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Glühender Hafen 1050m über dem Meeresspiegel

Im Hafen ist es heiss, sehr heiss, glühend heiss. Einmal im Jahr, zwischen Fasnacht und Ostern, muss er ausgewechselt werden, der Hafen. Das aggressive Glas frisst in der Hitze die Wände quasi auf. Ihn zu pflegen ist sehr wichtig, ist er doch der Gar

Glühender Hafen 1050m über dem Meeresspiegel

Ferienwelt Südschwarzwald

Im Hafen ist es heiss, sehr heiss, glühend heiss. Einmal im Jahr, zwischen Fasnacht und Ostern, muss er ausgewechselt werden, der Hafen. Das aggressive Glas frisst in der Hitze die Wände quasi auf. Ihn zu pflegen ist sehr wichtig, ist er doch der Garant für einen produktiven Arbeitstag – des Glasmachers im Hotzenwald.

Im Hafen ist es heiss, sehr heiss, glühend heiss. Einmal im Jahr, zwischen Fasnacht und Ostern, muss er ausgewechselt werden, der Hafen. Das aggressive Glas frisst in der Hitze die Wände quasi auf. Ihn zu pflegen ist sehr wichtig, ist er doch der Garant für einen produktiven Arbeitstag – eines Glasmachers.

Dirk Bürklin ist Glasmacher. Er führt eine von heute drei Glaskunstwerkstätten http://www.glaswerkstatt-herrischried.de/werkstatt.html , die am historischen Glasträgerweg liegen. In seiner offenen Werkstatt im Hotzenwald, gegenüber vom Freiluftmuseum Klausenhof http://www.freilichtbuehne-klausenhof.de/ in Grossherrischschwand, kann man Bürklin bei seiner Arbeit über die Schulter schauen, die Hitze des Feuers spüren und Zeuge werden wie er kunstfertig glühendes Glas in Form bringt. So entstehen Wein- und Wassergläser, Vasen, Krüge, Kugeln und Figuren. Sie leuchten in Orange, Kobaldblau, Kupferrobin, Grün, Gelb, Rot, Violett. Sollte bei dem Formen, Ziehen und Drehen und Biegen doch mal ein Glassplitter abplatzen, wird es lustig. Denn die Besucher erfahren, dass dieser Splitter in der Fachsprache Hüttenfloh heisst. Ein Lacher bei Gross und Klein ist garantiert.
Anschliessend ist der gegenüberliegende Klausenhof einen Besuch wert. Er stammt aus dem Jahre 1424 und ist damit eines der ältesten Häuser des Schwarzwaldes.

Der feine Unterschied

Ein Glasmacher ist nicht das Gleiche wie ein Glasbläser. Ein Glasbläser erhitzt kaltes Glas über einem Brenner und bringt es durch vorsichtiges Blasen in filigrane Formen, die durch erneutes Erhitzen weiter verformt werden und gleich danach verkauft werden können. Ein Glasmacher hingegen formt und kühlt heißes Glas. Mithilfe von Zangen entstehen die unterschiedlichsten Objekte, die dicker sind als beim Glasbläser und über Nacht entspannen müssen.

Der Hafen – ein Dauerbrenner

Jeden Abend muss der Glasmacher dafür sorgen, dass er genug heißes Glas für den nächsten Tag hat. Dazu schaufelt er einhundert Kilogramm eines sehr fein gemahlenen Gemisches aus Sand, Soda und Kalk, das zu Kügelchen verarbeitet ist, in einen großen Topf im Ofen, der Hafen genannt wird. Zwischen sechs Uhr am Abend und elf Uhr in der Nacht legt er dreimal nach. Im Ofen werden die Kügelchen so lange erhitzt, bis sie schmelzen und wie dünnflüssiger Honig aussehen. Jede Nacht wacht der Glasmacher über seinen Ofen. Er wohnt gleich über der Werkstatt. Sollte der Ofen einmal ausfallen, springt in seiner Wohnung eine Alarmglocke an und er sofort aus dem Bett.

Glas – schon immer etwas Besonderes

Im 18. und 19. Jahrhundert hatten die Brennöfen acht bis zehn Öffnungen, je nach Anzahl der Glasmeister, die daran arbeiteten. Glasmeister und -macher genossen früher eine Reihe Privilegien, unterlagen keiner Leibeigenschaft, waren vom Militärdienst befreit und Meister hatten das Recht, Wein zu lagern und an die Glasmacher auszuschenken. Im Gegenzug mussten sie gerodetes Waldgelände von Wurzelstöcken befreien und Acker- und Wiesenflächen anlegen. Die letzte Glashütte im Schwarzwald bestand bis 1878 und befand sich in dem Örtchen Äule am Rande des Schluchsees.

Glasträger – lebendige Tradition

Auf die vielen Fragen zum Glas und seiner Geschichte hat der historische Glasträger Hans Dieter Folles Antworten. Er lebt im heilklimatischen Kurort Todtmoos http://www.todtmoos.de/ und ist in seiner schmucken Tracht und der historischen Rückentrage eine Institution. Ob Brauchtumsabend oder Naturparkmarkt, der historische Glasträger Hans Dieter Folles ist dabei und erzählt zur Freude von Groß und Klein kurzweilige Geschichten aus der Zeit unserer Vorfahren, als das Glas noch etwas ganz Besonderes war.

Glasträgerweg – zu Fuss durch die Geschichte

Der Glasträgerweg http://www.badische-seiten.de/schwarzwald/glastraegerweg-strecke.php führt durch die schönsten Teile des Südschwarzwaldes und zeigt die historischen Orten der Glasproduktion. Die etwa achttägige Tour beginnt in Todtnau-Aftersteg, geht über den Feldberg weiter nach Schluchsee, St. Blasien und Bernau. Weiter geht es über Herrischried und die Höhen des Hotzenwaldes, um schliesslich in Laufenburg am Hochrhein zu enden.

Mehr Informationen:
http://www.ferienwelt-suedschwarzwald.de

Glaswerkstatt beim Klausenhof, Lindenweg 2, 79737 Herrischried, Telefon: 07764/6170 http://www.glaswerkstatt-herrischried.de

Kontakt
OTT-Kommunikation
Kerstin Ott

– –
+49 7762 809 44 20
info@ott-kommunikation.de

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Deutsche Weihnachtsmärkte bald ohne Kunsthandwerker.

Hiesige Weihnachtsmärkte bestehen fast nur noch aus Glühweinständen und Essensbuden. Standmieten von bis zu 30.000 Euro sind nur für die Gastronomie interessant. Auch der Centro Weihnachtsmarkt in Oberhausen verliert seine vorführenden Kunsthandwerker.

Deutsche Weihnachtsmärkte bald ohne Kunsthandwerker.

Glasbläser am Centro Weihnachtsmarkt Oberhausen.

Glasbläser, Holzschnitzer und Kerzenzieher gehören für viele Deutsche auf einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt. Die Realität sieht allerdings ernüchternd aus.

Quer durch die Republik verschwinden die Kunsthandwerker von den weihnachtlichen Märkten. Die Standmieten von bis zu 30.000 Euro können nur noch von der Gastronomie bewältigt werden. Diese drängt umso zahlreicher auf die deutschen Weihnachtsmärkte, laut Branchenkennern sind auch sogenannte ‚Abstandszahlungen‘ in nicht unerheblicher Höhe im Gegenwert eines Mittelklasse-PKW durchaus üblich.

Die Kurzsichtigkeit der Veranstalter dürfte sich in Zukunft allerdings verheerend auf die weihnachtliche Stimmung auswirken, das Angebot auf den Weihnachtsmärkten wird wohl überall gleich und eintönig werden.
Das Warenangebot der verbliebenen Stände mit kunstgewerblichen Artikeln besteht schon jetzt aus den Sortimenten der großen Importeure von China-Waren und gleicht sich auf den meisten Märkten wie ein Ei dem anderen.

Auch der Weihnachtsmarkt am Centro in Oberhausen verlor in diesem Jahr den Imkerstand mit der Vorführung des Kerzenzieher-Handwerks und die Glashütte mit der Gravur von Namen , Glückwünschen & Sprüchen auf Gläsern und Porzellantassen.
Beide Kunsthandwerker wichen neuen Gastro-Ständen.

Der Glasgravurstand ist dieses Jahr am Weihnachtsmarkt in Bielefeld, am ‚Alter Markt 10‘ zu finden.
Dort in der Bielefelder Altstadt fügt sich der Gravurstand in die Reihe der inhabergeführten Geschäfte mit einem interessantem Markenmix ein.
Auf der Website www.glasgravur-stuermann finden sich weitere Informationen zur Glasgravur auf Messen und Märkten.

Glashütte & Glasgravur der Familie Stürmann.

Kontakt:
Glashütte Thomas Stürmann
Thomas Stürmann
Ringstrasse 1
33014 Bad Driburg – Erpentrup
0173-4732116
thomasstuermann@aol.com
http://www.glasgravur-stuermann.de

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Glasbläsershow mit Ostereiern im Märkischen Viertel in Berlin Reinickendorf

Donnerstag, 7. März bis Samstag, 16. März 2013 im Märkischen Zentrum in Berlin, Eintritt frei

Glasbläsershow mit Ostereiern im Märkischen Viertel in Berlin Reinickendorf

Es entstehen Kunstwerke aus Glas

Das Berliner Einkaufszentrum Märkisches Zentrum leitet die Osterzeit ein. 1.000 mundgeblasene Glaseier können ab dem 7. März von den großen und kleinen Centerbesuchern osterlich bemalt werden. Dazu zaubert der Glasbläsermeister Kalook Wollny live vor Ort einzigartige Kunstwerke aus Glas.

Glaskunst zum Zusehen und Staunen

Wer zwischen dem 7. und dem 16. März zum Ostershopping im Märkischen Zentrum unterwegs ist, wird Zeuge einer ganz besonderen Darbietung: Kalook Wollny ist ein echter Meister seines Handwerks. Mit spielerisch wirkender Leichtigkeit wird er 9 Tage lang vor den Augen der Besucher Ostereier und kleine Kunstwerke aus Glas herstellen. Dabei erzählt er viel Wissenswertes über die Herstellung und Verarbeitung von Glas und zeigt einen Film über die Farbglashütte Lauscha, in der seit über 100 Jahren Glasrohre per Hand gezogen werden. Aus Glasrohren wie diesen entstehen dann in den fähigen Händen von Kalook Wollny mittels Hitze, Puste und gekonnten Handgriffen Ostereier, Vasen und andere Gegenstände aus Glas. Nach Möglichkeit führt er auch vor Ort Reparaturen an mitgebrachten Glasunikaten aus.

Ostereier aus Glas selbst bemalen

Von Montag bis Freitag sind die Vormittage den Grundschülern und Kindergartenkindern vorbehalten. Kinder dürfen je ein Ei kostenlos bemalen und mit nach Hause nehmen, um damit beispielsweise ihre Eltern oder Großeltern zu Ostern zu überraschen. Jedes weitere Ei, das etwa so groß ist wie ein Hühnerei, kostet nur einen Euro. Nachmittags ab 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr darf dann unabhängig vom Alter jeder zeigen, was er kann. Ob nun als individuelles Ostergeschenk oder Dekoration für das eigene Wohnzimmer, diese Eier sind ein echter Hingucker und das Bemalen macht für alle großen und kleinen Künstler das Ostershopping zum Erlebnis!

Bildrechte: Kalook Wollny

Zum Märkischen Zentrum Berlin
Es gibt mehr als 100 Geschäfte im Märkischen Zentrum und rund 30 Arztpraxen. Dazu werden vielfältige Gastronomie- und Freizeitmöglichkeiten geboten. Das Märkische Zentrum ist das größte Shopping-Center im Norden Berlins. In Berlin Reinickendorf, am Wilhelmsruher Damm 138-140 im Märkischen Viertel.

Das Einkaufs-Zentrum ist zu allen Jahreszeiten ein Anziehungspunkt. Auf dem Marktplatz und rund um den Brunnenplatz laden Restaurant, Cafés und Open Air Events zum Verweilen ein.

Kontakt
Centermanagement DTZ Zadelhoff Tie Leung GmbH
Carla Kubenz
Senftenberger Ring 5 a
13439 Berlin – Reinickendorf
(030) 40 71 01 71
maerkisches.zentrum@dtz.com
http://www.maerkisches-zentrum.de

Pressekontakt:
Märkisches Zentrum Berlin
Carla Kubenz
Senftenberger Ring 5 a
13439 Berlin – Reinickendorf
(030) 40 71 01 71
maerkisches.zentrum@dtz.com
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