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Zembro präsentiert digitales Notrufarmband für Senioren auf dem Deutschen Pflegetag

Zembro zeigt exklusiv neue B2B-Lösung für Pflegeheime

Zembro präsentiert digitales Notrufarmband für Senioren auf dem Deutschen Pflegetag

München, 02. März 2017 – Zembro, das digitale Notrufarmband für Senioren, stellt seine intelligente Notruflösung auf dem Deutschen Pflegetag vor, der vom 23. bis 25. März 2017 in der STATION-Berlin stattfindet. Erstmalig präsentiert Zembro dort seine neue B2B-Lösung für Senioren- und Pflegeheime. Das Zembro Notrufarmband vernetzt Senioren mit ihrer Familie oder ihren Pflegekräften – für mehr Freiheit, Selbständigkeit und Sicherheit. Zembro finden Sie in Halle 7 an Stand N05.

Nach der erfolgreichen Einführung der B2C-Lösung, stellt Zembro auf dem Deutschen Pflegetag exklusiv seine neue B2B-Lösung vor, die speziell für den Einsatz in Senioren- und Pflegeheimen, Pflegediensten und Einrichtungen für betreutes Wohnen entwickelt wurde. Mit der Lösung können mehrere Zembro Notrufarmbänder einer Einrichtung über einen zentralen PC verwaltet werden. Alle Alarmanrufe werden an ein definiertes Desktoptelefon weitergeleitet. Zusätzlich ist durch Bluetooth Beacons eine exakte Lokalisierung der Armbandträger innerhalb eines Gebäudes möglich. Auf Grund von offenen Schnittstellen können Einrichtungen Zembro einfach in ihr bestehendes IT-System integrieren. Ein neuer sicherer Verschluss am Zembro Notrufarmband stellt zudem sicher, dass Dementia-Patienten das Armband nicht abnehmen.

Der Deutsche Pflegetag ist das zentrale Branchenevent für die Pflege in Deutschland. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für Experten und Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Pflege und Gesellschaft und präsentiert neue Trends rund um das Thema Pflege. Manager, Fachkräfte, Pflegeschüler und Interessierte können sich über den Einsatz des Zembro Notrufarmbands im privaten Umfeld und in Pflegeeinrichtungen informieren.
Das Zembro Notrufarmband ist ein moderner Notruf, der im Ernstfall über eine Smartphone-App immer und überall die Angehörigen des Trägers alarmiert. Im Notfall drückt der Träger einfach den Notfallknopf und die verbundenen Notfallkontakte erhalten automatisch eine Alarmmeldung sowie den Standort des Trägers. Notfallkontakte können eine unbegrenzte Anzahl an Familienmitgliedern, Freunden, Nachbarn oder ein 24-Stunden-Notrufdienst sein. Die alarmierten Notfallkontakte können direkt auf dem Zembro Notrufarmband anrufen und mit dem Träger sprechen. Das Zembro Notrufarmband funktioniert wie ein Telefon. Senioren können das Zembro Notrufarmband ununterbrochen tragen – sogar unter der Dusche. Außerdem muss es nur einmal in der Woche für etwa eine Stunde aufgeladen werden. Das Notrufarmband ist in Schwarz oder Beige erhältlich. Es sieht aus wie eine elegante Digitaluhr und bietet drei Funktionen: es zeigt die Uhrzeit an, den Batteriestatus und bietet natürlich die Alarmfunktion. Ab sofort ist das Zembro Notrufarmband auf Amazon erhältlich.

Sie finden Zembro auf dem Deutschen Pflegetag in Halle 7 an Stand N05. Wenn Sie Interesse haben, Zembro auf dem Deutschen Pflegetag zu besuchen, organisieren wir gerne einen exklusiven Gesprächstermin mit den Zembro Experten.

Bild- und Videomaterial finden Sie unter ftp://presse.hbi.de/pub/Zembro/

Über Zembro
Das Zembro Notrufarmband ist ein Wearable, das Senioren mit ihren Kindern, ihrer Familie oder ihren Pflegekräften vernetzt. Das Armband sendet in Notsituationen einen Notruf an die Angehörigen des Trägers. UEST NV, das belgische Start-Up hinter Zembro, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Generationen zu verbinden. Dazu müssen sie in der Lage sein, bestmöglich füreinander zu sorgen. Für UEST NV ist Technologie das Mittel, um dieses Ziel zu erreichen. Neben dem Investment-Fond Fidimex von imec haben auch weitere erfolgreiche Entrepreneure in Zembro investiert.

Mehr Informationen über Zembro finden Sie unter: https://www.zembro.com/de-DE/

Die kostenlose Zembro Beratung erreichen Sie unter 0800 724 49 32 (von 9 bis 18 Uhr).

Firmenkontakt
Uest NV – Zembro
Jörg Batz
Elfjulistraat 6
9000 Ghent
0800 724 49 32
info@zembro.com
https://www.zembro.com/home-de/

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HBI Helga Bailey GmbH
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81929 München
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corinna_voss@hbi.de
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Der Lack ist dran!

Die schonende Alternative auf Wasserbasis – AURO Aqua-Lack bietet mit pflanzlichen und mineralischen Rohstoffen unkomplizierte Verarbeitung

Der Lack ist dran!

Einfache Verarbeitung und gleichzeitig die Umwelt schonen: Die wasserbasierten Lacke vom ökologischen Hersteller AURO

Braunschweig, Mai 2016 – Wenn im eigenen Heim im Innen- oder Außenbereich Tisch, Stuhl oder Kommode lackiert wird, können sich Kreative austoben. Ob farbig oder weiß, die Aqua-Linie vom Naturfarbenhersteller AURO hält, was ihr Name verspricht: Nur das Wasser dient als Lösungsmittel. Das Braunschweiger Unternehmen setzt auf Inhaltsstoffe wie Baumharze, Wachse, Farbpigmente, Fette und Öle und kommt dabei ohne Erdölzusätze aus. Die veganen, pflanzlichen und mineralischen Rohstoffe schonen die Umwelt und bieten auch technisch einiges: Im Außenbereich schützt die glänzende Linie das Holz vor Abnutzung, Nässe und Sonnenlicht. Im Innenbereich verleihen die geruchsneutralen, seidenmatten Anstriche dem Holz, Holzstoffen oder auch Metall neue Oberflächen. Auch Elternherzen schlagen höher: Die Lacke sind für den Anstrich von Spielzeug nach DIN EN 71 Teil 3, Sicherheit von Spielzeug, geeignet und auf Speichel- und Schweißechtheit nach DIN 53160 geprüft. Die sechs kräftigen Buntlacke und der Weißlack lassen sich jeweils untereinander mischen.

Einfache Verarbeitung und gleichzeitig die Umwelt schonen: Die wasserbasierten Lacke vom ökologischen Hersteller AURO geben ihr Bestes. Das Aqua-System, das ganz ohne synthetische Lösungsmittel und Schadstoffe auskommt, steht den lösemittelbasierten in nichts nach. Im Gegenteil, die geruchsneutralen Inhaltsstoffe wie pflanzliche und mineralische Rohstoffe sind kompostierbar, sie lassen sich bedenkenlos ist den Stoffkreislauf integrieren.

Zuerst reinigen, danach pflegen
Vor dem ersten Auftrag sollte zunächst die zu behandelnde Oberfläche komplett gereinigt werden. Dafür kommt der AURO-Lack- und Lasurreiniger, Wasser und eventuell Schleifpapier zum Einsatz: Je nach Verschmutzungsgrad dosieren, auf einen Lappen, Schwamm oder Bürste geben und das Holz kräftig abreiben. Inhaltsstoffreiche Hölzer wie Eiche, Kastanie oder Kirsche werden mit der AURO-Spezialgrundierung vorbehandelt. Im Anschluss erfolgt der Anstrich mit einem Pinsel oder einer Rolle.

Video Aqua-Lack: Kommode lackieren: http://bit.ly/23BB9k3
Video Aqua-Lack: Gartentisch lackieren: http://bit.ly/1WoNqJi

Mehr Informationen zum AURO-Sortiment, das neben Lacken auch Pflege- und Reinigungsmittel umfasst, bietet der nächstgelegene Fachhändler. Zu finden über die Händlersuche auf der AURO-Homepage www.auro.de

Wussten Sie schon…?
…dass Rizinenöl aus dem Samen der subtropischen Rizinus-Staude entsteht? Durch die Dehydratisierung (Wasserentzug) der Rizinus-Staude wird das trocknungsfähige Öl dick zu Standöl verkocht und bei AURO als Bindemittelbestandteil u.a. bei Lacken und Lasuren eingesetzt.

Über AURO:
Das Unternehmen AURO wurde 1983 als GmbH gegründet und 1998 in die AURO Pflanzenchemie AG umgewandelt. Der Hauptsitz der Aktiengesellschaft ist Braunschweig. AURO ist konsequenter Vorreiter im Bereich ökologische Naturfarben, Holzpflege und Reinigungsprodukte. Die aus Naturstoffen hergestellten Farben, Lacke, Lasuren, Öle, Wachse, Reinigungs- und Pflegemittel sind leistungsstark und nachhaltiger als nahezu alle konventionellen Produkte am Markt. Alle Inhaltsstoffe werden für den Verbraucher lückenlos deklariert. Produziert wird am Standort Deutschland. Alle Produkte sind im Inland in über 700 Fachgeschäften erhältlich. Der Export erfolgt ins europäische Ausland sowie nach Nordamerika, Asien und Australien. Zahlreiche Auszeichnungen und Umweltpreise sowie die Zertifizierung „CO2-neutrales Unternehmen“ als erster Farbenhersteller durch die Climate Neutral Group bestätigen das Engagement der Firma AURO.

Firmenkontakt
AURO Pflanzenchemie AG
Nadine Schrader
Alte Frankfurter Straße 211
38122 Braunschweig
0531-281-0
schrader@auro.de
www.auro.de

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Etwas Kapitalaufwand, ansehnliche Effekte

Wieso farbenfrohe Läufer für den Tisch frischen Elan nach Hause einbringen

Domizil als Rückzugsmöglichkeit – zunehmend mehr Personen mobilisieren nicht wenig Zeit in Bezug auf die Ausstattung ihres Heims und sind bereit, dazu viel Bares aufzuwenden. Jedoch nicht allein Einrichtungsgegenstände unterstreichen das ganz eigene Profil ihrer Bude und des Domizils, schon klitzekleine Accessoires wie verlockende Tischläufer in grün dürften Einiges bewirken.

Tischbänder werden als Zier immer angesehener in unseren Unterkünften. Sie sind in flexiblen Farbnuancen als auch Stoffen wie Organza beziehbar und verschaffen einem rustikalen Tisch in Holzoptik genauso das ganz besondere Etwas wie einem innovativen Kunststofftisch. Gleich ob frühlingsfrisches Orange oder konventionelles Violett, die Fülle erscheint grenzenlos. Schlichte, monochromatische Tischläufer aus luftigem Gewebe sind bei den Deutschen ebenso angesehen, wie z.B. wertvolle Läufer für den Tisch mit kunstreichem Dekor.

Unter Einsatz von sorgsam auserlesenen Tischläufern, die zum entsprechenden Anlass geeignet sind, gestaltet sich die Party zum effektvollen Geschehnis. Frisches Laub, Beeren, Blütenblätter gleichwohl wie weitere Substanzen aus der Wildnis bringen zusätzlichen Elan für die Dekorierung. Selbst eine Pflanze auf dem Tisch schafft doch einen ziemlichen Gegensatz. Dekorationsgeschäfte und Web-Geschäfte verkaufen Tischbänder für jedweden Wunsch sowie in jeglicher Preislage, weswegen für jeden Anlass maßgeschneiderte Tischschals erstanden werden könnten.

Für Impulse und eine elementare Auswahl: http://mediakomet.de oder http://presse-ente.de

Seit 1998 macht wavepoint die Werbewelt ein bisschen besser. Als Full-Service Werbeagentur für Web, Print und Kommunikation bietet wavepoint daher ein breites Spektrum professioneller Dienstleistungen und Produkte in allen Bereichen der Werbung. Von der professionell gestalteten Website mit komplexen Datenbanksystem über ein kreatives Corporate Design bietet wavepoint schnelle und unkomplizierte Lösungen bis hin zur fertigen Auslieferung.

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Andre Heim: „Das richtige Verhältnis von Innovation und Tradition beim Holzbau ist wichtig“

Seit über 60 Jahren ist die Firma Anton Heim Holzbau der Spezialist für Dach- und Zimmererarbeiten in Forchheim. Zimmerermeister und Betriebswirt Andre Heim führte Landratskandidat Klaus Schulenberg durch sein Unternehmen. Klaus Schulenberg: „Ich habe hier ein hervorragendes Handwerksunternehmen gesehen.“

Andre Heim: "Das richtige Verhältnis von Innovation und Tradition beim Holzbau ist wichtig"

André Heim (links) führt Landratskandidat Klaus Schulenberg (rechts) durch sein Unternehmen.

„Ich habe die Firma Anton Heim Holzbau kennengelernt. Ein hervorragendes Handwerksunternehmen, das gut und breit aufgestellt ist und neue Wege geht“, sagte Landratskandidat Klaus Schulenberg. „Begeistert hat mich, dass das Unternehmen innovationsbereit ist, zum Beispiel im Bereich Dachfenster oder bei der energetischen Dachsanierung und seinen Kunden ein breites Spektrum bietet.“
Der Betriebswirt und Zimmerermeister Andre Heim führt das Unternehmen bereits in der dritten Generation. War der Zimmerer früher vor allem für den Bau von Dachstühlen zuständig, ist seine Firma heute ein modernes Holzbauunternehmen, deren Spektrum von der energetischen Dachsanierung über Dachausbau bis zur Dachdeckung und Sanierung historischer Fachwerk-Gebäude reicht. „Die schönsten Momente als Unternehmer sind für mich die, in denen ich Probleme lösen kann oder von Kunden höre, dass sie sich aufgehoben gefühlt haben in den Zeiten der Bauphase oder Sanierung“, sagt Andre Heim. „Jeder Kunde soll bei uns genau das bekommen, was er sich wünscht.“
Klaus Schulenberg würdigte diese Unternehmensphilosophie. „Mein Ziel als Landrat ist es, die Wirtschaftsregion Forchheim zu stärken und Arbeitsplätze in die Region zu bringen.“ Wie dies gelingen kann? „Wir haben im Landkreis zahlreiche Unternehmen, die gut sind und Innovationen bringen können. Dies kann die Politik fördern, indem sie zum Beispiel die Rahmenbedingungen dafür schafft.“ In der Steiermark zum Beispiel bilden Handwerksunternehmen einen Entwicklungsverbund, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern. „Ein solches Erfolgs-Modell kann ich mir auch gut für unsere heimischen Unternehmen vorstellen.“
Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie im Internet: www.anton-heim.de
Bildquelle:kein externes Copyright

Holzbau mit Tradition. Wohnqualität für Ihr Heim.
Anton Heim Holzbau ist ein traditionelles Zimmerei- und Holzbauunternehmen in Forchheim. Handwerkliches Können und modernstes Know-how zeichnen das Familienunternehmen aus. Das Leistungsspektrum reicht von der denkmalgeschützten Sanierung über die energetischen Dachsanierung und Dacheindeckung bis zum Holzrahmenbau und dem Einbau von Dachfenstern.

Anton Heim Holzbau
André Heim
Dieselstraße 13
91301 Forchheim
09191 2733
info@anton-heim.de
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Markus Zahner
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96231 Bad Staffelstein
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Mietpreisbremse oder alternative Wohnkonzepte?

Wie wohnen nicht mehr teurer wird

Mietpreisbremse oder alternative Wohnkonzepte?

Foto: Bernd Liebl, Magdeburg

Wohnraum in den Großstädten wird immer teurer. Nicht nur die Wohnnebenkosten wachsen permanent, auch die Mieten legen ordentlich zu. Gerade Berufsanfänger und junge Leute in der Ausbildung sehen sich einer Mietentwicklung gegenüber, die Wohnen für sie unbezahlbar macht. Welche Wege strebt die Politik an und welche Innovationen bietet der bestehende Wohnungsmarkt?

Stefan M. schrieb sich im vorangegangenen Jahr an der Uni in einer bekannten Universitätsstadt ein. Er wollte mit seiner Freundin zusammenziehen, die in der Nähe vom Campus als Sekretärin in einem mittelständischen Unternehmen arbeitet. Stefan lebt vorübergehend in ihrer, für ein Paar etwas kleinen, 1 ½ Zimmer Wohnung bis die beiden eine geräumigere Bleibe in Uni-Nähe gefunden haben. Sie suchen nun schon seit Monaten nach einer praktischen und bezahlbaren Bleibe, wurden jedoch noch immer nicht fündig. Kompakte Wohneinheiten sind praktisch, sehr begehrt und daher nicht billig. Und große Wohnungen in der Stadt sind für Berufsanfänger absolut nicht finanzierbar.

Die Wohnungsbesitzer profitieren vom hohen Bedarf. In den letzten Jahren wurden viele kleinere und mittelgroße Wohnungen modernisiert, um für die steigende Nachfrage mit dem entsprechenden Angebot nachzukommen. Sanierung kostet Geld, was selbstverständlich irgendwann wieder zurückfließen muss. Also werden diese auf die Mieten umgelegt und führen zu steigenden Mieten.

Grundsätzlich ist daran nichts auszusetzen. Schließlich werden bei einem Wohnungs-Angebot durch Umbaumaßnahmen die Wohnqualität und der -komfort verbessert. Das kostet natürlich auch mehr. Was nützt aber ein attraktiveres Angebot, wenn es so teuer wird, dass es für die Meisten nicht bezahlbar wird?

Dazu kommt, dass man steigenden Energiepreisen durch Sanierungen im energetischen Bereich, entgegnen muss. Die Nebenkosten steigen sonst immer stärker und sorgen somit ebenfalls dafür, dass der Wohnraum unbezahlbar wird. Nur dass der Vermieter nichts davon hat, wenn die Nebenkosten steigen. Im Gegenteil, sein vermieteter Wohnraum wird immer teurer, ohne dass er davon profitiert. Der Umbau, sprich Umrüstung auf kostengünstigere Heizsysteme, Dämmung etc. sorgen dafür, dass Energie effizient verbraucht und keine bzw. weniger Energie verschwendet wird. Solche Maßnahmen und Investitionen sind notwendig und zu begrüßen. Doch muss der Wohnungsbesitzer auf den Kosten für die Modernisierung sitzenbleiben? Warum sollten Wohnungsbesitzer dann so einen hohen Aufwand betreiben?

Zwei Fronten entstehen. Auf der einen Seite gibt es die berechtigten Ansprüche der Vermieter, die mit erheblichen Investitionen Wohnraum qualitativ aufwerten. Selbstverständlich sind die Vermieter darauf bedacht, dass ihre Investitionen sich für sie rentieren. Auf der anderen Seite fehlen die Einkommen, um solchen Wohnraum bezahlen zu können. Je mehr Wohnungen baulich auf den neuesten Stand gebracht werden, desto größer wird das Dilemma. Wohnen wird immer mehr zum Luxus. Und welche Alternative hat man? Eigentum wäre eine Option. Nur welche Bank gibt einen Kredit an jemanden, der sich kaum die Miete für eine Wohnung leisten kann?

Die Politik versucht dieses Problem nun zu lösen. Justizminister Heiko Maas arbeitet daran, ein Gesetz zur Regulierung des Immobilienmarktes vorzulegen. Wichtigste Inhalte sollen eine Mietpreisbremse und eine neue Regelung zur Maklerprovision sein. Es bleibt also abzuwarten, ob und in welcher Form es hier eine Regulierung geben wird. Überraschungen wird es hier wahrscheinlich nicht geben. Der Markt ist in Ballungszentren so angespannt, dass man versuchen wird, die zugespitzte Situation ein wenig zu entschärfen, ohne eine der beiden Seiten, also Mieter und Immobilienbesitzer, zu stark in ihren Rechten zu beschneiden. Schließlich funktioniert ein Wohnungsmarkt nicht ohne motivierte Immobilienbesitzer, für die es interessant sein muss, Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Innovative Wohnideen werden benötigt und hier gibt es hochinteressante Ideen.

Fündig wird man zum Beispiel bei den Genossenschaften. Unter den 2.200 in Deutschland tätigen Wohnbaugenossenschaften tut sich ein Anbieter durch ein besonders soziales Konzept hervor. Bereits seit mehr als 10 Jahren wird dieses innovative Wohnkonzept erfolgreich am Markt gelebt und hat bereits vielen Menschen ein ganz neues Wohnen ermöglicht. Genossenschaften sind bekanntlich ein alter Hut, denn das Prinzip der Genossenschaft reicht bereits mehr als 100 Jahre in die Vergangenheit.

Diese revolutionäre Idee hat einen ganz einfachen Kern. Die Genossenschaft unterstützt ihre Mitglieder dadurch, dass preiswerter Wohnraum in maßgeschneiderter Form und Größe produziert wird. Das bedeutet, man bekommt sein Wunschhaus oder seine -wohnung durch die Genossenschaft gebaut und zahlt dann eine konstante Miete, die für die kommenden 25 Jahre sich nicht erhöht. Innerhalb der 25 Jahre darf der Genosse ein Optionsrecht wahrnehmen und die Immobilie kaufen. Zu diesem Zweck wird vor der Realisierung ein Genossenschaftssparvertrag in einer dem Objekt entsprechenden Ansparsumme angespart. Daraus resultiert eine um ein Mehrfaches höhere Investitionssumme. Der Mieter ist daran sehr interessiert, das Objekt in einem einwandfreien Zustand zu halten. Schließlich kann er es ja erwerben.

Übrigens kauft der Genosse das Heim dann nicht zu den dann gültigen Immobilienpreisen sondern er kauft seine vier Wände zum Herstellungspreis von vor bis zu 25 Jahren! Im besten Fall haben sich die Immobilienpreise nach oben bewegt und die Immobilie ist zum Zeitpunkt des Kaufes erheblich mehr wert als der Preis, der bezahlt wird.

Was dann geschieht, ist dem neuen Eigentümer überlassen. Selbstverständlich kann er in seinem Heim wohnen bleiben, es ist ja schließlich sein Eigentum. Jedoch kann er die Immobilie schon während der Mietphase zu den marktüblichen Preisen veräußern und sich mit dem Verkaufserlös dort ansiedeln, wo er möchte.

Und was passiert, wenn die Immobilie nicht im Wert gestiegen ist? In diesem sehr unwahrscheinlichen Szenario kann der Mieter sein Mietverhältnis für weitere 10 Jahre weiterführen oder er kann über sein angespartes Genossenschaftsguthaben verfügen und ausziehen. Unter dem Strich hat er so gewohnt wie kaum ein anderer Mieter, zu einer für 2 ½ Jahrzehnte festgeschriebenen Miete!

Klingt das zu fantastisch? Ist es aber nicht. Dieses Konzept ist innerhalb der letzten zwölf Jahre bereits für viele Menschen Realität geworden, die Genossen bei der GENO eG aus Ludwigsburg sind ( www.geno.ag ). Sie leben in ihrem Wunsch-Haus und haben ein notariell festgelegtes Optionsrecht, dieses Wunsch-Haus innerhalb von 25 Jahren zum Baupreis zu kaufen, und das ganz ohne Bankkontakt und Kredit-Finanzierung. Damit ist diese Art zu wohnen die sicherste Art überhaupt, denn man hat für immer ausgesorgt und weiß genau, wie viel wann zu bezahlen sein wird.

Egal, was Sie suchen, wenn es mit Gestaltung und Medien zu tun hat, sind Sie hier an der richtigen Adresse. Gestaltung hat hier eine andere Dimension. Denn Sie können hier neben grafischen Arbeiten im Bereich Gestaltung auch redaktionelle Hilfe erhalten. Das Erstellen oder Ausarbeiten von Texten nach Ihren Vorgaben für Ihre Druckstücke oder Webseiten ist ebenso möglich wie das Verteilen Ihrer News durch Newslettersysteme, an Webportale im Netz oder an Journalisten.

Mein Ansatz begründet sich in der Einfachheit. Einfache Formen, die funktionieren ziehe ich jederzeit kitschigem Schnickschnack vor. Der Leser möchte nicht abgelenkt sondern gelenkt werden. Er möchte interessiert werden und ohne lange herumzusuchen das Wesentliche finden.

Michael Sielmon | Mediengestaltung
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Pflegerisiko: Private Vorsorge mit staatlicher Förderung

OVB Themendienst Investment & Vorsorge

Pflegerisiko: Private Vorsorge mit staatlicher Förderung

Leistungen der Gesetzlichen Pflegeversicherung

Pflegerisiko: Private Vorsorge mit staatlicher Förderung
– Unterschätztes Risiko „Langlebigkeit“
– Der Platz in einem Pflegeheim kann bis zu 3.500 Euro und mehr im Monat kosten
– Kinder sind grundsätzlich zum Unterhalt ihrer pflegebedürftigen Eltern verpflichtet
– „Pflege-Bahr“ verringert finanzielle Risiken der Betroffenen und deren Kinder

Köln, 20. Februar 2014 – Mit der steigenden Lebenserwartung wächst auch das Risiko der Pflegebedürftigkeit. So kann sich eine heute 60-jährige Frau im statistischen Schnitt auf weitere 24,96 Lebensjahre freuen, ein gleichaltriger Mann auf 21,31 Lebensjahre, so die Einschätzung des Statistischen Bundesamtes. „Langlebigkeit ist ein Risiko, das von den meisten Menschen unterschätzt wird“, warnt Philipp Gruhn, Leiter Produktmanagement bei der OVB Vermögensberatung AG in Köln. Diese „Sorglosigkeit“ habe erhebliche finanzielle Folgen für die Altersversorgung allgemein und insbesondere für den Fall eine Pflegebedürftigkeit.

Hohe Kosten bei Unterbringung im Heim
Abhängig vom Standort der Pflegeeinrichtung und der Pflegestufe kann ein Heimplatz monatlich bis 3.500 Euro und mehr kosten. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus dem eigentlichen Betreuungs- und Pflegeaufwand sowie weiteren unterschiedlichen Kosten-Posten, u.a. einem Zuschlag für die Ausbildung junger Menschen in Pflegeberufen (siehe „Kosten bei Heimunterbringung“).

Kosten bei Heimunterbringung
Je nach Region und abhängig von der Pflegestufe kostet ein Platz in einem Pflegeheim monatlich bis 3.500 Euro und mehr. Dieser Betrag setzt sich aus unterschiedlichen Kosten zusammen:
Pflege: Betreuungs- und Pflegeaufwand für den Patienten
Unterkunft: Heizung, Wasser, Strom, Wäsche, Reinigung. Hinzu kommen Ausgaben für Telefon, TV-Kabel, GEZ.
Verpflegung: Ausgaben für Essen und Trinken
Investitionen: Zum Beispiel die Miete, die ein Heimbetreiber zahlen muss. Zusätzlich Ausgaben für Instandhaltung sowie Ausstattung
Ausbildung: Zuschlag für die Ausbildung junger Menschen in Pflegeberufen

Die Gesetzliche Pflegeversicherung, die es seit dem Jahr 1995 gibt, übernimmt nur einen Bruchteil davon. Das sind in der Spitze 1.918 Euro bei Härtefällen in Pflegestufe III (siehe Bild).

Kinder haften für ihre Eltern
„Selten decken die Gesetzliche Rente und die Leistungen der Gesetzlichen Pflegeversicherung die Kosten der stationären Pflege in einem Heim ab“, weiß OVB Experte Philipp Gruhn. Folge: Die nächsten Angehörigen des Pflegebedürftigen, in der Regel die Kinder, sind zum Unterhalt verpflichtet. Sie müssen sich also an den Pflege- und Unterbringungskosten beteiligen, falls Rente, die Zahlungen der Pflegekasse sowie das Vermögen des Pflegebedürftigen nicht ausreichen. Das gilt nach einem vor wenigen Tagen gefällten Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) selbst dann, falls Vater und Mutter oder nur ein Elternteil über Jahrzehnte keinen Kontakt zum Kind oder dieses sogar bewusst „verstoßen“ hatten. Beim Pflegeunterhalt für die Eltern können Monat für Monat schnell mehrere Hundert Euro zusammenkommen. Doch „selbst nur 100 Euro Elternunterhalt können auf Dauer das Familienbudget der Kinder erheblich belasten“, ist Philipp Gruhn überzeugt.

Pflege-Bahr: Private Vorsorge mit staatlicher Förderung
Bereits heute muss jeder Pflegebedürftige, der in einem Heim versorgt wird, insgesamt im Schnitt gut 30.000 Euro aus eigener Tasche zahlen – Frauen wegen ihrer längeren Lebenserwartung mit durchschnittlich 45.000 Euro mehr als Männer, deren Anteil bei insgesamt 21.000 Euro liegt. Im Extremfall, kann allerdings der Eigenanteil alles in allem mehrere 100.000 Euro betragen. „Viele pflegebedürftige Menschen sind dadurch völlig überfordert. Die Unterhaltsverpflichtungen der nächsten Angehörigen können auf Dauer durchaus zu einer Bedrohung deren wirtschaftlicher Existenz werden“, befürchtet Philipp Gruhn von der OVB Vermögensberatung AG.

Deshalb wird auch die private Pflegevorsorge seit dem Jahr 2013 unter der Bezeichnung „Pflege-Bahr“, benannt nach dem ehemaligen Bundesgesundheitsminister, gefördert. Dies bedeutet: „Wer mindest 10 Euro Monatsbeitrag für eine Private Pflegezusatzversicherung zahlt, kann vom Staat weitere 5 Euro monatlich, also 60 Euro im Jahr, zusätzlich erhalten“, erklärt Philipp Gruhn. Wichtig: Der Abschluss einer „Pflege-Bahr“-Vorsorge erfolgt ohne Gesundheitsprüfung, Risikozuschläge und Leistungsausschlüsse seitens der Versicherer. Deshalb darf der Versicherungsschutz niemanden verweigert werden. Zudem müssen „Pflege-Bahr“-Produkte in Pflegestufe III Mindestleistungen von 600 Euro monatlich vorsehen.
Bereits vor dem Jahr 2013 abgeschlossene Pflege-Zusatzversicherungen können ebenfalls staatlich gefördert werden – unter der Voraussetzung, dass die gesetzlichen Vorgaben in puncto Förderung schon erfüllt sind oder nachträglich berücksichtigt werden. „Der Einstieg in die private Pflegevorsorge sollte über den „Pflege-Bahr“ so früh wie möglich erfolgen. Im Anschluss daran lässt sich bei Bedarf der eigene Pflegeschutz durch weitere Vorsorgeprodukte vervollständigen“, rät OVB Experte Philipp Gruhn.

Extra-Service für Angehörige von Pflegebedürftigen
Interessante Gerichtsurteile rund um das Thema „Elternunterhalt“
– Geschenkte Immobilie: Ein Sohn muss nicht grundsätzlich das seinerzeit von den Eltern geschenkte Haus verkaufen, um mit dem Erlös die Heimkosten der pflegebedürftigen Mutter zu bezahlen. Im vorliegenden Fall war die erkrankte Ehefrau des Sohnes auf eine behindertengerechte Wohnung im (geschenkten) Haus angewiesen (Landgericht Düsseldorf, Az.: 14c O 205/11).
– „Verbrauchtes“ privates Vorsorgekapital: Sobald Rente, Pflegegeld und Zahlungen aus einer privaten Altersvorsorge grundsätzlich reichen, um die Pflegekosten der Eltern zu bestreiten, können Kinder nicht zum Elternunterhalt herangezogen werden. Dies gilt auch, falls Rente, Pflegegeld und Leistungen der privaten Altersvorsorge nicht mehr vollständig zur Verfügung stehen, weil zum Beispiel das Private Vorsorgekapital vorzeitig verbraucht wurde und wegen Versäumnissen der Eltern kein Anspruch auf Pflegegeld mehr besteht (Oberlandesgericht Oldenburg, Az.: 14 UF 82/12).
– Informationssperre: Schwiegertöchter und Schwiegersöhne müssen keine Auskunft über ihre eigenen Vermögensverhältnisse geben, falls die Verpflichtung zum Elternunterhalt bei den jeweiligen Partnern geprüft wird (Bundesgerichtshof, Az.: XII ZR 299/00).

Diese Pressemitteilung finden Sie auch auf der Website der OVB unter

http://www.ovb.de/themendienst/pflegerisiko

Über die OVB Vermögensberatung AG
Die OVB Vermögensberatung AG ist die deutsche, operativ tätige Landesgesellschaft des europaweit tätigen Finanzdienstleisters OVB Holding AG. Diese ist neben Deutschland in 13 weiteren europäischen Ländern vertreten. Derzeit beraten rund 5.000 hauptberufliche OVB Finanzberater europaweit rund 3,0 Millionen Kunden in allen Fragen rund um allgemeine und private Altersvorsorge, Vermögensaufbau und -sicherung sowie den Erwerb von Wohneigentum. In Deutschland berät OVB mit 1.375 Finanzberatern rund 644.000 Kunden (Stand: 30. September 2013). Im Geschäftsjahr 2012 erwirtschaftete OVB in Deutschland Gesamtvertriebsprovisionen in Höhe von 66,8 Mio. Euro sowie ein EBIT von 7,0 Mio. Euro.
Internet: www.ovb.de

Über den OVB Konzern
Der OVB Konzern mit Sitz der Holding in Köln ist einer der führenden europäischen Finanzvertriebe. Seit Gründung im Jahr 1970 steht die kundenorientierte Beratung privater Haushalte hinsichtlich Vermögensschutz, Vermögensaufbau, Altersvorsorge und Immobilienerwerb im Mittelpunkt der OVB Geschäftstätigkeit. Derzeit berät OVB europaweit rund 3,0 Mio. Kunden und arbeitet mit über 100 renommierten Produktpartnern zusammen. OVB ist aktuell in insgesamt 14 Ländern aktiv, wobei rund 5.000 hauptberufliche Finanzberater für den Konzern tätig sind. 2012 erwirtschaftete die OVB Holding AG mit ihren Tochtergesellschaften Gesamtvertriebsprovisionen in Höhe von 214,7 Mio. Euro sowie ein EBIT von 10,5 Mio. Euro. Die OVB Holding AG ist seit Juli 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard, ISIN DE0006286560) notiert.
Internet: www.ovb.ag
Bildquelle:kein externes Copyright

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OVB Vermögensberatung AG
Antje Schweitzer
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http://www.ovb.de

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Die Kümmerfalle – aus den Pampers in die Pampers

Töchter und Schwiegertöchter, meist zwischen 40 und 60 Jahre alt, mit eigener Familie und Teilzeitjob mehrfach belastet, bilden bislang das Pflegereservoir der Nation.

Die Kümmerfalle - aus den Pampers in die Pampers

Weiterbildungsveranstaltung Atlanticlux Lebensversicherung S.A.

„Die Frauen laufen in die Kümmerfalle. Aus den Pampers in die Pampers.“ Unter diesem, sicherlich provokanten Motto, stand eine weitere Weiterbildungsveranstaltung der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. in den Räumlichkeiten der Niederlassung Saarbrücken mit Hendrik Lehmann, Niederlassungsleiter, mit Unterstützung von Referenten- und Experten aus der Versicherungsbranche. In den letzten Jahrzehnten wurden Prioritäten neu verteilt und gewichtet. Doch wenn es um die Pflege der Kinder, Familien und Angehörigen geht, steht hierbei die Frau noch immer im Fokus der Gesellschaft und als Kümmerer. Vergessen dabei wird oftmals die eigene Vorsorge. Hier gilt ein Apell im Besonderen an alle Frauen: „Wer aus Liebe zum Mann oder den Eltern keine Zeit habe, für sich selbst vorzusorgen, der läuft Gefahr, später als Sozialhilfefall im Heim zu landen. Das Risiko, im Alter zu verarmen, sei für Frauen ohne gute Rente und Rücklagen besonders groß.“ Leider trifft dies sehr oft zu. Verdient hat dieses Schicksal keiner. Deshalb ist es dringend erforderlich genauer hinzuschauen.

Das neue Armutsrisiko

Den künftigen Herausforderungen sind aber weder Kleinfamilien noch Single-Haushalte noch die gesetzliche Pflegeversicherung gewachsen. Ihre Zahlungen sind seit zehn Jahren nicht an die Preisentwicklung angepasst worden. Der Referendar verdeutlicht dies an folgendem Beispiel: Für die Betreuung und Versorgung von einem Schwerstpflegefall, der im Heim rund um die Uhr betreut werden muss, schießt die Pflegeversicherung höchstens 1.688 Euro im Monat zu. Ein Heimplatz kostet aber 2.000 bis 4.000 Euro monatlich. Die Versorgungslücke ist dabei vorprogrammiert. Das kleine Sparguthaben ist schnell verbraucht. Das mühsam über Jahrzehnte von den Eltern abgestotterte Eigenheim muss verkauft werden, um die Unterbringung bezahlen zu können. Unter Umständen müssen auch die Kinder und Enkel haften, d. h. den sogenannten Elternunterhalt aufbringen.

Aber was tun, wenn man seinem Angehörigen das Heim ersparen will?

Viele Möglichkeiten bleiben da nicht. Im Zweifelsfall heißt es dann, die Pflege selber zu organisieren. Was das bedeutet, berichten Angehörige, die sich seit Jahren zum Beispiel, um ihren Ehemann, Tante, Onkel, oder andere Verwandte, die in der Nähe wohnen, eigenverantwortlich kümmern müssen, das diese nach die nach einem Schicksalsschlag wie Schlaganfall, starker Sehschwächen bis hin zur Blindheit oder eines Alzheimer-Leidens rund um die Uhr Betreuung und Pflege benötigen: beim An- und Umziehen, Essen, im Bad – immer unter Aufsicht. Auch nachts wird Hilfe und Betreuung benötigt. Zwar gibt es die Pflegestufen, die aber die Versorgungslücken nicht ausgleichen können. Die Zahlungen der Pflegekasse und Zuschüsse vom Land entlasten nur für einen Bruchteil der Kosten.

Hilfe von draußen ist teuer – Bürokratie in Heimen auch

Für die Zeit der Pflege gibt es keine gesetzliche Vollabsicherung wie im Krankheitsfall. Pflege ist nach wie vor eine Sache der Familien, trotz gesetzlicher Pflegeversicherung. Diese kommt nur für einen Teilbetrag der Kosten auf. Die Leistungsansprüche aus der Pflegeversicherung sind klar fixiert und eng gefasst. Tritt der Pflegefall ein, kommt ein MDK-Mitarbeiter und hakt mit standardisiertem Fragebogen die Hilfsbedürftigkeit in den Bereichen Körperpflege, Ernährung, Mobilität und hauswirtschaftliche Versorgung ab. Dafür gibt es dann Punkte, die für Pflegestufe entscheidend sind. Wenn Angehörige in Altersheimen oder Wohnheimen gepflegt werden müssen, weil keine andere Möglichkeit besteht kommt die Bürokratie. Beispielsweise wenn es um Rechtssicherheit geht. Dann werden Kliniken, Heime und Hospize angehalten, zum Schutz des Patienten eingerichtete Bettgitter oder Fixierungen durch das Gericht genehmigen zu lassen. Alters- und Pflegeheime stöhnen unter der Last der Dokumentationen. Das Pflegepersonal muss jeden Vorgang und wichtige Gespräche immer wieder festhalten. Durch die Heimaufsicht werden Alten- und Pflegeheime regelmäßig, mindestens einmal pro Jahr, aber auch unangekündigt, kontrolliert. Ziel ist es, dass das Heimgesetz eingehalten wird. Die häufigsten festgestellten Mängel bei Heimbegehungen in Pflegeheimen betreffen Pflegedokumentationen, Personaldefizite, Mängel in der Organisation der Einrichtungen, wie zum Beispiel Führungsprobleme, Dienstplangestaltung und interne Kommunikation. Im Rahmen der großen Aufgaben, die uns bevorstehen, scheint dieses doch ziemlich grotesk zu sein. Wie können wir also besser damit umgehen? Wie sind der Medizinische Dienst und die Versicherung besser angelegt? Welche Vorsorge sollte getroffen werden, damit dieser Kollaps nicht eintritt? Diese Fragen wurden anschließend eingehend diskutiert und Lösungswege aufgezeigt.

V.i.S.d.P.:

Hendrik Lehmann
Niederlassungsleiter ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A.
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Gegründet im Oktober 1987, nahm die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ihren Geschäftsbetrieb im Bereich der klassischen Kapital-Lebensversicherung auf. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich im Großherzogtum Luxemburg und eine Niederlassung in Saarbrücken. Die Atlanticlux hat die Entwicklung von innovativen Produkten zum nachhaltigen Vermögensaufbau in den Mittelpunkt der Aufgaben gestellt. Die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ist spezialisierter Partner für private Altersvorsorge. Die PREMIUM SELECT LUX S.A. übernimmt die Verwaltung institutioneller Gelder externer Unternehmen. Sowohl die tägliche Analyse der globalen Kapitalmärkte, als auch die Umsetzung im Rahmen der Anlagestrategien der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A., fallen in den Aufgabenbereich der PREMIUM SELECT LUX S.A. Weitere Informationen unter: www.atlanticlux.de

Kontakt:
ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A.
Hendrik Lehmann
Betzenstraße 6
66111 Saarbrücken
+49.681.9100 3900
atltext@fwugroup.com
http://www.atlanticlux.de

Allgemein

Die Kümmerfalle – aus den Pampers in die Pampers

Töchter und Schwiegertöchter, meist zwischen 40 und 60 Jahre alt, mit eigener Familie und Teilzeitjob mehrfach belastet, bilden bislang das Pflegereservoir der Nation.

Die Kümmerfalle - aus den Pampers in die Pampers

Weiterbildungsveranstaltung Atlanticlux Lebensversicherung S.A.

„Die Frauen laufen in die Kümmerfalle. Aus den Pampers in die Pampers.“ Unter diesem, sicherlich provokanten Motto, stand eine weitere Weiterbildungsveranstaltung der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. in den Räumlichkeiten der Niederlassung Saarbrücken mit Hendrik Lehmann, Niederlassungsleiter, mit Unterstützung von Referenten- und Experten aus der Versicherungsbranche. In den letzten Jahrzehnten wurden Prioritäten neu verteilt und gewichtet. Doch wenn es um die Pflege der Kinder, Familien und Angehörigen geht, steht hierbei die Frau noch immer im Fokus der Gesellschaft und als Kümmerer. Vergessen dabei wird oftmals die eigene Vorsorge. Hier gilt ein Apell im Besonderen an alle Frauen: „Wer aus Liebe zum Mann oder den Eltern keine Zeit habe, für sich selbst vorzusorgen, der läuft Gefahr, später als Sozialhilfefall im Heim zu landen. Das Risiko, im Alter zu verarmen, sei für Frauen ohne gute Rente und Rücklagen besonders groß.“ Leider trifft dies sehr oft zu. Verdient hat dieses Schicksal keiner. Deshalb ist es dringend erforderlich genauer hinzuschauen.

Das neue Armutsrisiko

Den künftigen Herausforderungen sind aber weder Kleinfamilien noch Single-Haushalte noch die gesetzliche Pflegeversicherung gewachsen. Ihre Zahlungen sind seit zehn Jahren nicht an die Preisentwicklung angepasst worden. Der Referendar verdeutlicht dies an folgendem Beispiel: Für die Betreuung und Versorgung von einem Schwerstpflegefall, der im Heim rund um die Uhr betreut werden muss, schießt die Pflegeversicherung höchstens 1.688 Euro im Monat zu. Ein Heimplatz kostet aber 2.000 bis 4.000 Euro monatlich. Die Versorgungslücke ist dabei vorprogrammiert. Das kleine Sparguthaben ist schnell verbraucht. Das mühsam über Jahrzehnte von den Eltern abgestotterte Eigenheim muss verkauft werden, um die Unterbringung bezahlen zu können. Unter Umständen müssen auch die Kinder und Enkel haften, d. h. den sogenannten Elternunterhalt aufbringen.

Aber was tun, wenn man seinem Angehörigen das Heim ersparen will?

Viele Möglichkeiten bleiben da nicht. Im Zweifelsfall heißt es dann, die Pflege selber zu organisieren. Was das bedeutet, berichten Angehörige, die sich seit Jahren zum Beispiel, um ihren Ehemann, Tante, Onkel, oder andere Verwandte, die in der Nähe wohnen, eigenverantwortlich kümmern müssen, das diese nach die nach einem Schicksalsschlag wie Schlaganfall, starker Sehschwächen bis hin zur Blindheit oder eines Alzheimer-Leidens rund um die Uhr Betreuung und Pflege benötigen: beim An- und Umziehen, Essen, im Bad – immer unter Aufsicht. Auch nachts wird Hilfe und Betreuung benötigt. Zwar gibt es die Pflegestufen, die aber die Versorgungslücken nicht ausgleichen können. Die Zahlungen der Pflegekasse und Zuschüsse vom Land entlasten nur für einen Bruchteil der Kosten.

Hilfe von draußen ist teuer – Bürokratie in Heimen auch

Für die Zeit der Pflege gibt es keine gesetzliche Vollabsicherung wie im Krankheitsfall. Pflege ist nach wie vor eine Sache der Familien, trotz gesetzlicher Pflegeversicherung. Diese kommt nur für einen Teilbetrag der Kosten auf. Die Leistungsansprüche aus der Pflegeversicherung sind klar fixiert und eng gefasst. Tritt der Pflegefall ein, kommt ein MDK-Mitarbeiter und hakt mit standardisiertem Fragebogen die Hilfsbedürftigkeit in den Bereichen Körperpflege, Ernährung, Mobilität und hauswirtschaftliche Versorgung ab. Dafür gibt es dann Punkte, die für Pflegestufe entscheidend sind. Wenn Angehörige in Altersheimen oder Wohnheimen gepflegt werden müssen, weil keine andere Möglichkeit besteht kommt die Bürokratie. Beispielsweise wenn es um Rechtssicherheit geht. Dann werden Kliniken, Heime und Hospize angehalten, zum Schutz des Patienten eingerichtete Bettgitter oder Fixierungen durch das Gericht genehmigen zu lassen. Alters- und Pflegeheime stöhnen unter der Last der Dokumentationen. Das Pflegepersonal muss jeden Vorgang und wichtige Gespräche immer wieder festhalten. Durch die Heimaufsicht werden Alten- und Pflegeheime regelmäßig, mindestens einmal pro Jahr, aber auch unangekündigt, kontrolliert. Ziel ist es, dass das Heimgesetz eingehalten wird. Die häufigsten festgestellten Mängel bei Heimbegehungen in Pflegeheimen betreffen Pflegedokumentationen, Personaldefizite, Mängel in der Organisation der Einrichtungen, wie zum Beispiel Führungsprobleme, Dienstplangestaltung und interne Kommunikation. Im Rahmen der großen Aufgaben, die uns bevorstehen, scheint dieses doch ziemlich grotesk zu sein. Wie können wir also besser damit umgehen? Wie sind der Medizinische Dienst und die Versicherung besser angelegt? Welche Vorsorge sollte getroffen werden, damit dieser Kollaps nicht eintritt? Diese Fragen wurden anschließend eingehend diskutiert und Lösungswege aufgezeigt.

V.i.S.d.P.:

Hendrik Lehmann
Niederlassungsleiter ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A.
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Gegründet im Oktober 1987, nahm die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ihren Geschäftsbetrieb im Bereich der klassischen Kapital-Lebensversicherung auf. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich im Großherzogtum Luxemburg und eine Niederlassung in Saarbrücken. Die Atlanticlux hat die Entwicklung von innovativen Produkten zum nachhaltigen Vermögensaufbau in den Mittelpunkt der Aufgaben gestellt. Die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ist spezialisierter Partner für private Altersvorsorge. Die PREMIUM SELECT LUX S.A. übernimmt die Verwaltung institutioneller Gelder externer Unternehmen. Sowohl die tägliche Analyse der globalen Kapitalmärkte, als auch die Umsetzung im Rahmen der Anlagestrategien der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A., fallen in den Aufgabenbereich der PREMIUM SELECT LUX S.A. Weitere Informationen unter: www.atlanticlux.de

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Auf die Farben, fertig los!

Mit AURO Aqua-Lacken ohne Lösemittel matte und glänzende Farbakzente setzen

Auf die Farben, fertig los!

Mit AURO Aqua-Lacken Holzmöbel verschönern

Braunschweig, Oktober 2013 – Jetzt zur kühlen Jahreszeit einfach mal die Holzmöbel neu lackieren? Und das ganz ohne den unangenehmen Lösungsmittelgeruch? Mit den AURO Aqua-Lacken können sich Kreative austoben. Die lösungsmittelfreien Farben verleihen Tisch, Stuhl & Co das gewisse Etwas und kommen dabei völlig ohne synthetische Gift- und Schadstoffe aus. Auch in Haushalten mit Kindern ist der Lack der Aqua-Linie problemlos anzuwenden: Ihrem Namen entsprechend enthält die Linie nur Wasser als Lösungsmittel und aufgrund der natürlichen Rohstoffe ist der Anstrich für Spielzeugbehandlungen geeignet sowie auf Speichel- u. Schweißechtheit geprüft. Ob glänzend oder seidenmatt, die zudem veganen Aqua-Lacke verleihen den Holzmöbeln eine zuverlässige Schutzschicht.

Allen Streichfans und besonders Eltern schlägt das Herz höher: Mit den geruchsarmen und lösemittelfreien Lacken das eigene Heim, möglichst ohne Risiko, farbenfroh oder ganz in Weiß gestalten. Denn die AURO Aqua-Linie ist nach DIN EN 71 Teil 3 auf Sicherheit von Spielzeug und nach DIN 53160 auf Speichel- und Schweißechtheit geprüft. Außerdem schonen die veganen Produkte auf Grund der pflanzlichen und mineralischen Rohstoffe, wie pflanzliche Farbpigmente, Baumharze, Wachse, Fette und Öle schonend die Umwelt. Ob Bunt-, Weiß-, oder Klarlack: Die seidenmatten Anstriche verleihen Holz, Holzstoffen oder auch Metall im eigenen Heim neue Oberflächen. Auch im Freien können die glänzenden Buntlacke der Aqua-Linie punkten: Sie schützen das Holz vor Abnutzung, Nässe und Sonnenlicht und verleihen dem Außenbereich einen neuen Look.

Bunt gemischt – von zart bis kräftig
AURO bietet für die Aqua-Buntlacke sieben Farbtöne sowie den Weiß- und Klarlack in glänzend und seidenmatt. Die dazugehörigen Farbkarten geben einen Überblick über zahlreiche trendige Farbtöne, die man daraus mischen kann.

Farbkarten Aqua-Lacke zum Download:
http://www.auro.de/downloads/farbkarten/Farbkarte-special-edition-250-260.032-01-00-5-00.pdf

http://www.auro.de/downloads/farbkarten/250-260-Farbkarte-Buntlack-seidenmatt-glaenzend-Weisslack-Aqua-AURO-Naturfarben.pdf

Wussten Sie schon…?
…dass Rizinenöl aus dem Samen der subtropischen Rizinus-Staude entsteht? Durch die Dehydratisierung (Wasserentzug) der Rizinus-Staude wird das trocknungsfähige Öl dick zu Standöl verkocht und bei AURO als Bindemittelbestandteil u.a. bei Lacken und Lasuren eingesetzt.

Über AURO
Das Unternehmen AURO wurde 1983 als GmbH gegründet und 1998 in die AURO Pflanzenchemie AG umgewandelt. Der Hauptsitz der Aktiengesellschaft ist Braunschweig. AURO ist konsequenter Vorreiter im Bereich ökologische Naturfarben, Holzpflege und Reinigungsprodukte. Die aus Naturstoffen hergestellten Farben, Lacke, Lasuren, Öle, Wachse, Reinigungs- und Pflegemittel sind leistungsstark und nachhaltiger als nahezu alle konventionellen Produkte am Markt. Alle Inhaltsstoffe werden für den Verbraucher lückenlos deklariert. Produziert wird an den Standorten Deutschland und Österreich. Alle Produkte sind im Inland in über 700 Fachgeschäften erhältlich. Der Export erfolgt ins europäische Ausland sowie nach Nordamerika, Asien und Australien. Zahlreiche Auszeichnungen und Umweltpreise sowie die Zertifizierung „CO2-neutrales Unternehmen“ als erster Farbenhersteller durch die Climate Neutral Group bestätigen das Enga-gement der Firma AURO.

Kontakt:
AURO Pflanzenchemie AG
Nadine Schrader
Alte Frankfurter Str. 211
38122 Braunschweig
0531-2814132
schrader@auro.de
www.auro.de

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5175 Gütesiegel für Lebensqualität in 5 Jahren

Seit fünf Jahren gibt es den Grünen Haken, das bundesweit einzige Qualitätssiegel für Lebensqualität im Alter und Verbraucherfreundlichkeit. Seit 2009 haben sich von Flensburg bis zum Bodensee 2.208 Pflegeeinrichtungen einer Begutachtung gestellt und insgesamt 5175 Gütesiegel bekommen.

5175 Gütesiegel für Lebensqualität in 5 Jahren

Bundesweit einziges Prüfsiegel für Lebensqualität im Alter und Verbraucherfreundlichkeit

Seit Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner im Jahr 2009 das Internetportal Heimverzeichnis.de freigeschaltet hat, haben sich von Flensburg bis zum Bodensee 2.208 Pflegeeinrichtungen einer Begutachtung gestellt und insgesamt 5175 Gütesiegel bekommen. Viele dieser Einrichtungen sind von Anfang an dabei und haben sich bereits ein drittes oder viertes Mal begutachten lassen. Aktuell haben 1.433 Heime den Grünen Haken.

Doch die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen ist ein dynamischer Prozess. Entsprechend hat die Heimverzeichnis gGmbH nun die Kriterien für Lebensqualität bei Pflegebedarf überarbeitet und weiterentwickelt. „Es hat sich gezeigt, dass zahlreiche Kriterien nicht mehr als Maßstab für Lebensqualität herangezogen werden konnten, da sie durch die aktuelle Entwicklung in den Einrichtungen überholt waren“, erklärt Heimverzeichnis-Geschäftsführerin Dr. Karin Stiehr. Für die grundlegende Überarbeitung steuerten auch die bundesweit rund hundert ehrenamtlichen Gutachterinnen und Gutachter des Heimverzeichnisses ihre Erfahrungen und ihr Praxiswissen bei. Durch die Prüfungen in den Einrichtungen und ihre Gespräche mit Bewohnerinnen und Bewohnern wissen sie, was für diese in erster Linie zählt.

Stärker als zuvor werden nun die interkulturelle Öffnung und die aktive Einbeziehung der Bewohnerinnen und Bewohner in Angelegenheiten des Heimbetriebs berücksichtigt. Bewertet wird beispielsweise, ob es möglich ist, freiwillig kleinere Arbeiten zu übernehmen oder den Speiseplan mitzugestalten. Mehr Gewicht haben nun auch Aspekte wie Ästhetik, zum Beispiel die Gestaltung der Räume, und Lebensfreude, was beispielsweise den Genuss von Alkohol und Tabak mit einschließt. Nicht alle Kriterien lassen sich jedoch auf alle Einrichtungen anwenden. Beispielsweise werden Informationen in der Muttersprache für ältere Menschen mit Migrationshintergrund nur dann als Kriterium herangezogen, wenn auch eine nennenswerte Anzahl von ihnen in der Einrichtung wohnt. Seit April 2013 werden die insgesamt 137 Prüfkriterien angewandt. Sie gliedern sich auf in 59 Kriterien für den Bereich der Autonomie, 40 für Teilhabe und 38 für Menschenwürde. Während einige Kriterien als unerlässliches Zeichen für Lebensqualität bei Pflegebedarf bei jeder Begutachtung zu prüfen sind, werden andere Kriterien bei Wiederholungsgutachten nur in jedem zweiten Jahr herangezogen.

Internet: www.heimverzeichnis.de | Hier finden Sie alle Heime mit Grünem Haken in Ihrer Nähe .

Bildrechte: Heimverzeichnis gGmbH

heimverzeichnis.de ist eine Online-Datenbank zur bundesweiten Suche nach Altenheimen, Pflegeeinrichtungen und Seniorenresidenzen mit Lebensqualität. Fast zehntausend Senioreneinrichtungen sind unter www.heimverzeichnis.de gelistet. Suchende finden sie hier in Sekundenschnelle alle Einrichtungen im Ort ihrer Wahl. Mehr als 3.100 Häuser bieten umfassende Informationen zu ihren Angeboten, mehr als 1.400 davon sind aktuell mit dem Grünen Haken® gekennzeichnet, dem bundesweit einzigen Qualitätssiegel für Lebensqualität im Alter und Verbraucherfreundlichkeit. Diese Einrichtungen haben sich freiwillig der Begutachtung durch ehrenamtliche Gutachter/-innen gestellt. Die detaillierten Ergebnisse dieser Prüfungen sind auf der Website veröffentlicht.

Die Website wurde auf Wunsch zahlreicher Ratsuchender geschaffen, die ihrer Entscheidung für einen Umzug ins Heim auch Faktoren für Lebensqualität zugrunde legen wollten. Von den Anfängen im Jahr 2007 bis Ende April 2012 wurde das Projekt vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziell gefördert und von der BIVA e.V. getragen; 2009 ging die Website online. Seit Mai 2012 steht das Heimverzeichnis als gemeinnützige GmbH rechtlich und wirtschaftlich auf eigenen Füßen. Gesellschafter sind die BIVA e.V., Katrin Markus, Geschäftsführerin der BIVA, und Dr. Karin Stiehr, Geschäftsführerin des Instituts für Soziale Infrastruktur (ISIS) in Frankfurt am Main, das seit 2007 das Projekt Heimverzeichnis wissenschaftlich begleitet.

BIVA e.V.
Die BIVA wurde im Oktober 1974 von Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern als Selbsthilfeorganisation zum Schutz ihrer Rechte gegründet. Das Kürzel BIVA steht für „Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung e.V.“ Als unabhängiger Selbsthilfeverband setzt sich die BIVA dafür ein, die Rechte der Bewohnerinnen und Bewohner aller Heimarten und Wohnformen zu stärken. Bis heute ist sie die einzige bundesweite Interessenvertretung für Menschen, die Wohn- und Betreuungsangebote im Alter und bei Behinderung in Anspruch nehmen.

Kontakt
Heimverzeichnis-Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter und bei Behinderung gGmbH
Katrin Markus
Vorgebirgsstr. 1
53913 Swisttal
02254-6000540
heimverzeichnis@biva.de
http://heimverzeichnis.de

Pressekontakt:
mindspin. Kommunikationsberatung
Marion Wögler
Pfarrgasse 1
63571 Gelnhausen
06051 883520 oder 0177 6845491
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http://www.heimverzeichnis.de