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Neues Mettler-Toledo Röntgeninspektionssystem X34 optimiert Erkennung kleinerer Fremdkörper

Röntgeninspektionssystem X34 sorgt mit höherer Erkennungsempfindlichkeit für fehlerfreie Produktinspektion

Neues Mettler-Toledo Röntgeninspektionssystem X34 optimiert Erkennung kleinerer Fremdkörper

Röntgeninspektionssystem X34: höhere Erkennungsempfindlichkeit und einfache Bedienbarkeit

Mettler-Toledo Produktinspektion stellt das neue Röntgeninspektionssystem X34 vor. Hersteller und Verarbeiter von Lebensmitteln profitieren dank der höheren Erkennungsempfindlichkeit von der zuverlässigen und schnellen Detektion sehr kleiner Fremdkörper.

Das Röntgeninspektionssystem X34 erkennt Metall, Glas, Kunststoffe hoher Dichte, mineralische Steine sowie kalkhaltige Knochen und Knochensplitter in einer Vielzahl verpackter Lebensmittel. Das Gerät bietet damit Schutz vor der Gefahr kostenintensiver und markenschädigender Produktrückrufe. Seine leistungsstarke Software unterstützt eine automatisierte Produkteinrichtung und minimiert so das Risiko von Bedienfehlern und Fehlausschleusungen. Hersteller und Verarbeiter von Lebensmitteln erzielen damit einen wirtschaftlicheren Anlagenbetrieb sowie einen hervorragenden Return-on-Investment.

Konzipiert für neue Verpackungstrends
„Trends, wie individualisierte Produkte oder die steigende Anzahl an saisonalen Produkten, führen zu einer immer größeren Produkt- und Verpackungsvielfalt bei Nahrungsmitteln und Getränken, die in Dosen, Gläsern, Flaschen oder Kartons und Kunststoff verpackt sind“, so Miriam Krechlok, Mettler-Toledo Head of Marketing Produktinspektion Deutschland. „Die Komplexität der Herstellungs- und Verpackungsverfahren nimmt damit zu – und gleichzeitig auch das Risiko, dass es zu Kontaminationen mit Fremdkörpern wie etwa Metall oder Glas und somit zu teuren Produktrückrufen kommt. Das Röntgeninspektionssystem X34 kombiniert verschiedene Technologien, die es ermöglichen, auch bei hohen Bandgeschwindigkeiten und Durchsatzraten kleinere Fremdkörper zuverlässig zu detektieren und die Verbraucher damit vor möglichen gesundheitlichen Gefahren zu schützen.“

Für kleine und mittlere Verpackungsgrößen
Das Röntgeninspektionssystem X34 ist für Single-Lane-Betrieb konzipiert und eignet sich zur zuverlässigen Fremdkörpererkennung in Lebensmittelprodukten mit kleinen und mittleren Verpackungsgrößen. Das System punktet mit seinem neuen 100-Watt-Optimum-Power-Generator, der die Erkennungsempfindlichkeit des Röntgeninspektionssystems automatisch optimiert. Der Röntgendetektor mit 0,4 Millimeter-Diode identifiziert dabei selbst sehr kleine Fremdkörper zuverlässig. Dank einer individuell auf das Produkt abgestimmten Kombination von Leistung und Röntgenkontrast erzielt das Gerät eine höchstmögliche Erkennungsgenauigkeit. Gleichzeitig wird der Energieverbrauch auf ein Minimum reduziert, da das X34-System nicht dauerhaft mit 100 Watt Maximalleistung betrieben werden muss.

Einfache Bedienbarkeit und automatische Produkteinrichtung
Das Röntgeninspektionssystem X34 ist intuitiv einfach zu bedienen und erfordert keine manuellen Anpassungen beim Einrichten der Produkte. Dazu Miriam Krechlok: „Der Bediener lernt das System auf ein neues Produkt an, indem er für dieses den Inspektionsvorgang nur wenige Male ausführt. Das X34 erkennt und speichert die besonderen Produktmerkmale und passt die erforderliche Stromleistung sowie die Einstellungen der Inspektionstools zur Fremdkörpererkennung automatisch an. Damit sind keine zeit- und kostenaufwändigen Bedienerschulungen erforderlich, Geräte- und Linienverfügbarkeit werden verbessert.“

ContamPlus minimiert Fehlausschleusungen
Das Röntgeninspektionssystem X34 wird standardmäßig mit der leistungsstarken Mettler-Toledo Inspektionssoftware ContamPlus ausgeliefert. ContamPlus minimiert Fehlausschleusungen und Produktverschwendung. Hersteller und Verarbeiter von Lebensmitteln erzielen somit auf ihren vorhandenen Produktions- und Verpackungslinien eine höhere Produktionsleistung und Wirtschaftlichkeit. Die Gesamtbetriebskosten können dadurch gesenkt und die Gesamtanlageneffektivität erhöht werden.

Integration in Datenmanagement-Software ProdX
Das Röntgeninspektionssystem X34 unterstützt darüber hinaus die Mettler-Toledo Datenmanagement-Software ProdX. Lebensmittelproduzenten können mit ProdX die Datenerfassung ihrer Inspektionssysteme vernetzt bündeln und dadurch hochgradig automatisiert die Einhaltung von Compliance-Vorgaben richtlinienkonform dokumentieren. Die intuitive Benutzeroberfläche von ProdX erlaubt in Echtzeit den Fernzugriff auf die Daten des Inspektionssystems. So speichert die Software Röntgenaufnahmen nicht konformer Produkteinheiten und hebt vom System erkannte Mängel automatisch grafisch hervor. Bediener können mit einfachen Touch-Tipps auf dem schnell ansprechenden kapazitiven Touchscreen des X34-Systems Bildausschnitte vergrößern und detailliert analysieren.

5-Jahres-Garantie mit Comprehensive Care- und Standard-Care-Service
Kunden, die das X34-Röntgeninspektionssystem in Verbindung mit einem Mettler-Toledo Servicevertrag erwerben, etwa mit dem Comprehensive Care- oder Standard Care-Servicepaket, erhalten eine fünfjährige Garantie auf den Röntgengenerator, der die teuerste Systemkomponente darstellt. Das Röntgeninspektionssystem X34 ist standardmäßig nach Schutzart IP65 gegen das Eindringen von Schmutz und Wasser geschützt und als Upgrade-Variante auch in Schutzart IP69 erhältlich. Dank Kühlaggregat kann das Gerät auch in Produktionsstätten mit hoher Umgebungstemperatur betrieben werden.

Hintergrund
Mit der Markteinführung des Röntgeninspektionssystems X34 erweitert Mettler-Toledo seine X-Serie. Weitere Systeme der X-Serie umfassen das einfach bedienbare und kompakte Röntgeninspektionssystem X33, ausgelegt auf eine zuverlässige Fremdkörpererkennung bei niedrigen Gesamtbetriebskosten, sowie die hochgradig variabel konfigurierbaren X36-Geräte für Mehrspuranwendungen.

Weitere Informationen über das Röntgeninspektionssystem X34 unter: http://www.mt.com/xray-packagedproducts

Ab sofort als kostenfreier Download erhältlich: Das White Paper „Garantierte Lebensmittelsicherheit durch Vermeidung von Fremdkörpern“ unter: www.mt.com/pi-contamination

Informieren Sie sich über Produktkonformität, Fremdkörpererkennung und
Gesamtanlageneffektivität in der Lebensmittelindustrie und diskutieren Sie mit. Folgen Sie uns auf Twitter unter #MTinsidefood oder melden Sie sich in unserem Blog an: http://www.mt-product-inspection.com/

Für weitere Informationen über Mettler-Toledo Produkte und Services zur Produktinspektion in der Lebensmittelindustrie folgen Sie uns auf Twitter (@MettlerToledoPI) oder LinkedIn, oder besuchen Sie uns unter www.mt.com/pi und auf YouTube.

METTLER TOLEDO ist ein führender, weltweiter Hersteller von Präzisionsinstrumenten sowie Serviceanbieter. Das Unternehmen nimmt in zahlreichen Marktsegmenten eine führende Stellung ein und ist in vielen Bereichen weltweiter Marktführer. METTLER TOLEDO ist der größte Anbieter von Wägesystemen und Analyseinstrumenten für den Einsatz in Labors und der Inline-Messung in anspruchsvollen Produktionsprozessen der Industrie und des Lebensmittelhandels.

Die METTLER TOLEDO Division Produktinspektion zählt zu den führenden Anbietern im Bereich automatisierter Inspektionstechnologie. Die Division umfasst die Marken Safeline Metall- und Röntgeninspektion, Garvens und Hi Speed Kontrollwaagen sowie CI-Vision und PCE Track & Trace. Die Produktinspektionslösungen steigern die Prozesseffizienz der Produzenten und unterstützen sie bei der Einhaltung von Industriestandards und Regulierungen. METTLER TOLEDO Systeme sorgen für eine nachhaltig höhere Produktqualität und tragen so zum Schutz der Verbraucher sowie des Rufes des Herstellers und seiner Produkte und Marken bei.

Für weiterführende Informationen: http://www.mt.com/pi

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Allgemein

Produkte „ohne Palmöl“ ökologisch nicht sinnvoll

Engagement für nachhaltigen Anbau zielführender

Produkte "ohne Palmöl" ökologisch nicht sinnvoll

Grafik: Supress (No. 5717)

sup.- Immer häufiger finden Verbraucher im Supermarkt Lebensmittel mit dem Etikett „ohne Palmöl“. Dem Konsumenten soll mit diesem Hinweis suggeriert werden, dass er bei der Wahl für entsprechend ausgezeichnete Produkte eine ökologisch wertvolle Entscheidung trifft. Manchmal findet sich dieses Label sogar auf Waren, für deren Produktion zu keiner Zeit Palmöl genutzt wurde. Eine bewusste Verbrauchertäuschung, die an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten ist, so das Urteil von Carl Bek-Nielsen, Chef des Unternehmens United Plantations und stellvertretender Vorsitzender des „Runden Tischs für Nachhaltiges Palmöl (RSPO).

Anerkannte Umweltorganisationen weisen ebenfalls darauf hin, dass der Verzicht auf Palmöl keineswegs zwangsläufig ökologisch sinnvoller ist, wie die Verbraucher durch solche Hinweise glauben sollen. Denn Fakt ist: Der herrschende Umwandlungsdruck auf natürliche Flächen wie Wälder, Feuchtgebiete oder Savannen wird durch den Austausch von Palmöl durch andere fettliefernde Nutzpflanzen nicht kleiner, sondern sogar bedeutend größer. Nach Analyse des WWF (World Wide Fund For Nature) werden für die in Deutschland jährlich genutzten 1,82 Mio. Tonnen Palmöl 397.781 Hektar Anbaufläche, hauptsächlich in den Produktionsländern Malaysia und Indonesien, belegt. „Würde man Palmöl durch einen Mix aus Raps-, Sonnenblumen-, Kokos- und Sojaöl ersetzen, so würde Deutschland das 5-fache an Fläche benötigen: 1,85 Mio. ha“, heißt es in der aktuellen WWF-Studie „Berechnungen zu einer palmölfreieren Welt“. Aus diesem Grund plädiert auch Greenpeace nicht für einen Verzicht auf Palmöl, sondern stattdessen für die Forcierung von nachhaltigen Anbaumethoden: „Wir sind nicht gegen Palmöl oder gegen die Palmölindustrie. Wir sind gegen Palmöl, das auf Plantagen angebaut wird, für die tropischer Regenwald oder Torfwälder vernichtet werden“, so lautet ihr differenziertes Statement.

Statt auf Lebensmittel „ohne Palmöl“ zu setzen, sollten Verbraucher deshalb lieber durch ihre Kaufentscheidung dazu beitragen, die Produkte von Unternehmen zu bevorzugen, die sich bei ihrer Einkaufspolitik transparent für nachhaltig rückverfolgbares Palmöl stark machen. Und in dieser Hinsicht sind deutsche Lebensmittelhersteller wie auch Firmen, die prominent mit ihren Produkten auf dem deutschen Markt vertreten sind, Vorreiter und wichtige Impulsgeber. Über 50 Prozent des in der Lebensmittelbranche genutzten Palmöls sind laut Angaben von OVID (Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland) bereits mit einer Nachhaltigkeits-Zertifizierung ausgewiesen. Der weltweite Anteil von entsprechend ausgezeichnetem Palmöl liegt nach Informationen des RSPO hingegen erst bei 18 Prozent.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

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Allgemein

„Was steckt in meinem Essen?“ – Verbraucherinformation der DKV

Neue EU-weit einheitliche Lebensmittel-Kennzeichnung soll für Klarheit sorgen

"Was steckt in meinem Essen?" - Verbraucherinformation der DKV

BSE-Krise, Umetikettierung bereits abgelaufener Ware, Analogkäse, Pferdefleisch in Tiefkühlprodukten: Zahlreiche Lebensmittelskandale haben das Vertrauen der Verbraucher in den letzten Jahren erschüttert. Viele fragen sich: Was steckt wirklich in meinem Essen? Für mehr Klarheit sorgt ab Dezember 2014 die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV), die einheitlich in allen Mitgliedstaaten der EU gilt. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, gibt einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen und erläutert, was sich für Verbraucher damit konkret ändert.

Ob an der Käsetheke im Supermarkt, im Restaurant, im bäuerlichen Hofladen oder sogar im Internethandel – überall gilt: Kunden sollen zukünftig genauer über die angebotenen Lebensmittel informiert werden. Für alle Lebensmittelhersteller, vom Großkonzern bis zum kleinen, regionalen Milchverarbeitungsbetrieb, bedeutet das: Ab 13. Dezember 2014 müssen sie sich verbindlich an die Vorschriften der LMIV, auch EU-Verordnung 1169/2011 genannt, halten. Was sich dadurch ändert, fasst DKV Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Reuter zusammen.

Mehr Informationen für Verbraucher

Bereits jetzt finden Verbraucher zahlreiche Angaben auf den Verpackungen von Lebensmitteln: Bezeichnung des Lebensmittels, Zutatenverzeichnis unter Angabe der jeweiligen Menge, Nettofüllmenge, Mindesthaltbarkeitsdatum, Alkoholgehalt und Angaben zum Hersteller. „Zukünftig gehören nun auch Angaben zum Ursprungsland auf die Verpackung – falls Teile der Produktion im Ausland stattfanden“, weiß der DKV Gesundheitsexperte. Auch Anweisungen zum Gebrauch eines Lebensmittels findet der Kunde in manchen Fällen. Ausnahmeregelungen von der Informationspflicht bei einigen Pflichtangaben betreffen etwa Produkte, deren Verpackungsoberfläche kleiner als 10 Quadratzentimeter ist, zum Beispiel bestimmte Kaugummis. Generell gilt: Alle verpflichtenden Angaben müssen an einer gut sichtbaren Stelle abgedruckt sein. Außerdem ist eine Mindestschriftgröße von 1,2 Millimeter vorgeschrieben.

Woher kommt das Fleisch?

Seit dem Jahr 2000 besteht für Rindfleisch eine Herkunfts-Kennzeichnungspflicht. Ab Dezember 2014 gilt sie auch für frisches Schaf-, Ziegen-, Schweine- und Geflügelfleisch. Wie lange ein bestimmtes Fleisch- oder Fischprodukt schon in der Tiefkühlung liegt, können Verbraucher ebenfalls nachvollziehen: „Hinweise zum Einfrierdatum finden Kunden künftig bei jedem eingefrorenen Fleischprodukt, bei tiefgekühlten Fleischzubereitungen, wie Lasagne, sowie bei unverarbeiteten Fischereierzeugnissen“, weiß der DKV Experte. Und: Bestimmte koffeinhaltige Lebensmittel, wie etwa Energiedrinks, müssen ab sofort mit speziellen Warnhinweisen für Schwangere, Stillende und Kinder ausgestattet sein.

Hinweise für Allergiker verpflichtend

Auch Allergiker können aufatmen: Hilfsstoffe und Zutaten, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können, müssen nun bei verpackten Lebensmitteln im Zutatenverzeichnis optisch gesondert hervorgehoben werden – durch eine andere Schriftart oder Hintergrundfarbe. Das betrifft die 14 Hauptallergene wie Milch, Eier, Schalenfrüchte, glutenhaltiges Getreide, Fisch oder Sellerie. Und: „Auch bei sogenannter „loser Ware“ ist die genaue Kennzeichnung dieser Stoffe verpflichtend“, ergänzt der Gesundheitsexperte der DKV. Wie diese Kennzeichnung erfolgen soll, dürfen die Mitgliedstaaten national regeln. Übrigens: Auch Restaurants müssen künftig auf Allergene hinweisen!

Schutz vor Irreführung: Lebensmittelimitate sind kennzeichnungspflichtig

Kochschinken, der aus zusammengeklebten Stücken besteht, oder Pizzakäse, der gar kein Käse ist: Viele Mogeleien der Lebensmittelbranche waren bislang aus rechtlicher Sicht zwar zulässig, führten Verbraucher jedoch in die Irre. Deshalb soll der unwissentliche Verzehr von Lebensmittelimitaten nun bald der Vergangenheit angehören: „Für Lebensmittelimitate gelten zukünftig spezielle Kennzeichnungsvorschriften. Der Ersatzstoff muss in unmittelbarer Nähe zum Produktnamen stehen und mindestens 75 Prozent der Größe der Produktbezeichnung haben“, erläutert Dr. Wolfgang Reuter. So erkennen Verbraucher etwa Analogkäse an der Aufschrift „hergestellt aus Pflanzenfett“. „Klebeschinken“ oder anderes zusammengefügtes Fleisch, das als solches für den Verbraucher nicht zu erkennen ist, muss nun mit dem Zusatz „aus Fleischstücken zusammengefügt“ versehen werden. Das gilt übrigens auch für Fisch.

Nährwertangaben ab 2016 verpflichtend

Bisher war es den Herstellern überlassen, ob sie Nährwertangaben auf die Verpackung druckten oder nicht. Diese Wahl lässt ihnen der Gesetzgeber ab 13. Dezember 2016 nicht mehr. „Dann ist die Angabe von Brennwert (Energiegehalt), Fett, Kohlenhydraten, gesättigten Fettsäuren, Zucker, Eiweiß und Salz in Form einer Nährwerttabelle vorgeschrieben“, so Dr. Wolfgang Reuter.

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Kurzfassung:

Welche Angaben auf Lebensmitteln sind ab 13. Dezember 2014 Pflicht?

Checkliste zur neuen, EU-weit einheitlichen Kennzeichnung von Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung

– Angaben zum Ursprungsland (falls Teile der Produktion im Ausland stattfanden)
– Einfrierdatum bei eingefrorenen Fleischprodukten und unverarbeiteten Fischereierzeugnissen
– Seit dem Jahr 2000 besteht für Rindfleisch eine Herkunfts-Kennzeichnungspflicht. Ab Dezember 2014 gilt sie auch für frisches Schaf-, Ziegen, Schweine- und Geflügelfleisch
– Warnhinweise für Schwangere, Stillende und Kinder bei koffeinhaltigen Lebensmitteln
– Angabe und Hervorhebung von Zutaten, die Allergien auslösen können bei verpackten Lebensmitteln (zum Beispiel Milch, Eier, Schalenfrüchte, glutenhaltiges Getreide, Fisch, Sellerie)
– Spezielle Kennzeichnungsvorschriften für Lebensmittelimitate: Ersatzstoff muss in unmittelbarer Nähe zum Produktnamen angegeben werden (zum Beispiel „hergestellt aus Pflanzenfett“ für Analogkäse)
– Ab Dezember 2016: Nährwertangaben auf Verpackungen. Das heißt: Angabe von Brennwert (Energiegehalt), Fett, Kohlenhydraten, gesättigten Fettsäuren, Zucker, Eiweiß und Salz in Form einer Nährwerttabelle

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Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher. Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de.

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Über die DKV
Die DKV ist seit über 80 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2013 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,8 Mrd. Euro. Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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