Tag Archives: Katarakt Operation

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Grauer Star: Kunstlinsen mit Zusatznutzen werden individuellen Bedürfnissen angepasst

Grauer Star: Kunstlinsen mit Zusatznutzen werden individuellen Bedürfnissen angepasst

Kunstlinsen, Premiumlinsen, welche Linse genau soll welches Bedürfnis abdecken? (Bildquelle: © Azat Valeev – Fotolia.com)

Mit monofokalen Standardlinsen können Patienten nach der Operation am Grauen Star entweder in der Ferne oder in der Nähe scharf sehen. Eine Sehhilfe (Brille oder Kontaktlinsen) wird oft weiterhin vonnöten sein. Premiumlinsen (Multifokallinsen) hingegen bieten ein Sehen in verschiedenen Distanzen und ermöglichen ein weitgehend Brillen-unabhängiges Sehen. Diese modernen multifokalen Linsen werden für den jeweiligen Patienten individuell gefertigt und können nach dem Linsenaustausch ein Leben lang im Auge verbleiben.

Multifokallinsen für individuelle Bedürfnisse und Wünsche

Für immer mehr Menschen sind Kunstlinsen, die ein Leben ohne Brille ermöglichen können und weitere Sehfehler effizient und nachhaltig ausgleichen können, eine lohnenswerte Investition in gutes Sehen. Gutes Sehen bedeutet vor allem im fortgeschrittenen Lebensalter Selbstständigkeit -und natürlich auch Lebensqualität. Immerhin nehmen wir Menschen rund 70 Prozent unserer Informationen über die Augen auf. Multifokallinsen ermöglichen ähnlich wie eine Gleitsichtbrille scharfes Sehen in mehrere Entfernungsbereiche. Die Sonderlinsen gibt es für verschiedene Bedürfnisse:

Sonderlinsen mit höherer Abbildungsqualität

In der Praxis werden heute weitere Intraokularlinsen mit Zusatznutzen verwendet, die mit verschiedenen Vorteilen für die Patienten, die am Grauen Star leiden, verbunden sind:

– Torische Intraokularlinsen (IOL) sind ein Wunderwerk der modernen Medizintechnik. Sie sind in der Lage, eine Hornhautverkrümmung auszugleichen und ermöglichen ein scharfes Sehen in der Ferne oder in der Nähe.
– Asphärische Intraokularlinsen (IOL) bieten eindeutig mehr Sehkomfort und sorgen durch die besondere Oberfläche der Linse für ein verbessertes Kontrastsehen, was sich insbesondere in der Dämmerung bemerkbar macht.
– Intraokularlinsen (IOL) mit Blaulichtfilter enthalten einen speziellen Filter, der die empfindliche Netzhaut vor allzu viel schädlicher Lichtenergie schützt.

Steht die Diagnose Grauer Star zweifelsfrei fest, informiert der Augenarzt nach einer eingehenden Untersuchung über die Katarakt Operation, über Chancen und Nebenwirkungen und die Möglichkeiten der unterschiedlichen Kunstlinsen. Die Wahl der richtigen Kunstlinse fällt vor dem Hintergrund der individuellen Ausgangssituation sowie der Bedürfnisse und Wünsche des Patienten.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Welche Komplikationen gibt es bei Operation des Grauen Stars?

Obwohl die Katarakt-OP zu den sichersten Eingriffen überhaupt zählt, kann es in sehr seltenen Fällen zu Komplikationen kommen

Welche Komplikationen gibt es bei Operation des Grauen Stars?

Wenig Komplikationen gibt es bei der Katarakt Operation. (Bildquelle: © lpictures – Fotolia.com)

Die Kateraktchirurgie gilt als besonders sicher, ausgereift und weitgehend komplikationslos. Aktuellen Zahlen zufolge werden in Deutschland rund 900.000 Operationen am Grauen Star pro Jahr durchgeführt. Kein Eingriff wird häufiger durchgeführt als der operative Linsenaustausch. In unserer älter werdenden Gesellschaft wird diese Zahl in den kommenden Jahren erwartungsgemäß weiter anwachsen. Dennoch kann es in Ausnahmefällen zu Komplikationen kommen. Im Folgenden soll unterschieden werden zwischen Komplikationen während und nach der Operation am Grauen Star.

Komplikationen während der Operation am Grauen Star (Katarakt)

Trotz umfassender Diagnose und einer gründlichen Gesamtuntersuchung mit modernen Diagnoseinstrumenten kann sich die Situation im Auge nach Öffnung des Augapfels durch einen sehr kleinen Schnitt ganz anders darstellen. So kann es sich als sehr kompliziert erweisen, die Kunstlinse überhaupt einzusetzen, weil beispielsweise der Kapselsack defekt ist oder während des Eingriffs beschädigt wurde. Aber auch hier gibt es sehr effektive Lösungen, indem die künstliche Linse auf andere Weise im Augeninnern eingesetzt wird. Extrem selten ist die Ausbildung einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) aufgrund des sehr kleinen Schnitts zum Einsetzen der Kunstlinse. Auch ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass es zu einer vorübergehenden Trübung der Hornhaut nach dem Eingriff oder einem erhöhten Augeninnendruck kommt.

Komplikationen, die nach der Katarakt-Operation auftreten können

Der Heilungsprozess ist nach etwa sechs bis acht Wochen endgültig abgeschlossen. Nach der Operation sollte dem Rat und den Anweisungen des Augenarztes unbedingt Folge geleistet werden. So sollte der Verband in der Regel bis zum nächsten Tag getragen werden. Ein direktes Berühren, Reiben oder Drücken des Auges sollte unterbleiben. Wichtig sind das regelmäßige Eintropfen der verschriebenen Augentropfen und die augenärztlichen Nachsorgeuntersuchungen. Auch über das Schminken, den Besuch von Sauna und Schwimmbad oder das Haarewaschen informiert der behandelnde Arzt. Werden die Hinweise befolgt, sind Infektionen nach einer Operation des Grauen Stars sehr selten. Kommt es doch zu einer Infektion, wird diese in der Regel unkompliziert mit Medikamenten behandelt. Letztlich kann es im Nachgang zur Katarakt-OP zum sogenannten Nachstar kommen, einer Netzhautablösung, die jedoch sehr effektiv behandelt werden kann.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Informationen rund um die Nachsorge beim Grauen Star

Die Nachsorge ist wichtig, für ein dauerhaft gutes Sehvermögen nach der Katarakt-OP

Informationen rund um die Nachsorge beim Grauen Star

Augentropfen nach einer Katarakt Operation sollten exakt nach Vorgabe angewendet werden. (Bildquelle: © goodluz – Fotolia.com)

Die Herstellung eines möglichst guten und dauerhaften Sehvermögens ist das zentrale Ziel der Operation am Grauen Star. Schon am Tag nach der Operation, in der die durch den Grauen Star eingetrübte Augenlinse durch eine klare Kunstlinse (IOL) ersetzt wurde, stellt der Patient eine deutliche Verbesserung des Sehvermögens fest. Unmittelbar nach dem Eingriff wird dem Patienten zum Schutz ein Augenverband über das operierte Auge angelegt. Dieser Verband kann in der Regel am nächsten Tag vom Augenarzt entfernt werden. Im Rahmen dieser ersten Nachsorgeuntersuchung begutachtet der Arzt das Operationsergebnis und informiert den Patienten über die individuelle Nachsorge. Dazu gehören beispielsweise Augentropfen, die exakt nach Vorgabe angewendet werden sollten.

Katarakt-OP ist ein minimalinvasiver Eingriff, der schnell ausheilt

Die Katarakt-OP ist ein minimalinvasiver Eingriff, der einen sehr kleinen Schnitt in die Hornhaut notwendig macht. Obwohl der Heilungsprozess in der Regel sehr schnell verläuft, müssen Patienten nach der Operation mit Einschränkungen rechnen. So sollte in den Tagen nach dem Eingriff alles unterbleiben, was zu einer Reizung des Auges führen könnte:

– Augenreiben,
– das Heben schwerer Gegenstände,
– ein Schwimmbadbesuch.

Auch nachdem der Verband entfernt wurde, sollte das Auge mit großer Vorsicht behandelt werden. Möglicherweise juckt das Auge in den ersten Tagen nach dem Eingriff – man sollte sich nicht zu einem Reiben oder Drücken verleiten lassen. Die ambulante Nachsorge sollte unbedingt befolgt werden. Das Gefühl, einen Fremdkörper im Auge zu haben, stellt sich schon bald ein und zählt zu den ganz normalen Begleiterscheinungen der Grauer Star-Operation. Sollte auch das andere Auge vom Grauen Star betroffen sein, wird der Augenarzt zusammen mit dem Patienten festlegen, wann das andere Auge operiert werden kann.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Hornhautverkrümmung und Grauer Star

Wie lassen sich beide Augenleiden gemeinsam behandeln?

Hornhautverkrümmung und Grauer Star

Eventuell ohne Brille nach Katarakt Operation. (Bildquelle: © Jürgen Fälchle – Fotolia.com)

Definition Hornhautverkrümmung

Bei einem gesunden Auge bündelt die Hornhaut zusammen mit der Augenlinse einfallende Lichtstrahlen auf der Netzhaut. Somit ist es möglich, klar und deutlich zu sehen. Bei einer Hornhautverkrümmung wird durch die ungleichmäßige Form der Hornhaut das einfallende Licht verzerrt auf der Netzhaut abgebildet, dieses führt zu einer unscharfen Sicht. Die Hornhautverkrümmung, auch Astigmatismus genannt, ist meist angeboren und wird mit herkömmlichen Sehhilfen ausgeglichen.

Definition Grauer Star

Als Grauen Star, auch unter dem Namen Katarakt bekannt, bezeichnet man eine Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse. Die Katarakt macht sich im Anfangsstadium durch eine verschwommene Sicht, wie durch einen Nebelschleier, bemerkbar. Im weiteren Verlauf kommen immer mehr Symptome hinzu. Erhöhte Lichtempfindlichkeit, Blendung und abnehmendes Kontrastsehen schränken die Lebensqualität im Alltag deutlich ein. Mit zunehmender Sichtverschlechterung bleibt in den meisten Fällen nur eine Operation als Behandlungsmöglichkeit. Die Katarakt ist keine Krankheit im eigentlichen Sinn, vielmehr ist sie eine Alterserscheinung, die meist ab dem 60. Lebensjahr eintritt.

Was hat eine bestehende Hornhautverkrümmung mit einer Katarakt-Operation zu tun?

Im Zuge einer Operation des Grauen Star kann auch eine Hornhautverkrümmung ausgeglichen werden. Wie funktioniert das? Bei einer Katarakt-Operation wird die getrübte Linse durch eine künstliche klare Linse, eine sogenannte Intraokularlinse, ersetzt. In der Standardvariante besitzt diese Linse nur einen Brennpunkt und verhilft dem Patienten nach dem Eingriff zu einer scharfen Sicht in nur einer Entfernung, also entweder im Nah- oder im Fernbereich. Für den anderen Sichtbereich muss weiterhin auf Sehhilfen zurückgegriffen werden.

Vorteile von torischen Linsen bei der Katarakt in Verbindung mit einer Hornhautverkrümmung

Mit einer torischen bzw. zylindrischen Intraokularlinse erreicht man mehr. Sie verfügt über eine spezielle Form der Linsenoberfläche, die eine Hornhautverkrümmung kompensieren kann. Soll gleichzeitig auch die Alterssichtigkeit korrigiert werden, so empfiehlt sich eine torische Multifokallinse. Diese verfügt über mehrere Brennpunkte und kann sowohl die Fern- als auch die Nahsicht korrigieren. Ein scharfer Blick in alle Entfernungen wird somit wieder möglich. Der Eingriff wird meist ambulant durchgeführt und erfolgt unter örtlicher Betäubung. Er ist heutzutage sehr sicher, schmerzfrei und dauert nur etwa zehn bis zwanzig Minuten. Wer sich für eine Operation des Grauen Star entscheidet, kann folglich dank modernster Linsen zusätzlich andere bestehende Sehfehler, wie z.B. eine Hornhautverkrümmungoder Alterssichtigkeit, korrigieren lassen. Die visuelle Lebensqualität steigt, man sieht seine Umwelt wieder klar und deutlich – und auf Sehhilfen kann verzichtet werden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Der Vergleich: Katarakt bei Kindern und älteren Menschen

Worin unterscheiden sich der angeborene und der erworbene Graue Star (med. Katarakt)?

Der Vergleich: Katarakt bei Kindern und älteren Menschen

Auch bei Kindern wird der Graue Star operiert. (Bildquelle: © spass – Fotolia.com)

Die Katarakt mit ihrer typischen Trübung der Augenlinsen gilt als übliche Alterserscheinung. Vom Grauen Star betroffen sind normalerweise Menschen ab 60 Jahre. Der Altersstar – 90 Prozent aller Formen der Katarakt fallen darunter – hat keinen eigenständigen Krankheitswert, sondern gilt als Begleiterscheinung des natürlichen Alterungsprozesses der Augen. In seltenen Fällen tritt die Cataracta schon in jüngeren Lebensjahren und auch bei Kindern auf. Vielfach ist der Grauschleier über den Augenlinsen in diesen Fällen erblich bedingt und angeboren. Allerdings können auch frühkindliche Infektionen oder Augenverletzungen einen Grauen Star bei Kindern hervorrufen. Weder der Altersstar, noch die juvenile Form sind medikamentös behandelbar. In beiden Fällen bietet nur die Grauer Star Operation Abhilfe.

Grundsätze der Katarakt Operation bei Altersstar und bei Kindern

Bei dem heute meist ambulant vorgenommenen Eingriff kommt zumeist ein Laser zum Einsatz. In wenigen Minuten wird unter örtlicher Betäubung die Augenlinse unter Erhalt der hinteren Kapselwand entfernt. Häufig wird in der Folge eine Premium-Intraokularlinse (IOL) in den Kapselsack implantiert. Premiumlinsen mit verschiedenen Brechungsstärken sind besonders vorteilhaft, da sie nahezu übergangslos die Angleichung des Sehens an Nähe und Ferne ermöglichen.

Besonderheiten bei der Behandlung einer Katarakt bei Kindern

Bei Kindern – besonders bei Kleinkindern und Neugeborenen – stellt häufig allein die gesicherte Diagnose einer Katarakt Ärzte vor Herausforderungen. Erkannt wird das Phänomen oft nur zufällig, etwa wenn ein grauer oder weißer Reflex in der Pupille auftritt oder auf Fotos der Rotreflex fehlt. Da Kinder in ihrer gesamten Entwicklung durch eine Cataracta beeinträchtigt werden, sind eine schnelle Vorstellung beim Augenarzt und eine Operation nötig. Bei Kindern, bei denen die normale Sehfähigkeit noch nicht fertig ausgebildet ist, kommt außerdem einer sorgfältigen postoperativen Betreuung große Bedeutung zu. Das Zusammenspiel zwischen Gehirn und Augen zur Ausbildung eines normalen Sehvermögens muss sich erst entwickeln. Kinder haben deshalb unter Umständen größere Schwierigkeiten, sich an künstliche Linsen zu gewöhnen als ältere Erwachsene. Der exakten Auswahl einer Kunstlinse kommt hier noch höhere Bedeutung zu als bei älteren Patienten.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Katarakt Operation: Eingriff mit minimaler Komplikationsrate

Grauer Star (Katarakt) lässt sich mit einem kleinen operativen Eingriff am Auge beseitigen

Katarakt Operation: Eingriff mit minimaler Komplikationsrate

Wenig Komplikationen bei der Grauen Star Operation. (Bildquelle: © visivasnc – Fotolai.com)

Der Graue Star, medizinisch als Katarakt bezeichnet, bedroht das Sehvermögen in der zweiten Hälfte des Lebens. Die natürlichen Augenlinsen bilden durch verschiedene Ablagerungen Schritt für Schritt den charakteristischen Grauschleier aus, dem der Graue Star seinen Namen verdankt. Da es sich um eine übliche Alterserscheinung handelt, spricht man im Kontext der Katarakt nicht von einer Erkrankung. Vielmehr handelt es sich um ein Symptom. In früheren Zeiten war der Altersstar der Beginn für schlechtes Sehen im Alter und ein Armutsrisiko. Unheilbar und nicht arzneilich beeinflussbar mussten Betroffene die Linsentrübung mehr oder minder hinnehmen, ebenso wie den damit verbundenen Verlust an Lebensqualität.

Neue Wege in der modernen Augenheilkunde: Intraokularlinsen bei Katarakt

Der „Starstich“ als Behandlungsmethode im Mittelalter führte meist zu erheblichen Komplikationen. Die moderne Augenheilkunde geht andere Wege. Ein ambulanter Eingriff von kaum 20 Minuten pro Auge beseitigt regelmäßig nicht nur die Katarakt, sondern vielfach auch andere Fehlsichtigkeiten. Viele Patienten, die sich einer Operation am Grauen Star unterzogen haben, kommen danach ohne eine weitere Sehhilfe aus. Möglich wird dies durch die Implantation sogenannter Intraokularlinsen (IOL). Dabei handelt es sich um Linsenimplantate, die anstelle der natürlichen Augenlinsen in das Auge eingesetzt werden. Die künstlichen Augenlinsen haben dabei besonders in Form von Premiumlinsen noch vieles mehr zu bieten, als nur den Ersatz der trüb gewordenen natürlichen Linsen.

Sehr geringes Risiko bei der Katarakt Operation

Die Entwicklung von Intraokularlinsen begann bereits in den 1950 er Jahren. Augenärzte konnten bis zum heutigen Tag mit dem vermehrten Einsatz von Lasern sehr viel Operationserfahrung aufbauen. Eingriffe am Grauen Star gehören zu den Routine-Operationen am Auge. Dementsprechend ist die Komplikationsrate sehr niedrig. Zwischen 97 und 99 Prozent aller Eingriffe an der Katarakt verlaufen komplikationsfrei. Zudem sind Grauer Star Operationen weitestgehend schmerzfrei. Wer sich am Grauen Star operieren lässt, profitiert von den Vorzügen moderner Intraokularlinsen. Neben den monofokalen Standardlinsen, können die innovativen Premiumlinsen noch einiges mehr leisten. Multifokale Modelle beseitigen andere Sehfehler mit oder haben weitere nützliche Zusatzfunktionen wie UV Schutz. Dabei halten die hochwertigen künstlichen Linsen regelmäßig ein Leben lang. Eine kompetente Beratung vor dem Eingriff am Auge sichert die Wahl der im Einzelfall am besten geeigneten Linse. Katarakt Operationen schaffen Lebensqualität im Alter. Ehemalige Patienten äußern ihre Zufriedenheit mit der Katarakt Operation und ihren neuen Augenlinsen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Wenn die Umwelt nach und nach verschwimmt

Die Eintrübung der natürlichen Augenlinse kann die Lebensqualität erheblich einschränken

Grauer Star: Wenn die Umwelt nach und nach verschwimmt

Durch eine Operation den Grauen Star bekämpfen. (Bildquelle: © Kurhan – Fotolia.com)

Der Verlust des klaren Sehens gehört für viele Menschen durch unterschiedliche Ursachen zu den Begleiterscheinungen des Älterwerdens. Eine dieser Ursachen kann der Graue Star (Katarakt) sein, bei dem sich die Augenlinse eintrübt. Weil sich dieser Eintrübungsprozess schleichend vollzieht, wird er von den meisten Patienten erst im fortgeschrittenen Stadium bemerkt.

Stoffwechselbedingte Linseneintrübung und andere Ursachen als Auslöser

Unterschiedliche Ursachen führen zu einer Stoffwechselstörung im Auge, die die Augenlinse eintrüben lässt. Bestimmte Stoffe können nicht mehr abtransportiert werden und lagern sich in der Linse ab. Fachärzte sprechen dann von einer sekundären Katarakt. Ein Diabetes mellitus Typ I bzw. Typ II gehört zu den häufigsten Verursachern im Bereich der stoffwechselbedingten Ursachen. Im Zusammenhang mit einer Dialyseanwendung kann durch Kalziummangel eine Tetanie den Grauen Star (Katarakt) auslösen. Kleinste Zuckerbausteine lagern sich in der Linse ein, und die Augenflüssigkeit wird durch die Glucose gebunden. Die Augenlinse quillt und die Eintrübung schreitet langsam aber stetig fort.
Bekannt ist auch, dass ein erblich bedingter Enzymmangel (Gynäkomastie) zum Grauen Star führen kann. Nicht zu vergessen als Auslöser ist das Glaukom (Grüner Star).

Eintrübung der Linse durch physikalische (äußere) Einflüsse

Auch physikalische Einflüsse wie Röntgenstrahlen, Infrarot- und UV-Strahlen (Sonnenlicht) sowie Verletzungen durch Prellungen oder Fremdkörper können die Augenlinse schädigen und zum Grauen Star führen. Zudem kann der Graue Star angeboren sein. Er ist in Entwicklungsländern durch einen Mangel an essenziellen Nährstoffen oder Unterernährung häufiger zu beobachten, ist aber auch nach einer Röteln- bzw. Toxoplasmoseerkrankung während der Schwangerschaft in hoch entwickelten Ländern möglich. Der Altersstar gilt als die häufigste Form. Der zur Linsentrübung führende, altersbedingte Quellungs- und Eintrübungsprozess vollzieht sich äußerst langsam, so dass er von den meisten Betroffenen erst im fortgeschrittenen Stadium richtig wahrgenommen wird.

Was passiert, wenn die Linsentrübung fortschreitet?

Die meisten Patienten klagen im Laufe der Zeit über zunehmendes Verschwommensehen, eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit, das Sehen von Doppelbildern, aber auch über fortschreitende Kurzsichtigkeit sowie verminderte Sehschärfe. Ist die Katarakt bereits weit fortgeschritten, ist sie in der Augenlinse als weißliche Verfärbung zu erkennen.

Abhilfe schaffen zum richtigen Zeitpunkt

Der angeborene Graue Star sollte so früh wie möglich operiert und mit den erforderlichen Linsen versorgt werden, damit das erkrankte Kind rechtzeitig das richtige Sehen erlernt.
Bei Erwachsenen erfolgt eine Katarakt Operation, wenn Blendung und Scharfsehen zu merklichen Beeinträchtigungen führen, um den schleichenden Trübungsprozess zu beenden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Im fortgeschrittenen Stadium hilft nur die Operation

Die Operation ist die Therapie der Wahl – es gibt keine Medikamente zur Behandlung von Grauem Star

Grauer Star: Im fortgeschrittenen Stadium hilft nur die Operation

Bei Katarakt hilft die Operation. (Bildquelle: © lovingart – Fotolia.com)

Es gibt keine Medikamente zur Behandlung von Grauem Star ( Katarakt). Ist die Augenlinse eingetrübt, führt an einem operativen Linsenaustausch meist kein Weg vorbei. Ganz zu Anfang der in der Regel altersbedingten Augenerkrankung können geeignete Sehhilfen die durch den Grauen Star verursachten Sehverschlechterungen noch abfangen. Im fortgeschrittenen Stadium kann nur die Operation zu gutem Sehen verhelfen. Die Grauer Star Operation ist sicher, schmerzfrei und schon nach wenigen Minuten vorbei. Rund 800.000 Eingriffe werden in Deutschland pro Jahr gezählt – keine Operation wird häufiger durchgeführt. Dabei wird die eingetrübte Augenlinse durch eine klare Kunstlinse ersetzt, die zumeist aus Acryl oder Silikon besteht.

Grauer Star: Operation ist sicher, schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten

Behandelnde Ärzte verfügen deshalb über eine große und langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Katarakt Operationen. Die Operation wird zumeist ambulant durchgeführt. Die beiden Augen werden zeitlich versetzt operiert. Zunächst setzt der Augenarzt einen nur wenige Millimeter großen Schnitt am Übergang von Hornhaut und Lederhaut. Durch die kleine Öffnung wird mit einem speziellen Ultraschallgerät die Augenlinse zerkleinert und dann mit einem sogenannten Saugspülgerät entfernt. Zurück bleibt der leere Kapselsack, in den die Kunstlinse eingesetzt und verankert wird. Der Schnitt, durch den die Operation erfolgt, ist so klein, dass er von alleine verheilt. Die künstliche Linse kann nicht eintrüben, sondern bleibt klar und hält ein Leben lang.

Scharfes Sehen in Nah und Fern: Multifokallinsen machen es möglich

Ein perfektes Operationsergebnis liegt dann vor, wenn der Patient so gut sehen kann wie zuletzt in jungen Jahren. Scharfes Sehen in Nah und Fern ist heute auch für ältere Menschen kein unerreichbarer Wunschtraum. Kunstlinsen mit Zusatznutzen machen aus dem Traum vom scharfem Sehen Wirklichkeit. Die Multifokallinsen verfügen über mehrere Brennpunkte, sodass Menschen mit diesem Linsentyp, der sogenannten Multifokallinse, in unterschiedliche Entfernungen scharf sehen können. Auch können mit dem operativen Eingriff weitere Fehlsichtigkeiten ausgeglichen werden. Gerne informieren Augenärzte über die unterschiedlichen Linsentypen und die Möglichkeiten, die sich mit einer Grauer Star Operation ergeben. Kontakt: http://www.initiativegrauerstar.de/op-zentren.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Symptome, die auf Grauen Star hindeuten

Blendungsempfindlichkeit und verschwommenes Sehen: Anzeichen von Grauem Star erkennen

Symptome, die auf Grauen Star hindeuten

Typisch für einen Grauen Star: Blendungsempfindlichkeit der Augen nimmt zu. (Bildquelle: © Laure F – Fotolia.com)

Diese Symptome sind charakteristisch: Verschwommenes Sehen und Blendungsempfindlichkeit deuten auf Grauen Star hin. Grauer Star betrifft bevorzugt Menschen ab etwa dem 60. Lebensjahr, da die Linsen der Augen wie der ganze Körper einem Alterungsprozess unterliegen, der auch hier mit der Einlagerung von Stoffwechselprodukten einhergeht. Durch die Eintrübung verschlechtert sich das Sehvermögen fortschreitend. Ein Grund, warum vom Altersstar gesprochen wird. Die Trübung der Linsen in jüngeren Jahren ist eher selten. Wird in jungem Alter Grauer Star diagnostiziert, handelt es sich vor allem entweder um einen angeborenen Augenfehler oder es liegt eine Grunderkrankung in Form einer Stoffwechselerkrankung wie Diabetes mellitus vor. Physikalische Einflüsse wie mechanische Verletzungen, tief eindringende Fremdkörper oder Strahlung können ebenfalls Verursacher für die Trübung der Linse sein.

Grauer Star und seine typischen Symptome

Zusätzlich zu den bereits erwähnten Beschwerden wie der unangenehme Schleier beim Sehen oder die hohe Empfindlichkeit auf Blendungen zeigt sich Grauer Star mit weiteren Symptomen. Diese äußern sich durch ein eingeschränktes Sehvermögen. Schleichend kann es zu einer zunehmenden Kurzsichtigkeit kommen, die für viele Patienten zunächst unbemerkt verläuft. Gerade beim Altersstar kann es auch zu einer Kurzsichtigkeit kommen. Viele Patienten empfinden den Übergang von hellen Bereichen in dunklere Areale als unangenehm, da das Auge Probleme bei der Anpassung an die Lichtverhältnisse zeigt.

Der Graue Star (Katarakt) ist gut zu behandeln

Vor allem für Autofahrer werden Nachtfahrten immer beschwerlicher, da sie mit Fortschreiten der Katarakt immer empfindlicher gegen Blendungen werden. Der Grund dafür liegt in der durch die Trübung der Linse diffusen Brechung des einfallenden Lichts. Beim Altersstar ist anfänglich nie die gesamte Linse eingetrübt. Abhängig von der Lokalisation der Eintrübung zeigen sich die unterschiedlichen Symptome. Häufig weist der Betroffene nur ein oder zwei typische Anzeichen auf, die auf Grauen Star hinweisen.
Die einzige wirksame Therapie ist eine Grauer Star Operation. Bei dieser Augen Operation entfernt der Chirurg die natürliche Linse und ersetzt sie durch künstliche Linsen, sogenannte Intraokularlinsen (IOL). Dabei hat der Patient die Wahl zwischen Standardlinsen wie der Monofokallinse oder Premium-Intraokularlinsen wie der Multifokallinse .

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauen Star behandeln und Demenz vorbeugen

Warum das gesunde Augenlicht dabei hilft, im Alter geistig fit zu bleiben

Grauen Star behandeln und Demenz vorbeugen

Einschränkungen können durch eine Operation behoben werden. (Bildquelle: © Ocskay Bence – Fotolia.com)

Es klingt etwas ungewöhnlich und ist doch ganz logisch: Gutes Sehen kann Demenz vorbeugen. Wird Grauer Star (Katarakt) behandelt, kann das daraus entstehende, funktionierende Augenlicht auch zu dauerhaft geistiger Leistungsfähigkeit beitragen. Die Katarakt beginnt von den meisten Betroffenen unbemerkt. Durch die Trübung der Augenlinse verschlechtert sich allmählich das Sehen bei nicht ausreichendem Licht. Das macht Lesen mühsam. Die Folge davon ist, dass unter Umständen auf das immer mehr anstrengende Hobby verzichtet wird.

Warnzeichen Lichtempfindlichkeit bei Grauem Star

Andererseits nimmt mit fortschreitendem Grauen Star die Lichtempfindlichkeit zu, die Lektüre eines Buches im Freien wird zunehmend anstrengend und das Flimmern des Fernsehgerätes wird als unangenehm empfunden. Beliebte Denkspiele wie Kreuzworträtsel oder Sudoku werden nach kurzer Zeit beiseitegelegt, weil die Augen überanstrengt sind. Durch den Verzicht auf wichtige Informationsquellen und die Geistestätigkeit anregende Aufgaben geht unter anderem die kognitive Leistungsfähigkeit zurück. Gedächtnistraining, Bastelarbeiten oder Geschicklichkeitsübungen, die als wichtige Prävention gegen eine Demenzerkrankung gelten, oder als hilfreich bei bestehender Demenz, können mit einem durch die Katarakt beeinträchtigten Sehvermögen ebenfalls nicht mehr uneingeschränkt ausgeübt werden.

Grauer Star: Gestörtes Gleichgewicht begünstigt Demenz

Schreitet der Altersstar weiter fort ist können durch das „Milchglassehen“ Unsicherheit und Schwindel auftreten. Gerontologische Studien kommen heute zu dem Ergebnis, dass durch eine gestörte Funktion der Sinnesorgane und des Gleichgewichtssinnes die Entwicklung einer Demenz begünstigt wird. Solange aber durch eine Operation der Altersstar nicht beseitigt wird, wird die physische Funktionsfähigkeit des Patienten beeinträchtigt sein. Wer treibt schon gerne Sport oder macht gymnastische Übungen, wenn durch schlechtes Sehen das Vergnügen im doppelten Sinn des Wortes getrübt ist.

Einschränkungen im Alltag durch Symptome des Grauen Stars

Durch die Eintrübung und das sowohl bei grellem Licht als auch schlechter Beleuchtung erheblich gestörte Sehvermögen erfolgt, oft nicht mal bewusst, bei vielen Betroffenen ein zudem gesellschaftlicher Rückzug. Autofahren wird anstrengend, denn entgegenkommendes Scheinwerferlicht blendet in einem Maße, dass ein Auto nicht mehr sicher gelenkt werden kann. Die Teilnahme am Straßenverkehr ist eingeschränkt. Zurückgehende Sinneseindrücke jedoch fördern Demenz. Eine Operation am Grauen Star kann Demenz vorbeugen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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