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Augenarzt in Mainz: Was ist ein Glaukom?

Augenarzt Dr. Thomas Kauffmann informiert – Glaukom wird auch als Grüner Star bezeichnet

Augenarzt in Mainz: Was ist ein Glaukom?

Grüner Star ist keine ungefährliche Krankheit. (Bildquelle: © tai111 – Fotolia)

MAINZ. Das Glaukom oder der Grüne Star bezeichnet eine Gruppe von chronischen Augenkrankheiten, bei denen der Sehnerv geschädigt wird. Nach Einschätzung von Augenarzt Dr. Thomas Kaufmann ist die Problematik an dieser Erkrankung: „Ihre Folgen sind nicht umkehrbar, die Sehnervenschädigung ist irreversibel und kann zum Verlust des Augenlichts führen.“ Nach aktuellem medizinischem Wissen gibt es dann keinen Weg zurück. Auch in Deutschland kommt es pro Jahr zu „über 1.000 Neuerblindungen durch Glaukom“ schreibt die DOG, die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft.

„Regelmäßige Vorsorge bei Grünem Star ist wichtig“, sagt Augenarzt Dr. Kauffmann aus Mainz

„Es handelt sich um eine wahrhaft tückische Krankheit, denn ein Glaukom bereitet in der Regel keine Schmerzen, und dem Glaukomauge ist äußerlich nichts anzusehen“, stellt der Initiativkreis zur Glaukomfrüherkennung heraus. Ab dem 40. Lebensjahr empfehlen deutsche Augenärzte eine regelmäßige Augenvorsorgeuntersuchung, mit deren Hilfe der Grüne Star zuverlässig diagnostiziert werden kann. Diese Untersuchung bietet auch die augenärztlich Gemeinschaftspraxis von Drs. Kauffmann und Breitkopf in Mainz an.

Vorsorge und Diagnose des Grünen Stars beim Augenarzt in Mainz

Wenn der Sehverlust, der sich typischerweise durch ein immer kleiner werdendes Sehfeld bemerkbar macht, wahrgenommen wird, ist es meist schon zu spät. Je nachdem, ob es Erkrankte in der näheren Verwandtschaft gibt, steigt die Wahrscheinlichkeit ebenfalls unter einem Glaukom zu leiden, ohne es anfangs zu bemerken. Sicher ist der Differenzierungsgrad wie in allen medizinischen Feldern so groß, dass es auch Kritiker gibt, die vor allem bei der Diagnose Vorsicht anmahnen, weil ein erhöhter Augeninnendruck kein hundertprozentiges Indiz für einen Grünen Star darstellt. „Wir kombinieren deshalb die Tonometrie, die Augeninnendruckmessung mit einer genauen Sehnervenuntersuchung – so wie vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) empfohlen. Macht man beides, können die meisten Glaukome entdeckt und behandelt werden“, stellt Dr. Kauffmann heraus. Gerade weil eingetretene Nervenschäden irreparabel sind, ist die frühzeitige Diagnose das entscheidende Momentum für die Therapie. Durch verschiedene Therapieoptionen, zum Beispiel durch Medikamente, die den Augeninnendruck reduzieren, lässt sich die allmähliche Sehfeldverengung wirkungsvoll stoppen.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

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EBS Therapie: Studie bestätigt Langzeitwirkung

Bei 3 von 4 Glaukompatienten konnte nach einem Jahr ein Stillstand ihres fortschreitenden Gesichtsfeldausfalls festgestellt werden

(Mynewsdesk) Kleinmachnow bei Berlin –  Eine von Prof. Dr. med. Carl Erb* durchgeführte Studie zeigt: Durch die EBS Therapie konnte das Fortschreiten des Gesichtsfeldausfalls bei Glaukom innerhalb eines Jahres bei etwa 75% der untersuchten Patienten aufgehalten werden. Bei der nicht-invasiven Therapie werden mittels niedrig dosierter Wechselstromimpulse gezielt für das Sehen verantwortliche Nervenzellen stimuliert. Die positiven Langzeitergebnisse wurden auf dem diesjährigen DOG in Berlin vorgestellt.

Die Sicherheit und Wirksamkeit der elektrischen Optikusnerv-Stimulation (ONS) mit der EBS Therapie wurden anhand klinischer Daten im Zuge der CE-Zertifizierung eines Therapiesystems bereits nachgewiesen. Im Rahmen der neuen Studie¹ untersuchte die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. med. Carl Erb nun die Langzeitwirkung. Es wurden 13 Glaukompatienten (21 Augen) zwischen 46 und 82 Jahren behandelt, die trotz therapeutischer Senkung des Augeninnendrucks an einem fortgeschrittenen und fortschreitenden Gesichtsfeldausfall litten.

Positive Ein-Jahres-Effekte nach Optikusnerv-Stimulation

Die Stimulationssitzungen dauerten 70-90 Minuten und fanden an 10 aufeinanderfolgenden Werktagen statt. Dabei wurde der Sehnerv beidseitig mit elektrischer Stimulation bis zum Auftreten von Phosphenen gereizt. Unmittelbar vor der Behandlung und etwa ein Jahr danach wurde eine Standard-Weiss/Weiss-Schwellenperimetrie des zentralen Gesichtsfelds durchgeführt (356 ± 35 Tage). Die mittlere Defekttiefe (MD) betrug vor der Therapie 12,8 ± 7,7 dB und nach einem Jahr 12,6 ± 7,4 dB.

„Unsere Untersuchung zeigt, dass mit der Behandlung bei etwa drei Viertel der Glaukompatienten innerhalb eines Jahres ein Stillstand oder sogar eine Verbesserung erzielt werden konnte“, erklärt Prof. Dr. med. Carl Erb. „Damit bietet die EBS Therapie auch Patienten, die bereits als austherapiert gelten, eine sichere und schmerzarme Methode, um ihr Sehvermögen zu erhalten oder zu verbessern.“

Schutz und Regeneration von geschädigten Nervenzellen

Die EBS Therapie basiert auf der Erkenntnis, dass bei einer Schädigung des Sehnervs das Gewebe nicht immer vollständig zerstört wird. Viele Zellen sind aber in ihrer Funktion gestört. Die Optikusnerv-Stimulation setzt hier mit einer zweifachen Wirkung an: Zunächst verhindert ein Schutzeffekt, dass weitere Nervenzellen untergehen. Der wissenschaftliche Begriff dafür ist Neuroprotektion. Dieser Schutzeffekt bildet außerdem die Basis für den zweiten Wirkansatz, die Neuroregeneration. Durch die gezielten rhythmischen Stromreize wird der Stoffwechsel der Nervenzellen angeregt, und damit die Wiederherstellung der Funktion gefördert.

*Prof. Dr. med. Carl Erb, Privatinstitut für angewandte Augenheilkunde Berlin, c/o Augenklinik am Wittenbergplatz, Berlin
¹Erb, C., Ellrich, J., Ein-Jahres-Effekte nach elektrischer Optikusnerv-Stimulation bei progredientem Glaukom. Ophthalmologe 114, Suppl 2: S88, 2017.

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Die EBS Technologies GmbH entwickelt Soft- und Hardware-Technologien für medizinische Stimulationsverfahren. Das Unternehmen verfügt über diverse Patente in der EU und den USA, eine erfolgreiche klinische Studie sowie die CE-Zertifizierung für sein EBS System zur Behandlung von Gesichtsfeldausfällen. Das nach DIN EN ISO 13485 zertifizierte Unternehmen mit Firmensitz in Hennigsdorf bei Berlin wird von Ulf Pommerening (CEO) geleitet. Weitere Informationen zu EBS Technologies finden Sie unter: www.ebstech.de

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EBS Technologies unter den Top 50 Unternehmen beim MedTech Innovator Wettbewerb 2017

Innovationspotenzial und bewährter Ansatz beeindrucken Jury EBS Therapie kann das Sehvermögen bei Gesichtsfeldausfällen stabilisieren und verbessern

(Mynewsdesk) Los Angeles, USA / Kleinmachnow bei Berlin – EBS Technologies, Entwickler und Anbieter des Eyetronic NEXT WAVE™-Systems für die Behandlung von Gesichtsfeldausfall, wurde beim jährlichen MedTech Innovator Wettbewerb unter die Top 50 Unternehmen gewählt. Für den prestigeträchtigen Award hatten sich dieses Jahr fast 600 Medizintechnik- und Digital Health Start-ups beworben. Die nominierten Top 50 Unternehmen präsentierten ihre Lösungen im Rahmen des MedTech Innovator Showcase vom 25.-27. September auf der MedTech Conference in San Jose, Kalifornien vor einem hochkarätigen Publikum. EBS Technologies stellte seine bewährte, nicht-invasive Therapie zur Verbesserung des Sehvermögens in der Kategorie Consumer Health vor und konnte dabei auf eine starke Erfolgsbilanz verweisen: Mit der Therapie konnten bereits mehr als 300 Patienten in sechs deutschen Therapiezentren behandelt werden.

Die EBS Therapie basiert auf der Erkenntnis, dass bei einer Schädigung des Sehnervs das Gewebe nicht immer vollständig zerstört wird. Viele Zellen sind aber in ihrer Funktion gestört. Die Optikusnerv-Stimulation setzt hier mit einer zweifachen Wirkung an: Zunächst verhindert ein Schutzeffekt, dass weitere Nervenzellen untergehen. Der wissenschaftliche Begriff dafür ist Neuroprotektion. Dieser Schutzeffekt bildet außerdem die Basis für den zweiten Wirkansatz, die Neuroregeneration. Durch die gezielten rhythmischen Stromreize wird der Stoffwechsel der Nervenzellen angeregt, und damit die Wiederherstellung der Funktion gefördert.

Neue Hoffnung für Glaukompatienten

Die Therapie umfasst zehn Sitzungen von je 70-90 Minuten, die an zehn aufeinanderfolgenden Arbeitstagen durchgeführt werden. Eines der ersten Zentren war die Augenklinik am Wittenbergplatz in Berlin. „Mit der EBS Therapie können wir nun auch Patienten, die bisher als austherapiert galten, eine sichere und schmerzfreie Methode anbieten“, erklärt Klinikleiter Prof. Dr. med. Carl Erb. „Vor der Behandlung prüfen wir, ob beim Betroffenen noch intakte Gesichtsfeldareale vorhanden sind – das ist Voraussetzung für ein positives Therapieergebnis.“

In den letzten zwei Jahren wurden bereits mehr als 300 Patienten in sechs deutschen Therapiezentren mit der EBS Therapie behandelt. Die kürzlich erfolgreich abgeschlossene Finanzierungsrunde mit Norgine Ventures über 3 Millionen, wird EBS Technologies nun dazu nutzen, die internationale Expansion sowie eine klinische US-Studie voranzutreiben.

Nominierung unterstreicht hohes Innovations- und Wachstumspotenzial

Für den diesjährigen MedTech Innovator Wettbewerb bewarben sich fast 600 Unternehmen weltweit. Diese wurden von einer hochkarätigen Jury aus Industrie- und anderen Interessenvertretern aus dem Gesundheitswesen in einem ersten Evaluationsschritt auf die Top 100 eingegrenzt, die sich daraufhin auf einem der 11 Pitch Events in den USA und Dublin, Irland, präsentierten. Anschließend wurde die Liste auf 50 Unternehmen reduziert, die eingeladen wurden, am MedTech Innovator Showcase am 26. und 27. September teilzunehmen – darunter auch EBS Technologies als eines der drei nominierten europäischen Unternehmen.

„Die Wahl unter die Top 50 Unternehmen im MedTech Innovator Wettbewerb 2017 ist eine großartige Anerkennung und hebt den innovativen Ansatz und das große Potenzial der EBS Therapie hervor“, sagt Karl Schweitzer, Geschäftsführer bei EBS Technologies. „Basierend auf der bisherigen Erfolgsbilanz mit mehr als 300 behandelten Patienten in Deutschland werden wir nun intensiv daran arbeiten, die Therapie mehr Betroffenen weltweit zugänglich zu machen und beim Wiedererlangen ihres Sehvermögens zu helfen.“

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=== MedTech Innovator ===

MedTech Innovator ist ein globaler Wettbewerb und Förderer für Unternehmen aus dem Medizintechnik-, Digital Health- und Diagnostikbereich. Unsere Mission ist es, das Leben von Patienten zu verbessern, indem wir das Wachstum derjenigen Unternehmen unterstützen, die das Gesundheitswesen verändern. Der MedTech Innovator 2017 Wettbewerb zeichnet 100 Unternehmen aus, die sich mit genau den innovativen Themen befassen, die von führenden Herstellern und Anbietern in einer jährlichen Umfrage als relevant identifiziert wurden.

Mehr zu MedTech Innovator: https://medtechinnovator.org/

=== Über EBS Technologies ===

Die EBS Technologies GmbH entwickelt Soft- und Hardware-Technologien für medizinische Stimulationsverfahren. Das Unternehmen verfügt über diverse Patente in der EU, den USA und Japan, eine erfolgreiche klinische Studie sowie die CE-Zertifizierung für sein EYETRONIC NEXT WAVE-System zur Behandlung von Gesichtsfeldausfällen. Das nach DIN EN ISO 13485 zertifizierte Unternehmen mit Firmensitz in Kleinmachnow bei Berlin wird von Karl Schweitzer (CEO) geleitet.

Informationsseite für Patienten: www.ebs-therapie.de
Video zur EBS Therapie (in englischer Sprache): https://www.youtube.com/watch?v=NW819Ga8uVw&feature=youtu.be

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Mainzer Augenarzt: Grünem Star (Glaukom) mit Strategie begegnen

Wie Patienten den Krankheitsverlauf des Grünen Stars positiv beeinflussen können

Mainzer Augenarzt: Grünem Star (Glaukom) mit Strategie begegnen

Grüner Star: Verursacht durch erhöhten Augeninnendruck. (Bildquelle: © djama – Fotolia.com)

MAINZ. Keine Frage – das Alter setzt vor allem den Augen zu. Grauer Star (Katarakt) und Alterssichtigkeit sind vergleichsweise harmlose Alterserscheinungen, die sich rechtzeitig bemerkbar machen. Eine Sehhilfe oder eine weitgehend harmlose Routineoperation (Katarakt-OP) können eine schnelle und zugleich nachhaltige Abhilfe verschaffen. Ein Glaukom, umgangssprachlich Grüner Star genannt, ist eine der häufigsten und zugleich heimtückischsten Ursachen für Sehverlust im Alter. Bis zu zwei Millionen Menschen, so aktuelle Schätzungen, leiden allein in Deutschland unter der Augenerkrankung. Etwa 2.000 Menschen erblinden Jahr für Jahr aufgrund eines Glaukoms. Was viele nicht wissen – ein Glaukom ist nicht heilbar. Allenfalls kann der Krankheitsverlauf gestoppt werden. „Ein geschädigter Sehnerv kann nicht wiederhergestellt werden“, weiß Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann aus Mainz. Verursacht wird der Grüne Star in der Regel durch einen erhöhten Augeninnendruck. Dieser entsteht zumeist durch einen Abflussstau in der vorderen Augenkammer.

„Geschädigter Sehnerv kann nicht wiederhergestellt werde“

Bei einem fortgeschrittenen Grünen Star sind die Nervenfasern sowie die Zellen des Sehnervs und der Netzhaut beschädigt. Gesichtsfeldausfälle sind die unmittelbare Folge. Der Grüne Star verläuft oft schleichend und völlig schmerzfrei. Betroffene realisieren lange nicht, dass sie am Grünen Star erkrankt sind. Schon allein deshalb sind regelmäßige augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen wichtig für eine frühzeitige Diagnose. „Wird der Grüne Star diagnostiziert, lässt sich ein weiterer Sehverlust heute sehr effektiv stoppen“, so die Augenärzte Dr. med. Stefan Breitkopf und Dr. med. Thomas Kauffmann von der Gemeinschaftspraxis „Augenärzte Mainz“. Dabei gilt – je früher die Diagnose, umso erfolgreicher die Therapie. So können Augentropfen helfen, um einen zu hohen Augeninnendruck zu senken. Auch kann gerade bei einem frühzeitig diagnostizierten Grünen Star (Glaukom) ein neues, minimalinvasives Operationsverfahren zum Einsatz kommen, das dabei hilft, den Augeninnendruck zu regulieren. Winzig kleine Stents helfen beim Abfluss des Kammerwassers. Gerne informieren die Mainzer Augenärzte über die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten beim Grünen Star.

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Augenarzt in Mainz hilft, den Grünen Star früh zu erkennen

Wenn das Gesichtsfeld durch den Grünen Star (Glaukom) anfängt kleiner zu werden, ist Eile geboten

Augenarzt in Mainz hilft, den Grünen Star früh zu erkennen

Eine frühe Behandlung bei Glaukom ist wichtig. (Bildquelle: © ravennka – Fotolia.com)

MAINZ. Der Krankheitsverlauf des Grünen Stars ist tückisch. Oft schleichend wird das Gesichtsfeld immer kleiner. Unbehandelt führt der Grüne Star zur Erblindung. Als Gregor Maurath (Anmerkung: Name geändert) zum Arzt ging, war es schon geschehen. Dem 64 Jahre alten Mann aus Mainz war aufgefallen, dass er gerade in der Fußgängerzone immer wieder fast mit anderen Menschen zusammenstieß. Sein Fahrrad ließ er schon seit Wochen in der Garage. Er verstand die Welt nicht mehr – schließlich war er immer stolz auf seine Adleraugen. Es kam ihm so vor, als würde seine Welt rechts und links immer kleiner werden. In der Gemeinschaftspraxis der Augenärzte Dr. Stephan Breitkopf, Dr. Jutta Kauffmann und Dr. Thomas Kauffmann in Mainz wurde festgestellt, dass Gregor Maurath über eine hervorragende zentrale Sehschärfe verfügte. Jedoch war sein Gesichtsfeld stark eingeschränkt. Gerade an der Peripherie konnte der Patient kaum etwas wahrnehmen. An Fahrradfahren, geschweige denn an Autofahren, war nicht mehr zu denken.

Glaukom (Grüner Star): Diagnose und Therapie in Mainz

Die eindeutige Diagnose: Grüner Star, medizinisch Glaukom genannt. Sinneszellen der Netzhaut und im Sehnerv waren bereits abgestorben. Deshalb der Sehverlust bei Herrn Maurath. „Wäre die Diagnose im Anfangsstadium der Krankheit gestellt worden, hätte die Therapie das teilweise Erblinden verhindern können“, so Augenarzt Dr. med. Stefan Breitkopf in Mainz. Verschiedene diagnostische Verfahren können heute den Grünen Star zuverlässig nachweisen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen, bei Augenleiden wie dem Grünen Star frühzeitig geeignete therapeutische Maßnahmen zu ergreifen. So kann gerade beim Grünen Star ein Fortschreiten der Krankheit verhindert werden.

Augenarzt rät: Frühe Diagnose kann Erblinden durch Glaukom verhindern

„Nach wie vor ist der Grüne Star in den westlichen Industrienationen eine häufige Ursache für starken Sehverlust und Erblindung. Die häufigste Form ist das Offenwinkelglaukom. Besonders heimtückisch ist hier der Krankheitsverlauf. Patienten können diese Form des Glaukoms jahrelang und ohne Auffälligkeiten haben. Ist der Sehverlust dann auffällig, sind die irreparablen Schäden oft massiv. Etwa ab dem 45. bis 50. Lebensjahr sollten regelmäßige Untersuchungen beim Augenarzt selbstverständlich sein. Gibt es Familienmitglieder mit Grünem Star sollten Vorsorgeuntersuchungen schon früher wahrgenommen werden“, so der Mainzer Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann.

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Wechselstrom Stimulation bei Sehverlust

Klinische Studien belegen, dass eine Wechselstrom Stimulation Patienten mit Sehverlust helfen kann

Wechselstrom Stimulation bei Sehverlust

Sehverlust stoppen. (Bildquelle: © BillionPhotos.com – Fotolia.com)

Gute Nachrichten für Patienten mit Glaukom und Sehnervschädigung. Klinische Studien belegen, dass eine Wechselstrom Stimulation des Gehirns die Sehleistung bei Patienten mit Sehnervschädigung und Glaukom nachhaltig verbessern kann. Damit verbunden – eine deutliche Verbesserungen der Lebensqualität und Selbstständigkeit. Immer wieder wurde die besondere Wirksamkeit und Sicherheit der Wechselstrombehandlung insbesondere zur partiellen Wiederherstellung des Sehens aufgezeigt. Bislang galt Sehverlust durch Glaukom oder eine Schädigung des Sehnervs als unumkehrbar. Doch neue Behandlungsmethoden, die im Magdeburger SAVIR Zentrum zum Einsatz kommen, helfen genau den Patienten, die teilweise erblindet sind. Die von Prof. Dr. Bernhard Sabel, Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, entwickelte Methode verbessert die Sehleistung von Patienten mit Sehverlust, verursacht durch eine Funktionsstörung des Gehirns, des Sehnervs oder der Netzhaut. Das patientenorientierte Therapiekonzept ist dabei ganzheitlich individuell auf den Patienten zugeschnitten.

Methode verbessert die Sehleistung von Patienten mit Sehverlust

Die nicht-invasive Therapie basiert auf einer speziell angepassten Elektrostimulation. Die Therapie fußt auf der Erkenntnis, dass eine Synchronisation der funktionalen Hirnnetzwerke eine positive Auswirkung auf die Verarbeitung von visuellen Informationen hat. Sehverlust führt zu einer Desynchronisation der neuronalen Netze, die mit Hilfe von Wechselstrom wieder synchronisiert werden können. „Auf diese Weise kann die Restsehfähigkeit aktiviert und nachhaltig gestärkt werden“, so Prof. Dr. Bernhard Sabel. Die Wechselstromstimulation wird ergänzt durch weitere ganzheitlich orientierte therapeutische Maßnahmen wie ein spezielles Augentraining, eine besondere psychologische Betreuung und weitere Hilfestellungen auch für zuhause, die ebenso eine Ernährungsberatung umfasst. Ob ein Patient für die Behandlung geeignet ist, muss im Einzelfall abgeklärt werden. Selten handelt es sich um einen vollständigen Sehverlust. Oft ist ein Restsehvermögen vorhanden. Und dieses Restvermögen gilt es mit einer Therapie am SAVIR Zentrum zu aktivieren. Die Erfolge sind objektiv messbar. Gerne stehen die Mitarbeiter des SAVIR Zentrums Patienten für weitere Informationen zur Verfügung.

Das SAVIR-Zentrum bietet klinische Leistungen für Patienten mit Sehverlust aufgrund von Funktionsstörungen der Netzhaut, des Sehnervs oder des Gehirns.

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Ulrichplatz 2
39104 Magdeburg
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Wiederherstellung der Sehkraft trotz Sehnervschädigung

Savir Zentrum setzt bei der Behandlung von Sehverlust durch Glaukom auf innovative therapeutische Verfahren

Wiederherstellung der Sehkraft trotz Sehnervschädigung

Glaukom, die Augenkrankheit, die heimtückisch verläuft. (Bildquelle: © fotodo – Fotolia.com)

Sie verläuft heimtückisch – die Augenkrankheit Grüner Star, medizinisch Glaukom genannt. Nicht selten gehen Patienten erst dann zum Augenarzt, wenn die Sehfähigkeit schon erheblich beeinträchtigt ist. Fatal: Wird die Krankheit nicht behandelt, führt sie zur Erblindung. Dies kann zum einen dadurch erklärt werden, dass der Schaden in beiden Augen oft asymmetrisch ist, so dass sich das Gehirn den jeweils besten Teil raussucht und ein komplettes Bild zusammen setzt, zum anderen sind kleiner Änderungen generell subjektiv nicht zu merken.
Tatsächlich ist das Glaukom in westlichen Industrienationen eine der häufigsten Ursachen für Erblindung. So können rund 15 Prozent aller Erblindungen auf der Welt auf den Grünen Star zurückgeführt werden. Experten gehen davon aus, dass in diesen Ländern rund 2 Prozent der Menschen am Grünen Star erkrankt sind. Die Risikogruppe umfasst in Deutschland etwa 5 bis 6 Millionen Menschen. In einer alternden Gesellschaft ist dies ein Problem: Tendenz steigend.

Glaukom in westlichen Industrienationen häufig Ursachen für Erblindung

Akut erkrankt am Glaukom sind in Deutschland etwa eine Million Personen. Aufgrund des schleichenden Krankheitsverlaufs kommt der Glaukom-Vorsorge ab dem 40. Lebensjahr eine gewichtige Rolle zu. Zu groß ist die Gefahr, dass der Grüne Star Nervenfasern, Nervenzellen und Netzhaut nachhaltig beschädigt, ohne das dies vom Patienten bemerkt und vom Arzt behandelt werden kann. Die Folge: Teile des Blickfeldes verschwinden. Zunächst korrigiert das Gehirn die Ausfälle, die im weiteren Verlauf immer größer werden. Auslöser der Krankheit ist ein erhöhter Augeninnendruck. Dieser Augeninnendruck befindet sich bei einem gesunden Menschen in einem individuellen Gleichgewicht. Der Druck ist wichtig für die Sehfunktion des Auges. Zu einem erhöhten Augeninnendruck kommt es, wenn das System „produziertes und abfließendes Kammerwasser“ aus dem Gleichgewicht gerät. Beispielsweise dadurch, dass der Abfluss des Kammerwassers behindert wird. Aber es gibt auch viele Fälle von Glaukom, die nicht durch erhöhten Augeninnendruck erklärt werden können. Man nennt das „Niederdruck“-Glaukom. Die Erklärung hierfür ist, dass der Sehnerv aufgrund von sinkendem Hirndruck nicht mehr ausreichend mit Kammerwasser des Gehirn umspült wird und dann der Flüssigkeitsaustausch zu Erliegen kommt.
Das Glaukom ist verantwortlich für einen Signalverlust zwischen Augen und Gehirn, denn es kommen weniger Sehimpulse im Gehirn an, wo das bewußte Sehen „erzeugt“ wird.

Savir-Zentrum hilft Menschen mit Sehverlust

An diesem Signalverlust setzt das Savir-Zentrum an. Eine speziell entwickelte Therapie stützt sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Ziel der Behandlung ist es, das noch vorhandene Restsehvermögen zu stärken. Das hochspezialisierte Team um Prof. Dr. Bernhard A. Sabel entwickelt seine wegweisende Therapie immer weiter. Dabei hilft auch die internationale Vernetzung des Savir-Zentrums mit dem Forschungsverbund „REVIS“ (Restoration of Vision after Stroke). Im Kern geht es darum mit Hilfe einer nicht-invasiven Wechselstromtherapie das Restsehvermögen bestmöglich zu aktivieren. So können Patienten trotz einer Sehnervschädigung das Sehpotenzial erheblich verbessern und sich vom Schaden zumindest teilweise zu erholen.

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Augenarzt (Worms / Rhein-Neckar): Was tun bei Glaukom?

Bei Symptomen zählt schnelles Handeln, rät Dr. Hierschbiel, Augenarzt für die Region Rhein-Neckar

Augenarzt (Worms / Rhein-Neckar): Was tun bei Glaukom?

Regelmäßige Untersuchungen hinsichtlich des Augendrucks. (Bildquelle: © designer491 – Fotolia.com)

WORMS / REGION RHEIN-NECKAR. Macht sich der Grüne Star , wie ein Glaukom medizinisch auch bezeichnet wird bemerkbar, ist unter Umständen viel wertvolle Zeit vergangen. Die Symptome eines Glaukoms verlaufen nämlich lange meist unbemerkt, berichtet Dr. med. Gregor Vitus Hierschbiel, der in Worms eine Augenarztpraxis leitet und dort auch Patienten aus dem Großraum Rhein-Neckar bei verschiedensten Augenleiden behandelt. Das Risiko bei einem unentdeckten Glaukom ist die nachhaltige Schädigung des Sehnervs, die zu einer dauerhaften Einschränkung des Sehvermögens führen kann. Wichtig ist also, die Erkrankung, bei der es zu einem erhöhten Augeninnendruck kommt, rechtzeitig zu behandeln.

In den meisten Fällen diagnostizieren Augenärzte ein sogenanntes Offenwinkelglaukom, bei dem der Kammerwinkel im Auge offen ist. Daher der Name. Es gibt allerdings auch Glaukome, die spontan ohne näher auszumachende Ursache auftreten können.

Augenarzt Hierschbiel (Rhein-Neckar): Glaukom entsteht häufig durch zu hohen Augeninnendruck

Dr. med. Gregor V. Hierschbiel erklärt, wie es zu akuten Beschwerden durch ein Glaukom kommen kann: „Wenn der Abfluss des Kammerwassers im Auge behindert ist, steigt der Augendinnendruck. Das geschieht häufig völlig unbemerkt, denn das Glaukom entwickelt sich langfristig. Auch die verminderte Durchblutung des Sehnervs kann die Entwicklung eines Glaukoms begünstigen.“ Seine Patienten schildern eine Sehminderung, häufig beschrieben mit einer bogenförmigen Einengung nach außen. Es entstehen Orientierungsprobleme. Möglich sind auch Ausfälle im zentralen Gesichtsfeld. Die Erkrankung betrifft in zeitlichem Abstand meist beide Augen. Wird ein Glaukom diagnostiziert, besteht die Therapie aus Medikamenten in Form von Augentropfen, die regelmäßig einzunehmen sind. Dadurch kann eine Senkung des Augeninnendrucks erreicht werden. Seltener wird ein Eingriff am Auge mittels einer Augenoperation mit Laserunterstützung notwendig.

Vorbeugung ist die beste Therapie bei Glaukom, sagt Augenarzt Dr. Hierschbiel

Für Augenarzt Dr. Hierschbiel ist Vorsorge die beste Therapie bei einem Glaukom. Denn kommt es durch den erhöhten Augeninnendruck zu einer Schädigung des Sehnervs, ist diese Schädigung nicht mehr rückgängig zu machen. Der Facharzt für Augenheilkunde rät deshalb seinen Patienten, vor allem denen mit Glaukomfällen in der näheren Verwandtschaft, zu regelmäßigen Untersuchungen. Bei der Früherkennung führt der Augenarzt einen Sehtest durch und misst mittels Tonometrie den Augeninnendruck. Mit einer Augenspiegelung können die Netzhaut und der Sehnerv auf Schäden überprüft werden.

Die Praxis von Augenarzt Dr. med. Gregor Hierschbiel in Worms hat sich auf Augenoperationen und Laserbehandlungen spezialisiert. Operationen am Grauen Star (Katarakt) sowie am Grünen Star (Glaukom) bietet die Praxis von Dr. Hierschbiel. Der Augenarzt aus Worms arbeitet mit modernster Lasertechnik bei Augenoperationen. Auch die Makuladegeneration (AMD) sowie Netzhauterkrankungen werden effektiv mit dem Laser behandelt.

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Augenarzt Worms
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67547 Worms
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Sehverlust durch Glaukom: Und jetzt?

Sabel Vision Restoration (SAVIR) ist eine innovative Methode, verlorenes Sehvermögen wiederherzustellen.

Sehverlust durch Glaukom: Und jetzt?

Erhöhter Augeninnendruck kann eine Sehnervschädigung auslösen. (Bildquelle: © freshidea – Fotolia.com)

Verluste der Sehleistung gelten üblicherweise als irreversibel, doch sogenannte Gesichtsfelddefekte wie sie in Folge von einem Glaukom auftreten, können heute über elektrophysiologische und neuroophthalmologische Stimulation behandelt werden. Liegt ein Glaukom vor, kommt es im fortschreitenden Verlauf zu einer Schädigung des Sehnervs (Nervus optikus) und der Netzhaut (Retina). Beim Grünen Star, wie das Glaukom auch bezeichnet wird, kommt es zu einem erhöhten Augeninnendruck, der sich schädigend auf den Sehnerv auswirken kann. Aber bei vielen Patienten findet sich auch das sogenannte „Niederdruck“- Glaukom, bei dem der Augeninnendruck nicht erhöht ist, was bisher noch nicht ausreichend erforscht wurde. Beide Formen des Glaukoms können bis zur Erblindung führen. Im SAVIR Zentrum Magdeburg wird unter der medizinischen Leitung von Dr. Tim Treuheit und Prof. Dr. Bernhard Sabel Sehverlust nach einem Glaukom erfolgreich über Methoden der visuellen Restitution behandelt. Die Methode macht sich die Fähigkeit des Gehirns zu eigen, seine sogenannte funktionelle Architektur zu verändern – ein eigentlich alltäglicher Prozess, auf dessen Grundlage auch das normale Lernen abläuft.

Wie funktioniert die SAVIR-Methode bei Sehverlust durch den Grünen Star?

Bei der visuellen Restitution wird vorhandenes Restsehvermögen durch eine wiederholte Stimulation neuronaler Schaltkreise durch schwache Stromimpulse angeregt. Die Mediziner im SAVIR-Institut behandeln Glaukom-Patienten mit dem Ziel, die synaptische Übertragung der Restsehleistung zu stärken. Sie wenden dazu neueste medizinische Verfahren mit Sehtraining und Wechselstromstimulation an, deren Wirksamkeit in klinischen Studien nachgewiesen werden konnte. Diese beiden Säulen der Behandlung tragen nachweisbar zur Aktivierung der Sehleistung bei. Bei Sehtraining braucht es einen recht langen Zeitraum von sechs Monaten bis Verbesserungen (aber keine Heilung) eintritt. Darum hat das SAVIR Zentrum eine Wechselstrombehandlung entwickelt, das mit Schwachstrom für 30 Minuten schon nach zehn Tagen das Sehen deutlich verbessert. Die Studien konnten nachweisen, dass zwar eine komplette Behebung des Gesichtsfelddefekts ausbleibt, allerdings erzielten die Patienten durch die Behandlung Gesichtsfelderweiterungen, mehr Sehschärfe, schnellere Reaktionszeit, und sie konnten sich besser orientieren und ihre visuelle Lebensqualität steigern.

Behandlung bei Sehverlust ohne nennenswerte Nebenwirkungen

Die Studien, die Prof. Dr. med. habil. Bernhard Sabel am Institut für Medizinische Psychologie der Medizinischen Fakultät der Otto-v.-Guericke Universität Magdeburg durchgeführt hat, zeigten bei 70 Prozent der Patienten ein gutes Ansprechen auf beide Formen der Therapie. Nennenswerte Nebenwirkungen blieben dabei aus. „Wir geben unseren Patienten nach einer Sehnervschädigung durch ein Glaukom (grüner Star) eine echte Perspektive, ihr Sehvermögen deutlich zu verbessern“, bilanziert Prof. Dr. Bernhard Sabel, der aktuell auch im internationalen Forschungsprojekt REVIS mit Wissenschaftlern aus Deutschland, Polen, Finnland und Italien die visuelle Reaktivierungsfähigkeit des Gehirns nach Sehverlust durch Schlaganfall in den Mittelpunkt seiner Forschungsarbeit stellt.

Das SAVIR-Zentrum bietet klinische Leistungen für Patienten mit Sehverlust aufgrund von Funktionsstörungen der Netzhaut, des Sehnervs oder des Gehirns.

Kontakt
Savir Vision Restoration Center
Prof. Dr. Bernhard A. Sabel
Ulrichplatz 2
39104 Magdeburg
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Allgemein

Sehnervschädigung hat viele Ursachen

SAVIR-Zentrum in Magdeburg: Behandlung mit Wechselstrom kann das Sehvermögen von Menschen mit Schäden am Sehnerv deutlich verbessern

Sehnervschädigung hat viele Ursachen

Savir Center Magdeburg arbeitet an der Wiederherstellung der Sehkraft. (Bildquelle: © Peter Hermes Furian – Fotolia.com)

Das Auge ist unser wichtigstes Sinnesorgan. Es eröffnet uns die Tür zur Welt. Lässt das Sehvermögen nach oder verlieren wir das Augenlicht teilweise oder ganz, beispielsweise durch eine Sehnervschädigung , hat das gravierende Auswirkungen auf unser alltägliches Leben. Die Verarbeitung der Sehinformationen ist sehr komplex und verläuft auf unterschiedlichen Ebenen des menschlichen Nervensystems. Zentrales Bindeglied zwischen Auge und Gehirn ist der Sehnerv. Seine Aufgabe ist es, Informationen des Auges an das Gehirn weiterzuleiten. Der Nerv verbindet den hinteren Teil des Auges durch eine Öffnung im Schädelknochen mit dem Gehirn. Im Gehirn verlaufen die Nervenstränge als sogenannte Sehbahn. Sie leiten die Sehinformationen an bestimmte Bereiche im Gehirn weiter. Das visuelle Zentrum befindet sich im Hinterkopf. Dort werden die Signale vom Gehirn analysiert und interpretiert. Eine Sehnervschädigung, z.B durch Glaukom oder diabetische Neuropathie, kann sich gravierend auf diesen Prozess auswirken.

Sehnervschädigung kann verschiedene Ursachen haben

Zahlreiche Erkrankungen können eine Schädigung des Sehnervs zur Folge haben. Häufig wird eine Sehnervschädigung durch einen hohen Augeninnendruck verursacht. Augenerkrankungen wie der Grüne Star (Glaukom), diabetische Retinopathie, Sehnerventzündungen, Stauungspapille, Tumore am Sehnerv, Unfälle oder ein Gefäßverschluss am Sehnerv (AION) können das Gewebe derart beschädigen, dass eine Verschlechterung des Sehvermögens und Gesichtsfeldausfälle die unmittelbaren Folgen sind. Ist der Sehnerv durch eine Erkrankung im gesamten Querschnitt geschädigt, kommt es zu einer vollständigen Erblindung des betroffenen Auges. Die meisten Patienten haben aber nur Teilschädigungen, so dass noch Sehreste (Residualsehen) vorhanden sind. Besonders häufig ist der Grünen Star, medizinisch Glaukom genannt, Ursache einer Sehnervstörung, weil er mit einer Augeninnendruckerhöhung einhergeht sowie die durch Diabetes bedingte diabetische Retinopathie. Beide Erkrankungen, Glaukom und diabetische Neuropathie verlaufen oft über einen langen Zeitraum unbemerkt. Sehstörungen werden erst spät bemerkt. Der Grüne Star und die Nervenschädigungen führen zu Gesichtsfeldausfällen und können unbehandelt langfristig zur Erblindung führen.

Grüner Star (Glaukom) und diabetische Retinopathie sind die häufigsten Ursache einer Sehnervstörung.

Für viele krankheitsbedingte Sehnervschädigungen ist das sogenannte „negative Skotom“ typisch. Es fehlt etwas beim Sehen. Lange Zeit wurde dieser Sehverlust in der Medizin als unumkehrbar betrachtet. Es konnte keine Hoffnung auf Besserung bestehen. Heute eröffnen sich für viele Menschen, die aufgrund einer Sehnervschädigung unter Sehverlust leiden, aber bahnbrechend neue Möglichkeiten der Behandlung. Die moderne Augenheilkunde ist heute in der Lage, das Sehvermögen zu verbessern. Demnach kann z.B. eine Behandlung mit Wechselstrom das Sehvermögen von Menschen mit Funktionsstörungen der Netzhaut, des Sehnervs oder des Gehirns deutlich verbessern. Sehverbesserungen können unterschiedlich ausfallen wie erweitertes Sehfeld, weniger Nebel, besseres Lesen oder größere Sehschärfe. Das SAVIR-Center mit Sitz in Magdeburg ist weltweit die erste und derzeit noch einzige Einrichtung, die sich auf die Wiederherstellung der Sehkraft (visuelle Restitution) spezialisiert hat. SAVIR verfolgt unter der Leitung von Prof. Dr. Bernhard A. Sabel einen individuellen, ganzheitlichen Ansatz und wendet breite diagnostische und therapeutische Verfahren an.

Das SAVIR-Zentrum bietet klinische Leistungen für Patienten mit Sehverlust aufgrund von Funktionsstörungen der Netzhaut, des Sehnervs oder des Gehirns.

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