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DACHSER gründet Enterprise Lab am Fraunhofer IML

DACHSER gründet Enterprise Lab am Fraunhofer IML

(Mynewsdesk) Kempten, Dortmund, 17. Oktober 2017. DACHSER-Logistikexperten und Wissenschaftler des Fraunhofer IML arbeiten seit dem 1. Oktober 2017 gemeinsam an Forschungs- und Entwicklungsaufträgen.

DACHSER hat am 1. Oktober 2017 eine enge Forschungs- und Entwicklungspartnerschaft mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML gestartet. In dem neu geschaffenen ‚DACHSER Enterprise Lab‘ in Dortmund arbeiten Mitarbeiter des Logistikdienstleisters und Wissenschaftler des Fraunhofer IML in gemeinsamen Teams an konkreten Forschungs- und Entwicklungsaufträgen, die auf die Geschäftsmodelle der beiden DACHSER Business Fields Road Logistics und Air & Sea Logistics einzahlen. Aufgabe der Teams ist es, zukunftsweisende Technologien für den flächendeckenden Einsatz in der Praxis gezielt (weiter) zu entwickeln.

„Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Hochschulen und Entwicklungspartnern ist seit Jahren ein fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Das DACHSER Enterprise Lab erweitert unsere internen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten um wichtige Fähigkeiten und den flexiblen Zugriff auf Spezialisten“, unterstreicht Bernhard Simon, CEO von DACHSER. Das Fraunhofer IML verfüge über eine ausgezeichnete Expertise, hervorragend ausgestattete Labore und eine breite Basis von motivierten und kreativen Wissenschaftlern. In Kombination mit den langjährigen Erfahrungen der DACHSER-Logistikexperten werde dies die Innovations-geschwindigkeit des Unternehmens noch einmal erhöhen.

„Grundgedanke unserer Enterprise Labs ist es, Forschungsergebnisse in Spitzengeschwindigkeit in Produkte oder neue Geschäftsmodelle umzusetzen. Durch neue und interdisziplinäre Formen kooperativer Entwicklung auf kurzen Dienstwegen, erreichen wir eine große Durchlässigkeit zwischen Wirtschaft und Forschung“, betont Prof. Dr. Dr. h.c. Michael ten Hompel. „So sind wir in der Lage, neue Technologien, Trends oder Unternehmensstrategien sofort flexibel einfließen zu lassen und effizient Schwerpunkte zu setzen. Gerade für einen global vernetzten Logistiker wie DACHSER, mit komplexen Netzwerken und Datenstrukturen, ist diese Flexibilität ein enormer Wettbewerbsvorteil. Mit dem Enterprise Lab setzen wir gemeinsam mit DACHSER ein deutliches Ausrufezeichen in der kooperativen Logistik- und Technologieentwicklung.“

Über das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML:

Das Fraunhofer IML gilt als die Adresse für alle Fragestellungen zu ganzheitlicher Logistik und arbeitet auf allen Feldern der inner- und außerbetrieblichen Logistik. Am Fraunhofer IML, gegründet 1981, arbeiten zurzeit 260 Wissenschaftler sowie 250 Doktoranden sowie Studierende, unterstützt durch Kollegen in Werkstätten, Labors und Servicebereichen.

Nach Projekt- und Kundenbedarf zusammengestellte Teams schaffen branchenübergreifende und kundenspezifische Lösungen u. a. im Bereich der Materialflusstechnik, des Warehouse Managements, der Geschäftsprozess-modellierung, der simulationsgestützten Unternehmens- und Systemplanung sowie in den Bereichen Verkehrssysteme, Ressourcenlogistik und E-Business. Das »Internet der Dinge« wird Fraunhofer-weit vom Fraunhofer IML gemanagt. Im Bedarfsfall kann das IML auf 24 000 Mitarbeiter in 67 Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft zurückgreifen.

Neben Dortmund sind Frankfurt/Main, Hamburg, Prien am Chiemsee, Lissabon und Peking weitere Standorte.

Über DACHSER:

Das Familienunternehmen DACHSER mit Hauptsitz in Kempten, Deutschland, zählt zu den führenden Logistikdienstleistern.

DACHSER bietet eine umfassende Transportlogistik, Warehousing und kundenindividuelle Services innerhalb von zwei Business Fields: DACHSER Air & Sea Logistics und DACHSER Road Logistics. Letzteres teilt sich in die beiden Business Lines DACHSER European Logistics und DACHSER Food Logistics auf. Übergreifende Kontraktlogistik-Services sowie branchenspezifische Lösungen ergänzen das Angebot. Ein flächendeckendes europäisches sowie interkontinentales Transportnetzwerk und komplett integrierte Informationssysteme sorgen weltweit für intelligente Logistiklösungen.

Mit rund 27.450 Mitarbeitern an weltweit 409 Standorten erwirtschaftete DACHSER im Jahr 2016 einen Umsatz von 5,71 Milliarden Euro. Der Logistikdienstleister bewegte insgesamt 80 Millionen Sendungen mit einem Gewicht von 38,2 Millionen Tonnen. DACHSER ist mit eigenen Landesgesellschaften in 43 Ländern vertreten.

Weitere Pressemitteilungen und News von DACHSER finden Sie unter:

www.dachser.de

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Das Familienunternehmen DACHSER mit Hauptsitz in Kempten, Deutschland, zählt zu den führenden Logistikdienstleistern.

DACHSER bietet eine umfassende Transportlogistik, Warehousing und kundenindividuelle Services innerhalb von zwei Business Fields: DACHSER Air & Sea Logistics und DACHSER Road Logistics. Letzteres teilt sich in die beiden Business Lines DACHSER European Logistics und DACHSER Food Logistics auf. Übergreifende Kontraktlogistik-Services sowie branchenspezifische Lösungen ergänzen das Angebot. Ein flächendeckendes europäisches sowie interkontinentales Transportnetzwerk und komplett integrierte Informationssysteme sorgen weltweit für intelligente Logistiklösungen.

Mit rund 27.450 Mitarbeitern an weltweit 409 Standorten erwirtschaftete DACHSER im Jahr 2016 einen Umsatz von 5,71 Milliarden Euro. Der Logistikdienstleister bewegte insgesamt 80 Millionen Sendungen mit einem Gewicht von 38,2 Millionen Tonnen. DACHSER ist mit eigenen Landesgesellschaften in 43 Ländern vertreten.

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VERBUNDWERKSTOFFE UND HERSTELLUNGSPROZESS GEWINNEN IN CHINA DANK DES FRAUNHOFER-INSTITUTS FÜR CHEMISCHE TECHNOLOGIE ICT IMMER MEHR AN BEDEUTUNG

Die Hengrui Corporation intensiviert gemeinsam mit dem Fraunhofer ICT Forschung und Entwicklung im Bereich der Kohlenstofffaseranwendungen und erhöht die Produktion.

VERBUNDWERKSTOFFE UND HERSTELLUNGSPROZESS GEWINNEN IN CHINA DANK DES FRAUNHOFER-INSTITUTS FÜR CHEMISCHE TECHNOLOGIE ICT IMMER MEHR AN BEDEUTUNG

Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens zwischen dem Fraunhofer ICT und der Hengrui Corporation (Bildquelle: Hengrui Corporation)

Die europäische Niederlassung der chinesischen Hengrui Corporation in Barcelona hat mit dem Fraunhofer ICT ein Rahmenabkommen zum Ausbau der Entwicklung von Bauteilen und Prozessen für die Herstellung von Hochleistungsverbundwerkstoffen unterzeichnet. Bei dieser strategisch bedeutenden Zusammenarbeit werden beide Einrichtungen ihre Kräfte bündeln und sich auf die technischen Aspekte der Forschung, Untersuchung und des Herstellungsprozesses von Bauteilen aus Kohlenstofffasern konzentrieren, deren Einsatz über die Automobilindustrie hinausgehen wird.

Das Abkommen, das von Yongtao Gu, dem Vorstandsvorsitzenden der Hengrui Corporation, von Jordi Arànega, dem stellvertretenden Präsidenten der Hengrui Corporation, von Frank Henning, dem stellvertretenden Institutsleiter des Fraunhofer ICT und von Timo Huber, dem stellvertretenden Hauptabteilungsleiter in der Abteilung Polymer Engineering am Fraunhofer ICT unterzeichnet wurde, stellt den Beginn einer starken Partnerschaft dar, bei der die Verbesserung der großserienfähigen Herstellung von Bauteilen aus Kohlenstofffasern im Mittelpunkt steht, die zu Leistungssteigerung und verringerten CO2-Emissionen in der Automobilindustrie führen wird.

Den Aussagen des Vorstandsvorsitzenden von Hengrui zufolge ist man bestrebt, „eine nachhaltige und wirksame Partnerschaft auf die Beine zu stellen, um auf der Grundlage von F&E neue Prozesse und innovative Produkte zu erzielen, womit neue Standards gesetzt und die wichtigsten Bezugsgrößen der Industrie optimiert werden.“ Hengrui möchte Asiens einflussreichster und innovativster Zulieferer von Verbundwerkstoffen werden.

F&E des Herstellungsprozesses von Verbundwerkstoffen ist zur Zeit auf die Automobilindustrie, den Schienenverkehr, Industriemaschinen und Unterhaltungselektronik ausgerichtet. Hengrui wird von einem multidisziplinären Expertenteam unterstützt, zu dem Spitzentalente aus Europa und Asien gehören.

Über das Fraunhofer ICT

Das deutsche Fraunhofer-Institut ist Europas wichtigste Forschungseinrichtung für angewandte Wissenschaft und gilt weltweit als eine der angesehensten Forschungsstätten für angewandte Wissenschaft. Die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung besteht mit insgesamt 24.000 weltweit tätigen Mitarbeitern in den Bereichen F&E aus über 80 Forschungseinrichtungen. In nur einem Jahr konnten mit einem Jahresaufwand von über 1 Milliarde Euro beinahe 10.000 Forschungsprojekte abgeschlossen werden, mit denen über 3.000 Geschäftskunden bedient wurden.

Das wichtigste Forschungsfeld in der Kernkompetenz Polymer Engineering des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT ist die Verarbeitung von Duroplasten und Thermoplasten. Hier wurde vor allem in den Bereichen Hochdruck-Kompression RTM (HP-RTM), Nasspressen, Spritzgusstechnik, SMC (Sheet Molding Compound) und anderen großserienfähigen Herstellungstechnologien ein beeindruckender Durchbruch erzielt.

Hengrui ist zur Zeit das in China führende richtungsweisende Unternehmen in der Herstellung von Verbundwerkstoffen für die Automobilindustrie, dem für die kommenden Jahre ein grosses Wachstumspotential vorausgesagt wird. Auf dem asiatischen Markt ist das Unternehmen mit seinen Pilotanlagen auf einer Gesamtfläche von 12.000 m2 ein Vorreiter der Industrie.

Hengrui ist zur Zeit das in China führende richtungsweisende Unternehmen in der Herstellung von Verbundwerkstoffen für die Automobilindustrie, dem für die kommenden Jahre ein anpassungsfähiges Wachstumspotential vorausgesagt wird. Auf dem asiatischen Markt ist das Unternehmen mit seinen Pilotanlagen auf einer Gesamtfläche von 12.000 m2 ein Vorreiter für die Industrie.

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VERBUNDWERKSTOFFE UND HERSTELLUNGSPROZESS GEWINNEN IN CHINA DANK DES FRAUNHOFER-INSTITUTS FÜR CHEMISCHE TECHNOLOGIE ICT IMMER MEHR AN BEDEUTUNG

Die Hengrui Corporation intensiviert gemeinsam mit dem Fraunhofer ICT Forschung und Entwicklung im Bereich der Kohlenstofffaseranwendungen und erhöht die Produktion.

VERBUNDWERKSTOFFE UND HERSTELLUNGSPROZESS GEWINNEN IN CHINA DANK DES FRAUNHOFER-INSTITUTS FÜR CHEMISCHE TECHNOLOGIE ICT IMMER MEHR AN BEDEUTUNG

Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens zwischen dem Fraunhofer ICT und der Hengrui Corporation (Bildquelle: Hengrui Corporation)

Die europäische Niederlassung der chinesischen Hengrui Corporation in Barcelona hat mit dem Fraunhofer ICT ein Rahmenabkommen zum Ausbau der Entwicklung von Bauteilen und Prozessen für die Herstellung von Hochleistungsverbundwerkstoffen unterzeichnet. Bei dieser strategisch bedeutenden Zusammenarbeit werden beide Einrichtungen ihre Kräfte bündeln und sich auf die technischen Aspekte der Forschung, Untersuchung und des Herstellungsprozesses von Bauteilen aus Kohlenstofffasern konzentrieren, deren Einsatz über die Automobilindustrie hinausgehen wird.

Das Abkommen, das von Yongtao Gu, dem Vorstandsvorsitzenden der Hengrui Corporation, von Jordi Arànega, dem stellvertretenden Präsidenten der Hengrui Corporation, von Frank Henning, dem stellvertretenden Institutsleiter des Fraunhofer ICT und von Timo Huber, dem stellvertretenden Hauptabteilungsleiter in der Abteilung Polymer Engineering am Fraunhofer ICT unterzeichnet wurde, stellt den Beginn einer starken Partnerschaft dar, bei der die Verbesserung der großserienfähigen Herstellung von Bauteilen aus Kohlenstofffasern im Mittelpunkt steht, die zu Leistungssteigerung und verringerten CO2-Emissionen in der Automobilindustrie führen wird.

Den Aussagen des Vorstandsvorsitzenden von Hengrui zufolge ist man bestrebt, „eine nachhaltige und wirksame Partnerschaft auf die Beine zu stellen, um auf der Grundlage von F&E neue Prozesse und innovative Produkte zu erzielen, womit neue Standards gesetzt und die wichtigsten Bezugsgrößen der Industrie optimiert werden.“ Hengrui möchte Asiens einflussreichster und innovativster Zulieferer von Verbundwerkstoffen werden.

F&E des Herstellungsprozesses von Verbundwerkstoffen ist zur Zeit auf die Automobilindustrie, den Schienenverkehr, Industriemaschinen und Unterhaltungselektronik ausgerichtet. Hengrui wird von einem multidisziplinären Expertenteam unterstützt, zu dem Spitzentalente aus Europa und Asien gehören.

Über das Fraunhofer ICT

Das deutsche Fraunhofer-Institut ist Europas wichtigste Forschungseinrichtung für angewandte Wissenschaft und gilt weltweit als eine der angesehensten Forschungsstätten für angewandte Wissenschaft. Die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung besteht mit insgesamt 24.000 weltweit tätigen Mitarbeitern in den Bereichen F&E aus über 80 Forschungseinrichtungen. In nur einem Jahr konnten mit einem Jahresaufwand von über 1 Milliarde Euro beinahe 10.000 Forschungsprojekte abgeschlossen werden, mit denen über 3.000 Geschäftskunden bedient wurden.

Das wichtigste Forschungsfeld in der Kernkompetenz Polymer Engineering des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT ist die Verarbeitung von Duroplasten und Thermoplasten. Hier wurde vor allem in den Bereichen Hochdruck-Kompression RTM (HP-RTM), Nasspressen, Spritzgusstechnik, SMC (Sheet Molding Compound) und anderen großserienfähigen Herstellungstechnologien ein beeindruckender Durchbruch erzielt.

Hengrui ist zur Zeit das in China führende richtungsweisende Unternehmen in der Herstellung von Verbundwerkstoffen für die Automobilindustrie, dem für die kommenden Jahre ein grosses Wachstumspotential vorausgesagt wird. Auf dem asiatischen Markt ist das Unternehmen mit seinen Pilotanlagen auf einer Gesamtfläche von 12.000 m2 ein Vorreiter der Industrie.

Hengrui ist zur Zeit das in China führende richtungsweisende Unternehmen in der Herstellung von Verbundwerkstoffen für die Automobilindustrie, dem für die kommenden Jahre ein anpassungsfähiges Wachstumspotential vorausgesagt wird. Auf dem asiatischen Markt ist das Unternehmen mit seinen Pilotanlagen auf einer Gesamtfläche von 12.000 m2 ein Vorreiter für die Industrie.

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Auswirkungen der Wohngebäudequalität auf die Gesundheit von Europäern

Im Rahmen des Velux Healthy Homes Barometer 2017 zeigen neue Studien den kritischen Zusammenhang zwischen einem mangelhaften Wohnumfeld und schlechten Gesundheitszuständen

Hamburg / Brüssel, 31. Mai 2017. Das diesjährige Velux Healthy Homes Barometer untersuchte, welche Effekte das Wohnumfeld auf die Gesundheit hat, welche Kosten der Gesellschaft in diesem Zusammenhang entstehen und welche Lösungen sich anbieten, um diesem Problem entgegenzuwirken. Es entstand in Zusammenarbeit mit Ecofys, Fraunhofer IBP und Copenhagen Economics. Die Ergebnisse wurden am 31. Mai im Europäischen Parlament in Brüssel auf einem Event zum Thema Gesunde Gebäude vorgestellt.

Europäer, die in einer ungesunden, also feuchten oder schimmelbefallenen, Wohnung leben, klagen um 66 Prozent häufiger über einen schlechten Gesundheitsstand und erkranken zu 40 Prozent häufiger an Asthma. Liegt eine Energiearmut zugrunde – ist es also aus finanziellen Gründen nicht möglich, im Winter ausreichend zu heizen – wird doppelt so häufig über Gesundheitsprobleme berichtet. Die direkten und indirekten Kosten, die aufgrund von Asthma und chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) entstehen, belaufen sich dabei auf jährlich 82 Milliarden Euro.

„Wir wissen intuitiv, dass das Wohnen in einem ungesunden Umfeld schlecht für unser Wohlbefinden ist“, so Michael Rasmussen, Senior Vice President Brand bei der Velux Gruppe. „Diese Studie zeigt, in welchem Umfang Europäer aufgrund ihrer Wohnumgebung unter gesundheitlichen Einschränkungen leiden müssen und welche erstaunlich hohen Kosten es für die Gesellschaft mit sich bringt, dass der alternde Wohnungsbestand nicht auf ein Durchschnittsniveau angehoben wird.“

Eine Lösung ist, die bestehenden Gebäude in Europa durch energieeffiziente und gesunde Sanierungen zu modernisieren. Dies würde nicht nur die Gesundheit verbessern, gesellschaftliche Kosten minimieren und zu reduzierten CO2-Emissionen führen, sondern auch einen dringend benötigten Impulsgeber für die europäischen Volkswirtschaften darstellen. Das Velux Healthy Homes Barometer 2017 prüfte die Höhe des privaten Kapitals, das für die Renovierung in den EU-Mitgliedsstaaten zur Verfügung steht (30 Billionen Euro) – und welche Maßnahmen erforderlich wären, um eine Hilfestellung dafür zu bieten, Teile dieses Kapitals in die Renovierung zu investieren.

Mit dem Healthy Home Barometer will die Velux Gruppe dazu beitragen, dass das Thema gesunde Gebäude mehr in den politischen Fokus rückt, was Maros Sefcovic, Vize-Präsident der Energieunion bei der Europäischen Kommission, anerkennt: „Die Studie zeigt den enormen Einfluss von Gebäuden auf die Gesundheit, Gesellschaft, Luftqualität und Klima. Wenn über ein Drittel der europäischen CO2-Emissionen von Gebäuden verursacht wird, wenn einer von zehn Europäern energiearm ist und einer von sechs in ungesunden Gebäuden lebt – ist es klar, dass der Wandel „zu Hause“ starten muss.“

Über die VELUX Deutschland GmbH
Die VELUX Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein Unternehmen der internationalen VELUX Gruppe. Der weltweit größte Hersteller von Dachfenstern ist mit mehr als 10.000 Mitarbeitern in rund 40 Ländern vertreten. In Deutschland beschäftigt die VELUX Gruppe in Produktion und Vertrieb nahezu 1.000 Mitarbeiter. Neben Dachfenstern und anspruchsvollen Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutzprodukte, Rollläden und Solarkollektoren sowie Zubehörprodukte für den Fenstereinbau. Automatisierte Lösungen und intelligente Sensorsysteme tragen zu einem angenehmen Raumklima bei und steigern den Wohnkomfort. Solarbetriebene Produkte von VELUX reduzieren den Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen und Wohnen. Mit dem Modularen Oberlicht-System bietet das Unternehmen zudem eine Lösung speziell für öffentliche und gewerbliche Gebäude an.

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Fraunhofer-Institut: Mit MindManager den digitalen Wandel starten

Forschungsgruppe „eMasterCraft“ erarbeitet Praxismap und liefert Grundlagen für die Digitalisierung

Alzenau/Karlsruhe, 17. Mai 2017 – Das Tätigkeitsfeld des Fraunhofer-Instituts umfasst anwendungsnahe Grundlagenforschung, angewandte Forschung sowie Beratung und kundenspezifische Lösungen auf allen Gebieten, die für Techno- und Wirtschaftsmathematik bedeutsam sind. Unter anderen ist das Institut damit betraut, für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands wichtige Daten und Konzepte zu entwickeln. Das Institut wurde 1995 gegründet und beschäftigt derzeit rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 160 wissenschaftliche Hilfskräfte.

Die Herausforderung
Die Bundesregierung Deutschland möchte die Digitalisierung in der Wirtschaft vorantreiben. Aus diesem Grund hat sie verschiedene Förderprogramme und Projekte aufgelegt, mit denen sie beispielsweise mittelständischen Unternehmen und kleineren Betrieben dabei helfen will, den digitalen Wandel einzuläuten. Eines dieser Projekte, „eMasterCraft“ wurde unter dem Dach der Initiative „Mittelstand digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik durchgeführt und fokussierte sich dabei vor allem auf die Digitalisierung in Handwerksbetrieben.

Ziel war und ist es, den betroffenen Unternehmen in einem Beratungsgespräch aufzuzeigen, wie ein kleiner Betrieb von der Digitalisierung profitieren kann. Das Fraunhofer-Institut möchte deshalb eine Plattform konzipieren, mit der sich eine einfach zu verstehende Gegenüberstellung der Ist- und Soll-Situation – vor und nach der Digitalisierung – abbilden lässt. Man stellt sich vor, in verschiedenen Darstellungsformen etwa als Flowchat oder Map, die Ist-Situation mit den Sollprozessen zu vergleichen, so dass schnell erkennbar ist, ob und wenn ja mit welchen Änderungen positive Effekte zu erzielen
sind – sprich ab wann sich die Digitalisierung ganz konkret lohnt.

Die Lösung
Auf Basis der führenden Mindmapping-Software, MindManager, entwickeln die Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts ein Kosten-Nutzen-Tool, mit dem sich darstellen lässt, wie ein Handwerksbetrieb konkret von der Digitalisierung profitieren kann. In diesem Tool lässt sich auf der einen Seite erfassen, wie Prozesse, etwa die Zeiterfassung oder Personaleinsatzplanung aktuell im Betrieb gehandhabt werden. Dem gegenüber wird dann – auf Basis derselben Daten – dargestellt, was sich verändern würde, wenn man einzelne Aspekte digitalisiert. Sowohl die Prozessdarstellung als auch die Kosten- und Einsparungskalkulationen lassen sich mit MindManager darstellen, bei Bedarf sogar in ein und derselben Ansicht.

Dr. Michael Schröder, Leiter des Projekts „eMasterCraft“ und stellv. Abteilungsleiter „Optimierung“, Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM: „Die Idee hinter dem Kosten-Nutzen-Tool ist, die Menschen dahinzuführen, dass die Datenerfassung formaler wird. Ein Schritt, der gerade in Handwerksbetrieben nicht immer einfach ist. Diese Formalisierung aber ist Voraussetzung für einen Einstieg in die Digitalisierung mit zum Teil erheblichen Vorteilen.“ In MindManager sieht Schröder die optimale Plattform für diese Herausforderung. „Das Tool bietet einen niederschwelligen Zugang zur Prozessmodellierung. Es ist auf der einen Seite sehr flexibel, reduziert Komplexitäten, hat aber auch Schnittstellen zur Datenintegration, was für die Plausibilität der Darstellung und den Aha-Effekt bei Handwerkern sehr wichtig ist“, sagt der Wissenschaftler.

Das Ergebnis
Heute verfügt das Fraunhofer-Institut über eine einzigartige Plattform, die bei der Beratung kleiner und mittelständischer Handwerksbetriebe gerne genutzt wird. USP dieses Kosten-Nutzen-Tools ist, dass sich die Komplexität elektronischer Prozesse sehr übersichtlich abbilden lässt und dass durch den besonderen Mix aus Kalkulationsfunktionen, Mapdarstellung und individuellen Kommentaren einerseits eine Struktur vorgegeben ist, andererseits aber genügend Flexibilität besteht. „Ein Beispiel: Wenn wir einem Handwerker aufzeigen, wie viel Aufwand er durch die Zeiterfassung mit Stundenzetteln hat und wie einfach sich derselbe Prozess beispielsweise mit einer App gelöst werden kann, dann lässt sich mit dem Tool wunderbar visualisieren, wie groß die Vorteile der Digitalisierung sind und wie schnell ein Betrieb davon profitieren kann“, weiß Michael Schröder.

Ein konkretes Erfolgsbeispiel hat er auch schon zu vermelden: So hat etwa der Malerbetrieb Adam Oswald im Projekt eMastercraft für mehrere Prozesse eBusiness-Standards eingeführt. Das Ergebnis: reibungslosere Abläufe, valide Daten, problemloser Informations- und Dokumentenaustausch sowie enorme Zeit, Ressourcen und damit auch Kosteneinsparungen. Um seinerseits das Voranschreiten der Digitalisierung zu unterstützen und für weitere Erfolgsmeldungen zu sorgen, bietet das Fraunhofer-Institut sein Tool als Probelizenz für einen Monat kostenlos an. Schröder und seine Kollegen sind davon überzeugt, dass das Kosten-Nutzen-Tool auf MindManager Basis die bestmögliche Grundlage für Gespräche mit kleinen und mittleren Betrieben ist, die zwar den Trend der Digitalisierung sehen, aber keine Zeit haben, sich damit zu befassen.

Das Mindjet Team entwickelt und vertreibt MindManager, die führende Software für effiziente Organisation und transparente Kommunikation von komplexen Ideen und Informationen. 4.500 Unternehmen und 2.5 Millionen zahlende Nutzer, einschließlich 83% der Fortune 100, profitieren durch Mindmapping und Informationsvisualisierung von MindManager. Die Software unterstützt das Brainstorming und die kreative Problemlösung, verbessert die Kommunikation und erlaubt, komplexe Projekte effizienter und effektiver zu planen sowie erfolgreich umzusetzen. MindManager Enterprise kombiniert führende Werkzeuge für Mindmapping, Informationsmanagement und visuelle Planung mit patentierten Integrationen und flexiblen Kommunikationsmöglichkeiten, um die Projektkoordination und den unternehmensweiten Wissensaustausch zu unterstützen. Im August 2016 wurde Mindjet MindManager von Corel übernommen.

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Informations-Kick-Off der SIBE auf der Hannover-Messe

Geplantes Wahlpflichtfach „Bionikmanagement“ wird vorgestellt.

Auf der Hannover Messe, dem Technologie-Schaufenster in Europa, erfolgte der Auftakt zur Bewerbung des neu geplanten Wahlpflichtfachs „Bionikmanagement“ innerhalb des Masterstudiengangs „M.Sc. in International Management“ der SIBE.

An dem Gemeinschaftsstand des biokon – des deutschen Bionik-Netzwerkes – wurden viele Gespräche mit interessierten, potentiellen Studierenden und Firmenvertretern geführt. Das ergänzende Themengebiet ist adressiert an zukünftige Führungskräfte, die den Blick über den Tellerrand wagen wollen und das Potential, das die Natur zum Lösen technischer Probleme bereithält, kennenlernen möchten.
Denn auch hier kommt es auf den Transfer an: Wie übersetze ich technische Probleme in die Welt der Biologie? Wie finde ich Analogien in der Natur? Wann macht es überhaupt Sinn biologische Lösungen in die Technik zu transferieren?
Dies sind nur einige der Fragen, mit denen sich die Studierenden beschäftigen werden. Das Potential ist riesig und die Bionik ist im Unterschied zu anderen Kreativitätstechniken die einzige, die erprobte Lösungen bereithält. Die Wahrscheinlichkeit auf Sprunginnovationen zu stoßen ist hoch, weil die Natur bereits Wege beschritten hat Probleme völlig anders zu lösen, als der Mensch es historisch gewachsen zu tun pflegt.

Ein schönes Beispiel dafür zeigt Dr. Oliver Schwarz, Initiator für das Wahlpflichtfach Bionik und selbst MBA-Absolvent der SIBE, an einer eigenen Erfindung: Der Mensch hat in der Jungsteinzeit gelernt durch Drillbohren runde Löcher zu generieren. Alle spanenden Verfahren arbeiten bis heute in dieser Art und Weise. Die einzige Alternative für das Problem „Loch“ ist das Pendelhubverfahren der Hautflügler, das er in eine technische Anwendung gebracht hat. Und die Liste der USPs ist lang: es können eckige Löcher, ohne Drehmoment und mit wenige Axialkraft oder in gekrümmten Bahnen gebohrt werden.
Vince Ebert, Physiker und Kabarettist erklärt das Verfahren anschaulich in einem Video. „Entscheidend ist, dass man lernt zu „sehen“ und die Kompetenz erwirbt dies in strukturiert in technische Lösungen umzusetzen.“

Bei Fragen zum Wahlpflichtfach selbst und der Möglichkeit der Teilnahme sprechen Sie uns gern an. Alle Informationen und Kontaktdaten stehen Ihnen außerdem unter SIBE – Bionikmanagement zur Verfügung. SIBE-Bionikmanagement

Die SCHOOL OF INTERNATIONAL BUSINESS AND ENTREPRENEURSHIP (SIBE) ist die internationale Business & Law School der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) mit Sitz in Herrenberg und wird geleitet von Prof. Dr. Dr. h. c. Werner G. Faix und Dr. Stefanie Kisgen.

Mit Master-Studienprogrammen seit 1994, derzeit über 700 Studierenden, über 3.700 erfolgreichen Absolventen und über 350 Partner-Unternehmen ist die SIBE Ihr kompetenter Partner für Business Leadership Education und damit für Innovation, Wachstum und Globalisierung.

Kontakt
School of International Business and Entrepreneurship (SIBE)
Sandra Flint
Gürtelstraße 29a
10247 Berlin
0703294580
flint@steinbeis-sibe.de
http://www.steinbeis-sibe.de/

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Fraunhofer SIT: Viele Android-Passwort-Manager unsicher

Unterschiedliche Implementierungsfehler

Fraunhofer SIT: Viele Android-Passwort-Manager unsicher

Fraunhofer SIT

Das Fraunhofer-Institut für Informationstechnologie SIT hat gravierende Sicherheitslücken in Passwort-Apps für Android entdeckt. Bei vielen der beliebtesten Passwort-Manager konnten Cyberkriminelle leicht Zugriff auf die geschützten Informationen erhalten, beispielsweise, wenn sich der Angreifer im selben Netzwerk befindet. Die Hersteller wurden informiert und haben die Fehler mittlerweile behoben. Nutzer sollten jedoch sicherstellen, dass sie die aktuelle App-Version verwenden. Die Details ihrer Analysen stellen die Experten des Fraunhofer SIT im April auf der „Hack In The Box“-Konferenz in Amsterdam vor. Das für die Tests genutzte Werkzeug CodeInspect zeigt das Institut bereits vom 20.-24. März in Halle 6 am Stand B 36 auf der CeBIT in Hannover.

Für jede Anwendung und jedes Benutzerkonto wird ein eigenes Passwort benötigt. Dadurch können Nutzer leicht den Überblick verlieren und Passwörter vergessen. Abhilfe schaffen Passwort-Manager: Dabei muss sich der Nutzer nur noch ein einziges Masterpasswort merken, alle anderen Zugänge und Passwörter werden sicher verschlüsselt in der Applikation gespeichert. Doch was wenn die Sicherheitsmechanismen Fehler haben? Ein Forscherteam des Fraunhofer SIT hat eine Reihe beliebter Android-Passwort-Manager-Apps analysiert. Ergebnis: Viele dieser Passwort-Apps waren unsicher.

Unterschiedliche Implementierungsfehler

In einigen der analysierten Apps, darunter LastPass, Dashlane, Keeper und 1Password, fanden die Security-Experten gleich mehrere Implementierungsfehler, die zu ernsthaften Sicherheitslücken führten. „Einige Anwendungen speichern beispielsweise das eingegebene Master-Passwort im Klartext auf dem Smartphone“, erklärt Dr. Siegfried Rasthofer, Android-Experte am Fraunhofer SIT. Infolgedessen kann die Verschlüsselung leicht umgangen werden und alle Daten stehen dem Angreifer zur Verfügung – ohne dass der Nutzer dies merkt.

Darüber hinaus ignorieren viele Anwendungen das Problem der Zwischenablage, wodurch ein sogenanntes „Sniffing“ möglich wird. Das bedeutet, die Zwischenablage wird nicht bereinigt, nachdem die Anmeldeinformationen dorthin kopiert wurden. Zugriffe zum Auslesen der Zwischenablage könnten praktisch von jeder anderen App ausgeführt werden; und wer kann sich sicher sein, dass eine bestimmte andere App nicht gerade dies ausnutzt und sich somit die Zugangsinformation für den Passwort-Manager verschafft. In anderen Fällen hätte es für Angreifer ausgereicht, sich im selben Netzwerk zu befinden, aber auch ein Geräteverlust hätte erhebliche Risiken für die Nutzer mit sich bringen können.

„Sicherheitsanalysen von Apps gehören bei uns zum Tagesgeschäft. Mit CodeInspect und Appicaptor haben wir eigene Werkzeuge entwickelt, mit denen wir Apps sehr effizient und detailliert auf ihre Sicherheit überprüfen können, selbst wenn uns die Apps nicht im Quellcode vorliegen. Dies gilt sowohl für Android als auch für iOS“, erklärt Dr. Rasthofer. Mit seinen Werkzeugen konnte das Fraunhofer SIT bereits viele Schwachstellen in Apps aufdecken. Dazu gehören solche, die eher aus Unachtsamkeit bei der Programmierung entstanden sind, aber auch solche, die wahrscheinlich absichtlich in Apps eingebaut wurden.

Sicherheitslücken zwischenzeitlich geschlossen

„Wir haben die Hersteller der betroffenen Passwort-Manager über die Sicherheitslücken informiert. Alle haben reagiert und die Verwundbarkeiten geschlossen.“, erklärt Rasthofer. Auf Geräten, auf denen sich die Apps Sicherheitsupdates aus dem App-Store herunterladen, sind die Probleme behoben. Wenn Nutzer keine automatischen Updates aktiviert haben, sollten die Applikationen umgehend aktualisiert werden. Welche Apps betroffen sind und weitere Details zu den jeweiligen Schwachstellen können unter http://sit4.me/pw-manager eingesehen werden.

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien gefördert.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie
Oliver Küch
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64295 Darmstadt
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http://www.sit.fraunhofer.de

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Fraunhofer SIT: Cybersicherheit in Deutschland

Empfehlungen aus der Wissenschaft zur Verbesserung der Cybersicherheit in Deutschland: Positive Entwicklung fortführen

Fraunhofer SIT: Cybersicherheit in Deutschland

Fraunhofer SIT – Positionspapier zur aktuellen Lage der Cybersicherheit

Die Leiter der drei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Kompetenzzentren für IT-Sicherheitsforschung CISPA in Saarbrücken, CRISP in Darmstadt und KASTEL am Karlsruher Institut für Technologie übergaben heute auf der ersten Nationalen Konferenz zur IT-Sicherheitsforschung in Berlin der Bundesministerin für Bildung und Forschung Frau Prof. Dr. Johanna Wanka ein Positionspapier zur aktuellen Lage der Cybersicherheit. Darin beschreiben die Wissenschaftler die wichtigsten Herausforderungen und machen konkrete Vorschläge, wie sich diese bewältigen lassen. Unter anderem empfehlen die Experten die strategische Verbesserung der digitalen Souveränität in Deutschland und Europa, die gezielte Förderung von Cybersicherheitsinfrastrukturen sowie eine Verbesserung des Forschungsrahmens, etwa durch Forschungswettbewerbe und durch Strukturen zur schnellen Reaktion auf Forschungsbedürfnisse. Die Bundesrepublik befinde sich in einer guten Ausgangslage. Jetzt gelte es, die Stärken zu erkennen, zu bündeln und durch internationale Kooperation weiter auszubauen. Das Papier steht im Internet unter www.kompetenz-it-sicherheit.de/positionspapier-cybersicherheit zum Download bereit.

Durch die zunehmende Digitalisierung des Alltags erhält die Informationstechnologie und ihre Absicherung eine zentrale Bedeutung für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Die Medien berichten täglich über den Diebstahl von Kundendaten, Cyberspionage oder die Beeinflussung von Wahlen durch Social Bots. Durch Gesetze und neue Regeln wie das IT-Sicherheitsgesetz und die EU-Datenschutzgrundverordnung hat sich die Cybersicherheitslage in Deutschland und Europa zwar verbessert. Die Bedrohungen und Herausforderungen werden dadurch jedoch nicht geringer. Durch die Verschmelzung von digitaler und physischer Welt erhöht sich die Angriffsfläche für IT-basierte Angriffe. Neue technische Möglichkeiten wie Big Data, Cognitive Computing oder Quantencomputer können auch von Kriminellen genutzt werden; gleichzeitig verfügen Deutschland und Europa in vielen Bereichen der Digitalisierung nicht mehr über die Fähigkeit, wichtige Schlüsseltechnologien zu entwickeln oder deren Sicherheitseigenschaften zu bewerten. Die Zunahme datenzentrierter Geschäftsmodelle bedroht die Privatsphäre und bereits heute ist die Komplexität unserer IT-Systeme mit bekannten ingenieursmäßigen Methoden oft nicht mehr ausreichend beherrschbar.

Zur Entwicklung neuer Verfahren und Werkzeuge, mit denen sich komplexe Systeme ausreichend schützen lassen, empfehlen die Wissenschaftler in ihrem Papier den weiteren Ausbau der grundlagenorientierten und angewandten Exzellenzforschung im Bereich Cybersicherheit. Durch die Schaffung der drei Kompetenzzentren sind die Forschungskapazitäten bereits erhöht worden. Jetzt gelte es auch den Rahmen für Innovationen zu verbessern: Die Politik müsse zum einen mehr Anreize für den schnelleren Wissenstransfer schaffen, um den Nutzen der Forschung für Wirtschaft und Gesellschaft und die Chancen für deutsche Unternehmen auf dem internationalen Markt zu erhöhen. Zum anderen brauche auch die Forschungsförderung größere Flexibilität, um schneller auf Veränderungen reagieren zu können wie etwa neue IT-Angriffe oder sich ändernde Bedrohungslagen für Gesellschaft und Wirtschaft. Angesichts immer kürzer werdender Entwicklungszyklen in der IT und der wachsenden Dynamik der Technologiewelt erscheinen derzeitige Vergabeverfahren mit monatelangen Antragsphasen den Autoren nicht mehr ausreichend. Mit frei zu vergebenden Budgets für akute und unvorhergesehene Fragen der Cybersicherheitsforschung könnten Ministerien schneller auf Veränderungen reagieren. Durch die Förderung von mehreren konkurrierenden Projekten, die um die beste Lösung für ein gegebenes Problem wetteifern, kann die Innovation gefördert werden.

Prof. Michael Waidner, Leiter Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie und Sprecher des Darmstädter Zentrums CRISP: „Mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Gesellschaft nehmen auch Cybercrime, Cyberspionage und Eingriffe in die digitale Privatsphäre zu. Durch konsequente Verfolgung der im Positionspapier umrissenen Handlungsfelder der Cybersicherheit lassen sich die Risiken minimieren, die Handlungsfähigkeit des Staates und der Gesellschaft ausbauen und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Wirtschaft nachhaltig verbessern. Deutschland und Europa haben sehr gute Chancen, zum führenden Land, zur führenden Region im Bereich Cybersicherheit zu werden.“

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien gefördert.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie
Oliver Küch
Rheinstraße 75
64295 Darmstadt
+49 6151 869-213
oliver.kuech@sit.fraunhofer.de
http://www.sit.fraunhofer.de

Allgemein

Neues Leistungszentrum für Cybersicherheit und Datenschutz

Neues Leistungszentrum für Cybersicherheit und Datenschutz

Fraunhofer: Eröffnung des Leistungszentrums „Sicherheit und Datenschutz in der Digitalen Welt“ (Bildquelle: Catharina Frank / Fraunhofer SIT)

Gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft eröffnete der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Fraunhofer-Vorstand Prof. Dr. Georg Rosenfeld am Freitagvormittag in Darmstadt das Leistungszentrum für „Sicherheit und Datenschutz in der Digitalen Welt“.

Ziel des neuen Zentrums ist es, durch eine weitere Stärkung der Cybersicherheitsforschung am Standort Darmstadt gemäß der Mission der Fraunhofer-Gesellschaft zum Wohl von Wirtschaft und Gesellschaft beizutragen und sich hierbei auf die Sicherheit von großen realen IT-Systemen zu fokussieren. Das neue Leistungszentrum bündelt einen Teil der Fraunhofer-Forschung innerhalb des Darmstädter Centers for Research in Security and Privacy (CRISP), an dem neben den beiden Fraunhofer-Instituten auch die Technische Universität Darmstadt und die Hochschule Darmstadt beteiligt sind. Durch die Auszeichnung der Institute zu einem Leistungszentrum wird den beiden Instituten innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft ein Exzellenzstatus bescheinigt. Dadurch wird die internationale Spitzenstellung der Darmstädter Cybersicherheitsforschung weiter gestärkt. Geführt wird das Zentrum partnerschaftlich durch Prof. Michael Waidner, dem Leiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT und Prof. Dieter W. Fellner, dem Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Grafische Datenverarbeitung IGD. Das Leistungszentrum wird durch das Land Hessen und die Fraunhofer-Gesellschaft gefördert.

Ministerpräsident Volker Bouffier betonte die herausragende Rolle der Darmstädter Cybersicherheitsforschung, die durch das neue Leistungszentrum nachhaltig gestärkt werde: „Andere Länder beneiden uns um die hervorragende Cybersicherheitsforschung am Standort Darmstadt. Dies gilt ganz besonders für das, was an den beiden Fraunhofer-Instituten hier geleistet wird. Schon seit 2008 wird die Forschung zu Sicherheit und Datenschutz in Darmstadt auch vom Land Hessen mitfinanziert. Persönlich freue ich mich auch über die Kooperation von Fraunhofer mit der Hebrew University in Jerusalem, die sowohl zur Spitzenforschung als auch zur Verständigung der beiden befreundeten Länder beiträgt.“ Hessen war das erste Land, das die Zentrumsbildung im Bereich IT-Sicherheit und Datenschutz angestoßen hat.

Fraunhofer-Vorstand Prof. Georg Rosenfeld unterstrich die besondere Bedeutung der Cybersicherheit für die Strategie der Fraunhofer-Gesellschaft: „Mit den Leistungszentren verstärkt Fraunhofer sowohl die internationale Sichtbarkeit führender Forschungsstandorte als auch die regionale Innovationskraft. Nur mit sicheren Informationstechnologien werden sich in der Industrie die Potentiale der Digitalisierung ohne Risiken schöpfen lassen. Die Cybersicherheitsforschung stellt daher ein strategisch bedeutsames Zukunftsthema in der Fraunhofer-Gesellschaft dar und leistet einen wichtigen Beitrag zu ihrer Positionierung als anerkannten Technologiepartner der Unternehmen in Deutschland und Europa.“

Darmstadt gilt europaweit als Hochburg der Cybersicherheitsforschung. Das heute gegründete Leistungszentrum ist das einzige, das die Themen Sicherheit und Datenschutz in ihrer gesamten Breite abdeckt.

Anlässlich der Eröffnung des Leistungszentrums kündigte der israelische Generalkonsul Dr. Dan Shaham den Hessisch-Israelischen Partnership Accelerator HIPA für Cybersicherheit an. „Hessen ist der Vorreiter in Sachen Cybersicherheit und damit ist Fraunhofer in Darmstadt der natürliche Partner Israels in Deutschland. Dies zeigt sich auch durch die bestehende Kooperation zwischen der Hebräischen Universität und dem Fraunhofer SIT, als die bislang einzige solche Kooperation zwischen Israel und Deutschland.“ Im HIPA für Cybersicherheit sollen Teams aus deutschen und israelischen Nachwuchs-Entrepreneure gemeinsam IT-Sicherheitsfragen von Unternehmen angehen. Israel gilt als weltweit führender Standort im Gebiet der Cybersicherheit und hat eine ausgeprägte Startup-Kultur mit vielen innovativen Unternehmen, die Lösungen der Cybersicherheit in die praktische Anwendung bringen.

Das Leistungszentrum wird anwendungsorientierte Forschung durchführen und vernetzt sich hierzu mit internationalen Universitäten sowie namhaften Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie. Kern der Aktivitäten bildet die Entwicklung von Basisbausteinen für mehr Cybersicherheit und den Schutz der Privatsphäre. Dabei handelt es sich um Sicherheitskomponenten wie auch Methoden, Werkzeuge und Prozesse für Entwurf und Realisierung von sicheren IT-basierten Lösungen.

Weitere Informationen unter: www.sit.fraunhofer.de

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien gefördert.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie
Oliver Küch
Rheinstraße 75
64295 Darmstadt
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Die Bedeutung ganzheitlichen Lernens für die Entwicklung von Kindern

„Einfach genial“ – das Erfindermagazin des MDR zu Besuch in Stützerbach (Thüringen)

Die Bedeutung ganzheitlichen Lernens für die Entwicklung von Kindern

„Move on“ beim Erfindermagazin des MDR „Einfach genial“

Bad Rodach, den 07.06.2016

Am 18. Mai 2016 trafen sich der MDR, Vertreter des Fraunhofer Instituts und der Wehrfritz GmbH zum Dreh an der Grundschule Stützerbach in Thüringen. Bereits im Jahr 2012 hatte der Sender in dem Wissenschaftsmagazin „Einfach genial“ über den Prototypen eines bewegungsintegrierenden Lernspiels und dessen Chancen und Innovativität berichtet. Dass aus diesem Prototypen inzwischen ein marktfähiges Spiel namens “ Move On – Schloss Cleverstein “ entwickelt wurde, nahm der Sender zum Anlass, um über das Produkt zu berichten.

Das besondere Konzept von “ Move On “ vereint die Prinzipien des ganzheitlichen Lernens in sich, das durch einen hohen Lernerfolg kennzeichnet ist, der durch parallele Aktivierung verschiedener Gehirnregionen erreicht wird.

„Move On“ verbindet Lernen mit Bewegung und Spaß

„Move On“ ist ein Produkt, das aus der Zusammenarbeit des Fraunhofer Instituts für Digitale Medientechnologie und der Wehrfritz GmbH entstanden ist. Das bewegungsintegrierende Lernspiel kombiniert spielerisch körperliche Aktivität mit Lernprozessen. Das Spiel deckt die Inhalte der Fächer Deutsch und Mathematik der 1.-4. Klasse lehrplankonform ab. Entwickelt wurde das Konzept für den Einsatz an Schulen, um den traditionellen Unterricht abwechslungsreicher zu gestalten. Es ist aber nicht zweckgebunden und lässt sich ebenso in der Nachmittagsbetreuung, Therapieeinrichtungen oder im privaten Haushalt einsetzen.

Das Spielprinzip von „Move On“ basiert auf einer Sensormatte, die – in 9 Felder unterteilt – den Kindern dazu dient, die Lösungen der auf dem Bildschirm angezeigten Fragen „einzuhüpfen“. Durch die flexible Bauweise lässt sich die Matte einrollen und ist so leicht zu verstauen. Gleichzeitig ist sie sehr robust und auch für den Einsatz im Freien geeignet – alles Weitere, was dafür benötigt wird, ist ein Laptop. Die Software ermöglicht einen schnellen und unkomplizierten Wechsel zwischen verschiedenen Schwierigkeitsstufen, sodass alle Kinder mitspielen können – unabhängig von ihrem Lernfortschritt.

Computerspiele sind für Kinder hoch motivierend. Dieses Interesse macht sich „Move On“ zunutze. Die Highscore-Funktion sowie 72 verschiedene Spiele mit mehr als 1000 Aufgaben garantieren langanhaltenden Spielspaß ohne Langeweile. Zusätzlich bietet der integrierte Frageneditor den Lehrkräften die Möglichkeit, eigene Fragen zum Spiel hinzuzufügen.

Die Bedeutung ganzheitlichen Lernens aus neurowissenschaftlicher Sicht

Ganzheitliches Lernen fördert die Vernetzung zwischen der linken und rechten Gehirnhälfte. Das geschieht, wenn während geistiger Anstrengungen gleichzeitig körperliche Handlungen wie etwa Sehen, Hören oder Tasten ausgeübt werden, da auf diese Weise der Datenstrom zwischen einzelnen Arealen des Gehirns – und damit auch zwischen seinen beiden Hälften – aktiviert wird.

Wer sich außerdem während des Lernens sportlich bewegt, steigert aufgrund der besseren Durchblutung seine Aufnahmebereitschaft. Hinzu kommt, dass die beiden Zentren unseres Gehirn für Bewegung und Sprache nahe beisammen liegen, was die schnelle Knüpfung zusätzlicher Synapsen begünstigt.

Ebenfalls positiv für den Lerneffekt wirkt es sich aus, wenn man mit Interesse und Spaß an ein Thema herangeht, wie Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther in einer seiner Publikationen ausführt. Durch das Verspüren von Begeisterung werden bei Erwachsenen wie Kindern Botenstoffe ausgesendet, die wiederum die Produktion bestimmter Eiweiße zur Folge haben. Diese ermöglichen die Stärkung bereits vorhandener oder auch die Bildung neuer Verknüpfungen, die der Mensch für die Entwicklung erfolgreicher Lösungsstrategien braucht.

Zum Dank für die Mitwirkung am Dreh überreichte die Wehrfritz GmbH der Grundschule Stützerbach, die bereits an den Dreharbeiten vor vier Jahren beteiligt war, ein Exemplar von „Move On“. Die Kinder der Schule waren begeistert und freuen sich schon auf die Unterrichtsstunden, in denen das Spiel Verwendung finden wird.

Weitere Informationen zur „Move On – Schloss Cleverstein“ finden Sie auf moveon-lernspiele.info. Gratis Projekt-Ideen zum Thema digitale Spiele finden sie auf wehrfritz.com/digitalemedien

Über Wehrfritz

Seit über 75 Jahren ist Wehrfritz der kompetente Partner, wenn es um die Möblierung und Ausstattung von sozialen Einrichtungen geht: von Kinderkrippen und Kindergärten über Schulen, Horte sowie Heime aller Art bis hin zu Mehrgenerationenhäusern und Therapieeinrichtungen. Sie finden bei uns alles für Ihre tägliche Arbeit: Möbel, Lehr- und Lernmaterialien, Spiel- und Arbeitsmittel, Sport- und Bewegungsangebote für drinnen und draußen sowie ein sehr breit gefächertes Angebot an Materialien zum Basteln, Werken und Kreativsein.
Wehrfritz ist ein Unternehmen der HABA-Firmenfamilie. Als HABA-Firmenfamilie vereinen wir vier Unternehmensbereiche unter einem Dach: HABA, JAKO-O, Wehrfritz und Project.
Die HABA-Firmenfamilie beschäftigt im nordbayerischen Bad Rodach (Oberfranken) etwa 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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