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Stammzelldepot als Gesundheitsvorsorge

Geburt des Kindes ist entscheidender Termin

Stammzelldepot als Gesundheitsvorsorge

Foto: Fotolia / kieferpix (No. 6036)

sup.- Eltern können ihren Kindern vieles mitgeben, was für deren weiteren Lebensweg wichtig ist: z. B. menschliche Werte, Selbstbewusstsein, Bildung oder Neugier auf Neues. Auch auf einen gesunden Lebensstil und eine medizinische Vorsorge sollte von Anfang an geachtet werden. Dafür ist bereits die Geburt ein entscheidender Termin. Denn nur zu diesem Zeitpunkt lässt sich eine besonders vorausschauende Maßnahme umsetzen, von der das Kind ein Leben lang profitieren kann. Jedes Neugeborene kommt nämlich mit einem Fundus an vitalen und unbelasteten Stammzellen auf die Welt. Dieses kostbare Gut bekommt möglicherweise irgendwann eine lebensrettende Funktion, wenn eine Erkrankung eine Stammzelltherapie erforderlich machen sollte. Die so genannten neonatalen Stammzellen lassen sich direkt nach der Entbindung problemlos aus dem Blut bzw. dem Gewebe der Nabelschnur gewinnen. In spezialisierten Stammzellbanken wie z. B. Vita 34 werden sie eingelagert und langfristig für eine mögliche Behandlung einsatzfähig gehalten ( www.vita34.de). Sollte dieser Fall einmal eintreten, stehen dann dank des Depots auch dem Erwachsenen eigene Stammzellen zur Verfügung, die noch nicht durch Alterungsprozesse oder Umwelteinflüsse belastet sind.

Leider wird dieses wertvolle Therapiepotenzial heute meistens immer noch mit den Nabelschnüren im Klinikmüll entsorgt. Die werdenden Eltern sollten deshalb schon im Vorfeld der Geburt abklären, dass die Stammzellen rechtzeitig entnommen und fachgerecht eingefroren werden. Wie zukunftweisend diese Form der Gesundheitsvorsorge ist, belegt die stetig wachsende Zahl erfolgreicher Studien in der Stammzellforschung. Neben längst etablierten Therapieoptionen bei Immundefekten, Blutbildungsstörungen oder dem Wiederaufbau von Knochenmark nach einer Hochdosis-Chemotherapie sehen Mediziner ein großes Potenzial für den Wiederaufbau oder die Erneuerung geschädigter Organe, Muskeln oder Gelenke. Im Gegensatz zur umstrittenen Nutzung embryonaler Stammzellen gibt es bei den Stammzellen aus der Nabelschnur auch keine ethischen Bedenken. „Allerdings müssen die neuen Therapien vor ihrem Einsatz in der Routine in klinischen Studien gründlich auf ihren Nutzen und mögliche Schadenspotenziale getestet werden“, so Prof. Georg Marckmann, Präsident der Akademie für Ethik in der Medizin e. V.: „Wenn sich dabei herausstellt, dass mittels 3-D-Druckern hergestellte Organe die ausgefallenen Organfunktionen wirksam und sicher ersetzen können, spricht aus ethischer Sicht nichts gegen diesen Therapieansatz.“

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Wertvoller Rohstoff für die Gesundheitsvorsorge

Nabelschnur-Stammzellen können Leben retten

Wertvoller Rohstoff für die Gesundheitsvorsorge

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sup.- Arzneimittel zur Behandlung schwerer Krankheiten sind oft besonders kostenintensiv. Sie müssen entwickelt, getestet, zugelassen und schließlich produziert werden, was vielfach den Einsatz von teuren bzw. äußerst aufwändig zu erzeugenden Inhaltsstoffen erfordert. Einen besonders wertvollen Rohstoff zur medizinischen Vorsorge stellt die Natur dem Menschen jedoch gleich bei seiner Geburt gewissermaßen als Begrüßungsgabe zur Verfügung: In den Stammzellen aus dem Nabelschnurblut und dem Nabelschnurgewebe haben Wissenschaftler schon vor Jahrzehnten ein enormes therapeutisches Potenzial identifiziert. Voraussetzung ist natürlich, dass das Nabelschnurblut und die Nabelschnur und damit die enthaltenen neonatalen Stammzellen fachgerecht konserviert und nicht mit dem Klinikmüll entsorgt werden, wie es leider immer noch häufig der Fall ist.

Weil neonatale Stammzellen noch unbelastet, nahezu unbegrenzt teilbar und in der Regel auch virenfrei sind, gelten sie als erste Wahl für ganz unterschiedliche medizinische Anwendungen. Schon heute werden Nabelschnur-Stammzellen erfolgreich bei der Behandlung von Störungen des blutbildenden Systems, kindlicher Hirnschädigungen oder zum Wiederaufbau des Knochenmarks nach einer Hochdosis-Chemotherapie bei Krebspatienten genutzt. Forscher arbeiten aber längst an weiteren Behandlungsmöglichkeiten z. B. für Patienten mit neurologisch degenerativen Erkrankungen wie Parkinson, Alzheimer oder Multipler Sklerose. Ebenfalls im Zentrum der Stammzellforschung: vielversprechende Therapie-Optionen bei Herzinfarkt, Schlaganfall sowie Autoimmunerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ-1.

Gerade in diesen Zukunftsperspektiven liegt der unschätzbare Vorteil eines individuellen Stammzelldepots aus der Nabelschnur. Bei fachgerechter Lagerung bleiben die vitalen Eigenschaften der Stammzellen jahrzehntelang erhalten und erlauben deshalb bei Bedarf in jedem Lebensalter eine körpereigene Spende. Solch eine autologe Behandlung, bei der Spender und Empfänger identisch sind, schaltet das Risiko von Abstoßungsreaktionen aus und kann deshalb möglicherweise bei einer künftigen Erkrankung lebensrettend sein. Jeder siebte Mensch, so die Schätzung von Wissenschaftlern, könnte in absehbarer Zeit an irgendeinem Zeitpunkt seines Lebens eine Therapie auf Basis von Stammzellen benötigen. Nach Angaben von Vita 34, der größten privaten Stammzellbank im deutschsprachigen Raum, wird die Chance der Stammzell-Entnahme aus der Nabelschnur allerdings bislang bei der überwiegenden Zahl der Geburten unwiderruflich versäumt. Unkenntnis der Eltern über diese Form der Gesundheitsvorsorge ist noch immer ein maßgeblicher Grund für die geringe Einlagerungsquote. „Ich würde jeder Familie empfehlen, sich zum Thema Einlagerung von Stammzellen aus der Nabelschnur zu informieren“, rät Prof. Joanne Kurtzberg (Duke University Medical Center, Durham, England), eine führende Pionierin in der Erforschung und Anwendung von Stammzellen aus Nabelschnurblut: „Auch gesunde Eltern mit einem wahrscheinlich gesund zur Welt kommenden Kind sollten einlagern.“

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Neue Therapie-Option für Schlaganfall-Patienten

Geschädigte Hirnareale mit Stammzellen aktivieren

sup.- Zu den Hauptursachen für Behinderung und Pflegebedürftigkeit im Alter zählen die langfristigen Folgen eines Schlaganfalls. In der Schlaganfall-Therapie geht es darum, möglichst schnell die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der betroffenen Hirnregion wiederherzustellen, denn dort abgestorbene Nervenzellen galten bislang als unwiederbringlich verloren. Forschern in den USA ist es jetzt im Tierversuch gelungen, abgestorbene Hirnareale durch die Injektion von Stammzellen in Kombination mit einem speziellen Protein wieder zu aktivieren. Mediziner erhoffen sich von dieser Therapie-Option, künftig auch bei Menschen die Schädigungen nach einem Schlaganfall teilweise rückgängig machen zu können. Das Abstoßungs-Risiko bei transplantierten Zellen lässt sich umgehen, wenn der Patient mit Präparaten aus den eigenen Stammzellen behandelt wird. Ein Stammzelldepot, das schon bei der Geburt aus Nabelschnurblut oder Nabelschnurgewebe gewonnen wird, ist dafür die optimale Basis. Auch in Deutschland wird dieses Depot für künftige Behandlungen angeboten ( www.vita34.de). Bislang entscheiden sich allerdings nur ca. zwei Prozent der werdenden Eltern für diese Form der Gesundheitsvorsorge.

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Gewässerschutz ist Gesundheitsvorsorge

Verunreinigungen gefährden Wasserqualität

Gewässerschutz ist Gesundheitsvorsorge

Foto: Fotolia / cristina_conti (No. 5928)

sup.- Das Konzept des Recyclings hat die Natur schon perfektioniert, lange bevor die Menschheit und bald darauf das Abfallproblem auftauchten. Bestes Beispiel: das Wasser, das nur gebraucht, aber niemals verbraucht wird. Es geht letztlich kein Tropfen verloren, wenn das Wasser in Flüssen zu den Meeren strömt, dort verdunstet und in die Atmosphäre aufsteigt, wo es wiederum zu Wolken kondensiert und als Niederschlag zur Erdoberfläche zurückkehrt. Hier speist es erneut die Quellen und Flüsse, teilweise erst nach dem Versickern in die Erde und der reinigenden Filterfunktion verschiedener Gesteinsschichten. Ein idealer Kreislauf – wäre da nicht mittlerweile der Mensch, der die Reinheit des Wassers bedroht. Zum einen durch die zunehmende Versiegelung der Erdoberfläche, die ein Versickern an vielen Stellen nicht mehr zulässt. Zum anderen durch Klimagase, die zur globalen Erwärmung führen und damit den Rhythmus aus Verdunstung, Niederschlag und Grundwasserneubildung beeinflussen. Und nicht zuletzt durch die Belastung von Seen, Flüssen und Grundwasser mit Schadstoffen, die längst eine umfangreiche Aufbereitung der Trinkwasserreserven erforderlich machen.

Trotz dieser aufwändigen Filter- und Reinigungsprozesse werden in Trinkwasserproben immer wieder Rückstände von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln aus der Landwirtschaft gefunden, häufig auch Arzneimittelreste oder Spuren von Chemikalien bzw. anderen gesundheitsgefährden Stoffen. Die Überschreitung gesetzlicher Grenzwerte kommt dabei in Deutschland glücklicherweise so gut wie nie vor – auch aufgrund zahlreicher vorbeugender Verordnungen zum Gewässerschutz. Dennoch sollte man sich stets der großen Bedeutung bewusst sein, die ein verantwortlicher Umgang mit Wasser für das ökologische Gleichgewicht und für unsere eigene Gesundheitsvorsorge hat. Das gilt besonders dort, wo große Mengen wassergefährdender Stoffe gelagert und genutzt werden – also z. B. auch in jedem Privathaushalt mit einem Heizöltank. Nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) verpflichtet die Gesetzeslage den Betreiber kontinuierlich zur Sicherstellung der Dichtigkeit und der ordnungsgemäßen Funktion von Tank, Leitungen und Sicherheitsvorrichtungen. Der zuverlässigste Weg, Ölschäden und eine mögliche Verunreinigung von Erdreich und Grundwasser zu vermeiden, ist die regelmäßige Inspektion der Anlage durch einen Fachbetrieb mit dem RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik. Mit diesem Qualitätsprädikat ist die vorgeschriebene Zertifizierung des Betriebs nach Wasserrecht gewährleistet. Ein Verzeichnis aller Fachbetriebe mit dem RAL-Gütezeichen finden Tankbetreiber unter www.bbs-gt.de.

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Zur Geburt Gesundheitsvorsorge schenken

Was Großeltern für ihre Enkel tun können

sup.- Rechtzeitig mit den werdenden Eltern abgestimmt, können Großeltern bei der Geburt ihres Enkelkindes den Grundstein für eine lebenslange Maßnahme zur Gesundheitsvorsorge legen. Die Nabelschnur von Säuglingen enthält ein großes Potenzial an vitalen und unbelasteten Stammzellen, die äußerst teilungs- und wandlungsfähig sind. Sie bilden mit diesen Eigenschaften ideale Voraussetzungen für im späteren Leben des Enkelkindes vielleicht erforderliche therapeutische Anwendungen auf Basis von Stammzellen. Ohne eine entsprechende Vereinbarung mit einer privaten Stammzellbank (z. B. www.vita34.de) landet die Nabelschnur und damit eine wertvolle Quelle für die individuelle Gesundheitsvorsorge im Klinik-Müll. Mit ihrem finanziellen Engagement können Großeltern dafür Sorge tragen, dass dem Nachwuchs ein persönliches Stammzelldepot, gewonnen aus dem Nabelschnurblut sowie -gewebe, durch fachgerechte Einlagerung im Bedarfsfall zur Verfügung steht.

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Unschätzbarer Wert als Gesundheitsvorsorge

Vitale Stammzellen aus der Nabelschnur

sup.- Viele Entscheidungen lassen sich zu einem späteren Zeitpunkt, z. B. wenn neue Erkenntnisse dies nahelegen, korrigieren. Eine ganz wesentliche Entscheidung für ihr Kind können Eltern jedoch nur einmal treffen: Stammzellen aus der Nabelschnur können nur zum Zeitpunkt der Geburt gewonnen und dann fachgerecht eingelagert werden. Das Potenzial dieser jüngsten und vitalsten körpereigenen Stammzellen, die besonders teilungsfreudig sowie wandlungsfähig sind, stellt einen unschätzbaren Wert als Gesundheitsvorsorge für das Kind oder seine Geschwister dar. Führende Wissenschaftler gehen davon aus, dass in naher Zukunft jeder siebte Mensch im Laufe seines Lebens von einer Therapie auf Basis von Stammzellen profitieren kann. Bei dem Unternehmen Vita 34 ( www.vita34.de), der größten und erfahrensten Stammzellbank im deutschsprachigen Raum, können Eltern ein persönliches Stammzelldepot für ihr Kind mit einer öffentlichen Spende verbinden.

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Bei Fernreisen nach Afrika an die eigene Gesundheit denken

Impfungen können einen zuverlässigen Schutz bieten

Bei Fernreisen nach Afrika an die eigene Gesundheit denken

(Mynewsdesk) München, Mai 2017 – Endlose Savannen, faszinierende Tierwelten und unvergessliche Safaris locken zur Urlaubszeit zahlreiche Reisende nach Afrika. Damit die Fernreise in guter Erinnerung bleibt, sollten Urlauber bei ihren Vorbereitungen auch an die Gesundheitsvorsorge denken. Vielen Reisenden ist nicht bewusst, mit welchen Krankheiten sie sich in ihrem Urlaubsland anstecken können. Auf dem afrikanischen Kontinent treten beispielsweise vermehrt Infektionen mit Meningokokken und Tollwut sowie Fälle von Malaria auf.(1),(2),(3) Vor Urlaubsantritt sollten Reisende daher ihren Impfpass prüfen und notwendige Reiseimpfungen gegebenenfalls auffrischen oder nachholen.

Die Aktivität entscheidet über das Erkrankungsrisiko
Ob jemand bei Fernreisen besonders gefährdet ist, sich mit Krankheitserregern zu infizieren, hängt vor allem von den geplanten Aktivitäten ab. Während Hotelgäste in der Regel weniger gefährdet sind, steigt die Ansteckungsgefahr bei Personen, die sich viel in der freien Natur aufhalten und oft Kontakt zur einheimischen Bevölkerung haben, wie Safari- oder Individualtouristen. Kinder, Senioren und Personen mit chronischen Krankheiten, wie Herz-Kreislaufproblemen oder Diabetes, haben ein erhöhtes Risiko, sich mit Reisekrankheiten zu infizieren, weil ihr Immunsystem schwächer ist und sie somit anfälliger für Viren und Bakterien sind.(4) Ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Hausarzt oder in einem Tropeninstitut ist vor jedem Reiseantritt zu empfehlen.

Die übertragbaren Krankheiten sind vielfältig
In Afrika treten verschiedene Krankheiten auf, mit denen Reisende sich infizieren können. Neben Malaria kommen besonders häufig Meningokokken- und Tollwut-Erkrankungen vor.(1),(2) Meningokokken sind Bakterien, die im Nasen-Rachen-Raum von Menschen angesiedelt sein können. Gelangen die Bakterien von dort ins Blut und vermehren sich, können sie schwere Erkrankungen wie Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Blutvergiftung (Sepsis) auslösen.(5)

Beide Krankheitsbilder können auch zusammen auftreten.(5) Erste Anzeichen einer Meningokokken-Infektion können plötzliches Fieber, Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit sein.(1) Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion, wie zum Beispiel beim Husten, Niesen oder Küssen.(6) Auch wenn Erkrankungen durch Meningokokken weltweit auftreten, kommt es auf dem afrikanischen Kontinent im sogenannten „Meningitis-Gürtel“ immer wieder zu größeren Epidemien.(7) Die Bakterien gehören unterschiedlichen Serogruppen an, im Meningitis-Gürtel sind die vier Gruppen A, C, W135 und X für die Erkrankungen verantwortlich.(8)

Ebenfalls besteht in Afrika ein erhöhtes Risiko, sich mit Tollwut anzustecken. Die seit Jahrtausenden bekannte Virusinfektion, die von Tieren auf den Menschen übertragen wird, kann – bei fehlendem Impfschutz – tödlich enden.(9) Im Anfangsstadium der Krankheit kommt es zunächst zu Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit, im weiteren Verlauf zu Krämpfen der Muskulatur und zu Atemlähmung.(9)

Auch Erkrankungen mit Hepatitis-A und -B-Viren können vermehrt in afrikanischen Ländern auftreten. Das Hepatitis-A-Virus wird meist durch verunreinigte Lebensmittel und Getränke übertragen.10 Bei einer Infektion entzündet sich die Leber, einhergehend mit Fieber und Appetitlosigkeit. Meist heilt die Krankheit innerhalb weniger Wochen von selbst aus.(10) Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit und wird im Unterschied zur Hepatitis A hauptsächlich durch Blut und Sperma übertragen.(11) Häufige Beschwerden sind unter anderem Müdigkeit, Oberbauchschmerzen, Fieber, Leber-vergrößerung und Gelbsucht.(11)

Für Afrikareisende besteht auch die Gefahr sich mit Gelbfieber zu infizieren. Bei der Viruserkrankung, die durch Stechmücken übertragen wird, treten zunächst grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Übelkeit und Schmerzen auf. Nimmt die Krankheit einen schweren Verlauf, kommen Leberschädigungen und Störungen der Blutgerinnung hinzu.(12)

Bei Fernreisen außerhalb Afrikas, beispielsweise nach Asien, können sich Reisende unter anderem mit der Japanischen Enzephalitis infizieren. Die Krankheit wird wie das Gelbfieber durch Stechmücken übertragen und kann Symptome hervorrufen, wie leichtes Fieber, aber auch schwere Gehirn- und Gehirnhautentzündungen.(13)

Impfungen können schützen
Impfungen beugen einer Vielzahl von Infektionen vor. Vor Reiseantritt sollten Afrikaurlauber überprüfen, ob die Standardimpfungen für Deutschland z.B. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis und Polio vorliegen. Darüber hinaus wird für Reisen in Infektionsgebiete Afrikas von der Ständigen Impfkommission (STIKO) ein Impfstoff gegen die vier Meningokokken-Serogruppen A,C,W135 und Y empfohlen.(1) Die Impfung erfolgt durch eine einmalige Injektion.

Auch der lebensgefährlichen Tollwut können Reisende durch eine Impfung in Form von drei Injektionen vorbeugen. Eine Grundimmunisierung ist innerhalb von vier Wochen abgeschlossen.(14) Je nach Hersteller kann nach einem Jahr eine Auffrischimpfung notwendig sein.

Afrikareisenden wird ebenfalls eine Impfung gegen Hepatitis A und B empfohlen.(10),(11) Für eine langfristige Immunisierung sollten gegen Hepatitis A zwei Injektionen im Zeitraum von sechs Monaten verabreicht werden.(10) Das Impfschema bei Hepatitis B sieht drei Injektionen vor: Die ersten beiden Injektionen werden im Abstand von vier Wochen gegeben. Die dritte Impfgabe erfolgt sechs Monate nach der ersten Impfung.(15)

Gegen Malaria gibt es bislang noch keine Schutzimpfung. Reisende können hier jedoch andere Vorsorgemaßnahmen treffen, wie Moskitonetze verwenden und insektenabweisende Mittel auf die Haut auftragen. Auch die Einnahme von Malariaprophylaxe-Medikamenten kann eine Infektion verhindern.(16)

Gegen die Japanische Enzephalitis wird eine Impfung für alle Reisenden empfohlen, die sich in Risikogebieten aufhalten. Das konventionelle Impfschema sieht zwei Impfungen vor, die im Abstand von 28 Tagen gegeben werden.(17)

Weitere Informationen zu Schutzmöglichkeiten vor Reiseerkrankungen und was Urlauber vor, während und auch nach ihrem Afrikatrip beachten müssen, können Reisende auf www.fitfortravel.de oder in der kostenlosen fit for travel App nachlesen.

Fünf Tipps für einen entspannten Urlaub in Afrika(18)

1. Sorgen Sie für angemessene Kleidung! Die Kleidung sollte feucht-heißen, als auch niedrigen Temperaturen anzupassen sein und möglichst viel die Haut bedecken, um Mückenstiche zu verhindern.
2. Achten Sie auf Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene! Durch das Abkochen von Wasser und das Kochen von Lebensmitteln können Infektionen mit Hepatitis A oder Magen-Darm-Erkrankungen wie Cholera vermieden werden. Auch sollte besser auf den Verzehr von Lebensmitteln an Straßenständen und in günstigen Straßenrestaurants verzichtet werden.
3. Berühren Sie keine freilaufenden Tiere! Vor allem Hunde, Katzen, Affen und Fledermäuse können Rabiesviren, die die lebensbedrohliche Tollwut auslösen können, übertragen. Meist gelangen die Viren durch den Biss eines Tieres ins Blut. Auch wenn Tierspeichel in offene Wunden gerät, können sich Reisende mit der Krankheit infizieren.
4. Erkundigen Sie sich über Malaria-Risikogebiete! Insektenabweisende Mittel und Moskitonetze sollten im Reisegepäck nicht fehlen. Eine Infektion kann durch die Einnahme von Malariaprophylaxe (Tabletten) verhindert werden.
5. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt! Vor allem ältere Menschen und Personen mit chronischen Krankheiten sollten vor Reisebeginn ein ausführliches Gespräch mit ihrem Arzt führen, da sie oft ein geschwächtes Immunsystem haben und anfälliger für Krankheiten sind.

Referenzen
1 https://www.fit-for-travel.de/krankheit/meningokokken-meningitis/, März 2017
2 https://www.fit-for-travel.de/krankheit/tollwut/, März 2017
3 https://www.fit-for-travel.de/krankheiten-a-z/malaria/, März 2017
4 https://www.fit-for-travel.de/rund-um-reise/risikogruppen/, März 2017
5 https://www.meningitis-bewegt.de/fakten/allgemeines/, März 2017
6 https://www.meningitis-bewegt.de/fakten/ansteckungswege-risikogruppen/, März 2017
7 https://www.impfen.de/reiseimpfung/reiseindikationen/meningokokken/, März 2017
8 https://www.meningitis-bewegt.de/fakten/vorkommen/, März 2017
9 RKI-Ratgeber für Ärzte „Tollwut“ https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Tollwut.html, März 2017
10 RKI-Ratgeber für Ärzte „Hepatitis A“
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_HepatitisA.html, März 2017
11 RKI-Ratgeber für Ärzte „Hepatitis B und D“
http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_HepatitisB.html, März 2017
12 https://www.fit-for-travel.de/krankheit/gelbfieber/, März 2017
13 https://www.fit-for-travel.de/krankheit/japanische-enzephalitis/, März 2017
14 https://www.fit-for-travel.de/impfung/tollwut/, März 2017
15 https://www.fit-for-travel.de/impfung/hepatitis-b/, März 2017
16 RKI-Ratgeber für Ärzte „Malaria“
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Malaria.html, März 2017
17 https://www.fit-for-travel.de/impfung/japanische-enzephalitis/, März 2017
18 https://www.fit-for-travel.de/, März 2017

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=== Safaritouristen sind besonders gefährdet sich mit Reisekrankheiten zu infizieren (Bild) ===

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Regenerative Medizin gewinnt an Bedeutung

Schon bei der Geburt an lange Lebenserwartung denken

sup.- Wer mag schon bei der Geburt seines Kindes aufgrund dessen Lebenserwartung an altersbedingt verschlissene bzw. erkrankte Gewebe oder Organe denken? Doch das ist gar nicht so abwegig, sondern im Gegenteil ein sehr überlegenswerter Gedanke. Denn für die Regenerative Medizin spielen Stamm-zellen eine wichtige Rolle. „So genannte mesenchymale Stammzellen (MSC) können als Basis zum künstlichen Anzüch-ten im Labor von Knorpel-, Knochen- oder Fettgewebe genutzt werden. Weiterhin können sie dazu beitragen, verschiedene Gewebeverbände und zukünftig vielleicht auch ganze Organe nachzubilden“, erläutert PhD Michael Cross (Experte für Stammzellforschung am Universitätsklinikum Leipzig). Die wertvollste Quelle für solche Stammzellen ist das Nabelschnur-gewebe von Säuglingen, weil sie im Gegensatz zu denen von Erwachsenen jung, unbelastet und äußerst teilungs- sowie wandlungsfähig sind. Deshalb lohnt es sich für werdende Eltern darüber nachzudenken, diese Stammzellen als Gesundheits-vorsorge für ihr Kind oder auch als Spende für die Allgemeinheit fachgerecht einlagern zu lassen. Weitere Informationen hierzu gibt es z. B. unter www.vita34.de.

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Lammsbräu mit Felix Burda Award in der Kategorie „Betriebliche Prävention“ ausgezeichnet

Neumarkt,16. Mai 2017 – Der Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu wurde jetzt für sein Projekt „Darmkrebsvorsorgeleistung im Rahmen des Gesundheitsprogramms“ mit dem bekannten Felix Burda Award 2017 in der Kategorie „Betriebliche Prävention“ bei klein- und mittelständischen Unternehmen ausgezeichnet. Der von der Felix Burda Stiftung seit 2003 jährlich in drei Kategorien verliehene Award, zeichnet außergewöhnliche Projekte und Leistungen auf dem Gebiet der Darmkrebsvorsorge aus.

Lammsbräu überzeugte die Jury dabei insbesondere mit der durchdachten Konzeption und vorbildlichen Umsetzung der weitreichenden betrieblichen Präventionsmaßnahmen, die neben Informationsangeboten, kostenfreie Darmkrebs-Screenings sowie begleitende betriebsärztliche Beratung umfassen. Alle Präventionsmaßnahmen werden dabei nicht nur wie sonst allgemein üblich Menschen ab 45, sondern ganz bewusst auch den jüngeren Mitarbeitern angeboten, um das Risiko einer Erkrankung bestmöglich zu reduzieren und eventuelle genetische Anlagen frühzeitig zu erkennen.

Die Darmkrebspräventionsmaßnahmen sind Teil des umfassenden Gesundheitsprogramms von Lammsbräu, das allen Mitarbeitern des Oberpfälzer Bio-Getränkeherstellers mit einem Bonussystem gesundheitsförderndes Verhalten im Alltag näherbringt. Ziel des Programms ist die Steigerung des Wohlbefindens der Lammsbräu-Mitarbeiter bis ins hohen Alter.

Susanne Horn, Generalbevollmächtigte von Neumarkter Lammsbräu: „Als Bio-Pionier ist das Wohlbefinden unserer Mitmenschen seit jeher eines der wichtigsten Themen für uns. Dazu gehört auch, dass wir für unsere Mitarbeiter ein umfassendes Gesundheitsprogramm anbieten, das wir im letzten Jahr durch die neuen Darmkrebspräventionsmaßnahmen ergänzt haben. Die Maßnahmen sind dabei für alle Mitarbeiter kostenlos. Außerdem erhalten unsere Mitarbeiter bei Teilnahme Bonuspunkte und damit zusätzliche Anreize, sich auch mit diesem wichtigen Thema weiter auseinanderzusetzen. Die Auszeichnung all dieser Maßnahmen mit dem Felix Burda Award freut uns natürlich sehr und bestärkt uns darin, auch in Zukunft in Sachen Gesundheit als Vorbild weiter voranzugehen.“

Die Pressemitteilung der Veranstalter sowie die Jurybegründung zu allen Preisträgern finden Sie unter den nachfolgenden Links:
https://www.felix-burda-stiftung.de/presse#/pressreleases/lebensretter-im-rampenlicht-1966756
https://www.felix-burda-stiftung.de/presse#/documents/felix-burda-award-2017-die-preistraeger-projekte-und-jurybegruendungen-67320

Mehr Informationen zum Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu und seinen Getränken finden Sie auf www.lammsbraeu.de

Über die Neumarkter Lammsbräu:
Neumarkter Lammsbräu – das ist der Inbegriff für feine ökologische Biere und Bio-Erfrischungsgetränke. Schon vor 30 Jahren stellte Dr. Franz Ehrnsperger, Inhaber der Traditionsbrauerei, die Weichen für ein durchgängig nachhaltiges Unternehmenskonzept, das seinesgleichen sucht. Die Neumarkter Lammsbräu ist die erste Brauerei, die ihr gesamtes Sortiment auf 100% Bio umgestellt hat. Die Rohstoffe stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau aus der Region. Rund um Neumarkt in der Oberpfalz werden dadurch über 4.000 ha ökologisch bewirtschaftet. Für die Genießer eines Lammsbräu-Getränkes bedeutet das: Voller Geschmack, reinster Genuss und die Gewissheit, mit jedem Schluck einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Mehr über die Bio-Getränke-Pioniere erfahren Sie unter www.lammsbraeu.de

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92318 Neumarkt i.d.OPf.
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Patenschaft beginnt bei der Geburt

Wertvolle Gesundheitsvorsorge fürs Leben schenken

Patenschaft beginnt bei der Geburt

Foto: Vita 34 (No. 5799)

sup.- Für Verwandte und Freunde ist es nach wie vor eine große Ehre, wenn sie darum gebeten werden, die Patenschaft für ein Kind zu übernehmen. Die Taufpatenschaft als Ausdruck der Bereitschaft zu einer lebenslangen Fürsorgepflicht spielte in früheren Jahrhunderten eine sehr wichtige soziale Rolle. Aber auch heute noch verbinden Eltern mit der Patenschaft für ihren Nachwuchs die Erwartung, dass die Auserwählten sich in ganz besonderem Maße engagieren.

Eine einmalige Chance hierzu bietet sich Paten direkt nach der Geburt des Babys: Sie können sich im Vorfeld zusammen mit den werdenden Eltern durch einen entsprechenden Vertrag darum kümmern, dass die wertvolle Nabelschnur des Säuglings nicht im Klinikmüll landet, sondern in einem speziellen Behälter direkt zu einer hierfür autorisierten Stammzellbank (z. B. Vita 34) zur langfristigen Einlagerung transportiert wird. Damit schaffen sie die Basis für eine einzigartige Gesundheitsvorsorge, von der das Kind ein Leben lang profitieren kann. Denn was viele nicht wissen: Das Blut sowie das Gewebe der Nabelschnur enthält Millionen von vitalen, unbelasteten Stammzellen, die ein hohes Teilungs- und Spezialisierungs-Potenzial besitzen. „Mit diesen Eigenschaften bilden Stammzellen aus der Nabelschnur optimale Voraussetzungen für bereits erprobte wie auch künftige therapeutische Anwendungen“, erläutert der Experte für Stammzellmedizin Dr. Marcus Mannel (Ad libitum Medical Services, Berlin).

Natürlich möchte keiner bei der Geburt seines Patenkindes schon an später mögliche Krankheiten denken. Doch angesichts der zunehmenden Lebenserwartung der Babys von heute ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kindern im Laufe ihres Lebens mit einer Therapie auf Basis eines eigenen Stammzelldepots geholfen werden kann, sehr hoch. Immerhin gehen führende Wissenschaftler davon aus, dass bereits in naher Zukunft jeder siebte Mensch von einer Behandlung mit Stammzellen profitieren könnte.

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