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Heilpflanzen unter der Lupe: Fingerhut bei Herzschwäche?

In kräftiges Rot, Lila oder Gelb gekleidet, zog er in den Sommermonaten alle Blicke auf sich: der Fingerhut, oder auch Digitalis. Schön ist er zweifellos, doch mit Vorsicht zu genießen, denn die Pflanze ist hochgiftig. Interessanterweise wird sie trotzdem seit Jahrhunderten als Medikament eingesetzt. Was ist der Fingerhut nun: Gift oder Medizin? Die AOK Hessen klärt auf.

Digitalis-Medikamente werden auch häufig als „Herzglykoside“ bezeichnet. Wegen ihrer geringen „therapeutischen Breite“ stehen die Medikamente immer wieder in der Kritik. Ausschlaggebend für den Erfolg des Medikaments ist die Dosierung, die perfekt sein muss: zu wenig und die gewünschte Wirkung bleibt aus, zu viel und eine Vergiftung kann die Folge sein.

Die Medikamente kommen vor allem bei Herzinsuffizienz zum Einsatz. Bei dieser Krankheit ist die Pumpleistung des Herzens deutlich vermindert, sodass bereits alltägliche Anforderungen, wie zum Beispiel das Treppensteigen, für den Betroffenen zur Belastung werden können. Herzglykoside steigern die Kraft des Herzens und senken gleichzeitig seine Frequenz. Das Herz bekommt mehr Zeit, um kräftig genug zu schlagen.

Heute werden zunehmend sichere Ersatzstoffe eingesetzt. Digitalis-Medikamente kommen jedoch weiterhin zum Einsatz, wenn andere Präparate keine Wirkung zeigen.

Wichtig ist, dass Patienten die Fertigmedikamente immer nur nach ärztlicher Anweisung einnehmen. Die Nebenwirkungen der Giftpflanze können mit Übelkeit, Schwindel und Erbrechen sowie Herzrhythmusstörungen teilweise stark ausfallen.

Die AOK Hessen nimmt auch weitere Heilpflanzen unter die Lupe: zum Beispiel Efeu.

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Herzinsuffizienz – vielfältige Gefahren bedrohen das Herz

Bioresonanz-Redaktion: Wissenschaftler entdeckten neue Zusammenhänge zur lebensbedrohlichen Herzschwäche

Herzinsuffizienz - vielfältige Gefahren bedrohen das Herz

Bioresonanz-News zum Thema Herzinsuffizienz

Lindenberg, 28. Juni 2018. Lässt die Herzleistung dauerhaft nach, spricht der Arzt von der lebensbedrohlichen Herzschwäche. In der Fachsprache Herzinsuffizienz genannt. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse lassen hoffen. Die Redaktion erläutert die Hintergründe dazu.

Lebensbedrohliche Herzschwäche

Rund drei Millionen Menschen sollen in Deutschland von Herzinsuffizienz betroffen sein. Sie leiden unter Atemnot, Leistungsschwäche und Wassereinlagerungen. Sehr oft ist diese Herzschwäche die Folge eines vorausgegangenen Herzinfarktes. Aber auch durchgemachte schwere Infekte werden dafür verantwortlich gemacht. Dementsprechend ungünstig ist für die meisten Erkrankten die Prognose.

Komplexe Ursachen der Herzinsuffizienz

Die Ursachen der Herzschwäche sind nach Ansicht ganzheitlich orientierter Mediziner noch weit vielseitiger. Bezeichnenderweise beschreiben die Testprotokolle der Bioresonanz nach Paul Schmidt zur Herzinsuffizienz rund sechzig mögliche Ursachenzusammenhänge aus energetischer Sichtweise. Unter anderem gehören dazu erfahrungsgemäß auch energetische Störungen im Stoffwechsel. Inzwischen sieht die Wissenschaft ebenfalls einen Zusammenhang zwischen der Herzschwäche und einem gestörten Stoffwechsel. Neuere Untersuchungen zeigen, wie bedeutungsvoll angeborene oder erworbene Stoffwechselerkrankungen für den Verlauf einer Herzinsuffizienz sind. Die Redaktion erläutert es ausführlich in dem Beitrag: Herzschwäche bei gestörtem Stoffwechsel.

Rat der Bioresonanz-Experten bei Herzinsuffizienz

Eine Herzinsuffizienz ist zweifelsohne eine lebensbedrohliche Situation. Möglicherweise steckt in der Berücksichtigung solcher Zusammenhänge eine Chance für Betroffene, so die Erfahrung von Bioresonanz-Therapeuten. Sie empfehlen deshalb, die Herausforderung dieser Herzerkrankung ganzheitlich anzugehen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Sex trotz Herzschwäche – in der Regel kein Problem

Sex trotz Herzschwäche - in der Regel kein Problem

Dr. Philipp Nikolai_Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart (Bildquelle: Dr. Philipp Nikolai)

Ein erfülltes Sexualleben ist für Menschen jedes Alters wichtiger Bestandteil einer glücklichen Beziehung. Aber mehr als die Hälfte der Patienten mit Herzinsuffizienz leiden laut einer Studie unter Einschränkungen in dieser Hinsicht, denn: Viele Patienten verzichten aus Angst vor Überanstrengung und gesundheitlichen Folgen auf Zärtlichkeiten. Dabei ist das meist unnötig. Betroffenen fällt es jedoch oft schwer offen darüber zu sprechen, insbesondere mit ihrem Arzt. Eine ärztliche Untersuchung kann jedoch helfen, den Gesundheitszustand zu bestimmen. Auf diese Weise kann der Kardiologe oftmals Ängste nehmen, damit einem erfüllten Sexleben auch mit Herzschwäche im Regelfall nichts entgegensteht.

Sex ist wichtig – egal in welchem Alter! Doch gerade ältere Menschen mit einem schwachen Herzen haben oft Bedenken. So berichten etwa 60 Prozent der Patienten mit Herzinsuffizienz in Studien von Problemen oder Einschränkungen in ihrem Sexualleben: Das Lustempfinden sinkt oder die sexuelle Leistungsfähigkeit ist eingeschränkt; mehr als 80 Prozent der männlichen Herzpatienten leiden unter Erektionsstörungen. Darunter sind besonders häufig Herzinsuffizienzpatienten. Da ist es kein Wunder, dass viele Betroffene aus Angst vor Überanstrengung komplett auf Sex verzichten und sich zurückziehen. Dabei ist das meist unbegründet, sagt Dr. Philipp Nikolai, Oberarzt der Abteilung für Kardiologie am Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus: „Ein erfülltes Sexualleben ist auch für Golden Ager wichtig. Ein schwaches Herz zu haben heißt nicht, dass man grundsätzlich auf Sex verzichten muss.“

Lieber reden, als verzichten
Über Intimes zu sprechen, ist für viele Patienten ein Tabuthema: „Oft trauen sich Patienten nicht über ihre sexuellen Probleme zu sprechen, weil sie sich schämen. Das gilt insbesondere für das Gespräch mit dem Arzt“, berichtet Dr. Nikolai, „Ein Verzicht aus Unsicherheit kann sich jedoch negativ auf die Lebensqualität und die Beziehung zum Partner auswirken.“ Das Gespräch mit dem behandelnden Arzt hilft bei Unsicherheiten, auch wenn es vielleicht Überwindung kostet. Denn er weiß, welche Belastungen Patienten ihrem Herzen zumuten können. Für eine Herzschwäche gibt es zudem verschiedene Behandlungsmethoden, die den Gesundheitszustand des Herzens stabilisieren. Dazu zählen z. B. bestimmte Medikamente, eine operative Behandlung oder auch minimalinvasive Eingriffe. „Ist der Gesundheitszustand stabil, gibt es keinen Grund auf Sex zu verzichten“, betont Dr. Nikolai. Nähere Informationen zur Herzinsuffizienz und ihrer Behandlung finden Interessierte auch auf der Internetseite www.herzklappenhilfe.de

Risikoeinschätzung gibt Klarheit
Auch nach der Behandlung sind die Patienten mit Unsicherheiten nicht alleine, denn der Arzt kann den Gesundheitszustand regelmäßig ambulant überprüfen. Mit einem Belastungs-EKG, auf einem Laufband oder Fahrradergometer wird die Herzaktivität gemessen. Die Ergebnisse des Tests ermöglichen eine Einschätzung, ob sexuelle Aktivität ein Risiko darstellt. Nach dem Gespräch mit dem Arzt besteht Gewissheit und die Patienten können die Zeit zu zweit ohne Sorge genießen.
Herzschwache Patienten können vorbeugend auch selbst aktiv zu einer Erhöhung ihrer Sicherheit beitragen. In Absprache mit dem Arzt ist die Teilnahme an Herzsportgruppen zur Risikosenkung von Komplikationen bei körperlicher Betätigung hilfreich.

Wie fit fühlen Sie sich? Machen Sie den Online-Symptomcheck auf www.herzklappenhilfe.de So können Sie bereits im Vorfeld einer ärztlichen Untersuchung Ihre Beschwerden einschätzen und ihr persönliches Gesundheitsprofil erstellen.

Über Abbott Vascular
Abbott bietet ein umfassendes Portfolio marktführender Produkte für die Herz- und Gefäßtherapie, einschließlich Produkten zur Behandlung der koronaren Herzerkrankung, peripherer Gefäßerkrankungen, für den Gefäßverschluss und die Behandlung struktureller Herzerkrankungen. Mit Innovationen wir Absorb, MitraClip und Supera geht Abbott Vascular neue Wege und ist bestrebt, die Lebensqualität von Patienten und ihren Familien zu verbessern.

Über Abbott
Abbott (NYSE: ABT) ist ein weltweit agierendes Gesundheitsunternehmen, das sich, über die gesamte Bandbreite der Gesundheitsversorgung, der Verbesserung der Lebensqualität mit Hilfe der Entwicklung von Produkten und Technologien widmet. Mit einem Angebot an führenden, wissenschaftlich fundierten Angeboten in den Bereichen Diagnostik, Medizintechnik, Ernährung und etablierten Pharmazeutika erreicht Abbott Menschen in mehr als 150 Ländern und beschäftigt weltweit über 70.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie unter www.abbott.com oder folgen Sie uns auf Twitter unter @AbbottNews.

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Deutsche Wissenschaftler erkennen im Urin Herzfehlfunktionen schon vor Auftreten von Symptomen

Neue Studien zur Erkennung von Herzschwäche

Deutsche Wissenschaftler erkennen im Urin Herzfehlfunktionen schon vor Auftreten von Symptomen

Neue Untersuchungen zur Erkennung einer Herzschwäche lassen die Fachwelt aufhorchen. Wissenschaftlern ist durch ein hochmodernes Analyseverfahren aus Urinproben die Früherkennung jener Herz-Fehlfunktion gelungen, die sich im Laufe der Zeit zu einer Herzschwäche entwickelt. Im Frühstadium verursacht diese Fehlfunktion noch keine Symptome, die auf eine Herzerkrankung hinweisen könnten. In einer weiteren Studie zeigten die Forscher, dass im Urin eine Herzschwäche trotz des Vorliegens einer Nierenerkrankung sicher nachgewiesen werden kann.

Die Fehlfunktion des Herzens wird anhand von 103 Biomarkern (Eiweiß-Bruchstücken) erkannt, die aus dem Urin der Patienten gefiltert werden. Dazu werden ein paar Milliliter Urin mit der sogenannten Proteomanalyse technisch aufbereitet, um ein persönliches Proteinmuster des Patienten zu ermitteln. Dieses Muster wird dann im Computer mit dem krankheitsspezifischen Biomarkermuster verglichen.

Das Auftreten einer Fehlfunktion des Herzens wird durch verschiedene Risikofaktoren begünstigt. Dazu gehören die koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Stress und Rauchen. Ein klinischer Nachweis der Fehlfunktion ist bislang nur durch einen Kardiologen möglich gewesen. Eine Überweisung zum Kardiologen durch den Hausarzt erfolgt aber zumeist erst nach dem Auftreten von Symptomen.

Mit dem neuen Urin-Test kann praktisch jeder Hausarzt bei Personen mit entsprechenden Risikofaktoren eine Früherkennung durchführen. Diese ist nicht invasiv, nicht schmerzhaft und spart Zeit. Erst wenn die Urinuntersuchung etwas anzeigt, müssen weitere umfangreiche Untersuchungen durch einen Kardiologen erfolgen. Durch die frühere Erkennung der Fehlfunktion ist diese außerdem effizienter zu behandeln als eine Herzschwäche, die bereits Symptome zeigt. Dies führt zu einem besseren therapeutischen Erfolg. (Link zur aktuellen Pilot-Studie im Journal PLOS ONE)

In einer weiteren, jetzt im European Journal of Heart Failure veröffentlichten Studie, bewiesen die Wissenschaftler, dass sie mit einem krankheitsspezifischen Muster aus 107 Biomarkern im Urin eine Herzschwäche auch bei einer gleichzeitig vorliegenden chronischen Nierenerkrankung (diabetische Nephropathie) erkennen. (Link zur Studie). Dies ist wichtig, da bei vielen Patienten mit Herzschwäche die Nieren nicht mehr richtig arbeiten. Etwa 40 bis 50 Prozent aller Patienten mit Herzinsuffizienz haben auch eine eingeschränkte Nierenfunktion. Eine Studie zeigt: „Je kaputter die Nieren, desto höher ist die Sterblichkeit bei Herzinsuffizienz“, so Professor Christoph Wanner von der Universität Würzburg. Dies liegt unter anderem an einer deutlich schwierigeren und damit weniger effizienten Behandelbarkeit. Der neue Urin-Test könnte die evidenz-basierte Behandlung verbessern.
Für den Hausarzt ist bei herz- und niereninsuffizienten Patienten deshalb in Zukunft wichtig, dass Nieren- und Herzfunktion gleichberechtigt erkannt, kontrolliert und mit herkömmlichen Medikamenten therapiert werden müssen. Wenn beides nicht rechtzeitig erkannt wird, gibt es kaum noch eine Chance auf Heilung.
Zwei Prozent aller Europäer leiden derzeit bereits an einer Herzmuskelschwäche. In Deutschland liegt die Zahl der an Herzinsuffizienz erkrankten Personen bei 7 pro 1.000 Einwohner. Herzinsuffizienz betrifft deutlich mehr alte als junge Menschen: etwa 10 Prozent der 75-Jährigen haben eine Herzschwäche. Die Anzahl der jährlich neu erkannten Fälle beträgt bei über 75-Jährigen mehr als 30 pro 1.000 Einwohner.

Im Alter kommt eine Herzschwäche besonders häufig vor, weil viele Menschen in diesem Lebensabschnitt an einer koronaren Herzkrankheit (KHK) und Bluthochdruck leiden. Männer trifft es dabei dreimal so häufig wie Frauen. Es ist zu erwarten, dass die Häufigkeit der Herzinsuffizienz in Zukunft weiter steigen wird, weil das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt.

Die mosaiques group Deutschland, gegründet 2002, ist als Biotechnologieunternehmen internationaler Marktführer auf dem Gebiet der klinischen Proteomdiagnostik. Forschung und Entwicklung stehen für die Umsetzung der personalisierten Medizin vom Schlagwort in die Praxis. Mosaiques hat seinen Hauptsitz in Hannover und arbeitet weltweit mit 65 renommierten Kliniken und Instituten, wie etwa der Harvard Medical School, zusammen. Der führende Proteomforscher, Prof. Dr. Dr. Harald Mischak ist Unternehmensgründer und gehört zum Management Board.
Mit der von Prof. Mischak entwickelten und patentierten CE-/MS-Technologie werden Krankheiten besonders früh und präzise diagnostiziert. Der Vorteil für die Patienten liegt in der Krankheitserkennung zu einem Zeitpunkt, an dem
die Progression (das Fortschreiten) der Erkrankung noch nicht eingetreten ist und eine Therapie daher unumkehrbare
Schäden an Organen noch aufhalten kann.

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