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element-i-Bildungsstiftung zeichnet Kitas aus Cottbus, Braunschweig und Troisdorf mit dem KitaStar 2017 aus

element-i-Bildungsstiftung zeichnet Kitas aus Cottbus, Braunschweig und Troisdorf mit dem KitaStar 2017 aus

(Bildquelle: Konzept-e/Perper)

Kindern Einblicke in Lebenswelten außerhalb der Kindertagesstätte eröffnen: Das ist angesichts zunehmender Ganztagsbetreuung eine immer wichtigere Aufgabe für Kitas. „Die Welt da draußen“ lautete daher das Motto des diesjährigen Pädagogik-Innovationspreises KitaStar. Die element-i-Bildungsstiftung verlieh die Auszeichnungen bei der festlichen Abendveranstaltung des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ am 26. September 2017 in Stuttgart. Die Preise gingen an: Kita Anne Frank, Cottbus (Gold), SieKids Ackermäuse, Braunschweig (Silber), Kita Am Burghof, Troisdorf (Bronze). ( www.element-i-bildungsstiftung.de)

Mit fremden Kindern auf dem Spielplatz toben, mit dem Vater Einkaufen gehen, mit den Eltern den Wald erkunden, den Nachbarn beim Kuchenbacken oder Fahrradreparieren helfen, der Oma beim Stricken zusehen: Immer weniger solcher Aktivitäten prägen Kinderleben heute. Denn die meisten Kinder besuchen ihre Kita deutlich länger als früher. Und der Trend zur Ausweitung der Betreuungszeiten hält an. Das hat einerseits Vorteile: Kinder verbringen ihre Zeit in einer anregungsreichen Umgebung mit vielen Kindern und fachkundigem Personal, das sie in ihren Bildungsprozessen fördert. Doch es gehen auch Aspekte verloren: Die Mädchen und Jungen lernen ihr Wohnumfeld zumeist nicht so gut kennen. Sie begleiten Erwachsene weniger oft bei alltäglichen Verrichtungen. Kontakte zu Menschen, die sich außerhalb pädagogischer Zusammenhänge bewegen, finden seltener statt.
Ein Netzwerk für Kinder

Innovative Kitas steuern gegen: Sie binden Eltern und andere Fachleute aus interessanten Branchen in die Kita-Arbeit ein. Sie kooperieren mit Unternehmen und Institutionen, in sie regelmäßig besuchen. Sie pflegen den Austausch mit Schulen und Vereinen. Sie erschießen sich den Nahraum um die Kita, die Wege zu den Wohnungen der Kinder und markante Orte in der Stadt.

Idealerweise gelingt es den Erzieherinnen und Erziehern, sich bei allen Aktivitäten von den Interessen der Kinder leiten zu lassen. Denn wenn die Mädchen und Jungen überzeugt und begeistert bei der Sache sind und ausreichend Zeit haben, ihre Erlebnisse zu verarbeiten, wirken sie nachhaltig.
Auszeichnung für beispielgebende Umsetzung

Die element-i-Bildungsstiftung prämierte zu diesem Thema am 26. September im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ drei Einrichtungen mit dem KitaStar 2017. „Unsere Preisträgerinnen und Preisträger machen in beispielgebender Weise deutlich, was das KitaStar-Thema „Die Welt da draußen“ in der Kita-Pädagogik bedeuten kann“, betont Denise Meyer von der element-i-Bildungsstiftung.

KitaStar in Gold: Kita Anne Frank, Cottbus

Der KitaStar in Gold ging an Ilka Kummer und ihr Team der Kita Anne Frank in Cottbus. Die Einrichtung wird vom Studierendenwerk Frankfurt/Oder betrieben und bietet Platz für 125 Kinder zwischen null und sechs Jahren. Die Jury schrieb in ihrer Begründung für die Auszeichnung: „Für besonders preiswürdig hält die Jury die Arbeit der Kita, weil es in hervorragender Weise gelingt, die Lebenswelt der Kinder und ihren aktuellen Erfahrungshintergrund aufzugreifen, ohne zu stark belehrend zu wirken. Die Kinder lernen auf den regelmäßigen Exkursionen die Umgebung mit ihren Menschen und ihren industriellen Besonderheiten kennen. Vor Ort haben sie die Möglichkeit, sich frei zu bewegen und eigene Fragestellungen zu verfolgen. Die Kinder bearbeiten die Ausflüge in der Kita so vor und nach, dass sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse für ihre Lernprozesse fruchtbar machen können. (…) Die hohe Qualität der Arbeit trägt Früchte und zeigte sich dem KitaStar-Hospitationsteam unter anderem in der Freude der Kinder, ihrer Selbstständigkeit und der positiven und liebevollen Atmosphäre in der Kita.“

Dr. h.c. Matthias Kleinert, Staatssekretär a.D. und Beirat der element-i-Bildungsstiftung überreichte den KitaStar in Gold, der mit einem Preisgeld von 5.000 Euro verbunden ist, an Kita-Leiterin Ilka Kummer und Katrin Krautz von der Kita Anne Frank.

KitaStar in Silber: SieKids Ackermäuse, Braunschweig

Über den KitaStar in Silber freuten sich Ulrike Eberhard und das Team der SieKids Ackermäuse aus Braunschweig. Die ganztags geöffnete Einrichtung der FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH betreut 85 Kinder zwischen null und sechs Jahren. In der Jurybegründung heißt es: „Die Kita SieKids Ackermäuse aus Braunschweig geht die Vernetzung und die Pflege von Kooperationen sehr professionell an. (…) So gehören die Siemens AG, eine Autowaschanlage, das Theater, die Technische Universität und das Agnes-Pockels-Labor in Braunschweig zu den Kooperationspartnerinnen und -partnern. (…) Besonders beeindruckte die Jury der Schwerpunkt der Einrichtung auf der Begabungsförderung. Dieser sehr fundierte Blick auf die Ressourcen kommt nicht nur den Kindern, sondern auch Beschäftigten und Eltern zu Gute, die jeweils ihre Expertise einbringen und gemeinsam ihr Wissen erweitern können. (…) In der Kita entsteht so eine lernende Gemeinschaft.“

Carola Kammerlander, Geschäftsführerin der Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und Mitglied der Jury, übergab die Auszeichnung und einen Scheck von 2.500 Euro an Verena Hartung und Melanie Nolte von den SieKids Ackermäusen.

KitaStar in Bronze: Kita Am Burghof, Troisdorf

Das Team der Kita Am Burghof um Leiterin Stefanie Kirsten nahm den KitaStar 2017 in Bronze entgegen. 115 Kinder zwischen drei und sechs Jahren besuchen die städtische Einrichtung. Die Jury schrieb in ihrer Begründung für die Preisvergabe: „Die Kita am Burghof in Troisdorf kann beispielgebend darstellen, wie sich Projekte im Sozialraum aus den Interessen der Kinder entwickeln und wie diese deren Verlauf sehr eigenständig gestalten. (…) Auf regelmäßiger Ebene kooperiert die Kita mit einer Schule, einem Altenheim und einer Behinderteneinrichtung. Daraus entwickelte sich der regelmäßige Besuch eines behinderten jungen Mannes, der in der Kita mithilft. Fachleute, z.B. ein Pilot oder ein Physiklehrer, kommen projekt- bzw. anlassbezogen in die Kita und teilen dort ihr Wissen.“

Peter Sauber, Vorstand des Kind und Beruf e.V., übergab den KitaStar in Bronze an Einrichtungs-Leiterin Stefanie Kirsten und Vanessa Hurten von der Kita Am Burghof. Der Beltz Verlag stiftete dafür einen Bücher-Gutschein im Wert von 1.000 Euro.

Zur ehrenamtlich arbeitenden Jury für den KitaStar 2017 der element-i-Bildungsstiftung gehörten:

Carola Kammerlander, Geschäftsführerin der Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH, Stuttgart
– Katja Köhler, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin
– Dr. Malte Mienert, Professor am Universitätsinstitut für Internationale und Europäische Studien (UNIES) in Kerkrade (NL) sowie Fortbildner, Berlin
– Eike Ostendorf-Servissoglou, Bildungsredakteurin, Stuttgart
– Clemens M. Weegmann, Geschäftsführer der Konzept-e für Schulen gGmbH, Stuttgart
– Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin der Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH, Stuttgart

Fragen zum KitaStar beantwortet Denise Meyer unter denise.meyer@element-i.de.

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfältigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhängig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativität und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft für ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender Pädagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jährlich den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.

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Ganztagsbetreuung – ausgewogen und vielfältig

element-i-Bildungsstiftung lobt den KitaStar 2016 aus

Ganztagsbetreuung - ausgewogen und vielfältig

Ganztagsbetreuung wird in Krippen und Kitas zunehmend zum Standard. „Ist das nur positiv? Welche Erfahrungen und Möglichkeiten bleiben Kindern dabei vorenthalten?“, fragt die element-i-Bildungsstiftung. Für den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar 2016 zum Thema „Ganztagsbetreuung – ausgewogen und vielfältig“ sucht sie Kindertagesstätten mit Ganztagsbetreuungskonzepten, die bewusst Qualitäten aus anderen kindlichen Lebenswelten integrieren. Der KitaStar ist mit 5.000 Euro sowie Sachpreisen dotiert. Weitere Informationen unter: www.element-i-bildungsstiftung.de

Stuttgart (eos) – Immer mehr Kinder verbringen einen großen Teil ihrer wachen Zeit in Krippen oder Kindertagesstätten. Sie leben zunehmend in einer institutionalisierten und pädagogisierten Welt. Dort finden sie idealerweise eine kindgerechte, bildungsfördernde Umgebung vor. Sie spielen in einer vertrauten Kindergruppe und treffen auf Erzieherinnen sowie Erzieher, die sie genau beobachten, ihre Bedürfnisse wahrnehmen und sie feinfühlig in ihren Lernprozessen begleiten. Das hört sich ideal an. Doch hat der familiäre und nachbarschaftliche Alltag nicht ebenfalls Qualitäten? Bleiben diese Möglichkeiten nicht zumindest teilweise auf der Strecke? Denn wie geht in der Kita „die Tür hinter sich zumachen und einfach mal gammeln“? Muss „mit den Nachbarskindern draußen spielen“ ausfallen? Was passiert mit Sportunterricht im Verein oder individuellen Flöten- und Geigenstunden? Wo treffen Kinder noch Erwachsene, die die Welt mit nicht-pädagogischen Augen sehen?

Ganztagsbetreuung neu denken
Die element-i-Bildungsstiftung sucht Kita-Träger bzw. -Teams, die sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt und die Konzeption für ihre Ganztagsbetreuung entsprechend gestaltet haben. „Wir sind neugierig auf Konzepte, die Qualitäten anderer kindlicher Lebenswelten integrieren, so dass sie in einer Ganztagskita-Kindheit nicht verloren gehen“, sagt Patricia Beißwinger von der element-i-Bildungsstiftung. „Der Kita-Innovationspreis KitaStar steht 2016 daher unter dem Motto „Ganztagsbetreuung – ausgewogen und vielfältig“.“

Bis 30. April 2016 bewerben
Die Projektkoordinatorin stellt klar: „Wir wissen, dass dieses Thema herausfordernd ist und es in der Fachwelt bislang wenig diskutiert wird. Der Fokus der Aufgabenstellung liegt daher auf der Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten. Eine Umsetzung muss noch nicht erfolgt sein.“ Beteiligen können sich alle Einrichtungen, die Kinder bis zu zehn Jahren betreuen. Den Bewerbungsbogen finden Interessierte unter: www.element-i-bildungsstiftung.de Bewerbungsschluss ist der 30. April 2016.

Mitmachen lohnt sich
Der KitaStar in Gold ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Gewinnerinnen und Gewinner der Auszeichnungen in Silber und Bronze können sich über attraktive Sachpreise im Wert von 1.000 bzw. 500 Euro freuen. Die Stiftung verleiht die Preise im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ (18./19. Oktober 2016) in Stuttgart. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten dort die Möglichkeit, ihre Konzepte einem Fachpublikum zu präsentieren.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zum KitaStar gibt es unter www.element-i-bildungsstiftung.de oder www.invest-in-future.de Patricia Beißwinger vom Projekt KitaStar ist unter 0711 – 656960-6922 oder Patricia.Beisswinger@konzept-e.de erreichbar.

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfältigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhängig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativität und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft für ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender Pädagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jährlich den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.

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„Kita forscht!“: Vier Kindertagesstätten mit dem KitaStar der element-i-Bildungsstiftung ausgezeichnet

"Kita forscht!": Vier Kindertagesstätten mit dem KitaStar der element-i-Bildungsstiftung ausgezeichnet

(Bildquelle: element-i-Bildungsstiftung)

Die Jury des diesjährigen Kita-Innovationspreises KitaStar zeichnete folgende Kindertagesstätten für eine beispielgebende frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) aus: Kita EinSteinchen in Frankfurt an der Oder; Überbetriebliche Kindertagesstätte in Lörrach; Kita Regenbogen in Ortrand und Kita Quickelbü in Quickborn. Die feierliche Preisverleihung fand während der Abendveranstaltung des Kongresses „Invest in Future“ am 19. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

„Oh, warum wird das Blatt denn ganz rot? Warum liegen heute so viele Regenwürmer auf der Erde? Wie kommt eigentlich das Licht in die Lampe?“ Viele Alltagserfahrungen werfen Fragen auf. „Kindertagesstätten können bereits bei den Jüngsten die Freude am Entdecken wecken und sie dazu ermutigen und in die Lage versetzen, selbst zu forschen und eigene Antworten auf naturwissenschaftlich-technische Fragen zu finden. Dadurch legen sie den Grundstein dafür, dass sich Mädchen und Jungen in den naturwissenschaftlich-technischen Bereichen auch später etwas zutrauen. Wir wollen das Interesse frühzeitig wecken, Talente durchgängig fördern und vor allem auch erreichen, dass sich Mädchen mit der gleichen Selbstverständlichkeit mit Naturwissenschaft und Technik beschäftigen und für Berufswege im MINT-Bereich entscheiden“, sagt Dr. Birgit Buschmann, Referatsleiterin „Wirtschaft und Gleichstellung“ im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.

Wie gelingt eine frühe naturwissenschaftlich-technische Bildung in Kindertagesstätten? Welche pädagogische Haltung ist hierfür erforderlich und welche Raum- und Materialausstattungen werden dem Forschergeist der Kinder gerecht, um eine optimale Förderung der Allerjüngsten zu ermöglichen und ihre natürliche Neugierde zu wecken? Um gute Beispiele dafür zu finden und bekannt zu machen, lobte die element-i-Bildungsstiftung mit Unterstützung des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, des Kita-Ausstatters Dusyma sowie dem Cornelsen Verlag, den KitaStar 2015 unter dem Motto „Kita forscht!“ aus. Eine Fachjury ermittelte vier Gewinnerinnen und Gewinner. Da zwei Bewerbungen gleichermaßen herausragten, gibt es dieses Jahr zwei KitasStars in Gold. Verliehen wurden die Preise während der festlichen Abendveranstaltung des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ am 19. Oktober in Stuttgart.

Folgende Einrichtungen freuten sich über eine Auszeichnung:

KitaStar in Gold: Überbetriebliche Kindertagesstätte, Lörrach (Baden-Württemberg)

Die vom gleichnamigen Verein geleitete Überbetriebliche Kindertagesstätte Lörrach bietet Platz für 70 Kinder zwischen eineinhalb und sechs Jahren. Die Einrichtung ist ganztags von 06:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und beschäftigt 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Team arbeitet in Funktionsräumen nach dem anspruchsvollen pädagogischen Konzept infans.

Zur Begründung für die Vergabe des KitaStar 2015 in Gold schreibt die Jury:

„Die Jury ist beeindruckt von der umfassenden fachlichen Fundierung, die das Thema der MINT-Bildung in der Überbetrieblichen Kindertagesstätte in Lörrach besitzt. Dieses Wissen setzen die Fachkräfte mit hoher Professionalität um und schaffen den Kindern eine Atmosphäre der Kreativität und der Entdeckungsfreude. Sie wählen Materialien so aus und präsentieren sie so ansprechend, dass sie einen sehr guten Nährboden für die Ideen der Kinder bilden und sie zum Ausprobieren und Forschen auffordern. Die Materialfülle und -vielfalt beeindruckte die Jury. Besonders hervorzuheben ist, dass die Kinder im Forschungsraum großteils echte Laborutensilien nutzen können. Den Erzieherinnen und Erziehern gelingt es gut, die ‚Momente des Staunens‘ der Kinder wahrzunehmen. Daran anknüpfend begleiten sie die Jungen und Mädchen mit Engagement und Begeisterung bei der Beantwortung ihrer Forschungsfragen. Besonders überzeugt hat die Jury, dass das Kita-Team forschendes Lernen als grundlegende Lebenshaltung versteht, die in allen Kita-Räumen sichtbar und spürbar ist und das Miteinander in der Einrichtung prägt. Ein Beispiel: Kinder, die im Bistro Äpfel schälten, wollten genauer wissen, wie der Schäler funktioniert und gingen ins Labor, um das herauszufinden. In einem längeren Prozess und durch das Zerlegen und erneute Zusammenbauen des Schälers mit seinen 20 Einzelteilen gelang es ihnen herauszufinden, wie er funktioniert und welche Funktion die ineinandergreifenden Zahnräder dabei erfüllen.

Beispielgebend ist auch die hervorragende Vernetzung der Kita – besonders in Bezug auf den fachlichen Austausch. Die Jury beurteilt das Engagement der Einrichtung zur Weiterentwicklung der Elementarpädagogik im MINT-Bereich als außergewöhnlich.

Die Jury zeichnet die Überbetriebliche Kindertagesstätte Lörrach für ihre in Bezug auf Konzeption, Raumgestaltung, Materialangebot und pädagogische Umsetzung beispielgebende frühe MINT-Bildung mit dem diesjährigen KitaStar in Gold aus.“

Laudatorin und Jury-Mitglied Dr. Birgit Buschmann, Referatsleiterin „Wirtschaft und Gleichstellung“ im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, gratulierte Ursula Bangert, Leiterin der Überbetrieblichen Kindertagesstätte Lörrach, sowie der Bildungsbereichsverantwortlichen Susanne Ehrecke zum KitaStar in Gold. Das Preisgeld von 5.000 Euro wurde vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft zur Verfügung gestellt.

KitaStar in Gold: Kita EinSteinchen, Frankfurt an der Oder (Brandenburg)

Die ganztags von 6:30 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnete Kita EinSteinchen in Frankfurt/Oder bietet Plätze für 62 Kinder vom ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt. Die Einrichtung beschäftigt zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Träger ist das Zentrum für Begabungsförderung e.V. Das Kita-Team setzte ein offenes Konzept mit Funktionsräumen um.

Zur Begründung für die Vergabe des KitaStar 2015 in Gold schreibt die Jury:

„Den Gründerinnen der Kita EinSteinchen in Frankfurt an der Oder und ihrem Kita-Team ist es mit viel Begeisterung und Engagement gelungen, hervorragende Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Kinder Phänomene aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik entdecken, beobachten und erforschen können. Die großen und vielfältigen Kita-Räume sowie ein reiches, alltagsnahes und sehr kreatives Materialangebot laden die Mädchen und Jungen zum Erkunden und Experimentieren ein. In jedem einzelnen Raum sind MINT-Themen sichtbar: Es gibt Zahlen, Geometrische Formen, Pendel, Sanduhren, Waagen, Lichtspiele oder Weltkarten. Eine besondere Rolle spielen Reize aus der Natur, die Ausgangspunkt für viele Forschungsfragen der Kinder sind.

Dass die Kinder diese besonderen Voraussetzungen optimal für sich nutzen können, ist auf die Haltung der Fachkräfte zurückzuführen, die sich selbst neugierig forschend mit den Kindern auf die Suche nach Antworten begeben. Ihre Begeisterung wirkt ansteckend. Der Jury gefiel, dass die Fachkräfte den Kindern viel Zeit und Raum für die selbstständige Bearbeitung ihrer Fragestellungen lassen und dass die Forschungsprozesse der Kinder Vorrang genießen. So ist es für die Kinder problemlos möglich, zum Beispiel auf das gemeinsame Singen zu verzichten, weil sie gerade intensiv mit einer Arbeit beschäftigt sind. Haben sich die Kinder Wissen angeeignet, ist es den Erzieherinnen und Erziehern wichtig, dass die Mädchen und Jungen ausreichend Zeit haben, es im Spiel zu vertiefen, mit anderen Erfahrungen zu verknüpfen und auf diese Weise zu eigener Erkenntnis zu gelangen. So stellen sie die Nachhaltigkeit des Lernens sicher. Auch von der übersichtlich in Themenordnern abgelegten, von den Kindern gestalteten Forschungs-Dokumentation, ist die Jury beeindruckt. In der Kita EinSteinchen herrscht eine Atmosphäre der Entdeckungslust, die sich sehr positiv auf die Kinder und ihre Entwicklung auswirkt.

Das umfangreiche Raumangebot in der Kita und deren Erweiterung durch eine spezielle KinderEnergieAkademie, die auch von Schulklassen besucht wird, gehen deutlich über das hinaus, was selbst von einer sehr guten Kindertageseinrichtung normalerweise erwartet würde. Die Leiterinnen der Kita EinSteinchen zeigen, was mit viel Ideenreichtum, einer hervorragenden Vernetzung und Engagement machbar ist und weisen mit der KinderEnergieAkademie innovative Wege, um der Bildung im MINT-Bereich bis in die Grundschulzeit hinein Nachhaltigkeit zu verleihen.

Die Jury würdigt dieses besondere Engagement, die hervorragende Konzeption für die MINT-Bildung und eine beispielgebende Umsetzung mit dem diesjährigen KitaStar in Gold.“

Laudator Dr. h. c. Matthias Kleinert, Beiratsmitglied der element-i-Bildungsstiftung, gratulierte Peggy Zecha, Leiterin der Kita EinSteinchen und Anne Manglitz, pädagogische Mitarbeiterin in der Kita EinSteinchen, zum KitaStar 2015 in Gold. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, die von der Stiftung zur Verfügung gestellt werden.

KitaStar in Silber: Kita Regenbogen, Ortrand (Brandenburg)

In der städtischen Kindertagesstätte Regenbogen im brandenburgischen Ortrand betreuen 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 145 Kinder zwischen null und zwölf Jahren. Die Einrichtung hat ganztags von 6.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Sie umfasst Krippe, Kita sowie Hortbereich und arbeitet mit Gruppen- und Funktionsräumen teiloffen.

Zur Begründung für die Vergabe des KitaStar 2015 in Silber schreibt die Jury:

„Die Jury ist beeindruckt von dem großen Engagement mit dem das Team der Kita Regenbogen das Thema MINT-Förderung vorantreibt und umsetzt. Dies ist besonders bemerkenswert, da der Personalschlüssel in Brandenburg im Vergleich zu anderen Bundesländern deutlich niedriger liegt. Die Kinder haben hervorragende Forschungsmöglichkeiten in vorbildlich und sehr vielfältig ausgestatteten Funktionsräumen. Der Vor-Ort-Besuch zeigte, dass die Jungen und Mädchen trotz der Größe des Hauses und der Bandbreite des Materialangebots sehr gut orientiert sind. Sie wissen, wo welche Dinge zu finden sind und welche Regeln bei ihrer Nutzung ggf. gelten.

Die Fachkräfte legen jeweils ihren Themenschwerpunkt auf einen Bildungsbereich, in dem sie sich besonders weiterbilden. Sie arbeiten in bildungsbereichsübergreifenden Tandems zusammen und vertreten sich gegenseitig. Auf diese Weise sind die Bildungsbereiche gut vernetzt und jede bzw. jeder hat Schnittstellen zu MINT-Themen oder eigene Bereiche in diesem Feld. Die Jury war sehr angetan von dieser Organisationsform. Ebenfalls beispielgebend ist die enge Zusammenarbeit mit externen Akteurinnen und Akteuren: neben den Eltern und Personen aus der Kommune, sind das eine Vielzahl von Unternehmen und Institutionen aus Ortrand und der Umgebung. In die Kita werden auf diese Weise sehr unterschiedliche pädagogische Vorstellungen hineingetragen. Auch im eigenen Team gibt es eine Bandbreite unterschiedlicher Haltungen in Bezug auf die Unterstützung von kindlichen Lernprozessen. Gegenseitige Toleranz und Wertschätzung ermöglichen es dennoch, ein stimmiges Gesamtkonzept zu realisieren. Dies hat die Jury überzeugt.

Für ihre ambitionierte MINT-Konzeption und deren ideenreiche Umsetzung zeichnet die Jury die Kita Regenbogen in Ortrand mit dem diesjährigen KitaStar in Silber aus.“

Laudator Volker Blum, Geschäftsführer von Dusyma Kindergartenbedarf GmbH in Schorndorf, überreichte die Auszeichnung an Einrichtungsleiterin Cornelia Georgi sowie Katrin Bär, Erzieherin im Hortbereich. Die Kita Regenbogen kann sich über einen Dusyma-Gutschein im Wert von 1.000 Euro freuen.

KitaStar in Bronze: Kita Quickelbü, Quickborn (Schleswig-Holstein)

Das Montessori-Kinderhaus „Quickelbü“ in Quickborn bei Hamburg ist eine Einrichtung des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Die integrative Kita hat von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet und betreut mit 18 pädagogischen Fachkräften 134 Kinder zwischen null und 14 Jahren. Das Kinderhaus bewarb sich speziell mit seinem Projekt „Weltwissen“ um den KitaStar.

Zur Begründung für die Vergabe des KitaStar 2015 in Bronze schreibt die Jury:

„Dem Team des Kinderhauses Quickelbü gelingt es auf hervorragende Weise, Themen aus Naturwissenschaft und Technik, Mathematik und Informatik so in den Alltag zu integrieren, dass sie für die Kinder Bestandteil des täglichen Erfahrungslernens werden. Eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen ist dabei die Haltung der Fachkräfte, die Kindern vielfältige Erfahrungsräume – auch außerhalb der Einrichtung – eröffnen, ihnen zutrauen, die Dinge selbst auszuprobieren und ihren eigenen Interessen nachzugehen. Die Erzieherinnen und Erzieher lassen sich dabei vom Fluss der Fragestellungen der Kinder leiten. Sie muten ihnen in ihren Forschungsprozessen auch Misserfolge zu, indem sie sie Lösungen verfolgen und Versuche durchführen lassen, die – mit dem Wissen Erwachsener – erkennbar scheitern würden. Diese pädagogische Haltung bewertet die Jury als beispielgebend. Erzieherinnen und Erzieher sind mit Engagement und Begeisterung dabei und fachen so die Lernfreunde der Kinder an. Als sehr gelungen beurteilt die Jury auch die Einbettung des forschenden Lernens in einen durch stabile Beziehungen und durchdachte Strukturen Sicherheit, Orientierung und Halt gebenden Rahmen: So können Kinder erfolgreich auf „Entdeckungsreisen“ gehen. Für das „Weltwissen“-Projekt, seine überzeugende Einbindung in die Gesamtkonzeption der Kindertagesstätte und seine professionelle Umsetzung im pädagogischen Alltag spricht die Jury dem Montessori-Kinderhaus Quickelbü den diesjährigen KitaStar in Bronze zu.“

Laudatorin und Jurymitglied Judith Erlmann, Leitung Programmplanung, Redaktion und Realisierung Pädagogik/Lehrmittel beim Cornelsen Verlag in Berlin, gratulierte Quickelbü-Kinderhausleitern Susanne Zink sowie Christina Frank, Leiterin des Projekts Weltwissen, zum KitaStar 2015 in Bronze. Mit dem Preis sind pädagogische Fachbücher des Cornelsen Verlags im Wert von 500 Euro verbunden.

Mitglieder der Fachjury
Der ehrenamtlichen Jury für den KitaStar 2015 gehörten an:

– Dr. Ulrike Brandt-Bohne, Wissenschaftsjournalistin und Biologin
– Dr. Birgit Buschmann, Referatsleiterin „Wirtschaft und Gleichstellung“ im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg
– Judith Erlmann, Leitung Programmplanung, Redaktion und Realisierung Pädagogik/Lehrmittel, Cornelsen Verlag, Berlin
– Prof. Dr. Gisela Lück, Professorin für Didaktik der Chemie, Universität Bielefeld
– Clemens Matthias Weegmann, Geschäftsführer Konzept-e für Schulen gGmbH, Stuttgart
– Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH, Stuttgart

Weitere Informationen zum „KitaStar“ gibt es im Internet unter www.invest-in-future.de oder www.element-i-bildungsstiftung.de

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfältigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhängig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativität und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft für ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender Pädagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jährlich den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.

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Nicht predigen – leben: Zukunftskongress Invest in Future thematisiert Wertekultur

Nicht predigen - leben: Zukunftskongress Invest in Future thematisiert Wertekultur

Invest-in-Future-Referentin Diplom-Psychologin Uta Bösch von der Unternehmensberatung Quiridium (Bildquelle: Bösch/Quiridium)

„Gemeinsam, offen, frei, kreativ und mit Spaß: So wollen wir in Deutschland lernen, so wollen wir arbeiten.“ Wie diese Vision Realität werden könnte, skizzieren Rednerinnen und Redner – unter anderen Bestsellerautor Prof Dr. Richard David Precht – beim Zukunftskongress Invest in Future am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart. Ein zentrale Frage dabei: Wie gelingt es, in Unternehmen und (Bildungs-)Institutionen gemeinsame Werte zu formulieren und im Alltag zu leben?

„Unsere Kinder, die heute eingeschult werden, gehen im Jahr 2070 in Rente. Doch wir überfrachten sie mit Wissensstoff, den sie für ihr Leben kaum brauchen werden. Statt ihnen dabei zu helfen, Neugier, Kreativität, Originalität, Orientierung und Teamgeist für eine immer komplexere Welt zu erwerben, dressieren wir sie zu langweiligen Anpasserinnen und Anpassern“, sagt der Philosoph und Buchautor Richard David Precht, der am 19. Oktober 2015 in Stuttgart den Eröffnungsvortrag des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung Invest in Future halten wird. Precht fordert keine weitere Bildungsreform, sondern eine Bildungsrevolution: „Unsere Schulen müssen völlig anders werden!“

Werte leben: Was bedeutet das?
Kann es gelingen, in Kitas und Schulen ein anderes Zusammenleben und -lernen zu gestalten, wenn sich gesellschaftlich sonst wenig ändert? Wenn Kinder Eltern erleben, die Selbstbestimmung predigen aber Anpassung leben? Wenn Menschen in Unternehmen arbeiten, die sich hochtrabende Werte auf die Fahnen schreiben, in der Praxis Eigenverantwortung und Mitsprache der Beschäftigten aber unerwünscht sind? Die Diplom-Psychologin Uta Bösch sowie der Umweltökonom und Nachhaltigskeitsmanager Ivo Merisowsky, Inhaber der Tübinger Unternehmensberatung Quiridium, zeigen in ihren Invest-in-Future-Vorträgen auch anhand von Beispielen, was es bedeutet, in Unternehmen und Bildungsinstitutionen gemeinsame Werte zu entwickeln und sie so umzusetzen, dass sie im Arbeitsalltag (er)lebbar sind. Dies sei immer ein Prozess im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen Bekenntnissen und innerer Überzeugung, zwischen Leitlinien und Begeisterungsfähigkeit der Beschäftigten – eine Abenteuerreise.

Gründungsgeist: Den eigenen Weg gehen!
Das deutsche Bildungssystem fördert eigenständiges Denken bislang zu wenig. Unternehmen setzen zumeist eher auf Untertanentreue als auf Entdeckungsgeist. So die Diagnose vieler Expertinnen und Experten. Dennoch gibt es sie: Menschen, die davon unbeirrt ihren eigenen Weg gehen, innovative Ideen entwickeln, Unternehmen gründen und ihre Produkte und Dienstleistungen erfolgreich vermarkten. Sarah Haide (mycoachbox) und Michael Feicht (Buddy Watcher) gehören zu diesen Gründergeistern. In ihren Vorträgen bei Invest in Future halten sie der Gründungskultur in Deutschland den Spiegel vor und analysieren, was sie auf ihren Erfolgswegen unterstützte bzw. behinderte.

Das Arbeiten lebenswert machen
Invest-in-Future-Redner Heiner Scholz, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Dexina AG in Böblingen, brach bereits zu Schulzeiten aus dem bestehenden „System“ aus. „Dafür habe ich keine Zeit“, lautete seine Begründung damals. Heute wirbt er dafür, Arbeit neu und anders zu gestalten: Live@Work heißt das Konzept, das er im eigenen Betrieb so erfolgreich umsetzte, dass Live@Work-Beratungen zum Tätigkeitsschwerpunkt von Dexina wurden.

Unangepasst sein – ein Erfolgsrezept?
Einer Untersuchung zufolge waren solche erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmer als Kinder Rabaukinnen und Rabauken. Studienautor Martin Obschonka von der Universität des Saarlandes stellt seine Ergebnisse bei Invest in Future im Detail vor.

Spannende Diskussionsthemen
Kann ein anderer Umgang mit unangepasstem Verhalten, können mehr Raum für die Umsetzung eigener Ideen und mehr Zutrauen auch in unkonventionelle Entscheidungen von Kindern und Jugendlichen die Gründerinnen- und Gründerkultur in Deutschland stärken? Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Kongress Invest in Future 2015 dürfen sich unter dem Kongressmotto „Jetzt vernetzen: Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Weil Zukunft alle angeht!“ auf inspirierende Diskussionen freuen.

Invest in Future 2015 im Überblick
Der jährliche Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future findet 2015 zum zwölften Mal statt. Die Veranstaltung bietet am 19. und 20. Oktober in Stuttgart wieder eine Plattform für den Austausch unter Fachleute aus Unternehmen, aus Kommunen, von Bildungsträgern sowie aus Wissenschaft und pädagogischer Praxis. Dieses Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto „Jetzt vernetzen: Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Weil Zukunft alle angeht!“. Die beiden Kongresstage sind gefüllt mit impulsgebenden Vorträgen und Workshops zu Themen wie „Beteiligung vs. Egoismus“, „Gründergeist“, „MINT“, „Medienpädagogik“, „Ein Leben mit Familie und Beruf“ und „Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung“. Während der Abendveranstaltung am ersten Kongresstag verleiht die element-i-Bildungsstiftung den Innovationspreis KitaStar, der dieses Jahr Einrichtungen für ihre beispielgebende frühe MINT-Bildung prämiert. Begleitet wird Invest in Future von einer Messe, auf der sich Unternehmen, Institutionen und Initiativen mit ihren kongressrelevanten Themen präsentieren. Veranstalter des Kongresses sind die Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH, die element-i-Bildungsstiftung, der Kind e.V. Dachverband sowie die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS).

Weitere Infos und Online-Anmeldung auf www.invest-in-future.de

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschäftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

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„Mitbestimmen, mitgestalten!“ – Kinderbeteiligung in Kitas 


Kita-Innovationspreis KitaStar 2014 verliehen

„Mitbestimmen, mitgestalten!“ – Kinderbeteiligung in Kitas 


Preisträgerinnen und Preisträger sowie Laudatorinnen und Laudatoren des KitaStar 2014.

Die Auszeichnung KitaStar der element-i-Bildungsstiftung ging dieses Jahr an drei Kindertageseinrichtungen, die Kinder im Alltag vorbildlich an Entscheidungsprozessen beteiligen und dafür entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen haben. Ausgezeichnet wurden: AWO-Kindertagesstätte „Zwergenland“, Neumünster, AWO-Kindertagesstätte „Kurt-Pohle“, Husum, und Kindertagesstätte „Riedbrunnen“, Nagold. Die Preisverleihung fand während der Abendveranstaltung des Kongresses „Invest in Future“ am 27. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

Stuttgart – „Meine Meinung zählt und wird gehört. So kann ich mein Umfeld mit gestalten.“ – Für Kinder ist es wichtig, diese Erfahrung zu machen. Sie bildet eine Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und eine engagierte Beteiligung in einer demokratischen Gesellschaft. Doch was bedeutet die Umsetzung von Kinderbeteiligung (Partizipation) für den Alltag in Krippen und Kindertagestätten? Welche Strukturen müssen Kitateams schaffen und welche Haltung leben, damit bereits die Jüngsten Mitbestimmung erleben können? Die element-i-Bildungsstiftung lobte den Innovationspreis für Kindertagesstätten KitaStar dieses Jahr unter dem Motto „Mitbestimmen, mitgestalten!“ aus und prämierte am 27. Oktober im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ drei Kindertagesstätten, die diese Fragen vorbildlich beantworten.

KitaStar in Gold: AWO-Kindertagesstätte „Zwergenland“, Neumünster

„Dem Kitateam gelingt es, mit einer sehr guten Konzeption und einem gemeinsamen Verständnis, Kinderbeteiligung in einem besonders herausfordernden Umfeld hervorragend umzusetzen“, lobt die Jury des KitaStar 2014 die AWO-Kindertagesstätte ‚Zwergenland‘ in Neumünster, die den KitaStar in Gold erhielt. Die Kita mit Plätzen für knapp 100 Kinder zwischen null und sechs Jahren liegt in einem ausgewiesenen Gebiet „soziale Stadt“, das sehr multikulturell geprägt ist. Viele Familien leben unter sozial bzw. finanziell herausfordernden Bedingungen. Vor diesem Hintergrund ist dem Kitateam ein inklusiver Ansatz besonders wichtig. Bereits 2005 erarbeitete die Einrichtung als erste Kita Deutschlands eine Kita-Verfassung und schuf Entscheidungsgremien – nämlich Gruppenkonferenzen und den Hohen Rat, das Kinderparlament.

Auch die Umsetzung des Partizipationsgedankens im Kita-Alltag überzeugte die Jury: So stellten die Kinder zum Beispiel Regeln dafür auf, wer einen erwachsenenfreien Außenbereich nutzen darf. Die Jury schreibt: „Die Fachkräfte gaben einem langwierigen Aushandlungsweg mit Unterbrechungen und teilweise sehr eigenwilligen Ideen den nötigen Raum und ließen ihn die Gremien durchlaufen. Entstanden ist schließlich ein vielschichtiges und sehr durchdachtes Regelwerk.“ Mit ihrem partizipativen Ansatz wirke die Kita impulsgebend in den Sozialraum: „Dazu trägt vor allem die überaus engagierte Elternarbeit bei, die weit über das übliche Maß hinausgeht.“

Laudator Dr. Peter Baumeister, Mitglied im Beirat der auslobenden element-i-Bildungsstiftung gratulierte Kita-Leiterin Elisabeth Dannenmann sowie Carsten Gutschmidt, Gruppenleiter und Multiplikator für Partizipation, zum KitaStar 2014 in Gold. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

KitaStar in Silber: AWO-Kindertagesstätte „Kurt-Pohle“, Husum

Partizipation: Das Thema zieht sich wie ein Leitmotiv durch die AWO-Kindertagestätte Kurt-Pohle im nordfriesischen Husum, einer Einrichtung für über 100 Kinder zwischen null und sechs Jahren. Die Grundrechte der Kinder sowie Protokolle von Gruppenkonferenzen und Kita-Rats-Sitzungen hängen in den Funktionsräumen sichtbar aus. Sie sind mit Bildern versehen, damit alle sie verstehen können.

Die Jury des KitaStar 2014 war beeindruckt von der Stimmigkeit des Gesamtkonzepts, das hervorragend eingeführt ist. In der Jurybegründung heißt es: „Die Kinder kennen ihre Rechte und machen im Bedarfsfall darauf aufmerksam. Sie wissen, wie Entscheidungen zustande kommen, wie sie sich daran beteiligen und wie sie eigene Themen in den Entscheidungsprozess einbringen können. Die pädagogischen Fachkräfte haben eine partizipative Haltung verinnerlicht, die ihren Umgang mit den Jungen und Mädchen prägt.“ Viele Geschichten aus dem Kita-Alltag, die das belegen, haben die Jury von der Umsetzungsqualität überzeugt. Ein Beispiel: Die Räume der Kita sollten neu gestaltet werden. Dafür fertigten die Kinder aus Kartons Modelle an, um ihre Vorschläge für die jeweilige Raumnutzung sichtbar zu machen und darüber abzustimmen. Im später entsprechend umgestalteten Essbereich lösten sich schon bald die neuen Bodenfliesen wieder vom Untergrund. Ein Reklamationsprozess mit Schreiben an das ausführende Unternehmen und Vor-Ort-Besuchen von Expertinnen bzw. Experten startete. Die Kinder waren in alle Phasen des Prozesses intensiv einbezogen.

Jury-Mitglied und Laudatorin Melanie Gabert, Leiterin Produktmanagement für edukatives Spielmaterial bei der Dusyma Kindergartenbedarf GmbH in Schorndorf, überreichte die Auszeichnung an Einrichtungsleiterin Anke Petersen sowie an Astrid Lorenzen. Die AWO-Kita „Kurt-Pohle“ kann sich über einen Dusyma-Gutschein im Wert von 1.000 Euro freuen.

KitaStar in Bronze: Kindertagesstätte „Riedbrunnen“, Nagold

Die Kindertagesstätte Riedbrunnen im baden-württembergischen Nagold ist eine 2013 eröffnete Ganztagskrippe für 20 Kinder zwischen einem und drei Jahren. „Unter Dreijährige an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligen, geht das?“ – Die Kindertagesstätte „Riedbrunnen“ in Nagold, die den KitaStar 2014 in Bronze erhielt, zeigt, dass Partizipation auch in reinen Krippen überzeugend gelebt werden kann. „In dem einen Jahr des Kita-Bestehens ist es Leiterin Birgit Gesk zusammen mit Corinna Miodek gelungen, das Thema hervorragend einzuführen und so zu entwickeln, dass das Team zu einer bespielhaften Partizipationspraxis gefunden hat“, schreibt die Jury in ihrer Begründung für die Preisvergabe.

Weiter heißt es: „Das Kitateam hat Räumlichkeiten und den Tagesablauf so gestaltet, dass auch sehr junge Kinder entscheiden können, was sie trinken und essen oder wann sie schlafen wollen. Eine durchdachte Einrichtung macht es den Mädchen und Jungen möglich, vieles alleine zu tun: auf den Wickeltisch und wieder herunter klettern, sich an ihren Essplatz setzen, ihre Jacke vom Haken nehmen oder Anziehsachen zum Wechseln holen. Ein ‚Parkplatz‘ für Trinkflaschen jeweils mit Foto des Kindes und Bild der zugehörigen Flasche, war ein Detail, dass der Jury besonders gefiel.“ Auch die intensive sprachliche Begleitung im Kita-Alltag und der partizipative Kommunikationsstil der Erzieherinnen überzeugten.

Laudatorin und Jurymitglied Christina Henning, Redaktion Frühpädagogik beim Cornelsen Verlag in Berlin, gratulierte Birgit Gesk, Leiterin der Kita Riedbrunnen, und Corinna Miodek zum KitaStar 2014 in Bronze. Mit dem Preis sind pädagogische Fachbücher des Cornelsen Verlags im Wert von 500 Euro verbunden.

Mitglieder der Fachjury
Der ehrenamtlichen Jury für den KitaStar 2014 gehörten an:

– Melanie Gabert, Leiterin Produktmanagement für edukatives Spielmaterial, Dusyma Kindergartenbedarf GmbH, Schorndorf
– Christina Henning, Redaktion Frühpädagogik, Cornelsen Verlag, Berlin
– Carola Kammerlander, Pädagogische Geschäftsführerin, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH, Stuttgart
– Christine Krijger-Böschen, Kinderhausleiterin Evang. Kinderhaus Günzburg, Multiplikatorin für Partizipation in Kindertagesstätten
– Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH, Stuttgart

Weitere Informationen zum „KitaStar“ gibt es im Internet unter www.invest-in-future.de oder www.element-i-bildungsstiftung.de

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfältigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhängig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativität und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft für ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender Pädagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jährlich den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung \“Invest in Future\“ verliehen.

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Kulturelle Vielfalt in Kitas erlebbar machen

Kulturelle Vielfalt in Kitas erlebbar machen

Herausforderung für Kitas: Kulturelle Vielfalt erlebbar machen

Individuellere Lebensmodelle sowie Zuwanderung vergrößern die bereits bestehende kulturelle Vielfalt in Deutschland. Damit es kommenden Generationen gelingt, ihre jeweils eigenen Fähigkeiten und Sichtweisen in die Gesellschaft einzubringen und die unterschiedlichen Beiträge anderer wertzuschätzen, müssten Kindertagesstätten heute einen neuen Umgang mit kultureller Vielfalt entwickeln, fordert Sybille Fischer von der Evangelischen Hochschule Freiburg. Während des Kongresses Invest in Future im Oktober in Stuttgart erläutert sie, was das für Kita-Teams konkret bedeuten könnte.

Stuttgart – „Wir leben in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft“, sagt Sybille Fischer, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Evangelischen Hochschule Freiburg. „Diese Vielfalt ist ein Schatz, den wir im Moment noch sehr unzureichend heben. Das Wissen und die Fähigkeiten von Menschen, die nicht der Mehrheitskultur angehören, werden häufig gar nicht wahrgenommen. Sie können ihre Ressourcen daher vielfach nicht voll einbringen.“ Interkulturelle Bildung in Kindertagesstätten könne dazu beitragen, das zu ändern. Wichtig sei, den Begriff der kulturellen Vielfalt weit zu fassen: „Alle Menschen bringen unterschiedliche kulturelle Prägungen aus der Familie, aus Institutionen und Unternehmen, aus Herkunftsregionen und Ländern mit. Dabei alleine an Nationalstaaten zu denken, verengt den Blick und unterstützt vielfach bestehende Stereotype.“

Aufgabe für Kita-Teams: andere Perspektiven einnehmen
Sybille Fischer, die während des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung Invest in Future am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart ein Forum zu diesem Thema gestalten wird, sieht den Schlüssel für eine gelingende interkulturelle Bildung bei den Erzieherinnen und Erziehern. „Sie betrachten – wie wir alle – ihr Umfeld mit gewissen Normalitätserwartungen. Es ist wichtig, diese Erwartungen zu hinterfragen und bewusst andere Perspektiven einzunehmen. Idealerweise ist das ein Team-Prozess, bei dem sich die Mitglieder gegenseitig unterstützen“, berichtet die Expertin für interkulturelle Bildung.

Vielfalt wahrnehmen und in der Kita abbilden
Ein Beispiel für normierte Sichtweisen, die Ressourcen unberücksichtigt lassen, sei der oft sehr unterschiedliche Umgang mit Sprachkompetenzen, sagt die Invest-in-Future-Referentin. „Während manche Sprachen, wie etwa Englisch oder Französisch, als wertvoll und wichtig erachtet werden und das Interesse dafür groß ist, erleben Menschen, die andere Sprachen wie Türkisch oder Arabisch beherrschen, dass dieser Fähigkeit keine oder kaum Beachtung geschenkt wird.“ Ein Kind mit entsprechender Muttersprache erlebe sich damit zwar in der Familie als selbstwirksam, in der Kita jedoch vor allem als defizitär. Häufig liege dort der Fokus auf seinen eventuell noch mangelhaften Deutschkenntnissen, seine Kompetenzen blieben unbeachtet. Viele andere kulturelle Aspekte würden oft noch völlig ausgeblendet: So fänden zum Beispiel Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern ihre Familienkultur in der Kita vielfach überhaupt nicht wieder.

„Dabei ließen sich auch andere Signale setzen: mit Bilderbüchern, in denen die Vielfalt der Lebenswelten in Bild und Sprache repräsentiert werden, mit vielfältigen Materialien und räumlichen Möglichkeiten, die allen Kindern Anknüpfungspunkte bieten, und vor allem einer kritischen Haltung der pädagogischen Fachkräfte in Bezug auf Strukturen und Konzepte“, erläutert die Expertin. „Zum Beispiel kann es sein, dass Beobachtungsbögen für Kinder, die in eine andere Kultur hineingeboren wurden, nicht passend sind, weil Erziehungsschwerpunkte oder -ziele bislang andere waren.“

Studien zeigten, sagt die Referentin, dass entsprechende Fortbildungen für Kita-Teams sehr wirksam seien, um den pädagogischen Alltag in den Einrichtungen positiv zu verändern. So ließe sich eine kultursensible Pädagogik etablieren, die Vielfalt sichtbar mache und Kinder befähige, selbstbewusst und wertschätzend mit ihr umzugehen.

Invest in Future
Weitere Information zum Kongress Invest in Future, zum Programm sowie zur begleitenden Messe sind unter www.invest-in-future.de abrufbar.

Hinweis: Jetzt für den KitaStar bewerben
Die element-i-Bildungsstiftung lobt den mit 5.000 Euro sowie Sachpreisen dotierten KitaStar für die besten Kitas Deutschlands aus. Der Preis geht 2014 an Einrichtungen für Kinder zwischen null und zehn Jahren, die die Mädchen und Jungen in vorbildlicher Weise an Entscheidungen beteiligen und dafür passende Partizipationsstrukturen geschaffen haben. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. Mai 2014. Die Preisverleihung findet während der Abendveranstaltung des Kongresses Invest in Future statt. Weitere Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen gibt es unter: www.element-i-bildungsstiftung.de.

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten

Im Überblick:

Invest in Future – Zukunftskongress für Bildung und Betreuung

von: 27.10.2014 09:30 Uhr
bis: 28.10.2014 16:00 Uhr

Kurzbeschreibung:
„Potenziale nutzen – Bildungschancen für Deutschland. Wie meistern wir die Herausforderungen der Zukunft?“ – Innovativ und kontrovers gibt der elfte Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future mögliche Antworten auf diese Frage. Die Zukunftsforscherinnen und -forscher, Gerhard de Haan, Leiter des Institut Futur der Freien Universität Berlin, Kirsten Brühl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx sowie Trendbeobachter Mathias Haas analysieren zentrale Zukunftstrends, geben Anregungen fürs Mitgestalten und Impulse für eine nachhaltige Pädagogik. Interessierte aus Unternehmen, Verbänden, Kommunen, von Bildungsträgern sowie aus Wissenschaft und pädagogischer Praxis sind dazu am 27. und 28. Oktober 2014 nach Stuttgart eingeladen.

Link: www.invest-in-future.de

Veranstalter:
Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH
Kind e.V. Dachverband
Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS)

Veranstaltungsort:
Haus der Wirtschaft
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart

Kontakt:
Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH
Shirley Libii
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
Telefon: 0711 656960-63
E-Mail: Shirley.Libii@konzept-e.de

Kongress-Logo und Bildmaterial zum Download unter: www.invest-in-future.de
Kita-Bilder auch unter: www.konzept-e.de (jeweils: „Presse“ – „Bildmaterial“)

Presse-Kontakt:
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Tel.: 0711-65227930
Mobil: 0176-62317469
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Bildquelle:kein externes Copyright

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

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Qualität in Kindertagesstätten: KitaStar 2013 verliehen

Qualität in Kindertagesstätten: KitaStar 2013 verliehen

KitaStar 2013: Gruppenfoto bei der Preisverleihung

Die element-i-Bildungsstiftung hat den Kita-Innovationspreis KitaStar 2013 an drei Kindertageseinrichtungen verliehen, deren Qualitätsentwicklung und -sicherung vorbildlich ist. Ausgezeichnet wurden: die Kindertagesstätte „Haus für Kinder am Hirzberg“ in Freiburg, die Evangelische Kindertagesstätte Saarlouis sowie die Kindertagesstätte „Am See“ in Großbettlingen bei Nürtingen. Bei der Abendveranstaltung des Kongresses „Invest in Future“ am 14. Oktober in Stuttgart nahmen die Verantwortlichen der Kitas die Preise entgegen.

Stuttgart – Heute sind Kindertagesstätten Bildungseinrichtungen, für die Bildungspläne gelten. Doch wie gelingt die Umsetzung der umfangreichen Vorgaben? Welche Methoden helfen Kita-Teams dabei, eine hohe pädagogische Qualität zu entwickeln und zu sichern? Studien zeigen, dass die Bandbreite groß ist: Während viele Einrichtungen das Thema Qualitätsentwicklung erst gerade in den Blick nehmen, haben andere dafür bereits Instrumente und Maßnahmen eingeführt und nutzen sie erfolgreich. Drei dieser Kindertagesstätten, die mit gutem Beispiel vorangehen und anderen mit ihrer Arbeit Impulse geben können, zeichnete jetzt die element-i-Bildungsstiftung in Stuttgart mit dem KitaStar 2013 aus.

KitaStar in Gold: Kindertagesstätte „Haus für Kinder am Hirzberg“, Freiburg

Kita-Leiterin Maria Matzenmiller und ihr Team zeigen eindrucksvoll, wie hoch professionelle Arbeit in einer Kindertagesstätte aussehen kann. Die Einrichtung arbeitet nach dem sogenannten infans-Konzept. Großen Wert legt dieser Ansatz auf eine genaue Beobachtung jedes einzelnen Kindes und seiner Interessen. Die Erzieherinnen und Erzieher halten ihre Eindrücke in Beobachtungsbögen fest und besprechen sie im Team. Dabei spielt auch das Nachdenken darüber, welche eigenen Haltungen der Fachkräfte in die Interpretation einfließen, eine Rolle. So gewonnene Erkenntnisse bilden die Grundlage für das pädagogische Handeln im Kita-Alltag mit den Kindern. „Das „Haus für Kinder am Hirzberg“ in Freiburg besticht durch ein sehr professionelles und gut strukturiertes Qualitätsmanagement mit klaren Regelungen und Zuständigkeiten. Qualitätsmanagement ist etwas, das in dieser Einrichtung wirklich lebt. Dem Team gelingt es, eine systematische Orientierung am Kind und ein sehr anspruchsvolles pädagogisches Konzept mit umfangreicher Beobachtung und Dokumentation sehr gut mit der Praxis zu verschränken“, schreibt die Jury in ihrer Begründung für die Vergabe des KitaStar 2013 in Gold an die Kindertagesstätte „Haus für Kinder am Hirzberg“ in Freiburg. „Ebenfalls beeindruckend ist die hohe fachliche Qualifikation der Erzieherinnen und Erzieher in den Bildungsbereichen, für die sie zuständig sind. Das Team setzt das infans-Konzept mit Überzeugung und Begeisterung um. Auch zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften sind Ausdruck davon. Es stellt die eigene Arbeit für andere strukturiert dar und übernimmt damit eine Leuchtturmfunktion“, heißt es in der Jury-Begründung weiter.

Laudator Clemens Matthias Weegmann von der auslobenden element-i-Bildungsstiftung gratulierte Kita-Leiterin Maria Matzenmiller zum KitaStar 2013 in Gold. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

KitaStar in Silber: Evangelische Kindertagesstätte Saarlouis

Wer die Evangelische Kindertagesstätte Saarlouis betritt, trägt sich in ein Anwesenheitsbuch ein: Das gilt auch für die 70 Kinder zwischen null und sechs Jahren, die die Einrichtung besuchen. Ein gutes Beispiel für den Grundsatz der Teilhabe (Partizipation), der sich als Leitgedanke durch die Arbeit in dieser Einrichtung zieht. In ihrer Begründung für die Verleihung des KitaStar 2013 in Silber an die Evangelische Kindertagesstätte Saarlouis schreibt die Jury: „In überzeugender Weise spiegelt sich dieser Partizipationsgedanke in der Art, wie Kita-Leiterin Susanne Fritsch, ihr Team und der Träger Qualitätsgrundlagen für ihre pädagogische Arbeit legen und in der Praxis einführen. Die gelebten demokratischen Prozesse auf allen Ebenen haben die Jury sehr beeindruckt. Das führt unter anderem dazu, dass das Engagement für die Qualitätsentwicklung im Team hoch ist. Mit dem Qualitätshandbuch und den Verfahrensanweisungen für die Praxis sind die Fachkräfte daher eng vertraut.“ Die Kindertagesstätte arbeitet auf Grundlage des Saarländischen Bildungsplans und orientiert sich an der Reggio-Pädagogik. 2012 erhielt die Einrichtung das Gütesiegel „Beta“ der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder e.V. Seit 2008 gehört die Kita zu den vier Konsultationseinrichtungen im Saarland und führt umfangreiche Hospitationen durch. Das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die jeweils eine bestimmte Beobachtungsaufgabe übernehmen, gibt dem Kita-Team wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der eigenen Arbeit.

Jury-Mitglied und Laudatorin Melanie Gabert, Leiterin Produktmanagement für edukatives Spielmaterial bei der Dusyma Kindergartenbedarf GmbH in Schorndorf, überreichte die Auszeichnung an Einrichtungsleiterin Susanne Fritsch. Die ausgezeichnete Kita kann sich über einen Dusyma-Gutschein im Wert von 1.000 Euro freuen.

KitaStar in Bronze: Kindertagesstätte „Am See“, Großbettlingen

„Die Kita „Am See“ überzeugt mit einem sehr gut aufbereiteten, systematisch dargestellten Konzept, das vom Kind und seinen Bedürfnissen ausgeht und eine Vielzahl von Instrumenten nutzt, um die pädagogische Qualität zu sichern und weiter zu entwickeln“, erklärt die Jury in ihrer Begründung für die Verleihung des KitaStar 2013 in Bronze an die Kindertagesstätte „Am See“ in Großbettlingen. Über 100 Kinder besuchen die Ganztagseinrichtung mit ihren ebenfalls bereits ausgezeichneten Funktionsräumen. Jede der Erzieherinnen ist für zirka zehn Bezugskinder sowie für einen bestimmten Bildungsbereich zuständig. Die Jury betont die besondere Leistung, die es bedeutet, ein Funktionsraumkonzept in einem großen Haus so gut umzusetzen, dass dabei auch jüngere Kinder ausreichend Sicherheit und Orientierung erfahren. Die Leitlinien der Pädagogik erarbeiteten Kita-Team, Träger und Eltern gemeinsam. Bei der Umsetzung unterstützen Beobachtungs- und Dokumentationsinstrumente (infans) das Team. Das Preisgericht schreibt: „Für sehr erwähnenswert hält es die Jury, dass das Team einen ganzheitlichen Ansatz realisiert und viele Expertinnen und Experten sowie Eltern gut in die Kita-Arbeit einbindet. Dies trägt zu einer besonderen Qualität bei.“

Laudatorin und Jurymitglied Christina Henning, Redaktion Frühpädagogik beim Cornelsen Verlag in Berlin, gratulierte Kita-Leiterin Erika Schreck zum KitaStar 2013 in Bronze. Mit dem Preis sind pädagogische Fachbücher im Wert von 500 Euro verbunden.

Mitglieder der Fachjury
Der ehrenamtlichen Jury für den KitaStar 2013 gehörten an:

– Melanie Gabert, Leiterin Produktmanagement für edukatives Spielmaterial, Dusyma Kindergartenbedarf GmbH, Schorndorf
– Christina Henning, Redaktion Frühpädagogik, Cornelsen Verlag, Berlin
– Carola Kammerlander, Pädagogische Geschäftsführerin, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH, Stuttgart
– Prof. Dr. Susanne Viernickel, Alice Salomon Hochschule, Berlin
– Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH, Stuttgart

Weitere Informationen zum „KitaStar“ gibt es im Internet unter www.invest-in-future.de.

Bildrechte: Konzept-e / Perper

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfältigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhängig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativität und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft für ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender Pädagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den über 30 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jährlich den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ verliehen.

Kontakt
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Invest in Future: „Masse und Klasse! Wie sichern wir die Qualität der Kinderbetreuung?“

Invest in Future: "Masse und Klasse! Wie sichern wir die Qualität der Kinderbetreuung?"

Jubiläum für „Invest in Future“: Der Zukunftskongress für Bildung und Betreuung findet heute und morgen zum zehnten Mal in Stuttgart statt. Schirmherr ist der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Die Veranstalter haben ein spannendes Programm mit 52 Vorträgen in 23 Themenforen, mit Diskussionsrunden und Podiumsgespräch zusammengestellt. Das Schwerpunktthema des Symposiums ist die Qualitätssicherung in Kindertagesstätten, die angesichts des Platzausbaus in der Betreuung für unter Dreijährige mit neuer Dringlichkeit auf der Tagesordnung steht.

Stuttgart – Den Bedarf an Kita-Plätzen decken und gleichzeitig eine hohe pädagogische Qualität gewährleisten: Wie kann das gelingen? Was macht pädagogische Qualität aus und welche Faktoren beeinflussen sie? Auf welchem Niveau arbeiten Kindertagesstätten heute? Wie sichern und entwickeln sie ihre Qualität? Was können Länder, Kommunen und Träger gegen den vielerorts verbreiteten Erzieherinnen- und Erziehermangel tun? Diese Fragen diskutieren Expertinnen und Experten aus Politik, von Kita-Trägern sowie aus Wirtschaft und Wissenschaft beim Zukunftskongress „Invest in Future“ heute und morgen (14. und 15. Oktober 2013) im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. „Masse und Klasse! Wie sichern wir die Qualität der Kinderbetreuung?“ lautet das Schwerpunktthema der diesjährigen Fachtagung.

Plattform für die Bildungsdiskussion
„Mit ‚Invest in Future‘ möchten wir der Diskussion um eine zeitgemäße, bedarfsgerechte und hochwertige Bildung und Betreuung in Deutschland eine Plattform bieten und uns interdisziplinär über aktuelle Trends und Herausforderungen austauschen“, sagt Kongress-Initiatorin Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin der Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH, die „Invest in Future“ zusammen mit dem Kind e.V. Dachverband und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) dieses Jahr zum zehnten Mal veranstaltet. Die Alice Salomon Hochschule Berlin ist wissenschaftlicher Partner der Veranstaltung.

Die Frage, wie Unternehmen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch betrieblich unterstützte Kinderbetreuung oder Angebote für Beschäftigte mit Pflegeaufgaben verbessern können, ist ein weiteres zentrales Thema bei „Invest in Future“.

Spannende Plenumsvorträge und 23 Themenforen
Der Kongress bietet Plenumsveranstaltungen mit Vorträgen von Professor Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts in München, zum Thema „Der Boom und seine Folgen – Quantitative und qualitative Herausforderungen des Kita-Ausbaus“ sowie von Simone Grellmann vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, die zum Thema „Zukunft mit Bildung“ sprechen wird. Aus insgesamt 23 Themenforen können sich die rund 300 Besucherinnen und Besucher die weiteren Inhalte ihrer Kongresstage nach eigenem Interesse individuell zusammenstellen.

Erziehung und Geschlecht
Neben den beschriebenen Schwerpunktthemen gibt es Workshops für Pädagoginnen und Pädagogen zu „Bildung und Kulturtechniken“, „Migrationspädagogischen Perspektiven“ sowie „Der Raum als dritter Erzieher: Qualität und Ästhetik“. Unter der Überschrift „Macht das Geschlecht einen Unterschied?“ präsentieren Verantwortliche des vom Bundesfamilienministerium und dem Europäischen Sozialfonds geförderten Projekts „MEHR Männer in Kitas“ die Ergebnisse einer Tandemstudie und ziehen eine Bilanz aus der Projektarbeit.

Kongressbegleitende Messe
Eine Messe, die Interessierte kostenfrei besuchen können, begleitet den Kongress. Mehr als 20 Verbände und Netzwerke, Verlage, private sowie öffentliche Träger und Trägervereine, Fortbildungseinrichtungen, Kita-Ausstatterinnen und -ausstatter sowie Beratungsunternehmen präsentieren Produkte und Dienstleistungen rund um Betreuung und Bildung.

Deutschlands beste Kitas
Die Abendveranstaltung am ersten Kongresstag ist der feierliche Rahmen für die Verleihung des KitaStars 2013, den die element-i-Bildungsstiftung in den Kategorien Gold, Silber und Bronze an Kitas vergibt, die auf hohem pädagogischem Niveau arbeiten und ihre Qualität beispielgebend sichern und weiterentwickeln.

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschäftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

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Birgit Hamm
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70563 Stuttgart
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Noch bis 1. Juli bewerben für den „KitaStar“ 2013

Noch bis 1. Juli bewerben für den "KitaStar" 2013

„Deutschland beste Kitas“ gesucht: Kindertagesstätten, die auf hohem pädagogischen Niveau arbeiten und ihre Qualität nachhaltig sichern, können sich für den Pädagogik-Innovationspreis „KitaStar“ bewerben. Die auslobende element-i-Bildungsstiftung verlängerte jetzt die Teilnahmefrist bis zum 1. Juli 2013. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 6.500 Euro sowie Sachpreisen dotiert und wird im Rahmen des bundesweiten Bildungskongresses „Invest in Future“ am 14./15. Oktober in Stuttgart verliehen. Weitere Informationen zum „KitaStar“ unter: www.invest-in-future.de.

Stuttgart (eos) – „Studien belegen, dass viele Kindertagesstätten in Deutschland hervorragende Arbeit leisten. Vielfach nutzen sie bereits Maßnahmen und Instrumente zur Qualitätssicherung, um eine hohe pädagogische Qualität zuverlässig zu gewährleisten und weiter zu entwickeln“, sagt Meike Betz von der element-i-Bildungsstiftung in Stuttgart. „Mit der Auslobung des Pädagogik-Preises „KitaStar“ möchten wir solche guten Beispiele publik machen.“ Wer sich als eine der besten Kitas Deutschlands um den „KitaStar“ 2013 bewerben möchte, findet weitere Informationen sowie den Bewerbungsbogen unter „KitaStar“ auf www.invest-in-future.de. Auf vielfachen Wunsch verlängerte die Ausloberin jetzt die Einreichfrist für die Bewerbungsunterlagen auf den 1. Juli 2013.

Die element-i-Bildungsstiftung vergibt die mit insgesamt 6.500 Euro sowie Sachpreisen dotierte Auszeichnung „KitaStar“ in den Kategorien Gold, Silber und Bronze. Verliehen wird der Preis während der festlichen Abendveranstaltung des Kongresses „Invest in Future“ (14. / 15. Oktober 2013) in Stuttgart. Einrichtungen, die in die engere Auswahl kommen, erhalten Besuch vor Ort. Eine Expertinnen- und Expertenjury, der unter anderem die renommierte Kita-Qualitätsforscherin Professorin Susanne Viernickel von der Alice Salomon Hochschule in Berlin angehört, entscheidet anschließend über die Platzvergabe.

Bildrechte: element-i Bildungsstiftung

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschäftigt bundesweit 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

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Invest in Future 2013: „Masse und Klasse! Wie sichern wir die Qualität in der Kinderbetreuung?“

Invest in Future 2013: "Masse und Klasse! Wie sichern wir die Qualität in der Kinderbetreuung?"

Foto: Konzept-e / Tom Perper

Ausbau der Kinderbetreuung ja – aber nicht auf Kosten der Qualität! Wie geht das? 2013 steht diese Frage im Mittelpunkt des Bildungs- und Betreuungskongresses Invest in Future. Rund 300 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, Pädagogik und Politik nutzen die Plattform am 14. und 15. Oktober, um ihr Wissen zu erweitern, neue Trends und bildungspolitische Weichenstellungen zu diskutieren und um Kontakte zu knüpfen.

Stuttgart – Kommunen und freie Träger schlagen Alarm: Ein gravierender Mangel an ausgebildeten Erzieherinnen und Erziehern bremst den Ausbau der Kinderbetreuung. Doch ab August 2013 hat jedes Kind ab seinem ersten Geburtstag einen Rechtsanspruch auf Betreuung in einer Einrichtung oder in der Kindertagespflege. Viele Kommunen werden diesen Anspruch nur teilweise einlösen können und befürchten Klagen betroffener Familien. Die Konsequenz: Der Platzausbau geht zu Lasten pädagogischer Standards. Gruppen sollen vergrößert und fachfremdes Personal zugelassen werden. Eine bedarfsgerechte Zahl an Betreuungsplätzen und eine hohe pädagogische Qualität gleichzeitig zu bieten – wie geht das? Diese aktuelle Fragestellung steht im Zentrum des zehnten Bildungs- und Betreuungskongresses „Invest in Future“ am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart.

Die Veranstalter, die Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH, der Kind e.V. Dachverband sowie die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), erwarten auch dieses Jahr wieder rund 300 Gäste aus Wissenschaft und pädagogischer Praxis, aus Unternehmen, Kommunen und von Trägern zu dem zweitägigen Event im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. 20 unterschiedliche Themenforen beleuchten Betreuungs- und Bildungsthemen und sind dabei auf die Interessen der verschiedenen Zielgruppen zugeschnitten. Fachleute stellen Best Practice-Lösungen vor – zum Beispiel für die betriebliche oder betriebsnahe Kinderbetreuung. Interaktive Veranstaltungsformate wie Workshops, Fish Bowls, World Cafés oder moderierte Diskussionsrunden fördern den Austausch unter den Teilnehmenden und machen gesammeltes Wissen fruchtbar.

Als „Exkurs“ bindet Invest in Future am zweiten Veranstaltungstag Foren zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ mit ein, die vor allem Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen ansprechen, die betroffene Beschäftigte unterstützen und halten möchten. Begleitet wird die Veranstaltung von einer Messe, auf der sich Institutionen, Verbände, Unternehmen und Verlage mit ihren Produkten, Projekten und Dienstleitungen rund um Kinderbetreuung sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf präsentieren.

Ein besonderes Highlight ist die festliche Abendveranstaltung mit Verleihung des KitaStar. Noch bis zum 31. Mai 2013 können sich Kindertageseinrichtungen, die ihre hohe pädagogische Qualität überzeugend erfassen und sichern, für die von der element-i-Bildungsstiftung vergebene Auszeichnung als eine der besten Kitas Deutschlands bewerben.

Weitere Information zu „Invest in Future“ mit Kongress und Messe sowie zum KitaStar gibt es unter: www.invest-in-future.de oder bei Regina Pfeiffer von Konzept-e unter Telefon 0711 656960-6908 oder regina.pfeiffer@konzept-e.de.

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten

Kongress-Logo und Bildmaterial zum Download unter: www.invest-in-future.de („Presse“ – „Bildmaterial“).

Presse-Kontakt:
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Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschäftigt bundesweit 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH

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