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Ferratum Summer Barometer 2018: Mehr Geld für den Sommer

Deutschland in puncto Ausgaben Reiseweltmeister

Ferratum Summer Barometer 2018: Mehr Geld für den Sommer

(NL/4293114996) Wofür geben wir im Sommer das meiste Geld aus? Zum achten Mal in Folge liefert das Summer Barometer Einblicke in das Konsumverhalten von Menschen aus 18 Ländern. Fast 22.000 Haushalte nahmen an der halbjährlichen Umfrage teil und verrieten, für welche Aktivitäten sie in diesem Sommer wieviel Budget einplanen.

Die spendabelsten Nationen im Sommer

Der Sommer steht vor der Tür und damit verbunden die Frage, wie hoch der Anteil vom monatlichen Gehalt ist, den Verbraucher während der Sommerzeit ausgeben. Die Ergebnisse des Summer Barometer zeigen im Ländervergleich, dass Norweger (69 Prozent), Letten (67 Prozent), Kroaten (61 Prozent) und Mexikaner (60 Prozent) anteilig am meisten Geld für sommerliche Aktivitäten ausgeben. Die Länder, deren Bevölkerung im Sommer am wenigsten ausgeben, sind Finnland (40 Prozent), Schweden (38 Prozent), Polen (14 Prozent) und Brasilien (13 Prozent).

Die Deutschen befinden sich bei den Sommerausgaben im Mittelfeld: Sie planen rund die Hälfte ihres monatlichen Gehalts für Sommeraktivitäten auszugeben.

Generell wachsen die Ausgaben im Sommer über alle Länder hinweg: Die Umfrageergebnisse des Summer Barometer zeigen, dass knapp ein Drittel der Befragten in diesem Sommer plant, mehr Geld als im Vorjahr auszugeben. Die Bereitschaft für Sommeraktivitäten tiefer in die Taschen zu greifen zeigte sich auch bereits 2016, womit sich dieser Trend fortsetzt.

Den ganzen Sommer on tour

Doch welche Posten stehen auf der sommerlichen Shoppingliste ganz oben? Für den Sommerurlaub in der Heimat werden rund 11 Prozent des Budgets eingeplant, 9 Prozent werden für Reisen ins Ausland aufgewendet.

Ist ein Urlaub erstmal beabsichtigt, werden für die schönsten Tage des Jahres auch einiges an Budget aufgewendet: Die Reisenden gehen davon aus, dass fast 40 Prozent ihres gesamten Sommerbudgets für die Reise ausgegeben wird das ist eine Steigerung von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Reisen haben für die Deutschen im internationalen Vergleich der Sommerausgaben besondere Priorität: Unter den Ländern mit dem größten Budget für Urlaub ist Deutschland absoluter Reiseweltmeister: Für den Urlaub legten die Deutschen prozentual von allen das meiste Geld auf die Seite. Auf Deutschland folgen Bulgarien (46 Prozent), Finnland (41 Prozent) und Polen (40 Prozent), die ebenfalls einen großen Teil ihres Sommerbudgets für Reisen aufwenden.


Unterwegs auf Reisen unterscheidet sich die Ausgabebereitschaft zwischen den verschiedenen Nationen, beispielsweise für Unterkünfte, deutlich: Fast alle Befragten aus Norwegen (99 Prozent) sind dazu bereit, mehr als 100 Euro pro Nacht für Hotels auszugeben. Die deutschen Reisenden bilden hierzu einen sparsamen Kontrast: Nur 6 Prozent würden für eine Hotelübernachtung so tief ins Portemonnaie greifen. Noch sparsamer sind die Übernachtungsgäste nur aus Rumänien, Lettland, Tschechien, Bulgaren, Brasilien und Polen.

Für die Wahl der Unterkunft werden private Alternativen immer beliebter: Über 70 Prozent der Befragten aus Deutschland entscheiden sich nicht mehr für ein traditionelles Hotel oder ein Ferienhaus. Online-Plattformen sind somit unter den Deutschen besonders beliebt. Tschechen (52 Prozent) und Bulgaren (49 Prozent) nutzen im internationalen Vergleich am zweit- und dritthäufigsten die Online-Community zur Vermietung von privaten Unterkünften.

Strandtage, Festivals oder Sport – Wofür wird am meisten Geld ausgegeben?

Doch neben dem Urlaub gibt es zahlreiche andere Posten, die ins Geld gehen: Weltweit wird das Sommerbudget größtenteils für Sommermode (11 Prozent) und soziale Aktivitäten (10 Prozent) ausgegeben, gefolgt von Ausgaben für sportliche Freizeitaktivitäten mit 10 Prozent, sowie gesellschaftliche Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Familienfeiern mit 9 Prozent.

Für die befragten Deutschen sind im internationalen Vergleich Ausgaben für soziale Aktivitäten der größte Posten im Sommer-Budget. 19 Prozent werden für einen Tag am Strand, Partys oder Restaurant-Besuche verwendet. Auch Freizeit- oder Sportaktivitäten sind den Deutschen mit 13 Prozent im Sommer sehr wichtig. Weitere 9 Prozent des Budgets entfallen auf Reisen ins Ausland. Andere Ausgaben verteilen sich mit jeweils etwa 8 Prozent auf Wellness sowie Sommermode.

Bargeld ist nicht mehr König

Es überrascht nicht, dass 70 Prozent der online-affinen Befragten in Norwegen und Schweden die Karte dem Bargeld gegenüber bevorzugen. Allerdings verliert Bargeld als Zahlungsmittel nicht nur in Skandinavien an Bedeutung: Mehr als 50 Prozent der weltweiten Umfrageteilnehmer geben an, dass sie in diesem Sommer Kartenzahlung dem Bargeld vorziehen. Bei der Frage, ob auf Reisen Kartenzahlung gegenüber Bargeld bevorzugt wird, nimmt Deutschland (50 Prozent) einen Platz im Mittelfeld ein.

Über 60 Prozent aller Umfrageteilnehmer geben an, dass sie während ihrer Sommerferien vorhaben, Mobile Banking für ihre Bankgeschäfte zu nutzen. Auch unter den Deutschen wird dieser Trend sichtbar: Rund 45 Prozent der deutschen Befragten geben an, auch unter dem Sonnenschirm via Banking-App die Finanzen im Blick zu haben.

Online vs. Offline-Shopping

Ob Sonnenhut, neuer Bikini oder Taucherflossen ungefähr 30 Prozent der Befragten haben vor, diesen Sommer online einzukaufen. Am beliebtesten ist Online-Shopping für den Sommer bei den Befragten aus Großbritannien, Spanien und Deutschland. Finnen, Letten und Mexikaner hingegen shoppen lieber im traditionellen Einzelhandel.

Wie wurde das Summer Barometer 2018 der Ferratum-Gruppe durchgeführt?

Die Umfrage wurde von der Ferratum-Gruppe durchgeführt, die ihre aktiven Kunden in 18 internationalen Ländern in einer Onlineumfrage mit einem standardisierten Fragebogen befragte. Die Einkommen werden dabei in der jeweiligen Landeswährung angegeben und der relative Konsum im Sommer wird durch das Verhältnis des monatlich verfügbaren Einkommens einer Familie in jedem Land berechnet. Das verfügbare Einkommen wurde jedem Land angepasst, die individuelle Kaufkraftparität basiert auf den Zahlen der Weltbank für das Jahr 2014.

Fast 22.000 Haushalte nahmen an der Umfrage teil. Die Befragten waren zwischen 18 und über 61 Jahre alt. 54 Prozent der Teilnehmer waren Frauen. Das durchschnittlich verfügbare Nettoeinkommen der teilnehmenden Haushalte lag zwischen 603 und 2631 Euro. Die durchschnittliche Haushaltsgröße unter den Befragten lag bei 2,9 Personen.

Zusätzlich zu den demographischen Faktoren wurden die Befragten nach ihrem verfügbaren monatlichen Nettoeinkommen gefragt, wie viel sie für die Sommerferien ausgeben, für welche Aktivitäten sie ihr Geld ausgeben und ob sie Online-Portale zur Vermietung von privaten Unterkünften oder Online-Banking auf Reisen im Ausland nutzen werden.

Die Fragen der Erhebung beinhalteten die Angaben der jeweiligen Landeswährung. Die Antworten wurden gemittelt, um die jeweilige Kaufkraft der einzelnen Länder widerzuspiegeln. Alle Befragten waren anonym.

Mehr Informationen zum Ferratum Summer Barometer 2018 finden Sie unter: www.ferratumbarometer.com/de

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An meine imaginären Nachkommen

An meine imaginären Nachkommen

Die drei Affen von Nikko

Liebe Nachgeborene,
an der Schwelle des Jahres 2014 – Hundert Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges – möchte ich ein paar Worte an Euch, Ihr lieben Nachkommen, richten – mir einiges von der Seele schreiben…
Ich weiß, Ihr verflucht mich und meine Zeitgenossen. Ich weiß, ich weiß! Ich verstehe Euch.
Ich weiß, Ihr macht uns Vorwürfe, und das zu Recht, dass Ihr keine saubere Luft, kein sauberes Wasser und keine Bodenschätze mehr habt.
Ich weiß, Ihr moniert, dass Ihr nicht wisst, wo Ihr genug zu essen her bekommt und wie ihr die Wohnung beheizen sollt.
Ich vermute, dass Ihr klagt, dass viele von Euch an schlimmen Infektionen schon sterben mussten und dass Ihr große Naturkatastrophen immer wieder bewältigen müsst.
Ihr werdet uns vorwerfen, dass unser Atommüll noch immer strahlt und Ihr nicht wisst, wie Ihr Euch davor schützen könnt; und dass Ihr zu allem Frevel letztlich auch noch unsere Schulden bezahlen müsst.
Und! Und! Und!
Glaubt mir, es fällt mir nicht leicht, für unsere Lebensweise um Verständnis zu bitten. Ja, wir – zumindest viele – lebten und leben nach der Devise „Nach mir die Sintflut!“, ohne an Euch, Ihr lieben Nachkommen, zu denken. Ihr könnt Euch bestimmt kaum vorstellen, dass Menschen mit Verstand und Vernunft so verantwortungslos gelebt haben. Aber ich bitte Euch von Herzen, lasst Euch mal auf unser Leben ein und hinterfragt dies. Vielleicht könnt Ihr von uns und unseren Fehlern lernen…

So stelle ich Euch in Kurzfassung einige Aspekte zu unserer Lebensweise vor – meine Ansicht der Ursachen für Eure Not, andere werden dies anders sehen.
Wie konnte es zu solch“ schlimmen Verhältnissen auf der Erde kommen, wird Eure Kernfrage sein… Dazu vorweg ein kleiner Exkurs.
Wie stark beeinflussbar die meisten Menschen schon immer waren, zeigte sich insbesondere auch bei der Generation unserer Eltern bzw. Großeltern im Dritten Reich – erst hinterher haben die meisten Menschen erkannt, wie stark sie verführt wurden. Und später erhoben die Jugendlichen gegenüber ihren Vorfahren starke Vorwürfe, dachten aber nicht darüber nach, auf welche Weise sie selbst wieder schuldig wurden und werden.
Bereits in den Jahren 1946-48, kurz nach dem verheerenden Zweiten Weltkrieg, schrieb der englische Schriftsteller George Orwell seinen fiktiven Roman „1984“. Er beschrieb darin bereits damals Verhältnisse, wie diese in der Realität zum Teil auch bei uns eintrafen. Er schilderte die Menschen als völlig gläserne und manipulierbare Wesen, die wie eine Marionette an den Fäden der Mächtigen hängen, völlig kontrolliert und beeinflusst werden. „Big Brother Is Watching You“! war die Parole, die man sich zwar eingestand, aber nichts dagegen unternehmen konnte.
Die verstärkte Ausspähung der Menschen wurde durch die zunehmende Verbreitung der weltweiten Vernetzung, durch das Internet, und u. a. durch die weit verbreiteten Handys immer leichter möglich. Als Ende 2013 das Abhören des Handys selbst von unserer Kanzlerin Angela Merkel von Seiten Amerikas bekannt wurde, erschraken viele von uns, mussten dies aber letztlich auch hinnehmen, quasi als Preis für die an sich so segensbringende globale Vernetzung. (Vgl. HZ vom 3.3.14 „Erinnerungen an Orwells 1984“)
Durch die totale Überwachung, auch der Privatsphäre, war eine Gehirnwäsche leicht möglich, konnten die Menschen auf diese oder jene Weise leicht bei Laune gehalten und schließlich auch in die eine oder andere Richtung mobilisiert werden, so wie es die Mächtigen gerade wünschen bzw. es für diese Vorteile und Profit brachte. Und dies nicht nur in totalitären Staatsformen!
Neben der Ausspähung konnten die Menschen durch die weit verbreiteten Massenmedien gut manipuliert werden – seit Jahrhunderten über Zeitungen, seit den 1930er Jahren bereits über die zunehmend verbreiteten Radioempfänger und seit den 1950er Jahren über die immer mehr vorhandenen Fernsehapparate… In den letzten Jahrzehnten gab es bei uns allein 25 Fernsehanstalten, die die Menschen rund um die Uhr berieselten bzw. von denen sich die Menschen berieseln ließen, zahlreiche verbrachten täglich viele, viele Stunden vor dem Fernseher. Und zwischendurch wurde man insbesondere bei den Privatsendern noch mit Werbung manipuliert, schließlich wurde dadurch geschickt suggeriert, wie man leben und konsumieren sollte.
Zur besten Sendezeit wurden selbst auch von den meisten staatlichen Fernsehanstalten Krimis, Seifenopern oder Fußball – Opium für das Volk – am Fernsehen ausgestrahlt. Kritische Berichte, u. a. über die „realen Krimis“ der Mächtigen, kamen meist wenn überhaupt erst zu späterer Stunde, zu einer Zeit, wenn die meisten Leute schon wieder ins Bett mussten, um am Morgen wieder funktionieren zu können. Die Fernsehanstalten standen auch unter dem Druck der Mächtigen. Und überhaupt dachten viele Leute, dass die unangenehmen Fakten und Folgen unserer Zeit das Gewissen nur unnötig belasten, und so stellten sie sich diesen, auch wenn diese ihnen über die Medien aufgezeigt wurden, nur ungern. Was konnte und soll man selbst dagegen tun, meinten die meisten. Schließlich hatte man genug damit zu tun, im Wettbewerb – welch“ einem widersinnigen – mithalten zu können. Mitmachen war angesagt, Gegen-den-Strom-Schwimmen war nicht opportun, brachte nichts. Welch“ eine Zeit!

Wie sonst konnte es sein, dass die Mächtigen – so vor allem die Manager der Banken und Konzerne – viele, viele Millionen verdienen und dann ihr Geld meist noch unversteuert ins Ausland bringen konnten? Das wäre aber nicht möglich gewesen, ohne dass viele „Mitspieler“ als Schergen mitgemacht und auch etwas „vom Kuchen“ abbekommen hatten, und zwar Seilschaften aus allen Bereichen der Gesellschaft, so vor allem aus Parteien, insbesondere den vorgeblich „christlichen“, die zumindest ein „C“ = „christlich“ im Logo hatten. Demzufolge duldeten dies gewählte Politiker, die eigentlich das Sagen im Lande gehabt hatten und für Recht und Ordnung im Land hätten sorgen müssen. Aber die Mächtigen führten selbst viele demokratisch gewählte Politiker an ihrem Gängelband, u. a. durch Parteispenden oder gar durch geschickte Korruption und durch Einflussnahme über Lobbyisten usw. Das Geld regiert die Welt! – das sagte der Volksmund resigniert zwar schon seit Generationen oder gar seit Jahrhunderten, nur geändert hatte sich nichts daran.
Und damit man als Politiker an die Macht kam, redeten diese den Menschen nach dem Mund… Schließlich mochten die meisten Leute auch etwas vom offenbar unendlich großen, nie aufzehrbaren „Kuchen“, der so großzügig verteilt wurde, etwas abhaben. Wer am meisten „Wachstum“ und „Wohlstand“ versprach, bekam als Mandatsträger die meisten Stimmen, wenngleich „dieses Wachstum“ und „dieser Wohlstand“ nicht näher definiert wurde, ja letztlich ein sehr, sehr fragwürdiger „Fortschritt“ war.
Bereits 1972 meldeten Zukunftsforscher vom Club of Rome starke Bedenken an der Wachstumsthese an – ihr Buch „Die Grenzen des Wachstums“ wurde übrigens 10 Millionen Mal verkauft, die Politiker usw. gingen aber auf diese Bedenken nicht ein. Noch derzeit wurde von diesen jährlich stolz „das Wachstum“ in Prozentzahlen über die Medien verkündet. U. a. der Verband der Händler gab jährlich auch das Konsumwachstum des Weihnachtsgeschäftes über die Medien bekannt – welch“ ein fragwürdiges „Wachstum“, alles andere als „Fortschritt“, aber ein bezeichnendes Zeichen unserer Zeit.
„Dieses Wachstum“ diente aber vor allem dem Profit der Mächtigen und so verkauften die Profiteure den Menschen immer mehr Konsum als erstrebenswertes Ziel und weckten in diesen durch geschickte Manipulation immer mehr vorgebliche Bedürfnisse… – und die Leute fielen immer wieder darauf rein. Und wurden dadurch letztlich auch „befriedigt“ und bei Laune gehalten.

Musste man da mitmachen, werdet Ihr fragen… Hatte man keine Wahl? – Ganz klar: Nein! Aufoktroyiert bekamen die Menschen dies nicht – gegen Anweisung oder gar gegen Zwang hätten sie sich aufgelehnt. Aber auf geschickte Manipulation, u. a. durch Werbung in den Massenmedien usw., sind sie hereingefallen, wurden „die Bedürfnisse“ geweckt, wurde es ihnen suggeriert.

So möchte ich im Folgenden über einige Bereiche unserer Lebensführung berichten, die ich selbst schon zu unserer Zeit für sehr bedenklich hielt und die ich selbst nicht oder nur bedingt mitmachte, aber letztlich nichts oder nicht viel gegen den „Mainstream“ – so auf „Neudeutsch“ bezeichnender Weise genannt – ausrichten konnte. Wenngleich auch schon immer mehr Bürger der trendigen Hauptströmung entsagten und sich vom dem, was so meist gelebt wurde, in ihrer Lebensweise nicht mehr leiten ließen. Die „breite Masse“ verhielt sich aber weiterhin wie Lemminge, die ihrem eigenen Untergang zustrebten.
Zum Beleg meiner angesprochenen Aspekte führe ich einige Informationen, die in Sonderheit allein in den letzten Monaten über einige Medien kundgetan wurden, an. Zumindest einige bedenkliche Fakten hätten viele Mitbürger zum Nachdenken oder gar Umdenken bewegen können, wenn man sich diesen geöffnet hätte. Aufgrund der sporadisch verbreiteten Informationen über die Medien – wer sich informieren wollte, konnte sich schließlich informieren – konnte und kann jedenfalls niemand mehr sagen: Das habe ich alles nicht gewusst!

So musste jeder von uns wissen, dass bei uns viel Obst, Gemüse usw. und auch andere Lebensmittel immer wieder weggeworfen wurden, auch in privaten Haushaltungen. „Mittel zum Leben“ wurden täglich einfach vernichtet, nur weil sie vorgeblich nicht „gut genug“, „frisch genug“ und „schön genug“ waren. In den Supermärkten wurden z. B. nur ganz gerade gewachsene und gleich große Möhren und Gurken angeboten – weil sie die Konsumenten angeblich nur so wünschen – und all“ die anderen nicht „normgerechten“, in der Natur aber anders gewachsenen, wurden vernichtet. Und so wurden bei uns ungeheuerlich viel Nahrungsmittel, Mittel zum Leben, vernichtet – geschätzte 11-15 Millionen Tonnen allein in Deutschland im Jahr. Und das nahmen wir hin, ja die meisten machten bei dem verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln mit und aßen nur „erstklassige“ Ware. Bedachten dabei aber nicht, dass die Früchte für das „makellose Aussehen“ stark mit Pestiziden usw. kultiviert wurden. Und z. T. aus Ländern importiert wurden, in denen Menschen hungern. Konnte man bedenkenlos hinnehmen, dass weltweit eine Milliarde Menschen vom Hunger bedroht sind?! Jedes Jahr starben bereits 2,5 Millionen Kinder an Hunger, alle 10 Sekunden starb deswegen ein Kind. Jeder 8. Mensch hungerte. Und wir verschwendeten Vieles im Überfluss. (Vgl. „Den Welthunger stillen“ in BR vom 16.12.13)
Und bei uns aßen und essen die meisten Menschen täglich Fleisch und Wurst. 10 kg Futter wird für die Erzeugung von 1 kg Fleisch benötigt. Wenn alle etwas weniger Fleisch gegessen hätten, und das wäre letztlich gut für ihre Gesundheit gewesen, hätten für alle Menschen auf der Erde genug Lebensmittel wachsen können. Hätten alle satt werden können.
Und das Fleisch musste bei uns auch noch super billig sein, durch die Konkurrenz der Supermärkte ermöglicht. Die Bauern wurden dadurch zu immer größerer Massentierhaltung gezwungen, und das bei unglaublich tierverachtenden Verhältnissen. Wie viele Agrarindustriebetriebe mit Tieren umgingen, war eine Schande für unsere Zivilisation. Die Tiere waren die schwächsten Glieder unter uns. Aber sie sind doch auch Geschöpfe, mit dem gleichen göttlichen Odem. Wie viele mit Tieren umgingen, hielt ich für eine große Sünde. Dabei haben viele Tiere Fähigkeiten, die wir Menschen nur erahnen können, aber selbst nicht könnten. Aber sie wurden wie Dreck behandelt.
Zuchtsauen sperrte man als „Gebärmaschinen“ qualvoll in enge Boxen, ohne dass sie sich bewegen konnten. Mastschweine setzte man auf verdreckten Spaltböden ständig ihrem eigenen Kot aus, und zwar dichtgedrängt. Und das, obwohl Schweine eigentlich nicht so dreckig sein wollen, wie man ihnen als „dreckiges Schwein“ nachsagte. Sie suhlen sich zwar wegen der Parasiten gern im Schlamm, aber nicht im eigenen Kot. Zudem wurden ihnen ohne Betäubung die Hoden entfernt, die Zahnspitzen gekappt oder abgeschliffen und Schwänze abgeschnitten, damit sie sich aufgrund der bei ihrer Haltung aufkommenden Aggression nicht selbst zerfleischten. 10% der in Massentierhaltung gezüchteten Tiere überlebten laut Statistik die Mästung usw. nicht, alle wurden zudem mit Antibiotika usw. vollgestopft, sonst hätten wohl keine oder nur wenige überlebt.
Und damit Hähnchen und Puten in kurzer Zeit ein gutes Schlachtgewicht hatten, noch dazu an der richtigen Stelle des Körpers ansetzten, wurden spezielle Züchtungen von Wissenschaftlern, die den Fleischkonzernen dienten, vorgenommen. Diese Puten hatten eine solch große Brust, dass sie sich meist nicht mehr auf den Beinen halten konnten und nur noch dahin vegetierten. Welch“ ein fragwürdiger Fortschritt!
Und da nur spezielle Züchtungen so schnell Fleisch ansetzten, wurden die Hähnchenküken, die beim Eierausbrüten für die speziell gute Legehennenzucht mit ausgebrütet wurden, aber für die schnelle Mast nicht taugten, einfach als Eintagsküken schon aussortiert und vergast oder verschreddert – so allein in Hessen laut Hessenschau vom 8.1.14 jährlich 15 Millionen Küken, bundesweit 50 Millionen. Welch“ eine Schande für unsere Zivilisation, abgesehen von den tierverachtenden Haltungsbedingungen in den großen Mastställen und bei der qualvollen Legehennenhaltung in „Batterien“.
In den USA wurde das in Massentierhaltung gezüchtete Geflügel nach dem Schlachten bereits zur Desinfizierung in ein Chlorbad getaucht, und das giftige Chlor aßen dann die Verbraucher mit… Und dieser „Fortschritt“ wird wohl auch bei uns bald gang und gäbe sein. Durch das angestrebte Freihandelsabkommen werden zumindest die verchlorten Hähnchen aus Amerika auch auf unseren Tischen landen, die Hauptsache noch „billiger“ als schon unsere Masthähnchen sind.
In den USA wurden übrigens allen Masttieren zudem Wachstumshormone verabreicht – am Ende bewirkten die Hormone auch bei Menschen noch Wachstum, sind doch in den USA verhältnismäßig viele Bürger stark fettleibig.
Die Tiere in den Massentierhaltungen wurden darüber hinaus auf sehr problematische Weise gefüttert. Einerseits bekamen diese meist das Futter aus fernen Ländern, so u. a. Soja aus Brasilien, für dessen Anbau der für die Sauerstoffregeneration auf der Erde dringend benötigte Regenwald abgeholzt wurde. Andererseits wurden den Tieren, die eigentlich Vegetarier sind, auch tierische Abfälle zum Fressen vorgesetzt, sodass man sie quasi zu „Kannibalen“ machte. Was die Futtermittelkonzerne alles in die Futtermittel mischten, war sehr bedenklich und wurde viel zu wenig kontrolliert. Erst Skandale wie „Dioxin in Eiern“ ließen die Konsumenten mal aufhorchen – aber bald war auch dieses Vorgehen der Futtermittelindustrie wieder vergessen.
Leider!!! Was man den Tieren auch diesbezüglich aus Profitgründen letztlich zumutete, war ein Verbrechen an den Geschöpfen – aber letztlich schlug auch dieses Vorgehen schon auf den Menschen zurück.
Stress macht bekanntlich nicht nur den Menschen anfällig für Infektionen und andere Krankheiten, sondern auch die Tiere. So haben sich trotz der verabreichten Antibiotika immer mehr Seuchen ausgebreitet – Rinderwahnsinn, Schweinepest usw. gab es schon und wird es immer mehr geben. Erst kürzlich gab es wieder bedenkenswerte Nachrichten. Am 1.2.2014 wurde in den Nachrichten verkündigt, dass die afrikanische Schweinepest in die EU gekommen sei. Am 5.2.14 wurde berichtet, dass sich in China die Vogelgrippe ausgebreitet habe – 110 Menschen seien daran infiziert, 25 schon daran gestorben. Und am 12.3.14 berichtete die HZ von Vogelgrippe in Niedersachsen.

Und ihr, Ihr lieben imaginären Nachkommen, müsst noch viel mehr auch diese Sünden unserer Zeit ausbaden! Es tut mir sehr leid für Euch! Schon zu unserer Zeit haben Wissenschaftler und Ärzte vor antibiotikaresistenten Keimen gewarnt. 2012 waren allein laut Hessenschau von 22.11.13 in Deutschland schon 10000 Menschen an Infektionen gestorben, weil kein Antibiotika mehr angeschlagen hat. 2013 waren bereits 15000 Menschen deswegen verstorben. Zu Eurer Zeit werden alle Viren und Bakterien resistent sein, sodass Ihr an Infektionen schnell sterben müsst – nur weil wir die Antibiotika missbraucht haben und sich diese nun überall im Wasser usw. verbreitet haben und die krank machenden Keime sich angepasst haben, mutiert haben und resistent wurden. So konnten die Viren und Bakterien überleben, nur die Menschen nicht! Verzeiht uns diesen Frevel!
Letztlich diente die qualvolle Massentierhaltung – 2013 bereits bei uns mit einer 115prozentigen Überproduktion, in einigen Anlagen wurden bis zu 60000 Tiere gehalten – dem Profit Einzelner, und zwar genehmigt und protegiert von Politikern mit dem christlich verbrämten Logo. (Vgl. „Der Schweinebaron“ in 3Sat vom 14.3.14) Die breite Bevölkerung wird langfristig aber großen Schaden dadurch leiden. In den ZDF-Heute-Nachrichten wurde bereits am 15.1.14 von dem ostfriesischen Wasserverband berichtet, dass man dort aufgrund der verbreiteten Massentierhaltung schon stark mit Nitrat und wohl auch mit Antibiotika verseuchtes Wasser hatte und so für viele, viele Millionen Euro Ländereien kaufen musste, die man nun wegen des dringend benötigten Trinkwassers von Dung usw. frei halten wollte.
Der große Lebensmittelkonzern Nestle hatte bereits seit Jahren erkannt, welch“ hohen Marktwert sauberes Wasser hat und bohrte in vielen Ländern die Quellen an, füllte das Wasser in Flaschen und verkaufte es teuer – und nahm es den Einheimischen weg, die es selbst zum Leben gebraucht hätten. (Vgl. 3sat-Dokumentation „Wem gehört das Wasser?“ vom 14.2.14 und HR4 vom 19.3.14 „Recht auf Wasser“)
Ihr lieben Nachgeborenen, welches Wasser werdet Ihr noch trinken und zum Kochen des Essens verwenden können?! Werden doch im Laufe der Jahre all“ die Gifte weiter in den Boden versickern – all die gegenwärtig bedenkenlos von den Landwirten usw. ausgebrachten Herbizide, Pestizide, den Dung und die Dünger, die schlimmen Umweltgifte der Industrie usw., usw. werden irgendwann, wahrscheinlich schon bald, im Grundwasser angelangt sein.
Die Naturferne und die Anonymität der Tierhaltung, die zunehmende Kasernierung der Tiere bei der zunehmenden industriellen Tierhaltung trug dazu bei, dass die Kunden hinter dem in der Fleischtheke ansprechend verpackten Fleisch nicht mehr die Tiere und deren Qualen sahen. Wie hätte man sonst zulassen können, dass viele, ja die meisten Tiere, so grausam gehalten, transportiert und getötet wurden?! Wie konnten u. a. auch angebliche Tierliebhaber, die z. B. ihren Hund so sehr liebten, andererseits das Elend anderer Tiere so vorbehaltlos hinnehmen, ja täglich Fleisch und Wurst essen? (Vgl. „Schweine für den Müllcontainer“ in 3Sat vom 17.1.14)
Aber unterdessen dachten immer mehr Menschen um. Im Jahre 2013 lebten bereits etwa 10 % der Deutschen als Vegetarier bzw. als Veganer, wesentlich mehr als noch vor Jahrzehnten – eine wirklich erfreuliche Tendenz. Hoffentlich steigt die Anzahl der Menschen, die sich den Machenschaften der Fleisch-Mafia versagen.
Am 18.1.14 demonstrierten in Berlin schon etwa 30000 Menschen (Bauern und 150 Bündnisse) gegen die Massentierhaltung, durch die schließlich auch den kleineren Bauern die Existenzgrundlage entzogen wurde.
Auch die Meere sind bereits stark überfischt und fast die Hälfte der Fische wurde aber tot wieder zurück ins Meer gekippt, nur weil sie nicht die „richtigen“, die vertragsmäßig erlaubt zu fangenden waren oder nicht „groß“ genug waren. Und unsere riesigen Fangflotten fischten vor Jahren auch vor den Küsten Afrikas usw. und nahmen somit den dortigen kleinen Fischern, die mit dem Verkauf von einigen Fischen ihren Lebensunterhalt für ihre Familien sicherten, die Existenzgrundlage weg. Und was man andererseits alles in die Meere „entsorgte“ – giftigen Müll, Plastiktüten usw., usw., und das noch zu den 1 Million Tonnen Chemiewaffen vom Zweiten Weltkrieg (vgl. „Versenktes Gift“ in Arte vom 25.2.14) – und die Meerestiere, die man dann aber wieder essen wollte, damit verseuchte. Und damit der große Bedarf an Fischen gedeckt wurde, hat man u. a. Lachs bereits in engen Terrains gezüchtet, so u. a. in Chile, wo sie auch aufgrund der tierverachtenden Zucht auch mit Antibiotika vollgepumpt wurden , und die Menschen glaubten, wenn sie Fisch essen, dass sie sich dann gesund ernähren.

Was heute Menschen, auch die mit Studium, an Kleidung usw. brauchten bzw. meinten, zu brauchen, war auch ein Frevel. Viele kauften immer wieder Neues, zogen es nur wenige Mal an und warfen es schon wieder in den Altkleidersack. Wer „modern“, „in“ sein wollte und da wollte doch jeder möglichst mithalten, brauchte jährlich neue Stücke – damit er bei der von den Konzernen angesagten Mode, d. h. Uniformierung, nicht aus dem vorgegebenen Rahmen fiel. Was dadurch an Ressourcen vergeudet wurde, war eine große Sünde. Baumwolle wurde auf Ländern angebaut, die für Lebensmittel gebraucht würden. Und diese Ländereien wurden meist auch mit Wasser bewässert, das die Menschen zum Trinken usw. bräuchten. Ganze Seen, so der Aralsee, waren deswegen schon ausgetrocknet.
Und unter schlimmsten Bedingungen wurden die Stoffe in Indien usw. gefärbt – wie viele Menschen ruinierten dabei ihre Gesundheit, ja starben an den Giften. Und zu einem Hungerlohn wurden die Kleidungsstücke dann angefertigt.
Auf welch grausame Weise wurden in Indien, China usw. Tiere für das Leder oder die Felle gehalten und getötet und dann von armen Menschen auf gesundheitsschädigende Weise gegerbt. (Vgl. „Gift auf unserer Haut“ in ZDF vom 8.10.13) Nur weil viele bei uns meinten, Lederjacken und -mäntel und viele Handtaschen und viele Schuhe sowie Pelzmäntel seien schick und nötig usw. Ein bisschen mehr Maßhalten hätte viel Unheil verhindert, für Mensch und Tier.
Und die Autos konnten bei uns nicht groß und schwer genug sein! Wer ein „großes Auto“ fuhr, konnte sich zu den „Großen“, bzw. „Größen“ im Land zählen, das suggerierte man ihnen jedenfalls. U. a. spritsparende Autos zu konstruieren, widersprach zudem den Profitinteressen der Konzerne. Und, und, und! So wurde unnötig Benzin vergeudet, die Umwelt verschmutzt und es wurden zum Bau der Autos unnötig Ressourcen verbraucht, die Ihr Nachkommen später noch gebraucht hättet.
Unsere Häuser konnten nicht groß und feudal genug sein – obwohl zu deren Heizung bzw. im Sommer vielerorts zu deren Kühlung unnötig viel Energie verbraucht wurde, schließlich sollte auch immer das ganze Haus gut temperiert sein.
Welch“ eine Zeit! Wie wurden wir schuldig vor vielen Mitmenschen unserer Zeit und vor allem auch vor den Menschen, die noch nach uns auf der Erde leben wollen. Welch“ eine unnötige Vergeudung von Ressourcen! Welch“ eine Verschmutzung der Umwelt! Welch“ ein Raubbau an unserer Erde, der einzigen! Ein sorgsamerer Umgang mit allen Gütern wäre angesagt gewesen. Ein bisschen Maßhalten hätte viel bewirken können!
Ja, selbst in intimen Bereichen, die jeder Einzelne selbst beeinflussen bzw. ganz allein bestimmen konnte, handelten die meisten unüberlegt und verantwortungslos. So u. a. allein bei der Körperpflege… Viele duschten gerne zweimal täglich, wuschen täglich die Haare, auch wenn sie keine schmutzige oder schweißtreibende Arbeit verrichteten. Und das, obwohl vonseiten der Ärzte davon abgeraten wurde, wird doch durch das häufige Waschen der Schutzfilm der Haut beschädigt usw. Und außerdem wurden bei der Körperpflege zum Teil schädliche Kosmetika verwandt, die zudem mit schlimmen Tierversuchen getestet wurden. Vorgeblich, damit die Menschen noch immer „reiner“ und „schöner“ wurden und in allen möglichen Nuancen „dufteten“. Und das machten die meisten Menschen mit und ließen sich diese Art von „Hygiene“ von den daran verdienenden Konzernen einreden. Laut HR4 Nachrichten vom 4.2.14 stellten die Ärzte immer mehr Hautkrebs fest – 2012 waren in Deutschland bereits 1,6 Millionen Menschen davon betroffen. Am 13.2.14 wurde zudem berichtet, dass 20 Duftstoffe in Kosmetika Allergien hervorrufen – drei sollten ganz verboten werden.
Darüber hinaus war angesagt, täglich etwas Anderes anzuziehen und die Kleidung möglichst zu waschen, anstatt diese über Nacht auszulüften. Dass man durch das häufige Waschen nicht nur unnötig Wasser vergeudete und die dabei eingesetzten Waschmittel auch das Abwasser und somit den Lebensraum für Fische usw. vergiftete, sondern dass die dabei eingesetzten Chemikalien auch bestimmt nicht gut für die Haut der Menschen waren, zog man dabei nicht in Betracht – aber die Waschmittelkonzerne wollten schließlich gut verdienen und redeten den Menschen auch diese „Hygiene“ ein. Die Wäsche sollte laut Werbung „weißer als weiß“ werden… Immer wieder wurden neue „noch bessere“ Waschpulver angepriesen. Schließlich war wichtig, dass die Waschmittelkonzerne einen satten Gewinn erzielten. So berichtete HRinfo am 20.2.14, dass der Henkel-Konzern aufgrund des hohen Gewinns eine höhere Dividende an die Aktionäre zahlen konnte… Wie gut für die Profiteure! Aber…
Und wie viele Rohstoffe der so genannten „Dritten Welt“ wurden von den Menschen der „Ersten Welt“ ausgebeutet, von uns, den „Herrenmenschen“ – den Begriff „Herrenmenschen“ zu gebrauchen, ziemt sich zwar heute nicht, schließlich haftet diesem ein übler Beigeschmack an, aber sich gleich dieser Mentalität zu verhalten, das muss doch wohl erlaubt gewesen sein, besonders in den „besseren Kreisen“. Ressourcen wurden skrupellos von unseren Konzernen geplündert – für unsere Wegwerfgesellschaft! Damit wir alles billig im Überfluss hatten und die Herren daran verdienten. Ohne Rücksicht auf Verluste! Da gewisse Ressourcen bereits weltweit zu Neige gingen, untersuchte man schon jetzt unsere alten Müllhalden auf verwertbare Rohstoffe – deren Abbau wäre hier aber derzeit noch kostenträchtiger als die Plünderung derselben in Ländern der „Dritten Welt“, wo sich die Arbeitskraft der Menschen noch zu einem Hungerlohn ausbeuten ließ, und was man auch auf ganz selbstverständliche Weise weiterhin tat. (Vgl. u. a. „Das schmutzige Geschäft mit der Kohle“ in 3Sat vom 25.3.14)

Wo Produkte aus fragwürdigen Produktionen herkommen, konnte der Verbraucher nicht nachvollziehen und somit keinen Einfluss auf menschenwürdige Abbau-, Anbau- und Fertigungsweisen nehmen. Die Verschleierung der Erzeugerwege mit z. T. sklavenartigen Arbeitsbedingungen, z. T. auch von Kindern, wurde bewusst vorgenommen, sonst hätte der Verbraucher am Ende aufgrund seiner einhergehenden Gewissenskonflikte schließlich diese Produkte nicht mehr kaufen wollen… Aber die meisten Konsumenten nahmen diese Anonymität gerne hin – dann brauchte man sich auch keine unangenehmen Gedanken oder gar ein schlechtes Gewissen zu machen. (Vgl. „Sklavenarbeit für unseren Fortschritt“ in 3Sat vom 31.1.14)
Wenn dann sich die Menschen in Afrika usw. wehrten und z. B. unsere Schiffe kaperten oder andere Sabotageakte machten, dann waren das schlimme Terroristen. Wenn diese dann auch noch zu uns kamen und etwas vom „Kuchen“ abhaben wollten, dann wurden sie zurück geschickt oder sie kamen gar auf dem Weg zu uns um. Die sind selber schuld, so viele Flüchtlinge konnten wir doch nicht aufnehmen, meinten viele. Schließlich gaben wir doch schon so viel für Entwicklungshilfe aus – das Geld bekamen aber meist nur korrupte Politiker, die sich dafür goldene Wasserhähne leisteten, das Volk ging jedoch meist leer aus und litt. Aber die Bestechung war für die Ausbeutung der Länder notwendig.
Ja, wir schickten doch u. a. die Gerippe von den Hähnchen und Puten, von denen wir „Herrenmenschen“ nur die Brust und die Schenkel essen konnten bzw. wollten, nach Afrika. Diese Gerippe, unser „Abfall“, konnten dann die Armen kaufen und ruinierten dadurch aber den Absatzmarkt der Bauern vor Ort. (Vgl. „Hähnchenreste auf Reisen“ in ZDF vom 5.3.14)
Dass es immer wieder ärmere Menschen gab, die auf der Suche nach einem besseren Leben aus anderen Ländern zu uns kamen, hatte aber trotz aller verbreiteten Ressentiments letztlich auch etwas Gutes – wen hätten wir ansonsten zu unserer Drecksarbeit zu Dumpingpreisen einspannen können, zu Arbeiten, die wir hier vor Ort nicht mehr machen wollten, so u. a. als Putzfrau oder die schreckliche Arbeit in den Großschlachthöfen usw. Nur so konnte unsere Konsum- und Wegwerfgesellschaft ohne Probleme florieren.

Ich weiß, Ihr meine lieben Nachkommen, Ihr schüttelt den Kopf über so viel Skrupellosigkeit, Irrsinn und Perversität. Ihr könnt kaum glauben, dass Menschen mit Verstand und Vernunft da mitgemacht haben. Aber es war so… Mitmachen war angesagt, wenn man kein Außenseiter werden wollte. So machten die meisten mit, ja fanden sich besonders toll, wenn sie bei diesem bedenklichen Vorgehen als Vorreiter galten. Kostete es, was es wollte. Selbst wenn der beim „Mithalten“ einhergehende Stress und die vereinnahmten Gifte die eigene Gesundheit ruinierten – abgesehen von dem Schaden, den man anderen Menschen auf der Erde und vor allem auch Euch, Ihr lieben Nachkommen, zugefügt hat.
Als große Errungenschaft wurde gepriesen, dass Vieles leichter und bequemer geworden ist. Das war in vielerlei Hinsicht auch gut und schön; wurde aber zunehmend vielen Menschen zum Verhängnis, so wie die angebotenen Fertigprodukte zum Essen. Wenn dann mal herauskam, dass man ungewollt Pferdefleisch gegessen hatte, dann waren einige zwar schockiert, aber nach einem Tag ging es weiter mit der „Bequemlichkeit“… Und da man durch die offerierten Annehmlichkeiten wieder umso mehr Zeit zum Fernsehen hatte, ließ man sich als „braver Bürger“ auch gleich wieder über den Bildschirm verkünden, was man noch alles zu konsumieren hatte – und so machte selbst das stundenlange Fernsehen vieler Bürger auch noch einen Sinn für die Profiteure der Gesellschaft.
Wie ließen sich die Menschen auch im 21. Jahrhundert noch von profitgierigen Menschen in Banken, Konzernen usw., von den Mächtigen, zum Affen machen, manipulieren. Was man Menschen einreden konnte! So z. B., dass man zu den „besseren Leuten“ zählte, wenn man überteuerte Kleidungsstücke bestimmter Firmen trug und mit den mit einem großen Firmenlogo versehenen Stücken aber eigentlich letztlich nur Werbung für diese Unternehmen machte – welch eine Perversität! Dass Kinder auf diese „Verkaufsstrategie“ reinfielen und sich gegenseitig diesbezüglich sogar mobbten, wenn sie da nicht mithalten konnten oder wollten, ist noch verständlich. Dass aber Erwachsene bei dieser „Masche“ mitmachten, hielt ich für sehr bedenklich. Was konnte man nicht alles mit Menschen machen?!
Dass äußerst bedenkliche Vorgänge in vergangenen Zeiten möglich waren und die Leute dabei mitgemacht haben, darüber entrüsteten sich heute viele… Diese vergaßen aber, auf welch“ schlimme Weise sie selbst missbraucht wurden, und zwar zu gewissenlos Funktionierenden! Schließlich hätten sich die Menschen doch u. a. über die Massenmedien informieren können, und zwar über die weltweiten Verhältnisse.
Wie viele Menschen litten doch, ja starben schon an unserem bedenkenlosen Verhalten bezüglich des Konsum usw., an unserer Konsum-, Wegwerf- und Spaßgesellschaft. Und welche Erde überließen wir Euch, Euch Nachkommen!!!
Und wir zählten uns doch zur so genannten „Ersten Welt“, die Vorbild war bzw. hätte gewesen sein sollen und der die Menschen in anderen Erdteilen, u. a. auch in der so genannten „Dritten Welt“, doch nachstrebten. Hatten wir keine Verantwortung, was auf der Welt geschah?! Konnten wir diese Verantwortung leugnen? Wenn jeder ein bisschen mehr maßgehalten hätte, sich nicht hätte manipulieren lassen und nach seinem Gewissen gelebt hätte bzw. dies nicht mit bedenklichem Konsum usw. betäubt hätte – auch die Konsumenten hatten eine Macht, jeder Einzelne -, dann hätte es auf unserer Erde so nicht zugehen können.
Wie viele Kriege wurden schon in Kampf um die Ressourcen geführt – so u. a. nicht nur in der Kolonialzeit oder im Dritten Reich, sondern auch in unserer Zeit, so u. a. der Irakkrieg für den Einfluss auf das Öl, usw., usw. Wie viele Menschen mussten deswegen schon ihr Leben lassen! Und wie viele Menschen starben auch schon ohne Krieg? Gar nicht auszudenken ist, wie viele Verteilungskämpfe, Kriege, wird es erst in der Zukunft geben, in der Zeit von Euch, Ihr lieben Nachkommen?!
Wäre deswegen nicht „Teilen“ angesagt gewesen auf unserer einen Erde, „Maß-Halten“ unsererseits. Bestand der „Fortschritt“ wirklich in immer „größerem Wachstum“, in „Immer-Mehr“, so wie dies uns die meisten Politiker aufgrund der Profitinteressen der Lobbyisten und einhergehender Korruption weismachen wollten?! Musste man auf diese Weise „der Masse“ nach dem Mund reden, damit man gewählt wurde? Ohne Rücksicht auf die nachfolgenden Generationen und die Menschen in anderen Ländern?! Konnte man die Devise „Nach mir die Sintflut!“ im 21. Jahrhundert noch mittragen?
Ich glaube, ja, ich weiß, dass man sich dadurch auch hier „das eigene Grab gräbt“. Auch hier wird z. B. durch die skrupellose Massentierhaltung mit einhergehendem Antibiotikaeinsatz und Hormongabe das dringend benötigte Wasser u. a. durch Nitrat, Antibiotika und Hormone usw. verseucht, sodass das z. T. grausame Vorgehen gegenüber den Tieren letztlich auf den Menschen zurückschlägt.
Und brauchen die Menschen nicht auch eine saubere Umwelt, Luft zum Atmen – Sauerstoff, der u. a. im Regenwald und von unseren vom Waldsterben bedrohten Bäumen regeneriert wird?
Schon zu unserer Zeit gab es auch in einigen deutschen Regionen recht kritische Ozonwerte und/oder Smogalarm, so z. B. laut Nachrichten vom 25.2.14 z. B. Smog vor allem im Nordosten Chinas in äußerst bedenklicher Konzentration, am 16.3.14 in Paris. Laut Weltgesundheitsorganisation starben 2012 weltweit 7 Mill. Menschen an Feinstaub, 47000 allein in Deutschland. (Vgl. ZDF heute vom 25.3.14)
Und brauchen die Menschen keine weiteren Ressourcen zum Heizen, Autofahren, ja zu allen Lebensbereichen, was heute so selbstverständlich ist?! Kostbare Ressourcen, die aber begrenzt sind und ausgehen werden.
Und brauchen die Menschen keine Lebensmittel mehr? Wenn diese durch die weit verbreiteten Monokulturen auf den Ländereien nicht mehr wachsen oder nur durch immer größeren Pestizid- und Herbizideinsatz überhaupt noch wachsen, immer mehr vergiftet, auch bei uns. In den USA sind bereits 25 Mill. Hektar Land von Unkrautresistenz betroffen. (Vgl. „Gefährliche Geheimnisse“ in 3Sat vom 20.3.14) Ja, wenn wir uns von dem hätten ernähren müssen, was in Deutschland wuchs, dann hätten wir die Lebensmittel so nicht wegwerfen können, ja hätten bei weitem nicht ausreichend gehabt. Schon zu meiner Zeit weideten u. a. unsere Kühe vielfach am „Rio de la Plata“, wurde u. a. der Regenwald für unsere Lebensmittel abgeholzt und wir nahmen diese den Menschen anderer Länder weg, die diese selbst zum Leben dringend brauchten! Nur weil wir das Geld dazu hatten und die Konzerne dies für uns auf skrupellose Weise veranlassten und daran verdienten.
Wegen unserer Lebensweise starben schon heute täglich viele Menschen, auch einige bei uns, und wie werden die Lebensbedingungen erst bei Euch, Ihr lieben imaginären Nachkommen, sein!!! Um 2050 sollen geschätzte 9 Milliarden Menschen auf der Erde leben wollen. Und warum nahmen wir es u. a. nicht ernst, wenn die Wissenschaftler u. a. aufgrund der verursachten Treibhausgase vor einem Klimawandel warnten, werdet Ihr Nachgeborenen zu Recht fragen. (Vgl. Klima-Report in Tagesschau ZDF heute vom 31.3.14) Und! Und! Und!
Ihr habt allen Grund, uns zu verfluchen! So gewissenlos hätten wir nicht leben dürfen! Jede Zeit wird auf ihre Weise schuldig. Das war in der Vergangenheit so – aber wir hätten aus der Vergangenheit lernen müssen, ja können. Aber die Devise war seit Menschengedenken bei den meisten Menschen „Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing!“ und „Jeder ist sich selbst der Nächste!“ Die meisten Menschen sind eben Egoisten. Daran hat auch die Lehre von Jesus nichts verändert. Ja, was haben „Christen“, die angeblich Jesu Lehre folgen wollten, Schlimmes, Grausames über Jahrhunderte angerichtet, meist sogar im Namen Gottes! Noch im Ersten Weltkrieg – gerade vor Hundert Jahren – kämpften unsere Soldaten mit der Parole: „Für Gott, Kaiser und Vaterland!“ Im Zweiten Weltkrieg kämpften sie schließlich für den gottgleichen Führer mit der Parole: „Für Führer, Volk und Vaterland“!
Lasst die die Kriege führen, selbst an der Front stehen, die davon profitieren – die Machthaber, die im warmen Zimmer am Schreibtisch die Schachzüge planen, und die Profiteure der Rüstungskonzerne – dann gibt es keine Kriege mehr. Stellt Euch vor, sie machen Krieg und keiner geht hin! Lasst Euch nicht mehr mobilisieren, funktionalisieren! Sonst seid Ihr weiterhin die Dummen, und zwar auf immer grausamere Weise.
Kriege, Mord und Todschlag lösen nicht das Problem. Ihr müsst lernen, mit allen Menschen zusammen auf dieser Erde zu leben oder Ihr geht alle unter.

Wir haben schwer versagt, macht Ihr es besser! Die Verhältnisse und die einhergehende Notwendigkeit werden Euch dazu bringen, zwingen. Ich hoffe und wünsche, dass Ihr es schafft. Um der Menschheit Willen. Oder soll die „Krone der Schöpfung“ letzten Endes dazu nicht fähig bzw. befähigt sein. Ich hoffe auf eine gewisse Evolution – Fortschritt in dieser oder jener Richtung gab es immer, warum nicht bezüglich dieser alles umfassenden Grundlage der Existenz?! Fortschritt in Richtung mehr Mitmenschlichkeit, Mitgeschöpflichkeit!
Heute konnte niemand mehr sagen: Das alles habe ich nicht gewusst! Informieren konnte man sich über die Medien über die ganze Erde. Ja, viele Menschen waren heute sogar weltweit selbst vernetzt, per Internet usw.
Aber die Machthaber, so wie derzeit u. a. der Präsident der USA, unser „vorgeblicher Anwalt der Freiheit“ kontrollierten milliardenfach die Vernetzung der Menschen, um diese zu kontrollieren und um noch besser Einfluss auf diese zu nehmen. Letztlich um diese weiterhin als Marionetten zu gebrauchen. Bei seiner Wahl soll Präsident Obama die Massenausspähung der Bürger zum Wahlerfolg verholfen haben. Welch“ ein „Fortschritt“ unserer Zeit! Alle Errungenschaften der Wissenschaftler, die eigentlich dem Wohl der Menschen dienen sollten, wurden schließlich auch zu deren Schaden genutzt, missbraucht.

Die Erkenntnisse von Wissenschaftlern z. B. bezüglich der Atomspaltung wurden nicht nur zum Guten genutzt, ja sie wurden zunächst zur Kriegsführung eingesetzt. Im Laufe der Jahre hatte man schließlich in Ost und West usw. so viele Atomwaffen stationiert, dass man um 1980 die gesamte Menschheit dreißigmal hätte auslöschen können. Was hätte man stattdessen nicht alles Gutes für die Menschheit tun können! Die Wissenschaftler, die meist auch im Auftrag der Mächtigen agierten, vielfach Schergen derselben waren, hatten zwar ermöglicht, dass man alle Menschen umbringen konnte, aber sich zu wenig für die Erhaltung aller eingesetzt. Wozu man selbst viele Wissenschaftler, studierte Leute, bringen konnte, wenn es ihrem eigenen Profit und ihrem Ruhm diente! Nahezu alle Erfindungen, die eigentlich laut Proklamation einem Fortschritt dienen sollten, wurden letztlich auch zum Nachteil, ja zum Umbringen des Menschen eingesetzt, früher so wie heute.
Selbst die friedliche Nutzung der möglich gewordenen Atomspaltung, die als großer Gewinn für die Energieversorgung propagiert wurde, beinhaltete große Risiken, wie u. a. die Atomkatastrophen von Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011) beweisen. Trotzdem befürworteten einige Politiker, wohl korrupte Sprecher der Lobbyisten, weiterhin die Atomenergie, obwohl man dadurch auch noch mehr tödlich strahlenden „Atommüll“ für Jahrhunderte erzeugte, und das obwohl man seit Jahren mehr auf alternative Energien setzen konnte. (Vgl. „Strahlende Zukunft“ in ZDF vom 11.3.14)
Zu guter Letzt seien noch auf bezeichnende, aber sehr bedenkliche „Statussymbole“ unserer Zeit hingewiesen.
Nach dem großen Vorbild Amerika wollten auch andere Länder in unvergleichlicher Hypris in punkto „Turmbauten zu Babel“ mitziehen – selbst in Ländern, in denen viele Menschen in großer Armut lebten, errichteten die Mächtigen große Hochhäuser – als Zeichen, dass man mithalten konnte. Im Wettlauf um das höchste Haus, wurden u. a. in Dubai aufgrund des Ölreichtums absolute Exzesse in den Himmel erektiert. Protzbauten ohne Maß und Nachhaltigkeit. Allein der bei den großen Stahlbetonbauten verbrauchte Sand war eine kostbare Ressource – der Wüstensand ist dazu nicht zu verwenden -, sodass der Sand bereits jetzt vom Meeresgrund gewonnen wurde und man dabei große ökologische Schäden verursachte (Vgl. „Sand – die neue Umweltbombe“ in 3Sat vom 18.2.14). Und wie will z. B. Dubai seine errichteten Turmbauten zu Babel, hier zu Dubai, noch unterhalten, wenn das Öl versiegt, und das wird in absehbarer Zeit sein?!
Die riesigen Konstrukte mit ihren großen Fensterflächen um die Stahlbetonskelette und notwendiger Vollklimatisierung werden aufgrund des ungeheuren Energiebedarfs auch bei uns bald zum Problem werden. Was wird aus all“ den Kulttempeln der Gigantomanie in wenigen Jahrzehnten werden? Sind diese Erektionen des Potenzgebahrens und eines Größen -, ja Allmachtswahns keine bedenklichen Zeichen unserer Zeit? Aber kein Land wollte auf diese „Prestigeobjekte“ verzichten.

In Anbetracht unseres Frevels in vielen Lebensbereichen bitte ich von Herzen um Verzeihung, bitte ich um Vergebung!
Habt Nachsicht mit uns, Ihr lieben Nachkommen, bitte, bitte! Im Nachhinein wird Vieles, werden Fehler sichtbar, oft erst wenn es bereits zu spät ist. Bitte, Ihr lieben Nachgeborenen: Habt Nachsicht mit uns! Macht es besser als wir! Lernt aus der Geschichte! Die Not wird Euch dazu zwingen! Denn es wird auch zu Eurer Zeit noch „Herren“ geben, die Eure Not ausnutzen und Eure Situation zwar auf ihre „neue Weise“, aber nach altbewährtem Modus für sich zu nutzen wissen. Die Geschichte wurde zwar immer neu geschrieben, aber nach altbewährten Modi immer nur wieder anders verpackt. Die Menschen ließen und lassen sich gerne wie Marionetten von „Führern“, heute meist von den Managern der Banken, Konzernen usw. geleitet, „verführt“, führen. Schon immer spielte der Gewinn, Vorteil und Profit Einzelner eine große Rolle, und die „kleinen Leute“ hielten ihren Kopf hin…

Denkt selbst! Lebt nach Eurem Gewissen! Verkauft dieses nicht für irgendwelchen Mammon – das haben leider immer zu viele gemacht. Gegen ihr Gewissen gelebt, sich für einen Vorteil, meist materiellen, entschieden, aus diesem Grund mitgemacht, Kompromisse gemacht. Oder um der Karriere oder gar um einer Machtposition willen geschwiegen, schlimme Dinge mitgetragen oder gar veranlasst. Selbst wenn das Gegen-den-Strom-Schwimmen nur einen kleinen Nachteil gebracht hätte.
Um das Gewissen auszuschalten, betäubten sich viele mit Alkohol, Drogen usw. mit ständiger Umtriebigkeit, mit vielerlei „Lustbarkeiten“, gekaufter Liebe usw.
Und dann gab es immer wieder Rädelsführer, die sich gegenüber Mächtigen auflehnten. Die fanden Anhänger, die mit kämpften, sich anschlossen. Macht korrumpiert bekanntlicherweise aber viele. Der Volksmund sagte: Je höher der Aff klettert, desto mehr sieht man seinen Arsch! So wurden aus den ehemaligen kleinen Rädelsführern, die sich für eine an sich gute Idee einsetzten, oftmals selbst skrupellose Herrscher – so u. a. bei der Durchsetzung der sozialistischen Ideale im 20. Jahrhundert geschehen.
Und nach der Niederschlagung der kommunistischen und sozialistischen Verhältnisse – im Namen der „Freiheit“ geschehen – hatten sich u. a. in der Sowjetunion einige Oligarchen das ehemalige Staatseigentum auf skrupellose Weise unter den Nagel gerissen und wurden Millionäre oder gar Milliardäre und bestimmten dann das Leben im Land. Auch in der ehemaligen DDR geschah Ähnliches. Auch die Politiker der ehemaligen DDR hatten die Begriffe „Friede und Freiheit“ schlimm missbraucht. Die „kleinen Leute“ durchschauten hier zwar meist die Parolen, wurden aber bald wieder funktionalisiert, und zwar nun im Namen der „westlichen Freiheit“.
Die „Herrenmenschen-Mentalität“ breitete sich von der so genannten „Ersten Welt“, der vorgeblich christlich geprägten, auch auf andere Teile der Erde aus. Diese wollten und wollen sich schließlich nicht länger von Amerika und Europa bevormunden lassen und wetteiferten nun um die „Vorherschaft“ auf der Erde. Das trug auch zu den unverantwortlichen Exzessen in anderen Erdteilen bei. Die Nachahmung unseres Lebens mit einhergehender Verschwendung der dortigen „Oberschicht“ war nun überall angesagt. Wie bedenklich!
In der Hersfelder Zeitung vom 3.2.14 stand aber eine durchaus erfreuliche Nachricht: Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping verbot seinen Funktionären, weiterhin ein luxuriöses Leben zu führen… So bangen nun dort u. a. Fünfsternehotels um ihre Existenz… Welch“ ein Hoffnung versprechendes Zeichen – stinkt doch der Fisch vom Kopf aus.
Aber bei uns wäre ein solches Verbot nicht opportun, haben wir doch eine freiheitliche Gesellschaft. Aber wie wäre es, wenn uns die Oberen, die das Sagen haben, ein anderes Leben vorleben würden?! Mit gutem Beispiel vorangingen. Stattdessen leben sie Exzesse vor, wollen immer noch mehr haben. Managergehälter von ein bis zwei Millionen Euro monatlich halten diese offenbar für eine „angemessene Entlohnung“ für ihr „großes Engagement“ – die eigentliche Arbeit führen allerdings vorrangig die Untergebenen aus und müssen mit einem winzigen Bruchteil des Gehaltes auskommen… Und die Politiker vom Bundestag haben sich auch gerade wieder eine Gehaltserhöhung selbst genehmigt, so laut Nachrichten vom 20.2.14 eine zehnprozentige Diätenerhöhung. Welch“ bedenkliche „Vorbilder“! Welch“ eine „Elite“!
Wie konnte man die ungeheure Staatsverschuldung vieler Länder, so auch Deutschlands, auf Kosten der Nachkommen rechtfertigen?! Gab es dazu in unserer Zeit wirklich eine Notwendigkeit? Wäre dies bei ein bisschen „Maßhalten“ wirklich erforderlich gewesen? Das hätte sich letztlich doch jeder einzelne Bürger auch bei uns fragen müssen. Auch gegen all die anderen problematischen Vorgänge, konnte man dagegen wirklich nichts tun?

1979 hatte ich anlässlich einer Japanreise nicht nur Hiroshima besucht und die verheerenden Folgen des Atomwaffeneinsatzes mit eigenen Augen gesehen, sondern auch an der Fassade eines Tempels in Nikko auch die berühmten drei Affen gesehen, die wohl ein Grundübel des Menschen symbolisieren – einer hält sich die Ohren zu, einer hält sich die Augen zu und ein dritter hält sich den Mund zu. Also: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen! Diese drei Affen, die vor Jahrhunderten in Holz geschnitzt wurden und ich in einer kleinen Abbildung auf dem Schreibtisch stehen habe, symbolisieren zeitlos Gültiges. Dieses Verhalten ist noch heute ein Grundübel – sonst könnte es auf unserer Erde so nicht zugehen und aussehen.

Was kann ich Euch, Ihr lieben imaginären Nachkommen, aufgrund meiner Erfahrung mit auf den Weg geben?!
– Lebt mit der Natur und nicht gegen sie! Beutet sie nicht rücksichtslos aus, damit sie sich auf wundersame Weise immer wieder regenerieren kann. Erfreut Euch an der Natur!
– Lebt einvernehmlich mit den Mitgeschöpfen, achtet die Würde der Tiere, seht und nutzt ihre unvergleichlichen Fähigkeiten als Geschöpfe mit dem gleichen Odem!
– Lebt einvernehmlich mit allen Menschen auf der Erde zusammen, ja gesteht allen ein Lebensrecht auf dem blauen Planet zu! Haltet Maß! Lernt zu teilen! Geht mit gutem Beispiel voran!

Die Gier nach Immer-Mehr an Wachstum von materiellen Gütern wurde und wird dem Menschen schließlich selbst zur Falle. Wir verkannten: Wirklich reich ist nur, wer nicht alles braucht. Ja, ich glaube, nur mit einem einvernehmlichen Miteinander kann die Schöpfung letztlich überleben, auch der Mensch, die Krone der Schöpfung, so die gesamte Menschheit. Mit immer effizienteren Waffen und zunehmender Skrupellosigkeit wird auch der Stärkere schließlich nicht mehr siegen und überleben. Mehr Fortschritt kann nur noch in einem Mehr an Menschlichkeit, Mitmenschlichkeit liegen – ein diesbezügliches Wachstum wäre wichtig, ja Not-wendig, schon zu unserer Zeit gewesen. Wir haben aber versagt. Macht Ihr es, meine lieben imaginären Nachkommen, besser! Gott schütze Euch!

In herzlichem Gedenken

Eure Brunhilde Miehe

Kirchheim-Gershausen im März 2014 Bildquelle:kein externes Copyright

Verlag für Bücher und Filmdokumentationen über Trachten und andere volkskundliche Themen

Miehe-Medien
Brunhilde Miehe
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36275 Kirchheim
06625400
cieslik@arcor.de
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Allgemein

Caritas in Baden-Württemberg ruft zum Überdenken des eigenen Konsumverhaltens auf

Caritas sensibilisiert für weltweite Verflechtungen und setzt sich für eine Globalisierung ohne Ausgrenzung ein – 1.000 Bewerbungen für Caritas-Journalistenpreis in 25 Jahren

Stuttgart, 5. Februar – In unserer globalisierten Welt hört die Nachbarschaft nicht am eigenen Gartenzaun auf. Das Handeln der Menschen in der wohlhabenden westlichen Welt ist eng verknüpft mit Ländern und Menschen, denen es weniger gut geht. Daher macht die Caritas in Baden-Württemberg unter dem Motto „Weit weg ist näher, als du denkst“ auf die weltweiten Verflechtungen aufmerksam und setzt sich dafür ein, die Globalisierung menschlicher zu gestalten. Bei ihrem Jahresauftakt heute im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart forderte der Wohlfahrtsverband dazu auf, das eigene Konsumverhalten zu überdenken und einen kleinen Teil dazu beizutragen, dass die Probleme weltweit nicht noch größer werden.

Die Globalisierung bringt viele Vorteile, aber sie hat auch ihren Preis. „Und den zahlen vor allem die Menschen in den Entwicklungsländern“, sagte Diözesan-Caritasdirektor Monsignore Bernhard Appel (Freiburg) vor rund 200 Gästen aus Politik, Medien, Kirche und Wissenschaft. Bisher sei es nicht gelungen, mehr Gerechtigkeit und Wohlstand für alle Menschen und Nationen zu erreichen. Ziel müsse der Fortschritt hin zu einer für alle menschlicheren Welt sein, so Appel, „zu einer Welt, in welcher der Wohlstand von einigen kein Hindernis mehr für die Entwicklung der anderen sein darf, sondern im Gegenteil zur Hilfe wird“. Mit dem Jahresthema will die Caritas zur Bewusstseinsbildung anregen und dafür sensibilisieren, „dass und wie jeder Einzelne zu einer sozialeren und gerechteren Welt beitragen kann“, betonte er. Die Globalisierung müsse sich zu einer „Globalisierung ohne Ausgrenzung“ weiterentwickeln.

Der ehemalige Cap-Anamur-Aktivist Elias Bierdel zeigte auf, dass angesichts von Bürgerkriegen, Klimawandel, Staatsschulden und Verteilungsungerechtigkeit sich viele Menschen in Europa hilflos fühlten. Das Wissen über die weltweiten Zusammenhänge führe in den Industrienationen zu einer Art Lähmung. Um diese zu überwinden schlug Bierdel vor, „statt sorgenvoll auf drohende Wohlstandsverluste zu schielen, sollten wir bedenken, was wir alle zusammen gewinnen können, indem wir manches unterlassen.“

Auch die zehn Gebote redeten im Urtext nicht von „du sollst“, sondern von „du wirst es schaffen“, sagte Caritasdirektor Prälat Wolfgang Tripp (Stuttgart). „Und so weiß ich nach diesem Abend, dass wir es schaffen können, globale Nachbarschaft zu denken, zu gestalten und mit Leben zu füllen.“

Bereits zum 25. Mal wurde der Caritas-Journalistenpreis vergeben und in all diesen Jahren haben sich Autorinnen und Autoren mit knapp 1000 Beiträgen für den Preis beworben. Den mit 3.000 Euro dotierten ersten Preis des Wettbewerbs erhielt in diesem Jahr Susanne Babila für ihren Radiobeitrag „Was uns am Leben hält“. Den zweiten Preis mit einem Preisgeld von 1.000 Euro geht an Werner Schwab, langjähriger Ressortleiter bei der Schwäbischen Zeitung, und an Sigrid Faltin für ihren SWR-Film „Kinder! Liebe! Hoffnung!“ Mit einer „Lobenden Erwähnung“ wurde Daniel Stahl von der Heilbronner Stimme für seinen Artikel „Das Leben des anderen“ ausgezeichnet.

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in Baden-Württemberg über 3.900 Einrichtungen mit mehr als 180.000 Plätzen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen 59.000 Mitarbeiter/innen tätig sind.

Kontakt
Caritas in Baden-Württemberg
Eva-Maria Bolay
Strombergstr. 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

Pressekontakt:
Diözesancaritasverband Rottenburg-Stuttgart
Eva-Maria Bolay
Strombergstr. 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

Allgemein

Kaufgrund Ingredient Brand?

Überraschende Ergebnisse, wie sich sogenannte Ingredient Brands auf das Kommunikations- und Kaufverhalten von Konsumenten auswirken, zeigt eine jetzt (auf der Sportartikelmesse ispo in München) vorgelegte repräsentative Untersuchung.

Die von der international tätigen Marken- und Strategieberatung BRAIND® in Auftrag gegebene Studie wurde Ende 2013 online mit rund 1800 deutschsprachigen Teilnehmern durchgeführt und brachte markante Resultate. Tomas Vucurevic, Managing Director von BRAIND®, ist ausschließlich im Bereich der strategischen Markenberatung für Ingredient Brands tätig: ?Zum ersten Mal überhaupt wurde eine repräsentative Studie zu diesem Thema mit Befragten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, exemplarisch auch für die Textil- / Outdoor-Industrie, durchgeführt. Wir haben bewusst den umsatzstärksten Markt der Outdoor Branche in Europa ausgewählt, in dem auch eine Vielzahl von Trägermarken und Ingredient Brands um die Kaufkraft der Konsumenten werben?.

Unter Ingredient Brand versteht man eine Art Komponentenmarke, die ein wesentlicher Be-standteil eines Endproduktes ist und diesem bestimmte Leistungsmerkmale oder spezifische Qualitätsstandards zuschreibt. Als wohl bekannteste Komponentenmarke oder Ingredient Brand steht Intel* für eine bestimmte Art von Computerprozessoren, die in Computern unterschiedlicher Marken wie z.B. Samsung, Sony, HP oder Acer verarbeitet sind.

* Die Marke Intel wurde in dieser Studie als Beispiel einer Ingredient Brand im Fragebogen erwähnt.
Somit ist die gemessene gestützte Markenbekanntheit von Intel in dieser Studie nicht repräsentativ.

Der allgemeine Teil der Studie zeigt, dass die Marke Bluetooth (kabellose Datenübertragung) die bekannteste Ingredient Brand im deutschsprachigen Raum ist und auch auf den weiteren Plätzen vor allem Marken aus dem Bereich Consumer Electronics dominieren (wie z.B. Intel, Android, WiFi und HD). Weiterhin finden sich im Top Ranking eingeführte Dienstleistungsmarken wie TÜV und Stiftung Warentest, deren Testergebnisse häufig als ?Ingredient? der Trägermarken kommuniziert werden.

Interessant auch, dass vor allem Ingredient Brands, die für eine nachhaltige, ethisch korrekte oder zertifizierte Produktion oder eine sichere Transaktion stehen, von fast der Hälfte der Befragten als wichtig oder sehr wichtig eingestuft werden.

Soziale, umweltbedingte oder ethische
Ingredient Brand Labels mit Zukunft
Nahezu die Hälfte der Befragten gibt an, dass Ingredient Brands aus dem Segment der gesund-heitlichen, sozialen, umweltbedingten, sicheren oder ethischen Ingredient Brand Labels in Zukunft wesentlich wichtiger sein werden und 49% stufen diese als zukünftig mindestens genauso wichtig ein. Zusammen sprechen sich 93,3% aller Befragten für die Wichtigkeit dieser Art von Produktkennzeichnung aus. Vucurevic: ?TÜV, Stiftung Warentest, Fairtrade, ?Made in Germany? und ?Bio? sind gestützt die bekanntesten Marken in diesem Segment, in dem es regional große Unterschiede gibt. So ist das AMA Gütesiegel Austria die insgesamt bekannteste Ingredient Brand in Österreich und ?Swiss Made? gemeinsam mit Fairtrade das bekannteste Qualitätssiegel in der Schweiz?.

Im Textil / Outdoor Bereich ist Öko-Test mit großem Abstand das bekannteste Label. Dahinter folgt mit gehörigem Abstand Öko-Tex 100, während das Bluesign Label bisher bei den Befrag-ten dieser Studie kaum bekannt ist.

Bei Textil / Outdoor sind
Innovation und Qualität gefragt

Im spezifischen Teil, durchgeführt für die Textil- / Outdoor-Industrie, ist Gore-Tex die mit nahezu 70% gestützter Markenbekanntheit die mit Abstand bekannteste Ingredient Brand im deutschsprachigen Raum und die Nr.4 aller in dieser Studie abgefragten Ingredient Brands. Mit einigem Abstand folgen dann die Marken Sympatex (41%), Lycra (39%), Viscose (35%) und Wollsiegel/Woolmark mit 29% gestützter Markenbekanntheit.
?Wie wertvoll unsere Erkenntnisse gerade für die Outdoor-Industrie sind, unterstreicht die Tatsache, dass über 90% der Befragten angeben, dass sie einem Produkt, das mit einer Ingredient Brand versehen ist, als besonders innovativ wahrnehmen und eine höhere Qualität zusprechen. ?Diese positive Einschätzung der Verbraucher lässt sich auch in einem höheren Preis und damit einer besseren Marge für die Ingredient Brand und Trägermarke umsetzen. Zwei Drittel der Befragten sind bereit, für ein solches Produkt mehr zu bezahlen?, so Vucurevic.
Um dieses vorhandene große Vertrauen und Potential der Konsumenten auszuschöpfen, ist aber auch für Ingredient Brands notwendig, ein eindeutiges Markenprofil mit einem klar differenzierten Leistungsversprechen zu entwickeln, um damit auch ungestützt Bekanntheit und Begehrlichkeit aufzubauen?, lautet das Fazit des BRAIND® Research.
Untersucht wurden in der Studie auch die bekanntesten Eigenmarken der Hersteller, also Ingredient Brands, die nur in der einen Marke eines Herstellers vorkommen. Hier dominieren die Marken von Adidas (Climacool, Climalite und Climaproof), während Eigenmarken wie Drytech (Mammut), Powertex (Salewa), Texapore (Jack Wolfskin), Venturi (Schöffel) eine geringere Markenbekanntheit aufweisen. Auffällig ist aber, dass insbesondere Ingredient Brands mit einer breiten Distribution in verschiedenen Anwendungsbereichen und Produkten, die von verschiedenen Herstellern angeboten werden, von den Verbrauchern stärker wahrgenommen werden.

Fazit von Tomas Vucurevic, Managing Director von BRAIND®:
?Ingredient Brands, die ein klares Leistungsversprechen abgeben, werden von den Konsumenten geschätzt. Eine überwältigende Mehrheit der Befragten sprechen Produkten, die mit einer namhaften Ingredient Brand ausgestattet sind, eine höhere Qualität und mehr Innovationskraft zu. Für solche Produkte sind die Konsumenten auch bereit einen höheren Preis zu bezahlen. Allerdings besteht bei vielen Anbietern solcher Marken Bedarf, die besondere Leistungsfähigkeit besser herauszuarbeiten und sich klarer im Markt zu differenzieren. Auch muss das Leistungsversprechen mittels intelligenter Marketingkonzepte stärker in die Wahrnehmung der Verbraucher verankert werden. Zu viele der untersuchten Ingredient Brands im Outdoor Markt bewegen sich selbst in der gestützten Wahrnehmung lediglich im einstelligen Prozentbereich, damit lässt sich sicher nur schwer eine Preis Premium Position erreichen?.

Details über die Studie:
Die Studie wurde von BRAIND® in Auftrag gegeben und von ACCELEROM®, einem international tätigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmen mit Sitz in Zürich, im Zeitraum Ende November/Anfang Dezember 2013 durchgeführt. Die Stichprobengröße dieser repräsentativen Befragung lag bei 1.800 Teilnehmern, davon ca. 1.000 aus Deutschland und jeweils ca. 400 aus Österreich und der Schweiz. Die Teilnehmer waren zu jeweils ca. 50% männlich / weiblich und die Ergebnisse der Studie sind nach verschiedenen sozio-demographischen Werten weiter differenzierbar, so nach Alter, Bildung, Einkommen und Aktivität. Das Ausfüllen des Fragebogens erfolgte mittels eines Online Panels. Die Bearbeitung dauerte 10-12 Minuten. Solange die Erhebung nicht abgeschlossen war, konnten die Befragten über einen Link mehrfach wieder auf den Fragebogen zugreifen. Die befragten Personen wurden aus einem Panel, bei dem sie fest angemeldet sind, zufällig gezogen. Die Teilnehmer eines solchen Panels bekommen Punkte für Befragungen an denen sie teilnehmen und werden zu einem Zeitpunkt auch dafür vergütet.

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Der Weihnachtstrend 2013 geht zum Geschenkgutschein

mydays prognostiziert über 60 Prozent Wachstum im Weihnachtsgeschäft

Der Weihnachtstrend 2013 geht zum Geschenkgutschein

(NL/7204849810) Weihnachten steht kurz vor der Tür. Schon längst sind auf dem Wunschzettel der Deutschen nicht mehr nur Bücher und Schmuck zu finden. Wie zahlreiche aktuelle Statistiken der Marktforschung zeigen, werden seit einigen Jahren vermehrt Gutscheine zu Weihnachten gewünscht und verschenkt. Dabei erfreuen sich vor allem Erlebnisgutscheine immer stärker wachsender Beliebtheit, Tendenz steigend.

Erlebnisgeschenkanbieter mydays verzeichnete bereits im November ein Wachstum von über 60 Prozent. Für das Weihnachtsgeschäft direkt vor den Feiertagen im Dezember prognostiziert der Schenkexperte, diese Entwicklung noch weiter zu steigern. Der Pionier der Branche bietet hierbei eine große Vielfalt an Erlebnissen aus den verschiedensten Kategorien, so dass für jeden Charakter und jede Leidenschaft einfach und schnell das passende Weihnachtsgeschenk gefunden werden kann. Ein klarer Trend, der sich hierbei abzeichnet: Menschen wünschen sich Entspannung und Ruhe und verschenken Wellness und Genuss.
Auch außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten wie zum Beispiel im romantischen Iglu oder die Verknüpfung von kulinarischen Genüssen mit echtem Entertainmentprogramm wie beim Krimi- oder Musical Dinner bieten sich für das perfekte Weihnachtsgeschenk an. Die besten Geschenke sind eben solche, die entweder für eine gemeinsame Zeit oder für unvergessliche, erinnerbare Momente sorgen, weiß Gründer Fabrice Schmidt. Das Erfolgsrezept ist es, beides zu verbinden.

Als mydays im Dezember 2003 als erster Erlebnisgeschenkanbieter am Markt online ging, wurde der Gutscheinmarkt in Deutschland vollkommen revolutioniert. Mit dem Start schaffte das Münchner Unternehmen im deutschsprachigen Raum einen neuen Markt. Ab sofort war es möglich, außergewöhnliche Erlebnisgeschenke digital zu buchen – mit einem Klick zum perfekten Geschenk. Gerade anhand der Entwicklung im Weihnachtsgeschäft ist zu erkennen, dass die Akzeptanz für verschenkte Gutscheine unter Verbrauchern in den letzten Jahren immer weiter wächst. Erlebnisgutscheine sind dabei einfallsreicher als klassische Geschenke wie Parfum oder Uhren, und persönlicher als Bargeld. Ob Dinner-Erlebnisse, Wellnessangebote und Kurzurlaube oder besondere Sport- und Freizeitmöglichkeiten wie Fallschirmspringen oder Quadfahren – die Ideenvielfalt des Schenkexperten mydays stellt dabei sicher, dass für jeden das passende Geschenk dabei ist. Dabei ist auch ein klarer Trend hin zu nachweisbarer Qualität und einem vertrauensvollen Leitungsversprechen erkennbar, beides Kriterien, die mydays durch eine langjährige Erfahrung am Markt besonders auszeichnen.

Darüber hinaus bieten die kreativen Geschenkideen von mydays durch die einfache Erlebnisfindung und Bestellung Abhilfe in der Adventshektik. Selbst Last-Minute-Schenker haben dank mydays die Möglichkeit, dem Gedränge der Einkaufsstraßen zu entkommen und dennoch ein besonderes Geschenk zu besorgen. Gutscheine können binnen weniger Minuten ausgesucht, gekauft und gedruckt werden – eine willkommene Abwechslung vom Weihnachtsstress.

Über die mydays GmbH
Mit außergewöhnlichen Erlebnissen sorgt der Schenkexperte mydays für ausgefallene Geschenkideen von faszinierender Action bis hin zu romantischen Übernachtungen. Höchste Qualität zum besten Preis ist bei mydays immer inklusive. Das Unternehmen mit Sitz in München wurde im Jahr 2003 von Fabrice Schmidt gegründet. Mit mehr als 10.000 Erlebnismöglichkeiten steht mydays als Marktführer heute für mehr als 500.000 zufriedene Kunden.

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