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„Facing India“ ab 29. April im Kunstmuseum Wolfsburg

Erstmals in Deutschland zeigt das Kunstmuseum Wolfsburg eine große Ausstellung mit sechs Künstlerinnen aus Indien.

"Facing India" ab 29. April im Kunstmuseum Wolfsburg

Prajakta Potnis, Capsule I, 2012 (Bildquelle: © Courtesy of the artist and Project 88, Mumbai)

Obwohl die Frau vor dem Gesetz gleichgestellt ist, ist die indische Gesellschaft zutiefst vom Patriarchat geprägt. Zwar befindet sich Indien im gesellschaftlichen Umbruch, doch zerrissen zwischen den Polen Tradition und Fortschritt, sind Frauen in diesem Spannungsfeld immer noch stark benachteiligt. So steht die rasante Entwicklung des urbanen Indien im Gegensatz zu den Lebensbedingungen im ländlichen Raum. Unzählige Ethnien, Kasten, Sprachen, Kulturen, Religionen und Philosophien formen eine vermeintlich pluralistische Gesellschaft, in der sich Identität durch die Abgrenzung vom jeweils anderen definiert. In der Gesellschaftsstruktur Indiens bildet sich so unsere globale Gemeinschaft ab, die grundsätzlich mit denselben Problemen kämpft.

„Facing India“ geht der Frage nach, wie sich die eigene Landesgeschichte, Gegenwart und Zukunft aus dem weiblichen Blickwinkel darstellen. Vibha Galhotra, Bharti Kher, Prajakta Potnis, Reena Saini Kallat, Mithu Sen und Tejal Shah lenken in ihren multimedialen Werken die Aufmerksamkeit auf historische und aktuelle Konflikte. Poetisch, metaphorisch und leise, aber auch radikal, direkt und laut hinterfragen sie Grenzen in jeglicher Hinsicht – seien es politische, territoriale, ökologische, religiöse, soziale, persönliche oder Geschlechtergrenzen. Die Geschichte dieser Grenzen, ihre Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit, ihre Legitimität und nicht selten ihre Auflösung sind das Thema der in „Facing India“ gezeigten Werke.

Die Ausstellung konzentriert sich auf sechs Positionen, um diese umso eingehender vorzustellen. In einer zunehmend globalisierten Welt sozialisiert und ausgebildet, beschränken sich die Künstlerinnen in ihren „Grenzkontrollen“ nicht mehr allein auf Indien, sondern greifen auf andere Länder und Kontinente aus. Staat, Gesellschaft und Individuum, Identitäts- sowie Umweltfragen werden kritisch unter die Lupe genommen. Doch wie breit ihr Themenspektrum auch sein mag, explizite und implizite Verweise auf die Präsenz des Weiblichen und die Stellung der Frau sowie Solidarität und Empathie ziehen sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung. „Facing India“ ist im fortwährenden Dialog mit den Künstlerinnen entstanden und spiegelt eine Art kollektives Plädoyer für Kommunikation und die Einheit in der Vielfalt jenseits von Schubladen- und Kastendenken. Die Ausstellungsarchitektur nimmt diesen Gedanken auf. Die Künstlerinnen bespielen sechs separate Ausstellungsbereiche, die in klarem Sichtbezug zueinander arrangiert sind. Im Zentrum der Ausstellung befindet sich ein offenes Kommunikationsforum, das dem Besucher den Blick in alle Richtungen ermöglicht – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.

KATALOG
Der Katalog, herausgegeben von Ralf Beil und Uta Ruhkamp in deutscher und englischer Ausgabe, mit einem Vorwort von Ralf Beil und einer Einführung von Uta Ruhkamp, Essays von Urvashi Butalia, Leiterin des feministischen Verlages Zubaan, und Roobina Karode, Direktorin des Kiran Nadar Museum of Art in Neu-Delhi und Noida, sowie ausführlichen Interviews mit allen Künstlerinnen von Uta Ruhkamp. Hatje Cantz Verlag, 240 Seiten mit 150 Abbildungen, 24 x 31 cm, Hardcover, 38 € im Museumshop.

Gezeigt wird die Ausstellung vom 29. April bis zum 7. Oktober 2018.

Die Pressekonferenz findet am Donnerstag, 26. April um 11.15 Uhr statt.
Pressevertreter können sich unter presse@kunstmuseum-wolfsburg.de anmelden.

Eröffnung am Samstag, 28. April, 19 Uhr mit Party ab 21 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Das Kunstmuseum Wolfsburg ist einer der kulturellen Leuchttürme Niedersachsens. 1994 eröffnet, realisiert die Stiftung gemeinnützigen Rechts neben großen monografischen Präsentationen der Gegenwartskunst insbesondere auch umfassende kulturgeschichtliche Themenausstellungen. Ein bauliches Alleinstellungsmerkmal ist die 16 Meter hohe und 1600 Quadratmeter große Ausstellungshalle – ein deutschlandweit einmaliger Möglichkeitsraum der Kunst und Kultur von hoher internationaler Ausstrahlung.

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Zen – Erwachen zum Leben

Unser Erwachen zur Menschlichkeit

Zen - Erwachen zum Leben

Cover

Zen ist im Westen angekommen, doch um den Preis diverser Missverständnisse, die der bekannte indische Zen-Meister AMA Samy aufgreift und korrigiert. Immer schon war der Platz des 83-jährigen Jesuiten das „Dazwischen“. In seinem Leben und seiner Lehre stoßen Ost auf West, Christentum auf Zen-Buddhismus, religiöse Tradition auf moderne Wissenschaft. Aus diesen Spannungen schöpft AMA Samy kritische und innovative Impulse, nicht allein für Zen, sondern für den Buddhismus insgesamt und auch das Christentum. Das Buch „Zen- Erwachen zum Leben“ versammelt klassische Zen-Vorträge (Teishos), meist bezogen auf ein Koan, ein Zen-Paradox, sowie kritische Essays über die Entwicklung der Weltreligionen wie Buddhismus oder Christentum.

AMA Samy wendet sich gegen die unreflektierte und häufig verabsolutierte Übernahme japanisch-kulturell bedingter Vorstellungen und Traditionen, die WestlerInnen faszinieren und blenden. Dazu gehören die Verliebtheit in Zen-Rituale und ebenso wie ein modisches Kokettieren mit eher exotischen Elementen der Zen-Praxis. Auch die heroische Gestalt eines erleuchteten Zen-Meisters, der menschliche Schwächen überwunden hat, ist in AMA Samys Augen ein „goldenes Kalb“. An diesem lebensfernen Ideal orientieren sich viele Zen-AnhängerInnen, wenn sie körperliche und psychische Grenzen ignorieren, was zu einer religiös verbrämten Lebens- und Körperfeindlichkeit führen kann. Auch die Vorstellung mancher buddhistischer Gruppen, erst einmal müsse „das Ego sterben“, bevor man die Erleuchtung erreichen kann, lehnt er ab. Weder Leistung noch Kasteiung, auch nicht die Suche nach einem „erleuchteten Zustand“ helfen uns aus dem Dilemma heraus, dass wir immer beides sind: menschlich und transzendent – diese Doppelexistenz müssen wir annehmen.

Über den Autor
Pater AMA Samy Roshi (geb. 1936) ist Zen-Meister wie auch christlicher Priester. Seine Zen-Ausbildung erhielt er von Yamada Koun Roshi von der Zen-Vereinigung Sanbo Kyodan in Japan. In Indien ist Pater AMA Samy derzeit der einzige autorisierte Zen-Meister. Er gründete und leitet heute das Meditationszentrum Bodhi Zendo in Südindien. Die Gemeinschaft seiner Zenschüler nennt sich Bodhi Sangha.

Über das Buch
Ama Samy
ZEN – Erwachen zum Leben
264 Seiten | 19,95 €
Erscheinungstermin: bereits erschienen
ISBN: 978-3-95883-240-4

Mit seinen zeitlosen, existenziellen Themen erschließt der Theseus-Verlag die Welt des Buddhismus und der fernöstlichen Spiritualität – immer für ein europäisches Publikum aufbereitet – als ein Angebot der Orientierung und Hilfe in schweren Zeiten. Ziele und Wege können klarer gesehen und LeserInnen zum Wesentliche, zu sich selbst geführt werden. Auch fern-östliche Bewegungsmeditationen, Entspannungstechniken und Übungswege für Körper und Geist, wie Yoga und Thai Chi, gehören zum Themenspektrum von Theseus.
Zu den bekanntesten Autoren des Theseus Verlags zählen der Dalai Lama und Thich Nhat Hanh.

* Die Kamphausen Media GmbH mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Fischer & Gann, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek sowie den Selfpublishing Portalen tao.de und Meine Geschichte wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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YouthCan!: SOS-Kinderdörfer weiten gemeinsam mit thyssenkrupp Elevator Arbeitsplatz-Initiative auf Indien aus, um Jugendlichen ohne familiäres Netzwerk den Weg auf den Arbeitsmarkt zu ebnen

YouthCan!: SOS-Kinderdörfer weiten gemeinsam mit thyssenkrupp Elevator Arbeitsplatz-Initiative auf Indien aus, um Jugendlichen ohne familiäres Netzwerk den Weg auf den Arbeitsmarkt zu ebnen

(Mynewsdesk) München – 40 Prozent der Arbeitssuchenden weltweit sind junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren. „Jugendarbeitslosigkeit ist eine globale Herausforderung – ein Drittel aller jungen Leute weltweit haben keinen oder nur ungenügenden Zugang zu Bildung, Schulungen oder einem wie auch immer gearteten Job“, sagte Petra Horn, Vorstandvorsitzende der SOS-Kinderdörfer weltweit.

In Kooperation mit Unternehmenspartnern nehmen sich die SOS-Kinderdörfer weltweit deshalb verstärkt dem Thema Jugendarbeitslosigkeit an. Auch thyssenkrupp Elevator unterstützt das Programm „YouthCan!“, das vor allem jenen Jugendlichen den Zugang zum Arbeitsmarkt ebnen soll, die die elterliche Fürsorge verloren haben.

„Nach dem erfolgreichen Start von SEED in Kolumbien und Brasilien freue ich mich sehr darauf, mit dem Programm in Indien fortzufahren. Ziel des Projekts ist es, Jugendliche darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig Aktivitäten rund um soziale Verantwortung sind. Unser Unternehmen sowie unsere Mitarbeiter sind mit Leidenschaft bei dieser wichtigen Initiative dabei. Das SEED-Projekt trägt nicht nur dazu bei, Städte zu besonders lebenswerten Orten zu machen, sondern ganz konkret auch dazu, soziale Ungleichheiten auszubalancieren und die Lebensqualität junger Leute in Indien zu verbessern“, sagt Andreas Schierenbeck, CEO von thyssenkrupp Elevator.

Konkret sieht der Plan vor, junge Menschen ohne familiäres Netzwerk durch Training ihrer Soft Skills und Vermittlung ganz grundsätzlicher Fähigkeiten und Kenntnisse fit zu machen für die Arbeitsweltund sie bei einer gezielten Karriereplanung zu begleiten. Auch die Unterstützung unternehmerischer Ansätze sowie praktische Erfahrungen im Job gehören dazu. SEED hat das Ziel, die Vermittelbarkeit der Jugendlichen für den Arbeitsmarkt zu steigern – und damit ihre Aussicht auf ein eigenverantwortliches Leben.

Für Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer

Medienkommunikation SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-287

E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org
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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 575 Kinderdörfern und rund 2.000 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 135 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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Erlesene Düfte ohne Chemie – Räucherstäbchen 25% günstiger

Erlesene Düfte ohne Chemie - Räucherstäbchen 25% günstiger

Seit Urzeiten werden Düfte gezielt eingesetzt, um bestimmte Wirkungen und Stimmungen zu erzeugen. Noch bis 31.1.2018 gibt es bei Abaton Vibra satte 25% Rabatt auf alle Räucherstäbchen des liebevoll und mit Bedacht ausgewählten Sortiments. Teilweise handelt es sich dabei um Jahrhunderte alte Rezepturen.

Wohlgerüche sind sinnlich, lösen Stimmungen aus und können sogar heilsam sein. Bestimmte Düfte lösen Stress auf, steigern die Konzentrationsfähigkeit, reinigen Räume von negativen Energien, fördern die Kreativität, zentrieren, hellen die Stimmung auf, machen den Kopf frei, entspannen, harmonisieren, beruhigen oder lassen uns sogar besser schlafen.
Das liegt mitunter daran, dass die Nase auch das Tor zum Bewusstsein genannt wird, weil Riechen und Atmen, Emotion und Erinnerung untrennbar miteinander verbunden sind. Mit dem Einatmen nehmen wir Duftstoffe aus unserer Umgebung auf und aktivieren damit die Rezeptoren in der Nase. Diese senden die erhaltenen Informationen unmittelbar weiter an das Gehirn, genauer gesagt an das limbische System und diese Gehirnregion ist nicht nur für Gerüche zuständig, sondern steuert ebenfalls alle Emotionen und Gedächtnisfunktionen.

Für jeden Gemütszustand und jeden Anlass gibt es den passenden Duft, der uns wieder ganz bei uns selbst ankommen lässt, die Stimmung angenehm hebt, uns tiefer atmen und vitaler fühlen lässt.

Die Räucherstäbchen von Abaton Vibra stammen aus Nepal, Indien, Tibet und Japan. Alle sind in Handarbeit hergestellt, enthalten natürliche Zutaten wie Hölzer, Kräuter, Blüten, Öle und Harze und je nach Herkunft sind sie entweder gerollt oder in Stäbchenform gepresst. Ihre Wirkungen sind teilweise seit Jahrhunderten bekannt und lassen sich entsprechend gezielt nutzen.

Schöne Düfte wie diese lassen uns Hingabe an das Leben fühlen, schenken Freude, Zufriedenheit und tiefe innere Ruhe. Und am besten vertraut man einfach seiner Nase, um den passenden Duft zu finden.

Räucherstäbchen in großer Auswahl sind im Onlineshop von Abaton Vibra erhältlich: https://www.sound-spirit.de/shop/Raeucherstaebchen/

Abaton Vibra bedeutet „Schwingungen des Allerheiligsten“. Die schwäbische Firma gibt es bereits seit 1993. Begonnen hat der Firmengründer Frank Plate mit dem Handel von Tibetischen Klangschalen und Planetenklangschalen, was bis heute die Spezialität des Esoterik-Großhandels ist. Gleichzeitig begann er, die Klangmassage mit Planetenschalen zu entwickeln. Sein Wissen darüber gibt er seit 1997 in Seminaren weiter. Christina Plate ist ausgebildete Yogalehrerin (BYV) und Meditationskursleiterin. Seit 2009 unterrichtet sie bei Abaton Vibra u.a. den Einsatz von Planetenklangschalen im Yoga.

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Hilfe für die Kinder Indiens

Mitarbeiter von hl-studios besucht Heartkids e.V. in Indien und überreicht Spenden

Hilfe für die Kinder Indiens

(Foto: S. Rau hl-studios, Berlin): Die Kinder von „Heartkids-Home“ freuen sich über die Spenden

Heartkids heißt der Verein: 2004 wurde er von Judith Retz, einer Freiburgerin, gegründet. Das Ziel: Notleidenden Kinder in Indien zu helfen. Der HL-Mitarbeiter, Stephan Rau, ist 2. Vorsitzender des Vereins. Jetzt reiste er nach Südindien, um Kindern vor Ort Spenden zu überreichen.

Tiruvannamalai ist eine tamilische Kleinstadt, rund 180 Kilometer von Chennai entfernt. Hier hat Judith Retz 2004 den Verein Heartkids e.V.
gegründet. Der Zweck des Vereins ist es, bedürftigen Kindern zu helfen, die durch Behinderungen, Krankheiten, Obdachlosigkeit, Tod von Familienmitgliedern oder finanziellen Notlagen besonders benachteiligt sind.

Zu Heartkids gehören mittlerweile viele Projekte. So gibt es das Heartkids-Home, ein Heim, in dem Waise, Halbwaise oder Sozialwaise zusammen mit ihren Hausmüttern leben. Das Heartkids-Girls-Home ist speziell für Mädchen gebaut worden, die in Indien besonders diskriminiert werden. Außerdem gibt es das Heartkids-Center, eine Einrichtung mit Kindergarten und Hausaufgaben-Gruppe, das Heartkids-Education-Center, das weiterführende Bildung in Form von Computerkursen und einer Schneiderlehre anbietet, sowie das Heartkids-Center in einem Dorf der Irula – einem Ureinwohnerstamm, der außerhalb des Kastensystems lebt und besonders benachteiligt ist.

Der HL-Mitarbeiter und Copywriter Stephan Rau ist seit Vereinsgründung 2. Vorsitzender von Heartkids. Zusammen mit Judith Retz reiste er jetzt nach Tiruvannamalai, um die Entwicklungen der Projekte zu beobachten und Spenden zu überreichen, die hl-studios, die Agentur für Industriekommunikation, eigens für Heartkids gesammelt hatte. Die Spenden wurden als Sachspenden überreicht. Die Kinder bekamen Slacklines, Steckpuzzle und Lego. Die Freude war besonders groß, denn Spielsachen sind rar.
Mehr Infos unter: www.heartkids.de

hl-studios aus Erlangen engagiert sich als Stifter für das Museum Industriekultur, Nürnberg: http://www.hl-studios.de ist eine inhabergeführte Agentur für Industriekommunikation. Über 100 Mitarbeiter engagieren sich seit 1991 in Erlangen und seit 2014 in Berlin für Markt- und Innovationsführer der Industrie. Das Portfolio reicht von Strategie und Konzeption über 3D/CGI-Animationen, Print, Film, Foto, Hybrid Studio, Public Relations, Interactive online und offline, interaktive Messemodelle, AR-/VR-Techniken, Apps, OLED Displays, Touch Applikationen, interaktive Messemodelle, Messen und Events bis hin zur Markenführung.

Kontakt
hl-studios GmbH – Agentur für Industriekommunikation
Hans-Jürgen Krieg
Reutleser Weg 6
91058 Erlangen
09131 – 75780
hans-juergen.krieg@hl-studios.de
https://www.hl-studios.de

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Neu erschienen: Crash Boom Bangalore

Humorvolle Hommage an Indien und seine IT-Hauptstadt

Neu erschienen: Crash Boom Bangalore

Dr. Timm Neu hat sich nach seiner Promotion in eine neue Welt aufgemacht – ins indische Bangalore. Was ihn dort erwartete, hat wenig mit dem Leben in Westeuropa gemeinsam. Schier unglaublicher Reichtum auf der einen Seite, schreiende Armut auf der anderen Seite, aber auch organisiertes Chaos und eine faszinierende Lebensart und Kultur, die einen schnell in Beschlag nimmt – im positiven wie im negativen Sinne.
Spießrutenlauf in der Bürokratie und umständliche Regelungen auf der einen Seite, ein sorgloses Miteinander auf der anderen Seite. Bangalore, aber auch Goa und Rajasthan faszinieren nicht nur Timm Neu dank der besonderen Menschen und famosen Landschaften, werfen aber immer wieder auch Fragen auf.
Bangalore und die übrigen Teile des Subkontinents die Eingang in die beschwingten Erzählungen fanden, sind voller Widersprüche. Hoch technisiert, während Teile der Bevölkerung noch wie Mittelalter ihr Dasein fristen und als Meister der Improvisationskunst immer wieder aus scheinbar aussichtlosen Situation das Bestmögliche herausholen.
Kurzum, Crash Boom Bangalore ist ein Indien-Erlebnis der besonderen Art, das mit viel Feingefühl ein Bild von einem Milliardenvolk zwischen Gestern und Übermorgen zeichnet – und dies mit viel Humor und präziser Beobachtungsgabe.

Erhältlich ist „Crash Boom Bangalore“ (ISBN 9-783-939408-39-0) zum Preis von 12,99 Euro im Buchhandel oder direkt beim Westflügel Verlag unter http://www.westfluegel-shop.de/crash-boom-bangalore/

Der Westflügel Verlag aus Essen hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2005 auf die Herausgabe von Reiseführern und Reisehandbüchern zu Zielen weltweit spezialisiert. Dabei umfasst das Verlagsprogramm auch Destinationen, die abseits der breiten Touristenströme liegen. Daneben publiziert der Westflügel Verlag auch Sachbücher zu verschiedenen Themenkomplexen und Belletristik.

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Westflügel Verlag
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45133 Essen
0201-784477
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In Asien investieren – einfach, transparent, fundiert

In Asien investieren - einfach, transparent, fundiert

Singapur ist wichtiger Finanzplatz in Asien. Hier sind zahlreiche Fonds angesiedelt

Asien bleibt der globale Wachstums-Champion. Zu dieser Einschätzung kam der Internationale Währungsfonds (IMF) im Mai 2017.

Das Team von AsiaFundManagers.com meint: Investoren können diese Wachstums-Region nicht länger ignorieren. Schon heute erwirtschaften die Länder in Asien ein Drittel des weltweiten Sozialproduktes und wachsen beständig. Wichtige Schlüsseltechnologien kommen heute aus Asien.

Dennoch spielen Asien-Investments eine untergeordnete Rolle in den Portfolios internationaler Investoren: Rund 9 Billionen US-Dollar zusätzlich müssten eigentlich in Asien investiert sein, um der ökonomischen Rolle der Region gerecht zu werden.

Viele Investoren werden noch immer von Intransparenz, Informationsdefiziten und schlechtem Marktzugang abgeschreckt. Allesamt Herausforderungen, die schon heute von vielen Investmentfondsmanagern gemeistert werden.

AsiaFundManagers setzt auf die Kompetenz von Fondsgesellschaften und bietet auf einer Plattform Informationen zu vielversprechenden Investment-Strategien, Asien-Fonds, Fondsgesellschaften, und Ländern in Asien. Wir kombinieren Marktkenntnis, Hintergrundinformationen, Investment-Ideen und eine umfassende Datenbank an Fondsmanagern und Fonds, die Anleger gemäß ihren Investitionskriterien durchsuchen können.

Neben unserem Fondsresearch und redaktionellen Inhalten finden Nutzer auf unserer Plattform Daten und Tools. In Kooperation mit dem Informationsanbieter vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH ist ein umfassendes Angebot zu Asien-Investments entstanden. Charts, Fondspreise, Portfolios, Factsheets und Dokumente ermöglichen unser einzigartiges Informationsangebot zu Asien-Investments.

Hinter der Plattform stehen Jan Altmann und Thomas Schalow. Ihre Mission: Mehr Aufmerksamkeit für Asien als Investmentregion unter europäischen Anlegern schaffen. Damit sind die beiden Gründer im März 2017 ins Techquartier in Frankfurt eingezogen und bauen die Plattform seither auf. Wir haben ein klares Ziel. AsiaFundManagers.com soll zur führenden Plattform für Asien-Investments in Europa werden. Ein digitaler Marktplatz für Investoren und Fondsmanager.

AsiaFundMangers.com ist die Plattform für europäische Investoren, die sich ein Bild über Investments in Asien verschaffen wollen. Wir bieten News und Profile zu den wichtigsten asiatischen Volkswirtschaften, anbieterübergreifendes und neutrales Fondsresearch, Investmentstrategien und -ideen zum Anlagen in Asien. AsiaFundManagers.com schafft mehr Transparenz und ermöglicht Investoren bessere Anlageentscheidungen in Asien.

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Projekt Fokus KG setzt auf Werkbank für Softwareentwicklung in Indien: Heidelberg meets India

Projekt Fokus KG setzt auf Werkbank für Softwareentwicklung in Indien: Heidelberg meets India

(Bildquelle: BEO GmbH, India4IT)

Die Projekt Fokus KG aus Heidelberg hat sich auf die Erstellung von Kurs- und Seminarsoftwarelösungen spezialisiert. Unternehmen, die Kurse und Seminare anbieten, profitieren durch die onlinebasierten Portale von einem deutlich reduzierten Verwaltungsaufwand. Um die steigende Zahl von Aufträgen im Bereich Softwareentwicklung zu bewältigen, entschied sich Wolfram Rohlfing, Prokurist und Chief Technology Officer bei Projekt Fokus, die Programmierung der einzelnen Webportale an indische Entwickler auszulagern. Bei der Abwicklung setzt der Heidelberger Softwarehersteller auf das Outsourcing-Know-how der BEO GmbH. Unter der Marke India4IT bietet der Endinger Softwarehersteller maßgeschneiderte Outsourcing-Dienstleistungen an. Diese reichen vom Rekrutierungsprozess über die Bereitstellung von Arbeitsplätzen bis hin zur Abwicklung der Vertragsgestaltung. Die Ergebnisse des Outsourcings: eine flexiblere Projektsteuerung, die Bewältigung eines größeren Projektvolumens sowie eine deutliche Zeitersparnis.

Heute kann fast alles mit nur wenigen Klicks über das Internet gebucht und bestellt werden. Das gilt auch für Kurse und Seminare. Seit 2010 stellt die Projekt Fokus KG die individuell modifizierbare Seminar- und Kursverwaltungs-Softwarelösung k:3 her. Mit ihrer Hilfe lassen sich Teilnehmer, Termine sowie Kursleiter und Seminarreferenten zentral über eine Plattform organisieren. Die intelligente Software bietet unterschiedliche Tools zur Umsetzung des Kurs- und Seminarangebotes auf der Website sowie eine einfache Buchung und Berechnung von Kursen und Seminaren. Zudem ist es möglich, alle Unternehmensprozesse wie Customer-Relationship-Management (CRM), Dokumentenmanagement und E-Mail-Verteilerlisten über die Plattform zu steuern. Auch die Einbindung verschiedener Schnittstellen für beispielsweise Buchhaltungs-Softwarelösungen oder diverse Weiterbildungsportale ist möglich. Abnehmer kommen vor allem aus dem öffentlichen Sektor: Sowohl Universitäten als auch Sprachschulen und Vereine setzen die Software k:3 ein. Um der sich positiv entwickelnden Auftragslage gerecht zu werden, entschied Wolfram Rohlfing, Teile seiner IT auszulagern. „Als Solo-Entwickler stößt man irgendwann an seine Grenzen. Die Programmierung im Bereich der Webportale ist sehr zeitaufwändig. Ich musste schnell Entwickler finden, um neue Aufträge annehmen zu können und um gezielt auf individuelle Kundenanforderungen einzugehen“, erklärt der Prokurist. In Deutschland sind Mitarbeiter schwer zu finden und noch schwerer zu finanzieren. Die Programmierung der Webportale nach Indien auszulagern, war für den Prokuristen daher die beste Lösung.

Projekt Fokus setzt auf India4IT
Outsourcing nach Indien erfordert neben einem professionellen Projektmanagement auch den richtigen Umgang mit kulturellen Unterschieden. Um den Anforderungen der IT-Auslagerung gerecht zu werden, vertraute Projekt Fokus auf einen Outsourcing-Dienstleister. „Ich habe bereits in Bangalore Entwicklungspartner gehabt. Die Projektkoordination war allerdings mit viel Aufwand verbunden und ich hatte keine fest zugewiesenen Mitarbeiter“, resümiert Wolfram Rohlfing die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Outsourcing-Partner. Heute setzt das Heidelberger Unternehmen bei der Abwicklung auf India4IT. „Grund für die Entscheidung war vor allem die selbstständige Planung und Steuerung von Entwicklerressourcen. Zudem liegt das Projektmanagement zu 100 Prozent in meiner Hand. Das ist für mich ein entscheidender Vorteil“, so der Chief Technology Officer. Die BEO GmbH hat sich mit der Marke India4IT auf das Rekrutieren indischer Fachkräfte spezialisiert und betreibt seit über 20 Jahren das Modell einer verlängerten Werkbank für Softwareentwicklung. Der eigene Technologiepark in Südindien bietet auf einer Bürofläche von über 1.000 m² Platz für mehr als 200 Arbeitsplätze. „Wir geben Unternehmen die Möglichkeit, qualifizierte Entwickler in Indien zu finden und unsere Büroräume mit modernster IT-Infrastruktur zu nutzen“, so Swen Berbett, Leiter von India4IT. „Wir stehen unseren Auftraggebern beratend zur Seite, bieten langfristige Unterstützung und vermitteln erfahrene Entwickler. Zudem übernehmen wir die arbeitsrechtliche Abwicklung inklusive der Vertragsgestaltung und bieten Arbeitsbedingungen nach westlichen Standards.“ Auf Basis der Stellenbeschreibung und der angeforderten Programmierskills von Projekt Fokus suchte India4IT am indischen Arbeitsmarkt nach geeigneten Entwicklern. Nachdem Wolfram Rohlfing anhand der Kandidatenprofile eine Auswahl unter den Bewerbern getroffen hatte, führte er die Vorstellungsgespräche persönlich über Skype. Innerhalb von sechs Wochen stellte das Unternehmen dann zwei indische Entwickler ein. „India4IT hat mich während des gesamten Rekrutierungsprozesses unterstützt. Dadurch habe ich viel Zeit gespart. Auch in schwierigen Situationen konnte ich mich auf meinen Outsourcing-Partner verlassen: Als ich mit einem Entwickler nicht hundertprozentig zufrieden war, wurde gleich nach einem neuen Mitarbeiter gesucht“, erinnert sich der Prokurist von Projekt Fokus.

Teamwork zwischen Heidelberg und Indien
Die beiden indischen Mitarbeiter von Wolfram Rohlfing programmieren am Standort Kochi kundenindividuelle Webportale. Über Remote Stations, die in Deutschland gehostet werden, haben sie Zugriff auf den Server. Die Auftragsvergabe und die Kommunikation erfolgen über Skype. Zusätzlich gibt es ein internes Aufgabentool, um die Aufgabenverteilung besser zu organisieren, die abzurechnenden Arbeitszeiten zu erfassen und die Kunden in den Entwicklungsprozess einzubinden. Da die grundlegende Erstellung der Softwarelösungen meist in kleinen Programmierzyklen erfolgt, kommuniziert Wolfram Rohlfing mehrmals täglich mit seinen indischen Mitarbeitern. „Der Einsatz indischer Fachkräfte ermöglicht mir den Sprung von einem Einmannbetrieb hin zu einem Unternehmen, das in der Lage ist, steigende Auftragszahlen und höhere inhaltliche Anforderungen umzusetzen. Ohne meine zwei neuen Mitarbeiter hätte ich die letzten beiden Großprojekte nicht annehmen können“, berichtet Wolfram Rohlfing. Auch sein eigenes Aufgabengebiet hat sich durch das Outsourcing verschoben. Der Prokurist hat mehr Zeit für Kundenkontakt und Beratungsgespräche. Des Weiteren übernimmt er überwiegend Projektmanagementaufgaben wie die Entwicklung, Kontrolle und Sicherung der Qualität der Softwarelösungen. „Die Entscheidung, die zeitintensive Programmierung der Webportale nach Indien auszulagern, habe ich nicht bereut. Sie hat mir neue Türen geöffnet und mir zum Ausbau meiner Unternehmenskapazitäten verholfen. Ich möchte meinen Entwicklerpool auch langfristig gemeinsam mit India4IT erweitern.“

BEO – das Unternehmen
Die BEO GmbH mit Hauptstandort in Endingen bei Freiburg hat sich auf Softwareprodukte und Dienstleistungen für die Bereiche Zollabfertigung und Versandabwicklung spezialisiert. 1987 vom Geschäftsführer Clemens Sexauer gegründet, beschäftigt das Unternehmen inzwischen mehr als 150 Mitarbeiter an vier Standorten. Die Produktlinien zur Zollabfertigung sowie zur Präferenzkalkulation und Sanktionsprüfung werden kontinuierlich an die aktuellen rechtlichen Vorgaben angepasst und gewährleisten für Anwender Rechtssicherheit und die permanente Einhaltung aktueller Vorschriften und Richtlinien. Für den Versand bietet BEO Softwareanwendungen für die Packstück-, Sendungs- sowie die Gefahrgutabwicklung an. Alle Softwareprodukte von BEO sind modular konzipiert und sowohl als Inhouse- als auch als webbasierte Mietlösungen (SaaS) verfügbar.

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Stadtplanung: harmonisches Umfeld – gesunder Geist

Strukturierung und städtebauliche Entwicklung: kosmische Einflüsse bis zum bewussten Bauen, vitales und gesundes Leben in der Stadt – von Eric Mozanowski, The Grounds Real Estate AG

Stadtplanung: harmonisches Umfeld - gesunder Geist

Stadtplanung: harmonisches Umfeld – gesunder Geist, von The Grounds Real Estate AG – Berlin

Vitales und gesundes Leben mit in städtebauliche Lösungen einzubeziehen ist nicht neu. Die ganzheitliche Betrachtungsweise in Bezug auf ökologischer Ansätze, Gesundheit und vitalem Städtebau findet weitere Beachtung in der Moderne. Eric Mozanowski und Hans Wittmann von The Grounds Real Estate AG verfolgen das Ziel für ein hohes Maß an erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um Attraktivität für den Standort Deutschland zu generieren. Hohe Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg, das gilt von Planung bis zur Umsetzung. Die Geschichte der Städteplanung führt weit in die erste Besiedelung zurück. Welche Anforderungen stellten sich und inwieweit prägt die Entwicklung die heutige Stadtplanung? In regelmäßigen Veröffentlichungen geht Eric Mozanowski, Vorstandsvorsitzender The Grounds Real Estate AG auf diese Fragen ein.

Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Bevölkerung. Die Sesshaftigkeit sorgte für eine Revolution der menschlichen Entwicklung, die Urbanisierung. Urbane Zentren bildeten sich und gelten als die ersten Großstädte. Die geplante Stadt mit Markt und Palast, Tempel und Stadtmauer war von jeher der Ort, der am Universum orientierte. Eric Mozanowski weist darauf hin, dass Planung und Ordnung der Gebäude zwingenden Vorschriften unterlagen. Aus welchem Anlass und auf welche Weise derartige Vorschriften entstanden sind, ist nicht bekannt. Es gibt viele Beispiele für kosmisch orientierte Ordnungsvorstellungen.

Städtebauliche Planung: Das Leben in Harmonie mit der Umgebung

Auf Anhieb wohlfühlen und spüren: hier ist mein zu Hause – meine Gesundheit und mein Wohlstand werden gefördert. Immobilienexperte Eric Mozanowski erläutert: „Vor über 6000 Jahren wurde nach der Feng Shui Lehre gebaut. Das älteste Kulturvolk der Erde ging in seiner Planung vom Gesamten des Einzelnen aus. Der chinesische Ausdruck für diese Art der Städteplanung lautet: Feng Shui (= Wind minus Wasser) und bedeutet die Lehre von der methodischen Anpassung menschlicher Werke in das Gefüge des Universums. Die Chinesen nutzen fünf Elemente: Holz, Erde, Wasser, Feuer und Metall.“ Diese Elemente entsprechen den fünf Grundelementen, fünf Wandlungsphasen. Die Grundkräfte der Natur spiegeln sich in den Himmelsrichtungen, Jahreszeiten, Klimaverhältnissen, Sinnesorganen und Gefühlen beispielsweise wieder. Deshalb taucht die Zahl 5 in vielfältigen Zusammenhängen auf. Feng (= Wind) bedeutet die Beachtung alles dessen, was über der Erde vom Wind berührt existiert. Shui steht für das Wasser, für alles unter der Erde. Mit einem geomantischen Gerät, einem Kompass, mit einer Einteilung von 360°, der 24 Himmelsrichtungen zu 15°, wurde die Stadt quadratisch angelegt und nach den Himmelsrichtungen orientiert. Dabei unzählige spezielle Gesichtspunkte beachten, erläutert Eric Mozanowski. „Die Stadt lag mit dem Rücken zum Gebirge, mit dem Blick zum Wasser. Die chinesischen Städte der Frühzeit waren Fluchtstädte, deren Größe hierarchisch geordnet war, sodass eine dem Herzog gebührende Fluchtstadt die vielfache Größe jener hatte, die einem Landgrafen zustand. Die ringsum wohnenden Bauern, die bei Gefahr in bestimmte Quartiere der Stadt einströmten, taten dies äußerst ungern, da sie in unmittelbarem Zugriff ihrer Feudalherren lebten“, meint der Immobilienexperte.

Feng Shui als Harmonielehre findet in Deutschland bei unterschiedlichen Gestaltungsprinzipien Anklang. Ziele der Planungsansätze vom gesund-vitalem Städtebau beinhalten in erster Linie das Ziel der langfristigen und nachhaltigen Gesundheitsförderung. Die Gestaltung des Wohn- und Arbeitsumfeldes und des Landschafts-Feng Shui durch Farben, Düfte, Geräusche sowie Licht- und Schattenwirkungen tragen zum Wohlbefinden und gesunden Leben bei.

Nach ökologischen Planungsansätzen werden folgende Ziele angestrebt:

-Erhaltung und Förderung der Natur
-Kleinräumige Strukturierung und reichhaltige Differenzierung
-Optimierung des Energieeinsatzes

„Zur Realisierung dieser Planungsansätze gilt es in der Stadtplanung Freiflächen zu schaffen, die sich für Spielplätze, Parkanlagen und Naherholungsgebiete eignen. Verkehrsberuhigte Straßenführung ohne Sackgassen mit wechselnden Straßenbelägen und Pflasterungen als Spirale um Weite und Öffnung zu erzielen wirken förderlich auf die Vitalität. Das Größenverhältnis hat eine ausgewogene Anordnung und ist ausgeglichen. Hochwertige Außenanlagengestaltung mit entsprechender Bepflanzung verleiht ein Gefühl vom Wohnen im Park“, erläutert Eric Mozanowski die Umsetzung.

Kosmische Stadtkultur – Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen

Ein weiteres Beispiel zur Geschichte der Stadtplanung findet sich in der Kultur Indiens – vedische Architektur „Vastu“. Vastu – die Kraft der kosmischen Orientierung. „Aus Indien ist uns eine hohe Stadtkultur im Jahre 2500 bis 1400 v.Chr. bekannt. Mohenjo-Daro und Harappa am Indus waren nach Norden rechteckige Städte mit Zitadelle, Speicher, Badeanlagen und 12 Hauptwohnquartieren und einem unter der Straße verlegten Kanalisationsnetz. Die Bautechnik zeigt Ziegel- und Steinbauweise von ausgezeichneter Qualität“, erläutert Eric Mozanowski. Die vedischen Städte der 4. Vedischen Kulturepoche (1000 bis 800 v.Chr.) sind nach heiligen Regeln für die Anlage von Haus, Hof und Stadt erbaut worden. Das Ziel ist durch geschickt strukturierte Lebensumstände den Gesamtüberblick zu behalten. Bewirkung von maximaler mentaler Flexibilität und damit die Grundlange für ein glückliches und erfolgreiches Leben. Die Ausrichtung erfolgte nach den Himmelsrichtungen. Die Lage des Eingangs hat beispielsweise eine magische Bedeutung. Die Vorschriften für den indischen Städtebau jener Zeit sind im „Shilpa Shastra“ enthalten, in dem das Kunstwissen der Epoche niedergeschrieben ist. Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass eines der 64 Bücher, aus denen diese Sammlung besteht, in 58 Kapiteln die geltenden Regeln für die Architekten und Bildhauer aufzählt.

Fazit: Die Stadtplanung befindet sich im stetigen Wandel – Anpassung – Herausforderungen – gesellschaftlicher Wandel

Eine Stadt verfügt über ein abwechslungsreiches Gesamtbild. Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass Städte unterschiedlich geprägt sind. Eine Stadt vereint Altstadt mit denkmalgeschützten Gebäuden, Gewerbegebiete, Wohnblocksiedlungen, Vorstadt, Innenstadt und City. Die industrielle Revolution veränderte das Stadtbild und die Gesellschaft gravierend. Heute sind die Städte durch das digitale Wirtschaftswunder mit neuen Herausforderungen konfrontiert – der Wandel zur Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft. Der Ausbau der regionalen Strukturen ist von wesentlicher Bedeutung wie eine angepasste Infrastruktur. Aus der Geschichte lernen wir, dass Glück, Wohlstand und Gesundheit eng mit der Wohn- und Lebenskultur verbunden ist. Diese Erfahrungen werden in der städtebaulichen Planung einbezogen, um langfristig durch bewusstes Bauen, vitales und gesundes Leben in der Stadt zu generieren.

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

Kontakt
The Grounds Real Estate AG
Eric Mozanowski
Kurfürstendamm 92
10709 Berlin
+49 30 643 87 580
info@the-grounds-ag.com
http://www.the-grounds-ag.com

Allgemein

Vorteil für Menschen als Investor: Kenne den Heimatmarkt

14. Acatis-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. 5. 2017

Vorteil für Menschen als Investor: Kenne den Heimatmarkt

Dr. Hendrik Leber, ACATIS

Was noch bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben

Performancevorsprung durch lokale Expertise

Big Data hat noch Grenzen – Kreativität durch Dissonanz

Frankfurt am Main, 15. Mai 2017 (mpr) – Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz drängen im Finanzsektor an die Spitze. Im März diesen Jahres stellte der Frankfurter Value-Manager Dr. Hendrik Leber, Acatis, den weltweit ersten komplett von Computern gesteuerten Aktien-Investmentfonds vor, den Bayerninvest Acatis KI Aktien Global-Fonds.
Was den Menschen als Fondsmanager noch zu tun bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben, dies war im Umkehrschluss das Thema der diesjährigen, der 14. Acatis-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. Mai 2017 mit über hundert institutionellen Investoren. Veranstalter Leber glaubt, "dass der Mensch in den nächsten Jahren mit Kreativität und der Verarbeitung weicher Faktoren noch genügend zu tun haben wird", und das, obwohl Acatis seit 15 Jahren eine fundamentale Unternehmensdatenbank aufbaut und sich seit vier Jahren intensiv mit der Nutzung dieser Daten durch Künstliche Intelligenz (KI) befasst.

"Maschinen können schon heute besser als die meisten Menschen Schach, Go und Poker spielen, Sprache übersetzen, Bilder klassifizieren, medizinische Diagnosen erstellen, Musik komponieren, Kochrezepte erfinden und Bilder malen. Sie beginnen, sich als Autofahrer oder Pilot in der realen Welt zu bewegen, und sie können an der Börse handeln." Eine Maschine habe heute im Massenmarkt bei ausreichender Datenlage bessere Voraussetzungen als die Investmentprofis, weil die schiere Merkfähigkeit des Menschen begrenzt sei – vielleicht 10.000 Geschäftsberichte in einem Leben. "Die Maschine kennt alle Geschäftsberichte, 2 bis 3 Millionen Datensätze gleichzeitig, und sieht im Idealfall die Muster, die auch der Mensch erkennt. Maschinelles Deep Learning findet auch komplexe, nichtlineare, mehrdimensionale Zusammenhänge."

Big Data hat noch Grenzen

Die Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit der Rechner hat Big-Data-Modelle erst denkbar und machbar gemacht. "Big Data erfasst alle Handelschiffe auf den Weltmeeren, Big Data erkennt beliebige Objekte aus dem All, Big Data zählt die Autos auf den Walmart-Parkplätzen, Big Data weiß, wo der Verkehr sich staut. Big Data kann alle diese Informationen verknüpfen – doch wo bleiben die weichen Informationen, wo der kreative, dissonante Ansatz?" Regionale und ethnische Besonderheiten, Kunden- und Know-how bezogene Informationen, der physische Augenschein von Fertigungsanlagen, all dies seien Daten, die noch nicht in Big Data abgebildet seien und mit deren Erfassung und Interpretation menschliche Analysten vorerst noch punkten könnten. "Menschen können an wenigen Beispielen lernen, lassen sich nicht so leicht täuschen wie Maschinen, haben eine sehr vielseitige Erfahrung. Kluge Analysten nutzen die Maschinen in den nächsten Jahren zur Vorauswahl interessanter Firmen, aber vielleicht stört der Mensch am Ende nur noch, weil er zu langsam und zu beschränkt ist."

Was nicht im Geschäftsbericht steht

Daniel Kröger, hauptverantwortlich für den Acatis Aktien Europa Fonds UI und darüber hinaus Co-Manager für alle Acatis-Investmentfonds, arbeitet seit zehn Jahren als Portfoliomanager und recherchiert selbst vor Ort in ganz Europa, um Unternehmen mit langfristigen Wachstumsaussichten zu finden. Ihm sagen persönliche Gespräche mit dem Management und ein Besuch vor Ort mehr als jeder Geschäftsbericht. Dabei folgt er einer einfachen Regel: "Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) werden von weniger Investoren und Analysten beobachtet, haben aber nach einschlägigen Untersuchungen eine höhere Outperformance gegenüber Large Caps." Und in Europa gibt es über 9.000 solcher KMU. Deutschland hat mit weitem Vorsprung vor den USA die meisten mittelständischen Weltmarktführer, nämlich über 1.300. Das sei eine hervorragende Voraussetzung für einen value-orientierten Stockpicker. "Was verrät ein Geschäftsbericht häufig nicht?" – und gibt gleich selbst die Antwort: Die wahren Treiber und Katalysatoren des Geschäftsmodells, der Burggraben für Konkurrenten ist nicht immer erkennbar, dem Geschäftsbericht kann der Leser nur passiv folgen, Segmente sind mitunter "strategisch", damit Kunden und die Konkurrenz gewisse Margen nicht erkennen. "Der Geschäftsbericht mag über Jahre hinweg eine herausragende Gewinndynamik zeigen, doch es gibt Fälle, in denen eine Investition in ein solches Unternehmen dennoch gut überlegt sein sollte."
Kröger versucht immer, den CEO kennenzulernen und richtig einzuschätzen, denn "CEOs sind grundsätzlich prozyklisch, stellen die Wahrheit geschönt dar. Aus Verhaltensweisen des CEOs lässt sich auf die Unternehmensführung schließen. Solche Gespräche bieten darüber zusätzlich Hintergrundinformationen zu Wettbewerbern und der Value Chain." Sein Fazit: „Die Ergebnisse von Investorenbesuchen lassen sich nicht quantifizieren. Die größte Überwindung kostet das eigene Ego. Sei nicht voreingenommen und packe Unternehmen nicht in eine Schublade, unterliege nicht dem Irrglauben, ein besserer CEO zu sein. Versuche, die Stellschrauben des Unternehmens zu verstehen. Viel Training bringt die nötige Erfahrung, um Personen und Verhalten besser einzuschätzen, sei empathisch, stelle offene Fragen, bleibe neugierig, scheue dich nicht, dumme Fragen zu stellen. Viele Informationen fließen in den Hinterkopf – verknüpfe diese."

Value Investing in Schwellenländern – ineffiziente Märkte, chancenreiche Firmen

Axel Krohne arbeitete bis 1997 als Bauingenieur, bevor er in die USA emigrierte, sich beim Morgan Stanley Training Program in San Diego, Kalifornien, einschrieb und dort bis 2004 als Finanzberater Erfahrungen sammelte. Heute sucht er mit seiner EM Value AG nach Value-Aktien in Emerging Markets und Schwellenländern – zwei Begriffe, die nicht einmal der Hälfte der Anleger in Deutschland etwas sagen. Diese Aktienmärkte sind häufig ineffizient und volatil. Das macht sie für Krohne jedoch interessant, denn gleichzeitig sind sie kaum beachtet, und Krohne ist dort nahezu konkurrenzlos. Durch das geringe Aufsehen, das diese Märkte erregen, haben die Unternehmen dort eine extrem niedrige Bewertung, sind entsprechend billig zu haben. Egal ob Vietnam, Ghana oder Sri Lanka, es gibt eine breite Auswahl an Firmen mit enormen Chancen. "85 Prozent der Weltbevölkerung lebt in den Schwellenländern, dennoch stehen die Emerging Markets und Frontier Markets nur für 25 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung." Krohne macht sich die Philosophie Alexander von Humboldts zu eigen: "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben." "Wir identifizieren vor Ort exzellente Unternehmen zu günstigen Preisen, beteiligen uns nicht an Rohstoffspekulationen, investieren nur direkt in den Märkten in Unternehmen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 5 und niedriger, verzichten auf teure Währungsabsicherungen. Denn: Die Entwicklungsländer bieten attraktive Opportunitäten und werden immer wohlhabender. Ineffiziente Aktienmärkte und niedrige Liquidität eröffnen dort attraktive Investmentmöglichkeiten." Banken, Lebens- und Genussmittel sowie Freizeitunternehmen gehören zu seinen bevorzugten Zielbranchen.

Lokale Expertise auf der iberischen Halbinsel

Den Nutzen der lokalen Expertise illustrierte auch Otto Kdolsky, Investment Analyst bei Magallanes Value Investors Madrid, am Beispiel spanischer und portugiesischer Aktien. Kdolsky vertrat seinen verhinderten Chef, Iván Martín, Gründungspartner und Chief Investment Officer von Magallanes. "Schlüsselfaktoren zur Hebung von Value-Potenzial sind ineffiziente Aktienmärkte, ungleichgewichtige und konzentrierte Firmenstrukturen, übersehene, unbekannte und unsichtbare Unternehmen, Familienfirmen und unabhängiges Denken – das alles finden Sie in Spanien und Portugal." Gleichzeitig sei es bisher gut möglich gewesen, Value mit den richtigen spanischen Aktienfonds aufzubauen – 18 % der Fonds sind hier besser als der Marktdurchschnitt, gegenüber nur 11,8 % auf europäischer Ebene, 2,1 % in den USA und global gar nur 1,6 %.

Die Unternehmensstruktur sei auch erheblich konzentrierter als in Resteuropa. "Die größten 10 börsennotierten Unternehmen repräsentieren 60 % der kompletten Marktkapitalisierung." Zum Vergleich: Deutschland 40 %, Frankreich 35 %. Das bedeute, dass viele Unternehmen unter einer von außen nicht einsehbaren Sichtbarkeitsschwelle lägen. "24 % der iberischen Aktien werden von keinem Analysten beobachtet." Auf diesem Markt sucht und findet Magallanes kleine Value-Perlen für die eigenen Aktienfonds, meist familienkontrolliert, Marktführer auf dem jeweiligen Gebiet, schuldenfrei oder gar mit hohem Cash-Bestand, mit gesundem Wachstum und hohen Gewinnen zu niedrigem Aktienpreis. Entscheidungsgrundlagen sind neben Buchzahlen direkte Beobachtung, eigenes Research, Konferenzen, Gespräche.

Indien – unüberschaubar selbst für Insider

"Indien ist so groß und tiefgründig, dass nicht einmal ein Inder es in seiner Gänze wirklich versteht. Seine Sprachen, seine Geschmäcker, seine Kultur, seine Geschichte, seine Religion und seine Wirtschaft sind verschieden und doch miteinander verflochten. Das trügerisch attraktive Indien hat so manchen Anleger reich gemacht und viele Unternehmen enttäuscht." Krishnaraj Venkataraman, Beaconsfield Investment Management, investiert seit über 20 Jahren in die meisten börsennotierten Unternehmen Indiens und ist Sub-Advisor des Indienfonds von Acatis (Acatis INDIA VALUE EQUITIES – EUR ACC, ISIN DE000A141SG1). Seine Grundsätze bei der Kapitalanlage sind von Benjamin Graham und Warren Buffett geprägt. Venkataraman studierte Ingenieurwesen und absolvierte einen MBA, war danach bei Tata Steel und Procter & Gamble tätig, gründete ein Online-Marketingunternehmen, das zum größten Unternehmen seiner Art in Indien avancierte, bevor es dem Internet-Crash zum Opfer fiel. Er war Miteigentümer eines Analytik-Unternehmens, das im Juli 2008 verkauft wurde. Seitdem ist er Vollzeit-Investor. Er berichtete in seinem Vortrag über das andere und einzigartige Indien anhand von drei Beispielen – dem Autohersteller Maruti, ein Gemeinschaftsunternehmen der indischen Regierung mit dem japanischen Hersteller Suzuki, dem Goldpfandleiher Manappuram General Finance and Leasing und der Augenklinikkette Aravind – die es ihren Kunden überlässt, den Preis der Behandlung gegen Blindheit festzulegen, seit 1976 einen Weltmarktanteil von 10 % bei der Produktion von intraokularen Linsen erreicht hat und heute in 146 Länder exportiert. 50 % der indischen Patienten werden kostenlos behandelt, was das Unternehmen zu extremer Produktivität zwingt.

Die genaue Kenntnis und der physische Besuch der Unternehmen sind für Venkataraman Voraussetzungen für das Erkennen und Bewerten von Value-Investment-Chancen. Hinzu kommen die Hintergrundinformationen über politische und sozioökonomische Entwicklungen, die die Basis für den jeweiligen Markterfolg eines Unternehmens abgeben. Ohne physische Präsenz auf den lokalen Märkten sei eine Analyse auch heute nicht möglich. "Indien ist eine Nation im Aufbruch, und wir eröffnen Möglichkeiten, sich hier rational als Value-Investoren zu engagieren."

Vom Leben lernen mit Bio-Imaging und Datenanalyse

Zurück zu den Möglichkeiten von Big Data: Ein tief gehendes Verständnis der grundlegenden molekularen Prozesse bei der Entwicklung von Leben erfordert neuartige bildgebende Verfahren, die vollständige Aufnahmen biologischer Gewebe und Organismen zusammen mit leistungsfähigen Datenverarbeitungsalgorithmen ermöglichen. Während es diese neuen bildgebenden Verfahren ermöglichen, Leben in einer noch nie da gewesenen räumlichen und zeitlichen Auflösung zu dokumentieren, generieren sie Tag für Tag mehrere Terabyte Daten, was mit immensen Herausforderungen im Hinblick auf die Verarbeitung, die Visualisierung, das Verbreiten, die Analyse und die Quantifizierung der Daten einhergeht. Dr. Lars Hufnagel vom EMBL Heidelberg (European Molecular Biology Laboratory) stellte die neuesten Fortschritte auf dem Gebiet des Bio-Imaging vor, das gleichzeitig Treiber und Voraussetzung für reifere neuronale Netze werden könnte. Zum einen kann man mit diesen Techniken dem Hirn beim Denken zusehen, und sei es nur das eines kleinen Fisches, um so Hinweise auf die Konstruktion besserer neuronaler Netze zu finden. Zum anderen wird die wachsende Datenflut des Bio-Imaging nur noch durch künstliche Intelligenz auswertbar.

Mit 5 Sekunden von der Dissonanz zur Hochleistung

Wie nahe Dissonanz, Kreativität und Hochleistung beieinanderliegen können, demonstrierten Albert Schmitt und Stephan Schrader von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit ihrem 5-Sekunden-Modell. Es geht dabei nicht um Zeitsekunden, sondern um Gegensatzpaare, die je nach ihrer Nähe und Intensität wie musikalische Sekunden dissonant wirken können, aber dadurch erst Höchstleistungen möglich machen; durch das Bemühen, die Dissonanz verschwinden zu lassen. Notwendigkeit und Sinn, Hierarchie und Demokratie, Perfektion und Abenteuer, Energie und Konzentration sowie Erfolg und Spaß sind die fünf Sekunden, die Schmitt, Musiker und seit 1999 Managing Director des Orchesters, gemeinsam mit dem Personalmanager Prof. Christian Scholz entwickelte und zur Selbstrettung des insolventen Orchesters in den 90er Jahren einsetzte. Unter Schmitts Leitung erfolgte die strategische Neuausrichtung und der Aufstieg des Orchesters in die Weltspitze. Dazu gehörten neben künstlerischen Höchstleistungen auch strukturelle Innovationen: Das Orchester wird als klassisches Unternehmen geführt, die Musiker sind die Gesellschafter. Das 5-Sekunden-Modell inspiriert auch Wirtschaftsunternehmen und amtierende Fußballweltmeister. Ein Beispiel: Perfektion und Abenteuer – Perfektion ist Grundvoraussetzung für ein gelungenes Konzert, wirkt für sich alleine aber steril. Perfektion alleine ist der falsche Weg, aber ein Abenteuer ohne Perfektion ist auch keine Höchstleistung. Sein Kollege Schrader orchestrierte dies eindrücklich mit seinem Cello-Loop – ein einziges Cello, live vervielfältigt mit einem Loop-Synthesizer, kann wie ein ganzes Orchester klingen. Dissonanz und emotionalisierende Neuschöpfung liegen direkt nebeneinander.

Weitere Auskünfte über die Value-Konferenz erteilt die Acatis Investment GmbH, E-Mail anfragen@acatis.de,
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