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in-GmbH und SolarLAGO: Gemeinsam für alternative Energiekonzepte in der Region

Erneuerbare Energien sollen in Konstanz und Umgebung nachhaltig verbessert und ausgebaut werden

in-GmbH und SolarLAGO: Gemeinsam für alternative Energiekonzepte in der Region

in-GmbH und SolarLAGO: Gemeinsam für alternative Energiekonzepte in der Region

Konstanz, 20. Februar 2018 – Konstanz blickt sonnigen Zeiten entgegen: Die Region entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Standort der Solarbranche. Diese Entwicklung wird gefördert durch das Solarenergienetzwerk Konstanz SolarLAGO. Zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Konstanz und Umgebung haben sich zusammengeschlossen, um kostengünstigen Solarstrom für die Energieversorgung der Zukunft zu etablieren. Die in-integrierte informationssysteme GmbH ( www.in-gmbh.de) leistet hier als Mitglied einen wichtigen Beitrag im Bereich Konzeption und Bereitstellung von Cloud-basierten „Smart-Services“ auf Basis ihrer Plattform „sphinx open online“.

Bei steigenden Erdöl- und Erdgaspreisen sowie der erwarteten zunehmenden Knappheit in Deutschland ist es von hoher Bedeutung, alternative Energien zu erschließen und diese in ihrem Wirkungsgrad zu verbessern. Die Stadt Konstanz hat mit ihrem Beitritt zum Klimabündnis 1992 den Grundstein für eine positive Entwicklung gelegt. Zahlreiche Förderprogramme zum Klimaschutz sind seither in der Region auf den Weg gebracht worden. Diese verlangen ein systematisches Vorgehen mit Erfolgskontrolle. Im Zuge dessen erarbeitete die Stadt Konstanz ein Klimaschutzkonzept.

Das Netzwerk SolarLAGO unterstützt diese Strategie. Dem Netzwerk gehören neben Photovoltaik-Forschungseinrichtungen und Solar-Installateuren verschiedene Akteure aus dem Bereich der Energiespeicher, der Herstellung elektronischer Komponenten und von Energie-Management-Systemen sowie Energieversorger an. Diese Initiative wird durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Konstanz unterstützt.

Mit IoT-Plattform Energiesparpotenziale erschließen
Die in-integrierte informationssysteme GmbH mit Sitz in Konstanz bringt im Netzwerk SolarLAGO ihre Erfahrungen im Bereich mandantenfähige Cloud-Plattform, IoT, Realtime-Visualisierung, Anbindung von Systemen sowie Ansteuerung von Anlagen ein. Das Unternehmen entwickelt auf Basis ihrer IoT-Plattform „sphinx open online“ Lösungen für das Energie-Management sowie die -Optimierung. Neben der Visualisierung von komplexen Energiesystemen und Realdaten kann die Lösung der in-GmbH Prognosedaten sowohl aus Anlagen als auch aus externen Quellen zusammenführen und einfach verfügbar machen. Die Plattform sphinx open online wird ständig um weitere Fähigkeiten wie beispielsweise die Anbindung von Ladestationen erweitert. Damit können Flexibilitäten bei der Elektromobilität durch intelligente Ladesteuerungen erschlossen werden. Die Datenhaltung von sphinx open online basiert auf digitalen Zwillingen und bietet damit entscheidende Vorteile zur Beherrschung von komplexen Systemen.

„Im Verbund mit SolarLAGO entwickeln wir alternative Energiekonzepte, die in der Praxis einen hohen Nutzen bringen. So schaffen wir beispielsweise durch Cloud-basierte Smart Services hohe Einsparpotenziale im Energie-Management“, erklärt Siegfried Wagner, Geschäftsführer der in-integrierte informationssysteme GmbH. „Da Konstanz durch seine ausgezeichnete Lage, Infrastruktur sowie die Arbeits- und Forschungsbedingungen zu einem wichtigen Standort für die Solarbranche avanciert ist, freuen wir uns ganz besonders, dass wir als dort ansässiges Unternehmen unser Know-how auf regionaler Ebene einbringen können“, ergänzt Siegfried Wagner.

Die 1989 gegründete in-integrierte informationssysteme GmbH mit Sitz in Konstanz unterstützt ihre Kunden bei der Wertschöpfung aus Daten durch Software-Produkte und Lösungen in den Bereichen Industrie 4.0, IoT, Collaborative Engineering und Collaborative Enterprise.

Die in-GmbH ist Hersteller von sphinx open – eine Software zur Online-Visualisierung, die sich seit vielen Jahren in zahlreichen Managementsystemen und mobilen Anwendungen im Einsatz befindet. Mit sphinx open online steht eine praxisbewährte IoT-Plattform aus der Cloud oder OnPremise zur Verfügung. Diese ermöglicht die schnelle Umsetzung von Industrie 4.0-Lösungen. Die Anbindung von diversen Datenquellen, flexible Visualisierung und HMI, Alarmierung, Charting, Reporting, Analyse und weitere digitale Services stehen zur Verfügung. Eingriffe können durch den Menschen oder regelbasiert erfolgen. Auf dieser Basis entstehen in enger Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden innovative, stetig ausbaufähige und nachhaltig betreibbare Softwarelösungen.

Für international tätige Industrieunternehmen berät, konzipiert und realisiert die in-GmbH zudem im Bereich Kollaborations- und Kommunikationsplattformen (Collaborative Enterprise), Portale und Fachanwendungen zur Optimierung der Zusammenarbeit – intern und mit Partnern.

Namhafte Hersteller von Leitstands-Software, Automotive OEMs, Zulieferer, Anlagen- und Maschinenbauer, Hersteller von Smarten Produkten, Luft- und Raumfahrtunternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen zählen zum Kundenstamm.

Weitere Informationen unter www.in-gmbh.de, www.sphinx-open.de, www.weblet.de

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Effektiver Klimaschutz im Gezeitenland Borkum

Effektiver Klimaschutz im Gezeitenland Borkum

Die Umweltinsel Borkum sieht sich seit Jahrzehnten dem Umweltschutz verpflichtet. Gemeinsam mit Naturschutzorganisationen wie dem WWF widmet sich die Insel der Erhaltung der Insellandschaft und des Wattenmeeres. Die Wirtschaftsbetriebe der Stadt NSHB Borkum GmbH, verantwortlich für alle wirtschaftlichen Aktivitäten der Kommune, legen daher besonders hohen Wert auf Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit. Ein wichtiger Aspekt ist dabei natürlich das Thema Energieeffizienz. Auch im Gezeitenland – einem Erlebnisbad mit 8.000 Quadratmetern Fläche. Um den hohen Energieverbrauch zu senken, haben die Wirtschaftsbetriebe nun auf moderne Hochleistungspumpen von Grundfos umgerüstet. Mit pesConcept konnten insgesamt 39 veraltete Pumpen ausgetauscht werden, ohne dass dafür eigene Investitionen notwendig waren. Das rechnet sich nicht nur für die Umwelt. Mit dem Mietkonzept konnten nicht nur die CO2-Emissionen reduziert werden, auch die Energiekosten wurden erheblich gesenkt.

Die Wasser- und Wellness-Oase Gezeitenland ist nicht nur eine der wichtigsten Freizeitattraktionen auf Borkum, sie zählt auch zu den Top-Energieverbrauchern auf der Insel. Für das Umwälzen des Badewassers ebenso wie zur Kreislaufführung des Heizwassers und das Bereitstellen von Dusch-Warmwasser ist eine ganze Armada von Pumpen erforderlich. Und bekanntlich zählen Pumpen in solchen Einrichtungen mit zu den großen Energiefressern. Das zeigte sich auch in den Kostenaufstellungen der Wirtschaftsbetriebe. „Klar war, dass nur ein Tausch der Alt-Pumpen gegen moderne Hocheffizienzpumpen eine Kostenentlastung bieten kann“, berichtet Gerhard Bergemann, Bereichsleiter Technische Liegenschaften bei den Stadtwerken Borkum.

Die Pumpen im Gezeitenland waren teilweise bereits über zehn Jahre alt und konnten den hohen Ansprüchen der Betreiber in Bezug auf Umweltschutz und Energieeffizienz nicht mehr gerecht werden – auch wenn sie an sich noch funktionsfähig waren. „Nicht nur der immense Stromverbrauch war uns ein Dorn im Auge, sondern auch der dementsprechend hohe CO2-Ausstoß“, erinnert sich Axel Held, Direktor der Wirtschaftsbetriebe der Stadt NSHB Borkum GmbH.

Gut geplant: Pumpen mieten statt kaufen
Die Umrüstung auf moderne Pumpen-Technik lag auf der Hand. Schließlich verbrauchen neue, hocheffiziente Modelle bis zu 80 Prozent weniger Strom, wie die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online analysiert hat. Auf der Suche nach einem geeigneten Weg für die geplante Umrüstung konnte das Pumpen-Energiespar-Concept pesConcept die Entscheider bei den Stadtwerken schnell überzeugen: „Zum einen dadurch, dass keinerlei Investitionen nötig waren, zum anderen durch das attraktive Leistungspaket“, erklärt Axel Held.

„Besonders wichtig war uns die professionelle Planung des neuen Pumpensystems“, ergänzt Bereichsleiter Bergemann. Diese ist bei pesConcept grundsätzlich inklusive und Basis eines jeden Umrüstungsprojekts. Denn optimale Einsparungen lassen sich nur erzielen, wenn die neuen Pumpen den Bedingungen der Heizanlage angepasst und richtig dimensioniert sind. Nach einer umfangreichen Analyse und Bestandsaufnahme entschieden sich die Experten von pesConcept für den Austausch von 39 veralteten Heizungsumwälzpumpen durch zwei hocheffiziente Modelle des Marktführers Grundfos. Installiert wurden die Hocheffizienzpumpen der Baureihen Alpha2 und Magna3 durch das Unternehmen Bartsch Pumpen aus Wallenhorst.

Das Projekt in Zahlen
Mit dem pesConcept-Modell finanziert sich die Sanierungsmaßnahme quasi von selbst: Die Mietkosten liegen nämlich stets unter den Einsparungen durch den energieeffizienten Betrieb der neuen Pumpen. Bilanzneutral und ohne Einfluss auf die Liquidität des Unternehmens. Unterm Strich spart der Pumpentausch bei den Wirtschaftsbetrieben NSH Borkum Kosten ein und reduziert die CO2-Emissionen im Gezeitenland:

Zahl der Pumpen: 28 Alpha2 und 11 Magna3
Energieeinsparung: 26.149 kWh pro Jahr
Kosteneinsparung: 4.362,75 Euro pro Jahr
CO2-Einsparung: 13.780 kg/CO2 pro Jahr (Emissionsfaktor: 527 g/kWh)

Staatliche Förderung
Um die Energiewende zu forcieren, fördert die Bundesregierung den Austausch von Heizungspumpen oder Warmwasserzirkulationspumpen, die älter als zwei Jahre sind, gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe mit 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten. „Das heißt in jedem einzelnen Fall, dass sich die Amortisationszeit um ein Drittel reduziert“, betont Olaf Behrendt, Vertriebsleiter der pesContracting GmbH. Es gilt ein Förderhöchstbetrag von 25.000 Euro pro Antrag. Beim Projekt Gezeitenland förderte die BAFA den Pumpentausch im Rahmen der Initiative „Heizungsoptimierung“ mit 7.100 Euro.

Für die Wirtschaftsbetriebe ergibt sich daraus eine besonders positive Schlussrechnung – energieeffizient, umweltfreundlich und finanziell vorteilhaft: Sie sparen monatlich 363 Euro, müssen dafür jedoch nur eine monatliche Rate von 331 Euro aufwenden.

State of the art: Pumpen von Grundfos
Die Hocheffizienz-Heizungspumpen von Grundfos definieren in ihrem jeweiligen Segment Benchmarks. „Die moderne Technologie bildet natürlich die Grundlage unseres Pumpen-Energiespar-Concepts“, erläutert Olaf Behrendt. Die im Gezeitenland eingesetzte Alpha2 ist eine elektronisch geregelte Niedrig-Energiepumpe. Dank einer Kombination aus Frequenzumrichter, Permanentmagnettechnologie und kompakter Statorbauweise spart die Grundfos Alpha2 im Vergleich zu ungeregelten Pumpen bis zu 80 Prozent an Energie. Auch bei der Magna3 (konzipiert für größere Umwälzleistungen) kommt ein Permanentmagnet-Motor zum Einsatz; die Bauteile sind so optimiert, dass Verluste durch Wirbelströme, Stromfluss und Reibung so gering wie möglich gehalten werden. Dadurch können sich die Betreiber des Gezeitenlandes noch über einen weiteren Vorteil freuen: Aufgrund der fortgeschrittenen Technik von Grundfos bieten die pesConcept-Umrüstungsprojekte eine Gewährleistung von fünfeinviertel Jahren.

Weitere Informationen unter http://pesconcept.de/

Die pesContracting GmbH hat sich seit 2014 auf den Austausch alter Pumpensysteme gegen moderne, energieeffiziente Pumpentechnik spezialisiert. Mit dem speziell entwickelten Energieeinspar-Konzept pesConcept ermöglicht das Unternehmen eine Umrüstung ohne Investitionskosten für die Betreiber. Mit Hilfe verschiedener Finanzierungsmodelle können Kunden sofort von den Energieeinsparungen profitieren – bilanzneutral und ohne Risiko. In enger Zusammenarbeit mit Industrie und qualifizierten Fachbetrieben realisiert die pesContracting GmbH nach individuellem Kundenbedarf die Planung und Umsetzung von entsprechenden Projekten. Mit dem Vertrieb hocheffizienter Pumpensysteme erzielt das pesConcept eine sofortige Reduktion der Gesamtenergiekosten. Zudem schafft der Einsatz moderner Pumpen eine projektbezogene CO2-Ersparnis von mehreren Tonnen jährlich.

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Energieverbrauch in der Industrie legt leicht zu

Maßnahmen zur Effizienzverbesserung Gebot der Stunde

Energieverbrauch in der Industrie legt leicht zu

Grafik: wolf.eu (No. 5953)

sup.- Energetische Sanierungen im industriellen Sektor sind gegenwärtig eine der wichtigsten Herausforderungen. Welche Bedeutung Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz im verarbeitenden Gewerbe haben, belegen die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Danach lag der Energieverbrauch in der deutschen Industrie mit insgesamt 4.071 Petajoule im Jahr 2016 um 1,4 Prozent über dem Vorjahr. Trotz aller bereits eingeleiteten Schritte zur Energieeinsparung stiegen dabei vor allem die Verbrauchsdaten zur rein energetischen Verwendung, also beispielsweise zur Strom- und Wärmeerzeugung. Hier kam es zu einem Plus von 4,9 Prozent. Ein Grund dafür liegt nach den Ergebnissen der jährlich durchgeführten Erhebung in der jeweils unterschiedlichen und schwankenden Intensität, mit der die einzelnen Branchen zum Klimaschutz beitragen. Während die rein energetische Nutzung beispielsweise im Maschinenbau aktuell um 17 Prozent sank, stieg sie gleichzeitig in der chemischen Industrie um 11,5 Prozent an.

Nach diesen Zahlen, die auf den Verbrauchsdaten von rund 45.000 Betrieben basieren, darf es bei der Energiewende kein Ausruhen auf dem bislang Erreichten geben. Will Deutschland seine Klimaziele nicht verfehlen, müssen die Initiativen von Unternehmen und Gewerbebetrieben zur Minderung des Energieverbrauchs konsequent ausgebaut werden. Handlungsbedarf besteht vor allem bei den technischen Anlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme, Raumwärme, Warmwasser und Kühlung, die einen Großteil des jährlichen Energiebedarfs verursachen. In all diesen Bereichen lässt sich nach Angaben der Experten des Heizsystem-Spezialisten Wolf der Brennstoffverbrauch durch zeitgemäße Hocheffizienz-Anlagen und durch die Einbeziehung regenerativer Energiekonzepte nachhaltig senken (www.wolf.eu). Dabei kommt der Solarthermie sowie Wärmepumpen zur Nutzung der Umgebungstemperaturen in Luft, Wasser und Erdreich eine wichtige Rolle zu. Blockheizkraftwerke, die mit Biogas betrieben werden, helfen ebenfalls, den Anteil erneuerbarer Energien bei der Wärmeerzeugung auszubauen. Und auch beim Einsatz fossiler Brennstoffe wie Gas oder Heizöl kann eine Sanierung der Wärmeerzeuger die Energieeffizienz der betrieblichen Abläufe optimieren. Informationen zu zielführenden Maßnahme-Varianten und zu staatlichen Förder-Optionen lassen sich über das Internet-Portal www.deutschland-machts-effizient.de des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie recherchieren.

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Nachhaltiger Kakaoanbau pro Walderhalt

Effektive Maßnahme zum Klimaschutz

Nachhaltiger Kakaoanbau pro Walderhalt

Foto: Fotolia / nomadphotographs (No. 5925)

sup.- Das wirksamste Mittel im Kampf gegen den Klimawandel ist Experten zufolge die Verringerung von Emissionen bedingt durch Waldrodungen, eine verstärkte Aufforstung sowie gute agrarische und ökologische Praktiken. Die Ausdehnung landwirtschaftlicher Flächen ist für ca. 70 Prozent der weltweiten Entwaldung verantwortlich. Sie stellt die größte Bedrohung für das wichtigste Ökosystem, den Waldbestand in den Tropen dar. Zu den maßgeblichen Zielen der anerkannten Rohstoffinitiative „Forum Nachhaltiger Kakao“ gehört deshalb das Anliegen, eine nachhaltige Wertschöpfungskette Kakao zu erreichen, in der Entwaldung mittelfristig keine Chance mehr hat.

Nachhaltiger Kakaoanbau umfasst dabei die drei Säulen Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit. Keine dieser Säulen kann allein langfristig Erfolg sichern. Intention der Multistakeholder-Initiative von Bundesregierung, Zivilgesellschaft, Industrie und Handel ist es deshalb, die Lebensumstände der Kakaobauern zu verbessern durch Qualitäts-, Ertrags- und damit Gewinnsteigerung der Ernte bei gleichzeitiger Schonung der natürlichen Ressourcen und der Biodiversität in den tropischen Anbauländern. Die Vermittlung von intensiven Schulungs- und Trainingsprogrammen vor Ort ist hierzu ein wesentlicher Baustein der Aktivitäten des Forums.

Damit die Kakaobauern in besseres Pflanzgut und die Gestaltung walderhaltender Landschaften investieren können, brauchen sie höhere Margen für ihre Ernte. International anerkannte Zertifizierungs-Systeme für nachhaltig angebaute Rohstoffe schaffen hierfür eine wichtige Voraussetzung. Deshalb arbeitet das „Forum Nachhaltiger Kakao“ eng zusammen mit standardsetzenden Vereinigungen wie Fairtrade und Rainforest Alliance. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Unternehmen aus Industrie und Handel, die sich für zertifizierten und damit teureren Kakao entscheiden, auch in der Tat einen sinnvollen Beitrag pro Walderhalt und damit auch für den Klimaschutz leisten. Gleichermaßen gilt dies natürlich für die Konsumenten, die beim Kauf von Schokoladenprodukten Wert auf das Qualitätskriterium Nachhaltigkeit legen und deshalb bereit sind, entsprechend höhere Preise zu akzeptieren.

Die Aussichten für verantwortungsbewusstes Einkaufsverhalten bei Schokoladenware werden kontinuierlich besser: Mittlerweile stammen bereits 57 Prozent des von den Mitgliedern des Forums ( www.kakao-forum.de) verwendeten Kakaos aus nachhaltig zertifizierten Anbaugebieten. Einige Firmen mit Vorreiterfunktion wie Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestle wollen bis spätestens zum Jahr 2020 sogar ausschließlich nachhaltig produzierten Kakao verwenden.

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Klimapolitische Forderungen an Jamaika-Verhandler

Viebrockhaus für Klimaschutz und Energiewende

Klimapolitische Forderungen an Jamaika-Verhandler

Energiewende ist bei Viebrockhaus schon Wirklichkeit.

Harsefeld, 9. November 2017

Viebrockhaus ruft in einer breiten Allianz von 52 großen und mittelständischen Unternehmen sowie Unternehmensverbänden die Parteien in den Sondierungsgesprächen auf, den Klimaschutz zur zentralen Aufgabe der künftigen Bundesregierung zu erklären. Die Unternehmen fordern in ihrem jetzt veröffentlichten Appell, Klimaschutz und Energiewende sowie die Umsetzung des Klimaschutzplans 2050 zum Modernisierungsprogramm für Deutschland zu machen.

„Eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz ist eine große Chance für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft“, heißt es in der auch von Viebrockhaus unterzeichneten Erklärung. „Die kommende Regierungskoalition sollte darum die Geschwindigkeit der Transformation hin zur treibhausgasneutralen Wirtschaft erhöhen und hierzu die enge Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnern suchen.“ Mit Hilfe kluger staatlicher Rahmensetzungen könne auch die im internationalen Wettbewerb stehende energieintensive Industrie ihre Transformation vorantreiben und dabei ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten.

Keine fossilen Brennstoffe bei Viebrockhaus
Bei Viebrockhaus werden diese Ziele des Klimaschutzes und der Energiewende schon lange umgesetzt. Bereits seit 2007 werden alle Häuser des Unternehmens mit modernen Wärmepumpensystemen ausgestattet. Die Beheizung und Warmwasserbereitung erfolgt also nur noch mit erneuerbaren Energien, auf fossile Brennstoffe wie Öl und Gas wird seitdem komplett verzichtet.

Viebrockhäuser mit 0,00-Euro-Energiekosten-Garantie
Außerdem kommt der KfW-Effizienzhaus-Standard 40, der bei Viebrockhaus seit Januar 2016 der Mindeststandard ist, einer „Wärmwende“ gleich. Er bedeutet, dass die Häuser aufgrund der hervorragenden Gebäudehülle kaum noch Energie verbrauchen und Wärmeverluste extrem gering sind. Der noch bessere und von Viebrockhaus favorisierte KfW-Effizienzhaus-Standard 40 Plus geht sogar noch weiter: Er ist die „Wärmewende inklusive der Energiewende“. Denn hier wird nicht nur wenig verbraucht, sondern die benötigte Energie auch noch weitgehend selbst produziert. Hocheffiziente Photovoltaikanlagen stellen den Sonnenstrom her und ein intelligentes Energiemanagementsystem speichert Energie für den Verbrauch in sonnenarmen Stunden in einer Lithium-Ionen-Hausbatterie. Der zu erzielende Eigenstromverbrauch liegt dann bei knapp 70 Prozent. Das bedeutet konkret: Die Energie für Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung wird in diesen Häusern komplett selbst produziert. Dies garantiert Viebrockhaus mit der „0,00-Euro-Energiekosten-Garantie“, die im Upgrade vom KfW-Standard 40 auf den KfW-Standard 40 Plus im Paketpreis enthalten ist.

Unternehmen mit insgesamt mehr als 450.000 Beschäftigen in Deutschland
Zusammen bringen die Unternehmen, die die Klimaschutzerklärung unterzeichnet haben, mehr als 450.000 Beschäftige alleine in Deutschland und einen globalen Umsatz von über 350 Mrd. EUR (mehr als der deutsche Bundeshaushalt 2017) auf die Waage. Koordinatoren der Erklärung sind die Unternehmensverbände Stiftung 2° und B.A.U.M. sowie die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch.

Zeichner der Erklärung sind in Deutschland aktive Großunternehmen, größere Mittelständler und Verbände aus einer erheblichen Bandbreite von Branchen, darunter 6 DAX-30-Konzerne und viele bekannte Namen. Auch energieintensive Industrieunternehmen und Kohlekraftwerksbetreiber unterstützen den Appell. Viele der zeichnenden Unternehmen sind keine unmittelbaren Gewinner der Dekarbonisierung oder Energiewende. Die Zeichner sind jedoch bereit, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Die Erklärung in Deutsch: www.germanwatch.org/de/14633
Die Erklärung in Englisch: www.germanwatch.org/en/14634

Die 52 Zeichner der Erklärung:
adidas Group | AIDA Cruises | Alfred Ritter GmbH & Co. KG | Alba Group | ALDI SÜD | Alnatura | Baufritz | Bausparkasse Schwäbisch Hall | CEWE | DAIKIN Airconditioning Germany | Deutsche Börse | Deutsche ROCKWOOL | Deutsche Telekom | Deutsche Wohnen | elobau | EnBW | ENTEGA | E.ON | EPSON Deutschland | EWE |Gegenbauer Holding | GLS Bank | Hermes Germany | HOCHTIEF | Interseroh | ista International | IWAN BUDNIKOWSKY | Lebensbaum | LR Facility Services | Max Bögl | Metro | Natur-strom | Nestle Deutschland | Otto Group | Papier- und Kartonfabrik Varel | PUMA | SAP| Schneider Schreibgeräte | Schüco International KG | Siemens | Sparda-Bank München| Stadtwerke München | Stadtwerke Tübingen | Tchibo | Triodos Bank | VAUDE | Trianel| Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV) | Viebrockhaus AG | WALA | Wilkhahn | Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V (ZVEI)

Weitere Informationen bei Viebrockhaus unter Tel.: 0800 8991000 sowie www.viebrockhaus.de

In einem Viebrockhaus verbinden sich solides Handwerk und modernste Technik zu einem wohnlichen und zukunftsfähigen Zuhause. 1954 – vor über 60 Jahren – von Maurermeister Gustav Viebrock in Harsefeld gegründet, ist aus dem Unternehmen unter der Führung von Andreas Viebrock seit 1984 einer der größten Massivhaushersteller Deutschlands geworden. Seit September 2014 leitet sein Sohn Dirk Viebrock das Unternehmen. Über 30.000 Bauherren haben bereits mit Viebrockhaus ihren Traum von den eigenen Wänden verwirklicht. Das Unternehmen baut ausschließlich in den KfW-Effizienzhaus-Standards 40 und 40 Plus.

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Energieforum: Bayernwerk lädt Betreiber dezentraler Stromerzeugungsanlagen zum Dialog nach Regensburg ein

Energieforum: Bayernwerk lädt Betreiber dezentraler Stromerzeugungsanlagen zum Dialog nach Regensburg ein

(Mynewsdesk) Bayernwerk-Chef Reimund Gotzel: „Regenerative Entwicklung in Bayern ist ein Meilenstein für regionalen Klimaschutz“Regensburg. Sechs Millionen Bayern versorgen sich an rund 400 Stunden im Jahr zu 100 Prozent aus regenerativer Energie. Was für viele nicht vorstellbar ist, ist im Netz des Bayernwerks schon länger Realität. Ausschlaggebend für diesen Paukenschlag der Energiezukunft sind rund 270.000 dezentrale Erzeugungsanlagen, die mit einer Leistung von rund zwölf Großkraftwerken 85 Prozent der Fläche Bayerns zum Regenerativland werden lassen. Betreiber dezentraler Einspeiseanlagen hat das Bayernwerk am Mittwoch zum Dialog zu einen Energieforum in die Regensburger Continental-Arena eingeladen.

„Der Klimaschutz steht durch die UN-Klimakonferenz in Bonn aktuell weltweit im Fokus. Umgesetzt wird Klimaschutz aber lokal. Eine Tonne CO2 ist eben überall auf der Welt eine Tonne CO2. Die regenerative Entwicklung in Bayern ist ein regionaler Meilenstein für den Klimaschutz“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Bayernwerk AG, Reimund Gotzel, beim Energieforum des Unternehmens, zu dem Betreiber dezentraler Erzeugungsanlagen eingeladen waren.

270.000 regenerative Anlagen bringen laut dem Bayernwerk-Chef die Netzregion des Bayernwerks bei Erneuerbarer Energie in eine Spitzenposition. Gotzel: „In Summe ist das eine immense regenerative Energiequelle, die grünen Strom für das Netz des Bayernwerks bereitstellt.“ Damit sei ein großer Schritt in die Energiezukunft getan. „Was vor sieben oder acht Jahren für uns alle als Neuland so richtig begann, ist heute eine erste, große, gemeinsame Erfolgsstory der bayerischen Energiewende“, so Reimund Gotzel.

Die Entwicklung dorthin sei eine Mammutaufgabe gewesen und habe sowohl Betreiber wie auch das Bayernwerk stark gefordert. Die Anlagenbetreiber seien aufgrund begrenzter Netzkapazitäten durch gesetzliche Vorgaben immer mehr in die Verantwortung für den Erhalt der Netzstabilität genommen worden. Das Bayernwerk habe den immensen Zuwachs an dezentraler Einspeiseleistung mit Netzausbau und der Entwicklung intelligenter Komponenten zur Netzsteuerung intensiv begleitet. Zudem habe das Unternehmen mit der Sicherung der Netzstabilität bei stark schwankender dezentraler Einspeisung in die unteren Netzebenen eine neue Rolle übernommen.

Mit den Betreibern von Erzeugungsanlagen sei in den letzten Jahren eine neue Kundengruppe herangewachsen, die immer mehr ins Zentrum der Energiezukunft rücke. „Der Kunde gestaltet die Energiezukunft vor Ort mit. Er nutzt künftig die ganze Bandbreite des Energiesystems. Erzeugungsanlagen werden mit Speichersystemen gekoppelt. Der Netzkunde von morgen ist Konsument, Erzeuger und stellt seine erzeugte Energie und seine Speicherkapazitäten am Markt zur Verfügung. Auch E-Mobilität kommt immer mehr als Teil des Energiesystems ins Spiel. Und beim Kunden läuft alles zusammen. Energienutzung, Energieerzeugung, Speicherung und Mobilität. Digitalisierung und Innovation schaffen neue Möglichkeiten und sind die Treiber hin zu einer echten Energiewende am Strom-, Wärme- und Mobilitätsmarkt“, so Reimund Gotzel.

Die Gestaltung der Energiezukunft in der Region ist nach den Worten Gotzels damit eine gemeinsame Sache von engagierten Kunden auf der einen und der Bayernwerk-Gruppe auf der anderen Seite. Das Energieforum diene auch dazu, im Austausch mit Anlagenbetreibern über mögliche Schritte der Energiezukunft zu diskutieren. In einer Vortragsreihe erhielten die Teilnehmer des Forums Informationen und Impulse zu den Möglichkeiten der Energiezukunft und zu neuen Technologien rund um Speichersysteme und Smart Meter.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Bayernwerk AG

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Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG unterstützt Privathaushalte, Gewerbebetriebe und Kommunen mit einem umfangreichen Angebot an Energielösungen. Gemeinsam mit seinen Tochterunternehmen bietet das Bayernwerk seinen Kunden Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Strom- und Gasnetze, Straßenbeleuchtung, E-Mobilität, dezentrale Energieerzeugung, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Rund 2.900 Mitarbeiter der Bayernwerk-Gruppe geben Tag für Tag ihr Bestes um den Kunden des Bayernwerks die Energielösungen zu bieten, die sie brauchen.

Als langjähriger Partner steht das Unternehmen rund 1.200 Kommunen bei der Energiewende vor Ort zur Seite. Das gesellschaftliche Engagement für die bayerischen Regionen ist eines der Markenzeichen des Bayernwerks. Das Unternehmen engagiert sich nachhaltig für Schule und Jugend, Tradition und Kultur, Soziales, Ökologie sowie den Breitensport. 

Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk AG ist eine 100-prozentige Tochter des E.ON-Konzerns.

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TBA21-Academy kuratiert hochkarätige Konferenz zum Schutz der Ozeane im Bonner Kunstmuseum

Zur COP 23, am 10.11.2017 – ganztägig: Open Ocean Space X COP23

TBA21-Academy kuratiert hochkarätige Konferenz zum Schutz der Ozeane im Bonner Kunstmuseum

TBA21-Academy – „Open Ocean Space X COP23“ Motiv (Bildquelle: TBA21-Academy)

Die vom 06.-17. November stattfindende COP 23 in Bonn steht im Zeichen der Implementierung des Paris Abkommens von 2015, der Umsetzung der Klimaziele. Zur speziellen Thematik der Ozeane kuratiert die TBA21-Academy unter der Leitung von Francesca von Habsburg die ganztägige Konferenz „Open Ocean Space X COP23“. Das Tagesprogramm verbindet Wissenstransfer und Dialog unter Mitwirkung hochkarätiger Vertreter aus Wissenschaft, Naturschutz und Kunst mit intensiven Workshops ergänzt um Filmvorträge und Musikdarbietungen. „Open Ocean Space X COP23“ der Thyssen-Bornemisza Art Contemporary Academy findet am 10.11.2017 im Auditorium des Bonner Kunstmuseums statt. Weitere Informationen unter www.openoceanspacexcop23.org

Francesca von Habsburg, Gründerin und Vorsitzende von Thyssen-Bornemisza Art Contemporary: „Es ist zwingender denn je, die Errungenschaften in Wissenschaft und Forschung offen zu teilen, um einen ganzheitlichen Ansatz für die Menschheit im Umgang mit dem Klimawandel zu definieren“. Im Einsatz für den Erhalt der Weltmeere zeigt „Open Ocean Space X COP23“ exemplarisch auf, wie ein interdisziplinärer Wissensaustausch neue Ansätze entstehen lassen kann.

Francesca von Habsburg startet die Konferenz mit Einblicken in ihre eigene Umweltschutz-Historie und wie Kunst dazu beiträgt, die Belastung der Weltmeere in aller Offenheit zu erkennen. Im Anschluss folgen Vorträge und Filmsequenzen zum Thema „Erschaffung einer Bewegung vom Einzelnen zur Organisation“. Hierbei wird untersucht, wie beispielhaftes Engagement weltweite Bewegungen beeinflusst und wie globale Kampagnen lokale Gegebenheiten besser berücksichtigen. Dazu referieren der renommierte Künstler Armin Linke, die Sozialunternehmerin und Gründerin von Loving Islands Litia Kirwin, das Oberhaupt der Provinz Totoya Roko Sau (Fiji), außerdem die junge Klimaaktivistin Yugratna Srivastava und der Jugendbotschafter der Alligator Head Foundation J. Wayne.

Weiterer Schwerpunkt von „Open Ocean Space X COP23“ bildet der Kontext: „Ist Naturschutz eine neue Form des Kolonialismus?“. Dabei wird kritisch hinterfragt, inwieweit sich Umweltpolitik auf sensible Ökosysteme auswirkt – insbesondere dabei auf die Lebensräume von Kolonialismus geprägter indigener Völker. Den Abschluss macht „Die Möglichkeiten einer Insel“, eine Auswahl an Kunstfilmen, die Ursache, Ausdehnung und Wirkung von planetarer Zerstörung zeigen. Betrachtet werden dabei insbesondere Öl und Wasser als physisch, wirtschaftlich und sozial verbindende wie auch trennende Kräfte.

Veranstaltungsort: Kunstmuseum Bonn (Auditorium), Friedrich-Ebert-Allee 2, D-53113 Bonn
Datum: Freitag, 10.11.2017
Dauer: 10:30 – 17:00 Uhr

Teilnehmer „Open Ocean Space X COP23“:
Teilnehmer und Vortragende sind unter anderem Thyssen Bornemisza Art Contemporary (TBA21) Gründerin and Executive Producer Francesca von Habsburg; TBA21-Academy Director Markus Reymann; Yugratna Srivastava (Pant-for-the-Planet, COY13); Paramount Chief of the Lau Islands, Chief Roko Sau; der Künstler Armin Linke; Alligator Head Foundation Chair Dee Kyne; Alligator Head Foundation Youth Ambassador Wayne J; Loving Islands Founder Litia Kirwin; ARTPORT_making waves Gründerin und Executive Director Anne-Marie Melster; Filmemacherin Lisa Rave.

Open Ocean Space X COP 23 wurde in Zusammenarbeit mit Anne-Marie Melster von ARTPORT_making waves entwickelt und ist offizieller Klimapartner der UNFCCC, der fidschianischen Präsidentschaft der COP23, des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und der Stadt Bonn.

Die von Francesca von Habsburg gegründete TBA21-Academy führt Künstler, Wissenschaftler und Vordenker auf Expeditionen kollaborativer Entdeckungen. Mission ist es, ein tieferes Verständnis des Ozeans aus der Perspektive der Kunst zu fördern und kreative Lösungen für seine dringendsten Probleme zu schaffen. Die hochseetaugliche Akademie beauftragt interdisziplinäre Forschung, die das Engagement katalysiert, neues Wissen und künstlerische Produktion anzuregen. Das 2011 gegründete Nonprofit-Programm basiert auf dem Glauben an die Macht der Interdisziplinarität und an die Fähigkeit der Künste als Basis für Kommunikation, Veränderung und Handeln.

Kontakt
Thyssen-Bornemisza Art Contemporary Privatstiftung
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Köstlergasse 1
1060 Wien
+43 1 513 98 56-0
media@tba21.org
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Klimapolitik tritt auf der Stelle? – Jetzt aktiv werden!

Klimadetektive in der Schule

Klimapolitik tritt auf der Stelle? - Jetzt aktiv werden!

(NL/5790011385) Das ganze große Klima-Thema in die Schule holen und dabei nicht resignieren, wenn die Klimaschutzpolitik mal wieder auf der Stelle tritt. Gemeinsam Energiefresser aufspüren oder dem Papierverbrauch und der Pausenversorgung auf den Grund gehen. Ideen für eine umwelt- und klimagerechte Schule entwickeln und sie auch umsetzen. Und dabei Wissen bzw. Kompetenzen aus dem Fachunterricht vertiefen… Das ist die Idee der Aktion Klimadetektive in der Schule, welche sich an die Klassenstufen 5-10 richtet.

Die jetzt erschienene 3. Auflage der gleichnamigen Broschüre enthält dafür Arbeitsanleitungen und Praxisbeispiele aus Schulen sowie als Dateien auf einer CD die Checklisten für den Klimacheck.

Der Klimacheck ist modular aufgebaut, d.h. es gibt mehrere Themen, die unabhängig voneinander bearbeitet werden können. Jedes Thema ist einer Klassenstufe und den jeweils passenden Fächern zugeordnet. Die Klassenstufe 5-6 untersucht demnach die anschaulichen und greifbaren Bereiche des Schulbetriebs: den Papierverbrauch, die Abfallentsorgung und das Schulgelände. Die Klassenstufe 7-8 wendet sich dem Verkehr, dem Wasser und der Pausenversorgung zu. Die ältesten Schüler durchleuchten den technisch anspruchsvollen Bereich der schulischen Energiewirtschaft. Die Untersuchungsergebnisse können zu einer CO2-Bilanz der Schule zusammengeführt werden und als Grundlage für sinnvolle Klimaschutzaktivitäten dienen.

Die vom Umweltbüro Nord e.V. herausgegebene Broschüre wird von der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. und dem Bundesverband Klimaschutz e.V. unterstützt. Das Alfred-Wegener Institut. Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, die Allianz Umweltstiftung, der BINE Informationsdienst (FIZ Karlsruhe GmbH, Büro Bonn), die co2online gemeinnützige GmbH und Germanwatch e.V. haben aktuelle Info- und Lehrmaterialien bereitgestellt, welche sich ebenfalls auf der CD befinden.

Tilman Langner: Klimadetektive in der Schule III. erweiterte Auflage 2017. 72 Seiten. Umweltbüro Nord e.V. Stralsund (Hrsg.). ISBN 978-3-00-057686-7. Preis: 10,00 zuzüglich Versandkosten.

www.umweltschulen.de/klima

Informationen zum Herausgeber dieser Presseinformation
Das Umweltbüro Nord e.V. ist ein gemeinnütziger Umweltverein mit Sitz in der Hansestadt Stralsund. Es wurde 1997 gegründet. Mit unseren Projekten und Dienstleistungen wollen wir umweltgerechtes Lehren, Lernen und Handeln ermöglichen. Wir entwickeln umweltpädagogische Materialien für Kitas und für Schulen so etwa die Umweltkisten für Kitas und Grundschulen sowie die Materialien zur Aktion Klimadetektive in der Schule. Wir stellen Referenten für die Umweltbildung, z.B. für Projekttage in Schulen. Wir unterstützen kommunale Klimaschutzprozesse mit den Mitteln der Bildung und Öffentlichkeitsarbeit. In der Umweltbibliothek Stralsund sammeln wir Materialien zu fast allen Fragen des Umweltschutzes und zur Umweltbildung. www.umweltschulen.de/umweltbuero/

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Begleitende Kunstaktionen zur COP23 bringen Bürger in Interaktion zu Klima- und Umweltschutz

Rund um das Kunstmuseum Bonn vom 06.-17. November 2017

Begleitende Kunstaktionen zur COP23 bringen Bürger in Interaktion zu Klima- und Umweltschutz

Beispiel Kunstaktionen zur COP21 in Paris (Bildquelle: Benoît Zacchi)

Vom 06.-17. November 2017 findet in Bonn die 23. Weltklimakonferenz statt. Begleitet wird die COP23 von mehreren interaktiven Kunstaktionen unter Mitwirkung hochkarätiger Künstler aus aller Welt. Bürger und Besucher werden darüber für mehr persönlichen und gesellschaftlichen Klima- und Umweltschutz inspiriert. Das Programm wird organisiert von dem Kunstnetzwerk ARTPORT_making waves in Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn, dem UNFCCC, der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft sowie verschiedenen Universitäten und Instituten. Das vollständige Veranstaltungsprogramm ist einsehbar unter www.artport-project.org

Anne-Marie Melster von ARTPORT: „Ziel der Kunstevents ist es, möglichst viele Besucher als Klima- und Umweltschützer zu gewinnen, indem sie die Zusammenhänge von Ernährung, Landwirtschaft, Energie und Klimawandel über einen Perspektivwechsel bewusster erfahren.“ Bekannte Fakten werden dafür in konkrete Inspirationen für eine nachhaltige Lebensweise im Sinne eines globalen Umweltbewusstseins übersetzt. Über 20 internationale Künstler sind dafür in themenrelevante Aktionen eingebunden, die als synergetische Einheit zum Nach- und Umdenken motivieren sollen:

So steht der Kunst-Workshop des mehrfach preisgekrönten Künstlers Tino Seghal unter dem Motto „Good Food“. In dessen Verlauf vermittelt er seine Sichtweise von einer weniger auf das Materielle fokussierten Haltung zum Leben und Wirtschaften. Der Workshop findet am 15. November von 15:00 bis 17.00 Uhr im Foyer des Kunstmuseum Bonn unter Beteiligung von Schülern der Bonner Bertolt-Brecht-Gesamtschule statt.

Anschließend sind Gäste und Beteiligte im Auditorium des Museums von 18:00-20:00 Uhr zu einer interdisziplinären Podiumsdiskussion eingeladen. Vor dem Hintergrund des Klimawandels wird die Frage gestellt, wie Fachleute aus diversen Disziplinen und Regionen ihre Kompetenzen für Nahrungsmittelproduktion und Konsum bündeln können und welche Rolle die Kunst hierbei spielen kann. Teilnehmer sind neben Künstlern wie Tino Sehgal u.a. die Direktorin des SeaTrust Institute USA Dr. Lynn Wilson und die junge indische Klimaaktivistin Yugratna Srivastava.

Über den gesamten Zeitraum der COP 23 präsentiert der kenianisch-englische Künstler Sam Hopkins auf dem Vorplatz des Kunstmuseum Bonn eine interaktive Installation mit dem Titel „The Ministry of Plastic“. Dabei inszeniert er eine Zukunft, in der die Ressourcen der Welt erschöpft sind. Gezeigt wird eine Sammlung von konfiszierten Plastikobjekten, Videos und Texten, anhand derer das Verantwortungsbewusstsein der Verbraucher im Umgang mit Plastik geschärft werden soll. Feierliche Eröffnung ist am 03.11.2017 um 15:00 Uhr im Foyer des Kunstmuseum Bonn.

Weitere Inspiration erwartet Besucher bei der Projektion der ARTPORT_COOL STORIES IV: Die inzwischen vierte Edition des im zweijährigen Turnus stattfindenden Videokunstwettbewerbes mit bewegenden Bildern zum Thema Nahrung und Landwirtschaft im Kontext des Klimawandels. Die Projektion ist vom 06.-17.11. wochentags von 11:00-18:00 Uhr im Rondell der Bonner Universität zu sehen.

Teilnehmende Künstler:
Tino Sehgal (Deutschland/GB), Sam Hopkins (Kenia/GB), Kunstler von COOL STORIES IV (BitteBitteJaJa), Ulu Braun/Roland Rauschmeier (Deutschland/Österreich), Lia Chaia (Brasilien), Magdalena Correa (Chile), Fernando Cortes (Honduras), Marina Fraga (Brasilien), Payal Kapadia (Indien), Bodo Korsig (Deutschland), Katja Loher (Schweiz), Lucía Madriz (Costa Rica), Danushka Marasinghe (Sri Lanka), Christian Niccoli (Deutschland), Iván Puig Domene (Mexiko), Rafael Quintas/Zel Nonnenberg (Brasilien), Abderrahmane Sissako (Mauretanien), Janaina Tschäpe (Deutschland, Brasilien, USA)

Mit freundlicher Unterstützung von innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft.

Kooperationspartner:
UNFCCC Bonn/COP23, Kunstmuseum Bonn, Stadt Bonn, SeaTrust Institute (USA), Bertolt-Brecht-Gesamtschule Bonn, IASS (Potsdam), Alanus Hochschule, Universität Bonn, Plant-for-the-Planet, Forum Internationale Wissenschaft Bonn, Kunsthochschule fur Medien Köln, Kulturradio WDR 3

ARTPORT_making waves ist eine internationale Kuratorenplattform. Seit 2006 wurden weltweit zahlreiche interdisziplinäre Kunstprojekte mit dem Fokus Klimawandel und Nachhaltigkeit federführend in Zusammenarbeit mit der UNO, Regierungen, Schulen, Universitäten, Museen und Festivals organisiert. ARTPORT ist damit erfolgreicher Pionier und Initiant für Kooperationen in Kunst, Wissenschaft, Bildung und Politik. Ziel ist ein öffentlicher Dialog zur Sensibilisierung gesellschaftlich relevanter Themen zur Einleitung oder Verstärkung positiver Veränderung. ARTPORT fördert dazu mittels themenorientierter Ausstellungen, Filmproduktion, Wettbewerben, Workshops, Konferenzen und kulturellen Veranstaltungen das Bewusstsein für den Klimawandel sowie dessen Ursachen und Folgen.
ARTPORT_making waves wurde 2006 gegründet und hat seinen Ursprung in New York und Valencia. Das inzwischen internationale Kunstnetzwerk hat die Struktur eines gemeinnutzigen Vereins in Deutschland, Frankreich, Spanien und der Schweiz; in den USA steuerlich gesponsert von der NYFA.

Kontakt
ARTPORT_making waves e. V.
Anne-Marie Melster
Leipziger Strasse 35
60487 Frankfurt am Main
0033-782 57 38 58
anne-marie.melster@artport-project.org
http://www.artport-project.org

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Laubengang sei Dank

Balco Access: Effektiver Klimaschutz für Laubengänge

Laubengang sei Dank

Access-System von Balco: Auf Wunsch lassen sich Fensterscheiben auch manuell öffnen. (Bildquelle: Balco Balkonkonstruktionen GmbH)

Energieeffizienz und Rauchabzug im Brandfall: Beiden Anforderungen wird Balco Access im besonderen Maße gerecht. Denn das Verglasungssystem für Laubengänge sorgt für einen effektiven Klima- und Bauteilschutz – und öffnet sich bei einem eventuellen Feuer und bei Rauchentwicklung automatisch. Zugleich lassen sich die Fenster auch manuell öffnen. Das Verglasungssystem eignet sich nicht nur zur Aufwertung von Bestandsimmobilien, sondern auch für den Neubau.

Laubengänge dienen vor allem der Erschließung vieler kleiner Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau und wurden insbesondere zur Zeit der Industrialisierung als Zugangsform gewählt. Vermehrt kommen sie auch heute wieder als zusätzliche Frei- und Gemeinschaftsfläche zum Einsatz, die den nachbarschaftlichen, sozialen Austausch in den Vordergrund stellt. Die zeitgemäße Gestaltung spielt – sowohl im Neubau als auch in der Sanierung – eine zentrale Rolle. Bauphysikalische Aspekte der Energieeffizienz und des Brandschutzes stehen dabei im Fokus von Architekten, Investoren und Bauherren.

Eine effektive Lösung, die den aktuellen Anforderungen Rechnung trägt, bietet Balco jetzt mit dem Access-System an. Die Verglasung des Laubengangs bildet eine klimatische Pufferzone, in der die kalte Luft aufgewärmt wird, bevor sie in die Wohnung gelangt. Heizkosten können auf diese Weise verringert werden. Da Regen, Schnee und Kälte ausgeschlossen werden, bleiben Laufwege und Bauteile geschützt. Wartungs- und Unterhaltskosten werden somit verringert. Zugleich bedeutet dies, dass ein trockener, sicherer Zugang zur Wohnung ermöglicht wird. Denn insbesondere in Wintermonaten stellt Wasser in ungeschützten Laubengängen oftmals eine Rutschgefahr dar. Dieses Risiko wird durch die Verglasung ausgeräumt.

Sicherheit im Brandfall
Kommt es zu einem Feuer, stellt die Rauchentwicklung meist die größte Gefahr für die Hausbewohner dar. Im Brandfall öffnen sich die Scheiben des Access-Systems automatisch und ermöglichen dadurch einen Rauchabzug, sodass Fluchtwege besser zu erkennen sind und die Arbeit von Rettungsmannschaften der Feuerwehr erleichtert wird. Das automatische Öffnen basiert auf einer durchdachten Kettenreaktion: Ausgelöst durch die Rauchentwicklung senden die im Deckenbereich des Laubengangs montierten Rauchmelder Signale an die Elektromagneten in den jeweiligen Fensterabschnitten. Der Kontakt der Magneten wird getrennt; eine verborgene Seilkonstruktion schiebt die Fenster automatisch zur Seite. Darüber hinaus lassen sich auf Wunsch vier der fünf Fensterscheiben in jedem Abschnitt auch manuell öffnen. Hierzu reicht ein leichter Druck auf den Fensteröffner. Dank des stabilen Handgriffs und des geringen Rollwiderstands der Scheiben ist dies auch im Alltag – beispielsweise zum Lüften – sehr leicht.

Leicht und designorientiert
Wie alle Verglasungssysteme von Balco besteht auch das Access-System aus einer vorgefertigten Grundkonstruktion aus Aluminium. Das leichte und wartungsfreie Metall sorgt für ein niedriges Gesamtgewicht und eine lange Lebensdauer des Systems. Erhältlich ist es als Variante mit Laufschiene auf der Absturzhöhe, mit oder ohne Sichtgurt aus Klarglas oder als Version mit niedrigem Brüstungselement und zusätzlichem Handlauf als Absturzsicherung. Ein hoher Glasanteil trägt dazu bei, dass das System mit der Fassade verschmelzt und einen einheitlichen architektonischen Gesamteindruck erzeugt.

Weitere Informationen erhalten Architekten, Investoren und Bauherren direkt bei Balco – per E-Mail (balco@balco.de), Telefon (030 634 998 25) oder im Internet unter www.balco.de.

Die Balco Balkonkonstruktionen GmbH mit Sitz in Berlin ist Spezialist für die Planung und den Bau von Balkonsystemen. Als Tochter der schwedischen Balco AB vertreibt das Unternehmen das gesamte Produktspektrum – von offenen Balkonen mit Geländer über Balkonverglasungen bis hin zu verglasten Laubengängen. Mit der Entwicklung und Realisierung hochwertiger und zugleich energieeffizienter Lösungen trägt es zur Fassadenaufwertung von Wohngebäuden bei. Balco beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und ist seit 1994 auf dem deutschen Markt aktiv.

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