Tag Archives: Gesundheitsinformationsdienst

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Vier besonders gefährliche Medikamenten-Cocktails

Jedes Jahr sterben in Deutschland über 20.000 Patienten, da Medikamente falsch verordnet bzw. verschiedene Arzneimittel parallel eingenommen werden. Vor den Wechselwirkungen von vier besonders kritischen Medikamenten-Cocktails warnt nun der Gesundhei

Vier besonders gefährliche Medikamenten-Cocktails

Dr. Ulrich Fricke warnt vor gefährlichen Medikamenten-Cocktails

Medikamenten-Cocktails können tödliche Folgen haben, da jeder zusätzliche Wirkstoff zu gravierenden Neben- und Wechselwirkungen führen kann. Dr. Ulrich Fricke stellt daher in der aktuellen Ausgabe des Gesundheitsinformationsdiensts Länger und gesünder leben die vier riskantesten Medikamenten-Cocktails vor. „Gefährlich wird es beispielsweise, wenn ein Zuckerkranker auf Anti-Diabetika – so genannte Sulfonylharnstoffe – angewiesen ist und zusätzlich wegen einer Infektion bestimmte Antibiotika einnimmt“, warnt der Chefredakteur. Bezugnehmend auf Befunde, die jüngst während des diesjährigen Deutschen Internistentags vorgestellt wurden, kann das laut Dr. Ulrich Fricke zu einer lebensbedrohlichen Unterzuckerung führen.

Medikamentenliste überprüfen (lassen)

Zu weiteren riskanten Medikamenten-Kombinationen gehören außerdem blutverdünnende Vitamin-K-Antagonisten, etwa Marcumar®, Falithrom® oder Coumadin®, wenn diese zusammen mit Schmerzmitteln vom Typ NSAR, zum Beispiel Ibuprofen, Diclofenac oder Acetylsalicylsäure, eingenommen werden. „Denn dann treten verstärkt innere Blutungen auf“, warnt Chefredakteur Fricke. Als ebenfalls hochgefährlich gilt das Herzmittel Digitoxin in der Kombination mit einem Betablocker sowie die Kombination von ACE-Hemmern und einem harntreibenden Mittel.

Da die genannten Kombinationen alles andere als selten sind, empfiehlt Dr. Ulrich Fricke: „Überprüfen Sie unbedingt Ihre Medikamentenliste.“ Außerdem: „Fragen Sie den behandelnden Arzt bei jeder Neuverordnung gezielt nach möglichen Wechselwirkungen.“ Die Arzneimittelberatung der Unabhängigen Patientenberatung informiert ebenfalls kostenfrei: (Tel.: 0800/01 17 72 5). Mehr unter: www.fid-gesundheitswissen.de

Der FID Fachverlag für Gesundheit gehört zur FID Verlag GmbH. Er gibt heute mehr als 32 Gesundheitspublikationen heraus, die in vielfacher Hinsicht einzigartig in der Branche sind. Seit vielen Jahren ist der FID Fachverlag für Gesundheit eine anerkannte Kompetenz, wenn es um die Themen Gesundheit geht. Fundierte, fachlich überprüfte Gesundheitsinformationen werden sukzessive durch Serviceleistungen rund um das Thema Gesundheit erweitert. Passend zu den Publikationen, betreibt der Verlag die Website: www.fid-gesundheitswissen.de. Der FID Fachverlag für Gesundheit ist die Anlaufstelle für alle Gesundheitsinteressierten. Er bietet Informationen, Beratung und Unterstützung thematisch von Naturheilkunde bis hin zur klassischen Schulmedizin.

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Studie belegt Demenz-Risiko durch Narkosen

Forscher aus Taiwan haben herausgefunden, dass sich mit jeder Narkose das Risiko für eine spätere Demenz-Erkrankung erhöht. Das berichtet der Gesundheitsinformationsdienst Länger und gesünder leben des Bonner FID-Verlags in seiner aktuellen Ausgabe.

Studie belegt Demenz-Risiko durch Narkosen

Dr. Ulrich Fricke

In Deutschland finden pro Jahr rund zehn Millionen Operationen mit Narkosen statt. Eine neue Studie aus Taiwan, auf die jüngst der Gesundheitsinformationsdienst „Länger und gesünder leben“ des Bonner FID-Verlag aufmerksam machte, belegt nun, dass Narkosen die Entwicklung von Demenz-Erkrankungen begünstigen können.

Im Rahmen ihrer Studie verglichen die Wissenschaftler die Daten von 25.000 über 50jährigen Patienten, die in den Jahren 2004 bis 2007 erstmals eine Narkose erhalten hatten, mit denen von über 111.000 gleichaltrigen Personen, die bis dahin nicht narkotisiert worden waren. Alle Probanden wurden bis 2010 nachbeobachtet.

Verdoppeltes Demenzrisiko

„Von den Narkose-Patienten waren 2,6 Prozent an einer Demenz erkrankt, hingegen nur 1,5 Prozent der Befragten aus der Kontrollgruppe“, fasst Dr. Ulrich Fricke das zentrale Ergebnis zusammen. Der Chefredakteur von Länger und gesünder leben ergänzt: „Die Art der Narkose hatte keinen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken.“ Statistisch verdoppelte sich das Demenz-Risiko sowohl nach einer Vollnarkose als auch nach örtlicher Betäubung.

„Die Studie aus Taiwan zeigt somit erstmals, dass sich Narkosen negativ auf die Gesundheit von Patienten auswirken können“, erklärt Dr. Ulrich Fricke. Bekannt hingegen sei, dass Patienten nach erfolgter Op unter Narkose vorübergehend verwirrt sein oder Gedächtnislücken haben können.

Überflüssige Ops vermeiden

Unklar ist laut Fricke für die Experten noch, welche ursächlichen Zusammenhänge es zwischen Narkosen, chirurgischen Eingriffen einerseits und Demenz-Erkrankungen andererseits gebe. „Spekuliert wird, dass der bei einer Narkose zugeführte Sauerstoff die Hirnzellen schädigen könnte“, erklärt Dr. Fricke. Denkbar sei aber auch, dass die bei Operationen abgesenkte Körpertemperatur solche Schädigungen zur Folge haben könnten.

„Eine Operation birgt offensichtlich mehr Risiken, als die meisten Menschen bislang denken“, betont Dr. Fricke. Deshalb sollte eine Op nur dann erfolgen, wenn sie unverzichtbar sei. In Deutschland wird laut Fricke jedoch oft völlig unnötig das Skalpell gezückt, etwa bei reinen Schönheitsoperationen, Schilddrüsenerkrankungen oder Rückenleiden.

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Alzheimer-Tsunami bleibt wohl aus

Häufig wurde prophezeit, dass die Zahl der Alzheimerkranken in Zukunft rapide ansteigen werde. Neue Studien, über die der Gesundheitsin-formationsdienst Länger und gesünder leben des Bonner FID Verlags im Oktober aktuell berichtete, konstatieren indes eine gegenläufige Entwicklung.

Alzheimer-Tsunami bleibt wohl aus

Dr. Fricke

Experten gingen bisher davon aus, dass sich die Zahl der Menschen, die unter Alzheimer-Demenz leiden – in Deutschland sind dies rund eine Million – sich in 20 Jahren verdoppelt würde. Forscher des dänischen Instituts für Altersforschung in Odense veröffentlichten jedoch nun in dem renommierten Medizinfachblatt The Lancet eine Studie, die belegt, dass bei den über 90-Jährigen in Dänemark der Anteil der Alzheimer-Demenzkranken in den letzten zwölf Jahren von 22 auf 17 Prozent gesunken ist.

Zu einem ähnlichen Ergebnis für Großbritannien kommt eine Studie der Universität Cambridge, über die ebenfalls in der Lancet-Ausgabe berichtet wurde. Die Zahlen belegen, dass in Großbritannien der Anteil der alzheimer-demenzkranken Personen über 65 Jahren in der Zeit zwischen 1994 und 2011 von 8,3 auf 6,5 Prozent gesunken ist.

Gesünder zu leben, zahlt sich aus

Für Dr. Ulrich Fricke, Chefredakteur von Länger und gesünder leben, sind diese Zahlen keine Überraschung: „Dass in Zukunft weit weniger alte Menschen an Alzheimer erkranken werden als bisher befürchtet, hat einen Grund: Immer mehr Menschen leben bewusst gesünder.“ Beispielweise greifen immer weniger Menschen zur Zigarette. Raucher haben jedoch ein doppelt so hohes Alzheimer-Risiko wie Nichtraucher. „Auch andere Alzheimer-Risiken wie hoher Blutdruck oder Diabetes können mittlerweile besser behandelt werden“, ergänzt Dr. Fricke. Hinzu kommt, dass sich mehr Menschen als früher gesund ernähren – mit weniger tierischen Fetten, dafür mit mehr vitalstoffreichem Obst, Gemüse und pflanzlichen Ölen.

Fricke führt die „Alzheimer-Hysterie“ auch darauf zurück, dass die Zahl der Alzheimer-Fälle bewusst hochgeschraubt wurde. Schließlich sei diese Erkrankung inzwischen beispielsweise für Pharmaunternehmen ein Riesengeschäft geworden. Selbst Wissenschaftler, die sich erhofften, leichter an Forschungsgelder zu kommen, würden vor einem „Alzheimer-Tsunami“ warnen, ohne dafür verlässliche Zahlen zu haben.

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Warnung vor höherem Herzinfarktrisiko durch Kalziumpräparate haltlos

Kalziumpräparate sollen vor Osteoporose und anderen Krankheiten schützen. Studien, die diesen Mitteln erhöhte Herzinfarktrisiken zuweisen, lassen sich jedoch nicht aufrecht erhalten, entwarnt der Gesundheitsinformationsdienst Länger und gesünder leben des Bonner FID-Verlags.

Warnung vor höherem Herzinfarktrisiko durch Kalziumpräparate haltlos

Ulrich Fricke

Viele Menschen nehmen regelmäßig Kalziumpräparate ein, um sich vor Krankheiten wie Osteoporose zu schützen und um länger zu leben. Eine unlängst veröffentlichte amerikanische Studie schreckte daher etliche Bürgerinnnen und Bürger auf, da die Forscher behaupteten, die Kalziumeinnahme würde bei Männern das Risiko einer tödlichen Herzerkrankung um 20 Prozent steigern. Begründet wurde dies damit, dass Kalzium eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) und damit Herzinfarkte begünstigen würde.

Höhe der Tagesdosierung wichtig

Doch Experten wie Dr. Ulrich Fricke beruhigen: „Festzuhalten ist, dass diese US-Studie Frauen, die täglich nur bis zu 2,5 g Kalzium zu sich nehmen, sogar ein reduziertes Herzinfarkt-Risiko attestiert.“ Der Chefredakteur des im FID Verlag erscheinenden Gesundheitsinformationsdienstes Länger und gesünder leben betont zudem, dass die US-Forscher selbst bei Männern eine Risiko-Reduktion nachwiesen, solange deren Tagesdosierung 1,5 g Kalzium nicht übersteigt. „Nur Männer, die mehr einnehmen, scheinen demnach ein höheres Herzinfarktrisiko zu haben“, erklärt Dr. Ulrich Fricke.

Mangelhaftes Studiendesign

Doch ob dieses erhöhte Risiko bei Männern tatsächlich besteht, bezweifelt der promovierte Biologe angesichts der methodischen Mängel der US-Studie. Beispielsweise gebe es keine Erklärung dafür, weshalb Kalzium aus der Nahrung keine negativen Auswirkungen hatte, egal wie hoch die Kalziumzufuhr war. „Es gab zudem weder eine Placebo-Vergleichsgruppe noch konnte belegt werden, ob alle Probanden während der gesamten Erhebungsdauer, die zehn Jahre betrug, tatsächlich immer ein Kalziumpräparat eingenommen haben“, kritisiert Dr. Ulrich Fricke das Studiendesign.

Kalzium plus Vitamin D

Unabhängig davon, dass Studien wie die der McGill-Universität in Montreal/Kanada einen positiven Einfluss von Kalziumpräparaten auf die Lebensdauer nachweisen, empfiehlt der Chefredakteur des Gesundheitsinformationsdienstes Länger und gesünder leben sowohl Kalzium als auch Vitamin D einzunehmen. „Das Vitamin D fördert die Kalziumaufnahme und schützt ebenfalls vor Herzinfarkten“, begründet Dr. Ulrich Fricke seinen Tipp.

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