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Exotische Haustiere: Muss das sein?

ARAG Experten über einen besorgniserregenden Trend in der Haustierhaltung

Exotische Haustiere: Muss das sein?

Hunde, Katze, Maus waren gestern. Der Trend in der Haustierhaltung geht zum Exoten. Der Madagaskar-Buntfrosch im Terrarium und das Sittichpärchen in der Voliere sind sicherlich schön anzusehen und mit etwas Mühe und Sorgfalt auch gut zu halten. Der Ozelot auf dem Sofa, der Flughund an der Gardinenstange und der Schwarzschanz-Präriehund an der Leine sind allerdings eine schlechte Idee. Denn laut ARAG Experten werden die Ansprüche der exotischen Tiere, der damit verbundene Pflegeaufwand und die rechtliche Seite oft unterschätzt.

Kleinsäuger: Herkunft oft ungewiss!
Aufgrund fehlender Kontrolle und Regulierung weiß keiner genau, wie viele Exoten in Privathaltung leben. Nach Schätzungen werden Millionen von exotischen Tieren in deutschen Privathaushalten gehalten; das Artenspektrum ist enorm. Kleinsäuger wie Flughunde und exotische Igel liegen dabei besonders im Trend. Während manche gängige Arten gezüchtet werden, hat sich parallel ein lukrativer Handel mit seltenen Arten als Haustier entwickelt: Im Internet und leider auch im Handel tauchen immer wieder bedrohte Arten auf. Dafür werden auch Tiere illegal gefangen, die in ihrer Heimat geschützt sind. Den Preis für die Sehnsucht nach einem Hauch Exotik in den eigenen vier Wänden zahlen die Tiere – sowohl in der Zweiraum-Wohnung in Wanne-Eickel als auch im Urwald auf Madagaskar. Denn der Trend, Wildtiere zu halten, hat unter Umständen verheerende Auswirkungen für den Arten- und Naturschutz, den Tierschutz und die Gesundheit ihrer Halter.

Wilde Tiere bleiben wild
Über Tierbörsen, Baumärkte und das Internet sind selbst die ausgefallensten Haustiere leicht zu bekommen. Mancherorts braucht man zwar eine Lizenz für die Haltung eines Hundes; einen Löwen oder einen Pavian kann man sich aber auch ohne Erlaubnis kaufen und als Haustier halten. Doch die meisten Arten, die im Handel als exotisches Haustier angeboten werden, sind für die Privathaltung nicht geeignet. Viele der ehemals niedlichen Jungtiere werden groß, wild und gefräßig. Wildtiere bleiben wild – ein Leben lang! Es ist aber nicht nur gefährlich, wilde Tiere in unsere Städte und Wohnungen zu bringen, es ist auch grausam.

Zum Beispiel Schildkröten
Schon in den Neunzehnhundertsiebziger Jahren galt die Vierzehen-Landschildkröte (Agrionemys horsfieldii) als besonders einfach zu haltendes, anspruchsloses Haustier. Zahllose Tiere dieser Gattung endeten im Pappkarton-Gehäuse in deutschen Kinderzimmern. Dabei sind diese Schildkröten alles andere als anspruchslos! Viele Arten sind geschützt und unterliegen einer Kennzeichnungs- und Meldepflicht. Auch an das Futter und die Unterbringung stellen die Tiere je nach Art und Herkunftsland hohe Ansprüche. Darüber hinaus halten die meisten Arten auch eine Winterruhe, in der sie nicht gestört werden dürfen. Diese Phase dauert je nach Art und Alter der Tier mehrere Tage, einige Woche oder sogar Monate. Wie und wie lange die Tiere unter besonderen Bedingungen ruhen müssen, weiß nur, wer über die notwendige Sachkenntnis verfügt, damit die Tiere den kommenden Frühling auch sicher erleben. Nur wenn alle Bedürfnisse der Schildkröten an Klima, Futter, Winterruhe und Pflege erfüllt sind, geht es den Tieren auch wirklich gut. Dann entsteht allerdings ein weiteres Problem: Oft überleben die äußerst langlebigen Tiere nämlich ihre Halter.

Rechtliches zur Tierhaltung
Wenn ein Mietvertrag die Klausel enthält, dass Haustiere gehalten werden dürfen, dann sind eine oder zwei Katzen, ein großer oder zwei kleine Hunde gemeint. Wer allgemein gefährliche oder exotische Tiere halten will, muss dies mit dem Vermieter absprechen! Ratten sind zwar Kleintiere, können aber Ekelgefühle bei den Nachbarn auslösen und aus diesem Grund vom Vermieter verboten werden (LG Essen, Az.: 1 S 497/90). Ein friedliches Mini-Schwein darf hingegen in einer Etagenwohnung gehalten werden, wenn es sich benimmt. In einem konkreten Fall geriet ein schwarzes Borstentier allerdings beim Herannahen der Müllabfuhr in Panik und konnte von seiner Besitzerin nicht gebändigt werden. Nach einem zweiten Zwischenfall verlangte der Vermieter den Auszug des Schweins. Die Richter gaben ihm Recht (AG München, Az.: 413 C 12648/04). Wenn von einer im Terrarium gehaltenen, ungiftigen, 80 cm langen Königsnatter keine besondere Gefahr ausgeht, kann der Vermieter nicht verlangen, dass das Tier abgeschafft wird, auch wenn andere Mitmieter sich ekeln. Wenn auch keine Geruchs- oder Geräuschbelästigungen von exotischen Tieren ausgehen, ist das Halten erlaubt (AG Bückeburg, Az.: 73 C 353/99 [VI]). Ist Gift im Spiel, hört laut ARAG Experten der Spaß allerdings auf! Hält der Besitzer einer Eigentumswohnung in einem Terrarium beispielsweise 30 Giftschlangen, sechs Pfeilgiftfrösche sowie einige Echsen, stellt diese Art der Tierhaltung keinen ordnungsgemäßen Gebrauch des Eigentums dar. Hier besteht immer die Gefahr, dass die Tiere durch eine Unachtsamkeit entweichen. Dies kann ein Gefühl der Unsicherheit und des Bedrohtseins bei den übrigen Eigentümern hervorrufen. In so einem konkreten Fall mussten die Tiere abgeschafft werden (OLG Karlsruhe, Az.: 14 Wx 51/03).

Fazit:
Die Anschaffung eines Haustieres will immer gut überlegt sein. Egal ob Hund, Katze oder Quastenstachler. Viel zu oft beeinflussen aber falsch verstandene Tierliebe und der Wunsch nach einem Statussymbol diese Entscheidung. ARAG Experten bitten daher alle Tierfreunde, im Zweifelsfall auf die Anschaffung eines exotischen Wildtieres zu verzichten.

Download des Textes:
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sonstige/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

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Gekippte Fenster können für Katzen zur Todesfalle werden

Sommer-Tipps vom Bund Deutscher Tierfreunde

Gekippte Fenster können für Katzen zur Todesfalle werden

Bund Deutscher Tierfreunde empfiehlt Katzennetze an Fenstern

Sommertage bergen für Haustiere große Gefahren. An heißen Tagen gekippte Fenster können eine Todesfalle für Hauskatzen sein. Wenn nicht innerhalb kürzester Zeit geholfen wird, können die Samtpfoten qualvoll sterben. Katzen können leicht bei einem Sprung oder einer Kletterpartie in den offenen Spalt rutschen. Sie werden dann quasi zu Tode stranguliert. Um dies zu verhindern gibt es spezielle Schutzvorrichtungen für Kippfenster im Fachhandel. Der Bund Deutscher Tierfreunde mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rät, Fenster und Balkone mit Netzen „tiersicher“ zu machen. Im Handel gibt es spezielle Katzennetze in vielen Größen.

Offene Fenster sind für neugierige Katzen unwiderstehliche Anziehungspunkte. Schon ein vorbei fliegender Vogel kann jedoch ihren Jagdtrieb wecken. Eine schnelle Bewegung, ein Sprung und sie stürzen ab. Für ungeschützte Balkone gilt das gleiche. Schwere Brüche und innere Verletzungen sind die Folge. Fast täglich müssen in den Sommermonaten in den Tierarztpraxen Haustiere nach Stürzen und Unfällen behandelt werden. Auch die Zahl der entlaufenen Haustiere steigt täglich, betont Bund Deutscher Tierfreunde e.V.

Besonders für Hunde sind offene Türen eine Verlockung. Ein schneller Ausflug durch die Gartentür kann jedoch schwere Folgen haben, da sie den Verkehr als tödliche Gefahr nicht erkennen können, betont der Bund Deutscher Tierfreunde. Offene und ungeschützte Schwimmbecken sind ein weiterer Gefahrenpunkt: Hunde können zwar zumeist schwimmen, sie können das Becken jedoch nicht verlassen, wenn es keine spezielle Klettervorrichtung gibt. Zumindest eine fest verankerte schräg stehende Leiter sollte als Ausstiegshilfe für Hunde aufgestellt werden, rät der Bund Deutscher Tierfreunde. Der Ausstieg muss jedoch auch trainiert werden. Besser sind natürlich Treppen oder Einzäunungen, damit gar nicht erst etwas passiert.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Bund Deutscher Tierfreunde gibt Tipps zur Ferienreise mit Hund

Planung muss spätestens jetzt beginnen – Bei Haustier-Haltern ist Urlaub im eigenen Land beliebt – Fallstricken ausweichen

Bund Deutscher Tierfreunde gibt Tipps zur Ferienreise mit Hund

Die meisten Hundehalter wollen auch im Urlaub nicht auf ihren Vierbeiner verzichten, doch sollten sie mögliche Fallstricke schon von vorne herein umschiffen. Der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort rät, spätestens jetzt mit der genauen Planung eines Urlaubs mit Haustieren zu beginnen, denn schon im Juni beginnen in einigen Bundesländern die Sommerferien. Bei Flugreisen müssen Haustiere rechtzeitig angemeldet werden und auch beim Reisen im Auto sind in einigen Ländern spezielle Vorschriften zu beachten. Auch bei der Buchung von Ferienwohnungen oder Ferienhäusern ist Vorsicht geboten, so der Bund Deutscher Tierfreunde.
Die Kennzeichnung der Tiere mit einem Chip und das Mitführen des europaweit einheitlichen Tierausweises sind immer notwendig, doch für eine Reise zwischen tollwutfreien Gebieten gibt es einige Lockerungen bei der Impfpflicht. Die Informationen im Internet – etwa über Einreiseverbote bestimmter Hunderassen in einzelnen EU-Staaten – wurden in den vergangenen Jahren verbessert. Auch sollte man sich über die eventuelle Leinen- oder Maulkorbpflicht in einigen EU-Ländern informieren. Bei der Ferienplanung sollten sich Tierhalter deshalb langfristig vor Ferienbeginn in ihrem Zielland informieren, rät der Bund Deutscher Tierfreunde.
Besonders beliebt bei Urlaubern mit Hund ist nach einer Umfrage das eigene Land. Und immerhin wollen 36 Prozent der Deutschen im Urlaub nicht auf ihren vierbeinigen Liebling verzichten. Wer dabei eine Ferienwohnungen oder ein Ferienhaus mietet, sollte vorher Nachfragen, ob Haustiere erlaubt sind. Urlauber, die sich nicht ausdrücklich nach einer Erlaubnis für ein Haustier erkundigt haben, haben nach einem Gerichtsurteil keinen Anspruch auf Schadenersatz, wenn sie das Feriendomizil wegen ihre Haustiere nicht nutzen können. Deshalb sollte natürlich immer bei der Unterkunft am Urlaubsort vor der Anreise erfragt werden, ob ein Vierbeiner willkommen ist, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.
Und bei der Anreise mit dem Auto sollten auch die Verkehrs- und Sicherungsvorschriften beachtet werden. Beispielsweise in Italien gilt eine Gurtpflicht für Hunde. Für Katzen gilt, dass sie am besten in einem Transportkäfig untergebracht werden. Der sollte aber nicht frei stehen, sondern so transportiert werden, dass er auch bei Bremsmanövern an seinem Platz bleibt, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Für den sicheren Transport von Hunden gibt es grundsätzlich drei Schutzmöglichkeiten: die Hundebox, den Sicherheitsgurt und das Hundegitter. Welches die beste Lösung ist, hängt von Automodell, Geldbeutel und persönlichen Vorlieben ab. Für kleine Hunde sind zudem Autositze im Handel. Diese dienen aber nur dazu, den Hund im Auto gut unterzubringen und haben keine Sicherungsfunktion, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.
Bei Reisen ins südeuropäische Ausland sollte zudem beachtet werden, dass in den meisten Mittelmeerländern Hunde am Strand nur in ausgewiesenen – und meist abseits gelegenen – Abschnitten erlaubt sind. Auch in den meisten Restaurants sind Hunde nur im Außenbereich gestattet, unterstreicht der Bund Deutscher Tierfreunde.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Im Frühling macht die Liebe Haustiere blind

Unkastrierte Katzen und Kater werden zum Problem – Schwierige Zeit für Halter von Hündinnen und Rüden

Im Frühling macht die Liebe Haustiere blind

Bund Deutscher Tierfreunde rät, alle Hunde jetzt anzuleinen

Liebe macht blind – das gilt besonders im Frühling nicht nur für Menschen, sondern auch für unsere Haustiere. Hündinnen und Rüden verlieren angesichts der erwachenden Triebe oft im wahrsten Sinne den Verstand und rennen blind über Wiesen aber auch Straßen. Dasselbe gilt für freilaufenden Katzen und Kater. Eine schwierige Zeit für Tierhalter, aber auch für die Tiere selbst. Abhilfe besonders bei Katzen und Katern bietet die Kastration oder Sterilisation, so der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. . Auch bei Hunden kann dies nach Absprache mit dem Tierarzt helfen. Oder zumindest eine medikamentöse Behandlung kann die Risiken minimieren.
Katzen werden im Frühjahr zumeist das erste Mal im Jahr „rollig“ – und auch dies bringt sie um den Verstand – wie auch die darauf reagierenden unkastrierten Kater. Das Problem ist besonders bei Freigängern und Streunern groß. Deshalb rät der Bund Deutscher Tierfreunde unbedingt zur Kastration. Leider besteht bis heute keine bundesweite Kastrationspflicht. Die Folge: Katzenkinder überschwemmen die Tierheime.
Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort rät allen Hundehaltern, ihre Tiere jetzt bei Spaziergängen anzuleinen. Viele Hündinnen werden im Frühjahr (und auch oft im Herbst noch einmal) „läufig“ (fortpflanzungsfähig). Und dieser Zustand raubt nicht selten ihnen und Rüden im wahrsten Sinne des Wortes den Verstand. Die Folge sind nach den Erfahrungen des Bundes Deutscher Tierfreunde oft chaotische Zustände in Parks und in Hundezonen und allzu oft auch ungewollter Nachwuchs – und der landet nicht selten im Tierheim.
Der Bund Deutscher Tierfreunde rät Haltern unkastrierter Hündinnen, die Tiere auf keinen Fall in dieser Zeit frei laufen zu lassen. Auch sollten möglichst Gebiete, in denen viele andere Hunde Gassi geführt werden, vermieden werden. Rüden können nichts dafür, dass sie beim Duft einer läufigen Hündin den Verstand verlieren, betont der Bund Deutscher Tierfreunde. Es ist ein angeborener Instinkt. Auch Halter von Rüden sollten ihre vierbeinigen Freunde möglichst an der Leine lassen. Sonst ist der vierbeinige Begleiter nicht selten plötzlich einfach verschwunden. Und auch kein Rufen hilft. Bei diesen unkontrollierten Exkursionen kommt es nicht selten zu Unfällen, auch dies ist eine große Gefahr, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Es sind sogar Fälle bekannt, wo sehnsüchtige Rüden von Balkonen oder aus Fenstern gesprungen sind.
Viele Halter von Hündinnen sind in dieser Zeit überfordert. Sie wissen nicht, was sie tun sollten. Der Bund Deutscher Tierfreunde rät Tierhaltern, einen Tierarzt zu konsultieren. Häufig kommt es zur Streitigkeiten zwischen Hundehaltern in dieser Zeit. Die Tierhalter sollten dabei immer bedenken, dass die Tiere für ihr Verhalten nicht verantwortlich sind. Sie handeln nach ihrem angeborenen Instinkt so der Bund Deutscher Tierfreunde. Vorsicht und Rücksicht sind nach den Erfahrungen des Bundes Deutscher Tierfreunde das Wichtigste.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Geheimnis gelüftet: Was machen Tiere, wenn sie allein zu Hause sind?

Überwachungskameras sind laut Tierexperten der neue Trend für das gemeinsame Leben mit Hund, Katze & Co.

Geheimnis gelüftet: Was machen Tiere, wenn sie allein zu Hause sind?

Eingefangen mit einer Smartfrog IP-Kamera (Bildquelle: Smartfrog)

Berlin, 17.Mai 2018 – Internetkameras können nicht nur bei der Aufklärung von Einbrüchen helfen. Immer öfter kommen sie auch zum Einsatz, um aufzudecken, was das eigene Tier allein zu Hause so macht. Rund 30 Millionen Haustiere gibt es in Deutschland. Laut Statistischem Bundesamt nehmen Katzen und Hunde mit 13,4 und 8,6 Millionen die Spitzenplätze ein. Lange blieb es ein Geheimnis, was sie anstellen, während die Besitzer aus dem Haus sind. Im Kino-Hit „Pets“ sieht man, wie Hunde eine Party schmeißen, kaum dass das Herrchen durch die Tür ist, eine Katze den Kühlschrank plündert oder Schnuffi es sich auf Herrchens Lieblingssofa gemütlich macht.

Doch was machen Tiere wirklich, wenn ihre Besitzer zur Arbeit gehen oder in der Schule sind? Entsprechen die Szenen aus Hollywood der Realität? Moderne Internetkameras lüften jetzt das Geheimnis. „IP Cams zur Tierbeobachtung liegen voll im Trend“, sagt Katharina Wild, Tiersicherheits-Expertin, E-Book-Autorin und Mitglied der Geschäftsführung bei Smartfrog. Das Technologieunternehmen hat eine einfach zu bedienende und günstige Überwachungslösung für das eigene Zuhause entwickelt, bestehend aus HD IP Kamera, App und Videospeicher.

Entdecken, was das eigene Haustier so treibt
„Mit einer Sicherheitskamera kann man sich nicht nur vor Einbrüchen schützen, sondern auch das Wohlergehen des eigenen Haustiers jederzeit und von überall im Blick haben“, so Wild. Ein Hund, der sich ausgiebig im Bett seines Herrchens wälzt und Küchenschränke öffnet, eine Katze, die mit großer Sorgfalt Socken versteckt oder ein Hund, der gierig aus dem Wasserhahn trinkt: „Haustiere stellen oft lustige Dinge an, vor allem, wenn sie allein sind oder sich unbeobachtet fühlen“, sagt Wild.

Doch nicht nur, um lustige oder besondere Momente festzuhalten, sind smarte Überwachungskameras geeignet. „Eine IP Kamera kann auch eine sinnvolle Ergänzung zum persönlichen Kontakt mit dem Tier sein und dabei helfen, es besser zu verstehen“, sagt Verhaltensforscher Prof. Dr. Kurt Kotrschal von der Universität Wien. Für mehr Sicherheit im Alltag mit Tieren können Kameras ebenfalls sorgen. „Wenn Nutzer bemerken, dass sich das eigene Tier ungewöhnlich verhält, könnte dies ein Zeichen dafür sein, das es krank ist“, so Wild. Für den Tierarzt oder Hundetrainer enthalten solche Videoaufnahmen wichtige Informationen, um Diagnosen zu stellen und die richtige Therapie zu finden, oder um Tipps für den Umgang mit dem Hund zu geben. Die Verhaltensbeobachtung mit Kameras gibt häufig auch Hinweise auf mögliche Gefahrenquellen für Tiere im Haus. Werden diese beseitigt, wird so das Zuhause ganz einfach sicherer für Haustiere.

Erfolgreiche Tiererziehung mit moderner Technologie
„Internetkameras zur Hundebeobachtung werden immer beliebter“, sagt auch Hundetrainerin Frauke Loup, die seit 2001 zahlreiche Mensch-Tier-Teams unterstützt. Dank integriertem Mikrofon und Lautsprecher können Haustierbesitzer per Smartphone, Tablet oder PC auch jederzeit und von überall mit dem Haustier kommunizieren. „Hört der Nutzer den Hund zum Beispiel aufgeregt bellen, kann er ihn direkt ansprechen und mit seiner Stimme beruhigen. Bekommt er einen Alarm, weil das Tier aufs Sofa gesprungen ist, kann er den Hund oder die Katze unmittelbar ermahnen“, nennt Wild Beispiele aus der Praxis. Mit der Zeitraffer-Funktion von Smartfrog kann man die Aufnahmen der letzten 24 Stunden in nur 5 Minuten ansehen. Wenn etwas Lustiges passiert ist, kann der Clip gesichert und mit Freunden und Familie oder in sozialen Netzwerken geteilt werden.

In ihrem E-Book „Sicher auf vier Pfoten, tierisch sicher wohnen“ gibt Tiersicherheits-Expertin Katharina Wild viele hilfreiche Tipps rund um das Zusammenleben mit Hund, Katze und Co.. Einer davon lautet: „IP Kameras sind sehr nützlich im Alltag mit Tieren, doch der direkte Kontakt und das Spielen und Schmusen mit dem tierischen Freund dürfen nicht zu kurz kommen. Auch wenn es zum Beispiel aus beruflichen Gründen schwierig ist, sollte man Haustiere deshalb nicht zu lange allein lassen.“

Die Tierüberwachung von Smartfrog ist innerhalb von fünf Minuten einsatzbereit. Das Überwachungspaket ist ab 5,95 Euro pro Monat (monatlich kündbar, keine Mindestvertragslaufzeit) erhältlich – inklusive IP Kamera, App und Video-Cloudspeicher. Bis zu zehn Kameras lassen sich über die App verwalten. Bei Bewegung und Geräuschen erhalten Nutzer automatisch einen Alarm per Push-Benachrichtigung oder Mail. Praktisch ist auch die Zonenfunktion. Mit ihr kann der Nutzer zum Beispiel festlegen, dass er nur dann eine Benachrichtigung erhält, wenn sich auf der Wohnzimmercouch etwas bewegt – wie etwa, weil der Hund es sich darauf bequem macht.

Weitere Infos
E-Book „Tiersicherheit“ zum Download http://bit.ly/2sASXo4

Über Smartfrog
Smartfrog ( www.smartfrog.com) ist ein europäisches Technologieunternehmen im Bereich des „Internet of Things“ (IoT). Es geht darum, die Gegenstände des täglichen Gebrauchs intelligenter zu machen und sie mit dem Internet zu verbinden – z.B. mittels einer App. Ziel ist es, das Alltagsleben der Menschen bequemer und sicherer zu gestalten, indem moderne Technologien benutzerfreundlich und preisgünstig angeboten werden. Dafür hat Smartfrog eine universelle IoT-Plattform entwickelt, auf der verschiedene IoT-Lösungen angeboten werden sollen, zunächst im Bereich der Sicherheit. Hier bietet Smartfrog u.a. eine einfach zu bedienende und günstige Komplettlösung für Heimsicherheit an, mit der man seine Wohn- und Geschäftsräume jederzeit und von überall im Blick behält. Das Angebot ist ab 5,95 Euro/Monat erhältlich, ohne Mindestvertragslaufzeit und monatlich kündbar. Es beinhaltet die App zur Verwaltung von bis zu zehn Kameras, eine Smartfrog Cam sowie Video-Cloudspeicher.

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Ein kleiner Chip kann Tierleben verändern

Warum Haustiere gechippt werden sollten – Katzen nach Jahrzehnt wieder gefunden – Chip klärt dreisten Katzen-Diebstahl

Ein kleiner Chip kann Tierleben verändern

Fundkater Nico tauchte nach zehn Jahren als Fundtier beim Bund Deutscher Tierfreunde auf

Ein kleiner Pieks, ein kleiner Chip kann ein Tierleben komplett verändern. Das erleben die Tierpfleger in den Tierheimen immer wieder, betont der Bund Deutscher Tierfreunde e.V.. Besonders für die Fundtierbetreuung sind die Chips von großer Bedeutung, da darüber Herrchen oder Frauchen gefunden werden können.
Viele Tierhalter verzichten jedoch aus Bequemlichkeit und Sparsamkeit auf diese wichtige Vorsorgemaßnahme. „Dabei kostet das Chippen beim Tierarzt nur zwischen 25 bis 30 Euro und die Registrierung bei Tasso e.V. ist sogar kostenlos,“ unterstreicht der Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde in Kamp-Lintfort. Generell ist die Registrierung eines Haustieres in der entsprechenden EU-Heimtierverordnung nicht als Pflicht vorgesehen. Jedoch gibt es Ausnahmen in einigen Bundesländern, die eine Erfassung für gefährlich geltende Hunderassen vorschreiben. Zudem ist es seit 2012 Pflicht, das Tier chippen zu lassen, wenn man mit einem Haustier innerhalb der EU verreisen möchte, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Nur ein gechipptes Tier erhält einen EU-Heimtierpass und der muss auf Reisen in der EU mitgeführt werden.
Beim Chip für Haustiere handelt es sich um einen Mikrochip oder auch Transponder. Eine Betäubung ist für das Implantat nicht nötig, beruhigt der Bund Deutscher Tierfreunde. Die elektronischen Daten können dann mit einem Lesegerät abgerufen werden. Normalerweise sind diese Lesegeräte bei Tierärzten, Tierheimen, ebenso bei der Polizei oder in Ordnungsämter verfügbar. Allerdings ist ein Chippen nur dann wirklich sinnvoll, wenn auch eine entsprechende Datenbank vorhanden ist, wie z. B. Deutsches Haustierregister, Tasso oder das europaweite Europetnet bzw. Petmaxx, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.
Welche Bedeutung das Chippen haben kann, zeigt sich den Tierschützer auf viele verschiedene Arten. Ein Beispiel: An einem grauen Novembertag erreichte das Tierheim vom Bund Deutscher Tierfreunde in Kamp-Lintfort der Hinweis auf ein Fundtier. Der Kater wurde in die Tierherberge gebracht und registriert. Dabei wurde natürlich auch geprüft, ob er einen Chip hat. Dabei gab es gleich zwei Überraschungen: Kater Nico war registriert und gechipt – und seit 2006 – etwa als zehn Jahre – als vermisst gemeldet. Der Eigentümer traute seinen Ohren nicht, als er die Nachricht erhielt. Im Alter von knapp einem halben Jahr verschwand Nico vom Grundstück seiner Menschen und wurde nie mehr wieder gesehen, bis zu diesem Novembertag. Ein ähnlicher aktueller Fall jetzt in Amerika. Ein Kater war nach einem Hurrikan 2014 verschwunden und tauchte erst jetzt wieder auf.
Ganz anders der Verlauf eines aktuellen Falles in Bochum: Durch den Chip konnte ein dreister Katzendiebstahl aufgedeckt werden – ein Diebstahl für den die Diebin sogar noch Geld verlangte. Dank des Chips konnte die ursprüngliche Tierhalterin gefunden und ihr die Katze zurückgegeben werden.
Deshalb der dringende Appell vom Bund Deutscher Tierfreunde: Eine Kastration erspart Tierleid und Tierhalter sollten auf keinen Fall auf den Chip verzichten – er ist ein Zeichen wahrer Tierliebe.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Bei der Gartengestaltung an die Tiere denken

Einige Pflanzen sind für Haustiere giftig – Lichtschächte können Todesfallen für Wildtiere sein – Heckenschnitt verboten – Gartenteiche tiergerecht gestalten

Bei der Gartengestaltung an die Tiere denken

Bund Deutscher Tierfreunde gibt Tipps zur tiergerechten Gartengestaltung

Der Frühsommer gibt in diesen Tagen richtig Gas und alle Hobbygärtner zieht es raus ins Freie. Schon bei der Gestaltung des Gartens sollte auf Haus- und Wildtiere Rücksicht genommen werden, empfiehlt der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. Der überregionale Tierschutzverein mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen weist darauf hin, dass viele der besonders beliebten Garten- und Hauspflanzen, aber auch einige Wildpflanzen, für Hunde und Katzen eine große Vergiftungsgefahr darstellen. Auch auf Wildtiere wie etwa Igel und Frösche sollte Rücksicht genommen werden.

Einige Pflanzen gelten als besonders risikoreich: Beispielsweise Oleander-Sträucher können für Hunde und Katzen eine tödliche Gefahr darstellen. Weitere Risiko-Pflanzen: Alpenveilchen, Clematis, Christrose, Philodendron, Gummibaum und andere Ficus-Arten, Primeln und Weihnachtssterne. Im eigenen Nutzgarten – besonders im Obstgarten – sollten Hundehalter besonders vorsichtig sein: Weintrauben beispielsweise können nach britischen Untersuchungen gefährlich werden. Auch Obstkerne – etwa von Kirsche, Pflaume oder Aprikose – sind ein Risiko. Die darin enthaltene Blausäure bei zerbissenen Kernen kann unter Umständen tödlich sein, betont der Bund Deutscher Tierfreunde..

Lichtschächte am Haus entpuppen sich leider oft als Todesfallen für Kleintiere wie Igel oder Frösche. Mithilfe einer selbst gebauten Froschleiter finden die Tiere den Weg zurück nach oben. Wo Igel nachts ihre Runden drehen, sollten deshalb sämtliche Licht- und Kellerschächte mit einem feinmaschigen Draht abgedeckt werden, allein schon, damit die Tiere sich nicht verletzen, empfiehlt der Bund Deutscher Tierfreunde. Auch beim Heckenschnitt gilt Vorsicht. Radikale Rückschnitte sind vom 1. März bis zum 30. September in Privatgärten verboten – es sei denn, kommunale Baumschutzsatzungen schreiben etwas anderes vor. Schonende Form- und Pflegeschnitte von Hecken sind jedoch zumeist ganzjährig zulässig. Aus Gründen des Tierschutzes ist es strengstens verboten, aktive oder wieder nutzbare Vogelnester zu entfernen oder zu beschädigen. Genauso wenig dürfen brütende Vögel gestört werden. Wer also während der Vogelbrutzeit die Hecken in seinem Garten schneiden möchte, muss darauf achten, weder absichtlich noch versehentlich brütende Vögel zu beeinträchtigen, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.

Ein Teich ist für jeden Gartenbesitzer ein ganz besonderes Erlebnis und eine hervorragende Möglichkeit, um für mehr Tierschutz im eigenen Garten zu sorgen. Frösche, Libellen und Wasserläufer erobern von ganz alleine das kleine Biotop und auch Vögel halten sich hier gerne zum Trinken oder Baden auf. Teiche mit steilen Ufern bergen aber eine Gefahr für Tiere. Der Bund Deutscher Tierfreunde rät deshalb dazu, einen Gartenteich immer mit einer Flachwasserzone anzulegen, über die sich zum Beispiel ein Igel ans Ufer retten kann. Auch bei einem Pool sollte immer auf eine Ausstiegsmöglichkeit gedacht werden – auch im Interesse der Haustiere. Schon ein schräg gestelltes Holzbrett kann helfen, rät der Bund Deutscher Tierfreunde.

Eine oft unbekannte Gefahr ist abgestandenen Gießwassers in Blumenuntersetzern. Das Wasser kann beispielsweise durch Dünger oder andere Stoffe bei Haustieren Vergiftungen auslösen, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Wie auch das im Tabak enthaltene Nikotin. Trinkt ein Hund beispielsweise aus einer Pfütze in der Zigarettenkippen liegen, kann dies tragisch enden.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Zecken werden aktiv und bedrohen unsere Haustiere

Nicht alle Zeckenmittel sind wirksam – Zecken haben Städte und den Norden erobert – Manche Mittel sind für Katzen gefährlich – Katzen als „Transporter“

Zecken werden aktiv und bedrohen unsere Haustiere

Bund Deutscher Tierfreunde weist auf Zeckengefahr hin

Zecken lauern im Unterholz, in Büschen oder in hohem Gras. Die Blutsauger werden schon bei niedrigen Plusgraden, also sieben bis zehn Grad Celsius, aktiv – und genau diese Temperaturen erreichen wir jetzt rund um Ostern. Die kleinen Blutsauger werden mit steigenden Temperaturen immer aktiver. Nach einem langen Winter sind sie ausgehungert und machen sich auf die Suche nach ihrer ersten Vampirmahlzeit des Jahres. Es herrschen Idealbedingungen für das „gefährlichste Tier der Welt“ – die Zecke. Wie der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen betont, haben die kleinen Sauger inzwischen auch den Norden und die Städte erobert. Die blutsaugenden Parasiten übertragen bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger.
Meist hat ein Zeckenbiss keine gesundheitlichen Folgen, doch in manchen Fällen übertragen die Tiere Erreger von Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Einige Zeckenforscher sehen Hinweise auf eine vermehrte Ausbreitung der tückischen Krankheit in den Norden Deutschlands. Zwar traten die weitaus meisten Erkrankungsfälle (85 Prozent) im Jahr 2017 in Süddeutschland auf, wie Experten des Deutschen Konsiliarlabors für Frühsommer-Meningoenzephalitis betonen. Doch zuletzt haben sich demnach auch vermehrt Menschen an der niedersächsisch-niederländischen Grenze, in privaten Gärten in Berlin oder auch in Stadtparks in Mecklenburg-Vorpommern angesteckt.
Für Menschen ist besonders die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die von Zecken übertragen wird, gefährlich. Hunden drohen ebenfalls zahlreiche Erkrankungen: Borreliose, FSME, Ehrlichiose, Babesiose und Anaplasmose. Halter sollten ihre Tiere deshalb nach jedem Spaziergang nach den Parasiten absuchen und sie schnell entfernen. Bei plötzlich auftretenden Erkrankungen sollte immer ein Tierarzt aufgesucht werden.
Manche der für Hunde geeignete Medikamente sind für Katzen lebensbedrohlich. Zudem sind Katzen zwar vor Zecken besser geschützt, sie stellen jedoch eine größere Übertragungsgefahr für Menschen und besonders Kinder dar. Zeckenmittel mit dem Wirkstoff Permethrin dürfen bei Katzen nicht angewendet werden, unterstreicht der Bund Deutscher Tierfreunde. Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts erhöhen Katzen als Haustiere das Risiko für eine Borreliose-Infektion mehr als es Hunde tun. Möglicherweise geraten Zecken, die das Haustier trägt, an Kinder, wenn sie mit ihm schmusen. Bereits sieben Prozent der 14- bis 17-Jährigen sind demnach mindestens einmal von einer infizierten Zecke gebissen worden. Etwa 30 Prozent der Zecken sollen nach Schätzungen mit Borreliose infiziert sein.
Eine genaue Übersicht über die Häufigkeit der Erkrankungen bei Haustieren, die durch Zeckenbisse ausgelöst wurden, gibt es nicht, teilt der Bund Deutscher Tierfreunde mit. Man geht jedoch davon aus, dass je nach Region fünf bis zehn Prozent aller Hunde mit Borrelien infiziert sind. Katzen werden anders als Hunde wesentlich seltener durch Zeckenstiche krank. Ein Grund dafür könnte die intensive Fellpflege sein, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.
Der österreichische Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat die Wirksamkeit von 20 Präparaten getestet, hauptsächlich Halsbänder und Lösungen zum Auftropfen. Zuverlässig wirksam waren im Test nur Präparate, die Nervengifte enthalten. Zeckenmittel, die Nervengifte enthalten, sind verschreibungspflichtige Medikamente, die nur über Tierärzte erhältlich sind. Der Bund Deutscher Tierfreunde rät in jedem Fall zum Besuch eines Tierarztes oder eines Fachgeschäftes mit Beratung.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Sommerzeit bringt Mini-Jetlag

Zahl der Unfälle mit Wildtieren steigt – Kühe geben weniger Milch – Auch Haustiere müssen sich erst umstellen

Sommerzeit bringt Mini-Jetlag

Auch wenn der Blick aus dem Fenster etwas anderes sagt: Am Sonntag werden die Uhren auf Sommer umgestellt. Wenn in der Nacht zum Sonntag (25. März 2018) die Uhren eine Stunde vorgestellt werden, irritiert die neue Sommerzeit nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rief besonders Autofahrer zu mehr Vorsicht in den Morgenstunden auf, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen und noch sehr aktiv sind. Haustierhalter bemerken zudem in den ersten Tagen meist etwas irritierte Mitbewohner – ein Mini-Jetlag.
Wegen der Umstellung sind in den frühen Morgenstunden mehr Autos unterwegs, viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind jedoch in der Dämmerung noch auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen. Die Folge sind vermehrte Wildunfälle.
Haustierhalter bemerken zudem in den ersten Tagen meist etwas irritierte Mitbewohner. Besonders Hunde sind an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt. Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie sie über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Bei Freigängern sollte man jedoch daran denken, dass in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung mehr Autos unterwegs sind. Viele Freigängerkatzen schätzen gerade diese Zeit für einen ungestörten Ausflug durch ihr Revier. Nun ist es jedoch mit der Ruhe vorbei. Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren.
Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich Kühe meist ebenfalls umgestellt.

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Frühjahrsputz im Handumdrehen: 5 Motivations-Tipps für ein effektives Saubermachen

Amsterdam, Kronberg i.Ts., im Februar 2018: Der Frühling steht vor der Tür! Die ersten warmen Sonnenstrahlen durchfluten die Wohnung und wecken die Lebensgeister. Sie zeigen aber auch, in welchen Ecken der Wohnung der Winter seine Spuren hinterlassen hat. Es wird Zeit für den Frühjahrsputz. Um jede anstehende Putz-Herausforderung mit guter Laune zu meistern, hat BISSELL, einer der weltweit führenden Hersteller von multifunktionalen Bodenreinigungsgeräten, fünf Motivations-Tipps inklusive Checkliste und Spotify-Playlist zusammengestellt.

1. Eine saubere Planung
„Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ lautet das wohlgemeinte Sprichwort, das dazu anregen soll, anstrengende Aufgaben nicht auf die lange Bank zu schieben. Sich zuviel an einem Tag vorzunehmen, kann allerdings auch überfordern. Gerade beim Frühjahrsputz fällt viel Arbeit an, die richtig geplant sein sollte. Es ist sinnvoll, die einzelnen Aufgaben auf mehrere Tage aufzuteilen und etappenweise anhand einer Checkliste vorzugehen. Wer seine Zeit einzuteilen weiß, kann sich jeder Aufgabe mit Sorgfalt widmen, vermeidet eine mögliche Überforderung und kann mit Freude ein Häkchen an die erledigte Arbeit setzten. Auf der BISSELL Deutschland Facebook-Seite finden sich viele nützliche Putz-Hacks und eine Frühjahrsputz-Checkliste.

2. Hier spielt die Musik
Den Staubwedel im Takt schwingen oder beim Wischen mit der Melodie gehen: Mit der richtigen Musik putzt es sich gleich viel besser und die gute Laune ist garantiert! Die passende Playlist von BISSELL gibt es auf Spotify.

3. Putzen als Workout
Was nicht jeder weiß, auch bei der Hausarbeit verbrennt der Körper einiges an Kalorien. In 30 Minuten werden beim Fensterputzen bis zu 100 kcal und beim Staubsagen bis zu 110 kcal verbrannt. Beim Schrubben der Bad- und Küchenfliesen können es sogar bis zu 150 kcal sein. Der Frühjahrsputz dient also auch als gutes Workout!

4. Raus damit
In jeder Wohnung gibt es sie: Die Dinge, die nur für den Fall aufgehoben werden, dass sie irgendwann doch noch einmal gebraucht werden. Ob es eine alte Bluse ist, die keiner mehr trägt oder das dritte Geschirrservice für den besonderen Anlass. Sich von diesen Staubfängern zu trennen, kann befreiend sein und schafft Platz für Neues. Eine aufgeräumte und entrümpelte Wohnung steigert also das persönliche Wohlbefinden. Und nach getaner Arbeit den eigenen Erfolg zu sehen ebenfalls.

5. Die richtigen Helfer
Es gibt kaum etwas Nervigeres beim Putzen als hartnäckige Flecken, die viel Zeit und Energie rauben. Mit den richtigen Reinigungsgeräten gelingt das Saubermachen im Handumdrehen und kann sogar Spaß machen. Für jede Herausforderung, die der Frühjahrsputz bereit hält, hat BISSELL die richtigen Haushaltshelfer zur Hand, die sich vor allem durch ihre Multifunktionalität auszeichnen.
Mit dem MultiReach Ion XL 36V etwa, einem akkubetriebenen Stabstaubsauger mit Doppelgelenk-Technik und integriertem Handstaubsauger, lässt sich jede Staubfluse problemlos erreichen. Wer hingegen Zeit sparen möchte, ist mit dem CrossWave gut beraten. Der 3-in-1 Mehrflächenreiniger erledigt das Saugen, Wischen und Trocknen in nur einem Arbeitsschritt und ist auf Hartholz-, Fliesen-, und Teppichböden einsetzbar. Soll der Boden dazu noch keimfrei sauber sein, empfiehlt sich der 2-in-1 Staubsauger und Dampfwischer Vac&Steam. Dieser entfernt ohne den Einsatz von Chemikalien 99,9% aller haushaltsüblichen Keime und Bakterien. Alle BISSELL-Produkte gibt es unter www.bissellgermany.de

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