Tag Archives: KMU-Berater

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Umfrage zur Digitalisierung: Haben Unternehmen und Berater ihre Hausaufgaben gemacht?

Die Herausforderungen der Digitalen Transformation: Wie gut sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und deren Beraterinnen und Berater vorbereitet?

Die Digitalisierung ist für viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein relevanter Faktor geworden – aber halten Unternehmen und ihre Beraterinnen und Berater mit dieser Entwicklung Schritt? Der Verband “ Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.“ untersucht diese Thematik jetzt mit einer Umfrage. Im Mittelpunkt stehen der Einsatz digitaler Instrumente sowie ihre Bedeutung für die Zukunftssicherung der Unternehmen. Teilnehmen am „KMU-Beratermonitor Digitalisierung“ können Unternehmensberaterinnen und -berater bis zum 28. Februar 2018 unter www.digitalisierung.kmu-berater.de.

„Vor zwei Jahren haben wir diese Umfrage zum ersten Mal durchgeführt. Damals wurde deutlich, dass viele KMU-Berater das Thema Digitalisierung in ihr Beratungsportfolio aufgenommen haben. Die Ergebnisse zeigten auch den Umfang des Beratungsbedarfs: Denn viele Kunden nahmen die Digitalisierung vor allem als Bedrohung war“, erläutert Dr. Angelika Kolb-Telieps, Vorstandsmitglied der KMU-Berater. „Wir möchten jetzt erfahren, welche Entwicklungen es in den letzten zwei Jahren gegeben hat. Auf dieser Basis wollen wir aktuelle Handlungsbedarfe identifizieren, um den Weg der Unternehmen noch zielorientierter begleiten zu können.“

Die erste Hälfte der knapp 30 Fragen befasst sich mit dem Stand der Digitalisierung in den Beratungsunternehmen selbst. Im Vergleich mit den Ergebnissen aus der Umfrage 2016 soll ermittelt werden, wie gut die Berater/innen gerüstet sind, um den Trend der Digitalisierung zu begleiten und als Pioniere Akzente zu setzen. Gefragt wird unter anderem nach Software-Tools zur Effizienzsteigerung, digitalen Arbeitsinstrumenten oder den Beratungsangeboten etwa im Bereich digitalisierte Fertigung (Industrie 4.0). Aber auch die Auswirkungen digitaler Methoden auf das eigene Geschäftsergebnis sowie den Umsatz werden angesprochen.

Die zweite Hälfte des Fragebogens konzentriert sich auf den Stand der Digitalisierung bei den beratenen Unternehmen. Im Mittelpunkt werden die Fortschritte stehen, die die Unternehmen in den letzten zwei Jahren aus Sicht der Berater/innen gemacht haben. Themen sind etwa die angebotenen digitalen Produkte oder Dienstleistungen oder der Einsatz digitaler Medien in Marketing und Akquisition. Auch die wichtigsten Hürden bei der digitalen Transformation und das Thema Datenschutz werden betrachtet.

Die Ergebnisse der Umfrage wird die „Projektgruppe Digitalisierung“ der KMU-Berater aufgreifen und in die Entwicklung eines Beratungskonzepts zur Begleitung der digitalen Transformation speziell in KMU einfließen lassen.

Über die Ergebnisse der Umfrage werden die KMU-Berater im März berichten.

www.digitalisierung.kmu-berater.de

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Internationalisierung: Erfolgsfaktoren für kleine und mittlere Unternehmen

Die Herausforderungen der Globalisierung und Internationalisierung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen im Mittelpunkt der Frühjahrstagung 2018 des Bundesverband Die KMU-Berater am 16. und 17. März in Frankfurt am Main.

Internationalisierung: Erfolgsfaktoren für kleine und mittlere Unternehmen

Die globalisierte Welt betrifft nicht nur große Unternehmen, sondern ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Chance und Risiko zugleich. Der Verband “ Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.“ stellt deshalb seine Frühjahrstagung 2018 unter die Überschrift „Internationalisierung von KMU“. Zwei Tage stellen Expertinnen und Experten Internationalisierungsstrategien, Praxisbeispiele und Handlungsempfehlungen vor. Weitere Informationen zur Tagung am 16. und 17. März 2018 in Frankfurt am Main: www.tagung.kmu-berater.de.

„Globalisierung bedeutet für jedes Unternehmen mehr Absatzmöglichkeiten. Sie kann aber auch mehr ausländische Konkurrenz bringen. Während große Konzerne auf diesen Trend gut vorbereitet sind, fehlt in mittelständischen Betrieben häufig das notwendige Know-how. KMU-Berater können diese Kompetenzlücken füllen. Dabei müssen nicht alle Internationalisierungs-Experten sein. Aber die Sensibilität für dieses Thema hilft allen Beraterinnen und Beratern und ihren Kunden. Indem sie Beratungsbedarf zur Internationalisierung erkennen, können Sie für die identifizierten Themenstellungen fachlich versierte Beraterkolleginnen und -kollegen mit ihren Kunden vernetzen und festigen so ihre eigenen Kundenbeziehungen“ sagt Vorstandsmitglied Dr. Angelika Kolb-Telieps.

Orientierung für den Umgang mit der immer stärker zusammen wachsenden Welt bieten auf der Tagung unter anderem die Wirtschaftsjournalistin Margaret Heckel mit ihrem Vortrag „Die Welt ist mein Markt: Wie sich KMUs erfolgreich internationalisieren“ und der Geschäftsführer des EO Instituts Alexander Tirpitz mit „Die Psychologie der Internationalisierung von KMU“. Weitere Themen sind zum Beispiel interkulturelle Kompetenzen, die Auswirkungen des Brexit, der Aufbau eines Netzwerks für die internationale Beratung und deutsch-chinesische Handelsbeziehungen.

Mit dem „Fishbowl“ führen die KMU-Berater ein neues Workshop-Format auf ihrer Tagung ein. Dabei sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, eigene Erfahrungen und Fragen intensiv einzubringen. Die Themen dieses Formats sind „Internationalisierung als Erfolgsfaktor von KMU“ und „Internationalisierung von KMU – so funktioniert es“.

Ergänzt wird das Programm durch einen Marktplatz, auf dem zehn beratungsnahe Dienstleister wie die Deutsche Unternehmerbörse DUB.de oder das Finanzportal Compeon den Austausch mit den Beraterinnen und Beratern suchen.

Mehr Informationen und Anmeldung unter www.tagung.kmu-berater.de.

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Großer Preis des Mittelstandes: Jetzt Unternehmen nominieren

Der „Großer Preis des Mittelstandes 2018“ bietet Unternehmen gute Möglichkeiten im Marketing und in der Unternehmensführung. Die KMU-Berater empfehlen: Unternehmen sollten sich nominieren lassen!

Großer Preis des Mittelstandes: Jetzt Unternehmen nominieren

Die Bewerbungsphase für den „Großen Preis des Mittelstandes 2018“ hat begonnen. Die 24. Auflage eines der renommiertesten Mittelstandspreise in Deutschland steht unter der Überschrift „Zukunft gestalten“. Der Wettbewerb bietet Unternehmen die Möglichkeit, eine strukturierte Standortanalyse durchzuführen, damit Auszeichnungen zu gewinnen und diese für das Marketing zu nutzen. Unterstützt wird der Wettbewerb vom Verband Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.

Die Besonderheit des Wettbewerbs: Unternehmen können sich nicht selber bewerben, sondern müssen von Dritten mit einer Begründung nominiert werden. Die Nominierungsfrist für den kommenden Wettbewerb endet am 31. Januar 2018. Nominieren können ein Unternehmen etwa dessen Lieferanten, Kunden, Berater, Kreditinstitute, Wirtschaftsförderungen oder Verbände.

Die Oskar-Patzelt-Stiftung, Trägerin des Wettbewerbs, entscheidet, ob die vorgeschlagenen Unternehmen im ersten Schritt des Wettbewerbs für die „Auswahlliste“ zugelassen werden. „Dies ist ein erster Qualitätsfilter. Unternehmen können bereits mit der Zulassung zur Auswahlliste werben“ sagt Dr. Helfried Schmidt von der Oskar-Patzelt-Stiftung. Beim Wettbewerb 2017 erreichten 4.923 Unternehmen die Auswahlliste.

Nominierte Unternehmen, die sich für eine Teilnahme am zweiten Wettbewerbs-Schritt entscheiden, bewerben sich damit um einen Platz auf der „Juryliste“. Damit treten sie ein in den Wettbewerb um einen der fünf Finalistenplätze und die drei Erstplatzierungen in 12 Wettbewerbsregionen. Im Wettbewerb 2017 erreichten 893 Unternehmen die Juryliste.

Dafür müssen die Unternehmen eine strukturierte Standortanalyse in fünf Kriteriengruppen durchführen. „Den Fragenkatalog zur Juryliste haben wir im Wettbewerb 2015 bearbeitet und daraus viele Impulse gezogen“ sagt Martin Alders von der ALDERS electronic GmbH aus Kempen. „Das hat uns als stark wachsendes Unternehmen in der strategischen Weiterentwicklung wie in der täglichen operativen Umsetzung unterstützt. Dieses Jahr wollen wir diese Möglichkeit wieder nutzen, um nach zwei Jahren auf den aktuellsten Stand zu kommen und freuen uns über die erneute Nominierung durch unseren KMU-Berater“ so Alders.

„Die Teilnahme am Großen Preis des Mittelstandes bietet den Unternehmen einen starken Praxisbezug. Das ist für uns die Motivation, als Bundesverband Die KMU-Berater mit der Oskar-Patzelt-Stiftung zu kooperieren“ erläutert Thomas Thier, Vorstandsvorsitzender der KMU-Berater. Mitglieder des Verbandes nominieren geeignete Unternehmen und begleiten auf Wunsch beim Erarbeiten der Analyse für die Juryliste. „Oft ist es wichtig, einen unbefangenen und konstruktiv-kritischen Dialogpartner an Bord zu haben, wenn man das eigene Unternehmen auf den Prüfstand stellt“, so Thier.

Weitere Informationen:

Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.
Thomas Thier – 0471-4834533 – thier@kmu-berater.de

Oskar-Patzelt-Stiftung e.V.
Dr. Helfried Schmidt – 0341-2406-100 – h.schmidt@op-pt.de

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Unternehmerische Einsamkeit überwinden: ERFA-Gruppe nutzen

Der Austausch von Erfahrungen stiftet unmittelbaren Nutzen für die Unternehmensführung. KMU-Berater zeigen Best-Practice-Beispiele für die Arbeit in Erfahrungsaustausch-Gruppen.

Unternehmerische Einsamkeit überwinden: ERFA-Gruppe nutzen

KMU-Berater News 2017-03 des Bundesverband Die KMU-Berater

Unternehmerinnen und Unternehmen erleben sich oft als relativ einsam – es fehlt an Austauschpartnern zur Unternehmertätigkeit. Diese Erfahrung machen die Mitglieder des Verbandes “ Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.“ immer wieder. Eine interessante Möglichkeit, die unternehmerische Einsamkeit zu durchbrechen, sind Erfahrungsaustauschgruppen (ERFA-Gruppen). In der aktuellen Ausgabe der „KMU-Berater News“ beschreiben Mitglieder des Verbandes das Konzept hinter diesen Gruppen und präsentieren best practice-Beispiele. Die Ausgabe kann unter www.berater-news.kmu-berater.de heruntergeladen werden.

„Aus Erfahrung wird man klug“ überschreibt Thomas Thier, Vorsitzender der KMU-Berater, den Grundsatz der Zusammenarbeit in ERFA-Gruppen. Der entscheidende Erfolgsfaktor sei es, die eigenen Erfolge und Fehler offen in den Austausch einzubringen und aus denen der anderen Unternehmen zu lernen. Auch für Verbände, Einkaufsgenossenschaften, Kreditinstitute und Unternehmensnetzwerke seien ERFA-Gruppen ein sehr gutes Instrument, um Mitglieder und Kunden bei der Sicherung der Unternehmenszukunft zu unterstützen, so Thier.

Die klassische ERFA-Gruppe bringt Unternehmen aus einer Branche zusammen. Die Mitglieder einer branchenbezogenen ERFA-Gruppe dürfen dabei keine direkten Wettbewerber sein, so dass die Informationen untereinander ungehindert fließen können. KMU-Berater Edmund Cramer beschreibt den intensiven Austausch auf Basis der Zahlen der teilnehmenden Unternehmen im Sinne eines Betriebsvergleichs. Der Vergleich der Daten führt die Teilnehmer in die Verästelungen ihrer Unternehmen und bringt immer wieder Ansätze für Verbesserungen der Abläufe, der Marktbearbeitung und der Ergebnisse.

KMU-Berater Andreas Glandorf schildert die Breite der Themen in einer ERFA-Gruppe für Bäckerei-Filialbetriebe – von den Betriebszahlen über den Vertrieb und die Organisation bis zu Mitarbeiterführung und Strategie. „Wir können klar zeigen, dass die an einer ERFA-Gruppe teilnehmenden Unternehmen bessere Zahlen erwirtschaften als der Branchendurchschnitt“ sagt Glandorf.

Neben der branchenbezogenen ERFA-Gruppe haben sich auch branchen-übergreifende ERFA-Gruppen etabliert. KMU-Berater Carl-Dietrich Sander spricht von „Unternehmer-Austausch-Runde“. Er verweist darauf, dass die Themen der Unternehmensführung überwiegend nicht branchenbezogener Natur sind. Die Teilnehmer profitieren hier gerade davon, dass sie auch über den Tellerrand ihrer Branche hinausblicken. „Kleine Unternehmen profitieren von den Impulsen der größeren Unternehmen und auch umgekehrt“ erläutert Sander einen weiteren Aspekt der Arbeit in ERFA-Gruppen.

Wie die Gründung einer ERFA-Gruppe gelingen kann, schildert KMU-Beraterin Bärbel Wilgermein an zwei Beispielen von branchenübergreifenden Zusammenschlüssen. Ihre klare Erkenntnis: Der Bedarf an Austausch sei riesengroß ebenso wie der Nutzen.

Wie auch Beraterinnen und Berater selber vom Konzept der ERFA-Gruppen für ihr Beratungsgeschäft profitieren können, beschreibt KMU-Berater Joachim Berendt am Beispiel der „kollegialen Beratungsrunde“: Ein Berater schildert eine aktuelle Problemsituation und die anderen erfragen Hintergründe und tragen mögliche Lösungsansätze zusammen.

Diese Ausgabe der KMU-Berater News erscheint in Kooperation mit der Fachzeitschrift NWB Betriebswirtschaftliche Beratung. In der Ausgabe 09-2017 werden drei der Beiträge aus den KMU-Berater News in einer ausführlichen Langfassung veröffentlicht.

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Den Wandel im Mittelstand gestalten – Herbstfachtagung der KMU-Berater

Digitalisierung und demografischer Wandel sind aktuelle Herausforderungen für den Mittelstand und seine Berater. Der Bundesverband Die KMU-Berater diskutiert deshalb auf seiner Herbstfachtagung 2017 „Neue Geschäftsfelder und Methoden für KMU-Berater

Den Wandel im Mittelstand gestalten - Herbstfachtagung der KMU-Berater

Herbstfachtagung 2017 Bundesverband Die KMU-Berater

Digitalisierung und demografischer Wandel stellen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor große Herausforderungen. Wie Beraterinnen und Berater den Mittelstand in seiner ganzen Themenbreite unterstützen können, diskutiert der Berufsverband „Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e.V.“ auf seiner Herbstfachtagung 2017 unter dem Titel „Neue Beratungsfelder und Methoden für KMU-Berater“. Zudem feiert der Verband sein 20-jähriges Bestehen. Alle Informationen zur Tagung am 13. und 14. Oktober 2017 in Stuttgart unter www.tagung.kmu-berater.de.

„Auch erfolgreiche Unternehmen müssen sich aktiv mit den auf sie zukommenden Veränderungen auseinander setzen. Dabei wollen und müssen wir als Beraterinnen und Berater vorausdenkend unterstützen sowohl bei der strategischen Ausrichtung als auch bei der operativen Umsetzung. Dafür müssen auch die Beratungsunternehmen Wissen und Methoden ständig aktuell halten. Unsere Herbstfachtagung gibt dazu vielfältige Impulse und konkrete Handwerkszeuge an die Hand“, sagt Joachim Berendt, Vorstandsmitglied im Bundesverband Die KMU-Berater.

Mit ihrem Eröffnungsvortrag „Zukünftige Handlungsfelder für den Mittelstand“ gibt Dr. Rosemary Kay, stellvertretende Geschäftsführerin des IfM Institut für Mittelstandsforschung die Themenbreite der Herausforderungen für den Mittelstand und seiner Beraterinnen und Berater vor. Im Anschluss stellt der Autor Eckhart Böhme die Aktivitäten vor, die in Zeiten disruptiver Transformationen auf der Tagesordnung stehen sollten. Seine Devise dazu lautet „Jobs to Be Done“.

In Präsentationen und Workshops werden neue Konzepte aus der Beratungspraxis vorgestellt. Die Themenvielfalt reicht von interaktiven WorkshopMethoden über den Aufbau von Betriebsnachbarschaften und Klientengruppen bis zur Preisberatung mit Prof. Dr. Frank Hälsig.

Unternehmenskultur war in kleinen und mittleren Unternehmen schon immer ein Thema mit starker Bindung an die Unternehmerpersönlichkeit. Heute diskutieren auch Großkonzerne über ihre Unternehmenskultur. Doch wie diese erklären, messen und im nächsten Schritt verändern? Dazu werden vier Werkzeuge aus der Beratungspraxis vorgestellt.

Erster Schritt in vielen Beratungen ist die Analyse der Ist-Situation im Unternehmen. Die Offensive Mittelstand, zu deren Partnerkreis die KMU-Berater gehören, bietet für diese Beratungsphase eine ganze Reihe von Analyseinstrumenten an, die auf der Tagung vorgestellt werden.

„In den Beratungsgrundsätzen unseres Verbandes ist schon seit Jahren auch eine jährliche Fortbildungsverpflichtung für alle Mitglieder niedergelegt. Nur so werden wir als Beraterinnen und Berater den sich ständig ändernden Anforderungen unserer Kunden gerecht“, betont der Verbandsvorsitzende Thomas Thier. Er verweist darauf, dass der Verband das Einhalten der Beratungsgrundsätze jedes Jahr bei seinen Mitgliedern abfragt. „Dass die Beratungsqualität unserer Mitglieder am Markt wahrgenommen wird, zeigt auch unser 20jähriges Verbandsjubiläum, dass wir mit der Herbstfachtagung 2017 feiern“ so Thier.

Mehr Informationen und Anmeldung unter www.tagung.kmu-berater.de

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Finanzierung von Digitalisierungsprojekten – nicht ohne meine Banken?

Die Finanzierungsexperten der KMU-Berater zeigen Wege zur Finanzierung von Digitalisierungsprojekten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auf.

Der Mittelstand muss und wird sich der Digitalisierung stellen. Wichtige Partner wie Kunden und Lieferanten aber auch die Kreditinstitute verlangen von den Unternehmen, dass diese sich zukunftsfest aufstellen und dafür die Digitalisierung ernst nehmen und umsetzen – aber wer finanziert den Unternehmen die damit verbundenen Kosten? Banken und Sparkassen tun sich damit oftmals schwer, beobachten die Finanzierungsexperten des Verbandes “ Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.“ und geben Hinweise für die Finanzierung von Digitalisierungsprojekten.

„Das Problem aus Bankensicht ist die Struktur der Investitionskosten, die in hohem Maße sogenannte „weiche Kosten“ beinhalten, zum Beispiel für Strategie-Entwicklung, Software, Mitarbeiterschulungen“ erläutert Georg Gerdes, Mitglied der Fachgruppe Finanzierung-Rating der KMU-Berater. „Bei der Finanzierung von Investitionen in „weiche Kosten“ fehlen den Banken die üblichen Sicherheiten. Außerdem können Banken die Auswirkungen von Digitalisierungsprojekten auf die Geschäftsmodelle ihrer Kunden nur schwer einschätzen – müssen also eine hohe Unsicherheit in Kauf nehmen“, so Gerdes.

Ertrags- und liquiditätsstarke Unternehmen werden die Digitalisierungs-Kosten meist problemlos finanzieren können. Unternehmen mit mittlerer oder schwacher Bonität werden allerdings nach Einschätzung der KMU-Berater oftmals Probleme haben, speziell Digitalisierungsprojekte mit ihren Besonderheiten zu finanzieren.

Um Kreditinstitute zu überzeugen, empfiehlt Gerdes, frühzeitig zu erarbeiten und zu erläutern, welche Veränderungen die Digitalisierung in Geschäftsmodell, Abläufen und IT-Strukturen des Unternehmens voraussichtlich auslösen wird. Auf dieser Basis sollten die sich daraus ergebenden und oftmals über Jahre notwendigen Investitionen möglichst konkret nach Zeitverlauf und Höhe erfasst und regelmäßig fortgeschrieben werden. Parallel dazu sollte die eigene Finanzierungssituation realistisch überprüft werden – sowohl hinsichtlich der Finanzierungsstrukturen wie der Sicherheiten-Situation.

„Auf dieser Basis kann eine Finanzierungsstrategie entstehen, bei der alle Sachinvestitionen des Unternehmens langfristig z. B. über öffentliche Fördermittel oder Leasing finanziert werden“. Das schont die eigene Liquidität, so dass die „weichen Kosten“ der Digitalisierung möglichst durch die eigene Finanzierungskraft des Unternehmens über die Jahre finanziert werden können“ zeigt Gerdes einen „Königsweg“ auf.

Nicht alle Unternehmen werden für diesen Weg ausreichende Eigenliquidität zur Verfügung haben. In diesen Fällen sollte der Einsatz ergänzender Finanzierungsinstrumente geprüft werden. Gerdes verweist zum Beispiel auf positive Erfahrungen mit den Bürgschaftsbanken der Länder, die bei überzeugenden Konzepten fehlende bankübliche Sicherheiten ausgleichen. Ebenso sei an die Aufnahme von weiterem Eigen- oder Beteiligungskapital zu denken oder auch die ergänzende Finanzierung über Internetportale.

„Dabei dürfen die Unternehmen die Digitalisierungs-Finanzierung nicht losgelöst von weiterem Finanzierungsbedarf betrachten wie zum Beispiel für andere Investitionen oder die Finanzierung von Umsatzzuwächsen“, betont Gerdes. Wichtig sei, einen für das Unternehmen und seine Vorhaben stimmigen Finanzierungs-Mix zu erarbeiten und umzusetzen.

Weitere Informationen:
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Fachgruppe
Georg Gerdes
Tel: 04961-942450 E-Mail: gerdes@kmu-berater.de

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Wissensmanagement: Auch für KMUs unabdingbar

Wissen in kleinen und mittleren Unternehmen sichern: Tipps aus der Beratungspraxis erteilen Mitglieder des Bundesverbandes Die KMU-Berater.

Wissensmanagement: Auch für KMUs unabdingbar

KMU-Berater News 2017-02

Wissen ist Macht – was der Volksmund sagt, gilt auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Aber was, wenn Wissen verloren geht, etwa weil Schlüsselmitarbeiter ausscheiden? In der neuesten Ausgabe ihrer Zeitschrift „KMU-Berater News“ beschreiben Mitglieder des Verbandes “ Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.„, warum ein professionelles Wissensmanagement auch für Mittelständler überlebensnotwendig und leistbar ist. Die Ausgabe kann heruntergeladen werden unter www.berater-news.kmu-berater.de

Nicht Bilanzpositionen machen den wahren Unternehmenswert aus, sondern Menschen mit ihrem Wissen und Kompetenzen, die Beziehungen zu Kunden oder Lieferanten sowie Strukturen und Prozesse, die das Unternehmen vom Wettbewerb abheben, schreibt Vorstandsmitglied Joachim Berendt im Editorial der Ausgabe. Faktoren, die von den Menschen im Unternehmen bestimmt und geprägt werden. „Daher ist es für Unternehmen entscheidend, dieses intellektuelle Kapital zu identifizieren, zu bewerten und zu optimieren. Dafür ist Wissensmanagement das geeignete Instrument“, so Berendt.

Im Interview erläutert Prof. Dr. Volker Stein, Inhaber des Lehrstuhls für Personalmanagement und Organisation an der Universität Siegen, die Bedeutung des Wissensmanagements für KMU sowie die zentralen Bedingungen für das Gelingen: „Auf jeden Fall muss jemand „den Hut aufhaben“ für das Wissensmanagement-System – der dann auch die Bedarfe der Nutzer abfragt.“ Denn als Anspruchsniveau gelte für KMU: „Je gezielter und einfacher das System die tatsächlichen Bedarfe erfüllt, desto besser“.

So beschreibt KMU-Beraterin Anne Alsfasser individuell und einfach anwendbare Methoden, mit denen Wissen erhalten und weiterentwickelt werden kann. Diese sind zugleich unkompliziert umsetzbar, leicht ins Tagesgeschäft zu integrieren und können von der Belegschaft wie alle Abläufe im Unternehmen verinnerlicht werden.

KMU-Berater Dr. Jörg Rupp erläutert, wie Mittelständler ihr Wissensmanagement von verschachtelten Dateisystemen, Excel-Listen oder Word-Dokumenten in professionelle Software-Lösungen übertragen können. Dazu erläutert er die Beispiele internes Wiki, CRM-Systeme und digitaler Vertrieb.

Welches Wissen und welche Kompetenzen sie haben, ist vielen Menschen oftmals gar nicht bewusst. Speziell dieses sogenannte implizite Wissen ist für Unternehmen sehr wichtig. Es zu dokumentieren und damit durch weitere Mitarbeiter nutzbar zu machen, erfordert intensive Interview-Techniken, beschreibt KMU-Beraterin Anja Mýrdal.

Auch ein Berufsverband wie Die KMU-Berater lebt vom Wissensaustausch unter den Mitgliedern. Wie das in einem Verband erfolgreich organisiert und gelebt werden kann, beschreibt KMU-Berater Axel Stauffenberg.

Einige Beiträge der KMU-Berater News sind in einer ausführlicheren Fassung in der Wissensdatenbank im Internet der KMU-Berater veröffentlicht. Dorthin führen knappe Links, die die Leserinnen und Leser direkt nutzen können.

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Offensive Mittelstand und KMU-Berater kooperieren

Durch eine Kooperation mit der Offensive Mittelstand können Mitglieder des Bundesverbandes Die KMU-Berater und des BDVT e. V. ihre Kompetenzen erweitern und sich zu Offensive-Mittelstand-Beratern qualifizieren.

Das Mittelstandsnetzwerk “ Offensive Mittelstand“ hilft kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die Herausforderungen der Arbeit 4.0 und des demografischen Wandels als Chance und als Wettbewerbsvorteil zu nutzen und dabei ihre spezifischen Stärken einzusetzen. Dazu arbeitet der Zusammenschluss von rund 350 Partnern jetzt auch mit dem Verband „Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.“ zusammen. Der Verband kann seine Mitglieder ab sofort zu Beraterinnen und Beratern der Offensive Mittelstand ausbilden.

Die gezielt geschulten Offensive-Mittelstand-Beraterinnen und -Berater unterstützen Mittelständler dabei, die vielfältigen Standards, Checklisten und Arbeitshilfen des Netzwerks für die Analyse ihrer Ist-Situation zu nutzen und Aktivitäten zur Verbesserung zu realisieren. Themen sind unter anderem Integriertes Management, Personalführung, Gesundheit, Wissen und Kompetenz, Innovation, Arbeitsschutz und Betriebliche Bildung.

„Wir freuen uns, den Berufsverband der KMU-Berater als „Institution zur Qualifizierung“ und damit als weiteren Ausbilder für Offensive-Mittelstand-Berater begrüßen zu können. Damit haben wir einen weiteren Kooperationspartner mit klaren Qualitätsansprüchen gewonnen, der gut in den Kreis unserer Partnerorganisationen aus dem Mittelstand passt“ sagt Oleg Cernavin, stellvertretender Vorsitzender des Lenkungskreises der Offensive Mittelstand.

„Die Herangehensweise der Offensive Mittelstand mit strukturierten Analysewerkzeugen entspricht unserem Qualitätsanspruch an eine qualifizierte KMU-Beratung“ betont Joachim Berendt, Vorstandsmitglied der KMU-Berater. „Deshalb haben wir uns um den Status als „Institution zur Qualifizierung der Offensive Mittelstands-Berater“ beworben und werden unseren Mitgliedern diese Ausbildung jetzt anbieten.“ Unternehmen, die eine Unterstützung durch KMU-Berater wünschen, haben zudem den Vorteil, dass alle Mitglieder des Verbandes die Qualifikationsanforderungen des Beratungsförderungsprogramms des Bundes (BAFA-Programm) bereits mit ihrer Mitgliedschaft erfüllen, so Berendt.

Der Bundesverband Die KMU-Berater kooperiert in verschiedenen Themenfeldern mit dem “ BDVT e. V. – Der Berufsverband für Training, Beratung und Coaching„. „Die Ausbildungsbefugnis für den Bundesverband Die KMU-Berater gilt erfreulicher Weise auch für unsere Mitglieder“ erklärt Stephan Gingter, Präsident des BDVT. „Damit intensivieren wir unsere Kooperation und unsere Mitglieder können von der Qualität der Offensive Mittelstand-Trainer der KMU-Berater profitieren“.

Weitere Informationen:
Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.
Joachim Berendt, Vorstandsmitglied
Tel: 0681-59187983 E-Mail: berendt@kmu-berater.de

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Mittelstandsfinanzierung: Ratingnoten einschätzen und vergleichen

Mit der Vergleichsübersicht der KMU-Berater können Unternehmen die Ratingnoten ihrer Banken realistisch einschätzen, vergleichen, Aktivitäten ableiten.

Mittelstandsfinanzierung: Ratingnoten einschätzen und vergleichen

Vergleichsübersicht Ratingnoten Bundesverband Die KMU-Berater

Mit einer Vergleichsübersicht können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Mittelständler ab sofort die Ratingergebnisse ihrer Banken und Sparkassen und deren Bedeutung für die weitere Kreditvergabebereitschaft der Kreditgeber einschätzen und die Ratingnoten ihrer Banken vergleichen. Der Verband „Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.“ will damit die Kommunikation zwischen Kreditinstituten und Unternehmen über das Rating der Banken unterstützen. Die Übersicht kann heruntergeladen werden unter www.ratingnoten.kmu-berater.de.

Die Übersicht stellt die Notensysteme von Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Deutsche Bank, Commerzbank, Creditreform und Standard & Poors einander gegenüber. Ergänzend zeigt die Übersicht die mit den Noten jeweils verbundene Ausfallwahrscheinlichkeit für Unternehmen. Diese sagt aus, mit welcher Wahrscheinlichkeit Unternehmen mit dieser Ratingnote in einem Jahr insolvent sein werden. Auf Basis der Ausfallwahrscheinlichkeit können Unternehmen die Ratingnoten ihrer verschiedenen Banken vergleichen.

Die KMU-Berater unterteilen die Ratingnoten in sieben Stufen. Diese Stufen treffen eine Aussage über die weitere Kreditbereitschaft der Banken. „Eine solche Einschätzung wird für die Unternehmen immer wichtiger, da die Erträge bei Banken und Sparkassen rückläufig sind und deshalb die Kreditgeber zunehmend vorsichtiger agieren werden“ ist Carl-Dietrich Sander, Leiter der Fachgruppe Finanzierung-Rating der KMU-Berater, überzeugt.

Die Stufen-Einteilung haben die Mitglieder der Fachgruppe Finanzierung-Rating auf der Grundlage vieler gemeinsamer Bankgespräche mit Beratungskunden erarbeitet. „Den Unternehmen geben wir aus Beratersicht Hinweise, welche Aktivitäten je nach Stufe für sie sinnvoll sind, um ihre Unternehmensfinanzierung dauerhaft zu sichern“ ergänzt Christoph Rasche von den KMU-Beratern.

Während auf „Stufe 1“ aus Sicht der KMU-Berater „alles im grünen Bereich ist“, empfehlen sie Unternehmen mit einer Ratingnote auf „Stufe 3“ bereits, nach Verbesserungspotenzialen im Unternehmen und in der Finanzierung zu suchen und diese auch zu nutzen. Auf der „Stufe 5“ sehen die KMU-Berater einen für die Unternehmen besonders sensiblen „Graubereich“. Bei den Sparkassen sind das die Ratingnoten 9 und 10, bei den Genossenschaftsbanken ist es die Note 2e und bei der Commerzbank zum Beispiel die Noten 3,6 und 3,8. „Während einige Institute bei diesen Noten noch eine gewisse aber bereits eingeschränkte Kreditbereitschaft haben, ist bei anderen keine Bereitschaft für zusätzliche Kredite mehr vorhanden“, erläutert Rasche die Erfahrungen aus vielen Beratungsfällen.

„Wir erleben in Beratungen immer wieder, dass Banken und Sparkassen ihre Firmenkunden nicht über die Ergebnisse des Ratings informieren. Und ebenso erleben wir, dass die Unternehmen nicht danach fragen. Aus Beratersicht kann ein Gespräch über das Rating aber für beide Seiten sehr fruchtbar sein. Deshalb möchten wir die Kommunikation über das Rating mit unserer Vergleichsübersicht im Sinne einer konstruktiven Partnerschaft fördern“ betont Sander.

Die Daten in der Übersicht basieren auf aktuellen Informationen seitens der Kreditinstitute beziehungsweise eigenen Recherchen der KMU-Berater, da drei Institute / Institutsgruppen auf Anfrage nicht bereit waren, Informationen zu ihren Ratingskalen mitzuteilen.

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Allgemein

Bauwirtschaft im Umbruch – Handlungstipps für Unternehmen

Mitglieder der Fachgruppe Bauwirtschaft im Bundesverband Die KMU-Berater berichten über aktuelle Herausforderungen und wie Unternehmen diese erfolgreich bewältigen.

Bauwirtschaft im Umbruch - Handlungstipps für Unternehmen

KMU-Berater News 2017-01 Bundesverband Die KMU-Berater

Die deutsche Baubranche steht vor dem Umbruch. Neben Themen wie den Chancen und Risiken der Digitalisierung, der zunehmenden Personalknappheit und der Unternehmensnachfolge könnte die lange Boom-Phase zu Ende gehen. Wie Beraterinnen und Berater die Branche beim Bewältigen dieser Herausforderungen unterstützen können, beschreibt der Verband „Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.“ in der neuesten Ausgabe seiner „KMU-Berater News“. Die Zeitschrift kann heruntergeladen werden unter www.berater-news.kmu-berater.de.

„Die Bauwirtschaft hat durch den Modernisierungsstau im öffentlichen und im privaten Sektor einen Boom erlebt. Darauf reagierten viele Unternehmer zu Recht mit dem Ausbau der Kapazitäten. Jetzt ist die Zeit, sich unternehmerisch darauf einzustellen, dass dieser Trend sich nicht beliebig lange fortsetzen wird“, sagt Werner Broeckmann, Leiter der Fachgruppe Bauwirtschaft des Verbandes. Große Potentiale, um die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern, sehen die Experten in der Optimierung der Unternehmenssteuerung.

KMU-Beraterin Hannelore Rathje empfiehlt in ihrem Beitrag, die Digitalisierung im Unternehmen voranzutreiben, etwa durch die Einführung des „Building Information Modeling“ (BIM, Gebäudedatenmodellierung). Eine übergeordnete Rolle bei der Digitalisierung stellt die Strategieausrichtung und das Lean Management in der Prozessoptimierung dar. Die Notwendigkeit, sich mit dem Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen, wird deutlich am geringeren Produktivitätswachstum der Baubranche im Vergleich zu anderen Branchen.

Fast kein Bauunternehmen kann auf das Objektgeschäft, also großvolumige Projekte, verzichten, obwohl hier häufig nur ein geringer oder gar kein Gewinn erzielt wird. Meist liegen sogar 80 Prozent der Aktivitäten in diesem Bereich. Entsprechend attraktiv sind Effizienzsteigerungen in diesem Feld, schreibt KMU-Berater Peter Haas: „Entscheidend für den realen Erfolg ist eine gezielte und effiziente Steuerung. Grundlage ist eine standardisierte Arbeitsvorbereitung. Darauf aufbauend wird das Projekt in Einzelschritte aufgeteilt und diese permanent im Soll-/Ist-Vergleich kontrolliert.“ So werden auch aufwendige Großprojekte in übersichtliche Pakete gebündelt.

Eine ergänzende Strategie empfiehlt eine Studie der Kullmann & Meinen BdMB mbH Beratungsgesellschaft für die mittelständische Bauwirtschaft zusammen mit der Hochschule Osnabrück. Sie haben die Bauwirtschaft auf die Intensität ihres nachhaltigen Wirtschaftens hin untersucht. Das Ergebnis: Erfolgreiche Unternehmen erwirtschaften eine knapp fünf Prozent höhere Umsatzrendite als der Durchschnitt und agieren häufig besonders nachhaltig. Eine nachhaltige Unternehmensphilosophie kann etwa neue Märkte eröffnen oder bestehende Produkte werbewirksamer positionieren, schreibt KMU-Berater Jens Kullmann. Mit einem Schnelltest können Unternehmen der Baubranche testen, wie nachhaltig sie aufgestellt sind.

Weitere Informationen:
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Fachgruppe Bauwirtschaft
Werner Broeckmann
Tel: 02832-93030-18 E-Mail: broeckmann@kmu-berater.de

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