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EMGS: Das römische Geldwesen prägt das Wirtschaftsleben

Das Währungssystem der römischen Kaiserzeit geht auf Kaiser Augustus zurück. Münzen aus Gold, Silber und Kupferlegierungen waren klar definiert.

EMGS: Das römische Geldwesen prägt das Wirtschaftsleben

Gold, Silber, Kupferlegierungen als wertbeständiges Zahlungsmittel – Geldwesen in Rom, von EM Global

Was war der Grund für die aufwendige Münzprägung? Wie wurden die Münzen als Instrument der römischen Wirtschaft eingesetzt? Die Entstehungsgeschichte und Motivation für das Münzwesen im römischen Reich prägen die Wirtschaftsgeschichte bis in die heutige Zeit, erläutert Niels Haake, Verwaltungsrat der EM Global Service AG. Die EM Global Service AG in Liechtenstein verwaltet hochwertige und einfach lagerfähige Rohstoffe und Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin oder Palladium. In regelmäßigen Diskussionsveranstaltungen im Herzen Europas finden zu Themenschwerpunkten rund um Rohstoffen, Edelmetallen und deren Zukunftsperspektiven statt. Durch die Transparenz im Umgang mit Rohstoffen, Edelmetallen und deren Verwaltung stellt die EM Global Service AG für die Kunden eine gute Sicherheitsarchitektur zur Verfügung. Das römische Münzwesen erlebte seine Blüte in der Kaiserzeit Augustus. Kaiser Augustus hatte einen großen Geldbedarf, neben Rom wurden in weiteren Städten Münzen geprägt. Eine logistische Meisterleistung gelang Kaiser Augustus bei der praktischen Umsetzung des kaiserlichen Münzsystems.

Die Währung in Rom

In Rom ist neben Bronzebeilen und Metallbrocken ebenfalls „Vieh“ die geltende Währung gewesen. Vom Lateinischen „Pecus“ (Vieh) leitet sich der Begriff „pekuniär“ ab. Das Währungssystem entwickelt sich in der römischen Kaiserzeit von Kaiser Augustus 27 v.- 14 n. Chr. zum vereinheitlichen Währungssystem. Kaiser Augustus reorganisierte das Münzwesen der römischen Republik. Münzen aus Gold, Silber und Kupferlegierungen wurden geprägt. Die bekannteste römische Münze der Frühzeit ist der As, eine Schwerkupfer- und Schwererzmünze. Der As wurde in 12 Unzen geteilt. Außerdem gab es Münzen mit 2,4 und 6 Unzen. Das Gewicht dieses Geldstückes sank im Laufe der römischen Geschichte von 267,83 g bis auf 27,3 g. Kaiser Augustus hat als Messingmünzen den Sestertius und den Dupondius als neue Währung eingeführt, während As und Quadrans (3 Unzen) als Kupfermünzen ausgegeben wurden. Wertvoller waren Denare (Silber) und die wertvollste Münze war der Aureus, das Goldstück. Der Wunsch nach Vereinfachung von Handel durch ein einheitliches Münzsystem waren für Kaiser Augustus nicht die stärkste Motivation, sondern die Notwendigkeit staatliche Ausgaben und Einnahmen rationell handzuhaben. Dazu zählten in erster Linie den Unterhalt des Verwaltungs- und Militärapparates und den Steuereinzug zu vereinfachen. Niels Haake gibt zu bedenken, dass dank Augustus Organisation die Bezahlung im ganzen Imperium von Nordafrika bis Britannien gelang. Nach den Inflationen des 3. Jahrhunderts n.Chr. ersetzte der stabkupferhaltige Antoninianus, der frühere Denar, praktisch alle Münzen aus reinem Kupfer, deren Prägung 275 n.Chr. als verlustbringend eingestellt wurde.

Münzen als Instrument der römischen Wirtschaft – Die aufwendige Prägung der Münzen als Marketingbotschaft

Münzen spielten eine wesentliche Rolle in Städten und Militärlagern und den Zentren des regionalen und überregionalen Handels. Verwaltungsrat Niels Haake erläutert, dass so ein alltäglicher Umgang mit verschiedenen Münzeinheiten wie in dieser römischen Zeit erst viele Jahrhunderte später wieder erreicht werden konnte. Münzfunde verdeutlichen, dass große Transaktionen damals nicht auf der Straße, wie der Kleinhandel, stattgefunden haben, sondern an geschützten Orten. Das belegen Ausgrabungen. „Bei Baggerarbeiten zur Fertigstellung der Hafenerweiterung in Gelduba konnten zahlreiche gut erhaltene Münzen geborgen werden. Die Forschung geht davon aus, dass diese meist absichtlich in den römischen Hafen aus unterschiedlichen Gründen gelangten. Zudem gab es Münzfunde in Heiligtümern, als Weihegabe und Grabbeigaben“, erläutert Niels Haake von EM Global Service AG. Ein Teil des Erfolges der römischen Münzen beruht auf der Tatsache, dass im ganzen Imperium Romanum die Geldmünzen akzeptiert wurden. Zudem galten diese als Wertmesser für alle Güter und Dienstleistungen, ersetzten den Tauschhandel. Der Wert des Geldes wurde vom römischen Staat garantiert und damit Stabilität erreicht bis zur Krise im 3. Jahrhundert n. Chr.

Die Münze als Instrument der römischen Wirtschaft schaffte neben der Aufgabe als Zahlungsmittel durch die rasche und allgemeine Verbreitung auch die programmatische Erklärung en miniature. Die Verherrlichung des Kaisers auf Vorder- und Rückseite der Münzen en miniature als Propagandaträger des Herrscherhauses geschah ganz nebenbei, eine neue Marketingstrategie mit Marketingbotschaft.

Das Unternehmen EM Global Service AG im Herzen Europas gelegen konzipiert und betreut Rohstoff- und Edelmetallkonzepte. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für Käufer sowie Eigentümer. Das Unternehmen und die Mitarbeiter bauen auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Weitere Informationen unter www.em-global-serevice.li

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SCHMOLZ + BICKENBACH auf der SCHWEISSEN & SCHNEIDEN – Im Fokus: Legierungen für das Auftragsschweißen

SCHMOLZ + BICKENBACH auf der SCHWEISSEN & SCHNEIDEN - Im Fokus: Legierungen für das Auftragsschweißen

Schweißvorgang

Auf der SCHWEISSEN & SCHNEIDEN 2013 präsentiert die SCHMOLZ + BICKENBACH Gruppe in Halle 3.0 am Stand C110 ihr umfangreiches Produktportfolio für Schweißanwendungen. Die Konzerntöchter Ugitech S.A. und Deutsche Edelstahlwerke GmbH informieren über ihre individuellen Lösungen unter anderem für das Auftragsschweißen im Tage- und Kraftwerksbau. Ugitech führt zur Messe ihre neue Trade Mark UGIALLOY ein. Im Fokus steht der nickelbasierte Schweißdraht UGIALLOY 625, der besonders ermüdungsfest und korrosionsbeständig ist. Die Deutschen Edelstahlwerke legen mit ihren kobalt-, nickel- und eisenbasierten Metallpulvern und Stranggussstäben den Schwerpunkt auf verschleiß- und korrosionsbeständige Hartlegierungen.

Ugitech S.A. entwickelt und vertreibt weltweit edelstahl- und nickelbasierte Drähte für die gesamte Palette an Schweißanwendungen. Die neue Trade Mark löst den ehemaligen Markennamen PHYWELD ab. „Unsere neue Trade Mark UGIALLOY steht für hochwertige Legierungen von Ugitech“, so Philippe Guillet, kaufmännischer Leiter Draht bei Ugitech. „Mit der Registrierung ergänzen wir das Portfolio um zwei neue Legierungen, den UGIALLOY 59 und UGIALLOY 686.“ Im Fokus der Messe steht eine der bekanntesten nickelbasierten Legierungen, der UGIALLOY 625. Der Schweißdraht zeichnet sich durch hervorragende Beständigkeit gegen Korrosion und Oxidation sowie Verzunderung bei hohen Temperaturen aus. Er eignet sich besonders für Auftragsschweißungen von Stahlteilen, die in Abfallverbrennungs-anlagen oder in der Ölförderung eingesetzt werden. Der gezogene Draht ist lieferbar in den Abmessungen von 0,8 mm bis 5 mm. Das Angebot auf der SCHWEISSEN & SCHNEIDEN rundet Ugitech mit der Vorstellung ihrer neuen, temperaturbeständigen Drähte für Schweißarbeiten in Abgasanlagen ab.

Die Deutsche Edelstahlwerke GmbH betreibt seit 2010 eine eigene Anlage zur Herstellung von Metallpulvern und bietet als einer der wenigen Anbieter weltweit Kobalt-, Nickel- und Eisenbasiswerkstoffe sowohl in Pulverform als auch als Stabmaterial. Auf der Messe informiert das Unternehmen über diese Produktpalette, die sich unter anderem für das Auftragsschweißen und thermisches Spritzen eignet. „Unsere hochfesten Legierungen beweisen sich in Extremsituationen, zum Beispiel bei modernen Schaufelradbaggern im Tagebau“, erklärt Dr. André van Bennekom, Bereichsleiter Sonderwerkstoffe bei den Deutschen Edelstahlwerken. „Die Schaufeln werden per Metallpulver veredelt und halten so länger den Beanspruchungen stand.“ Dank eigener Produktion können die Deutschen Edelstahlwerke auch größere Bedarfe abdecken, Kunden profitieren von individuellen Lösungen und einer schnellen Lieferung.

Weitere Informationen erhalten interessierte Fachbesucher am Messestand C110 in Halle 3.0 auf der SCHWEISSEN & SCHNEIDEN vom 16. bis 21. September 2013 in Essen oder im Internet unter www.ugitech.com bzw. www.dew-stahl.com.

Die SCHMOLZ + BICKENBACH Gruppe ist weltweit ein führender Anbieter für spezielle Lösungen im Bereich hochwertiger Stähle und Weltmarktführer bei nichtrostenden Langprodukten. 1919 als Vertriebsfirma für Stahlerzeugnisse in Düsseldorf gegründet bietet der Stahlkonzern seinen Kunden heute ein komplettes Portfolio aus Produktion, Verarbeitung sowie Distribution und Services. Mit eigenen Produktions- und Distributionsgesellschaften auf fünf Kontinenten gewährleistet das Unternehmen die globale Betreuung und Versorgung seiner Kunden.

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