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www.biolitec.de: Neue Webseite stellt moderne medizinische Lasertherapien vor

biolitec® präsentiert sich mit neuer Webseite – Funktionales modernes Design – Weltweit führender Entwickler und Hersteller bei minimal-invasiven Lasertherapien – Erfolgreiche Forschung in Bereichen wie Phlebologie und Proktologie – 10 Jahre ELVeS®

www.biolitec.de: Neue Webseite stellt moderne medizinische Lasertherapien vor

biolitec®_Webseite_de (Bildquelle: @biolitec biomedical technology gmbh)

Jena, 17. Mai, 2018 – Der Entwickler und Hersteller von medizinischen Lasersystemen für minimal-invasive Therapien biolitec biomedical technology GmbH präsentiert sich mit einem neuen Internetauftritt. Ein modernes Layout steht jetzt für eine angepasste innovative Webseitenfunktionalität und einen besseren Überblick über die vielseitigen Produkt- und Anwendungsgebiete des Unternehmens: Dank des neuen Kacheldesigns ist die gesamte Webseite so strukturiert, dass die umfangreiche Bandbreite der medizinischen Anwendungen und Lasersysteme der biolitec® auf den ersten Blick zu erkennen ist.

Dieses Prinzip des schnellen Erkennens findet sich sowohl im Fachbereich für Ärzte als auch für Patienten. So erhalten Ärzte zum Beispiel sofort einen Überblick aller Laser der biolitec®. Klickt der Besucher etwa auf die Kachel „Dual 100“, sieht er anhand der Darstellung, in welchen Therapiebereichen dieser Laser anwendbar ist.

Gleiches gilt für Patienten: Die jeweiligen Therapie-Unterseiten unter dem Menüpunkt „Patienten“ führen direkt auf die den speziellen Bedürfnissen von Patienten angepassten Patientenwebseiten, wie zum Beispiel www.info-krampfader.de, die auch als eigenständige Webseiten aufgerufen werden können.

Gegründet vor mehr als 30 Jahren ist die biolitec® durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung ihrer Produkte zu einem der weltweit führenden Unternehmen im Bereich minimal-invasive Lasertherapien aufgestiegen. Über Tochterunternehmen, unter anderem in Südamerika und Asien, sind ihre innovativen Lasersysteme und Methoden für eine Vielzahl von Anwendungsgebieten auf dem gesamten Globus für schonende und nebenwirkungsarme Behandlungsmöglichkeiten erhältlich. Häufig stellen die Laser von biolitec® in der Phlebologie, Proktologie, Thorax-Chirurgie sowie Urologie, Gynäkologie, HNO und Orthopädie innovative Alternativen zu herkömmlichen Behandlungsmethoden dar.

Bei der Behandlung von Krampfadern überzeugt seit mittlerweile 10 Jahren die einzigartige ELVeS® Radial® 2ring-Laserfaser der biolitec® mit ihrer effizienten und einfachen Technik.

Durch intensive Forschung konnte die biolitec® immer die modernsten Möglichkeiten in der minimal-invasiven Lasermedizin anbieten. Die neue LEONARDO®-Laserfamilie von biolitec® beinhaltet die einzigen auf dem Markt erhältlichen Lasersysteme, bei denen zwei Wellenlängen unabhängig und stufenlos während der Behandlung eingestellt und verwendet werden können. Die universelle Einsatzmöglichkeit der Laser in verschiedenen Anwendungsbereichen ist einzigartig.

Weitere Informationen zu allen Produkten sowie Anwendungen der biolitec®-Lasertherapien erhalten Sie direkt auf der neuen Webseite www.biolitec.de und www.biolitec.com, die auch für internationale Besucher in verschiedenen Sprachen zugänglich ist.

Zum Unternehmen:
Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec® vor allem minimal-invasive, schonende Laserverfahren. ELVeS Radial (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz (Krampfadern). Der neue LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980nm und 1470nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. Die innovative Kontaktfaser XCAVATOR® ermöglicht in Verbindung mit dem LEONARDO® Dual 200 Watt-Laser eine schonende Behandlung bei z.B. gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) in der Urologie. Speziell für die mobile Anwendung vor Ort wurde der nur 900 g leichte LEONARDO® Mini-Laser entwickelt. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Gynäkologie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®. Weitere Informationen unter www.biolitec.de

Kontakt
biolitec biomedical technology GmbH
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Otto-Schott-Str. 15
07745 Jena
+49 (0) 3641 / 51953-36
+49 (0) 6172 / 27159-69
joern.gleisner@biolitec.com
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VOD: Nutzen der Osteopathie bei Rückenschmerzen wissenschaftlich belegt

VOD: Nutzen der Osteopathie bei Rückenschmerzen wissenschaftlich belegt

(Mynewsdesk) „Osteopathie wirkt, und gerade bei Rückenschmerzen gibt es eine wissenschaftlich belastbare Studienlage“, unterstreicht die Vorsitzende des Verbands der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V., Prof. Marina Fuhrmann, angesichts einer Untersuchung sogenannter IGeL-Leistungen, die den Nutzen von Osteopathie bei Rückenschmerzen als unklar bewertete.

So sei im September 2014 im renommierten englischen Fachjournal BMC Musculoskeletal Disorders eine große Übersichtsstudie erschienen, die statistisch signifikant und klinisch relevant nachweist, dass Osteopathie bei unspezifischen Rückenschmerzen hilft.

Die Studie der Osteopathen Helge Franke, Gary Fryer und Jan-David Franke ging der Frage nach, wie wirksam die osteopathische Behandlung bei erwachsenen Patienten mit unspezifischem Rückenschmerz ist. Gemessen wurde der Erfolg an der Schmerzabnahme und dem funktionellen Status, das heißt an der Fähigkeit des Patienten, Alltagsverrichtungen ohne Einschränkungen ausüben zu können. Zudem wurde erfasst, ob es bei der osteopathischen Behandlung zu Nebenwirkungen kam. 15 Studien mit 1502 Teilnehmern erfüllten die Einschlusskriterien der Übersichtsstudie. Zehn Studien davon untersuchten die Wirksamkeit der Osteopathie bei unspezifischen Rückenschmerzen, drei Studien die Wirksamkeit bei Rückenschmerzen von Schwangeren und zwei Studien Rückenschmerzen von Frauen in der Zeit nach der Geburt.

Die Ergebnisse drei Monate nach Studienbeginn zeigten, dass die osteopathische Behandlung sowohl den Schmerz als auch den funktionellen Status bei unspezifischen Rückenschmerzen verbesserte. Dies galt bei akuten und chronischen Rückenschmerzen, bei chronischen Rückenschmerzen sowie bei Rückenschmerzen von Schwangeren und Frauen in der Zeit nach der Geburt. Die Verbesserungen waren statistisch signifikant und klinisch relevant, das heißt der Behandlungserfolg war bedeutsam und eindeutig ein Ergebnis der osteopathischen Behandlung. Gleichzeitig wurde deutlich, dass keine der Studien über ernste Nebenwirkungen bei der osteopathischen Behandlung berichtete.

„Wie bereits 2009 von der Bundesärztekammer attestiert, verdichtet sich die Studienlage in der Osteopathie zunehmend. Dass es bislang keine Auswertung beispielsweise zum Rückgang der Krankheitstage gibt, darf aber nicht als Beleg für Zweifel an der Wirksamkeit der Osteopathie herhalten“, unterstreicht Prof. Marina Fuhrmann und verweist beispielsweise auf eine Langzeitauswertung der Krankenkasse BKK Advita. Diese hatte über einen Vierjahreszeitraum untersucht, wie sich bei osteopathisch behandelten Versicherten die Kosten für Arzneimittel, Krankenhausaufenthalte, Arztbesuche und Heil- und Hilfsmittel entwickelt haben. Die Auswertung von 2.390 Versichertendaten ergab für diese Bereiche Einsparungen von beeindruckenden 15 Prozent.

„Die osteopathische Forschung und daraus resultierende, belastbare Ergebnisse nehmen von Jahr zu Jahr zu. Es wird sicherlich in Zukunft noch stärker darauf angekommen, bedeutsame Forschungsarbeiten auch wahrnehmbar zu veröffentlichen, sodass bei derartigen Untersuchungen auf möglichst viele Studien zurückgegriffen werden kann. Der Verband der Osteopathen Deutschland wird, wie in den letzten Jahren, wissenschaftliche Studien fördern und seinen Anteil für eine fundierte Datenbasis leisten“, macht Prof. Marina Fuhrmann abschließend klar.

Literatur: Franke H, Franke JD, Fryer G: Osteopathic manipulative treatment for nonspecific low back pain: a systematic review and meta-analysis. BMC Musculoskeletal Disorders 2014, 15: 286.

Download der Studie: http://www.osteopathie.de/up/datei/5434.pdf

und einer Zusammenfassung für Patienten und Interessierte: http://www.osteopathie.de/up/datei/5436.pdf.

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Hintergrund: Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Als ältester und mit mehr als 4300 Mitgliedern größter Berufsverband verfolgt der VOD im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert den eigenständigen Beruf des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt über die Osteopathie auf, informiert sachlich und neutral und betreibt Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen.

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VEROVACCiNES GmbH erhält 3,1 Mio. Euro Förderung für die Impfstoffentwicklung

Junges Spin-Off der Universität Halle erhält als erstes Unternehmen in Sachsen-Anhalt eine Millionenförderung aus dem renommierten GO-Bio-Programm des Bundes.

VEROVACCiNES GmbH erhält 3,1 Mio. Euro Förderung für die Impfstoffentwicklung

Die VEROVACCiNES GmbH aus Halle (Saale) wurde 2017 als Spin-Off der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gegründet und wird aus dem GO-Bio-Programm (Phase 2) des Bundes für drei Jahre gefördert. Damit sollen innovative Impfstoffe einer neuen Klasse weiterentwickelt werden, die drängende Probleme in der Tiergesundheit angehen.
Vorausgegangen ist die GO-Bio-Phase 1 Förderung an der Universität Halle unter der Projektleitung von Prof. Dr. Sven-Erik Behrens. Dabei wurde eine patentgeschützte Impfstofftechnologie entwickelt und in mehreren Impfstoffprogrammen validiert.
Ziel der gegenwärtigen Phase 2-Förderung der VEROVACCiNES GmbH ist die Erweiterung der Technologie auf eine neue Klasse von Kombinationsimpfstoffen. Dieses innovative Konzept soll sicher validiert, weitere Impfstoffkandidaten generiert und diese bis zu klinischen Wirksamkeitsstudien entwickelt werden. Geschäftsführer Dr. Hanjo Hennemann: „Wir freuen uns über die GO-Bio Phase 2-Förderung, denn sie erlaubt die nahtlose Fortführung der in Phase 1 aufgestellten Entwicklungsprogramme. Durch die Förderung können wir die innovative Kombinationsfähigkeit der Impfstoffe auf breiter Front umsetzen und gelangen somit auf ein neues Level“. Der Nutzen dieser neuartigen Impfstoffe wurde früh vom Markt erkannt, denn die junge VEROVACCiNES GmbH befindet sich bereits in konkreten Kooperationsverhandlungen mit internationalen Pharmaunternehmen.
Zu hefe-basierten Impfstoffen:
Die Impfstoffe der VEROVACCiNES GmbH beruhen auf der Milchhefe Kluyveromyces lactis, sind äußerst preisgünstig herzustellen, hochwirksam, einfach kombinierbar, hitzestabil und sicher in Herstellung und Anwendung. Mit diesen Alleinstellungsmerkmalen auf dem internationalen Impfstoffmarkt bieten sie dringend benötigte Lösungen für eine Vielzahl von Infektionskrankheiten bei Tieren.
Zur VEROVACCiNES GmbH:
Die VEROVACCiNES GmbH, von Prof. Dr. Sven-Erik Behrens, Dr. Hanjo Hennemann und Dr. Martina Behrens gegründet, verfügt neben den fachlich ausgewiesenen und erfahrenen Gründern über einen Mitarbeiterstab aus jungen Wissenschaftlern mit Expertisen auf den Gebieten der Virologie, der Molekularbiologie, der Veterinärmedizin und der Verfahrenstechnik. Ausgestattet mit dieser fachlichen Expertise führt sie das GO-Bio-geförderte Forschungsprojekt VEROVACCiNES der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in der Phase 2 fort. www.verovaccines.org
Zum GO-Bio-Förderprogramm:
Mit der Gründungsoffensive Biotechnologie, kurz: GO-Bio, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2005 Wissenschaftler und Kliniker, die ihre vielversprechenden Ideen im Zuge einer Unternehmensgründung in den Lebenswissenschaften (Life Sciences) zu marktreifen Produkten entwickeln wollen. https://go-bio.de/

Die VEROVACCiNES GmbH in Halle (Saale) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das mit einer neuartigen Technologieplattform Tierimpfstoffe entwickelt. Das Unternehmen wurde 2017 als Spin-Off der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gegründet. Die VEROVACCiNES GmbH entwickelt fünf Impfstoffprogramme und wird durch das renommierte GO-Bio Förderprogramm des Bundes gefördert.

Kontakt
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Dr. Hanjo Hennemann
Springkrautweg 14
06120 Halle (Saale)
00
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Forschungsergebnisse veröffentlicht: Nutzerfreundliche Ortungssysteme können Selbstständigkeit fördern und Angehörige entlasten

Forschungsergebnisse veröffentlicht: Nutzerfreundliche Ortungssysteme können Selbstständigkeit fördern und Angehörige entlasten

(Mynewsdesk) Zum Tag der älteren Generation macht die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) darauf aufmerksam, dass Ortungssysteme dazu beitragen können, dass sich Menschen mit Demenz länger selbstständig bewegen können. Sie können außerdem Angehörige entlasten. Dazu müssen die Geräte jedoch nutzerfreundlicher gestaltet werden. Dies ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts an der Berliner Charité, das von der DAlzG gefördert wurde. Das Projekt „Validierung und Optimierung des individuellen Nutzens von Ortungssystemen in der häuslichen Pflege bei Demenz“ lief von 2014 bis 2017 und erhielt 99.250 € aus der Forschungsföderung der DAlzG. Der Forschungsbericht steht in Lang- und Kurzfassung auf www.deutsche-alzheimer.de zum Download zur Verfügung

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. unterstützt regelmäßig Forschungsvorhaben, die erkennbar zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen beitragen. Viele Demenzkranke haben Orientierungsschwierigkeiten. Dies kann zum Weglaufen von Zuhause und zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen. Technische Lösungen, die eine Ortung mittels GPS ermöglichen, sind daher als Entlastung für Angehörige von großem Interesse, wie die Befragung zeigte. Die Nutzerstudie, in der verschiedene Ortungssysteme von zwanzig Paaren getestet wurden, ergab einen Verbesserungsbedarf in der technischen Zuverlässigkeit und der Produktgestaltung. Eine Schulung zur Bedienung der Systeme wurde als sehr hilfreich bewertet, insgesamt stieg das subjektive Sicherheitsempfinden durch die Nutzung eines Ortungssystems.

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Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60% davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist der Bundesverband von derzeit 134 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 17 10 17 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 – 259 37 95 14 (Festnetztarif).

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Forschung: Osteopathie hilft gegen Rückenschmerzen während und nach der Schwangerschaft / Große Übersichtsstudie zeigt statistisch signifikante, klinisch relevante Erfolge

Forschung: Osteopathie hilft gegen Rückenschmerzen  während und nach der Schwangerschaft / Große Übersichtsstudie zeigt statistisch signifikante, klinisch relevante Erfolge

(Mynewsdesk) Osteopathie hilft bei Rückenschmerzen während und nach einer Schwangerschaft – den klinisch relevanten Nutzen beweist eine Übersichtsstudie, die 2017 im englischen Fachjournal Journal of Bodywork and Movement Therapies veröffentlicht wurde. Auch bei der Verrichtung von Alltagstätigkeiten belegt die Metaanalyse aus acht Studien mit 850 Teilnehmerinnen spürbare Verbesserungen durch Osteopathie. Bis auf gelegentliche Müdigkeit bei einigen Patientinnen nach der osteopathischen Behandlung kam es zu keinen Nebenwirkungen.

Ein weiterer wichtiger Beitrag zur osteopathischen Forschung, unterstreicht der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V., dessen Mitglieder Helge Franke und Sebastian Belz die Übersichtsstudie gemeinsam mit dem Osteopathen Gary Fryer und Jan-David Franke erstellt haben und der die Erstellung der Fachinformation finanziell unterstützt.

Schwangere können ein Lied davon singen: Schmerzen im Bereich des unteren Rückens und des Beckengürtels sind häufig; vor allem während des dritten Trimesters. Etwa jede zweite schwangere Frau leidet darunter. Untersuchungen zeigen zudem, dass selbst zwölf Monate nach der Schwangerschaft Rücken- und Beckengürtelschmerzen bei ca. 67% der Frauen vorhanden sind.

Die Ursache für Rückenschmerzen während der Schwangerschaft ist unklar und scheint unspezifisch zu sein, wobei ein Bezug zu Veränderungen in der Körperhaltung diskutiert wird. Ähnlich unklar sind die Gründe für die Entstehung von Beckengürtelschmerzen, wobei muskuloskelettale Ursachen weitaus häufiger angenommen werden als Störungen der Beckenorgane. Die Europäischen Richtlinien empfehlen bei schwangerschaftsbezogenen Rückenschmerzen eine angemessene Aufklärung der Patientinnen, verbunden mit der Aufforderung, sich aktiv zu bewegen. Wo es angezeigt ist, sollen individuelle Übungen angeboten werden. Ob dies wirklich hilft, ist durch Studien jedoch nur unzureichend belegt.

Die Übersichtsstudie ging der Frage nach, wie wirksam die osteopathische Behandlung bei Frauen mit Rückenschmerzen während und nach der Schwangerschaft ist. Osteopathie als eigenständiges medizinisches Diagnose- und Behandlungssystem betrachtet den Patienten als Ganzes. Osteopathen untersuchen und therapieren ausschließlich mit ihren Händen; dabei steht die Suche nach den Ursachen der Beschwerden im Vordergrund. Die Behandlung kann durchaus Empfehlungen zum Lebensstil und die Berücksichtigung des psychosozialen Hintergrundes enthalten. Gemessen wurde der Erfolg an der Schmerzabnahme und dem funktionellen Status, d.h. an der Fähigkeit der Patientinnen, Alltagsverrichtungen ohne Einschränkungen ausüben zu können. Zudem wurde erfasst, ob es bei der osteopathischen Behandlung zu Nebenwirkungen kam.

Acht Studien mit 850 Teilnehmerinnen erfüllten die Einschlusskriterien der Übersichtsstudie. Insbesondere die Osteopathinnen und Osteopathen aus Deutschland zeigten mit sechs von acht Studien ein herausragendes Bemühen und Forschungsinteresse an Frauen mit Rückenschmerzen während und nach der Schwangerschaft, bei dem es sich nach wie vor um ein klinisches Problem handelt, von dem nur wenige Aspekte gut untersucht sind. Die Autoren der Übersichtsstudie verweisen darauf, dass weitere Studien die berechneten Ergebnisse verändern können. Größere und qualitativ hochwertige klinisch randomisierte Studien wären wünschenswert.

Literatur: Franke, Helge et al.: Osteopathic manipulative treatment for low back and pelvic girdle pain during and after pregnancy: A systematic review and meta-analysis. Journal of Bodywork and Movement Therapies, Volume 21, Issue 4, 752 – 762

Download der Studie: http://osteopathie.de/fachinfo_rschw

Download einer Kurzversion: http://osteopathie.de/patienteninfo_rschw

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Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD)
e.V. wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Als ältester und mit mehr als 4300 Mitgliedern größter Berufsverband verfolgt der VOD im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert den eigenständigen Beruf
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Ursachen statt Symptome behandeln / Tag der Rückengesundheit: Klinisch relevante Erfolge durch Osteopathie

Ursachen statt Symptome behandeln / Tag der Rückengesundheit: Klinisch relevante Erfolge durch Osteopathie

(Mynewsdesk) Laut aktuellem DAK-Gesundheitsbericht lagen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems erneut an der Spitze aller Krankheitsarten und mit einem Anteil von 22,2 Prozent am Krankenstand auf Platz 1 der Krankschreibungen. Rückenschmerzen sind darunter am häufigsten vertreten. Osteopathie kann nachweislich eine adäquate Hilfe zur Prävention und Wiedereingliederung ein – darauf macht der Verband der Osteopathen Deutschland anlässlich des Tags der Rückengesundheit am 15. März aufmerksam.

Denn dass Osteopathie bei unspezifischen Rückenschmerzen hilft, beweist eine große Übersichtsstudie, die im September 2014 im renommierten englischen Fachjournal BMC Musculoskeletal Disorders erschien und statistisch signifikante, klinisch relevante Erfolge aufzeigen kann. Die Studie des Osteopathen und VOD-Mitglieds Helge Franke sowie der Kollegen Gary Fryer und Jan-David Franke ging der Frage nach, wie wirksam die osteopathische Behandlung bei erwachsenen Patienten mit unspezifischem Rückenschmerz ist. Gemessen wurde der Erfolg an der Schmerzabnahme und daran, ob Patienten Alltagsverrichtungen ohne Einschränkungen ausüben zu können. Zudem wurde erfasst, ob es bei der osteopathischen Behandlung zu Nebenwirkungen kam.

15 Studien mit 1502 Teilnehmern erfüllten die Einschlusskriterien der Übersichtsstudie. Die Ergebnisse der Übersichtsstudie sind eindeutig, statistisch signifikant und klinisch relevant: Osteopathische Behandlungen verringern den Schmerz und verbessern die Fähigkeit, alltägliche Arbeiten auszuführen. Dies gilt bei akuten und chronischen Rückenschmerzen im Allgemeinen, bei Rückenschmerzen von Schwangeren und von Frauen in der Zeit nach der Geburt. Der Behandlungserfolg ist bedeutsam und eindeutig ein Ergebnis der osteopathischen Behandlung. Besonders erfreulich: Keine der Studien berichtete über Nebenwirkungen bei der osteopathischen Behandlung.

Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz deckt Osteopathie Zusammenhänge auf und kann so helfen, Schmerzen im Vorfeld zu verhindern, zu lindern oder zu beheben. Behandelt man symptombezogen nur die Beschwerden und nicht deren Ursachen, kehren die Rückenschmerzen immer wieder zurück. Die Osteopathie forscht nach den Ursachen von Beschwerden – und diese können weit von der Wirbelsäule entfernt liegen, weswegen Osteopathen stets den gesamten Körper des Patienten untersuchen. Dabei verwendet der Osteopath ausschließlich seine Hände. Mit ihnen kann er den Spannungen im Gewebe folgen.

Durch Osteopathie werden die Beweglichkeit und die Stabilität des Gewebes gefördert und eine optimale Funktion des Bewegungs- und Halteapparates unterstützt. Die Verbindung der Wirbelsäule mit anderen Teilen des Körpers ist keine Einbahnstraße. Innere Organe können beispielsweise durch bloße Zugwirkung Rückenschmerzen verursachen. So ist ein Teil des Dickdarms, über ein Gewebsnetz an der Bandscheibe zwischen dem vierten und fünften Wirbel befestigt. Um Funktionsstörungen zu behandeln, versuchen Osteopathen die eingeschränkte Bewegung wiederherzustellen, damit die betroffene Struktur ihre Funktion wieder ausführen kann. Nicht selten lösen sich die damit einhergegangenen Rückenschmerzen von selbst auf.

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Ist eine frühe Diagnose der Demenz immer im Sinne der Betroffenen? Fachtagung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und der Alzheimer Gesellschaft München

Ist eine frühe Diagnose der Demenz immer im Sinne der Betroffenen? Fachtagung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und der Alzheimer Gesellschaft München

(Mynewsdesk) Berlin, 12. März 2018. Mehr als jeder dritte Deutsche hat laut einer Befragung der DAK 2017 Angst davor irgendwann an einer Demenz zu erkranken. Dabei ist es vor allem die Vorstellung, die Kontrolle über sich zu verlieren, nicht mehr Herr seiner selbst zu sein und völlig von anderen abhängig zu werden, die Angst macht. Die Scham, die mit diesem Krankheitsbild verbunden ist, macht es auch für Ärztinnen und Ärzte schwer ihren Patientinnen oder Patienten eine Demenz-Diagnose mitzuteilen. Auf einer gemeinsamen Fachtagung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) und der Alzheimer Gesellschaft München (AGM) diskutierten Fachleute aus Medizin, Ethik und Beratung sowie Menschen mit Demenz und Angehörige am 8. März in München über die ethischen Aspekte einer frühzeitigen Demenz-Diagnostik.

Zur Eröffnung der Tagung begrüßte Dr. Katharina Bürger, die Vorsitzende der AGM, insbesondere auch die Ärzte im Publikum. Ihre Beteiligung zeige, wie groß der Bedarf an einer Auseinandersetzung mit diesem Thema in der Praxis ist.

Sowohl Betroffene als auch Angehörige berichteten in einem Podiumsgespräch, das Tobias Bartschinski (AGM) moderierte, dass sie die Diagnose einerseits als schweren Schlag empfanden. Andererseits brachte ihnen die Diagnose auch Erleichterung, weil sie nun den Grund für die erlebten Veränderungen kannten. Sie konnten sich mit der Krankheit auseinandersetzen und ihr Leben darauf einstellen.

Die Forschung unternimmt derzeit große Anstrengungen, eine zuverlässige Diagnose, insbesondere der Alzheimer-Krankheit, bereits in einem Stadium zu erreichen, das Jahre vor dem Auftreten der ersten sichtbaren Krankheitssymptome liegt. Dies ist mit der Hoffnung verknüpft, neue und effektive Therapieansätze zu finden, wie Prof. Dr. Frank Jessen von der Universitätsklinik Köln ausführte.

Nicht jeder möchte aber über seine Diagnose aufgeklärt werden. Eine Frühdiagnose zu einem Zeitpunkt, zu dem die Symptome nicht als belastend erlebt werden, kann auch mehr Schaden als Nutzen für die Betroffenen bringen, gab Dr. Michael Wunder vom Beratungszentrum Alsterdorf in Hamburg zu bedenken.

Die Mitteilung der Diagnose braucht dringend einen empathischen und geschützten Rahmen und die Ärzte brauchen dafür Zeit. Die Betroffenen und ihre Angehörigen dürfen mit der Diagnose nicht alleine gelassen werden. Sie müssen erfahren, wo sie Unterstützung und Beratung bekommen, und auch die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen, betonte Helga Schneider-Schelte (DAlzG).

Deutlich wurde: Das Leben kann auch mit einer Demenz lebenswert sein. Ärzte sollten den Mut haben, offen mit ihren Patienten zu sprechen, es aber auch respektieren, wenn diese nicht über ihre Krankheit aufgeklärt werden wollen. Um die Angst vor der Diagnose zu verringern, ist es notwendig, dass Menschen mit Demenz ihren selbstverständlichen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft bekommen und nicht ausgegrenzt werden.

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Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60% davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist der Bundesverband von derzeit 134 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 17 10 17 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 – 259 37 95 14 (Festnetztarif).

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Oceanology International 2018: Mit smarter Kamera zu neuer Qualität von Unterwasser-Aufnahmen

Oceanology International 2018: Mit smarter Kamera zu neuer Qualität von Unterwasser-Aufnahmen

SynaptiCam: Eingebettetes System erkennt, klassifiziert und segmentiert Objekte in Echtzeit.

Meere – Herausforderung für die Forschung, Nutzen für die Wirtschaft und alle zwei Jahre Thema der Oceanology International in London. Mit dabei: eine intelligente Kamera, die Objekte unter Wasser in Echtzeit auswertet und analysiert.

Mehr als zwei Drittel unseres Planeten sind von Wasser bedeckt und doch wissen wir mehr über die Mondoberfläche als über das Leben im Meer. Dabei wächst die Bedeutung der Meere als Lebens- und Wirtschaftsraum seit Jahren beständig. Um die Weltmeere effektiv und vor allem nachhaltig als Transportweg, Nahrungsquelle oder als Lieferant für Erdöl und Erdgas nutzen zu können, braucht es Technologien, die sich den Gegebenheiten unter Wasser anpassen. Herausforderungen stellen in erster Linie die Sicht-, Druck- und Strömungsverhältnisse dar. Auf der Oceanology zeigt das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD dazu ausgewählte Visual-Computing-Anwendungen aus den Bereichen Visualisierung und Bildverbesserung.

Eines der Exponate ist die SynaptiCam, eine intelligente Kamera. Ein eingebettetes System, kombiniert mit einer oder mehreren Kameras, ermöglicht es, Objekte in Echtzeit zu erkennen, zu klassifizieren und zu segmentieren. Als smarte Kamera zur Überwachung und Beobachtung von Unterwassersituationen vereint sie geringe Stromaufnahme und einfache Anbindung unterschiedlicher Kameras. Außerdem ist sie sehr kompakt und damit flexibel einsetzbar.

Die SynaptiCam kann an ein Unterwasserfahrzeug montiert, aber auch fest stationiert betrieben werden. Sie filmt und verarbeitet die Bilddaten in Echtzeit. Mögliche Einsatzszenarien sind das Monitoring von Fischen, die Überwachung und Inspektion technischer Anlagen oder die Dokumentation von Tauchgängen. Wurde beispielsweise ursprünglich die Anzahl der Fische auf einem Foto abgezählt, so ist es nun möglich, einzelne Arten automatisch zu klassifizieren und die Fische so zu vermessen, dass man auf deren Gewicht schließen kann. Ein zuvor trainiertes neuronales Netz hilft den Forschern dabei, bestimmte Fischarten von anderen zu unterscheiden und das Gesehene richtig zu interpretieren. Gemeinsam mit der 3D-Vermessung stellt das Erkennen von Objekten derzeit den Kernpunkt der Unterwasserbildbearbeitung am Fraunhofer IGD dar.

Die Oceanology International in London ist die größte internationale Fachmesse für Meeresforschung und -technik und öffnet ihre Türen in diesem Jahr vom 13. bis 15. März. Gemeinsam mit anderen Subsea@Fraunhofer-Ausstellern präsentiert sich das Fraunhofer IGD während der Oceanology auf dem Norddeutschen Gemeinschaftsstand F200.

Weitere Informationen zu Digital Ocean Technology: https://igd-r.de/digital-ocean-technology

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
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Reconstructing the Giant – Text Mining in wissenschaftlicher Literatur

Warum Forschungsprojekte dank Text Mining deutlich effizienter werden und wie eine teilautomatisierte Literaturrecherche strukturiert wird, zeigt Daniel Krause im Rahmen des Business Analytics Day 2018 an der Hochschule Karlsruhe

Reconstructing the Giant - Text Mining in wissenschaftlicher Literatur

Daniel Krause, Berater bei mayato, referiert in Karlsruhe zu Text Mining in der Wissenschaft (Bildquelle: mayato GmbH)

Wer neue Erkenntnisse gewinnen möchte, beschäftigt sich in der Wissenschaft in der Regel mit dem vorhandenen Wissen. Literaturrecherchen zählen hier zum Alltag jedes Forschers. Im Rahmen des diesjährigen Business Analytics Days am 15. März 2018 an der Hochschule Karlsruhe präsentiert Daniel Krause, Berater bei der mayato GmbH, wie moderne Analytics-Methoden diesen Teil der Forschung optimieren. Sein Vortrag basiert auf seiner Masterthesis „Reconstructing the Giant: Ein semiautomatisiertes Review der Literatur über Sensordatenanalyse in der industriellen Fertigung“, die er bei mayato erstellte.

Wie lassen sich neuartige Text-Mining-Methoden nutzen, um die vorhandene Literatur zu einem Thema zusammenzuführen? Der Vortrag erläutert die Vorgehensweise bei einem teilautomatisierten Literaturreview vom Aufbau eines Vektorraums mit Googles Paragraph-Vektor-Algorithmus bis hin zur Visualisierung in Dendrogrammen. Das gewählte Thema der Sensordatenanalyse zeigt den aktuellen Bezug für Forschungen zum Thema Digitalisierung in der Fertigung und dem Themenkomplex Industry Analytics. Der große Vorteil der Text-Mining-Technologien liegt vor allem darin, dass sehr große Mengen beliebiger Texte analysiert werden können. Eine Anforderung, die sowohl in der Forschung als auch in der Industrie immer wieder auftaucht.

Der Business Analytics Day wird gemeinsam von der Hochschule Offenburg, der Hochschule Karlsruhe und dem Institute for Computers in Education (ICe) organisiert. Anwender, Berater und Wissenschaftler erhalten hier eine Plattform, um innovative Anwendungen kennenzulernen, Trends nachzuspüren und Herausforderungen im Alltag zu diskutieren. Der Vortrag von Daniel Krause beginnt um 16 Uhr, eine Anmeldung zum Business Analytics Day 2018 ist auf www.business-analytics-day.de möglich.

mayato ist spezialisiert auf Business Analytics. Von zahlreichen Standorten in Deutschland und Österreich aus arbeitet ein Team von erfahrenen Prozess- und Technologieberatern an Lösungen für Business Intelligence, Big Data und Analytics für ein breites Spektrum an Anwendungsgebieten und Branchen. Business Analysten und Data Scientists von mayato ermitteln auf der Basis dieser Lösungen für ihre Kunden relevante Zusammenhänge in Small und Big Data und prognostizieren zukünftige Trends und Ereignisse. Als Teil der Unternehmensgruppe Positive Thinking Company verfügt mayato über ein breites, internationales Netzwerk und ein technologisch und inhaltlich vielfältiges Leistungsportfolio. Nähere Infos unter www.mayato.com

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Gute Nachricht für Betreiber und Gründer von Laborbetrieben

Gute Nachricht für Betreiber und Gründer von Laborbetrieben

(Mynewsdesk) Wer einen Laborbetrieb errichten möchte, steht vor einer komplexen Aufgabe. Zuerst müssen geeignete Räume gefunden werden, die zur eigenen Planung passen oder passend gemacht werden können. Dann verlangt die Auswahl von Labormöbeln, die Planung der technischen Ausstattung und die Beschaffung von Laborgeräten die ganze Konzentration der Verantwortlichen – zuletzt muss die Frage der Finanzierung des anspruchsvollen Vorhabens beantwortet werden. Leichter macht es die Sache, wenn Gründer von Laborbetrieben auf den Bestand bestehender Labore zurück greifen können. Auf eine individuelle Ausstattung des Laborbetriebs muss hierbei nicht verzichtet werden. Denn im Vergleich zu Büroimmobilien bringt jeder potenzielle Mieter viel detailliertere Ansprüche mit, was etwa die technische Ausstattung des Labors angeht.

Die Andreas Neumaier GmbH Laborimmobilien hat den Auftrag, Labore des Labor Campus in Frankfurt am Main Laborbetreibern und Gründern zur Miete anzubieten. Der Campus ist ein etablierter Laborstandort mit sehr guter Infrastruktur in Form einer eigenen Kantine, optimaler Sicherheitsstandards, eines eigenen Werkschutzes und idealer öffentlicherVerkehrsanbindung.

Ihre Fragen zum Objekt beantwortet Heinz Gerblinger:

Telefon +49 171 1 86 86 52 oder h.gerblinger@laborimmobilien.eu

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