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Nach Brexit: Britische Arbeitnehmer rechnen mit Verschlechterung der Wirtschaftslage

Aktuelle Studie: Unsicherheit unter Beschäftigten in Großbritannien

Nach Brexit: Britische Arbeitnehmer rechnen mit Verschlechterung der Wirtschaftslage

Viele Briten sind dazu bereit, für den Job ihr Land zu verlassen.

Noch diese Woche will die britische Premierministerin Theresa May in Kabinettssitzungen diskutieren, wie Großbritannien nach dem EU-Ausstieg aussehen soll. Trotz der jüngsten Verhandlungserfolge stehen noch viele wichtige Entscheidungen aus und die andauernde Unsicherheit macht sich unter den Arbeitnehmern bemerkbar: Aktuell rechnen 60,2% der Briten damit, dass sich die Wirtschaftslage in Großbritannien in 2018 weiter verschlechtern wird, so die Ergebnisse des Randstad Arbeitsbarometers Q4/2017.

Die Arbeitnehmer sorgen sich um ihre Jobs und stellen sich auf Veränderungen ein. Demnach wären 55% dazu bereit, dauerhaft in ein anderes Land zu ziehen, um dort in ihrem bevorzugten Beruf arbeiten zu können (Randstad Arbeitsbarometer Q2/2017). Im europäischen Vergleich liegt Großbritannien damit weit über dem Durchschnitt. Die Briten sind sogar eher bereit auszuwandern als die von hoher Arbeitslosigkeit betroffenen Griechen (53%) und nur ein paar Prozentpunkte hinter Italien (59%) und Spanien (60%). Besonders unter den 25- bis 45-Jährigen haben viele mental bereits die Koffer gepackt. 67% dieser Altersgruppe wären bereit, für den Job auszuwandern – das ist Spitze in Europa. Außerdem sind britische Männer (65%) eher für eine Stelle im Ausland offen als Frauen (45%).

Die Angst vor der Arbeitslosigkeit macht sich auch in der steigenden Kompromissbereitschaft bemerkbar. 64% der Arbeitnehmer in Großbritannien würden ein geringeres Gehalt oder eine niedrigere Position akzeptieren, wenn sie dadurch ihren Job behielten. Weltweit kommt keines der 32 anderen Länder, die im Randstad Arbeitsbarometer Q2/2017 berücksichtigt wurden, an diesen Wert heran.

„Die Angst vor den Folgen des Brexits hat die britischen Arbeitnehmer längst erreicht. Bereits jetzt verlegen große Unternehmen ihren Hauptsitz in andere EU-Länder und planen, Stellen in Großbritannien abzubauen. Ein großer Teil der Angestellten spielt mit Alternativen, um den anstehenden Veränderungen zu entgehen“, meint Petra Timm, Director Group Communications bei Randstad Deutschland.

Über die Online-Umfrage
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In jedem Land wurden mindestens 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und rund 500 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro (2016) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit knapp 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 20,7 Milliarden Euro (Jahr 2016), über 620.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 5.800 Niederlassungen in 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Sourceright und Randstad Outsourcing.

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Toys“R“Us in Großbritannien leitet Neupositionierungsprozess des Immobilienportfolios ein

Das Weihnachtsgeschäft rund um den Globus wird normal fortgesetzt.

Toys"R"Us in Großbritannien leitet Neupositionierungsprozess des Immobilienportfolios ein

WAYNE, NJ – 4. Dezember 2017 – Toys“R“Us, Inc. gab heute bekannt, dass die britische Landesgesellschaft des Unternehmens im Rahmen des laufenden finanziellen Restrukturierungsprozesses in den USA und Kanada, derzeit die Zustimmung der Gläubiger zur Neupositionierung ihres Immobilienportfolios für künftiges Wachstum und Rentabilität einholt.

Der Prozess der freiwilligen Selbstverpflichtung (CVA) der britischen Landesgesellschaft hat keine Auswirkungen auf die übrigen Toys“R“Us Landesgesellschaften außerhalb des Vereinigten Königreichs. Die ca. 1.600 Spielwarenfilialen des Unternehmens Toys“R“Us und Babies“R“Us auf der ganzen Welt, einschließlich aller Geschäfte in Großbritannien, sind für den Geschäftsbetrieb weiterhin wie gewohnt geöffnet und bieten ihre Serviceleistungen an. Kunden können auch weiterhin online in den Webshops www.toysrus.de / www.toysrus.at / www.toysrus.ch / www.toysrus.nl Spielzeug- und Babyprodukte einkaufen.

Dave Brandon, Chairman und Chief Executive Officer, sagte: „Im Rahmen des finanziellen Restrukturierungsprozesses haben wir beschlossen, Maßnahmen zu ergreifen, um unser Geschäft in Großbritannien finanziell auf eine stärkere Basis zu stellen. Durch den CVA-Prozess hoffen wir, die Genehmigung zur Restrukturierung unserer Verpflichtungen im Immobiliensegment zu erhalten, damit wir besser in unser britisches Geschäft investieren und das Kundenerlebnis weiter verbessern können. Wichtig ist, dass unsere Filialen und Aktivitäten in unseren anderen globalen Märkten von diesem Prozess nicht betroffen sein werden.“

Brandon fügte hinzu: „Wir sind zuversichtlich, dass wir die richtigen Schritte unternehmen, um sicherzustellen, dass die strahlenden Marken Toys“R“Us und Babies“R“Us für viele weitere Generationen in Großbritannien und auf der ganzen Welt weiterleben. Die heutige proaktive Maßnahme versetzt uns in die Lage, diese Ziele zu erreichen und sicherzustellen, dass unsere Kunden auch in der Weihnachtszeit und darüber hinaus mit Zuversicht bei uns einkaufen können.“

Im Rahmen des CVA-Prozesses in Großbritannien hat Toys“R“Us UK seinen Gläubigern einen Umstrukturierungsplan vorgelegt und wird in den nächsten 14 Tagen um die Genehmigung dieses Plans ersuchen. Wenn der CVA-Plan von den Gläubigern gebilligt und dann für wirksam erklärt wird, kann das britische Unternehmen mit einer effizienteren Geschäftsbasis die erfolgreiche Zukunft gestalten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Unternehmens unter www.toysrusinc.com/restructuring oder unter der gebührenfreien Info-Hotline des Unternehmens unter den folgenden Nummern im Ausland:

USA und Kanada: 844-794-3476
UK gebührenfrei 800: 0-800-014-8914
Deutschland: 0800-182-9016
Spanien Mobil Aktiviert: 900-984918
Portugal Mobil: 800-180-778
Frankreich: 805: 0805-080337
Polen: 0-0-800-141-0322
Australien 1300: 1-300-009-390
Österreich Mobil: 0800-802290
Schweiz Mobil: 0800-562-556
China: 400-120-4011

Toys“R“Us ist mit über 1.600 Märkten in 37 Ländern der weltweite Marktführer im Handel mit Spielwaren und Babyartikeln. Im deutschsprachigen Raum unterstreichen mehr als 90 Stores, sowie jeweils landeseigene Onlineshops die marktführende Rolle des Unternehmens auch in Zentraleuropa. Mit seinem breit gefächerten Angebot bekannter Hersteller- und leistungsstarker Eigenmarken aus den Bereichen Spielwaren, Multimedia, Outdoor und Baby führt Toys“R“Us das umfangreichste Sortiment der Branche. Durch attraktive Kundenvorteilsprogramme, hohe Servicestandards und Produktqualität zu günstigen Preisen bietet das Toys“R“Us Konzept den Kunden einen großen Mehrwert.

Besuchen Sie uns doch auch einmal im Internet unter www.toysrus.de

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Searchmetrics-Studie: Hat Google wirklich seine eigene Shopping-Integration in der EU bevorzugt?

Die Europäische Kommission ist sich sicher, Searchmetrics prüft nach und liefert eine eingehende Analyse der Performance in den Suchergebnissen für Google Shopping gegenüber führenden Shopping-Vergleichsdiensten in GBR, DE und FRA.

Berlin, 28. September 2017 – Nach der Milliardenstrafe der Europäischen Kommission wegen Wettbewerbsverstößen gliedert Google seine Shopping-Integration in ein eigenes Unternehmen aus, um weitere Strafen zu verhindern. Das neue Unternehmen soll nun gleichberechtigt mit allen Mitbewerbern um Werbeplätze in der Suchmaschine bieten. Das Urteil hat Google damit nicht akzeptiert: Der Antrag auf Aufhebung wird derzeit geprüft, was Jahre dauern kann. Die Frage steht also immer noch im Raum: Gewährte Google einen illegalen Vorteil für Google Shopping in den Suchergebnissen?

Eine neue Studie von Searchmetrics zeigt auf, dass die Anzeige der Google-Shopping-Elemente in den Suchergebnissen in den letzten 5 Jahren in Großbritannien, Deutschland und Frankreich im Durchschnitt um über 300 % gestiegen ist. Gleichzeitig ist die durchschnittliche Sichtbarkeit von Google-Shopping-Wettbewerbern, den großen Online-Vergleichsseiten*, um mehr als 50 % auf Desktop-Computern und fast 30 % auf Mobilgeräten gesunken.

Doch während diese Durchschnittszahlen eine gewisse Untermauerung für die Position der Europäischen Kommission bieten, stützen die Daten nicht alle ihre Behauptungen gegen Google und bedürfen einer detaillierteren Analyse, wie Marcus Tober, CTO und Gründer von Searchmetrics, erklärt: „Während die Aussagen der Europäischen Kommission ganz klar und einseitig sind, zeigen unsere Daten, dass diese Situation wohl sehr viel tiefgehender betrachtet werden muss. Die Performance in den Suchergebnissen von Google Shopping und seinen Mitbewerbern variiert erstens im Laufe der Zeit, zweitens von Land zu Land und drittens für einzelne Vergleichswebsites – und das ist nicht pauschal mit der These vereinbar, Google hätte konsequent und zielgerichtet alle Vergleichsdienste über alle Regionen benachteiligt.“

Tober führt weiter aus: „Darüber hinaus gibt es viele Faktoren, die sich auf die Sichtbarkeit der Vergleichsseiten auswirken könnten. Zum Beispiel haben wir einige Hinweise gefunden, dass, wie Google in seiner Verteidigung behauptet hat, ein Teil des Verlustes für die Vergleichsseiten mit einer wachsenden Popularität von dritten Parteien, etwa Verkaufsplattformen wie Amazon und eBay, verbunden sein könnte. Obwohl wir hier wieder unterschiedliche Ergebnisse für jedes Land sehen und es wahrscheinlich nicht so einfach ist, wie Google uns glauben machen will.“

Angesichts des Ausmaßes der EU-Maßnahmen, mit denen Google konfrontiert ist, und der potenziellen weiteren Konsequenzen für andere Bereiche nimmt die unabhängige Searchmetrics-Studie die wichtigsten Aussagen der Europäischen Kommission aber auch die Google-Stellungnahme kritisch unter die Lupe und analysiert, in welchem Umfang sie von den Searchmetrics-Daten gestützt werden. Aufgrund seiner Datenbank historischer Google-Suchergebnisse, der größten der Branche, ist das Unternehmen in der Lage, eine einzigartige Expertensicht zu bieten.

Die fünf wichtigsten Erkenntnisse aus der Analyse:

1) Es gab einen erheblichen Anstieg der Google-Shopping-Anzeigen in den Suchergebnissen
Zwischen März 2013 und Juni 2017 ist der Anteil der Desktop-Suchergebnisse, für die mindestens eine Google-Shopping-Anzeige (auch bekannt als Google-Produktlisten-Anzeigen) erscheint, in drei Ländern um insgesamt 327 % gestiegen. Es gab Anstiege von 386 % in Deutschland, 382 % in Großbritannien und 164 % in Frankreich. Dies basiert auf einer Analyse der Shopping-Anzeigen für etwa 1 Million Suchbegriffe (Keywords) pro Land, die Searchmetrics wöchentlich trackt.

Doch während der Gesamttrend einen Anstieg der Google-Shopping-Elemente über den Zeitraum aufzeigt, muss erwähnt werden, dass dieser hauptsächlich auf einen deutlichen Anstieg in Q1 2014 zurückzuführen ist, demgegenüber es zuletzt in Q2 2016 eine deutliche Abnahme gegeben hat. Dazwischen war der Prozentsatz der Keywords mit einem Google-Shopping-Element relativ stabil.

2) Die Desktop SEO Visibility der maßgeblichen Google-Konkurrenten der betreffenden Branche ist im selben Zeitraum insgesamt gesunken
Eine Analyse von je 10 großen Online-Vergleichsseiten in allen drei Ländern, die mit Google Shopping konkurrieren, zeigt, dass ihre zusammengefasste Google SEO Visibility** (auf Desktops) zwischen März 2013 und Juni 2017 um 58 % gesunken ist. In Frankreich mussten die führenden Vergleichsseiten einen Sichtbarkeitsverlust von 79 %, in Deutschland von 50 % und in Großbritannien
von 30 % hinnehmen. Für individuelle Wettbewerber gibt es von diesem durchschnittlichen Trend jedoch Ausnahmen.

3) Vergleichsseiten sind eher auf den Seiten 4 oder 5 von Google zu finden, auf denen Suchende selten landen
Rund die Hälfte aller Inhalte der großen Vergleichsseiten in den Desktop-Suchergebnissen in Deutschland und Frankreich sind auf Seite 4 und 5 von Google zu finden, auf denen sie von Suchenden deutlich seltener gefunden werden. In Großbritannien sind das 42,3 %. Auf Seite 1 hingegen werden nur 6,6 % in Frankreich, 11,1 % in Deutschland und 16,9 % in Großbritannien angezeigt.

Im Gegensatz dazu erscheinen Google-Shopping-Anzeigen in der Regel auf der ersten Seite – entweder ganz oben oder an der Seite der organischen Suchergebnisse. Das Ergebnis einer Studie ergab, dass sich 92 % des organischen Traffics aus Seite-1-Ergebnissen ergibt.

Allerdings ist seit Januar 2015 der Prozentsatz der Keyword-Rankings auf den Seiten 4 und 5 für die Wettbewerber-Websites gesunken, während die Rankings auf den Seiten anteilig 1, 2 und 3 leicht gestiegen sind.

4) Amazon und eBay könnten zum Sichtbarkeitsverlust der Vergleichsseiten
beigetragen haben
Eine Verteidigung von Google gegen die Anschuldigungen der EU-Kommission ist, dass die rückläufige Performance der Vergleichsseiten in den Suchergebnissen auf den zunehmenden Erfolg von Plattformen wie Amazon und eBay zurückzuführen sei und nicht auf einen unfairen Vorteil für Google Shopping.

In Frankreich hat sich die zusammengefasste Sichtbarkeit von Amazon.fr und eBay.fr in den Suchergebnissen erhöht, während die Sichtbarkeit der Vergleichsseiten fiel, was für die Verteidigung von Google spricht.

In Deutschland blieb die zusammengefasste Sichtbarkeit von Amazon.de und eBay.de stabiler als die der deutschen Vergleichsseiten. Doch im Jahr 2013 und im ersten Halbjahr 2014 zeigten die beiden Online-Marktplätze Sichtbarkeitsgewinne, während die der Vergleichsseiten sank.

In Großbritannien gab es keine erkennbare Beziehung zwischen dem Wachstum der Sichtbarkeit von Amazon.de und eBay.de und dem der Vergleichsdienste.

5) Mobile Trends: Google-Shopping-Einbindungen stiegen, während die zusammengefasste Sichtbarkeit der Vergleichsdienste gefallen ist
Die Searchmetrics-Analyse der mobilen Suchergebnisse von Februar 2015 bis Juni 2017 ergab, dass die Anzahl der Keywords, für die mindestens ein Google-Shopping-Element angezeigt wurde, zusammengefasst um 307 % für die drei Länder angestiegen ist.

Im selben Zeitraum zeigt die mobile Sichtbarkeit der Google-Shopping- Wettbewerber zusammengefasst einen Rückgang von 28 %. Wobei dieser sich aus Sichtbarkeitsanstiegen von 16 % und 11 % in Frankreich und UK und einem Sichtbarkeitsverlust von 33 % in Deutschland zusammensetzt.

Die vollständige Studie „SERP INTEGRATION STUDY: GOOGLE SHOPPING, Untersuchung einer möglichen Auswirkung von Google Shopping auf die organische Sichtbarkeit der Shopping-Vergleichsseiten“ kann auf Englisch hier heruntergeladen werden: http://www.searchmetrics.com/knowledge-base/shopping-study-2017/.

* Die Online-Vergleichsseiten, die in die Analyse aufgenommen wurden, sind:
UK: mysupermarket.de, pricerunner.de, ciao.de, kelkoo.de, idealo.de, megashopbot.com, bizrate.de, preischecker.de, shopzilla.co.uk, preisgrabber.de
Frankreich: leguide.com, ciao.fr, idealo.fr, touslesprix.com, kelkoo.fr, shopping.com, i-comparateur.com, achetezfacile.com, nextag.fr, webmarchand.com
Deutschland: idealo.de, billiger.de, ciao.de, dooyoo.de, preissuchmaschine.de, guenstiger.de, preis.de, geizkragen.de, nextag.de, twenga.de

** Wie die Desktop- und mobile Suchsicht in der Analyse gemessen wird
Das Maß der Sichtbarkeit, die in der Analyse verwendet wird, ist der Searchmetrics SEO Visibility Score, ein Index-Wert, der misst, wie prominent eine Website in den Suchergebnissen erscheint. Es basiert auf den Desktop und mobilen organischen Rankings der Keywords, die Searchmetrics in jedem Land jeder Woche trackt. Die Berechnung für die SEO Visibility basiert auf:
– der Anzahl der Zeiten, in denen eine Domain in den Suchmaschinen-Ergebnisseiten (SERPs) über das Keyword-Set erscheint
– seiner Prominenz innerhalb dieser SERPs (eine höhere Rangfolge entspricht einer höheren Sichtbarkeit)
– der Wettbewerbsfähigkeit des Keywords (höhere Suchvolumina entsprechen einer höheren Sichtbarkeit)

Über Searchmetrics
Searchmetrics ist Ihr Wegweiser für die Entwicklung von Content, der den Such-Intentionen von Nutzern entspricht – auf Basis der Deep-Learning Insights der Searchmetrics SuiteTM und Searchmetrics Content Experience.

Search hat sich zu einem datengetriebenen Bereich entwickelt, der leistungsstarke Lösungen benötigt, um Unternehmen durch Recherche, Entwicklung und Optimierung relevanter Online-Inhalte zu führen. Searchmetrics bietet eine weltweit führende SEO- und Content-Performance-Plattform an und verlässt sich nicht auf die Daten von Dritten. Unsere historische Datenbank umfasst fünf Jahre und hält über 250 Milliarden ständig aktualisierte Marktinformationen bereit. Damit verschafft Searchmetrics seinen Kunden einen enormen Wissensvorsprung und hilft ihnen, neue Geschäftspotenziale zu identifizieren.

Searchmetrics bietet Unternehmen, Agenturen, SEO-Teams oder Content Marketern Vorschläge für die Konzeptionierung, Identifikation und Optimierung relevanter Inhalte. Die Analysen machen deutlich, welche Inhalte in verschiedenen Ebenen wie organischen oder bezahlten Suchergebnissen sowie sozialen Netzwerken am besten funktionieren, wie der eigene Webauftritt aufgestellt ist und wie die Inhalte eines Unternehmens im Vergleich zum Wettbewerb performen.

Darüber hinaus ist die von Searchmetrics definierte SEO Visibility ein verlässlicher Indikator für die Sichtbarkeit von Websites in organischen Rankings von Suchmaschinen. Mehr als 100.000 Nutzer weltweit arbeiten mit Searchmetrics, darunter namhafte Marken wie etwa T-Mobile, eBay, Siemens und Zalando. Sie alle vertrauen auf Searchmetrics und 12 Jahre Produktinnovationen, um das Beste aus ihrer Online-Performance herauszuholen.

Searchmetrics hat Standorte in Berlin, San Mateo, New York und London und wird von der Verlagsgruppe Holtzbrinck und den renommierten Risikokapitalgesellschaften Iris Capital und Verdane Capital unterstützt.
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Erkenntnisse teilen und den Markt vorantreiben

Die drei größten SmartHome Verbände Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens arbeiten jetzt Hand in Hand

Erkenntnisse teilen und den Markt vorantreiben

von links nach rechts: Adam Simon, Günther Ohland, Benoît Van den Bulcke

Am Montag, den 4. September 2017 haben die drei größten SmartHome Verbände Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens ihre Kooperationsvereinbarung im Rahmen der IFA in Berlin unterzeichnet. Das gemeinsame Ziel: Die Entwicklung der SmartHome Branche voranzutreiben und den europaweit wachsenden Anforderungen der Nutzer und Endkunden gerecht zu werden.

Mit dem sehnlich erwarteten Launch von Google Home und dem über ganz Europa hinweg gefeierten Amazon Echo erkennen Privatleute und Unternehmen die Möglichkeiten, die Connected Home Systeme bieten können. Tatsächlich wird für den SmartHome M2M (Machine to Machine) Markt eine Wachstumsrate von fast 50% im Zeitraum von 2015-2019 vorausgesagt.

Als Reaktion auf diese Prognose haben sich der SmartHome Initiative Deutschland e. V. (SHD), die UK“s Smart Homes & Buildings Association (SH&BA) und die Federation Franaise de Domotique (FFD) zu einem Europakommittee zusammen getan, um gemeinsame Aktionen ins Leben zu rufen und Vorgehensweisen optimal miteinander abstimmen zu können.

Alle drei Verbände setzen sich seit über einem Jahrzehnt für die SmartHome Branche ein, haben das SmartHome Ökosystem in ihren Ländern erfolgreich vorangetrieben und repräsentieren gemeinsam mehr als 600 Mitgliedsfirmen, darunter Hersteller, Einzelhandel, Großhandel, Softwarehersteller, Sys-temintegratoren, Telekommunikationsanbieter und Energielieferanten.

Verbandsvorstände und zahlreiche Mitglieder der drei SmartHome-Verbände sind bekannte Größen im jeweils inländischen Markt. Länderübergreifend bestehen zahlreiche gemeinsame Themen, die zu der Entscheidung geführt haben, die Anstrengungen künftig zu koordinieren und zusammen durchzusetzen.

„Wir arbeiten bereits seit zwei Jahren zusammen, daher ist dieser offizielle Zusammenschluss der logische nächste Schritt, um das SmartHome-Marktwachstum zu fördern. Die Märkte enden nicht an der Landesgrenze – unser höchstes Ziel ist es, ein europaübergreifendes Forum für unsere Mitglieder ins Leben zu rufen, um voneinander zu lernen, allgemein gültige Standards zu erarbeiten und Wege zu finden, um den Umsatz ihrer Produkte und Dienstleistungen zu steigern,“ sagte Adam Simon, Vorsitzender der UK“s Smart Homes & Buildings Association.

„Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam die zentralen SmartHome Herausforderungen zu meistern: Damit meine ich etwa, Energiekosten zu senken, ohne, dass der Wohn-Komfort darunter leiden muss. Damit meine ich auch die Verbesserung der häuslichen Pflege Älterer. Weitere Beispiele sind Smart Meter, umweltfreundliche Initiativen und die Integration eines Heims in eine „Smart City“, sagte Franois-Xavier Jeuland, Vorsitzender des Federation Franaise de Domotique.

„Die drei Länderorganisationen sind nun Mitglieder bei den jeweiligen anderen Partnern. Das eröffnet den direkten Zugang zu neuen Informationsquellen. Auf diese Weise schaffen wir einen grenzenlosen Austausch von Ideen und best practices in den drei stärksten SmartHome Ländern Europas. Selbstver-ständlich ist unsere Zusammenarbeit nicht auf die drei Länder begrenzt sondern offen für andere Euro-päische Länder“ sagte Günther Ohland, Vorstandsvorsitzender des SmartHome Initiative Deutschland e. V.

Der SmartHome Initiative Deutschland e.V. ist ein bundesweit arbeitender Verband. Sein Hauptziel ist es, die Akteure der SmartHome Branche zu vernetzen und bei deren Arbeit zu unterstützen. Außerdem geht um es Aufklärungsarbeit rund um das Thema SmartHome, SmartLiving, SmartBuilding und AAL.

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Britische Arbeitnehmer auf dem Sprung

Aktuelles Randstad Arbeitsbarometer untersucht Auswanderbereitschaft

Britische Arbeitnehmer auf dem Sprung

Die Mehrheit der 25- bis 44-Jährigen in Großbritannien wäre bereit, für den Job auszuwandern.

In Großbritannien wären 55% aller Arbeitnehmer dazu bereit, dauerhaft in ein anderes Land zu ziehen, um dort in ihrem bevorzugten Beruf arbeiten zu können. Im europäischen Vergleich liegt die Insel damit weit über dem Durchschnitt, wie das aktuelle Randstad Arbeitsbarometer zeigt. Der vor einem Jahr beschlossene Brexit und die Unsicherheit, wie sich dieser auf den Arbeitsmarkt auswirkt, könnten hier bereits ihre Folgen zeigen.

Die Briten sind sogar eher bereit auszuwandern als die von hoher Arbeitslosigkeit betroffenen Griechen (53%) und nur ein paar Prozentpunkte hinter Italien (59%) und Spanien (60%). Besonders unter den 25- bis 45-Jährigen haben viele Briten mental bereits die Koffer gepackt. 67% wären bereit, für den Job auszuwandern – das ist Spitze in Europa. Wie groß die Angst vor der Arbeitslosigkeit ist, unterstreicht eine andere Zahl. 64% der Arbeitnehmer in Großbritannien würden ein geringeres Gehalt oder eine niedrigere Position akzeptieren, wenn sie dadurch ihren Job behielten. Weltweit kommt keines der
32 anderen Länder, die in der Studie berücksichtigt wurden, an diesen Wert heran.

„Die Angst vor den Folgen des Brexits hat die britischen Arbeitnehmer längst erreicht. Sie nehmen die Prognosen ernst, nach denen zehntausende Stellen gestrichen und einige von Londons größten Unternehmen in andere Metropolen umziehen könnten. Ein großer Teil scheint zumindest gedanklich mit Alternativen zu spielen, um den anstehenden Veränderungen zu entgehen. Deutschland könnte als starker Banken-Standort davon profitieren und höher Qualifizierte aus dem Finanzsektor anziehen“, meint Petra Timm, Director Group Communications bei Randstad Deutschland.

Über die Online-Umfrage
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und rund 500 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro (2016) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit knapp 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 20,7 Milliarden Euro (Jahr 2016), über 620.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 5.800 Niederlassungen in 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Sourceright und Randstad Outsourcing. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.

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Besitzen Sie eine co.uk-Domain? Dann erhalten Sie eine Uk-Domain zwei Jahre kostenfrei

Besitzen Sie eine co.uk-Domain? Dann erhalten Sie eine Uk-Domain zwei Jahre kostenfrei

Die Uk-Domain ist das jüngste Mitglied der Uk-Domainfamilie (Bildquelle: Nominet)

Die Nutzer konnten früher nur uk-Domains auf dem Third Level registrieren. Beispiel: com-domains.org.uk.

Die Domainfamilie aus Großbritannien hat inzwischen ein neues Familienmitglied: NOMINET hat uk-Domains auf dem Second Level eingefüht. Beispiel: Business.uk. Das Motto der Kampagne von NOMINET lautete: „Je kürzer-desto schärfer.“ Die uk-Domains auf dem Second Level sind kürzer- und daher merkfähiger. Die Merkfähigkeit ist ein entscheidender Faktor bei dem Marketing einer Webseite.

Inhaber von .co.uk-Domains können bis 2019 das Recht geltend machen, bevorzugt die Schwesterdomains unter der kurzen.uk zu registrieren. Wenn sie von diesem Recht nicht Gebrauch machen, kann jeder diese Domains unter .uk registrieren. Für Domaininhaber von Namen unter offiziellen Subdomains wie .org.uk, me.uk, ltd.uk, plc.uk etc. gilt dieses Vorrecht nur, wenn niemand den gleichen Namen unter co.uk registriert hat. Das Vorrecht ist an die Domain, nicht an den Inhaber gebunden, so daß es im Fall der Veräußerung der Domain auf den Käufer mitübergeht.

Damit Sie Ihr Recht nicht verlieren, die Schwester-Domain zu erhalten, macht NOMINET-Mitglied Secura folgenden Vorschlag:

Sie können die Schwester-Domains unter .uk zwei Jahre kostenfrei registrieren.

Anschließend zahlen Sie die normale Domaingebühr.

Hans-Peter Oswald von Domainregistry.de erläutert: „Es ist für Unternehmen ratsam, wenn möglich, sich den eigenen Namen, wichtige Marken etc. unter alle englischen Domains zu sichern – mindestens unter den co.uk-domains, org.uk-domains als auch unter den kurzen uk-domains. Es kann eine brisante Situation entstehen, wenn ein Mitwettbewerber beispielsweise mit dem gleichen Namen unter .uk Konkurrenz macht.“

Wenn Sie sich für eine Domain interessieren, die jemand anders gehört, aber Sie die Domain haben wollen, können Sie den Monitoring-Service des ICANN Registrars Secura in Anspruch nehmen.

Kürzlich kam zu der beachtlichen Liste der überwachten Domains auch die uk-domains hinzu. Die uk-Domains sind nach den de-Domains die zweitgrößte Länder-Domain der Welt.

Marc Müller
http://www.domainregistry.de/uk-domains.html
http://www.domainregistry.de/monitor-domains.html

Abdruck und Veroeffentlichung honorarfrei! Der Text
kann veraendert werden. Weitere gemeinfreie Fotos können angefordert werden.

Secura GmbH ist ein von ICANN akkreditierter Registrar für Top Level Domains. Secura kann generische Domains registrieren, also z.B..com, .net etc. und darüber hinaus fast alle aktiven Länder-Domains registrieren.

Secura gewann 2016 den Ai Intellectual Property Award „als Best International Domain Registration Firm – Germany“. Beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ wurde Secura als Innovator qualifiziert und wurde beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ im Bereich e-commerce auch als einer der Besten ausgezeichnet. Beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2012 und beim Industriepreis 2012 landete Secura GmbH unter den Besten. Beim HOSTING & SERVICE PROVIDER AWARD 2012 verfehlte Secura nur knapp die Gewinner-Nomierung.

Seit 2013 ist Secura auch bei den Neuen Top Level Domains sehr aktiv. Secura meldet Marken für die Sunrise Period als Official Agent des Trade Mark Clearinghouse an.

Kontakt: Secura@domainregistry.de
http://www.domainregistry.de

ICANN-Registrar Secura GmbH
Hans Peter Oswald
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50858 Köln
Germany
Phone: +49 221 2571213
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Privatinsolvenz in Großbritannien und Brexit

EU-Mitgliedschaft-Referendum: Die Auswirkungen des Brexit auf das Privatinsolvenzverfahren für Deutsche in England

Privatinsolvenz in Großbritannien und Brexit

Auswirkungen des Brexit auf das Privatinsolvenzverfahren für Deutsche in England

Spätestens seit den Abstimmungen des britischen Unterhauses vom 8.2.2017 und des Oberhauses vom 13.3.2017, in denen das Ergebnis des EU-Mitgliedschaft-Referendums vom 23.06.2016 offiziell angenommen wurde, steht fest, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlassen wird. In den vergangen Jahren nutzten viele Deutsche, die insolvent geworden waren, England als Ort um sich möglichst schnell von ihren Schulden zu befreien und damit einen anschließenden Neubeginn zu ermöglichen. Durch den bevorstehenden Austritt des Vereinigten Königreiches ist das Fortbestehen dieser Möglichkeit ungewiss.

Insolvenzrecht: Der Vorteil der englischen Restschuldbefreiung

Das englische Recht bietet im Vergleich zum deutschen Insolvenzrecht einen entscheidenden Vorteil: Die Restschuldbefreiungsperiode dauert in England lediglich sechs bis zwölf Monate, während diese in Deutschland gemäß § 300 Abs. 1 Nr. 1 InsO drei bis fünf Jahre beträgt. Dieser unterschiedliche Umgang mit der Insolvenz lässt sich historisch und sprachlich verstehen.

Das deutsche Recht entstammt dem antiken römischen Recht.

Letzterem zufolge traf einen zahlungsunfähigen Schuldner neben dem wirtschaftlichen Ruin auch der gesellschaftliche Ruin, Infamie genannt. Eine Ausnahme konnte hierbei nur im Falle einer unverschuldeten Zahlungsunfähigkeit durch komplettes Überschreiben des aktuellen und zukünftigen Vermögens an die Gläubiger durch die Lex Iulia erwirkt werden. Auch sprachlich wird dem insolventen „Schuldner“, der eine „Schuld schuldet“, ein Verschulden vorgeworfen.

Das englische Recht, ist als Common Law-System nicht primär vom römischen Recht abgeleitet.

Sprachlich, wird die Schuld als „owing a debt“ neutral beschrieben. Die rechtliche Auswirkung dieses unterschiedlichen Umgangs mit der Zahlungsunfähigkeit findet sich in der obig beschriebenen Dauer der Restschuldbefreiungsperiode wieder.

In Deutschland soll der Schuldner aus der Zahlungsunfähigkeit herausgeführt werden, indem er mehrere Jahre nur das pfändungsfreie Einkommen erhalten kann, während in England der insolvente Schuldner nach einer viel kürzeren Periode zur Wiederherstellung des Rechtsfriedens wieder an der Volkswirtschaft teilnehmen soll.

Europäische Verordnung Insolvenzverfahren

Seit dem Inkrafttreten der europäischen Verordnung über Insolvenzverfahren (EUInsVO) am 29. Mai 2000 ist gemäß Art. 12 EUInsVO eine universelle Entschuldung durch ein Insolvenzverfahren in einem Mitgliedsstaat der EU möglich. Aus diesem Grund verlegen viele privatinsolvente Schuldner ihren Wohnsitz von Deutschland nach England, wo sie, nachdem sie dort zwischen dreieinhalb und sechs Monaten gelebt haben, einen Insolvenzantrag stellen können.

Nach der Entschuldungsperiode können die Schuldner spätestens zwölf Monate später komplett legal von allen Restschulden befreit nach Deutschland zurückkehren und einen Neuanfang starten.

Die Auswirkung des Brexit auf das Privatinsolvenzverfahren – Restschuldbefreiung

Jetzt, wo das Vereinigte Königreich die Europäische Union jedoch verlassen möchte, stellt sich aufgrund des Beginns des Trennungsprozesses die Frage, inwieweit die vorstehend beschriebene Restschuldbefreiung in England vom Brexit betroffen sein wird.
Vorab muss festgestellt werden, dass durch die zweijährige Verhandlungsdauer über die Einzelheiten des EU-Austritts, gemäß Art. 50 Abs. 2 und 3 EUV, mit dem tatsächlichen EU-Austritt des Vereinigten Königreichs, vorbehaltlich weiterer Verzögerungen der Abgabe der Austrittserklärung durch die britische Regierung, nicht vor März 2019 zu rechnen ist. Bis dahin, so bestätigte es der Insolvency Service des High Court of Justice in London, bleibt die Entschuldung in England ohne weiteres möglich. Ungewiss bleibt, was nach dem tatsächlichen Austritt passieren wird. Fest steht, dass gemäß Art. 50 Abs. 3 EUV Verträge und Verordnungen der EU keine Anwendung mehr auf das betroffene Land finden werden und somit auch die Restschuldbefreiung in England nicht mehr gemäß Art. 12 EUInsVO eine automatische Schuldbefreiung in der EU bedeuten wird.

Europäischer Binnenmarkt – Lossagung von der EU

Der Chancellor of the English High Court of Justice, Sir Geoffrey Vos, erklärte, dass die britische Regierung sich darum bemühen werde, bei den Austrittsverhandlungen eine Regelung zu finden, wonach die Möglichkeit der universellen Restschuldbefreiung in England weiterhin bestehen soll. Die Erfolgsaussichten dieser Bemühungen sind indes ungewiss. Die britische Premierministerin Theresa May erklärte in ihrer Grundsatzrede vom 17.01.2017, dass es einen „harten Brexit“ geben werde. Dies bedeutet, dass das Vereinigte Königreich auch den europäischen Binnenmarkt verlassen soll und sich komplett von der EU lossagen wird.

In Reaktion hierauf erklärte die EU dass, so der damalige deutsche Wirtschaftsminister und heutige Außenminister Sigmar Gabriel, es kein „Rosinenpicken“ beim EU-Austritt geben werde. Die Bereitschaft der EU der britischen Regierung entgegen zu kommen, dürfte also eher gering sein. Dennoch würde eine solche Vereinbarung auch im Interesse der verbleibenden EU-Staaten sein, da ansatzweise Gesetzeskompatibilität in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung von großem Nutzen ist. Es bleibt daher abzuwarten, inwieweit hier eine Vereinbarung im Rahmen der Austrittsverhandlungen getroffen werden wird.

Alternativen für den Fall einer ausbleibenden Einigung mit der EU

Sollte es im Rahmen der Trennungsverhandlungen zu keiner Einigung zwischen Großbritannien und der Europäischen Union kommen, wäre ein Privatinsolvenzverfahren nach englischem Recht mit anschließender und für die EU geltenden Restschuldbefreiung für EU-Bürger rechtlich nicht möglich. Gleichwohl bieten sich für privatinsolvente Deutsche trotzdem einige Alternativen an. So ist beispielsweise in der Republik Irland das Insolvenzrecht weitgehend deckungsgleich mit dem englischen Verfahren, sodass hier eine zügige Befreiung von Schulden im Zuge eines Insolvenzverfahrens weiterhin möglich sein wird. Auch in anderen Ländern der EU, wie beispielsweise in Spanien oder Frankreich, ist eine relativ schnelle Restschuldbefreiung möglich.

Fazit: Restschuldbefreiungsperiode in EU Ländern – Trennungsverhandlungen und Einigung zwischen Großbritannien und der EU betrifft das Privatinsolvenzverfahren.

Die Zukunft der Restschuldbefreiung durch ein Insolvenzverfahren in England bleibt zunächst ungewiss. Obwohl diese Möglichkeit zumindest bis voraussichtliche März 2019 bestehen wird, bleibt unklar, inwieweit eine Regelung für die Zeit nach dem eigentlichen EU-Austritt getroffen werden wird. Es verbleiben jedoch, unabhängig von den Resultaten der Austrittsverhandlungen, dennoch für zahlungsunfähige Deutsche Möglichkeiten der zügigen Restschuldbefreiung. Ratsuchende oder Interessierte sollten sich im Zweifelsfall an eine spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei wenden.

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Wirtschaftsausblick 2017: Deutschland optimistisch, Spanien und Großbritannien im Stimmungstief

Aktuelles Randstad Arbeitsbarometer befragt Arbeitnehmer, wie sie die Wirtschaftsaussichten für 2017 bewerten.

Wirtschaftsausblick 2017: Deutschland optimistisch, Spanien und Großbritannien im Stimmungstief

So blicken Arbeitnehmer laut Randstad Arbeitsbarometer ins neue Jahr 2017.

Die Arbeitnehmer in Deutschland blicken zuversichtlich ins neue Jahr. 54 Prozent der Befragten rechnen damit, dass sich die Wirtschaftssituation auch im nächsten Jahr verbessern wird, so das Ergebnis des aktuellen Randstad Arbeitsbarometers. Doch nicht überall in Europa sind die Arbeitnehmer so optimistisch. In Spanien und Großbritannien hat sich Ernüchterung breit gemacht.

Nach dem Brexit herrscht bei den Briten deutlich Katerstimmung. Rechneten 2015 noch 63 Prozent der Befragten in Großbritannien mit einer Verbesserung der Wirtschaftssituation, sind es jetzt nach dem Votum für den Austritt aus der EU nur noch 47 Prozent – und das obwohl der wirtschaftliche Aufschwung der Insel erklärtes Ziel der Brexitbefürworter war.

Auch die Spanier sind wenig zuversichtlich. Nur noch 48 Prozent glauben an einen Aufschwung, fast die Hälfte weniger als vor einem Jahr (88 Prozent). Das Ergebnis verwundert, denn die Wirtschaftszahlen sagen laut Auswärtigem Amt etwas anderes. Spaniens Wirtschaft ist im Aufbruch, das Wachstum war im Herbst sogar stärker als in Deutschland. Auch die Erwerbslosenquote sank im September auf 19,3 nach 21,4 Prozent im August. „Das sind positive Veränderungen, in den Augen der Befragten aber wohl nur kleine Schritte. Gefühlt scheint sich die verbesserte Wirtschaftslage in Spanien noch nicht auf den einzelnen auszuwirken. In Deutschland ist die Wirtschaftslage dagegen seit vielen Jahren stabil. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich immer mehr zum Bewerbermarkt, was in den unterschiedlichsten Branchen deutlich zu spüren ist“, so Petra Timm, Director Group Communications bei Randstad.

Über die Online-Umfrage
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 57.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 1,97 Milliarden Euro (2015) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland.. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit rund 45 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 19,2 Milliarden Euro (Jahr 2015), über 500.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 4.400 Niederlassungen in rund 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Managed Services und Randstad Outsourcing. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.

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Studie Industrie 4.0 im globalen Kontext: So kann die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit gelingen

Studie Industrie 4.0 im globalen Kontext: So kann die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit gelingen

(Mynewsdesk) Wie eine internationale Zusammenarbeit in der Industrie 4.0 aussehen kann, analysiert acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften in der heute veröffentlichten Studie „Industrie 4.0 im globalen Kontext: Strategien der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern“. Die Studie wird heute in München auf einer gemeinsamen Konferenz von Münchner Kreis und acatech vorgestellt. Sie beleuchtet auf Basis von Experteninterviews in Deutschland, China, Japan, Südkorea, Großbritannien und den USA, an welchen Stellen internationale Kooperationen sinnvoll sind und wie sie etabliert werden können.

Industrie 4.0 steht rund um den Globus auf der industriepolitischen Agenda. Doch die Ansätze und Erwartungen in den Industrieländern unterscheiden sich. Eine interdisziplinäre Projektgruppe der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften hat sie untersucht. „Industrie 4.0 braucht länderübergreifende Kooperation. Sie ist eine notwendige Grundlage für die vernetzte Wertschöpfung und eine Chance für die internationale Entwicklungszusammenarbeit. Wir geben Unternehmen, Organisationen und Politik eine verlässliche Informationsquelle für entsprechende Verhandlungen an die Hand“, sagt acatech Präsident Henning Kagermann.

Die Expertengruppe hat mit über 150 Fachleuten aus Deutschland, China, Japan, Südkorea, Großbritannien und den USA ausführliche Interviews geführt. Diese Länder sind bedeutende Standorte für die Industrie 4.0 und damit mögliche Kooperationspartner. Die Ergebnisse der Befragung zeigen ein länderübergreifendes Bewusstsein gegenüber der Bedeutung von Industrie 4.0, aber auch deutliche Unterschiede in der Schwerpunktsetzung. Produktionsoptimierung zählen Expertinnen und Experten rund um den Globus sehr häufig zu den größten ökonomischen Chancen der Industrie 4.0 (zwischen 79 Prozent in Deutschland und 60 Prozent in China). Sehr unterschiedlich sind dagegen die Einschätzungen, welche Rolle eine verbesserte Kundenbetreuung durch Industrie 4.0 spielt: In China, Südkorea und den USA nannten sie zwischen 51 und 55 Prozent als große Chance der Industrie 4.0, in Deutschland, Großbritannien und Japan waren es dagegen nur 29 bis 38 Prozent. Henning Kagermann: „Wir denken in Deutschland bei Industrie 4.0 immer noch zu sehr von den Produkten und Maschinen her und zu wenig von der Seite der Nutzer und seinen Bedürfnissen ausgehend.“

Das größte ökonomische Risiko sehen die Befragten aller Länder in der Datensicherheit (zwischen 55 Prozent in Deutschland und 77 Prozent in China). 78 Prozent der Befragten in Deutschland und sogar 91 Prozent in Südkorea glauben, dass die Entwicklung gemeinsamer Standards nicht schnell genug vorankommt. Dagegen glaubt dies in den USA (38 Prozent) und in China (30 Prozent) nur eine Minderheit. Gemeinsame Standards erfordern Kooperationen, doch auch hier sehen die befragten Expertinnen und Experten Risiken: Dabei steht länderübergreifend der Datenschutz im Vordergrund. In Deutschland wird darüber hinaus auch die Gefahr von Wissensabfluss als ein wesentliches Risiko gesehen (75 Prozent). Während dies beispielsweise in Südkorea nur 20 Prozent angaben. Die Offenlegung und den dadurch befürchteten Verlust von Kernkompetenzen bewerten insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als kritisch. „KMU haben die größte Sorge um den Schutz von Knowhow, weil sie zumeist in wenigen, spezialisierten Bereichen führend sind. Den internationalen Schutz von Daten und geistigen Eigentum müssen die politischen Verhandlungspartner deshalb weiterentwickeln“, erklärt Henning Kagermann.

Im Bereich der Standards sprechen sich die Autoren der Studie gegen Silolösungen aus. Henning Kagermann: „Auf lange Sicht werden sich offene Standards durchsetzen, die von vielen Playern genutzt und weiterentwickelt werden. Mit proprietären Systemen lässt sich eine marktbeherrschende Position nur kurzfristig absichern.“

Die Studie formuliert für deutsche Unternehmer Dos & Don´ts bei Kooperationen zwischen den sechs betrachteten Industrienationen. China beispielsweise ist als Multiplikator für Standards der Industrie 4.0 ein wichtiger Partner. Bei einer Zusammenarbeit mit Südkorea müssen große Mischkonzerne (Chaebols) als Kooperationspartner und Eintrittstor in den Markt gewonnen werden. Die USA sind sehr stark in der Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle in den Bereichen Internet, Software und Service. Deutschland ist dagegen traditionell stark im Maschinenbau. Beides ergänzt sich. Mit Blick auf Kooperationen mit US-amerikanischen Softwarefirmen rät die Studie jedoch, nicht die Kontrolle über die Industrie 4.0 aus der Hand zu geben.

An der durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Studie haben sich neben acatech weitere Partner beteiligt: das Heinz Nixdorf Institut der Universität Aachen, das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH und die TU Darmstadt.

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Vom Entschlüsseln und dem Kilt

Neue Edinburgh-Bücher der Curso/Citytravelreview Absolventen erzählen den Lesern von Schottlands Mystik und Moderne

Vom Entschlüsseln und dem Kilt

Cover „Unlocking Edinburgh“

Ideale Begleiter auf Ihren Reisen in die schottische Hauptstadt Edinburgh kommen von den Absolventinnen der CTR Trainingsprogramme. Tiefgründig aber locker präsentieren unsere Studierenden ihre Entdeckungen. Vom historischen Edinburgh bis hin zu Edinburghs moderner Seite ist alles dabei. So oft wie möglich wird versucht eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart zu bauen. Die historischen und die kulturellen Schlüssel zu finden. Die Schlüssel für den Mainstream und die Alternativen. Statt nur an der Oberfläche zu kratzen, bieten die Bücher mit einer Mischung aus Sightseeing, Nightlife und vielem dazwischen viel Abwechslung. Wir wagen einen Blick zurück in Edinburghs dunkle Geschichte mit blutigen Kämpfen, durchtriebenen Intrigen und mächtigen Königinnen und Königen. Der mittelalterliche Charme wird in den verwinkelten Gässchen und der spektakulären Architektur in Edinburghs altem Stadtkern zu neuem Leben erweckt. Hier wurden nicht nur Klassiker der Literatur geschrieben, die Harry Potter Reihe aus der Taufe gehoben oder das jährlich stattfindende Kult-Festival Royal Edinburgh Tattoo ausgetragen. Heute steht Edinburgh auch für Popkultur und Moderne. Für Musik, moderne Kunst und Architektur.

Also raus aus dem Uni-Alltag und hinein in Schottlands Kultur. Im März 2017 bietet das Praktikumsprogramm Reisejournalismus von CTR Studierenden und Interessierten erneut die Möglichkeit, in Schottlands Hauptstadt Edinburgh reise-journalistische Erfahrungen zu sammeln, ihre Englischkenntnisse zu verbessern und die schottische Kultur lieben zu lernen. Ziel des vierwöchigen Projekts ist die gemeinsame Erstellung eines Reise-Guidebuchs, das die CTR Absolventen an der Uni präsentieren oder als Referenz während der weiteren Karriere angeben können. Engagement, Eigeninitiative und Teamspirit sind gefordert. Die bunt zusammen gewürfelte Gruppe aus internationalen Studierenden arbeitet auch im Team. Ohne Konkurrenzdruck hilft jeder jedem bei der Umsetzung der eigenen Ideen. Es wird gemeinsam diskutiert und entwickelt, die Stadt erkundet sowie an Workshops und Meetings teilgenommen.

In Edinburgh werden die Studierenden von schottischen Lektoren, Journalisten, Grafikern und Projektmanagern begleitet, die Edinburgh im Detail kennen und beim Schreiben, Editieren und Layouten unterstützend anleiten. Alle Studierenden bekommen von den Fachleuten ein persönliches Feedback, Anregung und Unterstützung in englischer Sprache – ob bei der Themenfindung, der Umsetzung oder der grafischen Gestaltung.

Thematisch werden umfassende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Jeder kann sich bei der Themenfindung aber auch an seinen persönlichen Interessen orientieren, frei entfalten und seine Ideen kreativ umsetzen. Als weitere Unterstützung wird nachmittags auf Exkursionen zusammen mit fachkundigen Teamleitern die Stadt erkundet und vereinbarte Gesprächstermine wahrgenommen. Es gilt für die Studierenden aber auch, eigene spannende Themen zu finden, über die berichtet wird. So liegt zum Projektabschluss ein Reise-Guidebuch vor, das fachlich und sprachlich überzeugt.

Das nächste CTR Trainingsprogramm, Reisejournalismus am Standort Edinburgh, findet im März 2017 statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, schnell sein kann sich lohnen.

* die neuesten Reiseguide-Bücher aus Edinburgh in Auszügen zur Ansicht:
Unlocking Edinburgh
Beyond the Kilt

* weitere Infos rund um den Projektstandort Edinburgh finden Sie hier.

* jetzt für das März Projekt in Edinburgh bewerben via Website oder per E-Mail.

CTR / Curso führt reise-journalistische Programme CTR in Edinburgh, Berlin, Madrid, Lyon, Barcelona durch. Während ihres Aufenthaltes schreiben und layouten die team member, unter Anleitung von einheimischen Lektoren, Journalisten, Layoutern und ortskundigen Mitarbeitern, ein professionelles Reiseguide-Buch, verbessern ihre Fremdsprachenkenntnisse und üben sich in interkultureller Kommunikation.

Kontakt
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