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Marktstudie: „Ausblick auf den Projektmarkt 2018“ – 2018 wird das Jahr von Industrie 4.0

Marktstudie: "Ausblick auf den Projektmarkt 2018" - 2018 wird das Jahr von Industrie 4.0

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 20.02.2018 – Freiberufler können für 2017 eine sehr gute Auslastung vorweisen. Für das laufende Jahr erwarten Sie zudem weiteres Wachstum, vor allem im Bereich Industrie 4.0 und in der Automobil-Branche. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Ausblick auf den Projektmarkt 2018“, für die der Technologiedienstleister zwischen Dezember 2017 und Februar 2018 die 10.402 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 641Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen: Erfolgreiches 2017
Die gute konjunkturelle Entwicklung hat auch dem Projektmarkt weiter Schwung verliehen. So kann die große Mehrheit der befragten Freiberufler auf ein erfolgreiches Jahr 2017 mit hoher Auslastung zurückblicken. Jeder Dritte machte sogar Mehrarbeit über die Vollauslastung hinaus. Der Anteil mit einer schwachen Auslastung ist auch bei dieser Umfrage weiter zurückgegangen. Diese sehr deutliche positive Entwicklung wird auch für das laufende Jahr erwartet, mehr als 80 Prozent freuen sich auf einen wachsenden Projektmarkt.
Bei den persönlichen Projekt-Chancen sind die Umfrageteilnehmer allerdings etwas weniger optimistisch, so hat sich die Zahl der Freiberufler, die einen negativen Verlauf erwartet, auf über 10 Prozent verdreifacht. Auch bei den Stundensätzen sieht die absolute Mehrheit eine Stagnation. Ein Absinken befürchtet allerdings nur jeder Fünfzigste.

Veränderungen bei Themen, Branchen konstant
Bei den Themen mit den größten Marktchancen gab es in diesem Jahr große Verschiebungen. Der Anteil der Umfrageteilnehmer, die „Big Data“ als wichtigsten Trend sehen, hat sich im letzten Jahr halbiert, von zwei Drittel auf ein Drittel. Ebenfalls verloren hat die „IT-Sicherheit“, bleibt jedoch unter den wichtigsten drei. Die größten Chancen haben laut der befragten Freiberufler nun „Industrie 4.0“ und „Automatisierung“. Etwas überraschend ist der erneute Rückgang bei der „E-Mobilität“, welcher weiterhin wenig Potenzial zugerechnet wird.
Bei den Branchen waren die Verschiebungen weniger deutlich. Das größte Wachstumspotenzial wird der weiterhin boomenden Automobil-Branche zugeschrieben, gefolgt von „Transport & Logistik“. Die wichtigste Wachstumsbranche aus der vergangenen Umfrage „Dienstleistung“ wurde nur noch halb so oft genannt und liegt auf Rang drei.

1. Wie gut war Ihre Projektauslastung in 2017?
Zusammengenommen hatten acht von zehn der befragten Freiberufler eine sehr gute Projektauslastung von über 75 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies noch einmal knapp 15 Prozent mehr. Jeder Dritte war zudem mit mehr als 100 Prozent mehr als voll ausgelastet.
Der Anteil der Umfrageteilnehmer, die weniger als die Hälfte ihrer Zeit beschäftigt waren, ging entsprechend zurück, von 15,1 Prozent bei der vergangenen Umfrage auf jetzt 13,7 Prozent.
Eine durchschnittliche Auslastung hatten in 2017 lediglich 7,3 Prozent der Teilnehmer, bei der letzten Umfrage war dies noch bei jedem fünften der Fall.

0% bis 25% – 3,1% (2016: 5,3%)
26% bis 50% – 10,6% (2016: 9,8%)
51 bis 75% – 7,3% (2016: 20,6%)
75% bis 100% – 45,9% (2016: 35,4%)
Mehr als 100% – 33,1% (2016: 28,9%)

2. Der IT-Projektmarkt wird 2018 im Vergleich zum Vorjahr…
Beim Ausblick sind die Befragten ebenfalls optimistisch: Auch hier erwarten Acht von zehn einen wachsenden IT-Projektmarkt. Das sind noch einmal deutlich mehr als bei der letztjährigen Umfrage. Auch der Anteil, der einen schrumpfenden Markt befürchtet, ging leicht nach oben auf nun 4,1 Prozent, bewegt sich aber trotzdem noch auf einem sehr niedrigen Niveau.
Der Wert für eine erwartete Stagnation hat sich halbiert auf nun knapp 15 Prozent.

…wachsen. – 80,2% (2017: 65,1%)
… stagnieren. – 15,8% (2017: 31,6%)
…schrumpfen. – 4,1% (2017: 3,3%)

3. Die Stundensätze werden 2018…
Auf die Stundensätze hat der erwartete positive Jahresverlauf laut der Umfrageteilnehmer keine großen Auswirkungen. Zwar gehen 47,4 Prozent von einer Steigerung aus, dies sind jedoch 1,4 Prozent weniger als in der Umfrage aus dem vergangenen Jahr. Die Hälfte und damit die Mehrheit erwartet hier eine Stagnation.
Rückläufige Stundensätze befürchten allerdings nur noch 2,3 Prozent, der Wert hat sich in diesem Jahr halbiert.

…steigen. – 47,4% (2017: 49,1%)
… stagnieren. – 50,2% (2017: 45,7%)
…sinken. – 2,3% (2017: 5,2%)

4. Wie beurteilen Sie Ihre persönlichen Projekt-Chancen für 2018?
Die Ergebnisse dieser Frage weichen von den vorangegangen Ergebnissen leicht ab. Denn der Anteil der Umfrageteilnehmer, die für sich selbst schlechtere Projektchancen sehen, hat sich auf 10,3 Prozent fast verdreifacht, liegt jedoch noch immer auf einem niedrigen Niveau. Eine deutliche Mehrheit erwartet zwar bessere bzw. unveränderte Chancen, jedoch sind hier beide Werte rückläufig.

Besser – 41,3% (2017: 43,1%)
Unverändert – 47,9% (2017: 53,3%)
Schlechter – 10,8% (2017: 3,6%)

5. Welche Themen / Bereiche bieten Ihrer Meinung nach die größten Marktchancen in 2018? (Mehrfachnennungen möglich)
Bei den Themen mit den größten Marktchancen konnte sich erstmals „Industrie 4.0“ mit 43,4 Prozent an die erste Position setzen. Der Spitzenreiter aus dem vergangenen Jahr „Big Data“ verlor mehr als die Hälfte seines Wertes und liegt nur noch auf Rang sechs. An zweiter Stelle liegt in diesem Jahr mit 39,3 Prozent die „Automatisierung“, die zum ersten Mal hier gelistet wird.
Trotz Verlusten konnte sich „IT-Security“ in den Top drei halten, mit einem Anteil von nun 33,9 Prozent. Deutlich seltener genannt wurden zudem die Themen „Internet of Things“ (33,2 Prozent), „Connected Car“ (17,8 Prozent) und „E-Mobility“ (7,8 Prozent).
Zulegen konnten dagegen „Prozessmanagement“ (28,4 Prozent) und „SAP“ (23,6 Prozent). Der „Consumer Market“ spielt mit unter einem Prozent nur noch eine sehr untergeordnete Rolle. Bedeutender hingegen ist das Thema „Blockchain“, das bei den Freitextantworten unter „Sonstiges“ in Verhältnis zur Gesamtmenge von 5,2 Prozent der Umfrageteilnehmer genannt wurde.
Allgemein lässt sich feststellen, dass die Anzahl der Nennung in diesem Jahr insgesamt rückläufig war und entsprechend weniger verschiedene Antwortmöglichkeiten gewählt wurden.

Industrie 4.0 – 43,4% (2017: 34,4%)
Automatisierung – 39,3% (2017: k.A.)
IT Security – 33,9% (2017: 58,1%)
Internet Of Things – 33,2% (2017: 52,2%)
Cloud Computing – 30,3% (2017: 51,4%)
Big Data – 29,3% (2017: 61,7%)
Prozessmanagement – 28,4% (2017: 13,1%)
Business Intelligence – 27,6% (2017: 30,8%)
SAP – 23,6% (2017: 17,4%)
Augmented- / Virtual Reality – 22,6% (2017: k.A.)
Software as a Service – 18,1% (2017: 15,6%)
Connected Car – 17,8% (2017: 32,3%)
Vernetzung (z.B. Smart Home) – 17,2% (2017: 17,7%)
Governance, Risk & Compliance – 15,9% (2017: 23,7%)
Virtualisierung – 14,4% (2017: 19,6%)
Skalierbarkeit – 12,6% (2017: 4,1%)
Mobility – 11,9% (2017: 13,6%)
Internet / web-orientierte Architekturen – 11,4% (2017: 20,4%)
IT Service Management – 9,4% (2017: 12,9%)
Emobility – 7,8% (2017: 14,3%)
Customer Relationship Management – 7,6% (2017: 6,2%)
Unified Communications – 3,7% (2017: 14,9%)
Green IT – 1,9% (2017: 9,5%)
Consumer Market (iPad & Co.) – 0,8% (2017: 4,8%)
Sonstiges – 6,4% (2017: 1,5%)

6. Welche Branchen, glauben Sie, werden 2018 am stärksten wachsen? (Mehrfachnennungen möglich)
Die Automobilbranche boomt, das zeigt sich auch bei den Ergebnissen zu dieser Frage. Mit 41,7 Prozent geht hier eine deutliche Mehrheit der befragten Freiberufler von einem starken Wachstum aus. Auf dem zweiten Rang liegt die „Transport & Logistik“ Branche, die sogar leicht auf 28,9 Prozent zulegen konnte.
Mit deutlichen Verlusten ist die Dienstleistungsbranche auf den dritten Rang gefallen, doch noch immer ein Viertel sieht hier Potenzial. Ebenfalls deutlich verloren haben „Telekommunikation“ (18,9 Prozent), „Gesundheit“ (18,6 Prozent) und „Pharma“ (18,3 Prozent). Hinzu gewonnen haben „Energie“ (24,6 Prozent), „Medien & Unterhaltung“ (19,8 Prozent) und „Chemie“ (9,8 Prozent). Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert ausgeführt.
Auch hier lässt sich feststellen, dass im Vergleich zu den Vorjahren deutlich weniger Stimmen

Automobil – 41,7% (2017: 42,1%)
Transport & Logistik – 28,9% (2017: 26,6%)
Dienstleistung- 26,7% (2017: 42,6%)
Energie – 24,6% (2017: 23,4%)
Finanzen – 21,2% (2017: 22,7%)
Medien & Unterhaltung – 19,8% (2017: 15,3%)
Telekommunikation – 18,9% (2017: 25,6%)
Gesundheit- 18,6% (2017: 34,2%)
Pharma – 18,3% (2017: 27,3%)
Handel – 14,8% (2017: 14,1%)
Chemie – 9,8% (2017: 8,2%)
Elektronik – 8,6% (2017: 12,4%)
Öffentlicher Sektor – 8,1% (2017: 11,7%)
Konsumgüter – 7,5% (2017: 11,3%)
Bildungswesen – 4,7% (2017: 7,9%)
Investitionsgüter – 3,9% (2017: 5,8%)
Sonstiges – 1,4% (2017: 0,7%)

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Gesundheit und Vorsorge bei Freiberuflern“.

Layout:
https://www.solcom.de/de/download_marktstudien.aspx

Zur Umfrage:
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Über SOLCOM:
Die SOLCOM GmbH zählt zu den führenden Technologiedienstleistern in den Bereichen IT und Engineering. Als Partner global operierender Unternehmen realisiert SOLCOM weltweit anspruchsvollste Projekte über alle Branchen, Themen und Märkte hinweg.
Mit einem Umsatz von 110 Mio. EURO in 2017 und einem durchschnittlichen Wachstum im zweistelligen Bereich pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.

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Frischer Wind am Recruitingmarkt

Neue Projekt-Plattform startet mit innovativen Konzepten

Frischer Wind am Recruitingmarkt

Zentaur – der Onlinemarktplatz für das Projektgeschäft

Eigeninitiative, Lust am Gestalten, Teamgeist – das sind typische Eigenschaften, mit denen Freiberufler punkten. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, wie starr die Markplätze für vorübergehende Engagements organisiert sind, die Mitwirkungsmöglichkeiten sind in der Regel auf das Einstellen von Profilen oder Projektangeboten beschränkt. Ein neues Angebot will nun frischen Wind in die Szene bringen. Unter Zentaur.com finden Unternehmen, Freiberufler und Recruiter eine innovative Plattform, deren Entwicklung sie aktiv mitgestalten können.

Auf den ersten Blick klingt alles wie gewohnt: Freiberufler können ihr Profil hinterlegen, Firmen und Vermittler ihre offenen Projekte, bei extra Bezahlung auch etwas mehr. Doch schon bei genauerem Hinsehen fällt auf: Neben den auf Projektbörsen traditionellen Feldern wie IT, andere technische Berufe, Projekt- und Interim-Management sind hier von vornherein auch Branchen wie Architektur, Einkauf, Medizin und Soziales oder Design vorgesehen. Auch der Blick auf die Preise erstaunt: Für das Einstellen von Projektangeboten wird mit 4 Euro (gratis zum Marktstart) ein vergleichsweise kleiner Obolus fällig, die Suche nach Projekten ist kostenlos. Wer nun mutmaßt, dass die freundlichen Preise wie so oft durch Datensammelei und aufdringliche personenbezogene Werbung erkauft werden müssen, irrt. Die Plattform unterliegt europäischen Standards. Bettina Zastrow, Gründerin und treibende Kraft, ist selbst zertifizierte Datenschutzbeauftragte und verfolgt dieses Thema seit jeher mit Leidenschaft. Das heißt: keinerlei Tracking der Aktivitäten, geschweige denn Verkauf solcher Informationen an Daten sammelnde und werbetreibende Dritte, nicht einmal Google Analytics. Niemand wertet aus, welche Angebote oder Profile man angesehen, welche Beiträge man gelesen hat. Das Geheimnis hinter den ungewöhnlichen Konditionen ist ein Konzept, das Elemente aus Open Source und Crowdsourcing Projekten vereint. Freiwillige Beiträge sind sind die maßgebliche Finanzierungsquelle. Freiberufler, die einen lukrativen Auftrag gewonnen haben, dürfen sich mit einer Zuwendung erkenntlich zeigen, Firmen können die erfolgreiche Suche nach Experten belohnen.

Vorschlagen, kommentieren, mitentscheiden – starke Einflussmöglichkeiten für Mitglieder

Neben geringen Kosten bedeutet dieses Konzept auch: Wie stark der Wind der Veränderung bläst und in welche Richtung er die Plattform vorantreiben wird, hängt von den aktiven Mitgliedern ab. Denn diese dürfen den Ausbau der Funktionalität mitgestalten. Soll erst einmal die Suchmaschine verbessert werden, damit sie noch genauer versteht, welche Schlüsselwörter zusammenpassen? Oder ist die Möglichkeit, Bürozeiten zu hinterlegen, wichtiger? Steht eine Belohnungsfunktion für erfolgreiche Empfehlungen auf der Wunschliste? Jeder kann Vorschläge einbringen, die dann von der Community bewertet, ggf. weiterentwickelt und bei entsprechendem Interesse umgesetzt werden.

Mehr als nur Projektbörse – wachsende Funktionalität für die Community

Die Geschäftsanbahnung wird von Anfang an mit kleinen, aber feinen Tools unterstützt, etwa der Möglichkeit, Notizen anzulegen oder Terminerinnerungen zu setzen. Doch auch die Zusammenarbeit danach wird erleichtert, etwa indem jeder Anwender Ordner anlegen und nutzen kann, um größere Datenpakete einfacher austauschen oder dauerhaft zusammenarbeiten zu können. Funktionen zur Bewertung bzw. Empfehlung von Partnern und Kollegen stehen ebenso bereit wie Möglichkeiten, sich in Gruppen, Foren und Blogs auszutauschen und persönliche Kontakte herzustellen.

Apropos Funktionen: Da gibt es noch eine Funktion, die wie keine andere dafür steht, dass mit dieser Plattform eine Verbindung zwischen Alt und Neu, zwischen traditioneller Projektbörse und kreativer Community, am Entstehen ist: Mittels des Sprachumschalters kann jedes Mitglied wählen, ob es in den Systemdialogen mit Du oder Sie angesprochen werden möchte.

Das neue Angebot ist als Betaversion online gegangen. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen.

Zentaur fördert das Unternehmertum. Auftraggeber und Auftragnehmer nutzen die Plattform, um miteinander Geschäfte zu machen und gemeinsam zu wachsen. Zentaur lebt vom Engagement ihrer Mitglieder und finanziert sich überwiegend durch freiwillige Beiträge. Die Plattform ist geprägt vom Community-Gedanken: Alle Mitglieder sind aufgerufen, die Weiterentwicklung mitzugestalten. Sie können Funktionen vorschlagen und über Prioritäten für deren Umsetzung abstimmen. Des Weiteren können sie Kontakte knüpfen und in Blogs, Foren und Gruppen ihr Wissen teilen und nutzen.
Die Zentaur GmbH wurde von der IT-Expertin Bettina Zastrow (Jahrgang 1968) gegründet und hat ihren Sitz in Unterföhring bei München.

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Führungswechsel bei SOLCOM nach erneutem Rekordjahr

Führungswechsel bei SOLCOM nach erneutem Rekordjahr

Symbolische Schlüsselübergabe: Thomas Müller (links), Martin Schäfer (Mitte) und Oliver Koch. (Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 09.02.2018 – Der Reutlinger Technologiedienstleister überschritt im vergangenen Jahr erstmals die Umsatzmarke von 100 Millionen EURO. Zudem wurden wichtige Zukunftsentscheidungen hinsichtlich Führung, Personalentwicklung, Rechtssicherheit und Standortpolitik getroffen.

Zum Jahresbeginn gibt es Neuerungen in der Führungsspitze bei SOLCOM: Thomas Müller, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter, zieht sich nach fast 25 Jahren Aufbauarbeit aus privaten Gründen aus der Geschäftsführung der SOLCOM GmbH zurück und übergibt an die neuen Geschäftsführer Oliver Koch und Martin Schäfer. Er steht dem Unternehmen weiterhin beratend zur Seite.

Sowohl Oliver Koch als auch Martin Schäfer sind seit mehr als zehn Jahren im Unternehmen tätig, zuletzt beide als Mitglieder der Geschäftsleitung.

Thomas Müller: „SOLCOM ist auf einem hervorragenden Weg, nun möchte ich mehr Zeit für die Familie haben. Ich kann diesen Schritt beruhigt gehen, da ich das Unternehmen in guten Händen weiß.“

Der Zeitpunkt ist dabei bewusst gewählt, denn Thomas Müller überlässt den neuen Geschäftsführern ein durchaus gut bestelltes Feld: Die SOLCOM GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 einen Rekordumsatz von 110 Millionen EURO, was eine Steigerung von mehr als 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Im Schlussquartal lag der Umsatz bei 28,5 Millionen EURO, mit 200 Mitarbeitern, die am Hauptsitz und den deutschlandweiten Niederlassungen tätig sind. Der Technologiedienstleister konnte mit diesem Ergebnis erstmals in seiner Geschichte die Marke von 100 Millionen EURO überspringen.

SOLCOM Geschäftsführer Thomas Müller: „Mit dem erfolgreichen Abschluss des Jahres 2017 und dem Erreichen des selbst gesteckten Umsatzzieles hat das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Entscheidend ist es jedoch, dass wir im vergangenen Jahr wichtige Weichen für den künftigen Erfolg gestellt haben.“

Aufbau „SOLCOM Akademie“
Gerade im Bereich der Personalentwicklung wurde 2017 mit Gründung der „SOLCOM Akademie“ kräftig investiert. Der Technologiedienstleister schuf dazu zusätzliche Positionen speziell für die Aus- und Weiterbildung und baute hier die Strukturen, Programme sowie Abläufe weiter aus. Gleichzeitig richtete das Unternehmen im Zuge der Erweiterungsarbeiten am Hauptsitz in Reutlingen spezielle Schulungsräume ein. Diese sind nach den aktuellsten Forschungs-Erkenntnissen aus dem Personalwesen eingerichtet und mit modernster Technik ausgestattet. Thomas Müller: „Mit der SOLCOM Akademie bietet das Unternehmen nun eine Trainingsumgebung auf höchstem Niveau, um unsere Mitarbeiter bestmöglich auf ihre Aufgaben vorzubereiten und sie weiterzuentwickeln. Als Arbeitgeber bieten wir damit einen echten Mehrwert im Kampf um die besten Köpfe.“

Im Zuge dieser Investitionen wurde der gesamte Bereich durch den TÜV-Süd einem Audit nach ISO 29990:2010 unterzogen. Mit der erfolgreichen Auditierung ist SOLCOM nun zertifizierter Lerndienstleister für die Mitarbeiteraus- und -weiterbildung.

Zertifiziertes Compliance-Management-System
Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt im vergangenen Jahr lag auf dem Thema Rechtssicherheit für Kunden und Lieferanten. Zu diesem Zweck baute SOLCOM sowohl die bestehende Rechtsabteilung als auch die Compliance-Abteilung deutlich aus, die sowohl beratend als auch kontrollierend in allen Unternehmensbereichen tätig sind.

Die Bemühungen der SOLCOM in den vergangenen Jahren um regelkonformes unternehmerisches Handeln ließ sich der Technologiedienstleister nun mit einem Audit durch den TÜV Rheinland bestätigen, der eine Zertifizierung nach der Norm TR CMS 101:2015 erteilte.

Zuvor hatte sich bereits das Qualitätsmanagementsystem einer erneuten Überprüfung durch den TÜV Süd nach Anforderungen der ISO 9001:2015 unterzogen und diese ebenfalls erfolgreich bestanden – inklusive einem Upgrade auf die aktuelle Norm. Nach eingehender Prüfung wurde festgestellt, dass SOLCOM auch hier vorbildhafte Arbeit leistet.

Neue Standorte
Aufgrund des stetigen wirtschaftlichen und personellen Wachstums und der daraus resultierenden, knapper werden Kapazitäten in den bestehenden Räumlichkeiten, werden auch im laufenden Jahr weitere Niederlassungen eröffnet. Den Anfang machen am 01. März 2018 neue Büros in Stuttgart und Berlin.

Ebenfalls im Frühjahr folgt mit Essen die erste Niederlassung im Westen der Republik. Diese Erweiterungsstrategie wird weiter fortgesetzt. Thomas Müller: „Mit den neuen Niederlassungen sind wir nicht nur näher bei unseren Kunden, wir bieten auch Mitarbeitern und Bewerbern weitere Standortalternativen.“

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SAP-Qualifikationen sind Gewinner am Projektmarkt

SOLCOM Projektmarktbarometer Q4/2017

SAP-Qualifikationen sind Gewinner am Projektmarkt

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 22.01.2018. Der SOLCOM Projektmarkt-Index musste deutliche Verluste hinnehmen und liegt im vierten Quartal 2017 bei 96,04 Punkten – ein Minus von 8,90 Punkten gegenüben dem Vorquartal. Qualifikationen im Bereich Prozessmanagement können erneut die höchsten Stundensätze erzielen, ein deutliches Anfrageplus gab es im Bereich SAP. Der Projektmarkt-Index beschreibt im Rahmen des SOLCOM Projektmarktbarometers die Entwicklung des deutschen Marktes zur Besetzung von Projekten mit freiberuflichen IT- und Engineering-Spezialisten.

Kernaussagen: Rückgang im Schlussquartal

Im vierten Quartal 2017 fiel der SOLCOM Projektmarkt-Index im Vergleich zum Referenzquartal um 3,96 Punkte auf 96,04 Punkte. Der Index rutschte somit erstmals unter den Wert von 100, im Vergleich zum Vorquartal verlor er sogar 8,90 Punkte.

Die Verluste ergeben sich durch einen deutlichen Rückgang bei den Werten, die den Markt aus Sicht der Unternehmen bewerten. Wenig überraschend ist die Entwicklung im Monat Dezember, da sowohl die Anzahl der Projektausschreibungen, als auch die Bewerbungen gerade in den letzten beiden Wochen aufgrund der Feiertage stark zurückgehen. Jedoch tendierte der Index bereits im Oktober in den negativen Bereich. Wahrscheinlich ist, dass sich die Schwierigkeiten bei der Besetzung von Projekten nun noch klarer als zuvor auf die Gesamtentwicklung des Marktes auswirken.

Zwar blieben die Werte, die den Markt aus Sicht der Freiberufler bewerten, im positiven Bereich, dies reichte jedoch nicht aus, um die oben genannten Verluste aufzufangen. Im Vergleich zum Vorquartal waren diese sogar ebenfalls rückläufig. Allerdings lässt sich daraus noch immer auf eine gute Marktlage der Freiberufler schließen, da sich alle Werte noch auf hohem Niveau bewegt.

Prozessmanagement bleibt Spitzenreiter
Die höchsten Stundensätze konnten weiterhin bei der Projektleitung und der Beratung im Prozessmanagement generiert werden. Besonders auffallend ist die starke Zunahme bei den Anfragen nach SAP-Qualifikationen. Beides sind Zeichen, dass Unternehmen die gute wirtschaftliche Lage nutzen, ihre Strukturen zu modernisieren. Herauszuheben sind hierbei besonders die Branchen Automotive und Industrie, aus denen die meisten Anfragen kamen – noch einmal mehr im Vergleich zum Vorquartal.

Bei der Entwicklung innerhalb des Quartals zeigt sich, dass sich der Rückgang während der Sommermonate auch im Oktober fortgesetzt hat und dort der Index erstmals unter den Referenzwert fiel. Während im November der Trend dann noch einmal nach oben ging, rutschte der Index im Dezember wieder ins Minus.

Da zu Jahresbeginn erfahrungsgemäß die Anfragen nach oben gehen, ist bereits hier eine Trendumkehr beim Index zu erwarten. Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung bleibt der Ausblick für 2018 sowohl für Unternehmen, als auch Freiberufler optimistisch.

1. Projektmarkt-Index
Über den Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index beschreibt quartalsweise die Entwicklung des Marktes zur Besetzung von IT- und Engineering-Projekten mit freiberuflichen Spezialisten. Der Projektmarkt-Index setzt sich zusammen aus den SOLCOM-eigenen Werten „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“, „durchschnittlicher Stundensatz“, „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position“. Aus diesen vier Einzelindikatoren wird der Mittelwert gebildet, der Index. Als Referenzquartal dient das erste Quartal 2017, dessen Werte den Index-Stand 100 definieren. Die beiden Einzelwerte „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung offener Projekte“ betrachten den Projektmarkt von Seite der Unternehmen aus. Die „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“ und der „durchschnittliche Stundensatz“ beleuchten den Projektmarkt aus der Sicht der freiberuflichen Experten. Bei den beiden Einzelwerten für „Geschwindigkeit bei der Besetzung“ und „Entwicklung der Bewerbungen“ wird ein Rückgang positiv für den Projektmarkt bewertet.

2. Analyse Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index musste im vierten Quartal 2017 deutliche Verluste hinnehmen und liegt nun bei 96,04 Punkten – ein Minus von 3,96 Punkten gegenüben dem Referenzquartal. Gegenüber dem Vorquartal ist dies sogar ein Minus von 8,90 Punkten.

Die Verluste ergeben sich durch einen Rückgang bei den Werten, die den Markt aus Sicht der Unternehmen bewerten. So weisen Projektausschreibungen ein hohes Minus von 15,69 Punkten aus. Ebenfalls weiter rückläufig mit einem Minus von 4,48 Punkten war der Wert Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position, was auf eine langwierige Entscheidungsfindung und schwierigen Besetzungsprozess hinweist.

Zwar blieben die Werte, die den Markt aus Sicht der Freiberufler bewerten, im positiven Bereich, dies reichte jedoch nicht aus, um die oben genannten Verluste aufzufangen. Im Vergleich zum Vorquartal war der Wert für die Anzahl der eingegangen Bewerbungen rückläufig, lediglich die Stundensätze konnten sich verbessern.

Bei der Entwicklung innerhalb des Quartals zeigt sich, dass sich der Rückgang aus den Sommermonaten auch im Oktober fortgesetzt hat und dort dann erstmals unter den Referenzwert fiel. Während im November der Trend bei allen Werten dann noch einmal nach oben ging, rutschte der Index im Dezember jahreszeitbedingt wieder ins Minus.

Einzelfaktoren:
– Entwicklung der Projektausschreibungen: 84,31 Punkte (Rückgang gegenüber Vorquartal)
– Geschwindigkeit bei der Besetzung offener Projekte: 95,52 Punkte (Rückgang gegenüber Vorquartal)
– Entwicklung der Freiberufler-Bewerbungen pro Ausschreibung: 100,17 Punkte (Rückgang gegenüber Vorquartal)
– Durchschnittlicher Stundensatz: 104,14 Punkte (Steigerung gegenüber Vorquartal)

3. Ergänzende Informationen (Vorquartalswerte in Klammern)

Höchste Stundensätze Q4/2017
Projektleitung im Prozessmanagement und Beratung im Prozessmanagement konnten auch im letzten Quartal des vergangenen Jahres die Spitzenplätze bei den Stundensätzen behaupten. Beide konnten zudem innerhalb des Quartals zulegen. Projektleitung E-Commerce setzte den positiven Trend fort und liegt nun, mit deutlich verbesserten Werten, auf dem dritten Rang. Nach oben ging es auch bei SAP-Beratung und Safety Management. Auffällig war zudem der Anstieg der Stundensätze beim Testing, insbesondere in den Bereich ERP und Automotive – mit den Plätzen 16 und 18 war dies jedoch nicht ausreichend für ein Platz im Ranking.

Gefallen sind die Stundensätze bei Softwareentwicklung SAP, Projektleitung Bauwirtschaft und Projektleitung Softwareentwicklung, was sich entsprechend im Ranking bemerkbar macht. Im November konnte der bisher höchste Durchschnittswert bei Stundensätzen ermittelt werden, im Dezember war der Trend jedoch wieder leicht rückläufig.

1.(1.) Projektleitung Prozessmanagement
2.(2.) Beratung Prozessmanagement
3.(7.) Projektleitung E-Commerce
4.(5.) Beratung SAP
5.(4.) Softwareentwicklung SAP
6.(3.) Projektleitung Bauwirtschaft
7.(8.) Safety Management
8.(7.) Projektleitung Softwareentwicklung
9.(9.) Projektleitung Automotive
10.(10.) Test-/Qualitätsmanagement

Meistangefragte Qualifikationen Q4/2017
Auch im 4. Quartal 2017 blieb Java Entwicklung die am häufigsten nachgefragte Qualifikation, die Nachfrage ist sogar noch einmal angestiegen. Es folgen zwei Qualifikationen im Bereich SAP. Dabei konnte sich die SAP-Entwicklung deutlich verbessern, von Rang sieben auf zwei, SAP-Beratung hingegen büßte einen Platz ein.
Nach oben ging es auch für SPS-Programmierung, Embedded Software-Entwicklung und Projektleitung Automotive. Neu im Ranking sind zudem die beiden Qualifikationen Testmanagement und Business Analysis, die auch die höchsten Zuwächse aufweisen können.

Weniger Anfragen gab es für Bauleitung, die entsprechend auf Rang zehn abgerutscht ist sowie für C# Entwicklung, welche sich nun auf Rang 8 befindet. Zudem sind in diesem Quartal Hardware-Entwicklung und Big Data-Engineering aus der Rangliste gefallen und befinden sich nun auf den Plätzen 14 bzw. 11. Die meisten Anfragen kamen im vierten Quartal weiterhin aus dem Automotive-Bereich, gefolgt von der Industrie.

1.(1.) Java-Entwicklung
2.(7.) SAP-Entwicklung
3.(2.) SAP-Beratung
4.(5.) SPS-Programmierung
5.(6.) Embedded-Software-Entwicklung
6.(8.) Projektleitung Automotive
7.(11.) Testmanagement
8.(4.) C#-Entwicklung
9.(14.) Business Analysis
10.(3.) Bauleitung

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Mit einem Umsatz von 90,6 Mio. EURO in 2016 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
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berlin.findet-alles.de: Berliner Geschäfte, Handwerker und Selbstständige in der Nähe

EU fördert Berliner Kleinstunternehmen, Handwerker und Selbstständige und ermöglicht eine kostenfreie digitale Präsenz ohne gekauftes Ranking .

berlin.findet-alles.de: Berliner Geschäfte, Handwerker und Selbstständige in der Nähe

Berlin.findet-alles.de (Bildquelle: http://www.bolditalic.de/)

Wer kennt das nicht? Der alte Schuster ist umgezogen und im Alltag ist die neue Adresse einfach verloren gegangen. Oder ich finde für mein Buchbindeprojekt von Omas altem Familienalbum einfach niemanden in meiner Nähe, der es übernehmen kann. Das ist schade, unnötig und kostet Zeit und Nerven.

Dank berlin.findet-alles.de soll nun Schluss damit sein. Das Forschungsprogramm der Europäischen Union fördert Berliner Kleinstunternehmen, Selbstständige und Handwerker ohne Freud und Leid großer Werbeetats und Suchmaschinen. Es sorgt dafür, dass sie mit berlin.findet-alles.de wachsende Aufmerksamkeit bekommen und bestens gefunden werden – selbst im Berliner Umland. Im Gegensatz zu anderen Suchmaschinen geht die Plattform sorgsam mit den Daten um: sammelt sie nicht, speichert keine Suchanfragen und zeigt nicht nur die Treffer an, die am meisten dafür bezahlen können.

Mit berlin.findet-alles erhalten kleine Unternehmen eine kostenfreie digitale Präsenz und können so auf hohe Investitionen, gerade in der Gründerzeit, für ihre Bekanntmachung verzichten. Die Plattform zeigt je nach Suchwort detailliert alle noch so kleinen Unternehmen an, die den gesuchten Dienstleistungen gerecht werden können. Damit wird das Zusammenleben in den Berliner Kiezen gefördert und die Chancen neuer oder nachwachsender Selbstständiger erhöht, neue Aufträge zu bekommen.

Für Suchende ist es ebenfalls ein großer Gewinn. Keine langen Anfahrten mehr, obwohl ein vielleicht besserer Dienstleister nur wenige Schritte entfernt auch helfen könnte. Das spart (Lebens)- Zeit, Nerven und meist auch Geld. Denn die Produkte und die persönliche Kundenberatung der Berliner Selbstständigen und kleinen Unternehmen machen die Kieze der Hauptstadt einzigartig und wertvoll.

Hinzu kommt, dass der Service von berlin.findet-alles.de kostenfrei ist und bleibt. Das Prozedere auf Onebusiness.place (OBP) ist denkbar einfach. Für Suchende: Auf der Plattform das entsprechende Suchwort eingeben und schauen, wo in unmittelbarer Nähe ein Dienstleister ist. Für Berliner Selbstständige, Handwerker und kleine Unternehmen: Einfach kostenfrei registrieren und Angebot oder den Service in wenigen Minuten eintragen und so allen Interessierten zur Verfügung stellen.

berlin.findet-alles.de oder Onebusiness.place wird finanziell von der Europäischen Kommission im Rahmen des Förderprogrammes Horizon 2020 unterstützt. Im Bereich Forschung und Innovation ist dieses Projekt unter der Fördervertragsnummer 726940 registriert. http://www.berlin.findet-alles.de

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Marktstudie: „Die Arbeitswelt von Freiberuflern“ – Lange Arbeitszeiten für Freiberufler

Marktstudie: "Die Arbeitswelt von Freiberuflern" - Lange Arbeitszeiten für Freiberufler

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 04.12.2017. Selbständige reagieren flexibel auf anfallende Arbeiten und schätzen ihren Büroraum zu Hause. Unterstützung benötigen sie hauptsächlich im Bereich Steuern. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Die Arbeitswelt von Freiberuflern“, für die der Technologiedienstleister zwischen September und November 2017 die 10.279 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse der Auswertung von 691 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen

Hohe Flexibilität
Die Mehrheit der befragten Freiberufler ist selbständig im Wortsinn und arbeitet hauptsächlich allein. Das tun sie, je nach Anforderung, mal nach geregelten Zeiten oder auch vollständig flexibel.
Bei den Arbeitstagen orientieren sich die Umfrageteilnehmer dagegen an festangestellten Arbeitnehmern und arbeiten an fünf Tagen die Woche, jeweils nur etwa jeder Zwanzigste entweder an allen sieben Tagen oder an weniger als vier. Das Bild des Freiberuflers mit Notebook im Cafe gehört dagegen der Vergangenheit an: Nur knapp ein Prozent geht so ihrer Tätigkeit nach. Der Großteil nutzt einen Büroraum zu Hause.

Hilfe bei Steuer
Das komplizierte deutsche Steuerrecht zeigt sich auch in den Ergebnissen dieser Umfrage: Knapp drei Viertel der befragten Freiberufler nehmen die professionelle Hilfe eines Steuerberaters in Anspruch. Nur ein geringer Anteil braucht keinerlei Hilfe bei ihrer Tätigkeit.
Die meisten der befragten Freiberufler vermissen an der Selbständigkeit die finanzielle Sicherheit, gefolgt von dem professionellen Austausch und einer festen sozialen Gruppe. Allerdings gab auch immerhin mehr als jeder Zehnte an, mit seiner Tätigkeit als Freiberufler zufrieden zu sein und nichts zu vermissen.

1. Arbeiten Sie in Ihrer freiberuflichen Tätigkeit hauptsächlich allein oder im Team?
Freiberufler sind als Einzelkämpfer unterwegs: Mit 42,1 Prozent übt die Mehrheit der Befragten ihre Tätigkeit hauptsächlich allein aus. In erster Linie im Team arbeitet etwas mehr als ein Drittel der Umfrageteilnehmer und knapp jeder Vierte ist in etwa gleichen Anteilen mal im Team und mal allein tätig.

Ich arbeite hauptsächlich allein – 42,1%
Ich arbeite hauptsächlich im Team – 35,3%
In etwa gleichen Anteilen – 22,6%

2. Wie viele Tage pro Woche arbeiten Sie?
Mehr als die Hälfte der befragten Freiberufler hat – wie ein Großteil der festangestellten Arbeitnehmer – eine Fünf-Tage-Woche. 17,4 Prozent arbeiten an sechs Tagen und 5,9 Prozent sogar jeden Tag in der Woche.
Eine kurze Arbeitswoche von vier Tagen haben 14,8 Prozent der Umfrageteilnehmer und jeder Zwanzigste arbeitet sogar an weniger als vier Tagen.

Weniger als 4 Tage – 5,2%
4 Tage – 14,8%
5 Tage – 56,7%
6 Tage – 17,4%
7 Tage – 5,9%

3. Haben Sie sich selbst in Ihrer Tätigkeit feste Arbeitszeiten auferlegt?
Flexibilität gilt beim Thema Arbeitszeiten: Knapp jeder dritte der befragten Freiberufler arbeitet in seiner Tätigkeit völlig flexibel. Ein Viertel hingegen hat sich grundsätzlich feste Arbeitszeiten auferlegt. Je nach Anforderung im Projekt arbeitet eine Mehrheit von 45,7 Prozent manchmal fest und manchmal flexibel.

Ja, immer – 24,2%
Manchmal, je nach Anforderung – 45,7%
Nein, völlig flexibel – 30,1%

4. Wo ist Ihr favorisierter Arbeitsplatz?
Vier von Zehn und damit die Mehrheit favorisieren ihren festen Büroraum zu Hause. Ein Drittel hingegen arbeitet beim Kunden vor Ort. Jeder Zehnte hat sich extra für seine freiberufliche Tätigkeit externe Büroräume angemietet.
Die anderen Räumlichkeiten im Haus werden nur von Wenigen (7,2 Prozent) genutzt. Die neue Form des Coworking-Arbeitsplatzes wird heute laut Umfrageteilnehmern eher selten besucht. Nur etwa einer von Hundert geht in öffentlichen Orten seiner Tätigkeit nach.
Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert aufgeführt.

Büroraum zu Hause – 40,8%
Beim Kunden – 35,9%
Angemietetes Büro – 10,3%
Anderer Raum zuhause (z.B. Wohnzimmer) – 7,2%
Coworking-Arbeitsplatz – 3,6%
Öffentlicher Ort (z.B. Cafe, Park) – 1,4%
Sonstiges – 0,7%

5. In welchem Bereich nutzen Sie bei Ihrer freiberuflichen Tätigkeit professionelle Unterstützung? (Mehrfachnennungen möglich)
Nur 3,9 Prozent aller Umfrageteilnehmer brauchen keinerlei Hilfe bei ihrer Tätigkeit als Freiberufler. Die große Mehrheit (72,9 Prozent) der Befragten hingegen benötigt eine Steuerberatung in der Selbständigkeit.
Mehr als ein Drittel der Befragten nutzen einen Rechtsanwalt und Unterstützung bei der Akquise. Technische Hilfe nehmen dagegen nur 16,4 Prozent der Teilnehmer in Anspruch. Ebenfalls selten gefragt sind ein Business-Coaching und Unterstützung beim Marketing.
Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert aufgeführt.

Steuerberatung – 72,9%
Rechtsberatung/Anwalt – 38,6%
Akquise – 36,2%
Technische Unterstützung (z.B. IT) – 16,4%
Angestellte – 10,6%
Business Coach – 6,8%
Marketing – 4,9%
Keine – 3,9%
Sonstige – 2,3%

6. Was vermissen Sie an der der Tätigkeit bzw. bei der Arbeit als Freiberufler? (Mehrfachnennungen möglich)
Am meisten vermissen die Umfrageteilnehmer bei ihrer freiberuflichen Tätigkeit die finanzielle Sicherheit, eine Mehrheit von 42,7 Prozent gab das an. Jeweils einem Drittel fehlt – in Anlehnung zu Frage eins – der professionelle Austausch mit Kollegen bzw. anderen Freiberuflern und eine feste soziale Gruppe. Jeder Fünfte hätte gerne vermehrt nicht-fachliche Hilfestellungen und 12,9 Prozent fachliche Beratung.
Etwas weniger vermisst werden mit unter zehn Prozent geregelte Arbeitszeiten (9,3 Prozent), das Teilen von Verantwortung (7,1 Prozent) und eine bestehend technische Infrastruktur (5,6 Prozent).
Bei den Freitextantworten gaben im Verhältnis zu der Gesamtmenge 13,7 Prozent der Teilnehmer an, dass sie nichts an ihrer Tätigkeit als Freiberufler vermissen.

Finanzielle Sicherheit – 42,7%
Professioneller Austausch – 32,1%
Soziale Gruppe – 31,3%
Nicht-fachliche Hilfestellungen (z.B. Buchhaltung) – 18,4%
Hilfestellungen in meinem Fachbereich – 12,9%
Geregelte Arbeitszeiten – 9,3%
Teilen von Verantwortung – 7,1%
Technische Infrastruktur – 5,6%
Sonstige – 15,9%
Nichts – 13,7%

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Ausblick auf den Projektmarkt 2018“.

Layout:
https://www.solcom.de/de/download_marktstudien.aspx

Zur Umfrage:
http://www.solcom.de/de/umfrage.aspx

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SOLCOM Projektmarktbarometer Q3/2017: Unternehmen rüsten sich für Digitalisierung

SOLCOM Projektmarktbarometer Q3/2017: Unternehmen rüsten sich für Digitalisierung

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 24.10.2017. Der SOLCOM Projektmarkt-Index konnte sich weiter verbessern und liegt im dritten Quartal 2017 bei 104,94 Punkten – ein Plus von 3,65 Punkten gegenüben dem Vorquartal. Qualifikationen im Bereich Prozessmanagement können die höchsten Stundensätze erzielen, die meisten Projektanfragen kommen aus der Industrie.
Der Projektmarkt-Index beschreibt im Rahmen des SOLCOM Projektmarktbarometers die Entwicklung des deutschen Marktes zur Besetzung von Projekten mit freiberuflichen IT- und Engineering-Spezialisten.

Kernaussagen
Im dritten Quartal 2017 stieg der SOLCOM Projektmarkt-Index im Vergleich zum Referenzquartal (Q1 2017) um 4,94 Punkte und bestätigt damit den positiven Trend aus den Vormonaten. Der Index profitiert dabei vom Anstieg der beiden Marktfaktoren, die den Projektmarkt aus Sicht der freiberuflichen Experten beleuchten. Primärer Wachstumstreiber für den Index war dabei die Anzahl der eingegangenen Bewerbungen von Freiberuflern. Deren Marktchancen haben sich also auch im dritten Quartal noch einmal verbessert.
Für Unternehmen allerdings erhöhten sich im Umkehrschluss weiter die Schwierigkeiten bei der Besetzung von Projekten, was wiederum mittelfristig Wachstumsrisiken für den gesamten Markt birgt.

Die höchsten Stundensätze konnten im Prozessmanagement generiert werden. Dies ist ein Zeichen dafür, dass Unternehmen nun vermehrt im Zuge der Digitalisierung ihre Strukturen modernisieren.
Im Index spiegelt sich zudem die Stärke der deutschen Industrie wider: So profitierte er besonders durch die hohe Nachfrage aus der Automobilwirtschaft sowie dem Maschinen- und Anlagenbau.

Etwas überraschend ist der besonders hohe Zuwachs aller Werte im Urlaubsmonat August. Der Rückgang im September zeigt allerdings, dass der Ferien-Effekt wohl erst nachgelagert eingetreten ist. Daher und aufgrund der gegensätzlich verlaufenden Entwicklungen für Freiberufler und Unternehmen, ist der Ausblick für das restliche Jahr durchwachsen.

1. Projektmarkt-Index
Über den Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index beschreibt quartalsweise die Entwicklung des Marktes zur Besetzung von IT- und Engineering-Projekten mit freiberuflichen Spezialisten. Der Projektmarkt-Index setzt sich zusammen aus den SOLCOM-eigenen Werten „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“, „durchschnittlicher Stundensatz“, „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position“. Aus diesen vier Einzelindikatoren wird der Mittelwert gebildet, der Index. Als Referenzquartal dient das erste Quartal 2017, dessen Werte den Index-Stand 100 definieren. Die beiden Einzelwerte „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung offener Projekte“ betrachten den Projektmarkt von Seite der Unternehmen aus. Die „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“ und der „durchschnittliche Stundensatz“ beleuchten den Projektmarkt aus der Sicht der freiberuflichen Experten. Bei den beiden Einzelwerten für „Geschwindigkeit bei der Besetzung“ und „Entwicklung der Bewerbungen“ wird ein Rückgang positiv für den Projektmarkt bewertet.

2. Analyse Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index konnte sich weiter verbessern und liegt im dritten Quartal 2017 bei 104,94 Punkten – ein Plus von 4,94 Punkten gegenüben dem Referenzquartal. Der Index profitiert vom deutlichen Anstieg der beiden Marktfaktoren für Freiberufler. Aus Unternehmenssicht hingegen ist die Entwicklung gebremst.

Die Anzahl der ausgeschriebenen Projekte liegt zwar weiterhin unter dem Wert des Referenzquartals Q1/2017, im Vergleich zum Vorquartal ist jedoch ein Aufwärtstrend erkennbar. Der Faktor für die Dauer zur Besetzung einer offenen Position ist hingegen rückläufig, was auf eine langwierige Entscheidungsfindung und schwierigen Besetzungsprozess hinweist. Bei beiden Werten ist Verlauf innerhalb des Quartals negativ.

Der oben beschriebene Rückgang der Werte, die den Projektmarkt von Seite der Unternehmen aus betrachten, konnte durch das starke Wachstum der Faktoren, die den Markt aus Sicht der Freiberufler betrachten, mehr als aufgefangen werden. Besonders die Anzahl der eingegangen Bewerbungen auf Ausschreibungen ging noch einmal spürbar zurück. Das verdeutlicht die sehr gute Marktlage und Auslastung von Freiberuflern. Entsprechend wird dadurch der Index positiv beeinflusst.
Auch bei den Stundensätzen konnten Freiberufler bessere Werte erzielen – sowohl im Vergleich zum Referenzquartal, als auch zum Vorquartal. Gerade im August konnten diese stark zulegen.

Bei der Entwicklung innerhalb des Quartals zeigt sich, dass gerade im Juli und August ein klares Wachstum im Projektmarkt zu verzeichnen war, der September hingegen die Entwicklung etwas ausbremste. Allerdings lagen letztendlich alle drei Monate noch über dem Wert des Referenzquartals.
Der Ausblick ist also eher durchwachsen. Nichts deutet bislang auf eine Abschwächung der Nachfrage im Projektmarkt hin, für Freiberufler ist dieser Aspekt natürlich positiv. Für Unternehmen allerdings können sich die bereits bestehenden Schwierigkeiten bei der Besetzung weiter zuspitzen. Daher bleibt das Risiko, dass sich dieser Umstand mittelfristig doch negativ auf das Wachstum auswirkt.

3. Ergänzende Informationen
Höchste Stundensätze Q32/2017
Bei den Stundensätzen konnte im dritten Quartal, trotz eines leichten Rückgangs im Verlauf der drei Monate, Projektleitung im Bereich Prozessmanagement den Spitzenplatz behaupten. Es folgt die Beratung im Prozessmanagement, die sich, aufgrund eines hohen Zuwachses im August, im Ranking verbessern konnte. Ebenfalls einen deutlichen Sprung nach oben im Vergleich zum Vorquartal machte die Projektleitung in der Bauwirtschaft. Im Bereich SAP, Softwareentwicklung und Beratung, sind die Stundensätze hingegen gefallen, was sich entsprechend im Ranking bemerkbar macht.
Die höchsten Zuwächse bei den Stundensätzen konnte Testing und Engineering im Automotive-Bereich (11 bzw. 13) sowie Konstruktion im Maschinenbau (14) verzeichnen. Allerdings reichte dies nicht für eine Platzierung unter den Top-Ten. Verluste gab es dagegen bei Entwicklung Mobile und Testing Embedded.
Im August konnte der bisher höchste Durchschnittswert bei Stundensätzen ermittelt werden, im September war diese Entwicklung wieder leicht rückläufig, lag aber noch immer über den Werten in diesem Jahr.

(Ranking Vorquartal in Klammern)

1.Projektleitung Prozessmanagement (1.)
2.Beratung Prozessmanagement (4.)
3.Projektleitung Bauwirtschaft (12.)
4.Softwareentwicklung SAP (2.)
5.Beratung SAP (3.)
6.Projektleitung E-Commerce (7.)
7.Projektleitung Softwareentwicklung (5.)
8.Safety Management (6.)
9.Projektleitung Automotive (8.)
10.Test-/Qualitätsmanagement (9.)

Meistangefragte Qualifikationen Q3/2017
Am häufigsten nachgefragt im 3. Quartal 2017 wurde Java Entwicklung, im vergangenen Quartal war diese Qualifikation noch an dritter Stelle. Damit tauschte sie den Rang mit Bauleitung, die im vergangenen Quartal Rang eins belegte, aber trotz etwa gleichbleibender Nachfrage abrutschte. Komplettiert werden die Top-3 durch SAP-Beratung, dass sich auf dem zweiten Platz stabilisieren konnte. Alle drei Qualifikationen befinden sich im gesamten Jahresverlauf bereits auf einem sehr hohen Niveau bei den Nachfragen.
Deutlich verbessern und damit neu im Ranking, konnten sich SPS Programmierung, Hardware Entwicklung und Big Data Engineering. Aufgrund rückläufiger Nachfragen sind Safety Management, Requirements-Engineering und Business Analytics nicht mehr im aufgeführten Ranking vertreten.
Der Großteil der Anfragen kam auch im dritten Quartal aus der Automotive-Branche, gefolgt vom Maschinen- und Anlagenbau.

1.Java-Entwicklung (3.)
2.SAP-Beratung (2.)
3.Bauleitung (1.)
4.C#-Entwicklung (6.)
5.SPS-Programmierung (14.)
6.Embedded-Software-Entwicklung (4.)
7.SAP-Entwicklung (9.)
8.Projektleitung Automotive (10.)
9.Hardware-Entwicklung (17.)
10.Big Data Engineering (12.)

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Über SOLCOM:
Die SOLCOM GmbH zählt zu den führenden Technologiedienstleistern in den Bereichen Softwareentwicklung, IT und Engineering. Als Partner global operierender Unternehmen realisiert SOLCOM weltweit anspruchsvollste Projekte über alle Branchen, Themen und Märkte hinweg.
Mit einem Umsatz von 90,6 Mio. EURO in 2016 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM ist Dipl.-Kfm. Thomas Müller, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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SOLCOM: Freiberufler können bei Projekten wählerisch sein

Marktstudie: „Zwischenbilanz Projektmarkt 2017“

SOLCOM: Freiberufler können bei Projekten wählerisch sein

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 18.09.2017 – Im ersten Halbjahr 2017 profitieren Freiberufler von guter Auslastung und steigenden Stundensätzen, gleichzeitig bleibt der Ausblick positiv. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Zwischenbilanz Projektmarkt 2017“, für die der Technologiedienstleister zwischen Juli und September 2017 die 10.199 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse der Auswertung von 614 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen
Gute Auslastung
Die große Mehrheit der befragten Freiberufler kann dank hoher Projektauslastung und guter Beschäftigung auf ein positives erstes Halbjahr 2017 zurückblicken. Dazu passt, dass sich nur jeder Zehnte während der Befragung in keinem Projekt befand und die Mehrheit überzeugt ist, dass ihr laufendes Projekt verlängert wird.
Entsprechend gering ist auch die Anzahl der Vorstellungstermine, die für eine Beauftragung wahrgenommen werden mussten, neun von zehn benötigten hierfür unter fünf Gespräche. Das wichtigste Kriterium für die Annahme eines Projekts ist die räumliche Nähe gefolgt vom Stundensatz. Nur für jeden Zwanzigsten war es entscheidend, überhaupt ein Projekt zu bekommen.

Wachstum erwartet
Bei der Entwicklung der Stundensätze sieht zwar die Mehrheit der Befragten auch in diesem Jahr eine Stagnation, im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Anteil, der eine Steigerung erwartet, jedoch erhöht. Nur jeder Zehnte fürchtet ein Absinken. Auf gleichem Niveau wie im Vorjahr sieht eine Mehrheit der Umfrageteilnehmer auch die eigene Projektauslastung, nur jeder Fünfte befürchtet hier eine Verschlechterung.
Für das gesamte Jahr 2017 ist die Aussicht optimistisch: So erwartet knapp die Hälfte der Befragten eine verbesserte Auslastung und nur knapp 15 Prozent eine Verschlechterung.

1. Wie war Ihre Projektauslastung im ersten Halbjahr 2017?
Mit zusammengenommen 86,4 Prozent hatte eine große Mehrheit im ersten Halbjahr eine gute Projektauslastung (über 50 Prozent). 15,6 Prozent davon sogar über 100 Prozent, das bedeutet zwar ein Rückgang im Vergleich zu der Befragung 2016, doch gleichzeitig hat sich die Anzahl der Befragten mit einer Auslastung über 76 Prozent deutlich erhöht, auf 53,9 Prozent.
Der Anteil mit einer schwachen Auslastung unter 50 Prozent hat sich nahezu halbiert, von kumuliert 22,7 Prozent im Jahr 2016 auf 13,5 Prozent in diesem Jahr.

0 % – 25 % – 3,4% (2016: 12,9%)
26 % – 50 % – 10,1% (2016: 9,8%)
51 % – 75 % – 16,9% (2016: 10,2%)
76 % – 100 % – 53,9% (2016: 39,4%)
> 100 % – 15,6% (2016: 27,7%)

2. Wie sicher sind Sie, dass Ihr aktuelles Projekt verlängert wird?
Der Anteil der Befragten, die zur Zeit der Umfrage ohne Projekt war, ging weiter zurück, auf 10,9 Prozent. Gleichzeitig sind jedoch die Werte für eine unsichere bzw. nicht vorgesehene Verlängerung auf 33,2 Prozent gestiegen.
Fast ein Viertel ist sich allerdings sicher, dass ihr Projekt verlängert wird, das sind 7,7 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Deutlich rückläufig hingegen war der Anteil der Umfrageteilnehmer, der relativ sicher von einer Verlängerung ausgeht. Waren dies 2016 noch knapp die Hälfte, sind es in diesem Jahr etwa drei von zehn Umfrageteilnehmer.

Bin momentan in keinem Projekt – 10,9% (2016: 15,3%)
Wird nicht verlängert – 13,5% (2016: 12,2%)
Unsicher – 19,7% (2016: 8,2%)
Relativ sicher – 29,6% (2016: 45,8%)
Absolut sicher – 26,2% (2016: 18,5%)

3. Wie viele Vorstellungstermine müssen Sie aktuell durchschnittlich wahrnehmen, um eine Beauftragung zu bekommen?
Knapp neun von zehn Freiberufler brauchen nur zwischen einem und fünf Vorstellungstermine, um an eine Beauftragung zu kommen – 22,5 Prozent mehr als 2016. Nur 2,6 Prozent benötigen mehr als zehn Termine, im vergangenen Jahr waren dies noch viermal so viele.
Während 2016 jeder Vierte zwischen sechs und zehn Anläufe benötigte, waren es in diesem Jahr nur noch 9,8 Prozent.

1 – 5 – 87,6% (2016: 65,1%)
6 – 10 – 9,8% (2016: 25,7%)
Mehr als 10 – 2,6% (2016: 9,2%)

4. Welche Faktoren sind aktuell für Sie entscheidend für die Projektwahl? (Mehrfachnennungen möglich)
Als wichtigster Faktor hat sich in diesem Jahr die Aufgabe mit 83,2 Prozent an erster Stelle gesetzt, 13,5 Prozentpunkte mehr als noch in 2016. Der Stundensatz konnte zwar noch einmal um 1,3 Prozent auf 76,2 Prozent zulegen, rutschte aber an die zweite Stelle. Die räumliche Nähe ist noch für zwei Drittel ein wichtiger Aspekt bei ihrer Projektsuche. Ein Drittel achtet auf die Laufzeit und jeder Zehnte schaut sich das Unternehmen genau an, welches das Projekt durchführt.
Nur für jeden zwanzigsten Umfrageteilnehmer ist es in erster Linie wichtig, überhaupt ein Projekt zu bekommen. Das sind noch einmal weniger, als im vergangenen Jahr und zeigt die gute Auslastung und positive Entwicklung des Projektmarktes für Freiberufler.

Mir ist primär wichtig, ein Projekt zu bekommen – 4,6% (2016: 6,2%)
Räumliche Nähe – 67,1% (2016: 55,4)
Stundensatz – 76,2% (2016: 74,9%)
Laufzeit – 31,9% (2016: 37,1%)
Aufgabe – 83,2% (2016: 69,7%)
Unternehmen – 12,9% (2016: 15,9%)
Sonstige – 2,8% (2016: 0,8%)

5. Wie haben sich Ihrer Meinung nach die Stundensätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum entwickelt?
Auch bei dieser Frage zeigt sich der allgemeine Aufwärtstrend. Mehr als jeder dritte Umfrageteilnehmer erwartet im laufenden Jahr steigende Stundensätze – 15,5 Prozent mehr als in der Befragung 2016. Entsprechend hat sich der Anteil der Befragten, die sinkende Stundensätze erwarten, fast halbiert auf 11,6 Prozent.
Auch in diesem Jahr geht die Mehrheit wieder von stagnierenden Stundensätzen aus. Aufgrund der Steigerung im letzten Jahr, geschieht dies auf einem hohen Niveau.

Gestiegen – 37,8% (2016: 22,3%)
Stagniert – 50,7% (2016: 56,8%)
Gesunken – 11,6% (2016: 20,9%)

6. Wie hat sich Ihre Projektauslastung in 2017 im Vergleich zum Vorjahr entwickelt?
Knapp die Hälfte der Befragten konnte auch bei der Projektauslastung ein stabiles Niveau vorweisen. Für knapp ein Drittel hat sich die Lage im laufenden Jahr sogar verbessert, das sind 13,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Umkehrschluss hat sich die Anzahl der Umfrageteilnehmer mit einer schwächeren Auslastung auf 18,2 Prozent verringert.

Verbessert – 33,1% (2016: 19,7%)
Verschlechtert – 18,2% (2016: 26,1%)
Auf gleichem Niveau – 48,7% (2016: 54,2%)

7. Was erwarten Sie in Bezug auf die Projektauslastung für das Gesamtjahr 2017?
Die befragten Freiberufler blicken auch optimistisch auf die restlichen Monate des laufenden Jahres. So gehen kumuliert 46,5 Prozent der befragten Freiberufler von einer verbesserten Projektauslastung in 2017 aus – das sind 6,9 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Entsprechend ist der Anteil der Befragten rückläufig, die eine Verschlechterung befürchten. Waren dies 2016 noch zusammengenommen 24,7 Prozent, sind es in diesem Jahr nur noch 14,8 Prozent.
Eine relative Mehrheit von 38,8 Prozent erwartet einen Projektmarkt auf konstantem Niveau. Dies entspricht in etwa dem Wert des Vorjahres.

Deutliche Verbesserung – 19,1% (2016: 22,7%)
Leichte Verbesserung – 27,4% (2016: 16,9%)
Deutliche Verschlechterung – 6,7% (2016: 13,5%)
Leichte Verschlechterung – 8,1% (2016: 11,2%)
Konstantes Niveau – 38,8% (2016: 35,7%)

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Die Arbeitswelt von Freiberuflern“.

Layout:
https://www.solcom.de/de/download_marktstudien.aspx

Zur Umfrage:
http://www.solcom.de/de/umfrage.aspx

Über SOLCOM:
Die SOLCOM GmbH zählt zu den führenden Technologiedienstleistern in den Bereichen Softwareentwicklung, IT und Engineering. Als Partner global operierender Unternehmen realisiert SOLCOM weltweit anspruchsvollste Projekte über alle Branchen, Themen und Märkte hinweg.
Mit einem Umsatz von 90,6 Mio. EURO in 2016 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM ist Dipl.-Kfm. Thomas Müller, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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Zahnarzt Recht – Werbeverbot für Zahnärzte, Enwicklung

Zahnarzt Recht – vom Werbeverbot bis hin zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts

Zahnarzt Recht - Werbeverbot für Zahnärzte, Enwicklung

Zahnarzt-Rechts – von Dr. Thomas Schulte, Rechtsanwalt und Fachautor

Werbeverbot von Zahnärzten – Situation früher

Werbung – das war für einen Freiberufler wie einen Anwalt, einen Architekten oder Zahnarzt früher Teufelszeug. Man studierte, ließ sich nieder und schraubte ein Schild an die Tür. Das war es.

Standesorganisationen und Berufsordnungen als lebendige Erinnerung an die mittelalterliche Stadt wachten über die Einhaltung der Regeln.

Hinzu kam die allgemeine heute vergessene Akademikergläubigkeit. Da galt für die Bevölkerung der Grundsatz: Der Herr Doktor ist heilig. Auch die Patientenunterlagen gehörten dem Arzt, dem Doktor.

Diese Situation hat der medizinische Fortschritt, der Wandel der Mentalität und nicht zuletzt das europäische Recht dramatisch verändert. Aber nicht alles was denkbar ist, ist auch möglich. Das Werbeverbot ist nicht aufgehoben, sondern nur eingeschränkt worden. Die Rechtsentwicklung ist allerdings im Fluss und im Wandel.

Grundlagen des Rechts

Ist im Bereich Werbung alles erlaubt? Nein. Die Berufsordnungen der Zahnärzte (Länderkammern) orientieren sich an der Werbefreiheit. Eingeschränkt wird diese Werbefreiheit durch folgende Erwägungen. Die Gesundheit und Gesundheitsvorsorge betreffen wichtige Grundlagen der menschlichen Existenz. Daher muss die Werbung interessengerechte und sachgerechte, objektive Informationen liefern und den Beruf nicht unter das Diktat des Kapitalismus stellen. Zudem schränkt eine wichtige Norm neben den Berufsordnungen die Werbung ein. Das Heilmittelwerbegesetz schränkt in Bezug auf die kaufanreizende Darstellung von Heilmitteln und Methoden die Kreativität stark ein. Hinzu kommt als dritte Rechtsquelle, die sehr wichtig ist, das Gesetz zum Schutz gegen unlauteren Wettbewerb.

Nur Expertenwissen hilft durch den Dschungel

Das Recht ist zersplittert, die Länderkammern haben eigene kleine Machtgebiete und zugleich drohen Strafen, Unterlassungsverfügungen der Kammern und was viel schlimmer ist: Kollegenschelte am Ort. Nichts wäre für die Reputation, das Renommee eines Zahnarztes vor Ort schädlicher als Werbemaßnahmen, die einmal gestartet wieder zurückgenommen werden müssen. Fachliche Expertise ist angezeigt, zumal angemessene Information und Bildung erwünscht sind.

Weg durch die Instanzen – wie funktioniert die Rechtskontrolle

Werbemaßnahmen, die neu sind und kreativ, tauchen irgendwann einmal auf. Das gilt zum Beispiel für Rabattangebote, Preisausschreiben, u.s.w. All diese Ideen sind gesetzlich nicht geregelt. Wenn also ein Zahnarzt eine Werbeidee umsetzt steht dem Zahnarzt zuerst die Berufsfreiheit des Artikels 12 des Grundgesetzes zur Seite. Darin steht: jeder darf beruflich machen was er möchte und wie er möchte. Eingeschränkt wird diese Berufsfreiheit allerdings durch die Möglichkeit durch vernünftige Gesetze den Zugang zum Beruf oder die Berufsausübung einzuschränken. Die Erwägung, dass eine Berufsausbildung, Fortbildung und eine ordentliche Praxisausstattung nötig ist, zählt zum Gesamtkonsens. Schwierig wird es im Einzelfall oder in Bereichen bei denen der gesamtgesellschaftliche Konsens nicht vorhanden ist.

Schockwerbung zum Beispiel hat eine lange Tradition sagen Satiriker: so hat das Christentum seit Jahrhunderten einen halbnackten Leichnam, der an ein Kreuz genagelt ist, zu ihren Symbol erklärt und niemand nimmt daran anstand. Für alle anderen gilt: Schockwerbung ist verboten.

Was ist aber mit ein bisschen Schock? Oder Grusel in der Werbung?

Regelmäßig verfügt zum Beispiel die Kammer über einzelne Maßnahmen und verbietet die Tätigkeit oder schreitet nicht ein. Kollegen könnten über das Wettbewerbsrecht selber rechtlich tätig werden. Strafrechtlich kann die Staatsanwaltschaft ggf. Verfahren einleiten. All diese Interventionen könnten rechtlich vor Gericht überprüft werden. Schlussendlich kann das das Bundesverfassungsgericht entscheiden, ob die Werbung zulässig ist oder nicht. Bevor das passiert wird viel Zeit und viel Geld verbraucht.

Fazit: Berufliche Kommunikation beim Thema ärztliches Werberecht – Rechtssicherheit – Reputationsaufbau – Wissensmitteilung

Die meisten Marktteilnehmer wollen nicht die Rechtsordnung um ein weiteres Musterurteil bereichern, sondern nur in Ruhe und in dem gegebenen rechtlichen Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Dabei muss die Prüfungsentscheidung möglichst rechtssicher und preiswert antizipiert werden. Rechtliche Hinweise liefert da nicht eine leichtfertige Internetrecherche sondern nur Fachliteratur wie Rumetsch und Kalb, Ärztliches Werberecht, oder qualifizierte und gegen Irrtum versicherte Berater wie Rechtsanwälte. Der Königsweg ist und bleibt der Aspekt der Bildung und der langfristige Reputationsaufbau durch hohe Qualität. In einer komplexen Wissensgesellschaft mit dem Anspruch des lebenslangen Lernens ist es erwünscht, dass Experten ihr Wissen teilen. Diese Wissensvermittlung kann höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügen oder auch populärwissenschaftlich sein. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass Verbraucher gerade im Internet nach Informationen suchen und fachliche Kompetenz als ein wichtiges Entscheidungskriterium voraussetzen. Die Bundeszahnärztekammer hat die Werbebeschränkungen aus gutem Grund unter dem Stichwort berufliche Kommunikation zusammengefasst.

Die Kanzlei ist seit 1995 schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Kapitalanlagen- und Bankenrechts sowie auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes tätig und vertritt bundesweit die Interessen einzelner Anleger. Ergänzende Absenderangaben mit dem Kanzleistandort finden Sie im Impressum auf unserer Internetseite www.dr-schulte.de

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SOLCOM Projektmarktbarometer Q2/2017: Bauboom sorgt für Wachstum auf dem Projektmarkt

SOLCOM Projektmarktbarometer Q2/2017: Bauboom sorgt für Wachstum auf dem Projektmarkt

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 07.08.2017. Der SOLCOM Projektmarkt-Index konnte sich verbessern und liegt im zweiten Quartal 2017 bei 101,29 Punkten – ein Plus von 1,29 Punkten gegenüben dem Referenz- und Vorquartal. Besonders nachgefragt ist die Qualifikation „Bauleitung“. Der Projektmarkt-Index beschreibt im Rahmen des SOLCOM Projektmarktbarometers die Entwicklung des deutschen Marktes zur Besetzung von Projekten mit freiberuflichen IT- und Engineering-Spezialisten.

Kernaussagen
Im zweiten Quartal 2017 steigt der SOLCOM Projektmarkt-Index im Vergleich zum Referenzquartal um 1,29 Punkte. Innerhalb der drei betrachteten Monate zeigte besonders der Juni eine positive Entwicklung. Wachstumstreiber bei den indexrelevanten Faktoren war die Anzahl der von Freiberuflern eingegangenen Bewerbungen.

Profitieren konnte der Index in erster Linie durch die hohe Nachfrage aus der Automobil- und Bauwirtschaft. So war die Bauleitung die am häufigsten nachgefragte Qualifikation und der Großteil der Anfragen kam aus dem Automotive-Bereich. Die höchsten Stundensätze konnte Projektleitung im Prozessmanagement erzielen.

1. Projektmarkt-Index
Über den Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index beschreibt quartalsweise die Entwicklung des Marktes zur Besetzung von IT- und Engineering-Projekten mit freiberuflichen Spezialisten. Der Projektmarkt-Index setzt sich zusammen aus den SOLCOM-eigenen Werten „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“, „durchschnittlicher Stundensatz“, „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position“. Aus diesen vier Einzelindikatoren wird der Mittelwert gebildet, der Index. Als Referenzquartal dient das erste Quartal 2017, dessen Werte den Index-Stand 100 definieren. Die beiden Einzelwerte „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung offener Projekte“ betrachten den Projektmarkt von Seite der Unternehmen aus. Die „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“ und der „durchschnittliche Stundensatz“ beleuchten den Projektmarkt aus der Sicht der freiberuflichen Experten. Bei den beiden Einzelwerten für „Geschwindigkeit bei der Besetzung“ und „Entwicklung der Bewerbungen“ wird ein Rückgang positiv für den Projektmarkt bewertet.

2. Analyse Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index konnte sich verbessern und liegt im zweiten Quartal 2017 bei 101,29 Punkten – ein Plus von 1,29 Punkten gegenüber dem Referenz- und Vorquartal. Der Index profitiert vom teilweisen deutlichen Anstieg von drei der vier einfließenden Faktoren.

Die Anzahl der ausgeschriebenen Projekte war deutlich rückläufig, sowohl im Vergleich zum Referenzquartal, als auch innerhalb der betrachteten drei Monate. Dieser Verlust konnte aber von den anderen drei Faktoren mehr als aufgefangen werden. Besonders die Anzahl der eingegangenen Bewerbungen auf Ausschreibungen ging deutlich zurück, was auf eine bessere Marktlage für Freiberufler hinweist und damit einen positiven Einfluss auf den Index hat.
Der Wert für die Dauer zur Besetzung einer offenen Position ist ebenfalls angestiegen. Der Zeitrahmen hat sich verkürzt, was auf eine schnelle Entscheidungsfindung und gesicherte Budgets bei den Unternehmen hinweist. Bei den betrachteten Stundensätzen konnte im Quartalsvergleich der Durchschnitt hingegen nur leicht ansteigen und musste im Mai sogar einen minimalen Verlust hinnehmen.

Wachstum gab es nicht nur im Vergleich zum Referenzquartal, sondern auch innerhalb des betrachteten Zeitraums, besonders im Mai und Juni. Die positive Entwicklung innerhalb des zweiten Quartals lässt positiv auf die folgenden Monate blicken. Fraglich bleibt jedoch, ob der Trend den sommerlochbedingten Rückgang besonders im Juli und August abfedern kann.

Einzelfaktoren
3. Ergänzende Informationen

Höchste Stundensätze Q2/2017
Bei den Stundensätzen konnte im zweiten Quartal, trotz eines Rückgangs in den letzten Monaten, Projektleitung im Bereich Prozessmanagement den Spitzenplatz belegen, gefolgt von Softwareentwicklung und Beratung im SAP-Bereich.
Zulegen konnten im Vergleich zum Vorquartal besonders die Bereiche Projektleitung im Anlagenbau, Konstruktion im Maschinenbau und Softwareentwicklung. Verluste gab es hingegen für Beratung im ERP-Bereich, Projektleitung im Prozessmanagement (wie oben genannt) und Projektleitung E-Commerce.
Allgemein ist der Durchschnitt der Stundensätze sowohl im Vergleich zum Referenzquartal als auch innerhalb des Quartals angestiegen, trotz eines leichten Rückgangs im Mai. Im Juni konnte der bislang höchste Wert ermittelt werden.

Meistangefragte Qualifikationen Q2/2017
Am häufigsten nachgefragt im 2. Quartal 2017 wurde Bauleitung in den verschiedensten Branchen, besonders aber im Maschinen- und Anlagenbau sowie im Immobilienbereich. Im vergangenen Quartal war diese Qualifikation noch an vierter Stelle. Auch SAP-Beratung wurde deutlich häufiger nachgefragt und liegt nun an zweiter Stelle. Abgerutscht dagegen ist Embedded Software Entwicklung, die im vergangenen Quartal noch die Spitzenposition einnahm.

Trotz eines leichten Verlusts von einem Rang bleibt die Nachfrage nach Experten in den Bereichen C# und besonders Java ungebremst hoch. Ähnliches gilt für den Bereich IT-Sicherheit, hier wurden vor allem Experten im Bereich Safety Management verstärkt gesucht. Der Großteil der Anfragen kam aus der Automotive-Branche, gefolgt vom Maschinen- und Anlagenbau.

Über SOLCOM:
Die SOLCOM GmbH zählt zu den führenden Technologiedienstleistern in den Bereichen Softwareentwicklung, IT und Engineering. Als Partner global operierender Unternehmen realisiert SOLCOM weltweit anspruchsvollste Projekte über alle Branchen, Themen und Märkte hinweg.
Mit einem Umsatz von 90,6 Mio. EURO in 2016 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM ist Dipl.-Kfm. Thomas Müller, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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