Tag Archives: Glatteis

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Tropfende Dachrinne: Hausbesitzer haftet bei Glatteis

R+V-Infocenter: Schäden sofort beheben – Grundstückseigentümer müssen Nachbarn und Passanten vor Gefahren schützen

Vorsicht Glatteis: Wenn eine Dachrinne undicht ist, kann sich das Wasser auf Wegen und Bürgersteigen sammeln – und auf dem gefrorenen Boden entsteht nach kurzer Zeit eine dicke Eisschicht. „Rutscht hier ein Fußgänger aus, kann er unter Umständen den Hausbesitzer zur Verantwortung ziehen, weil dieser seiner Verkehrssicherungspflicht nicht nachgekommen ist“, sagt Ferenc Földhazi, Haftpflichtexperte beim Infocenter der R+V Versicherung. Er rät deshalb, Schäden an der Dachrinne sofort zu beheben.

Die sogenannte Verkehrssicherungspflicht bedeutet: Grundstückseigentümer müssen Nachbarn und Passanten vor Gefahren schützen, die von ihrem Grundstück und angrenzenden Wegen ausgehen. Das gilt ganz besonders im Winter. „Gerade eine kleine Glatteisfläche ist oft schwer zu sehen“, so R+V-Experte Földhazi. Damit niemand stürzt, muss der Hausbesitzer die Stelle sofort sichern, das Eis entfernen und die Ursache so schnell wie möglich beheben.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Ist die Dachrinne verdreckt, kann sie überlaufen und ebenfalls eine gefährliche Eisschicht entstehen lassen. Deshalb ist es wichtig, die Rinne regelmäßig zu säubern und auf Schäden hin zu untersuchen.
– Wer einen Winterdienst beauftragt hat, gibt damit nicht die Haftung komplett ab – er muss kontrollieren, ob alle Gefahren beseitigt sind.
– Wenn ein Hausbesitzer für einen Unfall haftet, springt in der Regel entweder die Privathaftpflicht- oder die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung ein.

https://www.ruv.de/presse/ruv-infocenter

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die \“Ängste der Deutschen\“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1991 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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ARAG Verbrauchertipps

SB-Waschanlage/Krankengeld/Schockbild

Glatteis auf der SB-Waschanlage
Autofahrer müssen sich im Winter an SB-Waschplätzen darauf einstellen, dass es gefährlich glatt sein kann. Im konkreten Fall suchte eine Pkw-Fahrerin bei Temperaturen um den Gefrierpunkt eine nahe gelegene SB-Autowaschanlage auf, um dort ihr Fahrzeug zu waschen. Nachdem sie den Pkw gereinigt hatte, stürzte sie auf dem Weg zu einem Mülleimer ca. 1 m vor ihrem Fahrzeug, nach ihrer Darstellung, weil beim Reinigen verlaufenes Waschwasser zwischenzeitlich an einzelnen Stellen gefroren war. Sie erlitt dabei Frakturen an einem Lendenwirbel und der linken Hand und musste operiert wirden. Vom Betreiber der Waschanlage verlangte sie wegen einer Verkehrssicherungspflichtverletzung Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 15.000 Euro sowie rund 4.500 Euro für materielle Schäden. Ohne Erfolg! Das angerufene Gericht konnte keine Verkehrssicherungspflichtverletzung feststellen. Zwar trifft den Betreiber einer Waschanlage grundsätzlich eine Verkehrssicherungspflicht, an die im Winter sogar erhöhte Anforderungen zu stellen ist, erläutern ARAG Experten. Im vorliegenden Fall bestehe – so das Gericht – jedoch die Besonderheit, dass der Beklagte einen Waschplatz in Selbstbedienung unterhalten habe und dass eine Glatteisbildung nicht durch Regen oder Schnee, sondern durch überfrierendes Waschwasser infrage stehe. Die Verkehrssicherungspflicht des Beklagten gehe nicht so weit, dass er bei fortlaufender Nutzung des Waschplatzes und winterlichen Temperaturen während oder nach jeder SB-Wäsche Maßnahmen zur Verhinderung stellenweiser Blitzeisbildung zu treffen habe (OLG Hamm, Az.: 9 U 171/14).

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Fehlerhafte Krankmeldungen
ARAG Experten warnen Versicherte, die nach sechs Wochen Lohnfortzahlung zum Krankengeld wechseln, dass besondere Regeln für eine lückenlose Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) gelten,während bis März vorigen Jahres noch eine AU für alle Werktage ausreichte, um die Lohnfortzahlung zu gewährleisten. Ein Anspruch für Krankengeld gilt erst für den Folgetag der ärztlichen Bescheinigung. Wer also krankgeschrieben ist und eine Folgebescheinigung benötigt, muss am letzten vom Arzt bescheinigten Krankheitstag in der Praxis seine neue AU-Bescheinigung abholen. Sonst klafft eine Lücke, die sowohl das Versicherungsverhältnis als auch den Anspruch auf Krankengeld beenden kann. Auch eine geschlossene Praxis oder eine falsche Auskunft des Arztes muss die Krankenkasse nicht als Argument akzeptieren (Bundessozialgericht, Az.: B 1 KR 17/13 R). Zudem muss der Patient auch dafür sorgen, dass seine Krankenkasse rechtzeitig von der weiteren Krankschreibung erfährt (BSG, Az.: B 1 KR 20/11 R).

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Kein Schadensersatz für Schockbild
Raucherbeine, verfaulte Zähne und schwarze Lungenflügel: Ab 2016 sollen Schockbilder auf Zigarettenpackungen aller europäischen Länder die Lust aufs Rauchen vermiesen. In vielen Ländern gibt es sie schon, nicht nur zum Ärger der unverbesserlichen Raucher. Der EuGH hat jetzt die Klage einer Spanierin abgewiesen. Laut ARAG Experten konnte sie ihre Behauptung nicht beweisen, die EU-Kommission habe für die Warnhinweise rechtswidrig ein Foto ihres an Krebs verstorbenen belgischen Mannes verwendet und damit dessen Ehre, das Recht auf Schutz der Privatsphäre und das Recht am eigenen Bild verletzt (EuGH, Az.: T-168/14).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.600 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,5 Milliarden EUR.

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Sicher fahren im Herbst und Winter

Im ADAC Fahrsicherheitszentrum Hansa/Lüneburg steuern Autofahrer bei einem speziellen Fahrtraining der Unfallgefahr in der dunklen Jahreszeit entgegen.

Sicher fahren im Herbst und Winter

Das Pkw-Wild & Wetter-Training macht Autofahrer fit für den Herbst und Winter.

Laubberge, die sich bei Nässe in rutschige Autofahrer-Alpträume verwandeln. Stürme, die Äste auf Straßen stürzen lassen. Dunkelheit, Schnee und Regen, die Autofahren zum Blindflug machen: Die dunkle Jahreszeit ist selbst für Routiniers am Steuer eine Herausforderung. Zusätzlich gilt: Ob Fahranfänger oder alter Hase – kein Autofahrer ist im Herbst und Winter vor Wildunfällen gefeit. Denn wenn plötzlich ein Reh auf die Fahrbahn springt, bringen schlechte Sicht und rutschiger Asphalt selbst den geübtesten Fahrer an seine Grenzen. Die gute Nachricht: Beim Pkw-Wild & Wetter-Training im ADAC Fahrsicherheitszentrum Hansa/Lüneburg (FSZ) können Autofahrer jetzt für den Ernstfall proben und so das Unfallrisiko im herbst- und winterlichen Verkehrsalltag verringern.

Alles halb so Wild! Das Pkw-Wild & Wetter-Training bringt jede Menge Spaß und Erfahrung!

Bei dem speziellen Trainingsformat werden Autofahrer in Norddeutschlands modernstem ADAC Fahrsicherheitszentrum innerhalb weniger Stunden für den Herbst und Winter fit gemacht. Unter Anleitung erfahrener ADAC-Trainer probieren sich die Teilnehmer auf dem 30 Fußballfelder großen Gelände in Lüneburg an diversen Fahrmodulen aus und trainieren so den Umgang mit den speziellen Risiken im Herbst und Winter. So üben die Autofahrer zum Beispiel auf dem Slalomparcours ihr Lenkverhalten auf nass-rutschigem Untergrund oder erlernen auf der Dynamikplatte, wie sie ihr Fahrzeug stabilisieren können, wenn es aus der Kurve getragen wird. Beim Training im Umgang mit Wildwechsel schlüpfen plötzlich emporschießende Wasserfontänen und dunkel angestrichene Verkehrshütchen in die Rollen von Wildschwein, Reh & Co. Ergänzt werden die fahrpraktischen Übungen durch kompakte, praxisbezogene Theorieblöcke.

„Unser Pkw-Wild & Wetter-Training birgt jede Menge Spaß und Action und schult nebenbei die Fähigkeit, vorausschauend zu fahren, Gefahrensituationen frühzeitig zu erkennen und zu meistern“, erklärt Bern Beer, Geschäftsführer des FSZ. Nach sechs Stunden Training auf der Anlage in Lüneburg, so die Erfahrung der Profis, wissen es die Teilnehmer stets besser und haben im wahrsten Sinne des Wortes die Antworten auf wichtige Fragen erfahren: Wie kann ich mich in der Dunkelheit am besten orientieren? Wie kann ich bei Glätte ausweichen oder plötzlich bremsen, ohne dass mein Auto ins Schleudern kommt? Und wie gehe ich auf rutschigen Straßen mit Kurven und Gefälle um? „Wildwechsel ist dann gar keine wilde Sache mehr und unserer Teilnehmer kennen ihr Fahrzeug und ihre Grenzen und Möglichkeiten nach dem Pkw-Wild & Wetter-Training besser. Trotz Dunkelheit, Eis und Schnee kommen sie deshalb im Herbst und Winter sicherer und entspannter durch den Straßenverkehr“, verspricht Beer.

Das Pkw-Wild & Wetter-Training bietet das ADAC Fahrsicherheitszentrum Hansa/Lüneburg von Oktober bis Ende Februar in der Woche und am Wochenende an. Termine, Inhalte, Preise und die Möglichkeit zur Buchung gibt es hier

2004 gegründet, steht Norddeutschlands modernstes Fahrsicherheitszentrum für Fahrerlebnis und Fahrsicherheit im Verkehrsalltag. Auf dem 30 Fußballfelder großen Gelände werden Fahrtrainings für jedermann und für jeden Anspruch angeboten. Auch als Partner für Firmenveranstaltungen und Präsentationen hat sich das größte norddeutsche Mitglied im Verbund der ADAC Fahrsicherheitszentren etabliert.

Geschäftsführer Bernd Beer entwickelt mit seinen 60 Mitarbeitern regelmäßig neue spannende Fahrevents. Die Fahrsicherheitsprofis sind außerdem bei der Planung und Umsetzung vieler Veranstaltungen und Spezialtrainings gefragt, vom Motorrad StartUp Day über die Charity Challenge bis hin zum Blaulichttraining für Sicherheitskräfte und der Schulung von LKW-Fahrern.

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Unfälle wegen Glatteis – Verantwortlichkeit von Eigentümern und Mietern

Dazu ein Beitrag von Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Alexander Bredereck, Berlin und Essen

Der Winter ist nun seit einigen Tagen auch nach Berlin gelangt und hat sich besonders durch das Glatteis auf den Gehwegen bemerkbar gemacht. In der Folge kam es in kurzer Zeit zu einer erheblichen Anzahl von glättebedingten Unfällen. In diesem Zusammenhang stellt sich folglich gleich auch immer die Frage der Haftung für so entstandene Schäden.
Dazu ein Beitrag von Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Verantwortlichkeit des Eigentümers:

Zunächst einmal ist der Eigentümer eines Grundstücks für die Sicherheit verantwortlich. Der Eigentümer muss, so die Rechtsprechung, durch geeignete Maßnahmen sicherstellen, dass Wege und Treppen, die für die Begehung durch Mieter, Besucher und sonstige Anlieger vorgesehen sind, auch bei Schnee und Eis sicher begehbar sind. Im Allgemeinen wird angenommen, dass hierfür die Beseitigung von Neuschnee und das Streuen mit Splitt oder Sand ausreichend sind. Bei Steigungen und Glatteis sollte 25 % Auftausalz hinzugefügt werden. Hier ist zu beachten, dass an manchen Orten, wie etwa Berlin, Auftausalz nicht verwendet werden darf.
Die Verkehrssicherungspflicht erstreckt sich auf die auf dem Grundstück befindlichen Wegflächen und auf den öffentlich begehbaren Bürgersteig vor dem Grundstück.

Verantwortlichkeit des Mieters:

Mieter sind nur dann in der Pflicht, wenn sie im Mietvertrag oder in einer gesonderten Vereinbarung entsprechende Sicherungspflichten ausdrücklich übernommen haben.

Achtung:

Wer sich Dritter bedient, um seine Pflichten zu erfüllen, muss diese regelmäßig überwachen. Ansonsten haftet er trotz der Delegierung.

Außerdem können durch Landesgesetze die Einzelheiten des Winterdienstes geregelt werden. In Berlin regelt das Straßenreinigungsgesetz, in welchen Straßen das Land Berlin und wo die Eigentümer zum Winterdienst verpflichtet sind. Anderenorts gibt es beachtenswerte Straßenreinigungssatzungen.

Fachanwaltstipp Mieter:

Sollte Sie einen Unfall im Bereich eines Wohnhauses erleiden, nehmen Sie zunächst eine Beweissicherung vor Ort vor (Skizze des Unfallortes, Fotos, Kontaktdaten von Zeugen aufnehmen).

Fachanwaltstipp Eigentümer/Vermieter:

Sie sollten speziell im Winter die Wetterwarnungen im Auge haben. Bei Extremwetterlagen sollte so schnell wie möglich gehandelt werden.

Im Zweifel lohnt es sich, lieber mehr, als weniger zu streuen. Als Eigentümer einer Wohnanlage sollten Sie bei vertraglicher Verpflichtung der Hausverwaltung oder der Mieter zum Winterdienst darauf achten, dass diese auch wahrgenommen wird, damit Ihre Verkehrssicherungspflicht nicht erlischt.

Ein Beitrag von Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen

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Wir beraten Mieter und Vermieter bzw. Eigentümer zu allen Fragen des Wohnungsmietrechts, Gewerbemietrechts und Wohnungseigentumsrechts gleichermaßen umfassend.

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GTÜ-Wintertipp: Angepasster Fahrstil gegen ungewollte Rutschpartie

GTÜ-Wintertipp: Angepasster Fahrstil gegen ungewollte Rutschpartie

(Mynewsdesk) Die kalte Jahreszeit stellt immer wieder besondere Anforderungen an Fahrer und Fahrzeug. Ein anderer Fahrstil ist gefordert. Um sicher bei winterlichen Straßenverhältnissen von A nach B zu kommen, gibt die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung einige Fahrtipps mit auf den Weg.Raureif, Schnee und Glatteis erwischt die meisten Autofahrer sprichwörtlich „eiskalt“. Am Vorabend hat es noch geregnet und morgens sind die Straßen weiß. Bevor Sie starten, hören Sie den Wetterbericht, raten die GTÜ-Experten. Planen Sie bei Schneefall Staus und Verspätungen ein – fahren Sie zeitiger los.

Befreien Sie vor Fahrtantritt unbedingt die Scheiben ganz von Schnee, Eis oder Reif, denn ein nur kleines Guckloch ist ein erhebliches Sicherheitsrisiko durch eine stark eingeschränkte Sicht. Wichtig für den klaren Durchblick sind saubere Scheiben und intakte Wischer. Die im Winter häufige Benutzung des Gebläses verschmutzt die Frontscheibe von innen und bildet einen Belag der für Lichtbrechungen sorgt. Deshalb sollte sie in der kalten Jahreszeit häufiger gereinigt werden.

Bei zugeschneiten oder gar vereisten Straßen verlängert sich der Bremsweg erheblich. Aus diesem Grund verdreifachen Sie den Abstand zum Vordermann, denn auch beste Winterreifen und ABS sind kein Garant für einen sofortigen Stopp. Vorsicht bei Schleichwegen: Neben- und Wohnstraßen werden oft erst spät oder gar nicht geräumt. Achtung auch an Ampeln und Kreuzungen, Brücken und Waldschneisen, hier ist es häufig besonders glatt. Halten Sie an diesen Stellen einen extra großen Sicherheitsabstand ein. Vermeiden Sie auf glatten Straßen heftiges Gasgeben, starkes Bremsen oder hastige Lenkbewegungen. Sie könnten mit ihrem Fahrzeug ins Schleudern geraten. Sollte das Auto doch einmal ausbrechen, Kupplung treten und vorsichtig gegenlenken. Bei Automatikfahrzeugen schalten sie auf „Neutral“.

Denken Sie daran, bereits vor einer Kurve oder einem Hindernis rechtzeitig vom Gas zu gehen. In punkto Straßenzustand liefert ein kurzes und vorsichtiges Antippen des Bremspedals – soweit es der Verkehr zulässt – durchaus Rückschlüsse auf die momentane Griffigkeit der Reifen. Neben der Fahrsicherheit sollte auch die Technik voll funktionstüchtig sein – beispielsweise die Beleuchtung. Schließlich werden in dieser Jahreszeit die meisten Kilometer von Pendlern in der Dunkelheit oder Dämmerung zurückgelegt.

Eine der wichtigsten Maßnahmen ist es also, Ihre Fahrweise den veränderten Bedingungen anzupassen, vorausschauend und besonders vorsichtig unterwegs zu sein. Je besser Sie Ihr Fahrzeug kennen und mit ihm vertraut sind, desto sicherer und stressfreier kommen Sie an Ihr Ziel.

Weitere Tipp und Informationen zum Autofahren im Winter hält der praktische GTÜ-Winterratgeber bereit. Die Broschüre für den sicherheitsbewussten Autofahrer steht unter http://ratgeber.gtue.de zum Download bereit oder kann kostenfrei per E-Mail unter vertrieb@gtue.de angefordert werden.

Stuttgart, den 14. Januar 2014

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/glomik

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http://www.themenportal.de/wirtschaft/gtue-wintertipp-angepasster-fahrstil-gegen-ungewollte-rutschpartie-55391

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH ist die größte amtlich anerkannte Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger in Deutschland. Über 2.000 selbstständige und hauptberuflich tätige Kfz-Sachverständige und deren qualifizierte Mitarbeiter prüfen in rund 18.000 Prüfstützpunkten in Kfz-Fachwerkstätten und Autohäusern sowie in eigenen Prüfstellen der GTÜ-Vertragspartner. Sie führen im Namen und für Rechnung der GTÜ durch:
– Hauptuntersuchung (HU) inklusive „Abgasuntersuchung“ nach § 29 StVZO (amtliche Prüfplakette)
– Sicherheitsprüfungen (SP) nach § 29 StVZO
– Änderungsabnahmen nach § 19 Abs. 3 StVZO (z. B. Räder-/Reifen-Umrüstung, Anhängerkupplung, Tieferlegung)
– Untersuchungen nach BOKraft
– ADR/ GGVS-Prüfungen.

Ihre Experten für Sicherheit!
http://www.gtue.de

Kontakt:
GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH
Hans-Jürgen Götz
Vor dem Lauch 25
70567 Stuttgart
0711 97676-620
hans-juergen.goetz@gtue.de
http://presse.gtue.de

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Sicher gehen auf rutschigem Untergrund

Ratgeber Glatteis und Schnee

München – Das Winterwetter vermindert nicht nur die Mobilität von Autofahrern, auch Fußgänger stellen Eis und Schnee vor einige Herausforderungen. Denn das Risiko, in der kalten Jahreszeit auf glatten Gehwegen auszurutschen und zu stürzen, ist groß. Die Generali Versicherungen geben Hinweise, wie Passanten auf Eis und Schnee sicher gehen und bei Stürzen die Verletzungsgefahr mindern können.

Kleine Schritte und Füße nach außen: Das ist die erste Devise. Bei Glatteis sollten Fußgänger die Füße beim Gehen eher nach außen drehen. Dadurch bekommt der Körper eine stabilere Unterstützungsfläche. Sicherer sei es auch, kleinere Schritte zu machen. Ist der Untergrund sehr glatt, empfiehlt sich gleichzeitig, stets dicht an einer Hauswand oder einem Geländer entlang zu
gehen, an dem sich festgehalten werden kann.

Beim Sturz: Unterarme vors Gesicht
Geraten Fußgänger ins Straucheln, sollten sie versuchen, die Unterarme vors Gesicht zu nehmen und die Hände auszustrecken. So wird bei einem Sturz der Kopf samt Stirn, Mund und Nase geschützt. Ellenbogen und Handgelenke dürften aber nicht angewinkelt sein, da sie sonst brechen können. Wer nach hinten kippt, kann das Kinn aufs Brustbein ziehen und einen runden Rücken machen. Dieses kann einen Aufprall etwas abmildern. Außerdem wichtig: Beim Fallen alles loslassen, was in den Händen gehalten wird. Bei besonders glatten Straßen und Gehwegen gibt es auch Anti-Rutsch-Hilfen, die unter den Schuhsohlen angebracht werden. Es gibt es sehr unterschiedliche Ausführungen wie etwa Schuh-Spikes oder Schneeketten, Stoff-Überzieher oder auch mit Draht umwickelte Gummibänder. Sie sind in der Regel zu einem günstigen Preis im Fachhandel erhältlich.

Doch auch die beste Vorkehrung stellt keinen 100-prozentigen Schutz vor Stürzen dar. Und nicht immer enden Stürze glimpflich mit Prellungen und ein paar blauen Flecken: Bei einem Oberschenkelhals- oder Wirbelbruch können sich zu gesundheitlichen auch erhebliche finanziellen Folgen gesellen, im Extremfall geht es sogar um die Gefährdung des gewohnten Lebensstandards. Wer sich davor schützen will, sollte über eine leistungsstarke Unfallversicherung verfügen, wie sie etwa die Generali Versicherungen bieten. „Die Leistungen unserer Unfallversicherung sind vielfältig: Sie reichen von Schmerzensgeld bei Bänderrissen und Knochenbrüchen über Krankenhaustagegeld bis zu einer Kapital- oder Rentenleistung im Invaliditätsfall. Eine besondere Stärke ist, dass wir Invaliditätsleistungen in vielen Fällen bereits ab der Diagnose erbringen“, erläutert Christian Weiss, Abteilungsleiter Produktportfoliomanagement Sach/Unfall/Haftpflicht Privatkunden der Generali Versicherungen.

Die Generali Versicherungen, München (www.generali.de), sind mit Beitragseinnahmen von 5,7 Milliarden Euro und 6 Millionen Kunden Deutschlands fünftgrößter Erstversicherer. Durch seinen Multikanalvertrieb bietet das Unternehmen bedarfsorientierte Angebote gleichermaßen für Privat- und Firmenkunden. Es verwaltet Kapitalanlagen in Höhe von 38,9 Milliarden Euro und ist ein Unternehmen der Generali Deutschland Gruppe.

Kontakt:
Generali Versicherungen
Christian Krause
Adenauerring 7
81737 München
089/5121-2283
christian.krause@generali.de
http://www.generali.de

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Gregor Ziegler GmbH – Umweltfreundliches Streugut „Polarfuxx“

Salz streuen gegen Winterglätte war gestern. Der Kampf gegen Schnee und Eis kann nun umweltfreundlich und absolut salzfrei stattfinden. Dazu entwickelte die Gregor Ziegler GmbH mit dem Polarfuxx ein neuartiges, hochwirksames Streumittel.

Gregor Ziegler GmbH - Umweltfreundliches Streugut "Polarfuxx"

Gregor Ziegler GmbH – Umweltfreundliches Streugut „Polarfuxx“

„Die Herstellung erfolgt aus leichtem, mineralischem Blähton also reinem Ton, der gebrannt, gebrochen und in der speziellen Körnung zwischen einem und fünf Millimetern abgesiebt wird“, weiß Geschäftsführer Matthias Ziegler von der Gregor Ziegler GmbH. Bei dem Naturprodukt sind aller guten Dinge gleich drei: Seine besonders hohe Griffigkeit für sicheres Gehen, seine zuverlässige Langzeitwirkung und die überzeugende Wirtschaftlichkeit für Hausbesitzer und Wohnungswirtschaft. Schon 16 Liter – nur etwa zehn Kilogramm leicht und somit bestens transportabel – reichen zum Abstreuen von etwa 200 Quadratmetern Fläche.

Kommunen können zusätzlich aufatmen: Polarfuxx-Körner, die die Schneeschmelze in die Kanalisation spült, richten – im Gegensatz zu manch anderem Streumittel – keinen Schaden an. Die Körner schwimmen als Leichtgewichte im Abwasser oben auf und verstopfen so keine Abflüsse. Auch Reste, die der Winter am Ende seiner Herrschaft im Frühjahr übrig lässt, lassen sich bis zum letzten Krümel sinnvoll nutzen. Das Material wird einfach im Garten auf Beete oder Grünflächen ausgebracht und dient dort der Verbesserung der Bodenstruktur.

Schäden wie sie Streusalz an Häusern, aber auch an Straßen und an Grünflächen verursacht, lassen sich mit dem Polarfuxx von vornherein vermeiden. Auch bei Hund und Katze kommt das Produkt dem Vernehmen nach gut an: Empfindliche Pfoten werden umweltfreundlich geschont. Noch eine gute Nachricht zum Schluss: Engpässe, wie sie in strengen Wintern bei der Streusalzlieferung regelmäßig auftreten, gehören mit dem Polarfuxx der Vergangenheit an.

Gregor Ziegler GmbH
Bodenständig zum Erfolg

Entstanden ist die Gregor Ziegler GmbH vor mehr als 20 Jahren aus der Idee heraus, mit natürlichen Rohstoffen und eigenen, individuellen Rezepturen Erden und Substrate besonderer Güte zu entwickeln. Seither hat sich vieles geändert. Gleich geblieben sind aber die hochwertigen Roh- und Zuschlagsstoffe für die Qualitätsprodukte des Unternehmens.

Wichtiger Produktionszweig sind Herstellung und Vertrieb von Rinden- und Pflanzensubstraten. Weiterhin ist das Unternehmen in der Herstellung von Holzpellets und Holzbriketts mit einer Jahresproduktion von etwa 150.000 Tonnen tätig. Die Leistungspalette wird durch die Stromerzeugung auf der Basis erneuerbarer Energien abgerundet. Mit der stetig wachsenden Produktpalette werden neben dem Erwerbsgartenbau vor allem Gartencenter, Baumärkte und Handelsketten für den „Privatgärtner“ bedient. Allein dafür verlassen täglich bis zu 150 LKW-Ladungen palettierter Erden, Rinden und Substrate das Betriebsgelände im oberpfälzischen Stein.

Kontakt
Gregor Ziegler GmbH
Matthias Ziegler
Stein 33
95703 Plößberg
09636 9202-0
info@ziegler-erden.de
http://www.ziegler-erden.de

Pressekontakt:
MM-PR GmbH
Manfred Melzner
Markt 21
95615 Marktredwitz
09231 96370
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Auf welchen Reifen in den Winterurlaub?

Winterreifenpflicht in Europa

Auf welchen Reifen in den Winterurlaub?

D.A.S. Rechtsschutzversicherung – Wann sind Winterreifen Pflicht?

Skifahren, Langlaufen, Snowboarden, die Winterlandschaft genießen oder gemütlich entspannen in einem Wellness-Hotel – Möglichkeiten für den Winterurlaub gibt es ge-nug. Doch bevor der Urlaub richtig losgehen kann, müssen Autofahrer oft erst schnee- oder eisbedeckte Straßen bewältigen. Sind Winterreifen dabei immer Pflicht und wann gehören Schneeketten in den Kofferraum? Die D.A.S. Rechtsschutzversicherung zeigt auf, wie es mit der Winterreifenpflicht in Deutschland und den gängigsten europäischen Wintersportgebieten bestellt ist.

Europa bietet zahlreiche attraktive Ziele für den Winterurlaub – und für Deutsche oft nur wenige Autostunden entfernt. Doch bevor die Koffer gepackt werden, sollten sich Urlaubsreisende über die Bedingungen für Winterreifen und Schneeketten in den Ländern entlang der Reiseroute informieren.

„Situative“ Winterreifenpflicht in Deutschland
Herrscht auf deutschen Straßen Glatteis, Schneeglätte oder Schneematsch, dann gilt die sogenannte „situative“ Winterreifenpflicht. Das heißt, je nach Situation müssen Autos Winter- oder Ganzjahresreifen aufgezogen haben. Ist der Winter eher mild, können Autofahrer auch auf Sommerreifen fahren. Aber: „Wer bei winterlichen Verhältnissen ohne entsprechende Bereifung erwischt wird, muss mit einem Bußgeld zwischen 40 und 80 Euro sowie mit einem Punkt in Flensburg rechnen“, warnt Anne Kronzucker, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung. Idealerweise haben die Winter- bzw. Ganzjahresreifen eine Profiltiefe von mindestens 4 Millimetern. Zu erkennen sind sie an den Initialen M+S – für Matsch und Schnee – oder einer Schneeflocke. Eine Pflicht für Schneeketten gilt nur, wenn die blauen Schneeketten-Schilder darauf hinweisen. Dieses müssen Autofahrer jedoch beachten, sonst droht ein Bußgeld.

Zu den österreichischen Nachbarn…
Auch Österreich macht die Pflicht für Winterreifen von den Straßenverhältnissen abhängig: Bei Schnee, Schneematsch oder Eis müssen PKW zwischen dem 1. November und dem 15. April mit Winterreifen unterwegs sein. Bei geschlossener Schnee- oder Eisdecke auf der Straße können auch Schneeketten an den Antriebsrädern verwendet werden. Die Winterreifen müssen mindestens eine Profiltiefe von vier Millimetern haben. Zudem rät die D.A.S. Rechtsexpertin: „Schneeketten nur aufziehen, wenn es aufgrund der Straßenverhältnisse notwendig ist! Wer unnötig mit den schweren Ketten über die Straßen rumpelt und dabei sogar den Belag beschädigt, muss mit einer Geldstrafe rechnen!“

Was gilt in der Schweiz und in Frankreich?
Weder in der Schweiz noch in Frankreich besteht eine Winterreifenpflicht. Dennoch empfehlen die Schweizer, in der kalten Jahreszeit Winterreifen aufzuziehen. „Sind Sie dennoch mit Sommerreifen unterwegs und behindern dadurch den Verkehr, droht ein Bußgeld“, warnt die D.A.S. Juristin. In Frankreich weisen, abhängig von Wetter- und Straßenverhältnissen, Schilder die Autofahrer auf die Pflicht hin, Winterreifen („Pneu Neige“) aufzuziehen. Als Mindestprofildicke sind dreieinhalb Millimeter vorgeschrieben. Wo Autofahrer Schneeketten anlegen müssen, erfahren sie sowohl in der Schweiz als auch in Frankreich über Hinweisschilder. In beiden Ländern müssen die Ketten an den Rädern der Antriebsachse befestigt sein.

Unterschiedliche Vorschriften in Italien
„Wer seinen Winterurlaub in Italien verbringt, muss sich an die Vorgaben der regionalen Verwaltungen und Autobahnbetreiber halten“, informiert die Rechtsexpertin der D.A.S. Abhängig von den Wetterbedingungen geben manche Regionen für einige Strecken die Winterreifenpflicht mit Hinweisschildern bekannt. Im Aosta-Tal sind Winterreifen generell zwischen dem 15. Oktober und dem 15. April verpflichtend, in Südtirol und der Provinz Mailand zwischen dem 15. November und dem 31. März. Die Mindestprofiltiefe der Reifen liegt in Italien bei 1,6 Millimeter. Eine Schneekettenpflicht wird ebenfalls über Straßenschilder angeordnet. Übrigens: Für Autos mit Schneeketten gilt dann eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h!

Knöllchen aus dem Ausland
Autofahrer, die gegen die Verkehrsregeln im Urlaubsland verstoßen, müssen mit einem Bußgeldbescheid rechnen. „Dieser Bescheid ist jedoch schon längst kein Urlaubssouvenir mehr“, warnt die D.A.S. Expertin, „denn seit 2010 werden Geldstrafen ab 70 Euro aus nahezu allen EU-Ländern vom Bundesamt für Justiz (BfJ) in Bonn eingezogen!“
Weitere Informationen bietet das Rechtsportal auf www.das.de/rechtsportal

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Wussten Sie, dass…? Die D.A.S. Expertin Anne Kronzucker klärt auf!
Wo sind Winterreifen Pflicht?

– In Deutschland gilt die „situative“ Winterreifenpflicht. Das heißt, je nach Situation müssen Autos Winter- oder Ganzjahresreifen aufgezogen haben.

– In Österreich müssen PKW bei Schnee, Schneematsch oder Eis zwischen dem 1. November und dem 15. April mit Winterreifen unterwegs sein. Bei geschlossener Schnee- oder Eisdecke auf der Straße können auch Schneeketten an den Antriebsrädern verwendet werden.

– In Frankreich weisen, abhängig von den Straßenverhältnissen, Schilder auf die Pflicht hin, Winterreifen aufzuziehen.

– In der Schweiz gibt es zwar keine allgemeine Winterreifenpflicht, aber Bußgelder bei Verkehrsbehinderungen durch falsche Bereifung.

– In Italien entscheiden die Regionen und die Autobahnbetreiber, wann Autofahrer mit Winterreifen fahren müssen.
Weitere Informationen bietet das Rechtsportal auf www.das.de/rechtsportal

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Die D.A.S. ist Europas Nr. 1 im Rechtsschutz. Gegründet 1928, ist die D.A.S. heute in beinahe 20 Ländern in Europa und darüber hinaus vertreten. Die Marke D.A.S. steht für die erfolgreiche Einführung der Rechtsschutzversicherung in verschiedenen Märkten. 2012 erzielte die Gesellschaft im In- und Ausland Beitragseinnahmen in Höhe von 1,2 Mrd. Euro. Die D.A.S. ist der Spezialist für Rechtsschutz der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Allgemein

ADAC-Fahrtraining wappnet Autofahrer gegen Wildunfälle

Beim Pkw-Wild & Wetter-Training im ADAC Fahrsicherheitszentrum Hansa/Lüneburg lernen die Teilnehmer, wie sie ein Unfallrisiko durch Wildwechsel verringern, und wie sie richtig reagieren, wenn ein Aufprall nicht verhindert werden kann.

ADAC-Fahrtraining wappnet Autofahrer gegen Wildunfälle

Unfallrisiko Wildwechsel

235.000 Wildunfälle verzeichnete die Unfallforschung der Versicherer (UDV) allein im Jahr 2011 in Deutschland – Tendenz steigend. Insbesondere im Herbst und Winter sind Kollisionen mit Wild ein wachsendes Problem im Verkehrsalltag. In Norddeutschlands modernstem ADAC Fahrsicherheitszentrum trägt man dieser besorgniserregenden Entwicklung Rechnung: „Unser Pkw-Wild & Wetter-Training widmet sich ganz speziell dem Umgang mit der dunklen Jahreszeit im Straßenverkehr. Wildunfälle bilden hierbei einen wichtigen Schwerpunkt“, erklärt Gerd Schulz, Cheftrainer im ADAC FSZ Hansa/Lüneburg. Denn Tatsache ist: Die meisten Wildunfälle passieren auf deutschen Straßen im Oktober und November. Dabei ist es egal, ob ein Fahranfänger oder eine alter Hase auf das Wild trifft – kein Autofahrer ist vor Wildunfällen gefeit. Dies ergab eine im Jahr 2012 veröffentlichte Studie der UDV. Neun Jahre lang hatten Experten hierfür insgesamt 5.000 polizeilich erfasste Unfälle mit Wildbeteiligung untersucht und ausgewertet. Ein weiteres überraschendes Ergebnis: Keine der gängigen Präventionsmaßnahmen, wie zum Beispiel optische und akustische Reflektoren oder Wildwechselschilder, reduzieren Unfälle mit Wild wirksam und nachhaltig.

Der richtige Fahrstil vermindert das Risiko

Die gute Nachricht: Jeder Autofahrer kann durch eine angepasste Fahrweise und ein geschultes Verhalten das Risiko eines Wildunfalls stark minimieren. Wie das funktioniert, vermitteln Fahrtrainier des ADAC beim Pkw-Wild & Wetter-Training im ADAC FSZ Hansa/Lüneburg. Ganz entscheidend, so Cheftrainer Schulz, sei hierbei zunächst der Erkenntnisgewinn. „Um die Gefahr des Wildunfalls richtig einschätzen zu können, erfahren die Trainingsteilnehmer auf unserem Gelände, bei welcher Geschwindigkeit sie überhaupt noch die Möglichkeit haben, rechtzeitig zu reagieren und einen Unfall abzuwenden“. Damit alles realistisch ist, werden beim Pkw-Wild & Wetter-Training im ADAC Fahrsicherheitszentrum Hansa/Lüneburg die Verhältnisse simuliert, die Verkehrsteilnehmer in der dunklen Jahreszeit häufig vorfinden: Rutschige, regennasse Fahrbahnen, irritierende Lichtreflexe und Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h, wie sie auf Landstraßen gefahren werden.

„Wir vermitteln den Teilnehmern des Pkw-Wild & Wetter-Trainings, wie viel Zeit sie bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten brauchen, um bei plötzlich auftauchendem Wild zu reagieren, und wie viel Weg sie anschließend benötigen, um ihr Fahrzeug zum Stehen zu bringen. Berücksichtigt wird hierbei auch die Sicht bei Dunkelheit, die durch die begrenzte Reichweite der Autoscheinwerfer stark eingeschränkt wird“, so Gerd Schulz. Die Rolle des Wildes übernehmen beim Pkw-Wild & Wetter-Training gleich zwei Double: Zum einen Treffen die Teilnehmer auf dem Parcours auf unerwartet emporschießende Wasserfontänen, zum anderem platzieren die ADAC-Profis auf der Strecke immer wieder schwarze Verkehrshütchen, die bei Dunkelheit denselben geringen Reflexionsgrad wie Haarwild besitzen.

Proben für den Ernstfall

Im praktischen Fahranteil des Pkw-Wild & Wetter-Trainings lernen die Teilnehmer im ADAC FSZ Hansa/Lüneburg also zum einen auf sicherem Terrain, bei welcher Geschwindigkeit und Fahrweise Wildunfälle am Zuverlässigsten vermieden werden können, und wie Fahrassistenzsysteme wie ABS, ESP und der Notbremsassistent den Autofahrer hierbei unterstützen. Ebenfalls Teil des Fahrtrainings ist aber auch das richtige Fahrverhalten, wenn sich ein Wildunfall nicht verhindern lässt. „Kann ein Autofahrer den Aufprall nicht mehr abwenden, ist es von zentraler Bedeutung, dass er hinter dem Steuer richtig reagiert, damit sein Fahrzeug nicht ins Schleudern gerät, und der Unfall für ihn ohne schwere Verletzungen ausgeht. Wir proben bei uns somit auch den Ernstfall und erklären, welche Fahrweise in dieser Situation die sicherste ist“, sagt Cheftrainer Schulz. Ergänzt werden die Übungen durch Theorieblöcke, in denen die Fachleute das richtige Verhalten am Unfallort schulen. „Hier geht es zum einen darum, die Unfallstelle abzusichern und den Unfall korrekt zu melden. Aber auch der richtige Umgang mit dem angefahrenen Wild ist wichtig. So kann zum Beispiel ein verletztes Wildschwein für den Fahrer eine große Gefahr darstellen, wenn er sich dem Tier nähert“, erklärt Gerd Schulz.
Alle Informationen zum Pkw-Wild & Wetter-Training und die Möglichkeit zur Buchung gibt es unter www.fsz-lueneburg.de

Bildrechte: FSZ

2004 gegründet, steht Norddeutschlands modernstes Fahrsicherheitszentrum für Fahrerlebnis und Fahrsicherheit im Verkehrsalltag. Auf dem 21 Hektar großen Gelände werden Fahrtrainings für jedermann und für jeden Anspruch angeboten. Auch als Partner für Firmenveranstaltungen und Präsentationen hat sich das größte norddeutsche Mitglied im Verbund der ADAC Fahrsicherheitszentren etabliert.

Geschäftsführer Bernd Beer entwickelt mit seinen 60 Mitarbeitern regelmäßig neue spannende Fahrevents. Die Fahrsicherheitsprofis sind außerdem bei der Planung und Umsetzung vieler Veranstaltungen und Spezialtrainings gefragt, vom Motorrad StartUp Day über die Charity Challenge bis hin zum Blaulichttraining für Sicherheitskräfte und der Schulung von LKW-Fahrern.

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Allgemein

Haftung bei Glatteis

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Alexander Bredereck, Berlin zu den Rechten des Mieters und den Verpflichtungen des Vermieters bei Eis und Glätte

Haftung bei Glatteis

Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Im Winter kommt es regelmäßig zu Unfällen wegen nicht verkehrssicherer öffentlich begehbarer Flächen auf oder vor einem Grundstück. Doch wer haftet, wenn sich jemand beim Sturz auf einer glatten Fläche verletzt?

Nach der Rechtsprechung ist es zunächst der Eigentümer eines Grundstücks bzw. die Wohnungseigentümer, die gemeinsam für die Sicherheit des Grundstücks verantwortlich sind. Der Eigentümer muss, so die Rechtsprechung, durch geeignete Maßnahmen sicherstellen, dass Wege und Treppen, die für die Begehung durch Mieter, Besucher und sonstige Anlieger vorgesehen sind, auch bei Schnee und Eis sicher begehbar sind. Im Allgemeinen wird angenommen, dass hierfür die Beseitigung von Neuschnee und das Streuen mit Splitt oder Sand ausreichend ist. Bei Steigungen und Glatteis sollte 25 % Auftausalz hinzugefügt werden. Hier ist zu beachten, dass an manchen Orten, wie etwa Berlin, Auftausalz nicht verwendet werden darf. Die Verkehrssicherungspflicht erstreckt sich auf die auf dem Grundstück befindlichen Wegflächen und auf den öffentlich begehbaren Bürgersteig vor dem Grundstück.

Vor Gericht wird trefflich darum gestritten, wann die Streu- und Schneebeseitigungspflicht einsetzt und zu welchen Zeiten sie erfolgen muss. Muss der Hauseigentümer beim Einsetzen des ersten Schneefalls aus seinem Haus laufen und sofort mit der Schneebeseitigung beginnen? Muss er nachts um 3 Uhr aus dem Haus? Muss er um 22 Uhr noch streuen? Die Rechtsprechung hierzu ist leider uneinheitlich. Grundsätzlich kann er den ersten Schnee abwarten, jedoch nicht dann, wenn der Schneefall ungewöhnlich lange andauert. Nachts um 3 muss dagegen grundsätzlich nicht beseitigt werden. Morgens um 8 wird man dagegen eine Beseitigungspflicht bejahen müssen, wenn es die Nacht über geschneit hat. Unklar ist nach der Rechtsprechung, wie lange die Beseitigungspflicht abends andauert. Hierzu ist eine klare Aussage wohl nicht möglich. Die Gerichte scheinen hier einzelfallabhängig zu entscheiden. Der Eigentümer eines neben einem Restaurant liegenden Grundstücks wird hier wohl auch um 22 Uhr noch Streuen müssen, um einer Schadensersatzpflicht sicher aus dem Weg gehen zu wollen. Der Eigentümer eines Hauses in einer reinen Wohngegend wird dagegen schon ab 20 Uhr seine Schneeschippe im Schuppen lassen und seinen Feierabend genießen dürfen.

Oft stellt sich die Frage, ob nicht den Mieter eine Verkehrssicherungspflicht trifft. Schließlich ist er „vor Ort“ und könnte sofort mit der Beseitigung beginnen. Hier besteht in der Rechtsprechung ausnahmsweise Einigkeit. Solange der Mieter nicht im Mietvertrag ausdrücklich zur Schneebeseitigung oder zum Winterdienst verpflichtet ist, haftet er nicht.

Fachanwaltstipp Mieter: Wenn Sie im Bereich eines Wohnhauses glättebedingt Schäden erleiden, sollten Sie zunächst soweit möglich die Beweislage sichern. Sprechen Sie Zeugen an, lassen Sie sich Telefonnummern und Adressen geben. Fertigen Sie eine Skizze des Unfallortes an und machen Sie Fotos, am besten in Gegenwart von Zeugen.

Fachanwaltstipp Eigentümer/Vermieter: Im Zweifel sollte lieber mehr, als weniger gestreut und beseitigt werden. Besonders abends lohnt es sich, vor dem Schlafengehen noch einmal zu streuen und zu fegen. Als Eigentümer einer Wohnanlage sollten Sie bei vertraglicher Verpflichtung der Hausverwaltung oder der Mieter darauf achten, dass damit Ihre Verkehrssicherungspflicht nicht erlischt. Sie trifft weiterhin die Pflicht, den Hausverwalter/die Mieter bei deren Winterdienst zu überwachen.

Achtung!!! Durch Landesgesetze oder können die Einzelheiten des Winterdienstes geregelt werden. In Berlin regelt es das Straßenreinigungsgesetz, in welchen Straßen das Land Berlin und wo die Eigentümer zum Winterdienst verpflichtet sind. Anderenorts gibt es Straßenreinigungssatzungen, die es sich lohnt, genauer anzuschauen.

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