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Mit mentavio psychische Krisen im Spitzensport meistern

Mit mentavio psychische Krisen im Spitzensport meistern

Mit mentavio psychische Krisen im Spitzensport meistern (Bildquelle: CC0 Lizenz pexels.com)

Berlin, 16. Juli 2018 – Die WM in Russland hat wieder deutlich gezeigt, wie schnell aus großer Euphorie herbe Enttäuschung werden kann und unter welchem enormen physischen wie psychischen Druck Spitzensportler stehen. Dieser Leistungsdruck kann verheerende Folgen haben und ist nicht selten Auslöser für psychische Erkrankungen. Studien zeigen, dass viele Athleten an Depressionen und Essstörungen leiden. Im schlimmsten Fall kann das sogar mit dem Tod enden. Wichtig ist daher der Ausbau des Beratungsangebots für Sportler. Das Angebot von www.mentavio.com kann Spitzensportler in Krisensituationen entlasten.
Leistungssportler stehen unter ständigem Druck, erfolgreich zu sein. Das hat gesundheitliche Auswirkungen: Laut einer Studie der Stiftung Deutsche Sporthilfe, bei der 1.150 Sportlerinnen und Sportler befragt wurden, leidet ein Drittel der deutschen Spitzensportler an psychischen Erkrankungen. 9,3 Prozent gaben Depressionen an, 9,6 Prozent Essstörungen, 11,6 Prozent ein Burnout-Syndrom.
Besonders Fußballer sind gefährdet: Sie erkranken deutlich öfter an Depressionen als der Durchschnitt der Bevölkerung. „Das Thema mentale Stärke und ein entsprechendes Training und Coaching findet in den meisten Sportarten noch nicht die notwendige Beachtung. Dabei ist der von Sportlern empfundene Druck oft enorm groß“, kommentiert die Sportmental-Trainerin und ehemalige Profi-Fußballerin Bettina Pfeil.
„Wichtig ist ein psychologisches Angebot für Sportler, das örtlich und zeitlich flexibel erreichbar ist. Sportler benötigen beispielsweise die Möglichkeit, sich auch von internationalen Wettkämpfen aus melden zu können oder auch spät abends vor bzw. nach einem Turnier oder Trainingstag. Solche Situationen erlebe ich in meinem Coaching-Alltag immer wieder. Das Anliegen des Athleten kann einfach so akut sein, dass der Sportler nicht lange auf einen Termin warten kann, sondern schnelle Unterstützung braucht „, so Pfeil weiter.
Wie wichtig eine Anlaufstelle für Sportler ist, zeigt auch eine aktuelle Studie der internationalen Spielergewerkschaft FIFpro zur mentalen Gesundheit bei aktiven und ehemaligen Fußballspielern. Dabei zeigte sich, dass mehr als ein Drittel der befragten Spieler schon einmal mit Angstzuständen oder Depressionen zu kämpfen hatte. Doch fest angestellte Sportpsychologen sind bei den Profimannschaften eine Seltenheit. So ergab eine Umfrage der deutschen Spielergewerkschaft, dass im Bereich des Profi-Fußballs (Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga) nur 15 Prozent der Klubs ein professionelles, sportpsychologisches Beratungsangebot anbieten können.
„Wir benötigen dringend einen Ausbau sportpsychologischer Beratungsstellen innerhalb und auch außerhalb der Vereine. Viele Sportler suchen sich lieber abseits des Vereins psychologische Unterstützung und Beratung. Schon aus Angst, dass mögliche psychische Erkrankungen an die Öffentlichkeit oder auch an sportliches Führungspersonal geraten und damit die Karriere gefährden könnten. mentavio bietet hier ganz neue Möglichkeiten von denen sowohl Sportler als auch Therapeuten und Coaches profitieren können“, ergänzt die Sportmental-Trainerin.
Deutschlands größte Online-Plattform für psychologische Beratung, Coaching und Therapie www.mentavio.com kann helfen, diese Bedarfslücke zu füllen. Schon jetzt haben sich mehr als 240 Ärzte, studierte Psychologen, approbierte Psychotherapeuten und Heilpraktiker für Psychotherapie bei mentavio registriert und sind damit auch online für Ratsuchende erreichbar. Denn über mentavio können Gespräche mit einem Therapeuten ganz unkompliziert und schnell per Videokonferenz, Telefon, Chat oder E-Mail stattfinden – oft auch außerhalb der üblichen Praxisöffnungszeiten. Ist der Sportler nach einem Wettkampf wieder vor Ort, können selbstverständlich auch persönliche Termine mit dem Therapeuten vereinbart werden. Entscheidend ist bei mentavio die Breite der Kontaktmöglichkeiten, die für Ratsuchende und Therapeuten die größtmögliche Flexibilität bietet.
Gleichzeitig bietet mentavio Therapeuten und Praxen mit der eigens entwickelten PRO-Version auch die Möglichkeit, eigene Klienten und Patienten fern zu beraten, ohne dass eine Registrierung des Klienten bei mentavio erforderlich wird. Auf diese Weise können Sportpsychologen und Mental-Coaches ihr Angebot über Zeitzonen und Vereinsgrenzen hinaus anbieten und Sportlern dabei helfen, dem Druck im Spitzensport besser zu begegnen. Eine große Chance, den Sport wieder zum Vergnügen zu machen – für Sportler und Zuschauer.
Eine große Chance bietet auch die aktuelle Crowdfunding-Kampagne von mentavio auf Seedmatch: Noch bis zum 17. August können private Kleinanleger in Deutschlands größte Online-Plattform für psychologische Beratung investieren.
Unter www.seedmatch.de/mentavio können sich Investoren bereits ab 250 Euro an der Crowdfunding-Kampagne beteiligen.

Über mentavio
mentavio ist eine Onlineplattform für psychologische Beratung, Coaching und Onlinetherapie, die im Dezember 2015 gegründet und Ende 2016 unter www.mentavio.com gelauncht wurde. Gründer des Unternehmens sind Daniel Bosch, Uwe Kampschulte, Thomas Kruse und Dipl.-Psych. Benjamin Übel. Sitz des Unternehmens ist Berlin.

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Sportmedizin: Plötzlicher Herztod bei jungen Sportlern

Studie zu besseren Sporttauglichkeits-Untersuchungen für Kinder /Jugendliche auf dem Deutschen Olympischen Sportärztekongress

Sportmedizin: Plötzlicher Herztod bei jungen Sportlern

(Bildquelle: Pixabay)

Gar nicht so selten hört man in den Nachrichten, dass junge Sportler während eines Wettkampfes versterben. Wissenschaftler der Technischen Universität München untersuchen nun, ob eine umfangreichere Sporttauglichkeitsuntersuchung im Kindes- und Jugendalter zur Früherkennung etwaiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Risiken geeignet ist. Wie ein solches Untersuchungsprogramm aussehen könnte, stellt eine Studie auf dem Deutschen Olympischen Sportärztekongress vom 24. bis 26. Mai 2018 in Hamburg in den Fokus.

Sportmedizinische Untersuchungen im Erwachsenenalter sind bereits seit Längerem etabliert. „Inzwischen werden aber auch zunehmend Kinder und Jugendliche ab einem gewissen Leistungsniveau von ihren Sportvereinen/-verbänden zur Durchführung von Sporttauglichkeitsuntersuchungen verpflichtet“, sagt Sportmedizinerin Dr. med. Friederike Wippermann, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin von der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften an der TU München.

In den letzten Monaten seien einige junge Sportler verstorben, erst jüngst ein italienischer Fußballprofi. Häufig finden sich kardiovaskuläre Ursachen.

Bislang seien in den Tauglichkeitsuntersuchungen nur wenige Untersuchungselemente verpflichtend. Dieses Programm werde nun um weitere ergänzt:
So sehen sich die Sportmediziner bei ihren jungen Leistungskadern jetzt nicht nur das Ruhe- sondern auch ein Belastungs-EKG an. Unter körperlicher Belastung würden immer wieder Herz-Rhythmusstörungen diagnostiziert, die in Ruhe nicht aufgetreten seien. Hinzu komme eine Ultraschalluntersuchung des Herzens; einige junge Sportler zeigten bereits früh strukturelle Anpassungen des Herzens an vermehrte körperliche Belastung.

Bei Auffälligkeiten müssen oftmals weiterführende Untersuchungen empfohlen werden. Vereinzelt wird sogar bis zum Ergebnis eine Trainings- oder Wettkampfpause notwendig.

Im Rahmen der Studie soll ein geeignetes Programm für Kinder und Jugendliche im Leistungssport erarbeitet werden.

Der Deutsche Olympische Sportärztekongress wird von der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin und der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention veranstaltet.

Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der weltweit zweitgrößte Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. In der trinationalen Gesellschaft sind rund1300 führende Sportärzte im Bereich Orthopädie und Traumatologie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen geschlossen. Neben der Sicherstellung der kompetenten Versorgung sportverletzter Patienten setzt die GOTS qualitative Standards für deren Behandlung. Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Der Wissenstransfer findet auf dem jährlich stattfindenden internationalen GOTS-Kongress statt. Die GOTS hat durch die Mitgliedschaft von Verbands- und Olympia-Ärzten einen intensiven Bezug zur Hochleistungsmedizin.

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Die Osteopathie hat mir schon immer sehr geholfen / Interview mit den Skirennläufern Felix Neureuther & Stefan Luitz und Osteopath Martin Auracher

Die Osteopathie hat mir schon immer sehr geholfen / Interview mit den Skirennläufern Felix Neureuther & Stefan Luitz und Osteopath Martin Auracher

(Mynewsdesk) In das „OsteoZentrum“ am Schliersee begeben sich viele Wintersport-Stars in Behandlung. Martin Auracher leitet die Praxis als Osteopath und Heilpraktiker. Das Mitglied des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. und ein Team von Osteopathen kümmern sich unter anderem um die Rehabilitation der Skirennläufer Felix Neureuther und Stefan Luitz, die beide durch einen Kreuzbandriss ihre Olympia-Träume begraben mussten. Der VOD sprach mit Martin Auracher und den beiden Stars.

VOD: Herr Neureuther und Herr Luitz, warum setzen Sie auf Osteopathie?

Felix Neureuther: Weil ich in den vielen Jahren, in denen ich Leistungssport gemacht habe, die Hilfe durch die Osteopathie zu schätzen lernte.

Stefan Luitz: Ich bin schon oft osteopathisch behandelt worden, und es hat mir immer sehr gutgetan.

VOD: Welche Erfahrungen haben Sie beide mit Osteopathie gemacht?

Felix Neureuther: Bei meinem Körper, speziell mit Knie-, Rücken- und auch Schulterverletzungen, hat mir die Osteopathie schon immer sehr geholfen. Zum Beispiel: Ein Schleudertrauma, das ich vor Sotchi erlitt, wurde überwiegend osteopathisch behandelt. Wegen der vom IOC verhängten „No Needle Policy“ konnten Injektionen nur im eingeschränkten Umfang durchgeführt werden. Ohne die osteopathische Behandlung wäre ich bei dieser Olympiade mit Sicherheit nicht an den Start gegangen.

Stefan Luitz: 2013 erlitt ich meine erste Kreuzbandverletzung und konnte mit Hilfe der osteopathischen Behandlung sehr gute Fortschritte in meiner Rehabilitation erkennen.

VOD: Spüren Sie auch jetzt schon Fortschritte in Ihrer Genesung? Wann glauben Sie, sind Sie wieder fahrbereit?

Felix Neureuther: Ich verbessere mich Woche für Woche. Ich kann schon erstaunlich viele Bewegungen und Trainingsübungen machen. Es ist zwar schon eine Geduldsprobe für mich, aber ich hab‘ mich darauf eingestellt, und der kontinuierliche Fortschritt gibt mir Motivation und Zuversicht. Die ersten Versuche auf Schnee sind für Mai geplant, aber wir haben keinen Zeitdruck.

Stefan Luitz: Ja, ich bin sehr zufrieden mit dem derzeitigen Verlauf. Das Knie wird zunehmend stabiler und belastbarer. Ich hatte dieselbe Verletzung bereits vor vier Jahren und weiß, dass man am Anfang sehr viel Geduld aufbringen muss. Auch bei mir sind die ersten Schneeversuche für Mai geplant.

VOD: Herr Auracher, wie behandeln Sie und Ihre Kollegen Felix Neureuther und Stefan Luitz?

Martin Auracher: Zunächst finden bewährte Anwendungen aus der Rehabilitationsmedizin statt. Dazu gehören Wassergymnastik, Muskelaufbautraining und Physikalische Maßnahmen. Damit die Trainingsformen wirksam sind, ist es zunächst nötig, eine Trainierbarkeit des Gewebes herzustellen. Das bedeutet, dass nur ein reizfreies Gelenk mit moderater Narbenbildung und gut durchblutetem Gewebe auf Trainingsreize reagiert. Hier kommen Faszien- und Narbenbehandlungen und die Therapie von Nerven und Blutgefäßen zum Einsatz.

VOD: Osteopathie und Leistungssport – was macht diese Kombination so erfolgreich?

Martin Auracher: Die Belastungen, die auf dem Organismus einwirken, sind extrem. Aber nicht nur die Anforderungen an den Bewegungsapparat sind hoch, sondern auch die psychische Belastung und der Stoffwechsel sind von größter Bedeutung. Für mich ist die Osteopathie eine Möglichkeit, mit der man diese Systeme wirksam behandeln kann.

VOD: Der Leistungssport generell und der alpine Skirennsport im speziellen, bewegen sich aktuell im Grenzbereich. Was kann Osteopathie hier bewirken?

Martin Auracher: Seit der Umstellung der Taillierung der Rennski in dieser Saison scheinen sich die Verletzungen des vorderen Kreuzbandes zu vermehren. Ein anspruchsvolles Athletiktraining ist die Voraussetzung, um diesen Belastungen Stand halten zu können. Ein möglichst optimales Gewebe (Muskulatur, Sehnen, Kapseln, etc.), das durch osteopathische Behandlungen erreicht werden kann, verbessert die Stabilisierungsfähigkeiten.

VOD: Sie und Ihre Kollegen behandeln Profis aus dem Bereich des Wintersports: Ski-Rennläufer, Biathleten und Rennrodler. Wie genau können Sie hier mit Osteopathie helfen?

Martin Auracher: Wir stellen seit einiger Zeit die Funktion des Nervensystems in den Vordergrund. Spezielle Techniken scheinen die Effektivität des Zentralen Nervensystems zu steigern. Das beinhaltet neben der Behandlung lokaler neurologischer Funktionen der Sensorik und Motorik z.B. auch die Behandlung des optischen Systems und des Gleichgewichtssystems, welche auch einen maßgeblichen Input liefert. Die Technik der „Neurofunktionellen Integration“ hat sich als sehr hilfreich erwiesen.

VOD: Haben Sie ein konkretes Beispiel?

Martin Auracher: Bleiben wir doch gleich bei der vorderen Kreuzband-Rekonstruktion. Ein nicht seltenes und gefürchtetes Problem dabei ist ein Streckdefizit am Kniegelenk. Die Behebung dieses Streckdefizits stellt uns Therapeuten oft vor eine große Herausforderung. Neben dem strukturellen Schaden am Knie kann es durch den Unfall und die OP zu Störungen der Funktion des Nervensystems kommen. Dies lässt sich durch eine funktionell-neurologische Untersuchung diagnostizieren und auch behandeln. So wird die Ansteuerung des Gewebes optimiert, was zu einem besseren Ansprechen anderer Maßnahmen führt. Bei der Behandlung berücksichtigen wir auch die gesamte Faszienkette, in der sich auch das Kreuzband befindet. Ebenso leistet die entsprechende Behandlung der Wirbelsäule (auch der Halswirbelsäule) mit häufig bestehenden Dysfunktionen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Beweglichkeitsdefiziten. Eine Schwierigkeit ist hierbei das Auffinden dieser Gewebeblockaden. Hier sind die Erfahrung und die Wahrnehmungsfähigkeit des Osteopathen für den therapeutischen Erfolg sehr wichtig. Unserer Erfahrung nach ist es sehr wichtig, den Verletzungsmechanismus möglichst genau zu kennen, oder zu erfühlen. Der häufig beschriebene „Dialog mit dem Gewebe“ stellt für mich eine grundlegende Basisarbeit dar. Es sollten der ganze Patient mit seinen Dysfunktionen berücksichtigt und diese nach Relevanz therapiert werden.

VOD: Sie sind ein Insider, und betreuen seit 1988 auch bei Olympia vor Ort. Auch demnächst bei den olympischen Spielen in Pyeong Chang in Südkorea. Wie unterscheidet sich die osteopathische Untersuchung und Behandlung während der Wettkämpfe von der zu Hause in Ihrer Praxis am Schliersee?

Martin Auracher: Gar nicht so besonders. Die Philosophie und die osteopathischen Behandlungsgrundsätze sind die gleichen. Der größte Unterschied ist der erhebliche Zeit- und Erfolgsdruck. Heilung braucht, je nach Gewebeart und Verletzungsgrad, eine gewisse Zeit. Meist steht der nächste Wettkampf unmittelbar bevor. Die Nichtteilnahme hat für den Athleten häufig sportliche und auch finanzielle Nachteile. Deshalb muss man sehr genau abwägen, wann ein Leistungssportler nach einer Verletzung wieder starten kann. Diesen Zeitdruck hat man bei einem normalen Patienten meist nicht so stark. Regenerationszeiten können eingehalten werden. Außerdem habe ich im OsteoZentrum Schliersee die Möglichkeit, schwierige Fälle mit meinem Partner Max Merkel (Applied Kinesiology, Chiropraktik) zu behandeln.

VOD: Glauben Sie, dass Osteopathie im Leistungssport künftig noch mehr Gewicht erhält?

Martin Auracher: Der Stellenwert des Sports nimmt in den vergangenen Jahren offensichtlich zu. Die Anforderungen an die Leistungssportler sind enorm hoch. Die physischen und psychischen Belastungen sind teilweise im Grenzbereich. Vor Jahren war der Physiotherapeut im Leistungssport fast nur für den Bewegungsapparat zuständig. In den vergangenen Jahren jedoch erfährt der Aspekt der Leistungsoptimierung zunehmende Aufmerksamkeit. Behandlung des Immunsystems, Aktivierung der Entgiftungsorgane, Verbesserung der Atemkapazität usw. sind durchaus Themen aus dem Bereich der Osteopathie, die zunehmend für den Leistungssportler interessant sind. Auf Grund dieser Entwicklung gehe ich schon davon aus, dass die Osteopathie in diesem Bereich immer wichtiger wird.

VOD: Vielen Dank für das Interview und Ihnen, Herr Neureuther und Herr Luitz, weiterhin gute Besserung!

Hintergrund:

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Die osteopathische Diagnose und Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Der Patient wird in seiner Gesamtheit betrachtet. Osteopathie ist bei vielen Krankheiten sinnvoll und behandelt vorbeugend. 

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Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD)
e.V. wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Als ältester und mit mehr als 4300 Mitgliedern größter Berufsverband verfolgt der VOD im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert den eigenständigen Beruf
des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt über die Osteopathie auf,
informiert sachlich und neutral und betreibt Qualitätssicherung im Interesse
der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen.  

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Wie ernähren sich vegane Sportler richtig?

Wie ernähren sich vegane Sportler richtig?

Vegane Ernährung wird immer beliebter und auch ihre Akzeptanz in der Gesellschaft nimmt stetig zu. Das liegt unter anderem daran, dass viele berühmte Persönlichkeiten vegan leben, nicht zuletzt auch Sportler. Doch wie können sich Sportler vegan ernähren, ohne ihre Leistungsfähigkeit einzubüßen? Das bei Studylab im GRIN Verlag erschienene Buch „Vegane Ernährung im Sport“ des Sportwissenschaftlers Dominik Machner gibt einen Überblick über den aktuellen Wissensstand.

Alleine in den Jahren 2008 bis 2013 ist die Zahl der Veganer von etwa 80.000 auf 700.000 angestiegen. Zahlreiche Medienberichte und Ratgeber haben diese Entwicklung begleitet und gefördert. Dennoch gibt es bisher nur wenige Studien, die sich mit einer veganen Ernährung im Leistungssport auseinandersetzen. In seiner Publikation „Vegane Ernährung im Sport“ arbeitet Dominik Machner fundiert heraus, welche Nährstoffe für sportliche Leistungen entscheidend sind, und entwickelt konkrete Ernährungsempfehlungen für vegane Sportler.

Die Rolle der pflanzlichen Ernährung in unserer Evolution

Die Frage nach einer veganen Ernährungsweise bei Sportlern ist zugleich auch die Frage nach der optimalen Ernährung des Menschen. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass bei unseren Urvorfahren die überwiegend pflanzliche Ernährung stets im Vordergrund stand. Gebiss, Verdauungstrakt und Stoffwechsel des Menschen sind in erster Linie auf den Verzehr von Früchten und Blättern ausgerichtet. Erst mit dem Halten von Nutztieren erhöhte sich der Fleischanteil in der Nahrung. Eine vegane Ernährungsweise kann also ebenso zur Förderung von sportlichen Leistungen eingesetzt werden wie die herkömmliche Mischkost. Entscheidend ist die sinnvolle Zusammenstellung der Nahrungsmittel. Das Buch „Vegane Ernährung im Sport“ liefert hierzu das nötige Hintergrundwissen sowie zahlreiche Tipps und Tricks. Es ist der ideale Ratgeber für Sportler, Trainer und alle, die sich für eine vegane Lebensweise interessieren.

Das Printbuch erscheint im Januar 2018 im GRIN Verlag (ISBN: 978-3-9609-5140-7).

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Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Duale Karriere im doppelten Sinne

Olympiastützpunkt Hessen kooperiert mit der Deutschen Hochschule für Prävention und
Gesundheitsmanagement und der BSA-Akademie

Duale Karriere im doppelten Sinne

v.l.n.r.: Werner Schaefer (OSP), Prof. Daniel Kaptain (DHfPG), Lutz Arndt (Leistungssport des LSB H)

Spitzensportlern und Trainern eine berufliche Karriere neben dem Leistungssport zu ermöglichen: Das ist das Ziel einer Kooperation, die der Olympiastützpunkt (OSP) Hessen nun mit der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG sowie der BSA-Akademie geschlossen hat. Die DHfPG ist einer der größten privaten Hochschulen Deutschlands, die dazugehörige BSA-Akademie einer der führenden Bildungsanbieter für den Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit. „Es ist bereits die 20. Partnerschaft, die wir mit einer Universität bzw. Hochschule eingegangen sind. Wir erachten diese dennoch als ganz besonders, da die dualen Bachelor- sowie Master-Studiengänge der DHfPG und die nebenberuflichen Lehrgänge der BSA-Akademie Sportler und Trainer gleichermaßen ansprechen“, freut sich Lutz Arndt, Vizepräsident Leistungssport des Landessportbundes Hessen (LSB H).

Warum, das macht DHfPG-Dozent Prof. Dr. Daniel Kaptain bei der Vertragsunterzeichnung deutlich: „Ausgehend von der Trainerausbildung im Bereich Fitness bei der BSA-Akademie hat sich unser Angebot im Laufe der Jahre weiterentwickelt und umfasst heute unter anderem die Bereiche Prävention, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Ernährungsberatung und Sportökonomie. Zudem wurde das Bildungsangebot um duale Bachelor- und Master-Studiengänge durch die DHfPG erweitert. Damit sind auch Verbände und Vereine als potenzielle Arbeitgeber für unsere Absolventen in den Fokus gerückt.“

Alle Bildungsangebote der Hochschule sowie der BSA-Akademie haben Fernstudiencharakter und damit nur geringe Präsenzzeiten. „So sind die Studien- und Lehrgänge sehr flexibel und Trainings- und Wettkampfzeiten können besser mit der beruflichen Qualifikation kombiniert werden“, sagt Werner Schaefer, Leiter des OSP Hessen. Im Bereich der angebotenen Bachelor-Studiengänge könne man zudem von einer „Dualen Karriere im doppelten Sinne“ sprechen: Ein Hochschulstudium wird hierbei mit einer betrieblichen Ausbildung kombiniert. Dieser Betrieb kann auch ein Verein oder Verband sein – etwa der, in dem der Sportler oder Trainer selbst aktiv ist. Beste Voraussetzungen für eine berufliche Entwicklung neben dem Sport also! „Wie die Spitzensportler streben auch die DHfPG und die BSA-Akademie stetig nach Weiterentwicklung und Qualitätssteigerung, damit zum Beispiel Athleten flexibel, individuell und effizient studieren können. Darum sind wir auf die Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Hessen sehr stolz“, erklärt Roman Spitko, Fachleitung Management an der BSA-Akademie und ehemaliger Badminton-Profi.

Schon jetzt interessieren sich laut Bernd Brückmann und Arnulf Rücker, beide Laufbahnberater am Olympiastützpunkt Hessen, zahlreiche Athleten und Trainer für die Angebote der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement bzw. der BSA-Akademie. Sie können nun von den im Kooperationsvertrag geregelten besonderen Konditionen profitieren: Pro Jahr gewährt die DHfPG zwei vom OSP Hessen geförderten Athleten ein Stipendium. Auch bei der BSA-Akademie werden besondere Konditionen für Kaderathleten, Bundestrainer, Hessische Landestrainer und Trainer im Berufsverband der Trainer im deutschen Sport gewährt.

Qualifikationen im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit

Die staatlich anerkannte private Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG qualifiziert mittlerweile über 7.500 Studierende zum „Bachelor of Arts“ in den Studiengängen Fitnesstraining, Sportökonomie, Fitnessökonomie, Ernährungsberatung sowie Gesundheitsmanagement, zum „Master of Arts“ Prävention und Gesundheitsmanagement, zum „Master of Business Administration“ MBA Sport-/Gesundheitsmanagement sowie zum „Master of Arts“ Sportökonomie. Mehr als 4.000 Unternehmen setzen auf die Studiengänge beim Themenführer im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit. Damit gehört die Deutsche Hochschule zu den größten privaten Hochschulen in Deutschland. Alle Bachelor- und Master-Studiengänge der staatlich anerkannten Hochschule sind akkreditiert und staatlich anerkannt. Das spezielle Studiensystem der DHfPG verbindet eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an bundesweit eingerichteten Studienzentren (München, Stuttgart, Saarbrücken, Köln, Düsseldorf, Osnabrück, Berlin, Leipzig, Frankfurt und Hamburg) sowie in Österreich (Wien) und der Schweiz (Zürich). Die Studierenden werden durch Fernlehrer und E-Campus der Hochschule unterstützt. Insbesondere Unternehmen des Zukunftsmarkts profitieren von den dualen Bachelor-Studiengängen, weil die Studierenden ihre erworbenen Kompetenzen unmittelbar in die betriebliche Praxis mit einbringen und mit zunehmender Studiendauer mehr Verantwortung übernehmen können.

Die BSA-Akademie ist mit ca.180.000 Teilnehmern seit 1983 einer der führenden Bildungsanbieter im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit. Mit Hilfe der über 60 staatlich geprüften und zugelassenen Lehrgänge in den Fachbereichen Fitness/Individualtraining, Management, Ernährung, Gesundheitsförderung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Mentale Fitness/Entspannung, Fitness/Gruppentraining, UV-Schutz und Bäderbetriebe gelingt die nebenberufliche Qualifikation für eine Tätigkeit im Zukunftsmarkt. Teilnehmer profitieren dabei vom modularen Lehrgangssystem der BSA-Akademie. Der Einstieg in einen Fachbereich erfolgt mit einer Basisqualifikation, die mit Aufbaulehrgängen über Profiabschlüsse bis hin zu Fachwirtqualifikationen, wie „Fitnessfachwirt/in“ oder „Fachwirt/in für Prävention und Gesundheitsförderung“, erweitert werden kann. Diese Abschlüsse bereiten optimal auf die öffentlich-rechtlichen Fachwirtprüfungen bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) vor, die zu Berufsabschlüssen auf Meister-Niveau führen. In Zusammenarbeit mit der IHK wurden mit dem „Fitnessfachwirt IHK“ (1997) sowie dem „Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung IHK“ (2006) bereits zwei öffentlich-rechtliche Berufsprüfungen entwickelt. 2010 kam mit der Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK) ein IHK-Zertifikatslehrgang hinzu.

Kontakt
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG)
Sebastian Feß
Hermann Neuberger Sportschule 3
66123 Saarbrücken
0681/6855-220
presse@dhfpg.de
http://www.dhfpg-bsa.de

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Schwimmend nach den Sternen greifen

Danny Wieck – Europameister, Weltmeister und Weltrekordhalter im Rettungssport mit 25 Jahren.

Schwimmend nach den Sternen greifen

Danny Wieck mit dem innovativen Trainingsgerät AMEO Powerbreather (Bildquelle: Danny WIeck)

Ein Knall ertönt und explosionsartig stößt sich Danny mit den Beinen vom Startblock ab, fliegt und taucht elegant kopfüber ins Wasser ein. Wasser – das ist sein Element. Seit über zehn Jahren widmet Danny sein Leben nun dem Schwimmsport. Eine Zeit dauerhaften Trainings, großer Erfolge und ehrlicher Dankbarkeit. Seine Dankbarkeit, sagt er, gilt seinen Eltern, die ihn stets unterstützt haben; seinen Trainern, welche ihm das nötige Handwerkszeug gelehrt und zu Höchstleistungen motiviert haben und seinen Freunden, die wie seine Heimat ein Hafen völliger Entspannung sind.

Es dauert nicht lange, bis Danny vom „normalen“ Schwimmen zum Rettungsschwimmen übergeht – wir schreiben das Jahr 2007. In der DLRG Ortsgruppe Stralsund erlernt er von nun an die Grundlagen des Rettungsschwimmens. Dazu zählen neben der klassischen ersten Hilfe und dem Schwimmen auf Zeit, auch die richtige Technik des Transports, Abschleppens und An-Land-Bringens. Wenig später überredet ihn sein Stralsunder Teamkollege und Freund, Christian Ertel, zum Rettungssport überzugehen. Der Unterschied zwischen Rettungsschwimmen und Rettungssport besteht darin, dass es beim Rettungsschwimmen ausschließlich darum geht, verunfallte oder ertrinkende Leute (aus dem Wasser) zu retten. Beim Rettungssport hingegen treten die Schwimmer in verschiedene Disziplinen gegeneinander an: zum Beispiel im Retten einer Puppe, im Hindernisschwimmen oder dem Freiwasserretten mit Brettern, Kajaks und Booten. Sein Freund Christian, Teamkollegen und Trainer sehen schnell, dass Danny großes Potential besitzt – wie groß, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar.

Während nationale Wettkämpfe und beständiges Training Dannys Alltag wurden, verpflichtet er sich bei der Bundeswehr. „Die vier Jahre beim Bund haben die perfekten Voraussetzungen geschaffen, um mein Training effektiv und effizient zu gestalten. Dort konnte ich viel lernen und in meinen eigenen Sport integrieren – denn Disziplin, Fokus und Willensstärke spielen auch im Leistungssport eine wichtige Rolle“, sagt Danny.

2012 war es dann soweit und Danny konnte mit seinem Team die ersten Medaillen bei internationalen Wettkämpfen sammeln. Der größte Moment seiner Sportler-Karriere und sein persönlicher Höhepunkt ereignete sich bei der Weltmeisterschaft 2014: Auf den Startschuss perfekt springt Danny ins Wasser, schwimmt 25 Meter und taucht hinab zum Beckenboden. Dort sammelt er die großkindschwere Rettungspuppe ein und legt mit ihr die restlichen 25 Meter zurück. Danny ist der erste der anschlägt, sichert sich Gold und obendrein seinen ersten Weltrekord. „Ein grandioses Gefühl, wenn ich daran zurückdenke“, sagt er.

Vom Erfolgshunger gepackt, trainiert Danny ohne Unterlass. Neun mal pro Woche mit seinen Teamkollegen im Wasser und zusätzliche vier mal im Fitnessstudio – im Schnitt 22 bis 24 Stunden pro Woche. Und das hat einen Grund: „Beim Schwimmen geht es darum, dass das Gesamtpaket stimmt und alle Muskeln ausgeglichen trainiert sind. Kräftige Arme und Schultern ermöglichen ein schnelles Vorankommen im Wasser, starke Beine sorgen für einen explosiven Start und einen guten Übergang aus der Tauchphase.“ Ob Danny da mal keine Lust auf Training hat? „Klar, dass kommt auch vor. Das hat glaube ich jeder. Da bringt es aber nichts, einfach nicht zu trainieren. Auch an solchen Tagen muss ich mich motivieren.“

In den darauffolgenden Jahren erweitert Danny seine Trainingsmethoden. Neben Paddel für intensives Krafttraining der Arme, nutzt er den Powerbreather. Ein innovativer Sportschnorchel, bei dem der Atemwiderstand selber geregelt wird. Durch unterschiedliche Aufsätze wird gezielt der Zwerchfellmuskel trainiert.
„Mit dem Powerbreather kann ich effektiv meine Ausdauer trainieren, den Fokus dabei jedoch ganz auf die saubere Ausführung der Technik legen“, erklärt Danny.

Durch Talent, Fleiß und innovative Trainingsmethoden lassen die nächsten Titel nicht lange auf sich warten. Nach weiteren Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften geht Danny bei den World Games 2017 an den Start – dem Olympia für nicht olympische Sportarten. Im Einzel hat er sich selber übertroffen und seinen eigenen Rekord unterboten. Außerdem siegten Danny, sein langjähriger Kumpel Christian und zwei weitere Teamkollegen in der 4×25 Meter Puppenstaffel – in Weltrekordzeit. Obwohl Danny schon unzählige Turniere geschwommen ist, war er bei den World Games aufgeregt. „Das war der einzige Titel in meiner Sammlung, der noch gefehlt hat. Ansonsten bleibe ich eigentlich ziemlich entspannt bei Wettkämpfen. Ich habe für mich festgestellt, dass Nervosität zwar dazu gehört, dann aber doch eher kontraproduktiv ist.“ Sobald Danny auf dem Startblock steht, ist er sowieso im Tunnel. Ein Tunnel, an dessen Ende sich Gold statt Licht befindet.

Solche Siege werden dann auch gebührend gefeiert, wo Danny zur Ausnahme mal das ein oder andere Bier trinkt. Nach spätestens zwei Wochen Pause geht es dann wieder los. „Lange halte ich es nicht ohne Wasser aus. Sobald ich einen Pool, das Meer oder ein Schwimmbad sehe, muss ich einfach schwimmen“, sagt Danny, zieht Paddles und Powerbreather auf und stößt sich kraftvoll vom Beckenrand ab. Heute muss er noch fünf Kilometer im Wasser zurücklegen. Fokussiert, auf die Puppe am Boden des Beckens und die Weltmeisterschaft in Australien im nächsten Jahr.

Der Powerbreather ist ein innovatives Sportgerät für Schwimmen, Triathlon und Tauchen. Aufgrund des patentierten AMEO FRESH AIR SYSTEMs wird der Schwimmer immer mit 100 Prozent Frischluft versorgt. Der Athlet atmet über die D-Tubes ein und nur über das Mundstück aus. Dadurch strömt stets sauerstoffreiche Luft in die Lungen, während die mit Kohlenstoffdioxid angereicherte Ausatemluft vollständig ins Wasser abgegeben wird. Das Resultat: Man atmet im Wasser genauso natürlich wie an Land.

Dank ihres D-förmigen Querschnitts garantieren die Tubes zudem einen sicheren Halt sowie einen optimierten Luftstrom (innen) und Strömungswiderstand (außen). Gleichzeitig verhindert die Ventiltechnik das Eindringen von Wasser. Durch das TWIST LOCK SYSTEM lässt sich der Powerbreather ergonomisch an jede Kopfgröße anpassen. Ob bei Wellengang im Freiwasser oder der Rollwende im Becken – der Powerbreather sitzt fest und sicher am Kopf. Am Pool oder am Strand, im Sportbecken oder im Freiwasser – der Powerbreather ist das Must-have. Sein futuristisches, prämiertes Design zieht die Blicke auf sich und bringt jeden ins Gespräch.

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Fitnesshotline GmbH: Neuer Partner für den Sport im Vogtland

Als „offizieller Partner des vogtländischen Leistungssports“ unterstützt Fitnesshotline GmbH ab sofort den Förderverein Sporthilfe Vogtland e.V. Athleten und Trainer können sich über finanzielle Mittel, Sporternährung und Nahrungsergänzung freuen.

Fitnesshotline GmbH: Neuer Partner für den Sport im Vogtland

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Sich ausgewogen zu ernähren, um entsprechende Leistungen zu vollbringen, klingt einfach, doch insbesondere Leistungssportler wissen, wie schwierig das sein kann. Es ist kein Geheimnis, dass in diesem Bereich nicht nur hartes Training, sondern auch eine konsequente Ernährung zum Alltag der Athleten gehört. Dabei stehen auch Sporternährungsprodukte auf dem Speiseplan, damit der Nährstoffhaushalt optimal gedeckt werden kann. Dies ist die Voraussetzung für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.

+++ Zusammen stark: Fitnesshotline und Förderverein Sporthilfe Vogtland e.V. +++

Die Firma Fitnesshotline GmbH zählt mit ihren Marken Best Body Nutrition, BBN Hardcore und Mammut Nutrition zu den führenden Herstellern qualitativ hochwertiger Sportnahrungsergänzung in Europa. Die Fitnesshotline GmbH unterstützt ab sofort den Förderverein Sporthilfe Vogtland e.V. (FSHV) als „offizieller Partner des vogtländischen Leistungssports“. Diese Vereinbarung wurde zwischen dem Geschäftsführer der Firma Fitnesshotline GmbH, Herrn Andreas Arzt, und dem Vorsitzenden des FSHV e.V., Herrn Thomas Hennig, unterzeichnet.

Neben den bereitgestellten finanziellen Mitteln können im Rahmen dieser Zusammenarbeit Sportler des „Team Vogtland“ von hochwertiger Sporternährung und Nahrungsergänzung profitieren, um weiterhin vordere Plätze bei nationalen und internationalen Wettkämpfen zu erringen.

Die Sportler können dabei auf Produkte vertrauen, die auf der „Kölner Liste®“ stehen. Als Dopingpräventionsplattform führt die „Kölner Liste®“ Nahrungsergänzungsmittel (NEM) mit minimiertem Dopingrisiko. Diese werden von einem, in der NEM-Analytik auf Dopingsubstanzen weltweit führenden, Labor auf anabole Steroide und Stimulanzien getestet. Über die zur Aufnahme in die „Kölner Liste®“ erforderliche Standardanalyse hinausgehend, wird erhöhte Sicherheit durch die Prüfung jeder einzelnen produzierten Charge garantiert.

Der Förderverein Sporthilfe Vogtland e.V. unterstützt seit 2001 den Nachwuchsleistungssport im Vogtland. Jährlich werden 20 Top-Athleten ins „Team Vogtland“ berufen. Sie stehen mit Erfolgen bei nationalen und internationalen Nachwuchswettkämpfen vor einer leistungssportlichen Laufbahn und können mit einer finanziellen Hilfe rechnen. Weiterhin wird die umfangreiche und fachkompetente Arbeit in den Talentstützpunkten (TSP) gefördert. Neben Sportlern erhalten auch Trainer eine Förderung. Zusammen mit dem Landessportbund Sachsen wurde das „Projekt Regional-Trainer“ ins Leben gerufen, um die wichtige Betreuung der Nachwuchs- und Leistungssportler im Vogtland zu realisieren.

Seit Aufnahme der Tätigkeit unterstützen auch regionale Unternehmen und Initiativen die Vorhaben des Sportfördervereins. „Super, dass wir ab Oktober 2017 mit der Firma Fitnesshotline GmbH einen weiteren starken Partner an unserer Seite wissen! Danke!“, so der Vorstandsvorsitzende Herr Thomas Hennig zu der neuen Partnerschaft.

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Über Best Body Nutrition

Best Body Nutrition zählt zu den führenden europäischen Sporternährungsherstellern und bietet ein umfassendes innovatives Angebot an hochwertigsten Sportnahrungsergänzungen in Apothekenqualität. Weitere Produktgruppen sind Fitnesszubehör sowie Ausstattungen für Fitnessanlagen. Die Qualität der Produkte hat sich bereits in über 50 Ländern durchgesetzt.

Best Body Nutrition ist ein System- und Komplettlieferant für nahezu alle Handelsbereiche. Ein europaweites Außendienstnetzwerk für Geschäftskunden sichert die Kundenbetreuung.

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Spitzen-Sportmedizin: Wie funktioniert die Betreuung von Olympiamannschaften?

Prof. Dr. Bernd Wolfarth auf dem Internationalen GOTS Kongress der Sportmedizin in Berlin

Spitzen-Sportmedizin: Wie funktioniert die Betreuung von Olympiamannschaften?

Auch ein Leistungssportler wird mal krank und – wie beim Hobbysportler auch – passt es genau dann gerade gar nicht! Wie gut, dass die Athleten ihre „eigenen“ Mediziner an der Seite haben, die mit ihnen durch dick und dünn gehen. Wie die Betreuung von gleich ganzen Olympiamannschaften funktioniert – darüber berichtet Prof. Dr. Bernd Wolfarth, Internist und Leiter der Sportmedizin an der Charite, auf dem internationalen GOTS Kongress der Sportmedizin in Berlin.
24 Ärzte, 43 Physiotherapeuten und über 300 Betreuer – das ist der Tross, den 424 Sportler der olympischen Spiele in Rio letztes Jahr mit auf Reisen hatten. Drei Wochen lang arbeiteten Sportmediziner, Therapeuten und Athleten hier gemeinsam. Wolfarth: „Bei drei Wochen im Ausland oder bei längeren Wettkämpfen gibt es nicht nur orthopädische Verletzungen in den Sportarten, sondern auch viele internistische Erkrankungen. Im Sommer sind es häufig Allergien, Hauterkrankungen, HNO- und Augenprobleme. Den Biathleten und Skispringern machen im Winter eher Infekte, vor allem der oberen Atemwege, zu schaffen.“
Ärzte die ihre Sportler begleiten, haben umfangreiches Equipment dabei: diagnostische Geräte, Geräte zur physikalischen Therapie und Medikamente aus dem eigenen Umfeld. Die Sportmediziner greifen ungern auf Medikamente aus dem Ausland zurück. Eine Umstellung auf andere Wirkstoffe oder andere Zusatzstoffe wären zu riskant.
Im olympischen Dorf finden Mediziner und Sportler eine sehr gute medizinische Infrastruktur samt kompletter Poliklinik vor. Wolfarth: „Die brauchen wir auch. Natürlich haben wir ab und zu schwerere Verletzungen die operativ versorgt werden müssen oder kardiologische Vorfälle. Aber auch bei anderen Erkrankungen nutzen wir die Klinik vor Ort. Der Unterschied: unsere Leistungssportler gehen dort nicht zum fremden Arzt, sondern wir als betreuende Mediziner gehen mit ihnen in die Klinik und behandeln sie dort.“

Mehr Spannendes aus der Sportmedizin
Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin

Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der weltweit zweitgrößte Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. In der trinationalen Gesellschaft sind rund1300 führende Sportärzte im Bereich Orthopädie und Traumatologie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen geschlossen. Neben der Sicherstellung der kompetenten Versorgung sportverletzter Patienten setzt die GOTS qualitative Standards für deren Behandlung. Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Der Wissenstransfer findet auf dem jährlich stattfindenden internationalen GOTS-Kongress statt. Die GOTS hat durch die Mitgliedschaft von Verbands- und Olympia-Ärzten einen intensiven Bezug zur Hochleistungsmedizin.

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Vollgas statt Handbremse: Vortrag von Anja Faras auf der Personal Süd 2017

Vollgas statt Handbremse oder wie man Blockaden löst: Life Coach und Sport Mental Coach Anja Faras hält Vortrag auf der Personal Süd

Vollgas statt Handbremse: Vortrag von Anja Faras auf der Personal Süd 2017

Anja Faras kommt mit einem Vortrag auf die Personal Süd 2017

Sie bringt Business und Sport zusammen, weiß, dass der eine vom anderen lernen kann. Anja Faras holt als Life Coach und Sport Mental Coach das Thema Blockaden lösen auf die Bühne – diesmal auf der Personal Süd 2017. Mit ihrem Vortrag Vollgas statt Handbremse oder wie man Blockaden löst. Wie Selbstwirksamkeit die Lebensqualität stärkt ist sie am Mittwoch, dem 10.05.2017 auf der Aktionsfläche Training 1 in Halle 1 in Stuttgart erlebbar.

Jeder Leistungssportler kennt die Situation, dass im Training alles bestens funktioniert und die Leistung dann völlig unerklärlich nicht mehr abrufbar ist, wenn es drauf ankommt. „Nirgendwo sonst wie im Sport liegt Gewinnen oder Verlieren so eng beieinander“, findet Anja Faras. „Wenn in Wettkämpfen oder Spielen alle Augen auf den Sportler gerichtet sind und der Moment zählt. Die Angst zu versagen ist da völlig natürlich und verständlich.“

Wenn die Angst vor der Niederlage jedoch droht, die Leistung nicht abrufbar zu machen, muss nach Aussage der Mental-Expertin gehandelt werden. Hier setzt Mental Coaching an. „Was im Sport längst Standard geworden ist, hält auch langsam Einzug in die Geschäftswelt“, weiß Anja Faras und stellt diesen Ansatz in ihrem Vortrag heraus, den sie gemeinsam mit Gabriele Fähndrich am 10. Mai 2017 auf der Personal Süd halten wird.

Erleben Sie Life Coach und Sport Mental Coach Anja Faras am 10.05.2017 ab 11 Uhr auf der Aktionsfläche Training 1, Halle 1, auf der Personal Süd mit dem Vortrag Vollgas statt Handbremse oder wie man Blockaden löst.

Mehr Informationen zu Anja Faras – The Art of Living finden Sie unter: www.anja-faras.de

Als Life Coach und Sport Mental Coach begleitet Anja Faras Menschen dabei, ein Leben mit mehr Lebensqualität führen zu können – im Business, im Sport und im Alltag. Ihre Faszination für Sport und ihre Begeisterung für Fußball haben sie früh erkennen lassen: Wer mental stark ist, kann Höchstleistung auf den Punkt abrufen. Wer mental stark und fokussiert ist, kann gelassen und souverän an jede herausfordernde Situation herangehen – und sein Können abrufen, wenn es gebraucht wird. Neben Life Coaching und Sport Mental Coaching bietet Anja Faras außerdem Workshops und Vorträge zum Thema an. Ihr Credo: Leben Sie das Leben, das Sie leben möchten!

Kontakt
Anja Faras – The Art of Living
Anja Faras
Neckartal 180
78628 Rott
+49 (0) 151 544 094 14
info@anja-faras.de
http://www.anja-faras.de

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Von Eiskammer bis Vakuumlaufband: Eine Wunderkammer voller Möglichkeiten

Reha im Spitzensport – Vorstellung neuester Erkenntnisse auf dem Internationalen GOTS-Kongress der Sportmedizin im Juni in Berlin

Von Eiskammer bis Vakuumlaufband: Eine Wunderkammer voller Möglichkeiten

Fußballer in der Eiskammer an der Deutschen Sporthochschule Köln (Bildquelle: Bayer 04 Leverkusen)

Prof. Ingo Froböse ist Leiter des Institutes für Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule (DSHS) in Köln und einer der renommiertesten Sportwissenschaftler Deutschlands. Auf dem internationalen Sportmediziner-Kongress der GOTS in Berlin wird er über neue Verfahren in der Reha von Spitzensportlern reden und – dabei kräftig provozieren.

Keine Angst vor hohen Lasten – die neue Reha bei Verletzungen von Spitzensportlern

Froböse: „Bislang sind wir immer vorsichtig und schonend an die Rehabilitation unserer Athleten herangegangen. Es ging immer nur um die Sicherung des Operations-Erfolges. Aber: dann haben wir die Biologie des Sportlers nicht im Blick. Die Strukturen, wie Muskeln und Bindegewebe müssen tatsächlich schneller und stärker belastet werden. Nehmen wir die Muskelfaser-Typen. Davon gibt es zwei: die schnellen und die langsamen. Habe ich einen Muskelfaserriss/einen Muskelbündelriss, sind meist viele, von den schnellen Fasern kaputt. Diese Fasern müssen intensivst und relativ hoch belastet werden, um den Sportler überhaupt zu seiner alten Leistung zurück führen zu können.“
Auch das Zusammenspiel von Muskeltraining und Dehnung muss noch intensiver umgesetzt werden.
„Bindegewebe wächst nur in Zugrichtung. Also hohe Gewichte auf die Muskeln und das Ganze mit der Dehnung zusammen ausführen – wir brauchen exzentrische Belastungen! Das gilt übrigens auch für Breitensportler und erst recht in der Prävention, damit manche Verletzungen erst gar nicht entstehen“, so der Sport-Professor.

Die Prävention von Sportverletzungen steckt fast noch in den Kinderschuhen

Froböse: „Da haben wir noch gar nichts. Wichtig wäre zum Beispiel ein optimiertes Training mit dem Ziel, eine Reha von vornherein zu vermeiden. Zum Beispiel bei Fußballern: da brauchen wir noch mehr neuro-muskuläres Training. Das Zusammenspiel von Nerv und Muskel, gekoppelt mit Präzision unter Zeitdruck ist extrem wichtig. Versuchen Sie mal auf einer Linie in hoher Geschwindigkeit und dabei exakt entlang zu laufen.“
Die Reha von Verletzungen im Spitzensport ist in Deutschland dafür hoch professionell.
Schwer verletzt und trotzdem schnell wieder fit – wie machen die das?
Wir Hobby-Sportler reiben uns oft verwundert die Augen. Gerade noch wurde unser Idol auf der Trage vom Fußballrasen gebracht und musste sich einer schwierigen OP unterziehen. Doch nach 8-12 Wochen sehen wir die Stars oft schon wieder im Spiel, während wir immer noch an einer kleinen Zerrung zu knabbern haben. Wie geht das?

4-6 Stunden Reha am Tag und eine „Wunderkammer“ voller Möglichkeiten

Prof. Froböse gibt einen Einblick in die Welt der Spitzensport-Medizin: „Im Leistungssport haben wir allein schon eine höhere Dichte in der Reha. Unsere Athleten haben 4 bis 6 Stunden Reha – jeden Tag! Ein Breitensportler bekommt 1-2 mal pro Woche Physiotherapie, das ist absurd. Da komme ich nicht an die alte Leistung heran.“ Dazu kommt die viel höhere Qualität. Viele Sportler bekommen relativ schnell nach der OP zuerst eine Unterwasser-Therapie. Dann gibt es die sogenannten Vakuum-Therapie – Laufbänder, auf denen der Athlet, fast wie in einer Schwerelosigkeit, geht. Die Beine und der Oberkörper sind dabei quasi getrennt, der Oberkörper schaut aus dem Vakuum heraus und schon kann er „schwerelos“ joggen, ohne irgendwelche Strukturen zu belasten. Froböse: „Wichtig ist auch unsere Eiskammer. In Shorts, mit Schuhen, Handschuhen und Mütze gehen die Sportler bei unter minus 100 Grad Celsius(!) da hinein. Die Kälte wirkt gegen Entzündungen und setzt physiologische Reize. Neben den normalen Sportphysiotherapien haben wir natürlich auch modernste Trainingsgeräte, arbeiten mit Vibration, Elektrostimulation und vielem mehr. Da gibt“s eine ganze Wunderkammer an Möglichkeiten.“

Das Wichtige ist, so Froböse, dass der Sportler wirklich schnell an seine Leistung wieder anschließt. Ein „bisschen“ reicht da nicht. Schließlich darf zum Beispiel ein Fußball-Spieler nach einer Sportverletzung nicht statt 50 Millionen Euro plötzlich nur noch 20 Millionen Euro wert sein.
Doch obwohl viele Sportler gleich gut in ihren Leistungen sind, bringen sie häufig völlig unterschiedliche biologische, körperliche Voraussetzungen mit. Prof. Froböse: „Bei Sportlern mit schwachem Bindegewebe zum Beispiel, müssen wir vorsichtiger sein. Da dürfen wir nicht zu früh beginnen.“

Mehr Spannendes aus der Sportmedizin unter: www.gots-kongress.org

Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der weltweit zweitgrößte Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. In der trinationalen Gesellschaft sind rund1300 führende Sportärzte im Bereich Orthopädie und Traumatologie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen geschlossen. Neben der Sicherstellung der kompetenten Versorgung sportverletzter Patienten setzt die GOTS qualitative Standards für deren Behandlung. Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Der Wissenstransfer findet auf dem jährlich stattfindenden internationalen GOTS-Kongress statt. Die GOTS hat durch die Mitgliedschaft von Verbands- und Olympia-Ärzten einen intensiven Bezug zur Hochleistungsmedizin.

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