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Maschinenbau

Hahn Fertigungstechnik GmbH: Drehbank und Drehmaschine

Bewegung führt zu Innovation und technologischer Entwicklung – von der Drehbank zur Drehmaschine, die die Fertigungstechnik revolutionierte – Entwicklung von Genauigkeit und Maßhaltigkeit in der Fertigungstechnik.

Hahn Fertigungstechnik GmbH: Drehbank und Drehmaschine

Entwicklung von Genauigkeit und Maßhaltigkeit in der Fertigungstechnik, Hahn Fertigungstechnik GmbH

Diskussionsbeitrag und Weiterbildung mit Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH Papenburg in Niedersachsen. Die ersten Anfänge des Drehens sind nicht wirklich bekannt. Es ist nicht sicher, ob die ersten Drehvorrichtungen in Vorderasien oder in Ägypten arbeiteten. Sicher ist aber, dass von Anfang an das drehbar gelagerte Werkstück gegenüber dem ruhenden Werkzeug bewegt wurde. Diese Tatsache konnte nachkonstruiert werden, erläutert Norbert Hahn Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg.

Das Familienunternehmen Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg hat sich auf die Herstellung von Sonderwerkstücken spezialisiert. In der über dreißigjährigen Unternehmensgeschichte steht Dynamik für das A & Co, präzise und lösungsorientiert wird vom Prototypenbau über die Einzel- bis hin zur Sonderfertigung geliefert. Die Hahn Fertigungstechnik ist Partner im Bereich der Reparatur, Instandsetzung, Neuanfertigung und Konstruktion von Werkstücken in der Fertigungstechnik und durch die enge Zusammenarbeit mit der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG werden zeitsparende Lösungen für die Bedürfnisse der Kunden umgesetzt. In regelmäßigen Weiterbildungs- und Seminarveranstaltungen wird das technische Know-How ständig weiter geschult, um den Innovationen, dem technologischen und digitalen Fortschritt einen Schritt voraus zu sein. Aus der Geschichte lernen oder nach dem Motto des Firmengründers „Gheit nich, giff nich“ werden Lösungen konstruiert und umgesetzt, Ziele erreicht, begrüßt Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH die Diskussionsrunde.

Fertigungstechnik in den Anfängen

Ein Arbeiter versetzte das Werkstück über Schnurantrieb in Rotation, ein Zweiter drückte das Werkzeug (Sichel, Meißel oder Schleifstein) gegen das Material. Die wohl älteste Darstellung vom Drehen begegnet auf einem ptolemäischen Relief aus der Zeit um 300 v.Chr.

Leonardo da Vinci skizzierte die Drehbank: Fortschritt und Innovation

Einen großen Fortschritt stellte der Übergang zum Einmannbetrieb dar. Norbert Hahn erläutert, dass das eine Ende der das Werkstück umschlingende Schnur an einem federnden Schwippgalgen befestigt wurde, das andere war mit einem vom Dreher mit den Füßen betätigten Wippbrett verbunden. Wann sich diese Antriebsart durchsetzte, ist nicht bekannt. Untersuchungen haben bestätigt, dass auf diesen ersten Drehbänken sich mannigfaltig geformte Rotationskörper herstellen ließen. Der Übergang zur kontinuierlichen Drehbewegung brachte erhebliche Verbesserungen. Die älteste bekannteste Darstellung ist von Leonardo da Vinci, er skizzierte eine Drehbank.

Mit der Verbreitung der Drehbank und der Ausweitung des Anwendungsbetriebes traten zwei weitere Probleme immer deutlicher hervor:

1.Die Bereitstellung der Antriebskraft und
2.die Herstellung bzw. Führung des Werkzeugs.

Muskelkraft und Antrieb

Für viele Dreharbeiten genügte menschliche Muskelkraft nicht zum Antrieb. Norbert Hahn erläutert, dass Versuche mit Wasserrädern, Pferdegöpeln und Treträdern nicht weiterführten und aufgegeben wurden. Die Dampfmaschine war die Lösung. Die Dampfmaschine als Antrieb für die Drehbänke.

Drehmaschine zur Führung des Werkzeuges – Genauigkeit – Uhrmacher

„Eine Lösung für die genaue Führung des Werkzeuges musste gefunden werden, denn die Hand war vor allem bei der Metallbearbeitung und im Dauerbetrieb wegen rascher Ermüdung nicht geeignet, das Drehwerkzeug zu halten, geschweige exakt zu führen. Hohe Forderungen an Maßhaltigkeit waren unerfüllbar“, gibt Norbert Hahn zu bedenken. Noch zu Lebzeiten Leonardos zeichnete sich der richtungsweisende Weg zur Drehmaschine um 1489 ab.

Großen Anteil an der Verbesserung der Drehmaschinen hatten die Uhrmacher. Uhrmacher waren auf präzise Gewindeschrauben und andere Drehteile mit genauen Maßen angewiesen. Im Verlauf des 18. Jahrhunderts verlagerte sich das Hauptgewicht des Drehmaschinenbaues nach England. Norbert Hahn erläutert, dass unter zahlreichen Erfindungen und Konstrukteuren H. Maudslay zu nennen ist. H. Maudslay konstruierte den Kreuzsupport, der mit zwei Spindeln in Längs- und Querrichtung verstellt werden konnte.

1797 folgte die erste, exakt arbeitende Leit- und Zugspindeldrehmaschine. Maudslays Maschinen waren für Transmissionsantrieb ausgelegt, zu den auswechselbaren Zahnrädern konnten unterschiedliche Drehzahlen gewählt werden. Eine Spezialdrehmaschine für Werkstücke großen Durchmessers wurde vom Techniker Joseph Clement 1887 entwickelt. Das selbstzentrierende Spannfutter ist von Joseph Clement erfunden worden.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Hahn Fertigungstechnik GmbH
Norbert Hahn
Dieselstraße 1
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9707-0
+49 (0)4961 6224
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Hahn Fertigungstechnik GmbH: Drehbank und Drehmaschine

Diskussionsbeitrag und Weiterbildung mit Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH Papenburg

Hahn Fertigungstechnik GmbH: Drehbank und Drehmaschine

(NL/5464377544) Bewegung führt zu Innovation und technologischer Entwicklung von der Drehbank zur Drehmaschine, die die Fertigungstechnik revolutionierte Entwicklung von Genauigkeit und Maßhaltigkeit in der Fertigungstechnik.

Die ersten Anfänge des Drehens sind nicht wirklich bekannt. Es ist nicht sicher, ob die ersten Drehvorrichtungen in Vorderasien oder in Ägypten arbeiteten. Sicher ist aber, dass von Anfang an das drehbar gelagerte Werkstück gegenüber dem ruhenden Werkzeug bewegt wurde. Diese Tatsache konnte nachkonstruiert werden, erläutert Norbert Hahn von der Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg.

Das Familienunternehmen Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg hat sich auf die Herstellung von Sonderwerkstücken spezialisiert. In der über dreißigjährigen Unternehmensgeschichte steht Dynamik für das A & Co, präzise und lösungsorientiert wird vom Prototypenbau über die Einzel- bis hin zur Sonderfertigung geliefert. Die Hahn Fertigungstechnik ist Partner im Bereich der Reparatur, Instandsetzung, Neuanfertigung und Konstruktion von Werkstücken in der Fertigungstechnik und durch die enge Zusammenarbeit mit der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG werden zeitsparende Lösungen für die Bedürfnisse der Kunden umgesetzt. In regelmäßigen Weiterbildungs- und Seminarveranstaltungen wird das technische Know-How ständig weiter geschult, um den Innovationen, dem technologischen und digitalen Fortschritt einen Schritt voraus zu sein. Aus der Geschichte lernen oder nach dem Motto des Firmengründers Gheit nich, giff nich werden Lösungen konstruiert und umgesetzt, Ziele erreicht, begrüßt Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH die Diskussionsrunde.

Fertigungstechnik in den Anfängen

Ein Arbeiter versetzte das Werkstück über Schnurantrieb in Rotation, ein Zweiter drückte das Werkzeug (Sichel, Meißel oder Schleifstein) gegen das Material. Die wohl älteste Darstellung vom Drehen begegnet auf einem ptolemäischen Relief aus der Zeit um 300 v.Chr.

Leonardo da Vinci skizzierte die Drehbank: Fortschritt und Innovation

Einen großen Fortschritt stellte der Übergang zum Einmannbetrieb dar. Norbert Hahn erläutert, dass das eine Ende der das Werkstück umschlingende Schnur an einem federnden Schwippgalgen befestigt wurde, das andere war mit einem vom Dreher mit den Füßen betätigten Wippbrett verbunden. Wann sich diese Antriebsart durchsetzte, ist nicht bekannt. Untersuchungen haben bestätigt, dass auf diesen ersten Drehbänken sich mannigfaltig geformte Rotationskörper herstellen ließen. Der Übergang zur kontinuierlichen Drehbewegung brachte erhebliche Verbesserungen. Die älteste bekannteste Darstellung ist von Leonardo da Vinci, er skizzierte eine Drehbank.

Mit der Verbreitung der Drehbank und der Ausweitung des Anwendungsbetriebes traten zwei weitere Probleme immer deutlicher hervor:

1. Die Bereitstellung der Antriebskraft und
2. die Herstellung bzw. Führung des Werkzeugs.

Muskelkraft und Antrieb

Für viele Dreharbeiten genügte menschliche Muskelkraft nicht zum Antrieb. Norbert Hahn erläutert, dass Versuche mit Wasserrädern, Pferdegöpeln und Treträdern nicht weiterführten und aufgegeben wurden. Die Dampfmaschine war die Lösung. Die Dampfmaschine als Antrieb für die Drehbänke.

Drehmaschine zur Führung des Werkzeuges Genauigkeit – Uhrmacher

Eine Lösung für die genaue Führung des Werkzeuges musste gefunden werden, denn die Hand war vor allem bei der Metallbearbeitung und im Dauerbetrieb wegen rascher Ermüdung nicht geeignet, das Drehwerkzeug zu halten, geschweige exakt zu führen. Hohe Forderungen an Maßhaltigkeit waren unerfüllbar, gibt Norbert Hahn zu bedenken. Noch zu Lebzeiten Leonardos zeichnete sich der richtungsweisende Weg zur Drehmaschine um 1489 ab.

Großen Anteil an der Verbesserung der Drehmaschinen hatten die Uhrmacher. Uhrmacher waren auf präzise Gewindeschrauben und andere Drehteile mit genauen Maßen angewiesen. Im Verlauf des 18. Jahrhunderts verlagerte sich das Hauptgewicht des Drehmaschinenbaues nach England. Norbert Hahn erläutert, dass unter zahlreichen Erfindungen und Konstrukteuren H. Maudslay zu nennen ist. H. Maudslay konstruierte den Kreuzsupport, der mit zwei Spindeln in Längs- und Querrichtung verstellt werden konnte.

1797 folgte die erste, exakt arbeitende Leit- und Zugspindeldrehmaschine. Maudslays Maschinen waren für Transmissionsantrieb ausgelegt, zu den auswechselbaren Zahnrädern konnten unterschiedliche Drehzahlen gewählt werden. Eine Spezialdrehmaschine für Werkstücke großen Durchmessers wurde vom Techniker Joseph Clement 1887 entwickelt. Das selbstzentrierende Spannfutter ist von Joseph Clement erfunden worden.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil des Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik GmbH und Maschinenbau Hahn GmbH &Co. KG werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Von weltweiter Migration bis zur digitalen Revolution: die Shortlist des NDR Kultur Sachbuchpreis 2016

Von weltweiter Migration bis zur digitalen Revolution: die Shortlist des NDR Kultur Sachbuchpreis 2016

Die Bücher der Shortlist 2016 – Foto von Andreas Kluge

Vier Titel stehen auf der Shortlist des diesjährigen NDR Kultur Sachbuchpreises. Die Jury entschied sich für „Redefreiheit. Prinzipien für eine vernetzte Welt" (Hanser) von Timothy Garton Ash, „Höllensturz. Europa 1914 – 1949" (DVA) von Ian Kershaw, „Als unser Deutsch erfunden wurde. Reise in die Lutherzeit" (Galiani) von Bruno Preisendörfer und „Stadt der Verlorenen. Leben im größten Flüchtlingslager der Welt" (Nagel & Kimche) von Ben Rawlence.

Joachim Knuth, Jury-Vorsitzender und NDR Programmdirektor Hörfunk: "Ein gutes Sachbuch bewegt Leserinnen und Leser im Idealfall dazu, über die Themen unserer Zeit neu nachzudenken, sich auf fremde Welten einzulassen und politische, wissenschaftliche oder geschichtliche Zusammenhänge besser zu verstehen. Die vier Titel der diesjährigen Shortlist des NDR Kultur Sachbuchpreises sind entsprechend äußerst lesenswerte Bücher, die ein Kaleidoskop der großen Themen des Jahres 2016 darstellen. Die Texte überzeugen durch sprachliche Eleganz, Klarheit, Genauigkeit und scharfe Analyse. Sie verdeutlichen auf vielfältige Art und Weise, welche Fragen und Inhalte uns heute bewegen."

Wer den diesjährigen NDR Kultur Sachbuchpreis 2016 gewinnt, gibt die Jury am 14. November bekannt. Zur Jury gehören, neben dem Vorsitzenden Joachim Knuth, die Soziologin Prof. Jutta Allmendinger, Hilal Sezgin, Schriftstellerin und Publizistin,, die Journalistin Dr. Franziska Augstein, der Theologe und Autor Dr. Johann Hinrich Claussen, HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt sowie der Generalsekretär der Volkswagenstiftung, Dr. Wilhelm Krull.

Verliehen wird die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung am Mittwoch, 23. November, bei einer Gala im Herrenhäuser Schloss zu Hannover, gemeinsam mit dem Förderpreis der VolkswagenStiftung "Opus Primum". NDR Kultur überträgt die Verleihung live ab 19.00 Uhr.

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Grand Seiko feiert 10 Jahre Spring Drive Technologie

Spring Drive, die perfekte Synthese von traditioneller Uhrmacherkunst und elektronischer Präzision

Grand Seiko feiert 10 Jahre Spring Drive Technologie

Das Grand Seiko Jubiläumsmodell SBGA109 würdigt das 10-jährige Jubiläum mit einem Löwensymbol.

Vor zehn Jahren präsentierte die japanische Uhrenmanufaktur Seiko ihr erstes Spring Drive Kaliber in einer Grand Seiko Uhr und damit die erste Grand Seiko, die den wahren und unendlichen Fluss der Zeit widerspiegelt. Die auf 700 Stück weltweit limitierte SBGA109 mit dem Spring Drive Manufakturkaliber 9R15 würdigt dieses Jubiläum auf ihre Weise.
Bei der 10-Minuten-Position der Uhr ist der Löwe, das Symbol für Grand Seiko, vor dem Index angebracht und deutet auf das Jubiläum hin. Ein 18 kt Gelbgold-Löwe schmückt zudem die Schwungmasse, die durch den verschraubten Saphirglasboden sichtbar ist.

Die Entwicklung des Kalibers 9R15 ist die Erfüllung eines Traums. Yoshikatsu Akahane hatte den Traum eine Uhr zu bauen, die niemals stehen bleibt und so den natürlichen kontinuierlichen Fluss der Zeit widerspiegelt. Nach fast 30 Jahren Forschung und Entwicklung präsentierte Seiko dann Spring Drive, die erste Uhr, deren Zeiger sich fließend und ohne Tickgeräusche bewegen.

Die Spring Drive ist eine mechanische Uhr, bei der die klassische Hemmung durch ein neuartiges Regulierungssystem ersetzt wird. Angetrieben wird die Uhr von einer Hauptfeder mit automatischem Aufzug. Die Zugfeder gibt die Energie an das Räderwerk weiter, das anstelle eines Ankerrades ein Gleitrad besitzt. Dieses Gleitrad dreht sich über einem Spulenkörper und erzeugt dort durch Polarisation eine elektrische Spannung. Diese wird an einen IC (Integrierter Schaltkreis) und einen Quarzkristall geleitet, der in gleichmäßige Schwingungen versetzt wird. Der IC berechnet anhand der Schwingungen die Stärke für einen elektromagnetischen Kraftimpuls, der vom Spulenkörper aufgebaut wird und die Drehgeschwindigkeit des Gleitrades reguliert.

Das Gleitrad dreht sich 28.800 Mal pro Stunde im Uhrzeigersinn. Dies entspricht der Zahl der Halbschwingungen moderner Mechanikuhren. Im Gegensatz zum Ankerrad in einer mechanischen Uhr bleibt das Gleitrad niemals stehen und bewegt sich in einer gleichmäßigen Drehbewegung. Dadurch, dass kein mechanischer Eingriff am Gleitrad stattfindet, sondern die Drehgeschwindigkeit einzig über einen elektromagnetischen Kraftimpuls reguliert wird, gibt es auch so gut wie keinen Reibungsverlust, der die Genauigkeit mechanischer Uhren stark beeinflusst.

Spring Drive gewährleistet eine wesentlich höhere Ganggenauigkeit als mechanische Uhren, die mittlere Gangabweichung beträgt lediglich 0,5 Sekunden pro Tag. Die gleichmäßige Fließbewegung der Zeiger drückt die Einzigartigkeit dieser Technologie aus.

Spring Drive ist die Krönung modernster Uhrmacherkunst und nur eine Manufaktur wie Seiko kann diese Technologie fertigen. In Grand Seiko findet Spring Drive eine würdige Heimat und das Jubiläumsmodell drückt den Stolz der Manufaktur auf dieses Kaliber aus.

Seiko Deutschland (Willich) ist Teil der japanischen Uhrenmanufaktur Seiko Watch Corporation, die zur Seiko Holdings Corporation (beide Tokio, Japan) gehört und deren Vorläufer bereits 1881 durch Kintaro Hattori gegründet wurde. Seitdem befindet sich das Traditionsunternehmen Seiko in Familienbesitz. Seiko Deutschland betreut den deutschen Markt seit 1972 und vertreibt die Marken SEIKO, SEIKO CLOCKS, PULSAR, LORUS, LORUS CLOCKS und BREIL.

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Seiko Deutschland Branch of Seiko UK LTD
Janine Dammertz-Bachiri
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47877 Willich
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Grand Seiko präsentiert historische Selfdata Uhrenserie

Die neuen Modelle der Grand Seiko Historical Collection SELFDATA sind in den Designs Revival und Modern erhältlich.

Grand Seiko präsentiert historische Selfdata Uhrenserie

Limitierte Modelle der Grand Seiko Historical Collection SELFDATA im Revival Design.

Mit der Grand Seiko Historical Collection Selfdata schlägt Seiko eine Brücke zur Vergangenheit. Die Selfdata 62GS von 1964 war die erste Grand Seiko, die über eine Datumsschnellschaltung durch Drehen der Krone und eine Wasserdichtigkeit von 5 bar verfügte und damit einen zusätzlichen praktischen Nutzen bot.
Die neuen Modelle der Grand Seiko Historical Collection SELFDATA, die 2014 in den Handel kommen, sind in zwei unterschiedlichen Designs erhältlich. Zwei limitierte Modelle weisen ein Revival Design auf und erinnern an die Originalmodelle aus dem Jahr 1964. Zwei weitere Modelle präsentieren sich als moderne Interpretation des Originaldesigns. Alle Modelle sind mit Seikos fortschrittlichstem Quarzkaliber 9F82 ausgestattet und verfügen über einen Doppelimpuls-Schrittmotor, einen Backlash-Auto-Adjust-Mechanismus, eine sofortigen Datumsschaltung sowie ein versiegeltes Kalibergehäuse.

Doppelimpuls-Schrittmotor
Das Kaliber 9F hat ein besonders großes Drehmoment, da der Schrittmotor statt dem üblichen Einzelimpuls zwei Impulse erzeugt. Somit können längere und schwerere Zeiger verwendet werden, die bis zum Zifferblattrand reichen. So erscheint die Selfdata auf den ersten Blick wie eine mechanische Uhr, die üblicherweise über solche Zeiger verfügen. Trotz der schweren Zeiger und des notwendigen Doppelimpulses zu deren Antrieb beträgt die Batterielebensdauer drei Jahre.

Backlash-Auto-Adjust-Mechanismus
Der Sekundenzeiger ist im Gegensatz zu normalen Quarzuhren exakt auf jede einzelne Sekundenmarkierung ausgerichtet und schwingt nicht nach. Ein zusätzliches Regulierungsrad, das mit einer Feder ausgestattet ist, gleicht das Spiel zwischen den Rädern des Räderwerkes aus und verhindert ein Nachschwingen.

Sofortige Datumsschaltung
Dank des speziell entwickelten Hebelmechanismus ist eine unmittelbare Umschaltung des Datums in nur 1/2.000stel einer Sekunde gewährleistet.

Versiegeltes Kalibergehäuse
Der Rotor des Schrittschaltmotors und das Räderwerk des Kalibers 9F sind in einem versiegelten Gehäuse untergebracht. Damit kann beim Öffnen des Gehäuses kein Staub ins Uhrwerk eindringen, was eine lange Lebensdauer und einen genauen Gang sichert. Die Versiegelung des Gehäuses verlängert auch die Haltbarkeit der Schmieröle, die im Räderwerk verwendet werden.

Drei unabhängige Achsen
Der Stundenzeiger bewegt sich 24 Mal, der Minutenzeiger 1.440 Mal und der Sekundenzeiger 86.400 Mal am Tag. Um sicherzustellen, dass die absolute Präzision jeder dieser 87.864 Bewegungen nicht durch eine Beeinflussung der Zeiger untereinander gestört wird, besitzt jeder Zeiger eine eigene unabhängige Achse. So bewegen sich alle Zeiger präzise und gleichmäßig.

Dreimonatiges Alterungsverfahren
Der Quarzoszillator schwingt 32.768 Mal pro Sekunde, wobei diese Frequenz von äußeren Einflüssen beeinflusst werden kann. Da ein stabiles Schwingungsverhalten ausschlaggebend für die Ganggenauigkeit einer Quarzuhr ist, wird jeder einzelne Quarzkristall für Grand Seiko individuell ausgewählt und getestet. Erst nach einem dreimonatigen Alterungsverfahren erreichen diese Kristalle die für eine Grand Seiko erforderliche Präzision.

Feinregulierung
Während bei einer mechanischen Uhr die Ganggenauigkeit manuell reguliert werden kann, verfügen herkömmliche Quarzuhren über keinen solchen Mechanismus. Das Grand Seiko Quarz-Kaliber 9F82 ist mit einem Rädchen für die Feinregulierung ausgestattet und bietet so höchste Präzision.

Weitere Informationen unter www.grand-seiko.de

Seiko Deutschland (Willich) ist Teil der japanischen Uhrenmanufaktur Seiko Watch Corporation, die zur Seiko Holdings Corporation (beide Tokio, Japan) gehört und deren Vorläufer bereits 1881 durch Kintaro Hattori gegründet wurde. Seitdem befindet sich das Traditionsunternehmen Seiko in Familienbesitz. Seiko Deutschland betreut den deutschen Markt seit 1972 und vertreibt die Marken SEIKO, SEIKO CLOCKS, PULSAR, LORUS, LORUS CLOCKS und BREIL.

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BST ProControl: Mit IndiSpectro® Sensor und INDICON Software zur Technologieführerschaft

BST ProControl: Mit IndiSpectro® Sensor und INDICON Software zur Technologieführerschaft

Mit der Kombination aus dem IndiSpectro® Sensor sowie der neuen Software INDICON ONE XL setzt die BST ProControl GmbH neue Trends im Bereich der Qualitätssicherung flachbahniger Materialien: Während im ersten Schritt mit Hilfe des Sensors Dicke bzw. Schichtdicke transparenter Mono- und Multilayer präzise, berührungslos und zerstörungsfrei gemessen werden, bietet das Unternehmen mit seiner neuen Softwarelösung eine Möglichkeit zur optimierten Visualisierung und Dokumentation der gewonnenen Daten in Echtzeit an.
In Sachen Sensorik spielt BST ProControl nicht erst seit der Entwicklung des IndiSpectro® Sensors in der ersten Liga. Gleichwohl konnte das Unternehmen mit seiner jüngsten Entwicklung sogar die Technologieführerschaft übernehmen, denn der Einsatz dieser Lösung ermöglicht den Anwendern Messungen mit einer Genauigkeit von 0,02 Mikrometer. Eine exaktere Kontrolle der Produktqualität ist aktuell mit keinem anderen Sensor möglich. Egal ob Monofolien, transparente Beschichtungen oder Klebebänder, IndiSpectro® kann Dicken und Schichtdicken von 2 Mikrometer bis zu 150 Mikrometer besonders schnell und exakt erfassen. Zudem ist er in der Lage, Fehlerquellen und Störungen zu kompensieren. Fremdlicht, Temperaturunterschiede oder eine hohe Luftfeuchtigkeit haben daher keinerlei Auswirkungen auf die Messung. Um diese hervorragenden Ergebnisse erfassen zu können, bietet sich der Einsatz der INDICON ONE XL Software geradezu an. Dieses Tool gewährleistet nicht nur eine besonders hohe Verfügbarkeit, sondern auch eine enorme Flexibilität, da es sich an unterschiedliche Applikationen anpassen lässt. Kontrollen in Echtzeit sowie ein schnelles Eingreifen in den Prozess stellen somit kein Problem dar! Highlights stellen auch die Multitouchfunktionen sowie eine intuitive Gestensteuerung dar, wie sie bei den aktuellen Smartphone-Modellen zum Einsatz kommt. Die hochauflösenden und kontrastreichen Messwertdarstellungen, die maximale Bildschirmausnutzung und eine auf jeder Bildschirmseite eingeblendete Infor-mationsleiste machen die INDICON Software absolut anwenderfreundlich. Diese besondere Nutzerorientierung zeigt sich ebenfalls in der Konfigurierbarkeit der Software: Sämtliche Anzeigemöglichkeiten sind modular und vom Anwender frei wählbar. Die Software kann zudem hinsichtlich der an die Gesten gekoppelten Befehle individuell voreingestellt werden. In Kombination eingesetzt, liefern der IndiSpectro® Sensor und die INDICON Software präzise Echtzeit-Ergebnisse und garantieren eine optimale Kontrolle der Produktlinie, was sich besonders in der Qualität des Materials, der Wirtschaftlichkeit der Produktion und im Resultat des Endproduktes widerspiegelt. Bildquelle:kein externes Copyright

Die BST ProControl GmbH hat sich auf die Qualitätssicherung und Messung flachbahniger Materialien spezialisiert. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Planung, Produktion und Implementierung von Komponenten zum Messen, Steuern und Regeln (MSR). Anwendungsgerecht abgestimmte Sensoren sowie richtungsweisende Automatisierungs- und Visualisierungssysteme sorgen dafür, dass Flächengewicht, Aschegehalt, Strichgewicht, Schichtdicke, Dicke, Dichte und Feuchte von Materialien wie z.B. Kunststoff- und Metallfolien, Papier, Textilien, Schaumstoffe, Bodenbeläge oder Vlies präzise erfasst, lückenlos überwacht und ausgewertet werden.

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BST ProControl präsentierte absolute Neuheiten auf der „K“

Innovative Sensortechnik und Softwarelösung zogen zahlreiche Besucher an

BST ProControl präsentierte absolute Neuheiten auf der "K"

BST ProControl auf der K 2013

Auf der diesjährigen „K“, die vom 16. bis 23. Oktober in Düsseldorf stattfand, konnte die BST ProControl GmbH das Fachpublikum mit außergewöhnlichen Lösungen zur Qualitätssicherung flachbahniger Materialien überzeugen. Neben dem besonders präzisen IndiSpectro® Sensor, mit dem sich das Unternehmen die Technologieführerschaft im Bereich der Dickenmessung gesichert hat, punktete BST ProControl unter anderem mit seiner neuen Software INDICON XL.
„Die weiterentwickelte Version des IndiSpectro® Sensors sucht im Bereich der Dicken- und Schichtdickenmessung seinesgleichen“, erklärt Michael Hecht den Status der Lösung und ergänzt: „Seine Genauigkeit beträgt 0,02 Mikrometer – eine exaktere online Kontrolle der Produktqualität ist aktuell mit keinem anderen Sensor möglich“. Zum Einsatz kommt die hier erstmals ausgestellte Technologie vor allem im Zuge der Online-Messung bei der Produktion sehr dünner Folien. Das Funktionsprinzip basiert auf dem Vergleich optischer Schichtdicken mit den Wellenlängen des Lichtes. Auf Grundlage der gewonnenen Messresultate wird daraufhin ein unvergleichbar genaues Endergebnis bezüglich der Materialdicke bzw. der Beschichtung eines Materials ermittelt. Dabei ist IndiSpectro® in der Lage, Dicken im Bereich zwischen 2 und 150 Mikrometer zu bestimmen. Aufgrund der Optimierung besteht darüber hinaus die Möglichkeit, sowohl sehr kleine, als auch größere Schichtdicken zuverlässig zu ermitteln. Auch der Messfleckdurchmesser ist bei dem Relaunch des Sensors variabel gestaltet worden, so dass IndiSpectro® für die unterschiedlichsten Applikationen prädestiniert ist. „Bei einer solch genauen Messung fehlt nur noch die passende Visualisierung und Auswertung – dann steht einer optimalen Produktion nichts mehr im Wege“, weiß Michael Hecht. Um dem gerecht zu werden, präsentierte BST ProControl die völlig überarbeitete und optimierte INDICON XL Software, die ebenfalls eines der Highlights am Messestand war. Das Tool ist nicht nur in der Lage, Echtzeitmessungen und eine absolute State-of-the-Art Visualisierung bereitzustellen. Vielmehr sind es die intuitive Bedienbarkeit sowie die anwenderorientierte Handhabung, welche die Software von anderen Produkten am Markt deutlich abhebt. „INDICON wird – je nach Anspruch – in XS bis XXL Varianten angeboten“, beschreibt Michael Hecht die Vielfältigkeit des Produktes. Der Kunde hat den Vorteil, dass jede Maske des mit einem Touchscreen ausgestatteten Systems individuell an den Bediener angepasst und seinen Wünschen entsprechend konfiguriert werden kann. Sämtliche Funktionen und Anzeigemöglichkeiten sind modular und somit frei wählbar. Dabei ist INDICON für alle Produktionslinien geeignet, die flachbahnige Materialien führen.
„Wir sind mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden“, resümiert der Geschäftsführer und ergänzt, dass das Unternehmen eine ausgesprochen positive Resonanz erhalten habe. Vor allem das sehr breite Spektrum an Sensoren, die nahezu jede Anwendung im Bereich der Messung flacher Produkte abdecken, habe viele Standbesucher begeistert.

Die BST ProControl GmbH hat sich auf die Qualitätssicherung und Messung flachbahniger Materialien spezialisiert. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Planung, Produktion und Implementierung von Komponenten zum Messen, Steuern und Regeln (MSR). Anwendungsgerecht abgestimmte Sensoren sowie richtungsweisende Automatisierungs- und Visualisierungssysteme sorgen dafür, dass Flächengewicht, Aschegehalt, Strichgewicht, Schichtdicke, Dicke, Dichte und Feuchte von Materialien wie z.B. Kunststoff- und Metallfolien, Papier, Textilien, Schaumstoffe, Bodenbeläge oder Vlies präzise erfasst, lückenlos überwacht und ausgewertet werden.

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BST ProControl:Technologieführerschaft in Sachen Dickenmessung

IndiSpectro® Sensor misst mit einer Genauigkeit von 0,02 µm

BST ProControl:Technologieführerschaft in Sachen Dickenmessung

IndiSpectro® Sensor

Mit dem weiterentwickelten IndiSpectro® Sensor übernimmt die BST ProControl GmbH die Technologieführerschaft im Bereich der Dicken- und Schichtdickenmessung. Die Genauigkeit der neuen Lösung beträgt 0,02 Mikrometer – eine exaktere Kontrolle der Produktqualität ist aktuell mit keinem anderen Sensor möglich.
Zum Einsatz kommt die neue Technologie vor allem im Zuge der Online-Messung bei der Produktion sehr dünner Folien, bei der Fertigung flachbahniger und nicht faseriger Materialien sowie bei Beschichtungen. Das Funktionsprinzip des IndiSpectro® Sensors basiert auf dem Vergleich optischer Schichtdicken mit den Wellenlängen des Lichtes. Trifft ein Lichtstrahl auf eine transparente Schicht, wird dieser sowohl an der oberen, als auch an der unteren Grenzfläche teilweise reflektiert. Aufgrund der Überlagerung beider reflektierender Strahlen ergibt sich ein Interferenzspektrum, welches wiederum vom Brechungsindex und der Dicke der durchstrahlten Schicht abhängt. Auf Grundlage der gewonnenen Messresultate wird daraufhin ein genaues Endergebnis bezüglich der Materialdicke bzw. der Beschichtungen ermittelt. Dabei ist IndiSpectro® in der Lage, Dicken im Bereich zwischen 2 und 150 Mikrometer zu bestimmen. Die Reproduzierbarkeit der Messung liegt bei stationären Messungen mit bis zu 0,0001 Mikrometer sogar im subatomaren Bereich. Ein absolutes Novum ist zudem, dass der weiterentwickelte Sensor auch zur Messung von Multiayern einsetzbar ist, da er 2-Schichtmessungen zuverlässig und unvergleichbar exakt durchführt. Einzige Voraussetzung: Die zu messenden Produkte müssen in jedem Fall über eine hinreichende Lichtdurchlässigkeit im relevanten Wellenlängenbereich verfügen.
Durch die stetige Optimierung besteht darüber hinaus die Möglichkeit, sowohl sehr kleine, aber auch größere Schichtdicken zuverlässig zu ermitteln. Mit einer Abtastrate von 100 Hz und einem Messfleckdurchmesser von 1 mm erhält der Kunde besonders zuverlässige Werte, die innerhalb von Millisekunden zur Verfügung stehen. Der Messfleckdurchmesser hat das Potential für eine örtlich hochaufgelöste Dickenmessung – doch auch großflächige Messungen sind ohne weiteres umsetzbar. Somit werden einerseits verfahrenstechnische Optimierungsprozesse entscheidend gefördert, andererseits ist auch eine effektive Mittelung der Messsignale möglich, die im Sinne einer höheren nominalen Produktqualität entscheidend sein kann. Speziell zu diesem Zweck wurde der effektive Messfleckdurchmesser variabel gestaltet – IndiSpectro® trägt damit den unterschiedlichsten Applikationen voll und ganz Rechnung.

Bildrechte: BST ProControl GmbH

Die BST ProControl GmbH hat sich auf die Qualitätssicherung und Messung flachbahniger Materialien spezialisiert. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Planung, Produktion und Implementierung von Komponenten zum Messen, Steuern und Regeln (MSR). Anwendungsgerecht abgestimmte Sensoren sowie richtungsweisende Automatisierungs- und Visualisierungssysteme sorgen dafür, dass Flächengewicht, Aschegehalt, Strichgewicht, Schichtdicke, Dicke, Dichte und Feuchte von Materialien wie z.B. Kunststoff- und Metallfolien, Papier, Textilien, Schaumstoffe, Bodenbeläge oder Vlies präzise erfasst, lückenlos überwacht und ausgewertet werden.

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