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NRW zeigt großes Interesse an Stützpunkteröffnung des Kompetenzzentrums IT-Wirtschaft in Aachen

NRW zeigt großes Interesse an Stützpunkteröffnung des Kompetenzzentrums IT-Wirtschaft in Aachen

Mailin Winter, Armin Laschet, Dr. Oliver Grün, Marcel Philipp (v.l.)

Aachen, 18. Mai 2018 – Gestern hat das bundesweit ausgerichtete Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft (KIW) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie seinen Stützpunkt West in Aachen eröffnet. Mit rund 150 Teilnehmern bei der Eröffnungsveranstaltung haben viele Unternehmen aus NRW großes Interesse gezeigt. Hierbei bot sich den teilnehmenden Unternehmen nicht nur die Möglichkeit, Informationen rund um das Unterstützungsangebot des Kompetenzzentrums einzuholen, sondern auch ersten Kontakt zu anderen, ebenfalls kooperationswilligen IT-Unternehmen aus der Region aufzunehmen.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet betonte bei seiner Begrüßung der Gäste: „Wir freuen uns, dass der neue Stützpunkt West des Kompetenzzentrums IT-Wirtschaft hier bei uns in Nordrhein-Westfalen angesiedelt ist. Das macht erneut die hervorragenden Standortbedingungen unseres Landes deutlich. Dem IT-Mittelstand kommt eine Schlüsselrolle zu, wenn es darum geht, unsere Unternehmen fit zu machen für die digitale Transformation. Er ist wichtige Antriebskraft der Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen. Das Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft soll dabei der Vernetzung von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Start-ups der IT-Branche dienen. Für Aachen und für das Land Nordrhein-Westfalen ist der Stützpunkt West ein richtiger Schritt, um die Digitalisierung weiter voranzutreiben.“

„Dabei unterstreicht die Eröffnung des Stützpunktes West des Kompetenzzentrums in Aachen die Entwicklung der Region Aachen zum Hot Spot der digitalen Wirtschaft in NRW. Der Ansatz des Kompetenzzentrums, die heimische Digitalwirtschaft durch Kooperationsmodelle zu unterstützen, passt gut zu unserem Leitsatz ´Vernetzung statt Kopie des Silicon Valley“ „, ergänzt Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), welcher Konsortialführer des Kompetenzzentrums ist. Bei der Kick-Off-Veranstaltung waren ferner der Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp und die Geschäftsführerin des KIW, Frau Mailin Winter aus Berlin, anwesend.

Das Konsortium des Kooperationsprojektes besteht neben dem BITMi als größten IT-Verband für explizit mittelständische IT-Unternehmen aus der Technischen Hochschule Wildau (TH Wildau) als größte Fachhochschule Brandenburgs mit Expertise in Wirtschaft, Informatik und Recht sowie der Technischen Hochschule Brandenburg (TH Brandenburg) mit speziellen Labs zur anwendungsnahen Forschung von digitalen Schnittstellen und Ökosystemen. Das bundesweit ausgelegte Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft verfügt regional über vier Stützpunkte mit verschiedenen Themenschwerpunkten in Berlin, Aachen, Kassel und Karlsruhe.

Über das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft (KIW)

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft (itwirtschaft.de) informiert die mittelständisch geprägte IT-Wirtschaft und fördert die Vernetzung sowie die Realisierung kooperativer Geschäftsmodelle. Die Kernaufgabe des Kompetenzzentrums ist die Vernetzung und kundenorientierte Zusammenführung effektiver, effizienter und kooperativer Konsortien und Partnerschaften aus IT-Mittelständlern und deren IT-Lösungen.

Über Mittelstand-Digital

Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Ansprechpartner:

Sven Ursinus
Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi)
Haus der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Tel.: 030/226 05 005
E-Mail: sven.ursinus@bitmi.de

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Kontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Bianca Bockhoff
Pascalstraße 6
52076 Aachen
0241 1890558
kontakt@bitmi.de
http://www.bitmi.de

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NRW-Wahl: Ökumene in Schwarz-Rot

Nach dem Wahltag in Nordrhein-Westfalen: PAS-Studie zeigt die Lebenswelten der Fans von Laschet, Kraft & Co.

NRW-Wahl: Ökumene in Schwarz-Rot

Prof. Dr. Alexander Güttler stellt die PAS-Studie zur NRW-Wahl vor (Bildquelle: komm.passion)

Düsseldorf/Hamburg, 15. Mai 2017
Große Koalition oder Schwarz-Gelb – Wahlsieger Armin Laschet hat sich noch nicht entschieden. Eine Analyse der Facebook-Fans der Spitzenkandidaten jedoch zeigt ein glasklares Ergebnis: In ihren Einstellungen und Vorlieben sind die Anhänger von Laschet denen von SPD-Frau Hannelore Kraft deutlich näher als denen von FDP-Mann Christian Lindner.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Pragmatic Analytic Services (PAS) zur Wahl durchgeführt hat. PAS ist eine gemeinsame Initiative der Düsseldorfer Unternehmens- und Kommunikationsberatung komm.passion und von Data.Science.Consulting. Untersucht wurden dabei rund 44.000 Facebook-Profile.

Wenig Reibungspunkte zwischen SPD- und CDU-Fans
Freude an der Norm, Familiensinn und wenig „exotische“ Vorlieben – das sind die Gemeinsamkeiten, die Fans von Hannelore Kraft und Armin Laschet anhand ihrer Likes in den Sozialen Medien offenbaren. „Solche Ähnlichkeiten findet man nicht allzu häufig zwischen zwei scheinbar so unterschiedlichen Lagern. Die Unterschiede liegen bei den Fans in Nuancen. Herr und Frau Biedermann haben letztlich um die NRW-Landeskrone gekämpft“, sagt komm.passion-CEO Prof. Dr. Alexander Güttler. Ein Beispiel: Den Kraft-Anhängern ist das „Gefällt mir“ bei der evangelischen, den Laschet-Fans dagegen bei der katholischen Kirche heilig. Gemeinsam ist der christliche Hintergrund.

Auf der Überholspur: der Lindner-Fan
Ob es zur Ökumene in einer großen Koalition kommt, ist noch offen. Möglich ist auch ein Zusammenschluss mit der FDP. Was dafür spricht: Deren Anhänger mögen die CDU sehr. So dynamisch wie sich die – weit über 125.000 – Fans von Christian Lindner bei Facebook zeigen, war auch der Aufstieg ihres Spitzenkandidaten.

Vorlieben des Lindner-Lagers: Wirtschaftsmedien, Porsche und die Insel Sylt. Mit der Kirche hat es rein gar nichts am Hut. Auch die Nähe zur Familie wird nicht per Like dokumentiert. Der Linder-Fan ist ein „Ich-Mensch“. Vertreter klarer Worte – und zwar ungeachtet ihrer politischen Provenienz – dagegen kommen bei ihm gut an. Er hebt den Daumen bei Horst Seehofer, Sahra Wagenknecht und Donald Trump.

Löhrmann-Fans: Kümmerer mit Gewissen
Auch Anhänger der Grünen-Topkandidatin Sylvia Löhrmann bestätigen auf Facebook Klischees: Sie sind zu begeistern für Themen wie Yoga, Radfahren und Amnesty International. Die Likes des Löhrmann-Fans verraten Haltung und soziale Verantwortung. „Wenn man die Vorlieben auf einen Begriff zuspitzen sollte, dann ist es der des gewissenhaften Kümmerers. Der ist so verantwortungsbewusst, dass es recht schwierig ist, dieser Haltung gerecht zu werden“, fasst Güttler zusammen.

Die Linke: Sympathie für SPD ohne Gegenliebe
Die Fans der Linken-Spitzenfrau Özlem A. Demirel bekennen sich in den Sozialen Medien zu ur-linken Positionen und Favoriten: zu den populären Aktivisten Nina Hagen, Günter Wallraff und George Thakei, zum Neuen Deutschland, zur Rosa-Luxemburg-Stiftung, zu sozialer Gerechtigkeit und gegen Hartz IV, für Umweltschutz der BUND Jugend und gegen das Establishment mit dem Nato-Austritt. Sie stehen der SPD nahe, stoßen damit aber nicht auf Gegenliebe.

Gegen alle(s): der AfD-Fan
Keine Neigung, irgendeine etablierte Partei gut zu finden, hat der Fan des AfD-Spitzenkandidaten Marcus Pretzell. Er zeichnet sich ohnehin durch eine Anti-Haltung aus. Besonders verhasst sind die Grünen. Mehr als fünfmal häufiger als der Bundesdurchschnitt bekennen sich seine Fans zu „Grüne? Nein, danke“. Rechtsaußen dagegen hat es den AfD-Anhängern angetan: Sie liken die Identitäre Bewegung und Pro NRW. Seine „weiche Seite“ zeigt der Pretzell-Fan durch überdurchschnittliche Begeisterung für den Tierschutz, die Familie und die heile Schlagerwelt.

Zur PAS-Methodik:
Im sozialen Netzwerk Facebook hat PAS mithilfe von „Social Media Analytics“ die Lebenswelten der Fans von Hannelore Kraft und ihren wichtigsten Kontrahenten untersucht und durch KI-Algorithmen entschlüsselt. Mit ihren „Likes“ auf Facebook offenbaren die Anhänger der Spitzenkandidaten von SPD, CDU, FDP, Grünen, AfD und der Linken, wer sie sind. Unverfälscht und unmittelbar. PAS bildet die „neuronalen Netzwerke“ und das „soziale Genom“ ab – die komplexe Lebenswelt der Fans wird so detailliert sichtbar.

komm.passion ist eine der führenden deutschen Kommunikationsagenturen mit Standorten in Berlin, Düsseldorf und Hamburg sowie Partneragenturen weltweit. 2000 gegründet, 2005 zur „Agentur des Jahres“ gekürt und seitdem mehrfach mit verschiedenen Branchenpreisen ausgezeichnet. Heute betreut die Agentur mit 80 festen und freien Mitarbeitern börsennotierte Konzerne, mittelständische Unternehmen, Verbände und Institutionen vor allem in den Bereichen Public Relations, Public Affairs, Strategie- und Krisenberatung, Human Resources, Marketing, Werbung und Digitales.
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Demographiegipfel muss mehr als Symbolpolitik sein

Personalexperte Michael Zondler vermisst wirtschaftspolitische Strategie zur Anwerbung kluger Köpfe

Von Ansgar Lange +++ Berlin/Sindelfingen, Mai 2013. „Deutschland hat den demographischen Wandel verschlafen. Verschlafen wir jetzt auch das Thema Zuwanderung?“, fragt der Personalexperte Michael Zondler anlässlich des Demographiegipfels der Bundesregierung. Die nackten Zahlen scheinen die Befürchtung des Geschäftsführers des Beratungsunternehmens centomo http://www.centomo.de mit Sitzen in Ludwigsburg, Sindelfingen und London nicht zu bestätigen. Im Jahr 2012 fiel der Wanderungsüberschuss mit 370.000 Menschen so hoch aus wie seit fast 20 Jahren nicht.

Einen Grund zur Entwarnung sieht Zondler trotzdem nicht: „Viele Zuwanderer schaffen Wohlstand bei uns. Doch die Politik diskutiert das Thema zu sehr mit einem sozial- und innenpolitischen Schwerpunkt. Der CDU-Bundes-Vize Armin Laschet hat Recht: Wir brauchen eine konkrete wirtschaftspolitische Strategie zur Anwerbung kluger Köpfe aus dem Ausland. Der alljährliche Demographiegipfel darf nicht nur Symbolpolitik sein. Er muss messbare Ergebnisse liefern.“

„In der Vergangenheit haben wir unter unseren eigenen Denkblockaden gelitten. Wir wollten kein Einwanderungsland sein – mit der Konsequenz, dass wir den Zuzug nicht geregelt haben. Natürlich haben wir eine humanitäre Verpflichtung, den Ärmsten der Armen zu helfen. Doch wenn wir die Menschen und den Sozialstaat hierzulande überfordern, ist keinem gedient. Experten, die die Zuwanderung in unseren Sozialstaat begrenzen wollen, die Freizügigkeit der Arbeitnehmer innerhalb der EU aber stärken wollen, haben meine Sympathie“, so Zondler.

Laschet geht es darum, vor allem auf Zuwanderer aus Nicht-EU-Staaten zu setzen, da die Euro-Krise nicht ewig anhalten werde. Spätestens dann werde die Zuwanderung aus Spanien, Portugal, Griechenland oder Italien wieder zurückgehen. Berthold Kohler, Mit-Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) http://www.faz.net , geht dieser Vorstoß zu weit. Es spreche viel für den Vorschlag von Innenminister Friedrich (CSU), vorrangig qualifizierten Einwanderern aus den Krisenländern der EU einen Neuanfang in Deutschland zu ermöglichen: „Das würde der hiesigen Wirtschaft und den EU-Partner helfen, die unter einer dramatisch hohen Arbeitslosigkeit leiden“.

„Es gibt keinen Königsweg in der Einwanderungsfrage“, so Zondler. „Wir müssen mehrdimensional vorgehen. Zum einen muss Sorge dafür getragen werden, dass die Armutszuwanderung unsere Kommunen und sozialen Sicherungssysteme nicht überfordert. Zum anderen aber müssen wir – so wie Laschet dies auch vorschlägt – aktiv über die Botschaften, Konsulate, Außenhandelskammern und Goethe-Institute in EU- und Nicht-EU-Staaten um die klügsten Köpfe buhlen, denn die kommen längst nicht alle am liebsten nach Deutschland. Auch bei uns gehen die Unternehmen in Schulen und Universitäten, um Fachkräfte von morgen zu rekrutieren. Dies muss auch nach und nach im Ausland aufgebaut werden.“

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