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Grauer Star: Standardversorgung oder Multifokallinse?

Standardmäßig werden bei der Operation des Grauen Stars Monofokallinsen eingesetzt

Grauer Star: Standardversorgung oder Multifokallinse?

Welche Kunstlinse sollen bei der Grauen Star Operation eingesetzt werden? Wer entscheidet? (Bildquelle: © frog – Fotolia.com)

Die Staroperation ist heutzutage ein Routineeingriff mit einer sehr geringen Komplikationsrate. Rund 900.000 Mal nehmen Augenärzte diesen ambulanten Eingriff pro Jahr in Deutschland vor – keine Operation am Menschen wird häufiger durchgeführt. Mit speziellen Tropfen werden die Augen örtlich betäubt. Über eine winzig kleine Öffnung wird dann die trübe Augenlinse mit Ultraschall oder mit dem Laser zerkleinert und abgesaugt. Die glasklare Kunstlinse wird im Anschluss daran eingerollt oder gefaltet in das Auge eingebracht, ausgerollt bzw. entfaltet und dann ausgerichtet. Die Kunstlinse ist dadurch fest im Auge verankert. Standardmäßig kommt dabei eine Monofokallinse zum Einsatz, die so konzipiert ist, dass sie scharfes Sehen in nur einen Entfernungsbereich ermöglicht. So ist nach der Operation des Grauen Stars (Katarakt) eine Brille für den Nah- oder Fernbereich notwendig.

Multifokallinsen können besseres Sehen in Nah und Fern möglich machen

Intraokulare Kunstlinsen (IOL) mit Zusatznutzen, sogenannte Multifokallinsen, können besseres Sehen in alle Entfernungen möglich machen und zudem weitere Sehfehler wie Hornhautverkrümmungen korrigieren. Diese Linsen werden für den Patienten individuell gefertigt. Eine Brille kann dann überflüssig werden. In der Regel haben es Augenärzte mit dem Altersstar zu tun, mit dem jeder Mensch ab dem 60. Lebensjahr rechnen muss. Wie die Gelenke, die Organe und das Gehör unterliegen auch die Augen einem Alterungsprozess – Veränderungen des Stoffwechsels führen zu der schleichenden Trübung der Linse im Auge. In sehr seltenen Fällen tritt der Graue Star auch bei jüngeren Menschen auf.

Nicht immer nur der Altersstar – welche Ursachen für den Grauen Star gibt es noch

In diesen Fällen raten Augenärzte oft dazu, auch einen Internisten aufzusuchen, um die genauen Ursachen des Grauen Stars zu ergründen. So können Schilddrüsenfehlfunktionen und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus den Grauen Star verursachen. Auch kann die Einnahme bestimmter Medikamente wie Cortison eine Trübung der Augenlinse verursachen. Den passenden Augenarzt ganz in der Nähe, der sich auf die Kataraktchirurgie spezialisiert hat, findet man hier: www.initiativegrauerstar.de.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Gibt es Warnzeichen beim Grauen Star?

Hinter Lichtempfindlichkeit und Kurzsichtigkeit kann Grauer Star stecken

Gibt es Warnzeichen beim Grauen Star?

Lichtempfindlichkeit kann ein Anzeichen für den Grauen Star sein. (Bildquelle: © sebra – Fotolia.com)

Die frühe Diagnose hilft beim Grauen Star, medizinisch „Katarakt“ oder „Cataracta“. Das ist auch der Grund, weshalb Augenärzte zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ab dem 40. Lebensjahr raten. Wichtig ist zudem, körpereigene Signale richtig deuten zu können. Der Graue Star ist in der Regel eine Alterserscheinung („Cataracta senilis“), die jedoch mit dem Austausch der eingetrübten natürlichen Linse durch eine klare Kunstlinse sehr effektiv und nachhaltig behandelt werden kann. Um den optimalen Zeitpunkt für den Eingriff festlegen zu können, ist es wichtig, den Grauen Star so früh wie möglich zu erkennen.

– Eine starke Lichtempfindlichkeit, die sich vor allem beim Autofahren oder bei schlechter Sicht bemerkbar macht,
– Veränderungen der Sehstärke, unscharfes Sehen,
– verblassende Farben und
– eine verminderte Kontrastwahrnehmung

sind Hinweise auf den Grauen Star, der schleichend und dabei völlig schmerzfrei verläuft. Der Graue Star trifft im höheren Alter fast jeden Menschen. Zumeist macht sich das Augenleiden ab dem 60. Lebensjahr bemerkbar. Wird der Graue Star nicht behandelt, kann er zur Erblindung führen.

Frühe Diagnose des Grauen Stars macht die optimale Therapie planbar

Augenärzte berichten, dass das Sehvermögen von Patienten, die sich aufgrund einschlägiger Grauer Star-Symptome in ärztliche Behandlung begeben, nur noch bei rund 50 Prozent liegt. Den sogenannten „reifen“ Grauen Star kann man deutlich an der Graufärbung im Auge erkennen, dann allerdings liegt das Sehvermögen nur noch bei etwa 30 Prozent und weniger. Generell gilt – je später der Graue Star operiert wird, umso schwieriger gestaltet sich der Eingriff. Augenärzte raten dazu, nicht zu lange abzuwarten.

Je später der Graue Star operiert wird, umso schwieriger ist der Eingriff

Die Vermessung der Augen und das Entfernen der eingetrübten natürlichen Linse können sich beim reifen fortgeschrittenen Grauen Star komplizierter gestalten. Vor dem Eingriff, der in der Regel in wenigen Minuten ambulant durchgeführt wird, wird das Auge lokal betäubt. Die trübe Linse wird danach mithilfe von Ultraschall oder mit dem Laser zerkleinert und dann entfernt. In die dann leere Linsenkapsel wird die Kunstlinse durch eine winzig kleine Öffnung eingerollt eingebracht, im Auge dann entrollt und fest verankert. Patienten stehen heute neben der bewährten Monofokallinse moderne Kunstlinsen mit Zusatznutzen zur Verfügung, die scharfes Sehen in Nah und Fern ermöglichen und zudem Sehfehler wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung ausgleichen können.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Früherkennung und Diagnose des Grauen Stars

Sicher ist sicher – Augenärzte raten ab dem 40. Lebensjahr zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen

Früherkennung und Diagnose des Grauen Stars

Regelmäßige Kontrolle der Augen schützt vor dem Grauen Star. (Bildquelle: © dimvix – Fotolia.com)

Sollte es keine besonderen Auffälligkeiten geben, raten Augenärzte zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ab dem 40. Lebensjahr. Früher oder später beeinträchtigt der Graue Star das Sehen. Der Graue Star, medizinisch Katarakt genannt, ist das Ergebnis eines sehr langsamen, schleichenden Prozesses. Der Altersstar ist eine ganz normale Alterserscheinung, deren Therapie man in der Regel in aller Ruhe planen kann – vorausgesetzt, dass der Graue Star frühzeitig erkannt wird und ersten Hinweisen auf eine Katarakt wie Blendempfindlichkeit, verschwommenes Sehen oder Veränderungen der Sehstärke früh nachgegangen wird.

Der Graue Star (Katarakt) ist das Ergebnis eines schleichenden Prozesses

Anders verhält es sich mit anderen Augenerkrankungen wie beispielsweise dem Glaukom (Grüner Star). Hier entscheidet eine frühe Diagnose über den Erhalt des Augenlichts. Deshalb sollte ab dem 40. Lebensjahr auch der Augeninnendruck regelmäßig gemessen werden. Außerdem wird der Augenarzt bei dieser Gelegenheit mit Hilfe der Spaltlampe (Spaltlampenmikroskop) das Augeninnere untersuchen. Bei der Diagnostik des Grauen Stars steht die Augenlinse im Mittelpunkt. Die Untersuchung mit der Spaltlampe gibt erste Hinweise. Das für die Augenheilkunde insgesamt sehr wichtige und vielseitige Instrument liefert ein vergrößertes Bild des vorderen Augenabschnittes inklusive der Augenlinse.

Grauer Star: Diagnose mit der Spaltlampe

Der Patient sitzt während der Untersuchung vor dem Gerät, Kinn und Stirn in einer Ruheposition abgestützt. Der Augenarzt bringt die Spaltlampe in die richtige Position. Die Untersuchung mit der Spaltlampe ist sehr unkompliziert und sicher. Sie dauert nur wenige Minuten und kann ambulant durchgeführt werden. Werden im Rahmen der Untersuchung Augentropfen verabreicht, die die Pupillen erweitern, macht der Augenarzt schon im Vorfeld deutlich, dass nach der Untersuchung eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr ausgeschlossen ist. Der Patient fühlt sich schon bei normalem Tageslicht stark geblendet. Bei schönem Wetter sollte man deshalb unbedingt eine Sonnenbrille mit UV-Schutz tragen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Die Diagnose Grauer Star kommt häufig überraschend

Früher oder später sind wir alle vom Grauen Star (Katarakt) betroffen

Die Diagnose Grauer Star kommt häufig überraschend

Eine Multifokallinse hat viele Vorteile. (Bildquelle: © Andrey Popov – Fotolia.com)

Zugegeben: Die Diagnose Grauer Star ist keine erfreuliche Nachricht. Und sie kommt häufig überraschend. Führt uns die Nachricht doch den unumkehrbaren Alterungsprozess unseres Körpers vor Augen. Und das in einem Alter, in dem die Menschen oft sehr aktiv sind und noch mitten im Berufsleben stehen. Fragen, die sich viele betroffene Menschen stellen:

– Bin ich jetzt alt?
– Werde ich wieder gut sehen können?
– Was kommt als nächstes?
– Braucht es wirklich eine Operation, um den Grauen Star zu behandeln?

Augenärzte begegnen der Alterserscheinung Grauer Star mehrfach täglich. Der eine Patient ist früher betroffen, der andere später. Dass sich die Augenlinsen irgendwann eintrüben ist jedoch gewiss. Risikofaktoren können eine Katarakt beschleunigen. Viele bemerken den Grauen Star beim Lesen, wenn das Bild ab und zu verschwimmt. Man muss sich dann sehr konzentrieren, um die Augen scharf zu stellen. Diese Situation verschlechtert sich schleichend und schmerzfrei. Hinzu kommt eine immer stärker werdende Blendempfindlichkeit. Diese macht sich vor allem beim Autofahren in der Dämmerung oder in der Nacht bemerkbar. Kommt dann auch noch eine schlechte Sicht hinzu, ist die Fahrtüchtigkeit schnell infrage gestellt.

Viele realisieren Grauen Star beim Lesen, wenn das Bild verschwimmt

Spätestens dann sollte ein Augenarzt aufgesucht werden. Insbesondere mit Hilfe des Spaltlampenmikroskops (umgangssprachlich einfach nur „Spaltlampe“) untersucht der Arzt die Augen. Steht die Diagnose Grauer Star zweifelsfrei fest, bespricht der Augenarzt in der Regel mit dem Patienten den Ablauf der Therapie, den Zeitpunkt für die Operation, in der die trübe natürliche Linse durch eine Kunstlinse ausgetauscht wird und die Wahl der Kunstlinse. Nicht selten kommt in diesem Zusammenhang die Frage „Haben Sie schon mal über eine Multifokallinse nachgedacht?“. Das bedeutet, die individuellen Voraussetzungen für eine Kunstlinse mit Zusatznutzen sind gegeben. Und spätestens dann sollte man sich über diese modernen, sogenannten Sonderlinsen informieren.

Multifokallinse – Gleitsichtbrille im Auge

Multifokallinsen verfügen über eine Oberfläche mit mehreren Brennpunkten. Die ins Auge treffenden Informationen müssen im Gehirn verarbeitet werden. Dort muss das scharfe Sehen in Nah und Fern mit Multifokallinsen erst erlernt werden. Mit einfachen, monofokalen Linsen gelingt dies nicht. Sie erzeugen nur einen Brennpunkt auf der Netzhaut, sodass man nur in einem bestimmten Entfernungsbereich scharf sehen kann. In der Regel kann dann auf eine Brille nicht verzichtet werden. Wer unbedingt auf eine Sehhilfe verzichten möchte, der sollte sich ernsthaft mit der Multifokallinse auseinandersetzen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Untersuchung mit der Spaltlampe liefert Diagnose

Bei der Diagnose des Grauen Stars greifen Augenärzte auf das Spaltlampenmikroskop zurück

Grauer Star: Untersuchung mit der Spaltlampe liefert Diagnose

Untersuchung der Augen erfolgt mit der Spaltlampe. (Bildquelle: © jayzynism – Fotolia.com)

Es zählt zu den wichtigsten diagnostischen Instrumenten in einer augenärztlichen Praxis oder Klinik: Das Spaltlampenmikroskop, kurz „Spaltlampe“. Das ophthalmologische Untersuchungsgerät ist ein Spezialmikroskop, mit dem der Augenarzt die Augen stereoskopisch betrachten kann. Das Mikroskop ermöglicht heute eine in der Regel sechs- bis vierzigfache Vergrößerung. Areale im Auge wie die Linse, die Rückfläche und die Vorderkammer oder auch die Hornhaut können mit Hilfe der Spaltlampe sehr präzise untersucht werden. Mittels spezieller Augentropfen wird im Rahmen der Untersuchung dafür gesorgt, dass sich die Pupille des Auges vorübergehend weit öffnet. So kann sich der Augenarzt ein sehr gutes Bild vom Augeninnern machen und schnell feststellen, ob beispielsweise ein Grauer Star, medizinisch Katarakt, vorliegt.

Mit der Spaltlampe stellt der Augenarzt fest, ob ein Grauer Star vorliegt

Das Spaltlampenmikroskop wurde vom schwedischen Mediziner und Nobelpreisträger Allvar Gullstrand (1862 bis 1930) im Jahr 1910 entwickelt. Die industrielle Produktion des Spaltlampenmikroskops erfolgte daraufhin zunächst bei Carl Zeiss in Jena und Haag-Streit in Bern. Schnell wurde die vielfältig einsetzbare Spaltlampe zum wichtigsten Untersuchungsgerät in der Augenheilkunde. Moderne Spaltlampen sind zudem mit einem sogenannten Applanationstonometer nach Goldmann ausgestattet, mit dem auch der Augeninnendruck gemessen werden kann.

So verläuft eine Grauer Star Untersuchung mit der Spaltlampe

Viele kennen diese Situation im Behandlungszimmer des Augenarztes: Während der Untersuchung sitzt der Patient vor dem Spaltlampenmikroskop. Der Patient sollte eine feste Auflage für Stirn und Kinn haben. Der Arzt beginnt bei seiner Untersuchung oftmals mit der Hornhaut des Auges. Schon hier können Sehstörungen festgestellt werden, die im Zusammenhang mit dem Grauen Star stehen. Eine Untersuchung der natürlichen Augenlinse verschafft schnell Klarheit darüber, ob eine Katarakt vorliegt. Liegen eindeutige Hinweise vor, folgen weitere Untersuchungen. Wie bei vielen Erkrankungen ist eine frühe Diagnose wichtig für den Therapieerfolg. Augenärzte raten deshalb zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ab dem 40. Lebensjahr.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Hornhautverkrümmung und Grauer Star

Wie lassen sich beide Augenleiden gemeinsam behandeln?

Hornhautverkrümmung und Grauer Star

Eventuell ohne Brille nach Katarakt Operation. (Bildquelle: © Jürgen Fälchle – Fotolia.com)

Definition Hornhautverkrümmung

Bei einem gesunden Auge bündelt die Hornhaut zusammen mit der Augenlinse einfallende Lichtstrahlen auf der Netzhaut. Somit ist es möglich, klar und deutlich zu sehen. Bei einer Hornhautverkrümmung wird durch die ungleichmäßige Form der Hornhaut das einfallende Licht verzerrt auf der Netzhaut abgebildet, dieses führt zu einer unscharfen Sicht. Die Hornhautverkrümmung, auch Astigmatismus genannt, ist meist angeboren und wird mit herkömmlichen Sehhilfen ausgeglichen.

Definition Grauer Star

Als Grauen Star, auch unter dem Namen Katarakt bekannt, bezeichnet man eine Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse. Die Katarakt macht sich im Anfangsstadium durch eine verschwommene Sicht, wie durch einen Nebelschleier, bemerkbar. Im weiteren Verlauf kommen immer mehr Symptome hinzu. Erhöhte Lichtempfindlichkeit, Blendung und abnehmendes Kontrastsehen schränken die Lebensqualität im Alltag deutlich ein. Mit zunehmender Sichtverschlechterung bleibt in den meisten Fällen nur eine Operation als Behandlungsmöglichkeit. Die Katarakt ist keine Krankheit im eigentlichen Sinn, vielmehr ist sie eine Alterserscheinung, die meist ab dem 60. Lebensjahr eintritt.

Was hat eine bestehende Hornhautverkrümmung mit einer Katarakt-Operation zu tun?

Im Zuge einer Operation des Grauen Star kann auch eine Hornhautverkrümmung ausgeglichen werden. Wie funktioniert das? Bei einer Katarakt-Operation wird die getrübte Linse durch eine künstliche klare Linse, eine sogenannte Intraokularlinse, ersetzt. In der Standardvariante besitzt diese Linse nur einen Brennpunkt und verhilft dem Patienten nach dem Eingriff zu einer scharfen Sicht in nur einer Entfernung, also entweder im Nah- oder im Fernbereich. Für den anderen Sichtbereich muss weiterhin auf Sehhilfen zurückgegriffen werden.

Vorteile von torischen Linsen bei der Katarakt in Verbindung mit einer Hornhautverkrümmung

Mit einer torischen bzw. zylindrischen Intraokularlinse erreicht man mehr. Sie verfügt über eine spezielle Form der Linsenoberfläche, die eine Hornhautverkrümmung kompensieren kann. Soll gleichzeitig auch die Alterssichtigkeit korrigiert werden, so empfiehlt sich eine torische Multifokallinse. Diese verfügt über mehrere Brennpunkte und kann sowohl die Fern- als auch die Nahsicht korrigieren. Ein scharfer Blick in alle Entfernungen wird somit wieder möglich. Der Eingriff wird meist ambulant durchgeführt und erfolgt unter örtlicher Betäubung. Er ist heutzutage sehr sicher, schmerzfrei und dauert nur etwa zehn bis zwanzig Minuten. Wer sich für eine Operation des Grauen Star entscheidet, kann folglich dank modernster Linsen zusätzlich andere bestehende Sehfehler, wie z.B. eine Hornhautverkrümmungoder Alterssichtigkeit, korrigieren lassen. Die visuelle Lebensqualität steigt, man sieht seine Umwelt wieder klar und deutlich – und auf Sehhilfen kann verzichtet werden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star Therapie für Patienten aus Frankfurt / Rhein-Main

Die Mainzer Augenärzte sind kompetente Ansprechpartner für Patienten aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet

Grauer Star Therapie für Patienten aus Frankfurt / Rhein-Main

Eine Operation, die zum Routineeingriff geworden ist: Die Graue Star Operation. (Bildquelle: TobiasD – pixabay.com)

MAINZ / FRANKFURT. Fast jeder achte Deutsche leidet unter dem Grauen Star ( Katarakt). Aktuellen Zahlen zufolge werden Jahr für Jahr werden allein in Deutschland rund 900.000 Grauer Star Operationen durchgeführt. Keine Operation wird häufiger durchgeführt; Tendenz steigend in einer alternden Gesellschaft. Obwohl es sich bei der Katarakt-Operation um einen Routineeingriff handelt, suchen Patienten für den Eingriff einen Augenarzt auf, der sich auf die Katarakt-Chirurgie spezialisiert hat und eine langjährige Erfahrung vorweisen kann. Die Mainzer Augenärzte Dr. med. Stefan Breitkopf, Dr. med. Jutta Kauffmann und Dr. med. Thomas Kauffmann sind in Sachen Grauer Star / Katarakt Ansprechpartner für Patienten aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet. Die Patienten kommen aus Mainz, Wiesbaden, Darmstadt oder Frankfurt am Main. Zunächst jedoch werden Betroffene in einem ersten Schritt über die individuellen Möglichkeiten einer Katarakt-Operation informiert.

Grauer Star: Patienten kommen aus Mainz, Wiesbaden, Darmstadt oder Frankfurt

Dabei spielt auch der richtige Zeitpunkt für den operativen Eingriff eine wesentliche Rolle. Die Operation des Grauen Star gilt als einzig erfolgreiche Therapieform. Im Rahmen des Eingriffs wird die eingetrübte natürliche Linse durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Viele Betroffene fragen nach den Ursachen des Grauen Star. „Etwa ab dem 60. Lebensjahr droht jedem die Diagnose Grauer Star. Neben genetischen Faktoren spielt beim Grauen Star auch der persönliche Lebensstil eine gewichtige Rolle. Wer im Umkehrschluss Risikofaktoren vermeidet, der kann seine Augen gesund halten und Augenerkrankungen wie den Grauen Star zumindest hinauszögern“, so der in Mainz niedergelassene Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann. Risikofaktoren, die den Grauen Star begünstigen:

– Zigarettenrauch,
– Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus,
– einseitige, ungesunde Ernährung,
– die Einnahme bestimmter Medikamente wie beispielsweise Cortison,
– starkes Übergewicht.

Positiv wirkt sich sportlich- aktive Lebensweise und ausgewogene Ernährung aus

Wer sich viel bewegt und ausgewogen ernährt, der erweist auch der Gesundheit seiner Augen einen wichtigen Dienst. Auch die Augen unterliegen einem Alterungsprozess. „Überspitzt kann man durchaus sagen, dass die Linsen unserer Augen klassische Verschleißteile sind. Schon ab dem 40. Lebensjahr verliert die Linse nach und nach an Elastizität. Die Bereiche, auf die sich das Auge scharf stellt, rücken immer weiter in die Ferne. Kommt eine Eintrübung hinzu, ist es Zeit für den Linsenwechsel“, so Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann aus Mainz.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

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Mainz / Wiesbaden: Augenarzt rät, Grauen Star ernst zu nehmen

Linsenaustausch: Grauer Star ist die häufigste Operation in der westlichen Welt

Mainz / Wiesbaden: Augenarzt rät, Grauen Star ernst zu nehmen

Katarakt Operation im Raum Mainz. (Bildquelle: PublicDomainPictures – pixabay.com)

MAINZ / WIESBADEN. Eigentlich ist der Graue Star, medizinisch Katarakt, nicht mehr und nicht weniger als eine Alterserscheinung. Auch unsere Augen unterliegen einem Alterungsprozess. Schon im 4. Lebensjahrzehnt macht sich die schwindende Elastizität der Augenlinse bemerkbar. Die beginnende Trübung der Linse beginnt oft schon ab dem Alter von 50 bis 60 Jahren. Zunächst bleibt der Graue Star unbemerkt, die Eintrübung ist ein langsamer Prozess. Sehen Betroffene wie durch eine trübe Glasscheibe oder durch einen Schleier, ist der Graue Star deutlich fortgeschritten. Erste Sehstörungen sind

– eine verminderte Kontrastwahrnehmung,
– eine erhöhte Blendeigenschaft, die vor allem beim Autofahren bemerkt wird,
– Störungen des Farbensehens.

„Auf keinen Fall sollte man diese Symptome auf die leichte Schulter nehmen. Eine erhöhte Blendempfindlichkeit stellt die Tauglichkeit im Straßenverkehr infrage. Unbedingt sollten Betroffene einen Augenarzt aufsuchen. Nach einer eingehenden Untersuchung entscheidet der Arzt zusammen mit dem Patienten, wann der Graue Star behandelt werden sollte“, so Dr. Thomas Kauffmann, der als niedergelassener Augenarzt Patienten aus Mainz, Wiesbaden und dem gesamten Rhein-Main Gebiet behandelt. Wann die eingetrübte Linse entfernt werden sollte, hängt auch von der Lebenssituation des Patienten ab. Der Graue Star ist heute vor allem in Entwicklungsländern die häufigste Erblindungsursache.

Grauer Star Operation ist für eine geübte Hand sehr sicher und erfolgreich

Für erfahrene Augenärzte ist die Katarakt Operation sehr sicher und erfolgreich durchzuführen. „Die Operation ermöglicht unseren Patienten ungetrübtes Sehen. Betroffene, die vorher stark kurzsichtig waren, können nach dem Eingriff mit der individuell angepassten Kunstlinse weitgehend auf eine Sehhilfe verzichten. Spezielle Kunstlinsen mit Zusatznutzen wie die Multifokallinse können im Idealfall ein uneingeschränktes scharfes Sehen in der Nähe und der Ferne ermöglichen“, so der Mainzer Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann, der seine Patienten vor der Grauer Star Operation auch über die individuellen Möglichkeiten der Multifokallinse informiert. Mit den sogenannten Sonderlinsen können zudem weitere Fehlsichtigkeiten erfolgreich ausgeglichen werden.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

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Ist die Kurzsichtigkeit ein Anzeichen für den Grauen Star?

Ein verändertes Sehvermögen in der Nähe kann ein Hinweis auf die Katarakt sein

Ist die Kurzsichtigkeit ein Anzeichen für den Grauen Star?

Symptome des Grauen Stars beim Augenarzt abklären. (Bildquelle: © sdecoret – Fotolia.com)

Der Graue Star ( Katarakt) ist ein Alterungsprozess und trifft fast jeden Mensch im Alter von über 60 Jahren. Die Sehschärfe nimmt immer weiter ab. Unbehandelt endet der Graue Star irgendwann in der Erblindung. In den Industrienationen gehört die Entfernung des Grauen Stars zu den häufigsten Operationen. Eine ambulante und schmerzlose Operation entfernt die Katarakt, bei der es zu einer zunehmenden Trübung der Linse des Auges kommt. Ohne Operation würde die Trübung immer weiter fortschreiten und den Alltag des Patienten immer mehr beeinträchtigen.

Ist Kurzsichtigkeit ein Warnsignal für den Grauen Star?

Tatsächlich stellt eine zunehmende Kurzsichtigkeit ein Warnsignal der Katarakt dar. Beim Altersstar (Cataracta senilis) tritt häufig eine Verstärkung der Kurzsichtigkeit auf. Beim Grauen Star lässt sich die Kurzsichtigkeit auch bei Anpassung der Brillenwerte nicht zufriedenstellend ausgleichen, da diese durch die Verhärtung und die Trübung der Linse bedingt ist. Dann ist es Aufgabe des Augenarztes, den Grauen Star als Grund der zunehmenden Kurzsichtigkeit zu diagnostizieren. Mit Hilfe einer Spaltlampenuntersuchung der Linse werden die für den Grauen Star typischen Ablagerungen sichtbar. Wer eine Kurzsichtigkeit feststellt, sollte den Augenarzt aufzusuchen, um abzuklären ob sie ein Symptom für den Grauen Star ist.

Weitere Symptome des Grauen Stars

Zu den weiteren typischen Anzeichen der Katarakt zählen eine immer weiter abnehmende Sehschärfe, eine gestörte bzw. verminderte Kontrastwahrnehmung sowie eine verminderte Farbwahrnehmung bzw. -intensität. Auch eine erhöhte Blendungs- und Lichtempfindlichkeit sind typische Anzeichen des Grauen Stars.

Therapie der Katarakt

Die Katarakt lässt sich durch einen kurzen und schmerzfreien operativen Eingriff am Auge behandeln. Hierbei wird unter lokaler Betäubung mit Hilfe von Augentropfen die eingetrübte Linse des Auges durch eine künstliche Linse ausgetauscht. Wird als Kunstlinse eine Multifokallinse verwendet, kann zudem eine optimale Sehkraft auf allen Distanzen ermöglicht werden, was Brille oder Kontaktlinsen weitgehend überflüssig macht. Fazit: Grauer Star ist einfach zu behandeln. Eine zunehmende Kurzsichtigkeit kann auf das Vorliegen einer Katarakt hindeuten.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star – ganz normal, wenn Augen altern

Die Augen bleiben vom Alterungsprozess nicht verschont – meist entsteht dann Grauer Star (Katarakt)

Grauer Star - ganz normal, wenn Augen altern

Katarakt / Grauer Star: Die Sehschärfe nimmt zunehmend ab. (Bildquelle: © sdecoret – Fotolia.com)

Die Katarakt ist eine Eintrübung der Augenlinse. Im Volksmund wird diese Erscheinung aufgrund der Trübung häufig als Grauer Star bezeichnet. Die Trübung der Linse schreitet immer weiter fort und kann unbehandelt in der Erblindung enden. Der Vorgang ist nicht schmerzhaft. Die Sehschärfe nimmt im Verlauf immer weiter ab, sodass der Betroffene im alltäglichen Leben nach einer gewissen Zeit auf einige Probleme stoßen wird. Es wird für den Betroffenen zunehmend schwierig, Tätigkeiten wie Lesen oder Autofahren zu bewältigen.

Grauer Star als Begleiterscheinung des Älterwerdens

Die Katarakt stellt dennoch keine Krankheit im eigentlichen Sinne dar. Die Eintrübung der Linse des Auges kann als Alterungsprozess betrachtet werden. Ab dem 60. Lebensjahr kann bei fast jedem Menschen eine Trübung der Linse festgestellt werden. Ist die Trübung nur leicht ausgeprägt, bemerkt der Betroffene die Minderung der Sehschärfe kaum. Das Auftreten der Katarakt ist nicht krankhaft, sondern im Alter ganz normal. Der Graue Star ist bereits seit tausenden Jahren bekannt. Dass eine solche Alterserscheinung therapiert wird, liegt in der Beeinträchtigung begründet, die der Graue Star mit sich bringt. Die immer weiter abnehmende Sehschärfe beeinflusst die Alltagsgestaltung zunehmend.

Ein operativer Linsentausch ist die einzige Therapieoption bei Grauem Star

Im operativen Austausch der natürlichen Augenlinse durch eine Kunstlinse besteht eine gute Therapiemöglichkeit. Dieser Eingriff wird in Deutschland ca. 800.000 Mal pro Jahr durchgeführt und ist damit der am häufigsten durchgeführte operative Eingriff. Die Lebenserwartung ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen wie auch die Anforderungen an die Lebensqualität im Alter. Aus diesem Grund entschließen sich immer mehr Menschen, den Grauen Star operativ behandeln zu lassen. Die Auswahl an Kunstlinsen ist groß. Premiumlinsen wie die Multifokallinse ermöglichen eine scharfe Sicht in allen Sehentfernungen und machen damit Brillen und Kontaktlinsen überflüssig. Die Lebensqualität lässt sich durch eine Operation deutlich verbessern.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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