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Automobilbranche im Wandel – erfolgreiche Restrukturierung und Sanierung

Es erwartet Sie ein spannender Vortrag zum Thema “ Automobilbranche im Wandel – erfolgreiche Restrukturierung und Sanierung“, eine Diskussionsrunde mit Gedanken- und Erfahrungsaustausch bei einem Buffet.
Nutzen Sie diese Veranstaltung zum Austausch v

MSL Dr. Silcher in  Stuttgart am 23. Oktober 2018Thema: Automobilbranche im Wandel – erfolgreiche Restrukturierung und SanierungDie Megatrends Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Urbanisierung stellen die Automobilhersteller- und -Zulieferindustrie vor nie dagewesene Herausforderungen.
Trotz sorgfältiger Unternehmensplanung können in diesem volatilen Umfeld kritische Situationen für Unternehmen entstehen, die aus eigener Kraft nicht mehr aufgelöst werden können.
Wir geben Ihnen einen Einblick zu möglichen Krisenursachen von Unternehmen, den typischen Fehlern und den notwendigen Weichenstellungen im Krisenmanagement und bei der Restrukturierung.
Es erwartet Sie ein spannender Vortrag zum Thema “ Automobilbranche im Wandel – erfolgreiche Restrukturierung und Sanierung“, eine Diskussionsrunde mit Gedanken- und Erfahrungsaustausch bei einem Buffet.
Nutzen Sie diese Veranstaltung zum Austausch von Ideen und Lösungsansätzen und diskutieren Sie diese mit unseren Experten.Referenten:
· Herr Dr. Erik Silcher, MSL Dr. Silcher
· Herr Dr. Stefan Knirsch, thinkFF Strategy Consulting
· Herr Helmuth Rauscher, acta Management GmbH
· Herr Holger Langer, acta Management GmbHDie Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.Anmeldung: event@silcher.comMehr Info: automotive.silcher.com

MSL Dr. Silcher Rechtsanwälte Steuerberater bieten umfassende Rechtsberatung mit dem Schwerpunkt der Restrukturierung und Sanierung von Unternehmen.
Wir gehören zu den ersten Kanzleien in Deutschland, die Eigenverwaltungsverfahren beantragt sowie erfolgreich durchgeführt haben und verfügen somit über langjährige Erfahrung. Die Kanzlei hat zwischenzeitlich mehr als 100 Eigensanierungen betreut.Wir bieten Sanierungsberatung und wirtschaftsrechtliche Beratung auf höchstem Niveau.

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M\S\L Dr. Silcher
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74072 Heilbronn
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aleksandra.loock@silcher.com
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Diesel-Skandal und keiner hat´s gewusst

Der Diesel-Skandal kommt auch bei Opel an. Wie kann es sein, dass Führungskräfte in den Unternehmen jahrelang die gefährlichen Praktiken übersehen haben?

Diesel-Skandal und keiner hat´s gewusst

Resilienzprinizip: Vereinfachende Interpretationen immer hinterfragen (Bildquelle: © Andrey Popov / fotolia)

VW, Audi, und jetzt Opel – der Diesel-Skandal hat die Autohersteller voll erwischt. Die Krise scheint gar nicht mehr aufzuhören. Und immer wieder stellt sich die Frage, wie die Manipulationen so lange praktiziert werden konnten, ohne dass irgendjemandem der Beteiligten Bedenken kamen. Die spannende Frage dabei ist jetzt: Was können Organisationen anders machen, damit das in Zukunft nicht mehr passiert? Wie können sie Krisenprävention betreiben, wie im Vorhinein schon Resilienz aufbauen und früher hellhörig werden? Wenn Krisen nämlich für eines gut sind, dann dafür: man kann hervorragend aus ihnen lernen.

Krisen antizipieren durch den richtigen Umgang mit Informationen

Die Verantwortlichen in den betroffenen Unternehmen beteuern, nichts von den Manipulationen gewusst zu haben. Sie wurden von der Krise überrascht. Auf den ersten Blick kaum vorstellbar – ist ihnen nie etwas aufgefallen? Andererseits zeigt sich immer wieder: in vielen Organisationen schleifen sich mit der Zeit Mechanismen ein, die zu einem verzerrenden Filtereffekt bei den Führungskräften führen. Bestimmte Informationen kommen dann ganz oben gar nicht mehr oder nur sehr abgemildert an. Die Führungsetage hat ihre eigene „Filterbubble“. Dieser Effekt hat nicht nur damit zu tun, dass schlechte Nachrichten weniger gern weitergegeben werden als gute, sondern auch mit der menschlichen Psyche. Haben wir uns nämlich einmal eine Meinung zu etwas gebildet, tendiert das menschliche Gehirn dazu, diese Meinung zu verifizieren. Widersprüchliche Informationen werden eher weggedrängt oder nicht beachtet, damit die eigene These möglichst bestätigt wird. Und deswegen besteht die Gefahr, dass bei jedem Schritt, den eine Information weiter nach oben gegeben wird, scheinbar unpassende Fakten weggelassen oder (unbewusst) verändert werden.

Nicht aus einem Autohersteller, aber aus einem anderen Technologieunternehmen stammt der folgende Vorfall, der dieses Prinzip gut illustriert. Der Abteilungsleiter, der sie erlebt hat, war für den Jahresbericht der Verkaufszahlen seiner Abteilung zuständig, den er über seinen Vorgesetzten an den Mutterkonzern einreichte. Die Antwort aus dem Mutterkonzern: Der Bericht stimme hinten und vorne nicht mit den prognostizierten Zahlen überein, da müsse wohl was durcheinander gekommen sein. Diese Rückmeldung kam mit der Bitte um eine Überarbeitung des Berichts. Und obwohl die Zahlen die Realität abbildeten, kam noch der Druck des direkten Vorgesetzen hinzu, einen Bericht abzuliefern, der den Prognosezahlen glich. Nach einigem Hin und Her wurden letztendlich in einem mehrwöchigen Arbeitsprozess die Zahlen so „frisiert“ und umgedeutet, dass sie in etwa der Prognose entsprachen. Mit der Realität hatten sie nur noch wenig zu tun – aber die Führungsetage akzeptierte den Bericht jetzt. Und arbeitete die Strategie des kommenden Jahres auf Grundlage dieser Zahlen aus…

Das Prinzip „Abneigung gegen vereinfachende Interpretationen“

Für die Resilienz, also die Krisenfestigkeit einer Organisation, ist es besser, wenn widersprüchliche Informationen alle Warnlampen aufleuchten lassen. Dafür sollten Informationen möglichst früh die möglichst richtigen Personen erreichen. Nur dann können bevorstehende Krisen und Gefahren erkannt werden und frühzeitige Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Und die „richtigen Personen“ sind hier auch: Personen, die bereit sind, die Information zu hinterfragen und mögliche andere Gründe als die bereits vorgefassten dafür gelten zu lassen. In Hochsicherheitsorganisationen (z.B. Feuerwehren, Atomkraftwerken) wird dieses Vorgehen als Prinzip standardmäßig angewandt, indem vereinfachende Interpretationen immer hinterfragt werden. Schließlich können Fehler in solchen Organisationen zu echten Katastrophen führen. Wahrscheinlich hätte es Opel auch gutgetan, dieses Resilienzprinzip anzuwenden. Spätestens wenn bei der Konkurrenz ein Fehler sichtbar wird, sollte der Prozess im eigenen Unternehmen kritisch hinterfragt werden.

Resilienz entwickeln

Auf die Prinzipien der Hochsicherheitsorganisationen, die alle Organisationen anwenden und damit mehr organisationale Resilienz entwickeln können, geht auch die Ausbildung zum/zur ResilienzberaterIn intensiv ein. ResilienzberaterInnen sind darin geschult, genau solche schädlichen Mechanismen zu erkenn und Maßnahmen zu entwickeln, die ihnen vorbeugen. Für den kommenden Ausbildungsstart am 11. Januar 2019 sind aktuell noch Plätze frei ( klicken für mehr Information und Anmeldung).

Jutta Heller steht für „Resilienz“, dem Fachbegriff für innere Stärke. Die Dinge akzeptieren, wie sie sind, Eigenverantwortung übernehmen, seelische Widerstandskraft entwickeln: Das sind die Kernelemente ihres überzeugenden Konzepts. Die selbständige Beraterin führt seit über 25 Jahren Menschen aus unterschiedlichsten Kontexten erfolgreich zu den eigenen mentalen Ressourcen. Neben ihrer selbständigen Beratungstätigkeit leitet sie seit 2015 die Zertifikats-Ausbildung zum/zur ResilienzberaterIn. Nächster Start ist im Januar 2019.

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Resilienz für Unternehmen
Prof. Dr. Jutta Heller
Neuwerk 4
90547 Stein
091127861770
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Was Emotionen mit uns machen

… weiß Sabine Zehnder. Mit „Life Reanimation“ hilft sie dabei, das Leben zu ordnen und wieder klar Entscheidungen zu treffen, wenn alles Kopf steht

Was Emotionen mit uns machen

Sabine Zehnder gibt Tipps, wie Stress und Chaos aufgelöst und geordnet werden kann.

Stress – jeder erlebt ihn auf die unterschiedlichste Weise. Der eine wird von ihm zu Höchstleistungen angespornt. Ein anderer lässt sich dazu verleiten, extremen Druck zu verspüren und nicht mehr klar denken zu können. Dabei ist Klarheit im Kopf und im Handeln entscheidend, den Stress wieder aufzulösen. „Der größte Feind in stressigen Situationen ist die Emotion“, erklärt Sabine Zehnder, die ihren Kunden mit Sparring und Coaching einen Masterplan für ihr Leben entwickelt, der funktioniert.

Was macht die Emotion mit einem Menschen unter Stress? „Sie verleitet ihn dazu, ohne Struktur und nachvollziehbaren Prioritäten zu agieren. Geordnetes wird konfus, Vorgenommenes verliert seinen Plan“, sagt die Unternehmerin, die mit der „Zehnder-Methode“ den Weg raus aus dem Schlamassel zeigt. Denn wer in dem Stress bleibe, vergrößert das Chaos entweder, oder – aber nur wenn es gut läuft – erhält den gegenwärtigen Zustand.

Wie schaut das in der Praxis aus? Emotionen können zu Vermeidungsverhalten führen, ein schlechtes Gewissen auslösen oder Zweifel wecken: „Wer sich aus dieser Umklammerung lösen möchte, muss sich jetzt für den Gegenangriff wappnen“, betont Zehnder. Dazu gilt, alles aufzuschreiben, was man tun muss oder will. Anschließend kann man die Handlungen und Themen auf der Liste vier Kategorien zuteilen: „Den Quick Wins; den dringenden und/oder wichtigen; den schnellen und den einfachen“, führt Zehnder die Kategorien aus.

Mit dieser Vorgehensweise könne man die Themen herausfiltern, die sehr wenig Aufwand erfordern und viel Nutzen für die Situation haben; kurzfristigen Handlungsbedarf benötigen, von jemand anderem erledigt werden können oder gerne selbst erledigt werden möchten. „Aller Anfang ist dabei schwer – oder vielleicht auch nicht. Einmal begonnen wird sich der Stress reduzieren und das Chaos wieder ordnen“, schließt Zehnder, die unter anderem auch Vorträge hält und auf ihrer Website Videos, Audios und weitere Artikel zur Verfügung stellt.

Mehr zu Sabine Zehnder – Life Reanimation – gibt es auf ihrer Website unter: https://www.life-reanimation.de

Sabine Zehnder ist eine Spezialistin dafür, schwierige Projekte aufzuräumen – in der IT-Branche und im Leben. Ihr sehr spezieller Lebenslauf erforderte sehr früh die Eigenschaft, Probleme eigenständig zu lösen. Diese Fähigkeit hat sie schließlich zu ihrem Beruf gemacht. Als Managerin für IT-Projekte und als Coach bringt sie fachliches Know-how mit menschlichem Fingerspitzengefühl zusammen, sorgt für eine ganz individuelle Lösungsstrategie und ermöglicht so den Weg aus jeder Krise. Als Vortragsrednerin kombiniert sie Fachwissen mit Tiefgang, Erfahrung und Humor.

Kontakt
Sabine Zehnder – Life Reanimation
Sabine Zehnder
Angerfeld 10
86944 Unterdießen
+49 (0) 174 – 99 88 33 2
post@life-reanimation.de
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Eigentlich möchte ich etwas ganz anderes machen …

In ihren Coachings begegnet Sabine Zehnder immer wieder Kunden, bei denen das, was sie wollen und das, was sie tun, voneinander abweichen

Eigentlich möchte ich etwas ganz anderes machen ...

Sabine Zehnder über das Bauchgefühl

Machst du, was du wirklich willst? Sabine Zehnder hilft mit ihrem Life Reanimation bei Krisen, persönlichen Herausforderungen wie auch Sinn- und Lebensfragen – so auch bei der Eingangsfrage. „In meinen Coachings kommt es immer wieder dazu, dass Menschen an den Punkt gelangen, wo sie erkennen, was sie wirklich machen wollen“, sagt Sabine Zehnder. Dieser Moment sei wichtig, denn er zeige, dass das jetzige Handeln davon abweicht.

Für Zehnder liegt eine mögliche Ursache in dem Verlust der Fähigkeit, auf das Gefühl zu hören: „Ich habe den Eindruck, Erwachsene machen zu selten etwas, nur weil sie es mögen. Leitend für Entscheidungen ist vielmehr Vernunft und Strategie, aber nicht mehr das Bauchgefühl.“ Verstärkt wird das mit dem Lauf des Lebens. Je mehr Menschen hören, lesen und lernen, desto mehr füllt sich die Sammlung von Gründen, etwas zu tun oder nicht zu tun. „Für die rationale Seite von Entscheidungen ist das gut, für einen weiteren wesentlichen Aspekt unseres Daseins nicht unbedingt“, erzählt Zehnder.

Dabei lässt sich Rationalität der Theorie zuordnen und Gefühl der Erfahrung, also der Praxis. „Genau deswegen ist das mit Theorie und Praxis so eine Sache … und so machen wir oftmals nicht das, was wir tatsächlich wollen“, betont die Unternehmerin mit Doppel-Diplom in Informatik und Coaching. Auch wenn es Dinge gibt, die gemacht werden müssen, komme es auf den richtigen Ausgleich an. „Du kannst einen Job haben, der dich nervt – wenn du aber Dinge in deinem Leben hast, die dich erfüllen oder glücklich machen, können diese das ausgleichen.“

Wichtig sei, sich zuzugestehen, wenn etwas nicht mehr tragbar ist oder ausgeglichen werden kann. Deshalb gelte es, sich bei den Entscheidungen Zeit zu nehmen. Das zeige, wonach ein Mensch eigentlich Sehnsucht hat – „und ermöglicht, das Leben mit Sinn, Verstand und einem guten Bauchgefühl zu gestalten“, schließt die Frau mit ihrer eigenen Methode, der Zehnder-Methode.

Mehr zu Sabine Zehnder – Life Reanimation – erfahren Sie auf ihrer Website unter:
https://www.life-reanimation.de

Sabine Zehnder ist eine Spezialistin dafür, schwierige Projekte aufzuräumen – in der IT-Branche und im Leben. Ihr sehr spezieller Lebenslauf erforderte sehr früh die Eigenschaft, Probleme eigenständig zu lösen. Diese Fähigkeit hat sie schließlich zu ihrem Beruf gemacht. Als Managerin für IT-Projekte und als Coach bringt sie fachliches Know-how mit menschlichem Fingerspitzengefühl zusammen, sorgt für eine ganz individuelle Lösungsstrategie und ermöglicht so den Weg aus jeder Krise. Als Vortragsrednerin kombiniert sie Fachwissen mit Tiefgang, Erfahrung und Humor.

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Schuld: ein Makel?

Wer sich schuldig fühlt, trägt diesen Makel mit sich wie ein Zeichen, mitten auf der Stirn – ob das wirklich so sein muss und wie man nicht weiter in der Schuld gefangen ist, weiß Sabine Zehnder

Schuld: ein Makel?

Sabine Zehnder über den Makel der Schuld

Sabine Zehnder hat sich in ihrem Leben schon mit vielen schwierigen Lebensfragen befassen müssen – und sagt von sich selbst, sie ist „mit allen Wassern gewaschen“. In einer nachdenklichen Unterhaltung mit einem Freund ist sie vor einigen Tagen gefragt worden, ob sie sich schon einmal schuldig gefühlt hat. „Nach relativ kurzer Zeit kam mir tatsächlich eine Situation in den Kopf, an der ich mich schuldig fühlte“, erzählt Zehnder.

„Mit dem Gefühl des Schuldigseins kam in mir sofort eine Schwere auf. Mein Blick fiel zu Boden und ich fühlte tiefe Trauer, gepaart mit Schamgefühlen für mein Verhalten in der Vergangenheit“, so Zehnder weiter. Schuld zu haben sei wie ein Makel, ein irreparabler Fehler, der als Brandzeichen sichtbar auf der Stirn getragen wird. Zehnder hat sich daraufhin die Frage gestellt, wie Schuld im übertragenen Sinn abgeleistet werden kann. „Im Strafrecht gibt es einen Katalog – das Gesetz – nach dem Schuld beglichen werden kann. Aber wie ist das im normalen Leben möglich?“

Aufgrund ihres persönlichen Weltbildes, welches sich von dem Denken in Kategorien oder Extremen, wie schwarz und weiß, gut und böse, richtig und falsch, grundlegend unterscheidet, hat sie sich auf die Suche nach einem anderen Begriff begeben, um mit Schuld umgehen zu können. „Dabei fiel mir sofort Verantwortung ein. Aus „Ich bin schuldig“ wird „Ich bin verantwortlich““, führt Zehnder aus. Durch diesen neuen Begriff hat sich für sie eine ganz andere Dynamik und Möglichkeit der Schuldfrage ergeben. Denn wenn ein Mensch Verantwortung für einen Fehler übernehme, sei er nicht hilflos in einem unumstößlichen Urteil gefangen. Und wird handlungsfähig.

„Außerdem überlegte ich daraufhin weiter, für welche Bereiche der erinnerten Situation ich verantwortlich war und für welche Bereiche vielleicht jemand anderes. Vorher war es unmöglich, auf diese Art mit Erlebtem umzugehen. Durch die Änderung meiner Perspektive – von der Schuld hin zur Verantwortung – hat sich das Thema geöffnet“, sagt Zehnder. Abschließend rät sie anderen, sich von dem Schuldsein zu lösen und die Verantwortung für das eigene Handeln, die eigenen Entscheidungen und das eigene Leben zu übernehmen.

Mehr zu der Frau hinter „Life reanimation“, die selbst von sich sagt, Unfassbares erlebt zu haben, erfahren Sie auf Ihrer Website unter: www.life-reanimation.de

Sabine Zehnder ist eine Spezialistin dafür, schwierige Projekte aufzuräumen – in der IT-Branche und im Leben. Ihr sehr spezieller Lebenslauf erforderte sehr früh die Eigenschaft, Probleme eigenständig zu lösen. Diese Fähigkeit hat sie schließlich zu ihrem Beruf gemacht. Als Managerin für IT-Projekte und als Coach bringt sie fachliches Know-how mit menschlichem Fingerspitzengefühl zusammen, sorgt für eine ganz individuelle Lösungsstrategie und ermöglicht so den Weg aus jeder Krise. Als Vortragsrednerin kombiniert sie Fachwissen mit Tiefgang, Erfahrung und Humor.

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Planvoll statt planlos

Ob in unbekannten oder den immer gleichen Situationen – planlos kommt niemand voran. Sabine Zehnder weiß, wie Menschen wieder einen Plan bekommen, um dort anzukommen, wo sie hinwollen.

Planvoll statt planlos

Planvoll statt planlos – mit Sabine Zehnder und Life Reanimation

Eigentlich heißt es, den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Dieses Sprichwort weitergedacht heißt für Sabine Zehnder: „Den Weg vor lauter Bäumen nicht finden.“ Was ist damit gemeint? „In unbekannten örtlichen Umgebungen hatte ich keine Orientierung und neigte dazu, mich von den Eindrücken um mich herum fangen zu lassen und mich in ihnen zu verlieren. Ich habe mich schlichtweg oft verlaufen“, erzählt Sabine Zehnder. Beruflich sei sie ständig und viel in ihr unbekannten Umgebungen unterwegs – um jetzt nicht wieder in Orientierungslosigkeit zu versinken, musste sie sich einiges einfallen lassen. Mit Life Reanimation unterstützt sie Menschen mit Sparring und Coaching dabei, in ihrem Leben wieder den richtigen Weg zum Ziel zu finden und Struktur und Aufschwung zu verleihen.

Das Besondere dabei: Zehnder hat selbst eine bewegte Geschichte und ist wohl genau deswegen die Ansprechpartnerin, wenn nichts mehr vor oder zurückzugehen scheint, alles verschwimmt, der Fokus fehlt – das Schlammassel überhandnimmt. „Um auf dem Weg Struktur zu finden und im Alltag nicht stundenlange Umwege nehmen zu müssen, habe ich einige Tipps, die auch andere Menschen auf ihre Probleme anwenden können.“

Den meisten Menschen ist das Problem längt bekannt, eine Lösung aber meist nicht in Sicht- und Reichweite. Was also kann jemand in dieser Situation sofort tun, um zukünftig nicht mehr aufgeschmissen zu sein? „Ich habe gelernt, mich auf Schilder zu fokussieren. Dazu muss ich aber stehen bleiben, konzentriert mein Umfeld wahrnehmen, klar fixieren, was mein Ziel ist und wo ich hinwill und gegebenenfalls herausfinden, wer mir hilfreiche Auskunft geben kann“, führt Zehnder aus. Ihr Tipp ist es also, stehenzubleiben, Gedanken zu stoppen und mit Konzentration neuen Fokus zu gewinnen. Ganz ähnlich wie sie es auch in ihrer Arbeit mit Menschen und Unternehmen macht.

Zusammengefasst heißt das: „Bleiben Sie stehen, wenn Sie den Weg nicht kennen. Und wenn Sie damit noch immer nicht weiterkommen, besteht in jeder Situation die Möglichkeit, sich an einen anderen Menschen zu wenden.“

Weitere Informationen zu Sabine Zehnder – Life Reanimation finden Sie unter: www.life-reanimation.de

Sabine Zehnder ist eine Spezialistin dafür, schwierige Projekte aufzuräumen – in der IT-Branche und im Leben. Ihr sehr spezieller Lebenslauf erforderte sehr früh die Eigenschaft, Probleme eigenständig zu lösen. Diese Fähigkeit hat sie schließlich zu ihrem Beruf gemacht. Als Managerin für IT-Projekte und als Coach bringt sie fachliches Know-how mit menschlichem Fingerspitzengefühl zusammen, sorgt für eine ganz individuelle Lösungsstrategie und ermöglicht so den Weg aus jeder Krise. Als Vortragsrednerin kombiniert sie Fachwissen mit Tiefgang, Erfahrung und Humor.

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Problemflut effektiv händeln

Was tun, wenn zu viele Themen das Angehen einzelner Probleme verhindern? Sabine Zehnder – Life Reanimation – kennt das Grundprinzip für das Gelingen

Problemflut effektiv händeln

Problemflut effektiv händeln mit Sabine Zehnder – Life Reanimation

Unterdießen. Wer kennt das nicht: Eine Situation scheint eingefahren und man hat das Gefühl, nicht wieder herauszukommen. Man fühlt sich sprichwörtlich mit dem Gesicht zur Wand. „Es geht hier meist nicht um dieses eine Problem, es sind die vielen anderen Themen, die einen beschäftigen. Sie lassen keinen Platz dafür, ein Problem richtig anzugehen und zu lösen“, weiß Sabine Zehnder, die Menschen dabei unterstützt, Themen ihres Lebens neu zu strukturieren.

Die meisten Menschen gehen Problemen aus dem Weg, statt sie beim Namen zu nennen und anzugehen. „Jeder kennt das Phänomen, wenn man sich mit immer wieder anderen Dingen beschäftigt, nur um dem drängenden Problem aus dem Weg gehen zu können“, erklärt Zehnder weiter. Unbewusst schütte man sich mit Arbeit regelrecht zu, um bloß keine Zeit dafür zu finden. Und das sei auch die Ausrede anderen aber auch sich selbst gegenüber.

Eine weitere Schwierigkeit sei die des falschen Priorisierens. „Immer nach dem zu gehen, was am lautesten schreit, bringt den Betroffen in einen stetig anwachsenden Stress. Von Stunde zu Stunde, Tag zu Tag und Woche zu Woche. Irgendwann genügen selbst 60 Stunden Arbeitszeit nicht mehr, um alle To-dos zu erledigen“, hebt Zehnder hervor.

„Es gibt immer mehr Menschen, die einfach nicht vom Fleck kommen, weil sie aktives Vermeidungsverhalten praktizieren.“ Was also tun, wenn man sich in Unwichtigem verfängt und Wichtiges nicht zu priorisieren vermag? Sabine Zehnder rät, die eigenen Themen im Überblick zu haben und darauf zu achten, was zur absichtlichen Ablenkung verführt. Durch diese Achtsamkeit allein habe man bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Probleme effektiv lösen getan. Man könne bewusst Unwichtiges ausblenden und sich gezielt dem eigentlichen Problem widmen. Klappt das nicht, gibt Sabine Zehnder gerne Hilfestellung.

Weitere Informationen zu Sabine Zehnder – Life Reanimation finden Sie unter: www.life-reanimation.de

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Wenn nichts vor und zurück geht …

Sabine Zehnder – Life Reanimation – reicht Menschen in schwierigen Situationen den obligatorischen Strohhalm

Wenn nichts vor und zurück geht ...

Sabine Zehnder – Life Reanimation

Es ist eine Tatsache, die sich nicht von der Hand weisen lässt: Immer mehr Menschen kommen irgendwann im Leben einmal an einen Punkt, wo für sie klar wird, dass etwas passieren muss. Dass sie ihr Leben ändern müssen. Viele schaffen jedoch nicht den ersten Schritt – aus Angst vor einer ungewissen Zukunft oder weil sie befürchten, es nicht zu schaffen. Manchmal gibt es jedoch Umstände, die es nicht zulassen, dass alles so weitergeht wie gewohnt. Sabine Zehnder hat selbst gleich mehrere solcher tiefgreifenden Erfahrungen gemacht und es trotzdem geschafft.

“ „Ändere dein Leben, sonst hast du bald keins mehr“ ist ein Spruch, an dem viel Wahres dran ist. Viele hören ihn von ihrem Arzt“, weiß Zehnder, die mit ,Life Reanimation“ Betroffenen den obligatorischen Strohhalm reicht, nach dem diese nur noch greifen müssen. Sie hilft, die Themen zu strukturieren und einen Masterplan zu entwerfen, der den Gewohnheiten und Vorlieben ihrer Kunden entspricht und so den Erfolg überhaupt erst ermöglicht.

Die Unternehmerin blickt selbst auf einen sehr speziellen Lebenslauf zurück, der es früh von ihr erforderte, Probleme eigenständig zu lösen. „Unternehmerin, Diplom-Informatikerin & Coach, Ex-Abhängige, Ex-Todessüchtige, 2-fache ehemalige Burn-out-Patientin aber auch Sängerin, Künstlerin, Läuferin, Yoga-Instructor … und vielem mehr in einer Person. Mein Lebensweg war holprig und die Umstände ungewöhnlich, aber während ich ganz unten war, ging es dennoch stetig bergauf – und das Ergebnis stimmt“, schneidet Zehnder ihre Vergangenheit an, die es ihr ermöglicht, heute für Menschen in schwierigen Situationen zuallererst Ansprechpartner und ,erste Hilfe“ zu sein, und ihnen darauf folgend auch Ratgeber zu sein, wenn es darum geht, den persönlichen Masterplan herauszufinden. „Es gibt für alles eine Lösung. Ich bin der beste Beweis.“

Sabine Zehnder bietet in diesem Zusammenhang ebenso 1-tägiges Sparring für Interessierte, die ihr persönliches „Life-Projekt“ organisieren wollen oder auch dann, wenn es darum geht, eingefahrene Gewohnheiten umzustellen. Darüber hinaus bietet Zehnder eine Kombination aus Coaching, Beratung und körperlicher Anleitung an, die es ermöglicht, im Ausnahmezustand den psychischen und physischen Ausgleich herzustellen. „Yoga und Laufen sind zwei wunderbare Mittel, um sich wieder auf Spur zu bringen und einen körperlichen Ausgleich zu erfahren. Mental hilft Yoga, auch in schwierigen Situationen innerlich ruhig und ausgeglichen bleiben zu können. Laufen reduziert in kürzester Zeit den Stresspegel“, hebt Zehnder hervor.

Mit ,Life Reanimation“ ist Sabine Zehnder auch als Vortragsrednerin unterwegs und bringt ihre Zuhörer zum Lachen und zum Nachdenken. Interessierte können sich auf unterhaltsame, leidenschaftliche und kuriose Geschichten freuen.

Mehr Informationen zu Sabine Zehnder – Life Reanimation unter www.life-reanimation.de

Sabine Zehnder ist eine Spezialistin dafür, schwierige Projekte aufzuräumen – in der IT-Branche und im Leben. Ihr sehr spezieller Lebenslauf erforderte sehr früh die Eigenschaft, Probleme eigenständig zu lösen. Diese Fähigkeit hat sie schließlich zu ihrem Beruf gemacht. Als Managerin für IT-Projekte und als Coach bringt sie fachliches Know-how mit menschlichem Fingerspitzengefühl zusammen, sorgt für eine ganz individuelle Lösungsstrategie und ermöglicht so den Weg aus jeder Krise. Als Vortragsrednerin kombiniert sie Fachwissen mit Tiefgang, Erfahrung und Humor.

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Kommunale Unternehmen in Krisensituationen

Warum eine gute Vorbereitung so wichtig ist

Jeder Bürger geht fest davon aus, dass immer Trinkwasser aus der Leitung fliesst, der Müll zu bestimmten Zeiten abgeholt wird und der öffentliche Personen-Nahverkehr funktioniert. Obwohl es beim ÖPNV die meisten Ärgernisse gibt, sind wir immer noch weit entfernt von einer Krise. Das Selbstverständliche wird uns erst bewusst, wenn es fehlt, aber dann ist die persönliche Betroffenheit immens. In einer Krisensituation werden die Betroffenen sofortige Erklärungen und Hilfe erwarten und gerade die kommunalen Unternehmen müssen vorbereitet sein, um das Vertrauen in ihre Leistungen zu erhalten.

Wann sprechen wir überhaupt von einer Krise? In der Hierarchie der schlimmen Vorfälle steht sie auf Platz 2: vor der Katastrophe, hinter dem Notfall. Sie bedeutet den Bruch einer bis dahin kontinuierlichen Entwicklung. Und sie kommt meist überraschend. Plötzlich. Ungeplant. Unvorbereitet. Das ist nicht gut, denn bei den kommunalen Unternehmen sind so viele Menschen involviert, dass die Krisenkommunikation zwingend vorbereitet sein muss.

Kein Mensch denkt gern an eine Krise. Leider geht das auch den Geschäftsführern und Vorständen so, die Presse- und Öffentlichkeitsabteilungen sind da meist offener, denn sie können das Ausmaß dessen erkennen, was auf sie zukäme, wenn … ja, wenn was passierte?
Stellen Sie sich das worst-case-Szenario für Ihr Unternehmen vor. Was, wenn das Trinkwasser mit Bakterien verunreinigt ist oder gar vergiftet? Was, wenn ein Orkan die Stadt trifft und der ÖPNV eingestellt werden muss? Was, wenn in großen Teilen der Stadt der Strom ausfällt? Wie wäre Ihr Unternehmen darauf vorbereitet?

Was sind überhaupt die Krisenszenarien, die möglich sind? Jedes Unternehmen sollte sich über die Risiken im Klaren sein, die am wahrscheinlichsten zu Krisen führen könnten. Jeder Mitarbeiter sollte sie kennen und mit offenen Augen durch den Arbeitsalltag gehen, um im Gefahrenfall sofort die interne Kommunikationskette zu beginnen. Dafür muss es eine solche geben, alle Kontaktdaten müssen aktuell sein, alle müssen 100%ig erreichbar sein. Sonst weiß die social-media-Gemeinde schneller von der Krise als der eigene Vorstand. Und das wäre höchst peinlich, mit nicht absehbaren Folgen für das gesamte Unternehmen.

Krisenkommunikation ist eine umfängliche Arbeit. Unter Zeitdruck und dem Druck der Medien sowie der Öffentlichkeit ist der Handlungsdruck enorm. Es muss nicht nur klar sein, wer für das Unternehmen spricht und was er (nicht) sagt. Und wem. Auch die Strategie sollte vorher geplant sein, der Krisenstab sollte feststehen und sich schon kennen, genauso die übrigen Stakeholder, die im Gefahrenfall benachrichtigt werden müssen. Wer sich schon im Vorfeld Gedanken gemacht hat, welcher Raum sich am besten für den Krisenstab eignet, wie er ausgestattet sein muss, welche Software und Hardware in welchem Krisenfall benötigt wird (Darksite, Telefone für Bürger-Hotlines, Verbraucher-Hinweise, manpower für die sozialen Medien, Materialien, Pläne, Experten für tiefergehende Erklärungen, Ansprechpartner in den Medien etc), der hat schon viel gewonnen. Vor allem Zeit. Und die ist so wertvoll wie Platin in Zeiten der akuten Krise. Ein Krisen-Kommunikationsplan mit Checklisten und vorbereiteten Handlungsanweisungen, wordings und Rollenverteilung ist extrem hilfreich.

Wer nicht vorbereitet ist, den überwältigt die Fülle an Aufgaben. Eine schlechte Krisenkommunikation wird schnell als Ignoranz ausgelegt – und ein Shitstorm in den sozialen Medien kann von der regionalen Presse aufgenommen und weitergetragen werden.
Sind Sie und Ihr Unternehmen vorbereitet? Haben Sie das ganze Szenario durchdacht,
Vorsorge betrieben? Können Sie auf ein funktionierendes Netzwerk aus Multiplikatoren zurück greifen (Geschäftskontakte, Kunden, Mitarbeiter, Journalisten, Blogger, Anwohner …)? Trauen Sie sich zu, in einer Krisensituation Interviews zu geben?

Wenn zu der eigentlichen Krise noch die Kommunikationskrise dazu kommt, wird die Öffentlichkeit das weit weniger tolerieren als eine aktuelle, nicht selbst verschuldete Krise, an deren Lösung emsig und transparent gearbeitet wird.

Professionelle Moderatorin für Präsentation, Kongress, Award, Podiumsdiskussion, Workshop, auch für politische und gesellschaftliche Themen.
25 Jahre Erfahrung beim öffentlich-rechlichen Rundfunk. Medientrainerin, Kommunikationscoach.

Kontakt
Katharina Gerlach
katharina Gerlach
Kattfußstr. 46
13593 Berlin
0173 6259754
info@katharina-gerlach.de
http://www.katharina-gerlach.de

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Kaufhof: Gehaltskürzungen durch Beschäftigungssicherungsvertrag?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Kaufhof will bei Gehältern sparen: Verschiedenen Pressemeldungen zufolge (u.a. Süddeutsche Zeitung vom 10.10.2017) hat der Warenhauskonzern Kaufhof mit Verdi Gespräche aufgenommen zum Abschluss eines Beschäftigungssicherungsvertrages. Was zunächst für die Mitarbeiter gut klingt, ist tatsächlich ein neuer Tarifvertrag, der mit erheblichen Einschnitten für die Arbeitnehmer im Hinblick auf Gehalt und Arbeitszeiten verbunden wäre.

Drohende Kündigungen: Der Schritt wird den Medienberichten zufolge damit begründet, dass die wirtschaftliche Lage des Unternehmens schlecht sei. Aus Sicht von Kaufhof seien laut den Berichten demnach tausende Jobs gefährdet, vielen Mitarbeitern drohte die Kündigung für den Fall, dass keine Einschnitte gemacht werden. Geplant sei deshalb eine Kürzung der Gehälter um drei bis fünf Prozent, die Streichung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld für drei Jahre und eine Erhöhung der Arbeitszeit durch eine Rückkehr zur 40-Stunden-Woche.

Gefahr für Arbeitnehmer: Die angepeilten Veränderungen bergen für Arbeitnehmer erhebliche Risiken. Zunächst einmal spricht zwar einiges dafür, gewisse Gegenleistungen auf Arbeitnehmerseite zu erbringen, um sein Arbeitsverhältnis zu erhalten. Es steht jedoch keinesfalls fest, dass durch einen Beschäftigungssicherungsvertrag die Situation des Unternehmens tatsächlich nachhaltig verbessert wird und der Arbeitgeber deshalb nicht mehr zur Beendigung von Arbeitsverhältnissen greifen muss. Es bleibt dem Arbeitgeber in solchen Situationen regelmäßig unbenommen, dennoch darauf hinzuwirken, dass Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag abschließen. Letztlich besteht auch die Gefahr, dass alle Einbußen vergebens sind und der Arbeitgeber dennoch zu Kündigungen greift.

Gehaltsverzicht besonders kritisch: Deshalb sind speziell Einbußen beim Gehalt für Arbeitnehmer besonders kritisch. Nicht selten erholt sich ein kriselndes Unternehmen auch durch vorübergehende Lohnkürzungen nicht nachhaltig. Kommt es dann letztlich doch zu Kündigungen, ist es für die Mitarbeiter besonders bitter, wenn sie zuvor Einbußen beim Gehalt hingenommen haben. Zudem hat dies auch bei einer Kündigung anschließend immer ein verringertes Arbeitslosengeld zur Folge.

Keine individuellen Vereinbarungen unterzeichnen: Arbeitnehmer sind deshalb gut beraten, jedenfalls keine individualvertraglichen Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber zu unterzeichnen, die mit Gehaltseinbußen verbunden sind. Sofern es zum Abschluss eines neuen Tarifvertrages käme, ist zum gegebenen Zeitpunkt zu prüfen, ob bzw. was Arbeitnehmer dagegen unternehmen können.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 oder unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

19.10.2017

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