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Granit: Garten-Individualität im Raum Stuttgart

Warum Granit der ideale Naturstein für den Garten ist, erklärt Mara Krätschmer von MM Natursteine

Granit: Garten-Individualität im Raum Stuttgart

Naturstein wie Granit ist extrem witterungsbeständig.

REGION STUTTGART. Granit ist immer einzigartig. Kein Naturstein aus Granit gleicht dem anderen, und zugleich bietet der Stein eine ideale Verbindung aus Belastbarkeit, ansprechender Haptik und spannender Optik. Witterung kann dem vulkanischen Gestein nichts anhaben. „Granit steht für dauerhafte Akzente im Garten, ob als Platten für die Terrasse oder als Natursteinmauer“, betont Mara Krätschmer, Geschäftsführerin der MM Trade Naturstein GmbH in Remseck. Der Fachhändler ist die Adresse für Natursteine in der Region Stuttgart, im Rems-Murr-Kreis und in Ludwigsburg. Die Naturstein-Expertin ist überzeugt: „Granit hat überragende Eigenschaften. Frost und extreme Witterung können ihm nichts anhaben, und er ist rutschfest und pflegeleicht“, hebt Krätschmer hervor.

Stuttgart und Umgebung: Freude im Garten mit Granit von MM Trade Naturstein

Im Granit sind 300 Millionen Jahre Erdgeschichte gebannt. Das vulkanische Gestein gilt als härtester Naturstein überhaupt. Seine einzigartige Zusammensetzung aus Feldspat, Quarz und Glimmer sorgt dafür, dass im Stein immer wieder neue Akzente zu entdecken sind. Mineralien in verschiedenen Anteilen sorgen für unterschiedliche Farben. Der reine Granit ist hellgrau und zeigt dunkle Sprenkel. Im Garten als Terrassen- bzw. Wegeplatten, als Natursteinmauer oder als künstlerisch anmutender Hingucker im Blumenbeet – bei der Verwendung von Granit im Garten gibt es keine Grenzen. Mara Krätschmer: „Im Garten ist Granit zunehmend beliebt. Ob als würfelförmiger Pflasterstein, als Treppe, Mauer, als Zierobjekt oder sogar als Esstisch oder Arbeitsplatte findet er Verwendung. Für uns hat Granit faszinierende Eigenschaften, die sich im Gartenbereich hervorragend nutzen lassen.“

Pflastern mit Granit – Akzente im Garten schaffen

Die Vielfalt von Granit trägt im Garten zu ansprechender Optik bei. Akzente lassen sich so beispielsweise über verschiedenfarbige Pflastersteine aus Granit schaffen. „Ob verspielt oder symmetrisch – mit Granit sorgt man im Garten für echte Hingucker. Der Vorteil dabei: Granit ist langlebig und belastbar“, stellt Mara Kretschmer heraus.

Das Ziel von MM TRADE NATURSTEIN ist es, Produzenten und Käufer in der Naturstein Industrie zu unterstützen. Die Natursteine kommen aus der ganzen Welt bzw. von Unternehmen, die ähnliche Werte vertreten. Produkte wie Granit, Pflastersteine, Schieferplatten und Mauersteine können über MM TRADE NATURSTEIN bezogen werden.

Kontakt
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71686 Remseck
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Bodenschätze – Industrialisierung, Bergbau als Grundlage der Macht

Diskussionsbeitrag der EM Global Service AG, Liechtenstein

Bodenschätze - Industrialisierung, Bergbau als Grundlage der Macht

Bodenschätze – Industrialisierung, Bergbau als Grundlage der Macht, EM Global Service AG

Vormachtstellung durch Silbervorkommen und Goldhunger zur Entwicklung der hohen Künste bis zum Ausbau des Bergbaus und Gesteinsuntersuchungstechniken. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Herzen Europas wurden Themenschwerpunkte zu Rohstoffen, Edelmetallen und die Zukunftsperspektiven diskutiert. Die Überwachung der EM Global Service AG Rohstoffverwaltung ist den Kunden eines der wichtigsten Punkte zur Sicherung ihrer Anlage. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für Käufer sowie Eigentümer. Das Unternehmen und die Mitarbeiter bauen auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Regelmäßig wird von einer Treuhandgesellschaft das Kundeneigentum überwacht. Diese beauftragt eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, erläutert Verwaltungsrat Niels Haake die Transparenz zur Sicherung.

Die Macht eines Staates gründet sich auf seine Bodenschätze.

Besonders für Metalle gilt diese Erkenntnis. Es reicht zu betrachten, welchen Einfluss die Einführung metallener Pflugscharen auf die Möglichkeiten des Ackerbaus und damit auf die Entwicklung von Bevölkerung und Ökonomie hatte. EM Global Service AG Experte Niels Haake gibt zu bedenken, dass die Edelmetalle für Macht, Entwicklung und Wohlstand eines Staatswesens waren von grundlegender Bedeutung waren. Spuren sind im antiken Athen leicht zu zeigen und deutlich nachzuvollziehen. Die Vormachtstellung Athens basierte auf das Silbervorkommen. Die gesicherten Grundbedürfnisse waren laut Platon eine Voraussetzung, dass sich die schönen Künste entwickeln konnten. Ohne den Schweiß von Zehntausenden Sklaven in den athenischen Silberminen würden dem Theater etliche der bedeutendsten Tragödien des abendländischen Bildungskanons fehlen.

Auch die moderne Welt ist von den Bodenschätzen abhängig. Vor allem die in China abgebauten seltenen Erden – vor 40 Jahren war es das Kupfer – spielt eine große Rolle. Kupfer hatte eine so große Bedeutung, dass die USA 1973 einen Putsch faschistischer Generäle in Chile unterstützte, um so der Industrie den Zugang zu diesem wichtigen Rohstoff zu sichern.

Entwicklung von Bergbau – Verfahrenstechniken zu Gesteinsuntersuchungen

Der „Goldhunger“ der Landesfürsten und die Nachfrage nach verschiedenen Gewerken, nach unterschiedlichen Metallen zwangen die Berg- und Hüttenfachleute zur Entwicklung immer besserer Verfahren zur Gesteinsuntersuchung.

Aus Metall wurden auch schon früh Werkzeuge und Waffen hergestellt. Die zivilisatorische Bedeutung metallener Werkzeuge ist entscheidender als die Waffentechnik. Ohne kupferne Beile hätten die Wälder Nord- und Mitteleuropas nie gerodet werden können. Der metallene Pflug machte die Versorgung der stetig wachsenden Bevölkerung mit Nahrungsmitteln möglich. Eisen und Stahl wurden zum Symbol der europäisch geprägten modernen Zivilisation. Der Mensch verwendete Werkstoffe, die er lediglich zurichten musste, um sie dem jeweiligen Verwendungszweck anzupassen. Als Beispiele nennt Herr Haake Stein, Holz, Knochen, Geweih. Die Verwandlung des Vorgefundenen in etwas völlig Neues, wie bspw. das Brennen von Ton zu Keramik oder das Verhütten der Erze zu Metall, sind relativ neue Errungenschaften.

Gewinnung von Werkstoffen – Entdeckung der Luxusartikel

Werkstoffe ließen sich anfangs ohne aufwendigen Bergbau gewinnen. Gold konnte aus den Flüssen gesammelt oder in einem einfachen Verfahren aus dem Flussrand gewaschen werden. Feuersteine, Diorite, Obsidiane und Porphyre wurden aus Geröllfeldern geklaubt; Kupfererze und Raseneisensteine genauso. Jade, Achat und Speckstein traten in Adern dicht unter der Oberfläche zutage. Die leicht zugänglichen Vorkommen waren erschöpft. Der Mensch musste diesen Adern und Erzgängen in den Berg hinein folgen und die Erze oder Gesteine mit bergmännischen Mitteln abbauen. Kupferbergwerke in den Ostalpen folgen den Vorkommen bis zu 20 m tief. Herr Haake erläutert zur Geschichte, dass neben den Metallen Silber, Kupfer, Zinn, Gold und Blei auch Schmucksteine wie Jade, Pigmente wie Ocker oder Luxusartikel wie Salz aus den Bergen geholt wurden. In die Berge wurden die Schächte immer tiefer getrieben. Schwieriger wurde es dann mit dem Abtransport der Materialien aus den Gruben. Erz brachte man auf dem Rücken in Körben oder Ledersäcken an die Oberfläche. Aber im 15. Jahrhundert wurden dafür 4-rädrige Wagen eingeführt, die sog. „Hunte“ oder „Hunde“.

Das Unternehmen EM Global Service AG im Herzen Europas gelegen konzipiert und betreut Rohstoff- und Edelmetallkonzepte. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für Käufer sowie Eigentümer. Das Unternehmen und die Mitarbeiter bauen auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Weitere Informationen unter www.em-global-serevice.li

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Neue Rotorschleuderbrecher mit besonders hohem Durchsatz

Hochleistungsbrecher für die Zerkleinerung von Gestein

Neue Rotorschleuderbrecher mit besonders hohem Durchsatz

Rotorschleuderbrecher (RSMX): Das Aufgabematerial wird vom Rotor gegen die Prallplatten geschleudert

Auf der bauma 2016 zeigt BHS-Sonthofen erstmals die neuen Rotorschleuderbrecher vom Typ RSMX mit „TwinDrive“ – also doppeltem Antrieb – für einen Durchsatz von bis zu 580 t/h. Die erste gelieferte Maschine hat sich bei der Aufbereitung von goldhaltigen Erzen auf Anhieb bewährt.

Die Rotorschleuderbrecher vom Typ RSMX werden weltweit erfolgreich für die Zerkleinerung von Gestein verwendet, unter anderem für die Aufbereitung von abrasivem, erzhaltigen Gestein. Viele potenzielle Anwender zum Beispiel im Bergbau und in der Erzaufbereitung benötigen für ihre Produktionsprozesse jedoch noch leistungsfähigere Maschinen.

Mit der RSMX 1222 mit „TwinDrive“, also mit doppeltem Antrieb, stellt BHS-Sonthofen jetzt die leistungsfähigste Variante des Rotorschleuderbrechers mit einer Antriebsleistung von bis zu 2 x 315 kW vor. Abhängig von den Eigenschaften des Aufgabematerials und des gewünschten Endproduktes verarbeitet die Maschine bis zu 580 t Gestein pro Stunde.

Die erste, kürzlich gelieferte Maschine vom Typ RSMX 1222 mit einer Antriebsleistung von 2 x 250 kW hat die Feuerprobe bei der Aufbereitung von Gestein in einer Goldmine bei Benxi City in der chinesischen Provinz Liaoling bestanden. Sie verarbeitet Granit mit einer Aufgabegröße von bis zu 70 mm zu Sand mit Korngrößen zwischen 0 und 5 mm und zu Kies mit einer Körnung zwischen 5 und 20 mm. Der Anteil des Sandes beträgt etwa 50 bis 60 Prozent.

Die Forderung an die Konstrukteure war, nahezu doppelt so viel Antriebsleistung auf die Welle des Rotors zu bringen wie bisher. Die Lösung ist, anstelle von einem Antrieb zwei um 180° versetzte zu verwenden. Diese Anordnung hat mehrere Vorteile, denn die Motoren leiten deutlich weniger Querkräfte in die Welle des Rotors ein als ein großer. So sind die Kraftverhältnisse in der Welle ausgewogen, die Lager werden weniger belastet und die Lebensdauer der Maschine steigt.

Aufgrund der großen Öffnung im Maschinendeckel und dem bewährten Zweikammerrotor kann der Rotorschleuderbrecher gröberes Aufgabematerial verarbeiten als andere Brecher dieser Bauart. Der Durchmesser des Aufgabegutes kann je nach Beschaffenheit bis zu 120 mm betragen.

Abgesehen von den neuen Antrieben ist die Maschine unverändert. Man kann sie für exakt die gleichen Aufgaben einsetzen wie die Rotorschleuderbrecher (RSMX) mit nur einem Antrieb, die mit Antriebsleistungen von 75 bis 400 kW je nach Antriebsleistung zwischen 30 und 400 t/h verarbeiten. Beide Maschinentypen eignen sich also beispielsweise auch für die selektive Zerkleinerung von weicherem und härterem Material.

Da der Durchsatz der Maschine von den Eigenschaften des Aufgabematerials und dem angestrebten Zerkleinerungsgrad abhängt, bietet BHS an, im werkseigenen Technikum in Sonthofen Versuche mit dem Gestein des Anwenders auszuführen. Auf diese Weise gewinnt der Auftraggeber bereits im Vorfeld einer Investitionsentscheidung die Sicherheit, dass seine Maschine die gewünschten Ergebnisse erzielt. Außerdem erhält er wichtige Erkenntnisse über die nachfolgenden Prozesse wie zum Beispiel Grundlagendaten für die Berechnung der Siebflächen.

Hintergrund: BHS Rotorschleuderbrecher

Im Rotorschleuderbrecher (RSMX) ist ein kompakter Rotor mit zwei großzügig dimensionierten Schleuderkammern auf einer vertikal gelagerten Welle montiert. Das Aufgabegut wird von oben mittig zugeführt und im Rotor von den beiden Schleuderkammern aufgenommen.

Durch die hohe Umfangsgeschwindigkeit von bis zu 70 m/s wird das Material in den Schleuderkammern sehr stark nach außen beschleunigt und aus den beiden Austrittsöffnungen des Rotors herausgeschleudert. Zerkleinert wird das Gestein in erster Linie durch den gerichteten einmaligen Aufprall eines jeden Aufgabekorns auf eine feststehende, ringförmige Wand, die wahlweise aus einer Ringpanzerung oder einem stabilen Materialbett im Gehäuseoberteil besteht. Dabei entsteht ein sehr gut kubisch geformtes Korn.

Über BHS-Sonthofen

BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen / Allgäu. Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 350 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Zerkleinerungstechnik stellt Prallbrecher und -mühlen mit vertikaler und horizontaler Welle her, die bei der Aufbereitung von Mineralstoffen eingesetzt werden – zum Beispiel in Steinbrüchen, in Kieswerken sowie im Bergbau.

Weitere Informationen unter www.bhs-sonthofen.de.

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BHS-Sonthofen: Werte generieren aus Abraum

Aus verunreinigtem Aufgabegut entsteht wertvolle Nutzkörnung.

BHS-Sonthofen: Werte generieren aus Abraum

Das Combimix-System in einer südfranzösischen Aufbereitungsanlage von CEMEX France.

Das Combimix-Verfahren von BHS-Sonthofen befreit den bisher in Steinbrüchen und Kiesgruben anfallenden Siebschutt in einem trockenen Prozess von Lehmanhaftungen. Betreiber berichten, dass sie mit dem Combimix-System mehr als 90 Prozent des verunreinigten Aufgabegutes in verkaufsfähige Nutzkörnung umwandeln. Durch das trockene Verfahren ergeben sich gleichzeitig deutliche Einsparungen bei Wasser-, Energie- und Materialkosten.

In vielen Steinbrüchen gibt es erhebliche Mengen von mit Lehm verunreinigtem Material, das bisher nicht wirtschaftlich verwertet werden kann. Oft musste es als Abraum angesehen und aufwändig deponiert werden.

Eine Möglichkeit, dieses Material dennoch zu verwenden, ist die Nassaufbereitung. Das Waschen mit der nachgelagerten Wasseraufbereitung sowie das Entsorgen des Schlamms waren jedoch aufwändig. Oft scheiterte es auch daran, dass in vielen Steinbrüchen Wasser nicht in der erforderlichen Menge vorhanden ist. Auch die Trockenaufbereitung mit Branntkalk in konventionellen Durchlaufmischern war bisher schwierig, da die Verweilzeiten des Materials im Mischer so kurz sind, dass der Lehm sich nicht ausreichend mit dem Kalk vermengen kann.

Die Lösung: Variable Verweildauer

Eine wirtschaftliche Alternative ist das patentierte BHS Combimix-System von BHS-Sonthofen, das seine Praxistauglichkeit bereits in mehreren Steinbrüchen bewiesen hat. Das Grundprinzip ist seit Langem bekannt, es konnte jedoch bisher wegen Beschränkungen der Mischertechnik nicht umgesetzt werden: Durch das Mischen mit Branntkalk verändert der Lehm seine Eigenschaften und kann so zuverlässig vom Gestein getrennt werden.

Die Doppelwellen-Durchlaufmischer vom Typ DKXC ermöglichen es erstmals, die Verweilzeit des Materials im Mischer in weiten Grenzen zu steuern. So hat der Lehm ausreichend Zeit, sich intensiv mit dem Kalk zu vermischen und vom Gestein abzuplatzen. Die intensive Materialbewegung während des Mischprozesses unterstützt den Reinigungsprozess zusätzlich.

Nach dem Sieben ist das Ausgabematerial so sauber, dass es kein Ausschuss mehr ist, sondern verkauft werden kann. Die Körnung über 5 mm Durchmesser, die weitestgehend vom Lehm befreit ist, kann jetzt im Kieswerk weiter verarbeitet werden. Die Körnung unter 5 mm ist ein Kalk-Lehm-Gemisch, das zum Beispiel an die Landwirtschaft verkauft werden kann.

Chargen- und Durchlaufmischen kombiniert

Das Combimix-Verfahren basiert auf der Kombination der Doppelwellen-Chargen- und der Durchlaufmischer von BHS-Sonthofen. Im Gegensatz zu traditionellen Durchlaufmischern kann die Verweildauer des Mischgutes im Combimix-System in weiten Grenzen geregelt werden – von unter 30 bis zu mehr als 100 Sekunden.

BHS steuert die Verweildauer über einen Schieber an der Unterseite des Mischtroges, den das Unternehmen als einziger Hersteller in dieser Form bietet. In dem Maße wie Material abgezogen wird, wird Aufgabematerial zugeführt. Dieser Prozess wird gesteuert, indem das Gewicht des Mischers kontinuierlich gemessen wird. Der Branntkalk – je nach Lehmgehalt des Aufgabematerials von weniger als einem und bis zu fünf Prozent der Aufgabemenge – wird über eine Förderschnecke in den Mischer dosiert.

Neben der langen Verweildauer trägt auch das bewährte, dreidimensionale Mischprinzip der Doppelwellen-Mischer von BHS-Sonthofen zu guten Ergebnissen bei: Zum einen wird der Kalk intensiv mit dem Lehm vermischt und zum anderen trennt sich der behandelte Lehm zuverlässig vom Gestein. Da das Material trocken aufbereitet wird, entfallen die Kosten für die Versorgung mit Wasser, das Aufschlämmen, das Filtern und die Entsorgung des Schlamms.

BHS-Sonthofen liefert die Mischer in unterschiedlichen Ausführungen für Durchsätze zwischen 85 und bis zu 1000 t/h. Die Korngröße des Aufgabematerials kann je nach Mischergröße bis zu 150 mm betragen.

Erfahrungen aus der Praxis

BHS hat bereits mehrere Steinbrüche mit dem Combimix-System ausgerüstet. Eine Anlage arbeitet seit mehreren Jahren sehr erfolgreich in einem Steinbruch der Firma Cemex in Frankreich. Vor der Installation des Systems mussten jährlich mehr als 100.000 t des lehmbehafteten Gesteins im Steinbruch deponiert werden. Mit Combimix werden jetzt mehr als 90 Prozent des verunreinigten Aufgabegutes als Nutzkörnung verkauft.

Jean-Serge Peret, der Betriebsleiter des Steinbruches Chateaubourg von Cemex freut sich über deutlich geringere Kosten: „Vor der Installation des Mischers mussten wir pro Jahr 400.000 t Gestein abbauen, um 300.000 t verkaufbares Material zu erhalten. Mit dem neuen Verfahren benötigen wir nur noch 330.000 t, um die gleiche Liefermenge zu erzielen.“

Info: Die Vorteile auf einen Blick:

Im Vergleich mit der Nassaufbereitung:
-Verwertung des gesamten Materials
-Kein Feuchtigkeitseintrag in die Zuschlagstoffe
-Keine Nassabsiebung, keine Aufbereitung von Schlammwasser
-Kein Wasserverbrauch

Im Vergleich mit konventionellen Durchlaufmischern:
-Verwertung des gesamten Materials
-Lange Verweildauer im Mischer
-Geringer Verbrauch von Branntkalk
-Hohe Durchsatzleistung
-Geringer Verschleiß

BHS-Sonthofen auf der bauma 2016
(München, 11. bis 17. April 2016):
Halle B2 Stand 449

Über BHS-Sonthofen

BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen / Allgäu. Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 350 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Mischtechnik stellt Chargen- und Durchlaufmischer her und bietet die gesamte Verfahrenstechnik rund um das Thema Mischen an. Ein wichtiges Produkt ist der Doppelwellen-Chargenmischer, der in der Betonindustrie weltweit als Branchenmaßstab gilt.

Weitere Informationen unter www.bhs-sonthofen.de

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BHS-Sonthofen: Kiesaufbereitung mit BHS Rotorschleuderbrechern

Aufbereitungstechnik: Verschleiß spielt kaum noch eine Rolle

BHS-Sonthofen: Kiesaufbereitung mit BHS Rotorschleuderbrechern

Zerkleinerungsfunktion des BHS Rotorschleuderbrechers nach dem Prinzip der Prallzerkleinerung.

Auf der BAUMA zeigt BHS-Sonthofen die Rotorschleuderbrecher der Baureihe RSMX, die hartes und mittelhartes Gestein zu Splitt und Edelsplitt aufbereiten. Das „Gestein-auf-Gestein“-Prinzip und der patentierte Rotor mit nur zwei Schleuderkammern bieten im Vergleich mit Mehrkammerrotoren deutliche Vorteile in der betrieblichen Praxis.

Die Anforderungen an die Baustoffe Beton und Asphalt – und mit ihnen an die Zuschlagsstoffe Kies, Splitt und Sand – sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Da auch die Nachfrage an Edelbrechsanden und Edelsplitten ständig steigt, müssen die Kies- und Splittwerke ihren Maschinenpark erweitern und so ausrüsten, dass sie den europäischen Normen und Richtlinien gerecht werden, die die verstärkte Verwendung von Edelsplitten fordern. BHS bietet vier verschiedene Maschinengrößen für Durchsätze bis zu 400 t/h an.

Für die Produktion von Edelsplitten hat sich die Zerkleinerung mit BHS Prallbrechern mit vertikaler Welle und Zweikammerrotor in vielen Werken bewährt.

BHS Rotorschleuderbrecher nutzen das Prinzip des Prallbruchs: Das Material wird von oben senkrecht auf den schnell laufenden Rotor aufgegeben, der auf einer vertikal gelagerten Welle montiert ist. In den beiden Kammern des Rotors wird das Aufgabegut aufgrund der hohen Umfangsgeschwindigkeit stark nach außen beschleunigt, über ein sich bildendes, natürliches Materialbett nach außen gefördert und mit hoher Geschwindigkeit gezielt auf eine feststehende, ringförmige Wand geschleudert, die in der Regel aus einer Hartguss-Ringpanzerung oder einem autogenen Materialbett besteht.

Die von BHS patentierten Rotoren mit nur zwei Schleuderkammern bieten im Vergleich zum Drei- und Mehrkammerrotor deutliche Vorteile:

– maximale Aufgabekorngrößen bis rund 80 mm bei Hartgestein und bis zu 150 mm bei weichem Gestein,
– optimaler Materialfluss im Rotor und verstopfungsfreies Arbeiten
– um 15 bis 20 Prozent gesteigerter Durchsatz bei gleicher Stromaufnahme
– um bis zu 25 Prozent reduzierte Verschleißkosten,
– um mehr als 10 Prozent reduzierte Abluftmenge.

Wahlweise Sandbett oder Ringpanzerung

Die Rotorschleuderbrecher von BHS können wahlweise mit der Hartguss-Ringpanzerung oder mit einem Sandbett betrieben und so variabel an unterschiedlichste Erfordernisse angepasst werden.

Wenn die Ringpanzerung verwendet wird, wird das Aufgabegut durch den harten Aufprall des Gesteins auf die Prallwand intensiv zerkleinert, dabei prägt sich die Bruchflächigkeit des Splittes aus. Vorgeschädigtes Gestein oder mürbe Bestandteile werden zerstört, die Prüfergebnisse der Endprodukte werden wesentlich verbessert. Die abgesetzte, stufenförmige Ringpanzerung bewirkt, dass das Brechgut sofort aus dem Brechraum ausgetragen wird und kein zusätzlicher Abrieb entsteht.

Wird der Rotorschleuderbrecher mit Sandbett betrieben, eignet er sich auch für sehr abrasive Aufgabematerialien wie zum Beispiel für Quarz, denn durch das „Gestein-auf-Gestein“-Prinzip unterliegen nur sehr wenige Komponenten der Maschine einem Verschleiß.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Zustand der Verschleißteile im Gegensatz zu anderen Brechsystemen keinen Einfluss auf die jeweilige Sieblinie hat: nur die Drehzahl des Rotors bestimmt die Zerkleinerungswirkung.

In Abhängigkeit von der vom Kunden vorgegebenen Aufgabenstellung sowie den Eigenschaften des Gesteins kann der Rotorschleuderbrecher variabel eingesetzt werden:
– mit Ringpanzerung:
als Brecher und Kubizierer zur Herstellung von Splitten und Edelsplitten aus weichem bis mittelhartem Gestein
zur Herstellung von Brechsanden
– mit Sandbett: als Brecher und Kubizierer zur Herstellung von Splitten und Edelsplitten aus Hartgestein
– mit Sandbett oder Ringpanzerung (abhängig von der Aufgabenstellung):
zur selektiven Zerkleinerung von Mürbegestein unter Erhaltung des harten Materialkerns
zum Aufschluss von Konglomeraten

Da jedes Gestein andere Eigenschaften hat, führt BHS auf Wunsch Versuche im firmeneigenen Technikum aus. Um ein optimales und realitätsnahes Zerkleinerungsergebnis zu erzielen, werden diese Versuche mit Originalmaschinen gefahren. Sie geben dem Kunden die Sicherheit, dass seine Investitionsentscheidung richtig und die neue Anlage zukunftssicher ist.

BHS-Sonthofen auf der BAUMA in München, 15. bis 21. April 2013: Halle B2, Stand 325/420

Über BHS-Sonthofen

BHS-Sonthofen GmbH bietet innovative, wirtschaftliche Lösungen für das Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtern in der mechanischen Verfahrenstechnik.

Im Geschäftsbereich „Zerkleinerungstechnik“ fertigt BHS seit über 100 Jahren Maschinen, die in Steinbrüchen, Kieswerken sowie im Bergbau zur Aufbereitung von Mineralstoffen eingesetzt werden. Das Produktprogramm umfasst unter anderem Prallbrecher und -mühlen mit horizontaler sowie mit vertikaler Welle.

Weitere Informationen unter www.bhs-sonthofen.de.

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Oranier Heiztechnik: Edles Gestein macht aus jedem Kaminofen ein Unikat

Oranier Heiztechnik: Edles Gestein macht aus jedem Kaminofen ein Unikat

Speckstein, Sandstein, Granit und weißer Kalkstein sind die Favoriten bei der Gestaltung moderner Feuerstätten

Gladenbach. – Ob im Hochgebirge oder an der Steilküste, ob in fernen Ländern oder hiesigen Breiten – Steine sind allgegenwärtig. Wir laufen darauf, wohnen darin und schmücken uns damit. Und selbst die Geschichte unserer Zivilisation beginnt – in der Steinzeit.

Eines ist gewiss: Kein Stein gleicht dem anderen. Jeder ist einzigartig. Das wissen nicht nur Architekten, Bildhauer, Juweliere und Steinmetze. Das weiß jeder, der schon einmal einen Kieselstein in der Hand gehalten hat. Und diese Einzigartigkeit haben sich auch die Hersteller von Kaminöfen zunutze gemacht. Oranier zum Beispiel verwendet für die Verkleidung seiner Feuerstätten neben Speckstein und Sandstein – als einer der wenigen Anbieter überhaupt noch – Granit. Und das sogar für eine komplette Modellreihe. Eine weitere Neuheit im Sortiment des hessischen Herstellers ist der weiße Kalkstein „Cream“, der mit seiner hellen Optik derzeit besonders gefragt ist.

Als reines Naturprodukt, geschaffen vor Millionen von Jahren, setzen sich Steine aus mehreren, in Gefüge, Härte und Farbe unterschiedlichen Stoffen zusammen. Durch die unterschiedliche Dichte und der damit verbundenen differierenden Härte lässt sich die Oberfläche eines Steins unterschiedlich behandeln. So wirkt sie entweder glänzend oder matt. Farbunterschiede, Trübungen, Poren, Adern und Schatten sind weitere Merkmale, die einen Stein zum Solitär machen. Die zur Verkleidung der Kaminöfen von Oranier verwendeten Natursteine stellen daher einen Wert an sich dar und unterstreichen so die besondere Note jedes einzelnen Ofens.

Mit modernster Verbrennungstechnik lässt sich richtig „Kies“ sparen

Doch nicht nur die Optik, auch ihre Funktion spielt bei den Steinen eine Rolle. Kaminöfen, die mit Natursteinen verkleidet sind, speichern besser die Wärme und können sie nach und nach wieder an den Raum abgeben – auch lange nachdem das Feuer erloschen ist. Doch mehr noch als die sichtbaren äußeren Steinplatten tragen Steine sowohl im als auch über dem Feuerraum dazu bei, die Heiz- und Speicherleistung zu steigern.

Während Vermiculit im Feuerraum mit seiner isolierenden Wirkung dafür sorgt, dass die Temperatur steigt und das Holz sauber verbrennt, nimmt ein Speicherblock aus Spezial-Schamotte über dem Feuerraum die Wärme der durchströmenden Luft auf, speichert diese und gibt sie später wieder reguliert an den Raum ab. Modernste Verbrennungstechnik geht also mit der Verwendung traditioneller Materialien einher. Und weil ein hoher Wirkungsgrad nicht nur die Emissionen, sondern auch den Brennstoffverbrauch deutlich sinken lässt, kann man beim Heizen mit einer modernen Feuerstätte so richtig „Kies“ sparen.

Kaminöfen von Oranier sind ausschließlich im Fachhandel erhältlich. Weitere Informationen im Internet unter www.oranier.com

Die Oranier-Gruppe besteht aus zwei eigenständigen Gesellschaften – der Oranier Heiztechnik GmbH und der Oranier Küchentechnik GmbH – und fertigt Heiz- und Haushaltsgeräte. Hierzu zählen Kaminöfen und Gasheizgeräte ebenso wie Herde und Backöfen, Kühl- und Gefriergeräte, Dunstabzugshauben, Mikrowellen und Geschirrspüler.

Die Anfänge des Unternehmens reichen bis in das Jahr 1607 zurück. Ab 1915 wurden von der damaligen Frank AG in Dillenburg Heiz- und Kochgeräte unter dem Markennamen Oranier vertrieben. 1994 kam es zur Neugründung der Oranier Heiz- und Kochtechnik GmbH durch Nikolaus Fleischhacker als geschäftsführenden Gesellschafter.

Heute vertreibt Oranier sein breit gefächertes Produktprogramm bundesweit über ein flächendeckendes Fachhändlernetz und verkauft seine Geräte auch ins benachbarte Ausland. Zudem unterhält das Unternehmen eine eigene Vertriebsniederlassung in Österreich. Das Unternehmen hat seinen Sitz im hessischen Gladenbach und ist Mitglied des HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.

Kontakt:
Oranier Heiztechnik GmbH
Nikolaus Fleischhacker
Weidenhäuser Str. 1-7
35075 Gladenbach
+49 (0)6462-923-0
oranier@dr-schulz-bc.de
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