. Sie nutzt die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte. Dabei werden neuartige Therapieansätze für Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern wie zum Beispiel der Evonik Nutrition & Care GmbH.

Firmenkontakt
BELANO medical AG
Ute Mathieu
Neuendorfstraße 16b
16761 Hennigsdorf bei Berlin
(03302) 86 37 995
info@belanomedical.com
http://www.belanomedical.com

Pressekontakt
BELANO medical AG / Claudius Kroker · Text & Medien
Ute Mathieu
Neuendorfstraße 16b
16761 Hennigsdorf bei Berlin
(03302) 86 37 995
belano@ck-bonn.de
http://www.belanomedical.com

Allgemein

Alexander Reiprich wechselt von Berlin Heart zu BELANO medical

Alexander Reiprich wechselt von Berlin Heart zu BELANO medical

Neu bei der BELANO medical AG: Dr. Alexander Reiprich (Bildquelle: foto_thamm.de)

Berlin / Hennigsdorf, 13. November 2018 – Alexander Reiprich (50) ist neuer Director Clinical Development bei der BELANO medical AG. Der promovierte Biologe kommt von der Berlin Heart GmbH, wo er für die weltweite Koordination und Planung präklinischer und klinischer Entwicklungsprojekte sowie für die Marktüberwachung eingeführter Produkte verantwortlich war.

Reiprich studierte Biologie an der Universität Bielefeld und promovierte unter anderem an der Charite in Berlin. Er hat darüber hinaus epidemiologische und gesundheitsökonomische Zusatzqualifikationen absolviert und arbeitet seit 1998 auf dem Gebiet der klinischen Entwicklung, Zulassung und Nutzenbewertung von Biologika, Arzneimitteln und Medizinprodukten.

In den vergangenen 20 Jahren war er für Arbeitgeber wie ICON Clinical Research, Janssen-Cilag GmbH und Depuy Orthopaedics tätig. Bei Biomet Europe Ltd. verantwortete er den Aufbau und die operative Leitung der klinischen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der EMEA-Region. Von 2013 bis 2016 war er als selbständiger Berater bei der der Entwicklung und Konformitätsbewertung von Medizinprodukten und Diagnostika in Europa aktiv.

Bei BELANO ist Alexander Reiprich vor allem für die Entwicklung neuer mikrobiotischer Medizinprodukte, Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetika zuständig. Dazu zählen strategische Arbeiten zur Portfolio-Entwicklung, die Planung und Durchführung präklinischer und klinischer Studien sowie die regulatorische Begleitung von Produktzulassungen.

Die BELANO medical AG ist aus dem Biotechnologie-Unternehmen Organobalance hervorgegangen. Sie nutzt die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte. Dabei werden neuartige Therapieansätze für Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern wie zum Beispiel der Evonik Nutrition & Care GmbH.

Die BELANO medical AG ist aus dem Biotechnologie-Unternehmen Organobalance hervorgegangen. Sie nutzt die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte. Dabei werden neuartige Therapieansätze für Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern wie zum Beispiel der Evonik Nutrition & Care GmbH.

Firmenkontakt
BELANO medical AG
Ute Mathieu
Neuendorfstraße 16b
16761 Hennigsdorf bei Berlin
(03302) 86 37 995
info@belanomedical.com
http://www.belanomedical.com

Pressekontakt
BELANO medical AG / Claudius Kroker · Text & Medien
Ute Mathieu
Neuendorfstraße 16b
16761 Hennigsdorf bei Berlin
(03302) 86 37 995
belano@ck-bonn.de
http://www.belanomedical.com

Allgemein

Großer Auftritt von TAITRA bei der MEDICA 2018

Insgesamt 15 Top-Unternehmen aus Taiwan präsentiert das Taiwan External Trade Development Council (TAITRA) bei der Weltleitmesse für die Medizinbranche in Düsseldorf.

Großer Auftritt von TAITRA bei der MEDICA 2018

Vom 12. bis 15. November macht Taiwan beim internationalen Branchentreff der Medizinbranche auf sich aufmerksam. Über 200 Aussteller aus dem asiatischen Land nutzen die Messe MEDICA, um ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen dem internationalen Fachpublikum vorzustellen. Allein 15 Unternehmen vereint das Taiwan External Trade Development Council (TAITRA) auf seinem Gemeinschaftsmessestand. Das Besondere bei TAITRA: Alle ausstellenden Unternehmen sind mit dem international anerkannten Label „Taiwan Excellence“ für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet worden. Die Besucher können sich auf eine interessante Mischung erstklassiger neuer Produkte aus den Bereichen Medizintechnik und E-Health freuen, die allesamt durch Innovationskraft, hohe Qualitätsstandards und attraktive Konditionen überzeugen. TAITRA versteht sich darüber hinaus als Vermittler und erfahrender Ratgeber in Fragen rund um den Handel und internationale Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen aus Taiwan und dem europäischen Ausland.

Aktuelle Highlights
Taiwan hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einen Namen als Standort für führende Medizintechnik gemacht. TAITRA ermittelt Jahr für Jahr die Top-Produkte aus diesem Bereich, um diese im Rahmen der MEDICA auf dem Taiwan Excellence-Messestand vorzustellen. Diesmal wird dort unter anderem die Mirror Hand der Firma Rehabotics Medical Technology Corporation präsentiert, die Schlaganfall-Patienten dabei unterstützt, die motorischen Fähigkeiten ihrer Hände zu trainieren. Klein aber ungemein effektiv kommt ein neues minimal-invasives System für die Wirbelsäulen-Chirurgie daher. BAUI Biotech Co., Ltd. veranschaulicht den Messebesuchern vor Ort, wie Ärzte und Patienten konkret von dessen Anwendung profitieren können.

Diese und weitere Highlights von den diesjährigen „Taiwan Excellence“-Unternehmen werden in der Halle 17, Stand 61 zu sehen sein. Für Fachjournalisten findet am zweiten Messetag, 13. November, von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr eine Pressekonferenz statt. Vertreter von TAITRA und ausgewählten Taiwan-Excellence-Unternehmen stellen einzelne Produkte vor und geben einen detaillierten Einblick in bisherige wirtschaftliche Erfolge sowie Zukunftsaussichten taiwanesischer Medizintechnik- und Health-IT-Unternehmen.

Über TAITRA:
Bereits im Jahr 1970 wurde TAITRA als eine Non-Profit-Handelsförderungs-organisation gegründet. Von der taiwanesischen Regierung unterstützt, erschließt TAITRA neue nationale und internationale Absatzmärkte für Mitgliedsunternehmen aus verschiedenen Branchen. TAITRA hat das „Taiwan Excellence“-Label ins Leben gerufen, mit dem alljährlich besonders innovative Produkte oder Unternehmen ausgezeichnet werden. Seinen Hauptsitz hat TAITRA in Taiwans Hauptstadt Taipeh. Insgesamt verfügt die Organisation über 66 Niederlassungen weltweit. In Deutschland unterhält TAITRA zwei Büros in Düsseldorf und München.

Bereits im Jahr 1970 wurde TAITRA als eine Non-Profit-Handelsförderungs-organisation gegründet. Von der taiwanesischen Regierung unterstützt, erschließt TAITRA neue nationale und internationale Absatzmärkte für Mitgliedsunternehmen aus verschiedenen Branchen. TAITRA hat das „Taiwan Excellence“-Label ins Leben gerufen, mit dem alljährlich besonders innovative Produkte oder Unternehmen ausgezeichnet werden. Seinen Hauptsitz hat TAITRA in Taiwans Hauptstadt Taipeh. Insgesamt verfügt die Organisation über 66 Niederlassungen weltweit. In Deutschland unterhält TAITRA zwei Büros in Düsseldorf und München.

Firmenkontakt
Taiwan External Trade Development Council
Frances Lin
Immermannstr. 33
40210 Dusseldorf
+49 (0)228 / 919 37 -66
taiwanexcellence@agentur-drilling.de
https://www.taiwanexcellence2018.de/pk/

Pressekontakt
DRILLING GmbH
Ben Giese
CelsiusStr. 22 43
53125 Bonn
+49 (0)228 / 919 37 -66
taiwanexcellence@agentur-drilling.de
https://www.taiwanexcellence2018.de/pk/

Allgemein

Für eine bessere Versorgung von Menschen mit Demenz – Deutsche Alzheimer Gesellschaft vergibt Forschungsförderung

Für eine bessere Versorgung von Menschen mit Demenz - Deutsche Alzheimer Gesellschaft vergibt Forschungsförderung

(Mynewsdesk) Berlin, 23. Oktober 2018. Mit ihrer Forschungsförderung 2018 unterstützt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) drei Projekte, welche die medizinische und pflegerische Versorgung von Menschen mit Demenz verbessern sollen. Der Gesamtbetrag der Förderung beträgt rund 200.000 Euro. Monika Kaus überreichte als 1. Vorsitzende die Förderurkunden am 20. Oktober bei der Abschlussveranstaltung des 10. Kongresses der DAlzG in Weimar. 

Die Forschungsförderung der DAlzG wird alle zwei Jahre vergeben, die Mittel stammen aus zweckgebundenen Spenden und sollen die Forschung zur Versorgung Demenzkranker und ihrer Angehörigen unterstützen. Es wurden über 40 Forschungsvorhaben eingereicht. Nach Begutachtung durch den Fachlichen Beirat der DAlzG entschied sich der Vorstand für die Förderung von drei Projekten.

Diagnoseverfahren für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen Die Fördersumme von 6.100 € erhält das Projekt „DemTect Eye+Ear – Kognitives Screening bei Menschen mit sensorischen Einschränkungen“ an der Universität Köln. Der sogenannte DemTect gehört zu den gängigen Verfahren zur Diagnose von Demenz in Deutschland. Eingereicht wurde der Antrag von Prof. Dr. Josef Kessler und Prof. Dr. Elke Kalbe, die zu den Autoren des DemTect gehören. Sie haben das Verfahren zuletzt für Menschen mit sensorischen Einschränkungen weiterentwickelt. Hintergrund ist, dass der DemTect für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen nicht geeignet ist und zu ungenauen Ergebnissen bei der Demenzdiagnose führt. Die neuen Verfahren mit dem Namen „DemTect Eye“ bzw. „DemTect Ear“ sollen im Rahmen der geförderten Studie nun erprobt werden. Entgegengenommen wurde die Forschungsförderung in Weimar von Isabel Brünecke, die im Rahmen des Projektes ihre Bachelorarbeit schreiben wird.

Gewaltprävention in PflegeeinrichtungenEine Fördersumme von 87.370 € erhält das Projekt „Sichere Orte? – Schutzkonzepte in Pflegeheimen für Demenzkranke“ an der Universität Hildesheim. Das Projekt beschäftigt sich mit dem Thema Gewalt in der Pflege von Menschen mit Demenz. Grenzüberschreitungen gehören in gewissem Maße zur Pflege dazu, können aber leicht in Gewalt übergehen. Menschen mit Demenz sind hier besonders gefährdet. Stationäre Pflegeeinrichtungen haben die Aufgabe, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Dr. Julia Schröder und Dr. Carolin Oppermann möchten sie dabei unterstützen und das Thema aus einer organisationalen Perspektive betrachten. Das bedeutet, dass sie nicht nur Täter und Opfer in den Blick nehmen, sondern auch die Institution, in der die Gewalt stattfindet. Sie setzen bei den Strukturen, Kulturen und Interaktionsmustern an, die Gewalt fördern. Auf dieser Grundlage möchten sie Schutzkonzepte gegen Gewalt entwickeln, die in stationären Pflegeeinrichtungen angewendet werden können.

Reduktion von Fehlmedikation und PolypharmazieDie Summe von 100.871 € erhält das Forschungsprojekt „Optimierung der Medikation bei Heimbewohnern mit fortgeschrittener Demenz – Eine Interventionsstudie zur Reduktion von ‚potentially inappropriate medication (PIM)‘ und Polypharmazie“ an der Technischen Universität München.
Viele Heimbewohnerinnen und -bewohner erhalten eine Vielzahl von Medikamenten, deren An- und Absetzen zu selten kritisch geprüft wird: Es werden unpassende Medikamente verschrieben, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten werden nicht beachtet und Medikamente werden nicht rechtzeitig wieder abgesetzt. Die Folge sind psychische und körperliche Symptome, Stürze und unnötige Krankenhausaufenthalte. Vor allem bei Menschen mit Demenz führt dies zu einer Verschlechterung der Lebensqualität. Diesem Thema wendet sich Prof. Dr. Janine Diehl-Schmidt mit ihrer Studie zu. Sie möchte ein Instrument entwickeln, mit dem die Medikation von Menschen mit Demenz in Pflegeheimen optimiert werden kann und dieses Instrument anschließend im Rahmen einer Interventionsstudie testen. 

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/vewxie

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/vermischtes/fuer-eine-bessere-versorgung-von-menschen-mit-demenz-deutsche-alzheimer-gesellschaft-vergibt-forschungsfoerderung-12151

Hintergrund

Heute leben in Deutschland etwa 1,7 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz.

Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Nummer 030 – 259 37 95 14.

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

Friedrichstr. 236

10969 Berlin

Tel.: 030 – 259 37 95 0

Fax: 030 – 259 37 95 29

E-Mail: info@deutsche-alzheimer.de

www.deutsche-alzheimer.de

Firmenkontakt
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
Susanna Saxl
Friedrichstr. 236
10969 Berlin
030 – 259 37 95 12
susanna.saxl@deutsche-alzheimer.de
http://www.themenportal.de/vermischtes/fuer-eine-bessere-versorgung-von-menschen-mit-demenz-deutsche-alzheimer-gesellschaft-vergibt-forschungsfoerderu

Pressekontakt
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
Susanna Saxl
Friedrichstr. 236
10969 Berlin
030 – 259 37 95 12
susanna.saxl@deutsche-alzheimer.de
http://shortpr.com/vewxie

Allgemein

Homöopathie als Teil der integrativen Medizin anerkennen

BPI fordert Beibehaltung der Erstattung durch die GKV und der Apothekenpflicht

Homöopathie als Teil der integrativen Medizin anerkennen

Für die Therapievielfalt und Einsatz von der Homöopathie. (Bildquelle: © denisismagilov – Fotolia)

Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Hennig Fahrenkamp, hat sich in die Evidenzdebatte um die Homöopathie eingeschaltet und fordert zum einen, die gesetzlichen Krankenkassen sollten auch in Zukunft Kosten für Homöopathika erstatten dürfen. Zum anderen setzt er sich für die Beibehaltung der Apothekenpflicht ein. Fahrenkamp reagiert damit auf Forderungen des Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Prof. Josef Hecken, der sich dafür ausgesprochen hatte, aufgrund fehlender Evidenz homöopathische Therapien aus den freiwilligen Leistungen der GKV zu streichen. Hennig Fahrenkamp sieht darin eine Bevormundung der Patienten und ein Beschneiden der Therapievielfalt, von der Patienten profitieren können, wie er in einer Pressemitteilung betont.

Versorgungsforschung zur Homöopathie zeige den Nutzen für die Patienten

Bei vielen Erkrankungen werden nach Darstellung Fahrenkamps homöopathische Arzneimittel erfolgreich eingesetzt. Der BPI-Präsident verweist auf die Ergebnisse der Versorgungsforschung, die übereinstimmend zeigten, Homöopathie sei mit einem Nutzen für die Patienten verbunden. Klinische Studien hätten überdies belegt, dass sich die Symptomatik bei verschiedenen Indikationen durch eine homöopathische Behandlung verbessert hätte. Voraussetzung sei der richtige und verantwortungsvolle Einsatz. Dann könnten Homöopathika den Erfolg der Therapie unterstützen, und somit sei eine Kostenerstattung durch die Krankenkassen gerechtfertigt.

Homöopathika werden als Arzneimittel streng kontrolliert und überwacht

Darüber hinaus betont Fahrenkamp, homöopathische Arzneimittel unterliegen den strengen Kontroll- und Überwachungsmechanismen für Arzneimittel auf deutscher und europäischer Ebene. Zudem gelte das Heilmittelwerberecht. Arzneimittel und Medizinprodukte dürften erst dann in Umlauf gebracht werden, wenn sie durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen seien. Die Standards in der Herstellung, in Bezug auf Qualität und Sicherheit würden geprüft. Zudem würden Homöopathika auch nach Inverkehrbringen systematisch überwacht – für Fahrenkamp ein Garant für die Arzneimittel- und Patientensicherheit. In Deutschland gelte die Apothekenpflicht für homöopathische Arzneimittel. Patienten stehe damit eine pharmazeutisch qualifizierte Beratung zur Verfügung.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
65203 Wiesbaden
+49 (0)1573 2833 860
presse@homimed.de
https://www.homimed.de

Allgemein

Bauen solide: Architekten planen – gestalten – verändern

Bauen macht Spaß – Planen auch! Immobilienbestand, Neubau, Zukunftsnutzung – ein Vortrag von Heiko Brunzel, Brunzel Bau GmbH, Velten, Berlin, Brandenburg

Bauen solide: Architekten planen - gestalten - verändern

Brunzel Bau GmbH, Velten in Brandenburg – bauen solide

Die zig Milliarden Menschen, die im Laufe der Geschichte an der Errichtung von zig Millionen Gebäuden beteiligt waren, lassen sich in drei Gruppen einteilen: den Bauherrn (der das Ganze bezahlt), den Architekten (der das Gebäude plant und verwirklicht) und den Nutzer, der darin wohnt. Natürlich gibt es noch die Handwerker, die das Gebäude errichten. Diese haben in der Bauphase mit dem Gebäude zu leben. Seit über 25 Jahren ist Heiko Brunzel Bauunternehmer aus Velten /Brandenburg und würde diesen Beruf heute nochmal wählen. Bauen macht Spaß. Bauen erfordert Kreativität, Handwerk und Innovationsbereitschaft. Die Zusammenarbeit mit Architekten ist inspirierend und eröffnet Synergien. Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Leider entsteht in der Praxis beim Aufeinandertreffen von architektonischer Kreativität und bauherrlicher Pfennigfuchserei Streit – es kracht, die Gerichte haben viel zu tun.

Architekten planen Visionen und gestalten neue Lösungen

Architekten verwirklichen Visionen und wünschen sich durch ihre Bauten ein Teil Ewigkeit. Wer gilt in der Architekturgeschichte als wichtiger Architekt, fragt Heiko Brunzel in die Runde? Bekannte Namen aus dem Barock – Andrea Palladio und Balthasar Neumann – oder von modernen Architekten, wie z.B. Frank Lloyd Wright, Le Corbusier und Mies van der Rohe, zählen zu den Architektenpersönlichkeiten, um Beispiele zu nennen.

Architekten prägen das Bauen und die Bauwirtschaft. Als Erfinder von „Schöner wohnen“ zählt Andrea Palladio. Andrea Palladio wurde am 8.November 1508 in Padua geboren. Es gibt wenige verlässliche biografische Fakten; er erfand das „Weiße Haus“. Wie bitte? Zwischen Renaissance und US-Präsident liegen ein paar Jahrhunderte. Folgende Geschichte soll sich zugetragen haben: „Als 1792 in Washington ein Architekturwettbewerb für den zukünftigen Präsidentensitz ausgeschrieben wurde, beteiligte sich ein späterer Amtsinhaber anonym. Der Politiker Thomas Jefferson, Palladio begeisterter, kopierte die Pläne der Villa Rotonda bei Vicenza, Palladios berühmtestem Gebäude und reichte sie ein. Dieser Plan von Thomas Jefferson setzte sich nicht durch. Palladio gilt als einer der am meisten imitierten Architekten. Der auch Entwurf des schlussendlich siegreichen Konkurrenten James Hoban war deutlich bei dem Renaissancestar Palladio angelehnt, sein Entwurf wurde das Weiße Haus. Somit hat Andrea Palladio weit nach seiner Zeit ein neues Zeichen gesetzt“, erklärt Heiko Brunzel.

Welche Aufgaben hat ein Architekt?

Der Anspruch an einen Architekten wurde folgendermaßen formuliert: Wenn es dem Architekten gelingt, die Anforderung an eine Nutzung technisch, ökologisch und gestalterisch hinzubekommen, ist eine Architektur gelungen. Damit wäre die Formel, die der antike römische Architekturtheoretiker Vitruv mit „Firmitas (Festigkeit), Utilitas (Nützlichkeit) und Venustas (Anmut)“ aufstellte, erfüllt. Vielfach wird eine dieser Kriterien von den Bauten erfüllt, gibt Bauunternehmer Brunzel zu bedenken.

Die Aufgaben des heutigen Architekten sind vielfältiger als Planung. Das Berufsbild ist umfangreich. Team und Mitstreiter sind nötig, wie Spezialisten für die Planung, die Ausschreibung und die Bauleitung. Umbau, Sanierung und Betreuung der Gebäudebestände sind zur Hauptaufgabe von Architekten geworden. Das Ausbessern von Städten und deren Infrastruktur zählt zu maßgeblichen Tätigkeiten der Architekten. Die Zukunftsaufgabe ist die Energieversorgung, die klimagerechte Weiterentwicklung der gebauten Infrastruktur. Wohn- Bürogebäude, sowie die Verkehrswege stellen eine große gesellschaftliche Herausforderung für die nächsten Jahre dar.

Der Hausbau ist für die Lebensqualität der Menschen entscheidend, aber für zahlreiche Architekten eine unspektakuläre Aufgabe, als ein vielbetrachtetes, neu errichtetes Prestigeobjekt, erläutert Heiko Brunzel.

Architekt: Zukunftsaufgabe – Innovationsschub – Lösung ökologisch und lebenswert

Der Traum ist als Entwerfer spektakulärer Bauten Bekanntheit zu erlangen. „Das vorrangige Ziel, dass ein einzelner Architekt als Person berühmt wird, steht heute nicht mehr im Fokus. Die Aufgabe besteht darin, dass Architekten als Berufsgruppe mithelfen, die allgemeinen technischen und ökologischen Schwierigkeiten zu lösen, denen wir nicht erst seit dem weltweiten Klimawandel gegenüberstehen. Dies bedeutet, dass konkret Häuser gebaut werden, die aktiv zum Wandel beitragen. Die technischen und ökologischen Schwierigkeiten benötigen nicht Infrastrukturen und Bauwerke, die klimagerecht umgebaut werden, sondern ein Umdenken der Konsumenten. Die Aufgabe der Architekten, als Vermittler zwischen Investoren und Nutzern zu fungieren, wird in Zukunft auf jeden Fall noch wichtiger werden. Ein gesamt-gesellschaftlicher Innovationsschub ist notwendig, der Forschung und Technik umfasst und eine Wertediskussion auslöst“, erläutert Heiko Brunzel.

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

Kontakt
Brunzel Bau
Heiko Brunzel
Germendorfer Straße 1
16727 Velten
0049 (0)3304 25 31 63
info@brunzel-bau.de
http://www.bauen-solide.de

Allgemein

Psychologische Betreuung durch Avatare

BMBF-Projekt „EmmA“ erforscht einen emotionalen Avatar als Coaching-Assistenten

Psychologische Betreuung durch Avatare

(c) Charamel GmbH – Coaching Assistent in der psychologischen Beratung

Etwa 15 Prozent der Krankheitstage von Erwerbstätigen sind auf psychische Störungen zurückzuführen und noch immer bekommen psychische Erkrankungen in Deutschland nicht die Aufmerksamkeit, die notwendig wäre, um längeren Ausfällen und frühzeitigen Verrentungen vorzubeugen. Der Gesetzgeber hat auf diese alarmierende Entwicklung reagiert und verpflichtet Arbeitgeber, eine Gefährdungsbeurteilung hinsichtlich psychischer Faktoren durchzuführen und geeignete Gegenmaßnahmen zu treffen. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten Projekt „EmmA“ arbeiten Partner aus Industrie und Wissenschaft am Einsatz eines digitalen Coaching-Assistenten.

Das Ziel des Projektes „EmmA“ ist es, ein interaktives, mobiles, Assistenzsystem zu entwickeln, das bei psychischer Belastung individuell berät und darüber hinaus zur Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz sowie der betrieblichen Wiedereingliederung nach einer psychischen Erkrankung genutzt wird.

Aktuell verfügen weniger als ein Viertel aller Betriebe über eine ausreichende Gefährdungsbeurteilung. Nicht zuletzt, weil psychologisches Fachpersonal in Unternehmen bislang eine Seltenheit ist. Die Entwicklung eines interaktiven Assistenzsystems, das Erwerbstätige bei psychischer (Über-) Belastung individuell berät, wäre im Arbeitsalltag hilfreich, um die gesetzlichen Vorgaben umzusetzen.

Aus technischer Sicht soll „EmmA“ eine multimodale Echtzeit-Sensoranalyse mit Hilfe von Sensoren im Smartphone des jeweiligen Nutzers durchführen, bei der die physiologischen und sozialen Signale aufgezeichnet und interpretiert werden. Darauf aufbauend wird ein sozio-emotionales Verhaltensmodell entwickelt und an einen virtuellen Avatar gekoppelt, der kontextabhängig bei schwierigen Situationen Hilfe anbietet.

Unter Leitung der Kölner Charamel GmbH arbeiten das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH), Saarbrücken, die Universität Augsburg mit Schwerpunkt Human Centered Multimedia, die SemVox GmbH, Saarbrücken und das Weiterbildungsinstitut für Psychotherapie (WIPS GmbH), Saarbrücken zur Zielerreichung in den nächsten drei Jahren zusammen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen von „KMU-innovativ“ mit Schwerpunkt Mensch-Technik-Interaktion gefördert. Das Projektvolumen beträgt 1,57 Mio. Euro, davon 73% Förderanteil durch das BMBF.

Mehr Informationen unter www.charamel.com

Charamel realisiert interaktive Applikationen und Softwarelösungen für eine nutzerfreundliche und lebendigere Kommunikation. Dabei werden Geschichten zu einem multimedialen Erlebnis, bei denen Avatare eine tragende Rolle spielen. Denn jeder Mensch ist es gewohnt von Angesicht zu Angesicht zu kommunizieren. Avatare schaffen eine natürliche Interaktion mit Besuchern aufgrund ihrer Körpersprache, Ausdrucksweise und ihrem Kommunikationsstil. Sie schaffen eine soziale Verbindung in der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine und gelten als multimodale und benutzerfreundliche Schnittstelle (HMI). In Verbindung mit Produkten und Marken stärken Avatare die Beziehung zum Kunden.

Kontakt
Charamel GmbH
Norbert Helff
Richard-Wagner-Str. 39
50674 Köln
+49 (0) 2 21 – 33 66 4-0
contact@charamel.com
https://charamel.com/

Allgemein

Neue Arup-Studie skizziert das „Labor von morgen“

Die zunehmende Digitalisierung, neue Kollaborationen und ein verschärfter Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte verändern die internationale Forschungslandschaft nachhaltig.

Neue Arup-Studie skizziert das "Labor von morgen"

Arup-Studie skizziert das Labor der Zukunft (Bildquelle: Arup)

Berlin, 4. Oktober 2018 – Das weltweit tätige Planungs- und Beratungsunternehmen Arup hat in seiner Studie „Future of Labs“ die wichtigsten Trends identifiziert, die die Zukunft wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen bestimmen. Mit der zunehmenden Spezialisierung der Wissenschaft steigt der Bedarf an interdisziplinärer Forschung und dafür dienlichen Kollaborationen. Infolgedessen wird sich neben den traditionellen Forschungseinrichtungen eine neue Generation von Forschungsinstituten wie Inkubatorzentren, DIY Hubs und Living Labs in den Innenstädten etablieren. Diese suchen Kollaborationen mit der Wirtschaft und weiteren Forschungseinrichtungen und beziehen oft auch die Städte und ihre Bevölkerung mit ein. Damit findet wissenschaftliche Forschung nicht mehr ausschließlich in abgegrenzten und abgesicherten Räumen statt, sondern wird zu einem Teil der Gesellschaft.

Der ansteigende Bedarf an interdisziplinären Kollaborationen wird die Gestaltung der Räume, in denen Forschung stattfindet, maßgeblich beeinflussen. Über reine Funktionalität hinausgehend gewinnen die Bedürfnisse der Forscher – ihre Nutzererfahrung und ihr Wohlbefinden – zunehmend an Bedeutung.

Die Ansprüche an Forschungseinrichtungen werden komplexer
„Um für diese neuentstehende Forschungslandschaft intelligente Laborkonzepte zu entwickeln, die die Bedürfnisse der wissenschaftlichen Forschung und der dort tätigen Menschen bestmöglich unterstützen, müssen wir das Ausmaß dieses speziellen Ökosystems und die damit einhergehenden komplexen Wechselwirkungen zwischen Menschen, Räumen und Kontexten verstehen. Es geht weit über die physischen Räume der Forschungseinrichtungen hinaus. Es umfasst unter anderen die Menschen, die die Forschung ermöglichen, die Orte, an denen wissenschaftliche Entdeckungen stattfinden, und die Infrastruktur, die zur Entwicklung von Innovationen erforderlich sind“, erläutert Dr. Gereon Uerz, Leiter Foresight Europe bei Arup.

Arbeitsumgebungen werden flexibler und laden zu Interaktionen ein
Innovative Forschungseinrichtungen müssen ein breites Spektrum an hochspezialisierten und multidisziplinären Aktivitäten ermöglichen und zudem zu Interaktionen einladen. Neben der Funktionalität der Räumlichkeiten gewinnen die individuellen Bedürfnisse der Forschenden an Bedeutung. Im Trend sind modulare Gebäude, deren Nutzungen sich nach Bedarf verändern lassen. Dabei werden die Forschungsinstitute zunehmend wie Büros gestaltet. Neben aktivitätsbasierten Arbeitsbereichen mit Cloud Labs gibt es Ruhezonen, die konzentriertes Arbeiten gewährleisten. Hinzu kommen Gemeinschaftsflächen im Innen- und Außenbereich, darunter auch DIY Labs. Es werden vermehrt Plug-and-Play Räume konzipiert. Diese bieten eine Vielzahl von Aktivitäten und können an sich verändernde Nutzerbedürfnisse angepasst werden.

Digitalisierung und Interdisziplinarität führen zu neuen Arbeitsweisen
Digitale Technologien darunter künstliche Intelligenz und Robotik sowie die Automatisierung und Cloud Computing verändern die Art und Weise, wie geforscht wird. Viele Arbeitsabläufe können automatisiert werden, so dass Forscher künftig weniger Zeit mit traditionellen Labortätigkeiten verbringen werden. Open Source Tools bieten dabei einen besseren Zugang zu wissenschaftlichen Daten und Erkenntnissen und können auch die engagierte Öffentlichkeit in den wissenschaftlichen Prozess einbinden. Das Labor von morgen wird ein Cluster gleichgesinnter Organisationen an unterschiedlichen Standorten sein.

Die traditionellen Forschungseinrichtungen in Vorstädten und ländlichen Regionen haben auch weiterhin Bestand. Sie werden mit neuen Arbeits-, Wohn- und Freizeitflächen ausgestattet, die mehr Interaktionen mit Kollegen, Kollaborationspartnern und der Öffentlichkeit erlauben.

„Future of Labs“ ist Teil einer Reihe von Publikationen, die Zukunftsszenarien anhand von weltweiten Innovationen aufzeigt. Es sind unter anderem auch die folgenden Titel erschienen: „Campus of the Future“, „Future of Libraries“, „Living Workplace“ und „Rethinking the Factory“.

Gern können Sie sich die Studie „Future of Labs“ auf unserer Website herunterladen. Nutzen Sie hierfür bitte den folgenden Link: http://publications.arup.com/Publications/FutureofLabs.aspx

Über Arup Foresight
Arup Foresight identifiziert Trends und Themen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Gesellschaft und die gebaute Umwelt haben mit dem Ziel, das Bewusstsein für bedeutende Herausforderungen in diesen Bereichen zu schärfen. Das Arup Foresight-Team unterstützt die Kunden dabei, kreative Lösungen für die Zukunft zu finden und Risiken besser zu managen.
www.driversofchange.com

Arup ist ein weltweit tätiges, unabhängiges Planungs- und Beratungsbüro und die kreative Kraft hinter vielen der weltweit bedeutendsten Projekte der gebauten Umwelt. Mit 14.000 Planern, Ingenieuren und Beratern in 40 Ländern bietet Arup innovative und nachhaltige Lösungen für unterschiedlichste Branchen und Märkte. In Deutschland liefert Arup mit rund 270 Experten an den Standorten Berlin, Frankfurt am Main und Düsseldorf maßgeschneiderte Lösungen zu allen Anforderungen – von der Fachplanung einer Spezialdisziplin bis zu komplexen, interdisziplinären Projekten.

Kontakt
Arup Deutschland GmbH
Cinthia Buchheister
Joachimstaler Straße 41
10623 Berlin
03088591092
cinthia.buchheister@arup.com
http://www.arup.com