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Platin, ein silberweißes Metall mit Schmelzpunkt

Platin – Edelmetall mit außergewöhnlichen Eigenschaften – Anwendungsbereiche für das Edelmetall Platin? Seminarbeitrag der EM Global Service AG aus Liechtenstein

Platin, ein silberweißes Metall mit Schmelzpunkt

Platin der hidden Champion unter den Edelmetallen.

Schwer, schmiedbar, dehnbar und edel: Platin, ein silberweißes Edelmetall mit einem Schmelzpunkt von 1744°C. Die Inka haben in kleinen Mengen an der Küste von Ecuador nördlich des Golfes von Guayaquil Platin gewonnen. In Form von Platinklümpchen und stahlgrauen Lamellen ist Platin ein zähes und relativ weiches Schwermetall. Platin ein chemisches Element. Im Periodensystem steht es in der Gruppe 10 oder Nickelgruppe. Platin ist seltener als Gold, gibt Ulrich Bock von der EM Global Service AG aus Liechtenstein zu bedenken. Die EM Global Service AG hat ihren Sitz mitten im Herzen Europas. Die Schweiz und Liechtenstein sind für ihre politische Sicherheit ebenso bekannt wie für ihre wirtschaftliche Stabilität. Ulrich Bock verdeutlicht, wie die Entwicklung der Gold, Silber-, und Platinpreise in den vergangenen Jahren die Chancen einer Investition in Edelmetalle beeinflusste. „Die Preisentwicklung von Rohstoffen verläuft nicht parallel, sondern ist höchst unterschiedlich. Der Goldpreis ist beispielsweise praktisch nicht von der Entwicklung der Industrieproduktion abhängig, wohl aber von der Schmucknachfrage und im Wesentlichen von der Inflationsgefahr. Die Preisentwicklung von Silber und Platin ist hingegen abhängig von der Industrienachfrage und somit von der wirtschaftlichen Entwicklung“, führt Ulrich Bock von der EM Global Service AG aus.

Platin vor langer Zeit entdeckt und geschätzt

Die Technik, mit der die Indios Gold und Platin legierten, kann wie folgt rekonstruiert werden: Die kleinen Platinkörnchen wurden mit etwas Goldpulver vermischt, und diese Mischung auf Holzkohle gesetzt. Beim Schmelzen überzog das Gold die Platinkörnchen mit einem goldenen Film und verband sie fest miteinander. Mithilfe eines Brenners wurde das Ganze auf hohe Temperaturen gebracht. Ein Teil des Goldes drang in das Platin ein, während sich ein wenig Platin im geschmolzenen Gold löste. Eine solche Mischung, erwärmt, kann leichtes Hämmern vertragen. Durch abwechselndes Hämmern und Erwärmen war es möglich, die Mischung in eine homogene Masse von weißer Farbe, wie die Farbe des Silbers, zu verwandeln. Die südamerikanischen Indianer der Mayavölker nutzten das Edelmetall bevorzugt zur Herstellung von Plastiken. Ulrich Bock gibt zu bedenken, dass die wichtigsten Vorkommen für gediegenes Platin in der Republik Südafrika im Merensky Reef, im Ural, Stilwater (USA) und Sudbury (Kanada) vorkommen.

Platin – hidden Champion unter den Edelmetallen

In der Öffentlichkeit wird die Bedeutung von Platin oft unterschätzt. „Dass Platin deutlich härter und mechanisch stabiler ist als Gold, erklärt seine Nutzung für die Herstellung besonders wertvoller Schmuckwaren. Diese besondere Eigenschaft wird von Juwelieren geschätzt und für Fassungen von teuren Edelsteinen verwendet“, erläutert EM Global Service AG Ansprechpartner Ulrich Bock. Platin besitzt bemerkenswerte katalytische Eigenschaften. Das macht es in zunehmendem Maß auch für den industriellen Einsatz attraktiv. Beispiele hierfür sind Katalysatoren in Automobilen, aber auch in Brennstoffzellen. Platin lässt sich zu feinen Drähten und Folien verarbeiten. Dazu kommen Großindustrielle Prozesse wie die Herstellung von Salpetersäure.

Fazit: Ressourcenschonung – Platin wird nicht verbraucht, sondern gebraucht!

Ulrich Bock verdeutlicht, dass für das Recycling Platin eine herausragende Rolle spielt. Das wertvolle Edelmetall kann fast vollständig zurückgewonnen werden. Platin zeichnet sich durch seine Schwere, Schmiedbarkeit, Dehnbarkeit und dem edlen Auftreten aus. Dank der sehr guten Korrosionsbeständigkeit findet Platin Verwendung in Fahrzeugkatalysatoren, Laborgeräten, Kontaktwerkstoffen, Zahnimplantaten und bei der Herstellung von Schmuckwaren – ein hidden Champion unter den Edelmetallen.

Das Unternehmen EM Global Service AG im Herzen Europas gelegen konzipiert und betreut Rohstoff- und Edelmetallkonzepte. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für Käufer sowie Eigentümer. Das Unternehmen und die Mitarbeiter bauen auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Weitere Informationen unter www.em-global-serevice.li

Kontakt
EM Global Service AG
Ulrich Bock
Landstrasse 144
9495 Triesen
+423 230 31 21
presse@em-global-service.li
http://www.em-global-service.li

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Freies Studium Kreatives Schreiben

Jetzt in Bingen am Rhein

Freies Studium Kreatives Schreiben

Schriftsteller Rüdiger Heins unterrichtet das Handwerk des Schreibens

Das Wintersemester 2015 / 2016 beginnt am 30. Oktober
Anmeldungen ab sofort möglich

"Die stete Auseinandersetzung mit Prosa und Lyrik, zeitgenössischer wie archäologischer, hat mich in meinem Schreiben zu mehr Tiefe geführt, zu mehr Gefühl, zu mehr, das anrührt." Marlene Schulz, Hofheim

Das Erzählen gehört zu den Grundbedürfnissen des menschlichen Lebens. Mündliches Erzählen ist eine Form, die zum literarischen Schreiben führen kann. Schreiben verändert das Leben und Schreiben hilft dabei, sich etwas “von der Seele zu schreiben!”

Was aber passiert, wenn Sie eine gute Idee für einen Text haben, sich an den Schreibtisch setzen und es fällt Ihnen nichts mehr ein? Diese Situation nennt sich in der Fachsprache eine “Schreibblockade”.
Schreibblockaden treten häufig auf und führen dazu, dass das weiße Blatt auch weiterhin weiß bleibt! Schreibblockaden sind ohne fachliche Hilfe nur sehr selten alleine zu bewältigen.

Im Studienseminar arbeiten wir konkret an Texten, die aus Ihrem Erfahrungsbereich kommen. Der Fundus Ihrer Texte liegt in Ihnen verborgen. Die einzelnen Teilnehmer werden individuell an Texten schreiben, bei denen sie entweder ins Stocken geraten sind, oder aber, die sie erst gar nicht angefangen haben.

Den Seminarteilnehmern wird in spielerischer Weise der Umgang mit Sprache und Stil nähergebracht. Mit Übungsbeispielen aus dem Kreativen Schreiben werden Ängste und Blockaden am eigenen Schreiben überwunden. Ein weiterer Bestandteil des Seminars sind Stilleübungen und Meditationstechniken, die den kreativen Schreibprozess begleiten sollen.

Zielgruppe: Menschen, die Geschichten aus ihrem Leben aufschreiben möchten, für sich oder für andere. Neugierige, die gern schreiben und Geschichten erfinden oder die Freude daran entdecken möchten. Frauen und Männer, die gerne erzählen und zuhören.

Voraussetzung: Freude am Schreiben.

Studiengebühr: 150 € pro Monat.

Studientage: Freitags von 18:00 bis 20:00 Uhr und samstags von 10:00 bis 18:00 Uhr. Im April und Oktober auch sonntags von 10: bis 15:00 Uhr die Studientage finden im INKAS Institut in Bingen statt.

Einzelzimmer mit Frühstück können günstig angemietet werden.

Anmeldungen sind noch möglich bis zum 20. September.

Bewerbungen mit einem Text (Lyrik oder Prosa), einer Kurzvita und einem Foto an folgende Adresse schicken: INKAS INstitut für KreAtives Schreiben, Dr. Sieglitz Str. 49 in 55411 Bingen.

Kontakt
INKAS INstitut für KreAtives Schreiben
Ulrike Herding
Dr. Sieglitz Str. 49
55411 Bingen
06721 – 921060
info@inkas-id.de
www.inkas-institut.de

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Lernen ein Buch zu schreiben

Freies Studium „Kreatives Schreiben“

Lernen ein Buch zu schreiben

(NL/1612175428) „Das Studium hat nicht nur meinen Schreibstil enorm verbessert, ich habe auch für mein Leben viel dazu gelernt. Nach zwei Studienjahren ist es mir gelungen, mein erstes Buch zu veröffentlichen.“
Manolo Link, Dublin (Absolvent des INKAS Instituts)

Kunstzentrum Bosener Mühle. Man muss kein Genie sein, um einen Roman oder lesenswerte Lyrik zu veröffentlichen. Schreiben im Sinne des künstlerischen Schreibens kann man lernen. Im Grunde ist es ein ganz normales Handwerk. Freude und Talent erleichtern einiges, aber ohne die Hilfe des Lehrherrn und beständiges Üben bringt man es eben doch nicht zur Meisterschafft.
Im viersemestrigen Studium des Creative Writing werden Literaturbegeisterte in die Lage versetzt, ihren eigenen künstlerischen Weg zu gehen. Mittels verschiedener, schon lange an amerikanischen Universitäten wie Yale, Harvard oder der Iowa University erprobter Techniken lernen sie, das eigene Ich zu befragen und das, was in ihnen gärt, aus der kritischen Distanz zu betrachten.
Dadurch lösen sich die allseits bekannten Schreibblockaden und sie gewinnen Sicherheit in Stil und Ausdruck.
Die intensive Auseinandersetzung mit dem literarischen Schreiben beinhaltet neben den Übungen des Creative Writing auch zeitgenössische Lyrik und Prosa. Da Literatur immer ein Stück weit die Fort- und Weiterentwicklung der bisherigen Literaturgeschichte ist, erhalten die Studenten einen Überblick über lesenswerte Autoren der Vergangenheit. Schriftsteller anderer Kulturkreise sind genauso ein Thema wie die großen Klassiker der Antike, des Mittelalters oder der frühen Moderne.
Ab dem dritten Semester können sie sich die Teilnehmer dann an ihr erstes Buchprojekt wagen. Unter fachkundiger Unterstützung bietet sich eine Veröffentlichung in der institutseigenen Edition Maya an. Kleinere Publikationen sind prinzipiell auch in der experimentellen Online-Literaturzeitschrift eXperimenta ( www.experimenta.de ) möglich. Außerdem organisiert das Institut regelmäßig Lesungen, um den Autoren einen kritischen Dialog mit dem Publikum zu ermöglichen.
Insgesamt 12 Studienplätze stehen zur Verfügung. Da das Studium einmal im Monat von Freitagabend bis Samstagabend stattfindet, dürfte die Teilnahme für die meisten Berufstätigen kein Problem sein. Generell steht das Studium allen interessierten Bewerbern offen.

Das Wintersemester beginnt am 24. Oktober 2014.

Weitere Informationen zum Studium: www.inkas-institut.de/drup/node/7

Postanschschrift: INKAS INstitut für KreAtives Schreiben, Dr. Sieglitz Str. 49 in 55411 Bingen

Ansprechpartner: Rüdiger Heins www.ruedigerheins.de

eMail: info@inkas-id.de Telefon: 06721 – 921060

Monatliche Studiengebühr: 150

Stimmen ehemaliger Student(inn)en

Das Studium hat mir das Lesen und das Schreiben nahe gebracht, und darüber hinaus meine Sprache, mein Sprechen und mein Vorlesen verbessert. Mein lyrisches Ich hat es in einem Maße geweckt, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Außerdem weiß ich jetzt, wie ich Schreibblockaden lösen kann. Ich habe gelernt, wie Spannung erzeugt wird und kann die Lesenden am Text halten.
Bernhard Wagenpfeil, Spiesheim

Entdecken, immer wieder neu entdecken, sich selbst und die anderen. Das ist die große Erlebnisreise im INKAS-Studium. Zwei wertvolle Jahre im Schreibsein. Ein Weiterkommen im eigenen Schreibprozess sind die Früchte der Arbeit.
Barbara Döring, Bockenau

Du schreibst und findest dich gut, weil manche sagen: Du bist gut. Doch dann triffst du auf andere, die auch schreiben und die schreiben wirklich gut. Du erkennst, du stehst erst am Anfang. Mit INKAS findest du dann deinen Weg. Helmut Gotschy, Wain

Die stete Auseinandersetzung mit Prosa und Lyrik, zeitgenössischer wie archäologischer, hat mich in meinem Schreiben zu mehr Tiefe geführt, zu mehr Gefühl, zu mehr, das anrührt.
Marlene Schulz, Hofheim am Taunus

Im Schreibseminar entberge ich mein Selbst. Ob dabei Literatur entsteht, mögen andere beurteilen. Für mich entspringt Lebendigkeit. Besonders bereichernd empfinde ich, die Weiterentwicklung zu sehen und wertzuschätzen, die eigene ebenso wie die der anderen. Benedikt Schreyer, München

Mit dem freien, kreativen Schreiben habe ich eine verschlossene Tür zu mir selbst geöffnet. Erster Gedanke, bester Gedanke, ist der Motor meines Schreibens. Schön, mit diesem Abenteuer nicht allein zu sein. Marion Eisenberger, Ladenburg

Sehr hilfreich war für mich die Auseinandersetzung mit dem formalen Text, aber auch mit dem Klang der Sprache. Ich habe das Gefühl, zum Schriftsteller gereift zu sein. Manuel Göpferich, Kraichtal

Mein Schreiben hat an Sicherheit und Klang gewonnen, ist zum ständigen Bedürfnis geworden, das Freude macht und einen festen Platz in meinem Leben einnimmt.
Das Studium ist ein guter Weg,sich dem eigenen Schreiben zu stellen und Zweifel abzubauen.
Anne Mai, Mandelbachtal

Kontakt
INKAS INstitut für KreAtives Schreiben
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Hildegard von Bingen im Kloster Himmerod

Theaterstück von Rüdiger Heins

Hildegard von Bingen im Kloster Himmerod

Hildegard von Bingen – Vision der Liebe am 24. Mai um 19:00 in der Klosterkirche Himmerod /Eifel

Die Heilige aus dem Mittelalter lässt uns auch im 21. Jahrhundert an ihren Visionen teilhaben. Die Essenz von Hildegards Visionen ist die Liebe. Vielleicht ist die Liebe das Einzige, was auf dieser Erde globalisierungsfähig ist. Sie spricht in ihren Visionen auch von Umweltverschmutzung, dem Miteinander der Religionen, über Heilkunst und vieles mehr. Das Stück überträgt ihre Visionen in die heutige Zeit. Annette Artus spielt bereits seit einigen Jahren die Rolle der Heiligen Hildegard. Begleitet wird sie von Martina Spies-Gehrig, die Choräle Hildegards im Original singt und dabei mittelalterliche Instrumente, zum Beispiel Drehleier, spielt.

Aufführung: 24. Mai, um 19:00 Uhr in der Klosterkirche Himmerod. Der Eintritt ist eine Spende, deren Reinerlös der Abtei Himmerod zukommen wird.

Link zum Filmtrailer des Theaterstücks über die Heilige Hildegard:
http://www.youtube.com/watch?v=v8c91sZadkc

INKAS Institut – Studium Kreatives Schreiben

„Die Spreu vom Weizen zu trennen lernte ich schmerzlich, weinte Tränen um manchen Text. Ließ mich mitreißen, wenn alles im Fluss war, mich mit hineinziehen in die Tiefen, in den Strudel, der endlos schien. Alles um mich verschwand, nur noch das eine zählte: Schreiben. Schreiben. Schreiben.
Kurzum: Ich würde es wieder tun!“ Marlene Schulz, Taunusstein

Das 1997 im Netzwerk für alternative Medien – und Kulturarbeit e. V. gegründete INKAS INstitut für KreAtives Schreiben ist eine anerkannte Bildungseinrichtung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Gründer und Studienleiter ist Rüdiger Heins www.ruedigerheins.de. Ein Schwerpunkt des Instituts ist das viersemestrige Studium „Creative Writing“. Durch gezielte Übungen, kontinuierliches Schreiben und die Beschäftigung mit Literaturgeschichte wird die Kreativität der Studierenden geweckt und in literarische Formen gebracht. Ab dem dritten Semester können sich die Studierenden mit fachkundiger Unterstützung in Form eines Lektorats an ihr erstes Buchprojekt wagen. Der institutseigene Verlag edition maya bietet zudem regelmäßig die Beteiligung an Anthologien. Veröffentlichungen sind auch in der Online-Literaturzeitschrift eXperimenta www.experimenta.de möglich. Das didaktische Konzept sieht die intensive Vermittlung von Creative Writing vor. Außerdem werden die Grundlagen in den Lehrfächern zeitgenössische Lyrik und Prosa sowie Sachthemen der Literatur in den Wochenendseminaren vermittelt. Diese finden in der Regel einmal im Monat von Freitag- bis Samstagabend statt. Das Studium steht allen Interessierten unabhängig ihrer Vorbildung offen. Regelmäßig werden öffentliche Lesungen vom Institut angeboten, an denen sich die Studierenden mit eigenen Texten beteiligen können.

Seminargebühr pro Monat: 160€

Anmeldung: info@inkas-id.de

Weitere Informationen: www.inkas-institut.de

Seminarleiter: Rüdiger Heins www.ruedigerheins.de

INKAS INstitut für KreAtives Schreiben
Ulrike Herding
Dr. Sieglitz Str. 49
55411 Bingen
06721 – 921060
info@inkas-id.de
www.inkas-institut.de

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Schreiben in entspannter Atmosphäre

Textlabor für Kreatives Schreiben „Die Kunst des Erzählens“

Schreiben in entspannter Atmosphäre

Schreiben unter freiem Himmel Foto: INKAS

20. bis 22. Juni 2014 in der Abtei Himmerod
„Immer in der Hoffnung, auch im nächsten Frühjahr wieder „Worte aus der Stille“ in der Abtei Himmerod zu finden, ging am Nachmittag mit herzlichem Dank an Rüdiger Heins ein spannendes und tiefgründiges Seminar zu Ende.“ Dr. Annette Rümmele, Osnabrück

Das Erzählen gehört zu den Grundbedürfnissen des menschlichen Lebens. Erzählen ist eine Form, die zum Schreiben führt, denn der Fundus eigener Geschichten liegt im Innern jedes Menschen verborgen.
Den Seminarteilnehmern wird der kreative Umgang mit Sprache und Schreibstil näher gebracht. Ein weiterer Bestandteil des Seminars sind Meditationstechniken, die den kreativen Schreibprozess begleiten sollen.

Zielgruppe: Menschen, die Geschichten aus ihrem Leben aufschreiben möchten. Neugierige, die gern schreiben und Geschichten erfinden oder die Freude daran entdecken möchten. Frauen und Männer, die gerne erzählen und zuhören.
Seminarort: Abtei Himmerod in der Eifel
Seminartermin: 20. bis 22. Juni 2014 , Freitag von 16:00 bis 20:00 Uhr Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr Sonntag von 11:00 bis 13:00 Uhr
Seminargebühr: 250,– €.
Einzelzimmer und Vollpension im Kloster: 80,– € für zwei Übernachtungen
Website: www.inkas-institut.de
Anmeldung: eMail: info@inkas-id.de
Seminarleiter: Rüdiger Heins, Schriftsteller, www.ruedigerheins.de

Kreatives Schreiben am INKAS Institut

„Die Spreu vom Weizen zu trennen lernte ich schmerzlich, weinte Tränen um manchen Text. Ließ mich mitreißen, wenn alles im Fluss war, mich mit hineinziehen in die Tiefen, in den Strudel, der endlos schien. Alles um mich verschwand, nur noch das eine zählte: Schreiben. Schreiben. Schreiben.
Kurzum: Ich würde es wieder tun!“ Marlene Schulz, Taunusstein

Das 1997 im Netzwerk für alternative Medien – und Kulturarbeit e. V. gegründete INKAS INstitut für KreAtives Schreiben ist eine anerkannte Bildungseinrichtung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Gründer und Studienleiter ist Rüdiger Heins www.ruedigerheins.de. Ein Schwerpunkt des Instituts ist das viersemestrige Studium „Creative Writing“. Durch gezielte Übungen, kontinuierliches Schreiben und die Beschäftigung mit Literaturgeschichte wird die Kreativität der Studierenden geweckt und in literarische Formen gebracht. Ab dem dritten Semester können sich die Studierenden mit fachkundiger Unterstützung in Form eines Lektorats an ihr erstes Buchprojekt wagen. Der institutseigene Verlag edition maya bietet zudem regelmäßig die Beteiligung an Anthologien. Veröffentlichungen sind auch in der Online-Literaturzeitschrift eXperimenta www.experimenta.de möglich. Das didaktische Konzept sieht die intensive Vermittlung von Creative Writing vor. Außerdem werden die Grundlagen in den Lehrfächern zeitgenössische Lyrik und Prosa sowie Sachthemen der Literatur in den Wochenendseminaren vermittelt. Diese finden in der Regel einmal im Monat von Freitag- bis Samstagabend statt. Das Studium steht allen Interessierten unabhängig ihrer Vorbildung offen. Regelmäßig werden öffentliche Lesungen vom Institut angeboten, an denen sich die Studierenden mit eigenen Texten beteiligen können.
Seminargebühr pro Monat: 160€
Anmeldung: info@inkas-id.de
Weitere Informationen: www.inkas-institut.de
Seminarleiter: Rüdiger Heins www.ruedigerheins.de

INKAS – Zeiten
Eine Reflexion von Marlene Schulz

Ich lernte sie alle kennen:
Die Lust des Schreibens war die erste, die mir zur Seite stand, die neben mir wachte, war ich müde, die mich in ihre Arme schloss, war mir nach Nähe.
Die Fremde in mir entdeckte ich neu als hätte ich sie zuvor noch nie gesehen. Zeigte mir ihr Gesicht, ließ mich ihre Masken sehen, ihre Konturen, vom Alter gezeichnet.
Mit dem Duft der Amazone ritt ich auf hohem Ross, begleitete sie auf ihren Streifzügen, ihren Kämpfen mit harten Gegnern, manchmal im Wettstreit mit sich selbst oder nur mit dem einen, dem Meister.
Die erste Liebe mischte sich unter den Duft meiner Kindheit, entfachte das Feuer der Freude, weckte alle Sinne: Sehen. Hören. Schmecken. Riechen. Fühlen.
Den Moment des Augenblicks lernte ich kennen, drehte und wendete ihn, ließ ihn nicht los, versuchte ihn zu ergründen, verweilte mit ihm im Jetzt und genoss.
Entdeckte die Langsamkeit und die narrative Landkarte des Glücks. Mein Glück war das Schreiben. Gab mich nicht geschlagen, verwandelte Gelesenes, Gehörtes, Gefühltes, Gedachtes in Scheine, beschäftigte mich mit François Villon, Gerd Fuchs, Robert Lax, William Carlos Williams, Emily Dickinson, William Shakespeare, Allen Ginsberg, Gertrude Stein, John Berger, Regina Ullmann, Jerome Salinger, Adelheid Duvanel, Silvia Plath, Ted Hughes.
Am Vorlesen hatte ich Freude, sah die gebannten Gesichter der anderen, ihr Lächeln, ihr Gähnen, ihr Gespanntsein, ihre lange Weile und ihre Unterschiedlichkeit, die mein Schreiben Früchte treiben ließ, zur Ernte rief.
Mit Haiku, Senryu, Zeilenbruch und Cutup wurde ich bekannt, mit dem Sonett schloss ich Freundschaft auf steinernem Weg hinauf zum Gipfel, einem steilen Berg, die Spitze gelegentlich vernebelt. In der Shortstory fühlte ich mich zuhause, schrieb innere Monologe und Zweiminutentexte.
Sinnieren über Schreibzeiten, Schreiborte und der Versuch über meinen Schreibtisch zwangen mich, dem Schreiben einen Platz, seinen – den ihm gebührenden – Raum zu geben. Diesen Teil in mir wachsen zu lassen und gedeihen.
Die Spreu vom Weizen zu trennen lernte ich schmerzlich, weinte Tränen um manchen Text. Ließ mich mitreißen, wenn alles im Fluss war, mich mit hineinziehen in die Tiefen, in den Strudel, der endlos schien. Alles um mich verschwand, nur noch das eine zählte: Schreiben. Schreiben. Schreiben.
Kurzum: Ich würde es wieder tun!
© Marlene Schulz

INKAS INstitut für KreAtives Schreiben
Ulrike Herding
Dr. Sieglitz Str. 49
55411 Bingen
06721 – 921060
info@inkas-id.de
www.inkas-institut.de